AM»» b H-» mn *l,tn in Fche be- E anderen ^bracht 1 dir Original : ßttihß.n Qualität ' bfl5 die VrtWal N n, iPtiben diesrlben eme in Zahlung gr. Simmtr zu otnnitlljin. i Cafe Sliin.^ ochchmd aus ZZiui- । ’ und sonstigen Bequem- ' vermittln. Müderes . Sit. A. 57. I n .nenn Faumtifttr \ Löhnung ift auf so- , Eichen. E eüMeuLtelN- j a. V Aüudergerstiaße lebend aus 3 Zimmern, ibsl einem Clülk Land ^alkbrennereidesther I c jrmmtr mit Gabore! I Ääusburg D. 16., | em neuerbauten $aüie I der mittlere und Man-1 -erben- W. Tripp. ; ’titod meines Hauses. I ihar, ist zu oermielhen I ^gPhttp 6«!L' üt Laden Korstr-ßemv-n **rt bt\S TTTT^'^nrniTjU^i , ! 3Sg: s£| 8x*8 t.,* 1880- S .8n)$w“'S 283. Freitag den 3. December isso. Aichener Wnzeiger Aizeigk- «ilil A»KM fit bei litt« Sichc«. --77— ’ ““ ' 7 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Redactionsbureaur l Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Expeditionsbureau: i --------------------------- ---------——— —-E Betreffend: Verkauf von Feuerlöschgeräthschaften. Gießen, am 1. December 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groüherzoalichen Bürgermeistereien des Kreises. Aus dem Vorrathe an Feuerwehrgeräthen der Stadt Darmstadt wurden 3 Spritzen, 123 Helme, 70 Hanfgürtel für Pumper' ^6 deSgl- mit B « taschen und 55 lederne Eimer ausgeschieden Sämmtliche Gegenstände, und insbesondere die Spritzen, sind noch in gutem Zustande und letztere uberha p nur wegen^älttr^ Darmstadt machen wir Sie auf die günstige Gelegenheit zum Ankäufe der genannten Gegen- stände im Falle des Bedarfs aufmerksam. Deutschland. Darmstadt, 1. Decbr. Seine König!. Hoheit der Großherzog nahmen beute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Obersten v. Treskow, den Obersten v. Westernhagen vom 2. G"vßh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116, den Oberstlieutenant v. Klüber, den Major Frhrn. v. Esebeck, den Major Kolbe, den Major Rau, den Major Küper, den Pfarrer Henkel- mann aus Meffel und den Oberförster Königer aus Richen. m. Darmstadt, 1. December. (Zweite Kammer der Stände 65. Sitzung.) Als neuen Einlauf verkündigt der Präsident eine Interpellation des Abg. Lantz, dahin gehend: „Auf welchen Gründen es beruhe, daß Gerichts-Accessisten lungere erst vor kurzer Zeit von der Hochschule gekommene Leute welche für den Hilssgenchts- schreiber-Dienst verwendet werden, einen wesentlich höheren Gehalt dafür beziehen, als die beruflichen, aus der Reihe der verpflichteten Actuariats-Aspiranten verwendeten Hilfsgerichtsschreiber?" — Auf die Interpellation des Abg. Betz, den Gütertransport auf den Eisenbahnen betreffend, antwortet der Präsident Großh. Finanzministeriums Schleiermacher, daß in gleichem Betreff Seitens des Verwültnngsrathes der Hesi. Ludwigs-Eisenbahn-Gesell schäft jüngst eine Vorstellung an Großh. Regierung gerichtet worden sei welche dem Großh. Finanzministerium zunächst Veranlassung gegeben habe, mit dem Königlich Preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten .n Verhandlung zu treten und daß die Regierung gesonnen sei, den Gegenstand weiter zu verfolgen. — Die Kammer nimmt sodann einen von dem Abg. Schröder erstatteten mündlichen Bericht entgegen, welcker sich auf den Antrag des Abg. Heinzerling bezieht dem Gesetzesentwurf, die Ausübung und den Schutz der Fischerei betreffend, einen Art. 63» ein ufüflen, was der Gesitzgebungsausschuß befürwortet, und fahrt hierauf fort in der Berathung des Gesetzesentwurfes, den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen im Großherzogthum betreffend. - Art. 8 wird ohne Debatte m der Fastung des Entwurfes angenommen. — Art. 9 bestimmt in Absatz 1: „Ueber den Neubau von Kreis- straßen beschließt der Kreistag nach Anhörung der Gemeinden, m deren Gemarkung die Straße gebaut wird." Die Abgg. M öllin ger und Genossen beantragen, hinzuzufugen': Soweit es sich dabei um Verwendung von Mitteln der Provinz handelt, bedarf es der Zustimmung des Provinzialtages." - Die Berathung dieses Antrags wird bis zu Art. 13 ausgesetzt und Art- 9 nach kurzen Bemerkungen des Abg. Muhl und Sr. Exc. des Herrn Staatsministers Freiherrn v. Starck in der Fassung des Entwurfes angenommen, ebenso die Art. 10 und 11. Art. 12 der Vorlage lautet: „Zu den eigentlichen Baukosten leistet der Staat wenn dies in Anspruch genommen wird, und die im Staatsbudget zu diesem Zweck zur Verfügung gestellten Mittel ausreichen, einen Beitrag bis zum vierten Theil der Baukosten" Der Ausschuß beantragt unveränderte Annahme. Die Abgg. Mollrnger und Genossen beantragen, dem Art. 12 folgende Fassung zu geben: „Zu den eigentlichen Baukosten trägt der Staat den vierten Theil bei. Die hierzu nothwendigen Mittel werden in den Staatsvoranschlag in einer Pauschsummc eingesetff^und^b^ ^0^ fcer Provinz ein Beitrag nicht geleistet, so ist auch eine Ver- pflichtung .des Staates zu einem Beitrag nicht begründet. , Reicht die von den Ständen bewilligte Summe in einer Finanzperiode zur Befriedigung aller Anforderungen nicht aus, so sollen die nicht befriedigten thunlichst in nächster Periode berücksichtigt werden" Abg. Wolfskehl beantragt folgende Fassung des Art. 12: Zeder Provinz wird durch den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben eine jährliche Summe ober durch besondere gesetzliche Bestimmung ein Kavitalbetrag zugewiesen, aus welcher, bezw. aus dessen Erträgnissen ein Viertheil der eiaentlichen Baukosten zu bestreiten ist. Reicht die einer Provinz hiernach für ein Jahr Mir Verfügung stehende Summe nicht aus, um ein Viertheil der Baukosten aller von den Kreistagen unter Zustimmung des Provinzialtages beschlossenen Neubauten zu decken so bestimmt der Provinzialtag, welche Neubauten vorerst zu unterbleiben haben. ' Die Abgg. Schröder, Ellenberger, Wadsack, Haustein, Schon- beraer Osann und Pitthan beantragen folgende Fassung des Artikels: „Zu den eigentlichen Baukosten leistet der Staat die Hälfte." - Im Laufe der Debatte beantragen dieselben Abgeordneten hierzu den Zusatz- „insoweit das Staatsbudget die M'"^Aba" Mö Ning er erklärt, im Einvernehmen mit seinen Mitantragstellern seinen Antrag zu Gunsten des Antrages des Abg. Wolfskehl zurückziehen zu wollen — Wolfskehl begründet seinen Antrag; Haustein ist in Consequenz seiner Abstimmung zu Art. 1 für den von ihm mit gestellten Antrag Schröder; ebeus, Sturmfels. (Schluß folgt.) Berlin, 30. November. „Deutschland ist es gewesen, welches in der orientalischen Frage das europäische Einvernehmen bis zu diesem Augenblicke aufrecht erhalten hat." Dieses schmeichelhafte Zeugntß stellte soeben Lord Granville, der englische Minister des Auswärtigen, der deutschen Politik aus, und wir dürfen sagen, daß es ein wohlverdientes Compliment ist. Niemand wird bester als Granville wissen, daß namentlich der deutsche Reichskanzler es gewesen ist, der Herrn Gladstone verhindert hat, die Flottenkundgebung in einer Weise auszudehnen, die den Frieden im Orient hätte gefährden kö-men. Die Mächte sandten ihre Kriegsschiffe übrigens in die adriatffchen Gewässer ausdrücklich nur Dulctgnos wegen, und diese Frage ist jetzt gelöst. Derwisch Pascha hat am Freitag die Stadt den Montenegrinern übergeben und durfte jetzt schon mit seinen Truppen nach Skutart zurückgekehrt sein. Deutschland ist es, welches im Interesse des Friedens darauf dringt, baldmöglichst die europäische Flotte aufzulöfen und damit jede Möglichkeit auszuschlteßen, daß die europäischen Mächte sich durch England und Rußland verleiten lassen könnten, sich fernerhin thätig etnzumischen in die Angelegenheiten der Türkei. Deutschland wünscht namentlich auch die griechische Frage von der Tagesordnung abgesetzt zu sehen. Die Mächte haben in dieser Frage nur ihren Rath und ihre Vermittelung angeboten und sind zu Zwangsmaßregeln weder verpflichtet noch berechtigt. Hoffentlich gelingt es den Vorstellungen der Groß- Mächte in Athen, den Kriegseifer der Griechen zu zügeln. Von militärischer Seite sind wiederholt Vergleichungen angestellt zwischen der Streitmacht Grie- lands und dec Türkei, und alle stimmen darin überein, daß das Uebergewicht der Türkei zu Master und zu Lande sehr groß sei und ein Losschlagen der Griechen wahrscheinlich die empfindlichsten Niederlagen für sie herbeifuhren würde. Etwas anderes ist es, ob nicht die Pforte gerade die gegenwärtige Stimmung der Mächte benutzen sollte, um eine verhäitntßmäßig günstige Grenzbrrichtigung mit Griechenland herbeizuführen. Aristarchi Bey, der frühere türkische Bot chafler in Berlin, welcher kürzlich hier verweilte, hat sich dahin ausgesprochen, daß der Türkei vor allen Dingen eine Reform der inneren Verwaltung Noth thue, daß hierzu Ruhe und Muße gehörte und daß daher die türkische Regierung wohlthun würde, die äußeren Fragen, namentlich die Grenzbestimmung gegen Griechenland, unverweilt und endgültig zu ordnen. (K.Z.) — Die biedere „Nordd. Allg. Ztg." hat sich zu folgenden, dieselbe, wie die „Köln. Ztg." schreibt, kennzeichnenden Auslastungen über Richter und Rickert verstiegen, welche große Nervosität verräth: „Der antisemitischen Bewegung haben wir von vornherein keine Sympathien entgegengetraaen. Wir gestehen aber, daß wir dieselben mit größerem Wohlwollen betrachten, nachdem wir gesehen, mit welchen zügellosen Angriffen die Abgg. Richter und Rickert sie bekämpfen. Man sagt sich unwillkürlich: an einer Sache, die von diesen beiden Abgeordneten in so heftiger Weise an- gegriffen wird, muß doch wohl etwas Gutes sein. Sie wird durch solche Angriffe in dem Maße geadelt, wie sie durch eine Vertheidtgung In der Tonart des Aba. Stroster degradirt wird. In dem großen Durchschnitte des politischen und socialen Kampfes, der vor unseren Augen vorgeht, liegt die Grenze der sich bekämpfenden Elemente nicht da, wo die eigentliche Socialdemokratie beginnt, sondern da, wo das Herunterreißen, Verleumden und Fälschen der gouvernementalen Autorität anfängt, um sie in Bresche zu legen, ohne angeben zu können, was man an ihre Stelle setzen will. Der Abg. Richter ift ein so genaues Prototvp der unfruchtbaren Negation ohne Fähigkeit zum Ersatz an Stelle des Bekämpften, daß wir wohl sagen können: Wer auf Seite des Abg. Richter steht, der untergräbt das Bestehende, und wer ihn bekämpft, der ver- tritt die ruhige Fortentwickelung unserer nationalen und staatlichen Existenz, wer mit ihm geht, der spielt Hazard und will zerstören, was besteht, ohne zu wissen, was an die Stelle treten soll und treten könnte. Wir wählen gerade diesen Abgeordneten als Kriterium, weil keiner seiner Gesinnungsgenosten mit der Rohheit und Klarheit die Stellung zeichnet, die sie mit etnanDe* einnehmen. Der Abg. Rickert, der ihm am nächsten steht, ist im Grunde doch nur der Abg. Richter mit dem Schleier mäßigen Schamgefühls. Die ganze Kunst der Politik besteht darin, in jeder Lage des Lebens die Grenze des Möglichen zu ziehen. Wie immer wir die Zukunft Deutschlands auffasten mögen, so liegt unserer Ueberzeugung nach nicht nur die Position Bebel und Hastelmann, sondern in allernächster Verwandtschaft mit dieser auch die, parla- mentarische Position Richter und Rickert außerhalb des Möglichen für den preußischen Staat und das deutsche Reich. Die Position, welche diese Herren genommen haben, liegt außerhalb des Bereichs der hohenzollerifchen Dynastie; sie ist eine republikanische, und wenn sie als solche parlamentarisch bisher nicht bezeichnet wird, so liegt das in den Wirkungen des parlamentarischen Byzan- tiaismus, d-r nicht erlaubt, aus bet Tribüne die Dinge beim richtigen Namen zu nennen. Unserer Ansicht nach handelt es sich in der Gegenwart nicht mehr um Fraktionskämpfe, sondern um die Vertretung der Monarchie, und zwar der hohevzollerischen Monarchie und des deutschen Kaiserthums gegen die zu ihrer Bekämpfung geeinigten Elemente in Preußen. Die Gegner sind nicht nur die Socialdemokraten, nickt nur das päpstliche Zentrum mit einer Repri- stination der päpstlichen Kämpfe gegen jede nationale deutsche Dynastie, nicht nur die Polen, Franzosen und der eine Däne, dm wir jener Seite zuzählen müsten, sondern auch die Partei Richter-Rickert (I), welche unserer Ueberzeugung nach nickt die deutsche Nationalität, aber die monarchische Gestaltung derselben bekämpfen; ob bewußt oder unbewußt, das lassen wir unentschieden." ! Es ist nicht unsere Sache, schreibt die nationallib-rale „Köln. Ztg." ‘ dazu, für die Fortschrittspartei und insbesondere für den Abg. Richter emzu- ; treten. Wir wissen aus eigener Erfahrung, daß Herr Eugen Richter die \ Straflosigkeit der Parlaments-Tribüne gegen Dritte zu mißbrauchen versteht; | wir können auch keineswegs die Angriffe billigen, welche er in der gestrigen ; Sitzung gegen den Reichskanzler gerichtet hat. Aber das wollen wir doch nicht verschweigen, daß nach unserer Meinung Herr Richter mehr Liebe zu dem monarchischen Deutschland und zu deffen Herrscherfamilie hat als Herr Wtndtt ' horst mit der ganzen Eentrumspartet im Abgeordnetenhause und im Lande. Und wir wissen mit dem ganzen seinen Kaiser und König liebenden Volke sehr ■ genau und werden es nicht vergeffen, wer es war, der aus purer Partetsucht ! und Feindschaft gegen den Liberalismus seit anderthalb Jahren mit dem Herrn । Windthorst und seinem Anhänge aus einer Schüssel gespeist hat. Es waren ; Blätter, die der „Nordd- Allg. Ztg." ähnlicher sehen, als der „Vossischen", \ und Leute, die mit den höchsten Trägern der gouverncmentalen Autorität ver- \ trauteren Verkehr unterhalten konnten, als mit der Fortschrittspartei. Ueber i den Angriff, welchen die „Nordd. Allg. Ztg." nun gar gegen den Abg. Rickert ' schleudert, verlieren wir kein Wort; er erreicht den Gipfel der Unverschämtheit. - Wir können dem Blatt nur rathen, auf solcher Bahn wetterzugehen und einen \ der ihm etwa befreundeten Abgeordneten zu bewegen, daß er den Antrag stelle, ] die Wirkung des Soctaldemokraten-Gesetzes auf die Fortschrittspartei und die f Secessionisten auszudehnen. Unsertwegen mag der Antrag dann ein paar \ Monate später auch auf die nattonalliberale Partei erstreckt werden; und die | Freunde der „Nordd. Allg. Ztg." mögen sich alsdann überlegen, ob sie vor f den Freiconservativkn Halt machen oder auch diese noch gleich mit in ihr Schleppnetz hinetnztehen sollen. tzngtand. London, 30. November. Bei einem Banket in Woodstock hielt Lord Salisbury eine Rede, worin er das Vorgehen der Regierung in der Dulcigno- Frage lebhaft angriff, welches den Sultan dahin führte, einige Hundert Albanesen tödten zu lassen, um die gewaltsame Abtretung albanesischen Gebiets an seine neuen Herren durchzusetzen, welche die Albanesen verabscheuten. Die Anwendung von Gewalt zu Gunsten Griechenlands laufe direct den Bestimmungen des Berliner Vertrags zuwider. Man müsse die Ansprüche Griechenlands auf Thessalien beschränken. Lord Salisbury erwartet, die Regierung werde jetzt die Orientfrage ruhen lassen, um sich mit Irland zu beschäftigen. Er weife jedes Mittel zur Beruhigung Irlands zurück, welches auf eine Confiscatton der Güter der Eigenthümer abziele. Lord Salisbury schloß mit lebhaften Protesten gegen die indolente und furchtsame Politik der Regierung, welche dahin führe, Irland entweder neu zu unterjochen oder sich von ihm zu trennen. Türkei. Konstantinopel, 29. Novbr. Der Fürst von Montenegro amne- flirte die in Podgoritza gefangen gehaltenen Mohamedaner. — Derwisch Pascha ist nach Skutari zurückgekehrt, nachdem er einige Compagnien in der Umgebung Dulcignos zurückgelassen und hat den Consuln die Uebergabe Dulcignos notificirt. Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 1. December. Der Kaiser empfing heute Nachmittag ii/2 Uhr in besonderer Audienz den bayerischen Gesandten Graf Lerchenfeld, welcher sein Beglaubigungsschreiben überreichte. Botschafter Fürst Hohenlohe ist heute Mittag nach Paris abgereist. Petersburg, 1. Decbr. Die „Agence russe" theilt mit, die Regierung sei mit dem Reglement wegen der Erhebung Batums zum Freihafen besckäf- tigt. — Außerdem berichtet die genannte Agence, England habe den Mächten einen Vorschlag gemacht, welcher die Erhaltung deS europäischen Concerts bezüglich der noch unausgeführten auf dem Berliner Congresse erörterten Frage betreffe. — Der „Herold" meldet: In Kiew wurde dieser Tage eine geheime Druckerei, genannt die „Südrusstsche Typographie", entdeckt, wobei zwei Personen, ein Mann und ein Weib, arretirt und beide nach Petersburg trans« portirt wurden. Dieselben sind gestern Abend hier eingetroffen. Stuttgart, 1. December. Das „Neue Tageblatt" meldet, der preußische Gesandte am hiesigen Hofe, v. Heydebrandt, werde auf ein von ihm eingereichtes bez. Gesuch in den Ruhestand treten. London, 1. December, Abends. Eine Versammlung unter Vorsitz Rosenbergs nahm eine Resolution an, worin sie sich für sofortige Lösung der griechischen Frage auf Grundlage der Beschlüsse der Berliner Conferenz aus- spricht, Sympathie für die Griechen in Thessalien und Epirus, sowie den König und das Volk der Hellenen aussprtcht und schließlich erklärt, die Action der Mächte habe die Leiden der Bevölkerung von Thessalien und Epirus Der mehrt und der Friede sei nur durch die Regulirung der Nordgrenze Griechenlands zu sichern. Wien, 1. December. Meldung der „Polit. Corresp." aus Celiinje. Der Minister des Auswärtigen, Rodonic, zeigte den Vertre ern der Großmächte in Cettinje an, daß Derwisch Pascha ungeachtet der Militärconvention, wonach San Giorgo zu dem an Montenegro abzutretenden Gebiete gehört, die Uebergabe dieses Ortes unter Berufung auf die eventuelle endgültige Entscheidung der Delimitations-Commisston verweigere. Bozo Petrovich entsendete deßhalb neuerdings Niko Matanovic nach San Giorgo. Petersburg, i. December. Der Finanzminister hat gestern eine Deputation aus den Handels- und Jndustriekreisen empfangen und auf die Ansprache derselben erwidert, er sei sich der Schwierigkeit und Verantwortlich, kett der von ihm übernommenen Stellung vollständig bewußt, hoffe aber bei allseitige, Unterstützung die Erwartungen des Kaisers rechtfertigen zu können. Man dürfe feines warmen Interesses für alle Bedürfnisse des Handels und der Industrie stets versichert sein. Lokales. Gießen, 2. December. Bei der vorgestrigen regelmäßigen Ergänzungswahl des Kreistages durch die 50 Höchstbesteuertcn wurden die Herren Rechtsanwalt Dr. Muhl und Fabrikant Ferdinand Gail wicdergewählt und an Stelle des ablehnenden Herrn Ao albert v? Nordeck Freiherr zur Rabenau, besten Sohn Adolf neu gewählt. Gießen, 1. December. Am vergangenen Sonnabend fand im L e i b'schen Saale eine von zwei Dritteln der Mitglieder besuchte Versammlung des hiesigen Vereins der Deutich.n Fortschrittspartei statt. Dem Referat des Vorsitzenden, Herrn Fabrikant Georgi, welches geschäftliche Muth eilungen behandelte, sodann über das seuberige Wirken des Vereins und die zahlreichen Begrüßungsschreiben bewährter Gesinnungsgenosten von nah und fern berichtele, schloß sich ein Vortrag des Herrn Ricker an. In klar durchdachter, überzeugender Rede wies er auf die mannigfachen Mißstände der heurigen Wirthschastßordnung hin — auf die Ueberburdunq der weniger bemittelten Elasten durch die ungerechtfertigte Besteuerung der unentbehrlichsten Vcr brauchsgegenstände — auf alles dos, was uns an solchen und ähnlichen Segnungen noch ruar- dacht sei und zeichnete di« Stellung, welche der wahrhafte Vaterlandsfreund, der wirklich freisinnige Monn Der gegenwärtigen Reaktion gegenüber, die <*uf allen Gebieten sich breit mache einnehmen müsse, — wie entschiedene Stellungnahme Pflicht eincS jeden Einzelnen fei'. Hierauf folgte eine Anspracke Seitens deS Henn M. Hom berg er. Er entwickelte das Programm Der Partei, betonte namentlich, wie diese stets und in jeder Weise für die con- stttutionellen Rechte des Volkes eintrete, sie diese namentlich auch durch Erkaltung des Rechts des Reichstags auf jährliche Steuerbewilligung zu schützen bestrebt sei darum Front mache gegen die Durchführung der indirecten Besteuerung, welche jenes unveräußerliche Recht geradezil in Frage stelle. Der Redner geißelte da« Verkehrte einseitiger Zollpolitik, baß Verderbliche von Schutz- und Finanzzöllcn und im Anschluß hieran kam unser seitheriger Reichstags ^Abgeordneter wegen seines zweifelhaften Verhaltens auch, nicht ungerupfl davon. Wie jene Vorträge, erndtete der nun folgende deS Herrn C. Wenzel über die Di ät en frage allgemeine Zustimmung. Er beleuchtete die Nachtheile der bestehenden Diäten- losigkeit, welche einen großen Theil unserer Mitbürger von Der Wahl zum ReiwSrag auSichlteße — und zwar darum, weil diesen die pecuniären Verhältniste nicht erlauben, auS eigenen Mitteln die mit der Annahme eines Mandats verbundenen Kosten zu bestreiten — einerlei, ob sic durch Intelligenz und Würdigkeit noch so sehr zu dieser Mission berufen erscheinen. Der Vortragende schloß mit der Aufforderung an die Versammelten, allen unnöthigen Zwang abzustreifen unv Jeder nach seinen Kräften sieb an der Discussion zu betheiligen; es sei dies besonders geeignet, das Leben des Vereins, wie das Verständniß der Mitglieder zu fördern. Nachdem sodann der Vorsitzende an der Hand von Zahlen dem wohlbekannten und schon an mancher Stelle scharf verurtheilten Steuerprogramm eine eingehende Kritik hatte zu Theil werden lasten, fand zum Schluß noch eine lebhafte Discussion übcr die nächste Aufgabe des Vereines statt und trennte man sich — nicht ohne dem vielfachen Wunsche Ausdruck zu geben, in einigen Wochen zu gleichem Zwecke sich wiederzusehen. — Gestern Abend wurde ein Soldat, welcher vorgestern Abend aus dem Arrest in der Kaserne entwichen war und sich in Civil auf der Straße herumtrieb, wieder verhaftet. - Ein Knecht, welcher seinem Dienstherrn das Weißkraut unter dem blauen Kittel wegschleppen wollte, aber von einem Schutzmann angehalten wurde, widersetzte sich diesem und mußte in Folge dessen eine Nacht in der Bachgaste Logis nehmen. — Heute Morgen 7*/2 Uhr mußte ein Frauenzimmer, das schon mehrmals wegen Trunkenheit bestcaft wurde, per Karren in das Arresthaus befördert werden. Verwischtes. Darmstadt, 1. December. Seine Königliche Hoheit der Großhcrzog haben auf Anregung und Vortrag deS Oberdomänenraths Schenck und des Präsidenten des hiesigen Garten- bauvereinS Wilhelm Schwab angeordnet, daß auf einem circa 15 Morgen großen Thcilc des Hofmeiereigutes, dem sog Meiertipark, eine große Obstbaumschule angelegt werd?. Dieselbe soll ausschließlich mit solchen, von der Obstdauseclion des Garlenbauveretn? als gut empfohlenen Sorten bepflanzt werden, welche sich zum Anbau in unserer Gegend besonders eignen; schon im kommenden Frühjahr wird mit der Pflanzung begonnen. Hoffentlich bleibt dieses Beispiel, das gewiß geeignet ist, auf den hohen Werth der Obstcultur für unser Land hinzuweiscn, nicht ohne Nachahmung. Offenbach, 29. November. Trotz aller Unglücksfälle, welche durch Fahrlässigkeit beim Gebrauch von Petroleum, sowie von Streichhölzern entstehen und zum warnenden Beispiel in allen Zeitungen veröffentlicht werden, kommen immer wieder neue, mitunter Schauder erregende Fälle vor; über einen solchen haben auch wir leider wieder zu berichten Am Samstag Nachmittag lies eine in einem Haus in der Rohrstraße m der Mansarde wohnende Frau ihr lljähriges Pflegekind (ein Mädchen) im Zimmer zurück und ging in den mittleren Stock, um die Stiege zu putzen. Da daS Mädchen nicht ganz klar im Kopfe war und sich gern am Feuer zu thun machte, so löschte die Frau vor dem Verlassen des Zimmers ba8 Feuer im Ofen aus. Nach einiger Zeit hörte eine ebenfalls in der Mansarde wobnendc Frau, die einen Ausgang besorgt batte, beim Nachhausekommen Hülferufe in dem Zimmer ihrer Nachbarin und fand, als sie die Thür öffnete, das Mädchen in Hellen Flammen stehend. Es hatte wahrscheinlich die Slreich- bölzer aufgesucht, auch gefunden, Dam t gespielt und damit seine Kleider in Brand gesteckt. Mit Hülfe der unten beschäftigten herbeigerufenen Mutter, die noch gar keine Ahnung von dem Unglück hatte, wurden Die Flammen erstickt, ärztliche Hülfe in Anspruch genommen und das Kind Hospital gebracht, wo es nach entsetzlichen Leiden (es war ganz braun geröstet) die Nackt seinen Geist aufgab. Homburg v. d. H., 24. November. Heute fand man zufällig auf dem Boden des Kurhaustheaters einen seit ackt Tagen vermißten Spenglerlehrling, den Sohn einer unbemittelten Wittwe, an einem Balken erhängt. Erst anfangs dieser Woche wurde Anzeige Darüber erstattet, daß der Vermißte schon seit Donnerstag voriger Woche fehle. Es ist noch nichts Näheres, wenigstens nichts Bestimmtes, über diesen Fall in die Oeffentlichkeit gedrungen, ebenso wenig kennt man die Motive, welche den 15jährigen Menschen zu der That verleiteten. — Die Ausfuhr von Fletschwaaren au8 Amerika nimmt in fast unglaublicher Weise zu. Beweis dafür ist, daß die Exportfirma Aimour u. Co. In Chicago, welche im Jahre 1879 mit einem Verluste von einer Million Dollar abgeschlossen hatte, in diesem Jahre so geschickt opcrirt hat, daß Heuer nach bereits abgewickeltem Geschäfte 7 Mill. Dollar und nach Deckung des vorjährigen Verlustes innerhalb zwei Jahren 6 Mill. Dollars oder mebr als 14 Mill. Gulden Reingewinn übrig geblieben sind. Die „Times" feiert dieses GeschäftSereigniß in einem Leitartikel. — [(Sin gefährliche Fahrt.) Aus Kronstadt wird gemeldet, daß am 19. November zwischen Kronstadt und Oranienbaum daS Eis brach und gegen 50 Personen nebst Equipagen und Pferden auf einer großen Eisscholle dem Meere zugetrieben wurden. Glücklicher Weise setzte sich diese Scholle am „Wojennyi Ugol" fest. Hülfe war sofort zur Stelle. Die Marine- soidaten stellten unerschrocken mit Hülfe von Brettern einen sicheren Weg her und wurden alle, Menschen, Pferde und Equipagen, gerettet. Hande! und Verkehr. Frankfurt, 1. December. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ctr. JL 2.50—3.50, Stroh JL 2.00 -3 00, Butter das Pfd tm Großen 1. Qual. .AL 1.10—00, 2. Qual JL 1.00—00, im Detail das Pfc JL 1.30—00, 3. Qual. JL 1.20—00. Eier das Hundert JL 6—8. Ochsenfleisch per Pfuno 60-70 H, Kuh, Rind und' Farrenfleisch 45 -55 H, Kalbfleisch 42 -55 H, Hammelfleisch 40—55 H, Schweinefleisch 75-80 H, ein Hahn JL 1.20—1.80, ein Huhn JL 1.30— 2, eine Ente JL 3.50—3.00, eine Taube 50 - 00 H, Gans JL 6.00—8.00, Hasen das Siück .AL 2.50—3.00, Feldhuhn JL 1.00—1.50, Rehbock dak Pfd. 00—00 H, Kapaunen JL 0- 0.00, Wätscher Hahn JL 6—10. Kartoffeln 100 Ko. JL 4.50—5.00, Kohlrabi 6—8 H, Blumenkohl 1 St. 30 — 70 Wirsing 00 — 00 H, Gelbeiüben 1 Bund 0—0 H, Zwiebeln 1 Bund 0 H Sellerie daS Stück 0—00 Meerrcttig 1 Stück 00—00, Spargel daö Pfund 00—00 Romain-Salat 30-00 H, Endivien 10—0 Rothkraut 00—00 H, Wtiß- raut 15—20 H, Artischoken 50 H, Erbsen das Pfd. 00 Limburg, 1. December (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 18.75, Weißer Weizen JL 00.00, Korn JL 16.70, Gerste JL 10.75, Hafer JL 6.65, Erbsen JL 00.00, Kartoffeln JL 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.) — Wie leicht ein unbedeutend scheinender und leichter Katarrh, wenn nicht rechtzeitig bekämpft, zur ernsten chronischen Krankheit ausarten kann, dürsten wohl viele an Brust- und Luugenkrankheiten Leidende bestätigen. Es ist durchaus unrichtig, katarrhalische Erkrankungen, wie z. B- Schnupfen, Husten, Heiserkeit u. s. w. als vorübergehend und als unwesentlich nicht weiter zu beachten, oder durch sogenannte Hustenmittel (Syrupe, Bonbons oder Pastillen rc ) zu beseitigen zu suchen, vielmehr sollte mau diesem an und für sich meist unerträglichen Uebelbcfinden sogleich mit geeigneten heilkräftigen Mitteln entgegentreten. Es ist wissenschaftlich neuerdings conftatirt worden, daß diese katarrhalischen Erkrankungen auf einer Entzündung der Schleimhäute der Luftwege beruhen, daher fiebervertreibende Mittel angewendet werden müssen. Die von vielen Aerzten verordneten und bestens empfohlenen Dr-E-Voßschen Katarrhpillen, haben sich überraschend erfolgreich erwiesen und sind von der Adlerapotheke in Frank- .urt a. M- hergestellt, in den Apotheken pro Dose 75 H, in Gießen in der Hirschapotheke von Dr. Hempel, in Blechdosen mit gesetzlicher Schutzmarke und dem Facsnmle des Dr. Voß versehen, erhältlich. (7630 ®i( Ä« 7838 ~ MB Alt-1 iMlkl tvig Gieß« Zur Verhai ;om Serini; auf Dienstag den MM beraumt word^ Gießen, den. Der Gerichts^ lichen Äm 7845) Ne TSG Hm Bezahlen den bei der hui angelegten Kap Jahres fällig i Termine festgese Samstag bi Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag , Mittwoch „ Donnerstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag „ fow Dienstag de Mittwoch , Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag , Samstag Die Jnteressei gefordert, die Za m Empfang zu Vorzeigung der ( ttmiren. Zugleich wird Donnerstag saß Interessenten bc ote übrigen Zah bestimmt sind. . Die Herren ! Ni, dieses in übliche Weise be Gießen, den 2 Der Rechner t Vers Dienstag d. cVoran Men in dem v'UMl'Arresth Offen, - fetter, •Wb versteig GioßhttW. In ■Mag Hf, B! BK Neibbart. 7838) 7845) Neidhart. den auf; 7834) Müller. Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Dienstag Mittwoch Donnerstags Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag sowie den 7820) Ein rrichtes Wägelchen billig zu verkaufen bei PH. Müller, Dienstmann. Freitag den 24. Decemder, Vormittagss 11 Uhr, soll auf dahiefigem Ortsgencht die Hof- raitbe des Schreiner Hermann Werner Eheleute dahier, als: . Flur 27, Str. 77,"/wo, 483'Mir. Hof- raithe am kleinen Steinweg, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. December 1880. Großhcrzogl. Ortsgericht Gießen- Bekanntmachung. Belr.: Conkurs des Metzgers Lud» wig Schneider II. von Gießen. Zur Verhandlung und Beschluß- faffunfl über einen Zwangsoergleich ist vom Großherzogl. Amtsgericht Gießen Termi auf Dienstag den 2L Decbr. 1880, Vormittags 10 Uhr, anberaumt word-n. Gießen, den 30. November 1880. Der Gerichtsschretber am Großherzog' lichen Amtsgericht Gießen. timiren. , L . Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. Noveniber 1880. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Bekanntmachung. Betr.: Coickurs.des Kaufmanns Wilhelm Heuser von Gleßen. Auf Grund des rechtskräftig bestätigten Zwangsvergleichs ist das Concursverfahren aufgehoben worden. Gießen, den 29. November 1880. Der Gerichtsschretber am Gcoßherzog- lichen Amtsgericht Gleßen. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von '-en bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, find nachstehende Termine festgesetzt und zwar: Samstag „ — „ .. Die Interessenten werden daher gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- Versteigerung. Dienstag den 7. dS. Monats, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Hofe des alten Provinzial - Arresthauses dahier mehrere alte Oefen, Thüren, Schränke und Bretter, sowie e srrne Gitter rc. meist« bietend versteigert werden. Gießen, den 1. December 1880. Großherzogl. Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Klein, 7841) Kreisbaua' Heber-Asp. L , 6-8. W-f. 1i2J 1 * *-1.88 *1« ,^3 M öiW-S »nb t,, I M«ich'n^' I f l;bl,|ht sich I I T5ubeT'>Me4?t ®flc" | -r-r-Z HL LÄZI fobann L | ,fü 2'S! «bin8 3 b,n- flnipen k tf b'm Minbt! teitb« Derbaftet. | ’v b1enLbloufi’ ßiHiir ärefitrjoj hab«, auf I :mten des biegen Sorte | Scrom zivsin Lheile t«| ancekgt wnd-. Die!«» °muü alb gut it beionbtrb eignen; jtnl 'tlich bleibt bitftb (n Land ^injuttetjnt, ml bf durch ga^äijijfeit lrj| jum tranunbtn BeiWrl iitenttt Echauder eneje ll ten 8m Simihg £$ j ibntnbtjjrau i(>r lljihsl ( rro greif, um blt Stil? I ! am am gntn ju ihn I -er im Dftn aai. Jla& ie einen Äuigang btf«fi ™ und sand, alb he Vi DibntyirM die Stuii ■ rindn in tinriv gtftrft Ä gax leine Sbnung tc n Änijiud} genommen m b nax ganz braun zech rfiQig auf dem Boden tt T §odn einer unbemittelte t l-At.at darüber tM i lü noi nicht; W i gedrungen, ebenso «nW 1 verleiteten. in sosi unglaublicher 8® jgo, welche im Jahre M n diesem Iahte Tolar und nach DM; i oder mehr alb H« tleieb «eschäsUnelg°tjq dah am >9. .arten, Teten.. Dle«1 L her unb nttm -> und zwar: 4. December 1880, 7. ff 8. tf 9. ff tf 11. ff 14. ff tf 15. ff tf 16. ff tf 18. ff tf 21. tf 22. ff tt 23. ff tf 28. ff ft 29. ft 30. tf II ' 4. Januar 1881, 5. ff 6. ff tf 8. ff tt 11. * tt 12. ff tf 13. ff tf 15. tf ff 7818) Die Eröffnung meiner Weihnaehts - Ausstellung in Kinder-Spielwaaren zeige hiermit ergebenst an. Unger, Kreuz. Zu bevorstehender Winlersaison empfehle ich mein reichhaltiaes mit allen Neuheiten afforttrtes Kleiderlager in Winterpaletot-, Sackröcken, Reisemänteln, Schlafröcken, Joppen u. s. w. für Herren und Knahen, äußerst billig; ferner eine Partie Winterüberzieher, vorhergehender Jahrgang, mit 18 Mark, Sackröcke mit 12 Mark. Für gute Stoffe und Arbeit preisentsprechende Garantie. Auß-rdem empfehle ich mein Stofflager in den modernsten Genres zum Anfertigen nach Maß. Civile Preise und Garantie des Paffens zugesichert. (7129 1ML Weiner, Nächsten Montag den K. d. M. treffen wir mit einem großen Transport frischmelkender Friesen- u. KarMihe im Rheinischen Hof in Gießen ein. Gebrüder Meininger 7839) aus Gröttingen. 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