' L,i . a.ö i» i*ta L mit "nk '»A«« ter. Ä*“' bei rt M rg. iiuidt, cherin. dinP u ipaterem Ein- ZL “‘f'Sn Zachsten : ar Co., wissenschaftlicher !ht ädchen. Näheres __M »krnhm. l!chcö Dieust- aidigea Eintritt M". MH »vnnement. üit mein« Bauladen werben und 40—60 4- r, 'Msamm ition zenbof. n 4. Lktbr. Skrgein iniadrl ofmann^, von 6 Jahren bi- Winterhalbiahtts M Olt-rni>>- mschul- emKM ime an dem UM- . Mädchen gefiim- nach iepeo i 4», 9‘- 12, & 16 16 20 _gdter§weg_66_ asisdi irr W- A 1H5. $ 16 P 9tr. 23 L Erstes Blatt. Sonntag den 3. Oktober 188V Kreßener Anzeiger Avjtige- uni Amtsblatt für des Kreis Gießen. Amtlicher Tßeil. Bekanntmachung, ren Wintereursus der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen ui ^riedbera pro 1880/81 betreffend. Der diesjährige Wintereursus der hiesigen Ackerbauschule beginnt Dienstag den 2. November in 2 Classen und währt bis gegen Ende März. Der Unterricht erstreckt sich auf die Fortbtldungsfächer, sowie auf die verschiedenen Zweige der Naturkunde und Landwtrthschaftslehre; er wird in diesem Winter von zwei ausschließlich für die Anstalt angestellten Landwtrthschaftslehrern, von dem Großherzogltchen Kreisveterinärarzt, dem Veretnswiesenbaumetster, dem Culturingenteur und mehreren anderen geeigneten Hülfslehrern ertheilt. Die nöthige Anschauung wird durch vorzügliche Lehrmittel, sowie durch Exursionen auf nahe gelegene Gutswirtbschaften erreicht. Aufnahmsfähig sind alle unbescholtenen Jünglinge, welche die Volksschule durchgemacht haben. In die 2. Classe werden nur solche junge Leute ausgenommen, welche früher die 1. Classe mit Erfolg besucht haben, oder nachweisen, daß sie sich anderswie die Kenntnisse an- geeignet haben, welche das Lehrziel der 1. Claffe bilden; alle anderen Schüler kommen in letztere. Das Schulgeld beträgt für die L Klasse 45, für die 2. Klasse 35 «X. Anmeldungen nimmt das unterzeichnete Curatorium und der Anstaltsdirigent, Professor Dr. Tobtsch, entgegen, von welchen beiden Stellen auch gewünschtenfalls anderweitige bezüaliche Auskunft ertheilt wird. Friedberg, den 7. September 1880. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden, Kreisrath. Küchler, Kreisassessor. Schmidt, Kreisschulinsvector. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 1. Octbr. Die „Nat.-Ztg." veröffentlicht eine Zuschrift des Commerzienraths Baare, worin derselbe seine Stellung zur Frage der Haft- pflicht und Arbeiterversicherung darlegt und den Vorwurf, er beabsichtige bei seinem Vorgehen die Großindustrie auf Kosten der Commune zu entlasten, widerlegt, im Wetteren für sich und seine Freunde versichert, sie seien gern erbötig, zur Verbefferung der Lage der Arbetterwelt so wett zu gehen, als die Grenzen der Erwerbsfähigkeit der deutschen Industrie nur irgendwie gestatten. Paris, 1. Octbr. Die „Agence Havas" bezeichnet die vom „Rappel" gebrachten Gerüchte über das französische Geschwader im adrtattschen Meere als unrichtig und erklärt zugleich, die Regierung sei fest entschloffen, sich nicht vom europäischen Concerte zu trennen, wenn schon sie die bisher gezeigte reser- virte Haltung betbehalte. London, 1. Octbr. Nach dem gestrigen Cabinetsrathe hatten die Botschafter Frankreichs, Deutschlands, Rußlands und Italiens, sowie der türkische Geschäftsträger eine Unterredung mit Granville im Auswärtigen Amte. Ueber die im Cabinetsrathe gefaßten Beschlüffe ist noch nichts Weiteres bekannt geworden. — Die „Times" sagt in ihrem Leitartikel, sie habe guten Grund zu glauben, daß die im gestrigen Cabinetsrath berathenen Informationen Hoffnung auf eine befriedigende Lösung geben. Die Allianz der Mächte sei trotz des Dazwtschenschiebens von Hindernissen wahrscheinlich noch stärker als bisher geworden. — „Daily News" zufolge billigte der Cabinetsrath die Action der Botschafter in Konstantinopel und deren Festhalten an der Collectivnote vollständig. Die Regierung sei durchaus nicht gewillt, ihre Entschließung zu ändern. Man könne annehmen, alle Minister seien darüber einig, daß neuer Aufschub oder fortgesetzte Halsstarrigkeit Seitens der Pforte vielleicht eine Action in den Dardanellen nothwendtg machen würde. Hartington habe sich nach Balmoral begeben, um der Königin die Vorschläge des Cabinels vorzulegen. 1. Octbr. Wie es heißt, gehen die vereinigten Geschwader am 4. ds. nach dem Golf von Cattaro und werfen Anker, weil daselbst der Ankergrund sicherer als in Gravosa ist. Der gestern Abend von einer Recog- nosctrung an der albanesischen Küste zurückgekehrte österretcht che Aviso sah unweit Dulctgno eine türkische Fregatte vor Anker. Petersburg, 1. Octbr. Die „Agence rufle" findet die Haltung Montenegros in der Dulcigno-Frage für correct. Nach der bisherigen Sachlage habe Fürst Nikita nur die Besitzergreifung Dulctgnos zu vollziehen gehabt, während die jetzt damit verknüpfte Eventualität eines Krieges mit der Türket Montenegro zu dem Wunsche berechtige, sich im Nothfalle die thatkräftige Unterstützung der Mächte zu sichern. Die „Agence russe" ist von der Aufrechterhaltung des europäischen Einvernehmens überzeugt und betrachtet dieselbe als die beste Garantie für eine günstige Lösung. Brüssel, 1. Octbr. Tie „Jndependance" meldet: In Hnyle bet Brügge haben Ruhestörungen stattgefunden. Die Regierung hatte einen Spe- cialcommissartus abgeordnet, um das Schulgesetz auszuführen. Die Dorfbewohner rotteten sich zusammen, um den Commtssär zu vertreiben, welcher nun genöthigt war, militärische Hülfe zu requirtren. Die Gensd'armen gaben Feuer; eine Person wurde getödtet, eine Person schwer verwundet. London, 1. Octbr. Auf Montag ist abermals der Cabinetsrath etn- berufen; Hartington hat deshalb seine Abreise nach Balmoral verschoben. Melbourne, 1. Octbr. Die internationale Ausstellung wurde heute vom Gouverneur mit einer Rede eröffnet, worin er den fremden Nationen für die Förderung des wohlgelungenen Unternehmens dankte. Wien, 1. October. Die „Polit. Corr." bestätigt, daß die vereinigte Flotte am 4. October Gravosa verlassen wird, um in der Bucht von Cattaro zu ankern. Von der den in Dulctgno befindlichen Albanesen zugeschriebenen Absicht, eventuell die Oesterretchisch-Ungarische Flagge anfzuziehen und Oesterreich-Ungarn die Abtretung Dulctgno's anzubieten, sei an hiesiger kompetenter Stelle nichts bekannt. — Meldung der „Polit. Corr." aus Konstantinopel. Die Möglichkeit der AuSmittelung eines Auswegs zur Lösung der montenegrinischen Frage wird neuerlich in bestimmter Weise betont. Es gewinnt den Anschein, daß die Pforte, von den Consequenren ihrer Haltung erschreckend, einen Ausweg suche, um durch Anbahnung einer ernsten Lösung die Flottendemonstration gegenstandslos zu machen. Prinz Heinrich von Preußen betrat am 29. September nach vollendeter Reise um die Welt wieder den heimathlichen Boden, in die Arme des erhabenen Elternpaares zurückkehrend, deren Herzen bei dem glücklichen Ausgang einer so langen Seefahrt voll Freude schlagen. Der jugendliche Prinz hat seine Fahrt nicht unternommen aus Neigung zu Abenteuern, sondern in der Pflicht des Berufes, dem geschichtlichen Zuge folgend, welcher die Hohenzollern fi'chrte — vom Fels zum Meer! In Betreff der Empfangsfeierlichkeiten in Kiel folgen wir einem Berichte der „Magdeburger Zeitung", welche ausführliche telegraphische Mittbeilungen über das Einlaufen des „Prinzen Adalbert" und die Begrüßungen bringt und damit eine journalistische Musterleistung ersten Ranges aufzuweisen hat. Das genannte Organ schreibt: Gestern gegen 9Vz Uhr traf der fahrplanmäßige Zug mit einiger Verspätung in Kiel ein, welcher den Kronprinzen, die Kronprinzessin und den Prinzen Wilhelm hierher führte. Die kronprinzlichen Herrschaften waren bis Neumünster im Schlafwagen, dann im Salonwagen der Kieler Bahn, welcher früher für die dänische Königsfamilie bestimmt war, gefahren. Jede nicht militärische Begrüßung fiel weg, so daß wenige Minuten nach Ankunft des Zuges vor dem Hauptportal die Equipagen bestiegen werden konnten. Den ersten Wagen nahmen General Stosch, der Commandant von Kiel, Graf Hardenberg, Stationschef Admiral Kinderling und Kapitän Hollmann, der Adjutant des Marrneministers, ein. Im Fond des zweiten Wagens befanden sich der Kronprinz in Generalsuniform und die Kronprinzessin im Regenmantel. Ihnen gegenüber saß Prinz Wilhelm in Hauptmamrsuniform. Der Kronprinz sah prächtig aus; die ehemalige Blässe war einem tiefen Braun gewichen. In den Zügen der Kronprinzessin wollten die Zuschauer begreiflicherweise Rührung und Erwartung erkennen. Die hohen Herrschaften grüßten huldvollst die hochrufende tücherschwenkende Menge. Der kurze Weg zur Jensenbrücke war bald zurückgelegt. Hier wurden die Boote bestiegen; zuerst das blaue Kaiserboot mit einem purpurnen Baldachin und der kronprinz- licken Flagge, dann die übrigen weißglänzenden Boote. Der kräftige Ruderschlag, mit präciser Eleganz ausgeführt, brachte sie rasch zu der dem Schlosse gegenüberliegenden Aacht „Hohenzollern", welche die Ankunft mit Salutschüssen und dem Aufhissen der kronprinzlichen Flagge begrüßte. Gegen 10 Uhr setzte sich der kaiserliche Dampfer in Bewegung. Bei der Fahrt in die See stand der Kronprinz allein auf der Kommandobrücke. Unter derselben standen die Kronprinzessin, Prinz Wilhelm und Admiral v. Stosch. Nach 3 Uhr meldete Kanonendonner aus Norden, daß die „Hohenzollern" und „Prinz Adalbert" das Fort Falkenstein passirten. Die Schiffe trafen sich bei Fakke- berg, Insel Laaland. Der „Prinz Adalbert" salutirte die kronprinzliche Flagge, während die Mannschaften auf den Masten paradirten und das berannahende Smiff mit dreimaligem Hurrah begrüßten. Prinz Heinrich wurde sofort auf die „Hohenzollern" übergefahren. Das Wiedersehen und die Bewillkommnung des Prinzen seitens seines Vaters und Bruders und zumal seitens der Mutter wird als sehr rührend geschildert, doch erfolgte das weitere Aussprechen nach der ersten Begrüßung in der für die hohen Herrschaften reseroirten Kajüte. Gegenüber dem Bülcker Leuchtthurm wurde Prinz Heinrich wieder zum „Prinzen Adalbert" gerudert. Beide Schiffe fuhren sodann, die „Hohenzollern" voran, in den Hafen. Eine Viertelstunde nach den Salutschüssen der Forts passirte die „Hohenzollern", „Ziethen" und sodann die übrigen Schiffe, von allen begrüßt durch das dreimalige Hurrah der auf den Raaen stehenden Mannschaften. Den Salutschüssen der „Preußen" folgten diejenigen der „Arcona". Die „Hohenzollern" nahm darauf ihren alten Platz gegenüber der Wasserallee des Schloßparres ein. Der Kronprinz und Prinz Wilhelm befanden sich auf der Kommandobrücke, während die Kronprinzessin wieder zu Füßen derselben sich aufhielt. Sie verfolgten aufmerksam die Bewegungen des nachfolgenden „Prinzen Adalbert". Auf der Radbekleidung zeigten sich längere Zeit der Chef der Admiralität v. Stosch und der Kommandant Kapitän v. Nostitz. Zahlreiche Ruderboote und kleinere Dampfschiffe waren in der Nähe, so daß die Hafenpolizei schwere Arbeit hatte. Ein von kräftigen Ruderschlägen getriebenes größeres Boot der „Hohenzollern" schaffte endlich Raum. Wiederholte Hochs von der kleinen, in ihrem Eifer etwas zudringlichen Flottille begrüßten die hohen Herrschaften, ebenso von verschiedenen Villen der schönen Westküste und dem zahlreiche,l Publikum in der Wasserallee. Eine kleine Viertelstunde nach der Ankunft der „Hohenzollern" Je 50 Kilogramm kosten Mark und Pfennige. 2 Q N © JLb • 4L b. Xb> ■ !L b jl b .x .x v/4 -//Z» b. 23- 24- 12 50 14 — 28- 26- 12- 75 95 875 6 75 2 75 2 25 2 42 10 Je Vr Kilogramm kostet Mark und Pfennige. 'S 5 80 1 - 90 20 90 33- 26 55 1 8 ESS* HM Dem 26. Dem 10. Dem den Dem Dem geb. den 5. September. 7 M. 12 T., gest. den 29. September. & Die Expedition des „Gietzeuer Anzeigers". im Inhaberin: Bertha Meier. 6448) 19 27 Theodor Roloff, Octroterheber, alt 60 I. 3 M. 17 L., gest. Johann Peter Schwarz, Universitäts-Canzlctdtener, alt 66 I. 17 11 19 14 Denselben. Juli. Denselben. September. Denselben. 29. Juli. Denselben. Dm 28 September den 26 September. Den 29. September, den 27. September. Den 30. September. geb. den 20. Juli. Denselben. B E -Sd Metzger August Hofmann ein Sohn, Adolf Heinrich Adam, geb. dm Metalldrucker Georg Kieiling rin Sohn, Louis Georg, geb. den HilfLwcichensteller Friedrich Kauntz eine Tochter, Katharine Elise, g>e>. Schreinermcister Justus Heck eine Tochter, Elisabeth Johanna Helen. Sccretär Alexander Wilkcr ein Sohn, Alexander Heinrich Wilhelm, Beerdig tk. Verzeichnis der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstande in der Stadt Gießen vom Monat September 1880. 66 6b 60 “70 66 “68 Berloosungen. Karlsruhe, 30. September. Bei der heutigen Ziehung der badischen fl. 35 Loose aewann Nr. 157552 40,000 fl., Nr. 175595 10,000 fl., Nr. 159835 und 242104 gewannen Je 4000 fl Nr. 21833 59157 269018 335002 je 2000 fl., Nr. 86343 175919 189863 193231 238168 247752 304383 319980 321*10 347139 363929 und 378921 gewannen je 1000 fl. , 48 “50 Lokales. Gießen, 2. October. Die P l a n ü b u n g der fretw. stävt. Feuerwehr, gelegentlich des 25. Stiftungsfestes, wird morgen Vormittag in Oswalds Garten abgehalten, während der Feuer-Angriff am Mer z'schen Hause in der Bahnhofstraße stattfindet. Es kommen bet letzterer Uebung sämmtltche Maschinen nnd auch die große Leiter zur Anwendung. - Bet dieser Gelegenheit mochten wir wiederholt die Bitte aussprechen, unsere Feuerwehr an ihrem Ehrentage durch Beflaggen der Gebäude zu ehren. Gießen, 2. October. Während vor einigen Tagen in der Stephansmark sich schon Eis gezeigt hat, steht heute am Ricgelpfad ein Pflaumenbäumchen in frischer Blüthe. 45 50 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gieße» Vom 25. Oktober bis 1 September 1980. Aufgebote. September. 25. Schreiner Philipp Damm von Reiskirchen mit Elisabeth Balser, Tochter des Ackermanns Johannes Balser VII. von Burkharosfelden. 25. Der Sec.-Lteur. im 3. Pommerschcn Jnf.-Regt. Nr. 14. Roderich Theodor Curt von Rode von Bergenthal mit Anna Krausgrill, Tochter das Bauunternehmers Johann Georg Krausgrill IV. von Niede> - Weisel. 27. Arbeiter Ludwig Heiner von Storndorf mit Elisabeth Hoffmann, Tochter des Landwirths Johannes Hoffmann II von Beuern. 30. Pojtjecretär Theodor Proske von Caffel mit Marie Elise Caroline Henriette Schwaab, Tochter des verst. Bauunternehmers Friedrich Schwaab von Gießen. 30. Maschincnschlosier Wilhelm Karl Rau von Gießen mit Margarethe Grobrock, Tochter des Lehrers Georg Grohrock von Matchen 30. Kaufmann Carl Gottfried Reubert von Lichtenau mit Caroline Wilhelmine Berger, Tochter des verst. Modell-Schreiners Friedrich Berger von Gießen. Gekorene. September. 24. Dem Schaffner bei der Main - Weser - Bahn Earl Bachmann ci.'.e Tochter, Anna Dorothea. 24. Dem Fuhrmann Carl Jughard III. eine Tochter. 20. Dem Gastwirth Otto Luft eine Tochter, Otltlic Elisabeth Margarethe Caroline. 20. Ein So. >: von auswärts, Carl. 22. Dem Schneidermeister Carl Loth eine Tochter, Marie. 17. Dein Barbier Ferdinand Schmidt eine Tochter. 24. Dem Taglöhner Wilhelm Volz ein Sohu, Justus. 26. Dem Feldwebel im 2. Großh. Heff. Jnf.-Regt. Nr. 116 Christian Gunschmaun ein Sohn. 28. Ein Sohn von auswärts. Gestorbene. September. 24. Albert Emil, 1 Tag alt, Sohn des Heizers bei der Main-Weu, Bahn Adolf Moog. 24. Der Bürgermeisterci-Secretär i. P. Ludwig Wilhelm Köhler, 79 I. alt. 26. Caroline, 3 I. alt, Tochter des Hautboisten im 2 Großh. Jnf.-Regt. Nr. 1 hi Johann Gottlieb Richter. 26 Taglöhner Ludwig Schmidt V., 28 Jahre alt. 27. Octroi erheber Theodor Jacob Roloff, 60 I. alt. 28. Conrad, 1 I. alt, Sohn des Schreine'8 Conrad Bender von Nodheim a. d. Bieber. 29. Der Canzleidiener Johann Peter Schwarz, 66 I alt. 30. Carl Martin Hermann, 4 I. alt, Sohn des Schloffers Hermann Babcl. 30. Ein Sohn von auswärts, 1 T. alt. Vermischtes. Aus Heidelberg, 28. September, berichtet die „N Bad. Landesztg.": Gestern Abbend hat sich bier der Sohn des berühmten Naturforschers Karl Vogt erschoffen. Derselbe war in der Winter'jchen Buchhandlung Hierselbst beschäftigt; die Motive der unseligen That sind unbekannt. — Unter den zahlreichen Bewerbungsgesuchen um die erledigte Bürgermeisterstelle in Bärwalde N.-M. erregte dasjenige eines stellenlosen Kaufmanns H. bei der Prüfung der eingegangenen Bewerbungen große Heiterkeit. Der Herr schrieb am Schluffe des Gc suchs: „Schließlich bemerke ich, daß ich weder verheirathet, noch eine andere Bestrafung erlitten habe." Tanz-Unterricht. 6447) Ich bringe hiermit zur Kenntniß eines geehrten Publikums, daß mein Tanzunterrichl Montag den 18. October wieder beginnt. Diejenigen, welche daran Theil nehmen wollen, werden gebeten, sich wo möglich in Gesellschaften von 12—16 Personen zu vereinigen. Anmeldungen wolle man bis dahin an mich gefälligst ergehen lassen. Roese, !lniv.-Tanr- u. Fechtmeister. Schiffsberleht. Mitgethetlt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd, C W. Dietz in Gießen. r r Bremen, 29. Scptbr. fPcr transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Weser, Capt. C. Wiegand, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 15. September von Bremen abgegangen war, ist am 27. September 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen JL JL -bl 1065 Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 3. October. Martin Lenz, Marktplatz. Emil Noll, Löwengaffe. Daniel Nühl, Marktstraße. _____________________________________________________ Zeschüsts-Verlegung. Von heute an befindet sich mein Geschäfts - Local Laden des Herrn A. K. Worms, Sclterswcg C. 184. Gesehw. Meier« Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte Den 26. September. Dem Arbeiter Christian Alt ein Sobn, Heinrich, geh. den 1. Scpr. Den 26. September. Wilhelm Köhler, Bürgermeisterei Secretär i. P., alt 79 I. 6 M. 3 T, gcst. den 24. September. ~ ' Ludwig Schmidt VII., Taglöhner, alt 28 T. 1 M. 3 T., gcst. N JL~b tonnte „Prim Adalbert" an und legte sich zwischen die „Hohen^ollern und die ätrcona" „Prinz Adalbert" sah so schmuck und sauber aus. datz Niemand ,hm die zweijährige Fährt anmerkte. Die aus dem M'ttelmaste wehende vrmzl.che Flagge wurde ran Preußen" und „Arcona" mit einer kleineren Anzahl von Schüssen salutwt. Kaum hatte" Prinz Adalbert" an der für ihn bestimmten Boje angelegt, als auch die Paradeflaggen hachgehislt. sowie dieFallreeps und Treppen nredergelatsen wurden. Dre Kronprinzessin blieb inzwischen aus der „Hohen,ollern". Schon heute Morgen oerlautete p°n einer Unpäßlichkeit, durch welche die hohe Fruu auch g-hmdert mürbe an dem Diner Theil zu nehmen Die Besichtigung der pnnzltchen Gemacher im Schloß war auf 3ithMen) Wid) gegen g Üob Clä‘6e«t* Zn der J)r W Ackermanns Wieskck, P ^miebJoatRa W" Beletdiap Trvßher am erkannt: Antzrklagt sthlenPe 1880 übe- Geidstrast 'n die Ko Auch t A Reh Woche nai E^IsauSzu net Stijdj iS»"®'1 "W btj •GLAl lakf®ie&cn ksEichk 6455) Zn der privatklagesache l duchmann (ine tytr. 20. De.» 20. (5m §>o. n Rarit. 17. Dcm i Bolz ein Soin, ftian ©unjcfymaim Der Bürgermeister: A. B r a m m. fr Ufflin--fflf'iT m Jföbkr, 79 3- f.W 9?r. 11h L 27. Dein'; , Les 6d)Uint'4 Pün fctyoatj, hemann Babel. . 184. den Obstgelde und Apfelkraut empfiehlt (6466 Robert Stuhl, Marktstraße 23. 'i°beth Halfer, Det 6ec.«8iem. ®«8tnt^al mit V ton NleLci-. Tochter des toi Proste von Bauunternehmers ton Gießen mit 30. Kaufmann echter des verst. Versteigerung Von Woldarbeiten. Donnerstag den 7. l. MtS., sollen Nachmittags 2 Uhr zu Forst« Haus Baumgarten die nachverzeich» ncten Arbeiten versteigert werden: Anfuhr und Kleinschlagen von 90 Cbm. Steinen, Anfertigen und Auf- frischen von ca. 4000 M. Graben. Nähere Auskunft über die auszuführenden Arbeiten wird Großherzogl. Forstwart Schlag zu Baumgarten auf Anfragen erthetlen. Gießen, den 2. October 1880. Großh. Oberförsteret Schiffenberg. ___________Ge orgt. (6483 , Kuttmann «fc Co. ©bige Gegenstände sind Montag den 4. Octobc-r Nachm. daselbst anzufehen. des Ackermanns Heinrich Reuter III. von Wieseck, Privatklägers gegen den Schmied Jost Rain daselbst, Angeklagter wegen Beleidigung hat daß Großherzogliche Schöffengericht zu Gießen am 21. Juni 1880 für Recht erkannt: Angeklagter ist der ihm zur Last gesetzten Beleidigung vom 12. Mai 1880 überführt und wird in eine Geldstrafe von Zehn Mark und in die Kosten verurtheilt. Auch wird dem Prioatkläger dos Recht zuerkannt, binnen einer Woche nach Zustellung von Ur» theilsauszug di-sen einmal auf deS Angeklagten Kosten im Gießener Anzeiger zu veröffentlichen. Der Beleidigung vom 21. Mai ist Angekl. nicht überführt und erfolgt deßhab Freisprechung von Strafe und Kosten. V- R- W- Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 18. Septbr. 1880. Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen 6468)Amtsgericht. gebrannte gerfle als billigster und bester Kaffeezusatz empfiehlt (6467 Robert Stuhl, Marktstraße 23. J, alt 793-6 i'; 1 N. 3 r-, 8t,L UH. 17 ti 0 loienn. alt 66 3 pesten 1.6cvi. Avam, zeb. d-n »totg, geb. teil itbarine Aist, , Johanna Heinrich W-®' Bekanntmachung. Betr.: Die Wahl der Mitglieder der Stadtverordneten- Versammlung insbesondere die Ergänzungs-Wahl pro 1881/89. Mittwoch den 13. October d. I., Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, wird die periodische ErgänzungS - Wahl von 6 Stadtverordneten der Stadt Gießen vorgenommen. Die Wahl findet in dem Sitzungssaale der Stadtverordneten- Versammlung — Neuenwegerthor — statt. Alle Stimmberechtigten werden eingeladcn, in dem gedachten Termin fich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche mit der Entrichtung des letzten fälligen Ziels ihrer direkten Staats- oder Communal-Steuer im Rückstände find, zur Abstimmung nicht zugelaffen werden und daß daher alle Diejenigen, welche bis gestern mit der Entrichtung von Steuern im Rückstände waren, nur dann zur Abstimmung zugelaffen werden können, wenn sie den Rückstand noch bis zur Wahl abführen und daß solches geschehen der Wahlcommission durch Vorzeigung ihrer Steucrquittung nachweisen. Die ausscheidenden Mitglieder der Stadtverordneten-Versamm- lung sind die Herren Baist, Hanstein, Hoch, Hornberger, May und Scheel. Gießen, den 1. October 1880. Aeilgeöotenes. 6374) Ein schöner Oleander ist wegen Mangel an Raum zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.________ Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhofen, Retse-Nacht-Hemden, 1'/, Mtr. lang, Unterklerdchen, Socken, Strickwolle empfiehlt sehr billig (6444 Awg. Haubach, Mäusburg. Große Versteigerung von Herrschafts-Mobilien in Frankfurt a. M. Dienstag den 3. Oktober j »«mittag« 9v2 ll6r unb 9tad>mitt w r» iipr onfangend, werden im VerftetgerungSlocal Grosser IKirschffraben Xo 14 pari, nachverzeichnete hochelegante und solid gearbeitete herrsch. Möbel, IPiantno, 1 Tafelklavier, 2 Cafsaschränke, Teppiche und Vorlagen rc., als: und Sopha’s. 3 Cocos - Läufer und Matten. 5 Linoleum. Fussboden-Wachstnch. (4841 2 Wachstücher j ’ in verschiedenen Mustern und Farben. s ’ Teppich- und Mööelveseu 3 \ Thürschoner. 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Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 5 Uhr vom Sterbe- hauje, Löwengasse, aus statt. Gießen, den 2. October 1880. Schutzmann Hinter und Familie. Restauration nun Gambrinus! Unterzeichneter beehrt sich ergebenst anzuzeigen, daß er die „Restauration ZUM Gambrinus" übernommen hat und bittet, das ihm früher geschenkte Vertrauen auch auf das jetzige Local übertragen zu wollen. Verantwortliche Redaction: 9L Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'scken Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu ein zweites und drittes Blatt. ' Marnuma ........ .. j''"""11 6481) Der heurigen Nummer liegt eine Beilage über „Deutsches Familienblatt ' bei, welche wir gütiger Aufmerksamkeit besonders empfehlen. L"eri»er'sche Univ.- Buchhandlung, Gtepen. Schon fti sich an den Sat be8 activen Au! selbe sei ober t Solidarität der Berliner W schieden worden Die Ausschüsse beschlossen, ein« Waaren gewisse betr. Tarifpofiti Beschluß nochtv Erfurt, Koblenz dorf und Thon Zwischen „Köln. W* ' rrdung dem französische Ne führung bringe führung des zr Msgr. hack, i Drohung ernßl fordern die Ne§ posten am Valii Während stration steht, sti drrbarrrweise ge politischen Diver stark und mächti sten Welitheilen eigenen Heim, in beit zu lchafsen. Irland und tntl zu. Wir ^\qu1 beobachlet, wer firt, wird nicht Demonstration ruhen im Inner tur der englische ihre Klugheit un Schwäche und il In Rußla Tschcrnajeff, de der bewährte Dstrumelikns ai ^gesetzt ist, b ;°n der Türkei, drohenden Mon kennzeichnen, q fa* russischen "r russische & vMingetrirbe» Nidfa Ort . Jedensoll^ * Zeit a Wrtnt dabei nic «WI: Tie 3 dar ^gleichzeitig, ass Sand-Torte. pf^^hmoüene Butter, '/. Pf- Stärkepouder, */, Pf. Lieb.g • Backmehl V Pf Zuckerpulver, 4 Eier (das Weisse zu Schnee geschlagen), V, Stange* Vanille, rüh« gut durcheinander und backe in einer mit Zwieback 7|I ..... in Einmachfässer in jeder Größe empfiehlt (6471 Carl Heil9 Schloßgasie. Neue holl. Häringe, per Stück 8 H, Feinst. Limb. Käse empfiehlt (0^65 Robert Stuhl, Marktstr. 23. 6445) Ein kleiner brauner Hund zuge- laufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 6081) Es kann bei mir gekeltert werden. Emil Schmall Frankfurter Hof 20-Francs-SMcke. . . do. in V, • Englische Souvereigns . Russische Imperiales - Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ...... Dollars in Gold . - ■ Evangelischer Mrchengesangverein. Die Proben werden im Wintersemester jeden Dienstag, Abends 1 Uhr, unter Leitung des Herrn Cantor Steiner stattfinden. Nächste Probe: Dienstag den 5. Oktober. Um vollzähliges Erscheinen wird dringend gebeten. 6486) ________________Her Vorstand. Gesangverein Eintracht. Sonntag den 10. Oktober, Abends 8 Uhr: TansuMterhaltuHg in Wenzel’® Saal. Eintrittskarten sind vorher bei Herrn Friseur Welcker, Neustadt, bei den Vorstandsmitgliedern, sowie im DereinSlocal zu haben. (6449 Wermietstungen. 6451) Logis, gleich beMbar, zu ver- miethen. Neue Baue B. 90. 6450) 163 A. Marburgerstraße ist im Vorderhause und im Nebenhause je eme Familienwohnung zu vermiethen.________ 6457) Ein freundlich moblirteS Zim- mer zu vermiethen bei Bäcker Eger, Lmdenplatz. 6458) In meinem Hause (Ludwigsplatz) ist der zweite Stock mit allen Bequemlichkeiten und Gartenantheil alsbald zu beziehen. Daniel Schmoll, Schloßgasse. 6489) Eine möblirte Stube bei~ ~ Ehr Wallenfels I auf dem Markt. 6487) In der Nähe der Aula ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen.________________________ff. 17O7/io-__ 6475) Neue kleinere und größere Wohnungen vermiethet P. König, ________Ecke der Alicen- und Ludwigsstr. 6473) Zwei iminandergehende möblirte Zimmer an einen oder zwei Herren zu vermiethen. Wo? sagt die Exp- d. Bl. 6482) Am Ludwigsplatz ist ein gut möblirtes Zimmer, mit oder ohne Kabinet, auf Verlangen mit Mtttagstisch, alsbald zu vermiethen. Näheres in der Exp- d Bl. 5178) Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neue Bäue B- 79. 4364) Wohnung von 5 Zimmern rc. zu vermiethen.________Wallthorstraße 145. 4152) Der erste Stock des August Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E. 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holz- ftall rc-, ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermtethen.______________ 6256) Eine Scheuer n^bst Stallungen für 4 Pferde zu vermiethen von Aug. Nauheimer Wwe. Weissbiudergeselleu sucht (6460 ____________________Töpfer, Gartfeld. 5976) Schüler hiesiger Lehranstalten finden freundliche, liebevolle Aufnahme in einer geb. Familie. Auf Wunsch Beaufsichtigung der Schularbeiten. Anfragen zu richten Seltersweg 66.________________ Restauration Fritz Lony, 6478) MarkXstrasse. Heute Samstag und Sonntag: (Hans und Hahnen Montag Abend: Ganspfeffer. Restauration zum Stern. Heute Samstag Abend: § Schellfisch-Essen. Frische Seemuscheln. Cafe Klein« Mittagstrsch i in und außer Adonnrmcnt. Weißbindergesellen und Handlanger finden Beschäftigung bei 6484_______Carl Kümmerer. 6488) Ein ordentliches Dienstmädchen mit guten Zeugnissen sucht sofort Stelle. Zu erfragen bei Friedr. Berg, Brandgasfe. Ein neuer (furfus im Französischen u. Englischen (Grammatik, kaufmännische Correspondenz, Conversation) beginnt mit dem 13. Oktober a. c. Anmeldungen werden bis dahin von Urterzeichnetem entgegenaenommen. 6398)______Lehrer W. Plaut. 6393) Für eine Handlung landwirth- schaftl. Maschinen (ausländische Modelle neuester Construction) wird ein thätiger Mann als Tdetlhaber gesucht. Die Modelle liegen zur Einsicht bei mir aus und wollen sich Reflectanten unter Angabe ihrer Verhältnisse melden. ________Ludw. Zimmer, Grünberg. 6325) 6 bis 8 Wagen guter Mist (nicht Pferdemist) wird zu kaufen ge- sucht. Näheres in der Exped. d. 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