Samstag den 3 April Nr. 77 1880 S?rtartii>n6bur*»u: .. . . J Schulstraßc B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Gießen, am 27. März 1880. gewährenden Vergütung für das Jahr 1880 dahin fest- zu Brot - C. 8ö6ler, unt I prompter iler. Gießen, den 2. April 1880. Berlin, den 1. März 1880. w bl. *. Boekmann. n H II II Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. n n 11 ii ii ii ii n ii ii den n Stibba, Nieder-Wöllstadt Groß-Bieberau, Bickenbach, Groß-Gerau, Goddelau, •ii worden, und zwar: in Alsfeld, wehr. tnliing • 8 Uhr, Irrten tarnen I in alle Sitten j gereinigt Wv I Jes Betr»ges lift möchten. Kommt es doch vor, daß der Cigarrenmacher nur 12 JL wöchentlich verdient, von denen er aber der Wickelmacherin wenigstens die Hälfte abgeben muß. Auf diese Weise erhalten Beide nicht das mäßigste Kostgeld und fallen der bittersten Roth anheim. Die Arbeiter auff dem platten Lande haben ein Stückchen Land in Besitz oder Pacht und productren selbst einen &l?eil der nothwcndigsten Lebensmittel, so daß bet ihnen sobald der Hunger nicht an» pocht, aber viele städtische Arbeiter, die jeden Bissen mit baarem Gelbe bezahlen muffen, sind jetzt übler daran, als man glauben sollte, und leider ist tu Aussicht zu nehmen, daß es noch schlimmer wird, denn diejenigen Fabrikanten, welche bis dahin in gewohnter Weise arbeiten ließen, werden ebenfalls meist binnen Kurzem eine Verringerung etntreten lassen muffen." Auch bet der hiesigen Cigarren- und Tabaks Industrie haben sich, wie in vielen anderen Bezirken, die Übeln Folgen der Erhöhung der Tabaksteuer fühlbar gemacht, sodaß bereits einige Tabaksfabrikanten wegen des in der That verminderten Consums genöthigt waren, Abkürzungen der Arbeitszeit etntreten zu lassen. Es erhellt hieraus, daß ein großer Thetl des Bauchenden Publikums bet den jetzigen Erwerbs- und sonstigen Verhältnissen die Summe, Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Betreffend: Den Remonte-Arrkauf pro 1880. Berlin, den 1. März 1880. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzogthums Hessen für Die Abhaltung des aus Montag den 5. l. M. ausgeschriebenen Ulrichsteiner Rindvieh- uno Schweinemarktes^ ist mit Rücksicht auf die in Ulrichstein ausgebrochene Lungenseuche, sowie in Berücksichtigung sonstiger polizeilichen Gründe von Großherzoglichem Kretsamt Schotten verboten worden. Gießen, 2. April. Der „Frankfurter Zeitung" schreibt man aus Westfalen unterm 12. März: „Die Folgen der Erhöhung der Tabaksteuer beginnen sich nach der „Osnabr. Ztg." tn der Gegend von Minden sehr empfindlich geltend zu machen, und zwar treffen sie viel weniger die Fabrikanten und Händler, als vielmehr die meist nur von der Hand in den Mund lebenden Cigarrenarbeiter. In keinem einzigen Handelskammerbeztrke Preußens steht die Cigarrenindustrie auch nur annähernd in derselben Blüthe, tote im Mindener Bezirke mit den Städten Minden, Oeynhausen, Vlotho und Bünde und den auf dem Lande verstreut liegenden Cigarrenfabrtken und der starken Hausindustrie unter den ländlichen Bewohnern. Thatsächltch hat sich der Cigarrenkonsum erheblich vermindert, die Lager der Fabriken sind überfüllt und der Absatz hat bedeutend nachgelassen. Wiele Fabrikanten haben sich nicht anders als durch Entlassung eines TheileS ichrer Arbeiter Helsen können, andere haben die Arbeitszeit verkürzt, und wieder ambete gestatten nur die Anfertigung eines gewissen kleineren Quantums. Bei den ohnehin gedrückten Löhnen können viele der Arbeiter jetzt unmöglich noch h ihrem Geschäfte das tägliche Brod erwerben, so gerne sie auch arbeiten Kriegs-Ministerium. Abthetlung für das Remonte-Wesen, von Rauch. von Uslar. 21. 22. 23. 24. 26. 27. 28. r’ 12 ^druckte dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt 16. Juli Gießen, am 30. März 1880. Betreffend: Den im März 1880 vorzunebmenden Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, an die Erledigung unserer Verfügung vom 16. Februar l. I. Dr. Boekmann. a) für d) „ c) „ d) „ Betreffend: Die für Naturalverpflegung der bewaffneten Macht im Frieden für das Jahr 1880 zu gewährende Vergütung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß nach einer in Nr. 1 des diesjährigen Ceniralblattes für das deutsche Reich erschienenen Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 30. December 1879, auf Grund der Vorschriften in § 9 Nr. 2 des Gesetzes über die Naturalleistungen für die. bewaffnete Macht^ im Frieden vom 13. Februar 1875 (Reichsgesetzblatt Seite 52) der Betrag der für die Natur ^Verpflegung gestellt worden ist, daß an Vergütung für Mann und Wett L u"t" klein- een ie der rechte" t 'veloh»u"f Bekanntmachung. Der Transatlantischen Feuerversicherungs - Actiengesellschaft zu Hamburg ist die Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe im Großherzoglhum Hessen ertheilt worden. Es wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntuiß gebracht. Gießen, am 31. März 18804 Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. __________ Gießener WiKger Ailfeize- nib Amtsblatt für den Kreis Gießen. (im Zen fe£ 'betrage Gernsheim. Die von der Remonte-Ankaufs Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und bet Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer vom Ankauf ausgeschlossen. Die Verkäufer find feiner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und eine Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit 2 mindestens zwei Meter langen starken hänfenen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckschetne möglichst mitgebracht werden. ftuerwehr. oWantL -mittags S UHr (2205 i Kauze sowie rin umnöb- B ätn gejucht. wann» Tapezier. ( neider. »eiter ekerJhteW Jld. theoL odei I ungut täglich * tdeilen kann. Kb - Tag zu gewähren ist: mit Brod ohne die volle Tageskost . . . . 85 H 70 die Mittagskost .... • 43 „ 38 die Abendkost..... • 26 „ 21 die Morgenkost .... • <6 „ 11 die es bisher für diesen Genuß verausgabte, zu vergrößern nicht in der Lage, wenigstens nicht gewillt ist. Bci alledem taucht toieber an vielen Orlen das beunruhigende Gerücht auf, der Reichskanzler gehe neuerdings ernstlich mit dem Plane um, das Schreckbild der in Rede stehenden Industrie, das Tabaksmonopol zur Einführung zu bringen. Nicht genug damit, daß man seit Jahren eine der blühendsten Jndustrteen Deutschlands mit allerlei Steuervrojecten und schließlich mit einem um 30y2 JL pro Ctr. erhöhten Zoll hcimgesucht und sehr empfindlich geschädigt hat, wird man vollends durch ein Monopol die Industrie zerstören, die Existenzen von vielen Tausenden bei derselben bethetltgten Personen brach legen und dadurch zugleich die Steuerkraft im Allgemeinen verringern, ohne daß zu erwarten steht, das Tabakömonopol, ebenso wie in Oesterreich und Frankreich, zu Gunsten der Staatseinkünfte möglichst ausgebeutet, werde dem Reiche die verhofften hohen Erträgnisse liefern, da anzunehmen ist, daß, wie sich ja solches auch schon bei der jetzigen Tabakssteuererhöhung gezeigt hat, Viele, an welche der Staat schon ohnedies hohe Anforderungen gestellt hat, bet einer derartigen Verkümmerung des gewohnten Bedürfniffes lieber auf das Rauchen verzichten werden. Bringt man ferner in Betracht, daß man in Deutschland eine Industrie, die nach dem Bericht der Enquete-Commission etwa 700000 Menschen be- schäftigt, abzulösen hätte, wodurch von der Monopolverwaltung vor Allem eine Schuld zu verzinsen und zu amorttstren wäre, welche den in dem Referat des Herrn von Moser, eines Befürworters des Monopols, in der Enquete-Commission auf 125 Millionen Mark berechneten Jahres-Ueberschuß, eine Reihe von Decennien hindurch mindestens auf die Hälfte reduciren würde, wovon überdies noch die auf 30 Millionen geschätzten Verschleißkosten abgezogen werden müßten, so bleibt gegenüber den künftigen Einnahmen aus der jetzigen Tabaksteuer ein so kleiner Betrag übrig, daß man es in Berücksichtigung aller Verhältnisie unerklärlich findet, wie man ernstlich an die Einführung eines Tabakmonopols in Deutschland denken kann. IlranKreich. Paris, 31. März. Die Jesuiten, welche entschlosien sind, der Regierung das Liben so sauer wie möglich zu machen, haben die Advocaten Barboux und Sabatier angenommen, um durch dieselben alle juristischen Kniffe und Pfiffe erschöpfen zu lasten. Auch sollen, wie der „Voltaire" erfährt, sofort 29 Proteste im Namen t)er 29 Jesuiten-Anstalten anhängig gemacht werden und jeder Director der 29 Erziehungs-Anstalten der Jesuiten wird einen feierlichen Protest gegen die Decrete an den höheren Unterrtchlsrath richten. Auch haben die Jesuiten bereits zu den großen Ankäufen von Grundbesitz in Monaco, wo bis zum 2. November bereits die Bauten für zwei große Anstalten fertig sein sollen, vom Herzog von Osunna ein stattliches Schloß in der Nähe Madrids erworben. In Frankreich ist auch, wie der „Jndependance" vor. Paris geschrieben wird, das Gerücht verbreitet, „ein Agent des Herrn v. Bismarck habe den Jesuiten die Erlaubniß angeboten, nach Metz heimzukehren und daselbst das Collegium des heiligen Clemens wieder zu eröffnen." Die klerikalen Blätter bringen diese „wichtige Nachricht" mit dem Zusatze, „daß die Jesuiten abgelehnt haben, dieses Anerbieten zu benutzen." Das wird allerdings den Gläubigen impontren. Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. Correspvndeur • Brrrearr. Berlin, 1. April. Der Kaiser hat dem Fürsten Bismarck zu besten Geburtstag heute Nachmittag einen Gratulationsbesuch abgestattet. Prinz Wilhelm ist gestern Abend von England, die Erbprinzessin von Meiningen heute früh von Darmstadt zurückgekehrt. — Die Crpelle des Kaiser Alexander-Garderegiments brachte dem Fürsten Bismarck zu seinem heutigen Geburtstage eine Morgenmusik. Das diplomatische Corps und eine Menge distinguirter Personen gaben ihre Karten ab. Aus allen Gegenden Deutschlands liefen eine große Menge Telegramme und Briefe mit Glückwünschen, sowie Blumenspenden und anderen Angebinden ein. Nachmittags concertirte das Musikcorps des 2. Garderegiments. — Ein Artikel der „Prov. Corresp." über die finanüelle Ausgabe des Reichstages bespricht hauptsächlich die Brausteuervorlage und schließt: Die Erwartung sei wohl berechtigt, daß der Reichstag sich die Tragweite, welche der Entschluß der Ablehnung haben würde, zum vollen Bewußtsein bringe. Der Entschluß würde entweder die Erklärung des gegenwärtigen Reichstages bedeuten, den Grundgedanken der Steuerreform seinerseits fallen zu lasten, oder die Erklärung, daß unter den vorhandenen Mitteln, die Reichsetnnahmen genügend zu erhöhen, andere vor der zuletzt oder gar nicht in Betracht kommenden Brausteuer gesucht werden sollten. Im Sinne des Reichstages könne keine von beiden Erklärungen liegen. Petersburg, 1. April. Die „Petersb. deutsche Ztg." bringt wohlverbürgte Notiz-n über die Entdeckung der geheimen Buchdruckerei in der Meschtschanskaja-Straße. Die Entdeckung fand in der Nacht vom 25. auf 26. März patt. Arretirt wurden 19 Personen. Die Buchdruckerei war eine sogenannte „fliegende Typographie", die ihren Arbeitsort oft wechselte; es heißt, dieselbe habe den Titel „Fliegende Typographie des Nordischen Socia- listen-Vereins" getragen. Schnellpressen waren nicht vorhanden, sondern nur Handpressen. Die Arbeiter waren angewiesen, jeder für einzelne Apparattheile Sorge zu tragen, um im Falle der Überraschung zu wissen, was mit den anvertrauten Sachen zu thun und wo dieselben htnzubringen seien. Baden-Bade«, 1. April. Die Königin Victoria und Prinzessin Beatrice sind mit Extrazug von Darmstadt um 6i/3 Uhr Abends hierher zurückgekehrt. Pesth, 1. April. Aus allen Theilen des Landes laufen Nachrichten über warmen, in ausgiebiger Menge gefallenen Regen und erhebliche Besserung des Saatenstandes ein. Rom, 1. April. Die Kronprinzessin des deutschen Reiches und von Preußen ist hier eingetroffen, von Herrn v. Keudell und dem BotschaftSper- sonal am Bahnhof empfangen. Mons, 1. April. In der Kohlengrube Anderlues hat eine Entzündung schlagender Wetter stattgefunden. Die Zahl der Verunglückten ist noch unbekannt. In der Grube waren 150 Bergleute beschäftigt. Bis jetzt sind 20 Leichen zu Tage gefördert. London, 1. April. Die hiesige City wählte, wie zu dem vorigen Parlamente, 3 Conservative und einen Liberalen. — Die „Pall Mall Gazette" (konservativ) ist der Ansicht, daß das bisherige Resultat der Wahlen alS eine Niederlage des Ministeriums zu betrachten sei und meint, es sei nicht wahr- |d)e( ltd), daß die Wahlen von heute bis morgen das Resultat änderten. Es werde ein Wechsel der Regierung nothwerDig werden. Rew-Aork, 1. April. Schatzsecretär Sherman erklärte in einer in Mansfield (Ohlo) gehaltenen Rede, unter Hinweis auf die bevorstehende Präsidentenwahl, die republikanische Partei werde die Wiederaufnahme der Baarzahlungen und die Fundirungs-Operationen aufrechterhalten, sowie die co »stitutionellen Amendements mit allen der Bundesregierung zu Gebote stehenden Mitteln zur Geltung bringen. Während des vergangenen Monats habe sich die Staatsschuld um 14 Millionen Dollars vermindert. Es sei dieses eine größere Reducrion als in jedem früheren Monate seit dem Bestände der Schuld. Stuttgart, 2. April. Der bekannte Publicift, Rechtslehrer und ehemalige ReichslagSabgeordnete Rey'cher ist in Cannstatt gestorben. Lokales. Gießen, 2 April. Die Ausstellung der Arbeiten des „Aüce-Vereins für Frauenbildung und Erwerb" am 23. und 24 März war zahlreich besucht und fanden die Arbeiten in den verschiedenen Zweigen der Weißnäherei wie des Kleidermachens allseitigen Beifall. Dieselben legen Zeugniß dafür ab, daß die Lebrerinnen wie Schülerinnen mit Fleiß ihrem Berufe obgelegen und dadurch so anerkennenswerthe Resultate erzielt haben. Gießen, 2. März. Nach glaubhafter Mittheilung sind in Folge eines Ausschreibens des Directors des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen wegen Beschaffung von Saat- kartoffeln zehn Anerbietungen eingelaufen, davon neun von Angehörigen der Provinz Oberhessen. Der billigste Preis soll 3 JA 7Ö H für den Centner der hier am Meisten verbreiteten Kartoffelsorten gewesen sein. Man kann hieraus den Schluß ziehen, daß trotz des strengen Winters noch genügende Kartoffelvorräthe in der Provinz übrig geblieben sind, um die an einzelnen Orten eingetretenen Verluste zu ersetzen. Gießen, 2. April. Mit der beginnenden Gartenarbeit geht es jetzt bei uns wieder frisch an das Vertilgen der Gartenhecken, das seit einigen Jahren Mode wird. Nicht lange, und wir werden nur noch gichtbrüchige Lattenzäune sehen, die nach ein paar Jahren zusammen fallen und den Passanten als gutes Kaffeeholz dienen. — Möchten doch die Gartenbesitzer sich einmal überlegen, in welchem von folgenden beiden Fällen die Zahl ihrer besten Gehülfen, Der insectenfressenden Vögel, rascher vermindert und gründlicher vertilgt wird, nämlich 1) wenn alle bösen Buben und Katzen zusammen den Vögeln und Nestern nachstellen, von denen sie aber immer doch einige nicht fangen oder nicht finden werden; — oder 2) wenn durch das Nasiren der Heckey der Bau der Nester überhaupt unmöglich gemacht wird, indem man die naturgeknäßen Brntstellen vertilgt. Eine Grasmücke nistet nun einmal ebenso wenig auf einem Apfelbaum, als eine Rauchschwalbe im Kartoffelfeld. — Und man wundert sich noch, daß alle Mirabellen voll „Würmer" (Jns-cten-Laroen) sind. — Wenn auch nicht sehr früh, so doch immerhin einen vollen Monat vor seiner Zeit, wurde uns gestern der obligate erste Maikäfer Überbracht. Wenn ihm nur der April schönes Wetter und feinen Rückschlag bringt! Vermischtes. XV. Hanau, 31. März. sZweite Geflügelausstellung) Obgleich immerhin noch 1V2 Wochen zwischen heute und Eröffnung der am 10., 11., 12. und 13. April in den heizbaren Räumen des „Nürnberger Hof" dahier statthabenden zweiten Ausstellung des hiesigen Gcflügel- und Singvögelzucht Vereins liegen, sind bereits setzt schon Die Anmeldungen so zahlreich wie voriges Jahr erfolgt. Zieht man nun in Erwägung, daß gerade in den letzten Tagen noch vielfach angemeldet wird, so dürfen sich Tauben-, Hühner, Zier- und sonstige Dogel-Lieb- baber der sicheren Hoffnung hingeben, sowohl in nummerischer Beziehung als in Mannigfaltigkeit der Arten eine recht reichhaltige Ausstellung anzutreffen, deren Besuch hiermit bestens empfohlen werden kann. Düsseldorf, 27. März. Um den Dieb zu fangen, der ihm, wie er bemerkte, fortgesetzt aus seiner Ladenkaffe Geldbeträge entwendete, brachte ein hiesiger Handwerker insgeheim eine Vorrichtung an, durch welche in seiner Werkstätie eine Schelle in Bewegung gesetzt wurde, sobald Jemand ohne sein Dorwiffen di? Ladenkaffe öffnete. Vorgestern ertönte nun plötzlich die Schelle; der Meister eilte herbei, den Dieb zu erwischen und siehe da, es war seine eigene Frau, welche sich mit Hülfe der Ladenkaffe die Mittel zu einem neuen Kleide „zusammensparen" wollte. St. Wendel. Dieser Tage hat ein elfjähriger Dengel aus Urweiler auf dem hiesigen israelitischen Kirchhofe den Versuch gemacht, die Leiche eines vor kurzer Zeit dahingeschiedcnen israelitischen Lehrers auszugrabcn, um sich, wie er ganz unverfroren vor Gericht eingestand, des Sarges zu bemächtigen, der bann zum Aufenthaltsort seiner Kaninchen benutzt werden sollte. Bereits hatte der Bursche ein größeres Loch in das Grab gehauen, als ein junger Mann ibn überraschte und zur Rede stellte. ^Pariser Millionäre.) Ein Pariser Korrespondent der „Schles. Ztg." erzählt: „Frau Patti hat gegen ihre Gewohnheit eingewilligt, ausnahmsweise in Privatgesellschaften zu singen. Baron Hirsch bat bei ihr angefragt, ob sie wohl geneigt sei, gegen eine Entschädigung von 25,000 Fr. in seinem Hause zu fingen, und fügte, als sie zusagte, noch ein hübsches Angedenken hinzu Neben dem Palast des Barons Hirsch befindet sich der noch großartigere des Barons Günzburg, der seine durch Branntweinpacht in Rußland erworbenen 50—60 Millionen verzehrt. In derselben Straße hat auch Oberst Mackay, der 20 Millionen aus seinen kalifornischen Silbergruben jährlich zieht, seinen Sitz aufgeschlagen. Den theuersten Schmuck, den Vouthesan je angefertigt, kaufte er zum Preise von 1,800,000 Frcs. für seine Frau. Ihm gegenüber wohnt sein Verwandter, der amerikanische Millionär Hungerford, welcher seine Tochter im vorigen Jahre an einen in Italien zum Grafen atancirten ehemaligen Armeelieferanten verheirathete und der nun in der Avenue du Bois de Boulogne einen prachtvollen Palast bezogen hat." SchifiFy bericht. Mitgetheilt von dem Agenten deS norddeutschen Lloyd tzt W. Dietz in Gießen. Bremen, 28. März. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hermann, Capt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. März von hier abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 30. März. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Neckar, Capitän W Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. ds. Mts. von Newyork abgegangen war, ist heute * Uhr Abends wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 11 Uhr Abends die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 107 Passagiere und volle Ladung. Irischbäcker in Gieren. Sonntag, den 4. April. Hermann Vogt, Seltersweg. Lonts Alemmrath, Neuenweg. Daniel Rühl, am Rathhaus. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde;uGießen. Gottesdienst: Sonntag, den 4. April. Morgens: Pfarrverwalter Schöner. — Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 4. bis 10. April besorgt Pfarrverwalter Schöner. Die €■2 31 Ääh tSA -ff. Die Mi H' “"Äs to d-n * 2 13. unt U., c Aßen, i Es wird her deutschen G für aufgettieben den Jahrmärkle Gießen, d 2289) im Gießen« Montag der von iboimi soll im Gießem Distrikt Wtfli versteigen ®trbi AJ Scheich, hu Radel 62 L. Bau-, Wi 103 Mchlen-u 22,29 gti 65 Men-Li Die Zusam Grüi.bergrr E>ir Gießen, am! $ 21«) l Äonta? tute SÄ 22ßo?tM’ 2. 4*5? Mi Donnerstag ton Mer Mn im tu Dißrict Schmal 12 Nodkl-I ® Eichni'S 54°o 8s Werbt »erben; Wtttrnieii N»ungdon« Don A'ß'i, ben JL Jfygftfjmanit« Kirchenplah. 2258) 2281) 91. Bram m. 2282) M A- Bramm. 2289) Kindergarten 2271) V ' I 2247) K. Grünebaum von 1965) W. Schuchard Waaner. 2268) Weinhandlung. Gießen, 1. April 1880. n (2283 It 427,65 487 44 45,— Jeilgevolenes. Großblumige Pensee-Pflanzen bei Gärtner Srtiaum. JL zu 520,29 Dienstag den 6. L MtS., Vormutags 10 Uhr, sollen tm alten Rathhaussaale verstet- Holzversteigerung. Donnerstag den 8. d. MtS., von Morgens 9 Uhr an, sollen tm hiesigen Gemeindewald, Dtflrict Schwalbachswalo: 12 Nadel-Srämme, 6 Eichen-Stangen, 10 Nadel-Stangen, 12300 Wellen Buchen-Relser (Durchforstung), 5400 Wellen Nadel-Rnser versteigert werden. Großen-Bujeck, am 1. April 1880. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buscck. 2270) Tie für den hiesigen Turnverein vom Vorstand gewählten "M 'M W Turncrhüte verkaufe ich zu dem billigen Preis v4L 3 50 per Stuck Darmftäöter Frühjahrs-Merkle- u. Fohsm-Markl am 12., 53. und 14. April 1880 mit Prämiirung und Verloosung, Preisvertheilung 12. April, Nachmittags 3 Uhr, Verloosung 14 April, Nachmittags 3 Uhr. Der Vertrieb der Loose hat übernommen: Herr M. Strauß jun., Mainz. 2245) Der Darmstädter Pferdemarktvereine 1806) Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich durch Anschaffung eines großen Höbet-Transport-Wagens in der Lage bin. alle Bestellungen bei Umzügen durch Wohnungswechsel, Versetzung rc, nach allen Richtungen hin bestens aussnhren zu können. NB. Besonders bemerke, daß der Wagen geladen aus allen deutschen Eisenbahnen transportirt werden kann. Ph. Müller, Wvengassc C. 161 er Herren-Wäsche: "ww Weihe imb bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chemis- fetten, Hemden-Einsätze, Taschentücher, sowie seidene, wollene und baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Socken. Stets das Neueste in schwarzen unb farbigen Shlipsen, Hosenträgern, Glaes- und Sommer-Handschuhen, Regenschirmen für Damen u. Herren rc. empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen II. Rübsamen. NB. Herren-Hemden nach Maaß unter Garantie des Gut-Paffens liefere zu billigen Preisen.(^252 W Comptoir wie ftitber Seltersweg C. 66. Äusivänderer ^MWU nach Amerika erhalten billige und reellste Beförderung durch die Agentur von _ __ - ,427, J. M. Schulhof. Bekanntmachung. Die Entrichtung der im Monat Februar d. I. gerichtlich erkannten Forst- und Feldstrafen hat bei Großherzoglicher Distrikts-Einnehmerei Gießen I in den ersten 25 Tigen des Monats April d. Js. mit Ausschluß des 12., 13. und 14., an den gewöhnlichen Zahltagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag, Vormittags, bei Vermeidung der Beitreibung zu erfolgen. Gießen, den 31. März 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 5. April 1880 von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Distrtct Neuhege nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheich. Prügelh. Stockh. RelSh. Raummeter. Wellen. Nadel 62 470,2 99 4090 8. Bau-, Werk- und Nutzholz: 103 Fichten- und K ef rrn-Lrläu.me mii 22,29 Festmtr., 65 Fichren-Stangen mit 1,25 Fstm. Dte Zusammenkunft ist auf der Grül.berger Straße am Exercierplatz. Gießen, am 30. März 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 2146) A. Bramm. h immerhin noch pril in den hch. Uung des hitsizn ■ neldmkgkn so zahl- i i btn letzten Tazn, 1 ?nßigt LozelM- J 'n ffiannigfülhflffll ’ btfttn# empföhle» tt, TOttgtjtgt au6 lebelm eint Dvr- I ttutet, iobalb । stzüä, Är Lchellc; , istnt fyau, welche j -aren" wollte. x auf dem biefifl» it dLhmgetldiennm @eud)t rin^tönt. fctn benutzt weid» | L ein junger ÄM i tj. 3‘V I ioatgeiellsibaflen ja I emc Snkschäblgunz I ) ei uns wieder :t' dilchl lange, ^nn zuiammkn: Hritendesitzer sich en TehLlfkn, Der ämlii 1) tcenn >n tenen |if aber wknn durch das wf)t wird, indem wl ebenso wenig wundert sich noch, : vor seiner Zeit, im nur der -pril Geschäfts-Anzeige. Nachdem die seitherige Firma ZinSBGI & Schmidt $ier in Folge Ablaufs des zwischen den Theilhabern bestandenen Vertrags mit dem heutigen Tage erloschen ist, erlaube ich mir hiermit ganz ergebenst anzuzeigen, daß ich von jetzt ab das Wein- geschäft wieder allein und unter meiner früheren Firma Adolf Zinsser in unveränderter Weise fortbetreiben werde. Ich bitte hiervon gütigst Kenntniß zu nehmen und werde das mir zugewandte Vertrauen durch streng reelle Bedienung rechtfertigen. Hochachtungsvoll und ergebenst Adolf Zinsner, 2156) Vom 1. April ab wohne ich Bahnhofstrasse im neu erbauten Hoch schen Hause. Dr, Eckstein, Rechtsanwalt. Bekanntmachung! Sämmtliche verfallenen Pfänder müssen längstens bis zum 12. April d. I. ausgelöst oder prolongirt werden, andernfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. gert werden: Steinhauerarbeit, veranschl. i Pflästererarbeit, „ Grdauffüllung, „ Lieferung von Lahnkits, „ Räumung von Fluthgräben Für Wirthe empfehlen: Kegel u. Kegelkugeln in jeder Größe stets fertig auf Lager, Zkitungghslter.Ksrtcnprkflrn, Würfel, Würfelbecher, sowie alle Billard-TJ tenailien zu billigen und festen Preisen 2286 Moritz Gregor! & Sohn. 1457) Eine hochfeine abgelagerte 8umalra-Ligarre per Stück 3 Pfg. per Hundert Mk. 4 «0 Pfg. empfehlen (1457 J. A. Busch Söhne. wx e ■■ i || für die Frühjahr- und Sommersaison trafen IljA lljinOllO bet mir ein. Gleichz-itta emvfehle tck> mein reich ||1 üllllrllr nsfortirtesLager in Strohhüten,Bändern, Stoffen rc. zu wirklich billigen Preisen. Donnerstag den 13. Mai, Nachmittaas 2 Ubr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Adolf Vogt, als: Flur. Mtr. i/783 381 Hofraithe in der Sonne meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. April 1880. Großherzogl'ches Ortsgericht Gießen. 2280)_________Müller._____________ Montag den 5. April, Vormittags 11 Uhr, soll auf meinem Bureau ein vollständiges Bett und ein neuer Tisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. April 1880. 2292) Geißler, Gerichtsvollzieher Fnih-Gemüs-Pflanzeu. Wirsing, Oberkohlrabi, Weißkraut, Rot kraut, Römiscbkohl, Blumenkohl, Salatpsianzen zu haben in der (2256 Handelsgärtnerei von LTarl Berger. 2275) Ein Kinderwagen, gebraucht, gut erhalten, verkauft billig Wilhelm Fillmann. veranschl. zu 450,— Gießen, den 2. April 1880. Großh. Bürgermetsteret Gießen. 2390) A. Bramm. Montag den 5. April, von Nachmittags 1 Uhr an, kommen im Lmdenhof dahier iporterre) eine große Anzahl Kinderfpie waaren, darunter 64 Puppen, zur freiwilligen Verftetgerung (gegen Baarzahlung). Gieße», den 2. April 1880. 2260) Geißler, Gerichtsvollzieher. Montag drn 5 April, Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau zwei Kleiderschränke meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. April 1880. 2293) Geißler, Gerichtsvollzieher. Sermietyrmgerr. 2291) Der untere Stock meines Hauses (5 Zimmer mit Zugehör) ist per 1. Juli zu vermiethen. H. Bepler, Ludwigsstr. 2246) Ein kleines Familienlogis ist an eine stille Familie zu vermiethen und bald zu beziehen bei Wildprethändler Ebel, Marktstraße. 2269) Der zweite Stock meines Haus es bestehend aus 5 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor nebst allem Zubehör ist bis zum 1. Juli beziehbar. _______W. Rusag, Frankfurterstraße. 2253) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bet August Hilgardt. 2273) Der obere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen. A. Wallenfels Wittwe. 2274) Eine kleine Famili-nwohnung zu vermiethen. Ltt. C. Nr. 211. 2288) Ein kleines Fam lienlogis zu vermiethen bei _____________Th. Schmidt, Gartfeld 2056) Mansardenwohnung in unserem Hause am Ludwigsplatz auf 1. Juni, event. auch früher, zu vermiethen- L. & A. Petri. 2084) Ein Zimmer mit oder ohne Kammer, für eine einzelne Dame, ist vom 1. April ab zu vermiethen im Vorderhaus des Herrn Keck.______________________ 821) Zwei schön möblirte Zrmmer sind zusammen oder einzeln, in der Nähe der neuen Aula, vom 1. März oder 1. April ab zu vermiethen. Auch werden daselbst Schüler in Pension genommen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.________________________ 2055) Ein großes gut möblirtes Znn- mer, mit oder ohne Cabinet, zu vermiethen. Gartenstraße B. 165,6. 1396) Em Fanulienlogis zu vermiethen. Jakob Reiber, Gartfeld 2124) Em möblirtes Zimmer, porterre, in der Nähe der Kaserne, zu vermiethen. Lindengasse 229. 2136) Ein gut möblirtes Zimmer per sofort zu vermiethen. ________________Böger, Uhrmacher 2214) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Bäcker Kuhn. 2237) Der mittlere Stock meines neuen Hauses, mit 5 Zimmern, Küche, Speise kawmer, Mädchenstube und Keller ist sofort zu vermiethen bei Maurer Langsdorf, Riegelpfad. 2196) -Durch Wegzug des Herrn Fink ist das von demselben bewohnte Logrs per 1. Juli zu vermiethen. R. Oppenheimer Sohn. 1815) Ein freundliches möbl. Zimmer nebst Cabinet (nach der Straße gehend) zu vermiethen. Auf Wunsch wird auch Kost gegeben. Markt 32. lbÖ7) Ein Parterre-Logis von 7 Zimmern, welches sich auch zu Comptoirs eignet, zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 1881) Eine Wohnung für eine kleine Familie zu vermiethen. Adolf Hoß Sch'eßgärten. Logis. 1573) Ein Mansardenlogis von 4 Zimmern, in der Wilhelmstraße, ist billig zu vermiethen und vom 1. April ab zu beziehen. Näheres bei I. Blitz. Laden mit Logis i alsbald zu vermiethen. Ltt. O. 23. 2239) Ein kleines möbl. Zimmer zu vermiethen. Markt B. 15. 2232) Laden mit Wohnung sofort zu vermiethen. Frau Bieler, Wittive, Kreuz. 2137) Scheuer, Stallung mit Hofraum pr. 1. Juni zu vermiethen. Wo? sagt die Exp-d. d. Bl. 1609) Für ein Fabrikgeschäft, zu dessen Betrieb auch Dampfkraft abgegeben werden könnte, steht ein Raum von etwa 100 qm Bodenfläche zu vermiethen bei H. Keck. 2277) Der Vorstand. spital gesucht. (2265 Garten. 2294) in hier Der Besitzer: H. Oprfe 2287) A. Fangmann. 1319) (57 * bedeutet Schnellzug. Geld - CourS Schmitt, Glaser. 2017) Öl 2264) Ein Mädchen, in Haus- und Küchenarbeiten erfahren, wird zu miethen gesucht. Zu erfragen bei der Expedition. JL 16 16 20 16 16 9 4 A- 19-22 18-22 40—45 71 65 55-60 20-24 Gi Z« 1 Wirth schafts - Verpachtung. 2284) Unterzeichnete beabsichtigt ihre in gutem Betriebe stehende Schenkwirth- schaft pachtweise abzugeben. Theater in Giessen. Freitag den 2. April 1880: Mohlthätige Frauen. Lustspiel in 4 Acten von L'Arronge (Verfasser von Dr. Klaus, Hasemanns Tochter und Mein Leopold). 2272) Die Direction. Skevactio^ yxpedrtiori 1960) Ein Realschüler kann Kost und Logis erhalten in Lit. B- 37. Die Mitglieder der I. u. II. Schneiderleichenkaffe werden ersucht, sich Montag, den 5. April, Abends 7 Uhr, der Wirlhschaft des Herrn Louis Herbert einfinden zu wollen. Tagesordnung: Verantwortliche Redaction: A. Ecker) da. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. Hier-» eiwe Beilage. !!30 Mark Belohnung!! Traurig genug, daß durch den strengen Winter die Anlagen des „Gartens" genugsam gelitten, um so trauriger ist es aber, daß von ruchloser Hand abermals ein Acc der Brmalität ausgeführt worden ist. welcher nicht genug gerügt werden kann. Es ist kaum glaublich, wenn ich einem verehr!. Publikum die Mittheilung mache, daß diese letzte „Demolirung" sämmtlicher Bäume auf den Hauptwegen, eine so ausgeplante, bestialische war, und es mir schwer wird, Worte zu finden, um diesen Buben ihren richtigen Titel zu geben. Nicht zufrieden mit dem Abreißen, Abknicken und Abdrehen der Aeste, konnte selbst das Kordel der Fahnenstange, welches sie in Stücke geschnitten, ihren viehischen Thaten nicht Einhalt thun. Um ihrem gemeinen Treiben die Krone aufzusetzen, war einer von diesen „Gentlemans" schon im Begriff, das neue angelegte Rosenbeet, welches, nebenbei bemerkt, mich HO von der Rosenzüchterei W. Kölle in Augsburg kostete (das alte schöne war total erfroren) auszureißen. wurde aber von einer gegenüber wohnenden Nachbarsfrau in seinem Vorhaben, durch Titulation Bengel rc. rc. gestört, worauf dieser Held querfeld über sämmtliche Beete des Gartens die Flucht ergriff. Der andere feine Herr, welcher vom II. auf III. Feiertage (Nachts) sich das Denkmal eines Schweins gesetzt hat, möge seinem Schöpfer danken, daß ich ihn nicht erwischte, mit der Versicherung ohne ihn gerichtlich zu belangen. Obige Belohnung gebe ich irgend Jemand, der mir die Personen namhaft machen kann, welche dir letzte Zerstörung dis Gartens aussührten. Willi. Wenzel. Evangelischer Kirchengesangverein. Die Proben für die Pfingstaufführung beginnen Montag den 3. April, Abends 7 Uhr, im Musikzimmer des Gymnasiums. Anmeldungen zu inaktiver Mitgliedschaft, (jährlich 2 Mark, wofür bei Aufführungen ein Platz resersirt wird), nimmt Herr Buchhändler Ferber entgegen. 10 000 Wir sind lm Ganzen oder AVfVVV getrennt auf erste Hypothek und gegen doppelte Sicherheit zu verleihen. Auskunft eitheilt (2278 Jean Boeck, Wallthorftraße 223. Zur gefälligen Seadjtung. Hierdurch mache die Mittbe-lung, daß ich mit meinem rühmlichst bekannten Kiesen - Doppel ■ Carroussel eingetroffen bin und dasselbe Sonntag zum ersten Male eröffnen werde. Um zahlreichen Zuspruch bittet Gesucht ein Junge in die Lehre. 20-Francs-Stücke . . . do. in Vr - Englische Souvereigns . Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ..... Dollars in Gold . . . Toües- Anzeige. Verwandten und Freunden statt jeder besonderen Anzeige hiermit die traurige Mittheilung, daß mein lieber Gatte Georg JLong heute Morgen 5 Uhr sanft verschieden ist. Gießen, den 1. April 1880. Marie Lony Kinder. Die Beerdigung findet Samstag Mittag 3 Uhr statt. (2267 1624) Zwei Pensionäre finden zu Ostern gute Aufnahme. Markt B. 32. ' 1880) Dr. phil. C. Wetzel? s Pensionat für Gymnasiasten. Laubach bei Gießen. Jährl. Preis 750 «A Prospekte gratis. 2062) Ein Junge kann in die Lehre treten. Karl Noll, Schlosser, Flugelsgasse. Dl? Erlitt leit .Drache b HiK btr H te'is Der erfl eisernen Kanzle sein Wohlergel gethan hat, m mancheilti Unz worben ist, für alle stichigen st schweigt bi gern, baß Bit volksthümlich wohl bas grös Die mi ihm selbst nie der Stahl ui gestänonche gt ech tifto, M ju errett Budget regiert, leine Versajsuni unb Lasker in ' ms aus. U fteistnnigen M konnte, stützte schon jetzt lebh die Stütze des schwanken, von unb seiner änf ergreifend, nach 06 er b ttoflte es bestre seiner Unsehlbar zu Tag, von F darum war er I Mer auch ta Ideale, sür aiö Personen v »»■Inta o^ik, Hobrecht unb < Putrkamer, § ^schwören. & lanbnji 'm! 8‘l^8efn SBi Sn 9rtteu( «uffid 1866) Für ein Eisenwaaren - Geschäft wird ein Lehrling gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Sonnenschirme und Eii-ioiil-cas in schöner Auswahl zu wirklich billigen Preisen empfiehlt 1586) A. Fangmann. Für die Lebensversicherungs- ck Ersparnissbank in Stuttgart vermittelt Abschlüsse von Versicherungen Der Agent: A. Scheyda in Gießen. Vermischte Anzeigen. 2254) Zwei Pensionäre können von Ostern an Kost und Logis erhalten. Neustadt D. 149. "2261) Dom 3. April ab wohne ich Ijiulivigsplatz Prof. Dr. v .Hipp 2251) Ein kräftiges Dienstmädchen ge- sucht. Näheres im Darmstädter Haus. 2255) Ein Sandstück ist zu verpachten. Näheres bei Spruck, Asterweg 122^. 2257) Im Aufbewahren resp. Ueber- sommern von Pelzwaaren unter, jeglicher Garantie empfiehlt sich A. Schultheis junior, Selrersweg. Gegen Feuerschaden versichert. Ein Lehrling mit nöthigen Vorkenntnissen gesucht von 2266) Meherfeld Lt Mayer, Gießen. 2210) Ein Bäckergeselle, der ehrlich und zuverlässiger Ofenarbeiter ist, findet in Wetzlar sofort dauernde Stelle. Lohn nach Uebereinkunft. Näheres in der Exped. d. Bltts._____________________________________ 2219) Ich mache hiermit bekannt» daß ich für die Unternehmungen meiner Frau mit meinem Vermögen nicht hasten werde. 2249) Korallenkette mit goldcneur Schlößchen gefunden. Abzuholen ___________________Löwengasse C. 171. 2250) Ein angehender Kellner gesucht C Stein, „Restauration Busch" Abhör der Rechnung von 1879; Ersatzwahl. 2279) Wer Vorstand. Wiefeck. Verloren in den Neuenbäuen ein schwarz und weift geflochtenes Handkörbchen mit blauem Futter. Abzugeben bei 2276) Pfarrer Schlosser. 2222) Auf den Rotheisenstemgruben „Staugenwage" und „Gnade Gottes" bei Haiger finden Arbeiter zur Förderung und Scheidung gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung. Schlafstellen find auf den Gruben vorhanden Anmeldungen erfolgen bei Herrn £)ber; steiger Momm in Haiger.___________ 2227) Ein braver Junge von hier als Schuhmacher-Lehrling gesucht. __Carl Berg. Strohhüte zum Wafchen, Färben und Fayonniren, besorgt gut und billig 2184) In einer gebildeten Familie finden ein auch zwei Pensionäre, von Ostern an, freundliche Aufnahme. Näheres in der Exped. d. Bl.____________________________ Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12 4«. Dillenburg 6", 12, 4«, 9*. Siegen 6", 12, 4,". Wetzlar 6", 818, 10, 12, 4«, 7«*, 9V Kellner-Lehrling gesucht im (2z48 Gasthof „zur Traube" _____________in Darmstadt.________ 2139) Freie Wohnung und sonstige Vergütung erhält ein cand. theol. ober phil., welcher einem Jungen täglich einige. Stunden Unterricht ertheilen kann. Näheres in der Exped. d. Bl._________ 2208) Eine perfekte Damenschneidern!. sucht Beschäftigung. Brandgasse 201,3. St- Eine Dienstmagd und ein Wärter zum alsbaldigen Eintritt für das akademische Ho-