in. 1 Uhr, 'bemann, es Herrn * (Tenor), r an der fischen •stärkten 1 I. sehen Buch- i Musikalien- flebensaal geschlossen, MU 0,000 Mark >0,000 „ 0,000 „ 7,7 Prozent 8 „ tro entzegev- bus. __ patentirlen liptll ter» bei größerer heveutenverer )iest!ben n dem Unter- n der Herren und und 1384) ertragen S. (1365 . fl Dt eW ’ n r- gggehaft MOL- -rr. SS Mittwoch den 3. Marz 18 NO ießener Htn^eiger Adrige- nah Amtsblatt fit den Kreis Gießen «N»sdtttO«OvMeeO«r ] Schulstraße B. 18. Erscheint tügttch mit Ausnahme deS MsntagO. ■ ■ Preis vierteijLhrlich 2 Mark 20 Pf. mit V^tngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Jahre 1878 dem Reichstage gemachten bestimmten Zuficherungen des Herrn v- Etosch zu hegen berechtigt schien; wer aber den ganzen Verlauf der trau- rigen Angelegenheit mit Aufmerksamkeit verfolgt und namentlich die so ganz eigenartige Behandlung und Erledigung der dabet in Betracht gekommenen persönlichen Fragen gebührend gewürdigt hat, der mußte schon so lange sich sagen, daß zwischen dem, was Herr v. Stosch unter dem ersten Eindruck der Trauerbotschaft von Folkestone in erregter Gemüthssttmmung versprach und damals gewiß zu halten beabsichtigte, und dem, was er jetzt, nach nahezu zwei Jahren, während welcher Zett auch das erregteste Blut sich abzukühlen vermag, noch zu erfüllen gewillt ist, ein Unterschied sein werde, der ungefähr die Hauptsache der ganzen Angelegenheit ausmacht. Auch sehr bescheidenen Ansprüchen kann die als ganze Abfindung gebotene Darstellung in gedachtem Betblatte schwerlich genügen; vielleicht aber wäre es, ohne das einmal gegebene und nicht wohl völlig zu ignortrende Versprechen des Ministers nicht einmal zu dieser gekommen. Als eine der vornehmsten Ursachen der Folkestoner Katastrophe hat Herr v. Stosch gestern selbst die durch das damals noch geltende unzweckmäßige Rudercommando im entscheidenden Augenblick entstandene Störung und Unsicherheit in der Steuerbewegung bezeichnet und hauptsächlich hiermit die Notwendigkeit der sür die Kriegsmarine von ihm etngeführten durchgreifenden Aenderung des Rudercommandos begründet. Das Bild würde an Klarheit und Vollständigkeit gewonnen haben, wenn als nicht minder vornehme Ursachen die um öthtge und gefährliche Uiberstürzung in der Geschwader- bildung und die auf Reisen, besonders in belebten Gewässern und in friedlichem Zetten nicht minder unnöthtge und gefährliche enge Fohrordnung mit einigen Worten erwähnt, und auch die erfolgte grundsätzliche Beseitigung dieser Uebel- stände betont worden wäre. Betreffs der Zweckmäßigkeit oder Unzweckmäßigkeit des neuen Rudercommandos herrschen bekanntlich sehr gethetlte Meinungen ; während die Gegner sich besonders auf den dadurch herbeigeführten, gewiß nicht gering anzuschlagenden Nachtheil, daß Kriegs» und Handelsmarine ganz entgegengesetzten Vorschriften zu folgen haben, wissen die Anhänger der Neuerung dem gegenüber nicht minder tn>s Gewicht fallende Gründe vorzubringen. Wie es scheint, hat die gestern stattgehabte Generalversammlung der nautischen Vereine diese getheilten Meinungen so mathematisch deutlich wie möglich veranschaulicht: es sollen 1 i Stimmen für und 11 dagegen abgegeben worden sein. (Köln. Ztg.) I Italien. Airolo, 29. Februar, 7 Uhr Abends. Der vollständige Durchschlag des Stoller s im Gotthard-Tunnel erfolgte, wie ich Ihnen bereits mitgetheilt, um 11 Uhr 15 Minuten heute Vormittag. Die Nachricht, daß die Sonde von A rolo die letzte Wand durchbrochen, kam gestern Abend auf beiden Setten sehr überraschend, da die aus der Triangulation abgewettete Länge 7—8 Mtr. größer ist, als die im Tunnel selbst gemessene Distanz. Ob dies in der hohen Temperatur seinen Grund hat, durch welche die Meßstangen und Meßbänder über ihre normale Länge ausgedehnt werden, bleibt einer eingehenden Untersuchung Vorbehalten. Als die Sonde durchbrach, wurde auf der Göschener Seite geschultert, der Bohrer warf beim Durchbruch einige Felsbrocken in den Göschener Stollen; darob großes Entsetzen der Arbeiter, welche eine Explosion erwarteten. Doch sehr bald erholten sie sich von ihrem Schrecken; sie sprangen auf den noch hin- und herstoßenden Bohrer zu und suchten ihn zu erfassen und festzuhalten. Der Bohrer war aber so erhitzt, daß sie sich die Hände verbrannten und rasch loslaffen mußten. Das Bohrloch, auf der Airoleser Seite tn der dortigen Tunnelaxe begonnen, liegt auf der Göschener Sette ein wenig östlich, doch kann im Augenblicke über die Abweichung der beiderseitigen Tunneö Achtungen nichts anderes gesagt werden, als daß dieselben tn praktischer Beziehung vollständig überetnstimmen. Dasselbe gilt von der Höhenlage. Genauere Vergleichungen, welche namentlich theoretisches Interesse haben, werden von den Ingenieuren nach Beendigung der Festlichkeiten vorgenommen werden, wenn sich der Schwarm der Arbeiter, der jetzt im Tunnel verkehrt, allmählich verlaufen hat. Von Schlafen war natürlich tn der vergangenen Nacht keine Rede, jeder fühlte die Gewalt des Ereignisses; die Krönung des Riesenwerkes achtjähriger Arbeit war gesichert und mußte tn eben so viel Stunden wie man Jahre zur Arbeit gebraucht hatte, eine vollendete Thatsache sein. Nach vorhergegangener Verabredung führten um 7 Uhr Morgens unter dem jubelnden Zuruf der Bevölkerung und der am Tunnel versammelten Arbeiter und unter dem Donner der Geschütze zwei Züge die Ingenieure mit ihren Gästen, unter denen auf der Nordseite oer frühere eidgenössische Tunnel-Jnspector Koller, der Advocat der Unternehmung, Rambert, auf der Südseite der jetzige eidgenössische GotthardbahmJnspector Dapples, von beiden Seiten des Gotthard zur Feier der Beseitigung der letzten Scheidewand zwischen Nord und^üd tn den Tunnel hinein. Um 9y2 Uhr waren wir vor Ort. Von beiden Setten arbeiteten die Maschinen, die letzte Scheide von nur 0,33 Mtr. Dicke zu untermtniren. Airolo hatte die Donde durchgeführt; ihm wurde auch die Ehre zu Theil, uns durch die letzten Schüsse den Weg durch Den Gotthard zu bahnen. Um 11 Uhr 15 Mtn. ertönten acht Detonationen, schwach, als ob der Fels seine Widerstandskraft verloren, und mit lautem Hurrah und EvvtvaS stürmten wir einander entgegen. Freund I Bruder! erscholl es von beiden Setten, und wir lagen einander in den Armen. Tunnel-Jnspector Kauffmann dankte tn warmen Worten den versammelten Ingenieuren und Arbeitern sür Berlin, 29. Februar. Die russische ossictöse Presse sammelt Kohlen ruf das Haupt ihrer Berliner „unabhängigen" Collegin. So sagt das osfi- ciöse „Jourriol de St. Petersbourg" am Schluffe setr.es jetzt im Wortlaute vorliegenden Artikels : „Sollte es unserer Collegin darauf ankommen, sich über den Stand der russischen Befestigungen an der deutschen Grenze zu unterrichten, so verweisen wir sie auf die Broschüre eines deutschen Officiers, die vor etwa einem Monat in Berlin unter dem Titel: „Die Befestigung und Ver- lhetdigung der deutsch-russischen Grenze" erschienen ist. Nachdem der Autor die von Preußen auf seiner Sette und die von Rußland ausgeführten Arbeiten aufgeführt hat, sagt er zum Schluß: „Vergleicht man die Sicherheitsmaß- regeln gegen Oesterreich mit denjenigen, welche zweifellos nur gegen Deutsch- land gerichtet sind, so gewinnt man eine Bestätigung der früher ausgesprochenen Ansicht, daß Rußland sich von deutscher Seite nicht für sonderlich gefährdet achten kann. Eine Unterschätzung der deutschen Offensivkraft kann solchem Gefühl Rußlands nach den deutschen Leistungen von 1866 und 1870 und nach seiner ziemlich gründlichen Kenntniß aller unserer Verhältnisse kaum zu Grunde liegen, vielmehr dürste jenes Gefühl aus der Ueberzeugung entspringen, daß der mächtigste deutsche Staat sich vielfach als ein zuverlässiger Freund Rußlands erwiesen hat und daß keine tief einschneidenden entgegengesetzten Interessen vorhanden sind, welche Das gegenseitige freundschaftliche Verhältniß ernstlich gefährden könnte." Diese Reflexionen, welche vor wenigen Monaten von einem deutschen Osficter niedergeschrteben worden sind, halten wir auch noch heute für vollständig der Wahrheit entsprechend. Vielleicht wird auch die „Nordd. Allg. Ztg." nicht zögern, an dem Tage, nachdem der Reichstag die Militärnovelle genehmigt hat, sich Derselben Ansicht anzuschlteßen." Die l „Neue Zett" spricht gleichfalls ihr Vertrauen aus, daß die deutsche Regierung wie die russische auf Erhaltung der Freundschaft und des Friedens bedacht seien. -erttschlarrd. Darmstadt, 28. Februar. Der „Köln. Ztg." schreibt man von hier: Sicherem Vernehmen nach steht es fest, daß die erste Kammer um die Mitte nächsten Monats und jedenfalls noch vor Ostern einberufen werden wird, um, wenn auch nicht über alle von der zweiten Kammer erledigten Gegenstände, so doch über die dringendsten derselben zu berathen. Zu den letzteren gehören neben dem Disctplinargesetz über die nichtrichterlichen Beamten die Vorlagen wegen Abwendung eines Nrthstandes in den ärmeren Thetlen des Landes und wegen Erbauung einer stehenden Brücke zwischen Mainz und Kastel. — In aller Kürze steht der Erlaß einer Verordnung in Aussicht, welcher gewisse in Rücksicht auf das Gertchtskostenwesen hervorgetretene Mißstände abstellen wird. Namentlich ist hierbei auf eine zweckmäßigere Erhebungsart bet geringeren Beträgen durch Zulassung der Anwendung von Stempelmarken Bedacht genommen. Diese Erhebungsart soll insbesondere auch auf die nach den Justizgesetzen zu erhebenden Kosten Anwendung finden. Berlin, 28. Februar. Rußland hat also einen Diktator! Der milde Kaiser Alexander hat dem wegen seiner Energie bekannten General Loris- Melikoff die Oberleitung aller Maßregeln zur Aufrechthaltung der Ruhe und Ordnung im ganzen Reich erthetlt. Hoffen wir, daß es der Energie von Loris-Melikoff gelingt, die Pest des Nihilismus durch kräftige Maßregeln zu ersticken. Die Frechheit der Verschwörer übersteigt allen Glauben. Auch hier verschlingt das Interesse an den Ereignissen in Petersburg alles Uebrtge. Namentlich auch Kaiser Wilhelm nimmt den tiefsten Antheil an den Petersburger Vorgängen und spricht darüber in einer Erregung, die bet seinem ruhi- gen Wesen selten vorkommt. — Die bisher eingegangenen Anmeldungen über die Theilnahme an der Ausstellung tn Melbourne nehmen den für die Deutsche Abthetlung angewiesenen Raum völlig in Anspruch. Es können daher, einer Bekanntmachung des Reichscommiffärs zufolge, Anmeldungen nicht weiter angenommen werden. — Unter den vielfach rätselhaften Vorgängen, welche das letzte Petersburger Attentat an das Licht bringen sollte, hat ntchis so sehr überrascht, wie die Nachricht, daß Ne dortige Sicherhettsbehörde von hier aus über die nihilistischen Pläne unterrichtet norden sei und die Warnung nicht beachtet habe. Man war vor die Wahl gestellt, in den Reihen der russischen Polizei unfähige oder gar mitschuldige Beamte zu vermachen. Personen, die über die Zustände in der russischen Hauptstadt orientirt sind, wollen zwar das Letztere nicht zu- geben, halten aber für richtig, daß in der dritten Abtheilung verschiedene Strömungen vorhanden waren, mit andern Worten, die Einflüsse, sei es aus Eifersucht oder andern Gründen, einander entgegenarbeiteten. Die jetzt durch den letzten Ukas geschaffene Diktatur soll offenbar auch auf diesem Gebiete eine straffere Einheit herbeiführen. Ob sie die erwartete Heilung für die kranken Zustände bringen wird, muß sich zeigen, wird inzwischen vielfach bezweifelt. Kiel, 26. Februar. Die vorgestrige Erklärung des Chefs der Admiralität bei Gelegenheit der Berathung des Marine-Etats im Reichstage, „er würde persönlich geneigt gewesen sein, in Sachen des „Großen Kurfürsten" genauere und erschöpfendere Auskunft zu geben, als solche die in einem Beiblatte zum Marine - Verordnungsblatt enthaltene kurze Zusammenstellung zu bieten vermöge, höhere Rücksichten ihn jedoch zwingen; davon abzustehen", entspricht allerdings tn keiner Weise den Erwartungen, welche man nach den tm 16. 18. 19. 21. 22. 23 1 K.^st n ^St 24. Die Dir Die Die Die Ncaljchule erster Ordnung. Straßenbeleuchtung. Unterhaltung eines Feldweg« unter der Hardt. Kvstenveceeturen. Strahenanlazen im Gartfeld und in der Schwarzlach. Das Polizeiwachelocal betr. Bauveränderungen. Gesuch der Firma Heinzerllng & Tribus um Erlaubniß -um tzrbauen einer Dampfkaffeebrennerei. • , w , Gesuch des Lchreinermcisters Ferdinand Krailing um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung. Verbretterung der Wetzsteingasse. Die Straßenbrzetchnungen- Gesuch deS Dr. Jett um Bauerlaubniß Desgleichen der Firma Mettenheimer & Schultheiß. Gesuch des Kaufmanns Martin Scheel. Gesuch des Pbcrograpben Wode um Erluubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. Gesuch des Friedrich Müller um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen, 2'> Gesuch des Fritz Kühn um Erlaubniß zur Vornahme von BauverLnderungen. ' Gesuch des Schlosiermeisters Christian Noll um Erlaubniß zur Vornahme von 11. 12. 13. 14. 15. 6. 7. 8. 9. 10. 2. 3. 4. 5. Lokales. Gießen, 2. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag, den 4. März 1880, Nachmittag- 4 Uhr, im alten Nealschul- gebäude r 1. Ergänzung des Wtesenvorstandes. " Die Bildung der Einschätzungs-Commission für die Weinsteuer. Klage des Ortsarmenverbandes Gießen gege.: den OrtSarmenverband Bratsch. Abgabe von Holz aus der Hand im Jahre 1879. Gesuch des Bahnwärters Philipp Wiegel um Erlaubnis zur Aufstellung eine- Bretterbäuschens auf städtischem Grund und Boden. Berthcilung der v. Krug'schcn und Lony'lchen StiftungSzinsen. Stiftung des Kupferschmieds Karl Ludwig Kirsch. öjfricb üuf W S£ flfle uni r-gs "•ä! Joiienben . haben, inl SL «Ä ?cht daher ZU Fahrzeug sä 9ün, «W Gießen, - «sn« Lt°dt b»m sttzt -an; echeust W DlttcliM sud' Loser. M g'i ^ese Lorstellung r Gesellschaft wirkli. vielfache Hervorr^ unser kunstlikbende . tuf bi gründlich durch. ” - Gcstnn, deß der Kaiser t Mel und Frankfu nachstehende Notiz i Es hat sich morcet worden. 8 «ach einer andern b- tinnen wir niittheile sind. Mögltchnweisi lich aus persönlichen Seranlaffung gegeber - Die „iBoi 82, 904 Portionen ft «•fei.* ■ ’i" lauft< ihr« Hingebung und Pflichttreue und gedachte wehmüthig der braven Kameraden die der Tod unS zu früh entrtflen, vor Allem des unvergeßlichen Favre. Wenn es ihm nicht vergönnt war, selbst die Vollendung seines Werkes zu schauen, waS alle Ingenieure tnnigst gewünscht Hatten , so ichükte di« Sektion Atrolo in dankbarer und pietätvoller Erinnerung an ihn sein Bild der Section Göschenen zum Geschenk durch di- erste O-ffnung im Gotthard, welche die Sonde gestern gebrochen. Mit Thränen in den Augen haben seine Ingenieure heute hier seiner gedacht. Er fehlt uns Allen. (Köln. Ztg) Nutzland. Petersburg, 26. Februar. Wie furchtbar ernst sich die hiesigen Be Hörden die Lage »erstellen, das mögen Sie daraus ersehen, daß die Polizei wieder bedeutend verstärkt worden ist, daß die Truppen, Infanterie und Artillerie scharfe Patronen und Granaten erhalten haben, daß man bei Orta, der großen Pulverfabrik, 2—3000 Mann zusammengezogen hat, um einem Handstreich auf das Pulver vorzubeugen, und daß endltck sämmtlichen Hausbesitzern Petersburgs die Ansage von der Polizei gemacht wurde, sie möchten bei sich an einem geeigneten Ort- fortwährend mehrere Kübel mit Wasser bereit halten und NachtS immer einige Laternen brennen lassen für den Fall, daß daS Gas verlöschen sollte. — Im Wtnterpalais wurden übrigens nicht blos einige Dutzend, sondern richtig über 100 paßiose Leute verhaftet; meist waren -S ungesährliche Arbeiter. Adlerberg und der Eommandant des Palastes bekommen herbe, aber sehr verdiente Verweise zu hören. Moskau, 22. Februar. In der Nacht vom 20. auf den 21. ds. brach ein großes Feuer in der Petrvw'schen Ag'onomtscheu Akademie aus. Dieselbe liegt 7 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Zeit ist dazu angc- than, auch gewöhnlichen Zusällen außergewöhnliche Bedeutung zu geben. Ueber die Ursache deS Brandes sind die verschiedensten Gerüchte verbreitet, was zum Th-il auch darin eine Erklärung findet, daß die Stubemen der Akademie wegen des reooluttonären Geistes, der sich unter denselben gezeigt, weder die Sympathie des Publikums für sich haben, noch bei der Regierung gut angeschriebeu stehen. Thatsach« ist Folgendes: In derselben Nacht war eine starke Abthellung von Polizei und Gensd'armen nach der Kaserne des Ostrog-Gefängntsies — aus dem Wege zur Akademie — zu einem unbekannten Zwecke beordert worden. Der Zweck war eine Untersuchung der Studentenwohnungen. In dem Augenblicke, in welchem die Polizei vor der Akademie erschien, stand das Gebäude des Museums in Klammen. In derselben Nacht war eine geheime Sludentenversamrnlung und die Gerüchte bringen den Brand und die Versammlung in Verbindung. Vier Studenten sind verhaftet worden; in dem Paletot eines derselben sand man eine jener Proklamationen vorn 19. Februar. Ein Wächter, der übrigens, wie erwiesen, zu der Zeit gar nicht aus seinem Posten war, will eine Exploston vernommen haben. Gießen, 2. März. Der Dampswagen, welchen die H-ss. Ludwigsbahn-Gesellschaft hat ausiührcn lassen und der eoeni nach der An,rcht des Herrn Regierungs- Commissärs auch auf den Oberhess. Bahn-n zur Einführung gelangen dürfte, ist m Darmstadt eingetroffen. Bei bemf Iben sind Lokomotive, Tender, Packwagen und Personenwagen in einem zweistöckigen, dreimaligen F"br^ugc vereint unb enthält dcr- felbe nahezu 80 bequeme Sitzplätze, sowie noch etwa -0 Stehplätze. Stars! A. Im Genie fiten, den Vormittags 9 \ Es kommen j 1. Stamme; 42 ttn unb Mt II- Stangen; 22 L-IU. Claffe- Ferner 6 rm jfi W. Brennholz;« Kiefern- unb Knüppel, 292 rm vei 29 rm Der Zusammknlun _.B 3m Gerne «wen, -en Vormittags 9 U , Meigerf tor ’• Stämme; 42 n 45 a M»Ij; I Knüppel, «mftifra 20 m $«(fer. Sufatnmentnnf * «m ®,gt ruH den «wnuttqgj 9 t , ^“Moten» 1 «Ne; 9z 1 Ne J II "T ®tbt«= ‘g^ber t k •. Dabei ,b‘r d-Äjch! u wehren? L m“6iße fta? 'Dn^t. s V5/*6ei Kwtttm Ri- A« »Inch- , Ntt unter uerbings eine 'N° sehr stark. n nur durch ikrve nicht zu niemals den E'genschasten lrn m Westen Een 3 Jahre sunkt für eine ü6 die e.serne n- Nur durch end des Sh: r bie «Streitig» sind die ’ ^eschl eines n halten und 1 v'-rlleicht nicht e Medtiche Zu- lmd, denn mit nicht erreichen. >ß folgt.] iahen, traten ldations-Tow» >es Toltharb» t mit bloßem e ßarke Lust» ! des Kaisers ilitntafel statt, ls der Königin y des Kaisers Potsdam zu er Reichskanzler , daß auch er, t im Schooße Kaisers Riks- ran her Kaiser iblikation ütr« ruem bei dn avgerhöhnogen russtichen Bot« mf Diou und btn Lklblechern Beim Handels« aus dem Adge« über die W gung der öster« Shang eoentuell tuet J« , d"* l\a- ei^ ^rändrn-n-«'' H fnW^i I81 . Aesell' kxrn "7 ift ,fl bet’ • (tu)611 m Das Streben, den Eisenbahnbetrieb besonders bei Personenenzügen auf verkehrsreichen Strecken billiger als seither durchzuführen, hat hierbei in anerkennenswetther Weise Beachtung gesunde». Zur Erreichung dieses Zweckes ist in den letzte« Jahren der Secundärbau und Betrieb ziemlich entwickelt worden: em solcher steht aber gegen den Betrieb auf Hauptbahnen dadurch wesentlich zurück, daß mit Rücksicht auf die ganze Anlage und auf das dabei verwendete, meist sehr leichte Betriebsmaterial re. die zu erreichende Geschwindigkeit sehr begrenzt bleibt. Der Hweck dagegen, der durch den uns vor Augen stehenden Probewagen erreicht werden soll, besteht darin, daß auf bereits im Betrieb befindlichen oder noch zu bauenden Hauptbahnen, welche einen nur mäßigen Personenverkehr zu bewältigen haben, mit der einem normalen Personenzuge entsprechenden Geschwindigkeit gefahren -werden soll. Demgemäß ift hier die Maschine verhältnißmäßig stark construirt und es ist zugleich erreicht, daß in Bezug auf Anschaffungskosten, Unterhaltung und Reparatur nur etwa V4—V3 eines completen Zuges in Aufwand kommt, daß ein wesentlich geringeres Bedienungspersonal erforderlich ift und daß bet der Bahnunterhaltung ebenfalls sehr erhebliche Ersparnisse in Aussicht stehen. Dabei ist die Solidität in jeder Hinsicht gewahrt und fehlt es nicht an Bequemlichkeit der Einrichtungen. Es sicht daher zu erwarten, daß das in seiner Art bis jetzt einzig dastehende Eisenbahn- Fahrzeug sich günstiger Ausnahme seitens des Publikums erfreuen wird. Gießen, 2. März. Mit Vergnügen können wir eonstatiren, daß die gegenwärtig in -unserer Stadt domicilirte Theatergesellschaft unter Direction von I. und L. Schubert bis setzt ganz erfreuliche Resultate errang und dieselben mit vollem Rechte beanspruche konnte. — Die Direction führte uns bisher fast nur Novitäten vor, so unter Anderm gestern Abend: Der Hypochonder oder die Stadtrathswahl", vieraktigen Schwank des beliebten LustspieldtchterS Moser. Wir gehen nicht auf eine Definition des Stückes Weiler ein, nur geben wir auch für "diese Vorstellung unser Votum dahin ab, daß das Ensemble, sowie die einzelnen Leistungen dn Gesellschaft wirklich vorzüglich waren, was der reiche Beifall des zahlreichen Auditoriums durch vielfache Hervorrufe bewies. Möge die Direction in ihrem Streben so fortfahren, dann wird unser kunstliebendes Publikum durch zahlreichen Besuch dieselbe unterstützen. Auf dem Viehmarkte prügelten sich heute Vormittag eine Anzahl Handelsleute gründlich durch. — Gestern, theilwetse schon Sonntag Abend, war in der Stadt daS Gerücht verbreitet, daß der Kaiser von Rußland ermordet worden sei. Eisenbahnbeamte sollen eS von Dassel und Frankfurt mitgebracht haben. Daß das Gerücht auch in Köln kurfirt hat, beweist nachstehende Notiz der „Köln. Ztg.", 2. Blatt von gestern, welche lautet: Es hat sich in unserer Stadt das Gerücht verbreitet, der Kaiser von Rußland sei ermordet worden. Rach einer Version soll der Leibjäger des Kaisers seinen Herrn erschossen, nach einer andern der Kammerdiener denselben erdolcht haben Zur Beruhigung der Gemüther rönnen wir mtttheilen, daß keinerlei Nachrichten über ein solches Verbrechen hier ringet roffen sind. Möglicherweise hat die Meldung, daß in Konstantinopel irgend ein Bummler, wahrscheinlich aus persönlichen Gründen, auf einen russischen Botschaftsrath geschossen, zu dem Gerüchte Beranlaffunq gegeben. . — Die „Volksküche" verthetlte heute 986 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon B2, 904 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksburschen.__ Karlsruhe, 28. Februar. Ziehung der Badischen 35-fl. Loose von 1845 Gezogene' Serien: 195 349 483 501 560 589 669 721 744 764 81)3 891 959 962 979*1028 1116 1177 1200 1247 1258 1357 1396 1421 1446 1457 1491 1512 1536 1542 1591 1602 1672 1674 1709 1724 1752 1781 1975 2007 2128 2137 2149 2162 2195 2200 2257 2313 2314 2325 2326 2488 2530 2539 2569 2591 2650 2670 2709 2828 2895 2939 2941 3010 3078 3192 3202 3245 3251 3334 3470 3592 3660 3666 3697 3731 3825 3828 3856 3890 3895 3907 3972 4005 4056 4112 4139 4150 4174 4178 4205 4221 4272 4399 4423 4486 4550 4553 4680 4733 4776 4804 4832 4899 4917 4940 5111 5156 5162 5179 5247 5254 5272 5288 5347 5354 5380 5453 5474 5659 5688 5696 5706 5783 5871 5897 5915 5927 5930 5998 6152 6251 6321 6331 6353 6368 6471 6551 6554 6602 6628 6645 6674 6707 6727 6823 6872 6968 7039 7068 7288 7336 7397 7471 7515 7599 7617 7822 7901 7952. Handel und Verkehr. Gießen, 2. März. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0,90 bis Jü 100, Hühnereier per Stück 5—6 Gänseeier per Stück 10—00,$, Enteneier per Stück 6—0^. Käse per Stück 5—12 Käsematte per Stück 3 I», Erbsen 1 Liter 21 Linsen 1 Liter 25 H, Tauben das Paar 0.85, Hühner per Stück JL. 1.25—0.00, Hahnen per Stück JL 1.20 bis 1.50, Enten per Stück JL 2 00—2.50, Kartoffeln per 100 Kilo JL 8—9.00, Zwiebeln p. Ctr. JC. 14—15, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch «6-68 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 48—56,$, Kalbfleisch 40—46 Hammelfleisch 45—60 H, Schweinefleisch 60^. Frankfurt, 1. Marz. (Fruchtbertcht.) Mehl Nr. 1 JL 43, Nr. 2 41, Nr. 3 3 5, Nr. 4 31, Nr 5 25, Roggenmehl % (Berliner Marke) JL 28.50—00, do I (Berliner Marke) JL 27.00—U0.O0, do. II (Berliner Marke) 20.00—21.00. Wetzen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier jl 24.25 —24.50, ab unserer Umgegend JL 24—24.25, do. fremder je nach Qualität J£ 24.00—24.75, Roggen, je nach Qualität JL 19.50—20.75, Gerste JL 17.00-21, Hafer JL 13—16.00, Kohlsamen 27—28.00, Erbsen JL 19—27, Wicken JL 16—17, Linsen JL 20—40, Bohnen, weiße, JL 23—25, Roggenklete JL. —, Weizenkleie, grobe und feine JL —, Rüböl, detail, JL 65. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offertrt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Frankfurt, 1. März. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 340 Ochsen und Stiere, 230 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 300 Hümmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. JL 68—70, 2. Qual. JL 62—65, Kühe und Rinder 1. Qual. vtL 56-60, 2. Qual. 48-50, Kälber 1. Qual. JL 54—56, 2. Qual. 44-50, Hämmel 1. Qual. JL 58-60, 2. Qual. JL 40-50 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — H. Die Gebühren für Postanweisungen aus Deutschland nach Süd-Australien und QueenS- land betragen vom 1. März ab 50 H für je 20 JL, mindestens aber 1 jt Holzversteigerangen. A. Im Gemeindewald von Oberkleen, den 8. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr ab. Es kommen zur Versteigerung: I. Stämme; 42 Eichen, Kiefern, Fichten und Birken — 12,76 5m. II. Stangen; 223 Kiefern u. Fichten L-I1I. Elaste. Ferner 6 rm Kiefern-Nuyholz. III. Brennholz; 62 rm Eichen, Buchen-, Kiefern - und Fichten-Scheit resp. Knüppel, 292 rm verschiedene Reiser, 29 rm verschiedenes Stockholz. Zusammenkunft im District „Kluft". B. Im Gemei"dewald von Lützel- Linden, den 9. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr ab. Versteigert werden: I. Stämme; 42 Kiefern — 10,86 fm. II. Stangen; 45 Kiefern I u. II. El. III. Brennholz; 121 rrn Buchen-Scheit resp. Knüppel. 17 rrn Kiefern,28,5 Erlen Knüppel, 20 rm Stock u. 510 rm Buchen- Reiser. Zusammenkunft auf dem Münchholz- häuser—Rechtenbacher Weg vor dem Wald am Wegweiser. C. Im Gemetndew. von Volpertshausen, den 10. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab. Ausgeboten werden: i. Stämme; 94 Eichen = 66,64 fm, i Buche — 0,39 fm, 38 Kiefern = 8,12 fm, II. Stangen; 455 Kiefern L—III. El. III. Brennholz; 54 rm Eichen-, Buchen- und Kiefern - Scheit resp. Knüppel, 19,5 rm Stock und 103,5 rm Reiser. Zusammenkunft aus der Straße nach Oberwetz vor dem Wald. D. Im Gemeindewald von Vollnkirchen, den 11. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab. Vetkauft werden: fl3v9 1 Stämme; 93 Kiefern = 29.26 fm. H. Stangen; 184 Kiefern I u. II. El. III. Brennholz; 18 rm Buchen- und Kiefern Knüppel, 144 rm Reiser. Begonnen wird im Distr. „Michelsee". Groß - Rechtenbach, 1. März 1880. Bürgermeister-Amt. Allgemeiner Anzeiger. Holzverfteigerung Bekanntmachung. Betr.: Die Stiftungen der Frau Hofgerichts - Rath von Krug und ihres Sohnes des Hofgerichts-Raths Dr. Karl von Krug. Anmeldungen zu dem Bezüge von Zinsen aus den oben bezeichneten Stiftungen, welche nach Beschluß der Stadtverordneten - Versammlung vom 16. September 1875 an 30 Stadtarme, deren Auswahl dem Stadtvorstand zustchi, ausbezahlt werden sollen, sind bis zum 10. März schriftlich oder mündlich bei der unterzeichneten Stelle einzubringen. Gießen, den 24. Februar 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __A. Bramm.___________________(1225 Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schottischen Stiftung haben bis zum 13. März l. I. bei Armenkafferechner Wittich zu erfolgen. Gießen, am 28. Februar 1880. Die Armen Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm. Mittwocb den 3. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Äarl Stoll gehörigen Mobilien, Bettwerk und Kleider m dessen Wohnung meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. März 1880. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. 1410) Müller. im Staufenberger Gemeinde-Wald. Im Distncr Schabenberg, Mark und Maistrauch. I. Bau- und Werkholz: Montag den 8. Marz: 70 Elchen-Stämme bis zu 68 cm Durchmesser und 16 m Länge, 9 Buchen-Stämme bis zu 79 cm Durchmesser und 6 m Länge, 318 Nadel-Stämme bis zu 31 cm Durchmesser und 18 m Länge* 744 Stück Ftchten-Derbstangen, 1758 „ „ -Risstangen. II. Brennholz: Dienstag den 9. Märzr 218 Rmtr. Buchen-Schett, 88 „ Erchen- „ 54 „ Nadel-Scheit, 98 „ Buchen-Knüppel, 22 „ Eichen- „ 225 „ Nidel- 7200 Wellen Eichen- u. Nadel-Reish 113 Rmtr. Buchen Stöcke, 29 „ Eichen- „ 51 „ Nadel- ,, Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Ubr am Fußpfad von TratS nach S'chertshaujen, bet der Sahlenwtese. Staufenberg, am 1. März 1880. Großb. Bürgermeisterei Staufenberg. 1397)_______Vogel.___________ Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 4. Märzd. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Rathhaussaale zu Lollar die zur Einrichtung eines ZimmerS im II. Schulhaus daselbst erforderlichen Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 64,60 Ztmmerarbktt, „ „ 57,99 Schretnerarbeit, „ „ 109 86 Weißbtnderarbett, „ „ 71,21 wentgstforderud versteigert werden. Lollar, am 28. Februar 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. I. A.: 1363) Seultng. 1312) Das in der Kaplansgasse Lit. C. Nr. 196 gelegene früher Schreiner Sttngel'sche Haus, sowie ein am Hamm gelegener sehr guter Garten sind sofort zu verkaufen. Rellectanten wollen sich an mich wenden. Wilhelmine Matthias, geb. Hoß- Holzversteigerung. Freitag den S. März I. IS. werden im Nieder-Bes finger Gemeinde- wald folgende Holzsoctimente versteigert 14 Buchen-Stämme von 39—50 em Durchmeffer und von 6—10 m Länge, 4 Erchen-Stämme von 19—33 cm 'Durchmesser und von 7—15 m Länge, 118 Fichten-Stämme von 14—25 cm Durchmesser und von 5—20 m Länge, 100 Fichten-Derbstgn. von 7—13 cm Durchmeffer und von 6—8 m Länge, 92 Rmtr. Buchen-Schettholz, 24 „ „ -Knüppelholz, 152 „ „ -Slockholz, 650 Buchen-Wellen, 19 Rmtr. Eichen- und Nadel-Stock- Holz, 1350 Nadel-Wellen öffentlich versteigert werden. Der Anfang ift im Distr.ct Hildebrand um 9 Uhr bet Holz-N''. 1. Bemerkt wird, daß der Anfang der Versteigerung von Buchenholz im Alten- hegwald Mittags 12 Uhr beginnt. Nteder-Besstngen, am 28. Febr. 1880. Gr. Bürgermeisterei Nteder-Bcsstngen. 1360) Ruth. Ein schwerer Wagen, noch neu, wird billig abgegeben. Zu erfragen bei (799) Aag. Kröll. Ein Lagerraum von schwerem Eichenholz soll Bauverände- runaen halber Donnerstag de« 4. März, Vormittags 11 Uhr. öffentlich an den Meistbietenden auf den Abbruch versteigert werden. (1346 Mettenheimer Sk Schultheis. Aeikgeöotenes. Kartoffel. 5—600 Centner, gelbe Chili, frostfrei, hat zu verkaufen. (1419 ______Kasper EnderS in Reiskirche». Frische Samen- und Leiw kuchen, Kornkleie, Waizen- schale«, Futtermehl billigst bet 14 i 3) J. ML Schulhof« 1392) Ein breffirtcr Pudel billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exved. d. Bl. Pariser Kopfsalat in prachtvoller Waare, eingetroffen in Carl Schwaab’s f Delikatessenhandlung. 1404) 3 Dachfenster (faß neu) zu ver- kaufen bei Kranz Eerbode. Corsetten in allen möglichen Fayons und guter Qualität Extra-Weiten werden rasch angesertigt. ß A. -Fangmann« amen-Kegenmäntel, das Neueste, empfehlen Docter & Katz. Süße Monnickendamer Bratbückinge, Kieler Bückinge zum Rohessen, Kieler Sprotten, geräucherten Aal, geräucherte Flundern, sind stets vorräthig. (1402 Carl Schwaab. 1417) Prima Saat-Hafer verkauft Emil Lotz. Whittv^Pfeiffer^ Tierenweg D. 48, empfiehlt billig eine große Auswahl Bunzlauer Gesundheits Kochgeschirr. |(1318 1379) Ein fast neues, gut erhaltenes französisches Bett mit Sprungrahmen und Roßhaarmatratze ist preiswürdig abzugeben. 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Jakob Reiber, Gartfeld 1399) Ein Familienlogis zu vermiethen _______bei Karl Haas, Schießgärten. Logis. 1405) Zwei Logis von je 7 Zimmern mit allem Zubehör sind zu vermiethen und von 1. April ab zu beziehen. Näheres durch I. Blitz. 870) Ein Logis von 4 Zimmern mit Gartenantheil nebst Zubehör und eine Mansardenwohnung von 3 Zimmern nebst Zubehör alsbald zu vermiethen. I Iutzt, Gartfeld A. 121. 1214) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Marktstraße 27. 82) Möblirte Zimmer mit Cabinet auf sogleich billig zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.__________________________ 444) Eine kleine freundl. Wohnung ist wegzugshalber zu vermiethen und alsbald beziehbar. Näheres __________________Universitätsstraße 78*. 1246) In meinem Hause in der Sandgasse ein kleines Logis zu vermiethen. Näheres daselbst.______Adolf Host. 1296) Wohnung von 2 Zimmern mit Cabinet und Küche zu vermiethen. _______Fr. Seibel. 1370) Eine Manfarden-Wohnung zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. ___________________GambrinuS. Jaden mit Jogis g alsbald zu vermiethen. Ltt. D. 23. 331) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und gleich beziehbar. _____________ Emil Pistor. 851) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen im Frankfurter Hof. 1208) Eine Werkstäite zu vermiethen. I. Hest, Teufelslustgärtchen. vermischte Anzeigen. 1414) Meinen Garten auf dem Hamm, 2 Morgen haltend, bin ich willens ganz oder getrennt zu verpachten oder auch zu verkaufen.____________Emil May 1406) Ein junger Mann, militärfrei, m der Eisen- und Colonialwaarenb^anche bewandert, über 2 Jahre in einem diesigen größeren Detail - Geschäft als Commis thätig, mit Buchführung rc. vertraut, wünscht anderweit Engagement in erÄsA Detail-Fabrik- oder Engros-Geschäft. i Gefl. Offerten unter K. 2500 bittet man an die Exped. d. Bltts. zu richten._______ Mittagstisch zu 50, 60 und 86 empfi Hit (1278 W. Hoffmann, Schützenhof. -für Sdjnetöer. 1394) Tüchtige Großstückarbetter gesucht bet guter Bezahlung und dauernder Arbeit tn dem Herren-Garderobegeschäft von _________Carl Heuzeroth. 1395) Mein Bleichplatz, Ecke der Krof- dorfer und Rodhcimer Str., D. 114, ist per 1. April zu verpachten. Georg DebuS. Arnold, geborene Rothermel, in den Eichgärten, ist von heute bei mir gänzlich aufgehoben. Konrad Schulz. 1380) Bei hiesigem Krankenunterstützungs- und Sterbekasse - Verein (eingeschriebene Hilfskasse) liegen 5150 gegen doppelt gerichtliche Sicherheit sofort zum Ausleihen bereit. Näheres bei ________________K. Franz, Präsident. 1390) Zum Wcistzeugnähcn oder dgl. Arbeiten sucht noch einige Tage Beschäftigung. A. Graulich bei Küfer Hil gärtner, Löwengasse. AmmenGesnch. Eine Amme, jedoch brave und zuverlässige Person, wird gesucht zum sofortigen Eintritt. Näheres ist zu erfahren in der Exped. d. Bl.__(1270 1279) Unterzeichneter empfiehlt seine gut eingerichtete heizbare Kegelbahn zur gef. Benutzung. W. Hoffmann, Schützrnhof. welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, ÄlMCÜUlw bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr v an uns gelangen zu lassen. Im Jntereffe der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Bekanntgabe genöthigt. , Die Expedition des „Gießener Anzeigers". Die Oberhessifche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde versammelt sich Mittwoch, den 3. März 1880, Abends 7 Uhr, in der kleinen Aula. Angekündigter Vortrag des Herrn Professor Dr. Kehrer über Dotterfurchung und Zelltheilung. (1387 Zur geff. Beachtung. 1411) Einem verehr!, hiesigen und auswärtigen Publikum theile ergebenst mit, daß sich von heute ab mein Schmiede- Geschäft am Neuenweg, im Gasthaus zum Löwen, befindet. Durch meine langjährige Praxis bin ich in den Stand gesetzt^ sammtliche fehlerhafte Hufe, sowie Stellung und Gangart, zu verbessern. Hochachtungsvoll Joh. Host, früher Lehrschmied. Generalversammlung des israelitischen Irauen- Rrankenvereins dahier. Äm 6. März, Abends 6^ Uhr findet die Generalversammlu obigen Vereins in der Restauration der Frau Rothenberger statt. Tagesordnung: 1) Wahl eines Vorstandes. 2) Statutenänderung. 3) Rech'.unpsablaqe pro 1879. Die Mitglieder werden ersucht reckt zahlreich zu erscheinen. *415) Der Vorstand. hiermit unseren herzlichsten Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Dank. Gießen, den 2. März 1880. 1398) Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser vtelgelebter Gat-e und Vater Herr Carl Hermann Roloff heute Morgen fanft entschlafen ist. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Bornheim bei Franfurt o. M., den 1. Mä z 1880. Die Beerdigung findet Donnerstag den 4. März, Vormittags V2II Uhr, von der Ber-,erstraße 179 aus statt. zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet und für so überaus reichen Blumenschmuck Sorge getragen haben, sag-n wir Soöes=fliijeige. 1407) Allen Freunden und Bekannten die traurige Mttthetlung, daß unser lieber Sohn und Bruder Karl Hillgärtner heute Morgen 6 Uhr im 17. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 1. März 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag V23 Uhr vom Sterbehause (Gartfeld) aus statt. Danksagung. 1400) Allen Denjen gen, welche unsere unvergeßliche Tochter und Schwester Margarethe Vaubel 1388) Zur Wartung und Pflege von Wöchnerinnen, sowie zur Krankenpflege empfiehlt sich Margaretha Wolf, gepr. Krankenpflegerin, Wetzlar, Oberthor. 1374) Ein in der Oeconomre erfahrener Mann sucht eine Stelle als Verwalter. Auskunft gibt Administrator Zeis zu Marburg. !—! 5/3 7 M. präcis. Kec. (uos 1244) Zwei Realschüler können Kost und Logis erhallen. Seltersweg C. 61. Theater in Giessen. Mittwoch den 3. Mär; 1880: (4. Vorstellung im 1. Abonnement! Zum ersten Male! f Der Mann seiner Ehre. Charakterbild in 3 Acten von 1416) Bohrmarm-Riegen» Verantwortliche Redaction: A. Scheytza. — Druck und Verlag der Brähl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chst. Pietsch) in Gießen.