Np. 151. Freitag den 2. Juli 188«. Hichener MMger AMgk- unb WsM fit bti Kreis Gießen. -----------—---------:------------------------------------------ , Drei» vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerih.hn. I 6(öulftrafic B. 18. Erscheint t^!ich mit Ausnahme des Montags. ~ . bic beioaen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. : J ____——fr— «n 'm in Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Vs wird hiermit zur Kenntn-'ß der betbeiliaten Ortsvorstände und Einwohner gebracht, daß vorläufig sür das laufende Jahr 1880 die Functionen des Jrnpfarztes in den Orten Rüddingshausen. Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Wettershain dem Großherzogltchen Kreisasststenzarzt r. Ihr nz in Lick übertragen worden sind. ,, f Gießen, am 29. Juni 1880. Großherzogltches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. __ nur im? Die Leichenverbrennung. 11. Dem entsprechend ist das Bedecken mit Erde, wie die allein natürliche, so auch die älteste Art der Letchenbestattung gewesen, und später hat auch immer nur ein Thetl der Menschheit die natürliche Art mit der Verbrennung vertauscht. Das Chrtstenthum hat aber (nach Vorgang des Judenthums) die natürliche und dem feineren edleren Gesühle entsprechendere Sitte wieder zu allgemeinerer Geltung gebracht, so daß die absichtliche gewaltsame Verbrennung entschieden heidnisch ist. Wir lasten uns dabet nicht auf solche Einwürfe ein, wie z. B- daß doch auch die Heiden schon viele edle Empfindungen und Gesinnungen gehegt und bethättgt haben. Alles das vertrug sich bekanntlich mit den Menscher opfern, mit den Gladiatorenkämpfen, und mit dem Zerhacken lebender Sclaven, um gute Fische zu füttern. Wir sprechen darum ganz entschieden aus, daß es ein Symptom der kranken Richtung unserer Zett ist, diese unnatürliche Liebhaberei zu pflegen; wir finden es begreiflich, daß gewiste, angeblich gnstreicke und freisinnige Standpunkte diesen Greuel für einen Fortschritt halten, und als solchen in jeder Weise empfehlen und zu fördern suchen; wir finden selbst be- gre'flich, daß die kranke Phantasie eines Dichters in dem Greuel etwas Erhabenes findet, aber wir begreifen nicht wie ein Stadtrath sich über das Bedenken, daß vielen christlichen Gemüthern Anstoß gegeben werde, hinweg setzen, und wie eine evangelische Geistlichkeit sich dazu hergeben könne, die entschieden unchr.stliche Sitte, die zweifellos dem christlichen Gefühle zum Anstoße gereicht, durch das Evangelium zu weihen. Wir geben zu, daß, so lange und wo kein Gesetz die Verbrennung verbietet, Einzelne oder Gesellschaften die Liebhaberei der Verbrennung pflegen dürfen, die Frage aber, ob und wie wett Behörden das Recht haben, oder vielmehr Recht thun, insofern das Gefühl so Vieler daran Anstoß nimmt, öffentliche Gelder zur Befriedigung einer barocken Liebhaberei zu verwenden, wollen wir nicht entscheiden. Wie, wenn nun Einzelne oder Gesellschaften eine Einrichtung wünschten, daß die Leichen, wie in einem italienischen Kloster, durch den Luftzug förmlich aus- und ausgetrocknet würden rc., was wir jedenfalls für vernünftiger und auch juristisch für weniger bedenklich halten, als das Verbrennen, haben diese nicht dastelbe Recht, eine Befriedigung ihrer Liebhaberei von den Behörden zu fordern? Oder hätten die Behörden das Recht, nur für die Liebhaberei der Verbrennung der Leichen auch öffentliche Mittel zu verwenden? Wir können darum die Vorgänge in Gotha, wo schon mehrfach (so viel wir wisten, etwa 25, in jedem Falle eine weit hinter der Erwartung zurückbleibende Zahl) Feuerbestattungen vorgenom« men worden find, nur tief bedauern. Wir loben dagegen ungescheut den Magistrat von München, der den Bau einer Verbrennungshalle abgelehnt hat. Wir halten es sür unendlich wichtig, daß die christliche Sitte, wie jede gute Sitte, mit aller Energie aufrecht erhalten werde, denn non omne quod licet honestum est, und müssen es allerdings als einen Maßstab feinerer und edlerer Bildung (auf christlichem Grunde) ansehen, wie man sich zu dieser Gefühlssrage stellt. Sagen die Gegner, ihr Gefühl sei ein anderes, nun so mögen die Behörden es ruhig der Zeit überlassen, wofür sich das allgemeinere Gefühl entscheidet. Die sechste Feuerbestattung in Gotha hat übrigens schwerlich dazu beigetragen, den Geschmack an dieser Liebhaberei zu erhöhen. Verbrannt wurde die Leiche eines Zahnarztes aus Breslau, der testamentarisch verordnet hatte, daß seine Leiche verbrannt und „seine Asche in alle Winde" zerstreut werde. Als aber nun der Verbrennungsact vorüber war und seine „muthtge" Frau, wie gewtffe Blätter sie bezeichnen, den, sagen wir nur mehr als traurigen Wunsch ihres verstorbenen ManneS erfüllt hatte, da geschah das Merkwürdige, daß der Gaserzeugungs-Ofen mit ungeheurer Detonation explo- dirte. Wie mag dabei der „muthigen" Frau, wie mag den begeisterten An- hängern der Leichenverbrennung zu Muthe gewesen sein! Oder wie müßte zwar nicht „muthigen", aber in tiefstem Schmerze ausgelösten Christen zu Muthe gewesen sein, die eine geliebte Gattm oder eine geliebte Mutter zu ihrer Bestattung begleitet hätten! Gern erwähnen wir zum Schluffe noch, daß der Geheime Medicinalrath W e r n h e r früher in Gießen sich entschieden gegen die Leichenverbrmnung ausgesprochen, und dab-i unter Anderem ausdrücklich «klärt hat, daß schon da« Bepflanzen der Friedhöfe mit Bäumen htnreiche, sic von den Miasmen frei zu halten- *•) Deutschland. m. Darmstadt, 26. 3 uni. «Bericht M■«»««Ä ““""en «rtiteta «eietzesentwur , die allgemeine Bauordnung be ressend. » b„flCßCn hält der 23—29 besieht kein Dissens mit den Beschlüssen zweiter Kammer, ««wy Ausschuß Art. 30 für die ländliche Bauordnung für entbehrlich Strich. Art. 30 besagt nach den Beschlüssen der zweiten Kammer: „In Beziehung aus die Art der an den Straßen und an öffentlichen Platzen zulässigen Gebäude, sowie au di- Stellung der Gebäude mit der Traus- oder Giebelsette gegen d,e Straßen »der öffentlichen Plätze finden nur insoweit Beschränkungen statt, alsi solche INl Orts, statuten oder durch di- Bestimmungen über Brandmauer» tArt. 46) festgesetzt find. Durch zum Ortsbauplan gehöriges Ortsftatut kann insbesondere Bestimmung darüber getroffen^werden, daß und inwieweit einzeln- Ortsthe.le vorzugsweise zu Anlagen der in S 16 der Gewerbeordnung erwähnten Art zu bestimmen, in andern Ortstheilen aber dergleichen Anlagen entweder gar nicht oder nur unter besonderen Beschränkungen zu- zulassen^smd.^ bie zweite Kammer Absatz 2 die Fassung gegeben: „Den Ortsslatuten bleibt vorbehalten, das Zurücksetzen der Gebäude hinter die Baufluchtlmie zuzulassen und hierfür die näheren Voraussetzungen und Vorschriften ftstzusetzen Der Ausschuß erster Kamm-r dagegen empfiehlt von der Anficht ausg-h-nb daß es mr das flache Land wünschcnswerth sei, daß so selten w,e möglich von ber Befugnix, Ortsstatuten zu errichten und Localpolizeir-gl-m-nts zu -rlass-n Gebrauch g-mach werde, und es ferner für gewöhnliche Landdorser für vollständig bedeutungslos lwltend, ob dst Säu er sich in gleicher Entfernung von der Straße b-ftnden, folgende mehr btta- törisch a-b° -n- Fassung des Absatzes 2: „Den Ortsstatuten, r-sp. Paliz-ireglements bleibt es-o bchosten, das Zurücksttzen der Gebäude hinter b-e Bauflucht,Nie zu verbieten " Im klebrigen wird Annahme des Art. 31 in der von der zweiten Kammer beschlossene Kammer zu Art. 32 können Ortsstatuten Bestimmungen treffen über die zulässig- größte Hohe der Privalaebaud-. Der Ausschuß . r, Kammer hält diese Bestimmung für die ländlichen Verhältnisse für unwesentlich und IU weitgehend und beantragt deßhalb Ablehnung des Artikels. . Zu Art 33 hält der Ausschuß die B-swnmungen des Absatzes 2 sur Land- aemeinden sür unnöthig und beantragt besten Strich Der Absatz lautet nach dem Entwurf und den Beschlüssen der zweiten Kammer: „Zur Ableitung des Masters von Dächern Ballonen. Schutzdächern u. s. w. gegen die Straßenseite kann IN Local-Polizei- Realements die Anbringung von Dachrinnen und von Ablauf-Rohren, welche das Wasser dis zu dem Boden der Straße herabsühren, angeordnet werden. Auch kann in denselben nähere Bestimmung über die Anlage der die Trottoirs durchziehenden Rinnen sowie wegen etwaiger U-berbrückung der Straxengost en gegeben und die Her- si-lluna dieser Anlagen den Anliegern auch dann au,gebürdet werden, wenn sie zu den 'onstiaen Kosten des Trottoirs nicht h-rang-zogen werden. sonstigen K°irn beQntragt her Ausschuß Strich des Absatzes 2, wonach an den Rebenseiten der Gebäude Ausgüsse aus Küchen, Brennereien u. s w., wenn st-von ber Straße oder von öffentlichen Plätzen aus sichtbar sind oder die Nahe der Orts, straß- -s 1°nst erforderlich macht, mit bis aus den Boden gehenden Rohren zu ver- sehen smd. hm Beschlüssen der zweiten Kammer in seinem ersten ' Matz daß Abkitte und Pissoirs an einer Baufluchtlinie innerhalb oder außerhalb der Gebäude sowie auch MI den von Straßen ober öffentlichen Plätzen aus sichtbaren Neben- s-st-n esiies G-bäudes nicht in mißstänbiger Weise angebracht werden dürfen, Mtt l erklärt ft* der Ausschuß erster Kammer einverstanden, nicht aber er theils als überflüssig, theils als für ländliche Verhältnisse zu weit gehend bezeichnet. Er beantragt deßhalb Ablehnung der oImd*e nach den Beschlüssen des andern Hauses lauten. Den Ortsstatuten bezw. der polizeilichen Verfügung bleibt überlasten, in Orten rthpr ta we'lSS vorherrschend Landwirthschaft betrieben wird, von dieser Eüimmuna sowie von der Vorschrift in Art. 34, Abs. 2, Ausnahmen zu gestatten. Bestimmuon Pissoirs, wie auch von Stallen, muß in Dunggruben oder Jauch-nd-hälter gclntet w-rd-n^ hcn Ortsstatuten bleibt überlaffen in Be- . . Der allgemeinen ^ltleetdn8 ber Abtritte und zugehörigen Gruben oder .m ^»Kresse der öffentlichen Gesundheit und Reinlichkeit die entsprechenden Behälter rm Znler-ste ° 11 .„h^de Gebäude, zu ertheileu. Gegen die zwangs- ro,', frische Kohlrab» 3-6 neuer Blumenkohl 1 St. 50-00 Wirsing 00—00 H, Zwiebeln 1 Bund 6 Meerretttg 1 Stück 15—20 Lattich per Portton 10—15 & Kopfsalat 3 -5 frische Spargel das Pfund 70—Oö Radieschen 3—4 H, Artischoken — junge Erbsen das Pfund 20 H, Romain-Salat 30-00 neue Bohnen 100 Stück 0.00—0 X, neue Gurken 20-00 H. Limburg, 30. Juni. (Fruchtmarkt.) Rother Welzen X 21.2o, Weißer Wetzen u 00 00 Korn AL 16.55 Gerste X 12.25, Saatgerste X 00.00, Hafer, X 8.60, Erbsen bie“güHge 1 °-°°cLchs^i..s preis Maltet.) Kat.affe.n (50 Kckb) 0.00- Oberhesfischt Eisenbahnen. 4450) Zum Tarife für Leichen, Fahr- reuge und lebende Thiere im Mitteldeutschen -Eisenbahn-Verband gelangt am 1. k. M. -er Nachtrag L, welcher zum Presse von 10^ käuflich zu haben ifl, zur Einführung. Gießen, den 26. Juni 1880. ________Großherzogliche Direction. Ireitag den 2. Inti, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Flett'schen Hosraithe (Gasthaus zum Schwanen) nachstehende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden: 1 Pult mit Kommode, 5 Kommoden, 2 Kleiderschränke, 1 Spiegel, 1 Regulator, 2 Küchenschränke, 1 halbrunder Tssch, 1 Pult, 3 Spiegel, 1 Uhr, 1 Kiste, ■2 Stühle, 1 Spiegelsckrank, 1 Sopha, 1 runder Tisch, 1 Schränkchen, 1 Waschtisch, 1 Schrank, 2 Bettstellen, 2 Vorhänge. Gießen, 21. Juni 1880. 4448)Bauer, Gerichtsvollzieher. Ieilgevotenes. 4456) Rouleauxstangen, Weinflaschen ein viersiüiger Comptoirpult, 1 flr°B£r Küchenschrank, 1 Divan werden billig ab- «egeben. L . I Rothenberger^Lmdenplatz^ nZ|i von 3/< Morgen Heegstrauch- HvU wiese verkauft 4453) Labroise, Rechtsanwalt. ~3^beiT"2äfl—frifd) gebrochene Kirschen sowie Einwachkirschen zu haben auf dem Trieb bei der Germania. (4473) Ebel. Kernseife? prima weiß, per Pfund 38 H, bet v« Ctr. billiger. Glycerin-Ausschuß per Pfund Toilettseifen, gemischte, per Pfund 70 -Sb (4289 empfiehlt l4289 jp. Jo«. JVffbs, Seisensabrtk. Laden Ecke vom Kreu, und Neuenweg. Alle Sorten Velfarben auf's Feinst- gerieben, fertig zum Anstrich sowie sämmtliche Sorten Lack-, Oel-u.Werngetststrniffe empfiehlt in anerkannt vorzüglichen Qualitäten Fritz Flimm, Materialist, Wallthorstraße. Allgemeiner Anzeiger. Die Jahres-Versammlung des tleselUgkelts-Vereins zu Gleiberg findet (Sonntaa den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, in der Wirth- schäft des I. Waaner auf dem Gleiberg statt, wozu sowohl die verehrten Mitglieder wie auch Freunde derselben höflichst eingeladen werden. Herr Geheimer Baurath von Ritgen ist erbötig, einen Vortrag über Gl erb erg zu halten und wird daher obiger Verein mit dem historischen Verein verbunden werden. 4460) Die Direktion: Hoffmann. flroßer Ausverkauf von Tapeten und. Möbeln Um mit meinen großen Vorräthen von Tapeien und Borden m den neuesten Mustern möglichst schnell zu räumen verkauf- ich dieselben> unter dem Fabrikpreis und gebe bei Abnahme von größeren Partien noch besonderen Rabatt. ^lurückgesetzte Tapeten und Rester zum Papierwerth. In Möbeln empfehle ich gut gearbeitete Kanapees, Cruseusen, Stuhle und Sessel, sowie Rohrstühle, Strohstühle, Kl ppsessel, Comptoir' und Gartenstühle, ovale Tische, Spieltische, Ausziehtische, Glasschranke, ^idnsch^nke, Kommoden, sowie Bet'stellen mit und ohne Matratzen, Wollmatratzen, Gold- und Politurleisten, Vorhangsstrngen und Holzrosetten m allen 'kowie Goldleisten zum E nrahmen, Spiegel- und Spiegelgläser in allen Größen. Blumentische, Kmderstühle, Korbsessel, Vorlage'eppiche, Cocosmatten und Läufer, gemalte Collos, Rouleauxstoffe und Möbelstoffe, Vorhangszeugeund Marquisenleinen in allen Breiten. Garderobehalter, Schirmständer, Servir- tische, Etageren, Wandmappen, Wachstücher und Ledertuche. Roßhaare, Seegras, Bettsedern und Sprungfedern tn guter Qualität zu sehr billigen Preisen. Wiederverkäufern besonderen Rabatt. J Ohr. Reiber, am Krcu?. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meiner Manufacturwaaren verkaufe ich fämmtliehe noct» vorräthigen Waaren zum Einkaufspreife. H. Marx, Reichensand. 4466) Zur bevorstehenden Einmachzeit empfehlen wir reingehaltene 'Wein» eselge in div. Sorten, äucker, Ceylonzimmt, Welken und Pfeffer in bekannter Güte. ß I. A. Dusch Söhne. 4447) Junge Leonberger Hunde, Pracht- exemplare, billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. __________________ Brennholz. ä Rmtr. Lannenschettholz, la. Qualität X 7.— geschnitten. ..... 8.— gehackt........ S.- ober per Ctt......„ 1.20 Buchenholz per Ctr. . . . . „ 130 Bei 10 Centner frei in's Haus, liefert 1457) .Audi. Euler. Meiste Vorhänge aller Art, Rouleaux-Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorackions-Arbeit in ge- schmackvollster Ausführung bei (4458 The Brück. Schiuhgaffe §. 1. Mansfeld- Säulen - Maschine, neu, wegen Sterbefalles billig zu oer^ kaufen Näh, in der Exped. b. Bl. (4330 Bade-tauben, Bade-Netzen, Schwammbeutel empfiehlt (4280 ____Louis Senner. KinderKleidchm in weiß und bunt, sowie eine große Auswahl in Schürzen empfiehlt billigst Robert Haas, Seltersweg C. 39. NB. Farbige Strümpfe zu allen Costümen paffend._____________(4220 Bettfedern und Aaunen. Drell, Barchent u. Federleinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung empfiehlt Die Möbelfabrik u. -Lager von Th. Brück, (1459 Schlossgasse Lit. B. Nr. I. Gießen, den 1. Juli 1880. Giessen. Anfang 4 Uhr. 4469) ib Logis erhalten bci$ rönne« Kost I (gjn Mgxtzenöer Kellner und m Mont. 5/7 8 U. Conf. Bal- Metzger Heinr. Kiefer, Neuenweg. Entree 35 Pfa. H Fink. 4440) Ein starkes Dienstmädchen wird gegen hohen Lohn gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. Die Sommer-Generalversammlung findet nach vorjährigem Be- schluß am 3. Juli d.J. in jungen (Solmser Hof), Vor-' mittags 11 Uhr, statt und werden dazu die Mitglieder der Gesellschaft sowie alle Freunde der Naturwissenschaften geziemend eingeladen- Abfahrt von Gießen 8 Uhr 20 Min. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Vorstandswahl, Vorträge, ge- meinsames Mittagsefien, gemeinsame Excursion nach der Grube „Vereinigten Wilhelm".(4430 Achtungsvoll «/. Hauss Burg Staufenberg. Sonntag den 4. Juli: Mit' 1880 - i.i Mlim Seltersweg HL Kühn Seltersweg Papier und Schreibmaterialien - Handlung, 4200 Buchbinderei. Agentur und Lager von J. C. König & Ebhardt in Hannover Während baulicher Veränderung meines Ladens befindet sich der Eingang zu demselben von der Löwengasse aus. Auswanderer befördert bei reellsten Bedingungen zu ermäßigten Preisen Wallenfels., Wechsel auf alle gröheren Plätze zum billigsten Tagescourse. (4129 W” Herren-Wäsche: "W Weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chemis- setten, Hemden-Einsätze, Taschentücher, sowie seidene, wollene und baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Socken. Stets das Neueste in schwarzen und farbigen Shlipfen, Hosenträgern, Glacv- und Sommer-Handschuhen, Regenschirmen für Damen u. Herren rc. empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen He Rttbsamen. NB. Herren-Hemden nach Maaß unter Garantie des Gut-Pafiens liefere zu billigen Preisen.C2252 Verantwortliche R-dactlon: A. Schema. - Druck und Verlag der Brühl'schen Unw.-Druckmt (Fr. Ehr. Pietsch) in Gieß«. Zur gefälligen Veachtung! 4472) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen die Wirthschuft zum „Feldschlöstchen" wieder übernommen habe. Für gute Speisen und Getränke werde bestens besorgt sein unb lade zu zahlreichem Besuche hiermit höflichst ein. 3492) Außer meinen seit Jahren bewährten fleffaröen & WeingeiMcke r« «i»™, 4 Fußbodenlackfarbe, in wenigen Stunden trocknend und rasch erhärtend, als besonders gute Anstrtch- maffe für Fußböden. , - - ■ Emil Fischbach. m. Darmstadt. StMlitmrf, die al Annahme empfohlen; oder Schindeln auf h< Gebäuden in der Regel oder örtlicher Verhaltni baute auf den in Frc 4 Meter entfernt sind, festzusetzen. Weiter beai dieser Beschränkung auß auszunehmen. Zu Art. 56 wird Entwurfes beantragt, zi für die Stabte. Von A stimmnng ged offen wti SchutziMnn versehen stMsche Vnhälinipe c Zu AN. 59 wirl jedoch aus demselben ( von her iweittn fiamn beutung unb in Orten, durch Ottsstalutm allga der Gebäude entsprechen! Die Art. 61 und nähme empfohlen. lieber den vierten Hörden und dem Vrrfab stein, Durchlaucht, Ber AN. 63 wird in Iri. 64, zu welchem von AN. 64 lautet nach dem Handhabung der Baupc oaapolizeilichm Wo* M. 3)n und ist (hier " »vorbehaltlich der nad Men zuständig, welch. Mlzeiverwaltungsbehö , , Än den dam at ?fÄnb bcjeicbneten i üerJöau- und der ßjefu Nstdiger sprctell an Localpolizeibrhö N-ru ziehen hat,- flU( lt btrJPtcidlen Heber z-LL L'">>» C ta“»Ä?A BqM" ’rt 65- »Ls-K LtSL ">cht W Wfa1 n'/“tat «m Sait, y, von ausgekämmten Haaren werden bestens angefertigt bei Ehristian Frech, Marktftraße. (1718 4428) Für ein 15jähriges Mädchen m einer fernen Familie, am liebsten mit Töchtern, Pension gesucht, wo demselben neben dem Besuch einiger Stunden und Theilnabme am geselligen und Familienleben, Gelegenheitzum Umgang mit gleich- alterrgen Mädchen geboten wird. Eing. Offerten besorgt die Exped. d. Bltts. sub Vir. 4428. Kichars Ilachs Hafter Mann im Aus- und Ankleiden bei Sterbefällen. Werthe Aufträge werden im Nusfische» Hof entgegenae- nommen. (4422 \ Aerkauf tu Fabrikpreisen M Ph. Lüdeking gesucht (4449) Brauerei Pöfchel. 4431) Ein Mädchen, welches ausgeht bügeln und flicken, hat noch einige Tage frei. Zu erfragen auf der Exped. d. BI. 4337) Ein kleiner Ponny oder Maul- esel wird zu kaufen gesucht. Von wem sagt die Exped. ds. Blattes. Vermischte Anzeigen. 4461) Ein jung, gebild. Fräulein sucht feinere Stellung, am liebsten in einem Laden. Zu erfragen bei Ww. Eigenbrodt, Marktplatz 8, 3. St. 4454) Zur Ausführung von Blitzableiter-Anlagen in bewährtester Eonstruction, empfiehlt sich Carl Stohr, Gießen D. 207. Durch Nachprüfung meiner ausgeführten Blitzableiter durch die Herren Dr. Buchner und A Hug, Architekt, wird deren Leitungsfähigkeit und Solidität nachgewiesen. Die Litmiile i MiilriicM von Loos «ft Reinecke befindet sich wie seither im Hause des Herrn Photographen Thv Wolle in den neu hergerichteten Localitäten, Eingang durch das 4468) Vorderhaus, Neuen-Bäuen B. 85. JnßOoöenfarßm in allen Nüancen, rasch u. hart trocknend sowie IjelnSlsieeatlf zum Einölen empfiehlt Fritz Flimm, Materialist, 1422) Wallthorstraße. -"jö (3951 Soiniuissions-faget \ fertiger $ Geschäftsbücher aas der Fabrik von C. König &. Ebhardt Hannover. Wirthschafts-Eroffuung. Einem geehrten Publikum und werthen Nachbarschaft zur gefälligen Nach- richt daß ich in meinem Hause, Grünbergerstr. 15615, eine licÄtmirntioii eröffnet habe. Unter Zusicherung guter Speisen und Getränke halte miH bestens empfohlen. Achtungsvoll 445t)________________Heinrich. Schmidt II. Oberhessische Gesellschaft für Natur* und. Heilkunde zu Giessen. Wohnungs-Veränderung. Meinen geehrten Kunden und Gönnern hiermit die ergebenste Anzeige, daß sich meine Wohnung in dem Hause des Herrn Gduard Spier, Astern weg (Ecke der Wallthorstraße) befindet. $35i) Hochachtungsvoll __Gg. Hch. Leder mann. Der Journallesezirkel von E. Hernemann's Univ.-Bucht). Sf 2lntiq. (Fr. E. Fehsenfeid). verschiedene illustrirte Journale unterhaltenden und belehrenden Inhalts J$Äe^ent^rel§ bcIrÖ0t vierteljährlich nur 3 Mk. 30 Pfg. Zweimal wöchent-- lich Wechzeltag. Abonnenten werden jederzeit ausgenommen. (380$ 4172) In meinem Hause im Gartfeld (Steinstraße) ist die dritte Etage, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor, Bodenkammern und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und per 15. Juli beziehbar. _______________ W. Seuling. 4347) Familienlogis zu vermiethen. Knoll, Kirchendiener. 4152) Der erste Stock des August Ackermann'schen Hauses, Frankfurter Straße Lit. E. 41, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Keller, Holzstall rc., ist per 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen.___ 3486) Der 2. Stock meines Hauses, Mitte August beziehbar, zu vermiethen. __________H. Möser II., Alicenstraße. 2870) Mein seitheriges Ge- schäftsloeal im Ginhorn habe ich zu vermiethen. _______8. Reutlingen 4412) Neue Anlage Lit. C. 30 ist der unterste Stock zu vermiethen. _________________Prof. Naumann. 4413) Der mittlere Stock meines Hauses vis-ä-vis von Wenzels Garten, bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist bis 1. Septbr. oder auch schon 1. August zu vermiethen. ___I. B. Singer. 4100) Möblirtes Zimmer und Eabmet zu vermiethen. __Mäusburg D. 16. 4358) Haus mit Laden, Schloßgasse 252? anderweit zu vermiethen event. zu Verkäufern Wtlh. Herbert. Gefunden. Ein Portemonnaie mit Geld in der Neucn-Anlage gefunden. (4455 _____________________Fritz Bärrn. 4371) Ein j. Mann, mit Compt.-Ar- beiten vertraut, wünscht in einem hiesigen Geschäft dauerhafte Stelle zu finden. Gefl. Anfragen bez. T. 27 befördert die Exp. d. Blattes.__________________________________ 4414/ Ein junger Mann, in einem hiesigen Colonialwaarengeschäft thätig, sucht gestützt auf gute Zeugnisse unter bescheidenen Ansprüchen Stelle. Gefl. Off. bittet man unter H. 30 bei der Exped. d. Bl. niederzulegen. _______ 4395) Zwei tüchtige 8chmieüsichillskn worunter ein Beschlagschmied finden Arbeit bei Schmied Schieferstein in Lich. Zu verpachten. 4407) Eine frequente Wirthschaft verbunden mit Bäckerei in einem Landstädtchen auf mehrere Jahre zu verpachten. Näheres bei I. Blitz. Vermittlungen. 4463) Sandgasse D. 165 ist das untere Logis zu vermiethen. Näheres daselbst in meiner Werkstätte._______Adolf Hoß. ~4464) Ein Familienlogis zu vermiethen und gleich beziehbar. _______________Wallthorstraße A. 143. 4465) Schlafstelle und ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____________KaplanSgafse C. SIN. 4470) Gartfeld A 115,7 ist der dritte Stock (5 Zimmer rc.) zu vermiethen. __________________Neuenhagen. 4467) Ein kleines Zimmer an einen anständigen Arbeiter zu vermiethen. __Neustadt Nr. 35. 4471) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.____________Löwengasse C. 160. 3960) Ein Logis von 5 Piecen und Zubehör mit allen Bequemlichkeiten auf Anfang September zu vermiethen. ___Fritz Fürst Wwe^ 4364) Wohnung von 5 Zimmer rc. zu vermiethen.________Wallthorstraße 145. 4360) Familienlogis, 3—4 Zimmer, verschließbarer Corridor, zu vermiethen. ____W. Wendel, Gartfeld. 4346) Das von Herrn Verwalter Krebs bewohnt gewesene Familienlogis, im früher Thorn'schen Hause in der Frankfurterstr., ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. WA W j. MN