mg. Inet befindet K im Wirth'- soll 'rech. i|«Ma $tom, «'Schagen, ^lhr von 3 bis i±neten Men Ein, N der Befrage (3042. sh & Co. 7 3. Rai, x an. lut). "7 I« haben. •takt. OOOOOD 4.557,4^°’ Hfl. Kunden er- ss ich mein i K« MWtre $ 9000.000/'- 7,618> » I023V24J9 A*/ onft unt> grt1* ?? *-■ *' i* Nr. 102. Giftes Biatr. Sonntag den 2. Mai 1880 reßener Anzeiger Imißk- uni AwtsdlM für den Kreis Gießen. «edaettonSbureau r l _ 1O e$|,ti>iHOn8burc8- Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher T h e i t. Gießen, den 28. April 1880. § 1. Abfälle durch den Wasenmetster zu dann zulässig, wenn der Besitzer den Kretsvet^rinärarzt oder einen dazu polizeilich ermächtigten Thier arzt zur Untersuchung Ein Aufschub ist h er nur des Cadavers bereits berufen hat. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Nr. 7 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 2. d. M., enthält: (Nr. 1368.) Gesetz, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltungen der Post und Telegraphen, der Marine und bp« Heeres. Vom 26. März 1880. (Nr. 1369.) Verordnung wegen Ergänzung und Abänderung der Verordnung vom 23. December 1875, betreffend die Pensionen und Cauttonen der Retchsbankbeamten. Vom 31. März 1880. Bekanntmachung. Zur Unterdrückung des Milzbrandes, der besonders in vielen Orten der Wetterau stationär geworden ist und alljährlich beträchtliche Opfer fordere o !?«"^^??'bmlgung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 13. I. Mts. zu Nr. M. d. I. 7944 nach erfolgter Zustimmung deS Kreis-Ausfchuffes des Kreises Gießen das nachstehend abgedruckte Polizei-Reglement für die darin genannten Ortendes KreiseS erkssen, was hiermit zur öffent- ltchen Kenntntß gebracht wird. 1 y 6 11 Betreffend: Maßregel zur Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau. $ ' 1880. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzogltchen Bürgermeistereien Allendorf a. b. Lahn, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Gberstadt mit Arnsburg, Großen-Llnden, Grümngen, Holzheim, Hungen, Jnkeisen, Klein-Linden, Langd, Lang-Göns, Langsdorf, Leib- geftern, Lich mit Colnhausen, Muschenheim mit Hof-Güll, Obbornhofen, Ober-Hörgern, Rabertshausen, Rodkeim Steinheim, Trais-Horloff und Utphe. ' DaS vorstehende abgedruckte Polizei-Reglement wollen Sie auf geeignete Weise zur Kenntntß Ihrer Gemernde-Angehörtaen bringen und dessen 9tnn. zug genau überwachen. " ^vu Dr. Boekmann. Loeal-Polizeireglement. n Wer in den Gemeinden Lrnggöns, Groß-Linden, Klein-Linden, Allendorf a. d. Lahn, Leihgestern, Grüningen, Holzheim, Ober-Höraern, Eber- Int6ur0, Dorf-Gill, Muschenheim mit Hof-Güll, Birklar, Lich mir Colnhausen, Obbornhofen, Bellersheim, Bettenhausen, Langsdorf, Utphe, Trais, Horloff, Inheiden, Hungen, Rodheim, Steinhetm, Langd und Rabertshausen im Kreise Gießen, ein Stück Vieh (Rindvieh, Schweine, Schafe, Meaen oter Pferde) schlachten will, muß in allen Fällen — also auch außerhalb der in den Art. 313 und 315 des Polizeistrafgesetzes vorgesehenen Fälle — daffelbe vor und nach dem Schlachten von dem Fleischbeschauer besichtigen lasten. . l £ §ff2' ein Stück Vieh (Rmdoteh, Schweine, Schaafe, Ziegen oder Pferde) gefallen oder ohne Zustimmung des Fleischbeschauers getödtet woroen so darf daffelbe nur mit Erlaubmß des Kreisvetermärarztes oder eines hierzu polizeilich ermächtigten Thierarztes abgeledert oder geöffnet werden. ' _ Wenn diese Erlaubnrß des Kreisvetertnär- resp. Thierarztes versagt worden ist oder wenn der Besitzer das Thier nicht abledern oder öffnen will so ist er verpstichtet, bas Verenden des Thieres der Ortspolizeioehörde vor Ablauf von 3 Stunden oder wenn solches zur Nachtzeit erfolgte, sofort bei Tagesanbruch anzuzeigen. Dieselbe Verpflichtung liegt auch demjenigen ob, welcher in Vertretung des Besitzers der Wirth chaft vorsteht, sowie demjenigen, welchem Thiere voruberg-hend anvertraut sind insbesondere auch den Hirten. ö ^^^!??ol^e'behörde hat auf die ihr gemachte Anzeige hin, ebenso wie dann, wenn sie auf andere Weise Kenntniß oon dem Verenden eines Thteres erhält, die -Verscharrung und etwa sonst nöthige vorschriftsmäßige Unschädlichmachung des Cadavers mit der Haut und aller dazu gehörigen Tbeile und vlkaknN- frmrrfc STRnf#nm«>h't<»r in veranlasten und zu überwachen. L . S 3- kin Stuck Vieh (Rindoreh, Schweine, Schafe, Ziegen oder Pferde) gefallen, oder ohne Zustimmung des Fleischbeschauers getödtet worden ohne daß durch den Ausspruch des Kreisvetennärarzres oder des hierzu ermächtig,en Thierarzkes festgestellt worden ,st. daß daffelbe frei von Milrbranb war, so muß der Stall, in dem es gestanden, alsbald gereinigt und vorschriftsmäßig desi,.ficirt werden. Der M.st aus der betreffenden Stalluna ift nach Anordnung des Krersveterinär- resp. Thierarztes zuvor zu entfernen und auf dem W^seuplatz entweder zu verbrennen oder zu verfcharren. Bet großen Vlebbeständen kann die Desinfektion sowie die unschädliche Beseitigung des Mistes auch nur auf Thetle der Stallung erstreckt wei-d-n worüber der Kretsvktertnärarzt oder der hierzu ermächtigte Tyierarzt zu entschetdcu hat. ' § 4. Zur Entfernung der Cadaver gefallener oder getödtet r Thiere, sowie der dazu gehörigen Thetle und Abfälle und des unschädlich zu b-seitiaen- dm Mistes ist nur der besondere Karren oder Wagen zu benutzen, welchen die Gemeinde zu beschaffen hat und dessen Brauchbarkeit durch den Kreisvet^ arzt anerkannt sein muß. Nach jedesmaliger Benutzung ist der Karren ode: Wagen zu desinficlren. § 5- Die Wasenplätze müssen gut etngefrtedigt und für Menschen und Thiere unzugänglich gemacht sein. Der Graswuchs ist von denselben mA-, lichst fern zu halten und darf keinerlei Verwendung finden. " Unbefugten ist das B'treten des Wasenplatz s verboten. § 6. Von den durch obige Vorschriften e rstehenden Kosten fallen zur Last: 1, dem Staate, alle für in fanitätlichem Interesse unternommene Reisen der Sanitätsbeamtcn entstandenen Kosten, wenn die Requisition hierzu durch eine Polizeibehörde r» folgt rstj 2, den Gemeinden, sofern der Kreis solche nicht freiwillig auf die Kreiskasse zu übernehmen für angemessen erachtet: die für Wegschaffu g und Verscharrung der Cadaver und aller übrigen zu beseitigenden Gegenstände, sowie für die Dcstnfection des Abdeckerfubrwerks »n* standenen Kosten; ' v 10 en*' 3, dem Besitzer, die Kosten für Destnfectton der Stallung und aller sonstigen in seinem Besitze verbleibenden Gegenstände, sowie die auf feine Veranlassung entstandenen hu ärztlichen Gebühren. D ' w ^x bestraft: 1) mit Geldstrafe von 10—17 «X wer em Stück Vie^ ohne Zustimmung des Fletschbeschauers schlachtet; 2) mit Geldstrafe von 15 bls 50 «M. wer dem § 2 zuwider die Anzeige unterläßt; 3) mit Geldstrafe von 30 bis 80 Jl. wird, wer ein gefallenes oder getödtetes Thier ohne Erlaubntß abledert, öffnet oder Thetle davon beräufiert oder benutzt; »uuprrr oder wer einen Wasevplatz unbefugt betritt, bewetden läßt oder verscharrte Theile darauf ausgräbt. Gießen, den 28. April 1880. Großherzogltches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann gegriffen. — Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat vorläufige Bestimmungen erlösten, welche Erleichterungen für die gegenseitige Benutzung der Güterwagen auf den vom Staate verwalteten Eisenbahnen herbetführea sollen. Thorn (Westpreußen), 28. April. Ein Opfer rufstscher Berwaltungs- justiz langte neulich, aus Rußland ausgewiesen, hier an. Es war dies der J"gen>eur Neumeister aus Sachsen, Sohn eines sächsischen Oberförsters, ein Mann, der auf dem Polytechnikum in Dresden studirt und bis vor Kurzem in Rußland in geachteter Lebensstellung sich befunden hatte. Er war Ingenieur bei der südrusstschen Eisenbahn gewesen und hatte in Moskau gewohnt. Als am 1. December v. Js. das bekannte Eisenbahn-Attentat bei Moskau erfolgte und die russische Polizei bald mit Hülfe einer Photographie ihre Nachforschungen nach dem Nihilisten Hartmann begann, wurde Neumeister auf Grund einer seltsamen Aehnltchkeit mit jenem photographischen Bilde als der gesuchte Nihilist verhaftet und schmachtete seitdem im Gefängnisse. Auch als später der wirkliche Hartmann in Parts ergriffen worden war, erfolgte seine Freilassung nicht, denn nun sagte man, er sei schon deshalb verdächtig, weil cf Ingenieur an der Bahn gewesen sei, auf welcher die Explosion erfolgte. Wohl noch Jahre lang hätte Neumeister bei dem in Rußland üblichen langsamen Gang der Untersuchungen in dem mit Ungeziefer angefüllten Gefängnisse zubrtngen können, hätte er nicht an seinem Onkel, welcher Oberförster auf den Besitzungen des Warschauer Generalgouverneurs Grafen Kotzebue ist. eine Hülfe gehabr. Durch die Vermittelung des Letzteren gelang es, die Untersuchung aufzuheben, und die russische Regierung begnügte sich mit der Ausweisung des Verdächtigen. Von allen Mitteln entblößt, gänzlich abgerissen, langte der Aermste hier an. Seine nicht unbedeutende Baarschaft, wie seine werthvolle Bibliothek hat er nach seiner Verhaftung nie mehr wiedergesehen; nichts war ihm gelassen worden, als was er im Augenblicke der Verhaftung gerade bei sich hatte. England. London, 29. April. Sir Henry James wurde zum General-Staats- procurator, Grant-Duff zum Unterstaatssecretär der Colonien, Lord Frederick Cavendish zum Secretär des Schatzamtes ernannt. — Die „Times" erfährt, daß der Marquis von Lansdowne zum Unterstaatssecretär im indischen Amt, Graf Morley zum Unterstaatssecretär im Krtegsamt und Lord Carington zum britischen Gesandten in Konstantinopel ernannt worden sei. London, 29. April. Fawcett ist zum Generaldirector der Posten, Mundella zum Vicepräsidenten des Conseils ernannt. Es bestätigt sich, daß Chamberlain als Präsident des Handelsamtes in das Cabtnet eintritt. Dod- son ist zum Präsidenten des Departements der Localverwaltung ernannt. Dem Vernehmen nach lehnte Göschen bie Uebernahme des Botschafterpostens In Konstantinopel ab. Nr. 8 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 14. d. M., enthält: Q^r. 1370.) Gesetz, betreffend die Ergänzung des Gesetzes vom 27. Juni 1871 über die Pensionirung und Versorgung der Militärpersonen. Vom 30. Uebereinkommen zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien, betreffend das Eintreten des Deutschen Reichs an Stelle Preußens , t m„trag vom 20. December 1841 wegen Unterdrückung des Handels mit afrikanischen Negern. Vom 29. März 1879. (Nr. 1372.) Bekanntmachung, betreffend die kaiserliche Verordnung über die Begründung der Revision in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, vom a® Kenternder 1879. Vom 11 April 1880. (Äfefccn am 30. April 1880. Großherzogliches Kreisamt Gießen. p ' vr. Boekmann. Gotha, 2 «AlleS schon hager Zoll hem man wir. itm „£'ikrariid)tn, Seitens aller Slut, Lexikon Mimm Der „W tectorat Sr. hoher Lotterien, in weit WninvS und IW deren Hauptgewin -Geipinne, im Weil Seitens des Renn Staalsregierung e Loose zu dieser Le einen ungleich hö haben, sind ausnat lebet Abonnent be- "ich illuslrirter Ar er ohne weitere an dieser wertvoll N.e Manix -V wie bas Pier, es ist nun S' .- 'Zellen S W'tllts m Gotha R seiner Gedieg ÄMnui Rußland. Petersburg, 29. April. Em officielles Bulletin meldet: Der Zustand der Kaiserin erlitt während der verflossenen Woche keine wesentliche Veränderung. Die Anfangs der Woche bemerkte Schlafsucht hat sich vermindert, der Husten ist mäßig, der Appetit befriedigend, aber die Kräfte haben nicht zugenommen. — „Nowoje Wremja" meldet aus Wladimostock vom 28. April: Aus Shanghai eingelaufenen Nachrichten zufolge seien in China große Kriegsvorbereitungen im Gange. Hier sind chinesische Räuber erschienen und sind Mordanfälle vorgekommen. Türkei. Konstantinopel, 29. April. Es verlautet, der Gouverneur von Skutari (Albanien) habe sich bei zunehmender Gährung der Bevölkerung aus der Stadt zurückgezogen und die Truppen an einem befestigten Punkte außerhalb der Stadt concentrirt. Die Albanesische Liga soll versprochen haben, die Plünderung der Waffen-Niederlagen durch die Bevölkerung zu verhindern. Asten. Kalkutta, 27. April. Das Gerücht von dem Ableben des Königs Thibo von Birma hat noch keine Bestätigung erhalten ; aber es sind in Jnoien amtliche Meldungen eingegangen, daß er an einer gefährlichen Krankheit leide, die man durch Opferung von Jungfrauen zu beseitigen suche. W am 27. cvnl ***** btS! itbnA "^l'chkN to,t "Nstt-LL * siinen mit 6t(iL Äutbt Mit Ast ®fl9raths zuerlaffen, der nachträglichen Genehmigung des Reichstages zu unterbreiten und, soweit der Reichs^ tag es verlangt, außer Kraft zu setzen sind. @raf ^olftem beantragt bie lieber; Herstellung ber Regierungsvorlage. Staatssecretar Hofmann unterstützt ben Antrag, er erblickt in der Annahme des Commissions-Antrages eme Gefahr für das Zustandekommen des ganzen Gesetzes. - 8 30 wird in ber Fassung ber Regierungsvorlage QnßCn°Si? übrißen Paragraphen des Viehseuchengesetzes werdm unter Ablehnung von dazu beantragten Aenderungen bis 8 52 nach den Comm'ssionssorschlagen angenommen. Bei 8 53 wird die weitere Berathung vertagt. — Nächste Sitzung Sonnabend Tagest ordnung: Interpellation Wolffson und Viehseuchengesetz. s»». * "bl ?**,* Ä’ «' sAS». H'ssti, "W Berlin - 10,t" t». iiM »"b * «JeiHi'ßK, w» Petersb' mW &01'1'!1 «alais wird auf bie Alü-kivüisch' Vertreter entarg Montag verscho brale statt. New'N iiiirns find ange Mine als Cinl Berlin, Hufftben. Eine bit Majorität bi seuilles fpeculiren in ein Cabi, •bltfe Reconstruclii Schwenkung Jia 'Hinkelnburg, ftü tmanut worden. Row, 3 der Dkpulinenka delli, Csispi und Geschäfte fortfüt falls einem Gest die Entsckeiduna Politische Ueberficht. Weniger um gegen das Tabaks-Monopol zu protestiren, als um bie große deutsche TabakS-Jnduftrie zu beruhigen, sprach sich der Reichstag nach allen Richtungen hin über das Tabakssteuerwesen aus. Der Antrag des Abg. Eugen Richter war ungeschickt abgefaßt und vermochte daher keine Majorität zu finden; es war das Verdienst Delbrück's, eine mottoirte Tagesordnung durchzusetzen, welche den Verdacht zurückweist, daß die verbündeten Regierungen mit der Absicht umgehen könnten, von dem in der vorigen Reichstagssesston mit dem Reichstag erzielten und durch Verkündigung des Tabakssteuergesetzes beurkundeten vollen Einverständniß abzuweichen. Durch den Beschluß des Reichstages ist jedenfalls das Monopol auf lange Zeit von der Tagesordnung abgesetzt. Alle Gerüchte über Veränderungen in hohen Reichsämtern werden officiös für müßige E findungen erklärt. Die Reichsregierung denkt gar nicht daran, Excellenz Stephan den Laufpaß zu geben und hat ebenso wenig bie Absicht, ein Reichsoerkehrs-Ministecium zu errichten. Der Telegraph brachte die Kunde, der Hauptattentäter bei der Explosion tm Winterpalais zu St. Petersburg sei in die Hände der russischen Polizei geraten. Nun wird aber diese Nachricht bementirt und damit bekun- bet baß bie officiellen russischen Mittheilungen über ben glücklichen Fang ebensowenig Glauben verdienen, als die vielen anderen Nachrichten über entdeckte Attentäter. Die Polizei verhaftet in Rußland noch immer Massen Verdächtiger, doch 'st cs ein Verdienst Melikoff's, daß er nicht nur die neu verhafteten Unschuldigen schnell entläßt, sondern auch daran geht, durch eine Revision der früheren grausamen Processe 6000 andere Unschuldige frei zu machen. Wie viele davon längst ihren Leiden erlegen sind, davon schweigt die höfliche russische Geheimpolizei. Glädst one's Ideen über den Orient verlauten dahin, er beabsichtige, die Balkanhalbinsel den Balkanvölkern zu geben, Oesterreichs Einfluß dort auszuschließen, den türkischen Länderbesitz mittelst der Hellenen und Slaven unter das englische Protectorat zu bringen, Konstantinopel den Griechen zu überliefern und damit die Deckung des Mittelmeeres und des Euphrat-Thales zu gewinnen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit Granville diese Ideen ober Träume abschwächen oder ganz beseitigen wird. Oesterreich-Ungarn wird jedenfalls verhüten, daß sowohl Rußland als England durch eigene Initiative oder durch die Balkanvölker den österreichisch-ungarischen Interessen in der Türkei zu nahe treten. Es verlautet, daß Fürst Bismarck entschlossen sei, Oesterreich in seiner Orientpolitik mit dem ganzen Gewichte Deutschlands zu unterstützen. Der aus Montenegro nach Europa dringende Hulferuf ist so bcrech. Hat, daß die Signatarmächte einen Collectivschritt bei der Pforte unternommen haben, damit dieselbe die in ihrer Wirkung vereitelte Convention vom 12. Apr.l wiedirherstelle. ___ Deutschland. Darmstadt, 30. Avril. Seine Königl. Hoheit der Großherzog sind beute Mittag mit Zug 2 Uhr 57 Min. wieder von Grebenau hier ein- getroffen; tm Gefolge Sr. Königl. Hoheit befand sich der Großh. Hofjäger- "^^Berlin"^29. April. Die Nachricht von ber Hochzeit der Prinzessin Friederike von Hannover wird von der „Deutschen Volks-Ztg." in Hannover ihren Lesern in einer Form mitgetheilt, welche für eine Todesanzeige wert geeigneter wäre: „Wirerfüllen hiermit die schwere Verpflichtung, unseren Lesern die, alle treuen Hannoveranern gewiß tief und schmerzlich bewegende Anzeige zu machen, daß am 24. April, Nachmittags, in der Privatkapelle Ihrer Majestät der Königin Victoria von England zu Windsor die Vermählung Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Friederike mit dem Freiherr« von Pawel-Rammingen stattgefunden hat, zu welcher Verbindung bekanntlich Se. Königl. Hoheit der Herzog von Cumberland und zu Braunschweig unb Lüneburg als Oberhaupt des Königl. Hauses von Hannover im vollsten Einverständnisse mit Ihrer Majestät der Königin Marie von Hannover Höchst- feine Einwilligung verweigert haben." Berlin, 29. April. Bekanntlich veröffentlicht das Reichseisenbahnamt allmonatlich eine Aufstellung ber auf deutschen Eisenbahnen vorge.kommenen Unfälle im Bahnbetriebe. In Fachkreisen ist man schon längst darüber klar, daß diese Veröffentlichungen, abgesehen davon, daß solche und ähnliche Arbeiten dem Reichseisenbahnamte ein Tätigkeitsfeld- bieten, einen nennenswerthen Nutzen nicht aufweisen, da eine Verminderung der Unfälle durch eine nackte Registrirm g und monatliche Zusammenfassung derselben nicht gefördert wird. Dies sollte aber doch ber Endzweck der Unfallstatistik sein unb um bieten Zweck zu sichern, ist aus Fachkreisen bem Vereine der deutschen Eisenbahn-Verwaltungen der Vorschlag unterbreitet worben, mindestens über jeden größeren Unfall eine erschöpfende Darstellung des Falles zu veröffentlichen, und zwar soll diese Darstellung nicht nur die objektiven Ergebnisse schildern, sondern auch die sub- jectiven Ansichten der Bahnverwaltungen, der Richter, der Sachverständigen und sonstiger an der Untersuchung des Falles beteiligten Personen. Daß solche Veröffentlichungen allen Betriebsbeamten von großem Nutzen sein müßten, liegt auf der Hand. Ueberdies wirb badurch ermöglicht, daß die thatsächlich vielfach obwaltende Unhaltbarbeit von Dienstinstructionen offenkunbig würde und es nicht länger möglich wäre, daß, wie dies jetzt oft genug der Fall ist, das Ergebniß des richterlichen unb bes Discipliuar-VerfahrenS in Widerspruch stehen. Hoffentlich wird ber Vorschlag im Vereine Annahme finden. Berlin, 29. April. Officiös wird geschrieben: Von verschiedenen Zeitungen ist die Nachricht verbreitet worden, der Staatssecretär des Reichspostamts beabsichtige, den Arrnsnamen „Postsccretär" durch den Namen „Post- schreiber" zu ersetzen. Diese Nachricht ist, wie viele ändere neuerdings angeblich aus dem Reichspostamte gebrachte Mittheilungen, vollständig aus der Luft Mrtreter entgegen. io 01 Montag verschoben, drale statt. |um Georral-StaA Dien, Lord Frederick ni.'omne zu« Unter» •j(rfto*retit io i in fonßaatiiwpil Berlin, 30. April. Der Bundesrath ist heute um 2 Uhr zu einer Plenarsitzung zusammengetreten. — Der Aufsichtsrath der Südsee-Handelsgesellschaft (Samoa) beschloß heute, eine außerordentlich- Generalversammlung behufs Wahl von Liquidatoren auf den 24. Mat etnzuberufen. New-York, 30. April. Die republikanischen Delegirten Califor» miens sind angemlesen, auf der Convention von Chicago für den Senator Dlaine als Cmdidaten zum Unionspräsidtum zu stimmen. Berlin, 30. April. Der Sturz des Cabinets Catroli macht großes Äufseben. Eine Reconstruction ist wahrscheinlich, da die Rechte allein nicht die Majorität bildet und Crispi, Nicotera und Zanardelli nur auf Porte» -feuilles specullrend gegen das Cabinet stimmten, im Uebrigen aber bereit sind, auch in ein Cabinet emzutreten, welches Catroli an der Stttze hat. Wenn »diese Reconstruction nicht gelingt, so ist unter einem Cabinet der Rechten eine Schwenkung Italiens nach einer austro»deutschen Allianz erwartbar. — Finkelnburg, früher im Rctchsgesundhettsamt, ist zum Profeffor in Bonn ernannt worden. Rom, 30. April. Der König hat die Präsidenten des Senats und der Dtpulirtenkammer, sowie mehrere andere Persönlichkeiten, worunter Zanardelli, Crispi und Minghetti, empfangen. Wie verlautet, soll das Cabinet die Geschäfte fortführen oder bis zu den allgemeinen Wahlen einem anderen, ebenfalls einem Geschäftsmtnisterium, Platz machen. Morgen wird wahrscheinlich die Entsckeiduna stattstnden. — Fartni ist telegraphisch zum Könige berufen worden. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Dm 23 April. Carl Schmidt, Zimmermann dahier, des Zimmermanns zu Krofdorf Philipp Schmidt ehel. Sohn und Elisabeth Nauniann, des verst. Taglöhners in Nieder-Ofleiden Jacob Naumann ehel. Tochter. ®cn.28- April. Heinrich Eiertänzer, Kaufmann dahier, des Ackermanns zu Heinbach Georg Eiertanzcr ehel. Sohn und Hermine Pauline Friederike Emilie Marie Katdarine Ron stadt, des Leimsieders zu Butzbach Johannes Ronstadt ehel. Tochter. Getaufte Den 24. April. Ein unchel. Sohn, Wilhelm, geb. den 12. April. L Den 25. April. Dem Kaiserlichen Postcassier Friedrich Otto Schreiber ein Sohn, Ernst Alfred Johannes, geb. den 10. März. Ein neues literarisches Unternehmen. Gotha, 24. April. Der bekannte Ausspruch des weisen Rabbi Ben Akiba: ..Alles schon dagewesen", scheint gegenwärtig durch ein Unternehmen hinfällig gemacht, Don dem man wirklich sagen kann, daß es einzig in seiner Art ist. Dasselbe geht von dem „Literarischen Institut" in Gotha aus, welches das in seinem Verlag erscheinende, Seitens aller Autoritäten rühmlichst anerkannte Pierer'sche Konversation s- Lexikon gegenwärtig auf eine ebenso originelle, wie anregende Weise vertreibt. Der „Mitteldeutsche Nennverein" dahier welcher bekanntlich unter dem Pro- tectorat Sr. Hoheit des Herzogs steht, veranstaltete nämlich eine der großartigsten Lotterien, in welcher 1(XX) Pferde, 200 Equipagen, 100 Salon-Einrichtungen, 300 Pianinos und 1000 goldene Remontoir-Uhren nebst goldener Kette verloost werden und deren Hauptgewinn in 100, sage einhundert Pferden besteht. Der Ankauf der -Gewinne, im Werthe von zwei Millionen Mark, erfolgt unter obrigkeitlicher Controle Sellens des Rennvereins, wie denn auch die Verloosung durch einen von der Herzog!. Staalsregierung ernannten Commissär überwacht und geleitet wird. Sämmtliche Loose zu dieser Lotterie, die selbstverständlich, angesichts dieser bedeutenden Gewinne, einen ungleich höheren Werth als diejenigen der üblichen derartigen Verloosungen haben, sind ausnahmslos von dem „Literarischen Institut" käuflich erworben und erhält -jeder Abonnent des Pierer'schen Eonversations-Lexikons, welches jüngst erst in neuerer, reich illustrirter Auflage erschienen ist, ein solches Loos vollständig gratis, so daß er ohne weitere Zahlung, als diejenige des Kaufpreises des überaus gediegenen Werkes, an dieser werthoollen Lotterie Theil nimmt. Diese Manipulation erscheint — wir geben dies zu — bei einem so vortrefflichen Werk, wie das Pierer'sche Conversations-Lexikon, im ersten Augenblick etwas befremdend; allein es ist nun einmal ein Zeichen unserer Zeit, baß sie auf allen Gebieten mit neuen, originellen Mitteln arbeitet und wenn durch den Vorgang des Literarischen Instituts in Gotha das bedeutungsvolle Werk massenhaft in das Volk dringt und vermöge seiner Gediegenheit den Segen der Bildung weiter und weiter in alle Kreise trägt, so wollen wir in diesem Falle gern dem Grundsatz, daß der Zweck die Mittel heilige, huldigen und dem Unternehmen alles Glück wünschen. iittior Vx dchölP । M bmtt tlnttitl Dvd> Itaty ernannt. Dm Loychaftriposttns in V e r mischte S. Griedel, 28. April. Verflossene Nacht brach auf der zwischen hier und Rockenberg gelegenen Rainmühle Feuer aus, welches so rasch um sich griff, daß alsbald zwei mit Heu, Stroh und Fruchtvorräthen gefüllte Scheunen in Hellen Flammen standen. Obwohl baldigst Hilfe zur Stelle war, konnte man doch nicht früher des Feuers Herr werden, als bis die driden Scheunen und ein Theil der Stallungen bereits nievergebrannt waren. Leider haben wir hierbei einen Unglücksfall zu erwähnen. Ein zur Hilfe herbeigeetlter hiesiger Bürger wurde, währender mit Retten beschäftigt war,, von einem Stück herabstürzender Wand zur Erde geschleudert und erheblich an Kopf und Rücken verletzt. Als Entstehungsursache des Feuers ver- wuthet man Brandstiftung. Derselben verdächtig wurde ein bis gestern in der Mühle bc- schäftlgt gewesener und wegen seines unwürdigen Betragens deßhalb entlassener Mühlbursche Namens Johs. Griespens von Wolf, Kreis Büdingen, gefänglich eingezogcn und vorläufig in btm Butzbacher Bezirksgefängntß untergebracht. Wie wir soeben erfahren, so soll der In- tzaftirte bereits heute Mittag dem dortigen Gefängntßverwalter cingestanden haben, daß cr der Brandstifter sei. Fulda, 27. April. Der Landgraf Friedrich von Heffen, welcher mit dem Prinzen Alexander von H-ffen seit Mittwoch voriger Woche die Auerhahnjagd im Nonncnröder Forste rusübte, hat diesmal seltenes Jagdglück gehabt, indem Ersterem vier und Lttzterem zwei Hähne in schießen beschtedrn war. (F. K.) Eisenach, 26. April. Der Großherzog verläßt mit Prinzeß Elisabeth heute Abend b,„ Lokales. Gießen, 1. Mai. Wie jetzt definitiv beschlossen, findet das 10. Turnfest des Gaues Heffen am 27. Juni In Wetzlar statt. Die Vorarbeiten sind im besten Gange und liegen in den Händen bewährter Männer, an deren Spitze Herr Bürgermeister Moritz von Wetzlar — Der Schreibfehlcrteufel und die Flüchtigkeit der Herren Setzer und Correctoren ließen gestern in den beiden hiesigen Blättern, in unserem Blatte sowohl, als den „Oberb. Nachr." in den „Kirchlichen Nachrichten" den Himmelfahrttag auf den Mittwoch fallen. Da dieses jedoch nicht angeht und wir gewohnt sind, das hübsche Frühlingsfest am Donnerstag zu feiern, außerdem auch am Mittwoch hier der große Himmelfahrtmarkt gehalten werden muß, bitten wir unsere freundlichen Leser, fraglichen Jrrthum gefl. entschuldigen und berichtigen zu wollen. — Am Mittwoch Abend traf hilflos und ohne alle Begleitung ein Knecht eines Pächters mit der Oberheff. Bahn hier ein. Derselbe war in Nidda dadurch verunglückt, daß er unter seinen mit Steinen beladenen Wagen gerieth und ihm in Folge dessen ein Bein zerbrochen wurde. Mit Hilfe eines Bahnbediensteten und eines Schutzmannes wurde der Mann aus dem Wagen gehoben und per Droschke in die Klinik verbracht. Es verdient diese Rücksichtslosigkeit, womit der arme Mensch nach hier geschafft worden, die strengste Rüge. Berlin, 30. April. Betreffs des vom Senioren-Convent des Reichstages für den 11. Mai in Aussicht genommenen Schluffes des Reichstages schreibt die „Nordd. Allq. Ztg.": Den Bundesregierungen und deren Organen sei über den Sessionsschluß bisher nichts bekannt; auch sei es kaum wahrscheinlich, daß hierüber im Reichstage Entscheidung getroffen worden, da Be« rufung und Schließung des Reichstages verfaffungsmäßig dem Kaiser zustehe. Die Entscheidung des Kaisers dürfte bisher kaum feststehen, da noch eine erhebliche Zahl Vorlagen zu erledigen sei und für die kaiserlichen Entschließungen doch auch die Rücksicht auf die Regierungen in's Gewicht falle, aus deren Arbeiten jene Vorlagen heroorgegangen. Petersburg, 30. April. Bezüglich der Zeitungsnachricht über eine angebliche Confroniirung des Hauptschuldigen an der Explosion im Winter- Palais wird auf Anfrage telegraphirt, daß alle diese Details lediglich erfunden seien, wie die Hauptnachricht selber. — Der Kaiser nahm an seinem gestrigen Geburtstage im Winterpalais die Glückwünsche der Notabilitäten der Hauptstadt und der diplomatischen Sonstige Feierlichkeiten sind wegen der Charwoche auf Heute findet ein Tedeum in der St. Jsaak-Kathe- „mW: oie feint wesrnW sucht hat sich vknni»' ■her du Sräfte hab« 6 WlabimostoS m folge leien tn tt Wet erschien« I ilHt' !"}**• Nim. 1 8l""e«ng W ,nm mW 4« «HualtuMj, «'»Mtrther ? ein V * Moskau -mvohnt. E bei Detail Adotcgravbie ihre ™e Neumcher auf chen Bilde als der ängntffe. Auch als ®ar- «folgte seine o«vächtig, weil tt Ssplofion erfolgte, nnd üblichen lang- angefüllten S-fäng' her Oberförster auf ■” Ifo^Bue ist. eine ng es, die Unter, stch mit der W. ginzlich abzeriffen, aarichaft, wie seine mehr wiedergesehen; idt der Verhaftung fc,r Gouverneur W b°i°' bie Wartburg und kehrt nach Weimar zurück. Wie derselbe seinen hohen Neffen de» Kronprinzen, auf der Burg bewtrthet, hat besonders dadurch ein Interessedabin hl™' d-r°-'dm.Ich° Ld-ra-,.r d.-W°„bu-g und dl. gemürtigt m.rt.n; ,z wu-d- dnh.r M ®ot. „Menu-, wi "da/ KnuÄrw.ttck ,°lch.n »e-nuclcn, »i-Im-hi folgen», auch Suß-.ttch I-h, hüblch auigchatl.t. ©«IfSrU ar- geben. "Kuchen-Zettel im Palas*) auf Wartburg. Anno domini 22. April 1880 Motto- wTi t ft(t f a ®.inc Ityone köstliche Suppen von Haselhuhn nach königlicher Art' Blawgesotten Forelle und frische Butter darub gegossen, dazu gebehte Schnitter. ^Ain ffilnbe Rräluer bestrewet nach alter Sitt, und allerley Gemüs Mne kalte Gansbastete us Straßburg mit einer Gallert von guten Win, wohl gut zu schawen und zu schmecken. Ain Rückbratlein von einem Elendt, fern gespickt und warm auf ben S"nrh boju Sal-d-, rWsch und itatif*. Am G-müs'v-n A-N ,n BrA-° *in. üngÄ Butten, warm mit vielen Fruchten gemacht. Ain Bär tn eis gefrorn mit Burgwaffeln^tn ior alter Form gebacken. Turne gebacken von Zucker mit guten Bilder und gefüllt" Rosinen ” n eSen^fnnn.-- bem ß°nbe in Auch allerley überzogen Confekt, so , .. _[®a8 sehlt?s Der General X., der ungemein streng in der Ausrüstunasfraae ist wahrend der Rast einen Jäger, der den Stöpsel seiner bereits leeren Feldflasch? ver- loren hat. Er geht auf ben Jager zu, greift hinterrücks dessen Flasche und hält sie hm entrüstet mit den Worten vor: „Was fehlt dieser Flasche?» Der Jäaer der in Ät/a« ben ®etlu|t be8 Stöpsel gar nickt bemerkt, weiß keine Antwort. - „Ich frag! Stt nochmals was fehlt dieser Fla.che?" - Jäger (desperat) : „Ein Schnaps, He?r Generals - Hol er sich einen auf meine Rechnung," erwidert nach kurzer Ueberlegung der General aber "lasse er sich einen Stöpsel dazu geben, verstanden?!" *’ m t. ~ Ein schreckliches Unglück wird aus Newyork gemeldet. Im Madison-Saale fand in Verbindung mit dem Wohlthängkeitsbazar ein Ballfest statt. Während die Paare in lebhaftester Tanzvergnügen sich Hingaben, stürzte das Gebäude zusamm-n; gleichzeitig brach wohl ,bah!&fl aU^ftrDmurie ®?6' ein ri£efi0t8 Teuer aus. Die Zahl der Opfe? beläuft sich, so viel bis zum Augenblicke bekannt, auf 14 Todte und 67 Verwundete. Doch werden noch viele Personen vermißt, die wahrscheinlich in den Flammen oder unter dem zusammenbrechenden Gebälk ihren Tod gefunden haben. Es war nach den Aussagen Derjenigen, die mit heiler $a.u‘ e 0e T schrecklicher Moment, als plötzlich in dem lustigen Tanze nnb hi, an0t\ afiU^lf{'5apeCe bS? ?ebaIE JU Sachen begann, die Mauern einstürzten und d.e Flammen hoch emporschlugen. Das traurige Ereigniß macht immenses Aufsehen 8 * e 25- April- Gestern wurde in Zell (Pfalz) bei einer Hochzeit mit einem Koller geschossen. Derselbe zersprang wahrend dem Laden, schlug dem Ladenden, einem Tag- «bettei, bug eine Bem ab ebenso verlor deffen einer Sohn das eine Bein, während dessen anderes Bem schwer verletzt ward; em zweiter Sohn desselben Mannes ist an der Hand stark beschädigt. Auch wurden noch sieben Kinder, die bem Schießen in bei Nähe zusahen mehr oder weniger verwunbet. ’ 0 1 ’ ' ’ — Es führt oft zu Zwistigkeiten und Reibereien, wenn Jemanb in berechtigtem Wunsche nach einem guten (Eck, Fenster-) Sitzplätze im Eisenbahnwagen denselben durch Reiseutensilten k. belegt, sich aber dann noch einmal entfernt, um die vor Abgang des Zuges verbleibende Zeit anderweit auszunützen und dann bei Rückkunft bemerkt, daß sein rekervirter Platz von einem Anderen eingenommen worden. Wenn für jeden anständigen Reisenden ein derartig gesicherter Platz ein noh me tangere bietet, so gtebc es eben auch eine beträchtliche Zahl Fahrgäste, die jeder Rü^sicht bur, und deßhalb dürfte es dringend wünschenswerth erscheinen, daß in das Betriebs-Reglement für die Eisenbahnen Deutschlands eine klare bezügliche Bestimmung aufgenommen und in den Eisenbahnwagen zum Anschlag gebracht würde. Es würde bann ein Hinweis auf bieselbe genügen, allen Weiterungen zu begegnen' Gegenwärtzq enthält nur bet §. 17 des betreffenben Betriebs-Reglements, bet übet bas Verhalten auf ben Zwischenstationen -c. Vorschriften giedt, nachfolgenben bezüglichen Paffuö: „Wer auf Zwischenstationen seinen Platz verlaßt, ohne ihn zu belegen, muß sich, wenn berfelbe inzwischen anberweitia besetzt ist, mit einem anberen Platze begnügen " lieber bas Verhalten beim Beginne ber Fahrt über bte Art in welcher bas Belegen geschehen muß, ist keine Bestimmung gegeben. <* ”.^O4U eine Stallung.s Ein Stuttgarter Geschäftsmann sucht einen Laben zu miethen. Der Hausbesitzer nennt ben Micihpre.s: 2100 Jt. per Jahr. Der Geschäftsmann fragt: Ist auch eine Stallung babei?" „Haben Sie benn Pferbe unb Equipage?" fragte ber Besitzer beS Hauses. „Das gerabe nicht", meinte schmunzelnb ber Erstere, „die Stallung wäre bloß für ben Esel, welcher Ihnen bie verlangte Summe bezahlen wirb." Sptach's und ging von bannen. *) „Palas" ist ber historische Name für bas Landgrafenbaus ber Wartburg. AsHsI „rttt bet W. auf JJ.ä 1,gNb^' y[ Ki «"“W Handel und Verkehr. t • 1 lRai. Auf dem heutigen Wochenmattte kostete: Butter per Pfb JL 1 15 _bt6 1.40, Hühnereier 1 Stück 4-5 Gänseeier per Stück 9-10 H, Enteneier 1 Stück o-OO^. Käse per Stück 4—10 Käsematte per Stück 3^, Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter ^aai O.8O—1.OO, Hühner per Stück JL 1.30—1.70, Hahnen per St- JL 1 40 btgl.70, Maische J4-, Enten per Stück 2.7O-3.OO, Kartoffeln per 1OO Kilo ^L5-6, Zwiebeln p. Ett «tt 18—20, Milch per Liter 16 unb 18 Qcksenflei ch 66—68 ver Nkd h11»! US ^inbfietsch 48—56 Kalbfleisch 38—46 Hammelfletsck 60—70 X Schweinefleisch 60 ™ Auszug aus Skn Itsndesamtsregistern des Standessmis Gießen Vom 24. bis 30. April 1880. Aufgebote. v Ä o 24; Der Rangirer bet bet Main - Weser - Bahn Friebrich Wilhelm Bachmann ^".^"dingen mit Elisabeth Rupp, Tochter bes verst. Hirten Johann Georg Rupp von Nieber- Weibbach. ~6. Der Tabaksfadrikant Commerzientath Georg Ebristian Karl Gail, Wittwer von Gießen mit Marie Karoline Louise Wirth, geb. von Webig, Wittwe bes Kaufmanns Kat! Wirth ,n Chicago. 28. Lanbwirth Balthasar Buchtaleck von Groß - Buseck mit Wilhelmine Becker Tochter bes verst. Lanbwitlhs Johann Philipp Becker von Reiskirchen. 27. Der Profeffor Dr. Karl Wilhelm Stieba von Dorpat mit Karoline Louise Emilie Auguste Kock Tochter des verst. Fabrikanten Karl Wilhelm Koch von Alsfeld. « ™ Eheschließungen. „ ... -*• Wirth Heinrich Eierlänzet von Hainbach mit Hermine Pauline Friederike Emilie Marie Katharine Elise Ronstadt, Tochter des Leimsieders Johannes Ronstadt von Butzbach. #3 t 1> o ic e n e. _ , • ,20. Dem Färber Adolf Vogt eine Tochter. 20. Karl Friedrich, Sohn des Fuhrmanns Christoph Spieß. 25 Dem Büreaugehilfen Julius Möhl ein Sohn. 24. Eine außerehel. Tochter von hier. 23. Auguste Marie Elisabeth, Tochter des DrechsletmeistetS Jacob Hauser. -4. Johanna Margarethe Karoline, Tochter des Gastwirths Karl Kunze. ^U0o- V8 Kaufmanns Albrecht Docter. 27. Karl Wilhelm, Solm des Wagners Wilhelm Kinkel. 25. Adele, Tochter des Schaften-Fabrikanten Kaufmann Grüncbaum. 29. Sina Sophie Anna, Tochter des Lehr-Schmieds Ernst Mohrmann. 24. Katharine, Tochter bes Felbwebels im 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 116 Franz Heinrich Freubenberger. 26. Julius ÄaJ1' Sobn bes Gastwirths Wilhelm Hofmann. 29. Emil Heinrich, Sohn bes Oberlazareth- gehilfen Konrab Jacob Boller. w , on Gestorbene. April. 23. Henriette Auguste Christine Elisabeth, 1 Jahr alt, Tochter bes Schuh- machers Johannes Wagner. 24. Marie Müller, 22 Jahre alt, Tochter bes Drucksachen-Ver- walters Johann Philipp Müller. 26. Elisabethe Löber, geb. Tristett, 65 Jahre alt, Ehefrau des Schuhmachermeisterß Friedrich Wilhelm Löber. 26. Marie Elisabeth Margarethe, 5 M. alt, Tochter bes Kaufmanns Karl von Villiez in Marburg. 28. Balthasar Philipp Karl, 2 Jahre alt, Sohn bes Gastwirths Louis Lenz. 27. Elisabeth Becker, 52 Jahre alt. 29. Steinhauer Friebrich Weber, 24 Jahre alt, von Keffelbach. Denselben. Dem Wirth Jacob Thomas ein Sohn, Ludwig Konrad, geb- den 16. März. Denselben. Dem Schlosser Magnus Becker «ine Tochter, Anna Auguste Elisabeth, geb. -den 27.^Mar^ Dem Drechsler Jacob Häuser eine Tochter, Auguste Marte Elisabeth, geb. den^23. ^April^rii Photographen Louis Orth eine Tochter, Mathilde Eleonore Elise, geb. den 31. Januar. Beerdigte. Den 23. April. Sophie Karol'ne Haßler, geb. Ruckstuhl, Ehefrau des Graveurs Emil Auaust Haßler alt 21'I. 6 M- 20 T., gest. den 21 April. Den 26 April. Marie Müller, des Drucksachenverwalters Johann Philipp Müller ekel lediae Tochter alt 22 I. 9 M. 23 T. alt, gest. den 24. April. ' Den 28. April. Elisabeth Löber, geb. Trtstett, des Bürgers und Schuhmachermeisters Friedrich Wilhelm Löber Ehefrau, alt 65 I. 5 M. 22 T., gest. den 26. April. Den 29. April. Elisabeth Becker, des verst. Ackermanns in Kohlenbach Jost Becker ehel. ledige Tochter, alt 52 I., gest. den 27. April. Sehiffaberleht. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd « W. Dietz in Gießen. Bremen, 30. April. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Baltimore, Capt. H. Hellmers, vom Norddeutschen Llovd in Bremen, welcher am 11. April von Bremer, abgegangen war, ist gestern 5 Udr Morgens wohlbehalten in Nework angekommen. Bremen, 30. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14. April von Bremen und am 17. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 3093) Montag den 3. Mai d. I. soll die Regulirung der Flur« und Gewanngrenzen an der Marburgeistraße, am Galgen, Rodberg, Lichtenau, Badenburger Fußpfad und nächster Umgebung fortges.tzt werden. Der Anfang nird oberhalb der Kempf'schen Besitzung gemacht. Gießen, den 1. Mai 1880. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. fRlsversteigeriiiig in dem zur Königlichen Oberförfterei Noßberg gehörenden Schutzbezirke Hafsenhausen. Dienstag den 4. Mai cr., Vormittags von 11V2 Ahr ab, aus den bet den Dö feilt Hafsenhaufen und Sichertshausen be- legenen Distrtcten Hasienberg, Hainbuch und Spies: Eichen: 3 Schneide-, Bau- und Nutzholzstämme IV. Elaste — 3,68 fm haltend, 2 Ruummeter Nutzscheitholz H. Elaste, Buchen: 19 „ Stnmmki üppel, Nadelholz (Kiefern): 1,75 Hundert Nadelholzstangen IV. und VI. Elaste, 111 Raummeter Stammknüppel, 215 „ Schneidelrets. Zusammenkunft in der Sommer'scheu Wirtschaft zu Sichertshausen. Waldwärter Zwiste zu Sichertshausen wird schon vor dem Termin auf Verlangen über das zur Versteigerung kommende Gehölz Auskunft er« thellen. Roßberg, 27. April 1880. Der Königliche Oberförster: 3074)Schulz. Geffcntiilhe Aufforderung. 3072) Louise Höhn, geboren am 18. April 1810, Tochter des längst verstorbenen Johann Georg Höhn u d der gleichfalls verstorbenen Louise Höhn, geb. Sames, von Grüningen ist vor länger als 40 Jahren angeblich nach England gereist und seitdem verschollen. Das von ihr zurückgelassene Vermögen, welches bisher curatorstch verwaltet wurde, beträgt ungefähr 1060 «X Da Louise Höhn nunmehr über 70 Jahre alt ist, so wird diese oder deren Leibes- resp. Testamentserben aufgefordcrt, sich sogewiß innerhalb 3 Monaten zur Empfangnahme des Vermögens dahier anzumelden, als andernfalls die Louise Höhn für tobt erklärt und deren Hinterlassenschaft den sich melde, den nächsten Verwandten ausgeliefert werden würde. Zugleich ergeht an alle diejenigen, welche glauben, Ansprüche an das vorhandene Vermögen machen zu können, die Aufforderung, dies lben innerhalb der oben angegebenen Frist bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden. Lich, den 23. April 1880. Großherzogliches Amtsgericht Lich. _______Langermann._______ Dienstag den 4. Mai l. I., Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau ein Kleiderschrank, ein kleines Tischchen, ein neues Nachttischchen, em < anarienoogel und ein Bild meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. Mai 1880. 3098) Geißler, Gerichtsvollzieher. Dünstag den 4. Mai l. I., Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Büreau ein Sckrank und eine Commode meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. Mai 1880. 3097) Geißler, Gerichtsvollzieher. ' 3070? Ein zweithuriger^K leider^ schrank zu verkaufen. Ferd. Schmidt, Barbier. Dienstag den 4. Mai l. A, Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau zwei vollständige Betten und ein Kücheiftchrank mit Glasaussatz meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. Mai 1880. 3096) Geißler, Gerichtsvollzieher. Aeilgeöotenes. 3073) Italienische Legehühner in jeder Farbe, sowie alle Arten Racegeflügel sind stets zu haben und werden gegen Nachnahme versandt von der Geflügel-An» statt zu Frankfurt a. M Burgstraße 66. Gr. C. Hisgen’s deutscher Oel-Glanstack, (siehe Beilage) in Ortgtnolflaschen von 1, 2*/2 und 5 Kt'o für Gießen und Umgegend allein ächt bet 3062) 1Emil Pistor* 3101) Eine frischmelkende Ziege verkauft_______Gar! Heil Sck'eßgärten. Cousirmaudenhiitk, Strohljiilc in großer Auswahl und zu billigen Preisen. 3099)_______E L. Gail, Schulstraße. ° Alte Falzziegel werden abgegeben. Löwengasse Nr. 108. Merwielyungen. 3065) Ein Lagerraum, parterre und ein Boden dazu, wird vermiethet. Näheres in der Exped. d.^Blfts.___ 3069) Laden mit Comptoir zu ver- miethen.________________Wolkengasse 95. 3104) Zimmer mit Bett an 1 Arbeiter zu vermiethen. Schneidermeister Frech. 3103) In Lit. E. 81 an der Frankfurter Straße ist die Wohnung im Nebenhause, bestehend aus bi ei Zimmern, Ca- binet, Küche :c. zu vermiethen und Ende Juli zu ^beziehen. 3075) Der dritte Stock meines Hauses an der Grünbergerstraße, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, gleich beziehbar, zu vermiethen. Auf Verlangen kann auch ein Pferdestall dazu gegeben werden. Ziegler I Wtßner. 3078) Ein Stübchen mit Bett zu ver- miethen.__Nahrungsberg Nr. 16t._ 3071) Möblirte Zimmer bei Wwe Löber, Neuenweg 194. 3081) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. ___________Job. Becker V., Gartfeld. 3u'/9) Em kleines Logis in meinem Nebenhause ist zu vermiethen, auch kann Stallung dazu g geben weiden. ________I. Georg Unverzagt. 3094) D»r mittlere Stock meines Nebenhauses, bestehend aus 4 Zimmern, ein gen Mansarden und sonstigem Zubehör, ist per 1. Juli zu vermiethen. Ioh. Fischer, Alicenstraße E. 104. 3082) Logis, gleich beziehbar, zu ver- mielhen in__Neue-Bäue B. 90. 3085) Zwei ineinandergehende Stübchen zu vermiethen bei ______ Gg Schwan, Messerschmied Keruttschte Anzeigen. 3092) Ein Mädchen, welches selbstständig kochen kann und Hausarbeit versteht, wird auf sogleich oder Johanni in eine kleine Familie gegen hoh.n Lohn gesucht. Näheres bei Frau August Oppenheimer, Wallthor. _ 3106) L Topeziergehilfen zu sofortigem Eintritt gesucht von Heinr. Hollma nn, Neue-Bäue 85. 3102) In ein kiesiges Fa- brikgefchäft wird ein junger Mann mit guten Borkennt- niffen in die Lckre gesucht. Gefällige fcbriftHdbc Offerten bittet mau in der <^xpe« dition d. Bl. einzureicken. 3064) Die älteren Datums als Januar 1880 meiner sämmtlichen Ausstände übergebe ich Herrn Hofgerichts- Advokaten Ottmar Weidig zur gerichtl. Einziehung. Eo. Zahlungen können noch ohne Kosten bis zum 3. Mai bei mir gelastet werden. C. Schmidt, Hutmacher. Zöp/e von ausgekämmtem Haar werden für t M. gemacht- Für gute dauerhafte Arbeit wird nßrnv.tirt. Val. Reuter, Friseur, 3056;___________________Gießen.__________ Einen Lehrling sucht (3083) Wilh. Hosch, Mechanikus. Schnell-Läuser! Heute Sonntag den 2. Mat, Nachmittags 4 Uhr, Erste große Hauptproductioir des weltberühmten Schnell-Läufers G. Schmidt aus Pest. Derselbe wird in 45 Minuten 24mal bec; . Oswalds Garten umlaufen. 3084) Hochachtungsvoll G. Schmidt. Ruttmann dc Co., Frankfurt a. M., Nersteigerungs- & Uerkaufs-Halle früher: im Braunfels am Liebfrauenb. 29» jetzt: großer Hirschgraben Nr. 14. 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