lhr. .üte wb ^onnfren, Kellner, welchv •ivb -ejucht im tädler HaaS. Derben zum Ad für anhaltend Näheres bei de :ht re. mitt, Glaser. . mten Haaren wer npttr AedieiMk 1 /ch Welker, uftabt 15J-___ VetseWei ieiu l 750 X n gereinigt, Mit tteffevbeSeiW r dem Hause, iu geb- Tippel. rn Lehrling.ß ' Krollt l d Mustek . Ausstellung | n Thon- Culturtöpfe ■ yda, Garten-1 mbe mir & I lese Mustek-1 ?voll trsrv» abrik. ; M oiiitf* r' 7S. Donnerstag den 1 April 1SSO4 Kichener Wyciger A«rrige- Mi AMlitt für it? Kreis Gieße». Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS flUbacHon&buteatit I _ , rn r „ e-^xpeditiousbureaur / Schulstraße 8. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen viertetjährNch 2 Mark 50 Pf. lin~*xWMBMngwinBwirTinrii[TrTi h im h Amtlicher HH eiL Lehrer-Conferenz M Conftren;-Bezirks Lich Hungen Montag den 5. April, 10 Uhr, in Hungen. Lehrer-Conferenr ?°nf“cn^irf6 Grünberg Donnerstag den 8. April, 10 Uhr, in Grünberg. Hßen^den 27. Marz 1880. Büchner, Kreisschulinspektor. Z>mtschtand. .. Darmst^t, 27. März. Das heute ausgegcbene Großh. Regierungs. ‘ Rr. 7 enthält das Gesetz, die Anwendung des Stemvels in der Provinz Rheinhessen betreffend. Darmstadt, 28. März. Neueren Informationen zufolge werden zur Eonfirmationsfeier Ihrer Großherzoglichen Hoheiten der Prinzessinnen Victoria und Elisabeth hier anwesend sein: Ihre Majestät die Königin von England. L>eine Kaiserliche Hoheit der Kronprinz des deutschen Reichs. Ihre Königlichen Hoheiten der Prinz und die Prinzessin von Wales, die Prinzessin Beatrice von Baden Großherzog' die Großherzogin und der Erbgroßherzog m x Die Ankunft Ihrer Majestäten der Königin Victoria und der Prinzessin Beatrice steht am 30. d. Mts., diejenige des Prinzen und der Prinzessin von Wales am 29. d. Mts. zu erwarten. Darmstadt, 29. März. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: 8 H Am 17. März den Reallehrer Dr. August Freiherrn v. Gall in Darmstadt zum Lehrer an der Realschule zu Mainz, an demselben Tage den Gymnasiallehrer Dr. Karl Gaauoin in Gießen urtv on ReoltckrulL ^u D^^wst^dt nnb , TexEr zu Alzey zum Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, mit Wtrkuna vom 1 April l. Js. an, am 20. März den außerordentlichen Professor an der Universität Leipzig Dr. Ludwig Braune zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakul- tät dcr Landes-Universität, insbesondere für das Lehrfach der germanistischen Philologie und des Sanskrit, mit Wirkung vom 16. April l. Js. an, zu ernennen. Darmstadt, 29. März. Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Rr. 9) enthält: 1. Summarische Uebersicht der Rechnung Großherzoglicher Landcs-Wai- senanstalt zu Darmstadt für 1878 und 1. Quartal 1879. 2. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial-Direktion Starkenburg, den Steuerausschlag zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudcnschaftskaffe zu Darmstadt für 1880 betreffend. 3. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Com- munal - Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Darmstadt. 4. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Com- munal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Gießen. m. Darmstadt, 29. März. In Folge der Beförderung des seitheri- Ü nicht soweit hergestellt, um Ihre König!,chen Hoheiten den Prinzen --- H -i'-fr- •’«-! Wa'.e« H-chstd«'«" vou Brüssel nm 10 pb» 30 Min. am Bahnhof empfangen zu können, und erwarteten mit Seiner Köutg- itchen Hoheit dem Erbgroßherzog und Ihren Großherzoglichen Hoheiten den Prinzessinnen^Töchtern die Höchsten Herrschaften im Neuen Palais- Auf dem Bahnhofe hatten sich Ihre Königliche Hoheit die Frau Prinzessin Karl zum Empfang begeben, ebenso Ihre Großherzogiichen Hoheiten die Prinzen Heinrich und Wilhelm, Seine Großherzogltche Hoheit der Prinz Alexander und die Fürstin von Battenberg, Durchlaucht, mit den Prinzen Ludwig und Franz Jo,eph, Durchlaucht, sowie Graf zu Erbach - Schönberg, Erlaucht, und die Gräfin zu Erbach-ischönberg, Durchlaucht- Darmstadt, 30. März, 6 Uhr 30 Min. Abends. Die Königin Victoria und Prinzessin Beatrice find soeben hier eingetroffen. Der Kronprinz des deutschen Reiches und die Ecbprinzesstn von Meiningen treffen heute Abend um 9 Uhr, der Gcoßherzog, die Großherzogin und der Erbgroßherzog von Baden morgen früh um 8 Uhr 50 Min. ein. Berlin, 28. März- Die „Nordd. Allg. Ztg.« reproducirt die anläß- lich des Geburtstages unseres Kaisers vom Kaiser Alexander mtt dem Kaiser Wilhelm gewechselten Telegramme und sagt: „Wir geben Vorstehendes mtt um so größerer Genugthuung unserern Lesern wieder, als der Inhalt den Beweis liefert, daß die Beziehungen beider so mächtigen, nahe befreundeten und verwandten Monarchen auch heute in demselben Maße wie früher eine zuverlässige Bürgschaft für die Dauer der seit mehr als hundert Jahren ungestörten freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden großen Nachbarreichen und damit des europäischen Friedens gewähren." Baden-Baden, 27. März. Königin Victoria und Prinzessin Beatrix sind heute Nachmittag hier eingetroffen. Frankreich. Paris, 27. März. Der „Voltaire" veröffentlicht eine lange Unterredung zwischen Hartmann und seinem Londoner Correspondenten, worin Hartmann wiederum die Mitteilung der „Eentral-News" von seinem angebltchen Schreiben dementtrte und htnzusügte, er denke nicht daran, England zu verlassen. Hartmann wies die Behauptung zurück, daß er Nihilist sei; er bezeichnete sich als revolutionären Socialtsten und zweifelte nicht an dem schließlichen Obsiegen seiner Sache. Paris, 29. März. Wie ich von zuverlässiger Seite erfahre, sind die Jesuiten, welche vom päpstlichen Nuntius wissen, daß die Regierung die bestehenden Gesetze streng in Anwendung bringen wird, darum augenblicklich kleinlaut, weil der Vatikan nicht die Absicht hat, sich ihretwegen mtt Frankreich zu verfeinden, nachdem Frankreich erklärte, daß es die Schließung der Schulen als eine innere Angelegenheit Frankreichs betrachte, in ote sich Niemand etnzumtschen habe. Auf den Schutz der französischen Bischöfe können die Jesuiten auf die Dauer nur wenig zählen; denn die meisten Bischöfe ertragen nur mtt Ungeduld den Uebermuth der Jesuiten und werden höchst zufrieden sein, wenn sie endlich wieder frei aufathmen können. Einer der Bischöfe von Frankreich, nämlich der von Rodez, ist bereits offen gegen dieselben aufgetreten. Er erthetlte nämlich dem Jesuitenpater Charley, Professor der Theologie am Gymnasium zu Rodez, einen scharfen Verweis, wett er über den Mord, den Meineid, den Diebstahl, den Wucher Lehren vorgetragen lagen sich dauernd befestigen zu sehen. 13. 15 3. 4. 5. 6. 7. von Gießen um Erlaubntß zur Vornahme gegen den Ortsarmenverband Peterkau. betr. Verhandlungen der Großherzogltchen Darmstadt, 31. März. >er Erbprinzen von Meiningen eingetroffen; derselbe wurde von den Hessischen Prinzen empfangen Berlin, 31. März. In Gesuch wegen Ueborlassung der Turnhalle. Das Wachelocal der Schutzmannschaft betr. Gesuch des Schreinermeisters Karl Schäfer von Gießen um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes- Gesuch des Wethbindermeisters Wilhelm Seipp von Gießen um Erlaubniß zum Der Kronprinz des deutschen Reiches mit ist gestern Abend um 9 Uhr 15 Min. hier dem Prinzen von Wales, dem Großherzog, und von dem Publikum lebhaft begrüßt, dem Dankschreiben des Kaisers auf die Ge* Berliner Mrgtstrats heißt es: Ist es mit nähme von Bauvcränderungen. Gesuch deS Fabrikanten I. Bernhardt von Bauveränberungen. einverstanden t Le-ügll «chtspwchen, tttnden haben i zu den Sisenbak $iti tlontn nick! Man erk «ission einversta ^andelSminifter Loilage btfritbi; Gießen tz Sich m der Leiches diese neb Dan vnmuthet Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. Correspsudeur • Bnrras. Berlin, 30. März. Der Kronprinz ist mit der Erbprinzessin von Meininaen heute Vormittag 9 Uhr nach Darmstadt abzereist. Berlin, 30. März. Der „Reichsanz." publicirt die Ernennung des Geh. Oberpostrathes Fischer zum Director im Retchspostamt. — Dr. H. B. Oppenheim ist gestern Abend, der Abg. Wulssheim heute früh gestorben. Paris, 30. März. Das amtliche Journal veröffentlicht heute das Decret gegen die Congregattonen, wie solches gestern angekündigt wurde. Der Bericht, welcher dem Decrete, betr. die Auflösung der Jesuiten, voraufgeht, hebt besonders hervor, es handle sich nicht darum, einzelne, tsolirte Mitglieder zu verfolgen und damit individuelle Rechte zu verletzen, wie man vergeblich versuche, glauben zu machen, sondern es handle sich einzig und allein darum, die nicht autortsirte Gesellschaft Jesu zu verhindern, sich durch gesetzwidrige Handlungen zu offenbaren. Paris, 30. März. Die „France" sagt: Wir können versichern, daß alle religiösen Eongregationcn dieselbe Haltung beobachten werden; keine wird sich von dem identischen, durch die Umstände vorgezeichneten Verhalten absondern. Die Congregationen haben keine privilegirten Ausnahmsstellungen zu beanspruchen; das gemeine Recht genügt ihnen; sie haben keine Genehmigung nachzusuchen, um des Schutzes theilhaftig zu werden, der allen Bürgern durch die Gesetze gewährt wird. — Alle katholischen Journale geben in gleicher Weise zu verstehen, daß keine Congregation die Genehmigung nachsuchen werde. zweier Einfriedigungen. Gesuch des Geschäftsführers Samuel Pascoe von Gießen um Erlaubniß zur Vor- Donner-« von $ 2vmnikli in \ Districtkn J mm«, 36 t'on 6- M D-nch» *6 latr. 76 «4 ' 34 ’• 3S " 5 ’ 303 " Stoßen. Rom, 27. März. „Popolo tomano" ist ermächtigt, die Nachricht zu dementtren, daß Rußland Italien zweimal ein Allianz-Anerbieten gemacht und Italien daffelbe in Folg« englischer Vorstellungen abgelehnt habe. Italien sei niemals ein derartiges Anerbieten gemacht worden. Rußland. Petersburg, 27. März. Der „Herold" meldet: Vergangene Nacht gegen halb 2 Uhr wurde in dem mittleren N-schatschanskaja Kosloff eine geheime Druckerei entdeckt. 16 Personen, sämmtltch Setzer und zum Arbeiter- stände gehörig, wurden verhaftet. Petersburg, 28. März. Die Nachricht auswärtiger Zeitungen, wonach Fürst Orloff durch General Jgnatieff oder Lobanoff ersetzt werden würde, wird von der „Ägence russe" als durchaus unbegründet bezeichnet. Türkei. Konstantinopel, 28. März. Der britische Botschafter Layard überreichte der Pforte als Doyen des diplomatischen Corps im Namender auswärtigen Missionen etw Proutemorta, worin dieselben erklären, mit bedauern vernommen zu haben, daß das Kriegsgericht den Mörder des Oberstlteutenants Kumerau zu lebenslänglicher Zwangsarbeit anstatt zur Todesstrafe verurthcilte. Die auswärtigen Missionen sprechen deshalb die Besorgniß aus. daß die Sicherheit ihrer Landsleute gefährdet sei. Die Pforte erwiderte hierauf, daß das Kriegsgericht das Urthetl in dieser Angelegenheit noch nicht gefällt hab- und daß zur Wahrung der Gerechtigkeit und der Rechte des Angeklagten ein aus Aerzten der auswärtigen Missionen und anderen medicinischen Rotabiltiäten bestehende Commission den Geisteszustand des Angeklagten prüfen werde. Je nach dem Gutachten der Commission, zu welcher die Botschafter je -inen Arzt zu entsenden ersucht werden, ob der Angeklagte geistesgesund oder irrsinnig fei, werde das Kriegsgericht entweder die Freisprechung oder das Todesurthell aussprechen. Die Pforte wies schließlich entschieden den Vorwurf zurück, daß sie einen Schuldigen der verdienten Strafe habe entziehen wollen. Die ärztliche Commission soll am Montag zusammentreten. Asten. Kabul, 28. März. Die Feindseligkeiten zwischen Kabul und Gau- damata haben wieder begonnen. Der Feind griff Fort Battye am 26. ds. an, tödtete 13 und verwundete 19 Soldaten. Der Angriff wurde abgeschlagen. hatte, welche mit der Moral und dem Strafgesetzbuch im vollständigen Widerspruch stehen. Der Bischof nennt die Lehren der Jesuiten „abscheulich" und ist empört, daß man solche Grundsätze aufstellen kann. Und doch ist dieser Bischof von Rodez keineswegs ein freisinniger Mann, sondern, wenn er in Parts ist, ein fleißiger Besucher des UniverS. (K. Ztg.) Paris, 28. März. Der „Tewps" bespricht die umlauienden willkürlichen Gerüchte über den Inhalt der Beschlüße der Regierung bezüglich der nichtautorisirten Congregattonen, Nach einigen sollten die fremden Nationa- litäten angehörigen Jesuiten ausgewiesen werden, nach anderen hätte man auf die Ausweisung verzichtet oder es seien derartige Maßregeln vertagt worden. Der „Temps" erklärt alle diese Mittheilungen für unbegründet. Die Decrete seien "unterzeichnet und würden demnächst erscheinen. Dieselben hätten weder in der einen noch in der anderen Richtung den ihnen willkürlich betgelegten Charakter. — Daffelbe Blatt bezeichnet die Nachricht sür unbegründet, daß Freycinet den Vertretern der fremden Mächte ein Memorandum zugestellt habe, welches das Verhalten der Regierung in der Hartmann',chen Angelegenheit darlegt; ein solches Schriftstück sei vielmehr den Chefs der diplomatischen Missionen Frankreichs im Auslande zugegangen. Knglaud. London, 29. März. Laut einer Mittheilung der „Daily News" aus Petersburg sollen demnächst Copieen der von den Engländern in Kabul vorgefundenen russischenTorrespondenz mit dem Emir Schir Ali veröffentlicht werden. Derselbe Berichterstatter behauptet: „Das letzte Privatschreiben des Kaisers Wilhelm an den Czaren kam einer feierlichen Erklärung gleich, daß er, so lange er lebe, keinen Krieg zwischen den beiden Kaiserreichen billigen werde; und da sein Lebensziel kein langes sein könne, so habe er das Ehrenwort seines Sohnes erhalten, er werde seinen Wunsch in dieser Beziehung erfüllen, so lange der fetzige Kaiser von Rußland am Leben sei- Dieses Schreiben war gegengezeichnet durch die Großherzogin von Baden, die Tochter des Kaisers." burtstags-Glücklvunsch-Adceffe des Hülse des Allmächtigen Mir gelungen, mit befriedigendem Erfolge auf Bewahrung des Friesens hwzuwirkcn, so hoffe Ich mit gleichem Beistände ein gleiches Ergebniß auch ferner zu erzielen und unter diesem Schatz zugleich den nach langem Druck wiederkehrenden wirthschastlichen Aufschwung auf soliden Grund- 2. Die Erbauung einer neuen Caserne. " Herstellungsarbeiten am Siadtcanal zunächst der Pfarr-Hofraithe hinter der Stadtkirche. Straßen-Anlagen in der Schwarzlach. Den Turnunterricht in den städtischen Schulen betr. Lokales. Oteßcn, 31. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag, den 1. April 1880, Nachmittags 4 Uhr, im alten Realschulgebäude r 1. Die Erbauung eines Schlachthauses Gießen. 26. März. Auszug aus den 8. 9. Ueberfahren eines Trottoirs. 10. Gesuch des Georg Gümbel von Atzbach um Verpachtung eines Lagerplatzes an der Lahn. 11. Gesuch des Lederhändlers Johannes Fischer um Erlaubniß zur Erbauung eines Hintergebäudes, sowie zur Herstellung einer Einfriedigung. 12. Gesuch des Kaufmanns August Montanus von Gießen um Erlaubniß zur Anlegung Klage des Ortsarmenverbandes Gießen 16. Den Gemeinde^Voranschlag für 188u/61 H'ttlvoch I in N S fi 1 SÄ •s& btt ^isrnbahntn 1. dt 9r du 2. du> lich alle ÄA ii 4. ti im Gieß« Montag Von Ao soll NN Gieß Dtftrict Neu! versteigert 4. Scheich ■ R a u toi ti LBaM 103 22,29 65 Achter Die Zuj tonBerger ®u(en, ö Großherzig!. 2146) i Handelskammer. ,, ,|O u M t . . I. Der Vorsitzende berichtet über 40 Eingänge, welche thetls den Acten und der Bibliothek überwiesen, theils zur Errculation bestimmt werden. II Auf eine Anfrage des Präsidiums des deutschen Handelstages, betreffend die Nützlichkeit der für das Jahr 1885 geplanten Weltausstellung in Berlin, wird auf Antrag einer für den Gegenstand niedergesetzten Commission beschlossen, zu erwidern: 1 daß man den großen Nutzen von Weltausstellungen im Allgemeinen für Handel und Industrie anerkenne, daß es der Stellung Deutschlands entspreche, die nächste Weltausstellung in seinem Gebiete stattfinden zu lasten, und Berlin der geeignete Platz für deren Veranstaltung s«: jedoch halte man das Jahr 1885 für verfrüht, glaube vielmehr, daß es nicht zweckmäßig ist, Weltausstellungen kurz aufeinander folgen zu lasten und die projectirte vor dem Jahre 1888 etwa zur Ausführung zu bringen; , 2. daß es sich sehr empfehle, dem Antrag des Referenten, Herrn Dr. Hammacher gemäß den Herrn Reichskanzler um seine Einwirkung dahin zu ersuchen, daß Weltausstellungen in Zukunft nur nach vorheriger Uebereinkunft der bedeutenderen Eulturstaaten stattfinden, und daß alS Ort für die nächste Weltausstellung die Reichshauptstavt Berlin bestimmt wird. III Schon am 11. December 1877 hatte die Kammer em Gutachten, betr. den damals proiectirten - Gesetzentwurf über i ch s ft e m p el ab g ab e n abgegeben unb eine aWe^ntnbt ■ Stellung gegen dieselben eingenommen. Die gleiche, dermalen dem BundeSrath zur Bertthung unterbreitete Angelegenheit veranlaßte die Kammer, von denselben Gesichtspunkten wie damals ausgehend, eine Eingabe an Großherzogliches Ministerium des Innern xnd der Justiz zu richten, worin dieses ersucht wird, in Berücksichtigung bet tocld)e inSbeionDcte die in's Auge gefaßte O ui t tu n g s st eu er dem schon ohnehin überbürdeten Handelsstand zufügen würde, dahin wirken zu wollen, baß die Großherzogliche Staatsregierung ihren Vertreter im Bundcsrathe anwctse, gegen den vorliegenden Entwurf des Gesetzes zu stimmen. Man führte aus, daß die Besteuerung der Quittungen dazu angethan sei, auf den Großverkehr einen hemmenden, fotok auf den Kkmveikehr unter Umständen selbst einen verderblichen Sim ffuü >u Üben. @8 würde daher der wirthschaflliche Verkehr, welcher unter den bisher beobachteten Grundsätzen wohl gediehen sei, in seiner günstigen Fortentwicklung aus s Aeußerste geschädigt Besteuerung des Check- und Giro-VerkehrS sprach man sich ebenfalls entschieden aus, da diese wohlthitige, den Geldumlauf erweiternde und die Baar- -ahlung in so zweckmäßiger Weise »ermittelnde Einrichtung, welche m Deutschland bi« setzt erst noch in geringem Umfange eingeführt, aber geeignet ist. sich ganz gewiß m der nächsten Ze t allgemeinen Eingang zu verschaffen, durch die beabsichtigte Belastung jedenfalls in ihrer Entwickelung gestört und in sehr vielen Fällen sogar unterbleiben würde, Re-net betonte man, daß auch die geplante Besteuerung der Börsen- und Lombard- Geschäfte. sowie neuer Emissionen dem allgemeinen Verkehr nur nachtheilig fern könne, va dieselbe immer nur wieder, mit verhältnißmäßig geringen Ausnahmen, Handel und Industrie sowohl wie den Privatbesttz der Staatsbürger weiter belasten und deren Emkommen, nicht aber das der Boise, bezw. ihrer Vertreter direei schädigen würde, wenn die letzteren auch dadurch beeinträchtigt wären, daß die Vollziehung geschäftlicher Transaktionen in «leien Fällen t,m Ue'briaen rourbe noch ausgesührt, daß die erwähnten schlimmen Einwirkungen, welch« schon bei normalen Zeltverhältniffen sicher hervortreten würden sich gegenwärtig in noch weit intensiverem Grade fühlbar machen müßten, da Handel und Industrie sich von ihrem nunmehr über 6 -dabre andauernden Niedergang noch nicht erh.lt haben, vielmehr zum großen The» noch immer unter dem Einfluß dieser Krisis leiden, aber trotzdem durch die erst in der neuesten Zeit so wesentlich erhöhten unb neu eingeführten direkten und ind.recten Abgaben wettet belastet wurden.^ ^rstebmden Angelegenheit beschloß men zugleich, eine Eingabe an den Reichstag zu richten, falls der in Rede stehende Gesetzentwurf an denselben gelangen sollte. IV Eine Eingabe der Handelskammer zu Bielefeld vom 21. v. M. an den Reichstag, betr. die Wiederaufhebung de« Flachs,°lles, welche diele mit dem Ersuchen Übermacht, in der gleichen Weise vorstellig zu werden, findet die Zustimmung.der Sammer, und beschließt man die Unterstützung des Vorgehens, da der FlachSzoll der Zollfretheit der Baumwolle und Wolle gegenüber8 nicht als gerecht bezeichnet werden die Flachscultur des 3nl=nJ>«8 keinerlei Gewinn daraus ziehen könne und derselbe den von der Retchsregitrung bei «eofion des Zolltarifs zu Grunde gelegten Prtncipien nicht entspreche. V. Die nächste Eisenbahnc onferenz findet am 28. April d. I. in Köln statt. Man bescbließt, dieselbe wieder zu beschicken. Etwaige Anträge der Bethetligteni sind bis zum 3 April er einzureichen und werben schriftliche Desiverien Seitens des hiesigen Handelsstandes in den gewöhnlichen Geschäftsstunden auf dem Bureau des Präsidenten entgegengenomme». VI Die Handelskammer zu Halle a. d. S. erstattet auf Veranlassung einer gelegent- hsÄ'BKS'ÄÄ"““ feite eine ähnliche oder abweichende Stellung zu der Frage einnehmen würde. Der Gegenstand wurde einer Commission zur Begutachtung übertragen, welche dahin nfOl9tej M mit der Vertagung jedes Eingreifens in diese Angelegenheit einverstanden zu erklären 'bi8 der in Aussicht stehende Gesetzentwurf an da« preußilche Abgeordnetenhaus und , bamit U"'e'gl7 dle'Wahl Ä^Bel^seffLnräthe durch die ProvinzialattsschÜffe -us- ■ znsprechen, da diese, msowckt ste die Vertretung des Handels und der Industrie bekifft, den StMrfy. ’^ung am ealschul- irügt. bir Te. l ez ' BrivH, 1 ^leichez den na* n Gründ. mit 71 hier ^bnlaßunz «UM Jiun lkrplatzts an °°ung einer Anlegung H lux Lor- ir Lornahme Btttrfau. ^ogUchen ^en und der end die Nütz- i, wird auf Tn: r Handel und ZellsuSßellung gntnfhltung hi jweämüsig n )ahre 1888 ^aoioiacher tausßeLungen '.ttfinDtn, und »rrd. den öwxnalB IX Bn^iuz n wit cäswIB der )uüi; J“ K insbeiendne HmdeHand ng »hm Brr« I ju stumnrn. m Sr°ß°nkehr rrrdillhe-l L°- tt den biSbn iufs »eqeck ,lach man sich nb die Baar- d bIS fetzt erst i nächsten Zeit in ihrer M nd Lombard« tilg 'ew ön5 1 und Z°dM inloBimen, nw ,tfI(n auch 661 rtfiS „ MO I« M"1 !,K.*"le‘y « W« S*‘ ioiitt* mi «eichst«?. n p $311» n*’ M»» , rt «iin »«'*; di« U üanvelsstau^ ,^rnme«- ,lRtt ßtlrge«^ Zs-' Zr- k „l*< * fgjnb. mit 8,30 fm, im Distric» „Berg": Eichen II —IV. C>. mit 16,15 fm, im District „Elbersthal": ; Eichen III. u. IV. Cl. mit 3 20 fm. bei Badenhausen, Altenbeken-Warburg, Otlbergen-Holzminden; 6. Caffel, Betriebs - Amt Caffel I die Bahnstrecken Hannover- Cassel (excl. der Bahnhöfe Hannover und Caffel), Lehrte (excl. Bahnhof Lehrte) * Hildesheim - Nordstemmen ; 7. Caffel, Betrieb- Amt Caffel II die Bahnstrecke Caflel-Gießen- Frankfurt a. M. Den EtsenbahN'Betriebs-Aemtern liegt nach Maßgabe der durch den Allerhöchsten Erlaß vom 24. November 1879 genehmigten Organisation der Staats-Eisenbahn-Verwaltung (publicirt im Reichs- und Staats Anzeiger vom 26. Februar d. I.) die Erledigung aller Geschäfte dec laufenden Bau- und Betriebs-Verwaltung, soweit dieselben nicht organisa ionsmäßig der Direktion oder dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten Vorbehalten sind, im wesentlichen in demselben Umfange wie seither den Eisenbahn-Commffsionen ob; sie vertreten innerhalb ihres Geschästsbezirks in den zu ihrer Zuständigkeit gehörigen Angelegenheiten die Veiwaltung selbstständig, so daß sie auch ohne besonderen Auftrag durch ihre Rechtshandlungen (Verträge, Proceffe, Vergleiche rc.) für die Verwaltung Rechte erwerben und Verpflichtungen übernehuren. Beschwerden über die Verfügungen und Anordnungen der Eisenbahn- Betriebs * Aemter sind instanzmäßig an die unterzeichnete Direktion zu richten. In Folge dieser anderweiten Organisation unserer erweiterten Vermal' tung fallen die seitherigen Betriebs-Jnspectionen der Westfälischen und Maü- WeserLahn und die Functionen der Oberbkamten mit dem l.Apcil d. I. weg. Von demselben Zeitpunkte ab tritt hinsichtlich der Untersuchung und Entscheidung von F-acht- und Entschädiguugs - Reklamationen insofern eine Aen- derung ein, als sämmtliche Gepäck-, Vieh-, Güter-, Fracht- Reclamationen, sowohl aus dem Local-Verkehr, als aus den Verdands- Verkehren von der unterzeichneten Direction erledigt werden, während alle übrigen Rrclamattonen bei den genannten Betriebs-Aemtern zur Untersuchung bezw. zum Austrage gelangen. Die Reclamationen erstgedachter Art sind daher vom genannten Tage ab direkt an uns, die übrigen dagegen an dasjenige Betriebs Amt zu richten, in deffen Bezirk- die Aufgabe- oder dke Bestimmungsstation der betreffenden Sendung belegen ist. Hannover, den 26. März 1880. Königliche Eifenbah; ? Direction. Betrtebs-Aemter sind wie folgt abgegrenzt: Für das Königliche Eisenbahn-Betriebs-Amt in 1. Hannover die Bahnstrecken Minden-Hannover-Braunschweig'sche Landesgrenze, Lehrte-Harburg, Lüneburg-Lauenburg mit Echem-Hohnstorf; 2. Bremen die Bahnstrecken Wunstorf (excl. Bahnhof Wunstorf)-Bremer- 2162) Auf Grund der Allerhöchsten Erlasse vom 21. Februar er. und 9. März er. werden mit dem 1. April er.: Die Königlichen Direetionen der Westfälischen Eisenbahn in Münster und der Main-Weserbahn in Caffel aufgelöst und deren Verwaltungsbezirke mit dem Bezirke der unterzeichneten Königlichen Effenbahn-Direetion in rrta 99* VF V 4k V -