Freitag, den 31. Januar 187» srr. 26 Kiekener Wizeiger AMigk- unb AmtsbM für bcn Kreis Gießen SSÄnXX } Schulst.-r- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Laubach, am 29. Januar 1879. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. noch Anhänger des wissenschaftlich und praktisch schon tausendmal widerlegten Mercanttl'Systems, welches stets darauf aus ist, „daS Geld im Lande zu behalten." " * Zu wenig Geld ist schlimm, aber zu viel ist noch schlimmer. Man darf dabei natürlich nicht „Geld" und „Capital^ mit einander verwechseln. Jedermann, der diese beiden Begriffe richtig zu unterscheiden vermag, versteht unter Geld nichts als die klingende Münze, oder überhaupt die Umlaufs- mittel, welche dazu bestimmt find, den Austausch der Maaren und der Merthe zu vermitteln und zu erleichtern. Mir wollen versuchen, an einem Exempel die Sache klar zu stellen: Warum ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren Alles so theuer geworden? Warum sind wir genöthigt, einen so aufreibenden. „Kampf um das Dasein" zu kämpfen? Eine Ursache war das Speculattons - Fieber, das uns ergriffen. Die andere Ursache, und zwar die Hauptursache, bestand aber darin, daß wir zu viel Geld, d. h. zu viel Umlaufsmittel batten. Wir hatten unser altes Metallgeld noch und begannen neues, namentlich Gold, in Masse zu prägen. Daneben aber hatten wir eine förmliche Ueberschwemmung an Papiergeld und Banknoten. Zwanzig verschiedene Staaten hatten an 185 Millionen Papiergeld in Umlauf. Sechsunddreißig Zettelbanken emittir- ten Banknoten von allen möglichen Sorten, selbst bis zu einem Thaler und bis zu einem Gulden herunter. Je mehr das Speculations-Fieber stieg, desto toller vermehrten sich die Noten-Emissionen. Sehr viele dieser Banken waren nicht einmal conthigentüt und kannten gar keine Grenzen für ihre Emissionen. Dadurch wurde natürlich das Fieber gesteigert. Je toller das Fieber tobte, drsto jämmerlicher wurde der Rückschlag. Die Theuerung aber vermochte sich noch eine Zett lang zu behaupten. Jetzt sind wir auf dem Wege zur gänzlichen Heilung. Die Bank- und die Münzgesetzgebung haben die Papiergeld- und Banknoten-Pest beseitigt; desgleichen die hypertrophische Fülle der Ctrculationsmittel. Der Werth unseres Geldes hat sich gehoben. Die Preise haben begonnen zu sinken. Wir haben die sichere Aussicht, erlöst zu werden von dem Fluche der Theuerung, unter dem wir Alle so lange gelitten. Wir werden zurückkehren zu den guten alten billigen Zetten. Da kommen dte Protecttonisten und wollen uns Alles durch Zölle ver- theuern. Wer ruft denn eigentlich nach Schutzzöllen? Vorzugsweise die reichen Leute, die Geld- und Finanzmänner, dte Großgrundbesitzer. Ste glauben dte Theuerung ertragen oder gar ausbeuten zu können. Die Armen und der Mittelstand aber können weder das Eine, noch das Andere. Die Absicht des Reichskanzlers, der deutschen Production den Markt im Innern vvszubehalten, und dieselbe dadurch zu steigern, daß man die Concur- renz des Auslandes ausschlteßt, ist unzweifelhaft löblich. Aber das Gegentheil wird etntreten. Die Abschließung wird dte Productionskosten und dte Preise steigern. Im Innern wird dte Production und die Concucrenz zunehmen. Der Verbrauch tm Innern aber wird abnehmen, denn ein Jeder wird nach Möglichkeit sparen. Der fremde Markt wird uns verschloßen, thetls, wie gezeigt, durch die Verhinderung des Imports von unserer Seite, theils durch Kamps- und Retorsionszölle von Setten des Auslandes. Wir werden aus dem internationalen Verkehr, aus der Arbettsthetluug und Wettbewerbung, der wir unseren relativen Wohlstand verdanken, ausschetden und zu Hause tm Stillen verkümmern. Man wird dies vielleicht n^cht gleich im Anfänge merken. Aber man denke an Göthe's Worte: „Es währet eine kurze Frist, Dann zeigt es sich, wie schlecht eS ist." Frankfurt, 29. Januar. Dte Budget-Commtsston hat den Ankauf Deutschland. Berlin, 27. Januar. Dte zustehenden Ausschüffe des Bundesraths beginnen heute thre Beratbungen über den Bericht der Tabaks-Enquete^Com- misfion. Man steht dem Ausgange dieser Berathungen mit begreiflicher Spannung entgegen, weil ihr Ergebmß zu Anträgen an den Bundesrath bezüglich der dem Reichstage zu unterbreitenden Vorlage über die Tabakssteuer führen wird. Inzwischen weiß man in parlamentarischen Kreisen, daß die Berathun- ren über die Tabakssteuersrage im Sckooße des preußischen StaatSministe- giums sich ungemein eingehend und umfangreich gestaltet und theilweise unter Hinzuziehung von Autoritäten stattgefunden hatten. Man bringt ferner dte von den Zeitungen gemeldete Reise des Geh. R.gierunzsrctths Tiedemann zum Fürsten Bismarck nach Fttedrichsruh mit den Verhandlungen in Zusammenhang und behauptet, es werde von Preußen aus die Unterstützung eines Projectes, welches die Etnsührung des Monopols zum Ziele hat, nicht zu erwarten sein. Wir haben Grund, diese Annahme für glaubwürdig zu halten, obschon dte Thatsache ftststeht, daß Fürst Bismarck selbst ein Anhänger des Monopols ist. Berlin, 28. Januar. Der „Tribüne" wird unter der Rubrik: Import und Export. Billiges Geld und theuere Waare geschrieben: In dem vom Reichskanzler am 12. November 1878 an den Bundesrath gerichteten Schreiben, welches in einem offenbaren Zusammenhänge steht mit der Declaration der zweihundert und vier Reichstags - Abgeordneten und mir der ebenfalls der Orffentltchkeit übergebenen Correspondenz von Ende October 1878 zwischen dem vormaligen Präsidenten des „großdeutschen Reform-Vereins" von 1863 Herrn v. Varnbüler, auf der einen, und dem Herrn Fürsten Reichskanzler auf der andern Sette, finden wtr zum ersten Mal den Schutzzoll- Gedanken deutlich ausgesprochen. Während noch vor zwei Jahren fich der Fürst für die Reductton des Tarifs auf wenige einträgliche Finanzzölle tm deutschen Reichstage aussprach, wirft er hier die Frage zum ersten Mal auf, „ob nicht den vaterländischen Erzeugntffen in erhöhtem Maße der deutsche Markt vorzubehalten und dadurch auf die Vermehrung der inländischen Production hinzuwirken fei." In diesen wenigen Worten ist Alles gesagt. Entweder die ganze Wahrheit oder der ganze Jrrthum. Schutz tm Jnlande heißt für die deutsche Production, nach unserer Auf- faffung, einfach Verbannung aus dem Ausland, Ausschluß von dem ausländischen Markte. Wenn wtr in Deutschland alle fremden Erzeugntffe an den Grenzen zurückweisen oder thnen deren Ueberschrettung durch hohe Zölle unmöglich machen, dann hätten wtr in Zukunft ketnerlet Zahlung mehr an das Ausland zu machen, weil wir von ihm ilichts nnhr beziehen, folglich würden wir auch nichts mehr dahin exporttren. Allerdings könnte das Ausland noch eine kurze Zeit lang gewtffe Gegenstände btt uns kaufen und sie mit klingender Münze bezahlen, aber lange könnte das nicht dauern. Wir würden mit Geld überschwemmt werden. Das circultrende Medium würde das Umlauf- bedürfntß übersteigen. In Folge dieses naturwidrigen Ueberfluffes würde der Werth und die Kaufkraft des Geldes bet uns finken. Das Geld würde billt ger werden. Billiges Geld aber ist gleichbedeutend mit theuerer Waare. Mit anderen Worten: Unsere Erz-ugmsse würden so theuer werden, daß wtr sie nicht mehr an das Ausland absetzen könnten. Das Verbot der Einfuhr würde also zugleich das Verbot der Ausfuhr in sich schließen. Der internationale Handel ist ja ein Austausch von Maaren und von Producten, und nicht ein Hin- und Herschtcken von klingender Münze. Leider gibt es in Deutschland immer Betreffend: Gesammt-Jmpfung pro 1879. Der Grostherzogliche Kreisarzt zu Laubach an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Ettingshausen, Hattenrod, Lich, Münster, Nieder-Besstngen und Ober-Besstngen. Die stets wtederkehrenden Regelwidrigkeiten in der Aufstellung der ErstimpfungsL.sten, welche auch wiederum von Großherzoglichem Ministerium des Innern, Abtheilung für öffentliche Gesundheitspflege, gerügt worden find, nöthigen mich vor Zusendung der neuen Jmpfltsten^ormulare Ihnen hier nochmals kurz die Vorschriften vorzuführen, wie sie für die Ausfüllung derselben in den Instructionen vom 30. April 1875, sowie 27. December 1878 (Reg.>Bl. 9fr. 25 1875 und Reg.-Bl. Nr. 29 1878) erlassen worden sind, jedoch mit dem Bemerken, daß trotzdem in Zukunft noch sich ergebende Anstände Großherzoglichem Krets- amt Gießen von mir zur Abbülfe angezetgt werden müßten: „Unter Abtheilung A wird von dem Jmpfarzt der Uebertrag aus der vorjährigen Liste bewirkt. Unter Abtheilung B sind von den Standesämtern unter durchlaufenden Nummern die im vorhergehenden Kalenderjahr geborenen, zur Zett noch lebenden Kinder einzutragen, einerlei ob dieselben bereits geimpft, oder während der Zeit verzogen finb. Beglich Letzterer ist in Spalte 19 der Ort des Verzuges anzugeben, ober, falls derselbe nicht bekannt, der Vermerk zu machen: „Unbekannt wohin verzogen . Die Spalte 19 bleibt sonst von jeder anderen Bemerkung frei. , c k £ c,r. M Unter Abtheilung C sind die nicht im Geburts-Register verzeichneten, zugezogenen, im vorhergehenden Kalender-Jahre geborenen, Kinder aufzuführen unter Angabe ihres früheren Heimathortes in Spalte 19. Sollten keine solche vorhanden fein, so ist dies ausdrücklich anzugeben". Die ausgefültten Listen sind stets an mich einzusenden. Dr. Köhler. der Homburger Bahn seitens des Staates mit allen gegen drei Stimmen abgelehnt, nachdem Rechter, mie die „Franks. Ztg." meldet, nachgewiesen, daß die Rentabilität nicht 5V2, sondern 31/, pCt. betrage. München, 28. Januar. Das „Müachener Fcemdenbl." hört, daß Professor v. Pettenkoser gestern im Auftrage der bayerischen Neuerung behufs Verabredung rascher und energischer Maßregeln gegen die Verbreitung der Pest nach Berlin abgereist ist. Hesterreich. Wien, 27. Januar. Der „Polit. Corresp." meldet man aus Konstantinopel vom 16. Januar: Dienstag, 14. Januar, spielte sich im ArbeitS-Cabinet des Finanzministers Zuhdi Pascha eine für die politische und finanzielle Situation der Türkei kennzeichnende Scene ab. Der Finanzminister hatte den Bankotrector Deveaux zu sich gebeten und empfing ihn mit der Frage: „Können Sie uns 16 000 türkische Gold-Livres vorstrecken?" „Excellenz", erwiderte der Bankoirector, ^das wird uns sehr schwer sein. Die wiederholten Vorschüsse, die wir Ihnen gemacht, haben unsere Metallreserve fast vollständig erschöpft, und überdies wisien Sie ja, daß wir Garantteen haben muffen." Es muß hier nebe, bei bemerkt werden, daß die Regierung bereits gegen 150 Millionen F^a ws in Gold der Bank schuldet. Der Finanzminister zeigte hieraus dem Bmkdirector ein von dem Kriegsminister Osman Pascha ihm zugckommenes Billet, das nach seiner Übersetzung folgendermaßen lautet: „Wenn Sie mir binnen zwei Tagen nicht Geld zum Ankäufe von Brod und anderen nothwendtgen Lebensmitteln schicken, stehe ich nicht mehr für die Armee gut. Wir sind in der äußersten Roth. Das kann nicht länger so fortgehen." „Sie sehen", nahm Zuhdi Pascha wieder das Wort, „wie die Sachlage beschaffen ist. Wenn Sie mein Verlangen abschlagen, können Sie die Ursache eines großen Unglückes werden." Herr Deveaux kehrte sodann in die Bank zurück, confertrte mit seinem Collegen, Herrn Foster, und nach zwei Stunden ging das von Zuhdi Pascha verlangte Geld an denselben ab. Es ist Thatsache, daß die E «tbeh- rungen aller Art, an denen die Armee zu leiden hat, in der letzten Zeit in ihren Reihen eine lebhafte Unzufriedenheit hervonief, die sich durch Klagen und unter den Soldaten umlaufende ausrührische Schriften Luft zu machen sucht. Ein wahrhaft besorgnißerregender Geist der I Subordination herrscht in der Militärschule von Pancaldi, wo man eine Menge gegen den Sultan gerichtete Plakate und Dichtungen mit Beschlag belegt hat. Pesth, 28. Januar. Das Unterhaus genehmigte einstimmig die handelspolitischen Vereinbarungen mit Frankreich. Irankreich. Paris, 28. Januar. Der Amnestie-Antrag wurde heute in der Kammer durch Louis Blanc, im Senat durch Victor Hugo eingebracht. — Lpere. Unterstaatssecretär im Ministerium des Innern, brachte einen Gesetzentwurf, betr. die Contumaz-Einrichtungen, ein. Kammer und Senat ootivten die Dringlichkeit für die Amnestie-Anträge sowobl, wie für den Gesetzentwurf. — Die Bureanx der Linken des Senats einigten sich aus die Canoidatur Mon- talivet's, ehemaligen Ministers unter Louis Philipp, als unabsetzbaren Senators an Stelle des verstorbenen Morin. Die Minister sind heute Nachmittag in Versailles unter dem Vorsitze Dufaure's versammelt, um über die Lage zu berathen. England. London, 28. Januar. „Standard" erfährt, daß vor der Wieder- Öffnung des Parlaments fein weiterer Cabinetsrath stattfinten werbe. — Wie dem „Standard" telegraphirt wird, besetzte General Stewart am 20. Januar Khelatti-Ghilzai, ohne Widerstand zu finden. — Die „Pall Mall Gazette" dementirt die Nachrichten über einen von der englischen Regierung beabsichtigten Kauf Cyperns. Nußland. Petersburg, 28. Januar. Von dem in ausländischen Blättern ver- b eiteten Gerücht, Karatheodory Pascha habe bei dem Fürsten Lobanoff über das Auftreten des Fürsten Dondukoff in Bulgarien Beschwerde geführt, sowie von dem Gerücht, daß zwischen dem Fürsten Dondukoff und General Totleben Differenzen bestehen, ist in hiesigen amtlichen Kreisen nicht das Mindeste bekannt. Die Unrichtigkeit der über den Fürsten Dondukoff circulirenden Nachrichten, wonach der Fürst unter Anderm den bevorstehenden Abzug der russischen Truppen aus Bulgarien in Abrede gestellt habe, characterisirt sich schon dadurch daß, wie hier und in der Armee bekannt ist, bereits die Häfen zur Einschiffung der russischen Truppen designirt sind. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz - Bureau. Berlin, 29. Januar. Die von dem Bundesrathe gebilligten Vorschläge der Commffffon wegen Schutzmaßregeln gegen die Pest liegen gegenwärtig dem Kaiser zur Genehmigung vor. München, 29. Januar. Die hiesigen Gerichte haben ausgesprochen, daß Art. 17 des Handelsvertrages mit Oesterreich vor Zustimmung des Reichstages wirkungslos sei. In Folge dessen wurden gestern hier Waggons der Elisabethbahn und in Regensburg zwei daselbst ankernde Dampfschiffe der österreichischen Donaudampfschlffsahrts-Gesellschaft in Beschlag genommen. Petersburg, 29. Januar. Die aus Astrachan und von der Wolga eingeforderten Berichte, sowie Privatmeldungen lauten beruhigend. Die Regierung ordnet die energischsten Vorsichtsmaßregeln an. Wahrscheinlich wird General Loris - Melikoff als General-Commiffarius mit den ausgedehntesten Vollmachten nach Astrachan beordert werden. Es ist bedauerlich, daß auch bei diesem Anlaß durch Verbreitung falscher Nachrichten übertriebene Vorstellungen von dem Zustande der Ding? hervorgerufcn werden. Die Regierung hat für größte Energie in Ausführung von Vorsichtsmaßregeln auch bis zur Absendung eines General-Eommiffärs Vorsorge getroffen und genaueste Berichterstattung anbefohlen. Paris, 29. Januar. Nach der heute Vormittag stattgebabten Con- serenz des Marschall-Präsidenten mit Dufanre war der Ministerrath im Ministerium des Innern zusammengetreten. Eine zweite Conseilsitzung wurde Nachmittags abgebalten welcher die Präsidenten beider Kammern beiwobnten. Es laufen gut beglaubigte Gerüchte von dem unmittelbar bevorstehenden Rücktritte des Marschalls und dem Zusammentritte der Kammern als Congreß um. Wabrschemlich winde der Congreß Greoy oder Dufaure zum Präsidenten der Republik wählen. Berlin, 29. Januar. Jrn Anschlüsse an die neuesten Pariser Depeschen über die Dortige Krisis scheibt die „Nordd. Allg. Ztg,": Was wir Angesichts der Wahlergebnisse vom 7. Januar in warnender Voraussicht andeuteten, vollzieht sich beute in Frankreich. Der zur unumschränkten Herrschaft gelangte Liberalismus ist sofott zum Gefolgsmann des Radtcalismus geworden, der ihn ur.d das Land nur allzu schnell dem Verhängntß entgege führt. Preußen wurde vor 18 Jahren durch einen starken Willen vor dem nämlichen Schicksale bewahrt. — Gegenüber der Meldung, der Finanzminister habe im Staatsministerium aus der Verwerfung des Tabcksmonopols eine Cabinetsfrage gemacht und dadurch die Ver verfang Deffelben mit einer Stimme Mehrheit herbeigesührt, erklären die Abendzeitungen den ganzen Vorgang für erfunden. Ein derartiger Gegensatz habe um so weniger hervortreten können, als das Tab iksmonopol in den betreffenden Sitzungen gar nicht zur B rathung stand. Es handelte sich um die Zustimmung zu dem längst angekündiaten Anträge des Fmanz- minist-ws, betr. die Ausarbeitung einer Vorlage, welche auf einer Besteuerung des T lbaks nach dem Gewicht b istrt ist. Diese Zustimmung wurde einstimmig von dem Gesammtministerium ertheilt, damit aber die Erörterung der Frage in den Reihsmstanzen nicht vorgegriffen. Die Ausschüsse des Bundesraths zogen ihrerseits den Bericht der Tabaks-Commission in Berathung und sprachen sich ebenfalls mit Majorität für eine Besteuerung des Tabaks nach dem Gewicht aus. — An der heutigen Sitzung der Commission zur Berathung von Schutzmaßregeln gegen die Pest nahmen die inzwischen in die Commission gewählten Pcofefforen Hirsch und Pettenkoser Theil. Die Commission thetlte die Berichterstattung über die verschiedenen Materien den für dieselben eingesetzten Sub- Commissionen zu. Die Publikation der gestrigen Beschlüsse des Bundesraths, betreffend die Beschränkungen der Einfuhr, steht unmittelbar nach der heutigen Sitzung des Bundesratbs bevor. Petersburg, 29. Januar. Die russische Regierung hat ihre Vertreter im Auslauoe beauftragt, Den resp. Regierungen aufklärende Mittheilungen über die umfassenden Vorkehrungsmißregeln zu machen, welche gegen die Weiterverbreitung und Verschleppung der Pet getroffm worden seien. Berlin, 29. Januar. Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf zur Ausführung des Gerichtskostengesetzes wird tn dritter Berathung ohne Debatte genehmigt und der Antrag Freund betreffs Regulirung der Oder fast einstimmig angenommen, nachdem seitens des Regierungscommiffärs Schönfeloer und des Handelsministers die Vorlegung der betreffenden Denkschriften zugesagt ist. Es folgt die Berathung des Antrages Windthorst auf Wiederherstellung der aufgehobenen Verfassungsartikel 15, 16 und IS. Reichensperger begründet den Antrag. Redner zweifelt nicht, daß auch der vorliegende Antrag durch einfache Tagesordnung beseitigt werden würde. Seine Partei wollte indeß erfahren, ob die Majorität auch jetzt wieder nur eine negative Antwort oder etwas Positives entgeqenzusetzen haben werde. Alle Parteien des Reichstages hätten anläßlich der Berathung des Socialistengesetzes zugegeben, daß der Culturkampf ein Ende haben müsse. Hierzu wäre die Annahme des Antrages Windthorst der erste Schritt. Wolle man zur Revision der Maigesetze schreiten, so müsse man die bez. Verfassungsartikel wiederherstellen. Aber der Kultusminister habe freilich erklärt, von Revision könne erst die Rede fein, wenn der Episkopat die Staatsautorität anerkannt und den Gesetzen Gehorsam erwiesen habe. Eine solche Zumuthung könne man Sclaven stellen. Redner beruft sich auf das Schreiben des Kronprinzen, mit dem die Politik des Ministers im Widerspruch stehe Die Wiederherstellung der drei Artikel bedeute keineswegs die Unterwerfung des Staates unter die Kirche. Aegidi, unterstützt von Abgeordneten aller Parteien, mit Ausnahme des Centrums, der Polen und Altconservativen, stellt den Antrag, über den Antrag Wtndtborst zur Tagesordnung überzugehen. Gneist befürwortet die einfache Tagesordnung. Windthorst (Mevpen) wendet sich gegen den Antrag Aegidi. Letzterer wird darauf gegen die Stimmen des Centrums, der Polen uno Alt- conservatlven angenommen. Sodann wird eine Reihe von Petitionen erledigt. Die Petition um Einführung der Kreisordnung im Kreise Wetzlar und Zutheilung dieses Kreises zum Regierungsbezirk Wiesbaden wird der Regierung zur Erwägung überwiesen. — Nächste Sitzung Freitag. Petersburg, 29. Januar. Laut einer officiellen Meldung sind in dem Gouvernement Astrachan seit dem 26 Januar feine epidemische Kranke mehr vorhanden. Alle Maßregeln sind gegenwärtig auf Desinsection und sanitäts- polizeil'cke Vorkehrungen concentrirt. Paris, 29. Januar, Morgens 8 Uhr 24 Min. Es wird versichert, daß Marschall Mac Mahon und Dufaure noch aestern Abend eine Unterredung hatten. Dufaure habe dem Marschall die Consequenzen seiner Weigerung, das Decret, betreffend die höheren Commandostellen, zu unterzeichnen, vorgehalten, der Marschall aber erklärt, auf seiner Weigerung beharren zu muffen. Paris, 29. Januar. Man versichert, Marschall Mac Mahon werde morgen in Versailles einem Minifterrathe vorsitzen. — Der Marschall hält seine Weigerung, das oft erwähnte Decret zu unterzeichnen, aufrecht. Die Lage wird den Kammern auf dem Wege einer Botschaft oder einer Interpellation dargelegt werden. Wenn das Votum der Kammern die Demission des Präsidenten der Republik herbeiführt, so ist die Wahl Gr^oy's wahrscheinlich. Dufaure lehnt die Candidatur ab. Paris, 30. Januar, Morgens. Die „R6publique fran<^aise" sagt bei Besprechung Der Krise: Die persönliche Gewalt kann im Laufe des Tages, der soeben beginnt, definitiv begraben werden und von dem Augenblicke an, da dies geschehen kann, muß es auch geschehen. „Figaro" meldet dir Dem'ssion Der Generale Bataille, Bourbaki und Du Baratt, Corps- Cowmandanten. Lokales. Gießen, 30. Januar. Gestern Äbenv rannte eine Herrschaftskutsche am Seltersthor gegen eine nummerirte Droschke und zwar derart, daß dieselbe ihre Gäste aussetzen mußte, welche ihren Weg zu Fuß nach dem Bahnhof nehmen mußten. Das Riemenzeug, der Pferde wurde bei der Carambolage zerriffen und hatte der Kutscher der Droschke alle Mühe sich auf dem Bock zu halten. --Die Schutzmannschaft verschaffte gestern sieben Bettlern warmes Quartier. — — Bei der anhaltenden Kälte und der glatten Schnee-Decke kann nicht oft genug an die Fütterung der Vögel und auch des Wildes erinnert werden. Einzelne hiesige Jagdbeständer haben denn auch schon mehrfach Fuhren Heu nach dem Walde bringen lasten um namentlich dem Rehwild durchzuhelfen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir einen Vorschlag zur gütigen Erwägung bringen: Wäre es von Seiten des Thierschutzvereins, welcher in Gießen ja so reichlich vertreten ist, nickt am Platze, daß er außerhalb der Stadt größere Futterplätze für die Vögel Herrichten ließe. Jeder Oeconom würde wohl diese so allgemein nützliche Liebeshandlung mit einem Sacke Heusamen re. gerne unterstützen. Es bedarf gewiß wohl nur dieser Anregung um den Vorschlag praktisch ausführen zu lasten. Gießen, 30. Januar. Man soll den Teufel nicht an die Wanv malen! — Gestern Morgen machte ein vormaliger Feuerwehrmann seinen HauSberrn darauf aufmerksam, daß wenn gegenwärtig in gewissen Gehöften Feuer ausbräche, es schwer halten würde, mit Spritzen heranzukommen, indem viele Hoftbore eingefroren seien. Siehe da, am Abend wäre durch begangene Unvorsichtigkeit Seitens einer dritten Person in gedachter Hofraithe Feuer ausgebrocken, wenn die Gefahr nicht rechtzeitig durch einen Knaben entdeckt worden wäre. W >S bat ihre Vn- adk Nittheilungen gegen dir Wüter« ien. jtn AMHnlng bei nit unb ber Antrag nachdem seitens ves trag ber betreffenden ung von Schutz, lvlßon getvählten •eilte die Bericht« «nzrsetzten Sub. Vundesraths, "ach der heutigen ellllng der aufgebobe- ng. Redner zweifelt eitigt werden würde, er nut eine negative reren des Reichstages SulniTfantpf ein Ende erfte 6dmtt Walle affragsartilel wieder- at erf bitMt sein, orfam nwitftn habt. f tij Qifttibtn bt$ -At NedtthecheLunz die Kirche. ÄezR, nt, dn Pvlen und ;Xtnunti Äerzugeaen. endet nch gegen den ter Polen und M- xl'digt. Die Petition , dreies -reifee zu» m«iin. - $* Dung sind in dm »|*t $ranti i* Mn Md fm* M wirt wrfiW ibtnb «« Ugl11' n iMträBtig«“"1 nieridd)««' Kbanen ju * ro.r Nahon wcrvr *»sä- JÄ» * 1,01 Tg# t« ** '®w *«?S F'S? Hirt. 8^ *®W Md bg; '^ri-i^siihrt, «>« »trirtiget 1116 ^Monopol " handelte ‘?8e Knanz- * 8-tetm °"d- Mi»4 2"* te N« ki CuntrtMt^ Berning unb dks T,b,ki »,ch . Onarti^- gtojeit ,bl Sester '.7^A \ br f®1 t'Ui ff” .kfOO*^* Handel und Verkehr. Frankfurt, 29. Januar. (Marktbericht.) Der heutige Wochenmarkt war schwach befahren. Die Gemüse werden nun weniger. Rothkraut wurde das Stück mit 30 H, Weißkraut mit 25 H, Kob!kraut ebenso t(teuer bezahlt. Heu war gut, Stroh scklecht zugefahren; Heu kostete je nach Qualität per Ctr A 1.50—2.80, Stroh A 1.50—2. Butter im Großen 1. Qual 80 H, 2. Qual. 70 im Detail 1. Qual. 90 H bis 1 A, 2. Qual. 80—90 H Eier das Hundert deutsche A 5 50—6, italienische A. 7 50—9 Handkäse das Pfd. 50 Ganze Erbsen A 19—22, geschälte Erbsen A 23 — 25, Linsen A 17—22, Bohnen A 24 bis 26 per 100 Kilo Kartoffeln OOOOOIOOOOOO Täglich frische Veilchen zu haben bei (212- Handelsgärtnec Otto GaTH) Linden- und Kirchenplatz. (555 empfi'dlt Gy. Willi. Weidig. Zu haben bei Emil Fischbach. Pueinte Reine per Flasche L Frohnhäuser. 595 > 90 10 20 80 50 60 80 80 1 1 1 2 2 2 2 3 VERKABLE LIQUEUR BENEDICTINE Brevetee en France et ä IE tränier. Priorate secco Priorato dulce Garnacho Sherry Malaga Madeira Oporto Vino Rancio L. Kalkhof, Ph. Nau & Co., J. Retter, W. Seuling, Gg. Wilh. Weidig. Daniel Schmall, Schloßgasse. ftaHftch uh e in großer Auswahl zu sehr billigen Preisen Franzos. Suppenkräuter, „ Suppengries 577) Gutes Heu, Stroh u. Kartoffeln verkauft t Balth. Malkomesius, Neustadt. Gebr. Adami, Emil Fidchbach, F. C. Henzerling, E. Hainbach, C. Hofmann, Für praclische Hausfrauen! 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Eichen-Wellen, 4000 Durchforstung« - Wellen im Kleinenhäuserberg, 42 rm Durchforstungsreish., Länge zu Bohnenstangen geeignet. Der Anfang ist jedesmal am Hatten- röder Vtcinalweg am Licher Feld Morgens 9 Uhr Lich, den 23. Januar 1879. Großh. Bürgermeisterei Lich. 507) Vogt. Wernnethungen. 632) Ein aut möblirtes Zimmer zu vermiethen Grunbergerstraße 166,5 dritte Etage.___________________________________ 640) Ein freundliches Familienlogis zu vermiethen bei Wernhard Brück, ______________________Flügelsgasse. 641) Ein Mansardenlogis zu vermiethen. Karl Herbert. 645) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. A. Geisse, Alicenstraße. 436) Laden mit Wohnung zu ver miethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 483) Ein Logis von 4 Zimmern und Zubehör ist zu vermiethen und bald zu beziehen. Wilhelm Krämer, Reichensand-Bahnhofstraße. 484) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Buchhändler Roth, ___________________Marburgerstraße. 532) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Lehrer ($. Rahn. 545) Eine Familienwohnung zu vermiethen bei Ferd. Felstng, Neuenweg. 600) Ein möblirtes Zimmer pr. sofort zu vermiethen. Emil Sch mall, (Frankfurter Hof.) 54) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör ist auf den 1. April event. auch früher zu vermiethen. Carl Stü ckr ath. 574) Ein Laden mit Logis in bester Lage der Stadt zu vermiethen. Näheres bei ___________I. Blitz. »Dimmer mit Bett zu vermiethen. 504) Schloßg.rsse B. Nr. 8. 210) Zu vermiethen ein Familienlogis (3 Stuben, 2 Kammern, abgeschlossenen Borplatz, Küche u Zubehör) bei Prof. Thaer. Ieuerverficherungsbank für Deutschland in Gotha. B s kann.tmach.ung. 637) Nach dem Rechnungsabschluß der Bank für das Geschäftsjahr 1878 beträgt die in demst lben erzielte Ersparniß: 80 Procent der eingezahlten Prämien. Die Banklheiihaber empfangen, nebst einem Exemplar des Abschlusses, ihren Drvidenden Antherl in G'mäßbeit des zweiten Nachtrags zur Bank- Verfassung von 1877 der Re^el nach b im nächsten Ablauf der Versicherung, beziehungsweise des Versicherungsjahres. durch Anrechnung auf die neue Prämie, in den in obigem Nachtrag bezeichneten Ausnahmefällen aber alsbald baar durch die unterzeichnete Agentur, bei welcher auch die ausführliche Nachweisung zum Rechnungsabschluß zur Einsicht für jeden Banktheilnehmer offen liegt. Gießen, den 31. Januar 1879. A. Ricker9 Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha. Feinst geröst. Kaffee Nr. O (Privat-Mischung) perPfd.2.— ,, „ ,, ,, 1 (Hollander lf 1 „ w 1-80 ff ff tf 2 (Älener ,, 3 w h w t 00 empfiehlt in anerkannt besten Qualitäten 325) fvmif Fischbach, xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Speciafität II II II M Ferner Ausländische Meischwaaren Pfd. 43 n ii sowohl auf der Abgangsstation, wie auch hier, auf Trichinen unter- 140 140 140 130 160 160 170 140 60 60 65 43 55 80 85 Jb. 12 Pfd. 85 ii H ii ii n II II II ä ii sucht, empfiehlt das Rheinisch -Wrssphälische Fleisch- K Wrrvstwaaren-Geschäft von la. Schinken la. geräucherten Speck la. Schmalz...... Corned Beef in Büchsen „ „ im Ausichnitt Feinstes Westph. Rauchfleisch, zum Rohesten Prima „ Dratspeck „ Tafeischmalz .... Feinster Westphalischer Schinken . . & Pfd. 75 „ „ „ im Ausschnitt „ ii H tf „ „ in Eimer, netto 20 Pfd., incl. Eimer . . „ Mettwurst Gothaer Cervelatwurst Rothe Zungenwurst mit Einlage .... Weiße „ , „ . . . . Augsburger Rollschinken...... Nußschinken Truffelwurst Sardellenwurst X 5'1) c. R. Textor. * X Brandgasse 220. Brandgasse 220. X xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Wohnnngs - Veränderung. 469) Von beute ab roobne ich bei Herrn Emil Becker, Schuhmacher, am Neuenweg. Wwe. Schneider, Hebamme. Cannvalverein Türkei! 3. Wochen sitzung V a. Freitag den 31. Januar ‘ 634 im Darmstädter Haus. 572) Ein Logis von 8 Zimmern in einer Etage oder von 6 in einem und 2 weiteren zusammenhängenden Zimmern in einem anderen Stock werden auf 1. April zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe'an die Exped. d. Bl. unter Nr. 572 zu richten._______ Zwei Regenschirme, ein Taschentuch und ein silb. Fingerhut in unserem Laden liegen geblieben. Geschwister Sauer. 554) Eine Amme uchr Stelle. Näheres bet de' Exped. b. Bl. Cin Lehrling kann in mein Geschäft eintreten. (518 Jul. Bach, Elfenbeingraveur. Geräumige Wohnung, 1 Stiege, Aussicht auf die Hauptstraße, mit allem Zubehör, sofort billig zu vermiethen. Haus in bester Lage billig und mit kleiner Anzahlung zu verkaufen. Haus zum Alleinwohnen frei. 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B. 151,5. 281) Getragene Kleider, Stiefel, altes Geld, Gold und Silber, Antiquitäten, Oel- gemälde, Zinn rc. kauft Louh Rothenberger. ________________Neuenweg 193.________ Hobelbretter. 642) Eine norwegische Firma ersten Ranges sucht mit noch einigen größerem Häusern zum Absatz obigen Artikels in Verbindung zu treten. Auf Wunsch werden Calculationen franco Bahnstation gegeben. Fr. Offerten sub. D. C. 124 beff d. @cntr. Ann. Exped. <*. lb. Daube d? Co., Cöln.____________________ 646) Ich warne hiermit Jedermann auf meinen Namen irgend etwas zu borgen oder zu leihen, es mag sein roer es will, indem ich für nichts hafte. _________Justin« Ferber, Wäscherin. Gssshos zur Stadt Main). Freitag den 31. Jan., Abends 8 Nhr» Soiree des Sängers Beck aus Würzburgk Programm: I. Theil: Rheinlied von Petersen, Trinklied aus der Oper: die Bettlerin. Das Gebet der Mutter von. . Drexler, Der Trompeter: Balade von . Speler, ii. Theil: Du liebes Aug von Gumbert^ Luthers Wahrspruch. 500000 Teufel v°n.....Jg» Gute Nacht du mein herziges Kind 638) von Abt. Inzwischen komische Lieder. Alpenlieder^ 601) Ein angehender Kellner kann sofort eintreten im „Frankfurter Hof" 605) Ein braves Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird gesucht. Neue Anlage E 40. Beginn deS neue n Quartals. Beste Zeit zum Abonnement. t Daheim. ■ « ■e = Die soeben erschienene Nr. 17 enthält: Die Reichenbachs in Rom. Novelle von Sophie Junghans. (Fortsetzung.) — Kanitz' bulgarische Reisen. Mit Abbildung : Bulgarische Typen. — Der Harnisch Kaiser Karls V. Mit Abbildung desselben. — Persönliche Erinnerungen an Professor Beck in Tübingen. Von einem älteren Schüler. — Geächtet Roman von M. Gerhard. (Fortsetzung^ — Am Familientische: Ein Pfennig! Mit Original' zeichnung von Kronberger: In sittlicher Entrüstung. — Lillis Bild. Von K. Hacken- schmidt. Mit einer illustrirten Beilage: Der beredteste Gegner der Rothen. Mit Origin l- zeichnung: Professor H. v. Treitschke vor seinen Zuhörern in der Universität zu Berlin. — Umschau in fernen Landen.__________ Theater in Giessen. (Cafe Ceib.) Freitag den 31 Januar, (2. Vorst, im 2. Abonnement.) Mir Männer find alte Engel! Schwank in 3 Acten- von Rosen. Zum Schluß: Mn Zündhölzchen zwischen 2 Feuern. Burleske in 1 Act von Hiltl. Kasseöffnung 7 Uhr. — Anfang V-8 Uhr. 606)Die IMrectlon. Mont. 3/2 7A. Bef III.Gr. Verantwortliche Redaktion: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.