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Der Caffationshos verwarf die Nichtigkeitsbeschwerde Pussanante's. Konstantinopel, 28. März. Die „Agence HavaS" meldet: Dem Vernehmen nach stimmt die Pforte der gemischten Besetzung Ostrumeltens zu, um ihre Verantwortlichkeit bet den vorausgesehenen Konflikten zu entlasten. London, 28. März, Abends. Dem Amtsblatt zufolge wird anläßlich des Ablebens des Prinzen Waldemar von Preußen Hoftrauer sür die Zeit vom 30. März bis 13. April angelegt. Clarke ist zum englischen Commiffar sür Feststellung der türkischen Grenze in Asten ernannt. — Unterhaus. Auf Befragen Forster's erklärt Unterstaatssecretär Stanhope, die Regierung habe keine Nachricht aus Indien, daß die Unterhandlungen mit Jakub Khan abgebrochen und der Vormarsch auf Kabul befohlen sei; die Regierungs-Nachrichten stimmten nicht mit den bezüglichen Nachrichten des „Standard" überein. Berlin, 28. März, Abends. Um 8 Uhr Abends erfolgte die feierliche Uebersührung der Leiche des Prinzen Waldemar nach der Frtedensktrche in Potsdam. Je ein Zug der Letbcompagnte der Garde du Corps eröffnete und schloß den Leichenconduct. Zur Seite des sechsspännigen Leichenwagens schritten kronprinzltche Diener mit Fackeln Dem Leichenwagen folgten der Kronprinz, die Kronprinzessin und Prinz Wilhelm in einem Wagen, woran sich mehrere Wagen mit Gefolge anschloffen. Das kronprinzltche Paar verließ den Zug an der Potsdamer Brücke und begab sich per Bahn nach Potsdam, wo daffelbe den Leichenzug in der Frtedenskirche erwartete. Bern, 28. März. Abends. Die eidgenössischen Räthe einigten sich, und zwar der Ständerath mit 27 gegen 13 und der Nationalrath mit 76 gegen 49 Stimmen, auf Beseitigung des Artikel 65 der Bundesverfaflung und Ersetzung desielben durch folgenden neuen Artikel: Wegen politischer Vergehen darf kein Todesurtheil gefallt werden. Körperliche Strafen find untersagt. — Somit ist das unbedingte Verbot der Todesstrafe aufgehoben. Der Beschluß U'terliegt der Volksabstimmung. Türkei. Philippopel, 26 März. Der Finanzdirector für Ostrumelten, Schmidt, soll seine Demission etngereicht und die internationale Commission in Folge desien beschloffen haben, bet den europäischen Cabineten die osficielle Anzeige zu erstatten, daß sie den Art. 19 des Berliner Vertrages nicht durch- zusühren vermöchte. Philippopel, 27. März. Die internationale Commission für Ost' rumelten hat bei der fortgesetzten Berathung des Statuts das Kapitel X, betreffend die Cultusangelegenheiten, angenommen. Nach einer Bestimmung dieses Kapitels wird das bulgarische Exarchat ermächtigt, nunmehr die In, festitur der bulgarischen Bischöfe Osteumeliens vom Generalgouverneur Ost- rumeliens zu verlangen. Dieser Antrag ist vom französischen Commisiär ausgegangen und zwar in Folge der fortgesetzten Weigerung der Pforte, sür Besetzung der vacanten bischöflichen Stühle der bulgarischen Kirche in Mace- donien vorzusorgen. Telegraphische Depeschen. Wagner'ö telegr. Torrefpondenz. Bureau. Berli«, 28. März. Heute Abend 6 Uhr fand in der Kapelle des kionprtnzlichen Palais der Trauergottesdienst für den veistorbenen Prinzen Waldemar statt, welchen der Prediger Persius von der Potedamer Heiligen geistliche abhielt. Dem Gottesdienste wohnten das kronprinzltche Paar, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl und olle zum Hofe, sowie zur Verwaltung des Haushalts und zur Hausdienerschast des krovprinzlichen Paares gehörigen Personen bei. Berlin, 28. März. Wider Erwarten schnell sind die AussLüffe des Bundesraths mit den drei auf die Tabaksbesteuerung bezüglichen Vorlagen fertig geuorden. Gestern ist das Nochsteuergesetz zur Berathung gelangt. Wenn die, wie gemeldet, gestern beschloßenen Sätze, nämlich ein Zoll von 60 und eine Gewichtsteuer von 40 Mk. vom Centner, angenommen werden, wird eine Nachsteuer von angeblich 37 bis 38 Mk. erhoben werden. Berlin, 28. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß dem Bundi srathe in den nächsten Tagen ein Gesetzentwurf, betr. die Erwerbung des RaczynSki'schen Palais behusS Errichtung des ReichStagsgebäudeS zugehen wird. Berlin, 28. März. Reichstag. Präsident v. Forckenbeck macht vor Eintritten die Tagesordnung die Mittheilung, daß der Gesammtvorstand des Hauses Seiner Majestät dem Kaiser zum Geburtstage in einer Avreffe die Glückwünsche des Hauses übermittelt und Se. Maj. in einem Schreiben an den Vorstand seinen Dank ausgesprochen hat mit dem Ausdruck de- Bedauerns, daß es ihm versagt geblieben, den Vorstand wie sonst persönlich zu empfangen. — Ohne Debatte werden in dritter Lesung nach den Beschlüffen zweiter Berathung genehmigt die Gesetzentwürfe betreffs Abänderung des Gesetzes über die Verwaltung des Reichsinvalidenfonds und Aufnahme einer Anleihe für Post, Telegraphen rc. SS folgt nunmehr die dritte Lesung des Etats. Bamberger glaubt auf die Finanzreform im Reiche und die Zollreform Hinweisen zu müffen, wodurch die Beschlüffe über den Etat theilweise wieder umgestoßen würden. Er fürchte, daß jene Vorlagen nickt nach gewohnheitsmäßiger Vorbereitung, sondern überraschend an das Haus herantreten würden. Die Zolltarifcommission böte nicht die nothwendige Garantie, daß sie in der ihr gewährten Zeit die schwierige Aufgabe vollständig erledigt habe. Auch was man über die bevorstehende Thätigkeit des Bundesraths in der obschwtbenden Frage erfahren, biete nicht die Aussicht, daß die gewohnte staatsräthliche Thätigkeit des Bundesraths hier Plak areifen werde. — Präsident Hofmann erklärt: Die Vertreter der Regierungen haben sich bisher über die Zollfrage nicht ausgesprochen, weil sie der Ansicht sind, daß der Zeitpunkt hierzu gekommen sein wird, wenn die Vorlage eingebracht ist. Von der Vorberathung in den Bundes- raths-Ausscküffen solle Abstand genommen werden, weil ja bereits die Zollcommtssion einen Ausschuß des Bundesraths darstclle. Es sei dringend geboten, die Fertigstellung der Vorlage möglickst zu beschleunigen, um der herrschenden Unsicherheit im Handel und Verkehr ein Ende zu machen. Richter (Hagen) wendet sich gegen die Darlegung des Minister- Hofmann, erörtert die Finanzlage bekämpft namentlich die Getreidezölle, und erklärt sich gegen jeden Compromiß. Nachdem Stumm den Ausführungen Richter'» und Bamberger's entgegengetreten ist, wird die Generaldebatte geschloffen. — In der Specialdebatle stellt Hänel eme Anfrage wegen des Standes der Verhandlungen über die vertragsmäßig stipulirte Gleichberechtigung der Israeliten in Rumänien. Hänel bringt sodann abermals die Angelegenheit des „Großen Kurfürst" zur Sprache und legt Verwahrung dagegen ein, daß dem Reichstage und der Nation daS volle Neckt bestritten werde, über die Ursachen der Katastrophe umfaffende Aufklärungen zu erhalten. Minister v. Stosch verweist lediglich auf das bei der zweiten Lesung von ihm Gesagte. Lasker betont, so lange der Prozeß schwebe, könne das Haus nicht die Proceß-Acten verlangen. Das Recht des Hauses an und für sich sei zweifellos Windthorst fragt an, ob die Veröffentlichung der Ernennung für das Reichsgericht noch bis zum 1. April erfolgen werde. Der Bundescommiffar erwidert, die Ernennungen könnten nur auf Grund des Etats erfolgen, der noch nickt fertig sei. — Die weiter anschließenden Debatten betreffen meist unerhebliche Wünsche und Beschwerden. Liebknecht bringt Beschwerden vor wegen der Verfügung, wodurch angeordnet werde, daß aus dem Auslande eingehende Post- Denselben, Nachmittags 3 Uhr, gegen Christoph Richters Ehefrau und Philipp Richter von Nieder-Weisel, wegen Urkundenfälschung; Verth.: Gr. Hofg.-Avv. Barth. Den 3. April, Vormittags 8 Uhr/ gegen Johannes Kraümg von Heuchelheim, weg^ falscher Anschuldigung und unternommener Verleitung zum Meineid; Derthcid.: Gr Hofg -A Dr' ^Denselben, Nachmittags 3 Uhr, gegen Jacob Wagner von Södel. Reinhard Stephan von Reichelsheim, Gustav Schneider und dessen Ehefrau von Sodel, wegen Diebstahls, Bel bLlke und Lebleret: Bertheid : Gr. Hofg-Advocaten Steinberger und Metz. hülfe un^Hehleret^^tyel^ls g^i9 ^hel Ehefrau von Wernges, wegen Brandstiftung; Wilhelm genannt Karl Wolf von Ranstadt, Fran» ^rl Mülftr von Großenlüder und drei Konsorten, wegen Diebstahls Begünstigung und Hehlerei ; Lertheid. Gr. Hofg.-Abv. Kraft, Dr. Gutfleilch und Dr. Muhl. _ Theater. Sonntag den 30. März finden zwei Vorstellungen statt, eine Kindervorstellung Nachmittags V-Ehr. wobei das Görner'sche .Lügenmäulchen und WahrhettSmundchen und eine komisch- Pantomine zur Aufführung kommt, welche wir ^Eltern nur bestens enu lebten können — Abends wird das Schauspiel mit Gesang -Mutterfegen oder die neue Ranebon* — gegeben, worin Frl. Has er und Frau Alberti die Hauptrollen des Stücks (Sbentfion und Marie spielen werden. — Wie wir Horen toll am nächsten Dienstag(?) ^n Concett fürdieUebVrschwernmten in Szegedin stattfinden! Dadurch würde abermals em Spieltag der Direktion geschädigt werden und wir fragen daher an, ob es fick ermogachen Hebe dieses Concert auf Mittwoch zu verlegen, zumal der Direction durch Wegnahme des vergangenen Sonntags ein „großer Schaden" zugefügt wurde! - Gingesandt. Wenn ich nicht irre, so hat die geehrte Redaktion dieses Blattes nut ihrer neulichen Notiz über die Noth der Bewohner des Spessarts daran erinnern wollen datz man über der Fürsorge für die Nothleidenden Ungarns doch die eignen Landsleute, die uns im Grunde naher stehen, nicht vergessen sollte. Wir muffen dem noch in einer anderen Richtung beipfl.chten. Es ist ja gewiß em edler Zug, wenn dre Barmherzigkeit es mit der That beweist, daß für sie feine Grenzen noch Schranken des Volkes noch des Bekenntnisses bestehen- Aber auf eines wollten wir uns doch erlauben aufmerksam zu machen. Derartige große Unglücksfälle, wie der der ungarischen Stadt Szegedin, sind mit ihren schauerlichen Einzelheiten so besonders geeignet, eine momentane große Aufwallung des Mitgefühls zu wecken, die alle Herzen und Hande zum Geben willig macht- Dagegen stumpft man gegen das alltägliche Elend, das uns umgibt, unwillkürlich ab. So kommt es, daß, obwohl die Noth dieses Winters auch unter uns erschreckend groß ist, dennoch die Beisteuern für die wohlthatigen Vereine, besonders für den Frauenverein, in dem sich die freiwillige Armenpflege unserer Stadt concentrirt, kaum gewachsen, vielfach zurückgegangen sind. Zahllose Kranke, unbeschäftigte Familienväter flehen um Unterstützung, unter ihnen solche, die mit bitterem Schmerze den Schritt thun nachdem sie tagelang kein Brod int Hause gehabt, die Gemeindepflegerin eilt von Haus zu Haus, in diesen Tagen muß die zweite ihr zur Seite gestellt werden, weil die Arbeit ihre Kräfte übersteigt, und — der Frauenverein ist am Ende seiner Mittel. Von den Beiträgen, welche jetzt gesammelt werden, und die für ein ganzes Vierteljahr ausreichen sollen, ja zum TheU für das ganze Jahr gegeben sind, ist schon ein namhafter Theil aufgezehrt. Was soll nun geschehen? Wenn der Frauenverein seinen armen Kranken, sowie verdienstlosen Wittwen sagen muß- „Wir haben nichts mehr für Euch", muß es nicht ein bitteres Gefühl in ihnen wecken, werden sie nicht sprechen: Ist es Recht, daß man so große Anstrengungen für Fremde macht, während die eignen Hausgenossen hungern und frieren? Und hatten sie damit nicht wahr gesprochen? Wahrlich, wir sind die Letzten, es zu schelten, daß jener bejammernswerthen Stadt geholfen werde. So lange aber unsere eigenen Armen und Kranken bittere Noth leiden, haben sie das erste Anrecht an uns; so lange wir unsere Pflicht gegen sie nicht im vollsten Maße erfüllt haben, haben wir kein Recht, Großmuth zu üben. Mochte dieser Mahn- ruf nicht vergebens sein! . -- Handel und Verkedr. Gießen, 29. März. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 80 bis 85 H, Hühnereier. per Stück 5 2 Stück 9 H, Gänseeter, ver Stück 11 H, Enteneier, per Stück 5 3,, Käse, per Stück 4—9 H, Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar *0 H. Hühner, per Stück X 1.50, Hahnen, per Stück X 1 60, Enten, per Stück X 2.40 H, Kartoffeln, per 100 Kilo X 6—7.- , Zwiebeln, per Ctr. X 10-11 Ocksenfieisch 70 H ver Pfd., Kuh« und Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 58-60 Kalbfleisch 50 Hammelfleisch 60-70 H. Zeugniß über Dampf-Dresch-Maschinen. Herrn Ph. Mayfarth & Co. in Frankfurt a. M. Die von Ihnen bezogene complette Dampf-Dresch-Maschine aus der Fabrik von Robey & Co. in Lincoln (England) hat sich vortrefflich bewährt. Die Dreschmaschine mit Eisenrahmen und 48zölliger Trommel ist sehr gut construirt, macht das Getreide vollkommen rein und vermag mit Hilfe der sechspferdigen Locomobile fünf Fuder per Stunde zu dreschen. Die Locomobile hat einen ruhigen Gang und bedarf für die Stunde 80 Pfund Kohlen. Unserer Maschine werden von den hiesigen Einwohnern unter allen anderen der Vorzug gegeben. Nehmen Sie zum Schluß die Versicherung, daß diese Maschine unsere Wünsche vollkommen befriedigt und wir Ihnen für die reelle Bedienung bestens danken. Achtungsvoll zeichnen gez. PH. Kreiling VI. und Ludw. Karl Steinmüller. Heuchelheim bei Gießen, den 2. December 1878. Auszug aus den Siandesamisregillern des Standesamts Gießen Vom 21. bis 27. März 1879. Aufgebote. 26. März. Taglöhner Karl Reuter II. von Wie,eck mit Margarethe Muskulus, Tochter des TaglöhnerS Johannes Muskulus zu Gießen. 27. Taglöhner Konrad Seidenthal, Wittwer, zu Bockenbeim mit Christine Karoline Zeidler, Tochter des Schneidermeisters Lubwi, Zeidler von Gießen. Eheschließungen. 23. März. Bäcker Johann Martin Jughardt von Gießen mit Ida Alwine Louise Geldmacher, Tochter des zu Münster in Westphalen verstorbenen Buchdrucker« Wilhel« Karl Ernst Gcldmacher. Geborene. 18. März. Dem Zuschneider Franz Joseph Hajeck, ein Sobn, noch ohne Vornamen. 20. Dem Pfarrer Georg Schlosser, eine Tochter, noch ohne Vornamen 22. Karl, Sohn des Fuhrmanns Ludwig Leukel. 21. Christian Karl, ein außereheliches Ktnd von auswärts. 17. Ludwig Franz, ein außereheliches Kino von auswärts. 18. Johanna, ein außereheliches Kind von auswärts. 21. Dem Metzgermeister August Hilgardt, eine Tochter, noch ohne Vornamen. 5. Marie Therese, Tochter des Droschkenkutschers Heinrich Mahler. 22. Johanna Margarethe, Tochter des Lackireis Johann Philipp Ludwig Martin Scheid. 22. Dem Hils»- bremscr bei der MaimWeser-Bahn Wilhelm Noll, ein Sohn, noch ohne Vornamen. Gestorbene. 21. März. Taglöhner Heinrich Hahn, 66 Jabre 6 Monate 16 Tage alt, von Rodgen. 22. Gastwirih Louis Noll, 55 Jahre alt. 24. Christine Lind, 56 Jahre 10 Monate 15 Tage alt, Tochter des verstorbenen Wirths Friedrich Lind. 23. Marie Therese, Tage alt, Tochter des Droschkenkutschers Heinrich Mahler. 26. Katharine Wacker, geborene Kolb, 78 Jahre 11 Monate 5 Tage alt, Wittwe des Schneidermeisters Johannes Wacker. Berichtigung. In Nr. 70, erstes Blatt, des Gießener Anzeigers muß es bei den Eheschließungen heißen: Margarethe Lautenbach,^nicht^auterbach^,^^^^^^^^^^^^^ Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Den 23. März. Johann Martin Jughardt, Bäcker dabier, des Bäckers Christian Jughardt dahier, ehel. Sohn, und Ida Alwine Louise Getdmacher, des verstorbenen Buchdruckers zu Münster Wilhelm Geldmacher, ehel. Tochter Den 28. Marz. Heinrich Wilhelm Friedrich Philipp Kimmel, Küfer dahier, des verstorbenen Küfermeisters Philipp Kimmel dahier, ehel. Sohn, und Katharine Weißenbach, de« Handelsmanns Heinrich Weißenbach dahier, ehel. Tochter. Getaufte. Den 22. März. Dem Lehrer Lorenz Spitz, eine Tochter, Frida, geb. den 15. Februar. Den 23. März. Dem Schäfer Caspar Post, ein Sohn, Ludwig Philipp, geb. d. 3 Marz. Denselben. Dem Bürstenmacher August Gerecke, eine Tochter, Hedwig Juliane, geb. den 28. Januar. Ä , , , . m. . Denselben. Dem Schneider Karl Loth, eine Tochter, Anna Katharine, geb. den 17. Marz. Denselben. Dem Schlaffer Heinrich Kolb, ein Sohn, Wilhelm Heinrich Ludwig, geb. Denselben. Dem Bremser Ludwig Körbächer, eine Tochter, Wilhelmine, geb. de» 25. Januar. Den 27. März, geb. den 14. Februar. Den 23. März. Dem Schreiner Wilhelm Amend, eine Tochter, Elisabethe Wilhelmine, Beerdigte. Ludwig Roll, Bürger und Gastwirih, alt 55 I. 1 M 22 T, gest. den Für Szegedin gingen ferner ein: K. V. X 3. Ung. X 1- Von Kindern der 2. Schule zu Lang-Göns 4.65. S. Bock & Cie. X 20. M. H. X 3. V. v. R. X 12. Th. Mmana, Burkhardsfelden, 1.50. Gg. Hoffmann X 1-50. Daniel Heuser 1. Summa X 47.öj. Um weitere Gaben bittet , Die Expedition deS Gießener Anzeiger«. Denselben. Heinrich Hahn, Taglöbner, alt 66. I. 6 M. 16. T., gestden 21. Mär». Den 26. März. Christine Lind, des verst. Wirths und Conditors Friedrich Lind, ehel. Tochter, alt 56 I. 10 M. 15 T., gest. den 24. März. Den 28. März. Katharine Wacker, geb. Kolb, Wittwe des verst. Burgers und Schneidermeisters Johannes Wacker, alt 78 I. 1 l M. 5 T., gest. den 26. Marz. Für die hungernden Bewohner des Spessart gingen bis jetzt ein- von der Tischgesellschaft im Cafs Leib X 16 25. F. I. X 3. K. B. X 7. Aug Will 3. Frau I St. X 3 M. v Haxthausen X 3. V. v. R. X iv. Summa X 45.25. Um weitere Gaben bittet Die Expedition des Gießener Anzeigers , Wedekind^ Mühl- und Schleifstein - Brüche und Fabrik“ ae7rUpnrdämi'n62 HOF 0.1^X15611 u n beding t VeeH! suchen resp. Vertreter für Giessen und Umgegend. Marienhöii*! P' 1833 Ter Benediktiner ist bis jetzt da« kostbarste Hausmittel u. dieserbalb als treuer Freund in icoer Familie beliebt geworben. Sr ist der beste agcn bitter, wetzhalb derselbe von dem Für>:ltch M Walbeck schen Medicinalrath Herrn Dr Johannes Müller in Berlin, sowie von dcm gerichtlich ver- Bei Abnahme von 5 Fl. freie Verpackung, bei I0FI. freie Verpackung u. 1 Fl. gratis. Versandt gegen Postvorschutz durch die 9He» Wissenschaftlich geprüft und begutachtet. Benedictiner, Doppelkrnnter - Magenbitter, naa> einem aus einem Benedictinerlloster stammenden Recept fabrizirt von- €). Pingel in Göttingen. Fl v. CiL 330 Gr. Inhalt 3 I 50 Pf. , 660 r , 6 , 25 , Knaben Pensionat. 1356) Junge Leute, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen, siudm von Ostern d. I. ab freundliche Aufnahme, gcwiffenhafte Pflege und Veanl- sichtigung in meinem Hause. Pensionspreis billigst, Nachhülfe gratis. Lehrer W. Plaut. Anmeldungen nimmt entgegen die Expedition d. Bl. eibeten Lhemiker Herrn Dr Heß daselbst, nach vorausgegangener chemischer Unrersuchung, gegen AvPetttlofigkeit.Verdauungsbcschwcrdeu und sonstigen daraus entstehenden Störungen im menschlichen Organismus auf da« beft’ empfohlen wirb. iaufenbe von Anerkennungen über die Bor-üglichkeit des Benediktiner sind bereits dem Fabrikanten zugegangen Beim Herannahen der schönen Jahreszeit bringe ich einem verebrlichen Publikum meine Restauration zur Marieniiöli in empfehlende Er-nnerung. Namentlich mach- ich darauf aufmerksam, daß die w beUevlen Waffeln nur alle-n ächt bei mir zu haben sind. Für em gute» wd» Bier und gute Speisen bestens sorgend, empfehle ich mich Hochachiungsvou jL. Möhr Ww-, geb, pansch. Da ich mehrseitig habe wahrnehmen müffen, als hätte ich meine Lithographie und Steindruckerei sowie das D^usterzeich- nen aus Stoffe rc., veranlaßt durch den Tod meines Sohnes Carl, aufgegeben, und dieses aber nicht der Fall ist, sondern nach wie vor fortbetreibe, so bitte ich, mich auch fernerhin mit gütigen Aufträgen beehren ru wollen und zeichne achtungsvoll 2089) Joh. K. Brühl, Lithograph. b er lagen u.Engros^Skrfonbt durch C. Pingel, Göttingen, (Provinz Hannover). Atteste wie nachfolgende» stehen in großer An»ahl |u Jedermamtt «nficht »ertit; Attest: Herr Peter Waldbier, fßl Poslvote in Daßwang, Bayern, Oberpfalz, berichtet: Ich befinde mich auf Ihren Benedictiner ganz gesund, mein Magenleiden ist bereits geschwunden und werde den Benedictiner dieserhalb bestens rekommandiren :c. (21) Nur echt zu haben in den meisten Apotheken, Solonialwaaren- und Deltcatessen-Handlunaen. ^3) •.< Bekanntmachung. 2065) Das Fahren der zwei städtischen Gießfäster soll im Subrnissions- weae vergeben werden. Die hierauf Rcflectirenden wollen ihre Offerten binnen 8 Tagen von heute an verschlossen bei unterzeichneter Stelle, woselbst die Be- dinaunaen eingesehen werden können, einreichen. Gießen, den 28. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Lohrinden - Verkauf. 2077) Der diesjährige Ertrag an Lohrinde aus den fürstlich Solms- Braunfels'schen Waldungen und zwar 1. Forst Altenberg — Distr. Herrnhölzchen — 25jährig ca. — 200 Ctr. 2. „ Kraftsolms — Distr. Dickebau — 20 „ „ = duu „ Distr. Forst und Oberwetzer resp. Oberquembacher Landheeqe 20—22 „ H — „ 3. „ Heisterberg — Tistr. Slingelkaut - 18 „ „ = 200 „ Distr. Rühlbachskopf — 18 „ „ — 120 „ Zusammen 1020 Ctr. -oll im Wege der Submission »erkauft werden, wozu Termin aus den S. April d. I-, Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rentamtsbureau anberauml ist. Kaufliebhaber werde« ersucht, ihre Gebote verschlosien mit der Auffchnft Lohverkaus betr." bis zu genanntem Termine, an welchem dieselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten eröffnet werden sollen, hierher em- zureichm.^ * Quf fürstliche Kosten geschält und werden Gebote (per Centner) sowohl auf den Ertrag der einzelnen Distrtcte als auch auf das ganze Quantum angenommen. Braunfels, den 26. März 1879. Fürstliches Rentamt. Menget. Bekanntmachung. 2076) Bei mißlungenem Gütever- such wird über das Vermögen des Handelsgär.ners Johannes Korn dahier, der förmliche Concurs erkannt und werden sämrntliche Gläubiger des- selben vorgeladen, ihre Forderungen unter Vorlegung der Beweisstücke im Lernun den 23. April 1. I., Vormittags 10 Uhr C. Z., tem Sontradictor gegenüber unter dem Recktsnachtheil der Ausschließung von der Maffe anzumelden und zu begründen. Marburg, am 25. März 1879. König!. Amtsgericht Abteilung HI. Verweigerungen. Mittwoch den 9. n Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in meiner Amtsstube Hierselbst die diesjährigeLohe aus den Gemeinde- Waldungen von Dornholzhausen, Hörnsheim Klein-Rechtenbach, Vollnkirchen und Volpertshausen, (zusammen circa 350 Centner) öffentlich versteigert werden. Die Gebote können vorher auch schriftlich eingereicht werden. Groß-Rechtenbach, 28. März 1879. Das Bürgermeister-Amt. 2074) Hardt. Holzverkauf. Donnerstag den 3. April er., Nachnunags um 1 Uhr, wird bei Vorsteher Mahrhausen in Odenhausen nachoerz. Holz aus dem Gemeindewalde Odenhausen versteigert: 181 Rmtr. Buchen-Scheit-Knüppel, n Kiefern - Knüppel, « Stöcke, Reiser, 59 574 74 894 „ „ Reiser. Crofdorf, den 27. März 1879. 2073) Das Büraermeister-Amt. "Montag den 31. März u. diefolgendenTage, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, werden im Laden des Hermann Gcrleke im Hause des Herrn 3uhu6 Bach am S-lt-rsweg dahier eine Partie Herren- und Knabenanzüge, Schlafrocke, Tücher zu Winter- und Sommeranzugen, Sammet, Äuitcrieuge, Shirting, Hemden u. H-mden- Zn ätz-, Kragen, Mansch-tt-n, Shlwi-, Ho -nträa-r, Knopfe und dahin -.rsichla- acnde Artikel, ein Standspiegel,e,n Schreib- puit, eine electrische Sch-llen-inrichtung und sonstiges Ladcnmobiliar öffentlich gegen Vaarzahlung vnst-ig-tt. Gießen, den 24. Marz 18/9. 1927) M. Pilger, Massicuratvr. Holzversteigerung. I. Donnerstag den 3. April, von Vormittags 9 Uhr ab, werden in der Freiherrlich von Rabe- nauischen Oberförsterei Rabenau, Dis- tricte Rinnwege Abth. 7 und 10 und Ste'nberg Abth. 2a und 17 versteigert: 26,85 Fstmtr. Nadel-Stangenholz und 32,25 „ Nadel-Stammholz. II. Freitag den 4. April, von Vormutags ^/'z9 an, in den DistrictenHolzapfeltrusch,Dietzen- ko hl, Miltelburger Seif, Steinberg Abth. 3 : 72 Rmtr. Nadel-Scheiter, 76 „ Nadel-Knüppel, 291 „ Buchen-Stöcke, 864 „ Nadel-Reisig, 475 Fstmtr. Deibstangen, öffentlich meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft am 3. April ist V2$ Uhr Vormittags im District Holzapfeltrusch auf dem Wege von Keffelbach nach Wermutbshausen; am 4. April am Eingang in den District Holzapfeltrusch. (2078 Keff lbach, am 27. März 1879. Die Freiherrlich von Rabenauische Obe>förstret Rabenau. Fr. Hoppe, Oberförster. Holzversteigerung. Dienstag den 8. k. Mts. sollen öffentlich versteigert werden: I. Im Gemeindewald von Großrechtenbach von Vormittags präcis 9 Uhr ab: 2 Eichenstämme I. Kl. — 7,82 Fstm. 4 „ II. „ 7,40 „ 33 „ HL , 21,73 „ 5 „ IV. „ 1,20 „ 39 Kiefernstangen I. Kl. 23,50 Rmtr. Eichen- resp. Buchen- Derbholz. 351,00 Rmt. Rester. Mit dem Stammholz wird begonnen. II. Im Gemeindewald vonHörns- h e i m von Nachmittags präcis 2 Uhr ab: 2 Eichenstämme I. Kl. = 7,75 Fstm. 2 „ II „ 3,86 „ 22 „ III. „ 19,59 „ 5 Rmtr. Eichennutzholz. Zusammenkunft auf der Frankfurter Straße. Großrechtenbach, 28. März 1879. Das Bürgermeister-Amt. 2095) Hardt. Arbeitsversteigerung. Montag den 7. April d. I., Vormittags 10 Uhr, ollen nachstehende Arbeiten und Liefe- mügen zur Herstellung der Stallungen bei der Mühle zu Arnsb arg, bestehend in: Maurerarbeiten, veranschl. zu 459,20 Zimmerarbeit, H n 90 20 Schreinerarbiit, II u 48,50 Scblofferarbeit, H ti 83,80 Pflasterarbeit, n n 180,— Weißbinderarbeit, H H 147,50 Lieferung von 8000 Ruffen- stetne, veranschl. zu 160,— Lieferung von 60 Ctr. Kalk, veranschl. zu 72,— unter den bet der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Laubach, den 27. März 1879. Gräflicher Bauaufseher: 2079)Seitz. Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 9. April d. I., Nachmittags 3 Uhr, soll die zur Herstellung eines Kanals erforderliche Maurerarbeit, veranschl. zu 420 Mark, in dem Gräflichen Hofe zu Utphe versteigert werden. Laubach, den 27. März 1879. Gräflicher Bauaufseher. Seitz.(2080 Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 9. April d. I., Vormittaas 10 Uhr, soll in dem Gräflichen Hofe zu Obbornhofen die Herstellung eines Stückes Chauffee, veranschlagt zu 210 Mark, versteigert werden. Laubach, den 27. März 1879. Gräflicher Bauaufseher Seitz. (2087 Aeilgeöotenes. 2091) Ein Handwagen für Möbel- Transport ist gegen Vergütung zu verleihen, auch wird derselbe billig verkauft Emil Orbig, Reichen'and. Neue Kartoffel, Pariser Kopfsalat, „ Radiescben, Frische Maikräuter, empfiehlt die (2092 Delikatessenhandlung von Carl Schwaab. 2093) Soeben frisch eingetroffen Feine Gothaer Cervelatwurst per Pfund «M. 1,40. C. 11. Textor, ___Brandgafse. 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Die Beerdigung findet Montag Nachmittag 2 Uhr ohne besondere Einladung statt. ' (2086 387) QO Danksagung. Allen Denen, welche unsere innigst geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Hnthnrina Wacker zur letzten Ruhestätte begleiteten, sagen wir hiermit unfern herzlichsten Dank- Gl eßen, den 29. März 1879. Die Gartenlaube 1 Mark 60 Pf. Restauration Junker. 2012) Ein Ochsenknecht gesucht bei- Friedr. Texror a. d. Hardt. Theater in Giessen. (Cafe E.eib.) Sonntag den 30. März^ Abonnement suspendu! Kindervorstellung^ NacbnilttagS um 4 Uhr: Lügenmäulchen und Wabrheitsmündchen. Kindermärchen für die Bühne bearbeitet in 4 Acten v Görner. Hierauf: Die Äanbertroinmel. Komische Pantomime mit Tanz. Abendvorstellung;u ermäßigten preisen 5 Neu etnftudirtr Miittersegeii oder die neue Fanchon Schauspiel mit Gesang in 5 Acten nach dem Französischen des Lemoine. Musik von Scköffer. Preise der Plätze: Sperrsitze: 1 Mk- l. Platz 75 Psg. 2. Platz: 50 Pfg. Gallerte: 25 Pfg. Montag den 31. März. 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Mit Porträt des Prinzen Alexander von Battenberg. — Vor der versunkenen und wiedergefundenen Heilquelle in Teplitz. Von Dr. Gustav C. Laube in Prag. — O glücklich, wer ein Haim gesunden! Gedicht v August Sturm Mit Originalzeichnung von Knut Ekwall: Willkommen! — Geächtet. Roman v. M. Gerhard. (Schluß.) - Am Familientische: Bienenfleiß. — TieKaffeekrankheit. — Aus der Bildungsgeschichte eines Andaman- Negers. Mit einer illustriten Beilage: Die Aufhebung von Paragraph Fünf des Prager Friedens. Mit Originalzeichnung: Aus Nordschleswig. „Hurrah, § 5 ist aufgehoben V* 2039) Em schön möblirtes Zimmer für einen Einjährigen zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 2048) Ein Familienlogis zu vermiethen und gleich beziehbar. _______Fr. Blnmöbr, Schießgärten 2062) Zimmer zu vermietben bei _______H. Noll, Sonnenstraße B. 74. 2060) Ein Nebengebäude (zum Ällein- bewohnen) mit etwas Grabland zu ver- miethen. Wo? sagt d. Exped. d. 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Mainz. 2013) Ein zuverlässiger tüchtiger Buchhalter (Kaufmann) findet zeitweise Beschäftigung. Näheres bei der Expedition unter Nr. 5635_______________________ 2061 Bei der Lehrerconferenz am 26. d. Mts. wurde ein schwarzer Palatin verwechselt, weshalb man um gefälligen Umtausch im Eafö Ebel biltet.__ 2021) Eine zum zweitenmal stillende Amme wird gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Bltts. Louis Grail, Mäusburg. Für Schneider. 1949) Geübte Rockmachee finden Beschäftigung bei Carl lleuzeroth. wxe • r in allenBreiten, sowie Phcep» iri«-$)iiir.-e 1 UOOCT) Sri. C Sack, _________Reichens and C. 123. Hüte zum Waschen und Fa?on«iren werben angenommen von (1647 W. Pauly 8t O Schmidt. Geld- Cours. JL 16 18-22 16 18-22 20 39—44 16 65-70 16 65 9 54-59 4 17-20