79: AV *< M: Leisters NUNg ; dük im Äonn in nrth. mT erei- tnubcr dem flfe Leib. OH MIM. Bichensand- nhofsstr. 934. Mg8- se®. seideilsamt. 'er Blumen ' Dam »ii. ige GWgssest letzttn General- Ven 29. Rovbr-. iel) ohnedanquet s*** p.tk-—- ä»I>gt i'" rnen- •WL’ßitnu ^*2 im: § I. Veremsoor- bai- rrn Schneider: nb seine ilhi|tr!te rift" iGinleitun-)' ifte können 'zlichwillkon-^ Vor Mollzir'her. de fran^is » , lüi. Mitbode K G. bei^a? ück'Ds Hch 278. Samstag den 29. November 1879* Aießener ^Anzeiger AMP- Md AmtsM für den Kreis Gieße«.____________ NedacttorrSknrreaur | Schulstraße B. is. ErpedittonSvureau r J v p -----------------------—---Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 26. Novbr. Der ärztliche C-niralausschuß des Groß- herzogthnms tft heute zu einer zweitägigen Sitzung dahier zusammengetreren urd hat unter dem Vorsitze des G'-ßh. Mmsterialraths Weber als Vorsitzenden der Ministerialabtheilung für öffentliche Gefundheitsxffege seine B»°thun- gm begonnen. E-ickteren sind außer den Mitgliedern d-r M>nisterialabthe.lug. den Großh. Ober Medicinalräthen Dr. Pfeiffer, Dr. Reißner, Dr. Hallwachs und d^m Grvßb. Ober-Medicinal-Affeffor Dr. Lorenz, die Herren: ordent- licher Proieffor Dr. Kehrer aus Gießen, Kreisarzt D^ Köhler aus Laubach, Kreisarzt Dr. Schenk aus Alze«, praktischer Arzt Dr. Kupserberg aus Mainz, Medicinalraih Di. Mogk aus Offenbach, Kreisarzt Dr, Glasor aus Gießen Medicinalrath Dr. Jäger aus Darmstadt, Medicinalrath Di. Helblg, M - einalrath Dr. Köhler ans Offenbach und Tireclor Dr. Sehrt aus Hosheiur. Als Gegenstände der Berathung sind in Aussicht genommen' A. Begutachtung folgender Angelegenheiten, über welche bereits die Aeußerungen oder Anträge von ärztlichen Kreisvereinen vorliegen. 1) Entwurf neuer Reichs-Vorschriften für die ärztlichen ApprobaNons- Prusunge,^rschläge Bdteff8 Abänderung der Pharmacopoea Germanica; 3) Organisation der ärztlichen Kreisvereinc, insbesondere die Aufstellung bestimmter Normen für das Verfahren der ärztlichen Ehrengerichte (Vorstellung des praktischen Arztes Herrn Dr. Frank in Reinheim); 4) Mute! zur Förderung der Einrichtung von Ortsgesm dheitsräthen (Anträge der ärztlichen Kreisvereiue Darmstadt-Groß-Gerau und Gießen) , 5) Sicherung der Armenkrankenpflege in d-n Landgemeinden w'd bes Honorars de? prakttschen Aer.te bei Behandlung nichtzahlungs fähiger Kranken. $ Z. Vorbereite, de Berathung über nachstehende Fragen. j) die Stillung der praktischen Aerzte nach der dermal,gen Rnchsge- setzgibung, insbesondere die Frage einer Revision der emschlagenden Best m- 4J bl' tlt 8Tafl.€’ ®dd,e für eine Revision der bestehenden M-dictnaltaxe als leitend anzunehmen sein würden. c Nyrläufige Besprechungen über i 1) bk Erhebung der Sierblichkeitsstatistik (Leichenschau, Reichs-Leichen- schaugefttz) ejner K-ankheitsstatistik und die Ermittelung der Iota- kn Jnfe-tionskrankhelt-nund der Malaria- krar.kbetten sErmittelung der ursächlichen Momente. Anzeigepfltcht^-.er Familien^, - * l ä ic. Abarei zuna des llmfangs derselben, Normativ' ^sttmmurgen über die Aussetzung des Schulunterrichts beim Ausbruche solcher Krankheiten), Mitwirkuna der ärztlichen Kreisvereine und der einzelnen rfÄÄSW v-, «W- «.Md. ‘"“•’&bi.Ä.i™« ,i°<- e«w<" »-M»»< vorhandenen Geisteskranken, welche nicht in Irren- oder Pflegeanstalten unter- ßC ^Darmstadt, 26. November. Der Abg. Di. Schröder hat bei dem Bureau der zweiten Kammer den Antrag übergeben: , -c, ~ - Die Kammer wolle die Großh. Regierung ersuchen, in baldige Grwä' mira xu rieben wie der Vermehrung dcr in sittlicher, gesundhettlrcher und wirchschastlichec'Beziehung nachiheiligen öffentlichen Tanzbelustigungen (Tan^ musiken) vorgebcugt und deren Abhaltung über eine gew sse Zahl jedem Jahre hinaus durch beträchtliche Erhöhung der dafür an den Staat zu leistenden Stempelabgobe vermieden werden könne. Die dem Anträge beigegebenen Motive lauten : 1) Die große, im letzten Jahrzehnt in Stadt und Land mwerhaltniß- mäßig "gestiegene Zahl der öffentlichen Tarzoergnügungen und ^^musinn, womtt e.fahrungsmäßig nicht selten schwere Nachcheile sur bi- B-'heittg en (z. B. Dienstboten und Herrschaften) verbunden sind. Von den sog Tanz talons in Städten 'st dabei ganz abzusehen. 2) Die Gefahren für d,e noch kaum aus der Volksschule cntlasicne Jugend beiderlei Geschlechts, ^welche häustg ohne elterliche Aussicht dort schon Nächte durchschwärmt, z. B. eold?e, Ä rod? die obligatorische Fortbildungsschule zu besuchen haben. Keines- weas will Antragsteller einem geordneten, von Zett zu Zelt sich mkbetfjolcn« den Ta»lv-ranüg-n entgegentreten oder solches erschweren, wie es früher an Kirchweihen und^ Jahrmärkten, zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten gcub ivurde oder in geschloffenen Gesellschaften und Vereinen statthat. Nur MMel und Wege soll-n gesunden werden, wie dem zum Schaden des öffentlichen Wohlstandes der Wohlfahrt und Sittlichkeit setzt zu häufig austretenden LnzLkwes'en vor^beult r.nd wie ferner die un.rwachsene Jugend vor der Theilnahme daran einigermaßen bewahrt werden könn . Dast Ochste Mittel dafür scheint eine Erhöhung der Stempelabgabe für die Tanz-Er oubn ß che zu sein ' wobei die Abgabe je mit der wachsenden Zahl der Erlaubnihscheine in -dem Jahre für den darum Nachsuchenden ohne Weiteres zu erhöhen wäre. Voraussetzung der stempelpflichtigen TarzErlaubnißscherne ist i a. daß di-'bei den öffentlichen Tanzvergnügungen thätige Musik bezahlt wird, . LP s. und Getränke dabei gegen Zahlung verabreicht werden. Berlin, 26. November. Der Großfürst und die Großfürstin Wladimir folgten Dienstag Abend nach Schluß der Op-rn-Vorstellung einer Einladung bee Vicepräsidenten des Ministeriums, Grafen Ltolberg, ,um ^ee. Heute Vormittag 11 Uhr fand in der griechischen Kapelle der russischen Bo - schost Gottesdienst statt. Die Kinder.des großfürstlichen Paares trafen heute ,.us L^dwwslust^hier b„ „Parlam. ßornf»-" do^schrtttSpartei akit von einem Preßproeeß Kenntniß, der wegen deö Flugblattes mit bet U.b-lschrift i ,200 Millionen Mark neu- Steuern", das bei den Reichstagswahlen von dem geschästssührenden Ausschuß des ^tschrtttlickn C-ntralwchl-Somiläs versandt wurde, angestrengt worden ist. Mw entnehmen btt ^DaS^Flugblatt wurde vielfach belangt, "^r ^erall freigesprochen. In Brauusberg hatte der Staatsanwalt aus Grund des § 131 des Strafgesetz buchs Klage erhoben, weil das Flugblatt „im Juli i>878 Jnlande enchellte Thaisachen, wiffend daß sie entstellt sind, öffentlich verbreitet habe, um da- duick die Anordnung des deutschen Bundesraths vom 11- Ium 1878 fidi^u machen." Die Anklage wurde vom erstinstanzlichen Richter und(danach auch vom ostpreußischen Tribunal als unbegründet zmuckgewiesen. Das Ober Tribunal aber befahl die Eröffnung der Untersuchung, und nun kamt e» Bot der Kreis-Deputation zu Heiligenbeil zu einem fr«,sprechenden Erk-nntniß. Aus diesem Erkenntntß ist solgender Paffus int-reff-nt: »Jf' ^n- eigen hüm. Uch- Lage wird die im Herbst 1878 erhobene Anklage gegenüber der letzt klar zu Tage tretenden Politik der Reichsregierung gesetzt. wklch,d den Ausfuhrun aen des Flugblattes entsprechend, in der Thal durch die Vorlagen an drn Reichstag ih?e Absicht auf das Deutlichste documentirt, die Einnahme des Reichs durch neue indirecte Steuern und Zölle m erheblichem Maße zu erhöben." Das Oberlandesgericht zu Königsberg ^- Pr- bestätigt^ Urtheil. Erwähnung verdient noch, daß der Denatspräsident ^effendorff den Vorsitz im Gerichtshöfe für diesen Proceß aufgab, weil er in seiner^heren Stellung als erster Staatsanwalt in Berlin sich bereits mit diesem Flugblatt zu beschäftigen gehabt und daffelbe freigegeben habe! — Das Retchspatentamt hat in seiner ^omrabend-Sitzung e neu für die aesammte deutsche Eisenindustrie hochwichtigen Beschluß gefaßt, indem es beschloß dem Anträge auf Ertheilung eines Patents zur Ausnutzung des von dem Engländer U. S. Thomas erfundenen Verfahrens zur Entphosphorung des Roheisens zu entsprechen. Die Anwendung dieses für die Soncurrenz der deutschen Stahlindustrie mit der englischen entscheidenden Verfahrens rst damit auf rieseniaen Werke beschränkt, welchen der englische Erfinder die Ausnutzung ?ttiwr"Erfindung übertra^n hat. Di- En.sckeidung des Pakntamis hat m ven beih-ilig!-^Kreisen große Sensation h-rvorgerufen und wird ohne Zweifel angefockien werdem Rovbr. Bei Beginn des Winters, wenn sich 4 Kmwffel?im Besitz des fod. U«inen vielfach eine Verkaussweise des Branntweins betrieben, welche bezüglich fJÄTSÄ. «•’ w”'- M »" bedürftige kleiner- Besitzer und Arbeiter bringt in die Bre>inei-i rgend e Quantität Kaitoffeln und erhält für diese °w° -ntspr-ch-n ° Quantität Spiri- lus oder präpariiten Branntweins. Auf welche We s s kaussstellen b-st-uert werde»? Die Menge des auf diese We se m einer ein relnen Brenrerri vertriebenen Branntwcrns ist oft viel gröh , w-i'oder Lni Schankwirthßchasten in dem vorgelegten Gesetze keine Spuren, auch diesen Handel mit einer Lte.. zu belegen. vollkommenen Ablaß" LL SS •-»»* -* “ÄS Dllariat durch Circular den Cnratclerus darauf aufmerksam„dc.ß der hpiTinen Vater Leo XIII zum Andenken an dre vor 25 Jahren stattgetundene Erklärung des Dogmas der unb-fl-ck.-n Ewpfängniß der G°tt-smntt-r Maria und^in^tk^ Kirche einem^öffektti^ Oratorium im Sinne des heiligen Aus Sachsen. Dem „Werdaer 26oche h Weber erschütternden Z°7en: In Mül,en Lt J °b /st „,11 Fr. Klitsch in feiner Wohnung -'verhungert. w Tbüren daß er zu denen gehörte, welche sich noch scheuen, das Brod vor ^»re» zu suchen. Es sind, wie sich nunmehr durch Aussage seines hinierlaflenen zwölfjährigen Knaben herausstellt, oft Tage vergangen, ohne daß er sich den Hunger stillen konnte." Wie der conservatioe „Sächs. DolkSfreund" hört, sind den Regierungsbehörden bereits Mittheilungen über die traurigen Verhältnisse der Weber in Mülsen gemacht worden. „Es steht gewiß zu erwartens meint das genannte Blatt, „wenn wirklich ein Nothstand constattrt wer- den sollte, daß dann die werkthätige Liebe sich der Armen annehmen wird." Die „F. Z-" meint mit Recht, daß es nach dem oben Mitgethetlten einer besonderen Constatirung des Nothstandes nicht mehr bedürfen sollte und daß anstatt des Anrufs der „Werktätigen Liebe", dem Staate die Pflicht schleuniger und ausgiebiger Hülfe dringend nahe zu legen wäre. Die Prioatwohl- thättgkeit werde wohl daneben noch Raum genug behalten. Hesterreich. Wien, 26. November. Meldungen der „Polit. Corresp." Die von einem Blatte gebrachten Daten über das Heeres-Budget für 1880 beruhen auf Erfindung und weichen wesentlich von dem vorzulegenden Budget ab. — AuS Konstantinopel: Mukhtar Pascha erhielt Befehl, mit 20 Bataillonen nach Gustnje zu marschiren und die Uebergabe dieses Platzes an Montenegro gegenüber den widerspenstigen Arnauten zu bewerkstelligen. Dänemark. Kopenhagen, 26. Novbr. „Dagbladet" schreibt anläßlich des Besuches des Königs in Berlin: Unsere bisherige reservirte Haltung war der Ausdruck berechtigter Gefühle. Es sei jedoch ein Mißverständniß, wenn Deutschland glaube, es prägten sich darin feindselige Hintergedanken aus. In Dänemark herrsche nur Eine Meinung vor von der Nothwendigkett und Bedeutung freundschaftlicher Beziehungen zu Deutschland. „Unsere Wünsche für gute Beziehungen sind aufrichtig." Für Deutschland werde der Besuch ein Beweis sein, daß wir die Beziehungen zu Deutschland wie diejenigen zu den anderen großen europäischen Mächten betrachten. — „Faedrelandet" äußert sich in ähnlicher Weise. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz - Bureau. Frankfurt a. M., 27. Novbr. Der König und die Königin von Dänemark sind heute Abend via Kassel nach Berlin abgereist. Berlin, 27. Novbr. Die Gräfin Rantzau, Tochter des Fürsten Bismarck, ist vorige Nacht von einem Knaben entbunden worden. Bukarest, 27. Novbr. Die ordentliche Session der Kammer wurde ! heute durch eine fürstliche Botschaft eröffnet. Die Kammer wählte Rosetti wieder zum Präsidenten. Wien, 27. Novbr. Nachrichten aus Sofia zufolge hat der Fürst von Bulgarien die Demission des Cabinets angenommen. Wien, 27. Novbr. Meldungen der „Polit. Corresp." Aus Sofia. Der Fürst verweigerte vorerst, die Adreffe der Skupschtina aus die Thronrede entgegenzunehmen, welche ein eclatantes Mißtrauensvotum gegen das Ministerium mit Einschluß des Kriegsmtnisters enthält. Nichtsdestoweniger wurde Kara« waloff Seitens des Fürsten berufen, damit er die Bildung eines aus Conservativen und Liberalen bestehenden Ministeriums übernehme. — Aus Cettinje. Der Senatspräsident Petrovich hat sich nach Andrtjevica begeben, um von dem mit 15 Bataillonen Nizams in Plava und Gustnje einrückenden Achmed Mukhtar Pascha die genannten beiden Distrtcte zu übernehmen. Berlin, 27. Novbr. Die Schanksteuer-Commission des Abgeordnetenhauses nahm zu § 1 der Vorlage mit 12 gegen 9 Stimmen den Antrag an, daß die Steuer lediglich auf den Ausschank von Branntwein beschränkt werde. Der so amendtrte Paragraph wurde jedoch schließlich abgelehnt, so baß augenblicklich eine Lücke vorhanden ist, die nur bei der zweiten Lesung in der Commission oder bei der Plenarberatbung beseitigt werden kann. Paris, 27. November. Dem Journal „Figaro" zufolge sprach Prinz Jerome Napoleon bet einem jüngst dem Cardinal Bonnechose abgestatteten Besuche den Entschluß aus, Briefe zu veröffentlichen, worin er sich gegen Artikel 7 des Ferry'schen Gesetzentwurfes, betr. den höheren Unterricht, aussprechen rcerde. Stuttgart, 27. Novbr. Fürst Gortschakoff hat nach zweitägigem Aufentbalte heute Mittag 12 Uhr seine Reise fortgesetzt. Berlin, 27. November. Der Kronprinz traf heute Mittag 12i/2 Uhr hier ein; am Bahnhofe waren zum Empfange Prinz Wilhelm und der Erbprinz und die Erbprinzeistn von Meiningen anwesend. — Prinz und Prinzessin Friedrich Carl begehen ihre silberne Hochzeitsfeier nicht in Glienicke, sondern im hiesigen königl. Schlöffe, wo Vormittags die Glückwünsche der Mitglieder des königl. Hauses entgegengenommen werden und Nachmittags ein Diner stattfindet. — In der gestrigen Abendsitzung der Eisenbahn-Commission des Abgeordnetenhauses, in welcher lediglich die finanziellen Punkte der Garantie dts- cutirt würben, waren die Minister Maybach und Bitter anwesend. Dieselben sprachen ihre Uebereinsttmmung mit den (bereits bekannten) Anträgen aus und erklärten, daß sie zwar nur ihre persönliche Ansicht ausdrückten, sich aber be- mühen würden, einen bezüglichen Beschluß des Ministeriums zu extrahiren und möglichst bald einen diesbezüglichen Gesetzentwurf vorzulegen. Madrid, 27. Novbr. Der Hauptanführer der Aufständischen in Kuba, Chimencs, hat mit allen seinen Anhängern die Waffen niedergelegt und sich den Behörden gestellt. Man nimmt hier allgemein an, daß die gegenwärtige aufständische Bewegung in Kuba überhaupt sehr wenig Aussicht auf Erfolg haben dürfte. Berlin, 27. November. Dem Bundesrathe ging beute ein Gesetzentwurf für Elsaß-Lothringen, betr. die Aufnahme einer 4i/2proc. Anleihe, bis in Höhe von 24,380,000 JL zu. Hiervon sollen 3,200,000 JL zur Regullrung der Wasserläufe, 5,380,000 JL zu Canal- und Schutzbauten gegen Ueber- i nmungen des Rheins, 10,000,000 zu Eisenbahn-Subventionen, 4,000 000 für den Ausbau der Vtctnalwege und je eine halbe Million zur Erweiterung des Betriebs der Tabaksmanusactur und für Tramways verwendet werden. Die Controle führt eine besondere Landesschulden'Commission, welche jährlich an den elsaß-lo-hringischen Landes-Ausschuß berichtet. Paris, 27. Novbr., Abends. Nachlichten aus Cannes zufolge hätte die Kaiserin von Rußland die Reise nach Florenz ausgezeben. — Präsident I Grevy unterzeichnete ein Decret, welches das Tadelsvotum des GmeralrathS der Seine gegen den Prolizeipräfekten Andrieux annullirt. In der Nähe des ^Sitzungszebändes der Kammer sah man heute eine große Menge Neugieriger, welche indeffen vallstänvtge Ruhe beobachtete. Cettinje, 27. Novbr. Nach heute eingetroffrnen Nachrichten wurde Mukhtar Pascha von Albanesen in Gustnje getödret. Lokales. Gießen, 28. November. In Nr. 277 dieses Blattes wird mit eindringlichen Worten der Zustand des Herbergswesens in unserer Stadt geschildert. Nehmen wir hinzu, daß in einer der letzten Nächte ein Handwerksbursche elendig unter freiem Himmel verstorben ist, so drängt sich die Nothwendigkett auf, daß hier Abbülfe geschaffen werden muß. Einsender dieses kann seinen Mitbürgern die Nachricht geben, daß von einem hiesigen Vereine die Einrichtung einer Gejellenherbrrge nach Art der Herbergen „zur Heimath" beabsichtigt wird, und bereits nahe bevorsteht. Die Einrichtung dieser Herbergen ist bekanntlich musterhaft, und hat das Po- lizeipräsibium zu Frankfurt am Main den dortigen Herbergswirthen bereits aufgegeben, ihre Einrichtungen nach den mustergültigen der daselbst befindlichen Herberge „zur Heimath" zu treffen. — Es besteht ferner die Absicht, so rasch als irgend möglich eine Suppenanstalt zu errichten, wie sich solches in Frankfurt vortrefflich bewährt hat. Um der Sache rascher fortzuhelfen, erklärt sich die Exped. d. Bl. gerne bereit, freundliche Gaben an Geld und Naturalien für die „Suppenanstalt" in Empfang zu nehmen und darüber öffentlich zu quittiren. Die Red. d. „Gieß. Anz." Gießen, 2*. November. Ein Stromer-Paar, Mann und Frau, welches allerlei Gebrechen simulirte, um beim Fechten mehr Gaben zu erhalten, wurde abgefaßt und, von den Gebrechen befreit, in Verwahrung genommen. — Ein junger Mann, welcher gestern Abend am Bahnhof den Don Juan unberufener Weise spielen wollte, und bei dieser Gelegenheit einem Mann ein tüchtiges Loch in den Kopf schlug, wurde zur Anzeige gebracht. — (Recurrens-Fieber.) Krankenbestand bis zum 26 November: K Kranke int Jsolir- hause der Klinik, 2 Kranke im Hofgerichtsgebäude. Zugang am 26. und 27. je ein Kranker. — Wie uns mitgetheilt wird, soll in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag ein Handwerksbursche in der Nähe von Groß-Linden unter freiem Himmel gestorben, resp. erfroren sein. Eine doppelte Mahnung, des Elendes dieser Armen zu gedenken. Vermischtes. Frankfurt a. M., 24. November. Das Stadtgericht hat gestern in dem Processe Dcvrient-Frankfurter Theatergesellschaft zu Gunsten des Herrn Devrient entschieden. Das Urtheil verhält die Gesellschaft, Herrn Devrient für die Zeit von September 1878 bis Sep- tember 1880 die Jahresgage von je 15,000 Jt zu bezahlen. Nach dieser Zeit steht cs ihr frei, ihm mit halbjähriger Abfertigung zu kündigen. Die für die plötzliche Entlastung geltend gemachten Gründe weist das Gericht zurück. In Erwägung rein künstlerischer Fragen geht es nicht ein. ' (Fr Z.) — (Zu Dem Brandunglück in Hamburg.) Die „Reform" theilt heute die Liste der Verunglückten mit. Es sind dies: 1) Frau Fanny Levy, geb. Lister; deren beide Kinder 2) Jenny Levy, 17 Jahre alt. 3) Henny Levy, 5 Jahre alt; ferner die Nichte der Frau Levy. 4) Johanna Mündheim, 12 Jahre alt, Tochter des 2. Elbstraße 4 wohnenden Schlachters S. Münbheim. 5) Frau Marie Sophie Wilhelmine Wohlers, geb. Wiebke, welche bei Frau Levy arbeitete. 6) Pauline Behrens, 16 Jahre alt, 7) Elise Behrens, 17 Jahre alt, 8) Johanna Behrens, 8 Jahre alt, Töchter des Kaufmanns Behrens. 9) Elise BartelS, 16 Jahre alt, bei den Bchrens'schen Kindern zur Zeit des Feuers zum Besuche anwesend. 10) Auguste Bartels, 16 Jahre alt. 11) Helene Buhbe, 12 Jahre alt, Tochter des Wein- Händlers Eduard Buhbe, ebenfalls bei Eintritt des Unglücks bei Behrens zu Besuch. 12) Dienstmädchen Louise Lister, 24 Jahre alt, seit dem 9. d. M. bei dem Kaufmann H. Heymann jr. in Kondition Diese Zwölf sind in den Flammen selbst umgekommen; bei dem Versuche, sich zu retten, haben dagegen ihr Leben eingebüßt: 13) Frau Mathilde Kuntze, Frau des Ober-Tele- graphen-Assistenten K. in Eimsbüttel, 28 Jahre alt, welche in Folge des Schwindens ihrer Kräfte das Rettungstau fahren lasten mußte und durch den Sturz auf das Straßenpflaster zerschmettert wurde. 14) Ein dem Namen nach noch nicht bekanntes Dienstmädchen, das, bei der unter 12 angeführten Louise Lister zu Besuch, in seiner Angst aus dem Fenster gesprungen und in Folge der dadurch herbeigeführten schweren Verletzungen unmittelbar hinterher im Kur Hause verstorben ist. — (Was ist Freiheit.) Man stritt sich jüngst über die Bedeutung dieses „schönen Wortes" in einem Wiener Kaffeehause, konnte aber den Begriff beffelben natürlich ebenso wenig fixiren wie . . . Herzog Alba, der bekanntlich der Menschheit das rechte Verständniß dafür überhaupt absprach. Ein alter ungarischer Edelmann, der an einem benachbarten Tische saß und dem Gespräche zuhörte, erhob sich schließlich, trat zu den Streitenden und sagte: ,,Wos ist Freiheit? Will ich Ihnen sagen ganz genau. Kamen Euer Gnaden in meiner Jugend zir 'uns nach Ungarn: erzählten Sie was in Wirthshaus. Gefallt's ml nit, ging ich zu Stuhl richter, sog's ihm. Kommt Stuhlrichter und loßt's Ihnen Fünfundzwanzig aufzählen — krähte kein Hahn danach! Dos wor Freiheit!" SeiiifTisberieht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Aoyd- E. W. Dietz in Gießen. Baltimore, 23. Novbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Leipzig, Capt. Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Novbr. von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. Newyork, 24. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Mosel, Capt H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9. Nobvr. von Bremen und am 11. November von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. Handel und Verkehr. Limburg, 26. November. (Fruchtmaj-kt.) Rother Weizen JL 18.20, Weißer Wetze?. JL—.--, Korn JL 13.40, Gerste 10.80, Hafer, JL 6.70, Erbsen JL —, Kartoffeln JL —• (Durchschnittspreis pro Malter.) — Es dürfte kaum in weiteren Kreisen bekannt sein, daß durch Quetschen, Beschneiden k. beschädigte Silbermünzen nicht verkehrsfähig sind und von der Reichsbank einfach zerschnitten und entwerthet an den Zahler zurückgegeben werden. Es soll damit offenbar der häufigen muthwilligen Beschädigung und Verunglimpfung unserer Silbermünzen gesteuert werden, eine Unsitte, gegenüber welcher die erwähnte Maßregel der Reichsbank gewiß am Platze erscheint. Zu bedauern ist nur, daß dieselbe in ihrer Wirkung in den meisten Fällen nicht den Urheber selbst, sondern fast immer Personen trifft, die dem begangenen Muthwillen vollständig fern stehen und nur zuletzt in den Besitz des Geldes gelangt sind. Um sich vor Verlusten an dem Geldwerthe zu schützen, ist deshalb zu empfehlen beschädigte Sibermünzen nicht in Zahlung zu nehmen, wodurch man zugleich auch am besten den Intentionen der gedachten Vorschrift entspricht. Ein Mahnwort an die deutschen Frauen.*) Wer eben die Schaufenster der Modeiüäden betrachtet, der sieht wiederum in denselben eine Menge von Bälgen prächtig gefärbter Vögel, welche als Schmuck (!?)für Frauenhüte verwendet werden sollen, ausgestellt: denn der Winter rückt heran und man entzieht, wie alljäbrlich, dem im Sommer beliebten Hutschmuck, den künstlichen Blumen, für diese Saison seine Gunst. Allerdings sieht man eben noch wenig Hüte, welche mit dem indianischen Dogelbalgschmuck verunziert sind; aber lange wird's nicht mehr dauern. Die neuen Sendungen der Modistinnen sind schon angekommen, und müssen verwerthet werden. Tausende und Abertausende prächtiger Vögel sind hingemordet, um einem verbildeten Geschmack, einer Modethorbeit zu dienen. Herr A F. Wiener in London theilte schon im Juli in Der „Gefiederten Welt" mit, daß „diese abscheuliche Mode, natürlich von Paris ausgehend, im Anzüge sei." Bälge vom Königspirol, vom Kiivpenhuhn, vom rotben Tangara seien schon im Juni in London auf den Auktionen versteigert worden. Es war kaum glaublich, daß diese von allen ehrenwerthen Männern und Frauen verurtheilte Mode wieder aufleben könnte, weßhalb wir es damals für überflüssig hielten, *) Trotzdem es ziemlich vergeblich sein dürfte, gegen den Begriff „M o d e" zu kämpfen, wollen wir doch vorstebendem „Mahnwort" des Herrn I)r. S chäf er, mitgetheilt in der „Zeitschrift des Thi-r Schutz-Vereins", Weiterverbrettung gewähren. In Gießen giebt es leider auch Geschäfte, welche mit Vogelbälgen als „Hutschmuck" im Laden paradiren. D. Red. 1(8 --°b-L * Hi, freunb: G. ? unb «wies, inj." 1 ^lcheS attttlti ®(: «'M*»M#a Ä,**« 9{® Loch in btn ftyf /,*'“n,e." 3iö6. 11 271 je em ftianln. hum Donnerst,z m °^ben, nsp. etfr0I(!t tstern in dem Proch mt entschieden. tmbtr 1878 bt8 iesn Zeit steht er idc che Entlassung geltend üscher Fragen geht es , L (Fl 3 ) lt heute die Liste tir '; deren beide Ainder Richte der Frau M. Dobntnbtn Schlachtet iebke, welche bei Frau btm8, 17 Zahre alt, i. 9) Elise V-rtel-, um besuche anwesend. , Tochter bei Wein: zu Besuch. 12) Dienst- ai H. Heyniann jr. in dem Versuche, sich ji Frau des Ober-Tele- t8 Schwindens ihrer StraKenpssasier zer- ädchen, das, bei bet i FenÜer t hmtnbn m Sut- Mnh bititi „schönen natürlich ebenso wenig hte Dnständnist dafür enachbartm Lüche s-tz >rn unb sagte: „M . in meinet Jugend za it, Si”8 i» I" ®* ij lufjijlm - H11 MdnB-» W Itt-id-"' 1*l„ 01 *%*>** wn Ä,„ I** iae“Ä* K dwillen w LÄAA t „i-üie «J eiiiz'kbl' ® ggnt SKe -j.s s-ii' *»*«**: ••• N10"1 iS 18.2«. «*' ®„T. Aattvßein <* R Postdarnpser M U* »on 8«mtn T)tt Posibanipser^ ^Wvr.mSren'M 5 Uhr Ä-lgenS * tMeflen wiederholt aufzutretcn, wie wir dies schon früher gethan. Aber der nunmehr offenkundigen Thatsache gegenüber, können und dürfen wir nicht schweigen. Daher richten wir das ernste Mahnwort an alle deutschen Frauen: Führen Sre diesen geschmacklosen, unschönen Hutputz nicht wieder ein, und helfen Sie nickt baut daß durch diese Nachahmung der französischen Mode wiederum eine große Anzahl nükltcher und schöner Geschöpfe der Eitelkeit der Menschen geopfert werden. Denn nur durch c>bre Mithülfe kann vtesem geschmacklosen Unsinn, dieser Modethorheit gründlich gesteuert werden, wenn Sie einmüthig dieselbe verdammen und Ihren Putzmacherinnen verbieten, Vogelbälge als LerUerunq für Ihre neuen Winterhüte zn verwenden. Ein Anfang zum Guten ist ja schon „macht denn wie wir erfuhren, beklagen sich viele Putzmacherinnen darüber, daß ihre Vogel- ialgtoaare nicht gern gekauft werde, da darüber fch°n diel g-schrt-b-n worden fei. Die Frau ist die Hüterin der guten Sette unb sollte dafür sorgen, daß sie sich dieser Loben herrlichen Aufgabe nicht entfremde, daß das edle Dichterwort: * y Willst Du genau erfahren was sich ziemet, So frage nur bei edlen Frauen an: Denn ihnen ist am Meisten d'ran gelegen, Daß alles wohl sich zieme, was geschieht. mckt zur Unwahrheit und die Achtung vor der deutschen Fruu nicht vermindert werde. Darum helfen Sie alle an Ihrem Theile mit, daß diese barbarische, dem Zartgefühl der Frauen hohnsprechende Mode nicht wieder in Aufnahme komme; wenn Sie ernstlich wollen, so werden Sie sehen 'es geht gewiß. Gtebt es doch so vieles Andere, was verwendet werden könnte, ist doch unsere erfindungsreiche Zeit nicht arm an „Neuheiten", welche Sie bester kleiden werden, als die Bälge gemordeter Vögel. Seien Sie in diesem Grundsatz einig, dann wird selbst die allmächtige Mode sich Ihrem Willen fügen." Pr Schäfer. Irischdücker in Gießen. Sonntag, den 30. November. Ludwig Kroneberg, Neustadt. Karl Plank, Wolkengastc. Gustav Eger, Lindenplatz. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde juGießen. Gottesdienst: Sonntag den 30. November. (1. Advent.) Morgens: Pfarrer Schlosser. — (Feier des heiligen Abendmahles.) Nachmittags: Gymnasiallehrer Stamm. Vor- und Nachmittags wird eine Eollecte für unsere Kirche erhoben. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 30. November bis 6. December besorgt Pfarrverwalter Schöner. 0 Seltersweg. 7720) Jl. Bei 10 Centner frei in's Haus, liefert Andr. Euler. 6916) Portefeuille-Waaren. lili Klinket. 7603) Wallthorstraße. 7721) tmninjrniif oo cn 7.— 8— 9.— 1.20 1.30 GIESSEN, Buchbinderei Papier-, Schreib- u. Zeichnenmaterialien-Handlung. 7743) Eiserne Kehrrichigefäße, auch als Kohlenbehälter verwendbar, bei Emil PLftor. 7740) Gebrauchte gute Schlittschuhe zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Tannenfcheitholz, la. Qualität geschnitten. ...... gehackt . ....... oder per Ctr...... Buchenhol; per Ctr..... 7700) Eine Partie sehr gut erhaltene Herren-Kleider, insbesondere 2 Pelzmäntel , mehrere Winterüberzieher, wobei auch solche für Knaben von 8 bis 16 Jahren, Hofen u. dgl., verkaufe ich sehr billig. I. Rothenberger, Lindenplatz. Frische Apfelsinen Aeilgeöotenes. Kleingemachtes Tannen- u. Buchenholz empfiehlt (7664 H. I. Köhler, Gartfeld. 7744) Schlittschuhe, Schlittengeläute, Eissporen, broncirte Kohlenkasten, Schirme und Feuergerätheständer rc. bei Emil Pistor. Patent-Kedersohlen, dreifache Haltbarkeit gegen gewöhnliche Sohlen und vollkommen wasserdicht. Dieselben sind zu -Originalpreisen hier nur bei Herrn Wilh. Balser zu haben. 6611) Theodor Küchler. Petr - Garnituren in schöner Waare empfiehlt äußerst billig (7572 Julius Buch. Bekanntmachung. Nachverzeichnete Kursänderungen werden zur Kenntniß gebracht: 1. I. Personenpost Lauterbach—Schlitz Aus Schlitz 525 Vorm., in Lauterbach Bhf. 7° Vorm., in Lauterbach Stadt 7 Vorm. 2. II. Personeupost Lauterbach—Schlitz. Aus Schlitz 40 Nachm., in Lauterbach Bhf. 535 Nachm., in Lauterbach St. 5" Nachm. 3. Personenpost Grebenhain—Stockheim Bhf. 350 435 Aus Grebenhain 22° Vorm., durch Gedern Vorm., durch Hirzenhain y0 Vorm., 520 durch Ortenberg Vorm., in Stockheim Bhf. 610 Vorm. 4. Personenpost Echzell—Nidda. Aus Echzell 4*° Vorm., in Nidda 6* Vorm. Gießen, den 27. November 1879. Kaiserliches Postamt. Lochmann. Franks. Würstchen empfieblt (7735 Emil Fischbach. Erste Auszeichnungen in Paris, Ulm, Wien und Phila-1 7123) delphia. Löflund’s ächte Malz-Extracte reines eoneentrlrtes, gegen | Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Ath-1 mungsbeschwerden, Keuchhusten, über-1 Haupt Brust- und Halsleiden, mit Einen für blutarme Per- I sonen, mit Chinin als Kräftigungs-1 mittel für Frauen u. Reconvales-1 centen, , I mit Kalk, für schwächliche, mit englischer Krankheit behaftete Kinder, sowie für Lungenleidende ärztlich empfohlen- Löflund’s Malz-Extract mit Leberthran, gleiche Theile Malz-Extract u. feinster Dorsch-Leberthran sind hier zu I einer Emulsion verbunden, die, in Wasser oder Milch gelöst, sehr viel leichter zu nehmen u. zu ertragen ist als der Leberthran für sich ; das lästige Ausstößen wird vermieden und besonders Kinder nehmen ohne Schwierigkeit dieses ausgezeichnete neue Mittel, das von Dr. Davis in Chicago vorgeschlagen u. von Loflund eingeführt wurde. Löflund’s Kindernahrung, ein Extract, welches durch einfaches Auflösen in Milch das als „Eie- blg’eche Suppe46 bekannte vor- | treffliche Kindernährmittel bildet. I Zu haben in allen Apotheken. Schlittschuhe. u. alle Sorten Schrauben- schlittschuhe empfiehlt in größter Auswahl zu den billigsten Preisen Fried. Kühne junior. Niederlage der GESCHAFTSBOCHER-F ABRIK J. C. König &Ebhardt HANNOVER Buch- und Steir.druckcrei. Giessen ^ELTERSWEG C. l'J'J. Papiere & Bureau-Requisiten age^üR UND lager J. €. König L ELhardt, Hannover pESCHÄFTSBÜCHER - pABRIK pNIIR NSTALT pTEINDRUC^^" ^ Brennholz. ä Rmtr. empfiehlt (7739 Carl Schwaab. /jw'Vollst. Apparat m. Zubehör M. 8. X-jr,4lll /ßV Der», in f. pol. Holtkasten M. 15. ^pTDere. inf. eleg. Lederetuie M. Verfahren einfach und schnell Für Pferdebesitzer Äeckllollenbeschläge unter Garantie zu billigem Preise liefert 7747) E. Mohrmann, Lehrschmied, Gr. Veterinär-Anstalt. Schlittschuhe in schöner Auswahl bei (7748 I. G. D. Bapst. Schellfische treffen heute ein. (7749 Gg. MUH. Weidtg. 7737) Die noch vorhandenen Gegenstände, als: gold. Damenuhren, gold. und silb. Herrenuhren, gold. Siegelringe, Brochen, Ohrringe, gold. Ketten werden abgegeben bei K. Grünebauw. 7750) Aechte Frankfurter Würstchen empfiehlt_________Hermann Euler. 7547) Wir bringen unser reichhaltiges Lager in Puppenköpfen, Gestellen sowie Täuflingen von den billigsten bis zu den feinsten in empfehlende Erinnerung. Moritz Gregor! «fe Solin. Schlittschuhe in den neuesten, verbesserten Sorten, empfiehlt Friedrich Kühne senior, SinnreiffiEs IDeifinnrfitsßerdicnfi für Kinder und Erwachsene. NEÜ! M Zeichen- und Mal- Vervickfükligttng»-Apparat Prima Steinkohlen, Knabbelkohlen, Braunkohlen und kleingemachtes Hol; empfiehlt billigst 7509) Daniel Wirths Nachfolger. 7666) Unterzeichneter empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Strick- und Häkelgarnen, sowie Frauen- und Kinderstruwpsen, Socken- und Beinlängen, zu festen billigen Preisen. Robert Stuhl, Marktstraße 23. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den I. Dezember, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem Dtstrict Waldshute nachverzetchnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheich. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. 'Nadel 4 422,4 122 5900 3. Bau-, Werk- und Nutzholz: 168 Fichlenstämme mit 72 Festm., darunter Stämme bis zu 37 cm Durchmesser, 1033 Fichtenstangen mit l5,49 Festm. und darunter 600 Fichten Bohnenstangen. Die Zusammenkunst ist mif der Mauffee nach Lich an der 3. Schneise. Gießen, den 25. November 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 7689)____A. Bramm. "Arbeitsversteigerung. Montag den 1. Dezember er., Nachmittags 2 Uhr, -werden von unterfertigter Bürgermeisterei, die zur Herstellung eines Brunnens erforderlichen Arbeiten öffentlich in Accord vergeben, als: 1) Brunnengraberarbeit, veranschl. zu «M. 166,50 2) Abfuhr des Bodens, veranschl. zu «X 19,78 3) Brechen, Fahren und Setzen von 30 Cbmtr. Steinen, veranschl. zu 81,— 4) Lieferung eines Brunnenrahmens mit Platten, veranschl. zu JL 29,10 5) Lieferung einer hölzernen Pumpe, veranschl. zu Jl. 81,— Ruttershausen, am 21. Nov. 1879. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Zit Weltmächten, bringe mein I^ager in Gold- und Silberwaaren, goldenen und ßlbernen Taschenuhren, Regulateurs, Pendules, Weckern u. s. w. zu den billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung. 7741) Ph. K. Schmidt, Gießen. Bahnhofsstraße C. 937. Gießen. 00001000000030000 euge9 Barchente) Zwillich und O ächt französischen Shirting q inen in 6/4 und 12/4 Breite, Pelzpique X ttunC) Kleiderstoffe« Lamas, X oiter9 Reisedecken etc. empfiehlt X