1879 Erscheint täglich mit Ausnahme des Preis vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Bringerlohni. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf Der „GieHener Anzei^er^^ erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, incl. der Beilage „Gießener Familienblätter" welche dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei in's Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; in der Expedition abgeholt 2 Mark; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren können, beträgt derselbe 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im IV. Quartal 1879 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, um vollzählige Exemplare liefern zu können. Expedition. Einladung Mm Abonnement auf den -kr. 226. Zweites Blatt. Sonntag den 28. September Aedaettorrßdirreairr 1 B is «rpedittorrsvureaur / "ulst-aß- b. 18. -•'"ST Wtin. Tept. ?«erte ft Jublet, ,r* Slbenbä 8 Ubr «20Pfa ■ ^arie'ta«5 ,"b-mpf-hl- ch 2-E^Stock^ v «ctbr.: M dinAt-Bchck, s Comite. hes DienstM^ lof*. rg Abend Wil Lckipka^Paß. kt guten Porkennt- Emil Pistor. chicht zum Füttern ühe. Wo? zu er- b. Ms. i längstens bis i, anderenfalls aaum, . September an. ; Diehm -- ltzl' n Orten des insgegeben. de Politische Course und ^richten über ein reich- g jn ununter- Berichte über iblreiche ver- den v® allen ind Inserate .rechnen pro ge von alle" litiou. --- ullC ; f^^cßreiicH K«ilag'' Wochenübersicht. Die Anwesenheit des Fürsten Bismarck in Wien, seine Conserenzen mit den leitenden Staatsmännern Oesterreich-Ungarns, Andrafsy und fein Amts- nachsolgir, Baron Haymerle, an der Spitze, seine zuvorkommende Ausnahme beim Kaiser Franz Josef — das ist eine Kette politischer Vorgänge, welche alles Uebrige in den Hintergrund drängt. Das allgemeine Urtheil glaubt dahin einig sein zu dürfen, daß es sich dabet um ein künftiges feües Zusammengehen -wischen Deutschland und Oesterreich handle, gegenüber der bedrohlichen Haltung Rußlands und seinen pauslavistischen Gelüsten eineslheils, und einem etwaigen Revanchekriege Frankreichs, in welchem dieses Rußland an seiner Sette haben könnte. Wie freudig selbst die Bevölkerung der österreichischen Kaiserstadt ein solches Bündniß mit dem deutschen Reiche begrüßt, davon legen d>e sympathischen Kundgebungen, die dem Fürsten v. Bismarck überall zu Theil geworben sind, beredtes Zeugniß ab. Um das freundschaftliche Ver- hältniß der beiden Staaten auch materiell nutzbar zu gestalten, sind neben den politischen auch handelspolitische Abmachungen über möglichst weitreichende Verkehrs- und Tariserleichterungen getroffen worden, deren nähere Vereinbarung besonderen Bevollmächtigten Vorbehalten bleibt. Auch die Manöver bet Straßburg haben den Kaiser Wilhelm in körperlicher Rüstigkeit und in unermüdlicher Ausdauer gesehen. Das 15. Armec- Corps, welches in seiner bunten Zusammensetzung aus Truppenthetlen fast aller deutschen Staaten sich durch die Mannigfaltigkeit seiner Uniformen aus- zetchnet, blieb hinter den Leistungen der Altpreußen und Pommern nicht zurück, wennschon bei der Katseiparade sich das Ungewöhnliche ereignete, daß infolge der vorhergegangenen Regengüsse die Stiefel vieler Soldaten in dem aufgeweichten Lehmboden stecken blieben und der Vorbeimarsch zum Theil in Strümpfen und sogar barfuß erfolgte. Die herzliche Ausnahme des Kaisers von Seiten der ländlichen Bevölkerung und der zahlreichen KrtegerverUne, welche mit Fahnen und Musiken erschienen waren, blieb nicht ohne Wirkung auf die Bewohner Straßburgs, wo sich von Tag zu Tag der Festschmuck der Privathäuser mehrte. Dienstag Abend reiste der Kaiser nach Metz, um sich von da nach Baden-Baden zu begeben. Der ehemalige Cultusmtntster Falk hat sich in einem Schreiben an die „Deutsche Revue" mit einer in offictellen Kreisen peinlich berührenden Offenheit über die künftige Lage der Schule geäußert. Er trägt ernstlich Sorge um das Unterrichtswesen, da über den Geist, in welchem dasselbe geleitet werde, nicht daö Gesetz, sondern die Verwaltung entscheide, welche sich zu Zugeständniffen werde genöthigt sehen, falls bei den bevorstehenden Abgeordnetenwahlen die Gegner des Schulgesetzes den Sieg davontrügen. Hinsichtlich Btsmarck's glaube er nicht, daß derselbe nach Canoffa gehe, wenn er es — wie der sehr laue Ausdruck lautet — vermeiden könne. — Von dem neuen Cultusminister v. Puttkamer wurde der rheinische Regierungs- und Schulrath, Dr. Lauer, der früher katholischer Mtlttärgetstlicher war und dann eine Protestantin geheirathet hatte, bis auf Weiteres von seinen Geschäften enthoben. — Dagegen verurtheilte das Kretsgericht zu Deutsch-Krone den Cardinal Gras Ledochowsky, weil dieser gegen den staatstreuen Probst Ltzak in Schroda die große Ezcommunication verhängt hatte, zu 2000 Mk. Geldoder 70tägiger Gesängntßstrase. Von den zahlreich auf Reisen befindlichen fürstlichen Persönlichkeiten ist die deutsche Kaiserin mit ihrer Tochter, der Großherzogin von Baden, nach den Straßburger Manövern nach Baden-Baden zurückgekehrt; die Königin von Württemberg befand sich zu Besuch bei der russischen Czarin in Jugenheim; der Großherzog von Hessen-Darmstadt hat sich mit dem Erbgroßberzoge nach Balmoral in den schottischen Hochlanden, dem Herbstsitze der englischen Königsfamilie, begeben. Jn Karlsruhe tagten die Cultur-Chemiker aus verschiedenen europäischen Staaten, in Heidelberg die deutschen Irrenärzte, in Baden- Baden die über tausend Tbetlnehmer zählende Naturforscher-Versammlung, in Augsburg der Centralverband deutscher Industrieller, in Stuttgart der Congreß der inneren Mission. Frankreich beging unter festlichem Gepränge die Einweihung zweier Denkmale; in Perpignan wurde die Bildsäule des Astronomen Arago, in Mümpelgard die des Obersten Denfert-Rocherau, des Vertheidigers von Beifort, enthüllt, bei welcher Gelegenheit es natürlich nicht an politischen Reden fehlte. — Der 86. Jahrestag der Proclamtrung der ersten französischen Republik (21. September) gab Louis Blanc Veranlaflung, im Theater zu Marseille eine Rede zu halten, worin er entwickelte, welche demokratischen Reformen dem jetzigen republikanischen Frankreich noch noththäten. Bei seiner Ankunft in Marseille hatte ihm das Volk die Pferde vor dem Wagen ausgespannt und ihn nach dem Gasthause gezogen. Zwischen Waddington und Salisbury, den Vertretern der auswärtigen Ministerien Frankreichs und Englands, fand zu Puy in der Ober- Loire eine Zusammenkunft statt; wie es heißt, hätte es sich um eine beiderseitige Verständigung über die egyptische und griechische Frage gehandelt, die auch erzielt worden fei. Der türkische Sultan ist glücklich einem gegen ihn geplanten Atten- täte entgangen. Ein Grieche, Namens Karajanopulo, versuchte, als der Sultan sich eben zum Beiramfeste begeben wollte, in den Palast zu dringen, wurde aber durch die Garden daran verhindert, von denen er mehreren Dolchstiche beibrachte. Selbst verwundet, starb er die darauf folgende Nacht im Gefängnisse , nachdem das mit ihm vorgenommene Verhör ergeben, daß er geisteskrank war. Wie aus Ostrumelien nachträglich berichtet wird, ging die Aufreizung zu dem blutigen Tumulte in Aid es von der aller Mannszucht entbehrenden Miliz aus. Mit besonderer Wuth hätten sich die Bulgaren gegen die wehrlosen Weiber und Kinder der zurückgekehrten mohamedanischen Emigranten gewendet, wobei 80 Menschenleben zu Grunde gingen. Jakub Khan hat den Engländern wiederholt, und zuletzt sogar durch eine besondere Gesandtschaft, Versicherungen seiner Aufrichtigkeit geben lasten, an welcher jetzt um so weniger gezweifelt werben kann, als sich dec Emir offenbar selbst in einer sehr bedrängten Lage befindet. Es wurde ihm vom Vicekönig von Indien denn auch Unterstützung und Entsatz durch englische Truppen zugesagt. Aber mittlerweile zerstörten die Grenzstämme die Verbindung zwischen dem Khyberpaste und Kabul und legten dadurch dem Vormarsche von Khyber und Khuram her erhebliche Hinderniste in den Weg. Bei Sbutur- Gardan erfolgte bereits ein Angriff auf das englische Lager und auf eine Proviant-Colonne, wobei die Begleitungs-Mannschaften getödtet und 54 Maul- thiere erbeutet wurden. Jn Herat ist ein Aufstand ausgebrochen, der um so bedenklicher erscheint, als dieser Theil Afghanistans den russischen und persischen Einfiüsten offen steht. Ebenso bört mau von Unruhen in Turkestan. Nachdem Cetewayo, der besiegte Zulukönig, durch den engl. Major Marter gefangen genommen wurde, ohne daß seinem Gesuche, man möge ihn erschießen, entsprochen worden wäre, dürften auch die bisher noch nicht unterworfenen Häuptlinge ihren Frieden mit den Engländern machen. Das Zulu- land wird in mehrere Bezirke getheilt, welche unter englischen Residenten stehen. Cetewayo verbleibt bis auf Weiteres als Staatsgefangener in oer Capstadt. Jn Neumexico haben sich die Indianer neuerdings verschiedene Grausamkeiten zu Schulden kommen lasten, sodaß die Regierung der Vereinigten Staaten die Zusammenziehung von Truppen für gut befand. Nach Berichten aus Valparaiso eröffnete am 26. August der peruanische Kriegsdampfer „Huascar" ein Bombardement gegen die chilenische Küste i stabt Autofagnste und zwei Kanonenboote, von denen bas eine Tobte und Verwundete zählte, während die Stadt, deren Forts das Feuer erwiderten, fast gar keinen Schaden erlitt. — Dagegen traf aus Australien die Kunde oon einem friedlichen Ereignisse ein; in Sidney hat nämlich am 17. August die feierliche Eröffnung der Weltausstellung stattgefunden. Vermischtes. Berlin, 18. September. Nach dem „B. T." droht hier eine Revolution unter den Gattinnen der neu ernannten Gerichtsschreiber auSzubrechen, weil sie ihre seitherigen wohl, klingenden Titulaturen mit der neuen schlichten „Frau Gerichtsschreiberin" oder gar „Frau @e. ricktßschreibergehilfin" vertauschen sollen. In einem öffentlichen Lokale, ober bei verschloffenen Thüren, fand soeben eine Zusammenkunft von Frauen hiesiger Gerichtsbeamten statt, wobei es ungemein stürmisch herging. Frau Schulze hatte die Versammlung einberufen uno zwar unter der harmlosen Bezeichnung einer Kaffeegesellschaft. Allein die Sache hatten einen tieferen Grund. Kaum hatten die eingeladenen Damen Platz genommen, als die Einberuferin sich von ihrem Sitze erhob und mit zorngeröthetem Gesicht also anhub: „Meine werthen Kolleginnen! Jedenfalls haben Sie gegen die neue Gerichtsorganisation im Allgemeinen ebenso wenig etnzuwenden, wie ich. Was aber unsere neuen Titulaturen betrifft, so ist durch dieselben unsere Ehre auf's Tiefste verletzt. Sehen Sie dieses Aktenstück, welches ich hier in der Hand habe, es ist im Namen des ersten Präsidenten des königlichen Kammergertchts ausgefertigt und an meinen Mann adressirt. Dasselbe lautet wörtlich: „Auf Grund der dem Unterzeichneten von dem Herrn Justizmintster ertherlten Ermächtigung, wird der bisherige Kreis - Gerichtssecretär Schulze Hierselbst hierdurch zum Gerichtsschreiber ernannt." Was sagen Sie zu dieser Ernennung, meine Damen? Also Frau Gerichtsschreiberin? Nur mit Widerstreben bringe ich dieses Wort über meine Lippen. Dreißig Jahre ist mein Mann bereits im Amte und hat sich nie eine Pflichtverletzung zu Schulden kommen lasten, und als Lohn dafür wird er zum Gerichtsschreiber ernannt. — Meine Damen, ich habe es geschworen, Jeden, der mich mit diesem Titel anredet, wegen Beleidigung zu verklagen. Zum 1. Oktober wechseln wir die Wohnung, da müsten auch die Schilder geändert werden; soll darauf etwa geschrieben stehen: Zum Gerichtsschreiber Schulze? Eher liefe ich mir die Finger abhacken. Es kommt nichts Andere- auf das Schild, als: „August Schulze", ohne jede andere Titulatur. Wie klang das früher so erhaben: „Köntgl. Kreisgerichts - Secretär August Schulze." Meine Damen, ich habe schon so viel geweint zu Hause, ebenso meine Tochter; mein Mann läßt sich zwar äußerlich nichts anmerken, aber seinem stillen Wesen, seinen trüben Augen merkt man es deutlich an, daß er sich innerlich abgnättert." Jetzt erhob sich eine zweite Frau: Was soll ich erst sagen? Mein Mann war Aktuarius und soll in Zukunft heißen „Gerichtsschreibergehülfe." Warum nicht lieber gleich Geselle? Das wäre ein Aufwaschen. In dieser Weise ging es über eine Stunde fort. Ueber das Resultat der Verhandlungen können wir im Vertrauen mittheilen, daß eine Petition an den Herrn Justiz- ministcr aufgesetzt werden soll, worin die Bitte ausgesprochen wird, eS bei den alten Titulaturen :n Gerichtssachen zu belasten, da die Frauen es als eine Herabsetzung ihrer gesellschaftlichen Stellung betrachten müßten, sich in Zukunft Frau Gerichtsschreiberin oder gar „Gcrichtsschreiber- gehülfin" nennen lasten zu müsten. — Nun, es ist vielleicht möglich, daß der Herr Justizrm- nister aus Galanterie die Bitte der so schwer verletzten Damen in Erfüllung bringt. — Eines der originellsten und naivsten Bittgesuche, welche an den Kaiser bei seiner neulichen Anwesenheit in Königsberg gelangt sind, dürfte das eines kleinen Kegelburschen sein, der in seiner eigensten Schreibweise für seine „blutarmen" Eltern bittet, aber nicht schlechtweg um eine Gabe, sondern daß der Kaiser die Gnade haben möchte, seiner Mutter, die schon 21 Jahre lang als Mitspielerin bei zwei Lotterieloosen der preußischen Klaffenlotterie betheil,gt ist (die Nummern sind in dem Bittgesuche genannt), aber noch nie etwaS gewonnen hat, die Freude zu gewähren, eines dieser Loose bet der nächsten Ziehung gewinnen zu lasten. Der kleine Bittsteller verspricht, wie die Königsberger Hartung'sche Zeitung mittheilt, für die Erfüllung der Bitte, die er schon voraussieht, wenn er groß sein wird, für seinen kaiserlichen Herrn kämpfen zu wollen, „wie es die Väter gethan haben." SehiiFsberieht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd E. W» Dietz in Gießen. Southampton, 24. September. Der Postdampfer Oder, Capt. E. Leist, vom Nord» deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. d. Mts. von Newyork abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Pastagiere, Post und Ladung heute 1 Uhr Mittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Die Oder überbringt 107 Pastagiere und volle Ladung. IseUgeöotenes. Aechten Ruff. Uralcsvisr in 1-Pfund-Blechbüchsen, per Pfd. 5 JL, empfehlen (6219 I. A. Busch Söhne. 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Chaussee- dtrection in Darmstadt, resp. Großherzogl. Chauffeebauinstitut, resp. Großherzogl. Bau-Fiscus vor dem Namen stehender Items und Berechtigungen, der Eintrag in das Mutations-Verzeichniß und in das Grundbuch unter dem Erwerbtitel „Ersitzung" und mit gleichzeitiger Berichtigung des Besitzers und zwar der Fischereiberechtigung als „das Großherzogl. Haus, Familien-Eigenthum" desjenigen der übrigen fiscalischen Liegenschaften, als „das Großherzogthum, Landeseigenthum" erfolgen wird. Besonders wird noch bemerkt, daß das Item 1/296 in der Gemarkung Hungen von Gerhard Jockel II. in Hungen der Stadt Hungen als Caution bei Uebertragung der Rechnerstelle verpfändet wurde, die Cautionsurkunde jedoch angeblich abhanden gekommen und nach vorliegender Bescheinigung des Gemeinderaths daselbst die Löschung der Hypothek beantragt worden ist. I. Gemarkung Berstadt a. vor dem Namen des Ludwig Köster und Frau, Margaretha Emmel 1/179, 1/180, 1/182, 1/184. b. vor dem Namen des Josef Stern VIII/384. c. vor dem Namen des Großherzogl. Forstfiscus „Fischereiberechtigung". II. Gemarkung Rodheim vor dem Namen des Großherzogl. Forstfiscus „Fischerei". III. Gemarkung Hungen vor dem Namen des Moritz Weck III/581. IV. Gemarkung RöthgeS a. vor dem Namen der Großherzogl. Chauffee-Direction V/434, b. vor dem Namen des Großherzogl. Baufiscus 11/1053. V» Gemarkung Nonnenroth vor dem Namen des Großherzogl. Chausieebauinstituts 1/1103, 11/172, 11/171, 11/176, VI/865, VII/187, 11/169, 11/170. Hungen, am 16. September 1879. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius. Submission» Die für die Erweiterungsbauten des Landeszuchthauses Marienschloß Zusammen 43527 90 sollen auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. erforderlichen Arbeiten, resp. Lieferungen, nämlich: A 1. Maurerarbeit,..... . . veranschlagt zu 21061 14 2. Steinhauerarbeit, .... tt n 3136 31 3. Zimmerarbeit..... tt tt 4593 84 4 Dachdeckerarbeit, .... • • ff u 1361 46 5. Schreinerarbeit, .... • • H tt 2508 26 6. Schlofferarbeit, .... * " ft tt 2177 71 7. Glaserarbeit, . . . . . * * M M 1940 80 8. Weißbinderarbeit, .... * ' ff II 2677 28 9. Spenglerarbeit .... • * M tt 181 10 10. Pflasterarbeit,..... * - H tt 350 — 11. Herstellung eines Aufzuges - tt tl 700 — 12. Luftheizung...... • • U n 1600 ■■ ■ 1 13. Wasserleitung..... • • ff ff 1000 — 14. Ventilationseinrichtung . . • • H tt 240 — Pläne und Voranschlag, sowie die Submissionsbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten, in welchen die Gebote nach Procenten der Voranschlagssumme zu erfolgen haben, mit der Aufschrift: „Submission zur Uebernahme der......Arbeit für die Erweiterung des Landeszuchthauses Marienschloß' verschloffen und frankirt bis längstens Freitag den 3. Oetober d. I., Morgens 10 Uhr, einzureichen sind. Friedberg, den 23. September 1879. Grossherzogliches Kreisbauamt Friedberg. 6238)___________________Reuß._______________________ ZroWrzogstche Realschule zu Ließen. Der Unterricht beginnt Mittwoch den 1. October. Anmeldungen neuer Schüler, die indeß, soweit es die Vorschule betrifft, nur in beschränkter Anzahl Aufnahme finden können, werden am vorhergehenden Tage von dem Unterzeichneten in seinem Amtszimmer in Empfang genommen. Gießen, den 24. September 1879. Großherzogliche Realschul-Direktion. 6239) Soldan. <’. L. Gail, <«• Schulstraße 19. CrieSSen, Schulstraße 19. empfiehlt für bevorstehende Saison sein Lager in Filz ■ und Seidenhüten nach neuesten Formen. Reelle Bedienung. Billigste Preise» Reparaturen werden prompt und billigst besorgt Mer in Faschen: Pöschel's Lagerbier, Erlanger „ Culmbacher Exportbier, Wiener ,, empfehlen (6218 J. A. Busch Söhne. Eis stets zu haben im (5425 Hess. Hof, Braunschw. 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