“ 64 tab« Kan Petri v Landen r, u •UäS* ngsvoü Axx. 199. Donnerstag den 28. August 1879. Mchener "Anzeiger AWge- nab Amtsblatt für den Kms Gießen. Mnd«, fftr. der Association rein gehaltene tsweine aus •au Laütte, ■ versehen. */iu- V2 Flaschen, Söhne. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. haß wir den Herren 1 von Versicherungen I. Ohly. Seconde-Lieutenant Schaum e Gattin, Tochter, h Seconde-Lieutenant Wichmanns vom 2. Großherzogltchen Landwehr- „ „ Metz I Regiment Nr. 116, n u Mülwert vom 3. Großherzogltchen Landwehr- Regiment Nr. 117, An n Im i wir uns dem ge- sür M nwähnd t zur Ausnahme von ii ii n ii n ii Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmgerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. uni 6er iikn-Gfsellslhas! 16 16 20 16 16 9 vom 4. Großherzogltchen Landwehr- Regiment Nr. 118, l-Agentur: l 58-g Premier-Lieutenant Engel Krämer L ii ii 75^7 Premier-Lieutenant Wittich i „ „ Wilhelm Schmitts vom 1. Großherzogltchen Seconde-Lieutenent Zeisberg i Landw.-RegimentNr. 115, , . „ Alefeld ! ! ~ , Im 2. Großherzoglichen Dragoner-Regiment (Leib-Drag.-Regtment) Nr. 24: Wachtmeister Nothermel, 5. Escadron, Vicewachtmeister Kolb, 4. Escadron. Im Großherzoglichen Feldartillerie-Regiment Nr. 25 (Groherzogliches Artillerie-Corps): Oberfeuerwerker Tempel — Regimentsstab, Vicefeldwebel Wolf — 3. Batterie. Wolfsgarten, den 25. August 1879. Ludwig. Darmstadt, 26. August Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 35 enthält die Dienst-Instruction für die Großh. Gerichtsvollzieher. Berlin, 25. August. Das Fußleiden, das den Kronprinzen genöthigt hat, die Jnspectionsreisen in Bayern und Württemberg aufzugeben, hat nichts Bedenkliches, erheischt indessen, und wahrscheinlich für längere Zeit, eine sehr sorgfältige Schonung; der Sitz des Leidens an der Fußsohle erschwert das Auftreten. Es bestätigt sich, daß die Frau Kronprinzessin sich am 1 September nach Triest begibt, und es heißt, daß die gesammte kronprinzliche Familie sich von dort zu mehrmonatlichem Aufenthalt nach Italien zu begeben gewillt sei. — Die gestern gemeldete Entsendung der militärischen Begrüßungs- Deputatton an den Kaiser von Rußland wird sehr lebhaft besprochen und vielfach als eine offene Kundgebung des Kaisers-gegenüber den Gerüchten bezüglich der Spannung mit Rußland aufgefaßt. Man ist begierig, zu erfahren, ob der Kaiser von Rußland, der bekanntlich den General Skobelew zu dem diesjährigen Kaiser-Manöver abgeordnet hat, die ihm erwiesene Aufmerksamkeit durch eine Begrüßung des Kaisers in Königsberg erwidere, welche Stadt der russischen Grenze jedenfalls näher liegt, als Warschau der preußischen. — General-Feldmarschall Graf v. Moltke ist, wie die „Kr.-Ztg." nachträglich mitzutheilen tn der Lage >st, zu seinem am 8. März d. Js. begangenen 60jährtgen Dtenstjubtläum durch folgende huldvolle Cabinetsordre ausgezeichnet worden: Mein lieber General-Feldmarschall l Wenn Ich Ihnen bet der heutigen Feier Ihres 60jährtgen Dienstjubtläums das anbetfolgende Kreuz mit dem Stern des Ordens pour le mdrite verleihe, so wünsche Ich hierdurch zu bethätigen, daß es keine Anerkennung großer Thaten und militärischen Verdienstes geben kann, auf welche Sie nicht einen gerechten Anspruch erworben hätten. Sie werden den Stern mit dem Bilde Meines großen Vorfahren mit dem erhebenden Bewußtsein tragen, in Wahrheit für alle Zeiten zu Denjenigen zu gehören, die das Erbe des großen Königs — den Krtegsruhm der preußischen Armee — treu behütet haben und auf welche sein Auge von Oben sicherlich mit Wohlgefallen gesehen hat. Meine zugleich beifolgende Reiterstatuette aber möge Ihnen das Bild des Königs vergegenwärtigen, mit dem Sie die Schlachten von Königsgrätz, Gravelotte und Sedan schlugen, der Ihnen schon oft aus tiefinnerstem Herzen gedankt hat und der eS auch heute mit dem innigen Wunsche thut, daß Sie ihm, der Armee und dem Vaterlande noch recht lange erhalten bleiben mögen. Berlin, den 8. März 1879. „ „ Schiffer \ Seconde-Lieutenant Westhofen! Rickrich ] ! der Landwehr-Kavallerie, Dr. Fischers „ „ Keller mann der Landwehr-Artillerie. B. Das silberne Kreuz des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthtgen Seconde-Lieutenant Bickel. Ferner nachfolgenden Officieren der Reserve und Landwehr: Premier-Lieutenant Rasor vom 1. Großherzoglichen Infanterie- Leibgarde-) Regiment Nr. 115, „ „ Kullmann vom 2. Großherzogltchen Infanterie- Regiment (Großherzog) Nr. 116, “ " vom 3. Großherzogltchen könnenE2find° =nb-8#gfcl : iann » M ■ unb "N JJjorbÄ i c auf Seite der russischen Presie ist und die Organe der deutschen Regierung nur abwehren und registriren, ist die Sachlage v-rglkichswche harmlos; ernst würbe dieselbe im Augenblick hervortreten, wo vorn deutschen auswärtigen Amt inspirirte Organe Drohungen zurückgeben sollten; denn zu sensationellen Dchau- stellungen ist mau auf dieser Seite bekanntlich nicht geneigt Gleiche Ansicht tbeilt mehr oder minder bewußt die gefammte öffentliche Meinung Europas. Die Ernsthaftigkeit einflußreicher russischer Staatsmänner ist so zweifelhaft, daß man selbst ihren Drohungen nicht mehr traut- (Fr- Sour.) Marburg, 25. August. Sicherem Vernehmen nach hat der ständische Ausschuß zu Kassel beschlossen, bet dem nächsten Communal-Landtage die Bewilligung eines Zuschusses von 74,000 Mk. zu den Kosten des Grund-rwerbes für die Secundärbahn von Cölbe bis Lasphe zu beantragen. Da man wohl hoffen darf, daß der Landtag den Antrag seines Verwaltungsausschuffes annehmen wird, ist diese Nachricht von großer Bedeutung, denn nunmehr scheint das Zustandekommen der Secundärbahn gesichert zu sein. Haben doch alle übrigen Betheiligten, nämlich der Provinztal-Landtag in Westfalen, der Landtag des Bezirks Wiesbaden und die Kreistage von Biedenkopf, Berleburg und Marburg schon zur Uebernahme der entsprechenden Summen sich bereit erklärt, und sind damit die von den Bethetligten verlangten Bechulsen gesichert. (Oberh. Ztg.). Vermischtes. — DaS Gr. Polizeiamt in Darmstadt erläßt nachstehende Bekanntmachung -. Das kürzlich enthüllte Landes-Krieger-Denkmal ist in seinen unteren Theilen, namentlich am Eisengitter an dessen Anstrich, und an den Einfassungssteinen durch unnöthtges Herondrangen und Anfassen durch Darauftreten und Uebcrstetgen, sowie durch Werfen mit Sand und Steinen bereits mehrfach de,chadiz t und verunreinigt worden. Wir sind deßhalb veranlaßt, auf Artikel 37" und 379 des Pol.z-i- stiafgesetzes hinzuweisen, wonach derjenige, welcher ein öffentliches Denkmal beschädigt oder auS Bosheit oder Muthwtllen verunreinigt, insofern nicht der, eine Geldstrafe bis zu eintausend fünfhundert Mark, bezw. eine Gefängnißstrafe bis zu 3 Jahren bedingende Thatbestand der vor- säniichen Eigenthumsbeschädigung vorliegt, mit Geldbuße bis zu 10 fi. resp. 30 st- oder mit Hnft bis zu 14 Tagen bestraft wird- Der wohlwollenden Unterstützung des ordnungsliebend», Publikums, deffen Schutz das Denkmal, eine Zierde unserer Stadt, gleichfalls anvertraut tft, darf die Polizeibehörde in ihrem Bemühen, jede Beschädigung von demselben abzuhalten, gcw>v versichert sein. Wir bitten, jede etwa wahrgenommene Zuwiderhandlung bet dem nächsten Polizei' posten oder Reviere sofort anzuzetgen. „ t . Friedberg 24. August. Die im Berichte vom 19. erwähnten, in der Retcntura der Capersburg aufgefundenen Fundamente wurden im Laufe der Woche verfolgt und ergaben von einem Gebäude eine Länge von über 16 und eine Breite von über 9 m, von"mm Zwesten Gebäuve eine Länge von über 13 und eine Breite von 8 m. Der Umfang eines dritten Gebäudes läßt sich noch nicht bestimmen, da die sorgfältige Ausräumung einer interessante Feuerung»- anlage desselben Vorsicht erheischte. In einigen Tagen wird es hoffentlich gelingen, über dir innere Einrichtung der Gebäude Aufschluß zu erhalten. Die Lage derselben ist durchweg ver. schieden von der Lage derjenigen, welche auf der Saalburg aufgeveckt wurden mit welcher d°S ganze Castell namentlich in seiner inneren Einrichtung sich fast in allen Theilen bis jetzt seir verschieden zeigte, waß eine vorsichtige und sorgfältige Fortsetzung der Ausgrabungen, wie au- genaue Aufnahme der Resultate gebietet. „ . A. Fundstück,n ergaben die Ausgrabungen nur lehr geringe «uSb-ut- und sind t= wich.igsten, Ein Siempelabdruck der kg. XXII P. P. au einem Backsteinstucke; brei un»0k ständige Töstferstempel auf G-säßstück-n au8 f. g. terra sigillata; dn rrnamentirier Henkei eins Amphore nuS terra sigillata; Gla-Icheibenstücke, wie deren sich auf der SaaIburg und N Friedberg auffanden; ein silberner Fingerring; ein Schloß,rernagel; «er chiedeneS Elftnw-tk. w» runter Nägel mit ,ehr lang ausgedehnten Fliegenkopfen unb ein Jtetlentnebel; eine Großer, »« Antonm; ein Stück von einer großen gehämmerten Metallplatte. (Darmst. Ztg.) Berlin 23 August. (Eine Illustration zu den Handelsverhaltmffen.) Eine komisük Geschichte welche zugleich auf deutsche Handelsverhältniffe ein eigenthümliches Licht wirft, ü- gegnetc vor einiger Reit dem Besitzer eines großen Modewaarengeschafts in Berlin. Eire rheinische Sammet- und Seidenfabrik hatte demselben gestreiften Sammet (einen neuen, von W angefertigten Artikel) angeboten. Das Modewaarengeschäft wies das Anerbieten mit der L 5 klärung zurück, daß man solche Dinge nur in Frankreich kaufen könne, zumal, da die eleganten Berliner Damen nur französische Fabrikate haben wollten. Einige Zeit spater kam der Jnhabt, der Modewaarenhandluna nach Paris, und fand, daß der von ihm verschmähte rhetnifü« Sammet In Paris Modeartikel geworden war. Da er wußte, wer denselben fabricirte, vegeuce er in Paris nichts davon, sondern wandte sich an das rheinische Haus, um seine Einkäufe machen. Er erhielt jedoch die Antwort, daß er sich an eine bestimmte Pariser Firma wende« muffe, welche durch Vertrag alleinige Herrin dieses Artikels geworden sei. Da er nun, wle rrr „Kölnischen Zeitung" aus Berlin geschrieben wird, den rheinischen Sammet haben mutzte, wir er genöthigt, ihn in Paris 50 Procent theuerer zu bezahlen, als er ihm früher angeboi-n worden war, und außerdem den deutschen Eingangszoll zu entrichten. Doch ftlbstverstandl- war nicht er es, der die Kosten zu tragen halte, sondern jener Thril der Berliner Damenwe , der nichts kaufen will, was nicht den Pariser Stempel trägt. ES scheint überhäuf, vag Deutschland sich trotz des Loosungswortes der „nationalen Arbeit nach wie vor anschmierm laffen Homburg ». b H., 22. August. Unglücksfall. Dl- Kurbiredlon halt- h-ut- Wirt« ein gr°ß-s Gart-nf-st arrangirt. B.l bem «bfchi-ß-n d.r B°°-r -r-lgn-t- stch l->b-r «n groß S Unglück. Ein-m n-unjährlg-n Knaben Wurde durch Stück, -m-s ,-rplaßt-n Böllers der L- fürchterUch gerrifsen Wie das Unglück geschah, konnten wir nicht «rmitteln. Nach einer B-rfi« Telegraphische Depeschen. Wagner's Lelegr. <»rrefp»n>en$ ■ «farcc». Berlin, 26. August. Die Großfürsten Wladimir und Alexis treffen morgen von Kissingen hier ein und begeben sich übermorgen zur Abhaltung von Jagden nach HubertuSstock, von wo sie wieder hierher zuruckkehren. Köln, 26. August. Wie der „Köln. Ztg." aus Wien gemeldet wird, werden mit dem hier etngetroffenen Botschafter in Rom, Baron Haymerle (auf dem Berliner Congreffe dritter österreichischer Bevollmächtigter) wegen Uebernahme des Portefeuilles des Auswärtigen Unterhandlungen gepflogen. Baron Haymerle hegt noch wesentliche Bedenken, doch hofft man diese zu uberwi^en.^ 26 Der Genoffenschaftstag nahm den Antrag des engeren Ausschuffes, betr. einen Protest gegen die Verdächtigungen der Consumvereine, an und erklärte, es sei die Pflicht aller Genossenschaften, speciell der Vorschußvereine, die Consumvereine als wichtiges Glied in der Kette des Genoffenschaftswesens in dem von den Gegnern aufgezwungenen Kampfe aufls Kräftigste zu unterstützen, vorausgesetzt, daß die Consumvereine gut Drganisirt, tüchtig verwaltet seien und im Princip die Baarzahlung durch- gefuhrt^hattew ^^^enschaftstag lehnte den Antrag des Creditveretns in Meißen auf Zulassung der beschränkten Haftpflicht ab und nahm die motivtrte Tagesordnung des engeren Ausschuffes, die unbeschränkte Soltdarhaft als richtige Rechts- und Creditbasis der Genosienschaften beizuhalten, mit allen gegen 8 Stimmen an. — Zum nächsten Versammlungsort für den deutschen Genoffenschaststag ist Aliona bestimmt. , n x , Wien, 26. August. Baron Haymerle ist gestern hier eingetroffen und hatte eine längere Conferenz mit dem Grafen Andraffy. Wien, 26. August. Die „Poltt. Corresp." meldet aus Konstantinopel von heute, Savfct Pascha würde heute den griechischen Bevollmächtigten mit- theilen, daß die Pforte geneigt sei, die Grenzregulirungs-Trace des Berliner Conaresses als Verhandlungsbasis anzunehmen, jedoch den obligatorischen Charakter der betr. Congreßprotokolle bestreite. Rußland soll die Regelung der Frage des KostcncrsatzeS für die türkischen Kriegsgefangenen dringend in Erinnerung gebracht haben. Athen, 26. August. Der „Ethnicon Pnerma", die griechisch-turkische Frage besprechend, hält die baldige Lösung derselben als nahe bevorstehend und hebt hervor, daß, wenn die Türkei fortfahre, die Bedeutung der Freundschaft Griechenlands zu verkennen, Griechenland die Ortentfrage in der Schwebe erhalten und sich inzwischen auf die Eventualität vorbereiten müffe, welche dann bald im Oriente hervortreten würde. Griechenland würde durch Vermehrung seiner Flotte und durch Anwendung des neuen Militärgesetzes in drei Jahren eine reguläre Armee von 60,000 Mann haben und dürfte alsdann eine radikalere Lösung der Ortentfrage herbeiführen und seine Jntereffen bester wahr- nehmen können. ____ Die neunschwänzige Katze. Während sich gegenwärtig in Deutschland Stimmen für Wiedereinführung der Prügelstrafe erheben, macht sich seit den letzten Monaten in England eine nachdrückliche Agitation gegen die „neunschwänzige Katze" — allerdings das Instrument der höchsten Potenz der Prügelstrafe — geltend. Die Beseitigung des Marterinstruments stand als wichtiger Gegenstand auf der Tagesordnung des englischen Parlaments. Es handelt sich darum, ob dieses körperliche Züchtigungsmittel für Militärvergehen auch in Zukunft beibehalten werden soll. Hierbei sei bemerkt, daß dasselbe bei gewissen strafbaren Handlungen, die allerdings sehr schwerer Natur sind, auch gegen Civilpersonen in Anwendung gebracht wird, lieber das Martervolle dieser Strafanordnung erzählt Professor Terch- mann in der früheren Holtzendorff'schen Strafrechts-Zeitung (12. Jahrgang) folgenden schaudererregenden Fall: Der Verbrecher William Terry hatte gegen 9 Uhr Abends, in einer Hausthur stehend eine Frau erwartet und dann versucht, mit eigener Hand sie zu ftranguliren. Zuerst'vor das Polizeigericht geführt, dann vor die Afsisen von Old-Bailey, wurde er ni sieben Jahren penal serritude und zu 25 Hieben mit der neunschwänzigen Katze verurtheilt. In vergangener Woche nun wurde Terry aus feiner Zelle nach dem dafür bestimmten Saale geführt, wo der Director von Newgate, ein Chirurg, zwei Magistrats- beamte verschiedene Reporter und der Scharfrichter Calcraft sich eingefunden. Man passirte sodann einen von hohen Mauern umgebenen, an einer Seite sich an die Ge- fängniß-Capelle anlehnenden Hofraum. Durch eine sehr seste Thür gelangte man in ein geräumiges Lokal, das sonst zum Seilziehen verwendet wurde, jetzt aber zur Züchtigung der Erdrossler (Garotters) bestimmt ist. Das Erste, was dem Auge auffällt wenn man in den Saal tritt, ist ein hölzernes Instrument, dessen unterer Theil einem Kasten gleicht, aus dem zwei Stiele in Kreuzform emporragen Während wir den Mechanismus prüfen, treten zwei Wachen in den Saal, vor ihnen Terry, bis zum Gürtel entblößt. Terry ist erst 22 Jahre alt, von kleiner untersetzter Statur, sehr musculös und von grobem Körperbau. Er ist todtenbleich. Einige rothe Flecken lassen sich aus der schmutzigweißen Hautfarbe erkennen. Unstät irrt fern Auge im Saale umher und schließt sich erschreckt bei dem Anblick des Folterwerkzeuges. Calcraft, nicht viel größer als der Delinquent, tritt heran. Er erscheint stark, krästia; doch scheint seine Hand einen Augenblick zu zittern, wenn er auch ganz geschickt bas schreckliche Instrument handhabt. Er macht sich ohne ein Wort zu sprechen an's Werk. Er ergreift den Delinquent an den Schultern und stößt ihn auf die Maschinerie zu; Letzterer weicht entsetzt zurück, aber die Wachen fesseln ibn, jede an einem Arme, und lassen ,hn einige Schritte nach vorwärts thun. Der erwähnte Kosten zerfällt in zwei gleiche Hälften, deren eine die innere, um ein Charnicr beweglich, heraufgezogen und herabgelassen werden kann, wahrend die andere festsiht. Wie der Deckel von zwei Löchern in der Mitte durchbrochen wird, so enthält auch der Kasten selbst zwei Halbzirkel. Calcraft bemüht sich, den Delinquenten in den letztere» hineinzubringen. Dieselben umschließen sosort die Schenkel desselben wie die Lünette der Guillotine den Hals des Berurthellten. Ebenso werden die Füße von einem durchlöcherten, doppelten Boden umschlossen Terry will sich losmachen; aber er wird wie von Zangen festgehalten. Brüllend schlagt er frenetisch um sich, um mit der Hand den Scharfrichter und die Wachen abzuwehren Aus dem Kasten erhebt sich ein Balken mit zwei sich kreuzenden Armen, die mittels einer Schraube einander genähert ober von einander entfernt werden können; rechts und links haben sie zwei Löcher, um die Hände des Opfers wie m einem Schraubstock festzuschließen. Trotz verzweifelter Versuche sieht sich Terry in die Unmöglichkeit versetzt, Arme und Beine zu bewegen, und beut seinen Rücken den Streichen bar. Calcraft nimmt aus der Hand einer der Wachen das schreckliche Werkzeug, die neunschwänzige Katze, deren Riemen in kurzen Zwischenräumen nut einander verknüpft sind, und wartet, bis einer der Beamten das Zeichen zum Beginne gibt. Darauf setzt er den linken Fuß vor, legt den Körper zurück, schwingt die Rechte, und sosort schlagt die Katze senkrecht aus den Rücken des Delinquenten nieder. Ern dumpfer, lang anhaltender Schrei, mehr ohnmächtige Wuth als Schmerz verrathend, läßt sich vernehmen, und noch ist er auf den Lippen des Delinquenten nicht erstorben, als em zweiter Schlag am die Stelle des ersten niederfällt. Terry schreit aus, sein Rücken zitiert und bringt das Instrument in's Schwanken, aber von Neuem schwingt der Henker die Katze und scheint sie im Fleische festhalten zu wollen. Nur ein Streich ohne Blut laßt sich aus dem Rückgrate des Delinquenten erkennen. Bis zu diesem Augenblicke hatte der Schmerz dem Banditen nur unarticulirte Laute entrissen; doch beim vierten Schlag maniftstirt sich der Schmerz in keuchend hervorgehobenen Lauten: „O Gott! O Gott! schlagt mich auf die Schultern!" schreit er, den Schaum vor dem Munde. Calcraft nimmt keine Rücksicht darauf und läßt die Katze mit größerer Wucht wie zuvor auf den Rucken des Unglücklichen herabfallen. Einen Augenblick scheint es, als ob Terry die Maschine, welche ihn gefesselt hält, zerbrechen werde. „O Gott! O Gott!" heult er, „wie heiß ist mir, wie heiß! Habt Mitleid mit mir! Sie reißt mir den Körper entzwei! O, habt Mitleid! Wie will ich für Euch beten! O Gott! Sie tobtet mich! Ach, wie heiß! Diese Tortur entreißt dem Opfer so herzzerreißende Laute, daß der Chirurg em Zeichen gibt Calcraft tritt zwei Schritte zurück. Der Mann der Kunst nähert sich dem Opfer, dessen Augen aus ihren Höhlungen heraustraten, und das an allen Gliedern zittert, fühlt ihm den Puls, und zu Calcraft sich wendend, sagt er: „Es ist nicht die geringste Gefahr. Fahrt fort! Calcraft macht sich wieder an die Arbeit. Die Ruhe einiger Secunden hat seinem Arme Kraft und Wucht wiedergegeben. Die Katze schwirrt in der Lust und fallt nieder. Blutunterlaufene Stellen werden auf dem Rückgrat sichtbar. Jeder Schlag bringt einen blutigen Streifen. Schrecklicher Anblick! Das Gesicht des Opfers ist entsetzlich verändert; von seinen Lippen fließt der Schaum herab, seine Augen füllen sich mit Blut Terry zerfleischt die Faust und die Fußknöchel, indem er wahnsinnige Anstrengungen macht, sich loszureißen. Bald wirst er heulend den Kopf nach hinten, bald zerkratzt er sich die Stirn an dem aufrechtstehenden Balken, bald gräbt er die Zahne in den Balken ein. Calcraft dagegen ist immer noch ruhig und ernst, sein Arm hebt sich und fmrt herab mit der Regelmäßigkeit eines Pendels. Beim zwanzigsten Hiebe ist Terry im Paroxysmus der Verzweiflung. Sein Schmerzensschrei hat nichts Menschliches mehr. Seine Haut wird immer von Neuem zerfleischt wie Papier, das zu viel Master em- gesogen. Die Riemen der Katze verwirren sich und Calcraft muß ab und zu sie zwischen den Fingern hindur-dzlcheu. um sie ?°n dem a,.klebenden Blute zu b-sr-iern Beim sünsundzwanzigsten Hieb fühlt Terry nichts mehr oder fast nichts mehr. Calcraft dagegen scheint Geschmack an der Execution gefunden zu haben erhM nochmals die Hand, aber die Beamten rufen: „Genug!" Terry wird von der Maich.ne herabgenommen, als regungslose Masse liegt er in den Annen der Wachen, die ihn in ba§ Spltal^brnigem ^Mcissen. Calcraft reichte bie Katze zurück, — unb der menschlichen (!!) Gerechtigkeit ist Genüge geschehen." Lokales. Gießen, 27. August. In der Woche vom 17.—23. August ereigneten sich in Gießen 9 Todesfälle. Von zwei Kindern im 1 Lebensjahre starb das eine an Krämpfen, das andere wegen Mangels an Muttermilch. Ein dreijähriges Kind erlag dem Scharlach. Bei den verstorbenen Erwachsenen wurden als Todesursachen angegeben: Lungenemphysem, organische Herzkrankheit, Vergrößerung der Prostatadrüse, Blutung tm Wochenbett je einmal. Ein Soldat der hiesigen Garnison ertrank beim Baden, während ein anderer freiwillig den Tod durch Er- tränkcn suchte. _ — Humor eines Geisteskranken. Dieser Tage wurde der mährischen Landes-Irrenanstalt ein Mann aus den besseren Ständen zur Heilung übergeben. Als derselbe tn der Aufnahme- kanzlet vom Arzte untersucht wurde, erklärte er demselben vor dem ganzen Beamtenpersonal, daß er — der Irre — gescheiter sei, als alle die Herren, denn dieselben haben blos fünf Sinne, er aber habe deren „sechs." Als ihn der Arzt fragte, wie denn der sechste Sinn, den er besitze, beiße, erklärre der Geisteskranke: „Wa Kn sinn." Handel und Verkehr. Gieren, 26. August. Bei dem gestern abgehaltenen Schweinemarkte waren aufgetrieben: 250 Stück Schweine. — Nächster Markt Mittwoch, den 10. September, verbunden mit Krämermarkt. Bitte an edle Menschenfreunde. Eine durch Versprechungen eines Unternehmers hierher gekommene Familie ist in ihren Hoffnungen getäuscht und sieht sich jetzt dem größten Elende preisgegeben. Dieselbe hat, um ihr Dasein zu fristen, die wenigen Habseligkeiten versetzt und ist durch Verdtenstlosigkeit dem Hunger verfallen, wenn nicht edle Menschenfreunde ihr helfend zur Seite stehen. Der Familienvater hat bereits auswärts eine Stelle, jedoch fehlt ihm das nöthige Reisegeld und soviel, daß er die zu seinem Erwerb nothwendigen Kleidern rc. wieder einlösen kann. Wir richten deshalb an edle Menschenfreunde die freundliche Bitte durch Geld-Unterstützung dazu behülflich zu sein, daß dieser Familie von hier fortgeholfen wird, damit der Mann seinen neuen Wohnort erreichen kann. Unterzeichnete ist gerne bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und um den Zweck zu erreichen, auch dieselben entsprechend zu verwenden. Auskunft über die Familie wird den edlen Gebern bereitwilligst in unserem Geschäfts- büreau ertheilt. Die Expedition des „Gießener Anzeiger". Zirkel. (t„. "selben JSM = des JieiM DW 7 Nehmen, unb K"b bnW M und , aBt ich am bem mS lr J Wog manifestin ?’• v Totti sU Galcta^ n'mmt rum am Rücken J "M) bu Maschine ■eult er, „wie heiß ist per entzwei! O, habt 4! Ach, wie heiß!« 1 6qB der Chirurg ein °us ihren Höhlungen und zu Calcrast rt fort!" rifi der Splitter erst einem Manne den Rock- und Hemdkragen, ohne ihn zu verletzen, weg und traf dann das unglückliche, einer Köchin angehörige Kind Dasselbe wurde sofort ins Spital gebracht, wo es kurze Zeit darauf starb. - Ein Opfer der Tabakssteuer ist bereits gefallen; in dem Taunusstädtchen K. hat sich die tragische Geschichte vor einigen Tagen ereignet. Erscheint allda beim Kaufmann Z. ein Arbeiter Sch , um ein Packetchen des gewohnten, lieblich durstenden Krautes zu annectiren. Er erhält seinen „schwarzen Reuter-, legt ein 50-Pfennig Stuck hm und der Kaufmann gibt ihm heraus. „Aber da fehlen ja noch so und so viel Pfennig I' sagt der Käufer als er das Geld überzäblt. „Es fehlt nichts,- erwiderte der Ladenbesitzer, „wißen Sie nicht daß der Tabak aufaeschlaaen ist?" - „Aufgeschlagen? - Geben Sie mir meine 50 Pfennig wieder, Hct ist Är Päckchen! Adieu!" — Also der Arbeiter. Und heraus tritt er mit finsterer Stirne, faßt die Pfeife krampfhaft in die erhobene Reckte und schleudert die bisher so heiß Geliebte mit der ganzen Kraft seines muskulösen Armes dahin auf das hartstirmge Straßenpflaster, daß Le in tausend Fetzen zersplittert. „So, da liege, du L . . - - . ■! 9?un mag rauchen, wer will, ich nicht mehr!" Sprach's und ging mit einem leisen Segenswunsche auf die Tabaksteuer von dannen, ohne die zerschmetterte Unschuld noch eines Blickes zu würdigen. - (Traurige Folgen einer Maflenimpfung.) In westprenßischen Blättern wird der traurige Fall gemeldet, daß in Folge einer im sogenannten "G-mauerten Kruge" (Neuenburger Löhe) differ Tage ausgeführten Maflenimpfung eine große Anzahl Kinder an Scharlach oder bösartigen Geschwüren erkrankt, einige davon sogar gestorben sind. Herr Krelsphysicus Dr. Köhler von Marienwerder hat eine Rundreise durch den Bezirk unternommen, um die Falle amtlich zu untersuchen. t(1, Hildburghausen. Notizen, das Technikum betreffend. - Trotz der augenblicklich noch andauernden'ungünstigen Lage der Industrie ist der Sommerbesuch des Technikums Hildburghausen, einer noch jungen technischen Lehranstalt, welche eine Maschinenbau-und Baugewerk- ickule umfaßt ein reÄf1 erfreuliÄer. 41 Schüler besuchen die Anstalt, und zwar aus Preußen 19, aus Meiningen 10, aus Schwarzburg-Sondershausen 6, aus Sachsen, Bayern, Mecklenburg, Greiz Schweiz und Amerika je eimr. Am End- des Wintersemesters hat die Wt W fungs-Commission, Herr OberBaurath Hoppe, welcher gleichzeitig von Seiten des Staates die Schule beaufsichtigt, sich anerkennend über die Leistungen der Anstatt sowie über den Ausfall Der freiwilligen Techniker- resp. Meisterprüfung ausgesprochen. Ew^gleiches ^8^in günstiges Urtheil wurde der vor Ostern veranstalteten Ausstellung der Schülerarbeiten des Techni ums gU Theil; dieselbe war ungemein zahlreich auch von Fachleuten besuckt. Es sind jetzt schon mehrere junge Leute zum Besuche des Winter-Semesters angemeldet. von » ML 1.80 Pfund und V- in Sulat-Oele Tiefenweg. 558u) B. Bau-, Werk- und Nutzholz 228 pfiehlt zu billigsten Preisen F. Holberg, Q 0 L. 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Bonn, am Rhein Berlin C, Kosenthalerstraße 40 5553) Wer eine Forderung an den verstorbenen Rentier Carl Frech zu machen bat, möge Rechnung alsbald bei Herrn Fritz Koch (Marburgerstraße) einreichen. Gleichzeitig werden die Schuldner des Herrn Carl Frech zur Zahlung innerhalb 3 Wochen aufgefordert, wenn dieselben nicht gerichtlich belangt werden wollen. Die Kenten- & Lebensverfich.-Anstalt SU ■> uv tu X tu ff t ♦ "__S? empfiehlt ihren nach eigener Methode ♦ geftrauufeu Java-Kaffee, ♦ I. 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(früher 100 fl.) betragenden vollen Einlage kann bis zu 257 Mk. (früher 150 fl.) anwachsen, und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklassen bereits ausbezahlt. — 2. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, auf den Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Leibrenten. — 3. Gelder, zur statutenmäßigen Verzinsung mit 31/2o/o und alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. — 4. Die Anstalt giebt Darlehen auf Liegenschaften zu 5%, sowie auf Wertpapiere. — Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Rechenschaftsberichte, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt durch den Bevollmächtigten der Anstalt I. PH. Müller, Druck- sachen-Verwalter, Reichensand-Bahnhofsstra^e. — 5584) Dienstmädchen, ein reinliches, zuverlässiges, wird von einer kleinen Familie gesucht. Von wem? sagt die Erp. d. Bl. 5537) Ein tüchtiges Dienstmädchen wird auf sofort oder später gesucht. JSeltersweg C. 63. Kirchweihfest in Krofdorf und Gleiberg Sonntag d. 31. Ang. und Mittag d. 1. wozu ergebens! einladen Kahlert in Krofdorf. Y 5581)Feuser in Gleiberg. Testes-Anzeige. Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige die traurige Mittheilung, daß unsere liebe Gattin, Mutter, Schwester und Schwiegermutter FriesBerike Welker, geb. Furkel, heute Morgen nach kurzem Kranksein sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten (5588 Gießen, den 26. August 1879. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag den 28. August, Nachmittags 5 Uhr, vom akademischen Hospital aus statt. Mermieiyungen. 5579) Eine größere und eine kleinere Mansardenwohnung zu vermiethen bei ________Theodor Sckmidt, Gartfeld. 435) Der 3. Stock meines Hauses zu vermiethen.____________vr^Dornseiff. 2174) Ein Logis im Freien, erster Stock, 4—5 Zimmer mit Zubehör, sowie Theil am Garten zu vermiethen und sofort beziehbar.__I. Jutzi. 5323) Ein Haus, beft. aus 7 Zimmern, verschließb. Boden u. s. w. nebst Garten, sofort zu vermiethen. Näheres bei Dr. Königer, Grünbergerstr. B. 151,5. 2737) Ein möblirtes Zimmer zu Der: miethen im Frankfurter Hof.________ 5158) Die Mansarde meines Hauses, 4 Zimmer, Küche und Zubehör, pr. 15. Oktober zu vernuethen. Fabrikant Iughardt, __________________Kanzleiberg B. 72. 5041) Eine Familienwohnung von drei Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. ________H. Schaffstädt, Reichens and. 4672) Eine schöne Mansardenwohnung mit allem Zubehör per 8. Oktober zu ver- miethen._____________Alicenstraße E. 97. 4670) Der zweite Stock meines Vorderhauses ist per 1. Oktober anderweit zu ver- miethen H. Keck, Neuenweg B. 177. 4668) Wegen Versetzung des Herrn Hofgerichtssecretair Scharmann ist der obere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, Küche mit Wasserleitung rc., pr. 1. Oktober anderweitig zu vermiethen. ___________________Emi 1 Fisch bad). 4554) Mein Nebenhaus, mittleres Familienlogis, bestehend aus 5 Zimmern, allem Zugehör und Gartenantheil, per 1. Octbr. zu vermiethen. Helfrich, vorm. Wagner, ______________Marburgerstraße. __ 5555) Lin möblirtes, freundliches Zimmer, nach der Straße, auf Wunsch mit Cabinet, ist zu vermiethen. Auch kann daselbst ganze oder theilweise Kost gegeben werden. Markt B. 32. 5465) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei C. Fr. Conrad, Friseur, _______________Mäusburg 48._______ 3024) Eine Wohnung von 4 Zimmern und Zubehör in meinem Nebenhaus an eine stille Familie sofort zu vermiethen. ________________ vr. Ploch. 5322) Möblirte Zimmer (auch feine). ____Weinfaal. 5287) Ein Familienlogis zu vermiethen per 1. December oder früher im Hinter- hause des Darmstädter HaufeS 4865) Ein Logis zu vermiethen _______I. Mannberger, Neuenweg. 5057) Ein möblirtes Zimmer oermiethet Engen Kauffmann, Alicenstraße. 5459) Ein Logis, bestehend aus sechs geräumigen Zimmern nebst Zubehör, per 1. November zu vermiethen. Ebenso eine Werkstätte auf sofort ______A. Markus, Reichensand 224. 4154) In unserem Nebenhause ist ein Logis, bestehend aus drei Zimmern rc., zu vermiethen und sogleich zu beziehen. _____________________Flick «fr Kröll. 5505) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen bei Louis Petri Ww., Neue Bäue. 5557) Ein Logis zu vermiethen. Hermann Euler, Mäusburg. 5546) Ein Logis, am 1. Septr. beziehbar, zuvermiethen. Gg. Weber, Neue Bäue. 3468) Die Bel-Etage, sowie ein kleines Mansardenlogis, zu vermiethen bei D- Weller V., Heuchelheimerstr 4324) In meinem Hause, Wilhelm- straße, sind in dem Parterrestock 4 Zimmer mit Küche und allem Zubehör, auf Wunsch auch eine Mansarde,^zum 1. Oktober, eoent. auch früher, zu vermiethen _______________________Dr, Weichei. 4942) Der zweite Stock meines Hauses, 6 Zimmer und allem sonstigen Zubehör zu vermiethen. Karl Bergmann, Gartfeld. 4963) Der dritte Stock unseres Hauses ist per 1. Oktober zu vermiethen. __Gebr. Stamm. 2006) 5 Zimmer, Küche rc. im 1. Stocke, gleich beziehbar, zu vermiethen. F. Zöller, Neustadt. 3864) Ein Logis von 4 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. Kaplansgasse 218 bei Fran; Nerbode. 5526) Zwei möblirte Zimmer mit (£a- binet, seither von Herrn Pr.-Lientenant Ronneberg und Herrn Sec.-Licutenant Seitz bewohnt, sind pr. 1. October ander- weit zu vermiethen. — Eine Familien- wohnung von 3—4 Zimmern nebst Zubehör auf sofort zu vermiethen. Joh. Seng, Metzger. 436) Laden mit Wohnung zu ver- miethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 5582) Zwei geräumige Böden sind zu vermiethen bei LouiS Lony. Vermischte Anzeigen. Privatstunden | für Schüler unterer und mittlerer Klassen werden billig ertheilt. Näh, bei der Exp. "5586) Ein"Mädchen, im Bügeln geübt, wünscht in und außer dem Hanse Beschäftigung. Näheres in der Exped. d. Bl. 5590) Dienstmädchen auf sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._________ 5550) Kleinere und größere Kapitalien sind gegen gute erste Hypothek auszuleihen durch Ehr. Dix. am Neuenweger Thor. 3316) Das Neuvergolden von Grabsteinschriften auf hiesigen und auswärtigen Friedhöfen wird dauerhaft, schnell und billigst gefertigt. Je ■*. Ritsert, Vergolder, ______________Wallthor A. 156.___ 5497) Frau Geh. Justizrath Ploch sucht auf Michaeli ein Mädchen, welches kochen, waschen und putzen kann und gute Zeugnisse auszuweisen hat.________________ Lindnei’s Theater. (Lony’s Bierkeller.) Donnerstag den 28. Slug.: Benefiz für Frl. Hildebrandt u. Hrn. Wellenreuthcr Das Wundermädchen aus den Alpen, oder: Wie man sich eine Frau sucht. Original- Posse mit Gesang in 3 Acten von ©eiffert. Katharine v. Steinau . Frau Lindner. Heinrich, Bedienter . . Fritz Lindner. Anfang 8 Uhr. Entree: I. Pl. 50 H, II. Pl. 30 H. Zettel an der Kasse. Dem Wohlwollen des geschätzten theater- freundlichen Publikums empfehlen sich, um gütigen Besuch bittend Hedwig Hildebrandt. 5577) Karl Wellrnrenther. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. A.2 Mdttioi SHi. Der a trieben jt zehnten bod einmal mit nun auch ni honen denkt einem miete em höchst ei nährend em etwas mehr Schuld? 5 creten Fülle, zwischen Deu zu erforschen. Mn f) stcunc-schastlici stmirt eine l schließlich noc fein möchte; und vergißt, nicht um Än aus oen Frei darin fein ß Presse, au £)tui$lonb ■ । 'laß man eins ürlche für di fischen Deuts zuiveilen die V Thatsäch lull keinen -land und diäi getragen "ntergehen wi 16 wäre aber fein verglimn Rußlands gr solcher Wah^ Cannes zweis lloien hat, f Ü'lbst bieh t d Elfischer Äöe "'»m mu tbisd J 'tin daß ein i Hand. , N alle -»nach de, worden Mn. bei de '“Mm Darrui * 3lr. 36 Eilten, (§(] f' u b to i, ^ubH W on09 lchwc *61 K* Lhx'S