Freitag, den 28. Marz Nr. 7M. 1879. Sichener Anzeiger A«M- Md Amtsdlatt für den Kreis Gießen. «xpedittsnSditeeau r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Uokitisch Deutschland. Darmstadt, 26. März. Die erste Kammer der Stände nahm in der heutigen (8.) Sitzung den Gesetzentwurf, die Abänderung der Art. 67 der Verfassungsurkunde, sowie die Art. 23 und 26 der landständischen Geschäftsordnung betr., mit einigen vom Ausschuß beantragten Abänderungen, im Uebrigen in der Fassung der zweiten Kammer an. Bezüglich des weiteren Gegenstandes der Tagesordnung: „Rocommunication der zweiten Kammer bezüglich des Hauptvoranschlags der Staatseinnahmen und Ausgaben für die Finanzperiode 1879—82 betr." trat das Haus theils den Beschlüssen der zweiten Kammer bei, theils beharrte es bei seinen früheren Beschlüssen. Im Nachtrag zum Justizetat pro 1879—82 wurden im wesentlichen die angeforderten Beträge in Uebereinstimmnna mit der zweiten Kammer bewilligt. Entgegen den Beschlüssen der letzteren wurde für die Staatsanwälte am Landesgericht der von der Regierung geforderte Maximalgehalt von 6000 M. bewilligt. Dem Beschluß der zweiten Kammer auf Gleichstellung der Gehalte der Kreisassessoren mit den entsprechenden richterlichen Stufen trat die Kammer bei, bezüglich der Kreisräthe jedoch stimmte sie für die Regierungsvorlage. Den Beschlüssen der zweiten Kammer in Centralbauwesen im Ressort der Justizverwaltung, besonders die baulichen Herstellungen in den Gerichtsgebäuden von Lich, Laubach und Bad-Nauheim, sowie den Antrag des Abg. Heidenreich, Erhöhung der Unterstützung von Gemeinden in Schulhausbauten betr., trat die erste Kammer einstimmig bei und vertagte sich hierauf auf unbestimmte Zeit. Berlin, 23. März. Gestern hatte der ReickStag seine Sitzung in den großen Saal des Kaiserhofs verlegt, der sich in einem seines kaiserlichen Pathen würdigen Glanze zeigte. Gegen 150 Reichstags-Abgeordnete feierten darin ftstltchen Sinnes unter dem auch hier bewährten Präsidium Forcken- beck's den hohen Geburtstag, und die getragenen, den schweren Erlebniffen les rerflosienkn Jahres angemesienen Worte der Huldigung und Verehrung, womit der erste Reichstagspräfident das Lebeboch auf Se. Mas. den Kaiser emleitete, waren ersichtlich den vei sammelten Vertretern der deutschen Nation aus dem Herzen gesprochen. Ohne Unterschied der Partei hatten sich die Abgeordneten zujammengeschaart, gleichsam um darzuthun, daß in den Empfindungen für das Oberhaupt biT Nation alle Meinungsverschiedenheiten verschwinden. Um so lebhafter war natürlich in dem festlich gemüthlichen Bei- einandersein später der Meinungsaustausch, und Klerikale wie Liberale, Freihändler, Protectionisten und deren neueste Abzweigung Agrarier bekämpften sich unter begleitendem Gläserklang, Jeder, wie er es am besten konnte, mit den Waffen des Witzes und der Laune. Erst in später Stunde trennte sich die Festversammlung, welche nach allgemeinem Urtheil für die Wiederkehr des Tages, deren es noch viele geben möge, endlich in den gastlichen Räumen des Kaiserhoss ein würdiges Daheim gefunden hat. Insofern ist die Bezeichnung, daß alle Parteien ohne Unterschied beim Feste vertreten waren, jedoch nicht ganz genau, als die Helden des vorgestrigen Tages, die elsässischen Autonomisten, fehlten, weil der Herzog von Elsaß-Lothringen, wie der Chef des Reichskanzleramts für Elsaß-Lothringen ost im Scherze genannt wird, die Zerren mit seinen Räthen um fick versammelt hatte, um den Geburtstag des Kaisers als Landesherrn des Reichslandes besonders zu feiern. (Köln.Ztg.) Berlin, 24. März. Das Mitglieder-Verzeichntß der Fraktionen im rentschen Reichstage ist heute erschienen. Nach demselben stellt sich das Stürkeverhältniß der einzelnen Fraktionen folgendermaßen: Die Fraktion der Deutsch Conservativen zählt 57 Mitglieder, die Fraktion der deutschen Reichs- Partei 51 Mitglieder und 6 Hospitanten (darunter die Minister Dr. Falk und Dr. Friedenthal und der Botschafter Fürst Hohenlohe-Schillingssürst); Ire Fraktion der National-Liberalen werft 101 Mitglieder auf, die der Fortschrittspartei 22 Mitglieder und 2 Hospitanten (die Abgg. Dr. Meyer- Schleswig und Wulfshetn). Die Fraktion dss CentrumS ist nächst den National-Liberalen die stärkste, sie zählt 93 Mitglieder und als Hospitanten die 9 hannoverischen Parttkulartsten r. Adelebsen, v. Alten-Linden, Baron v. Arnswaldt, Graf v. Bernstorff, Dr. Brüel, Gras v. Grote, v. Lenthe, v. Müller (Osnabrück) und Dr. Nteper. Tie Fraktion der Polen ist 14 Mit- alieber stark, die Socialdemokraten zählen 9 Mitglieder. Keiner Fraktion haben sich angeschloffen: die Abgg. Berger, Dr. Beseler, v. Bockum-Dolffs, v. Bühler (Oehringen), Dr. Delbrück, Dr. v. Feder, Dr. v. Forckenbeck, Dr. Groß, Haerle, Köpfer, Krieger (Hadersleben), Dr. Löwe, v. Ludwig, Sonremann, Dr. Wiggers (Güstrow) und die elsaß-lothringischen Abgeordneten. Drei Mandate sind erledigt. Berlin, 25. März. Heute beendete die Budget-Commission ihre Arbeiten. Statt der von dem Bundesrathe geforderten Befugmß, 40 Millionen Schatzanweisungen zu verausgaben, bewilligte die Commission 24 Millionen. Tas Anlethegesetz in Höhe von 63i/4 Millionen wurde genehmigt. Der Ge- letzentwurf R'ckert, betr. den Jnvalidenfonbs, wonach der Termin für die Veräußerung der am 1. Novbr. 1875 erworbenen Prioritäts-Obligationen deutscher Eisenbahnen bis 1. April 1885 hinausgeschoben wird, wurde angenommen. — Dem Vernehmen nach ist wegen Unzulänglichkeit der bisherigen Bestimmungen zur Verhütung der Einschleppung der Rinderpest beim Bundesrathe beantragt worden, die Einfuhr und Durchfuhr lebenden Rindviehs, frischen Fleisches von Rindvieh, Schafen und Ziegen aus Oesterreich bis auf Weiteres zu verbieten; den betheiligten Bundesstaaten jedoch bezüglich des er Hheil. Verkehrs mit Nutzvieh und Zuchtvieh, welches aus notorisch seuchensreien Gegenden stammt und nicht für den Handel, sondern zur Weide oder zur vorübergehenden Einstellung innerhalb des deutschen Grenzbeztrks bestimmt ist, Ausnahmen von dem obigen Verbote unter gewissen Garantien zu gestatten. Osnabrück, 25. März. Dr. Miquel hat als Oberbürgermeister für die Stadt Osnabrück ein Ortsstatut ausgearbeitet, das einen gemeinsamen Ausschuß aller städtischen Innungen in's Leben rufen soll, eine Art „Gewerberath." Demselben sollen die Obermeister der Innungen angehören und außerdem noch ebenso viele zu dem Zwecke gewählte besondere Abgeordnete. Er würde sich sowohl seinen Vorsitzenden wie deffen Stellvertreter selbst wählen, zu seinen Verhandlungen aber ein Magistratsmitglied zulaflen und dem Magistrat auch regelmäßig seine Sitzungsprotokolle zustellen. Sein Tätigkeitsgebiet wären die gemeinsamen Angelegenheiten des Kleingewerbes, alles, was nicht in den Rohmen einer einzelnen Innung fällt. So wären beispielsweise von ihm hinfort die periodisch wiederkehrenden Ausstellungen von Lehrlingsarbeiten zu veranstalten, die, wie in Osnabrück, so auch an manchem anderen Orte ja bereits eine Art stä ckiger Erscheinung im Kreisläufe des Jahres geworden sind. Er hätte ferner seine Vertreter zu bestellen zur Mitaufsicht über die gewerbliche Fortbildungsschule, an der ohne sein Gutachten in Osnabrück (wo der Besuch derselben für die Lehrlinge obligatorisch ist) nichts Erhebliches geändert werden soll. Ueberhaupt aber würde es seine Aufgabe sein, die Jn- tereffen und Ansprüche des Handwerks bei den Behörden zu vertreten. Diese würden ihm sicher allesammt bald die dafür erforderliche Legitimation zuerkennen und ohne Zweifel mehr Gewicht legen auf eine aus der Selbständigkeit des Handwerkerstandes hervorgegangene Organisation als aus Handwerkeroder Gewerbekammern, welche in Gemäßheit übereilter und übereilender Gewerbeordnungs-Anträge der conservativen Fraktionen ein Gesetz auf einmal massenhaft nach uniformer Schablone aus dem spröden Boden stampfen wollten. Der Miquel'sche Entwurf ist in einer Versammlung des Vereins selbständiger Handwerker und Fabrikanten zu Osnabrück, welcher auch die Gesammtvorstände der bestehenden Innungen beiwohntenerörtert und fast einstimmig gutgeheißen worden. — Aus Baden schreibt man der „Köln. Ztg." die Nachricht, daß der von der preußischen Regierung ausgearbettete Tabakssteuer-Gesetzentwurf die Sätze von 70 JL auf ausländischen und 58 *0 JL zusammen auf die Entdeckung des Thäters. Die nunmehr angestellten Nachforschungen haben die völlige Grundlosigkeit jener Gerüchtes jedoch dargethan, indem allerdings nachgewiesen wurde, daß einem Pferde in Altenstadt die Zungenspitze in Folge von krebslicher Entartung (nach dem Zeugniß des dortigen Thierarztcs) abgefallen, jedoch nicht böswilliger Weise abgeschnttten worden war. Alle Zeitung« redaktionen, welche in ihren Blättern jene Nachricht damals brachten, werden um Abdruck des Vorstehenden ersucht. . — Szegedin, 21. März. Das Wasser der Theiß ist seit gestern um zwei Zoll, das Wasser in der Stadt um einen Zoll gefallen. Die Baggerungsarbeiten an der Matybrücke schreiten rasch vorwärts. In den trockenen Straßen gebt cs auch heute lebhaft zu. Vor einzelnen Läden ist großer Volkszulauf, dort werden nasse Schnittwaaren und Leinwand zu Spottpreisen verkauft Der Stadthauptmann Taschler ließ beute eine Proclamatton affichiren, laut welcher Jedermann gehalten ist, die während der Katastrophe in seinen Besitz gelangten fremden Effecten binnen 24 Stunden der Polizei anzuzeigen, widrigenfalls er als Dieb In strafgerichtliche Untersuchung gezogen werden kann. Anlaß zu dieser Proclamation bot unter Anderm auch die gestrige Entdeckung und Verhafrung zweier Individuen, des einen, das während ver Katastrophe aus Ki's-Oroszi, wo es wohnt, hierher kam, und eines hiesigen Trödler«, der auf der StaatSbahn verhaftet wurde, als er eben aus fremden Wohnungen mit Ponton« abgeholte Möbel auf Rettungszüge verladen und auf die Seite schaffen wollte. Letzterer gibt an, er habe die fremden Möbel und Wertheffecten nur retten wollen. Heute Nachts wird die Stadtverwaltung die Stadt wieder beleuchten lassen. E« wird auch von der Herstellung einer elektrischen Beleuchtung gesprochen; ein Leipziger Unternehmer offerirte die Herstellung eine« regelmäßigen Kahnverkehrs nach den Tanyas und nach Szatymaz. In Gelsenkirchen fiel einem 82jährigen Berginvaliden, der bisher Armenunterstützung genossen hatte, durch den Tod seines Halbbruders, des Herrn Forst in Johannisberg - Firma Klein, Forst und Bohn Nachfolger, eine bedeutende Erbschaft zu. Da die Frau des Ver. storbenen aber während ihrer Lebzeit den Nießbrauch der Hinterlassenschaft hat, so würde der arme alte Mann nickt in den Besitz und zu den Freuden der Hinterlassenschaft gelangt sein, wenn nicht der Schwiegersohn der Wittwe in Gelsenkirchen eingetroffen wäre und sich binnen wenigen Stunden mit dem armen Berginvaliden durch notariellen Vertrag dahin gcrinigt hatte, daß der Berginvalide durch Auszahlung von 85,000 JL auf die Erhebung der Erbschaft nach dem Tode der Wittwe verzichtete. Möge der alte Mann stark genug sein, dieses unverhoffte Glück noch lange zu tragen. Ä. , . __ (Aus der Schule.) Lebrer: „Wie ich euch gezeigt habe, liebe Kinder, bedeuret die Vorsilbe „ver" meistens,7daß etwas in einen ungünstigen Zustand übergegangen oder schlechter geworden; ihr habt da z. B. die Worte „verderben," „verpfuscken" u. s. w. Kann mir Eine« noch andere Beispiele sagens? — Fritz: O ja: Verloben, verheirathen! ajviblO s& S.'«_ 900X dangen für Summen vc summen bis zv Lkchstlsummen 50 A V 7 twaschöbera^ Die in ist tahin zu b> rnib auch weite: unsererseits geb Berichtigung un Mbbttj Su tut die Liefern schwellen von Leichenschwell Loosen: Freitag Vor Lieserungsbe Betrieb«- und selbst zur Eins Preise von 75 selben bezogen Sessel, de Köm 1899) der M 8 Joham Haujeu, zule sch Ansangk entfernt; s mögen reicht nicht aus u Freitag I A alle Fvrder etwaigen i bei Meidu, bei Berthe mögens. In obig Vorschläge Gläubiger lediglich w scheinenden wird. Tießen, Großh 336 150 179 23 MSO Länge Fichte Mtr. Reisff Rmtr. Buch^ wichen Opper M Dienstag des Mo iollen im = b-« SDifirk folget betend vlrl 139 fiidjti Durä 1986) rcbe beute Naiht »em WrauerS eS dort lagernden m über den Berg mftn. Iflgtmtin gemein aber auch I. Batterie des )rod, welche sre Prwohm bei m AriMgm bie mtze adgeichnitten i, iowie drrjenizk ,t tznideckung W mE-i'i«' Pferde in aniß des W ,r Alle Zeitung a um Abdruck dv im ;wci3CÜ-^ . dtt E „bd-st i«- h$" und Lriiaanv $ H S'fl ’Ä Umotton iot * "mit j; ;*«»• ' "’S fppM * 'Ar t« ,L-, .tfÄ* 5?*** , Qual- ■'Ä*5 N5„9O 4- oct-A H"l! • •w*S J», aZt । Vwl ? gw* '< iJ»'1 Menn d«z m®tt niai- ’V'”* , C5 -oautrn i nachrechne? ' emcn raa' enfroeife, L 1 blos denkt ? Pfarrers Pfarrer £ sie ^nze w den einen die Dn>&fen ■ NH doch un9- Ä recht .klgMch fein l'ewng beliebte Mchweigt ab: Msschulen tu p hat und das a, grundsätzlich .aber, daß das aßere Garantie bestimmte die ulienoäter, als >on jeder Couren Schulgesetz n Akt, sondern • l aller zu Ge- ’irb. Auch alle «hm Bestimmten Rücksichten Pten sogar, daß wir der neuen zum Bormurf Schule als sein somMnalschule nderer Factoren i einem Act der ; mllderen Weg mb seine Partei neu Artikeln ge- (Forts. f.) Die Expedition des Gießener Anzeigers. entgegen. Berichtigung unterbleibt. D. Red. t e r. Wellen. R a u e Buchen 58 B. Bau-, Werk- 97 Eichen-Stämme mit 20,63 Festm., Die Zusammenkunft bis 2000) 51 81 129 336 150 3430 dem aus Eichen Nadel 10 136 78 12 Buchen Eichen R 11 179 23 5450 u II II II Wellen 6380 2860 9220 m m 165 199 15 » n n ii ii der eter 11 36 92 aumm 18 109 178 27,73 -34 5,96 1,20 31,28 ist auf öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt, mit der Aufschrift: „Submission auf Baggerung und Anfuhr von Kies bis zum Submissionstermine am: Friedberg-Hanauer - Eisenbahn. Dle Lieferung von 73 cbm Werksteinen zum Bau der Wetterbrücke in St. 26 + 29 und von 127 cbm Werksteinen zum Bau der Ntdderbrücke bet Helvenbergen in St. 150 -j- 87 der 1. Sectton, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Eichenstämme von 15—44 Ctm. Durchmesser und 7 — 20 Mtr. Länge mit 12,09 Cbm., Fichtenstämme von 15 — 30 Ctm. Durchmesser und 3 — 12 Mtr. Länge mit 32,43 Cbm. Inhalt, Elchen- und Nadelholz-Stangen. „Die technische Hochschule zu Darmstadt, welche Fachschulen für das Studium in Architektur, Jngenieurwisienschaften, Maschinenbau, Chemie, sowie für Mathematik und Naturwissenschaften besitzt, beginnt die Vorlesungen des Sommer-Semesters am 29. April. Die Anstalt gewährt auch für andere Zweige der Technik als die vorhergenannten, sowie für Fabrikanten, Gewerbetreibende, Pharmaceuten, Geodäten, Lehrer des Zeichnens u. s. w. Gelegenheit zu entsprechender Ausbildung." Der Eisenbahn-Baumeister: F r a n ck e. Fichtenstämme von 15—27 Ctm. Durchmesser und 5—17 Mtr. Länge, Fichten-Derbstangen von 5 — 11 Mtr. Länge, Reisslängen von 5—8 Mtr., Rmtr. Nadel-Stöcke, Buchen - Durchforstungs - Wellen vorzüglichster Dualität, Eichen - Durchforstungs - Wellen vorzüglichster Qualität, Nadel-Wellen. 1993) Zur Versteigerung der Bücher des jur. Lese- Vereins im Seer. d. Hofg. wird anderer Termin auf Montag den 31. l. M., Nachmittags 3 Uhr, bestimmt. Mittwoch den 9. April d. I., Vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Betrtebs-Jnjpection zu Frankfurt a. M. einzuretchen. Die Bedingungen können bet dem Bahnmeister Herrn Gerhard zu Gießen eingesehen und ebendaselbst Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. Frankfurt a. M., den 24. März 1879. Königliche Betriebs-Jnspection der Matn-Weser-Bahn. Heyl. reichen und findet die Eröffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten statt. Friedberg, den 26. März 1879. Briefkasten. Herrn F. J. Sie fragen an warum wir für die hungernden Bewohner des Spesiart keine Sammlung eröffneten ? Zur Antwort möge Ihnen dienen, daß uns von Seiten des dortigen Comites ksin Aufruf noch sonst Nachricht zugegangen ist. — Im Ueortgen sind wir recht gerne bereit auch für unsere hungernden Landsleute eine Sammlung zu eröffnen und richten namentlich an Vereine die Bitte, etwa durch Veranstaltung von Concerten rc. ein Scherflcin zur Linderung der Noth beizusteuern. Wir quittiren Ihnen dankend hiermit 3 Jt und sehen wetteren Gaben Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf dem Schlagweg. Lich, den 24. März 1879. 1934) Wimmeuauer, Forstrach. Die Kenten- & Mensverlich.-Anstalt Sfw Darmstadt Gegründet 1844 resp. 1855. — Gesammt-Vermögen Ende 1877 über 6,000,000 M. übernimmt: 1. Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche Rente aus einer ursprünglich 200 Mk. (früher 100 fl.) betragenden vollen Einlage kann bis zu 257 Mk. (früher 150 fl.) anwachsen, und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklassen bereits ausbezahlt. — 2. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, auf den Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von fisten Leibrenten. — 3. Gelder, zur statutenmäßigen Verzinsung m(t 3y2 % und alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. — 4. Die Anstalt giebt Darlehen auf Liegenschaften zu 5%, sowie auf Werthpapiere. — Versicherungsanträge werden entgegengenommeu, Rechenschaftsberichte, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie AussLlüffe bereitwillig ertheilt durch den Bevollmächtigten der Anstalt I. PH. Müller, Druck- sacheN'Verwalter, Reichensand-Bahnhofsstraße. — Die Zeichnungen, Bedingungen und Submissionsformulare liegen aus Abtheilungsbureau und dem Sectionsbureau in Friedberg zur Einsicht und können Letztere daselbst gegen Erstattung von 75 Pfg. bezogen werden. Offerten sind versiegelt und portofrei mit der Aufschrift: „Offerte auf Lieferung von Werksteinen" zum 9. April d. I. Morgens 11 Uhr an den Unterzeichneten einzu- Friedberg-Hanauer Dahn. Submission auf die Lieferung von 4000 Stück Bahnschwellen von Eichenholz, sowie 4297,9 m Weichenschwellen von Eichenholz in vier Loosen: Freitag den 4. April er., Vormittags 11 Uhr. Lieferungsbedingungen liegen bei unserem Betriebs- und bautechnischen Bureau hier- selbst zur Einsicht offen und können zum Preise von 75 \ pro Exemplar von demselben bezogen werden. Cassel, den 17. März 1879. Königliche Direktion 1899) der Main Weser-Bahn. Geschäfts-Eröffnung. 1717) Einem geehrten hiesigen Publikum mache hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze eine Handeisgärtnerei errichtet habe und halte mich zu allen in das Gärtnerfach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Karl Berger, Grünbergerstr. B. 150. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 31. März 1879, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem Dtstrtct Brauhof nachverzetchnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Srockh. Retsh. 55 4760 108 1930 49,5 3150 und Nutzholz HolzoersteiMung in der Fürst!. Oberförsterei Lich. Im Mönchwald (bei Burkhardsfelden) sollen versteigert werden: Montag den 31. März Scheith Prügelh. Stockh. Reish. Straße nach Lich an der 6. Schneise. Gießen, am 25. März 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1947) A. Bramm. Main-Weftr-Bahn. 1983) Es soll das Ausbaggern und Anfahren von 4000 cbm Kies aus dem Lahnbette nach den Depöts an der Badenburg im Wege 78 Fichten- „ 3 Hainbuchen- „ 87 Eichen-Stangen 120 Hainbuchen- „ 749 Fichten- Nadelbolz — Dienstag den 1. April Der Anfang ist im District Rod- irde. Die Zusammenkunft im Orte. Albach, am 24. März 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Albach. 1986) Schäfer.__ Prima Steinkohle« 1r bester Qualität bei (1247 C. Demuth, Neuenweg Lil. B. 18$. Limburg, 26. März. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen Jt 18.—, Weißer Wetzen jt —, Korn Jt 12.10, Gerste Jt 9.43, Hafer Jt 6.60, Erbsen Jt —, Kartoffeln Jt —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Der Entwurf wegen Abänderung der Stempel st euer-Normirung für Wechsel vom 10. Juni 1869 setzt folgende Skala fest: Es beträgt für die Wcchselsumme von 100 Jt die Stcmpelabgabe 10 H, l bisher 10 4), von 200 Jt. 10 H, (bisher 15 H), von 300 Jt 20 H, (bisher 15 H), von 400 Jt 20 H, (bisher 30 H), von 500 Jt 30 (bisher 30 H), von 600 Jt 30 (bisher 30 H), von 700 Jt 40 H, (bisher 45 H), von 800 Jt 40 H, (bisher 45 H), von 900 Jt. 50 H, (bisher 45 H), von 1000 Jt 50 H, (bisher 60 H). Die Abgabe würde hiernach künftig die gleiche bleiben für Wechselsummen von 100, 500 ynb 600 Jt., um 5 H sich erhöhen für die Wechselsummen von 300 und 900 Jt, dagegen sich um 5^ ermäßigen von 200, 700 und 800 Jt. um 10 H sich ermäßigen für Summen von 400 und 1000 Jt Im Ganzen würde also der neue Tarif bei Wechsel- summen bis zu 1000 Jt. eine Erleichterung der Steuerpflichtigen zur Folge haben. Für Wechselsummen über lOOo Jt — hier soll die Abgabe mit jedem angefangenen Tausend um 50 $ steigen — stellt sich dagegen nach dem vorgeschlagenen Tarif die Abgabe fast durchweg etwas> höher als bisher.____________________________________________________ Berichtigung. Die in Nr. 70 unseres BlatteS gebrachte Notiz, Unglücksfall auf dem Zollamt betr., ist dahin zu berichtigen, daß der betreffende Arbeiter durch eigene Unvorsichtigkeit gefallen ist und auch weiter keinen Schaven genommen hat. Den betr. Einsender der Notiz möchten wir unsererseits gebeten haben, für die Folge vorsichtiger in seiner Mittheilung zu sein, damit eine Für Szegedrn gingen ferner ein: PH. Lüdektng Jt 3. Frau D. S. Jt 5. F. H. Jt 3. G. K. Jt. 10. W. E. Jt 2 R. S. Jt 2. H. Bär Jt 3. I. W. Jt 2. Restaurateur Stein Jt. 2. Koch & Kraatz Jt 10. Carl Schwaab Jt 5. Aug. Noll Jt 3. Landrichter Reitz Jt. 3. Frau M. K. Jt. 3. = Jt 56. Summe aller bis jetzt eingegangenen Gaben 553 Jt 20 Um weitere Gaben bittet Die Expedition deS Gießener Anzeigers. Versteigerung. Dienstag den 1. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, werden auf dem Büreau der Districts- Einnehmerei Gießen 1. die nachbenannten confiscirten Gegenstände öffentlich an den Meistbietenden versteigert: 1 doppelläufiges Jagdgewehr nebst Jagdtasche, Pulverhorn und Schrotbeutel, ein neuer Filzhut, 1 goldener Fingerring, 1 Cigarrenspitze mit Etui, 1 Cigarren- Etui, .1 Brieftasche, 1 Portemonnais, 2 Brodmesser, 1 Sacktuch und 1 Paar Handschuh.______________________(1994 Aufforderung. 2002) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an meinen verstorbenen Vater haben, wollen diese binnen Monats-Frist bet mtr etnreichen. Engelthal, den 26. März 1879. Burz, Gräfl. Gutsverwalter. Ladung. Johannes Wagner aus Geilshausen, zuletzt Wirth in Gießen, hat sich Anfangs d. I. an unbekannte Orte entfernt; sein zurückgebliebenes Vermögenreicht zur Deckung der Schulden nicht aus und sind Freitag den 18. April 1879, Vormittags 10 Uhr alle Forderungen an Wagner nebst etwaigen Vorzugsrechten anzumelden bei Meldung der Nichtberücksichtigung bei Vertheilung des vorhandenen Vermögens. In obigem Termine hat I. Wagner Vorschläge bezüglich Befriedigung seiner Gläubiger zu machen, widrigenfalls lediglich nach den Beschlüffen der erscheinenden Creditoren verfahren werden wird. (2008 Gießen, den 20. März 1879. Großh. Stadtgericht Gießen. I. A. d. D.: Oppermann. Dr. Gilmer. Holzversteigerung. Dienstag den 1. April d. I., des Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im Albacher Gemeindewald in den Districten Roderde und Dachsberg folgende Holzsortimente meistbietend versteigert werden: Jeilgeöotenes. Grüne eingemachte Schnittbohne», Mainzer Sauerkraut, Gutgemäffertcn Stockfisch, Gothaer Dörrfleisch empfehlen (2005 J. A. Busch. Söhne. 1987) Gute Frühkartoffel und Bux verkauft_________Kreiling, Neuenweg. Frische Cübliau, „ Hechte treffen heute ein. (2010 Emil Fischbach. 20u9) Mein Haus nebst Nebenbau und Garten, zu jedem Geschäft geebnet, beabsichtige ich zu verkaufen. Heinrich Goldmann's Ww., ____________Groß-Lind, n.____________ Dr. Pattisons Gichtwatte bestes Heilmittel gegen Gicht u. Rheumatismen aller Art, als : Gesichts-, Brust-, Hals- u. Zahnschmerzen, Kvps-, Hand- und Fußgicht, Gliederreißen, Rucken- und Lendenweh. In Poicketen zu 1 und halben zu 60 H bei _______Julius Wallach, Marktplatz. Süße rorhe Valencia-Apfelsinen empfehlen * (192 J. A. Busch Sohne. Gin Pinliirro, saft noch gar.z neu, stehl im Rathhause zu Lich zum Verkauf. Auf Wunsch auch Thetlzahlung gestat.et. Anzahlung nach Uebereinkunfr.(1936 Mermietßungen. 1989) Ein schön möblirtes Zimmer für einen Einjährigen zu vermiethen. __Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 1985) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen, wenn gewünscht auch Kost. _________________Kaplansgasse C, 221. 1988) Zwei schön mÖblirte Zimmer sind in der Nähe der Kaserne zu vermiethen. __________ Schloßgasse B. 1 Parterre. 1984) Im Bo tt'schen Hause auf dem Seltersweg ist eine große Stube mit Nebenzimmer, Küche, Mansarde, Keller rc. zu vermiethen und gegen Ende Juni zu beziehen. __ 2006) 5 Zimmer, Küche rc. im 1. Stocke, gleich beziehbar, zu vermiethen. __________________F. Zöller, Neustadt. 1992) Ein kleines möblirtes Zimm er zu vermiethen. Sonnenstraße B. 103. 199.5) Ein freundl. möblirtes^Zimmer ist zu vermiethen bei ____ ____________C. Rahn, Lehrer. 1744) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__________Sonnenstraße B. 65. 1929) Eine Mansardenwohnung mit abgeschlossenem Corridor auf 1. April zu vermiethen. Im Rheinischen Hof, Seltersberg. 1803) Ein kleines Logis zu vermiethen. ___Adolf Hoß, Schießgärten. 1292) Eine Famitienwohnung und em möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen._______________Neuenweg 134. 1817) Ein freundliches Familienlogis 3 Zimmer mit allem Zubehör ist per 1. Juni auf Wunsch auch früher zu vermiethen. Ernst Iughard, Marburgerstraße 1583) In der Nahe der Kaserne ist ein schön möblirtes Zimmer an einen Einjährigen ru vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.__ 1738) Ein möblirtes Zimmer im dritten Stock an einen ruhigen Herrn zu vermieden^__________Marktplatz A. 5. 1805) Ein Zimmer, möblirt oder un- möblirt, zu vermiethen. ___Adolf Hoß, Schießgärten. 1942) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _________W- Ferber, Lindenplatz. 1§54) Ein kleines Logis zu vermiethen. Schloßgasse B'4. 1*19)“ Ein schönes neumöblirtes Zimmer vermiethet. Eugen Kauffmann, Alicenstraße 105. 1930) Em kleines Familienlogis per ersten April zu beziehen. PH. Mootz. Zu vermiethen per 1. Mai eine Familienwohnung (parterre) mit 2 Zimmern, Küche, Keller rc. Näheres Lindenplatz A. 244. 1941) 1820) Wegen Besetzung des Herrn Dr Wtttmann ist das von demselben bewohnte Logis per 1. Juni d. Js., auf Wunsch auch früher, zu vermiethen _____ R. Oppenheimer Sohn. 1804) Ein Logis von 4 Zimmern, Küche nebst Zubehör zu vermiethen. ___________Adolf Hoß, Schießgärten. 1 Ein Logis von 5 Zimmern in der Nähe des Main- Weser-Bahnhofs zu vermiethen und per 1. Mai zu beziehen. Näheres b. I. Blitz. 545) Eine Familienwohnung zu ver- miethcn bei Ferd. Felfing, Neuenweg. 1500) Ein Laden mit Logis, in welchem seit 3^Jahren ein Kleidergeschäft mit bestem Erfolg betrieben worden ist, ist bis 1. August anderweit zu vermiethen oder das Haus zu verkaufen. Zu erfragen bei Wild- händler Ebel, Marktstraße 1797) Zwei freundlich möblirte Mansardenzimmer zu vermiethen. Auf Wunsch mit Verköstigung. Ehr. Loeber Ww., Grünbergerstraße. 1818) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei H. Hochstätter Ww. Vermischte Anzeigen. 1997) Kleiner schwarzer Pinscherhund verlaufen. Wiederbringer 1 Mark Belohnung.Lindenplatz 242. 1998) Für einen mit guten Schulkenntnissen verschönen jungen Mann ist eine Itehrfiingsstelle offen bei _______Gebrüder Stamm. 1811) Einige tüchtige Leute, welche als Kolporteure oder Reisende sich auf dem Lande Kundschaft erworben haben, werden gegen festes Gehalt zur Vertreibung gangbarer Artikel zu engagiren gesucht. Frankirte Offerten mit Angabe des bisherigen Wirkungskreises mit O. N. 499 bezeichnet befördert die Central- Annoncen-Gxpedition G. D. Daube Lt Co. Frankfurt a. M. 1584) In einer Restauration ist ein Zimmer an eine Gesellschaft abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl.______ 281) Getragene Kleider, Stiefel, altes Geld, Gold und Silber, Antiquitäten, Oel- gemälde, Zinn rc. kauft Louh Rothenberger. ________________Neuenweg 193.________ Reparaturen an Nähmaschinen aller Systeme werken rasch und gut betrat. Gr. Ueidlinger, 1950) Neichens,, d 226. 1959) Ein braver Junge kann in die Lehre treten. Karl Noll Schlosser, _______________________Flügelsgasse. 498) Ueberzirhen von Schirmen und Reparaturen an denselben werden rasch und billig ausgesührt. __I. Weitzenkorn, Krem. Jeden Bandwurm entfernt binnen 3 — 4 Stunden vollständig schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht, Trunksucht, Magenkrampf, Epilepsie, Veitstanz, Bettnässen u. Flechten und zwar brieflich: Voigt, prakt. Arzt zu Croppenstedt (Preussen.) (2003 319) Lumpen, Werg, Flaschen und Zet- tungspapier kauft LouiS Rothenberger, Neuenweg 193 1495) Em Gar en oder 1 Stück Grabland, ca. */< Morgen groß, zu pachten gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl_____________________ 1545) Ein bis zwei Schüler, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen, werden in Pension gewünscht. Markt B 32. 1939) Einen tüchtigen Gehülfen sucht Tapezierer P. Hollmann. 2007) Allen Freundin unc Gönnern die ergebene Anzeige, daß Sonnabend den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr unsere Trauung in der hiesigen Stadtkirche stattfindet. Hochachtungsvoll Max Kontier. Franziska Häsen 1909) Ein Bursche wird gesucht bei Karl Plank im Pfau. Jfriufmännildjer Verein. Freitag den 4. April d. J., Abends S'/jVhr: Ordenti. Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Bericht über das verflossene Vereinsjahr. 2) Rechnungsablage. Wahl zweier Revisoren. 3) Wahl des Vorstandes. 4) Verschiedenes. Zu zahlreichem Erscheinen ladet ergebens! ein 1996) Oer Vorstand. PI5x.se. Erlaube mir meine Flissemasclline mit dem Bemerk n in empfehlende Erinnerung zu bringen, daß es durch eine neuerdings angebrachte Vorrichtung ermöglicht ist, auf derselben Plifs6 mit glatten Zwischenstreifen in beliebig r Breite herzustellen. Für tadellose Arbeit leiste Garantie. Th. Haubach, 2004) Reichensand - Bahnhofstraße C. 126. General-Anzeiger der Stadt Frankfurt a. M. SW 16,000 Abonnenten. Erscheint täglich und wird in den entferntesten Orten des deutschen Reiches Morgens ndt der ersten Post ausgegeben. Inlialt r Eine sämmtliche Tagesereignisse enthaltende Poetische Uebersicht, die neuesten Depeschen, die letzten Course und Berichte der Frankfurter Börse, erschöpfende Nachrichten über Localbegebenheiten in Frankfurt und Umgebung, ein reichhaltiges Feuilleton, spannende Original-Romane in ununterbrochenen, grossen Fortsetzungen und eingehende Berichte über die Frankfurter Theaterverhältnisse, sowie zahlreiche vermischte Nachrichten enthaltend u. s. w. Abonnement pro Quartal: nur 1 11k. 50 Pfg. Bestellungen auf den General-Anzeiger werden von allen Postanstalten angenommen. Bei der grossen Verbreitung unseres Blattes sind Inserate selbstverständlich von bedeutender Wirkung; wir berechnen pro Petitzeile 20 Pfennige und werden Insertions-Aufträge von allen Annoncen-Expeditionen für uns angenommen. Frankfurt a. M., im März 1879. Die Expedition. Unsere Musterbogen der zweckmässigsten Annoncenmodelle, ans welchen der Inserent ersehen kann, wie man am besten und billigsten inserirt. versenden wir auf Verlangen gratis und franco. BERLIN BRESLAU DRESDEN LEIPZIG HAMBURG IMVOliniS 3HnuSltiV0 N3H3NDW NID» B3ADNNVH a WM «5 -o d 3 <-• er. a . :ce -3 I o V, s a eM. EM S L S £ ca □ 2 = oCQ • O ® Ms 3’3 ca 3 .L *-o y bo „Stadt Mainz»“ Freitag den 28. und Samstag den 29. April: flrofjes Coiicert btr Gksrlljchast Jean Müller sen. Komische Vorträge, ausgefllhrt von Herren und Damen der Gesellschaft. Anfang 8 Uhr. 1999) Entrev frei. Thcaler in Giessen. (Cafe Freitag den 28. März. X. Vorstellung im 3. Abonnement. Auf vielfaches Verlangen! Sie ist wahnsinnig. Schauspiel in 3 Akten von Schneider. Hierauf: Monsieur Hercules. Posse in 1 Act von Belly. 1991) Die DirectieM. 28/3 8 A. Bef. II. Gr. Berarttwortliche Redackto«: v Scbeyda. — Druck und Verlag der Brübl'swin Unw-Drucker« (Fr. Ehr IHetfdO hi G -ßen Hierzu eine Beilage .