lunger,. Skv. 30 Freitag, den 28. Februar 1879 Anjkise- Md AmtsW für dm Kreis Gießen Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. '°die Strecke Berlin-! und auf die Route Eoblen^Trter- V UN ein len. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmgerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Berlin, 24. Februar. Die eiste Abendgesellschaft beim Reichskanzler, am Samstag, war von mehr als 300 Personen besucht, varunter Herr Mim- ster Delbrück und Gemahlin. Fürst Bismarck unterhielt sich über eine halbe stunde lang mit Herrn v. Bennigsen. Von politischen Aeußerungen des Reichskanzlers an diesem Abende verlautet wenig. Er erklärte sich für Ge- ireidezölle die aber keine Schutzzölle sein sollten. Er habe einen Zoll von 7? und 50 $ auf die übrigen Getretdearten vorgescklaaen. Der Fürst sprach sich auch für eine Brodtaxe aus. Die Gesellschaft trennte sich um Mitternacht, wo, wie sich unter allgemeinem Gelächter ergab, der Hofbrau gänzlich ausgegangen war. - k 25-J^xuax- Das Armee-Verordnungsblatt veröffentlicht eine kaiserliche CabinetS-Ordre wonach zu Ehren des verstorbenen Fcldmarschallö Grafen Roon sammtliche Officiere der Armee eine achttägige, die Officiere des FüsilierRegiments Nr. 33 eine zehntägige, die Officiere des Kriegsmtni- steriums eine 14iägige Trauer vom 26. d. Mts. ob anzulegen haben- — Das Gesetz über die Beschränkung der Redefreiheit der Abgeordneten des Reichstages dürste vorausstchtUch Ausgangs dieser Woche zur Berathuna kommen. Hebet die Behandlungsart haben sich jetzt schon Meinungsverschiedenheiten ergeben. Die Einen wünschen die erste und zweite Le ungs gleich in einer Tagesordnung zu ei ledigen, weil ste hoffen, alsdann mit Ablehnung des § 1 gleich das ganze Gesetz zu Falle zu bringen; dem widersprechen aber die Conservativen, welche die erste und zweite Lesung gesondert anberaumt zu sehen wünschen. Nach unseren Informationen ist die große Mehrheit im Reichstage noch immerentschloffen, sich auf Nichts einzulaffen und der Bundesrathsvor- läge ohne Weiteres ein Begräbntß zu bereiten. Die Redner der national- liberalen Fraktion werden daher den Standpunkt einnehmen, der in der vom Abgeordnetenhause angenommenen bekannten Resolution Lasker-Hänel seinen Ausdruck gefunden hat, zugleich aber nicht verhehlen, daß sie Anträge auf Abänderung der Geschäftsordnung, sofern sie aus der Initiative des Hauses her- vorgehen, keineswegs abzuweisen gesonnen sind. Uebrtgens scheint es fast, als wollten die Conservativen zu dem Bundesraths-Entwurf abschwächende Anträge einbrtngen, um damit auch auf anderer Sette Bundesgenoffen für das Zustandekommen des Gesetzes zu erlangen. (Berl. Tagebl.) — Die „Germania" schreibt: Während der letzten zollpolitischen Debatte im Reichstage hatte sich auch der socialdemokrattsche Reichstags-Abgeord- nete Kayser zum Wort gemeldet, um die Stellung der Soctaldemokraten zu dem neuen Wirthschaftsprogramm darzulegen. Durch den Schluß der Generaldebatte wurde Kayser an seinem Vorhaben gehindert. Die socialdemokrattschen Abgeordneten beabsichtigen. künftig jeden Schlußantrag, der einen der ihrigen mundtodt macht, unter Umständen mit einem Antrag auf Auszählung des Hauses zu beantworten. Da der Reichstag fort und fort an Beschlußunfähtg- keit kränkelt, dürfte diese Revanche nicht erfolglos bleiben. — Die ihrer Vollendung entgegengehende directe Bahn Berlin-Wetzlar- Metz wird nach dem Voranschläge 71*/, Mill. Thaler kosten, wovon aus die ^xpeditisnAtnrreMtr / Schulstraße B. 18. PF Hl ad tf’| äbun«'®'"' Füller- * ft, I darauf aufmerksam machte, daß die französischen Han- delsstatrsttken, welchen jene Ziffern entnommen find, dle Einfuhr aus Rußland und Oesterreich gesondert aufführen. Eine treffende Bemerkung machte Dr-W.-te (Rostock), intern er sagte: „In wirthschaftlichen Dingen ist nicht- schädlicher, als em sprungweises Vorgehen!" Goldene Wone enthalten auch folgende Aeußerungen Delbrück's: lege auf dw Stabilität einen viel höheren W-rth, als auf di- Höhe der nr - zeluen Zollsätze. — „W-r können in Deutschland ohne eine exportirende In- bustrie nicht leben V* v Das Vorspiel welches diese Discussion zu den bevorstehenden großen Berathungen über die Zolloorlagen der Reichsregierung liefert, läßt bei letzte- ren heftige Kampfe erwarten. Es ffagt sich nun, ob der Reichskanzler Aus- sicht hat, seine Projecte durchzusetzen. Wenn man bisherige Erfahrungen zum nimmt, dann darf angenommen werden, daß er zwar nicht Alles was er erstrebt, aber doch einen großen Theil davon erreichen wird. ' Glossen zur Zolldebatte im Reichstag. ft Deralhung des Handelsvertrages mit Oesterreich- Ungarn wurde auch die Zollfrage im Allgemeinen von mehreren Rednern febr eingehend besprochen, dabei aber viel Neues nicht zu Tage gefördert (5s ist dies leicht erklärlich, weil das Thema Seitens der Fach? und ändern Kreise ™ ft ft‘ft ln ®eftncn- auf Versammlungen tc. schon in der umfassendsten ment, ft ft" ft ftdeß bietet die Reichstagsdebatte einzelne Mo- mente, weiche eme besondere Hervorhebung verdienen. Der Reichskanzler ist in seiner großen Rede auf die Sache nicht naher -ingegangtn und hat sich Vorbehalten, seine Zollpolitik im April oder Mat zu werd n die Tar.sVorlage und die Schutzzölle zur Verhandlung stehen Klean» ft ft OfMeit hat er übrigens Aeußerungen gethan, welche die fS Nach bem n I£^n B-st"bungen mit einiger Genugtbnung erfüllen rönnen. Rach dem stenographisch aufgenommenen Bericht b«*r Oldenbura'icken berm^±b^Cnbpl ?Qt « «• ^sagt- Der fmfÄVmft" b,e Thatsache citirt ist, daß der damals ft ft" Handelsvertrag) maugurirten Politik praktische Erfolge nicht zur Sette stehen. Das kann von anderen Gründen herrüb- ren, aber eine'Thatsache ist es." Der Reichskanzler gibt also zu, daß der Mangel praktischer Erfolge von anderen Gründen herrühren kann, als von der damals tnaugurirten Polttlk. Wenn diese Möglichkeit aber vorhanden ,st übergegangen ^wtrdä 9e6°tCn’ e*e ',U eintr entgegengesetzten Zollpolitik -emnch^Nn^^g-ständn'ß, welches Fürst Bismarck in den obigen Worten gemacht hat, ist der Umstand schwer vereinbar, daß die Thronrede rundweg ®rl019c abspricht. Wäre in derselben gleicht flft<.tftftjft«< 36... V, 88,1,11... R...... °..L „„ ää'S.tu »—■ Dr~ ö o e t m a n n. 1 ^gzugshalber per 1 - obtr getrennt zu vn- - der °-n Herrn Fabrikant | ist per 1. IM ! milchen. ermann, Gartseld. ölt. D. 54, dritter Stock. '7.'^emüZ Zimmern:c. dcnn>obnung zu otrmiu — Ti, ^^ahnhofsstrahk. - zu Dermitttien. ^lügeUgafie A- 94. von 4 Zimmern, Cabinel | ) 1. Lpril beziehbar, zu Hubn, Bleichstr. 3?. mit Logis aus sogleich zu 8. Vlanf Ww., : LeniandHahnhosstraßk- öntr iiadev mit Logis in erobt per 1. März zu brr j in d- (jrpeb. d. Bl. i-en mt zu öer- Z. ettin, Alichellsand-WnMtr. te MM- xuotrpaättn oder zum sm,/«; ffjrl^oll, SchloM- Flügelssasse^. iTÄiiwnSwJ Wen, »«sirtch» , Ziühiea »ad ’»’* -südri »w ph l$ AM Rechen ausgestellt. — Se. Maj. der Kaiser hat, um sich bei der fortdauernden ungünstigen Witterung nicht einer Erkältung auszusetzm, den gestrigen Hosball nicht besucht und auch der heutigen Trauerseter zu Ehren des verstorbenen Felomarschalls Gießen, 27. Februar. Feivel (Pöschel's Brauerei) die aus Stadr und Kreis Gießen. Lokales. Am Dienstag Abend vereinigte sich in der Restauration Petitions Commission der Cigarren- und Tabakarbeiter In dieser Versammlung wurde beschloflen, nachstehende Wahlkreises, Freiherrn v. Rabenau, zu richten- Die Abschluß dem Reichstage einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher die Bildung von Altersoerwrgungs- und Javaliven-K.ffen auf Grund freiwilliger genoffen- schaftlicher Tveilnah ne für sämmiliche Berufsklaffen ermöglicht und fördert. Gießen und Umgebung an den Herrn Reichstagsabgeord- zur Rabenau, Hochwohlgeboren Berlin. Bei einer Adresse an den Vertreter unseres Cigarren- und Tabakarbeiter von neten Freiherr von Nordeck o-- .. - - - „ • - _ _ , früheren Besprechung der Tabaksteuerfrage äußerte sich Freiherr von Stauffenberg tote folgt: „Der Staat hat das Gemeinwohl zu befördern, verhüten wir Jnterefsenkämpfe, verhüten wir, daß eine Partei die andere verkauft." Dank den regelmäßig wieverkehrenven Steuerexperimenten ist in unserer Industrie durch den natürlichen: Trieb der Selbsterhaltung ein wahrer Vernichtungskampf eingetreten. Bremen und Hamburg kämpfen gegen den inländischen Tabaksbau, Tabak- gegen Cigarrenindustrie, Groß- gegen Kleinhändler u. s. w., es ist eine allgemeine Aufregung, ein Unwille bei den Interessenten hervorgerufen, den auch wir aufs bitterste empfinden. Ew. Hochwohlgeboren ist es wohl bekannt, daß in den letzten Kriegen der Tabak keine kleine Rolle gespielt hat; den Soldaten gewahrte der Tabak oft mehr Genuß und Erholung, als Speise und Trank. Unsere Brüder gedachten, wahrend sie den Tabak oder die Cigarren rauchten, der Familie in der Heimatb, der Tabak stärkte sie zu neuem Muth und behaupten wir, daß an unseren Siegen der Tabak auch seinen Antherl hat. Warum soll nun dem deutschen Volke ein Genuß verkümmert werden, auf den es einen gerechten Anspruch hat; ein Genuß, dessen sich unsere Vorfahren seit langen Jahren erfreuten. In der Tabaksteuerfrage halten auch wir uns berechtigt, ein Wort mitzureven. Wir find so gut Staatsbürger, wir die Fabrikanten und Händler. Ew. Hochwohlgeboren find mit den Verhältnissen der Landesbevölkerung genügend bekannt und wissen, daß wir von der Tabaksindustrie leben, daß wir uns durch unsere Sparpfennige ein Stück Land erworben haben, worauf wir unser Brod ziehen. Dies reicht jedoch zu unterem Lebensunterhalte nicht hin und sind wir auf den Wochenlohn angewiesen, um uns zu kleiden und unsere Familien zu ernähren. Leider sind wir durch die schlechten Zeiten schon sehr gekürzt worden, die Cigarrenfabrikation hat hin sehr abgenommen, die Löhne haben sich verschlechtert und wenn die Fabrikanten ungünstige Geschäft erzielen, so haben wir darunter zunächst zu leiden. Nach unserer Meinung und festen Ueberzeugung wird das Geschäft für uns immer schlechter, wenn der Tabak durch die Steuer vertheuert wird, der Tabak ist kein zum Leben nothwendiger Artikel. Wird der Tabak theurer und schlechter, so rindet er immer weniger Abnehmer, die Fabrikation wird immer mehr tn Abnahme kommen, LÄwei unb tönnen ein anderes Geschäft nicht mehr erlernen. Die Spemiation hat e unwahre Behauptung aufgestellt, daß der Tabak einen höheren Zoll vertragen onne. wenn bk Zollerhöhung eintreten würde, würde der^Consurn m Tabak namentlich.bei Leuten sich bedeutend verringern und ist es dann auch nicht möglich, daß der Zollsackel wie seither gefüllt wird! Wir bitten daher Ew. Hochwoblgeboren zur Erhaltung unseres Lebens-Unterhaltes gegen jede Tabaksteuererhöhung zu stimmen. = ßnmH-P Gießen, den 25. Februar 1879. DaS Tabaksteuer - Gestern Abend gegen 10 Uhr brach im benachbarten Dorfe Steinbach Feuer aus, und wurden durch dasselbe zwei Scheunen und Stallung zerstört. Das Feuer schien zu Anfang eine sehr bedenkliche Wendung zu nehmen, wurde aber durch rasches und energisches Angreifer unterstützt durch günstige Windrichtung, auf obige zwei Gebäude beschränkt. Von fremven HülfsmannschaftenOgriffen thätig ein: die Spritzenmannschaften von Albach, Garbenteich, sow e die iunae frei» Teuerwehr zu Lich, welche gestern Abend ihre erste Feuerprobe bestand. Die hiesige freiwillige Feuerwehr wurde erst kurz vor 12 Uhr alarmirt und traf auf der Brandstelle ein, Nachdem das Feuer bereits bewältigt war. Der „Landgraf mit Begleitung kam erst nach 3 Uhr in Steinbach an und dürfte solches für die Folge nicht wieder Vorkommen. Zwei Studenten, welche heute Nacht trotz mehrfacher Aufforderung Seitens Comm,- litonen und der Schutzmannschaft sich fortgesetzt exeessiv und beleidigend gegen letztere verhielten, mußten in das bekannte Hotel in der Bachgasse verbracht werden. - Nach Bewältigung des Feuers heute Nacht holzten sich Mannschaften von zwer Nachbargemeinden vor dem Orte Steinbach gründlich durch. Telegraphische Depeschen. BSagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 26. Februar. Reichstag. Zunächst steht auf der Tagesordnung die Jnter- vellation v Hertling über Ausdehnung des Haftpflichtgesetzes auf sammtliche mit Lebensgefahr verbundene Gewerbebetriebe bezüglich Regelung der Haftpflicht des Unternehmers. Interpellant stellt an die Regierung die Anfrage, ob dem Reichstage noch in dieser Session eine bezügliche Vorlage gemacht werden soll. Minister Hofmann erklärt, ein formeller Anlaß zum Vorgehen in der Richtung der Interpellation liege für die Regierungen nicht vor. Eine Enquete bezüglich der Revision des Haftpflichtgesetzes erscheine überdies unthunlich, da den Unternehmern bezüglich Ertheilung von Auskunft eine Verpflichtung nicht auferlegt werden könne, auch der erforderliche Zeit- und Kostenaufwand nicht den etwa zu erzielenden Resultaten entsprechen möchte. Die Reichsregierung werde bestrebt bleiben, die Arbeiter vor Schaden zu ichützen. Eine Aenderung der Bestimmungen über die Beweislast könne nur mit größter Vorsicht behandelt werden; ein Bedürfniß hierzu könne die Regierung nicht anerkennen. Die Reichsregierung wolle nur auf die Schwierigkeiten Hinweisen, denen sie bei Abänderung des Gesetzes seitens der verbündeten Regierungen gegenüberstehe. Die Regierung wende der correeten Ausführung des Laftvstichtgesetzes großes Interesse zu, könne aber eine Vorlage bezüglich seiner Erweiterung nicht in Aussicht stellen. - Es folgt nunmehr eine Besprechung der Interpellation. Bebel meint, die Zurückhaltung der Regierung rühre davon her, daß der Staat als arößter Arbeitgeber die Erweiterung d-r Haftpflicht fürchte. Redner wünscht die Einrichtung von Arbeiterversicherungskassen durch den Staat, v. Goßler bekämpft Vie Ausführungen Bebel s und des Interpellanten. Löwe (Berlin) spricht im Sinne der Interpellation. Minister Hofmann bemerkt gegenüber einer Aeußerung Löwe's: er (Hofmann) habe in dem Anträge Stumm einen Weg gesehen, durch Altersversorgungs- und Jnvaliden-Kassen die Arbeiter subsidiär gegen die Folgen von Unfällen zu schützen, verwahre sich aber dagegen, daß er dem Anträge Stumm in der gegebenen Form zufiimme und daß die geforderten Kassen obligatorisch seien. Hammacher äußert sich i« Sinne der Interpellation. Nachdem noch Franz gesprochen, wird die Debatte geschlossen und die Sitzung vertagt. Morgen Berathung des Antrags Stumm. H _ Die elsäßischen autonomistischen Reichstags - Abgeordneten unterhandeln mit den Fraktionen des Reichstags über einen Antrag, betr. die Constituirung Elsaß Lothringens als selbstständiger im Lande selbst regierter Bundesstaat. Der Antrag wird im Allgemeinen dahin aeben der Reichstag möge den Reichskanzler ersuchen, die definitive Constituirung des Reichslandes als selbstständigen Bundesgliedes wie die übrigen Bundesstaaten mit eigener Vertretung im Bundesrathe in's Auge zu fassen. Berlin, 26. Februar. Der kirchlichen Trauerfeier für den Feldmar- fchall Giafen Roon wohnten Ihre Maj. die Kaiserin, der Kronprinz, sämmt- liche Prinzen des königl. Hauses und alle hier anwesenden Osficiere der Armee und Marine bei. Die zur Trauerparade commandirten Truppen nebst Mustk- Corps waren mit florumhüllten Fahnen und Standarden zwischen dem Museum und königl. Schlosse im Lustgarten aufgestellt. Als kurz nach 12 Uhr von der Garnisonkirche der Leichenzug sich näherte, der von einer ambulanten Trup- penchaine. welcher die Leidtragenden folgten, umgeben war, schlugen alle Mustk- Corps der Trauerparade den Trauecmarsch und setzten sich unter den Klä »gen des Chorals „Jesus, meine Zuversicht" dem Sarge voraus über den Schloßplatz und die Breite Straße nach dem Görlttzer Bchnhof in Bewegung. In allen Straßen, welche der Zug pasflrte, war das Publikum tn dichtgedrängten Vermischtes. (Steinbad), 26. Februar. Heute Abend gegen 10 Uhr brach in den Scheunen des Johannes Heinrich Gerhardt und Heinrich Horn VII. dahier ein größerer Brand aus der jedoch glücklicherweise, Dank d-r Thätigkeit bet einheimischen unb von auswärts herbei- aeellten Löschmannschaften, keine größere Ausdehnung annahm. Tevlitz 24. Februar. Das Prager Tageblatt schreibt: Nach ber allgemeinen Anschauung ist bk Schulb an bem Unglück ganz allein ber Nachlässigkeit d-r B-rgbeamtenunb manaelbaften Beaufsichtigung Seilens ber Bergbehorbe zuzuschreiben. Wie f-fiil-st-llt ist, £X?k?t Voniten bie öexgteule im Döllinger-Schacht in warmem Wasser gebabet. Em IXann 25 »Äw 8«ner mu-d- fW M sttelfi?" 'MBS ”-”i. Ä? neleat unb bas Wasser nöthigenfalls durch em Pumpwerk gehoben werden. Auch wurde be- fdiloffen ein Ansuchen an die Regierung um finanzielle Unterstützung zu richten, da die — (Zweiundsiebzig Diebe freigesprochen.) .2" der russischm Bezirksstadt Woltsckansk standen, wie von dort bem Petersburger ^owoj-Wremja en wir», wir zu biesem Mittel." . . . Der Ricbter sprach alle 72 Diebe frei. entfallen. Das fehlende Glied Wetzlar-Coblenz wird durch die bereits in staatlichem Besitz befindliche Lahnbahn gebildet. - Sr. Maj-stäl Sü,iff „Prinz Ädalbert" - an B°>d S. Königl. Hoheit Prinz Heinrich — ist einer telegraphischen Nachricht zufolge am 21. d., Nachmittags, in Lima glücklich vor Anker gegangen. Irankreich. DariS 24 Februar. Die Ueberichwemmungen, welche neuerdings im Süden Frankreichs wüchen, bringen auf's Neue die Noihwendigkeil ungeköderter Einfuhren in Erinnerung. Di- Erndten in d-n Jaüren 1877 u..1878 finb beult* schlecht gewesen; die Erndte drs Jahres 1879 wrrd vtellercht hinter d ni beiden noch zurückbleiben, wenn die U-b-rschwemmungen nicht bald ein Ende nehmen Trotzdem ist der Preis des Gerre.des tn diesen schlechten Jahren eher zurückgegangen, als gestiegen, und heute ist er noch lange nicht aut der Löhe von 1850. Die Ursache dieser Erscheinung liegt in der massen- ba ten Einführung der C-reali-n, welche im vergangenen Jakre sich auf den Werth »on 450 Will. Frcs. belief. Es ist dies die größte E nsuhrsumme, die Lnkreich bis jetzt erlebte. In den fchtechten Jahren 1846 unb 1847, als bte Roth übergroß war, erreichte die Einfuhr zusammen nicht die Höhe von 300 MU. Frcs. Das Argument ist für die Freihändler sehr günstig. Wenn in den Jahren 1847 und 1856 das Hectoliter Getreide 30 Frcs. kostete, jetzt aber nur 22 Frcs., ,o darf man keinen Augenblick zögern, dieses Ergebniß der freien Einfuhr zuzuschretben. Rußland. Charkow, 24. Februar. Der Zustand des Gouverneurs, Fürsten Krapotktn, ist boffnungslos. Grafen Roon nicht betgewohnt. Petersburg, 26. Februar. Der „Regierungsbote" veröffentlicht den Wortlaut des ratificirten russisch-türkischen Friedenstraktais. — Der Minister des Innern hat verfügt, daß dem Journal „Golos" wegen Verbreitung falscher übertriebener Nachrichten über die Pest der Straßenverkauf entzogen wird. London, 26. Februar. Prinz Louis Nrpoleon reist morgen nach Natal ab, um den Feldzug gegen die Zulu-Kaffern mitzumachen. Er wird, wie verlautet, dem englischen Arttllerie-Srabe attachirt werden. Petersburg, 26. Februar. Der „Regierungsbote" meldet: Gestern Erschien in der Muhailoff'schen Klinik des Prof. Botkin ein Bauer Namens Prokoffjeff mit einem leichten Anfall der Astrachanffchen Krankoeit. Der Kranke hat Beulen unter den Achselhöhlen und ziemlich bedeutenden Fieber- zustand. Die Abtheilung, in welcher der Kranke sich befindet, ist streng tsolirt. 48 Personen, mit denen Prokoffjeff zusammen wohnte, sind außerhalb Peters- burgs tn einem Observationslocal auf 42 Tage internirt, deren Sachen theils desinfictrt, theils verbrannt wurden. Das Haus, in welchem Prokoffjeff als Hausknecht diente, ist destnficirt, alle Bewohner desselben sind In eine andere Wohnung übergeführt worden. Ueber den Zustand Prokoffjeff's wird täglich officiell bt'ichtet werden. Berlin, 26. Februar. Die Tarif-Commission beschloß heute über E'senzölle und zwar 50 Zoll pr. Ctr. Roheisen, i JL pro Str. Schienen- Eisen, li/2 v4L pro Ctr. Stabeisen. — Im Reichstage beantragt Günther zu dem Anträge Stumm: den Reichskanzler zu ersuchen, unverzüglich die durch die Resolution vom Jahre 1876 geforderten Erhebungen über eine Krankheits-, Und Nack) bCTCn DaS Eisen als Blutbilder im Dienste der Medici«. überdies heftige Magen- unv -öeroau u milchsaures und salzsaures Elsen bebtent kennen gelernt haben. — -^:^^^^.s^»^varate und deren Wirkungen aus fdWtlicbe ®ebuction über d,- °° ^-°-n-n^s°npr^ar°N unv^ unt»$6ar; LkL" "AL? LS r'täääb Re» x « “ Handel und Verkehr. Limburg, -».Februar. (Fruchtmark..) Siotto JL jC —, Korn JL 10.70, Gerste Jü 9.30, Hafer JL 6—, Erbsen JL —, Kartoffeln Durchschnittspreis pro Malter.) Rmtr. Blrken-L>cheitholz, Rmtr. Buchen-Scheitholz, n ff Eichenstämme 13 Rmtr. Buchen-Scheitholz, •i Ähornstämme — 1,94 cm; 5 n Pfd. 75 Ferner Ausländische Ileischwaaren Pfd. 45 33 a ir Rmtr. E chennutz-, ii H n Buchen-Scheite, Rmtr. 10.5 und Reisholz 350 Wellen M Hardt. 1240) und gebellt Gebr. Wallach in Alsfeld 285 148 125 267 378 700 160 180 320 150 n n 18 35 14 5 73 21 140 60 60 65 140 140 140 130 160 160 170 ii n 450 606 513 8 1 8stm. Rmtr. Knüppel, Retsbolz, Stockholz, ff ii H ii ii ii » ii n n 4 136 20 4 3466 350 675 47 14 ff w ff ff ff ii n ii ii ii 27 2 15 68 18 1 62 15 86 tf ii ti n Reisbolz, Stockholz, ii ii ff ii ii ii Etchenscheit-, E'chenknüppel-, Kiesernknüppelbolz, n ff ii u n n ii Dienstag den 11. März d. I.: Districte Nasferwald bei Altenhain einstes Westph. >rima m Rauchfleisch, zum Rohessen Bratspeck Tafeischmalz .... -Prügelholz, -Stöcke, -Astreiser, -Durchforstungs- reiser in Schicht- Haufen, Nadelho'zstangen IV. El-, Rmtr. Reiser und -Prügelholz, -Stöcke, -Astreiser, -Durchsorstungs- reiser, 2) in den 35 Rmtr. Birkenstämme ----- 9,55 cm, Brrkenstangen. -Prügelholz, -Stöcke, = 3,09 cm, .X 12 Pfd. 85 ä ff ii ff ii n ii ii Nr. 136 38 39 37 Distrikten Kändelrain und Baumkircherwald: abständiges Buchen-Scheit- und -Prügelholz, ohne vorgezeigt zu 58 121,5 ff n n la. Schinken . . . • la. geräucherten Speck la. Schmalz..... Corned Beef in Büchsen Buchenscheitholz . • • ■ • • • • Buchenknüppelholz (neriff-n) . . . . Tannenholz, auf 20-25 cm kurz geschnitten Bemerkt wird, daß das zur Versteigerung kommende Holz von guter Qualität ist, besonders kommt am ersten Tage vorzügliches Stamm - und Stangenholz zur Versteigerung. Am ersten Tage ist der Anfang zunächst an der Kreuzschneise am Wege auf der Warte, am zweiten Tage in der Nähe der Heldeswiesen an der neu angelegten Schneise. Reiskirchen, am 26. Februar 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Reiskirchen. 1241)Junger._ Holzversteigerung. Am Samstag den 8. k. M«, von Vormittags 9 Uhr ab, sollen im Gemeindewald von Reiskirchen, (K eis Wetzlar), öffentlich vergib) vier große Käfige, fast neu. zur Kanarienhecke geeignet, verkauft mlugst. I. Rothenberger, Lmdenplatz. lHMtr. 150 i II. 1) im Flur. 26 26 29 Holzversteigerungen; in dm Gräflich Iolms-Iaubach'schm Waldungen 1236) Versteigert werden: I. Montag den 10. März d. I. Eichen - Klasternutzholz I. Classe, Eichen - Klafternutzholz II. Cloffe, 9,40 „ Stockholz. Mit dem Eichenstammholz wird begonnen. Großrechtenbach, 25. Febr. 1879. Das Bürgermeister-Amt. Der König! Oberförster: 1238) Baumann. steigert werden: E chenstämme — 31,55 Festm., Feinster Westphälischer Schinken ü „ „ tm Ausschnitt „ ii H ti Hofraithe in der Müht- 9 ässe, Acker am obersten Riegelpfad, Acker daselbst, Acker vor der ZeiselS- Nadelholz-Schette, „ Knüppel, Holzverfteigerung in der König!. Oberförsterei Strupbach. Dienstag den II. März er., sollen nn D'strnt Thaiberg öffentlich Versteigert werden: 30 Stück Eichenstämme von 21—70 C«m. Durchmesser und 2—14 Mtr. Länge mit 29,24 Fstm., 5 Stück Nadelholz-Stämme von 21—36 Ctm. Durchmesser und 9—14,8 Mtr. Länge mit 4 30 werden. Zusammenkunft jedesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tage im Districte Süßenkopf bet Holznummer 1, am zweiten beim Altenhatner Teiche. Laubach, den 22. Februar 1879. Tbum, Oberförster. Ladung. 995) Forderungen an die Firma L. Müller und deren Inhaber Fritz Flimm in Gießen, über welche der formelle Concurs erkannt ist, sind nebst rtwaigen Vorzugsrechten Montag den 21. April d. J., Vormittags 9 Uhr, Lei Meldung Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und zu begründen. In diesem Termin soll wiederholt die^Güte versucht und über den Aus- Lrag des Concurses verhandelt werden und wird bezüglich der nicht erschei. uenden und nicht vertretenen Gläubiger unterstellt, daß sie den Beschlüssen der Majorität zustimmen. Gießen, am 12. Februar 1879. Großherzogltches Stadtgericht Gießen. I. V. d. Str.: Oppermann. Dr° Gilm er. Holzversteigemng. Dienstag den 4, März u. Dienstag den 11. März 1.1., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Reiskircher Gemeindewald, District Wilshäuserwald und Buchwald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: und zwar: Dienstag den 4. f. MtS., 7 Eichen-Baustämme 0,70 Cbm. enthaltend, 183 Nadel-Baustämme von 15—45 Ctm mittler Durchmesser u. bis zu 19 Mtr. Länge, 57,55 Cbm. enthaltend, 924 Nadel - Dervholzstangen 64,93 Cbm enthaltend, 4560 Nadel-Reisigstangen 88,57 Cbm. enthaltend, 20 Rmtr. Nadel-Scheitholz, 86 „ Eichen- u. Nadel-Knüppelholz, 4700 Wellen Nadel-Reisholz, 38 Rmtr. Nadel-Stockholz. Sodann sollen Dienstag den 11. März l. I., versteigert werden: 50 Eichen-Baustämme von 15—43 Ctm. mittlerer Durchmesser und bis zu 10Mtt. Länge, 11,61 Festm. enthaltend, 16 Nadelstämme, 4,04 Cbm. enthaltend, 59 Eichen-Derbholzstangen, 3,48 Cbm- enthaltend, 14 Buchen-Derbholzstangen, 0,39 Cbm. enthaltend, 138 Nadel - Derbholzstange n, 7,53 Cbm. enthaltend, 62 Nadel-Reisigstangen, 0,85 Cbm. enthaltend, 60 Rmtr. Buchen-Scheitholz, Submission. Donnerstag den 6. März, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem städtischen Baubüreau, Neue Anlage B. 172, die Lieferung von 100 St. ledernen Feuereimern mittelst Submission vergeben werden. Versiegelte und portofreie Offerten hierfür werden auf obigem Büreau entgegen genommen, woselbst auch der Muster-Eimer und die Uebernahms- bedtngungen in den üblichen Amtsstunden eiuzusehen sind. Gießen, den 27. Februar 1878. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1249) A. Bramm. per Ctr. „ —,78 Buchmstämme, thellweise zu Hackklötzen tauglich, mit einem Festgebalt von 21,89 cm, Nadelholzstimm = 0,14 Festm., Nadelbolzstangen II. u. HL El., Montag den 10. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß der Ludwig Hammel Ww gehörenden Immobilien, alS: .MIMtnbe Di, ?" ,llm , »ic J ^'^t^tnoen ben uüönbU mehr Smuß M : tni Labak ober die neuem Math unb lL, Darum j0[[ nun ■eiteu Lnspnich hat; ! 6er iaba^tutrfiage --"tsbürgn. wie die Elliffen der Landes'. ;t ledm, daß wir un8 11 Msn Brod ziehe». ras den Wochenlvhn T ^6 wir durch die her iebr abgenommen, ! Schaft erziel», so ren lleberzeugung wird ceuer eertbeuert wird, ' teurer unb schlechter, r in ibnahme kommen, Speeulotion hat die ragen könne: wmn die zermzen Leuten sich kel io wie seither gefüllt tt Lkbrlls'lliitnhM «ksteun-Comitk. Llkiilbllch Fenn aus, Feuer ichien zu Anfang : energisches Sngreifen, chrinkr. Lon sremven ich. Srrbklltnch, sowie luerorobe bestand. Die rras auf der Brandstelle Zealeimng kam erst nach porfcmmea. ttnng StiltnS S-mni- gega tyftrt Drillten, lkwnichaften von zwei. zunächst Weickartshain in den Districte« Süßenkopf, Lampertsthor und Wildfrauberg: Mr" Frankfurt, 26. Februar. «Marktbericht.) Sffidfchaut baS Stoct 15^5,, Mlftaut .. o $»ntßfraut 12 18 H Blumenkohl 4U H. Butter im Großen 1. Q-ual. 85 Qual. 90 \ WJL 1, 2. Qual. 80-90 * Haudkase das liÄ 1 M Hunde" frische dÄtfche JL 5.20. alte M.4.80, italienW M«6 50 df f fsühtier M 1 70 2 Hahnen X. 1.60—2.50, Enten X. 3, Tauben 70 ^9?. Fleisch' ®'^9 ‘jlbTffliefcä« haben sich endlich veranlaßt gesehen beim Schweinefleisch um einige MS-SMMSMS Eichen-Scheite, Knüppel, z» den tzcheun« der untton -usw-rtS herbei- V.ä dtt J Rrtibtamkn w® - s«e« fi i n Sergverwaüer bei ^Siezmund'SE LIU t supa« Be*/ •*« »«** -NÄB * £ofuflfl, 3 — Zu verkaufen. 1121) Ein Paar ungarische Räppchen, elegant, so groß wie Doppelponny, vortreffliche Gänger, 5 u. 6 Jahr alt, ganz fehlerfrei, zu den größten Strapatzen geeignet. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 1182) Kleiderschränke, ein- und zwn- thürige,Kommoden in verschiedenen Größen, Waschkotnmode und Nachttische mit Marmoraufsatz, Sophas, Spiegel, Tische und Stühle, Bettstellen (ein- und zweischläfrige) und sonstige Möbel billig. I. Rothenberger, Lindenplah. Fst saftigen Schweizerkäs, ganz reifen Limburger, sowie feinsten Rahmkäs (in Staniol) empfiehlt billigst (957 Ce Roth, Neue Baue. ^Süste rothe Valencia - Apfelsinen empfehlen .. (192 J. A. Busch Sohne. Aecht chinesische Thee s mit Schutzmarke C. H. L. empfiehlt (37 ör. Hempel, Apotheker. Ziegel» ä 1000 Stück zu 24 Mark, Backsteine, Platten für Flur beleg, Kamin- u. Kesselsteine vorrathig in der Ziegelei von Georg Weiss I1I9 1122) zu Grost-Lrnden. 1077) Ein Grundbesitz im Fürsten- thum Waldeck, in nächster Nahe der Residenz Arolsen belegen, sott mit todtem und lebendem Inventar, auch incl. Winterfrucht— Watzen,Noggen, Raps — Umstände halber sofort unter sehr günstigen Bedingungen verkauft werden. Derselbe enthält 82 Morgen Ackerland, 7 Mö gen zweischürttze Wiesen. 18 Morgen Wald, 3 Morgen Weide,ferner find vorhanden 4'Vferde, 8 Kühe, 48 Schafe, Schweine, Hühner, Wagen, Ackergeschtrr complet rc. Der DelficherungSwerth der dazu gehörigen Baulichkeiten, welche in sehr gutem Zustande sich befinden, beziffert sich auf Mk. 13,940. - Außerdem haften an dem Gute noch einige vorthetlhaften Servituten. Daneben ist Eigenthum deffelben noch 1 Kalkofen, der bei einem nur einigermaßen rationellen Betriebe einen jährlichen Reingewinn von min- denstenS 1000 Mk. abwirft. DaS ganze Gewese soll je nach Ueber- einkunft mit dem Verkäufer zu 38000 resp.40000 Mk.bei einer Anzahlung von 9000 Mk. mindestens 8000 Mk., ohne Zwischenhändler verkauft werden. Offerten u>iter D. 114 an Carl Schüssler’8 Annoncen - Expedition in Hannover. Täglich frische Äeilchen zu haben bei (212 Haudelsgärtner Otto GarU) _________Linden- und Kirchenplatz -sllvvusgzsW gnzg 6L8) -u-.zuvrtzj --vjjo^ pq MisHgsgflJ idjDuiqagun 6un^)i3ii$) int J j 10 8$) IvuötK - |UJ.UlUUJi QÖOOOOOIOOOOOO $ PrimaBettfedern tu Daunen. 9 v Lieferung vollständiger Betten v 0 in streng reeller Ausführung, em- 0 Q pfiehlt zu billigsten Preisen Q 0 F. Uotberg> Q q 275) Kirchenplatz. Q tjooococioooooa Ausstcckkämme u. Zopsnadeln in großer Auswahl wieder eiugctroffen bei 766) Moritz Gregori Sf Sohn. Bettfcdern und Daunen, Drell, Barchent u Federleinen Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung empfiehlt die Möbelfabrik und Lager on Tfli. Brück) 126) Schloßgaffe B. 1. Wermietyungen. 1237) Ein Zimmer in der Nähe der Kaserne zu vermiethen. __Wo? sagt die Exped. d. Bl.___________ 786) Wohnung zu vermiethen bei __l>r. Gaquoin,Gartenstraße. 1245) Ein freundliches möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wagner Mühlig, Flügelsgasse A. 88. 1158) Der 1. Stock und Mansardenlogis in meinem Hause am Krofdorfer Weg zu vermiethen, ebendaselbst ein Gartenbaus nebst Garten zn verpachten. _____________ PH. Morgel. 1179) Das von Herrn Dr. Baur im Wind ecker'schen Hause am Kreuz bewohnte Logis, bestehend aus 7 bis 8 Zimmern nebst Zubehör, ist vom 1 Juni l. I. und auf Wunsch vom 1. April I. I. an anderweit zu vermiethen. Näheres bei L. Labroiffe, Hofgr.-Advocat- 54d) Eine Familienwohnung zu ver- miethen bei Ferd. Felfing, Neuenweg. 1129) Ein Logis zu vermiethen. Flügelsgasse A- 94. Die Societe des üsines de Vevey et Montreux in Montreux (Schweiz) empfiehlt hiermit ihre, in den meifteu Ländern patentirten, Artikel auf's angelegentlichste und zwar: flcttfi’s Araslsuppeitmehl: „Zea“ ä 60 Pfg. per Packet von V2 K. „Lea" dient zur raschen Herstellung einer billigen, wohlschmeckenden, nahrhaften Suppe; man hat nur einen gehäuften Eßlöffel voll Zea mit einem Suppenteller voll Wasser und etwas Salz 10 Minuten lang zu kochen. Eine solche Portion stellt sich auf ca. 6 ein Zusatz von Butter, mitgekocht, erhöht den Wohlgeschmack der Suppe. Die Zea ist nicht nur Gesunden jeden Alters, sondern namentlich auch Recow valescenten, Wöchnerinnen und Altersschwachen sehr zu empfehlen. General-Agenten für Rheinland, Westfalen, Nassau, Luxemburg, die Pfalz rc. R. Scliiieper