ibs: “Stäuer> Montag ien 4' N., Abends 8 Uhr. i#onats= öerfammlung in bcr Restaur. totz. iSiisiiisi, 3. August; yoxtxäs© ^''WtzrPneir.s ver- L281USik , (5095. schwalb. ^^NHir bintt fiten ii, djsireil rBüMenm^ ^uter billiger Bedienung. I. Reuter, grijtur, plansMeNr. 233. echten von Ztroh« Unfertigen aller Wen wird prompt rt von Philipp uher, Tiefeinv. 51, 6 II ® _■ 0- Skevaraturcl! m Ihren unb Musitlverkcn verden i'ckmll und billig msgesubrt von (2d» Rob. Hartmann, Nbmocber, Lindenpiatz Nr- 30. »unbüerkui aller W unb R°?«a- hren. fli * <2 ß * Ä —- <■* ® .5 i *•** & :C *■* * r; % o skr. 172. Erstes Blatt. Sonntag den 27. Juli 1879. Kietzener Anzeiger Ameise- uni AmtsdKN für den Kreis Gießen. Redactionsbrrreau r Expeditionsbureau r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 20 Pf. «it Bcmgerlohn. Durch die Post bezogen virVkrMrlich 2 Mark 50 Pf. aMBBagg^g,Tm^Mj*nMrrnii***^i^«R>>sat~TrriimBnMMaii rii i hi—ijb Amtlichrr Phril. B e k a » n t m a ch n n g. Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst 187». Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbst lfd. Jahres stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werd a hierdurch aufgefnrdert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidurg des Ausschlusies von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1879 bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großher- zogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a) Geburts-Zeugniß; b) Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c) ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d) einen s elbstgeschriebeu en Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung etngereicht worden, fo bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenheitszeugniß beizulegen. ' , „ Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anl. 2 zur Ersatz-Ord. — I. Theil der Wehr-Ord. vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eme specrelle Ladung erfolgt nicht. ö Darmstadt, den 7. Juli 1879. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: _____________________________________________ Spamer. A-kitisch Die neue Justizorganisation. VIII. Die örtliche Zuständigkeit des Gerichts. Ein Angeschuldigter braucht sich nur dann vor einem Gericht einzulassen, Wenn die strafbare Handlung im Bezirk desselben begangen worden ist (forum delicti commissi) oder, wenn derAngeschuldtgte in diesem Bezirke seinen Wohnsitz hat (forum domicilii). Ein drittes Forum, das forum deprehensionis, b t- des Ortes, wo der Thäter ergriffen wurde, hat in der neuen Strasproceß- ordnung nur bedingte Ausnahme gefunden; es gilt nur, wenn weder der Wohnsitz noch der Gerichtsstand der begangenen Thal zu ermitteln oder wenn die That im Auslande begangen ist. Wenn ein zuständiges Gericht die Untersuchung eingeleitet hat, werden die anderen zuständigen Gerichte unzuständig. Wenn über die Zuständigkeit zwischen Gerichten Streit ist, so entscheidet das ihnen gemeinschaftlich vorgesetzte Gericht über dieselbe. Bei dem Streite zweier Schöffengerichte in einem Bezirke entscheidet das Landgericht; liegen sie in verschiedenen Bezirken das Oberlandesgericht, wenn in verschiedenen Bundesstaaten das Reichsgericht. Auch kann (z. B. bei Seuchen, Kriege rc. in einem Bezirke, oder bei besonderer Aufregung der Bevölkerung) die Sache einem anderen Gerichte übertragen werden. Deutsche, welche das Recht der vExterritorialität" genießen (Diplomaten), behalten ihren Gerichtsstand an dem Orte des Wohnsitzes in ter Heimath. Ist die Strafthat auf einem deutschen >Lchiffe im Auslande verübt, so wird das Gericht zuständig, in dessen Bezirk der Heimathshafen oder der zuerst erreichie deutsche Hafen liegt. Bei „zusammenhängenden" Sachen gilt, wenn es zweckmäßig erscheint, die Regel, daß sie verbunden und vor dem Gericht verhandelt werden, vor welches der schwerste Stiaffall gehört. Der Zusammenhang kann entweder vorliegen, wenn eine Person mehrere Strasthaten in verschiedenen Gegenden begangen hat, oder wenn mehrere Personen dieselbe Strafthat oder zusammengehörige Strafthaten begangen haben. Wenn sich hierbei Streitigkeiten über die Zuständigkeit erheben, so hat wieder das gemeinschaftlich vorgesetzte Gericht zu entscheiden. w ^iber and) ein unzuständiges Gericht kann gegen einen Angeschuldigten mit aller Rechtsgultigkeit alle Untersuchungshandluugen vornehmen. Er kann dann indessen den Einwand der Unzuständigkeit des Gerichts bei Meldung des desselben bis zum Schlüsse der Voruntersuchung ober bis zur Verlesung des Beschlusses über bte Eröffnung des Hauptverfahrens geltend machen. Das Gericht muß dann in Berathung treten und, wenn der Einwand begründet ist, sich für tncompetent erklären. Außerdem giebt es, wenn auch das Gericht zuständig ist, Umstände, er Hheit. welche das ganze Gericht oder einzelne Richter zur Beurtheilung der Sache untauglich machen. Es sind theils Ausschließungsgründe, welche durch Gesetz festgestellt sind, theilS Ablehnungsgründe, welche die Proceßparteien geltend machen können. Ein Richter ist ausgeschlossen, wenn er durch die strafbare Handlung verletzt ist (z. B. Beleidigung dieses Richters); wenn er Ehemann oder Vormund der beschuldigten oder verletzten Person ist; wenn er mit ihnen in gerader Linie verwandt, verschwägert oder durch Adoption verbunden ist, in der Seitenlinie bis zum 3. Grade verwandt oder bis zum 2. verschwägert ist, auch trenn die Ehe nicht mehr besteht; wenn er in derselben Sache als Beamter der Staatsanwaltschaft, Polizeibeamter, als Anwalt oder Vertheidtger thätig gewesen ist, wenn er darin als Zeuge oder Sachverständiger vernommen worden ist. Der Untersuchungsrichter, welcher bei dem Beschluß über Eröffnung des Hauptverfahrens den Bericht über den Antrag des Staatsanwalts erstattet hat, darf bei Gericht nicht mitsitzen, von den dabei betheiligten Richtern nicht mehr als 2. In höherer Instanz darf kein Richter, der in der Sache in einer früheren Jnstm z mitgewirkt hat, mitsitzen. — Außerdem können Saatöanwalt, Augiklagter und Prioatkläger Richter ablehnen, wenn eine Besorgniß der „Befangenheit" derselben vorliegt. Das Gesetz kann dies nicht genau definiren; Regel wird sein, daß die Besorgniß da begründet ist, wo der Richter am Ausgang der Sache ein Jnterisse nimmt (z. B. bei intimer Freundschaft mit dem Verletzten, Freundschaft mit dem Angeklagten u. dgl.). Ueber das Ablehnungsgesuch entscheidet das Gericht; ecer.t. bei Beschlußunfähigkeit, da der Angegriffene mcht mitstimmen darf, das vorgesetzte Gericht. Hält der Richter den Angriff für begründet, so tritt er einfach aus. Gegen den Beschluß, daß das Ablehnungsgesuch begründet ist. giebt es kein Rechtsmittel; gegen den gegen* theiligen Beschluß findet ev. Beschwerde statt. Die Ausschließungs- und Ablehnungsgründe gelten in gleicher Weise auch für Gerichtsschreiber und Schöffen. Telegraphische Depeschen. Waguer's telegr. «»rrefpondenL-«ure»U. Gastein, 25. Juli. Der Kaiser hat heute bet schönstem Wetter gebadet, prvmen'.rt und eine Ausfahrt gemacht. Das Befinden Sr. Majestät ist vor- tresflick. Staatöminister v. Bülow ist hier angenommen. Berlin, 25. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Meldung verschiedener Blätter, die Seehandlung habe in jüngster Zeit außergewöhnlich viel Ankäufe, namentlich von Rheinischen Eisenbahn-Actien, ausführen lassen, für tatsächlich unrichtig. — Bezüglich der Zeitungs-Agitation in Betreff Lokales. Gießen, 26. Juli. Wenn wir heute kurz der gestrigen Aufführung des Oratoriums Paulus" erwähnen, geschieht es nur, um der Freude über das wahrhaft glanzende Gelingen des großen musikalischen Werkes Ausdruck zu geben. Soli, Chor und Orchester leisteten ganz Vorzügliches und war bei den Zuhörern, welche die großen Räumender iLtadlklrche füllten, nur eine Stimme des Lobes und der Anerkennung, auch namentlich für den Dirigenten Herrn Universitats - Musikdirector Felchner, welcher mit unermüdlichem Fleiß und Ausdauer das Werk leitete und zu Ehren des Akademischen Gesangvereins mustergilttg zu Ende führte. — Das brutale Benehmen einiger Fabrikarbeiter aus Watzenborn oder Steinberg, welche sich gestern Abend nach 6 Uhr die gröbsten Insulten nnd Gemeinheiten gegen das Publikum im und am Wenzel'schen Garten und am Schiffenberger Weg zu Schulden kommen ließen, verdient öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. An der Umzäumung des Gartens wurden Bretter abgerissen, mit faustgroßen Steinen in das Publikum geworfen, so daß zahlreiche Verletzungen zu verzeichnen sind u. dgl m. Dabei fielen Redensarten, welche unbeschreiblich sind. Wenn man hier einen Vergleich zwischen diesen rohen Vandalen und den Afrikanern ziehen wollte, so würde das Resultat gar nickt zweifelhaft sein- Vermischtes. Offenbach 24. Juli. Gestern verunglückte in der Mafchinenabtheilung der Ausstellung ein in der Maschinenfabrik der Herren Gebr. Schmalz beschäftigter Arbeiter aub Mann- beim Derselbe war im Begriff, an einer der ausgestellten Schleifmaschinen eine Arbeit zu verrichten als au« bis jetzt noch nicht aufgeklärter Ursache der Stein mit lebhafter Detonation »ersvrana und der Arbeiter durch ein Stück Stein an der Stirne verletzt wurde, daß er sofort bewußtlos zusammenbrach. Glücklicheren- konnte die Maschine sofort zum Stillstand g-bra-bt und somit weiteres Unglück verhütet werden. Der Verletzt- wurde, nachdem ihm ein Noth- verband angelegt worden, sofort in das Hospital verbracht, woselbst Herr Dr. Kohler nach Unter, suchung der Wunde erklärte, daß dieselbe nickt lebensgefährlich, da keine edlen Theile verletzt -i7n. ein anderer in der Nähe Beschäftigter wurde durch ein Stück des gesprungenen StemeS empffndlich an einem Finger verletzt. Als -in großes Gluck ist -z zu b-tracht-n, daß d,-s- Abtbeilung, wo der Unfall passirt-, zu sener Stund- s-hr schwack vom, Publikum b-sucht war; denn wäre di-8 zu einer Zeit geschehen, wo die sich in Thatigkeit befindlichen Maschinen von Neuai-ria-n dicht umdrängt sind, io häti- leicht ein Unglück passiren dürfen, welches viele Verletzungen zur Folge gehabt hätte. (Der Verletzte ist neueren Nachrichten zufolge an den Folgen des Unfalls dennoch erlegen.) Der gestrige Tag brachte übrigens in der Ausstellung noch einen zweiten Unfall, indem in den Küchenräumen der Adlon'schcn Restauration ein Kessel platzte und eine Frau bedeutende Brandwunden davontrug. ~ . — Gegen Gretckentaschcn. Der Kömgl. Staatsanwalt m Halle a. S. erlaßt folaende zu beherzigende Bekanntmachung: „Täglich gehen von Damen Anzeigen über Taschendiebstähle ein, ausgeführt auf offener Straße und auf Märkten, und stets Portemonnaies betreffend welche in fahrlässiger Weise in den nicht unter Obacht zu haltenden modernen Taschen getragen werden. Ich halte es für meine Pflicht, auf diese Unsitte, welche die Diebe «cradezu zu strafbaren Handlungen herausfordert, aufmerksam zu machen." Li mb urg, 24. Juli. Ein tragisches Ereigniß, wie es schauerlicher nicht gedacht werden legislativer Maßnahmen für die künftige Reichstags-Session fdjreibt die .Nordd. Rta." : Die Meldung von der nach Rückkehr des Ministers Hofmann beginnenden Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs über die Penstonsverhältiusse der Witlwen der Reichsbeamlen tragen den Stempel der Conjectur, da zur Zeit überhaupt noch nicht bestimmt und bestimmbar sei, welche Gegenstände der Gesetzgebung in Angriff genommen werden. 2ßten, 25. Juli. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel v°m 24. ds. Der Sultan soll emschloffen sein, den Grdßvezir Khereddm unter Vorschützung von besten anhaltender Krankheit sofort zu entlasten. Voi- aestein hätte in dieser Angelegenheit ein Ministerrath statifinden sollen, wurde aber lm letzten Moment- abgesagt; in demselben hätte Khereddm s Forderung, entweder das parlameniarilche System einzuführen oder zum absvlu 'sttschen System zurückzukehren, erörtert werden sollen. Wie es heißt, beabsichtigen die Signatarmächte die Fixirung eines Termins, innerhalb besten die Pforte hin- sichtlick, der griechischen Frage einen bestimmten Entschluß fasten mußte. London, 25. Juli. Auf der internationalen Telegraphen-Conferenz sind bei der zweiten Lesung für den Telegraphenverkchr Deutschlands mit an- deren Staaten nicht unerhebliche Ermäßigungen erreicht. Der Worttarif ist allgemein angenommen. Die Taxen Deutschlands im Verkehr mit den übrigen Ländern werden im Maximum eine Worttaristaxe von «/-- der gegenwärtigen Tarife für Telegramme von 20 Worten unter Hinzurechnung einer Grundtaxe gleich 5 Worten nach dem neuen Worteinheitssatze betragen. Die Unterzeich- nung des Vertrages steht noch bevor. Die nächste internationale Telegraphen- Conferenz soll 1884 in Berlin statifinden. — Das Unterhaus hat die irische Universitätsbill in zweiter Lesung angenommen. Der Schluß der Session erfolgt voraussichtlich °m 15. August. — Daily Telegraph" erfährt, England und Frankreich hatten sich definitiv geeinigt über ihr Vorgehen bezüglich Egyptens. Es werde wieder eine Enque e- Commission eingesetzt mit Rivers Wilson als Präsident, Baring und Blignie- res als Fwanzcontroleuren. Europäische Minister würden nicht eingesetzt, aber die Commission erhalte legislative Gewalten. Athen, 25. Juli. Die Opposition vermochte kein neues Cabinet zu bilden; das Ministerium Comunduros verbleibt und ist somit die Minister- krisis beendet. , ,, Paris, 25. Juli. Die Meldungen verschiedener Zeitungen von einem bevorstehend,n Besuche des Prinzen Jerome Napoleon in Chtslehurst und der Ernennung des Marschalls Mac Mahon zum General - Commandanten der Pariser Truppen sind völlig unrichtig. Prinz Jerome hat mehrfach ferne Absicht kundgegeben, sich jeden ostensiblen Auftretens zu enthalten. Gastein, 25. Juli. Der Begrüßungsbesuch des Kaisers von Oesterreich bei Kaiser Wilhelm steht nunmehr für Anfang August in Aussicht. Versailles, 25. Juli. Die Deputirtenkammer genehmigte das Budget für 6 ff entliehe Arbeiten- , London, 25. Juli. Salisbury empfing eine tsraelltische Deputation und erklärte derselben, er könne über die Lösung der rumänischen Judenfrage noch keine bestimmte Auskunft geben, weil dieselbe sich gegenwärtig »och in der Krisis befinde. England habe, seitdem über diese Angelegenheit verbandelt weide, in berzlichem Einvernehmen mit Deutschland, Frankreich und Italien gewirkt. Er glaube nicht, daß die Mächte davon ablaffen würden, an dem feierlichen Acte s-stzuhalten, den sie in Berlin vollendeten, indem sie die Anerkennung Rumäniens von einer Abänderung innerer Gesetze dieses Landes ab- hängig machten. Rumänien verdanke seine Unabhängigkeit schließlich Rußland ün erster Stelle, aber auch England, Frankreich und Italien vermöge des Krimkrieaes. Rumänien würde einen Act der Thorheit begehen, wenn cs die Bedingungen des Berliner Vertrages nicht erfülle; denn bei jeder neuen Umwälzung werde seine Existenz nur abhängen von strikter Beobachtung der internationalen Verträge. , . ... New-York, 25. Juli. In Memphis finden täglich durchschnittlich 5 Todesfälle am gelben Fieber statt. Eine Rettungscommission hat sich gebildet. Di- Miliz hat Befehl erhalten, die zurückbletbenden Einwohner zu schützen. Heute ist ein aus Memphis Geflüchteter am gelben Fieber hier g est o i beri. _---- kann, ereignete srch heute Vormittag vor 9 Uhr in unserer Stadt. Das 4jährtqe Söhnchen oes Eisenbahn-Bureau Assistenten Herrn Conen, besten Wohnung sich jbei Herrn Ballin in der Salzgaste befindet, stürzte aus einem Fenster des Dritten Stockwerkes und erlitt dabei, wie die ärztliche Untermchuna ergab, einen doppelten Schädelbruch. Die Mutter des Kindes, über dieses Unglück im höchsten Grade bestürzt, ergriff in der an Wahnsinn grenzenden Verzweiflung ein Rasirmester und schnitt sich, ohne daß ein Mensch es hätte verhindern können, die Luft- und Speiseröhre durch und starb an den Folgen gegen 11 Uhr Vormittags. Der Knabe lebte noch gegen 12 Uhr, sein Aufkommen soll indessen zu bezweifeln sein. Herr Conen soll sich in einem Zustande der vollständigsten Lethargie befinden. Die ganze Bevölkerung hiesiger Stadt ist über diesen Fall der schrecklichsten und traurigsten Art in nicht geringer Aufregung. — Von der feinen „Postnase" ist in jüngster Zeit oft die Rede gewesen, allein der Fall, der nachstehend mitgetbeilt wird, dürfte denn doch alles Dagewesene übersteigen. Ein Brief, der aus Polnisch Liffa richtig an eine Handelsfirma unweit Magdeburg gelangt ist, trägt folgende Aufschrift: „Menusche meschugge Beheme Be-Chavrusse." Die Postanstalt wandte sich an einen Mischen Gelehrten nud dieser enträtselte die Briefaufschrift wie folgt: Menusche — Ruh, meschugge — toll, Beheme ----- Vicb, Be-Chavrusse — u. Co., also ist der Brief gerichtet an die Firma Rudolphi u. Co. Diese Annahme hat sich in der That als richtig erwiesen; es wäre aber sehr wünsckenswerth, daß die „Findigkeit" unserer Post nicht durch derartige kindische Experimente auf die Probe gestellt würde. — Ordnung muß sein! Die „Flensburger Zeitung" meldet: Der hiesige Fabrikant S. hat im vorigen Jahre 21 H zu viel an die StaatSkaffe gezahlt. Nachdem dies am Schluffe des Rechnungsjahres in Schleswig festgestellt ist, sendet man den Betrag abzüglich der Frankatur für die Postanweisung (bekanntlich 20 H) mit 1, sage und schreibe 1 Pfennig, hierher. Der Postbote trägt diese Summe in das Haus des Adreffaten und erbittet sich die gesctzlichen 5 H Bestellgeld. Scliilleibericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Southampton, 24. Juli. Der Postdampfer General Werder, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Juli von Newyork abgegangen toar, ist aestern 4 Uhr Nachm. wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 7 Uhr Abends die Reise nach Bremen fortgesetzt Der General Werder überbringt 179 Paffagiere und volle Ladung. 6»anbei und Verkehr. Gießen, 26 Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0,80 bis 0 84, Hühnereier per Stück 5 H, Enteneier, per Stück 6 Käse, per Stück 4—8 X Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar 70 Hühner, per Stück JL 1.—, alte Hahnen, per Stück JL 0,95, junge Hahnen, per Stück 70 X, Enten, per Stück JL 1,60, Kartoffeln per 100 Kilo JL 9—10, Zwiebeln, per Gentner 9—10, Milch per Liter 16 u. 18 H, Ochsenfleisch 70 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 56—60 Hammelfleisch 60—70 H, Schweinefleisch 56—60 Kalbfleisch 46-50 Kirschen per Pfd. 6-10 H. , . — Retourbillets. Auf der Frankfurt-Bebraer Bahn haben :n Folge ministerieller Anordnung die gewöhnlichen Retourbillete auch bei den Schnellzügen Gültigkeit und zwar ohne Lösung von Ausgleichungsbilleten. Ausgenommen hiervon ist nur der Verkehr zwischen den Stationen Frankfurt und Gelnhausen und den dazwischenliegenden Stationen und zwar mit Rücksicht auf den innerhalb dieses Bahntheils herrschenden starken Localverkehrs bezw. die dadurch entstehenden Verspätungen bei der kurzen Aufenthaltszeit der Schnellzüge auf den betr. Zwischenstationen. (Ließe sich diese Einrichtung nicht auch auf die Main-Weser-Bahn, welche doch auch unter preußischer Verwaltung steht, anwenden? D. Red.) ____________ Auszug aus denStandesamtsregistern des Standesamts Gießen Vorn 18. bis 25. Juli 1879. Aufgebote. 23. Juli. Dcr Großherzogl. Hauptsteueramts-Assistent Johann Georg Christian Schreiber, Wittwer, von Gießen mit Josephine Ricker, Tochter des verstorbenen Buchhändlers Peter Joseph Ricker von Gießen. 25. Der Seeonde - Lieutenant im II. Großherzoglich Hessischen Infanterie. Regiment Nr. 116 Axel Friedrich Albert Gentner zu Gießen mit Auguste Karoline Eleonore Emma Christiane Theodore Eckstein, Tochter des Großherzoglichen Hofgerrchts-Advo- caten und Stiftungsanwalts Dr. Franz Eckstein von Gießen. Eheschließungen. 22. Lademeistergehilfe Peter Möser, Wittwer, von Gießen, mit Philippme Susanne Wendel, Tochter des Schuhmachermeisters Nieolaus Wendel von Gießen. Geborene. 14. Dem Kanzlisten bei Großherzoglichem Hofgericht der Provinz Oberheffen Wilhelm Koch eine Tochter, noch ohne Vornamen. '4. Gustav Johannes, Sohn des Schutzmann Johannes Henn. 17. Clara Elisabethe Louise, Tochter des Bäckermeisters Jacob Kltngelhoffer. 15. Ein außerehelicher Sohn von hier, noch ohne Vornamen. 17. Ein außerehelicher Sohn von auswärts, noch ohne Vornamen. 19. Eine außereheliche Tochter von auswärts, noch ohne Vornamen. 13. Anna, Tochter des Wirths Jaeob Helfenbein. 18. Wilhelm, Sohn des Taglöhners Konrad Pfeiffer. 18. Dem Fabrikanten Ludwig Georg, eme Tochter, noch ohne Vornamen. 15. Dem Kaufmann Karl Lony ein Sohn, nach ohne Vornamen. 20. Wilhelmine, Tochter des Schreinermeisters Georg Franz III. 20. Heinrich Ernst Max, Sohn des Restaurateurs Karl Heinrich Osear Müller. 14. Frieda Wilhelmine, ein außereheliches Kind von auswärts. 22. Friedrich Wilhelm, Sohn des Premier-Lieutenants im II. Groß- herzoglich Hessischen Jnfanterie-Pegiment Nr. 116, August Weimer. 25 Ernst Paul, Sohn des Professors Or. Etienne Laspeyres 19. Georg Ludwig Wilhelm, Sohn des Bäckermeisters Ludwig Kroneberg. 24. Dem Bremser bei der Main - Weser . Bahn Leonhard Schneider em Sohn, noch ohne Vornamen. Gestorbene. 17. Der provisorische Heizer Christian Emil Ernst Konrad Dörr, 48 I. alt. 20. Der Weichensteller Johannes Zörr, 39 I. alt. 18. Taglöhner Jacob Schäfer, 48 J^ alt, von Staden. 21. Dorothea Louise Sack, geb. Frey, 70 I alt, Wittwe des Schuhmachermeisters Johann Georg Karl Martin Sack. 22. Buchbinder Johannes Birx, 19 3. ult, von Ulrichstein. 24. Anna Katharine, 1 I. alt, Tochter des Schneidermeisters Kaspar Weiß. 24. Bernhard, 3 Monate alt, Sohn des Bremsers Wilhelm Albert Hecker. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 20. Juli. Andreas Schäfer, Schuhmacher dahier, aus Holzhausen bei Kassel, und Elisabeth Launspack, geb Rühl, Wittwe des verstorbenen Dienstmann Heinrich Launspach. Den 22. Juli. Peter Möser, Lademeistergehilfe dahier, em Wittwer, und Philippme Susanne Wendel, des Schuhmachers Nicolaus WendU ehel. Tochter. Den 19. Juli. Ein unehelicher Sohn, Johann Friedrich geb den 8 Juli. Den 20. Juli. Dem Bäcker Karl Plank ein Sohn, Wilhelm Christian, geb. den 18. Mai. Denselben. Dem Glaser Hermann Scherff eine Tochter, Marie Wilhelmine Eleonore, 9Cb ^Denselben"' Dem Schuhmacher Karl Konrad Andernach ein Sohn, Karl, geboren bCn 2‘ Denselben. Dem Metzger und Wirth Johann Klein ein Sohn, Karl Georg, geboren tCn ^D^nselben. Dem Schneider Christian Otterbein eine Tochter, Wilhelmine Josephine, 9CbOr%VnVfctn.^$em Dachdecker Christoph Schmidt ein Sohn, Johann Peter Gustav Mart in,^geboren ^en, 11^3^ 5 M^z 1879 verstorbenen Gehilfen an der Güterexpedition der Main-Weser-Bahn, Georg Frank, «ne Tochter, Auguste, geboren den 6. Juli. Den 23 Juli. Dem Lehrer Friedrich Kalbfleisch em Sohn, Heinrich, geb. den 7. Juni. Beerdigte. Den 18. Juli. Wilhelm Kohlermann, Küfer dahier, alt 57 I. 7 M. 16 T-, gestorben tCU 16 ^nll19. Juli. Christian Dörr, Hilfsheizer an der Main-Weser-Bahn dahier, alt 47 I- 3 M 26 T.. gestorben den 17. Juli. . Den 22. Juli. Johannnes Zörr, Weichensteller an der Main-Weser Bahn dahier, alt 39 cs 2 M- 3 T, gestorben den 20. Juli. Den 23. Juli Dorothea Sack, geb. Frey, Wittwe deS verstorbenen Schuhmachers Hemrick Sack, alt 70 I. 6 M. 10 T., gestorben den 21 erwartet hat. — Auf briefliche Bestellung Postversandt durch die Adler-Apotheke in Frankfurt a- M., Trier'scher Platz. (4943 Bauer scher Gesangverein Heute Sonntag, den 27. Juli: (4955 uoU-la\ou^en 30 6 10 31 45 12 Großberzogl. Bürgermeisterei daselbst. Stein. 4945) (4952 empfehlen J. A. Busch Söhne. JP. Holbery, Kirchenplatz. (196 Gießen. (4573 4695) empfiehlt Emil Fischbach. xxxxxxxxxxxxixixxxxxxxxxxxx Loose 45 Guiseppe Pelagallo, Leibarzt Seiner Heiligkeit des Papstes. in verschiedenen Mustern und Farben. Feppich- und Wöbeköesen Thürschoner. Arbeitsversteigerung Climb ach* Montag den 4. August, Nachmittags 3 Uhr, kommen bei unterzeichneter Stelle zum Hildburghausen. Der Landtag des Herzogthums hat dem unter Aufsicht des Staates stehenden Technikum Hildburghausen, welches eine Maschinenbau- und Baugewerkschule umfaßt, in Anbetracht der für die Industrie und das Gewerbe so wichtigen theoretischen Ausbildung junger Techniker und der anerkannten Leistungen der Anstalt eine fortlaufende StaatS- Unterstützung bewilligt. Großherzogl. Salinen- und Bergamt Bad Nauheim. 4961) Der außergewöhnlich billige Verkauf wollener sehr haltbarer Strickgarne — ein rein gekämmtes Garn 4chon per V2 Kilo von 2.50 an — dauert nur noch bis September. Theodor Küchler. öffentlichen Ausgebot: Maurerarbeit an gemeinheitlichen . Gebäuden, veranschl. zu ca. Dachdeckerarbeil an gemeinheitlichen Gebäuden, veranschl. zu ca. Schreinerarbeit an gemeinheitlichen Gebäuden, veranschl. zu Schlosierarbeit an gemeinheitlichen Gebäuden, vera-ffchl. zu Glaserarbett an gemeinheitlichen Gebäuden, veranschl. zu Weißbinderarbeit an gemeinheitlichen Gebäuden, veranschl. zu Wegreparaturarbeit (Wandsteinseben), veranschl. zu Climbach, am 25. Juli 1879. Chinesische Thee's, Neue Ernte, importirt von Robert Scheibler in London, reine, schwarte, ungemischte Sorten zu 2.20, JL 2-50, Jt. 2.70, JL 3.50, 4.50, JA 5 per V2 Kilo in Vi, Vz und Vs Md- empfiehlt zur gefl. Abnahme die Verkaufs- Niederlage von (4938 W. Balser, Geßen. Jeikgeöolenes. 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BRÜCK, TAPEZIER früher: Seltersweg, jetzt: Schlossgasse B. 1 (vorm. Brühl’sehe Univ.-Druckerei) Kiefse « zur Gartenbau - Ausstellung in Wenzel’s G-arten sind in der Expedition dieses Blattes ä 40 zu haben. Wiederverkäufer gesucht und erhalten dieselben hohen Rabatt. Neue holl. Vollbringe Anerkennung zu ertheilen und zu erklären, daß ich sein Präparat allen andern eisenhaltigen Präparaten überlegen gefunden habe, welche letztere sehr häufig für den empfindlichen Magen so schwer verdaulich sind. Ich muß insbesondere die guten Resultate hervorheben, die ich täglich bei einem sehr erhabenen Greise beobachte, welcher nicht allein die Wirkungen ohne jede Schwierigkeit erträgt, sondern auch durch den Gebrauch den Erfolg verspürt, welchen er vergeblich bei anderen eisenhaltigen Präparaten Köln-Giessener Eisenhahn. 4882) Vom 1. Äugust er. ab werden zwischen Gießen und Wetzlar folgende Schnellzüge gefahren werden: I. Schnellzug 168: Wetzlar Abfahrt 1244) Gießen Ankunft H i Jcaa)m- II. Schnellzug 177: Gießen Abfahrt 76 i Wetzlar Ankunft 721 < zll)enD®- Die bisherigen Personenzüge 177 und 176 (von Gießen 72. Abends, von Wetzlar 8^ Abends) fallen von genanntem Tage ab aus. Köln, 18. Jnli 1879. Die Direktion. Salz von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslich- fett, ist stets vorräthia und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann JL D» Bapet auf dem Markt in - . T vorübeE^an^en?H"r Bramsts^'nicht die Beglückwünschungen Kem Tag geht^vorubean bie werthvolle Entdeckung mit . 79. 4950) Ein Logis in meinem Vorderhaus mit etwas Grabland zu vermiethen. 3. Gg. Unverzaat, _________gegenüber Pösch els Bierhalle. 4947) Tie Mynsarde meines Dauses, 4 Zimmer, Kücke und Zubehör pr. 15. Oktober zu vermiethen. Fabrikant Iugharvt, Kanzleiberg 13. 72. 4949) Ein möblirtes Stübchen zu ver- miethen._____________________Lit. D. 176. 4964) Ein kleines Familienlogis zu vcr- miethen im Gasthaus zum Löwen (Hinterhaus^)___________________________________ 4962) Ein Legis, zu vermiethen in __________________Neuen Bauen 90. 4948) In dem Vog t'schen Hause in der Katharinengasse sind 2 kleine ^amUien; logis zu vermiethen. Näheres daselbst. 4963) Der dritte Stock unseres Hauses ist per 1. Oktober zu vermiethen. Gebr. Stamm. Vermischte Anzeigen. 4951) Ein Pserdeteppich verloren gegangen. Abzugeben gegen Belohnung bei —SDefonom Schleuning, Wetzsteinsgasse. Gefunden- ein Betttuch, gez. C. G. 24. Dasselbe kann vom Eigenthümer gegen die Jnseratge- bühren in Empfang genommen werden bei Wilhelm Schwall II., 4941)__Heuchelheimer Chaussee. 4956) Dienstmädchen zum sof. od. bald. Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.______ 4970) Es wird ein junger Mann gesucht, um einem Augenkrankentäglich die Zeitung vorzulesen. Näheres im Gasthaus „zum Rappen", _______Zimmer Nr. 6.___ mmen w. stets a. all. Gegend nachgew. £ Treusch, Franks. a./M., Fahrg. 66. Menllmiiöchen-Gesuch. 4946) Ein fleißiges Mädchen mit guten Zeugnissen wird gesucht. Näheres durch die Exped. d. Bltts. 4346) Silber- und andere Münzen tauft stets zu höchsten Preisen I. Rothenberger, Lindenplatz. Lindner's Sornmerthkater. (Lony's Bierkeller). Sonntag den 27. Juli: Erste Gast- und JProbe* Vorstellung des Lustspiel- u. Vaudeville-Ensembles unter Leitung des Herrn Director Paul Jockisch aus Sondershausen. Anfang 8 Uhr Abends. (4969 Liebes- Exercitien oder: Auf Freiers Firsten. Lustspiel in 3 Auszügen von A. Elz. 1. Auszug: Die Einfalt vom l^ande. 2. Aufzug: Candidat unb Wäscherin. 3. Auszug: Wie wird daS enden. Dir. Jockisch. 1 Ort der Handlung: Eine Provinzialstadt. Fr.Jockisch-Oehlers^ Hr. Sagawe. O diese Männer ober : Kalt ~ stellt. Posse In 2 Aufzügen von E. Hirt he. Personen: Fr. Schraube, Wäscherin Ein Lohndiener Ein Kellner- Paul Mohrmann, Rentier Virginia, seine Frau Christel Heimchen, Particulier Annunciata Ein Nachtwächter Eine Magd Hr. Morelly. Frl. Weinholtz. Dir. Jockisch. Fr.Jockisch-Oehlers. Hr. Köhler. F:l. Hildebrandt. Personen: Forsbach, Gutsbesitzer Hr. Wellenreucher. Rlekchen, seine Tochter Frl. Hildebrand^ Hanncken, deren Ge- t 5 Hr. Köhler.. Zum Schluß: sellschafterin Frl. Mikulskg. Emil Müller (Candi- Hr. Morell., Eman.Mülleri baten ~~ ' Nachmittag von 4'/r Uhr ab: Musikalische Unterhaltung. Gewählte Vorträge des Pianisten Herrn Concertmeister Wittig aus Berlin. Enträe nach Belieben. Montag den 28. Juli: Zweite Gastspiel-Vorstellung des Sondershausener Lustspiel-Ensembles des Herrn Director Zockisch. Das erste Mittagessen oder: Die Fran in tausend Aengsten. Lustspiel in 1 Act von Carl Görlitz. Hierauf: Kaudel's Gardinenpredigten. Lustspiel in 1 Act von G. von Moser. Zum Schluß: Eine verfolgte Unschuld oder: In der Höhle des Tigers. Posse mit Gesang in 1 Act vor E. Pohl und A- Langer. Musik von A- Conradi. Preise der Plätze: Reservirter Sitz 75 $ 2. Platz 50 Tages-Billets: Reservirter Sitz 65 2. Platz 40 sind vorher bei Herrn Friseur Gerhardt, Schulstraße, zu entnehmen. Theaterzettel sind an der Casse zu haben. Cassenöffnung 71/2 Uhr. Anfang 8 Uhr. Vernntwonlicbe Redarrla,'. A Schcooa. — Druck und Verlag der Brubl'schen llnto.-Druckerei (Fr. Ehr. $i et< «tr in dienen. Hierzu ein zweites Blatt. WZ DwWnb auSlräiti^n Auch hier be man auch i Ruhlanb we rung des T Reich ter Wien unb Et. Peters drassy b‘e bffoi deren chiedenheit^ Diel augenblitflid Qtrjh'öimt ül aber tie egy; Schn des 8 cM. aufred t*fUUt 1 -ängen gi in Stall *ionuit q - )en An sch Ä er das aen wt sch leilv-'T g ^ird, einen N auf ben unb 9(' Wm au|i( Im! °>°cht sich 1 ^s«rsüch,klei ^infrage | Mtfförel l!i ht taftuol W leinet We ju it. 11. $it Ha Jonntt. t5nftlanb in * io «führe» 6ttfn der no dar sjtt( '*et rSr Sy-rtf