«Ung.- r«A«. 80 Pf«. (4925. von Zikoff. * Bachner, » Rossini. " £ Stumpf, " Wernthal, Don Donizetti > Zikoff. * Faust. cr Ilnd freM- Schäffer. Suppe. (4929 'nr. berühmt durch gliche Leistung und - erfordern wenig. -Ung, pressen in lgkeit als ftühere J handhaben, solid t- - Preis je nach • HO.— an. enfabrik, 7. c, einer Knelpe mauj dm Lahn stein, jkelln in dm soge- »o s'schen hche zu fer, Marktsttaße. I», T' .9 V. (30 Anzeigen. »-sucht. jn_,jurn Stern. । Dienstmädchen ge- Egptb. d. Bl. ^cprböntjüm steinen treten. ichoniber« andere Münzen Preisen caer, Lindenplch^. Dienstmädchen mit »-^Mcker. oir unter gum ngen gesucht. Ar-rExP-d. Menw-^u°n- miimNMter. erkeller). e>7 ^uli! ."„.irr.l'r- ss** Leiwng ®on ickioch. i ÄlbenK Ä«!!L- tirr * Aieße« nad)' 1879. 172. Erstes Blatt. Sonntag den 27. Juli scheuer 'Anzeiger Anzeiss- eti Amtsblatt für den Kreis Gieße«. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Schulstraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. In Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nach, stehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat Juli 1879 veröffentlicht: Hafer 16 «X Heu 4 «X Stroh 4 -X. per 100 Kilogramm. Gießen, am 2. August 1879. Großherzogliches Kretsamt Gießen. vr. B o e k m a n n.____________________________ Bekanntmachung. Gefunden: 2 weißleinene Taschentücher, 1 seidenes Tüchelchen, 2 Schlüssel, 1 Ring mit blauem Stein, 1 Packet Eisenwaaren, 1 Stoßkarren, 1 Ktnderjacke, 1 Körbchen mit Inhalt, 1 Rolle Formulare, 1 goldener Ohrring, 1 Taschenmesser. Zugängen: 1 Kanarienvogel. Die gefundenen Gegenstände sind auf der Polizeiwache (Schloßgasse 258) aufbewahrt. Gießen, den 2. August 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. _______Fresenius. politisch Deutschland. Berlin, 31. Juli. Der Minister Maybach hat neuerdings für Secun- därbahnen die Normal. Concessionsbedingungen ausarbeiten lassen, unter dem Titel: „Normal-Concessionsbedtngungen derjenigen für den Betrieb mittelst Dampfkrast und für die Beförderung von Personen und Gütern im öffentlichen Verkehr bestimmten Eisenbahnen, auf welche die Bestimmungen der Bahnordnung für deutsche Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung des Reichs-Eisen- vahnamtes für anwendbar erklärt sind." Aus diesem Actenstücke hebt das „D. M. Bl." den Art. 15 heraus, welcher auch für weitere Kreise Interesse hat: „Der Concessionär ist verpflichtet, den Betrieb seiner Bahn der Berwal- rung einer anschließenden Bahn gegen Gewährung einer jährlichen Rente, welche der im Durchschnitte der letzten (fünf) Jahre erzielten Rein-Einnahme gleichkommt und mindestens jährlich 4y3 pCt. ihres Anlage-Capttals beträgt, überlassen falls der Minister der öffentlichen Arbeiten diese Betriebsüberlassung im öffentlichen Verkehrsinteresse für erforderlich erachtet. Als Rein- Einnahme ist diejenige Summe anzusehen, um welche die Betriebs-Einnahme die in dem betr. Rechnungsjahre ausgewendeten Verwaltungs-, Unterhaltungsund Betriebskosten einschließlich der aus diesem Fonds zu bestreitenden Ausgaben übersteigt." — Die Erklärung des Bundesrathes über die Besteuerung der Wanderlager hat, wie der Handelskammer-Secretär von Zittau, Dr. Löbner, consta- ttrt, die in Betreff der Berechtigung der Communen zur Besteuerung der Wanderlager herrschende Unsicherheit keineswegs gehoben. Während man im Allgemeinen angenommen hat, daß tue Erklärung des Bundesrathes die Be- fteuerung der Wanderlager durch die Communen gestatte und daraufhin vielfach von Gemeindebehörden Regulative ausgestellt find, welche auch bereits genehmigt sein sollen, hat das reussische Ministerium, welches der Stadtgemeinde Gera vor Publication des Erlasses des Bundesrathes unter Vorbehalt des Widerrufs die Genehmigung zu einem Regulativ über Communalbesteue- rung der Wavderlager und Wanderaucttonen ertheilt hatte, gerade auf Grund des bundesräthlichen Erlasses die widerruflich ertheilte Genehmigung zurückgezogen. Tie thatsächliche Rechtsverschiedenheit in Betreff der Wanderlager besieht also in Deutschland nach wie vor. Ein solcher Zustand ist aber nach beiden Richtungen nachtheilig, indem er einmal das Institut der Wanderlager einer willkürlichen Behandlung pretsgibt und statt der angemessenen Besteuerung der Geschäfte die Festsetzung von Geldabgaben, deren Erhebung einem Verbote der Wandeilager gleichkommt, ermöglicht, andererseits aber auch Städte verhindert, die bisher von der Communalsteuer meist freigebliebenen Wanderlager zu besteuern. Bei einer gerechten Besteuerung der Wanderlager durch die Communen werden freilich die vielfach laut gewordenen Wünsche der seßhaften Geschäftsleute nicht in Erfüllung gehen, welche auf die völlige Unterdrückung der Wanderlager hinauslaufen. Schweiz. Bern, 29. Juli. Erst am 21. d. Mts. ist der Schneetunnel eilige- stürzt, welcher in den letzten Tagen des Monats Juni im Val Tremola durch die außerordentliche Schneemasse, welche damals noch auf der Gotthardstraße lag, gebohrt werden mußte. Der Tunnel war im letzten Augenblicke noch 50 Meter lang. Die Ankunft der Post erlitt in Folge dessen eine größere Verzögerung. Die Kosten des Schneebruches sind, beiläufig bemerkt, für den Canton Tessin in diesem Jahre um mehr als das Doppelte gestiegen. Für gewöhnlich erhält derselbe vom Bund für den dortigen Schneebruch 23,000 Frcs. Entschädigung, diesmal betragen aber seine Kosten 48,000 Frcs. Telegraphische Pepeschen. Wagrrer's telegr. eni - BureTT. Berlin, 1. August. Der Hauptgewinn der preußischen Lotterie von er H-eil. 450,000 Mk. tft auf Nr. 90691 gefallen. — Die „Nat.-Ztg." meldet: Der paraphtrte Vertrag wegen des Verkaufes der ruMnischen Bahnen bedingt die Zahlung von 60 Thaler pro Actie in rumänischer Anleihe, ferner 2 pCt. Converltrungsprämte und 3 pCt- als Dividende pro 1879. Konstantinopel, 1. August. Es verlautet, daß neue Veränderungen im Cabinet bevorstänben. — Die Zeitungen „Neologos" und „Thraki" sind suspendirt wprden Versailles, 1. August. Die Deputirtenkammer genehmigte das Budget des Ministeriums beS Auswärtigen. Ein Amendement Raspail's auf Em- schränkung des Kredits für die Botschafter und Aufhebung der Botschaft beim Vatikan wurde abgelehnl; dagegen der Antrag auf Streichung des Ruhegehaltes von 8000 Frcs. für den ehemaligen Minister Dccazes angenommen. Nachdem noch ein Antrag auf Festsetzung einer Frist von 6 Monaten für die Conversion dec 5procentigen Rente abgelehnt worden war, genehmigte die Kammer das Budget der Ausgaben als Ganzes. München, 1- August. Abgeordnetenkammer. Bet der Generaldis- cussron des Militäretats bringt SchelS die Mißhandlungen von Soldaten besonders durch preußische Unterofficier« zur Sprache und findet insbesondere die Möglichkeit auffällig, daß Mißhandlungen so lange unangezelgt sortdauern können. Der Kriegsminister versichert, er sei mit aller ihm zu Gebote stehenden dienstlichen Gewalt gegen die Brutalitäten ausgetreten. Die Angelegenheit gehe in der Hauptsache die Gerichte an, aus welche er mitunter leider ohne Einfluß fei. Er habe sich selbst mehrfach über die lange Dauer der Mißhandlungen gewundert. Es seien entsprechende Maßregeln dagegen getroffen. Die Commandeure seien über die Vorkommniffe so indignirt, daß sie solche ntcht nur aus Pflicht, sondern auch aus Menschlichkeitsgefühl verhindern. Die preußischen Uuterosfictere im Allgemeinen treffe kein Vorwurf. (Die Erklärungen des Ministers werden mit lautem Beifall ausgenommen). In der Specialdebatte fragt Phaler, ob für genügende Zeit zur Befriedigung der religiösen Bedürfnisse der Soldaten gesorgt sei. General v. Maillinger bejaht dt-s. Den neulichen Klagen in den Dtöcesen Augsburg und München fei abgeholfeu worden. Bei der Spectaldebattc über den Militäretat stellt Rittler die Anfrage, ob für die im Jahre 1876 bewilligten 400,000 Mk. in den Kasernen Ver- bcsierungen und Anschaffungen gemacht seien. Die bezüglichen Erklärungen des Ministers und deö Regierungscommiffars genügen Rittler nicht und ver- anlaffen eine längere resultatlose Discussion. Schließlich wird der Etat nach den Ausschuß-Anträgen angenommen. Ferner werden 50,000 Mk. für die Reitschule in München und den Kasern enbau in Nürnberg bewilligt und schließ- lich das Mililäretatgesetz in namentlicher Abstimmung einstimmig genehmigt. Wien, 1. August. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel. Die Beziehungen zwischen der Pforte und Aleko Pascha sind gespannt. Die Verstimmung ist zurückzusühren auf die Weigerung der Pforte, die Ernennung mehrerer ostrumelischcr Functionäre zu bestätigen. Andererseits soll Aleko durch sein Verhalten in Angelegenheiten der Repatriirung der ostrumeltschen Moha- medaner der Pforte Anlaß zur Unzufriedenheit gegeben haben. Der Verkehr der türkischen Delegirten in der ostrumeltschen Eommission ist auf das Roth- wendigste reducirt. — Gerüchtweise verlautet, daß Osman, Kadri und Said aus dem Cabinet austreten sollen. Rom, 1. August. Die „Jtalte" meldet: Minister Villa wies die Präfekten in einem Rundschreiben an, alle als Urheber von Demonstrationen und Unruhen bekannten Individuen aufmerksam und fortgesetzt zu überwachen und zu diesem Zwecke alle gesetzlichen Präventiv- und Repressiv-Maßregeln an. zuwenden, insbesondere jede Manifestation zu Gunsten der „Mia irredenta“ htntanM-lten.^^ * August, Abends. Einer Depesche deS „Globc" zufolge richtet die Cholera große Verheerungen unter den von Afghanistan zurückkehren. Schuhmacher Heinrich Bender ein Sohn, Carl Denselben. Dem Denselben. Dem geb. beth, Dem Dem Dem Dem Schuhmacher Philipp Größer ein Sohn, Heinrich Ludwig Karl, g°- Dachdcckkr Emil Noll IIL ein Sohn, 6m,I Jakob Friedrich Philipp, Fabrikarbeiter Heinrich Will eine Tochter, Johanna Katharina Elisa. Denselben. 6. Juni. Denselben. geb. 21 Juni. geb. 25. Juni. Denselben, boren 14 Juni des verstorbenen Müll- Sophie Dorothea Kack, Getraute. Dm 27. Juli. Heinrich Schnegelsbcrger, Taglöhner dahier, mristers zu Wallersdorf Johannes Schnegelsbcrger ehel Sohn, und des Taglöhners zu Alsfeld Georg Kack ehel. Tochter. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen. Evangelische Gemeinde. den indischen Truppen an; das 10. Hujare-.regimenl habe an einem Tage 40 Todte verloren; das erste Bataillon des 17. Infanterieregiments habe 195 Todte. — Amtliche Bestätigung dieser Nachricht fehlt noch. London, 2. August. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel vom Gestrigen: Sechs englische Panzerschiffe trafen in der Besika-Bai ein. In Salonichi wird die Ankunft eines französischen Geschwaders erwartet. (Die nächsten Tage dürften uns wieder einmal interessante Nachrich- ten aus der türkischen Hauptstadt bringen, da die neuesten Ministerwechsel gar nicht nach dem Geschmacke Englands und Frankreichs sind). Getaufte Den 26. Juli. Karoline, eine unehel. Tochter von Auswärts, Den 27. Juli. Dem Kaufmann Heinrich Beloff eine Tochter, beth Henriette, geb. 3. Juli. Denselben. “ *' ' " ~ Schmied Wilhelm Hammel eine Tochter, Karoline, geb 14 -fluli „ . . .. . Kremser an der Main-Wcscr-Bahn dah.er Theodor O-tzel ein Sohn, Friedrich Conrad, geb. 25. Juli. 7 p y ' Setettetxte?f’fi6aUmJ1"^t ®“ 2iib= und er mußte 3 Monate Lokales. Gießen. 2. August. (Sitzung der Stadtverordneten am 31. Juli.) Anwesend: Herr Bürgermeister ©ramm, von Seiten der Stadtverodneten die Herren Baist, Grüne- berg, Hoch, Hornberger, Kauf, May, Ad. Noll, Aug. Noll, Petri, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wort mann. — Der Voranschlag der Realschule pro 1879/80 ^ntona^ bem Antrag der Schuldeputalion genehmigt. — Den von dem Lehrercollegium uno der Schuldeputatton als fleißig und tüchtig bezeichneten Schülern werben die vacanten Freistellen an der Realschule zuerthetlt, ebenso werden zwei Mädchen, Töchter eines verstorbenen kiesigen Burgers, die von den Vormündern erbetenen Freistellen an der höheren Mädchenschule überlasten. — Die Organisation der höheren Mädchenschule, speciell hier die Zusammensetzung des Curatortums derselben anlangend, sollte dasselbe nach einem kürzlich gefaßten Beschlüsse aus 6 Köpfen bestehen. Nach einem erläuternden Schreiben des Herrn Realschuldirectors Soldan modtfittrt bie heutige Versammlung diesen Beschluß endgiltig dahin, daß nunmebr das Cura- torwm gedachter Schule aus 5 Personen bestehen soll und zwar aus 1. dem Bürgermeister als Vorsitzenden; 2. dem Director der Schule; 3. einem Stadtverordneten; 4. aus einer von der Stadtverordneten-Versammlung zu wählenden Person, welche kein Stadtverordneter zu sein braucht und endlich 5. aus einem von dem Staate zu ernennenden Fachmann, welcher nicht dieser Schule angehört. Dieselbe Zusammensetzung hüben auch die Curatorien der höheren Mädchenschulen zu Darmstadt und Offenbach. — Da die Unterrichtung von 515 Schülcrinucn in 6 Klassen der Stadtmädchenschule in weiblichen Handarbeiten eine zu große Bürde für bie beiden hochbetagten Lehrerinnen geworden, beschließt die Versammlung, eine Gehülfin dericlbcn mit einem Gehalte von 400 X per anno anzustellen. — Es kommt häufig vor daß Eltern mit der Anschaffung von Büchern rc. für ihre Kinder etwas lange zögern und hat das Volksschulgesetz diesen Fall wohl vorgesehen und bestimmt, daß die betreffende Gemeinbe für die Anschaffung vorerst zu sorgen und nachträglich den entfallenben Betrag von den säumigen Eltern auf administrativem Wege beizutreiben habe. In Folge desten beschließt die heutige Versammlung nach einem Antrag des Schulvorstandes auch hier die fehlenden Lehrmittel auf Kosten der Stadt anzuschaffen. - Durch die Theilung einer Klasse an Der höheren Mädchenschule ist die Anschaffung eines Schrankes und Katheders nöthig geworden und beschließt die Versammlung die Anfertigung dieser beiden Utensilien. — Ferner wirb der Voranschlag über Errichtung einer Einfriedigung am neuen Schulhause am Asterweg im Betrage von 5690 genehmigt. Desgleichen die Gaseinrichtung im Hause mit 1453 JL 23 X sowie auch die Anfertigung von Schulgeräthen für den Betrag von 6397 Die H e i z e t n r i ch t u n g im Schulhause anlangend, beschließt die Versammlung über die Nützlichkeit und Rentabilität der sog. Amerikanischen Oefen der Nürnberger Ofenfabrik bei einer Schule in Heidelberg Erkundigung emziehen zu lasten und, falls bas Resultat günstig ausfallen sollte, die Amerikanischen Oefen für die ganzen Schulraume anzuschaffen. — Es kommt nunmehr die Prüfung der Rech- a 1878 auf 'btc Tagesordnung und schließt dieselbe mit Einnahme von q.'q84 46 o^' Ausgabe von 35,745 82 H, einem Ueberschuß in diesem Jahre von 8'438 04 F und einem Kapitalbestand von 252,400 13 gegen einen solchen von 25! 8Ö5 85 in 1877 ab. Hierin befinden sich jedoch nicht die Grundstücke unb Gebäu- lichketten der Armenkaste. - Die Plockische Stiftung weift eine Einnahme von 7614 4H, eine Ausgabe von 7308 69 H und ein Kapitalvermögen von 77,381 26 A auf. — keinen Anstand und erhalten sonach die Genehmigung der Versammlung. — An städtischen Obligationen weiden auggclooft: 8150 fl 3>/z o/o Obligationen unb wurden au« der Urne gezogen: Lit. B. Nr 91 (500 fl.), A. 82 (10u0 fl.), B. 95 (500 fl.) B. 174 (500 fl.), B. 61 (500 fl ), B. 222 (500 fl.) A. 13 (1000 fl.) B. 215 (500 fl ) B 132 (500 fl.), A. 88 (1000 fl), C. 218 (100 fl ), C. 41 (100 fl ), A. 155 (1000 fl ), C. 137, 931',3„4' 0° /oo fl.) und Bit v 24 (50 fl.). Von 4°/o wurden 1250 fl auggclooft: C-. 22, 54 (1- 500 fl.) B. 27, 9 (je 100 fl.) und C. 16 (50 fl). - Als Vertreter der Stadt bet der Enthüllung des Landesdenkmals am 18. August in Darmstadt wird Herr Beigeordneter Hrß eitoahlt. — Betreffend Erweiterung des Friedhofes mußte Gelände von den Fuhrunternehmern Will & Kretzmuller expropriirt werden. In die vorgeschriebene Localcommsision wird Herr^ L- Kauf bestimmt. Zur Verlegung eines Grabens war Wiesengelände des Freiherrn v- Schenk nothwendig geworden. Die gestellten Forderungen werben jedoch für zu hoch befunden und ist die Bau-Deputation namentlich gegen eine Vergütung von 50 H pro nm. Die Versammlung beschließt nach dem Antrag obiger Deputation keine Vergütung an Geld zu leisten, event. Expropriation einzuleiten. — Am „Schtpka-Paß" ist ein alter Fluthqraben entbehr- Uch geworben und wird derselbe drei Interessenten (L. Geißler Wittwe, L. Klinkel und E. May) zum Preise von 48 überlasten. — Gemäß einem Vertrage, welchen die Stadt mit Herrn H. Marz abgefchlosien, verpflichtete sich erstere, den Schoorgraben am März'sch-n Haufe zu verlegen und überbrücken zu lasten. Herr März ersucht nun in einem Schreiben dieses baldigst vornehmen zu lasten und genehmigt die Versammlung hierfür den Voranschlag von 8000 M. — Das Baugesuch des Zimmermeisters Herrn H. Rutkstuhl, welcher em weiteres Wohnhaus im Gartfeld erbauen will, soll befürwortet werden. — Das Gesuch des Herrn E Slückrath um Erbauung einer Remise findet dagegen weder die Zustimmung der Polizei-Verwaltung noch der Bau - Deputation und der Stadtverordneten - Versammlung, weil eine solche Remise am Kreuzungspunkte von zwei Straßen als mißständig zu bezeichnen sei. — Da« Bau- gcsuch des Weißbinders Herrn Karl Kämmerer und des Maurermeisters Herrn M Lanas- darf soll befürwortet werden; auch findet vas Gesuch des Tapcziers Herrn Wilhelm Reiber welcher eine eiserne Veranda, sowie eine Einfriedigung an seinem Hause in der verlängerten Reichensand-Bahnhofsstraße anbringen will, Zustimmung; letzteres Projekt jedoch mit der M°- disieation, daß Petent bei allenfallstgen Befestigungen an der Wiescckbrücke hierzu vorher bei dem Stadtvorstande emzukommen habe. Di- Baugesuche der Herren Lauts Keil, Eduard Spier, H. Marz unb Feldwebel Bruchhauser sollen befürwortet werden. Dem Gesuche des Herrn Braumeister Adolf Moller wurde insoweit entsprochen, daß ihm die projectirte Einfriedigung an seinem Hause, sowie Abhebung eines Stück Wegs gestattet wird, während über di- Anbringung eines gußcii-rncn Rohres zur Ableitung von Abfallwasser in den L-ihgesterner Weg «cschluß- fastung ausgesetzt wurde. Herr Jacob Steinbach bittet um unentgeltliche Ueberlastung von 20-2- Wagen Auffullungsgrund vom Lutherbcrge und wird seinem G-iuchc, als im Jntereste der Stadt gelegen, entsprochen - Um einem Äüßstande abzuhclfen, bittet Herr Levi Löwen- stctn, seine Bude auf dem Viehmarktplatz vergrößern zu dürfen. Der Stadtvorstand überläßt ihm 2 Meter Raum zur Erweiterung nack der Campsichen Verkaufsbude bin — Für die diversen Fuhren Sand aus der Grube am Sandderg bei Rödgen werden dieselben Preise festgesetzt, wie solche bei den übrigen städtischen Sandgruben bestehen. - Eine geforderte Kosten- decretur wird genehmigt. Schluß der öffentlichen Sitzung. _a. Gieße», 2^ Augusts Die Anmeldungen zur Gartenbau-Ausstellung vom 6. bi« 9. S-Pt-mber >m Wenzel fch-n Garten sind bis jetzt s° zahlreich -ing-lauf-n, daß sich eine großartige Ausstellung erwarten laßt. Bis jetzt sind allein schon 50 große Gruppen Blatt- pflanzen der schönsten und auch seltensten Arten angemeld.t, so daß außer dem Saal- bau des Wenzelschen Gartens auch der ganze geräumige Spielplatz nebst Nebenanlagen zum Hallenbau verwendet werden muß, um die lieblichen Kinder der Flora, sowie di- sonstigen Obst- und Gemüsebaues unterzubringen. Der Ausschuß des Vereins giebt sich alle ®ubc, den Besuchern der Ausstellung etwas möglichst Vollkommenes zu bieten und dieselben im höchsten Maße ju befriedigen, wahrend auf der andern Seite von einzelnen hohen Personen nV'LTn" ^^9^n?Onm®?Umen oUnb. Ldten,n Punzen sehr entgegengekommin wird. U. A. wird S. Erlaucht der Graf von Laubach seine großen Orangenbäume, welche voll mit Fruchten bedangen sind, hierhersenden, wie auch Se. Durchlaucht der Fürst von Lich seine särnmtltchen Palmen (eine große Auswahl) in der Ausstellung aufstellcn lassen wird u s w Ferner haben die verschiedenen Handclsgärtner, gutem Vernehmen nach, sich auch zum Beschicken der Ausstellung gerüstet, um möglichst Schönes zu bieten und event. zahlreiche Aufträae zu er. halten, wie auch andererseits durch die Verloosung die Möglichkeit geboten ist, daß diese Aussteller ibre Pflanzen -e. vollständig zur Verloosung hergcben werden müssen, da die Gewinn, gegenstände nur ans der Ausstellung gekauft werden. Das Preisrichteramt ist in den besten Händen, so sind als solche in Aussicht genommen Herr Universitätsgärtner Müller von Gießen, Herr Umversitatsgartner Zeller von Marburg, Herr Schultheiß lInhaber der berühmten Rosenzucht) zu Stemfurth, Herr Hofgärtner Welle zu Affenheim, Herr Hofgärtner Junker zu Lich, Hen Gartner Schaum von Gießen und Herr Echloßgärtner BüchSlcr von Groß-Buseck. - Ist uns di- Witterung einigermaßen günstig, so darf auch aus dem ' e < < t > i 8 t r. alt 58 J°"g?st ä9U3uli6li|“be^ 8Cb' aU' CWrau des Buchhalters Karl Theodor Rühl, Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 26. Jult bis 1. August 1879. Aufgebote. O- • . Juli. 28 Schlosser Joseph Huber von Kaiserslautern mit Johanna Luise Petronella Friederike Linker^ Tochter des Ma^inenschlossers Heinrich Linker zu Gießen. 29. Schuhmacher ffari Philipp Steuerwald von Gießen mit Karoline Hofmann, Tochter d-s Papicrmackwrs Johannes Hofmann III. von Ober-Schm,tten. 31. Bierbrauercibesitzer Johann Adam Förtsck zu Gießen mit Luise Herrn,ne Charlotte Kühn, Tochter des verstorbenen Buchbinders H-°nr ch ZrUYN von iSleßen. v Geborene. 2"- Anna Margarethe, ein außereheliches Kind von auswärts. 21. Luise Tochter des Maurers Peter Kroll von Ober-Mockstqdt. 22. Christine, ein außerebeliches ff.nh auswewts. 23. Dem Stations Assistenten Heinrich Wilhelm Moritz ein Sohn 21 Ebriflian Karl Emü Johannes, Sohn d-s Br-msers Christian Rumpf. 24. H-rmann, ein außmbel ck-8 Smb »an auämatt«. 26. Anna, Tochter des Schneid-rs Karl Henrich. 25 Dem Bl-mier Th-°d°r Oetzel ein Soh». 23. Dem Wirth Ernst Jughard eine Tochter 29' Amalie '»uTufte Karoline Sophie Tochter des Schriftsetzers Christian Wilhelm Platz. 21. Adolfine August- Christiane Tochter des Schlossers Georg Köhler. 30 Ludwig Johannes Martin Sohn des Metzgermeisters Johannes Schneider 30. Dem Occonomcn Friedrich Heß ein Sohn 29 Dem Anstreicher Jacob Fourier IV. ein Sohn. 9 Gestorbene. OJ-CI «<* Hkinrich, 7 Monate alt, Sohn des Bremsers Georg Kahn. 29. Elisabetb Ruhl, geb. Alt, 58 Jabre alt, Ehefrau des Buchhalters Karl Theodor Rühl. 30 Ein im ffiaHeTflt®Hng*a7a4^3aa^/altn^tnC' ""b-kannt-r Mann. August. 1. Fuhrmann^ Nicolaus Handel und Verkehr. li» u «“«* % V1? VUti9Cn Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0,80 Pn Stück 5 ^, Enteneier, per Stück 5^-6 Kämper Stück 4 Kasematte, per Stuck 3 H, Erbsen, 1 Liter 16 A, Linsen 1 Liter 22 T->ub-n, das Paar 70 ^ Hühner, per Stück JL 1.10, alte Halmen, per Swck ^ 0 85 jun» UL?p-?Centn^ 9,^Milch^« W-^16^'18^°LsLi^70^ ' St 45-5oL"^ch-nO^r' ^^0^1^^-'° * Schweineflkis^56-6^0 £ L Der Geschirrmarkt befindet fich auf dem Brand. Gießen. Nachweisung über die Mittelpreise der aewöhnl. Verbraucksaeaenständ. im Monat Juli 1879: Weizen per Gentner 110.80, Koggen^ UK8481 b-.Heu u*L 2, Stroh JL 1.75, Kartoffel .ft 4.83, Erbsen JL 12.50 Bohnen Lmsen JL 13.17, Butter per Pfund 80y2 X Milch per Liter 17^ per 10 Stück 49i/2 H Ochsenfleisch per Pfund 70 t Kuh? und Rindfleis^'ö^ Kalbflelsch 46—oO X Hammelfleisch 60—70 Schioeincflcisch 55—60 H, Weißmehl 20-26 X Roggenmehl 17—19 X Roggcnbrod 10—11 A Kaffee, gebrannter in ^'^0, Salz 9 X Reis per Centner Ji. 22, Crbjnäre Gmupcn JL 21 §afer;@ru6e M A> Gersten-chrütze M 22, Zwiebeln,A 10, Branntwein per Heeloliter ^aunkohlen 73 33etro[eum Per Liter 23 Steinkohlen per Centne'r 85 geb. 19. Juli. Lina Margaretha Elisa- Heinrich Konrad Emil, Allgemeiner Anzeiger besonders aufmerksam. 5066) dem m. in roth und farbig, empfiehlt (4695 JF. Hotberg, Kirchenplah Ms Gießen e//£. zu ti Gießen. 5087) ab 4490 5710 5221 2242 32 1189 226 80 20 47 10 14 7 Steinhauerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Zinngießerarbeit, ff ft na Luise PenoneÜa 29. Schuhmacher drS Papinmachers ann Adam tzöchch ichbivdnL Heinrich n ff ft tf tf steigert werden: Maurerarbeit, veranschl. itrftOTbtncn E ie Dorothta M Mittwoch den 6. lfd. Mts., von Vormittags 9 Uhr au, sollen im alten Nathhaussaale ver- 5074) Meinen geehrten Kunden diene zur Nachricht, daß ich dieses Jahr wieder mit Preiselbeeren in gewohnter, guter Waare, eintreffen werde. Frau Plett aus Erndtebrück. Alls feine »amen - Zugstiefel in Kalbleder, von « m. 30 A an, machen 21. Luise, Tochter mbeliches M von obn 21 Cöriiiian t/rin außereheliches 25 Dem Lremirr Amalie Auguste . Arolßne Auguste Kortin, S»hn des Sobn. 29. Dem tf empfiehlt (3586 P- Holberg, Kirchenntad. 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I. genehmigt, daß für das Rechnungsjahr 1879/80 der Bettag von 1087 «X 21 als durch den Staatszuschuß nicht gedeckter Bedarf der Kanzleikosten der unterzeichneten Handelskammer auf die Wahlberechtigten des Bezirks, d. i. des hiesigen Platzes nach Maßgabe ihrer Gewerbesteuercapttalten vertheilt und von denselben erhoben werde. Wir bringen dieses hierdurch mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß den Betheiligten die Anforderungszettel in den nächsten Tagen zukommen werden. Das von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz durch Verfügung vom 29. v. Mts. executorisch erklärte Hebregister liegt vom 3. bis zum 11. August d. I. Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr auf dem Bureau des unterzeichneten Vorsitzenden zur Einsicht der Interessenten offen, und sind Einwendungen gegen die Richtigkeit des Hebregisters binnen gleicher Frist schriftlich bei uns bei Meidung der Nichtberücksichtigung vorzubringen. Gießen, den 2. August 1879. Großherzogliche Handelskammer. M. Hom berge r. Jugendfest. Einen großen Posten neuestes Fayon und gediegene Stoffe, empfehlen bedeutend unter seitherigem Preise. Außerdem offeriren Turntuch- und Tüstre-Itöcke AnzugeJüt Herren, um damit schnell zu räumen, unterm lsmraussprels. Gleichzeitig empfehlen unser reichhaltiges Schuh- und Stiefellager in größter Auswahl. ~ ' Chagrin, Kid- und ■ ‘on Cch.i ijA, ’B’Mt» ..‘‘" Niftonb ge, dn Pch ,n ^vmheim. ein: **' fit Unter: ""‘"trotte bnn9‘« kfitn, statt 6»«S la6,n. «n Minm r 3 ffiomte 3iaÖenxRus(efe=mQtotnen>-r<*"V"s .. ' _ und verkrümmten Kornern Trieur zur Bereitung von Saatfrucht. u anderen Unkrautsamen, halten auf Lager und liefern sofort unter Garantie und Probezeit. Beschreibunaen unb Zeichnungen franco und gratis. Solide Agenten erwünscht. 5101)________yti. iTIayfartli <> o 4» O Montag den 4. Aug.^ Abends 8 Uhr, Monats- Versammlung in der Restaur. E. Lotz. 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Morgen, Sonntag den 3. und Montag den 4. August findet das Haupt- u. Gabenschiessen, sowie am Sonntag den 10. August das Honig schiessen der ischutzengesellschast „Wetzlar" statt. q» Unterzeichneter beehrt sich das Publikum zu den an diesen Tagen statt- findenden Concerten und Tanz-Musik ergebenst einzuladen. Von Montag Vormittags 9 Uhr ab Frei-Concert, Wetzlar, den 2. August 1879. Achtunzevoll * 5085) D. Albus, Gastwirt!). 5079) Ein freundliches möblirtes Zimmer auf gleich oder später zu vermiethen. Näheres im Gambrinus eine Stiege hoch. '5089) Ein Logis zu vermiethen. _______Schlosser Noll, Kaplansgasse. 5088) Eine freundliche Wohnung, mit schönster Aussicht in's Freie in bester Lage der Sradt, ebenfalls ein Laden in bester Lage der Stadt zu vermiethen. ___________Seltersweg Lit. C- Nr. 184. 5090) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen._________Flügelsgassc A- 92. 5092) Ein möblirtes Stübchen zu vermiethen._____________________Lit D- 176. 5093) Eine kleine Mansardenwohnung zu vermiethen bei Theodor Schmidt, Gartfeld. 5094) Ein Familienlogis von 4 bis 5 Zimmern nebst sonstigem Zubehör zu vermiethen. Schreinermeister Schmidt, Grünbergerstraße. 5091) Ein Ärbeiter kann Logis erhalten bei Karl Hüttenberger, _____________Grünbergerstraße Nr. 149. 5096) Ein kleines Logis mit allem Zu- behör bis zum 1. Septbr. zu beziehen. Gg. Unverzagt, Kaplansgasse. 5106) Ein gut eingerichtetes Stübchen mit Bett ist zu vermiethen. Löwengasse C. 161. Lebensversicherungs- & Ersparniss-Bank in Stuttgart. Gegründet und eröffnet im 3uni 1854. Beruhend auf reiner Gegenseitigkeit. Die Bank schließt vorzugsweise Versicherungen ab: A. auf Lebenszeit mit Prämienzahlung bis zum Tode. ci mit Anfall der Versicherung^ früherem Tode. ^ÄsiniUbe aus dem tlftcn ^rLim AusKeu°der'VNcheru7g werben nachbezahlt Bon den bis jetzt verthkuten 20 Jahres - Dividenden betrag der niedrigste «atz Äe Mt.fi» für die obenbe^nM Versicherungen ad A auf 37,G %; für solche mit Prnmienzahlungz. brn zum boTbenSiabre ober bis zum früheren Tode ad B nur Kfh und fu. biead 0 mit Anfall der Versicherung j. ». im 80. Lebensjahre ober bet früherem Tode auf 49,03 0 ber le6^Wy;ämie.iäuft 1°00 bei Versicherung aus Lebenszeit rtflcft Abzua der diesjährig vertheilt werdenden Dividende tm j^eitritts-Alter non 25 Jahren auf U *, von 30 Jahren auf 15 M. o0H, von 35 Jahren auf 17 M. " 40 Die"sterbfalUutntnen^'wtrben" nach "Ein laus der " erforderlichen Belege sofort zur Zahlung angewiesen^ ^ ^rjchz wird alljährlich an die Versicherten ausgefolgt. Verüchernngssonds über 28 Millionen Mark, barunter Mart Itpbcrfdmffc wclck'e in diesem und in den nächsten 4 Jahren Z"r Der thcilung neinnß*. nicht rechtzeitiger Zahlung der Prämie findet tioe^lfte ^Handlung Itatt Versicherungsstanb Ende 3unt b. 3. 35,023 mit 145,^15,MU Neuer Zugang im lausenden Jahre 2245 Anträge mit 12 Millionen JJtari. ®er Vertreter der Bank in Gießen Sehey