IHM iooit. fönnett ' ' /fischen 7 u. K Mute, ^berstzuv^sF t'Itrb halten will “n? Eigenheit ein -®Q_uö gutes Werb- ?*Ä Sttignet für «J? zu erfragen. 2-r Ezped. d. A platz, L ihelmsslraxe, 180 -- qm., enthaltend, bei der Gxxed. (1027 Ibimgen. > i'ogi§ vermiedet n öa>., Ästerweg. beit, aus 7 Zimmern^ '. nebst Garten, emo eine Wohnung s. w. ermäße Lit. B. 151,5- von Herrn Uhmacher rogis nedft dkn beiben. il: ;u vermieden, der Lkltersweg b. 181. lenlvgrszu vermietbeir Neuenweg 8.139. r-arden-Wohnung in Saijtrldtuna oerfeheu ’ti tbbar, iir ju oer- i fit in, frltmbtrg, ?2nUBfl nut Wasser- ae rtomil.t zu w- J * VJL iwTm l'Zmmern, V Sowie der Mail' r getrennt, auch ein oemiethen md Koß, Lch'eßgärtem, 'Hobnung ziH- TTTmit 5 Zimmern rc. Wohnung zu vmme- -ti -ZalinhoBraßk- aanHer gctheilt) LJ |U vermiechen- ,Tf '-iabnmgsb^- um, tirm*- F» werden kann, 0 orarcüs, . ÄLbnhM. 2241 f Weigen- "“r Durk^ 161 l. Mi. ®! . -:Lw «$!!> -tr. 49» , Donnerstag, den 27 Februar 1879. chießener Mmeiger Aiilcigc- uni Amtsblatt flr brn Kreis Gießen. RedaettO«»dureau r «rpedittsnObttrechu r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer Hheil. Die guten Engländer. Die große englische Presie läßt sich herbei, die kleinen Angelegenbeitkn der deutschen Eisenindustrie ihrer Aufmerksamkeit zu würdigen. Thetis väterlich ermahnend, thetls strenge radelnd warnt sie uns in Deutschland vor dem bösen Kanzler, der dem armen Consumenten die Befriedigung seiner norh- lrendigsten Bedürsntffe durch Zölle verkümmern will. Voll tiefem Abscbm wendet sie sich zu den deutschen Eisen-Industriellen, welche sich zu „Beilern" erniedrigt hätten und selbst von Jedem, „der eine Furche zieht", ihren Trlbi t erheben wollen. Was, so darf man hierbei fragen, gilt tem Engländer die deutsche Landwirthschaft und was gilt er ihr? Wahrscheinlich also wird ein großes englisches Interesse mit auf dem Spiele stehen und vielleicht ist es dieses Interesse, welches aus die Haltung der englischen Blätter bestimmend einwirkt, die Schärfe ihres Blicks und die Klarheit ihres Urtheils trübte. „Englands wesentliche Schwierigkeit" — auch über fremde Angelegenheiten unbefangen uriheilen zu können — „ist in der Abwesenheit eines nationalen Gewissens zu finden"; so spricht sich der Nordamerikaner Carey aus. „In den Augen des englischen Volkes", sagt der Franzose de Torcueville, „ist das, was für England von Nutzen ist, auch immer die gerechte Sache. Der Mann oder die Regierung, welche den englischen Jnteresien dient, hat alle Arten guter Eigenschaften und derjenige, welcher diese Jnteresien verletzt, alle Arten von Fehlern, so daß für die Engländer der Maßstab dessen, was recht, edel und billig ist, lediglich zu suchen ist nach dem Grade der Begünstigung oder Bekämpfung der englischen Jnteresien." Diese Worte find jedenfalls unhöflich und vielleicht zu hart. Es liegt uns fern, den Engländern einen Vorwurf daraus zu machen, daß sie nickt uns, sondern sich selbst zu Liebe ihre Rathschläge ertheilen. Nur deshalb führen wir jene Worte an, weil fie zeigen, was andere Völker über die englischen Stimmen denken und weil sie vielleicht auch geeignet sind, selbst in dem harmlosesten deutschen Gemüth den Argwohn zu erregen, daß die Engländer, wie ost, so auch dieses Mal nur pro domo gesprochen haben. Die Engländer find viel klüger und verstehen wett mehr von der National Oeconomie als wir; nicht sowohl, weil sie das Volk der Hume und -Lmith find, als besonders, weil sie einen praktischen Blick für's praktische Leben besitzen, wie er nach Vieler Ansichten uns Deutschen leider nur sehr allmählig zu kommen scheint. Die englische Presie belehrt uns über die Fehlerhaftigkeit und Nutzlosigkeit der bet uns herrschenden Schutzzollströmung und ermahnt uns, den Bestrebungen der Eisen-Industriellen keinen Vorschub zu leisten; die deutsche Eisenindustrie, sagt sie, arbeite nichr nur theuer, sondern auch schlecht, die deutschen Kohlen seien gering und schlecht, kurz, Deutschland sei überhaupt unfähig für ,ine Eisenindustrie. Nach den Vorschlägen der englischen Blätter müßten wir also unsere theuer und schlecht arbeitende Eisenindustrie eingehen lassen, und anstatt wie bisher die deutschen, so in Zukunft nur noch die billigen und guten englischen Eisenwaaren kaufen. Das ist des Pudels Kern! Deutschland. Darmstadt, 24» Februar. Der Handelsverein für Darmstadt und Beffungen hat an die beiden Kammern der Stände und an Großh. Gesammt- ministertum eine Eingabe gerichtet, welche die Bitte enthält, dahin wirken zu wollen: 1) daß die fundirten und nicht sundirten Etnkommensarten unter sich m ein billiges und gerechtes Besteuerungsverhältniß gebracht werden; 2) daß die Grundsteuer dergestalt veranlagt werde, daß sie die einzige und alleinige für die Besteuerung des aus dem Haus- und Grundvermögen entspringenden Reineinkommens ist; 3) daß die Gewerbesteuer so gestaltet und veranlagt werde daß sie der einzige und alleinige Ausdruck für die Besteuerung des aus Gewerbetrteb entspringenden Reineinkommens ist, geradeso, wie die Einkommensteuer die einzige und alleinige dtrecte Steuer für Kapitalrenten, Gehalte und Arbeitsverdienst ist; 4) daß das in einer Hand zusammenfließende Gesammt- Einkommen jeder Art Gemeindeweis einer mäßigen Progressivsteuer unterworfen werde. Es wird dabei der Wunsch und die Hoffnung ausgesprochen, daß einer befriedigenden, den Staats- und Volks-Jntereffen entsprechenden Lösung der staatlichen Steuerreform die dringend nothwendige Reform der bestehenden Communalsteuer-Gesetzgebung auf dem Fuße folgen wird. Berlin, 24. Februar. Der Feldmarschall Graf v. Roon ist Sonntag Mittag VA Uhr gestorben. Wie Karl der Große manchen seiner Paladine, ,o steht auch Kaiser Wilhelm manchen der Männer scheiden, mit denen gemeinsam er das große Werk der Einigung Deutschlands durchgeführt. Freilich, das leuchtende Dreigestirn, welches des Kaisers Pfade mit Ruhmesglanz bestrahlt — Bismarck, Moltke, Roon — stand bis jetzt ihm noch lebenskräftig zur Seite, wenn auch der Letztgenannte sich schon seit Jahren von der amtlichen Thätiakett zurückgezogen hatte. Nun ist Gras Roon als der erste ge- Riebet!, — fein Werk, die Reorganisation drr Armee, sichert ihm ein langes Andenken joß sehr unangenehm berührt worden sein, als der Reichstag die Genehmigung zur Verfolgung der socialdemokrattschen Abgeordneten versagte. Dadurch ist die Abstimmung des Grasen Moltke einigermaßen erklärt. Wie man bört. äußerte Se. Majestät, als er die Nachricht empfing: „Ich habe im Reichstage die erste Schlacht verloren." V . — Bei der interesianten Breslauer Wahl hat der Kern der Breslauer Bevölkerung — denn nicht in dem „Neuen Wahlverein", sondern in der Wählerschaft liegt der Kern des Breslauer Bürgertbums, — alle Schwierigkeiten überwunden und den endlichen Sieg davon getrogen. Die Liberalen wie die Soctaldemokraten haben fast in gleicher Zahl im Vergleich zu der letzten Wahl an Wählern zugenommen — ein Beweis, daß von beiden Parteien gleichmäßig alle Kräfte in Bewegung gesetzt wurden. Oesterreich. Wie«, 24. Februar. Die österreichische Regierung glaubt^ bezüglich der Fürstenwahl in Tirnowa, die ostrumeltsche Commission biete keine Bürgschaft gtgen den Ausbruch einer bulgarischen Erneute. Der Schwerpunkt ihrer Thätigkcit ruhe theoretisch in der Ausarbeitung des Verwaltungspatuts, praktisch in der Comrole der russischen Administration. Eine eigene Regierungsgewalt stehe der Commission nicht zu und nur die Pforte könne sich einer solchen bemächtigen. Die Räumung Ostrumeltens von Seiten Rußlands sei ein kritischer Augenblick für die künftige Stellung der Pforte in diesem Dr- strict. Wenn es der Türkei nicht gelänge, on die Stelle der russischen das Vollgewicht ihrer eigenen Autorität zu setzen, so könne das zum Keime neuer schwer berechenbarer Verwickelungen werden. DaS Schicksal der Pforte sei von ihrem eigenen Verhalten abhängig. Frankreich. Paris, 24. Februar. Ueber die Amnestie in Frankreich sagt das Organ Gambelta's: „Das System der vollständigen Amnestie war und bleibt das beste, denn es macht allen Zweifeln ein Ende, es löst alle Schwierigkeiten, es zerhaut den Knoten, den man vergebens aufzulösen sucht, es giebt Allen und Jedem die Freiheit zurück, die ein Jeder wieder zu erlangen sucht." Diese Worte lasten keinen Zweifel über die Meinung ihres Inspirators. England. London, 24. Febr. Unterhaus. Aus Anfragen von Seiten Onslow's erklärte Bourke: Von der Absicht Persiens, russische Osficiere Bei der Armee- Organisation zu verwenden, sei der britischen Regierung nichts bekannt. Eine Anfrage Cowen's wurde von demselben Regierungs-Vertreter folgendermaßen beantwortet: Weder Oesterreich noch Deutschland hätten England die Aufhebung des fünften Artikels des Prager Friedens notificirt. Die britischen Botschafter in Wien und Berlin hätten eine entsprechende Mittheilung gesandt, deren Beantwortung von der Regierung nicht beabsichtigt sei. Auf Veran- lastung Anderson's thetlte Bourke ferner mit, nach einer Depesche Layard's vom 3. d. fet der türkische Ministerrath zum Abschluß eines Vertrages wegen Verhinderung des Sclavenhandels autorisnt worden. Afrika. Kairo. Es ist schon kurz der sonderbaren Scenen Erwähnung gethan, die vor dem Mtnisterpalais in Kairo durch entlaßene Söldlinge unternommen wurden und von welchen die Behauptung laut wird, daß der Khedtve selbst die Hand dabei im Spiele habe. Ueber die Vorgeschichte der Revolte finden wir in englischen Blättern Folgendes: „Die Vorbereitung des ägyptischen Budgets ist nun nahezu vollendet, aber die Behörden beobachten die strengste Verschwiegenheit betreffs der Vorschläge deffelben. Es wird indeß als sicher erachtet, daß beträchtliche Reductionen in den Ausgaben stattfinden werden und daß Einschränkungen in jedem Zweige des Staatsdienstes beabsichtigt find. Das Heer wird auf 10,000 Mann herabgesetzt, und die übrigen Truppen, einschließlich 2000 Osficiere, sollen entlasten werden." In dem Falle, daß der Khedrve den ganzen Scandal angezettelt hätte, haben die Aufständischen ihre Rolle mit außerordentlicher Virtuosität gespielt, denn die erste ausführlichere Schilderung in Londoner Zeitungen stellt den Conflict gefährlich genug dar. Danach versammelten sich ungefähr 400 abgedankte Osficiere, die ihren rückständigen Sold noch nicht erhalten haben, vor dem Finanzministerium und insulttrten Mr. Rivers Wilson, den Finanzminister, sowie Nubar Pascha, dm Präsidenten des Ministerraths. Letzterem wurde der Rock zerrissen; 30 Osfi- ctere drangen in das Ministerium, wurden aber bet der Ankunft des Khedive hinausgeworsen. Die Tumultuanten umzingelten sodann das Ministerium. Der Kbedive hielt vom Fenster aus eine Ansprache an die Menge und machte später Drei vergebliche Versuche, in seiner Equipage sortzufahren, aber er selber wurde angehalten und beleidigt. Mittlerweile kam seine Leibwache an, feuerte auf die Tumultuanten und zerstreute sie. Nubar Pascha erhielt eine Kugelwunde, sein Kutscher einen Säbelhieb, und Abd-el-Kader, der Ceremonien« meister des Khedive, eine Wunde an der Hand. Der Khedive trug während des ganzen Vorganges merkwürdige Geistesgegenwart zur Schau. Die Gene- ralconfuln Englands, Deutschlands, Italiens, Oesterreichs und Frankreichs waren Zeugen deS Vorganges. Die Ruhe ist jedoch wieder h-rzestellt, nachdem mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. Amerika. New-Uork, 23. Februar. In Amerika zeigen sich in der allgemeinen Geschäftslage die ersten Symptome einer eintretenden B sserung. Viele Fabriken, die durch Mangel an Absatz wr Reduktion ihrer A'beUSkläfte gezwungen waren, find jetzt durch feste Ordres auf mehrere Monate hinaus beschäftigt, andere, die gänzlich schließen mußten, find wieder in Betrieb gesetzt, und Tausende von Arbeitern, denen es an Erwerb fehlte, finden wieder Beschäftigung, wenn nicht zu den früheren hohen doch zu solchen Löhnen, die ihnen bet den äußerst billigen Preisen aller Lebensbedürf.uffe eine Ex-stenz sichern. Dem Jmporthandel kommt, wie der einheimischen Industrie, der nach jahrelanger Einschränkung wieder zunehmende Consum zu gut, und für diejenigen fremden Fabrikate, die nicht von unseren Märkten ausgeschloffen bleiben, find die Aussichten ebenfalls günstig, zumal, nach den bisher eingetroffenen Sendungen zu urthetlen, eine Ueberfüilung nicht zu befürchten ist. Der Exporthandel, von den Hemmniffen gestörter Communication fast ganz befreit, leidet zwar von dem Mlßoerhäitmffe der Preise in diesseitigen und fremden Märkten, nimmt aber wieder genügende Dimensionen an. Es steht, nachdem durch Wiederaufnahme der Baarzahlung eine sichere Basis wieder hergestellt ist, der allgemeinen Prosperität des Landes nichts im Wege. Telegraphische Depeschen. Wagner- telegr. Eorrespondenj - Bureau. Berlin, 25. Februar. Reichstag. Elngegangen ist die Uebersicht über den Stand der Bauausführungen für die Eisenbahnen Elsaß-Lothringens per Ende September 1878. — Bet der dritten Berathung des deutsch-österreichischen Handelsvertrages berichtet Witte (Rostock) über eine Anzahl Petitionen bezüglich dieses Vertrags, v. Bunsen beklagt, daß die schlesische Leinwebern in dem Vertrage so wenig berücksichtigt sei. v. Kardorff wendet sich gegen die letzten Ausführungen Delbrück's und Richters (Hagen). Delbrück hält Kardorff gegenüber seine Ausführungen aufrecht, namentlich die Behauptung, daß der BaumwoUverbrauch Deutschlands seit 1865 erheblich zugenommen habe; dasselbe sei mit Wolle der Fall. Von der Seitens des Abg. v. Kardorff erwähnten krankhaften Geschäftsausdehnung könne keine Rede fern. Nachdem noch Wigger- in freihändlerischem Sinne gesprochen, wird die Generaldiscussion geschloffen, v. Stauffenberg beantragt eine Resolution, durch welche die Regierung aufgefordert wird, die Jntereffen der deutschen Besitzer österreichischer Eisenbahn-Prioritäten beim Abschluß eines neuen Vertrages wahrzunehmen. An der ferneren wenig erheblichen Debatte beteiligen sich Richter (Hagen), Stumm, Graf Udo Stolberg, v. Kardorff, Lasker und Minister Hofmann. Darauf wird der Handelsvertrag endgültig genehmigt; auch die Resolution Stauffenberg wird, nachdem Minister Hofmann sich mit derselben einverstanden erklärt hat, angenommen. Die allgemeine Rechnung des Reichshaushalts von 1874 wurve an die Rechnungs- Commission überwiesen. Die erste Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, leitete Staatssecretär Friedberg mit ver Motivirung der Vorlage ein, wobei er die Unterschiede von der früheren Vorlage hervorhob. Reichensperger findet die Vorlage insofern bedenklich, als sie die Möglichkeit eines Eingriff- in die individuelle Freiheit des Hausrechts nicht genügend ausschließe. Für die Durchführung des Gesetzes müffe die Mitwirkung des Publikums in höherem Maße in Anspruch genommen werden. Die Grenzlinien zwischen Partetrecht und öffentlichem Interesse seien schwer zu ziehen. An der wetteren Debatte nehmen Staudy und Zimmermann Theil. Die Vorlage wird sodann an eine Commission von 21 Mitgliedern überwiesen. Es folgt hierauf die Berathung des Weltpostvertrags. Generalpostmeister Stephan legt die durch den Vertrag erzielten Vorthetle dar Der Dank hierfür gebühre hauptsächlich dem Geschick und versöhnlichen Geiste, womit die französische Regierung die Verhandlungen geleitet. Meyer (Bremen) empfiehlt die Annahme oe8 Vertrages, der darauf mit dem Ueberetnkommen, betreffend Den Austausch von Briefen mit Werthangabe und den Austausch von Postanweisungen, in erster und zweiter Lesung genehmigt wird. — Die nächste Sitzung findet morgen statt. Berlin, 25. Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, in der Preffe würden angebliche Aeußerungen des Kaisers über den Regierungswechsel in Frankreich und über die Stimmung der europäischen Cabinete gegenüber diesem Wechsel verbreitet. Die angeblichen Worte des Kaisers character,sirren sich durchweg als Erfindung und ständen vollkommen im Widerspruch mit dem erneuten Austausch von freundschaftlichen Versicherungen zwischen der deutschen und französischen Negierung anläßlich des Präsidentenwechsels, in sichtbarem Widerspruch auch für ein größeres Publikum mit der Haltung des deutschen Botschafters in Paris, der als erster unter den Vertretern der Großmäbte dem neuen Präsidenten bet der Abendgesellschaft in seinem Hause den glänzendsten Empfang und alle dem Staatsoberhaupte zukommenden Ehren bereitete. Berlin, 25. Februar. Einer Veröffentlichung des Reichsgesundheits- Amtes zufolge ist die Peftseuche im Astrachaner Bezirk sv'läufig ganz erloschen. Auch in den benachbarten Gouvernements hat sich kein Pesterkcunkungsfall gezeigt. Der Cordon und die Quarantäne Einrichtungen zum Schutze Zarizins und Sareptas werden von zuverläisiger Seite als sehr vollkommen bezeichnet. Bezüglich der Erkrankungen bet Salontcht tst durch zuverlässige ärztliche Ermittelungen jetzt auch von griechischer Sette anerkannt, daß es sich bts jetzt nur um einen sebr verbreiteten, bösartigen Flecktyphus handelt. — Dem Congreffe deutscher Landwirthe ist ein Antrag des ständigen Ausschuffes zugegangen, worin der Congreß ersucht wird, zu erklären, daß er dem w'.rthschaftlichen Programm des Reichskanzlers sowohl vom finanziellen wie vom zottpol,tischen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkte vollkommen zustimme und die darin empfohlene Rückkehr zu den Grundsätzen des Zollver- einstarifs, namentlich zu der Regel der Zollkfl'chtigkeit der in Betracht kom- vienden Import-Ar tkel als unabweisbare Nothwendtgkett anerkenne. Der Ausschuß soll dem Anträge nach beauftragt werden, einen nach diesen Grundsätzen entworfenen beigelegten Tarif dem Reichskanzler, dem Bundcsrath und dem Reichstage zur Berücksichtigung zu empfehlen. London, 25. Februar. „Daily News" meldet aus Alexandrien von gestern : Der Friede zwischen Abe'sinien und Egypten tst definitiv abgeschloffen. König Johannes erhält eine Jahrespenflon von 8000 Dollars gegen die Ab- tretung der G enzvrovtnz Keren. Petersburg, 25. Februar. Genera! Graf Lorts-Melikoff telegraphirt aus Zartzin vom 24. ds.: Keine neuen Erkrankungen, keine Todesfä le. In Wetltanka herrscht bereits seit 17 Tagen warmes, feuchtes Wetter. Da trotzdem keine neuen Erkrankungen stattgefunden, so ist dies als günstige Wendung anzuseben. Deffenungeach'et dauern alle Vorsichtsmaßregeln fort. Heute ist Pros. Dr. Eicbwold aus Petersburg etngetroffen. Madrid, 25. Januar. Es ist ein täglicher Courier zwischen Spanien und Marokko eingerichtet worden. Tirnowa, 25. Februar. Die Notablen-Versammlung wird morgen, Mittwoch, ihre Sitzungen beginnen. Auch der türkische Comm>ffar hat das Protokoll über die Eröffnungssitzung nicht unterzeichnet. Ueber die Weigerung des österreichischen Comrwffars sind die Bulgaren beunruhigt; Fürst Dondukoff- Korsakoff hat stch energ sch für Respectirung des Berliner Vertrages erklärt und sich geweigert, die Delegirten, welche von Thracten und Makedonien gekommen sind, zu empfangen. Er hat ihnen zu wiffen gethan, daß er ihnen nicht erlauben würde, sich mit den Depuitrten Bulgariens zu versammeln. Fürst Don- dukoff wird Tirnowa n chl eher verlassen, als bis sich die Notabeln-Versamm- lung constltutrl hat um es in der Hund zu bchalten, daß Alles in Ordnung zugeht. London, 25. Februar, Abends. Unterhaus. Martnemtnister Smith bestätigt auf Mioi'k Betragen die Entsendung eines englischen und eines fran» zösischeu Kriegsschiffes nach Alexandrien ; dies fei unter den gegenwärtigen Umständen für nolhwendig erachtet worden; die Befehlshaber hätten keine Specia befehl-. Kairo, 25. Februar. Prinz Haffan, der Sohn des Khedive, überbrachte in seiner Eigenschaft als Obercommandeur des Heeres dem englischen Generalconsul Vivian und dem Fincmzmiruster Wilson den Ausdruck des Be- dauer's, welches der Kh- ive wea n der Vorgä ae vom 18. d. empfinbe. Lokales. Gießen, 26. Februar. In der Woche vom 1 . biS 22. Februar starben in Gießen im Ganzen 5 Personen, nämlich 2 an Lungenschwindsucht, 1 an Lungenödem, 1 an den Folgen eines Schlaganfalls und ein Mädchen von 712 Jahren an Dipbtherikis. G. Vermischtes. Offenbach, 24. Februar. Die hiesige Polizei, die, was die Heiltghaltung der Sonntagsfeier betrifft, keine Nachsicht kennt, hat sich gestern selbst eine Zuwiderhandlung gegen die desfallsigen Vorschriften zu Schulden kommen laffen. Sie hat nämlich, obgleich eS Sonntag war, auch gearbeitet, indem sie sämmtliche Milchhändler beim Einfahren in die Stadt mit ihren Wagen zu einer Versammlung in den Stadthaushof einlud, dort ihre Waare einer Prüfung auf Vermischung mit Wasser mit dem Galaktometer unterwarf und dabei verschiedene Kannen, deren Inhalt die Probe nicht bestand, mit Beschlag belegte, außerdem aber aus jeder der auf diese Weise zusammengekommenen ca. 500 Kannen Milch je eine Probe in ein Fläschchen gebracht, damit noch eine Untersuchung auf Fälschung durch Beimiichung anderer Substanzen durch den städtischen Chemiker vorgenommen werden kann. Eine solche Radiealkur hat unseres Wissens bis jetzt nicht stattgefunden und sie war jedenfalls die Veranlassung, daß gestern Nachmittag manche Familie ihren Mokka schwcnz trinken mußte, denn die Milchhändler, die sonst bis 1 Uhr ihre Kunden befriedigt haben, liefen um 4 Uhr noch mit den Kannen unterm Arm in der Stadt herum. (Off. Ztg.) Steinfurth, 23. Februar. (Die Rosen von Steinfurth.) In der Kreuzztg. ist zu lesen: „Wer etwa im Juni-Juli auf der Eisenbahn von Gaffel nach Frankfurt fährt, wird staunen, wenn er zwischen den Stationen Butzbach und Bad-Nauheim ganze Felder von Mohn erblickt, dessen weiß-lilafarbigen Blüthenmeere einen ganz eigenen Anblick gewähren. Ungleich großartiger aber würde er berührt sein, wenn er die Bahn bei Nauheim verließe und eine Tour nach dem nur eine halbe Stunde entfernten Dorfe Steinfurth machen würde. Dort betreiben Die Gebrüder Schultheis Rosenculturen, wie sie großartiger wohl kaum irgendwo in Deutschland existiren. Gleich den Mobnfeldern bei Butzbach gibt es hier Felder von Rosen, hochstämmige und halbhohe und buschförmige edle Rosen in allen Farbennüancen füllen die Luft mit wahrhaft entzückenden Düften Jnsgesammt werden etwa 24 Morgen Land, in verschiedenen Parzellen, zur Rosencultur verwendet. Natürlich genügen zur Bepflanzung solcher selbst die zahllosen Wildlinge des Vogelbergcs und des Taunusgebirges nicht, sie müffen selbst mitgezogen werden, und der Verbrauch ist ein so bedeutender, daß z. B. 1877 allein 60 Str. Samen der Rosa canina zur Aufzucht ausgesäet wurden. Nach einem bestimmten System in streng gezogenen Reihen sind die Wildlinge gepflanzt, von denen jährlich etwa 100,000 Stück veredelt werden Zahlreiche Gehülfen und Lehrlinge besorgen dies Geschäft, während junge Burschen und Mädchen aus dem Dorfe, die sorgfältig dazu angelernt sind, dabei als Hülfs- kräfte dienen. Zur Blüthezeit, Juni bis September, werden jeden Abend viele Tausend der schönsten Rosen abgeschnitten und in Frachtkörbe verpackt in die Blumenläden von Frankfurt. Homburg, Soden, Wiesbaden und Ems versandt; und wer nur je in Frankfurt war, oder solchen Badeort besuchte, wird gestaunt haben über die wunderbare Pracht der dort aufgelegten Rosenbouquets. Aber erst wenn man in Steinfurth war, begreift man, wie es möglich ist, radgroße Bouquets herzustellen, in denen eine Rose genau der andern in Form und Farbe gleicht. Und welche Farben gibt es in Rosen. Nicht nur, daß das Roth sich bis zu violett hinüberneigt, das Gelb sich bis zu kupfern steigert, nein, das Braun färbt sich fast bis zu schwarz und das Weiß zeigt Nüancen in Farbenanfiügen, Die ungleich erscheinen. Ebenso werden in Steinfurth jeden Abend die vollerblühten Rosen abgeschnitten und entblättert; diese Blätter gehen gleichmäßig täglich nach Offenbach, um in den dortigen bedeutenden Fabriken zum Schnupftabak verwendet zu werden. Ein recht prosaischer Gedanke — allein ein gutes Geschäft, wenn man wie in Steinfurth im vorigen Jahre 1200 Kilo Rosenblätter zu versenden bat. Mit größter Liberalität zeigen und erklären die Gcbr. Schultheis nicht nur ihre Anlagen, sondern man bekommt auch noch als Dank ein schönes Rosenbouquet auf den Weg, daß man noch tagelang erinnert wird an das Rosenthal — nicht von Kasanlyk — aber von Steinfurth." — (Amerikanische Reelame.) Ein Dieb that vor Gericht folgende Aeußerung: „Herr Präsident, ich würde hier nicht stehen, wenn die verdammten Zeitungen nicht wären. Bricht man irgendwo ein, liegen sie auf der Erde, auf dem Tisch, überall. Tritt man darauf — knittert's, nimmt man sie in die Hand — knittert's, und da ist es fein Wunder, wenn man abgefaßt wird." Der Berichterstatter bemerkt dazu: „Wieder ein Beweis, wie nothwendig es ist, zu abonniren. Gerade unsere Zeitung knittert vermöge ihres vorzüglichen Papiers außerordentlich laut; trotzdem beträgt das Abonnement auf dieselbe nur 3 Dollars pro Quartal, einzelne Nummern knittern auch für 8 Cents sehr hübsch und vernehmlich. — Abwerfen von Briefbeuteln) Die Postbehörde hat bekanntlich im Interesse der Correspondenten die Anordnung getroffen, daß die Balmposten der Courier- und Schnellzüge auch auf Stationen, wo die betreffenden Züge nicht halten, die für diese Stationen bestimmte in Briefbeutel verpackte Corresponbcnz abwerfen. Da die Beutel bei dieser Gelegenheit zuweilen unter die Räder der Eisenbahnwagen gerathen, Laternen beschädigt und Personen verletzt worden sind, da ferner das Abwerfen an unrichtigen Stellen, mitunter auch zu spät, (tattgefunben hat, so sind die betreffenden Bestimmungen in umfassender Weise ergänzt werden. In Zukunft werden die Stellen, schreibt der „H. C.", wo das Abwerfen stattzufinden hat, mit der Orts- Postanstalt und dem Stations-Vorsteher ein für alle Mal verabredet werden, und es wird der Locomotivführer bei Erreichung der in Frage kommenden Station ein Zeichen mit der Dampfpfeife geben, auch die Fahrgeschwindigkeit thnnlichst vermindern- Die Stellen zum Abwerfen werden ferner so gewählt werden, daß weder Personen noch Bahnbestandtheile beschädigt werden können, entweder vor der Einfahrt oder nach der Durchfahrt des Zuges durch die Station. Die Postunterbeamten haben sich zur Empfangnahme der Beutel rechtzeitig an diese Stellen zu begeben, und damit sie erkannt werden, in der Dunkelheit eine Laterne mit Scheiben aus weißem Milchglas zu tragen, deren eine die Inschrift „Post ' trägt Das Abwerfen der zusammen- gelegten und kreuzweise fest umschnürten Beutel soll in der Fahrtrichtung des Zuges, ein wenig seitwärts vom Zuge ab, mit nur mäßiger Kraftanwendung erfolgen. — (Wenn man Glück hat.) Bekanntlich hat der eine der Schächte bei Teplitz, in die sich das unterirdische Waffer zuerst ergoffen hat, der „Nelson-Schacht", dem Bankyause Blcichröder in Berlin gehört. Dieses bat erst vor 6 Wochen das Bergwerk an einen Unternehmer und Bergwerks - Spekulanten Janssen in Dresden für mehrere hunderttausend Gulden verkauft. Heute ist durch das Naturereigniß das Werk so gut wie werthlos geworden unb Herr Janssen verliert den größten Theil seines Vermögens durch das Naturereigniß. Die Firma Bleichröder aber hat ihr Geld längst bezahlt bekommen. Die Berlinifcye Lebens-VerficherungS Grfellscbaft von 1836 hat auch im vergangenen Jahre wiederum günstige Geschäftsergebniffe aufzuweisen. Eingereicht wurden ca. 260" Anträge de JL 13,2(8 ,000/ baoon angenommen ca. 2100 Anträge de 10 Millionen Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres werden um ca. 400 Anträge de 1 Million JL Übertroffen — Die Sterbefälle und Ausscheidungen belaufen sich auf etwa 1040 Personen mit JL. 3,700,000, so daß sich ein reiner Zuwachs von ca. 800 Versicherungen mit 4 Millionen nicht wären W Tritt «an darauf - (rtn Lunder, wenn m« J-ni, m, ^ll-re pro Quartal, ttn Interesse da S-bneW r und es »llD i der W-, :s Zrt-i>7 Abweri» I - v 6feHen g rtkfl I > tbnle -!" "tof, 61* I' V.v^ 3". “ aDe * t -u ech»"en °^ . ßb-erfen Vtt l • . .* V' * er ihnen ni*» 'nein. ^kabkln^^s.^l" 10«■» ein,« H g^^enUm. bn M k-in, Ä“. u. 4jährige Fichtenstangen, per 1000 zu 2 M. 50 zu verkaufen. Obbornhofen, am 24. Febr. 1879. Hroßh. Bürgermeisterei Obbornhofen. Lesch Horn. Eiserne Bettstellen sind billigst zu haben bei (968 Karl Noll, Flügelsgasse. Keisgeöotenes. 1217) Frisch gewässerten Pabberdan u. Stockfische in weißer feinster Maare versendet gegen Nachnahme Jo». Kitz, _________________Frankfurt a. M. Neue flanöftoffer, per Stück Mk. 6, bet (1232 ___H» tlrttnebaum» 1223) Ein Haus in der Mallthorstraße un^ Garten, zu jedem Geschäft sich eignend, ist unter billigen Bedingungen zu verkaufen durch Th. Noloff. ,"t5) Mit Genehmigung Könige kicher Regierung ist der auf dm 20. k. Mts. bestimmt gewesene Marburger Rindvieh- u. Schweine-Markt auf den 13. k. MtS. (Mär»t verlegt worden. Die Herren Ortsvorstände werden ersucht, solches in ihren Gemeindm bekannt zu machen. Marburg, den 24. Februar 1879. Der Oberbürgermeister: ________Rudolph. Versteigerungen. Donnerstag den 10. April, . Nachmittags 2 Uhr, Ortsgericht die Hof- °IS: 111 655/i0 252 Hofraithe am Mißmarer- Weg, H- ,65Vig 511 Grabgarten merstbietend versteigert werden. Greßen, den 24. Februar 1879. Holzversteigcrung. Freitag den 28. Febr. und Samstag den 1. März, jedesmal Moigens von 9 Uhr an, fenen in dem Beverner Gemeindewald, Btstrict Heegwald, folgende Holzsor- timente versteigert werden: ben 28. Februar, 426 Rmtr. Buchen-Schettholz, „ Eichen- „ 104 „ Buchen-Knüppel, 4 „ Eichen- „ ^4 „ Nadel- „ 71^2 Hundert Buchen-Retser, Sichen- u.Nadelreiser, 129 Rmtr. Buchen-Stock, 3,f Eichen- u. Nadel-Stock, II. Samstag den 1. März, o0 Elchen-Stämme mit 25,— 6bm.» 3 Buchen- 2,57 149 N.del- ; : 50,22 " 615 ^?^'Derb- und Reisstangen mit 24,76 Cbm. Die Zusammenkunft ist am Wea nach Geilshausen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zablungsfrtst bis Marttnitag l. I. gestattet. Beuern, den 24. Februar 1879. - eBürgermeisterei Beuern. 1^99) Ranft. ___________ Freitag den 28. Februar, f n . . Nachmittags i/22 Uhr ^■en?uIC 3um Nachlaß des Rechners Schäfer dahier, gehörige Möbel, Bett- werk, Weißzeug rc. meistbietend versteigert werden. Gießen den 26. Febr. 1879. Großh. Ortsgericht Gießen. ____________Müller. (1227 Donnerstag den H7.^lpril? . „ , Nachmittags 2 Uhr. !°u,, »ul dahiesia-m Ortsgericht die Hof- Flur^ Nr. ^Mtr Ärämer ba^ier; Vi35 Vio 325 Hofraithe in den Wall- ..±K. garten metstbletend versteigert werden. Gießen, den 24. Februar 1879. Großh. Ortsgericht Gießen. 122o) Müller. Feinst g-röst. Kaffee Nr. O (Privat-Mischung) per Pfv.^. 2.— " " m 1 (Holländer „ ) „ „ „ 1.80 „ , ” ’’ •> 2 (Wiener „ ) „ „ „ 1.60 empfiehlt in anerkannt besten Qualitäten 325) JEmil Fixchbeteh* Buchenholz Mk. 1.30( „ Tannenholz „ 1.10/ Per ®entner- Indr. Euler. 1219) I. ®. D. Bapst 0161) abgepaßte Fenster v4L von 160 130 145 130 150 Englisch Tüll-Gardinen, 6 Malang, von Der Oberförster: Schulz. eines Gardinen - Fabrik - Cngros - Lagers. In Folge Liquidation eines Gardine i-Fabrik-Lagers, dessen Vorrätbe Ji'S unter bem Fabrikationspreise übernommen haben, verkaufen dieseiben, um rasch damit zu raumen, zu nachstehenden sehr billigen Preisen : 1 Fenster, 130 Cm. breit, Englisch Zwirn-Gardinen, 6 M. lang, von 6,50 an, 6 M. lang, von 'M. 9 an, 1052 ber ,1« j "iQn8tl Wftitte itiauai ??"" 'st di, g,tz° u6«0Witigeti ®it dem a »'«acht h°>, A betont Word, lgW'WMe L Hoffnung, fU ■ , r?.'L -ZK LK We l«sthw., N«eUl *’!*• «tt SS- L'-L'rL Echter Benedictiuer Liqneur der Benedictiuer Mönche der Abtei zu Fecamp, der beste aller Liqueure, vortrefflich stärkendes Verdauungsmittel. Zum Schutze gegen Fälschungen trägt jede Flasche äusser den Schutzmarken die Unterschrift des General-Directors. 1120) Ein schönes zweisitziges Wägelchen, zum Selbstfahren, auf Federn, so gut wie ganz neu, ein u. zweispänma eingerichtet, ganz leicht, mit Laterne und Hemmwerk, ist zu haben bei LouiS Luft, Schmiedmeister in Nidda. «Knorrs Leguminosen: Erbsen, Bohnen-, Linsenmehle, Grünkorn-Extract, Knorr's hrliratc tiupprndrtiltrl: Tapioca exotique, Tapioca Julienne, Reis-Julienne, Creme de Riz, in */2 Psd.-Packeten mit Firma, garantirt reine Eierteig- waaren, Eiersuppenfterne, Eiergerste rc. Niederlage in der Delicatefsen-Handlung von Carl Schwaab« Delicatessenhandlung von Carl Schwaab. 1222; Ein Haus in der Markkstraße (Eckhaus) mit Ladeneinrichtung ist unter mäßigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen. Näheres durch Th. Noloff. 1043) la. Steinkohlen, gewaschene Nustkohlen in Partbien von 10 Ctr. ab zu billigsten Preisen empfehlen E. Bergmann ftftbriel. 1163) Filzhüte aller Fayons u. 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Karl Noll, Schlosser', _______________________Flügelsgasse. 1016) Das Flechten von Stroh- und Rohr-Stühlen, Unfertigen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ausgefüdrt von Philipp Jfenfeei.ShiljlmQdjer, Tiefenw.5l. 1172) Ein Mädchen (Lehrerwaise), welches das Kleidermachen erlernt, sucht zu seiner weiteren Ausbildung eine Stelle als Gehülfin in einem Damenkleider-Gc- schäft. Nähere Auskunft ertheilt Haupt- lehrer HeddaeuS in Biedenkopf. _ 1196) Ein Bäcker-Geselle, tüchtig und solid, sucht Arbeit. Zu erfragen in der Exped. d. Bl.___ Cigarren- u. Wickelmacher gesucht von (1202 _____I. Bernhard. 1211) Ein solides, mit guten Zerig- nissen versehenes Mädchen, welches alle Hausarbeit versteht, gesucht. Lit. 6. 62. 1228) Ein mit guten Vorkenntnissen versehener junger Mann wird in ein hiesiges Bankgeschäft in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl- Theater in Giessen. (Cafe E.elb.) Donnerstag den 23. Februar, (12. Vorstellung im II. Abonnement.) Adelaide oder Beethovens Jugendliebe. Genrebild mit Gesang in 1 Act von H. Müller. Hierauf: Auf allgemeines Verlangen Die Neuvermählten. Lustspiel in 2 Acten von Björnsterne-Björnson. Freitag den 27. Februar: Ultimo. Lustspiel in 5 Acten von Moser. Kasseöffnung 7 Uhr- — Anfang Vt® Uhr