1SW Mittwoch den 26. November Nr. 276 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. \ Schulstraße B. 18. Gxpeditionsbirreart r J _ nur gen Em Meeting in Mon jonen besucht. Der Hauptredner war Parnell. Das Schankstätt-vgesetz im preußischen Abge- ordnetenhause. ÄS’ JÄSÄÄs S» K* »Ä S--L-S-Ld.dL äHSSSäS- ::*~s=ä='= :$■?,=■ MWWWWW G-wnbestemr ’S ta 8anMr.gkrurgen ober als Branntweinsteuer »om ,iniufübren sei. Die Majorität der Regierungen neigte damals schon Reich ktnzusub I vreutzische ist dann praktisch vorgegangen, Eom- Deutschland. «iel 22. Novbr. Von hier wirb ber „Köln. Ztg." «-stieben: Die b's'°G dc^Großen^Kurstri^n^sinb 'mir g7si,mL"die Zweife? und Beben- Unternehmern sich bereit finden lasten wird. »WWI “ Äf.XX“. ÄS U» L5s:W^GG g—£ Baw rs-^%£E ÄÄ I°°'mögen"fie beftkbNnb^Er^^nge^hinsichtlich einer Br a nn t- grünbüche" BeUm!Lg"b>s All°holism"us LrhanbL7'es "werden an ste keine unbilligen Erwartungen gestellt werden. nun °OT.n lann hiernach gegen bie Vorlage nicht schlechtweg den Vorwurf »heben , sie -°mme^ °°m^ün°>. Tisch,®‘Ven"®^Tin ,-" durch bleses Äetz bas Concessionsgesetz wteber ausgehoben, denn es ist, was doch k. Winde unseres Erachtens n.cht mrnchi es als zeichnen baß nach § JJ *«n Wmh«'^ b^be^Medr Schankgewerbes ;!Lh7M" und s die ihr Lenes Fabrikat im W-ge b-s m-inh°n. mit "L7ebe!?erwLhnteL7üt!en"ErwLgungen ber Regierungen schon brLn- ... d°- 9tf * hiS unßrdti« bk Syre »irr. Dieser Einbruch verschärft - ;**txas s k »rHArt hrtt — das Getränk des armen Mannes bezeichnet, das nicht s B s'«s r Aber weshalb ist man benn g-rab- dort, und urn bcr ®9enbn , wo ber Branntwein zur Zeit noch für unentbehrlich gehalten wirb' nicht msch aus Zuführung unb Anbietung genügender unschädlicher Ersatzmitte, f billige Preise von Bi-r unb Kaffee, in manchen Gegenden wohl auch von Tb« bedacht, wie in England unb Frankreich, Schweben und R.ch anb? >,je Bier- unb Wetnwtrlhschasten ebenso sehr besteuern als bcn Bräunt 2schank wk im Sommer den Kaffee, anstatt diesen Zoll herunterzudrucke.. ? Warum gehl man nicht endlich zur Aichung der BierglLser über, wk anderswo, - bie Bevölkerung sicher sei, das vermeintliche Duantum Nährst ff '■$ wiMch u bekommen? Wollte'man sich bk Muhe geben -in- Ausstellung des Rauminhalts der in ver chiedenen Gegenden gebraucy icheu m a ich m Preise"gefüllten Seidel zu veranstalten, es würde Staunen -Lae'n wk stark die Biertrinker um ihr Geld betrogen werden, und s würde" in die Augen springen, daß diese Prellerei den B.ergenuß in der tzngtand. Dublin 23. Novbr. Die Meetings im Lande gegen die Verhaftun ba®” Jo”: Ein Meeting in Bulla °m Samstag st ruhig «eüausem Meeting in Swinford, welches heute stattsanb, war von 20,000 Per chichcner ^meiger AMP- uxb AmisW fit de« Kreis Gießen._____________ ® -----«rei» »ierteljithrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlcchiu Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Italien. Mnm 03 wotobr Es gilt nahezu für feststehend, daß in den: neuen «LsL-tzLLL' bürsten heute zum Ziele sühren- Spanien. 23 Novbr. Die Commission bes Senat« für den Gesetz, entwurf, betr. di- Abschaffung der Schluß d" ÄÄÄ< M !>-'< ; W ®*-e ta Wäldern- Türkei. Konstantinopel, 23. Novbr- Die ausländischen Inhaber ber tür- Irankreich. Maris 23. Novbr. Die Kaiserin von Rußland verläßt Cannes am Mittwlch und'beglebt sich nach Florenz, wo, soweit bis jetzt bestimmt ist, ein -chttä^^fenchaltNgenommm wird-rtcht^n b„ Normandie bietet die ein einziger Schullehrer sich befinden. Vermischtes. Daubringen, 21. k'lchen Schuld wurden nunmehr amtlich aufgefordert, Delegirte aum »wecke tet Ausführung des finanziellen Arrangements zu wählen. v Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz ■ Bureau. Berlin, 24. Novbr. Von einer Einladung an den Prinzen Wilhelm dem Georgsseste in Petersburg beizu.vohnen, ist in hiesigen bestunternchleten Kreisen nichts bekannt. — Der König und die Königin von Dänemark treffen am Freitag zum Besuche des Hofes hier ein. ö Berlin, 24. Novbr. Die Eisenbahn-Commission des Abgeordnetenhauses Hai den Vertrag, betr. den Ankauf der Hannover-Altenbekener Bahn, E gegen 8 Stimmen angenommen; gegen die Annahme stimmten die Mitglieder des Centrums und der Fortschrittspartei. Madrid, 24. Novbr. Die Erzherzogin Marie Christine und ihre Mutter, die auf allen Stationen vom Publikum enthusiastisch begrüßt wurden, trafen heute früh auf dem Nordbahnhof hier ein; der König und seine Schwe- kmlx ®ini|hr' ble Spltzm der Behörden, Hof Würdenträger und andere Notabt itäten waren zum Empfange anwesend. Die Erzherzoginnen begaben sich mrt dem König und seinen Schwestern nach Schloß Pardo, von wo leü- tere nach Madrid zurückkehrten. 9 Pari», 24. Novbr. Den hiesigen Zeitungen zufolge hat in Folge dringender Bitten des Präsidenten G,eoy der Minister des Innern Lepöre fein Eutlasiungsgesuch, welches er nach der Enthebung Gents von d'-m Gou' vementspostcn von Martinique eingereicht gatte, wieder zurückgezogen — Prt- vattelegramme melden von einer Schlacht bei Jquique, in welcher die veibün- delen Peruaner und Bolivianer vo-e den Chtlenen besiegt worden seien • die peruanische Korvette „Piicomayo" sei genommen. ' ' . , 24-. Abends. In der Sitzung des Gemeinderaths beantragte Allard, eine Adresse an die Kammer zu richten, worin di- Abberufung, des belgischen Gesandten beim Vattkan gefordert wird: auf Vorschlag des Bürgermeisters wurde der Antrag an cm- Commission verwiesen U Lokales. ~ 2o. November. Bon Großh. Mmisterinm traf gestern Mittaa bereit« die G nehm,gung zur Benutzung des Hofg-nchtsg-bäudez als S-uch-nla aretb ein nutzt wer^Änn^, finfÄtaS" ? töeftufct auf die Aussagen verschiedener Aerzte bezeichneten sie das Hofgenchtsgebaude, wie wir tn unserer gestrigen Notiz schon fnn hpmpX;«Jra a9 für die Stadt g-faürbringend, Anstatt 7bh7lteu»' 81- baffn f-rtf-r fö?rtk?errt\’$l}l8irnu!,ler vUin lch^unige Anberaumung einer weiteren Sitzuna bei N-dp ^e?o^"bten, welche dann auch aus heute Nachm rtag 3 Uhr anberaumt wurde Ä Hosgenchtsgebäude, am Brandplatz stehend, wo ivöch ntUch ^.-.^.^o^^arktoerkehr stattsindet, daß in ber Wabe bk flro6e Äaferne ea? J1.!*.bem Brand Soldaten einexercirt werden und die Aula mit ihren ^-“nö'tbiaen^ck.???^!,lft ,Dobl begreiflich, daß di- anwohnenden HauSbesitz u für zwÄäß^hältem^" Cmer ®inrid,tunS °°rzubeugen, welche sie „ich, ,lnrn wir »ergangen- Woche m,tth-ilt-n, daß -in schwino-Ind-r Baa-enbursch- !*n" ^r,KnM®^ermc,|ier ouf «"und eines Papi-,Wisches um 12 JL betrogen hatte stet welche g-pnmp^L°n" m 'K m @*roinbd ^ntin' ®'-6ma‘ °s 10 U»5« 4, -nttp.-ch^Ün7'uraltz'e°nstS°N''''^''^" ’ a>Ü Bi* bem ®e''S Die Enthüllung des MetzdenkmalS. braditen bn* h- be§ Tkilt Dr. Osann, etwa folgende Ansprache an bie^Fest- „Jndem wir bereit stehen, dieses Denkmal zu entbüllen cmrpif,,, ■ Mmliche Gefühle des Schmerzes und der Trauer, wenn wir an dm iäb-n des verehrten Freundes denken, ebenso der Entbehrung die wir bei einem3™8?“"0 e,rMren wußten; es muß nothwendig aber auch Fr'eude in uns aufst-ig-n Fr-M,-deshalb, weil der Mann, den wir im Begriffe sind, in diesem Denkmal hnm>,mx schon bei Lebzelten ^ie Liebe und Anhänglichkeit eines großen Thellks des hessischen Volkes gefunden hat. Diese Lieb- und Anhänglichkeit hat sich schließlich bemäbrt i„ st- sich m so reichem Maße geäußert bat in den Beiträgen, durch welches möalich wurde, dieses Denkmal zu errichten. Dasselbe ist gegründet aus Seilräaen 9‘ * auch aus den übrigen Thcilen Deutschlands wurde dazu beig-traa^n 5?bak lange Znt gekostet bis es an das Tageslicht getreten ist, denn °Din« wil?M-it! haben, und ich denke, bie Weile wird ihre Früchte getragen haben ”, $B-C Ansicht ift einig in bem Punkte, daß wir nicht blos ein würdiges Denkmal "sondern nuch em ästhetisch schönes Andenken des verstorbenen August Metz der Stadt Darm stadt übergeben können. Die Ungunst der Witterung gestattet nicht ,, ®a,rm' des Verewigten nochmals zu schiLern; es liegt so nahf an all?Einzelh-sten7?e^ innern aber -IN großer Th-Il der Anwesenden ift Zeuge gewesen des Lebens und der KSmpse du der Verewigte durchgesührt gat. Sie wissen, was er uns war 1 D-u«chl°nd war und was er Hessen war. Es waren trübe Zeiten in denen m dos Licht vorangetragen hat, und es ist ihm geglückt, damit die Babn >u hr-aLJ rl,b § mernde, träumende G-müther aufzuwecken und zu begeistem für 3ba§ o?n6,' Vaterland. Es war keine Kleinigkeit, aber er verzweifelte nicht an b?r Ä Rutsch- getrosten Muth-s voran und riß bie Schläfrigen imt. Es ist fein-m L^be^d-sch 9d"9 aewefen, daß s-ln Ziel erreicht wurde: die Einheit Deutschlands wrb »J™ k™ freiheitlichen Entwickelung Er hat es erleben dürfen haö SiirA0?%?nH11* ber Deutschland sich selbst erobert wurde. Er hat mitgearbeitetBbarai? Heerscharen eng-r-n Vaterland- die Selbstständigkeit des Einzttnen und der G-m-siU>-n"n°d rr^ porationen auf -inen Höhepunkt gebracht wurde, um welchen unä anb re neiden. Er hat nicht blos jene Seiten erlebt er hat sie öe; SBerbienft daß er in ächt nationalem Sinne die Leuchte vorangetragen hat^°B-'? fünaeren^. uns fein em Vorbild, tn dem sie aus dem Gewühle bei ßeben§ hernua hn?9-E ru^er, der Freiheit im Auge behalten und, sich loslösend von den täglichen^Arb^^^le Z'el mit zu erkämpfen sich bestreben sollen. ragtichen Arbeiten, dasselbe Nunmehr fiel die Hülle und beim Anblick des herrlichen Denkmnts v Versammelten in laute Beifallsrufe aus. Herr Dr Osann bemerkt bra^n b,c Namen „Metz" sei das deutsche Vaterland enge verbunden unh^hrn t deutschen Vaterlande, für das Metz geftritten, sei ein bretracheS An*b ? fronen, Findig stimmte die Festversammlung ein und bie Musik intonirte die Nati^n^^^^^' Hleraus übergab tm Namen d.s Comitös Herr Bankier WoIf § fehl hnS ^mnc; in Eigenthum und Schutz der Stadt mit ttwa folgendesWorten:^ ®cnfmal „Wenn wir mit hoher Befriedigung auf das Denkmnl f" V'erÄ*C sich soeben vor unseren Augen vollzogen hat zienit"es">^ss^ donkborer Anerkennung Derer zu gebenkcn, bie es geschaffen - in erste/-ini- » f,?V Künstler, b-n-n bie Ausführung anoertraut gewesen unb" welche bre Auf»»?. Bct.ben W-'s- g->°st haben, bi- ihnen zur höchsten Ehre gereicht. Unseren Dank b-bi.öm^°' «SK? I Manne, aus dessen Künstlerhanb der blldmrstch7Uchmuck'be^ bem druck zu verleiben, den Niemand zu v"g1en Lermaa b^bn ,U"b„b"* Milden Aus- i ®a6 bcm Künstler, der den Lebenden nie gesehen, bi?s in solcher W«ff- g-Iun°g-n' das ' November. Am verflossenen Freitag Abend wurde ein M„r;„e£ von ber Arbeit hcimkehrendes Mädchen in Dem Hangelstein von einem Manne auf ffhnnbitrkft »ifr an?efaU(n D-rs-tb- schleppt- -s, um Wn t-uslisch-n Z Zftta ”Ä Schritte in den Wald hinein und stopfte ihm, um es zum Schweigen zu brinacn d'en^Mn^d ebenfalls ^°/^ntucke zu. Die Unglückliche wurde erst von drei Männern aus Lollar welche ebenfalls auf dem Heimwege waren und durch das jämmerliche Schreien um ßilfc aus den Klauen ihres Peinigers befreit. um yerbeteilten, ®cr Held, eine bekannte Persönlichkeit von hier, dessen bisheriger Lebenswandel ein gaiij unbefleckter fein soll, wird hoffentlich diesmal feiner verdienten Strafe nicht entgehen $ Homburg v. d. H., 21. November. Die heute Nachmittag um llhr Amtsgerichtsrath Wilhelmi in den Gartensaal des Hotel Fritz anberaumte ÄL,}, &nn Besprechung der Frage wegen Weiterbaues der Frankfurt-Homburger Bahn über Frübrichsdor? Usingen an die Lahn war so stark besucht, daß die später Kommend?» keinen Platz find n konnten Vertreten waren sehr zahlreich Die interessieren Nachbarorte namentlich ftribhr^ahA0?"* k Wehrheim. Usingen hatte brieflich seine Zustimmung zu allen verhandelten ftranen^ .cJ xUnb d° cs ibm nur darauf ankomme, überhaupt eine Bahn zu bekommet fte?! die Versammlung und gab bnfclben bekannt, bafi ber L t Z eorbt i/t Abgeorbnetenbause in bie EisenbahnrCommtssion gewählt worden bereit sei J” s-r-m Slr-b^zu'^b-^sH fTäMto- I r« b°E «« L &ÄÄ «-re äää jässä projectirten Lime über Usingen-Weilburg empfehle sich jetzt, nachdem bie Verhältnisse ganz ift es, wodurch er sich ein besonderes Verdienst erworben har linier <^nnp t Platz «-wahrt h°b-n ; -Mich ber Stabt Darmstadt, bi: bas®UnernAmen ' ?n rorbeniö untnitügt Hot und d-r-n V-rtrcl-r wir hier in uaftter Mitt? im Nam-N ber etabt das Denkmal zu übernehmen stbr her , s-b- -ch denn hiermit im Namen d-s Com.täs Uno alles D-r^ d?r» b?ren Ä ^m7'" wirken -s entstanden ist, dieses Werk. Möge sie ö roiUtominene Zierde, als einen künstlerisch vollendeten Swmnck tl!lc 3eid);n patriotischen G-ll'tes, als ein Zeichen d-7 J " Mvetb'enren Bürger, an einen Patrioten, dessen ganzes Wesen beseelt mir BMenbec fiteae 3u unferm großen deutschen Laterlande, zugleich aber^auch Don ti ,n,r Anhänglichkeit an das Hessenland und die Stadt Darmstadt die m nn 7r ^ter geboren, doch seine Vaterstadt genannt werden muß als die Statt? {»mp? 00Kilo X 5.50—6.00 Weißkraut, 100 St. X 4— 6, Zwiebeln pr. Etr. X 8, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfletsch t'8 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 50 — 56 H, Kalbfleisch 50 — 54 Hammelfleisch 50 — 66 J,, Schweinefleisch 60 Truthähnen per Stück 5 6 X Frankfurt, 24. Novbr. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 41, Nr. 3 X 35, Nr. 4 x 31, Nr 5 X 25, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 26 50, do. I (Berliner Marke) X 24.5''--25.—, oo 11 (Berliner Marke) x 19.5(1—20 50. Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof bici X 23.50, ab unserer Umgegend X 22.50 — 22.75, do fremder je nach Qualität x 23—24.00, Roggen, je nach Qualität X 17.75—19.50, Gerste X 16.50-20, Hafer X 13—15.25, Kohlsamen X 26—27.50, Erbsen X 19—27, Wicken X 16—17, Linsen X 20 -40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X —, Wetzenkleie, grobe und feine X —, Rüböl, detail, X 64. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewtcht — 100 Kilo ) * Frankfu rt, 24. November. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen und Stiere, 280 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 6 — 700 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 67—69, 2. Qu all X 60—63, Kühe und Rinder 1. Qual. X- 54—56, 2. Qual. X 48 50, Kälber 1 Qual. X 56—58, 2. Qual. 50—52, Hämmel 1. Qual. X 50—54, 2. Qual. X 40 44 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — Akkgemeiner Anzeiger. 7682) Zur Beruhigung des Publikums theile ich nach Rücksprache mit Sachverständigen, insbesondere des Herrn Professor Dr. Riegel, mit, daß das in einzelnen Erkrankungsfällen hier beobachtete Recurrens - Fieber keineswegs in so hohem Grade ansteckend ist, daß es nicht durch Absperrung der Erkrankten möglich wäre, die übrigen Bewohner der Stadt vor der Ansteckung zu bewahren. Eine strenae Jsolirung und Desinfektion, wie eine solche bereits mit aller Sorgfalt durchgeführt ist, genügt zur Beschränkung des Krankheitsgiftes, wie die Erfahrung in großen Städten, Berlin, Königsberg u. s. w., in welchen Recurrens-Fieber wiederholt ein- geschleppt wurde, bewiesen hat. Gießen, den 25. November 1879. A Bramm, Bürgermeister. Die Lieferung des für das Bürger Hospital im Jahre 1880 erforderlich werdenden Bedarfs an Ochfenfleisch, Schweinefleisch, Schweine- und Nierenfett, Wurst, Brod, Wecken und Milch soll im Submtssionsweg vergeben werden und wollen Uebernehmer ihre deßfallstgen Offerten bis zum 27. lfd. Mts. bet dem Unterzeichneten, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können, verschlossen abgebeu. Gießen, deri 18. November 1879. Wittich, Armenkasserechner. 7672) Im Großherzogl. Landeszuchthause Martenschloß sollen nachverzeichnete, für die Anstalt unbrauchbar gewordene Gegenstände Mittwoch den 3. Deeember, Vormittags 9 Uhr, öffentlich meistbietend versteigert werden: 52 Stück alte Bettteppiche, einige unbrauchbar gewordene Oefcn, eine Parthie alter Guß und Ofenrohre, eine Parthie alte Bretter von Fußböden, 8 Stück alte Webstühle, 8 „ „ Spulräder, 1 „ „ Zettelrahme, 1 „ „ Mehlkasten, eine Parthie alte Webeblätter, eine Parthie „ Wollschlumpen, 4 Centner „ Lumpen, 2 Centner „ Eisen, 6 Stück „ Kroppen, eine Parthie „ Bleche, 2 Stück „ Kessel, eine Parthie „ Feilen. Martenschloß, 22. November 1879. Großh. Landeszuchthauskasse. Mittwoch den 7. Januar 1880, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithc des Georg BooS, als: Flur. Meter. 1/202 8 Hofraithe in der Löwengasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. November 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 7679) . Müller.__________ Versteigerung. Mittwoch den 26. d. Mts, Vormittags 11 Ubr, werden im hiesigen Pfandlokale öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: eine Quantität Tapeten und Borden, drei Stück Sopha-Ueberzü-e, zwei Stück Zwilch, eine Quantität Goldleisten, eine Quantität Vorhangleisten, ein Blumentisch, vier Spiegel, mehrere Sopha-Gestelle, ein Nähtischchen. Gießen, den 22. November 1879. 7652) Bühner, Gerichtsvollzieher. Mittwoch den 26. November und die folgenden Tage, Nachmittags 1 Uhr, werden im Saal der Restauration „Bramm" in der Neustadt dahier nachstehend verzeichnete zur Concursmasse des Heinrich Nanz gehörige Mobiliargegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 2 Sopha, 3 Sessel und 12 gepolsterte Stühle, 1 Spiegelschrank, 1 Glasschrank, 2 Kleiderschränke, 1 Schreibsecretär, 1 Comptoirpult mit Copirpresse, Com- moden, 2 Nähtische, Tische, Spiegel, 4 vollständige Betten, Tevpiche, Vorhänge, Tischgedecke, Weißzeug, 1 Theeservice von Christophle, silberne Löffel und Gabeln, Tassen, Gläser, Oelgemälde und Kupferstiche, Küchengeräthc und andere Hausgeräthschaften. Die zu versteigernden Möbel sind sehr gut gehalten, modern gearbeitet und können am ersten Verfteigerungstog, Morgens von 10—12 Uhr angesehen werden. Gießen, den 22. November 1879. 7611) M. Pilger, Concursverwalter. Mlgeöotenes. Gummi-Tischdecken in neuen Dessins und verschiedenen Größen. 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