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WtfcAdtonfrfcttrrau r VxpedttionSbureau r Schulstraße B. 18. pro—«WMaw—m iuww Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. ---- Preiö vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Amtlicher Hßei t. Gefundene Gegen st an de: 1 weißleincnes Herrenhemd, 1 Paar blaue Socken, 1 weißletnenes Taschentuch, 1 Regenschirm, 1 Ptncenez. Die Gegenstände sind auf der Polizeiwache (Schloßgasse 258) aufbewahrt. Gießen, den 25. October 1879. Großherzogliche Poltzeiverwaltung Gießen. Fresenius.__ politisch Deutschland. Darmstadt, 23. October. Heute Vormittag trat im oberen Saale des Rathhauses eine Versammlung von Bürgermeistern und Technikern aus dem Großherzog- thum, sowie weiterer zu den Verhandlungen geladener Personen zusammen, um über den Entwurf einer allgemeinen Bauordnung zu berathen. Oberbürgermeister Ohly hieß die erschienenen Herren willkommen, und bemerkte, daß die Gründe zu Einberufung der heutigen Versammlung bereits in.dem Einladungsschreiben ausgesprochen worden seien. Die Regierung wolle mit dem Entwurf einer Bauordnung für das ganze Land einem Bedürfnisse abhelfen, das namentlich in den Städten sehr dringend empfunden werde, weshalb es aber auch nöthig erscheine, daß sich die Bürgermeister und Techniker über den Entwurf aussprächen, um ihre Wünsche, Bedürfnisse und Anträge dann der Negierung oder den Ständen vorlegen zu können; unzweifelhaft seien es gerade die heute hier Anwesenden, welchen in diesen Dingen die meisten Erfahrungen zur Seite stünden. Nach allgemeiner Ansicht seien in dem Entwürfe der Bauordnung die Grundsätze der Selbstverwaltung nicht genügend gewahrt und durchgeführt, und müsse man denselben deshalb in dem Gesetz in höherem Maße Eingang zu verschaffen suchen. In dem hiesigen Architecten- und Ingenieur-Verein werde die Sache schon seit Monaten berathen und habe eine von demselben erwählte Commission eine Reihe Notamina aufgestellt, welche der Regierung, bezw. den Ständen vorzulegen sei. Sodann theilt Herr Oberbürgermeister Ohly mit, daß er auch die Herren Professor Wagner, Baurath Horst, Baurath Busch, Stadtbaumeifter Hechler und Beigeordneter Niedling er, welche die vorerwähnte Commission bildeten, zu den Verhandlungen eingeladen habe, weiter die Landtagsabgeordneten des hiesigen Wahlkreises, von welchen Herr Diehl erschienen, Herr Wolfs kehl aber durch Krankheit verhindert sei. Weiter habe er noch den Landtagsabgeordneten Dr. Osann und den Stadtver- verordneten Ruths, der in Bausachen sehr erfahren sei, geladen. Bei der Wahl eines Vorsitzenden wurde Oberbürgermeister Ohly per Accla- mation als solcher gewählt und darnach an Händen der von der Commission des Architecten- und Ingenieur-Vereins aufgestellten Bemerkungen der sehr umfangreiche, 82 Paragraphen umfassende Entwurf von Paragraph zu Paragraph gründlich durchgesprochen und jeweils zur Abstimmung gebracht. (Tgl. Anz.) m. Darmstadt, 24. October. Der Abgeordnete Wolfskehl hat Namens des Finanzausschusses der zweiten Kammer einen sehr eingehenden Bericht über die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die Nachweisung der definitiven Resultate der Verwaltung der Staatsschuld in der Finanzperiode 1873—75 betreffend, erstattet. Der Stand der Äctiva zu Ende 1872 mit......... 15,372,393 fl. 32^2 kr., hat sich hiernach Ende 1875 auf.......... 10,278,145 „ 293/4 „ also um 5,094,248 fl. 2% kr. vermindert. Da sich jedoch auch der Stand der Passiven in gleichem Zeitraum ebenfalls, und zwar um 6,593,382 fl. 16 */< kr. vermindert hat, so erscheint die Finanzlage verbessert um . . 1,499,134 fl. 13Vr kr., wobei einerseits die Schuld der Staatsschulden-Tilgungskasse an die Hauptstaatskasse im Betrage von 1,000,000 fl. mit in Rechnung gezogen, andererseits aber die Gegenforderung der ersteren an die letztere im Betrage von 1,935,000 fl. gelöscht ist. Vergleicht man schließlich die Summe der Activen . . 10,278,145 fl. 293/< kr. mit der Summe der Passiven . ......... 6,786,556 „ 22 „ so ergibt sich als Ueberschuß der Activen Ende 1875 die Summe von . ....... 3,491,559 fl. 73/4 kr. Ende 1872 hatte dieser Ueberschuß betragen . . . 1,992,424 „ 54V, „ Derselbe hat sich somit 1873—1875 vermehrt um den oben nachaewiesenen Betrag von ....... . . 1,499,134 fl. 13 ye fr. Anlaß zur Beanstandung hat der Ausschuß bei Prüfung der Verwaltung der Staatsschulden in der Finanzperiode 1873—1875 nicht gefunden; das Ergebniß derselben läßt sich nach dem Berichte vielmehr als ein durchaus befriedigendes bezeichnen. Der Ausschuß beantragt demgemäß: Die Kammer wolle die Verwaltung der Staatsschulden in der Finanzperiode 1873—1875 für gerechtfertigt erklären und die Ergebnisse derselben mit einem Acffv-Vermögen im Betrage von 10,278,145 fl. 293/< fr-, einschließlich eines Kassevorraths von 142,454 fl. 513/5 kr., gegenüber einem Passivstande von 6,786,586 fl. 22 kr. als richtig anerkennen. Berlin, 23. Octbr. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge sind die Gerüchte über bevorstehende Ministerveränderungen ohne jeden Anhalt. Ein defi- nitiver Ersatz für den verstorbenen Minister v. Bülow werde vor Rückkehr des Reichskanzlers nicht erfolgen. Die Gerüchte von Meinungs-Differenzen zwischen dem Reichskanzler und verschiedenen Ministern seien ganz und gar aus der Luft gegriffen. — Seitdem der Reichstag seine Sitzungen geschloffen hat, sind hier die Kornpreife um 2i/2 bis 3 Mk. per 100 Kilo, das ist das Zwetundetnhalb- bis Dreifache des Betrages des neuen Zolls, gestiegen. Noch wird der Zoll nicht erhoben. Wenn der Zoll vom 1. Januar nächsten Js. an das Korn noch weiter um 1 Mk. vertheuert, wird der Kornprets ohnehin schon wieder eine weitere Erhöhung erfahren haben. Die Preise sind setzt schon höher, als sie irgend in den letzten zwei Jahren gewesen sind. All' jene schönen Erzählungen im Reichstage vor» der „Überschwemmung" mit ausländischem Getreide, den ungeheuren Vorräthen, bei welchen selbst „allen neugeborenen Kindern der Magen mit Brod überfüllt werden könnte", erweisen sich als Einbildungen. Elf Millionen Centner, so sagte der Reichskanzler im Mai im Reichstage, trieben sich „ein bis drei Jahre im Lande umher" und seien „auch zu Schleuderpreisen ganz unabsetzbar." Wo sind denn jetzt diese Vorräthe? Sie müß- er Hh eil. ten doch das rasche Steigen der Preise verhindern. Statt deffen steigen die Preise, obwohl nach der jetzt sorgfältig aufgemachten Statistik 1% Million Centner Roggen allmonatlich allein über die Ostgrenze hereinkommen. (K. v. u. f. D.). Hesterreich. d rung außerdem möglicher Weise auch noch in Japan. der Aufhebung teren Beschlu pellation any Zollconferew Deutschland den Antrag Steudel's schuffes ausgesprochen Die gen, die m terbrechu Flußmün soll fleißig worden. Vi troffen. (Wie nberufung einer österreichisch-ungar. Handels« und der Grundlagen für einen Handelsvertrag mit ehung von Fachmännern zu dieser Conferenz. Aste«. Wien, 23. Octbr. Der Club des rechten Centrums hat sich gegen in Betreff der öffentlichen Berathung des Wehrausund die Zuweisung des Antrags Fanderltk in Betreff itungsstempels an einen Ausschuß beschloffen. Den letz- er liberale Club, in welchem Schwab eine Jnter- " berichtet über Rüstungen in China, Rüstunziemlichem Umfange und ohne eigentliche Un- Dte Küste wird befestigt und die großen thetdigungsmttteln versehen. In den Arsenalen T Schwere Geschütze sind in Europa neu bestellt nenboote sind aus England eben in Hongkong einge- ie „United Service Gazette" meldet, soll die chinesische Regt-- neuerdings auf den Tynewerften ein Doppelthurmschiff in Bestellung gegeben haben). Ueberdtes werden Rekruten vermittelst höherer Löhnung angelockt. „Wer der nächste Feind sein wird, das mag vielleicht noch nicht entschieden sein, allein die Minister von Peking hegen offenbar den Glauben, daß sie binnen Kurzem einen sehr gefährlichen Gegner vor sich haben werden." Die „Daily Press" vermuthet diesen Gegner in Rußland, daneben Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 24. October. Nach einem in den Abendblättern enthaltenen Inserate ist die Generalversammlung der Berltn-Potsdamer Bahn wegen eines neuen Antrages von Actionären auf Verkauf der Bahn an den Staat auf den 17. November festgesetzt. - Heute Nachmittag um 1 Uhr fand in der Matthäi-Kirche die Trauer- feier für den verstorbenen Minister v. Bülow statt. Die Kirche war überfüllt von Leidtragenden. In der Nähe des Trauerkatafalkes standen die Minister Graf Stolberg, Graf Eulenburg, v. Kameke, Bitter, Lucius und Hofmann, die früheren Minister Falk und Hobrecht, der englische, russische, französische, türkische und österreichische Botschafter, der bayerische, sächsische, amerikanische, griechische und chinesische Gesandte, die Beamten des Auswärtigen Amtes, Feldmarschall Graf Moltke und viele Generale. Gegen 2 Uhr erschien der Kaiser mit dem Prinzen Karl und militärischem Gefolge. Se. Majestät richtete an die Wittwe des Verstorbenen, derselben die Hand küffend, sodann an jeden der Hinterbliebenen 6 Söhne Beileidsworte und nahm dann rechts vom Altar, vor welchem die Leiche aufgebahrt war, Platz, während die Hinterbliebenen links Platz nahmen. Nach dem Chorgesang hielt der General-Superintendent Büchsel die Leichenrede und ertheilte den Segensspruch. Nach dem Gesang des Liedes: „Wenn ich einmal soll scheiden", wurde der Sarg nach dem Leichenwagen getragen und unter dem Gefolge von zahlreichen Hof- und Privatwagen nach dem Friedhof der Apostel-Gemeinde ubergefuhrt. Straßburg 24. Octbr. Großfürstin Katharina von Rußland, Wittwe des Herzogs Georg von Mecklenburg, ist mit ihren Kindern Herzogin Helene und Herzog Michael nach Frankfurt abgereist. , , New-York, 24. Octbr. Laut Meldung aus San Domingo erhoben sich Puertoplata und die Nordprovinzen unter General Laperon gegen den Präsidenten Guillermo. Hauptgrund des Aufstandes soll Unzufriedenheit über die Lösung der jüngsten Streitfrage mit Spanien sein. Wien, 24. October. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konsum- ttnopel: Eine Schaar Albanesen griff gestern t)te M°nl°n-grin-r zwischen O-schanitza und Velika an; der Zusammenstoß war angeblich sehr blut g uoer den Ausgang ist noch mchrS bekannt. Im ganzen Aruautenland finden große W“X'Ä, W? "ÄX di- „Lloyds» aus N-«-B°rk zugegangen sind, ist der Dampser „Pajaro del O-eano aus der Fahrt von 20. 6231) des Gcsellsckaftsvleners Johann Martin Krämer. 13 30 Gongt 158 6983) 64 28 soll in Vorstehendes Holz ist sehr gut und schön. H 6841) (4674 Liter 3t 1,20 jeden Absatz passend. (7006 erMtn t 4745) empfiehlt 0 0 0 Moritz Heichelheim 6809) 0 0 0 95 13 66 2200 78 alt. alt, alt, empfiehlt a sowie Mu Kaiso Pecci Lapsi Kleini Zi I- 21.: Müller. Do verzeichnet Montag den 27. October, Nachmittags l'/r Uhr, findet die Fortsetzung der Mobilien-Versteigerung im Vorderhause der Balser'schen Stiftung in der Wilhelmstraße statt und kommen hauptsächlich Möbeln, Weißzeug und Bettwerk, sowie ein großer Schneeschlitten und eine Parthie Holz vor. Gießen, den 25. October 1879. I. Bau-, Werk- u. Nutzholz. Etchenstämmc bis 40 Centm. Durchm. und 16 Meter Länge, 94,47 Feftm. enthaltend, Fichtenstämme bis 40 Centm. Durchm. nnd 32 Meter Länge, 32,52 Festm. haltend, Eichenstangen bis 13 Centm. Durchm. und 6 Mtr. Länge, 1,38 Fm. haltend, Hattenrod am Wald. Lich, den 16. October 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. Septtrnber. Den 23. October. Ein unehelicher Sohn, Ludwig Ernst, geb. den 22. September. Beerdigte. Den 19. October. Jobannes Wienhold, Hetzer an der Main-Wejer-Bahn dahier, alt I. 7 M. 25 T., gest den 17. Oktober. _______ 6994) AlteS Zinn und Blei kaust zum höchsten Pr'is . - Ioh. Zufall, Zinngießer. ^tauscht n paftco und 6659) zversteigerung ald, Schutzbezirk Vorder- und Hinterwald, kommt . und Freitag den 31. Oktober l. I. nach- Versteigerung: außerehelich von auswärts. 20. Hermann, Sohn des Fabrikanten Friedrich Gustav Pah. Otto, Sohn des Lampen-Fabrikanten Eugen Kauffmann. Gestorbene. 17. October. Der Hetzer bei der Main Weser-Babn Johann Wienhold, 30 J^hre 15. Marie Lied, 33 Jahre alt, von Dornholzhausen. 20. Pauline Marie, 2 Jahre Jk Di fein« Qualili pdeckeln aufbewahrt Kanzlist, „es sind vermacht hat. - In einer Registratur, wo die letzten Willens wurden, fragte ein Bauer: „Sind's lauter Bibeln'' bloß alte und neue Testamente.' II. Brennholz. Rm. Buchenscheitholz, „ Eichen- und Kiefern-Rundscheitholz, „ Buchen-, Eichen-, Birken- nnd Kiefern-Knüppel, Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Wellen, Per Psd. M. 1,50, Mk. 1,70 und M. 1,90, „Reingeschmack garantirt", Robert Stuhl, Marktftrake 23. Handel und Verkehr. Gießen, 25. October. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Psd. 3t 1,— bis 3t 1.10, Hühnereier per Stück 7 Kate per Stück 5—8 H, Kasematte ver Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 55—70 -9>, Hübner ver Stück 3t 0.75—1.10, Hahnen per Stück 3t 0.55—1, Enten per Stück 3t 1 — 1.70, Gänse 3t 2.50—5, Kartoffeln per 100 Kilo 3t 6—7, Weißkraut, 100 Stück JL 6—8, Zwiebeln per Ctr. 3t 6—8, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch 70 per Pfd., Kuh- unv Rindfleisch 52—56 K-lbfleisch 50—54 H, Hammelfleisch 60—70 Schweinefleisch 60—64 Truthähnen per Stück 4-5 3t Lokales. Gießen, 25. October. Nichts ist den Spitzbuben aber auch heilig. So wurden dieser Tage auf der Ltebtgshöhe an einer Eommerhütte die drei leinenen Jalousieen, welche schon ziemlich verwettert waren, abgeschnitten und mitgenommen. Gießen, 25. October. Die höchst prachtvolle Bibliothek des Geheimrath Profeffor Dr. Wernher ist in den Besitz von M. Lempertz' Antiquariat (P. Haustein) in Bonn übergegangen. Der Catalog wird demnächst erscheinen. (6993 Vermischtes. — IBjera Saffulitsch.) Aus der russischen Gouvernementsstadt Tambow wird berichtet, daß am 8. d. dort ein reicher, kinderloser Negocwnt Iwan Stepanowitsch Karpoff, gestorben sei welcher fein ganzes, bet 600,000 Rubel betragendes Vermögen mit letztwilliger Verfügung der bekannten Attentäterin auf den gewesenen Cheff der dritten Wtheilung, General Trepoff, den zweiten Tag, den 31., das Brennholz versteigert wird. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr am Vicinalweg nach Rtage - Formulare zur Benutzung bet den Amtsgerichten zu haben bei (6849 (frrnft Balser, Mäusburg. Geschäftskalender mit breitem Feld. Comptoirkalender, Miniaturkalender, aufgezogen u- unaufgezogen, Abreißkalender, Lahrer Hinkende Bote, Reichsbote, Hausfreund, Landkalender, Klageformulare für Amtsgericht, sowie sämmtliche Formulare für Rechtsanwälte, sind zu haben bei ._r _ l68®* Wilhelm Klee. Tochter des Kaufmanns Richard Scheel. 20. Tagelöhner Andreas Schmidt 1, 70 Jahre von Bieber. 20. Fabrikarbeiterin Katharine Schmidt, 45 Jahre alt, Tochter des verstorbenen Metzgers Adolf Schmidt von Gießen. 21. Maschinist Eduard Krauimacher, 37 Jahre alt, von Leichlingen, Kreis Solingen. 22. Lehrer Johannes Schönberg, 49 Jahre alt von Ober- velbert, Amt Montabaur. 22. Anna Katharine Krämer, geb. Hüffel, 72 Jahre alt, Ehefrau Sützer Aepfelwein 6998) auf dem,l?abnftein.* 6671 A ® Havanna nach Nuevitas im Old-Bahama-Canal am 18. Oktober verbrannt; 42 Passagiere sind umgekommen, 17 L-ute von drr Mannschaft gerettet und in New-Orleans angekommen. Wien, 24. Octbr. Die hiesigen Blätter wollen wisien, daß die Ein- ladung von Seiten Deutschlands zur Eröffnung der Verhandlungen über den Handelsvertrag bereits in Wien eingetroffen sei. Bukarest, 24. Octbr. Morgen treten Senat und Abgeordnetenkammer zur Entgegennahme einer fürstlichen Botschaft zusammen, welche die zur Revision der Verfaffung berufenen Kammersttzungen schließt und die außerordentliche Session der legislativen Körperschaften eröffnet. Rom, 24. October. Der Botschafter in Berlin, Graf de Launay, welcher auf Urlaub in der Schweiz weilte, ist auf Einladung Cairoli's zu einer Besprechung hier eingetroffen. London, 24. Octbr. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Simla von heute: Britische Truppen haben sich nach Shuturgardan in Marsch gesetzt. Ghtlzais sind in großer Zahl vereinigt; man fürchtet, die- selben könnten sich dem Marsche der Engländer entgegenstellen. In Kabul herrscht Ruhe; aber zwischen Khurd Kabul und Djagdallak versammeln sich eingeborene Stämme. General Bright ist in Jellalabad, General Gough in Gundamuk angekommen. Belgrad, 25. October. Das Amtsblatt veröffentlicht ein fürstliches Dekret, nach welchem die National-Skupschttna erst am 13. November in ML eröffnet wird. — Die bischöfliche Synode unter dem Vorsitze des Metropoliten, Michael, ist zusammengetreten. — Die Ersatzwahlen sind im Sinne der Regierung ausgefallen. Salat-Oele. Feinstes Oeillette, pr. Liter 3t 1.28, Sesnmoel, feinstes, reinschmeckend, pr. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 18. bis 24. October 1879. Aufgebote. 18. Oktober. Landwirth Johannes Schüßler von Bernsbausen mit Margarethe Wink, Tochter des Leinwebers Karl Wink von Hutzdoif. 21. Gastwirth Philipp Walder von Fulda mit Jeannette Vogel von Gießen. 24. Metzger Heinrich Karl Kästner von Cabarz, Amt Tenneberg, mit Anna Ellsabethe Herchenröder, Tochter des verstorbenen Zimmermanns Johann Heinrich Herchenröder von Butzbach. Geborene. 18. October. Friedrich Wilhelm Justus, Sohn des Post-Secretärö Karl Mayer. 14. Dem Schlaffer Joseph Huber ein Sohn. 13. Marie Louise Mathilde, Tochter des Kaufmanns Friedrick Karl Henzerling. 15. Eine außereheliche Tockter von hier. 18. Max Heinrich Emil Theodor, Sohn des Schreiners Hermann Friedrich August Hoffe. 15. Bcrtha, 64947 Hosen i Socken Arb fluminifdjufje in reichster Auswahl empfiehlt W. Ferber, Lindenplatz. NB. Damenschuhe neuester Fayon für Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte Den 19. October. Dem Schuhmacher Wilhelm Müller eine Tochter, Elisabethe Wilhelmine, geb. den 2. October. Denselben. Dem Taglöhner Johannes Weinandt ein Sohn, Heinrich, geb. den 7. Del Den 22. October. Dem Kaufmann Karl Ludwig Schultheis ein Sohn, Karl, geb. den von den b . ®Iei des Publik H°li»rbe *85 Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stockbolz. Bemerkt wird, daß den ersten Tag, den 30., das Bau- und Werkholz, Modes. Damenhüte elegant garnrrt von 4 3t an, Mädchenhüte „ „„ 2 „ . empfiehlt (7014 Josephine Kamp, Neustadt 54. empfiehlt Fritz Flimm. HeelleZuNaninienMtellunn der Koiiproduete. V ollendete mechaniNeheEiiiricli- tungen. Garantirt reine Qualität hei mäßigen Preisen. 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