Sonntag, den 26. Januar 1879 Zweites Blatt Rr. 22 Meige- tttib Amtsbkit für o?n Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrtagS. Schulstraße B. 18. RedacttorrSbirreair r ^xpeditionSbureau r PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn- Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i t. Bekanntmachung. Betreffend: Die Prüfung der Candidaten für den einjährig freiwilligen Militärdienst i« Frühjahr 1879. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im nächsten Frühjahr stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfollsigen Gesuche um Zulasiung bei Mriduig des Ausschlusses von dieser Prüfung spätestens bis zum 1. Februar 1879 bei der Unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende tm Großher- zogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Beireffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Acten form at (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: b) EinwUUg^u n^s"-At'test des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den willigen während einer einjährigen acttven Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen: c) ein Unbescholtenhettszeugniß, welches von der Polizei Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d) einen selbstgeschriebenen Lebenslauf. . L L m Zu po8. b. wird noch besonders darauf bin gewiesen, daß in dem Emwilligurgs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen barf. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich 6. Meldende geprüft sein will. m r , Ist bereits fiüher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten- heitszeugniß beizulegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anl. 3 zur Ersatz-Ord. I. Thell der Wehr-Ord. vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattflrdet, erfolgt weitere Vekauntmachuug. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt, den 17. December 1878. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: S p a m e r. Bekanntmachung. Großberzoqliches Ministerium des Innern hat dem Vorstande des Vereins für Geflügel- und Vogelzucht in Mainz die Erlaubmß ,Ur Vornahme einer am 11. März d. I. mit der allgemeinen Geflügel- und Vogel-AuSstellung zu verbindenden Verloosuug ausgestellte» Gegenstände, unter der Bedingung ertheilt, daß höchstens 10000 Loose ä 50 Pfennig ausgegeben und mindestens 60»/g des Brutto- Erlöses hieraus zum Ankauf der Gewinn-Gegenstande verwendet werden. Gießen, den 23. Januar 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ____________________________ Wochenübersicht. Die Nachrichten über das Befinden unseres Kaisers lauteten auch in der vergangenen Woche durchaus erfreulich. Am 16. d. empfing das Katserpaar den neuernannten österreichischen Botschafter, Grafen Szechenyt, in Audienz. Der 18. Januar wurde als Geburtstag des Deutschen Kaiserreiches an zahlreichen Orten von patriotischen Vereinen festlich begangen. Das Kriegsgericht, welches das Urtheil über den Untergang des „Großen Kurfürsten" fällen soll, ist endlich unter dem Vorsitz des Generals der Kavallerie von Rheinbaben eingesetzt worden. Der Zwischenfall bet der Hochzeit des Herzogs von Cumberland ist durch eine Entschuldigung der dänischen Regierung beigelegt und die deutsche Gesandtschaft in Folge dessen nach Kopenhagen zurückgekehrt. Die „Weisem frage" hat durch das Auftreten des Herzogs, der sich offen als einen Gegner der bestehenden Ordnung der Dinge in Deutschland kundgab, ihre definitive Lösung gesunden. Der Welfenfond wird ihm nur dann zurückgegeben werden, wenn er nicht nur aus die hannover'sche, sondern auch aus die braunschweigische Erbfolge Verzicht leistet. Für Braunschweig kann es sich heute nur darum handeln, ob es eventuell an Preußen fallen oder Retchsland werden soll. Inzwischen hat die dortige Regierung dem Landtag einen Gesetzentwurf, die provisorische Ordnung der Regentschafts-Verhältnisse bet einer Thronerledigung betr., zugehen lassen, welcher darauf schließen läßt, daß man in braunschweigischen Hoikretsen zwar den Sohn Georgs V. als berechtigten Thronfolger ansieht, sich tndeß keineswegs die Schwierigkeiten verhehlt, aus welche die Errichtung eines muen Welsenthrones stoßen dürfte. Fürst Bismarck, der flck neuerdings in einem Schreiben an den Landes Lullurrath des Königreichs Sachsen auch für Eil gangszölle aus Getreide und Vieh ausgesprochen hat, empfängt noch immer Zustimmungs-Erklärungen zu dem tu seinem Schreiben vom 15. Decbr. dargelegten zoll- und handelspolitischen Programm. Ein Besuch, den der Generalpostdtrector Stephan und der stellvertretende Chef des Retchs-Eisenbahnamtes, Geh. Rath Körte, tn Friedrtchsruh gemacht, wird mit dem Project einer Reform der Eisenbahn- tarise nach Analogie der Posttartfe tn Verbindung gebracht. Ueber den Gesetzentwurf, betr. dte Strasgewalt des Reichstages, hat der Reichskanzler sich brieflich dahin geäußert, er glaube dem Reichstage durch Anregung der Sache einen Dienst erwiesen zu haben und könne es ruhig abwarten, ob derselbe die ihm zugedachte Erweiterung seiner Befugnisse annehmbar finden werde oder nicht, er habe seinerseits nur eine Pflicht erfüllt. Das preußische Abgeordnetenhaus hat es erleben müssen, daß Mitglieder der Centrums- und Kreuzzeitungs-Partet geradezu infame Angriffe auf geachtete Personen außerhalb des Hauses richteten, ohne daß der Präsident diesem schändlichen Treiben auf Grund der Geschäftsordnung hätte steuern können. Im Uebrigen bildeten die Verhandlungen deS Abgeordnetenhauses über den Cultusetat, welcher in der vergangenen Woche unter Zuhülsenahme einer Abendsitzung endlich erledigt wurde, eine ununterbrochene Shtte von Niederlagen für die Ccntrumspartet, deren Angriffe auf die gegenwärtige Unterrichtsverwaltung von der Regierung in entschiedenster Weise zurückgewiesen wurden. Einen tiefen Eindruck machte besonders eine glänzende Bertheidr» gungsrede des Ministers Falk gegen den Vorwurf, als schädige er durch sein System die Religion. Die Wucher frage wurde sowohl im vreußflchen Abgeordnetenbanse wie in der zweiten bayerischen Kammer verhandelt. Während aber in Berlm die von der national, liberalen und der sreiconservattven P-'t-t beantragte Tagesordnung, welche darauf hinwies, daß der Reichstag selbst in der Lage sein werte, der Sache näher zu treten, ebenso wie der Antrag des ^trums aus Veranstaltung einer Enquete «bgelehnt wurde, nahm man in München einen Antrag auf Abhülfe vermittelst der Gesetzgebung und durch Hebung des Tredits an. Unser Großherzog hat sich mit seinen Kindern zum Besuch seiner Schwiegermutter nach England begeben und ist dortselbs: wohlbehalten eingetroffen. In der Schweiz ist die seit langer Zeit mit Spannung erwartete Entscheidung über den Weiterbau der Gotthardbahn endlich getroffen: alle Cantone mit alleiniger Ausnahme von Waadt und Graubünden haben sich bei der am 19. d. vorgenommenen Volksabstimmung zu der erforderlichen Sub- venttonszahlung bereit erklärt. r , ,, In Oesterreich machte das Abgeordnetenhaus viele Worte über den Berliner Vertrag, während die Regierung daran sesthielt, daß der Vertrag zu seiner Gültigkeit der Genehmigung des Reichsrathes gar nicht bedürfe. Frankreich hat in den letzten Tagen eine ernste Krisis durchgemacht. Die Erklärung, welche die Regierung am 16. d. vor den Kammern über ihr zukünftiges Programm abgab, entsprach den Erwartungen der Republikaner nicht. Als aber der Ministerpräsident Dufaure am 20. d. in der Deputirten- kammer auf eine Interpellation Senard's neue Versprechungen machte und namentlich in Bezug auf die Beamtenfrage energische Maßregeln in Aussicht stellte, nahm die Kammer eine von Gambetta unterstützte Tagesordnung, welche Vertrauen auf das Ministerium und zugleich die Er van mg aaschrach daß die Minister nicht zögern würden, gerechtfertigte Wünsche besonders betr. der Ber- waltungsbeamten und des Gertchtspersonals zu befriedigen, mit großer Mehrheit (223 gegen 121 Stimmen) an. Wie lange die Einigkeit zwischen Regierung und Kammermehrheit dauern wird, wtffen freilich nur die Götter. Die Royalisten haben inzwischen den Augenblick für geeignet gehalten, an den Grasen Chambord eine Adresse zu richten, worin sie erklären, daß die Republik unvermeidlich zum Abgrunde führen werde, daß sie sich aber am Tage der Gefahr um den König schaaren würden, um Frankreich der Anarchie und dem Despotismus zu entreißen. Deutschland. Darwstadt, 22. Januar. Der Abg. Wasserburg hat in der zweiten Kammer unterm Datum vom Gestrigen den Antrag eingebracht: Hohe zweite Kammer der Landstände wolle beschließen, die Großh. Staatsregierung zu ersuchen, den Hessischen Bundesraths-Gesandten dahin zu instruiren, daß derselbe gegen den von Sr. Durchlaucht dem Reichskanzler emzebrachten Gesetzentwurf, betr. die Strafgewalt des Reichstages über seine Mitglieder, stimme. Berlin, 23. Januar. Am 12. Februar wird der Reichstag zusammen, treten, und seine Hauptaufgabe wird sein, das fehlende Geld füc die Reichs- bedürsnifle aufzubringen. Denn das ist doch des Pudels Kern wenn man von einer neuen Zoll- und Handelspolitik redet. Die größten Hoffnungen werden von den Regierungen auf den Tabak gesetzt, und so beschäftigt man sich schon jetzt mit Berechnungen, wie der Bundesrath sich über die Besteuerung des Tabaks entscheiden werde. Der Reichskanzler hat sich bekanntlich in seinem Schreiben an den Herrn v. Varnbülcr dahin ausgesprochen, daß sich die Tarif- Commission nicht gebunden erachten dürfe an den B richt der Tabaks-Enquete- Commission. Dies wird allgemein und wohl mit R cht so ausgefaßt, daß der Reichskanzler auf sein geliebtes Tabaksmonopol noch nicht verzichtet habe. In der Tbat dauern die Bestrebungen fort, die Regierungen der Bundesstaaten für das Tabaksmonopol geneigt zu machen. Man hat, obgleich die Sache noch lange nicht spruchreif ist, eine Berechnung ausgestellt, wonach das Tabaksmonopol im Bundesrathe eine Mehrheit von ein oder zwei Stimmen finden werde, ja, in preußischen Beamtenkreisen rechnet man sogar auf eine etwas ansehnlichere Mehrheit. __ Die „Rat.-Ztg." schreibt heute: „Die Eisen-Enquete-Commission sollte heute zum Abschluß ihrer Arbeiten gelangen. Die Thärigkelt der Commission wird sich jedoch noch durch weitere Erhebungen um einige Tage verlängern. Wie verlautet, würde es zur Feststellung eines Gesammtantrages nicht kommen, die Commission vielmehr sich damit begnügen, das erhobene Material zu sichten und die Ansichten ihrer einzelnen Mitglieder festzustellen. Ueber die Lage eines Tbeiles der Eisenindustrie wird wohl weniger Meinungsverschiedenheit herrschen, als über die Mittel, mit denen derselben zu Hülfe gekommen werden könnte. Namentlich werden die Bedenken zum Ausdruck kommen, ob die Verwilltgung eines Schutzzolles, weit davon entfernt, die Industrie zu heben, nur eine Begünstigung des kranken Theiles derselben werden würde, der dann auch den geiunden U ternehmungen das Gedeihen abschnitte. Die Auseinandersetzungen über den Verlauf der Eisen-Enquete im Reichstag dürften aller Voraussicht nach ungewöhnlich lebhaft werden." Außland. Petersburg, 23. Januar. Die „Agence Russe" dementirt die Nachricht von neuen Co nplicationen bei der Unterzeichnung des definitiven Frie- densvertrages mit der Türkei und fügt hinzu, diß es sich nach den letzten Nachrichten nur noch um secundäre, auf die Kosten für den Unterhalt der Gefangenen bezügliche Fragen ha >dle. — Der deutsche Botschafter, General v. Schweinitz, gab gestern zu Ehren des Ecbgroßherzogs von Mecklenburg und dessen Verlobten eine glänzende Soiree, der dis Brautpaar, der Groß- Herzog von Mecklenburg nebst Gemahlin, die Großfürsten Michael und Wladimir, das diplomatische Corps und die höbsten Würdenträger beiwohnten- Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: REVALESOiERE Ä Seit 31 Jahren hat feine Krankheit dieser angenehmen Gesundheit^ speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven , Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Atäem- Blasen- und Mcrcnlcldrn, Tuberkulose, Scbwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulicbkeit. Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkut, Schwache, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wäbrend der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammcnmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Eerlificate von Profcssor Dr. Wurzer, Medicinalratb Dr. Angelftcin, Dr. Sbvreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D6dch Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brshan, und vielen anderen hoch gestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingeiandt. Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certificaten. Certisicat des Medicinalraths Dr. Wurzer Bonn, 10. Juli 1852. Revalescibre Du Barry ersetzt in vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dcm größten Nutzen angewandt bei allen Verstopfungen, Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinwege, Nierenkrankheiten x., bei Steinbcschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blasen Hämorrboiden re. — Mit dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei Hals- und Brustkrankheiten, sondern auch bei dcr Lungen- und Luftröbrenschwindsucht. L. S. Rud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr. 62176. Dem lüben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescifcre hat mein 18jähriges Leiden int Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revaleeciere und leibe seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Vfarrer. Nr. 64210. Marquise von Brähan von 7jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zittern an den Gliedern Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindcl und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handelslehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen re. 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Januar 1876 wird bierdurch zur öffentl eben K'enntniß aebrackt daß der Bergwerks-u.Hüttenaetienverein zu Friedrichs-Wilhelmshütte Lei Troisdorf unterm heutigen Taze nit dem Eisenbergwerk Älbach I in der Gemarkung Alb ach, Kreises Gießen, mit einem Felde von 543057 Quadratmetern beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihung wüsten bet Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klrge gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Wahrend dieser Frist ist die Einsicht des Sttuattonsriffes Lei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 23. December 1878. Grossh. Ober-Korst- und Domänen -Direction, Berg-Abtheilung. Bose. Tecklenburg. Bekanntmachung. Dienstag den 28. Januar d. I., sollen tm Geschäftszimmer der Garnison-Verwaltung — Nahrungsberg — Aachbenannte Lieferung, Retnizungs- und Leistungs-Arbeiten rc. tm Sub- mtssions- resp. Licitationswege vergeben werden und zwar: 1) um 9 Uhr Vormittags die Reinigung der CasernemBettwäsche, 2) um 91/2 Uhr Vormittags, Ne Reparatur der Casenwn-Bettwäsche. 3) um 10 Uhr Vormittags, die Vergebung der Holzlieserung, circa 410 Ctr., 4) um lOi/z Uhr Vormittags, die Uebernahme des ausgelagerten alten Strohes pro 1879, circa 1500 Strohsäcke iu 2 Zielen. Die Bedmgungen liegen im Geschäftszimmer zur Emsicht offm und werden zum Termin Bietungsllebhaber eingeladen. (388 Gießen, den 14. Januar 1879. Großberzogltche Garnison-Verwaltung. Sötctaffaömifl. 375) Nachdem über das Vermögen Les Philipp Grebe zu Crumbach rechtskräftig der Concurs erkannt worden ist, wird zur Anmeldung sowohl persönlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf Freitag den 14. Februar, Vormi-tags 9 Ubr, an hiesige Gertchtsstelle Zimmer Nr. V. unter dem Rechtsnachthetl des ohne Bekanntmachung eines Präclustv - Bescheids von Rechtswegen etntretenben Ausschlusses von der vorhandenen Ver- wögensmaffe anberaumt Gladenbach, den 3. Januar 1879. tkönigl. Amtsger cht Abth. II. Hatzfeld. Versteigerungen. Montag den 27. Januar, Nachmittags ^2 Uhr, werden in der Wohnung der Pauline Frank Ww. im Hause des Herrn Louis Kauf in der Reichensand-Bahnhofstraße dahier 2 Sopha, 2 Bettstellen mit Bettwerk, 1 Commode, Tische, Stühle, Spiegel, 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank mit Aufsatz, 1 Nähmaschine, Küchengeräthe und sonstiger Hausrath öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 24. Januar 1879. 502) M. Pilger, Massecurator. Dienstag den 28. Januar 506) Vormittags 11 Uhr, soll in der Schwarzlach eine Arbeiterwohnung auf den Abbruch versteigert werden. Amerikanisches Schmäh (feinste Waare) empfiehlt (374 Carl Hoffmann. 379 M Spiegelfabrik M von ; Carl Deib, Vergolder, ff Giessen (hinter der Kirche.), § unterhält Lager aller Arten f Spiegel, Kilderrahmen, Vi Tuche mit lanaorplallen, £ Gold- und Politurleisten, I i Alle Sorten Spiegelglas. | Das Einrahmen von Bildern 1 wird billigst ausgeführt. Neuvergoldungen werden auf \ B das Solideste bald gefertigt. 1 V » v WÄ Ausverkauf. 559) Um mit meinen Waarenvorräthen möglichst zu räumen, setze ich dieselben einem Ausverkäufe aus. Ich gebe auf ganz moderne Damen - Kleiderstoffe, sowie meine sonstigen eouranten Artikel, einen Rabatt von zehn Procent und erlasse kleine und größere Stoffreste, darunter sehr feine Sachen, bedeutend unter dem Einkaufspreise. Muster werden während des Ausverkaufs Nicht abgegeben. «J. . (97 Justus von Liebig s Buckmehl, fertig gemischt zum sofortigen Gebrauch, in Paquetm ä V2 Ko. 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