tzZL» Wr trmieKmmtrn °°w>>-th-n ’ __?JBetrt 1 m™em7rt7 MM Zr'SL ®jÄ ioTorkei! Sitzung Nassauer, tr. 32 haben die antn. 2ir‘tr Maurer. an Tchirme» unb 'tön werden rasch richt öderm Mathematik norm mheilt. Mr. feit B. 151,5. der verkebrreichste« ndliche däikerei mit bnungistbeiciviler ittn. cb. d. Bl oder, Stiefel, altes , Antiquitäten, Otl; t nhenberger. enweg 193. Moos lUrft $abN Tichv, njtrt ivnden.' 2i.Iarvar1879° hHohn^ ilkfislfie. *SS [ die Stelle eme- i Provinzial- M) Rää5 , w- »* 2000 > uibMto , Stelle, unter M' SÄ* fGiessef Leib-) 24.1«""""', , I. «t-""'* “mV“1'* • ; i« 18'ei ; 16 * ’ 17-2 ’ Kind’ i für ajrntr- 01 L» V=8 * Nr. 21. Samstag, den 25. Januar 1878. Gießener Munger AMige- uni Amtsblatt für in Kreis Gießen. SS™, } Schulstraß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. "iett-ljahrlich 2 Ma^ 20 Pß mit Bringerlohn. Gxpedinonlburemr r J ö Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Tßeit. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß, nach einer in Nr. 52 des Centralblattes für das deutsche Reich vom 27. December 1878 erschienenen Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 22. v. Mts., auf Grund der Vorschriften im § 9, Nr. 2, des Gesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 1875 (Reichsgesetzblatt S. 52) der Betrag der für die Naturalverpflegung zu gewährenden Vergütung für das Jahr 1879 dahin fest gestellt worden ist, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist: mit Brod a. für die volle Tageskost.....80 Pfg. b. für die Mittagskost ......40 „ c. für die Abendkost.......25 „ d. für die Morgenkost ......15 „ Gießen, den 21. Januar 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ohne Brod 65 Pfg. 35 „ 20 „ politisch ♦ Zur allgemeinen politischen Lage. Die von einem Tage zum andern erwartete Unterzeichnung des endgültigen Friedens zwischen Rußland und der Türkei ist bis heute noch nicht erfolgt. Wie es heißt, bereitet die Fassung desjenigen Artikels, welcher die rom Berliner Vertrag unberührt gebliebenen Bestimmungen des Friedens von San Stefano behandelt, noch Schwierigkeiten Es begreift stch freilich, daß die Pforte stch so lange als möglich sträubt, in den sauren Apfel zu beißen, aber es wird ihr doch schließlich nichts anderes übrig bleiben. Ihre Finanz, uclh ist zu groß, als daß ste nicht dringend wünschen müßte, endlich einmal zur Ruhe zu kommen. Von allen Setten wird denn auch versichert, daß die Verzögerung des Abschlusses keineswegs einen Abbruch der Verhandlungen befürchten lasse. Die Aussichten aus die Ausführung des Berliner Vertrages sind gegenwärtig nicht ungünstiger, als sie eS bisher waren. Ueber die Förmlichkeiten bet Abtretung der Provinz Khotur an Persien ist neuerdings em Etnverständniß erzielt. Die griechischen Comwissare für die Grenzbertchtigung sind nach dem von der Pforte zur Zusammenkunft bestimmten Orte abgegangen und die Angelegenheit damit endlich in Fluß gekommen. Montenegro hat kluger Weise Oesterreichs Mitwirkung in Anspruch genommen, um in den Besitz der ihm zugesprochenen Grenzfestungen zu gelangen. Unter der ostrnmelischen Bevölkerung dauert allerdings die Agitation gegen die Wiederherstellung der türkischen Herrschaft fort. Nachgerade sollen aber auch tte Mitglieder der internationalen Commission, welche die Organisation der Verwaltung für das Land flstzustellen hat, der Vertreter Eng. -ands nicht ausgeschlossen, zu der Einsicht gekommen fein, daß es unmöglich sei, die Organisation in der Weise vorzunehmech, wie der Berliner Vertrag es bestimmt. Es wäre daher thöricht, aus dem Umstande, daß die Ausführung des Vertrages bei diesem Punkte auf Schwierigkeiten stößt, auf neue Verwicklungen zu schließen. Was gegenwärtig in Oesterreich vorgeht, beweist deutlich genug, daß man dort allen Ernstes vorhat, im nächsten Frühjahr bis nach Nowbazar und noch weiter nach Süden vorzudringen. In dem Maße, wie die Aussichten auf Verwirklichung des Projerts einer gemischten Besetzung Rumeliens schwinden, tritt die Eventualität einer Occupation durch österreichische Truppen näher. Die Ausdehnung der österreichischen Machtsphäre, von der heute Niemand mehr annimmt, daß sie nicht in geheimem Etnverständniß mit Rußland erfolge, ist aber offenbar das beste Mittel, um nach dem bevorstehenden Abzug der russischen Armee die Ruhe und Ordnung in den Ländern jenseits des Balkans aufrecht zu erhalten und zugleich die Gegner Rußlands zu beschwichtigen. Was die Westmächte betrifft, so haben dieselben gerade jetzt zu viel mit inneren Schwierigkeiten zu schaffen, als daß ste daran denken sollten, sich noch auswärtige Verwicklungen dazu auf den Hals zu laden. Die englische Regierung muß sich um so mehr vor neuen kriegerischen Unternehmungen hüten, da die Oppofitton ansängt, den Nothstand, der in Folge der Handelsstockung unter der Arbeiterbevölkerung herrscht, der bisherigen kriegerischen Politik des Cabtnets zur Last zu legen, welches die Rückkehr des Vertrauens hindere. Das vom französischen Ministerpräsidenten aufgestellte neue Regierungs-Programm betont mtt besonderem Nachdruck, daß Frankreich den Frieden wolle und die Welt nicht in Verwirrung zu stürzen, sondern nur Herr im eigenen Hause zu bleiben wünsche. Die Beziehungen zu den auswärtigen Mächten werden endlich aus beiden Sette» als freundschaftlich und vertrauensvoll geschildert. Alles in Allem genommen ist daher eine Störung des Weltfriedens keineswegs zu befürchten, die allgemeine politische Lage vtelmehk nach wie vor der Ausrechterhaltug desselben günstig. er Th ei t. Deutschland. Darmstadt, 23. Januar. Wir erhalten die Nachricht, daß Se. König!. Hoheit der Großherzog mit den Allerhöchsten Kindern in Begleitung des Prinzen von Wales und des Prinzen Leopold die Reise glücklich zurückgelegt haben und J/4 vor 2 Uhr im Hafen von Cowes ar gekommen find, wo Sw die Dach.' verließen und mittelst Wogen in Oüborne eintrasen. (D. Ztg.) — Zum Berichterstatter des Finanzausschusses der zweiten Kammer über die Vorlage der Regierung in Betreff der Uebertragung des Eigen- thums an der aus Großherzoglich Hessischem Gebieie belegenen Strecke der Main-Weser-Bahn auf den Preußischen Staat ist der Abg. Wolfskehl ernannt worden. Darmstadt, 23. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 18. Januar den Oberförster der Oberförsterei Griesheim, Ernst Klipstein, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Laubach, sowie den Oberförster der Oberförsterei Laubach, Ludwig Erdmann, in gleicher Dterst- eigenschaft in die Oberförsterei Griesheim zu versetzen. Darmstadt, 22. Januar. Das Großherzcglicke Regierungsblatt (Beilage Nr. 1) enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, den Aus- schlag der zur Bestreitung der allgemeinen Bedürfnisse der evangelischen Kirche des Großherzogthums im Jahre 1879 erforderlichen Steuern betreffend. 2. Bekanntmachungen der bautechnischcn Abtheilung Großherzogltchen Ministeriums der Finanzen, die Gebühren für das Ueberwtntern der Fahrzeuge in den Rhcinhäfcn: 1) Lampertheimer Altrhein, 2) am Goldgrund und em Schusterwörth und 3) bei Ginsheim betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglicher General-Adjutantur, die Freiherrlich von Weyherische Eleonorenstiftung betreffend. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alzey, die Nichterhebung einer confessionellen Umlage in der israelitischen Gemeinde Planig betreffend. 5. Uebersicht der für das Jahr 1879 von Großherzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnisten in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. 6. Bekanntmachung Großherzogltchen Kreisamts Worms, die Erhebung einer Umlage in der israelitischen Religions-Gemeinde zu Monsheim für 1878 betreffend. 7. Uebersicht der für das Jahr 1879 von Großherzogltchem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnisien in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Oppenheim. 8. Uebersicht der für das Jahr 1879 von Großherzogltchem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen tn den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Erbach. 9. Ordensverleihungen. 10. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 11. Namensveränderung. 12. Dtenstnachrichten. 13. Charaktererthetlungen. 14. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die mit einem akademisch gebildeten Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der erweiterten Volksschule zu Grünberg mit einem jährl. Gehalt von 2570 zwei Lehrerstellen an den städtischen Schulen zu Worms, mit einem Anfangsgehalt von je 1200 VH. nach Klassen steigend bis zu 2200 JL jähUtch, nebst einer Miethentschädigu >g von 350 «X für den verheiratbeten und von 200 jährlich für den unver- hetraiheten Lehrer; die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kaibach mit einem Gehalt von 900 cfl Das Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grasen von Erbach-Fürsteuau zu; die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Pfirschbach mit einem Gehalt von 900 «X Das Präsentatio srecht KU dieser Stelle steht dem Herrn Grafen von Erbach-Schönberg in Gemeln- schast mit dem Herrn Fürsten von Löwenstein-Weilheim-Rosenberg zu; die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gütlersbach mit einem Gehalt von 900 «X Das Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grasen von Erbach-Fürstenau zu; die Lchrerstelle an der Gemeindeschule zu Hürtenthal mit einem Gehalt von 900 eX Das Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grafen von Erbach-Fürstenau zu; die mit einem k.th Lehrer zu besetzende zweite Lehrersteüe an der Gemeindeschule zu Sulzheim mit einem Gehalt von 900 «X; eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leihgestern mit einem Gehalt von 900 lge dessen zu verzeichnen. Möchte doch jeder Hausbesitzer für rasches und öfteres Bestreuen der TrottoirS und Wege sorgen, damit namentlich die Kleinen, welche um 8 Uhr früh zur Schule müffen, vor dem Hinfallen bewahrt bleiben. — — Wegen Diebstahls wurde gestern Abend ein Bettler verhaftet. --Wir berichteten zu Anfang dieses Jahres unseren Lesern von einem tragikomischen Vorfall, welcher in der Neujahrsnacht sich in Leihgestern zugetragen haben sollte und dessen Hauptperson in der hiesigen Klinik Aufnahme gefunden. Der Mann ist nun gestern als geheilt entlasten worden und theilte uns derselbe mit, daß die frühere Mittheilung auf vollständiger Unkenntniß der Sache beruhe. Er habe sich Morgens zwischen 4 und 5 Uhr im Kreise von Freunden und seiner Familie beim Kaffee befunden und an einem alten Fimtenlauf, welcher geladen aber nicht loszubringen gewesen sei, manipulirt. Durch das Ausstößen des Laufes auf den Tisch sei der Hahn zugeschnappt und dadurch der Schuß dem Unvorsichtigen zum Kinn hineingedrungen und habe die untere Gesichtshälfte verletzt. Von Selbstmord aus Eifersucht sei keine Idee vorhanden. Wir berichtigen dieses recht gerne zur Rehabilitirung des Mannes. Gießen, 24. Januar. Wir entnehmen der „Göttinger Zeitung" Folgendes: Nach langen vergeblichen Bemühungen, ein wgenanntes Amerikanisches Doctor-Diplom im Original zu Gesicht zu bekommen, ist ein solches zufällig in unsere Hände gelangt, und wir hoffen, durch Mittheilung desselben zur Beseitigung dieses Schwindels beantragen. Das Diplom ist litho- graphirt in großem Format auf Pergamentpapier gedruckt und nachstehend getreu wiedergegeben, die gesperrten Worte stehen genau so darin, die mit fetter Schrift sind in größeren Buchstaben, die cursiven sind hineingeschrieben. Livingstonae Universitatis Americanae. Quam in omnibus Acadam i cis, rite Legitim eque Constitutls aut hic aut ubique gentium usus laudabilis et antiquus esset, ut viri qui vel literis vel artibus ingenuis vel quibuslibet studiis liberalibus non minus diligenter quam feliciter operam dederunt se interea recte atque honeste gereutes adornorentur alique eximeo honore et ad meritam diguitatem attol lerter quam nos, per leg es Reipublleae IVostrae Potentialem amplissimam insigniendi decorandique titulis Acadenaicis; et promovendi ad gradus in sa -.ra Theologin Artibun ae Hedieinia viros bene merentes tenamus, nos igitur, hac auctoritate praediti, ususque antique haud immemores, judicavimus atque, concilio convocato decrevimus, virum egregium studiis optimis deditum (Name) de cuius profectu m Literis et Artibus et pro bis moribus satis compertum exploratumque habemus dignum atque idoneum qui honoretur ut Vir Doctus altissimo dignitatis gradu, quare uno animo et creavimus et feoimus eum Philosophiae Doctorem eique omnia jura et privilegia quae ad illium gradum attinent, dedimus et concessimus. Haec Omina Qu idem et Singula vobis bona fide testamur per literas presentes, sigillo nostro et chirographo Praesidis Universitatis praefatae com- munitas, hoc quintodecimo die mensis Augusti Annoque Domini nostri millesime octingentesimo septuagesimo septimo. Mit dem Siegel Livingston University America und neun Unterschriften versehen. Hierzu gehört auf einem Quartblatt eine Beglaubigung über die Ausstellung des Diploms mit der Unterschrift des Chancellor of the University Haddonfield, New-Jersey. Wo dieser Ort liegt, ob er überhaupt existirt und eine Universität hat, ist nicht zu ermitteln gewesen. Dem mit diesem Diplom Beschwindelten ist es von seiner vorgesetzten Behörde untersagt, den Doetor- Titel zu führen. Vermischtes. Mainz, 21. Januar. Es ist hier in der letzten Zeit häufig bemerkt worden, daß an Sonntagen die in den Schaufenstern ausgelegten Maaren nicht derart verdeckt sind, wie es die bestehenden Bestimmungen über die Sonntagsfeier vorschreiben. Die Polizeioerwaltung hat daher Ende verflossener Woche angeordnet, daß die Schaufenster sämmtlicher Geschäfte solcher- M. T.) >en und mfl6en verhängt oder geschlossen sein müssen, daß die Maaren von ver Straße aus nicht gesehen werden können. Die Schutzleute haben den Auftrag erhalten, genau darauf zu achten, daß diese Vorschrift gehandhabt wird. Zuwiderhandelnde werben zuerst verwarnt, im Wiederholungs- salle sollen die bestehenden Bestimmungen in strenge Anwendung gebracht werden. Am versoffenen Sonntag ist bereits eine Anzahl hiesiger Gesckäftsleute verwarnt worden. (? 1 Leonberg, 20. Januar. Der außerordentliche Zulauf von Handwerksbursch' das freche Auftreten derselben beim Betteln veranlaßten die hiesigen Kollegien, zum Schutze der Einwohner wieder ein Arbeitsgeschenk etnzuführcn; es wurde aber zugleich festgesetzt, daß nur -solche es erhalten, welche eine Stunde lang Holz gesägt oder gespalten haben, wozu im untern Rathhausraume Holz, Sägen und Beile bereit gehalten werden. Das Ergebmß war binnen rinem Monat folgendes: Gearbeitet hatten 203 Mann; hiervon erhielten nach hrer Wahl je 20 A 177 Mann, und Sui-P- mit Fleisch 26 Mann. Der Zulauf hat seit Einführung dlei-s Arbeitsgeschenkes merklich abgenommen. Im vorigen Winter kamen hier durchschnitt ich rm Monat 572 Mann zum Geschenk, im laufenden Winter bis letzt nur 203 Mann. Bis jetzt wurden 12 Raummeter Holz gesägt und gespalten. Am liebsten arbeiten die Württemberger, ihnen nahe kommen die Baiern, am ungernsten greifen nach den hiesigen deutsche^unv ^Urgeschichte berichtet die „Landpost": Der hiesige Taglöhner Gq. Riedtnger bedurfte 20 3t, welche ihm der hiesige Bürger Christoph Hoffmann unter -folgenden Bedingungen lieh: Anstatt 20 3t werden 22 3t. geschrieben, ^^dinger zah wöchentlich 50 A Entschädigung; ferner erhält derselbe einen alten Rock um 10 gegen wöchentliche Za^ung von 30 Der Schuldschein lautete: ein baares Darlehen 20 hiezu mehr geschrieben 2 3t, zus. 22 3t\ für einen alten Rock 10 der Zins aus 32 3t, in 60 Wochen macht 48 31., Gesammtsumme 80 3t, da die Summe im Betrag von 80 3t tim 24. December 1878 abbezahlt wurde und von den 32 3t wöchentlich 80 zu ent- TtC^tCn — Die Berliner „Tribüne" berichtet: Einen drolligen Zwischenfall hatte die Donners- taas-Sitzung des Abgeordnetenhauses aufzuwetsen. Herr Lasker hatte auf eine Entgegnung des Abgeordneten von Schorlcmer bemerkt, daß die Ausfälle auf die Juden auf ihn denselben Eindruck hervorbrächtcn, als wenn er, Lasker, durch ein schmutziges Dorf reite. Laurer wutztt darauf einige Minuten lang in seiner Rede pausiren, solch eine stürmische Heiterkeit hatte sich ob dieses rhetorischen Bildes aller Seiten des Hauses bemächtigt. Ein Raphael aus dem Centrum hatte nichts Eiligeres zu thun, als eine Skizze, „Lasker durch ein schmutziges Dorf reitend", zu zeichnen, die unter fernerer großer Heiterkeit die Bänke des Hauses durchwanderte. Auch Präsivent v. Bennigsen mußte beim Anblick der Skizze herzlich lachew — Im Nachtrag des Gothaischen Kalenders findet sich unter der Rubrik „Frankreich die Angabe- „Graf H. Griebenow de Paderno, Attache bet der Gesandschaft von San Marino." Wozu es der Mensch in dem Republtkchen San Marino doch bringen kann - wenn rr Geld hat. Nach der „Berliner Volkszeitung" ist Herr Griebenow der Sohn eines dortigen Ackerbürgers, der durch sein Bauterrain zum Millionär wurde. Griebenow jun. wurde, wie die böse Welt behauptet, um seiner Schwärmerei für eine hiesige Soubrette ein Ziel zu fegen - auf Reisen geschickt; er ging nach Parts, und siehe da, die Republik San Marmo machte den verdienstvollen jungen Mann zum Grafen und Attachä. Bekanntlich liegt diese 7000 Seelen wählende Republik auf einem sehr trockenen steilen Felsen, und da sie des befruchtenden Goldes nötbiqer bedarf als die auf dem Felsen sprossenden Pflanzen des Nachtthaues, so verkauft sie Dinge, welche in der Luft hängen- Orden, Titel, Ehrenämter. In dieser Republik wimmelt cs von Herzogen und Grafen und sie exportirt mehr Orden und Adelsdiplome, als sel^der Kirchenstaat bis zu Zetten Pius IX. jemals gethan. Der Verschleiß dieser allbeliebten Spielzeuge hat den Marinensern viel Geld etngebracht und wie der Graf Griebenow de Paderno beweist, fehlt es an Ehrgeizigen selbst in Deutschland nicht, welche dem Handel der Marinenser zu dauernder Blüthe verhelfen. Es wäre interessant, zu erfahren, wie hoch em „martntrter Nord bauten, 16. Januar. Gestern kam vor dem hiesigen Criminalgericht ein zweiter Betrugsfall wegen mehr berechneten als gelieferten Branntweins zur Verhandlung. Der als sehr vermögend bekannte Brennereibesitzer Bruno Schulze hatte sich zu verantworten. Derselbe Hat seit einer Reihe von Jahren, so lange der Branntwein noch nach Gemäß verkauft wurde (seit Neujahr 1878 geschieht der Verkauf nach Gewicht), seine Branntweinabnehmer nach einem gewissen Reglement gewerbsmäßig betrogen, indem er, ebenso wie die im vorigen Monat ver- urthetlten Brennereibesitzer Möge & Türcke, in den Facturen eine höhere Literzahl Branntwein berechnete, als er in Wirklichkeit geliefert. Um nun zu wissen, wie viel er dabet nebenher verdiente, vielleicht auch, um bei etwaigen Reclamationen tnformirt zu sein, führte Schulze in seinem Memorial eine Chiffre-Schrift, welche durch Zahlen bie zu viel berechneten Literzahlen darstellte. Die Anklage basirt auf $• 263 des Strafgesetzbuches, wonach Schulze beschuldigt wird, in der Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögensvorthetl zu verschaffen, das Vermögen Anderer dadurch beschädigt zu haben, daß er durch Vorbringen falscher Thatsachen einen Jrrthum erregt. Eingeräumt werden 1477 schwerere Fälle (die leichteren, welche ein paar Tausend betragen sollen, sind unberücksichtigt gelassen), unter welche diejenigen fallen, bei denen die Differenz 10 Liter und darüber beträgt, sowie diejenigen, in welchen falsche Tara in Ansatz kam (über 3 Kilo). Die Königliche Staatsanwaltschaft beantragte 2 Jahre Gefängniß, 15,000 3t. Geldbuße und 2 Jahre Ehrverlust. Nach längerer Berathung lautet die Entscheidung des Gerichtshofs auf 2 Jahre Gefängniß, 10,000 3t Geldbuße event. noch 2 Jahre Gefängniß, sowie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 1 Jahr. Handel und Verkehr. Frankfurt, 23. Januar. (Fruchtbericht.) Weizen ab unserer Umgegend 3t. 18^4 bis i/2. Mit fremdem frei hier wenig gethan, 18V2—19^2, hoch fein über Cours. Roggen Prima 3t 15^ andere Sorten 3t 13-I4y2. Gerste .3t 17*/2—19 je nach Qualität und Herkunft. Hafer 3t 12—13*/2, wirklich feine Maare über Notiz. .Mehl ruhig und Preise stramm gehalten. Futterstoffe noch immer verlassen. Raps und Rüböl ruhig. Mehl Nr. 1 3t 39, Nr. 2 3t 35, Nr. 3 3t. 31, Nr. 4 3t 27, Nr. 5 3t 21. Roggenmehl «/, (Berliner Marke) 3t 22, do. II (Berliner Marke) 3t 19. Weizen, effektiv hiesiger ab Bahnhof hier 3t 19.—, ab unserer Umgegend 3t 18.25—18.50, do. fremder je nach Qualität 3t 18—19, Roggen, je nach Qualität 3t. 13—15.—, Gerste 3t 15—17.50, Hafer 3t 12.50-14, Kohlsamen 3t. 27—28, Erbsen 3t. 19—23, Wicken 3t 15—16, Linsen 3t. 17—23. Rüböl, detail 3t 68. Stimmung ruhig. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoügewicht — 100 StiloJ Irischbäcker in Gießen. Sonntag den 26. Januar. Ludwig Kroneberg, Marktstraße. Hermann Vogt, Seltersweg. Gufitav E^er, Lindenplatz. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde suGießen. Gottesdienst: Sonntag den 2 6. Januar: Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 26. Januar bis 1. Februar besorgt Pfarrvicar Schöner. Aeilgeöoleues. 333) Mehrere sehr feine Damen Winter- Mäntel werden sehr billig abgegeben. I. Rothenberger, Lindenplatz Waschklummern -empfiehlt billigst U$5 W. Kohlermann, Holzwaarengeschäft, Neustadt 56. Die Dampf-Kaffee-Brennerei D. Daniel W we. in Godesberg hat den Preis ihres vorzüglichen Kaffee's mif 3t 1.70 per Pfd. herabgesetzt. Alleinige Niederlage für Gießen und Umgegend bei Herrn (501 W. Heuser am Kreuz. 461) Eine zweistöckige Scheuer von gesundem Eichenholz, 9 Meter lang, 9 Meter breit, ist auf den Abbruch ru verkaufen bei Wilhelm Krug zu Beltershain.^ Geräucherten Speck, prima Qualität, per Pfd. 40 Pfg., empfiehlt Gottlieb 462) Wetzlar, Langmfie. 422) Wild-Geflügel, delicate eiu- Semachte Russische Früchte, offertrt illiaft H. Lanekowuky, Eydtkuhnen. Allgemeine 334) Neue und gebrauchte Sophas, Stühle, Tische, ovale Spiegel, ein- und zweithürige Kleiderschränke, Betten und dergl. verkauft zu äußerst billigen Preisen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Gut assortirtes Lager wollener Strickgarne — ein rein gekämmtes Garn — per Pfd. schon au <3t. 2.30, bei Theodor Müchter^ 392) S-llterswea 79. Gebrannten Kaffee, feinste Sorten zu 1.60, Jt 1.80, i) C. R. Textor. la. Schinken la. geräucherten Speck la. Schmalz...... Corned Bees in Büchsen „ ,, im Ausschnitt In der Serie gezogene — am 1. Februar a. c. sicher gewinnende Cöln-Mindener Thl. 100 Loose, Hauptgewinne: 3t 180,000, 30,000, 12,000 rc., sind zu 3t 880, und nach Vorauskiirzung des geringsten Gnvinnes Ganze ä 3t 350-, Halbe ä 3t 275. , Vrertel ä 3t 137 50, Zehntel U3L 55 und Zwanrigftel Antheile r» 27 50 noch vorrathlg nn Bank, und Feinstes Westph. Rauchfleisch, zum Roheffen Bratspeck Gothaer Cervelatwurst • • Rothe Jungenwurst mit Einlage . Weiße „ » Augsburger Rollschinken . • • Nußschinken Trüffelwurst Sardellenwurst xxxx*xxxxxxxx\xxxxxxxxxxxx « Speciafität. $ Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Poflwerthzeichen bestehen in Gießen: 1) bei Herrn Louis Wenzel, Seltersweg. 2) „ C. F. Semmler, Wallrhorstraße. 3) „ „ Heinzerling Sf Tribus, Kreuz. 4) „ „ I. W. Kurz, Neustadt. 5) „ „ Emil Orbig, ReichensandBahnhofsstraße. Vertragsmäßig sind die Herrn Verkäufer verpflichtet, stets eine entsprechende Anzahl von Postwertzeichen vorräth'g zu hatten, dieselbe nach Bedarf rechtzeitig zu ergänzen und die einzelnen Marken zu keinem stöberen, als dem Betrag ihres Wertstes an das Publikum tm Allgemeinen während der ganzen Zeit, in welcher das Geschästslocal des Verkäufers geöffnet ist, jedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden der Orts-Postanstalten abzug.ben. Gießen, den 23. Januar 1879. Kaiserliches Postamt. Lochmann. Hostverfleigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 3. Februar 1879, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Strangswiese und Unterwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Eichen 1 1,5 2 60 Kiefern 31,9 46 133,4 5505 B. Bau-, Werk- und Nutzholz 20 Eichenstämme mit 4,40 Festmtr., 522 Fichtenstämme mit 212,36 Festmtr. bis zu 34 Centimtr. Durchmesser, 5 Eichenstangen mit 0,50 Festmtr., 867 Fichtenstangen mit 42,09 Festmtr. Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Die Großh. Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies n den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 24. Januar 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 508) A. Bramm. Hostversteigerung im Licher Stadtwald, District Plattenwald. I. Montag den 3. Februar, | 219 Eichenstämme von 16—57 cm Durchmesser und 2 — 16 m Länge, 12 Fichtenstämme, 11 Buchen- u. Hainbuchenstämme, 190 Eichen- und Buchen - Wagnerstangen, 48 Fichtenstangen. Die Stämme sind sämmtlich aus der Heege gefahren u. liegen am Hatten- roder Vicinalweg. 11. Dienstag den 4. Februar, 70 rm Buchenscheitbolz, 120 „ Buchen- u. Eichenprügelholz 150 „ desgleichen Stvckholz, 3000 Buchen- u. Eichen-Wcllen, 4000 Durchforstungs - Wellen im Kleinenhäuserberg, 42 rm Turchsorstungsreish., Länge zu Bohnenstangen geeignet. Der Anfang ist jedesmal am Hatten- röder Vicinalweg am Licher Feld Morgens 9 Uhr. Lich, den 23. Januar 1879. Großh. Bürgermeisterei Lich. 507) Vogt._________ Montag den 27. Januar, Nachmittags '/r2 Uhr, werden in der Wohnung der Pauline Frank Ww. im Hause des Herrn Louis Kauf in der Reichensand-Bahnhofstraße dahier 2 Sopha, 2 Bettstellen mit Bettwerk, 1 Commode, Tische, Stühle, Spiegel, 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank mit Aufsatz, 1 Nähmaschine, Küchengeräthe und sonstiger Hausrath öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 24. Januar 18/9. 502) M. Pilger, Maffecurator. Dienstag den 28. Januar 506) Vormittags 11 Uhr, soll in der Schwarzlach eine Arbeiterwohnung auf den Abbruch versteigert werden. 510) Ein Haus mit elegantem Laden in bester Lage der Stadt ist unter günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. Aermietstungen. 500) Ein Familienlogis zu vermiethen im untersten Stock meines Hauses (frühere Herbert'sche Bleiche), bestehend aus 3 Zimmern und Küche, sowie in Mitgebrauch der Waschküche und des Bleichplatzes und dem dazu gehörigen Grabgarten. ___@1JDefcu61_ Oimmer mit Bett zu vermiethen. (Q 504) Schloßü'sse B. Nr. 8. 426) Die Wohnung des Herrn Professor Dr. Seuffer t ist wegzugshalber per 1. April d. I. ganz oder getrennt zu vermiethen. A. Geisse. 474) Zwei ineinandergehende Zimmer zu vermiethen. Grünbergerstraße B. 150. 54) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör ist auf den 1. April eoent. auch früher zu vermiethen. Carl Stü ck r ath. 355) Möblirtes Parterrezitstmer zu vermiethen bei I. Jutzi, Gartfeld. 307) Eine vollständige Wohnung nebst Stallung, Heuboden, ein Stück Grabland und eine große Lagerhalle zu vermiethen; auch kann dieselbe getrennt abgegeben werden. I. G-Unverzagt, Gartfeld. 287) Laden und Wohnung zu vermiethen. Kaplansgasse 218. 242) Mansardenwohnung mit Wasserleitung an eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres bei d- Exped- d. Bl- vermischte Anzeigen. 503) Ein junger schwarzer Schäferhund mit gelben Läufen und Schnauze ist entlaufen. Auskunft über denselben bittet man an W. Euler in Krofdorf gelangen zu lassen._________________________________ Rrstsuralion ?. Gambrinus. Samstag den 23. Jan : (■CMSisg; - Soiree des Lieder- und BakadrnsängerS Beck aus Würzburg. Programm : Leichtes Gepäck, Lied von Naumann, Glockengeläute, Ballade „ Hö.lze l, Frühlingstoaste. . . „ Fischer, Der Trompeter. . . „ Speier, Schlaf'wohl Du süßer Engel Du . - - „ Abt, Kärntner Lied: „Der kann verschiedene Kärntner Lieder", 500000 Teufel, Wiedersehen . . . . „ Waldmann. u. s. w- Inzwischen famose komische Lieder, gelungene Couplets und Potpourris. (509 Heute, Freitag Abend: Restauration. Stein. Agenten für Tapeten mit 20% Prov. gesucht durch Hudoif Mosse, Frankfurt a M unter A. Z. 36. (359 Verantwortliche Redactwn: A. Scheyda. — Druck und Verlag Ziehener CConcertdJerein. Drittes Concert Sonntag den 26. Januar 1879, Abends präcis*) 5 Uhr, im €?twb*aaie unter Leitung des Grossherzoglichen Universitäts - Musikdirectors, Herrn A.. Zeichner und unter gefälliger Mitwirkung der Fräul. jpolyxene Hoffmann aus Berlin (Alt) und des Herrn Kmile Säuret aus- Paris (Violine). I. Theil. 1) Ouvertüre, Scherzo, Finale für grosses Orchester von Bob. Schumann, 2) Arie der Penelope: „Ich wob dies Gewand“ aus „Odysseus“ .........„gyMax Bruch. 3) Concert für die Violine mit Orchesterbeglei- fi tung in Fis-moll.........Ernst. II. Theil. 4) Arie des Sextus: „Ach nur einmal noch im Leben“ aus „Titus“ ....... „ 5) a) Romanze in F-dur | für Violine mit „ b) Ballade u. Polonaise | Orchesterbegleitung „ g6) Symphonie Nr. 13 in G-dur . . . . „ (Zum erstenmale.) W. A. Mozart. L. van Beethoven, H. Vieuxtemps. Jos. Haydn. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricke r’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der R udolp h’schen Musikalienhandlung ä dl. 2. (Sperrsitz ä dl. 3.), (nur bei Bestellung bis Freitag Abend sicher) zu haben. *) Nach dem Anfänge eines Stückes bleiben die Saalthüren bis zum Ende desselben geschlossen. (421 Des Glatteises wegen wird die 1. dram. Vorlesung im Hause des Herrn Pfarrer Schlosser statt find en. 5i4) Herltt Nölting. der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr Pietsch) in Gießen. Tüeater in Giessen. (Cafe E.cib.) Sonntag den 26. Januar, Neu! Lin alter Hessischer Corporal oder die Heimkeh- di.s Invaliden an- Sibirien. Vaterländisches Charaktergemälde in 5 Acten von Rhei nhardt. Kasseöstnung 7 Uhr — Anfang V-8 Uhr. 505) Die Direetio». Dir Dampf-Kassee-Brrnnerei von D. Daniel Wwe., Godesberg, empfiehlt ihren bis jetzt an Güte und Aroma unübertroffenen Kaffee. Derselbe zeichnet sich sowohl in seiner Feinheit, als auch durch seinen kräftigeu Geschmack in jeder Weise gegen alle anderen Kaffee aus, demzufolge hat sich mein Kaffee in weiten Kreisen ein großes Renommö erworben. Alleinige Niederlage für Gießen und Umgegend bei Herrn 224)_________________________ 428) Ein gebrauchtes, gut erhaltenes Billard zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl- Sonntag den 86. Januar: Große Versammlung siimmllicher Cigarren- und Tabaksarbeiter Gießens und Umgegend tut Saale des Prouienadenhauses in Gießen. Tagesordnung: „Die Tabakssteuerfrage." 515)____________Anfang Nachmittags 2 Uhr.________________ 512) Restauration Scfjueff. Heute Freitag den 24. u. Samstag den 23. Jan., Abends 7% Ubr i Soiree znusicale der Baretten-Gesellschaft €'. Gärtner aus Hamburg. 492 Staufenberg. Sonntag den 26. Januar feiert die Gemeinde Staufenberg den Gedenktag der Wasserleitung. Um 3 Uhr: Zug durch die Stadt. Von 4 Uhr: Tanzmuflk. Hierzu laden ergebenst ein die Wirthe Fink, und Hammel» Heuser, Kreuz. Restauration ?um „Stern". 513) j Samstag Abend: Wien er Schnitzel mit Kartoffelklös. 482) Ein zugfeftes Pferd zu kaufen gesucht. Näheres Neustadt Lit. D. 193 im Laden. Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6«, 12 4«. Dillenburg 6« 12, 4«, 9». Siegen 645, 12. (71 Wetzlar 6", 8», 9«, 12, 4", 7«, 9<