Zweites Blatt Sonntag, den 23. März 1879 Nr. 70 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS, ninrmHmOTWWMsmK beiden erlöst. [(ebenen. (fout^ PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Äringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. ,ng Sonntag us statt- M, » groß!» 4 '"rasche 4 175 T kostbarste ^'uer Freund In 6r >st brr bcfte non dem Fü, ich 1,r Jobaunel rv fltnchllich vtr, selbst, nach dop »Mnng, gegen 8>br[6itoetben 'tn ctorungtii tin iS > ch- empfohlen iwngtn übtr die swt btrtttS dem e mm 5 Ft. fteie bei 10$. freie 8er» °"d d-u. ML—'— Meßmer Mneiger AiM- Amtsb!s!t für in Kreis Gieße«. ä>,ut w*. Kak,- 7^ “ . ’Aro* Die Musterung und Loosziehung der Militärpflichtigen des Kreises Gießen für das Jahr 1879 findet an den nachgenannten Tagen statt und zwar: I. Zu Grünberg im Gasthaus zum Rappen Montag den 21. April, Vormittags von 83/4 Uhr an: Musterung Oer Militärpflichtigen der Gemeinden Allertshausen, Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf und Lumda; Dienstag den 22. April, Vormittags von 83/4 Uhr an, derjenigen der Gemeinden Odenhausen, Oueckborn, Reinhardshatn, Rüddingshausen, Saasen, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain. II. Zu Gießen im Saale des alten Rathhaufes Mittwoch den 23. April, Vormittags von 73/4 Uhr an. Musterung Der Militärpflichtigen der Gemeinden Allendorf a. d. Lumda, Alten-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden und Daubringen; Donnerstag den 24. April, Vormittags von 73/4 Uhr an, derjenigen der Stadt Gießen; Freitag den 23. April, Vormittags von 73/4 Uhr an, derjenigen der Gemeinden Großen-Buseck, Hartenrod, Heuchelheim, Klein-Linden, Lollar, Mainzlar, Oppenrod und Reiskirchen; Samstag den 26. April, Vormittags von 73/4 Uhr an, derjenigen der Gemeinden Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Treis a. d. Lumda, Trohe und Wieseck; Montag den 28. April, Vormittags von 73/4 Uhr an, Loosziehung (auch der in Grünberg Gemusterten). III. Zu Lich im Rathhaussaale. Dienstag den 29. April, Vormittags von 9Vi Uhr an, Musterung ter Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Allendorf a. d. Lahn, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dors-Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich und Großen-Linden; Mittwoch den 30. April, Vormittags von 91/» Uhr an, derjenigen der Gemeinden Grüningen, Hausen, Holzheim, Hungen, Inheiden, Langd und Lang-Göns; Donnerstag den 1. Mai, Vormittags von 9V4 Uhr an, derjenigen der Gemeinden Langsdorf, Leihgestern, Lich, Münster, Muschenheim, Nieder-Bessingen, Nonnenroth, Obbornhofen, Ober-Bessingen und Obet-Hörgcrn; Freitag den 2. Mai, Vormittags von 91/» Uhr an, derjenigen der Gemeinden Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinbach, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Billingen und Watzenborn mit Steinberg. Samstag den 3. Mai, Vormittags von 9y4 Uhr an, Loosziehung. Besondere Bestimmungen. 1) Zur Musterung haben sich bei Meioung der gesetzlichen Strafen, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogthum Hessen oder einem andern Staate des deutschen Reiches angehörigen Militärpflichtigen, welche • a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domicil — ihre Heimath oder ihren ständigen Wohnsitz — haben und sich nicht in einem anderen Theile des Großherzogthums Hessen oder einem anderen Staate in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaften aushalten; b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- oder Wirthschaftsbeamten, Handlungsdiener und Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aufhalten, oder die Universität Gießen oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstalt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; c) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten im Auslande geboren sind, und weder im Großherzogthum Hessen noch in einem anderen deutschen Staate Domicil besitzen oder sick aufhalten; und im Jahre 1859 geboren sind; ferner Sämmtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1878, bezw. 1877 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Nummer disponibel geblieben, d. h. nicht einberufen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind Diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst ertheilt worden ist. 2) Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre Loosungsscheine mitzubringen. 3) Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter, Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugnisse vor dem zur Musterung anberaumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. , , Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termin vor der Ersatz-Commission einzufinden. Zurückstellungsansprüche sind vor dem Musterungstermine bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei oder spätestens in dem Termin vorzubringen. Verspätete Gesuche haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. .... . .n 4) Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwache u. s. w., so ist dieß durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epilepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten. 5) An der Loosziehung persönlich Theil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für Diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht anwesend sind, zieht ein Mitglied der Ersatz-Commission das Loos. , 6) Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige bie auswärts sich aufhaltenden schriftlich — auf Grund der ihnen k. H. bereits zuge^an^enen Stammrollen zu der Musterung,b^ä"laden. Die Großherzoalichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren ’/4 Stunde vor der bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschäftes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. politisch Wochenübersicht. Das Befinden unseres Kaisers (welcher heute in sein 83. Lebensjahr eintritt) ist trotz des neulichen Unfalls ein befriedigendes; wenigstens konnte er sich den Regierungsgeschäften fast ohne Unterbrechung widmen. Der Reichstag beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Reichsbaushalts- Etat. Von allgemeinerem Interesse waren indeß, da das ewige Hin- und Herreden über die zoll- und handelspolitischen Fragen ermüdend wirkte, nur die Verhandlungen über den Militär- und den Marine-Etat. Bei Berathung des ersteren brachte ein süddeutscher Abgeordneter das Project eines europäi- schen Staatencongreffes zum Zweck einer allgemeinen Abrüstung zur Sprache, fuhr damit aber glänzend ab, indem sich nur ein paar Centrumsmänner, die Socialdemokraten und der Abg. Sonnemann für den betr. Antrag erklärten, während die Regierung sich gar nicht darüber zu äußern nöthig fand. Bei dem Marine-Etat wurde wieder der Wunsch nach Auskunft über die Ursachen des Untergangs des „Großen Kurfürsten" laut, blieb indeß auch diesmal unerfüllt. Die Interpellation eines elsäsier Protestlers über die Revision des elsaß-lothringischen Unterrichtsgesetzes, bet deren Besprechung ein Abgeordneter sich erlaubte, die deutschen Lehrer Banditen zu nennen, wurde von dem Unterstaatssecretär Herzog in gebührender Weise abgefertigt. Die Verhandlung über den Rechenschaftsbericht der Regierung betreffs des über Berlin verhängten sog. kleinen Belagerungszustandes endigte, da Graf Eulenburg die Maßregel hinreichend rechtfertigte, mit dem Uebergang zur Tagesordnung über die Petitionen wegen Wiederaufhebung der getroffenen Anordnung. Bemerkenswerth war dabei ein kleiner Zwischenfall. Als der socialistische Abg. Liebknecht erklärte, es sei Erfüllung einer Parteipflicht gewesen, wenn er bei einem Hoch auf den Deutschen Kaiser nicht ausgestanden sei, und schließlich gar von der Eventualität einer „deutschen Republik" sprach, erhob sich ein so gewaltiger Sturm der Entrüstung im Hause, daß der Präsident sich veranlaßt sah, dem Redner zur Strafe — mit der Entziehung des Wortes zu drohen! Die zweite Kammer der hessischen Landstände vertagte sich am 17. März aus unbestimmte Zeit. In dem Stande der Dinge zwischen Berlin und Rom hat sich nichts verändert. Papst Leo hat zwar neulich wieder einmal (in einem Schreiben an den Erzbischof von München) seinen Wunsch nach Wiederherstellung des Friedens bezeugt und versichert daß er diesem Ziele fortwährend seine Sorge zuwende; aber die päpstlichen Betheuerungen friedfertiger Gesinnung verlieren Angesichts der kriegerischen Kundgebungen der ultramontanen Parteiführer in Deutschland allen Werth. Was für ein Jntereffe kann der preußische Staat an einem sog. Ausgleich haben, wenn z. B. der bekannte Caplau und Reichstagsabgeordnete Majunke in einer Wählerversammlung offen erklärt, ein eventueller Friedensschluß zwischen Staat und Kirche sei keineswegs als Ende des Kampfes anzusehen, die katholische Kirche habe vielmebr die Mission zu streiten, bis sie trtumpbire, der Kampf werde sich daher auch nach einem — übrigens augenblicklich noch in weiter Ferne befindlichen — Friedenssckluß wieder erneuern müffen 1 Die Staatsregierung hat gegenwärtig um so weniger Anlaß zu einem über das bisherige Maß hinausgehenden Entgegenkommen, als öte Centrumspartei durch die schimpflichen Enthüllungen, welche die Marpinger Proceß-Verhandlungen über ihr Treiben gebracht haben, eine entschiedene Niederlage erlitten hat. Uebrigens dauern die Verhandlungen mit dem Vatican noch fort. Der Schweizer Bundesrath hat der Bundesversammlung den Antrag zugehen lasten, auf die Berathung der Gesuche um Wiedereinführung der Todesstrafe nicht einzugehen. Der Antrag ist jedoch von dem Ständerath mit 27 gegen 16 Stimmen am 20. dss. abgelehnt worden. Die Todesstrafe ist nun, mit Ausnahme bei politischen Vergehen, in der Schweiz wieder ein« geführt. In Oesterreich-Ungarn trat fast alles politische Jntereste vor der entsetzlichen Katastrophe, welche über die Theißniederung heremgebrochen, in den Hintergrund. Szegedin, die zweitgrößte Stadt Ungarns, ist nicht mehr: gegen 2000 (?) Menschenleben sind dem wütbenden Element zum Opfer gefallen, von 10,000 Gebäuden 8 bis 9000 zerstört! Der Kaiser hat aus Anlaß des furchtbar en Unglücks den Wunsch ausgesprochen, daß die zur Feier er Hyeii. seiner silb.rnen Hochzeit beabsichtigten Ausgaben den Nothleidcnden zugewendet werden möchten, und sich ai die Unglücksstätte begeben, um mit eigenen Augen zu sehen und persönlich Trost zu spenden. Auch die bisher in Irland zum Besuch weilende Kaiserin hat unter den obwaltenden Umstände» ihre Rückkehr in die Heimath beschleunigt. Der Unglücksfall findet allgemeine Theil- nähme, besonders in Deutschland, wo sich ein Centralcomitö zur Veranstaltung von Sammlungen für die Ueberschwemmten gebildet hat. Ja Rußland wächst die nihilistische Bewegung von Woche zu Woche: in Odessa wurde jüngsthin wieder ein hochgestellter Beamter auf Grund eines Urtheils des geheimen Executivcomitäs meuchlerisch ermordet, in Petersburg eine nihilistische Druckerei und Verlagshandlung entdeckt, bei welcher sogar Osfictere betheiligt gewesen sein sollen I Das englische Volk hat in gewohnter Anhänglichkeit an fein Herr- scherhaus die Vermählung des Sohnes seiner Königin, des Herzogs v. Con- naught, mit der Prinzessin Luise Margarethe von Preußen, welche am 13. d. im Königsschloffe zu Windsor in Gegenwart des deutschen KronprinzenpaareS und des Vaters der Brant, Prinzen Friedrich Karl, stattfand, unter herzlicher Theilnahme mitgefeiert. Frankreich scheint seine Ministerkrisis noch nicht vollständig überwunden zu haben. Die Deputirtenk immer lehnte zwar den Antrag der Radikalen auf Versetzung der Ministerien Broglie und Rochebouet in Anklagezustand dem Wunsche der Regierung entsprechend ab und begnügte sich damit, das Verhalten der früheren Minister zu brandmarken. Da indeß die in der Majorität befindlichen Stimmen der Lmken die der Minorität nur wenig übersteigen, so wird der Sieg der Regierung vielfach als nicht vollständig genug angesehen und deshalb ein baldiger Rücktritt des Cabinets Waddington für wahrscheinlich gehalten. Mittlerweile schickt sich der neue Unterrichtsminister Ferry an, das Programm der Linken, welches bekanntlich in dem Worte Gambetta's: „Der Klerikalismus ist unser eige itlicher Feind" gipfelt, durch zwei wichtige Gesetzentwüise zur Ausführung zu bringen. Der eine bezweckt die Umgestaltung des oberen Unterrichtsralhs, aus dem das bisher darin vorherrschende klerikale Element gänzlich ausgeschlossen werden soll; der zweite, noch radikalere. will den sog. katholischen Universitäten die Berechtigung, akadem. Grade zu verleihen, entziehen und überhaupt allen nicht autorisirten religiösen Ordensgesellschaften das Recht, Unterricht zu errhetlen, nehmen. Durch Genehmigung dieser Vorlagen würde besonders den zahlreichen Jesuitenschulen das Todes- urthell gesprochen. Die schwarze Internationale begreift denn auch, daß nunmehr auch für Frankreich der Kulturkampf ernstlich beginnt, und fällt über die Regierungsvorlagen mit förmlichen Wuthausbrüchm her. Vermischtes. — Lorbeer mit Blutwurst. Auf dem Johannisberg zu Elberfeld fand am letzt» Sonntag das Benefiz des Komikers Dorp statt. Es befand sich unter den Kranz- und Blumenspenden, welche dem Beneficianten von Seiten des überaus zablreich versammelten Publikums geworfen wurden, auch ein größerer Lorbenkranz von wuchtiger Schwere, welcher mit dumpfen Schall auf die Bühne niederfiel. Als nach Schluß des ersten Aktes der Benefiziant die Tribute der Dankbarkeit in die Garderobe trug, entdeckte er in besagtem Kranz eine riesige ticit Lorbeerblättern umwundene — Blutwurst, welche sich die Jünger der Kunst mit einem Hoa auf ihren Geber trefflich schmecken ließen. „Immer nur Gemüse!" sagte Kalchas beim Anblick der Kränze, welche als Opferspenden auf den Altar gelegt werden. Hier gab es Gemüse mit Beilage. Berlin, 20. März. Zur Unterstützung der in Szegedin Heimgesuchten haben der Kmser und die Kaiserin 10,000 und bezw. 4,000 aus ihrer Schatulle angewiesen.ßu demselben Zweck wird in nächster Woche im Hotel des Ministeriums des Innern eine Soir« stattfinden, zu welcher Künstler ersten Ranges bereits ihre Mitwirkung zugesagt haben. ® i dieser Gelegenheit werden Compositionen vom österreichischen Botschafter, Grafen Szechenyi, un) Lieder vom Fürsten Rudolf Lichtenstein zum Dortrag gelangen. Berlin, 17. März. Ein Officier des Eisenbahnregiments ist mit Erlaubniß ves Chefs des großen Generalstabs, Feldmarschall Grafen v. Moltke, und mit einem Gelettschreibe« der hiesigen österreichisch-ungarischen Botschaft am Samstag Abend nach Szegedin abgereist, um daselbst an Ort und Stelle di- Verheerungen, welche die Ueberschwemmung angerichtet, anzr- sehen und über die Maßregeln zu berichten, weiche von den technischen Truppen zur Sicherung der Eisenbabndämme, Durchlässe und Brücken angeordnet und ausgeführt worden sind. Wien, 17. März. Heute wurde amtlich die Zabl der Häusereinstürzc in Szegedi« festgestellt, und zwar mit folgendem Grgebniß: In der Rochusfladt stehen noch 14 in der Oberstadt 56, in der Unterstadt 8, in der Jnnerstadt 1*2, mit dem Bahnhof zusammen 261 Die Gesammtzahl der Häuser Szegedin« betrug nach der „Reuen Freien Pesse" nicht w«mgcr als 9700. ' Allgemeiner Anzeiger. W. Nett iieltfirfl. en gros MN AltUs JUr „StflÖt MMN?", en detail empfiehlt sein großes affortirles Luger aller Sorten Filz- und Seidenhüte zu den billigsten Preisen. 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Mai im Rathhaussaale zu Lich Sk^güeiruna der Reserve- und Landwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. W ^' Äabln daher düienigeu Reservisten und Laudwehrmänner, sowie die Ersatz-Reservisten 1. Elasie welche ,,n galle einer Zu,berufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältniffe einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 17. März • Sivil-Vorsitzende der Ersatz-Commission des .Kreises Gießen. Dr. Hoffmann, Regiernngsratd. W „erfauft 6i x. W-°s weine1 St in kW flehender. 8 lende Srini Kar Drells Merung streng re die £26)____ Man ve Hof-J Buter | Zn ba Kreis 1 3 1 2 1 2 1 Gut sprechend Ferne ret tett, Pai fit H Der @i hat mir f bieft§ 2fr. Äermelung von sslcher liche Sch beschrn \v eine W'.tt dem natu noch von wurde. 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Mär, verlegt. anoV Der Vorstand. Unter höflicher Bezugnahme auf Obiges erlaube ich mir gebcnst mitzutheilen, daß ich am heutigen Tage das Tuch- und Herrengarderobe-Geschast des Herrn S. Flörsheim käuflich übernommen habe und 1422) Ein größeres Kapital gegen gerichtliche Sicherheit zu 5 % zu verleihen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Geschäfts - Eröffnung. 1717) Einem geehrien diesigen Publikum mache hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze eine Handelsgärtiierei „richtet hab- und halte mich zu allen in das Gärtnerfach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. .. ~ 4E,a Karl Berger, Grunbergerllr. B. 150. Mchüsl8-rlet)ergibe. 1769) Hiermit beehre ich mich, die ergebene Mittheilung zu machen, daß ich das von mir auf hiesigem Platze seit 25 Jahren betriebene Tuch- n. IlemnwHlmihe-liesdiäll Herrn Carl Heuzerotll käuflich überlassen habe. Indem ich für das mir so reichlich geschenkte Vertrauen ver- bindlichst danke, bitte ich, dasselbe auf meinen Nachfolger, dessen untenstehendes Circular gefälliger Beachtung empfehle, gütigst über- 1698) Der 2. L>toa meines ^au,cs Zimmer mit Zubehör) per 15. Juni zu vermietben. _________Emil Pistor. 570) Ein Logis von 4 Zimmern, Cabinet und Zubehör, bis 1. April beziehbar, zu vermiethen. L Huhn, Bleichstr. 37. 1292) Eine Familienwohnung und "ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neuenweg 134. unter der Firma Carl Heuzerotll fortführen werde. . Langjährige Thätigkeit in der Tuchbranche setzen mrch rn den Stand, allen Anforderungen zu entsprechen und glaube ich deshalb die Hoffnung aussprechen zu dürfen, daß mir das meinem Vorgänger bezeugte Vertrauen ebenfalls zu Theil werden wird und halte tch mich bei vorkommendem Bedarf bestens empfohlen. Ägerduö. Mittwoch den 26 d. M., Abends 8 Udr bei Herrn Carl Fuhr: ordentliche Generalversammlung. Taaesordnung ' 1) Rechnungsvorlage. 2) Voranschlag pro 1879/80. 3) Erneuerung des Theaters. Zn vermiethen eine Mansardenwohnung, bestehend in 3 Zimmern, 2 Cabinets u. Küche mit Wasserleitung, Kellerräumen und am 1. Mai zu beziehen. (1^25 Frankfurterstraße Nr. 32. 1738) Ein möblirtes Zimmer im dritten Stock an einen ruhigen Herrn zu vermie- tflen. Marktplatz A. 5. 1759) Gut möblirtes Zimmer nebst Cabinet mit schöner Aussicht ins Freie per 1. April zu vermiethen im Dr Webex- scheu Hause, Hauptbau, oberen Stock. 1789) Ein Logis zu vermiethen bei <^acob Thomas, Schiffenberger Weg. 1792) Der zweite Stock meines neu erbauten Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, abgcschl. Corridor nebst Zubehör, ist zu vermiethen. H. Rusag, Frankmrterstraße. 1805) Ein Zimmer, möblirt oder un- möblirt, zu vermiethen. . Adolf Hoß, Schießgarten. 1798) Ein Familienlogis 2 bis 3 Zimmer, Küche rc. zu vermiethen. Lit. 0. Nr. 1. 1538) Eine Scheuer mit Stallung zu vermiethen. Wo? sagt d. Exped d. Bl. 1804) Ein Logis von 4 Zimmern, Küche nebst Zubehör zu vermiethen. Adolf Hoß, Schießgärten. 1558) Scheuer nebst Stallungen und Hofraum zu vermiethen event. zu verkaufen. Bei wem? sagt d. Exped. d. Bl. Hol?- und Iournierhandlunst von H. Werner, Bismarckstraße 170, empfiehlt Fourniere in allen Holzarten, fertige aus dem feinsten französischen Maseru zusammengesetzte Wasch», Näh-, Nachttisch», Consol- und Kommodenplatten von 1 JC an, Mahagoni, per Meter feinste Maare- 1 JL, sämmtliche in dieses Fach schlagende Artikel zu äußerst billigen Preisen. Strohhüte für Herren und Damen werden aufs. Schönste gewaschen und fa?onnirt bei 1360)A. Fangmann. Pferde zum Schlachten, sowie todtes und unheilbares Vieh kauft zu verhältnißmäßig hohen Preisen. (217 Rudolph Müller, Wolfsmühle bei Station Braunfels. turen von Thurmuhren. 105) Empfehle für Umzüge gefälligste Benutzung meines Möbel- wagens. Billigste Preisberechnung. F. Fürst Wttw. 1655) Neue eiserne Pumpen und neue edmtUtvaaflcn, sowie alle in dies Fach einschlagenden Reparaturen, werden schnell und billigst besorgt von Karl Schmidt, Schlossermeister, Löwengasse 1730) Ein kleines Logis, mit etwas Garten beziehbar am 15. April an ruhige Leute zu vermiethen. __Kennel, am Riegelpfad. 1032) Eine Bel-Etage mit 5 dis 6 Zimmern rc. zu vermiehen bei Ing. Merz, R -Bahnhofsstraße. 1284) Möblirtes Stübchen zu vermiethen. Flügelsgasse Lit. A. Nr. 87. 1561) In meinem Hause (Neuenweg) ist der dritte (5k)cf, per Mai beziehbar, zu vermiethen. H ch- Bogt. 1634) Zwei incinandergehende schön möblirte Zimmer an 2 Studirende oder Einjährige zu vermiethen, auf Verlangen kann volle Beköstigung gegeben werden. Th. Lony. Z Ein Logis von 5 Zimmern in der Nähe des Main- Weser - Bahnhofs zu vermiethen und per 1. Mai zu beziehen. Näheres b. I. Blitz. 1629) Der 2. Stock meines Hauses, mit abgeschlossenem Corridor zu vermiethen. Th- Schmidt, Gartfeld. 1767) Im Unfertigen von Gartenspalieren, Hütten, Hallen, Waschpfahlen und allen sonstigen in dieses Fach einschlagenden Artikeln empfiehlt sich bestens Jacob Helfenbein, Marburger Straße. 1545) Ein bis zwei Schüler, welche die hiesigen Lebranftalten besuchen, werden in Pension gewünscht. Markt 8 32. **55 D. der Beilat Der «bgeholt 2 D auch im I A Exemplare Da, avergnädtgs Am ' -öniger den Gymna "afium zu Professor n btn Lehrer locken mitt! versehen. San ItlchSgmchii Moannrn. der BeU Aetzorv, v. Der stimmung z Körtg von stimvvrg! S 302 H S 302 a. Letchtf Darlehens vor bedingt vorliegende wer dergle an stch brr aussttzunge Tlllst.ost andern Ist und zugleij «tlbö. obt «tltfhaf, 3,02l> flnbi >Jnügt hi unb be ä?; h.6 **«ä,