Nr. 194. Freitag den 22. August 1879. 1 Meßmer Mmeiqer (] AiDZk- Md Amtsblatt für dkl Kreis Gieße«. &fi miinttn "ch blitbtn üge ihren Winter: bstkosten- Strasse. ÜF -iung). 3 g? des Willie Dtl. an Sin.' t) üchlben. us (1*. P )ct. fcmndta nt zu 1 betriebene , mchäl ö t gewesener S idt eichlichem M ren zu wollen, tungsvoü f fjOUj' llen in mein fr en chirurgisch ssern, W' >.L'' W Kznövtt, 'M*; /tu V' igsvoll Schmid' ifohr^J ui* Ä* Redactionsbureau r Expeditionsbureau r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Amtlicher Hheit. B e l a n n t m a cb u n g. Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis;, daß, nachdem eine Kuh des Großherzoglichen Bürgermeisters Lang in Wies eck an Lungenseuche gefallen ist, für die bezügliche Stallung, in welcher diese Kuh gestanden, und für die Ställe, welche im Umkreise von zweihundert Schritten um dieselbe liegen, Stallsperre verhängt wurde (stehe Art. 372 des Polizeistrafgesetzes und § 328 des Reichsstrafgesetzbuchs), daß ferner nach ausdrücklicher Vorschrift Großherzoglichen Ministeriums des Innern im Umkreise von drei Stunden um Wieseck von nun an Viehmärkte nicht mehr abgehalten werden dürfen, daß demgemäß Diehmärkte in Gießen bis auf Weiteres nicht stattfinden und daß schon der auf kommenden Dienstag den 26. August ausgeschriebene Diehmarkt ausfällt. Gießen, den 20. August 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V: vr. Hoffmann, Regierungsrath. Gießen, am 20. August 1879. Betreffend: Die Ausführung des Art. 1 des Gesetzes vom 10. September 1878, betreffend die Landes-Brandversicherungs-Anstalt. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, an die Erledigung unserer Auflage vom 9. Juli l. I. binnen 8 Tagen. I. V.: vr. Hoffmann, Regierungsrath. MMre—M—B—MMarregKM—BM—re—nMMBrereMM—3—remP—— III M11■'>11 ITinMIUMIMm !■■■!! II Aotitischer T-eil. Deutschland. Darmstadt, 20. August. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädtgst geruht: Am 3. August 1879 den Ober-Staatsanwalt bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg Dr. Maximilian v. Buri auf sein Nachsuchen, unter Ünerkennung seiner seitherigen treuen Dienstführung, mit Wirkung vom 1. Oc- tober !. Js. an, von seiner Dienststelle zu entlasten. Darmstadt, 18. August. Die Kunde, daß unter der Herrschaft der am 1. Oktober d. Js. in Kraft tretenden Civilproceß-Ordnung die Hülfsvoll- streckung in Mobilien gegen früher eine wesentlich beschränktere sein werde, hat sich rasch in den dabet interessirten Kreisen verbreitet, und z. B. bet dem hie« -gen Landgericht die Wirkung gehabt, daß in einer einzigen Woche der letzt- oerfioffenen Zett ein ganzes Ries Pfandprotokolle mehr als sonst verbraucht irurde. Es mag diese auffallende Thatsache auch auf den Umstand zurückzuführen fern, daß mit der neuen Organisation die Hülfsvollstreckungen in Mobilien von den Gerichtsdienern auf die Gerichtsvollzieher übergehen werden, unb die Gerichtsdiener nicht wenig zur Verbreitung der Kenntniß von der nach der neuen Gesetzgebung den Gläubigern ungünstigeren Stellung beigetragen. — Der neue Fürst von Bulgarien scheint bereits das Schicksal anderer Souveräne zu theilen und mit Zusendungen von Ordens- oder Geldbedürftigen überschwemmt zu werden. Wie aus besten Privatsecrctariat in hiesigen Blättern ielonnt gemocht wird, sieht sich dasselbe veranlaßt, mitzutheilen, daß Einsendungen von Gedichten, Büchern, Compositionen, Kunstwerken u. s. w. an den Klüften von Bulgarien nur dann eine Beantwortung erfahren können, wenn selche vorher bei der genannten Stelle angemeldet worden sind und die Zu- smdung ausdrücklich verlangt worden ist. Berlin, 18. August. Nach Ausweis des jetzt zur Vertheilung gelang- lkn Sprechregisters für die letzte Reichstags-Session, deren Berichte übrigens 2365 Druckseiten füllen, hat diesmal der Abg. Richter (Hagen) am häufigsten das Wort ergriffen. In 80 Sitzungen hat derselbe 163mal gesprochen, wählend Windthorst es nur auf 132mal gebracht hat. Dann folgt, mit weitem itbftande, der Abg. Rickert mit 95 Reden und Bemerkungen. An vierter Stelle erst findet sich Lasker 91mal verzeichnet. Kardorff hat es auf 75 Reden gebracht, Hammacher auf 70, Delbrück, Sonnemann und Graf Udo Stolberg nahmen jeder 48mal das Wort, Kleist-Retzow 40mal, Reichensperger (Crefeld) 3-mal, Bamberger 34mal, Stumm 33mal u. s. f. Der Reichskanzler hat diesmal ungewöhnlich oft gesprochen: 21 mal findet er sich als Redner ver- irerkt, darunter nur 8mol zum Zolltarif. — Ordnungsrufe sind 6 ertheilt, und zwar 2 durch Forckenbcck und Stauffcnberg, je einer durch Lucius und Seydewitz. — Die große Zahl der „persönlichen Bemerkungen" sind ein Symptom für die Lebhaftigkeit der geführten Debatten und die Schärfe der Ingriffe, die namentlich von freihändlerischer Seite abzuwehren waren. So haben Richter 18mal, Lasker 10mal, Bamberger 9mal Anlaß zu persönlichen Bemerkungen gehabt, Kleist-Retzow und Windthorst je 6mal. Bringt man die versönlichen und Geschäftsordnungs-Bemerkungen in Abzug, so haben „zur Lache" gesprochen: Richter 98mal, Windthorst 80mal, Hammacher 68mal, Mert 66mal, Kardorff 51mal, Lasker 50mal. — Die Zahlengruppirung schon giebt insofern ein Bild der Debatten, als sie erkennen läßt, daß wirth- schoftliche und finanzielle Fragen den Hauptbestandtheil der Berathungen bildeten. — In die Hetzereien der russischen Preste gegen Deutschland stimmt jetzt auch das officiöse Organ des russischen Reichskanzlers Gortschakoff, die „Agence generale Russe", mit folgendem Artikel ein: „Einige unserer Zeitungen greift.^ tie 'deutsche Politik mit einer Heftigkeit an, welche übel angebracht scheinen könnte, wenn sie nicht eine kindliche, der Unschuld nahe Naivetät verriethe. Der erlauchte Kanzler, welcher die Geschicks Deutschlands leitet, verfolgt die Jntereffen seines Landls, wie er es versteht. Man kann sich selbst über seine Rechnung täuschen, aber er täuscht sicherlich Niemand. Er hat ganz kürzlich selbst, bei Gelegenheit der großen, in den inneren Angelegenheiten Dentschlands eingetretenen Aenderungen, sein politisches Princip nut bemerkenswerthem Freimuth dargelegt. Fürst Bismarck hat sein Ziel, er geht entschloffen darauf los. Jeder, der ihn unterstützen kann oder will, um es zu erreichen, ist sein Freund. Nun, richtige Rechnung macht gute Freunde. — Gib, so wird dir gegeben, ist seine Devise. Wenn er so mit seinen Landsleuten verfährt, um so viel mehr muß er von diesem Grundsatz dem Fremden gegenüber Gebrauch machen. Es war daher ganz natürlich, daß er, als er einen Krieg mit Frankreich voraussah, die Freundschaft Rußlands suchte, um sich seinerseits eine wohlwollende Neutralität zu sichern, ohne welche das Unternehmen sehr gefährlich gewesen wäre. — Es war die Sache Rußlands, diese Lage zum besten Vortheil seiner Jntereffen abzuschätzen. Nach dem Kriege von 1870 mußte die Möglichkeit eines französischen Revanche-Krieges auf der deutschen Politik lasten und den hohen Werth der Freundschaft Rußlands aufrecht erhalten, welches damals seine ganzen Kräfte zur Verfügung hatte und in voller Activus- und Bündnißfreiheit war. Heute ist Rußland mit den Orient-Angelegenheiten beschäftigt, Europa selbst hat sich an denselben bethei- ligt; das republikanische Frankreich scheint festzuhalten an dem Bündniß mit England. Die Situation hat sich geändert. Es ist mithin natürlich, daß die Befürchtungen und Hoffnungen der deutschen Politik sich nach derjenigen Seite wenden, von wo Gefahr oder Sicherheit kommen kann, um so mehr, als der gute Wille, welchen man in London sucht, nicht unverträglich ist mit dem in Wien unterhaltenen Jntereffenbunde. In alle dem ist nichts Erstaunliches als das Erstaunen einiger unserer Publicisten. Sie würden klüger handeln, sich an diesen Beispielen zu begeistern, als sich darüber zu beklagen. Man kann gewiß nicht verkennen, daß diese vom Ballast der Traditionen losgelöste Politik eine neue Aera in dem Gang der Cabinete und besonders des unserigen inau- gurtrt. Aber sie hat wenigstens das Verdienst, daß sie keinen Raum für Illusionen, und in Folge dessen für Täuschungen und Vorwürfe läßt." Straßburg, 17. August. Dem „Pf. K." wird über die Auflösung der Turnvereine geschrieben: „Sie werden sich erinnern, daß ich Ihnen im Juni d. Js. mittheilte, wie die einheimischen, speciell aus Elsäffern bestehenden Turnvereine gelegentlich der Abhaltung ihres Gauturntages dahier durch vollständiges Jgnoriren der altdeutschen Turnvereine bei den Einladungen, durch Ausschmückung des Festplatzes mit den französischen Farben, durch Hinweg- laffung deutscher Fahnen und durch Ausschluß der deutschen Sprache beim Commando, bei Trinksprüchen u. dergl — eine Art deutschfeindlicher Demonstration verübten. Es versteht sich darnach von selbst, daß diese Braven auch letzthin die Thiersfeier in Nancy benützten, um sich dort „als die treuen Söhne Frankreichs" aufzuspielen. Einzeln, als „Bürger", zogen sie hier ab nach Nancy, um, dort angekommen, sich zu sammeln, die heimlich mitgebrachten Fahnen zu entfalten und damit die Bewunderung der „Stammesbrüder' einzuernten. Es war gar zu schön, und das „Elsäffer Journ", das für die Elsäffer in Einem fort eine Behandlung als Deutsche erster Klaffe verlangt, machte keinen Muckser dazu. Doch das Unglück reitet schnell. Vorgestern erhielten die drei hiesigen Turnvereine „Ancienne", „Fraternelle" und „Union" eine Mittheilung Seitens des Polizeidtrectors, daß sie zufolge Beschlusies des Bezirkspräsidenten in Anwendung der Art. 291 und 292 des Code pvnal aufgelöst seien. Das „Els. Journ." sagt, dieser Beschluß habe im Straßburgi- schen Publikum eine peinliche Aufregung hervorgerufen, denn diese Vereine „bildeten eine der kleinen Stellen, zu denen der Straßburger Localgeist noch Zuflucht nehmen könnte." Für die peinliche Aufregung, welche die frechen Demonstrationen dieser sog. Turner bei den Deutschen verursachten, hatte das Blatt keine Zeile des Tadels. Der Straßburger Localgeist suchte also Zuflucht bei diesen Französlingen und doch will man „Deutsche erster Klaffe fein!" Irankreich. Paris, 19. August, Abends. Mehrere hervorragende Persönlichkeiten der leguimtstischen Partei haben der „Patrie" zufolge Paris heute verlaffen, um mit dem Grafen Chambord in England zusammenzukommen. England. London, 18. August. Heftige Regengüsse haben gestern und während der vergangenen Nacht nicht blos in der Hauptstadt, sondern in einem großen Theile des Landes geherrscht. Von allen Setten werden Ueberschwemmungen, Verderben des Getreides und erhebliche Beschädigungen von Häusern gemeldet. Der gestern Nachmittag 2 Uhr in Holyhead fällige irische Postzug konnte den genannten Ort nicht erreichen, sondern mußte nach Chester zurückkehren, weil der ausgetretene Fluß Dee die Eisenbahn auf eine wette Strecke unter Waffer gesetzt und theilweise zerstört hatte- Später wurde der Zug über etne Zweig- bahn nach Rhyl gesandt, wo er dte Hauptbahn wieder erreichte, konnte aber dann nicht weiter als bis Caerwys gelangen, well dort eine Brücke wegge- riffen war. In Folge dieser Störung konnten dte Retsenden anstatt gestern Nachmittag erst heute Morgen um 10 Uhr nach Irland abfahren. — Eine am Samstag Abend in der Zuckerraffinerie von Martineau and Son in der Commercial Road East ausgebrochene gewaltige Feuersbrunst, an deren Löschung außer dem zeitweise heftigen Regen und mehreren Handsprttzen ein volles Dutzend Dampfsprttzen arbeiteten, wüthete noch den ganzen gestrigen Tag hindurch. Der erlittene Schaden wird auf mehr denn 100,000 L. geschätzt. Belgien. Brüssel, 18. August. Bis jetzt haben dte klerikalen Blätter ohne Ausnahme auch nicht Ein Wort verlauten laffcn über die von den Bischöfen in Mecheln gefaßten Beschlüffe, von denen dte „Gazette Petrus" gesprochen hat. Dte „Flandre Liberale" bemerkt dazu: „Jedenfalls müssen dte Liberalen es bedauern, daß der priesterliche Ehrgeiz in die Familien und in das Volk Zwietracht htneinträgt, aber in politischer Beziehung kann dte Hetßspornigkeit der Bischöfe die klerikale Sache auf lange Zeit hinaus nur verderben, und das ist es wohl, was dte Mitglieder der Rechten in den Kammern und deren Presse vollkommen begreifen." Der „Precurseur" sagt: „Dte Bischöfe, dte das Inte,dict über das Land zu verhängen suchen, überschätzen thren moralischen Einfluß auf die Volksmassen. Unsere Geschichte beweist es, unser Volk, wenn auch religiös, beugt sich ebenso wenig unter die priesterliche Lls unter die politische Tyrannei; die heftigen Hirtenbriefe und Excommuntcattöneu werden ebenso wenig beacktet werden, als dte Bulle eines Papstes, der den Flandern das französische Bündniß aufdrängen wollte." Amerika. New-Uvrk, 19. August. Die Küste des atlantischen Oceans ist seit 3 Tagen von heftigen Stürmen heimgesucht, die großen Schaden angertchtet haben. — In Memphis hat das gelbe Fieber erheblich nachgelassen. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. G-rrespoutzenz-Burea». München, 20. August. Fürst Bismarck ist mit seiner Gemahlin und seinem Sohne Herbert heute von Klssingen um 8 Uhr Morgens hier ein- gelroffen und um 9 Uhr 40 Min. nach Gastein weitergeretst. Am Bahnhof waren zur Begrüßung der Ministerpräsident v. Pfretzschner und Major v. Stülpnagel anwesend. — Der neuernannte päpstliche Nuntius Roncetti ist gestern aus Rom hier eingetroffen. Paris, 20. August. Dte jetzt erfolgte Bekanntmachung von Leffeps bestätigt, daß die zur Durchstechung der Landenge von Panama gebildete internationale Kanalgesellschaft bereit sei, den etngezahlten Betrag der gezeich- neten Acrien zurückzuzahlen. Leffeps erklärt darin, daß er des schließlichen Erfolges des Unternehmens gewiß sei und nach Amerika gehen werde, um die Frage der Ausführung des Unternehmens zu lösen. Petersburg, 20. August. Der „Regterungsbote" veröffentlicht kaiserliche Rescripte an den Fürsten Dondukoff und den General Stolypin, in welchen denselben dte Anerkennung für ihre Thältgkett in Bulgarien und Ost- rumelien ausgedrückt wird. Nom, 20. August. Der „Dtritto" meldet: Dte gestrige Versammlung der Cardinäle beschloß, gestützt auf mehrere Bullen, von der Regierung die Rückgabe des Pantheons zu verlangen, welches als katholisches Etgenthum betrachtet wird. „Dtritto" hofft, der Papst werde diesem Beschlüffe der Car- dmäle keine Folge geben. Petersburg, 20. August. Die „Agence ruffe" kündigt einen dem- nächstigen Besuch des Großfürsten Thronfolgers am schwedischen Hofe an und hebt dabei dte zwischen Rußland und Schweden bestehenden freundschaftlichen Beziehungen hervor. Serajewo, 20. August. Dte Meldung einiger Zeitungen von Unruhen Hierselbst, wodurch das Militär zum Einschreiten genöthigt worden fei, ist ohne alle Begründung. Die Ruhe ist nirgends gestört. Ebenso unbegründet ist die Mittheilung, daß bei dem Brande 8 Soldaten umgekommen seien. Thatsache ist vielmehr, daß 8 Soldaten leichte Verletzungen erhielten und einer einen Bruch des Unterschenkels erltten hat. Christiania, 20. August. „Dagbladt" meldet: Zwei russische nrbtlistische Flüchtlinge, Studenten Kap und Preferensky, wurden gestern in Wadsoe auf Verlangen des russischen Generalconsuls verhaftet. Dte russische Regierung fordert ihre Auslieferung. Paris, 20. August. Das legttimistische Hauptorgan „Union" erklärt sich ermächtigt, die Nachricht, Graf Chambord werde nach England oder der Schweiz gehen, als durchaus unbegründet zu bezeichnen. Petersburg, 20. August. Die bulgarische Deputation ist heute nach V e r m i sch t e s. Niederwöllstadt, 15. August. Heute Nacht wurde von ruchloser Haud die hiesige Synagoge vollständig ausgeraubt, ein Schaven von beinahe 2000 JL, Es ist dies jetzt schon der vierte Kirchenraub in kurzer Zeit, der in hiesiger Gegend mit unerhörter Frechheit und ohne daß auch nur eine Spur des Thäters zu entdecken wäre, verübt wurde. Die erst neulich em- geweihte neue Thora i Werth 500 fl.) war mitten durchgertffen und erhöht Dies die Schändlichkeit der Frevelthat bedeutend. Auf Entdeckung des Thäters sind 200 JL ausgesetzt. (D. Azgr) Ate jb “,arnacho oherrv Malaga "iatfaira Oporio V,no RanCi0 Ieilge ÖI11? Ein Tischt «I I IfiS gestrichen IfeÄ /Mir .h-rE s* um f« SM" ”,llt d« ?.£*#** eilt®' ^as mot" ; ün die See ■ L verwundert ^ DiWadchrn r ,'aM und wenn J bei solider Hens lenken. Die Dar nt die seebadcrprchl Achtes Erstaunen Btitm Jcjn'^eti iunae, etwa 2hähri LmDthbutti als Ci Liqc nach ihrer An Ikqleiter benutzte i zurücklieh. M -na ihr richtiger Nair: ; iet Artillerie M d Gatten entfioben Ausregung zrrzte bedaupien an Mlttll 5478) Drs? belebt^ in Aepfe! Bäullieii am Wich Weg in der Allee Straße unb vor \ Zamstag den von rnsteigett iverde'. guiammenfunf Wollspinnerei. Tießeri, ben 2l JLJB w Mittwoch di ^örmiltav * dahier 38 (banddrusch) zur versteigert Moniuschi^, Mh. MM W__Sc ’öIUn inberjßobnu am Lindenplatz 1. u6.rj. Mch und 22- Äug. 5K73 Ort 22__M ü Moskau abgereist und wird sich von dort nach fünftägigem Aufenthalt über Odeffa in die Heimatb begeben. Die Feier der Enthüllung des Landes-Denkmals in Darmstadt. (Fortsetzung.) Das Wetter hatte sich vollständig aufgehellt, als sich der Festzug vom Kapell- platze aus in der vorgesehenen Reihenfolge der Teilnehmenden in Bewegung setzte. Durch die Schul-, Elisabethen-, Neckar- und Nheinstraße, die alle im vollen Festschmuck glänzten, gelangte der wohlgelunge Zug auf den Paradeplatz, wo er sich in der Ordnung aufstellte, wie sie unfern Lesern bereits bekannt geworden ist. Schon vorher hatten die Truppen, das Großherzogliche Leibgarde-Regiment Nr. 115, das 2. Dragoner- Regiment Nr. 24, das Artillerie-Corps und die Train-Compagnie, und zwar die Cavallerie zu Pferde, die Artillerie und der Train mit bespannten Geschützen und Fahrzeugen, auf dem Platze Aufstellung genommen. Die Deputationen und Fahnen der auswärtigen Regimenter hatten die für sie bestimmten Plätze eingenommen. In dem für die Allerhöchsten Herrschaften bestimmten Pavillon trafen ein Seine Königliche Hoheit der Großherzog mit Seiner Königlichen Hoheit dem Erb großherz og und Ihren Großherzoglichen Hoheiten den Prinzessinnen-Töchtern, Ihre Großherzoglichen Hoheiten die Prinzen Heinrich, Wilhelm, Alexander, Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Karl und Seine Kaiserliche Hoheit Großfürst Alexis von Rußland. Die Militär-Musik-Capellen intonirten beim Eintreffen der Allerhöchsten Herrschaften die Nationalhymne, wobei die Truppen präfentirten, und alsdann folgte der Vortrag der Festcantate durch die vereinigten Gesangvereine. Herr Dioisionspfarrer Strack eröffnete darauf die eigentliche Enthüllungsfeier mit folgendem Gebet: „Gott mar mit uns, Ihm sei die Ehre! Wer kennt nicht dieses Wort? Es ist die Ausschrift auf der Kriegsdenkmünze, die unser Kaiser verliehen hat jedem Soldaten, jedem Deutschen, der die große Zeit der Jahre 1870 und 71 mitdurchlebt und darin in ernster Arbeit gestanden hat, sei's draußen im Felde in heißen Kämpfen, sei's daheim in treuer Sorge für Verwundete oder Kranke oder in warmer Liebesthätigkcit für die gegen den Feind unseres Vaterlandes in's Feld gerückten Truppen. Und warum gerade dieses Wort als Aufschrift? Nun, es war ja fein Wort, mit dem unser Kaiser selbst auf alle die großen Erfolge, die die vereinigten deutschen Heere unter seiner Führung in schweren heißen Kämpfen errungen hatten, voll innigen Dankes gegen Gott zurückblickte. Solch' Kaiferwort aber muß jedem Deutschen werth und theuer sein. Darum sei es auch heute bei der feierlichen Enthüllung dieses Denkmals, das die Liebe unseres Landes seinen im opferwilligen Dienste für das Vaterland ausgezogenen und siegreich zurückgekehrten oder auf dem Felde der Ehre gebliebenen Söhnen gesetzt hat, mein erstes Wort, und somit auch das Wort, das unseren Herzen zugleich die rechte Richtung nach Oben gibt. Lasset uns beten zu Dem, der mit uns mar, der im Krieg wie im Frieden im Rathe der Völker sitzt und durch Christum spricht: Ohne mich könnet Ihr nichts thun. Herr unser Gott, Du hast Großes an uns gethcm, deß sind wir fröhlich. Nun ist das Wort vom deutschen Reiche kein leerer Schall mehr, es ist Wahrheit geworden und der Kitt, der die Herzen aller Deutschen fest miteinander verbindet, ist das theure Blut seiner Söhne, bte auf dem Felde der Ehre für's Vaterland ihr Leben geopfert haben. Nimm unseren innigen Dank für den großen Segen, den Du dadurch uns bescheert ist, nimm ihn auch dafür, daß Du unsere Division unter der glorreichen Führung unseres jetzigen Großherzogs gewürdigt hast, einen besonderen Ehrenplatz unter all' den Mitkämpfenden einzunehmen, und daß durch die opferwillige Liebe unseres ganzen Volkes dieses Denkmal erstehen konnte, das heute enthüllt werden soll. Wer von uns könnte den 18. August vergessen haben. Du hast ihn mit seinen Leiden und Freuden tief und unauslöschlich in Aller Herzen eingegraben. Darum an ihm auch heute die feierliche Enthüllung des Denkmals, das als beredtes äußeres Zeichen der Liebe und Dankbarkeit unser Hess. Volk hinzugethan hat zu dem Denkmal, das bald nach Beendigung des Krieges dort auf der blutigen Wahlstatt von St. Privat-Grave- Lotte unsere Division den gefallenen lieben Kameraden gesetzt hat mit der Aufschrift! „Wenn unsere Zeit gekommen ist, dann wollen wir ritterlich sterben um der Brüder willen". Was aber mit Deiner Hülfe durch große Opfer als ein theures Gut erkämpft worden ist, das willst Du auch allezeit von uns hoch gehalten haben. Du hast durch Deine Gnade ein geeinigtes starkes Deutschland werden lassen, aber sind wir auch würdig, daß wir stark bleiben und Dein Segen fort und fort uns begleite? Stehen wir auch in rechter Pflichttreue, sei es als Soldat, oder altz Bürger und Unterthan, fei es als Diener im Staat, in Kirche und Schule, getragen^ und durchdrungen von dem Gedanken: Gerechtigkeit erhöhet ein Volk, aber die Sünde ist der Leute Verderben! O, laß diesen ernsten Fragen uns heute nicht aus dem Wege gehen! Denn was will dieses Denkmal mit seiner sinnigen Symbolik von Meisterhand geschaffen? Nichts anders, als unfern Blick schärfen für Dein Wort: „Niemand wird gekrönt, er kämpfe denn recht." Nun Herr, unser Gott und Vater in Christo Jesu, segne diese mahnende stimme an unser aller Herzen, segne sie auch an kommenden Geschlechtern Laß' dieses Denkmal Allen die da trauern um tbeure Tobten, und sehen, wie man ihre Todten ehrt, zur kräftigen Erhebung dienen. Walte mit Deinem Segen fort und fort über der Negierung unseres theuren Heldenkaisers und geliebten Großherzogs und behalte sie in Deinem Schutz und Schirm zu Deutschlands und Hessens Wohlfahrt und Ehre- Laß unheilige Hände und jeglichen Unfall von diesem Denkmal allezeit fern bleiben und lege einem Jeden, der zu ihm aufblickt, das Vaterland aufs Herz und Gewissen als das köstliche Gut, für das Jeder in rechter Pflichttreue fein Leben ein: setzen soll, wenn Fürst und Vaterland rufen. Ja, dazu laß auch heute die Feier feiner Enthüllung reichlich gesegnet fein. Amen." Die Nednerbühne bestieg sodann Seine Durchlaucht der Fürst Bruno zu Asenbiirg und Büdingen, Präsident des Landes-Comitee's, und hielt folgende Ansprache: „Als vor beinahe Jahresfrist eine große Anzahl der jetzt Anwesenden sich hier an derselben Stelle versammelt hatten, um den Grundstein zu legen für das Denkmal, welches nunmehr seiner Enthüllung harrt, habe ich mitaetheilt, wie dieses Landes- Krieger-Denkmal seine Entstehung verdankt dem Gefühle der Dankbarkeit und der Bewunderung des ganzen hessischen Volkes für seine heldenmüthigen Söhne, welche unter der ruhmvollen Führung unseres geliebten nunmehrigen Großherzogs auf den Schlachtfeldern Frankreichs gekämpft und gesiegt haben. Heule, an dem Jahrestage der Scklacht von Gravelotte, m welcher sich unsere hessische Division mit unvergänglichem Ruhme bedeckt hat, ist es uns vergönnt, die Hülle von dem vollendeten Denkmal zu nehmen, welches als ein Landes-Krieger-Denkmal — wie die in den Grundstein niedergelegte Urkunde besagt — gewidmet ist von den dankbaren Mitbürgern aus dem ganzen Hessenland dem ehrenden Gedächtniß aller Angehörigen der Großherzoglich Hessischen Division, den siegreich Heimgekehrten, wie den auf dem Felde der Ehre Gebliebenen, welche an dem ruhmvollen Kriege Deutschlands gegen Frankreichs im Jahre 1870/71 Theil genommen haben. So richte ich denn an Eure Königliche Hoheit die allerunterthänigste Bitte, Eure Königliche Hoheit wollen Allergnädigst den Befehl ertheilen, daß die Hülle des Landes- Krieger-Denkmals falle." t Auf Befehl Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs fiel sodann die Hülle zu dem Denkmal, dieses den bewundernden Blicken der Anwesenden in feiner ganzen Pracht vorführend. «.<■«« Mit dem Fallen der Hülle begannen die Glocken zu lauten und die Losung der Kanonenschüsse. Während die 101 Kanonenschüsse gelöst wurden, fang die Versamm lung die Wacht am Rhein. (Fortsetzung folgt.) „ Lokales. Gicfteu, 21. August. Se. Großherz. Hoheit Prinz Heinrich von Hessen, Kommandeur der 25. (Großh. Hessischen) Division traf gestern Abend hier ein und inspicirte beute Morgen das hiesige Regiment. __ Die Leiche des am Samstag Nachmittag ertrunkenen Soldaten wurde gestern NaH- mittag an derselben Stelle gelandet, wo der Verunglückte untersank. Es ist mithin anzunehmen, daß ein Schlaganfall den Verunglückten betroffen bat XXXXXXXXXXXKXtXXXXXXXXXXXX 8 Nein- und halbwollene Flanelle 2 per Meter 80 90 und 1 JL, ix Chäles und tTmstecktücher X in den schönsten Dessins. in bester Qualität bei (1247 5484) Scriba. 0 Q 3583) Flasche 1 Pfund Mk. L 80 V 5 3 — L. Frohnhäuser. 90 10 20 50 80 50 60 80 80 per » Pueinte Reine per Priorato secco „ Priorato dulce „ Badalono „ Garnacho Sherry Malaga Madeira Oporto Vino Rancio zu den billigsten Preisen 5171) JVr. L ,, 3 J. Bänuann Hotel Einhorn. (Lmnddrusch) zur Lieferung öffentlich versteigert. MaUinschloß, den 19. Aug. 1879. Großh. Landeszuchthaus - Dtrection. in den schönsten Dessins, Fertige wollene Unterröcke, ä 3 das Stück, damit wenigstens bet Bedauernswcrthen ein anständiges Begräbniß in fremder Erde bereitet werden konnte. Scrajewo, 13. August. Der Brand in Taschli-Han wurde erst heute gelöscht. In Husni Pascha's Quartier verbrannten sämmtliche bisherige Protocolle bezüglich der Lirn-Occu- panon. Viele durch den Brand verarmte Oesterreicher kehren in die Heimath zurück. Amtlichen Aufnahmen zufolge verbrannten 1470 Gebäude, der Gesammtschaden wird auf 45 bis 50 Millionen geschätzt; 46 Soldaten sind verunglückt. Allein das Regiment Nr. 41 zählte an Todten Verwundeten und Vermißten 17(?)QJZann. Der Wiederaufbau Serajewos wird nach einem neuen Stadtregulirungsplane durchweg mit massivem Material erfolgen. Die meisten der verschont gebliebenen Laden tn der Franz - Iosephstraße sind bereits wieder eröffnet. Dank der Bcgova- Dlchamlja blieb die Tscharschija und ein Theil der Magazine in der Tschemaluschagasse, von der serbischen Kirche gegen den Marktplatz zu, erhalten, während die neue serbische Kirche den gegen tte Ebene sich binziebenven Stadttheil rettete. Ein große Menge Patronen erplodirte in den brennenden Häusern. Bedeutende Waffenvorräthe wurden entdeckt Bereits vorgestern versuchten Händler den Preis der Lebensmittel hinaufzuschrauben. In Folge dessen wurde gestern durch öffentliche Ausrufer angezetgt, daß bei strengster Ahndung die Preise dieselben wie vorher zu bleiben haben. 7 1 2 2 2 2 Den Umtausch der iV/2 % bayerischen Obligationen gegen 40/0 Bayern oder andere solide Effecten besorgen billigst (Auskunft gratis) 5480) Moritz Stiebei Sohne in Frankfurt a. M. Wefterw. Braunkohlen Dom vorzüglicher Güte liefert tn Par- thben von 30 Centner und mehr, den Centner zu 72 frei an's Haus. 5M1) Pr. Mersmann. 1.70 1.60 1.40 1.20 Sämmtliche Sorten in Vi, Vr und */4 Pfund Packeten verpackt und versiegelt, sowie mit Nummern und Preisen versehen. Diese Kafiee’s sind nach einer besonderen Methode gebrannt, wodurch die aromatischen Bestandtheile derselben nicht verfluchten, sondern zurück gehalten werden und dadurch an Kraft und Feinheit nichts verlieren. Berücksichtigt man, dass Kaffee durch die Röstung circa 20 Procent seines Gewichtes verliert, so sind meine gebrannten Kaffee’s im Verhältniss billiger als rohe und daher letzteren stets vorzuziehen. (5151 — Eine sonderbare Art zu heilen berichtet der „Oberschl. Anzeiger" aus Orzesche: Die Tochter eines dortigen Steinmetzen litt an einem geschwollenen Beine; so manches Mittel, welches Nachbarn und Bekannte angerathen, erzielte keine Besserung. Nun wurde ein kluger Schäfer geholr, welcher der Geschwulst Einhalt gebieten sollte, und dieser meinte, es sei ein „Hexenschuß", welcher nur durch Gegengift, hier also wieder durch einen „Schuß" vertrieben weiden könne. Diesem weisen Nathe folgte alsbald die Ausführung, zu der sich auch der vtel- vermögenoe gute Nachbar C. einfand. Eine Schußwaffe mit der nöthigen Ladung, die der Schäfer über dem kranken Beine losknallen wollte, war bald zur Hand. Nachbar C. nahm dem Schäfer aber das Instrument aus der Hand und schoß — ins Bein. Das verletzte Mädchen liegt nun schwer krank darnieder, und jetzt wird wohl der Arzt vor die Lücke treten müssen. — (Das moderne Dienstmädchen.) Eine Dame wollte zum ersten Juli ein Hausmädchen engagiren. Unter der ansehnlichen Zahl sich Meldender wird Eine herausgefunden, welche für die Stellung geeignet scheint; Lohnfrage re. erledigen sich nach Wunsch und Alles scheint in schönster Ordnung zu sein, da fragt die neu zu Miethendc: „Machen gnädige Frau eine Sommerrcisc?" „Allerdings." „Werden gnädige Frau mich mitnehmen?" „Ja." „Darf ich fragen, wohin gnädige Frau gehen?" „Nach St. Moritz." „Würden gnädige Frau nicht vor- ziehen, an die See zu gehen?" Der Dame beginnt das Verhör lästig zu werden; sie macht rin höchst verwundertes Gesicht und schüttelt verneinend den Kopf. „Dann bebaute ich", sagte das Dienstmädchen mit verächtlichem Nasenrümpfen, „der Arzt hat mir zu Klampenborg ge- rathen, und wenn ich auch nicht darauf bestehe, gerade in dieses Bad zu gehen, so kann ich doch nur bei solcher Herrschaft einen Dienst annehmen, welche . . . Sie konnte ihre Rede nicht vollenden. Dte Dame hatte inzwischen geklingelt; ein schweigsamer Hausknecht war eingetreten und die seebadcrpichte Maid befand sich vor der Thür, noch ehe sie im Stande war, ihr gewiß gerechtes Erstaunen über die Frechheit der heutigen Herrschaften in geeignete Worte zu kleiden..... — In New-Aork stiegen vor einigen Wochen in einem Hotel ein Herr und eine junge, etwa 24jährige Dame ab, die soeben von England eingetroffen waren und sich in das Fremdenbuch als Capitän Conyers und Frau aus Birmingham, England, eintrugen. Zwei Tage nach ihrer Ankunft erkrankte die Frau an einem typhösen Fieber, welche Gelegenheit ihr Begleiter benutzte, um nach Europa zurückzukehren, indem er die kranke Frau gänzlich mittellos zurückließ. Als man der Kranken dieses mittheilte, gestand, sie unter strömenden Thränen, daß ihr richtiger Name Mary Francis Hartley und daß sie mit ihrem Begleiter, der ein Lieutenant der Artillerie und dessen wahrer Name Rosenberg Harris, ihrem in Birmingham weilenden Gatten entflohen sei. Der Zustand der Kranken verschlimmerte sich in Folge der gehabten Aufregung zusehends, dann fiel die Unglückliche dem erbarmungslosen Tode zum Opfer, wie die Aerzte behaupten an gebrochenem Herzen. Mildthätige Menschen brachten das Geld zusammen, Keute Mittag 2 Uhr : "sollen in der Wohnung des Schneider Münch am Lindenplatz 1 Nähmaschine, 1 Wand- r. uhr, Tisch und Stuhl versteigert werden. Giessen, 22. August 1879. Grossh. Ortsgericht Gießen. 5487) Müller. Die Oampf-M fllT^c ■ Brennerei von Gg. Wilh. 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