eh rcfcn durch «saufschlLg, net^9 hat, (351» "e 6(6 Herm ma“n ist der 1- öftober jLischbach. yMfat® Ammern nebst w Lrnhardt. tt-eizen. Umzüge ge- « Mvbel- ^eisberetznunci. t_WUw. hl, ge (vom Lande) hschaft als Kell- zechenden Lohn sagt die Exped. (479) Marl! > *“ c> SeS« °ll°l ier, en mcber (480) ernhardt. m M Lagern MM gesucht. Ä. i)ia in Wilhelm Aanksmt a.M-, Ä in Aich ^versendet^M »such. nte5leftauration; eignendes Lml Z. oitt gM- iii -achten ge- ttet man unter V8V__- jjttÄ/ .re Fachßcbde/ ^enieare uW iterricht krv / a. Qctob«^/__ Lag©1 ** •he *nt. arünMe »ss&s !,Siä 1C. iitbeftt 7 durch , ^oSkpl» ?3ifira^3a i£O- >v- che.l ; | und kheiten« qreidjen Htbandlmig , zur schnellen Hei- tausendfach bewährt isgezeichneten Wer!- gend genug evpfoh- an Husten, Brust- fich dies vorzügliche fer denken, daß für :i. - Prospekt durch stg u. Lasel. b franco. * W) vir. 167 . Dienstag den 22. Juli 187». i diener Hliyeiger Ailstigr- «ni> Amishistt sir den Kreis Gießen. rALL^t.'.} ° w>i»°««sa rsrr Amtlicher HHeit. Nr. 25 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 17. l. M., enthält: (Nr. 1317.) Gesetz, betreffend den Bau von Eisenbahnen von Teterchen nach Diedenhofen und von Buchsweiler nach Schweighausen, sowie den Ausbau des zweiten Geleises zwischen den Bahnhöfen Teterchen und Hargarten—Falk. Vom 9. Juli 1879. (Nr. 1318.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Errichtung des Reichsschatzamts. Vom 14. Juli 1879. Gießen, am 21. Juli 1879. Großherzogliches Kretsamt Gießen. _______________Dr. Boekmann._____________ 2ln die Großherzoalichen Ortsaerichte Garbenteich, Groß-Linden, Hausen, Heuchelheim, Steinbach und Wieseck. Wir muffen Sie wiederholt um umgehende Einsendung der Cultur- und Bauveränderungsverzeichniffe ersuchen, widrigenfalls solche für nächstes Jahr nicht mehr benutzt werden können. Gießen, den 19. Juli 1879. Großherzogliches Steuer-Commifsariat Gießen. __________________________________________________________Süffert._____________________________________________ Gefundene Gegen st ander 4 kleine Schlüssel, ein Stückchen von einer goldenen Uhikette, 3 Taschentücher, 1 Taschenmesser, 1 Handtasche, 1 Notizbuch und 1 Strümps, 1 Geldbeutel mit Inhalt, 1 Rodhacke, 1 Messinghalsband, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Bierzipfel mit Inschrift: Th. Nebel s./l. Leibf. W. Volp z. f. E. Lud. S. S. 1877. Gießen, den 21. Juli 1879. Polizei-Wachtmeister. ~ Uolitt sch er Hheil. Zur allgemeinen politischen Lage. Wie der Schluß des deutschen Reichstags in die Gewitterschwüle unserer inneren Lage einen frischen Luftzug gebracht hat, so ist um dieselbe Zeit auch em erfreulicher Umschwung in der öffentlichen Meinung über die angeblichen Gefahren der allgemeinen politischen Lage eingetreten. Was den Orient betrifft, so hat der Fürst von Bulgarien durch die -attvolle Art und Weise, wie er sich beim Antritt seiner neuen Stellung bekommen, das Vertrauen der Mächte zu ihm nur erhöht, und wenn man sich ui Rußland darüber beklagt, daß er die Dankbarkeit gegen dies Land zu wenlg m den Vordergrund gerückt, wenn besonders der bisherige Gouverneur des Landes, Fürst T ondukoff-Korsakoff, der den Berliner Frieden seiner Zeit als Offenbachffche Musik bezeichnete, recht unzufrieden von seinem Nachfolger geschieden ist, so beweist das nur, daß das Land unter Führung des Letzteren um so sicherer einer ruhigen, gedeihlichen Entwickelung entgegengeht. Die Nachrichten über das üble Verhältniß des Gouverneurs von Ostrumelten einerseits zur Pforte, andererseits zur internationalen Commission heben sich offenbar gegenseitig auf. Die griechische Frage bat zwar in letzter Zeit keinen Schritt vorwärts, aber auch keinen rückwärts gethan, und wenn auch das kleine Griechenland von Zett zu Zett kriegerische Demonstrationen macht, zumal auf Janina nimmermehr „verzichten" zu können erklärt, so wird es sich schließlich doch der Entscheidung der Großmächte fügen. Haben sich die Schwierigkeiten der egyptischen Frage endlich angeblich dadurch gemehrt, daß die Pforte nicht blos den Ferman von 1873, sondern alle überhaupt seit 1841 erlassenen als aufgehoben betrachtet, so darf man doch in der Gewißheit, daß die Verhandlungen über diese Frage zwischen allen Großmächten geführt werden, die Westmächte jedenfalls nicht isoltrt tu derselben vorgehen wollen, eine Gewähr schließlicher friedlicher Erledigung sehen. Auch die Beziehungen der europäischen Mächte unter einander zeigen augenblicklich ein Bild, mit dem man wohl zufrieden sein kann. Eine den Weltfrieden gefährdende allzu starke Annäherung Englands an Frankreich ist, abgesehen von der egyptischen Frage, für die nächste Zett wenigstens, geradezu unmöglich geworden, seitdem die Franzosen sich über das mit so großem Pomp'veranstaltete Leichenbegängniß des Prinzen Louis Napoleon entschieden piquirt zeigen und die beschwichtigenden Erklärungen der englischen Presse von dem französischen Publikum äußerst kühl ausgenommen worden sind. Die Lösung des Drei-Kaiser-Verhältnissis gehört, allen Bemühungen der Friedensstörer ungeachtet, mehr in das Reich der frommen Wünsche, als in das der Thatsachen. Mag immerhin zwischen dem Berliner und Petersburger Cabtnet eine gewisse Verstimmung herrschen, so ist dagegen die Intimität zwischen Berlin und Wien gegenwärtig notorisch um so enger, und Graf Andrassy wird sich voraussichtlich die Aufrechterhaltung des bisherigen, Verhältnisses jetzt ebenso gern zur besonderen Aufgabe machen, wie früher Fürst Bismarck. Die Hauptsache ist indeß unsers Erachtens, daß bet der Wiederkehr des Jahrestages der Unterzeichnung des Berliner Friedens von entscheidendster Seite ein erfreuliches Einvernehmen der Mächte über eine loyale Ausführung des Berliner Friedens constatirt worden ist. Die englische Regierung hat soeben erst im Parlament auf die rasch fortschreitende Räumung aller vormals türkischen Gebiete Seitens der russischen Truppen htngewiesen und Marquis Salisbury spectell schon vorher erklärt: wenn auch das friedliebende England in gegenwärtiger Zeit natürlich nicht entwaffnen könne, sondern aus einen Krieg gerüstet bleiben müsse, so habe er doch die Ueberzeugung, daß der Sturm der letzten Jahre sich allmältg legen, Europa die Beschlüsse des Berliner Congreffes acceptiren und damit eine Periode der Ruhe beginnen werde, während deren Wohlstand und Industrie sich heben würde. Noch wichtiger scheint uns, daß gleichzeitig von Berlin aus officiös bemerklich gemacht worden ist, wie unerwartet weit die Ausführung des Berliner Vertrages im Laufe eines Jahres vorgeschritten sei und wie Deutschland sich als Maklergebühr das Vertrauen aller Mächte erworben habe. Darum habe auch die anfängliche Weigerung der französischen Regierung, sich an der Münchener Kunstausstellung zu betheiligen, um so weniger zu bedeuten, als jene Regierung sich nachträglich als Ausstellerin angemeldet, Frankreichs auswärtiger Minister überhaupt Alles thue, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Reichen zu fördern, und die sacttsche Ueber- einstimmung beider Regierungen in fast allen den Orient betreffenden Fragen beweise, wie hoch der Werth eines solchen Einvernehmens beiderseits geschätzt werde. So steht denn zu hoffen, daß die allgemeine politische Lage sich von Tag zu Tag mehr klären und das Vertrauen tu eine friedliche Weiterentwtcke- lung der europäischen Staaten, welches in letzter Zeit etwas in Wanken gekommen war, sich von Neuem befestigen werde. Deutschland. Berlin, 19. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, in den letzten Tagen habe im Ministerium des Innern eine umfaffende Berathung über die Frage der Verwaltungsreform unter dem Vorsitze des Ministers begonnen, nachdem das Material aus Grund der vorliegenden Berichte von den einzelnen Dezernenten vorbereitet worden sei. Köln, 19. Juli. Der Vertrag über die Stadterweiterung ist heute Mittag IV2 Uhr vorbehaltlich der Genehmigung des Stadtverordneten-Colle- giums und des Consortiums von Seiten der Stadt durch den Oberbürger- meister und einer Commission der Stadtverordneten, für das Consortium durch dessen Vertreter unterzeichnet worden. München, 19. Juli. Heute Vormittag 11 Uhr hat die feierliche Eröffnung der internationalen Kunstausstellung im Auftrage des Königs durch den Prinzen Luitpold im Glaspalaste unter Betheiligung aller anwesenden Prinzen, der Prinzessin Gisela, der eingeladenen Ehrengäste, Mitglieder des diplomatischen Corps, beider Kammern, der Chefs der obersten Hof- nnd Landes-, sowie der Militär- und Civilbehörden stattgefunden. Professor Lin- denschmidt hielt eine kurze Anrede über die Aufgabe und Bedeutung der Kunstausstellung. Prinz Luitpold antwortete und schloß mit einem Hoch auf den König. Unter den Klängen der National-Hymne machte der Prinz einen Rundgang, worauf die Ausstellung dem allgemeinen Besuche geöffnet wurde Schweiz. Bern, 19. Juli. Der Gotthardbahn-Bauunternehmer Favre ist heute im Tunnel am Herzschlage gestorben. Arankreich. Versailles, 19. Juli. Der Senat nahm mit 153 gegen 116 Stim- men den Gesetzentwurf, betr. den Sitz der Kammern in Paris, mit der von der Kammer beschlossenen Modistcatton an, wonach den Präsidenten der Kammern das Recht der directen Requisition der bewaffneten Macht zugestanden wird. Die Deputirtenkammer genehmigte einen Credit von 35,000 Frcs. für die internationale Kunstausstellung in München. Der Gesetzentwurf, betr. die Zusammensetzung des höheren Unterrichtsraths wurde von der Kammer mit 363 gegen 116 Stimmen angenommen. Die „Estafette" veröffentlicht ein Beileidschreiben des Prinzen Jerome an die Kaiserin Eugenik. .n England. London, 19. Juli. Die internationale Telegraphen - Conserenz faßte in der Frage der Worttaxe heute noch keinen definitiven Beschluß; derselbe erfolgt erst in einer Sitzung der nächsten Woche; die Annahme des Worttariss gilt für gesichert. ZLelgieu. Brüssel, 18. Juli, Abends. Dem Journal „Etoile Belge" zufolge ist heute ein gewisier van Hamme, welcher früher der klerikalen Partei als Wahlagent gedient hat, unter der Beschuldigung verhaftet, von der Polizei saistrte Plakate mit Drohungen gegen das Leben des Königs angeschlagen oder anzuschlagen versucht zu haben. Van Hamme sei der Anschuldigung geständig. In Folge dessen fand im Jesuiten-Collegium in der Ursultnerinnen-Straße gerichtliche Haussuchung statt. Brüssel, 19. Juli. Es bestätigt sich, daß van Hamme etngestanden hat, Plakate mit Drohungen gegen das Leben des Königs angeschlagen zu haben. Zugleich beschuldigte er Personen auö dem Jesuiten-Collegium in der Ursulinerinnen-Straße, ihm Plakate und Geld zugestellt zu haben. In Folge desien fand eine zweite gerichtliche Haussuchung im Jesuiten-Collegium statt, wobei ein jesuitischer Bibliothekar verhaftet wurde. ZtaNeu. Rom, 18. Juli. Die Kammer genehmigte in fortgesetzter Berathung den Gesetzentwurf, betr. die Abschaffung der Steuer auf die niederen Getreidesorten vom 1. August 1879 ab. Ferner wurden zwei Artikel des ministeriellen Zusatz-Entwurfs genehmigt, wonach die Mahlsteuer vom l.Juli 1880 ab um V4 herabgesetzt und mit dem 1. Januar 1884 gänzlich abgeschafft wird. Letzterer Artikel wurde mit 168 gegen 58 Stimmen angenommen. Vier Deputirte enthielten sich der Abstimmung. Auf Wunsch des Ministerpräsidenten wurde die geheime Abstimmung über den Gesammtentwurf vertagt, bis die Kammer zur definitiven Abstimmung über die Gesetze, betr. die Etnregistrirungs-Gebüh- ren, die Stempel- und die Alkohol-Steuern, sowie in Betreff der Münz- Convention, schreiten kann. Rom, 19. Juli. In der Deputirtenkammer dankte der Präsident Farini für die Wiederwahl. Der Entwurf über die Alkoholsteuer wurde mit dem Zusatz angenommen, daß das Gesetz erst dann in Kraft trete, wenn die Entwürfe, betr. die Abschaffung der Mahlsteuer für die geringeren Getreidesorten und die allmälige Reduction der Steuer für die befferen Korngattungen, Gesetzeskraft erlangt haben. Der Pasius in Betreff der geringeren Getreidearten wurde einstimmig, jener Betreff der Steuerreduction der befferen Körner in namentlicher Abstimmung mit 138 gegen 67 Stimmen angenommen. Rußland. Petersburg, 19. Juli. Durch kaiserl. Ukas vom 14. Juli wird Generaladjutant Jgnatieff zum zeitweiligen General-Gouverneur der Stadt Nischni-Nowgorod und des gleichnamigen Gouvernements für die Dauer des Jahrmarktes ernannt, wobei Jgnatieff dieselben Rechte erhält, welche durch Ukas vom 17. April den anderen zeitweiligen General-Gouverneuren verliehen wurden. Petersburg, 19. Juli. Die „Agence rusie" sagt, wcnn die auswärtigen Journale von einer neuerdings niedergesetzten Commission für politische Reformen sprächen, so sei dies wohl eine Verwechselung mit dem Mintster- Comtts, welches sich mit den durch die letzten Attentate nothwendig gewordenen Maßregeln zu beschäftigen gehabt habe. Bevor an neue politische Reformen zu denken sei, muffe erst das Terrain gereinigt sein, auf welchem dieselben entstehen sollten. Auch die durch verbrecherische Verbindungen geschaffenen Hindernisse würden nicht von den Zielen heilsamer Reformen ablenken, wie schon die vorgenommene Ersetzung der Kopfsteuer durch andere Steuern zeige. Weder Voreingenommenheit noch überlegungslose Ungeduld könnten dabei bestimmend sein. Rumänien. Bukarest, 19. Juli. Die Unterhandlungen Bratiano's zur Bildung eines Fufions-Mtntstertums scheinen einen günstigen Verlauf zu nehmen; jedoch ist das Cabinet noch nicht perfekt. Griechenland. Athen, 18. Juli. Die Kammer wählte den Regierungs-Candidaten Papamichalopulos mit 71 gegen 68 Stimmen zum Präsidenten. Amerika. New-Aork, 19. Juli. In Memphis ist abermals ein Todesfall am gelben Fieber vorgekommen und hat die Zahl der Erkrankten zugenommen. Handel und Verkehr haben fast aufgebört; die Bankgeschäfte sind geschloffen. Die Einwohner verlassen massenhaft die Stadt. In mehreren Städten des Südens ist die Quarantäne wieder ein^eführt. Allgemeine Avis. 4874) Meine sämmtlichen Artikel verkaufe noch bis 31. dieses Monats zu bedeutend herabgesetzten Preisen. A. jFattgm amt. Frankfurter Zeitung. , Abonnement für die Monate August und September werden bei der unterzeichneten Stelle angenommen und erhalten neu hinzutretende Abonnenten die Zeitung bis zum 1. August gratis. Die Agentur der Frankfurter Zeitung. "fr 4862) Julius Wallach. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. U-rrespoudeuj-Bureckrt. Petersburg, 20. Juli. Der hiesige zeitweilige General-Gouverneur General Gurko erließ eine vom 17. d. datirte Verfügung, wonach im Falle der Entdeckung geheimen Druckens oder Lithographirens regterungöfeindllcher oder revolutionärer Schriften, sowie geheimen Verkaufs oder sonstiger lieber» gäbe von Drucklettern nicht nur unmittelbar Schuldige, sondern auch Etgen- thümer und Pächter der betr. Druckereien der strafrechtlichen Verantwortung mit vorläufiger Verhaftung unterliegen sollen wobei die Druckereien und Lithographien geschloffen werden. Konstantinopel, 20. Juli. Einer amtlichen Meldung zufolge ist Djeodet Pascha bis zur Wiedergenesung des erkrankten Khereddin Pascha zum Präsidenten des Ministerraths ernannt worden. Memphis, 19^Jult. Heute sind Hierselbst zwei Personen am gelben Fieber gestorben. Die Stadt ist jetzt durch Quarantäne von der Nachbarschaft fast ganz ab^esperrt. Wien, 20. Juli. Die „Wiener Montags-Revue" sagt: Jnsolange nicht sestgestellt ist, daß die czrchischen Abgeordneten im Reichsrathe erschienen und dort ihre Anliegen geltend machen wollen, insolange ist eine Veränderung im Ministerium nicht zu gewärtigen. Der Reichsrath soll Mitte September zusammentreten. Bis dahin werden die aus der Situation sich ergebenden Modificationen des Cabinets auch vollzogen sein. Paris, 20. Juli. Die parlamentarische Gruppe des „Appell au peuple“ beschloß gestern, daß Prinz Jerome das Haupt der Familie Napoleon gewor- den und daß das Princip des „Appell au peuple“ aufrechtzuerbalten sei. Lokales. Gießen, 21. Juli. In Der Nacht von Samstag auf Sonntag entstand in einer Restauration in der Brandgasse zwischen Bäckergesellen Streit. Einem der Streitsüchtigen wurde vom Wirthe das Local verboten, welches er auch verließ, um vor der Thüre seinem Gegner aufzulauern. Dieser erhielt sofort beim Austritt zwei Stiche in den Kopf, beim zweiten sprang die Klinge entzwei und blieb die Spitze derselben im Kopfe stecken. Constatirt wurde noch, daß der Attentäter mit dem abgebrochenen Messer nochmals nach seinem Opfer stach. Der schwer Verwundete mußte ärztliche Hülfe in Anspruch nehmen, während der Messerheld verhaftet wurde. Samstag Nacht wurde wieder einmal ein Hexensabbath in verschiedenen Straßen der Stadt aufgeführt, welcher aller Beschreibung spottet. Glücklicherweise gelang es diesmal, sechs der Burschen abzufassen, welche kein Mitgefühl für arme Kranke zu kennen scheinen. Hoffentlich wird diesmal das Facit etwas derb ausfallen, zumal verschiedene der Herren noch mehr auf dem Kerbholz haben. Auf dem Reichensand wurde bei dieser Gelegenheit einem Viehhändler, welcher nach dem Bahnhofe ging, von einem der Excebentcn dermaßen in's Gesicht geschlagen, daß Mund und Nase blutete. Vermischtes. — lieber eine Wahlscene in Galizien schreibt man der „N. Fr. Pr." aus Brzezan: Am Vorabend der Wahlen aus den Landgemeinden zeigte unsere sonst ruhige Bezirksstadt ein gar bewegtes Leben. Polen und Ruthenen rüsteten sich hier gewaltig zur bevorstehenden Entscheidungsschlacht an der Wahlurne. Die Polen schlugen in dem fashionablen „Hotel Mörl", die Ruthenen in dem auf das erstere bescheiden hinüberblickenden Einkehrhause „Schmul Lieber" ihr Hauptquartier auf. Die Nacht verbrachten sowohl die Schlachzizen vom „Hotel Mörl" als auch die ruthenischen Hochwürdigen bei „Schmul Lieber" mit Brüten von Kriegsplänen. Der letzteren Kriegstaktik bestand darin, schon mit Sonnenaufgang vor dem Wahllocale Posto zu nehmen, um Stimmen für ihren Candidaten zu gewinnen und jeden nationalen Verrath zu Hintertreiben. Es kam der Wahltag heran. Um 5 Uhr früh riefen die Patres den Kellner, um sich mit möglichster Eile Kleider und Stiefel reinigen zu lasten. Der Kellner erschien schmunzelnd und trug die Kleider weg. Es wurde 6 Uhr Morgens. Durch die Fenster sahen die Patres den Ringplatz sich beleben. Sie verlangten ihre Kleider, welche vom Kellner noch nicht zurückgebracht worden waren. Allein sie riefen vergebens, denn trotz Läutens und Rufens wurde ihnen keine Antwort zu Theil. ES war, als ob das ganze Gasthaus ausgestorben wäre. Die peinliche Ungeduld der Patres hatte ihren Höhepunkt erreicht als die Uhr bereits halb 9 zeigte und in einer halben Stunde die Wahlschlacht ihren Beginn nehmen sollte. Der Kellner erschien noch immer nicht. Erst jetzt leuchtete es den Hochwürdigen ein, daß sie ein Opfer der Kriegslist ihrer Gegner geworden waren. Man mußte rasch handeln. Es blieb das Dilemma • entweder im Zimmer des Einkehrbauses sitzend sich an der Wahlschlacht gar nicht zu betheiligen oder ohne Toilette, d. h. barfuß, in Hemd und Unterhosen, die patriotische Pflicht zu erfüllen. Das Letztere wurde gewählt. Doch kaum hatten sich die Herren auf dem Ringplatz gezeigt, als ein polnischer Polizist erschien und dieselben wegen Anftandsverletzung, falls sie nicht in ihr Zimmer zurückkehrten, zu verhaften drohte. Die Patres mußten den Rückzug antreten. Sie sollen sich vorgenommcn haben, ein andermal mit ungewichsten Stiefeln auf dem Wahlplatze zu erscheinen.______________________________________________________________________________________ Handel und Verkehr. Frankfurt, 19. Juli, lMarktbericht., Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Gentner A 2 — 3.50, Stroh A 2—2.60. Butter im Großen, d. h. tm Gentner. 9l» H, 2. Qual 75—80 im Detail 1. Qual. A 1.10, 2. Qual. A 1 das Pfund., Handkäse das Pfund — Eier das Hundert deutsche A 4.—, italienische A 5 50. Gemüse. Weißkraut das Stück 15—20 Rothkraut 30^, Ärtijchoken 75 H, Blumenkohl 5<>—6u Gelb-Rüben das Bündel 6—8 Kohlrabi das Stück 6 Zwiebel Vas Bündel 5^, Erdbeeren das Liter 30 H, Kirschen das Dfund 12—20 Bohnen das Pfund 30—50 H, Einmachgurken sind noch keine aus dem Markt. Kartoffeln das Pfund 5—10 Ananas Va Kilo 60jH, Stachelbeeren V? Kilo 20 H, Heidelbeeren das Liter 12^, Johannisbeeren ’/2 Kt'.o 25 Einmachnüste 10 Stück 50 — Ochsensteucy per Pfund 65—70 H, Kuhfleisch 58—60 Rindfleisch 50—55 H, Kalbfleisch 48—55 H, Hammelfleisch 48—65 H, Schweinefleisch 65 — 70 Roggenbrod 2 Kilo 42 Roggenbrod gemischt 3 Kilo 80 Schwarzbrod 1 Kilo 20 H. — Krebse 25 Stück 1.70—2 A, Honig das Pfund 80 Hahnen das Stück A 1.70—2, Tauben 48—50 Poularden A —, Hühner A — Enten A 3-4, Gänse JL 3—5. Ganze Erbsen per 100 Kilo JL 18 23, geschälte Erbsen A 23—29, Bohnen A 20—24, Linsen A. 23—26, neue Kartoffeln A 10. Holz, je nach, dem geschnitten A 1.40 — 60 der Centner. Steinkohlen der Gentner 85 H, Tannäpfel der Hectoliter 80 — 85 Lohkuchen das Tausend 10 A T Anzeige^ Gewerbeverein. Generalversammlung: Mittwoch den 23. Juli, 8 Uhr Abends, tm Schloß. Mittheilungen des Vorstandes über die Gewerbe - Ausstellung in Offenbach. Hierzu find sämmtliche Aussteller Gießens freundlichst etngeladen. Der Vorstand. ________________________________________Dr. H. v. Ritgen. Stets frisch gebrannten Kaffee, 4745) per Pfd. Mk. 1,60, Mk. 1,80 und Mk. 2,-, „Reingejchmack garantirt", empfiehlt Robert Stuhl, Marktstraße 23. Gießen: // 4871) Schmitt. Jung- 4867) Namen der Besitzer. X. 296- 880. 1. Pferd, Fuchs, ca. VII. 122. III. 636. 2. Queckborn . - Magel, Johannes, von 8 B. Morgen ca. 26 10 kommt das Vieh, am Hofmann. 4861) I. 600. 4875) Das von meinem sel. Mann betriebene '23. (4873 1 i 1 1 1 1 2 ft ff f» 54 20 12 30 n ff 3. 4. ff ff u ft 2) 3) 4) ff ff XIII. 366. XIII. 375. XIII. 364. XIII. 361. XIII. 367. XIII. 362. XIII. 372. XIII. 355. XIII. 374. XIV. 72. XIV. 72. XIV. 73. XIII. 370. XIII. 365. XIII. 358. XIII. 363. XIII. 373. Korn, Weizen, Gerste, Hafer, Klee, Erbsen u. Wicken. I. 89. VIII. 280. 220. HL 81. F. 5598. J. 5265. E. 2952. 8.329. N. 6977. F.3947. E. 6089. G. 4187. G. 4508. D. 1907. H. 4994. I. 226. alt B. 407. V. Gemarkung Göbel, Heinrich L, von TreiS a. d. Lda. Treis a. d- Lda. - • Bezeichnung der Parcellen. Großh. Ortsgertcht Wisselsheim. Der Vorsteher: Versteigerungen. Donnerstag den 24. Juli, Morgens 9 Uhr, soll auf der dahiefigen Rathhausstube eine Locomobile von Blumenthal u. Dreschmaschtene von E. F-R. Turner zwangsmäßig versteigert werden. Heuchelheim, den 19. Juli 1879. Großh. Ortsgertcht Heuchelheim. 4 Schaafe, 2 Hahnen und 48 Hühner, 1 Gans, II. an ausstehender Erndte: Treis, Gemeinde zu Treis a. d. Lda. . - • Formhals, Heinrich 1L, von da..... Göbel, Johannes, von da .... - - Berghöser, Johannes II., von da . • . - • Wolf, Johannes II., von da . . . • • Berghöser, Heinrich II-, von da ... - - Becker, Heinrich VI., von da.....• Kehr, Philipp IV., von da......• Will, Johannes IV., von da ... - Will, Johannes V., von da . ...... Liemestruth, Philipp II., von da .... - Römer, Heinrich II., von da.....• Burk, Philipp HI., von da ..... - - Amend, Johannes, von da....... Kehr, Georg HI., von da ... - - - - Benner, Johann Adam, von da ... - - VI. Gemarkung Lollar. Albach, Johannes und Cons., zu Lollar . • 2659. 2659. 2659. 2659. 2659. 2659. 2659. 2659. 2673. 2674. 2672. 2659. 2659. 2659. 2659. 2659. II. 84. III. 169. IV. 9. V. 414. IX. 39. IX. 44. X. 71. 104. 116. 471. XI. 105. XVII. 10. 96. 128. XIX. 98. XXII. 124. 145. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. -15. 16. 17. 18. 19. 20. ■21. 22. I. Gemarkung Beuern. Arnold, Jacob, von Beuern II. Gemarkung Burkhardsfelden. Magel, Friedrich, von Burkhardsfelden . . . III. Gemarkung Mainzlar. Klingelhöser, Ludwig, von Mainzlar - . . - Kern, Philipp, von da ....... - IV. Gemarkung Reiskirchen. Bekanntmachung. Die Eigenthümer der im Laufe der Monate April, Mai und Juni 1879 auf der Strecke der Main-Weser-Bahn von Cassel bis Frankfurt a. M. gefundenen und anher eingelieferten Gegenstände — unter welchen sich außer einer Anzahl Schirmen, Stöcke, Hüte, Mützen, Tücher rc., auch 1 Hundertmarkschein, 1 Coupon über 6 «X 20 1 Etui mit 20 «X, 1 goldene Broche 1 goldener Siegelring und 1 Operngucker 'befinden — werden aufgefordert, dieselben binnen drei Monaten bei der unterzeichneten Verwaltung in Empfang zu nehmen, da sonst anderweitig darüber verfügt werden wird. Cassel, am 15. Juli 1879. Betriebs-Materialien-Verwaltung 4872) der Main-Weser-Bahm 4837) Wegen Aufgabe meines Schreinergeschäfts lasse ich Donnerstag den 24. Juli, Rachmittags 2 Uhr, 4 Hobelbänke nebst vollständigen Schreinerwerkzeugen die zu einer Schreinerei gehören, sowie einen Stoßkarren und verschiedene Sorten Nutzholz gegen gleich baare Zahlung versteigern. Chr. Hofmann, Kaplansgasse 217. braunes Pferd, 3 Jahre alt, 10 Jahre alt, Gießen, den 16. Juli 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. B. d. D-: Langermann, Landg.-Assessor. Strppbrikrn ^oiherg, Kirchenplatz. Erndteversteigerung. Samstag den 26. ds. Mts. Nachmittags 3 Uhr, sollen nachverzeichnete Früchte des land- wirthschaftltchen Versuchsfeldes, nämlich: 2 Morgen Weizen, 2 Morgen Gerste in Abtheilungen von je einem Morgen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Flurschütze Völker dahier wird auf Verlangen nähere Auskunft ertheilen. Gießen, den 19. Juli 1879. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. „ braun, „ „ Fuchs, „ Fohlen, Fasielochs, Rinder, alt D. 2659. Küfer- und Kotzwaarengeschaft führe ich mit meinen Söhnen unter dem seitherigen Namen weiter. Durch reelle uud aufmerksame Bedienung werde ras frühere Vertrauen zu bewahren bestrebt sein. Hochachtungsvoll Wilh. Kohlermann Lebensverflcherungs - & Ersparnis-Bank in Stuttgart. Unter Hinweis auf die 23jährige segensreiche Wirksamkeit nüiaer Lebensverüchernngs- Bank empschle ich allen Interessenten K^ch§^8ch-«s4-M«!cht sür das Jahr 1878 und lade zu weiterem Eintritt ergebenst ein. Ae Sclieyda, Gartenflraße 16a. 8 Kühe, 2 Ziegen und 1 Ziegenkock, 12 Schweine, mehrere Mutterschwein-, Bekanntmachung. Amtlich- Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen in 1) bei Herrn Louis Wenzel, Seltersweg. - C. K Semmler, Wallthorstraße. '' Heinzerling 85 Tribus, Kreuz. W. Kurz, Neustadt. Emil .Orbig, Reichensand-Bahnhofsstraße. Bekanntmachung. Donnerstag den 24., Freitag den 25. u. Samstag den 26. d. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr ansangend, kommen dahier zur öffentlichen Versteigerung : I. an Vieh: Ordn. Nr. Feilgeboten.es. 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V.: Gerbode. ______________________ Oeffentliche Aufforderung. 2 bi (5 aentbnm resp. di erfolgte Zahlung der Kaufschillinge nicht ®'in, so L-rden alle Diejenigen, welche irgend welche R-Ä- -der Forderungen an biete Parcellen bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, d,ese ihre Ansprüche 1 „binnen sechs Wochen Lei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden als sonst nach Ablauf dieser Frist, v dies erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschrankt verfugt, die ueuen^ Eigenthumsurkunben gerichtlich bestätigt und die Ueberschre. ung der Verkäufsgegenstände auf di- Namen der neuen Erwerber wird verfugt werden. Am 24. Juli 25. und 26. und wenn nöthig die folgenden Tage kommt die Erndte zur Versteigerung. Die näheren Be- dingungen werden im Vcrsteigerungs- termine bekannt gegeben. Wiffelsheim b. Bad Nauheim, den 18. Juli 1879. von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. G. D. Bapst auf dem Markt in Gießen. (196 Großherzogi. Salinen- und Bergamt Bad Nauheim. bel ro®8®’" Niere», und Blasenleiden, Bleichsucht, Blutarmuth, Hysterie it. Arbeitsvergebung. 4796) Die nachbezeichneten in der Dragonerkaserne zu Butzbach zur Ausführung genehmigten Bau-Reparatur-Arbeiten, als. tl Herstellung von Pflasterarbeiten auf dem Hof- und in den ' " Ställen der Reiter-Kaserne, veranschlagt zu . - • • • 2) Anbringung neuer Dachrinnen, Fallrohre rc- rc. an den Kasernengebäuden, veranschlagt zu.......;____», 4650 tollen Samstag den 26. d. Mts., Vormittags Uhr, mittelst öffentlicher Submission verdungen werde». Lusttragende Unternehmer belieben ihre Offerten, in welchen die A - resp. Aufgebote in Procenten anzugeben sind, bis zu genanntem Termin gehör g versiegelt und frankirt aus dem Bureau der unterzeichneten Verwaltung ab- zugeben-^st^ - Anschläge, |oa)(c Bedingungen können ebendaselbst eingeschen Butzbach, den 15. Juli 1879. Großherzogliche Garnison- Verwaltung. Jeikgeöotenes. 4540) Ein neuerbautes, kleines, dreistöckiges Haus mit Ladeneinrichtung in Wetzlar ift mit geringer Anzahlung zu verkaufen oder auch zu verpachten. Näheres bei S. Katzenstein, Holzhandlung, hier, Mr Markensammler. 4858) Billig seltene Briefmarken zu kaufen, auch zum Umtausch. Lindner jr., Lony's Biersaal. Frische Butter, ä Pfund 75 Pfennig, 4866) bei Julius Wallach. Mie nach genauer Vorschrift eines sehr erfahrenen deutschen Sanitätsraths und eines dP sehr berühmten Medicinalraths bereiteten Kräuterbitter-Tropfen, genannt BundeS- tropfen, sind seit vielen Jahren als ein völlig unschädliches, jedoch vorzügliches Hausmittel anerkannt, m ll onensach als besonders geeignetes Schutzmittel mit bestem Erfolg gegen Ansteckung von Krankheiten, Cholera, Lurchfall, Leibschmerzen, Magenkrämpse. Seekrankheit angewendet, auch haben sich die Bundestropfcn (deren Haupttheile aus den allgemein bekannten besten bewährtesten Ingredienzen: Cortex Cascarillae, Herba Centaurii minoris, Herba Arnicae, Radix Zedoariae. Radix Gentiannae rcbrae etc. bestehen, deren hoher reeller Werth fast allen Menschen bekannt ist, und jeder Consument also weiß, was dem Magen eigentlich zugesührt roirb) durch ihre innehabende eigen- thümlich belebende Kraft und äußerst angenehme Erfrischung im Familiengebrauch, auf Land- und Seereisen, auf der Jagd viele hohe Verehrer erworben. Auf dem ganzen Erdball und in fast allen Städten sind die von mir allein fabricirten ächten Bundestropfen (mit Schutzmarke, deutscher Reichsadler, meiner Firma nebst Gebrauchsanweisung versehen) zu haben.*) Dieselben sind auch direct von meiner Fabrik, loco Hamm in Westfalen, jedoch die kleinste Quantität nicht unter JL 15 zu beziehen; in diesem Falle wird der Netto-Engros-Preis für eine Berliner Quartflasche Jt 2.50, eine halbe Quartflasche JL 1.50, eine viertel Quartflasche Jt. 1, berechnet. August Andernach in Hamm in Westfalen. *) Auch bei den Herren I Klein, B. Lenz, C. Steuernagel, I. Seibel in Gießen; I. Quentin, M Weber, G. Bersch, A. Nicolai, H. B. Freudenstein, H. Ernst in Marburg; W Kaltwafser, H. Kuhn, G. Koch, Bahnhofsrestaurateur, C Waldschmidt, Louise Geilfuß in Wetzlar; W Ständen, W. Piscator in Leun.(4859 Für Neubauten empfehle "Werksteine, nach Zeichnung und Maaß bearbeitet per Cubik- meter von 40—75 ferner gefcbnittene Marmorplatten für Wand- bekleidungen, Fensterbänke und Treppentritte rc., Marmor- blöcke tn allen Dimensionen, Kalksclirottel für Hochöfen und chemische Fabriken, sowie Kalkbrennereien, zu billigsten Preisen. (4864 J. Wilhelm Nachfolger, (Franz Block) Marmorbruch bei Metzlar. Vermietungen. 4856) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ______________________Afterweg A. 104. 4865) Ein Logis zu vermiethen _______I Mannberger, Neuenweg. 4823) Ein Familienlogis ist Wegzugshalber anderweit zu vermiethen. ____________Küfer Arnold, Asterweg. 2428) Mansarden-Wohnung zu vermiethen.______________Ehr. Spruck. 4552) Ein schönes großes Familienlogis, in dem Hause des Herrn Käß auf dem Kreuz, ist zu vermiethen. Näheres bei ____________August Noll im Stern- 4807) Der mittlere Stock meines Nebenhauses, bestehend aus 4 Zimmern, 2 Mansarden und sämmtlichem Zubehör ist alsbald oder auf später an eine ruhige Familie zu vermiethen. Ioh. Fischer, Alicenftraße E. 104. 4452) Der mittlere Stock meines Hauses ist vom 1. October an anderweit zu vermiethen. Univ.-Rentamtmann Schmitt, Gartenftraße Lit. B. Nr. 165,6. 3024) Eine Wohnung von 4 Zimmern und Zubehör in meinem Nebenhaus an eine stille Familie zum 1. August zu ver- miethen._____Or. Ploch. 3898) Ein Familienlogis zu vermiethen und sofort zu beziehen bei ______________F. Felfing, Neuenweg. 4785) Ein möblirtes Zimmer für einen oder zwei Herren zu vermiethen. __Flügelsgasse Nr. 95, 3. Stock. 4854) Ein Logis zu vermiethen. ____________ Neustadt Lit. D. Nr. 57. 4822) Der 2. Stock in meinem Hause ist zu vermiethen. B a lt h. W e b e r, Grünbergerftr. B. 151,n- 4817) Ein Familienlogis zu vermiethen und sofort zu beziehen. _____________Sandgasse Lit. D. Nr. 156. 4815) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen._____________Seltersweg 10. 4783) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. A. Moag, Flügelsgafse 93. 4779) Der 2. Stock meines neuerbauten Hauses, bestehend aus 5—6 Zimmern, ab- geschlosienem Corridor, Wasserleitung rc., ist zu vermiethen._______Adolf Möhl. 4790) Der erste und zweite Stock meines Hauses ist pr. October zu vermiethen. Carl Heureroth, Marktplatz. 4640) Ein möblirtes Zimmer zu oers miethen. Wilh. Böger, Seltersweg. 4154) In unserem Nebenhause ist ein Logis, bestehend aus drei Zimmern rc., zu vermiethen und am 1. Aug. zu beziehen. __Flick «fc Kröll. 4383) Zimmer mit Cabinet zu vermie- then.Frankfurterstraße 32,3. Wohnung zu vermiethen. In dem von Mil chling'schen Burg- Hause zu Treis a./Lda. ist eine comfor- tabel eingerichtete, geräumige und sehr gesunde Famtlienwohnung zu vermiethen. Das Haus befindet sich außerhalb des Ortes, links der Lumda, in einem Garten in schöner Lage; auch kann auf Wunsch ein großer Gemüsegarten mit in Pacht gegeben werden. Pachtlustige wollen sich an den Unterzeichneten wenden. (4765 Treis a./Lda., 12. Juli 1879. Kehr, v. Milchling'scher Administrator. Vermischte Anzeigen. 4863) Forderungen an die verstorbene Wittwe des Gastwirths Nühl sind auf der Germania einzureichen, auch werden daselbst Zahlungen für dieselbe in Empfang genommen. (Ein Kolporteur auf zugfähige gute religiöse Werke für Nassau und Rheinland gesucht. Eintritt sofort. Meldung persönlich bei (4855 Aug. Engert, Limburg a. d. Lahn. -Z ■ 8 fl II D • & 9 1 4868) Ein tücktiger Schlosser, welcher im Drehen erfahren uno Caution stellen kann, als Meister in eine kleinere Maschinenwerkstätte gesucht. Offerten erbeten unter X 14 postlagernd Wetzlar. 4809) Ein tüchtiger Glasergeselle findet Arbeit bei L. Schmidt, Glaser, Canzleiberg. 4346) Silber- und andere Münzen kauft stets zu höchsten Preisen I. Rothenberger, Lindenplatz. a*- Trunksucht Magen- und Unterleibsleiden he-lt auch britflfd) nach seiner 32jäbriacn bewährten Oriflinal-Mcthove (4504 Dr. med. Heymann, im Auslande approbirt früher London und New-Äork Berlin W., PotSdamerftraße 106». Zoologischer Garten 4795) zu Frankfurt a. M. [H. 61652.] Schluss der Mdiier-Wellung: Mittwoch den 23. Juli Abends. Akademischer Gesang-Verein in Giessen. 4838) Zur Feier seines 60jährigen Bestehens Erstes Concert Freitag den 25. Juli 1879, Nachmittags 4 Uhr in der Stadtkirche: PAULUS, Oratorium nach Worten der heiligen Schrift für Soli, Chor, grosses Orchester und Orgel von Felix Mendelssohn Bartholdy, unter Leitung des Grossh. Universitätsmusikdirectors Herrn Adolph Felchner und gefälliger Mitwirkung der Frl. Antonie Kufferath, Concertsängerin aus Brüssel (Sopran), der Frau Dr. Mathilde Weiffenbach in Giessen (Alt), des Herrn Max Achenbach, Grossh. Hofopernsänger in "Weimar (Tenor), des Herrn Karl Hill, Grossh. Kammersänger in Schwerin (Bass), des Herrn Kapellmeisters Friedrich Lux aus Mainz (Orgel), der Männergesangvereine „Sängerkranz“ und „Liederkranz“, sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten Orchesters. Hauptprobe : Donnerstag den 24. Juli, Nachmittags 4V2 Uhr. Zweites Concert Samstag den 26. Juli 1879, Nachmittags von 5—7 Ahr in WenzePs Saalbau: Kammermusik» Mitwirkende: Frl. Kufferath (Sopran). Herr Achenbach (Tenor). „ Hill (Bass). „ LUX (Klavier). „ üniversitätsmusikdirector Wolff aus Marburg (Violine). „ Rode aus Frankfurt (Viola). „ Höbe aus Homburg (Violoncell). „ Backhaus aus Homburg (Contrabass). Programm in einer der nächsten Nummern. Preise der Karten, welche in der Rick er’sehen Buch' handlung und Rudolph’schen Musikalienhandlung (woselbst auch Textbücher zu 20 Pfg.) zu haben sind: Sperrsitze für beide Concerte .... 5 Mk. — Pf. n „ das Kirchenconcert . . . 3 „ 50 „ „ „ das Künstlerconcert . . 3 n „ Nichtnummerirte Plätze in dem Schiffe der Kirche und auf der ersten Emporbühne 2 „ — „ auf der zweiten Emporbühne .... 1 „ Karten zur Hauptprobe......2 „ — „ Statt alter besonderen Metdung. 4870) Allen Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser lieber unvergeßlicher Gatte, Vater, Schwager und Schwiegersohn Johannes Zörr. Weichensteller, gestern Nachmittag nach einem schweren Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen• Die Beerdigung findet Dienstag den 22. Juli, Nachmittags J/26 Uhr, vom Trauerhause (Neuenbäuen B. 80) statt. 4857) Einem geehrten Publikum der Stadt Gießen und Umgegend zeige ich ergebenst an, daß ich die Bäckerei Oes Herr» Jacob Bogt in der Wallthorstrasse, Nr. 146, gepachtet habe und mit dem 21. Juli d. I. eröffnen werde. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, ausgezeichnete gute Waare zu den laufenden Preisen zu liefern. _ Gleichzeitig bemerke noch, daß ich jeden Sonntag frisch backen werde, und indem ich prompte und reelle Bedienung verspreche, halle ich mich bestens empfohlen. Hochachtunasvoll zeichnet J. Groos. Ttrrtmtrocrtli»? Red^rttm, i A Scheudo. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu eine Beilage.