S «lt. "" •'«» Ubr, :^me/una n^n so5. Abnehmer n Hause). ■en Möbeln, 6tc. zu ei\ uheim jen: n. Thor. mwart. stank i^urSenntnifc . 1877 40% r M Jahr Sfihrliche in [d)afUbeii^te r sowie ach tut KW. RoiL—__ ing- eg ß* mj£_- ruckerei tzbacb in Farben von w W “n «'"f-trÖ ater- iselben ®^12 -wi In ,>9: »fr» Nr. Mittwoch, den 21. Mai 187«. Meßmer 'Anzeiger Meige- mH AmtsLM sie Le« Kreis Gieße«. ..... . Redaelionsbureau r Expeditionsbureau: Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■BBHBHBSmBBESSSSBOnnBli^HMDaBBHniBBBKirZ) Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. Die diesjährige regelmäßige Versammlung des Kreistages wird Mittwoch den 28. dsv. Mts., Vormittags 11 Uhr, im Rathhaussaale (alte Realschule) dahier abgehallen. Tagesordnung: 1) Wahl der Mitglieder zur Regulirung der Einkommensteuer sür 1880. 2) Prüfung der Kretskasserechnung für 1878. 3) Erstattung des Verwaltungsberichtes für 1878. 4) Ausstellung des Voranschlags für 1880. 5) Wahl eines Mitgliedes der Pferdemusterungs - Commission. 6) Wahl eines Mitgliedes des Kreisausschuffes. 7) Wahl eines Mitgliedes des Provinzialtages. 8) Regulirung der Diäten der Mitglieder des Kreisausschuffes. Gießen, den 17. Mai 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Lehrer-Conferenz der Conferenz-Bezirke Gießen, Groß-Linden, Lollar: Samstag den 24. Mai, Morgens 10 Uhr, zu Gießen (Cafe Ebel). Gießen, den 19. Mai 1879. Büchner, Kreisschulinspecwr. Aotitisch Die Branntweinsteuer. Der dem Reichstag vorliegend- Steuertarif will eine höhere Besteuerung des Biers, nicht aber des Branntweins. Jems der Herstellung einer Gleichförmigkeit zwischen Nord- und Süddeutschland zu Liebe, dies nicht, um nicht dem gemeinen Mann ein „nothwendiges Stärkungsmittel" zu vertheuern. Der hausbackene Verstand des nüchternen Theiles des Volkes fragt mehr und mehr verwundert: weshalb nicht lieber eine höhere Besteuerung des Branntweins statt des Bieres? Die Armencommission von Lingen hat eine Petition an den Reichstag gerichtet, in welcher noch mehr Werth auf solche Steuererhöhung, wie aus Verminderung der Schankstätten gelegt wird. Der Magistrat von Minden hat gleichfalls das hohe Haus ersucht, bei der Steuerreform auf eine erhebliche Erhöhung der Branntweinsteuer an erster Stelle Bedacht zu nehmen, um so mehr, da die bisherige in keinem richtigen Verhältnisie mehr zu den gestiegenen Etnkommensverhältntsien stehe, so daß der Verzehr an Branntwein gegen frühere Zeit sehr erleichtert sei und naturgemäß bet dem vielfachen Mangel an moralischem Halt in den unteren Klaffen der Bevölkerung zu übermäßigem Genuffe geführt habe. Weit bedeutsamer und hoch erfreulich aber ist es, wie im Reichstag selbst am 10. d. Mts. und schon vorher wesentlich gleiche Forderungen durch von Bennigsen, auf das Nachdrücklichste von Richter-Hagen und selbst von con- ' servativer Seite unter Zustimmung der Mehrheit des Plenums gestellt worden i find. Denn in der That spielt bet diesem Titel der Steuerliste in die Frage, wie den Staatssäckel füllen, wesentlich die andere nach der socialen Hebung oder Schädigung der Bevölkerung, in einem Grade, daß letztere bei der Entscheidung den Vortritt haben sollie. Mit keinem anderen alkoholischen Getränk sind so weitreichende mannigfache Gefahren nicht blos, sondern unausbleibliche Schäden verbunden, wie mit dem Branntwein, und diese Nachtheile legen der Oeffentlichkeit so bedeutende materielle Lasten auf, daß es mindestens als eine ■ sehr zweifelhafte Rechnung erscheinen muß, ob mit einer tndtrecten Beförderung des Branntweinconsums unserm Land gedient wird. An maßgebender Stelle scheint man aus die Verwüstungen, die der Branntwein als Volksgetränk in Norddeutschland notorisch in erschreckendem Maß ungestört anrichtet, aus die enormen Ersparniffe und die Wahrung nationalen Vermögens, Wohlstandes und geistigen wie sittlichen Wohlseins, welche mit einer ernstlichen Bekämpfung und kräftigen Umlenkung der Volkssitte erreicht werden könnten, noch nicht das gebührende Gewicht zu legen. Preußen vertrinkt Jahr für Jahr rund 150 Mill. Mk. in Schnaps. Sollte das unabänderliches Bedürfniß sein? Ein Ja wäre ein Armuthszeugntß, das man unserm Volke ausstellt, und ein Vorwurf, den der Antwortende sich selbst macht. Denn es ist ein Beweis, daß den unteren Ständen unschädliche und wirklich kräftigende Genußmittel noch nicht genügend zugänglich und zu einem Preise käuflich gemacht worden sind, welches sie dem Branntwein vorüehen heißt. Der Mensch, namentlich der angestrengt oder in angreifender Witterung arbeitende, bedarf Belebungs- und Reizmittel; daß es gerade der Branntwein sein müsse, hat noch Niemand erwiesen. Wenn die Grenzwächter sich durch Branntwein statt Kaffee gegen die Unbilden der Natur schützten, so würde der Staat binnen Kurzem ein Heer höchst unzuverlässiger Hüter seiner tndirecten Steuern haben. Für die Schiffer nach den Etsregionen ist bekanntlich nichts so verderblich, daher nichts so verpönt, wie der tägliche Branntweingenuß als vermeintliches Erwärmungsmittel. Dem, welcher buchstäblich im Schweiß seines Angesichts sein Brot er H h ei t. erwirbt, könnte ebensowohl ein befferes Getränk dargeboten werden. Trotzdem will die Steucrvorlage die ungefährlichen Reizmittel, wie Kaffee und Thee, erhöhens anstatt sie womöglich herabzusetzen und so erschwinglicher und, wie m England und Rußland, noch populärer zu machen. Der Branntwein ist der Adnb des BierS und des Weins. Der Biergenuß ist gegenwärtig in allmähliger Zunahme begriffen. Dieser lobenswerthe Tausch tu der Wahl des Getränks wird eine rückgängige Bewegung erfahren, wenn man das Bier vertheuert. Die entgegnende Hinweisung deö Präsidenten Hofmann auf Bayern, wo die Biersteuer so hoch sei, als sie in Norddcutsch- land erst werden solle und doch der Branntweingenuß wett geringer geblieben sei, läßt außer Acht, daß dort nun einmal das Bier Volksgetränk und zugleich eine bedeutende solide Einnahmequelle ist, in Norddeutschland aber der viel mehr seffelnde und jedenfalls bedenkliche Schnaps zu Hanse ist. Bromberg producirte 1874: 35,7 Liter pro Kopf der Bevölkerung, Bayern 3% Liter. In Norddeutschland handelt es sich erst darum, das Bier bei der Land- und Fabrikbevölkerung mehr einzubürgern, und das soll geschehen, indem man seinen Preis erhöht (?)! Richter wird ohne Frage für uns Recht behalten: eine Ec- höhung der Biersteuer ohne die des Branntweins heißt eine Prämie auf de Bcanntweingenuß setzen. Und wir fügen hinzu : die Ntchterhöhung der Branntweinsteuer wird, wie die Abschaffung der sog. Gestndesteuer, nicht den unteren Klaffen, sondern den großen Herren, meist ländlichen Brauereibesitzern, zu Gute kommen. Möge die Gelegenheit, bei der Steuerreform zugl-ich die sociale und sittliche Hebung des Volks in dieser Hinsicht anzubahnen, nicht ungenützt ver- streichen ! Sie würde sich in Jahren nicht wieder so leicht und günstig bieten. Deutschland. Darmstadt, 19. Mai. Seine Königliche Hobett der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 17. d. Mts. den Oberregiffeur Theoder Wünzer zum Director des Hostheaters, sowie der Hosmusik aller- gnädigst zu ernennen geruht. Berlin, 16. Mai. Am gestrigen Tage sind folgende Eisenbahnstrecken beziehentlich Eisenbahnen eröffnet worden: die Strecke Groß-Strelitz-Tost (Oberschlesien), die Eisenbahn zwischen Coblenz (Stcwtsbahnhos) und Niederlahnstein, bte Eisenbahn zwischen Coblenz und Ehrang (Trier), die Eisenbahn Neustettin-Posen über Schneidemühl und endlich die wichtige Eisenbahn zwischen Berlin und Sangerhausen-Nordhausen, der Tdeil von Berlin-Wetzlar, der nun von Eydtkuhnen nach Metz eine Staatsbahn herstellt. Berlin, 17. Mai. Auf der russischen Botschaft herrscht ehie gewisse Freudigkeit der Stimmung. Man erhielt dort Nachrichten aus Petersburg, aus denen hervorgeht, daß man in der Person des verhafteten Advocaten Staffow einen der Hauptführer der nihilistischen Verschwörungen in Händen zu haben glaubt. Man hat die Beweise gefunden, daß Staffow der Redacteur und die eigentliche Seele der gehetmnißvoll erscheinenden revolutionären Zeitung „Lantz und Freiheit" gewesen sei. Seit seiner Verhaftung ist in der ..that keine weitere Nummer dieses geheimnißvollen Blattes er|id)ieneii. Berlin, 18. Mai. Das gestrige Diner von Mitgliedern des Reichsund Städtetages im Zoologischen Garten brachte einen fast feierlichen Moment, der so recht den Ernst der politischen Lage kennzeichnete, nichts mehr und nichts weniger als eine Art Pronunciamento v. Forckenbeck s. Als ihn nämlich ein Redner als Präsident des Reichstages gefeiert hatte, erhob sich Herr ^"bXr8^1“9^ 26|Un8 Mr Sonstig auf und überschüttete er v. Forckenbeck und erklärte, da man ihn in dieser Eigenschaft genannt habe, zieme eö sich für ihn, ein freies Wort zu freien Männern zu sprechen. Selbstverständlich werde jeder der Anwesenden noch ferner die Beschlüsse des Reichstages achten, so hart sie ihn persönlich auch angingen. Aber anderer- ic^ er, da er die Mehrheit nicht mehr hinter sich habe, seines Amtes als Präsident der gesetzgebenden Körperschaft nicht mehr lange walten können. Unter allgemeinem Beifall proclamirte hierauf Ludwig Löwe Herr v. Forckenbeck zum Führer der sich bildenden liberalen Vereinigung, der deutschen Anti- Korn-Liga. — Der Ernst des Augenblicks aber zitterte in Aller Gemüther noch lange nach. (®erl. Tagebl.) «... Lokales. Ä' flRftt; 2n der gestern Abend von 126 Mitgliedern besuchten Generalversammlung der Gewerbebank (bie,elbe zählt im Ganzen 77« Mitglieder) wurden die fünf auszuscheidenden «ufsichtsrathe wiedergewählt und erhielten von 126 abgegebenen ©timmcn die Herren Dr Gutfictsch 117, Adolf Noll 106, Chr Leo 103, Chr. iLchopbach und PH. Walther je 98. Wir werden auf die Verhandlungen selbst noch naher zuruckkommen. 11 ’ Heute Mittag um 12 Uhr fiel der Tonnenwagen deS Herrn Broel hinter der Kirche um und wurde die Gegend durch den nicht gerade nach mille fleur duftenden Inhalt verpestet. Oesterreich. Wien, 17. Mai. Die Session des Rcichsraths wurde heut- mit folgender Thron- rede geschlossen: ' Geehrte Herren von beiden Häusern des Reichsraths! Als Ich Sie vor nahezu 6 Jahren zur Erfüllung Ihrer staatsbürgerlichen Pflicht um Meinen Thron ver- sammelte, bezeichnete Ich ^hnen die großen und schwierigen Aufgaben, deren Lösung Sie Hand in Hand mit Meiner Regierung zu unternehmen hatten. Es wurden Ihnen Vorlagen gemacht, welche umfassende Reformen auf den Gebieten des St-uerwcsens der Justizgesetzgcbung und der consessionellen Verhältnisse bezweckten. Im Laufe der Session traten noch andere wichtig-Angelegenheiten hinzu, welche ihr- volle patriotische Hingebung und staatsmännische Einsicht in gleichem Maße in Anspruch nahmen. Ist nun auch Vieles unvollendet geblieben, so haben doch unter Ihrer Mitwirkung große und schwierige Aufgaben ihre Lösung gesunden. Sie haben der ein- getretenen Erschütterung der wirthschastlichen Verhältnisse Ihre volle Ausmerksamkeit Mgewendet und waren tm Verein mit Meiner Regierung bemüht, durch eine Reihe von Maßregeln die folgen der über beide Hemisphären verbreiteten Krisis zu mildern War diese auch von ungewöhnlicher Hestigkeit und Dauer, so mehren sich doch endlich d,,e Zeichen der wlederk-hrend-n Belebung der Erwerbsthätigkeit. Mit gerechtem Stolz dürfen d,e Eriolge bezeichnet werden, welche die durch die Kunst veredelte heimische Arbeit auf den Ausstellungen sich zu erringen wußte. Dank dem von Ihnen im Vereine mit Meiner Regierung geübten Bestreben zur Ordnung des Staatshaushaltes und Dank der zunehmenden Erkenntniß unserer wirthschasllichcn Krask ist der Kredit des Staates unversehrt erhalten geblieben. Wenn die Verhältnisse eine raschere Ergänzung unseres Verkehrsnetzes auch nicht g-stattet-n, so sind doch durch Ihre Mitwirkung die Voroussetzungen geschaffen worden, um dem Eisenbahnwesen eine neue, den allae- ™eUI<.n ^",»"d?l^"^^bche>ide Gestaltung zu geben. — Der allgemeine Zolltarif hat eine Handelspolitische, den Verhältnissen des Reichs angemessene f-sle Güundlagc ae schaffen von welcher aus die Verkehrsbeziehungen zum Ausland durch eine Reihe von H^stdblsveitragen geregelt werden konnten. Die Ordnung der äußeren Rechisverhält- mf)e der katholischen Kirche Ist ohne Störung des eonsessionellen Friedens auf dem Wege der Gesetzgebung erfolgt. Durch das Gesetz über den Verwaltungsgerichtshos hat die wichtige Frage der administrativen Justiz ihren wunschenswerthen Abschluß gesunden und ist ein versa,sungsmaßiges Organ zur Sicherung der Rechte der Parteien auch aus diesem Gebiete geschaffen worden Mit patnot, cher Willsährigkeit haben Sie für bie gedeihlichl En- Wickelung der Landwehr und snr die Verbesserung des Looses der dienstunsähig^e- wordenen Angehörigen der bewaffneten Macht gesorgt und durch eine Re onn der Gensdarmerle die öffentliche Sicherheit im Innern gefördert. - Neuerdings spreche 2^ Ihnen meine volle Anerkennung aus für die Mitwirkung an den Vereinbarungen mit den Landern Meiner ungarischen Krone, durch welche zahlreiche Fragen materiellen Interesses inr Geiste gegenseitiger Billigkeit geregelt und die Beziehungen zwischen beiden Th-ilen des Reiches neu gefestigt wurden. - Angesichts der Ereignisse im Orient war e§ -m Gebot der N°thwend,gke,t, die Interessen der Machtstellung und das Ansehen del Monarchie nachdrücklichst zu wahren. Obwohl die zu diesem Zwecke getroffene Matzregeln schwere Opfer mit sich brachten, haben Sie in patriotisch^ SBüibiaunn her ™eincr R-Si-rung Ihre Unterstützung nicht versagt und es berfdben et‘ t**r b'e Consolidirung ber durch die europäischen Bc- schkuss- geschaffenen Zustande -n, Oriente einzusetze», damit der Friede, der im Interisse aller Machte gelegen ist, erhalten und gesichert werde. n Qn Es gereicht Mir zur hohen B-stiedignng, uns diesem Ziele nahe zu sehen. Die Monarchie steht, geachtet und machtvoll nach Außen, in freundlichsten Be i-hungen J11 aUen 2Rad)ten, im 3nnern geeinigt und gehoben durch die Gefühle der «aterlands- llebe und treuen, Anhänglichkeit der Bevölkerung für Mich und Mein Haus, wovon Mir erst jungft jo schone und erhebende Beweise geworden sind. Indem ich dasür auch Ihnen, geehrt-Herren von beiden Hausern des R-ichsrathes, als den gesetzlichen $er= bWeibÄ« fü? w"Ä*en®antnC“Crb,nB' aU§fprC(6e’ erHäre »i7Session Rußland. , . 'peteröburg. Aus dem Innern des Reiches laufen fortgesetzt betrübende Nachrichten cm. Außer dem Orenburger Unglück wird jetzt noch gemel- det daß die Gebietsstadt Uralsk, welche über 17,500 Einwohner zählt zum großen Theil niedergebrannt ist. Der Militärgouverneur des Gebiets telegra- vbirt über den Brand, „Heute, am 29. April, 2 Uhr Nachmittags, hat ein bei starkem Sturm entstandenes Feuer einen bedeutenden Theil von Uralsk zerstört. Die Anstrengungen des Löschcommandos und der Bevölkerung waren nicht im Stande, dem zerstörenden Element Halt zu gebieten, der Brand dauert fort; die Zahl der Abgebrannten festzustellen, ist noch unmöglich. Die Tel-. graphen-Station ist niedergebrannt und die Telegramme werden daher durch Eilboten bis zur nächsten Eisenbahn-Stativn gesandt. Sobald das Feuer gelöscht ist, berichte ich über die Einzelheiten. Ich treffe nach Möglichkeit Maß- um die Geschädigten unterzubringen und mit Nahrungsmitteln zu ver- sehen. Da nun auch fast gleichzeitig der große Brand in Irbit stattfand, so 2 diese sich so häufig wiederholenden Riesenbrändc durch Brandst ftung entstanden sind, und es sind deshalb auch in Orenburg S» ^e1°nC^eüba!tet S°rbem Es wäre ja nicht unmöglich, daß die Nihilisten in der Weise den Versuch machen, möglichst viel durch Roth und Elend zur -llerzweiflung gerächte Untcrthanen zu schaffen. Zndeffen gibt es für die Entstehung dieser Feuer auch noch eine andere wahrscheinlichere Erklä- $ruknt6nbe‘l und grobe Fahrlässigkeit. Wie oft allein ist nicht Rischnei-Nowgorod zur Zeit der Meffe durch große Brände heimze- suckt worden, und fast jedesmal war Trunkenheit die unmittelbare Ursache derselben! ' Rumänien. Bukarest, 17. Mai. In einer gestern stattgehabten Wahlversamm- lung beantragte Costmascu, einer der anerkannten Führer der liberalen Partei folgende Lösung der Judenfrage: Es sollen die Rechte eines rumänischen Bürgers und volle Gleichberechtigung allen in Rumänien geborenen Israeliten zuerkannt werden, die niemals unter ausländischem Schutze gestanden und sich der Militär-Loosung unterzogen haben. Costinascu erachtet die Betheiliauna an der Milttär-Auöloosung als Option für die rumänische Nationalität. Alle Juden, welche rumänische Untertanen seien, müßten in diese Kategorie gehören. Die übrigen Juden sind fremdländische Untertanen und den allgemeinen Rechtsnormen unterworfen. Sie werden demnach, um ihre Naturalisation zu erlangen, sich wie alle übrigen Ausländer den vorgeschriebenen Formalitäten unter- 1 Men müssen. Die Versammlung, an der über 2000 Personen theilnahmen, , SelegraWsche Depeschen. Wagner'S relegr. G-rrespoudeuj-Bureau. Geschäfw^us"'bFR^sger?ch^ w°?b in^bdÄraS L u-b-rgang der desgleichen das Uebereinkommen mit Großbritannien betr^ ben^^r^s genehmigt, folgt ber Bericht ber Wahlprüfnngs-Commi üon über die Atabt^^ 8. Wahlkreis beS Regierungsbezirks Frauksuri a b D lm Ungültigkeitserklärung, Geß beantragt dagegen die Wahl für aüItia^iT lrf°r ÖeanSalt l-bhaft-r Debatte wirb ber Antrag Geß tnnamenttXKZ "tlarai. Nach 84 Stimmen abgelehnt. Die Wahl ist somit für ungültig ertlärt 8 9 6e8en Es folgt nunmehr die erste Berathung des Sverraeienes Minis^n rechtfertigt die Vorlage unter Hinweis auf die überaus g?oß? ^Dc:clHatlDnt hS?Lmunn fang die Gesammtwirtung des Zolltarifs zu paralnfuen0 bxob- P Gefahren auf die Dauer begegnen, so konnte man bei tfntrourf ^li^^t2fü^X einT'beftimmte Dauer erla sen, onbern mußte em Gesetz schaffen welches auch Sr S SmnJ!e Listen konnte Er hoffe das Gesetz 'werde Kimmung f nÄn da L Lu?niL wünschen werde die Beschlüße der zweiten Lefung des Tarifs durch die Sveculatwn ausbeuten zu sehen. Die vorgeschlagenen Aenderungen der Gefchaftsordnuna feien unabweisbar nothwendig, wenn das Gesetz mit der erforderlichen werden solle. - p, Bennigsen erklärt: L unannehmbar. Die Wahrnehmung bedrohter siscalifcher ^ntereffen Widerspruch. Indessen würde" man" sich nur burfnine Rechnung zu tragen, den Entwurf allenfalls für einen Üftomt n u„b auf bestimmte Artikel, wie Tabak, zu beschränken' Ohm No h aber Set verfassungsmäßige Gerechtsame. _ Vor drei Wochen sei die naftonal- liberale Fiaetion bereit gewesen, einem ü.adaks-L>perrgesetz zuzustimmen ,, ber vorgetegte, ,° weitgehenbe Entwurs überall bifgrögi-lleberio chuna b-rvoroe' „ Die i-tzigen fristen zwischen b-n Lesungen ber Entivuife bis zu bei^n Publckation stim 10 gegriffen, baß ohne Schädigung irgend welcher Interessen Oie Publikation zeitig genug erfolgen könne. Für Tabak,e, bas Sperrgesetz auch jetzt noch notbwenbm unh ?mgegenm®mmeu. |Qm; bi‘ Sract,on heS Redners berat, der Regwrnng * kappen) findet das Gesetz IN dem geforderten Umfange bedenklich. au k‘felnzu ^"gerecht, jedes Mittel, ihr zu begegnen will' kommen, allem an der Hand dieses Gesetzes werde man dies nicht erreichen Mißstände seien gegenüber den geplanten Zollanderungen unvermeidlich. Durch ein Gesetz w^ das ^rlre^ende werde nichts geändert. Ein generelles Gesetz würde den Handel für alle ^danderung der Verfassung, wie sie der Entwurf wolle, werde er nie zustimmen. L-eine Partei habe mit Revisionen der Verfassung und Geschäfts authtrQUn6e (5f»f^lU,I0eJ1r 9em* . Schließlich wünscht Redner com- millarliche Vorbeiathung — Vraun (Glogau) spricht gegen die Vorlage und erklärt er sei allenfalls für bie Sperre auf Tabak, jeboch nur g^egen Erlaß ber ^Nachsteuer' Der Entwurf verffotze gegen die Verfassung, indem er die Zollerhebung durch den r?*lCf^ranfcr C^ anorbl!c unb 1,1 dw Autonomie des Reichstages emgreife. Redner erklärt sich schließlich gegen den ganzen Entwurf, vorbehaltlich einer Verständigung über einzelne Speit maßregeln. — Juister Hofmann wendet sich gegen einzelne Ausführungen der ^orredner und betont die Rothwendigkeit der raschen Einführung des Zolltarifs, ftors ö .Forderungen der Gesammtheit zurücktretem — Aen empffehlt fedoch commissarische Vorberathung kämpft die Vlag7? Special-Commif iion von 28 Mitgliedern. - Richter (Hagen- be- rc Harnmacher befürwortet den Entwurf und dessen Verweisung an die Tarifs Commission, eventuell an eine Commission von 14 Mitgliedern. — Schröder (Lipv- ttadt) erklärt sich für Commisffonsberathung — Hierauf wird die Ueberwelsung der hlrrI>jn(Cffantbie ^t-Commission beschlossen. — Bei Fortsetzung der zweiten Lesung bel AEarifvoUage wtrd bie Position „Erden, Erze, edle Metalle" unoerändert ge- nehmigt. Zu der Pofttion „Flachs rc." beantragt v. Ow den Zollsatz von 1 Mark, o. Ludwig ftellt den nämlichen Antrag. Beide Anträge werden abgelehnt und die 11 Uhr" unüeranbert angenommen. — Hierauf vertagt sich das Haus auf morgen Wien, 19. Mai. Meldungen der „Polit. Corresp." Aus Konstan- tmopel vom 18. b.: Die Pforte machte den Mächten die officielle Mltthei- lung^ daß das organische Statut für Ostrumelien durch Jrade des Sultans die Sancnon erhielt. Nachdem auch die rujsisch-türkischen Verhandlungen wegen Ueberganges der Verwaltung Ostrumeliens an das neue General-Gouoernement zu einem befriedigenden Abschluffe geführt haben, dürfte Aleko Pascha dem. nächst die Verwaltung übernehmen. General Stolypin ist nach Philippopel ^^^kchrt. Rußland gab Der Pforte die Zusage, Stolypin werde nach v e m-f Philippopel sein Hauptquartier an einen anderen Ort in ber Nahe der Hauptstadt Ostrumeltens verlegen. — Aus Belgrad, 19 d Die Grenz-Commission, welche den französischen Consul Aubaret zum Präsi. deisten wählte, tr«f g-st-m tn Vranja ein. Sobald die serbisch-bulzarische Grrnze f-stgestellt ist, wirb Serbien die zu Bulgarien gehörigen Orte Tern und Breznik räumen. Morgen trifft der türkisch-Gesandt-Sermet ein. Eine serbische Bürgerdeputation ist ihm bis Bastasch entgegengereist. Die Stabt Belgrad bereitet ihm einen festlichen Empfang. Paris, 19. Mat. Beim Empfang von Delegtrteu der äußersten Linke« erklärte der Justtzmimster, die Regierung habe beschloffen, Mitglieder der Commune nicht zu amnestiren, sondern nur nach dem 5. Juni Rochefort. Ballös, Blanqui und Andere zu begnadigen, welche sonach an der Wohllhat der Am.' nestie nicht werden theilnehmen können. London, 19. Mat. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Stmla: ^akub Khan stimmte den Unterlagen des Frtedensvertrages zu, wodurch die Hauptpunkte ber britischen Politik betreffs Afghanistan sichergestellt sind. London, 19. Mat, Abenbs. Unterhaus. Auf Befragen Balfour's theilt Northcoie mit: Der britische Gesandte in Persien ist zurück^etreten, sein Nachfolger ist noch nicht besignirt. — Auf eine Anftage von Mills erklärt Unterstaatssecretär BourkeEnglanb bot Chile und Peru seine guten Dienste an. Northcote theilt ferner mit: Die Friedensgrundlagen mit Jakub Khan sind vereinbart. (Lauter Beifall). Oberhaus. Auf Anregung Morley's erklärt Salisbury: Die Schriftstücke betreffs der griechischen Frage mit dem Rundschreiben Waddington'- werden heute vorgelegt. Berlin, 20. Mat. Reichstag. Der Vicepräsident Lucius theilt ein ^reiben Fo.ckenbeck'ö mit, worin derselbe erklärt, daß er aus Gesundheit-- ruck.tchtkn und wegen des Gegensatzes, tn welchem er sich zur Majorität befindet, ras Präsidium niederlege. Der Vicepräsident erklärt, nach Erledigung der Dagesordnuna auf diese Frage z'-rückzakommei. er WZ 19 **ft oUtemaS.^ -bite !tbm Sp,qitaun rönun0 leien un- 5“ gehandhabt n S91' scheine * °Mne keinem geMicktich^ ru bewilligen °bn greife t>et ,ei die national; JJ’t 3etzt habe Mhfation seien Watwn zeitig ge- aoihlvcndig und ", der Regierung "fange bedenklich. 1 begegnen, M- "chen. Mißstände i" Gesetz wie das 1 Handel für alle aurf wolle, werde g unb Geschists- ichl Redner conu elage und erklärt, B der Nachsteuer, ehung durch deu • Redner erfldrt jung über einzelne lussuhrungen der Zolltarifs. For- i zuriuttreten. - che Vorberatung chter «Hagen- bt- j an die Tarif- Schröder (Lipp- eberweisung bei1 zweiten Lesung unoerändert ge- h von 1 Mark, yltfynt uud die ms auf morgen Äui Man- jicitttt Mttthei» >t des Mans aDlungtn wegen li-Touserneatent :o Pascha dem- ich liu werde nach anderen Ort in lelgtab/ <9. b. ,tet zullt Prasi- bulgarische igea Orte Tern imet ein. J« Dir Stabt Bel- iuMtfien 2inJ« jlfbrt »>et <5»®’ ^lh>l d-r i” 163, U ®«brtw *16-' >.»« , oon V"* JA6 age" J » ' LKdiztP"' Gießen, 20 Mai. In der Bismarkstraße wuroe heute Nacht ein Fensterflügel au6s gehängt und unbekannt wohin? transporttrt. l>r» Frerichs Kindermehl. Die sich stets mehrenden Fälle, in denen bet der Ernährung kleiner Kinder die Muttermilch mangelt, machen es sebr nothwendig ?unfcr Hauptaugenmerk auf die künstlichen Ktnder- nährmittel, die durch ihre Berufung, die Muttermilch zu ersetzen wohl eine der wichtigsten Rollen in unserm Leben einnehmen dürften. — Unter den am meisten erprobten und sich am besten bewäbrten Ersatzmittel für Muttermilch sind in erster Linie die Kindermehle zu verzeichnen, und ist es unter diesen wieder besonders ein erst in neuester Zeit von der Firma Dr. F Frerichs & Co. in Göttingen nach einem rttchspatentirten Verfahren erzeugtes Fabrikat, welches allen Müttern alS ein Präparar zu empfehlen ist, das an Milch, an blutbildenden Substanzen (Proteinstoffen), an leicht verdaulicher Stärke und Dextrin das reichste und deshalb auch das nahrbafteste von allen anderen Kindermehlen ist. Handel und Verkehr. Gießen, 20 Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. 95 bis X 1, Hühnereier, per Stück 4 und 4i/2 H, Gänseier, per Stück 10 H, Enteneier, per Stück 5 H,' Käse, per Stück 5—9 Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar 80 H, Hühner, per Stück X 1.40, Hahnen, per Stü M2, Enten, per Stück X 2.50, Kartoffeln, per 100 Kilo X 7,70—8, Zwiebeln, per Centner X 25 , Milck per Liter 16 u. 18 H, Ochsenfleisch 70 per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 56—60 Hammelfleilch 64—70^, Schweinefleisch 58-60 Kalbfleisch 44—48 H. Frankfurt, 19. Mai. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 40, Nr. 2 X 38, Nr. 3 X 32, Nr. 4 X 2*, Nr. 5 X 22 Noggenmehl o/t (Berliner Marke) X 22 50, do. I (Berliner Marke) X 20.50, do. II (Berliner Marke) X 15.50 — 16.50, Weizen, effektiv hiesiger ab Bahnhof-hier X 22—22 25, ab unserer Umgegend X 21,75—22, do. fremder je nach Qualität 4L 20,50—22,50, Roggen, je nach Oualität X 12,35 — 15.75, Gerste X. 17—18, Hafer X 14—15, Koblsamen X 28 — 29, Erbsen X 19 — 27, Wicken X 14—16, Linsen X 17—36, Bohnen, weiße. X 19.50, Roggenkleie X 10, Weizenkleie, grobe und feine X 8—9, Rüböl, detail, X 68. Stimmung ruhig. Dringen»/ offerirt — Hauptsächlich gefragt war — (Die Preise verstehen sich sämmtltch per 200 Pfund Zollgewtcht — 10'» Kilo.) Frankfurt, 19. Mai. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetriebm waren ca. 380 Ochsen, 210 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 280 Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 64—66, 2. Qual. X 6"—62, Kühe 1. Qual. X. 60 bis 62, 2. Qual. X 56 -58, Kälber 1 Qual. X 58-60, 2. Qual. 52—54, Hammel 1. Qual. X 60—62 2. Qual. X 50 52 per 100 Pfund Fleischqewicht. Für Kälber stellten sich bis zum Schluß die Preite erheblich billiger, als am Anfang. 1. Qual, wurde mit 53—54 H verkauft, 2. Qual. 45—48 H. Das Kalbfleisch schlägt morgen 5 ab. In Berlin kostet das Pfd. 35 __________ ____________________________ Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGiesten. Gottesdienst: am Himmelfahrtsfeste, 2 2. Mai. Morgens um 9 Uhr: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Der Gottesdienst findet Morgens in der Stadtkirche, Nachmittags in der Fried h v fs kapelle statt. Dom Himmelfahrtsfeste an und weiter den Sommer hindurch beginnen die Morgengottesdienste wieder um 9 Uhr. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Schulgelder für die Realschulvorschule, sowie für die übrigen städt. Schulen pro I. Quartal 1879 können in den nässten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden. Giesien, den 17. Mai 1879. Der Stadtrentmeister: 3424) Enders. Aufforderung. 3370) Ansprüche an den von der Srbin, nur unter Rechtswohlthat des Inventar^ angetr?tenen Nachlaß des v-rstorb. Küfers Wilhelm Martin Faber zu Gießen sind bei Meldung der Nichtberücksichtigung bis zum 1. k. Mts. bei uns anzumelden. Gießen, den 10. Mat 1879. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. Langsdorfs, Dr. Gilmer, Stadlrichter. Sta^tgpr. - Assessor. Versteigerung. Freitag den 22. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlokal dahier 1 Handwagen, Weißbinderstangen, Schränke, eine Nähmaschine, Stühle und sonstige Gegenstände meistbietend versteigert werden. Gießen den 20. Mai 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen Müller. 3487) Für die Sommer- Saison empfehle in großer 4luswal>l: Croquetspiel, Botanifir- Brodbuchsen, fyummibälle in alPn Bröken, Reif- unb Frderballspiel«, Hndianerbogen ' nd Pfeile, Schmetterling» Netze re. «R. 11. Fuhr, Sonnenstr. 104 Horsdorfer Avfelwein in bekannter Güte empfehlen 3480) I. M. Buscb Sohne. ♦♦ Marktempfehlung. Meine ächten Offenbacher Pfeffer- nüffe, sowie das beliebte engl. Magenbrod nebst arbrannten Mandeln bringe den werthen Kunden wieder in empfehlende Erinnerung. (‘3473 Stand auf dem Markt mit Firma Jean Urff tfe Comp., aus Frankfurt a. M. Jeikgeßotenes. 3483) Von jetzt ab täglich sehr gute Dickm il cP mit und ohne Rahm, sowie auch Süßmilch zu jeder Zeit bei PH. Müller, Lowcngaste 161. Schürzen, Unterröcke, Corsetten (zurückgesetzte Cor- setten von 1 M. per Stück an), empfiehlt (3461 J. Ch. Retter. Schellfische, Steinbutten, Schollen, Karpfen empfiehlt die (3492 Deliratklsen-Handlung von Carl Schivaab. Badische Massenlotterie, Loose I. Classe, ä 2 X, versenden unter Nachnahme (3469 Gebrüder Henrtck, Hauptcollecteure in Wetzlar. Bn-tout-cas, ä «X. 2, bei {(3464 K Grünebaum. 3484) Sttoh verkauft _____ Frau Klingelhöfer, Hamm. liederiage g S. Hei) er'sch er Sanitäts-Weine: M. H Pueinte Reine per Flasche 90 Priorate secco „ „ 1 10 Priorato dulce „ „ 1 20 Badalono „ „ 1 50 Garnacho „ „ 1 80 Sherry 2 50 Malaga „ 2 60 Madeira „ „ 2 80 Oporto 2 80 Vino Rancio „ L. Frohnhäuaer. 1350) Alle Sorten gewöhnliche, gebleichte und farbige Bindfaden, Packstricke, Waschleinen elc zu Fabrikpreisen empfiehlt __Julius Wallach. 2846) Vorzüglichen == flepfefweiii = bei <7. Rolh9 Nene Däne. 2971) Ich offerire scharf durchgebrannte Ringofen-Ziegelsteine — Klinker — per Mille zu X 20, Berblendsteine zu X. 42, poröse Ziegelsteine zu X. 36, Abdecksteine für Maurer zu X. 45, Dachziegel - Biberschwänze zu X. 27, Dach-Falzziegel zu X. 78 und Ima Weisikalk 100 kg zu X. 1,30 frei Waggon bin. £. Weygand in Wrtzlar. Dr. F. Frerich’s Nindermeht Zur Ernährung kleiner Kinder das Beste. Depot in Gießen bei Herrn Emil Fisehbacli. ,3475 ♦* z. Dose 120 Pfg. 1: 3442) Die diesjärige Klee-Erndte von IV4 Morgen an der Steinkaute zu vergeben. L. Petri II. Ludwigsstraße. Altdeutsche Tischdecken empfiehlt (3462 J. Ch. Detter. 2883) Empfehle ein vorzügliches Glas Gießener Actien - Bier, sowie ausgezeichneten BorSdorfer Aepfelwein Ghr. Noll III., Canzleiberg. Aepfelwein, in Gebinden, verkauft (2743 Emil Schwall, Frankfurter Hof. Dortmunder Bier «n» Erlanger im Zapf im (3307 -fnuififiirter Hos. 3390) Gut gebrannte Ruffenftetne werden billig abgegeben bei Frau E. Eichenberg. 2884) Bei freier Lieferung in's Haus empfehle: Gießener Aktien - Export - Bier per Flasche 23 Psg., Gießener Lager-Bier Per Fl. 20 „ Licher Export-Bier „ 20 „ Gg. Dorr Ww., Flaschenbiergeschäft, Canzleiberg B. 60. Zur Saison halte angclegentlichst empfohlen: Confirmanden-, Stroh-, Stoff-, Ml;- und Seidenhüte. Bestes Fabrikat. Billigster Preis. Garantie für Dauerhaftigkeit. Reichste Auswahl. Carl Schmidt, Hutmacher, 3411)_________Seltersweg 21.__________ Bauplatz in der Gartenstraße, neben der Sparkasse gelegen, 165 Klftr., zu verkaufen. Näheres bei (3391 Oeconom Wagner, Wallthor. Urtheile ärztlicher Sommitäten über die FRANZ JOSEF' [BITTERQUE1IE] das anerkannt wirksamste aller Bitterwässer. Prof. Dr. C. G-erhardt, dem Erfolge angewendet“ Geh. Hofrath, Würzburg : „Vielfach und stets mit sicherem und genügen- Würzburg, 31. Januar 1879. *PrAf Tir a4-1 Geh. Rath u. K. Leibarzt, München: *tO1* ^Leistet in allen Fällen, in welchen die Anwendung von Bitterwasser angezeigt ist, ausgezeichnete Dienste“. München, 12. März 1879. TUT T miha ’n Erlangen: „Wirkt sicher und macht * W e ,L,BUWe’ keinerlei Beschwerden. Selbst in Fällen, wo es bei reizbarem Darme verabreicht wurde, erzielte das Wasser schmerzlose Wirkung“. Erlangen , 26. December 1879. *PrAf T\v xt KTn aetkaiiw k. General-Stabsarzt, München: * rOIe Ve „Wirkt schnell, schmerzlos, und oft in überraschend kleinen Quantitäten“. München, II. März 1879. Frof. Dr. v. Scanzoni, lässig und schmerzlos“. Geh. Rath , Würzburg: „Die Wirkung ist ausnahmslos rasch, zuver- W ürzburg, 26. Juli 1877. Engros-Lager in Frankfurt a. M.: II. Köheh Nachfolger. Vorräthig in allen Apotheken und Mineralwasser-Depots, Brunnensehriften etc. gratis durch die Versendungs-Direction in Budapest 3078 Schwarze Tüll Shawls, Cachemire Shawls, Tüll- ^ichu^s, Cachemire-Fichu's, sowie Garnituren, Kragen, Manschetten empfiehlt in großer Auswahl 3460) «A f/i. Steller. IVidilbltl9*1 ^En leichtrr Wein, 76", I WW CIlisaaI» I prr Mter ?u 80 Psg. 3450) Sonnenschirme und En-tout-cas, Damen-, Mädchen- und Knabevhüte von 35 /$> an, Herrenhüte von 50 an bis zu den fcinsten, Damen - Kragen unv Manschetten, Garnituren, Corsetten, Schürzen, Eiswolltücher le. rc., empfiehlt zu billigsten Preisen A. Fangmann, Kirchenplatz. Hnllager oon toiiis flilil, Mäusburg, (3472 empfiehlt Conflrmailden-HÖte in grosser und schönster Auswahl im Preise von 3 Mk., 3 Mk. 50 Pfg. und 4 Mk. etc. FileMaulhen und Sommer-Handschnhe in allen Größen. Strümpfe, Socken u. Beinlängen weiß und farbig. Das neueste in Damenkragen, Manschetten, Harken, Corsetten, Schürzen etc. empfiehlt zu billigen Preisen 3*86)J, FF. Fuhr, Sonnenstr, i01. Mermiethungen. 3^53) Möblirtes Zimmer, zu oermie= then. Frankfurter Straße L. 3, III. Stock 3459) Ein Geschäftszimmer, parterre, mit oder ohne Möbel, bei Wwe. Löber, Neuenweg 194. 3451) Im Hessischen Hof, 3. Stock, ein gut möblirtes, freundliches Zimmer zu vertniethen.___________________________________ 3458) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Frau Langsdorf, Lindenplatz 244. 3465) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei C. Rahn, Lehrer. 3468) Die Bel-Etage, sowie ein kleines Mansardenlogis, zu vermiethen bei D Weller V., Heuchelheimerstr 3467) Der 2. Stock nebst Zubehör zu vermiethen. B. Weber, ________________Grünbergerstraße 151,11. 3476) Zwei Logis und zwei Schlafstellen zu vermiethen und sofort beziehbar ______bei Martin Lenz, Marktplatz. 3481) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Universitätsstraße E- 77 im Hinterbau.______________________________ 3378) Eine Familiewohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen. Neuenweg 134. 2995) Kleines Logis zu vermiethen. ________________Kennel, Riegelpfad. 2847) Schönes Zimmer, möblirt oder unmöblirt, in der Nähe der neuen Aula zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. d. Bl. 3420) Ein Familienlogis per 15?Juni, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. Elias Meier Ww. 1470) Der untere Stock in meinem Hinterhause, sowie Mansardenwohnung im Borderhause zu vermiethen. Earl Haas, a. d. Actienbrauerei. 2470) In meinem neuerbauten Hause, in der Bleichstraße, sind 2 Logis, je mit 5 Zimmern und Zubehör, auch Gartenan- thekl, alsbald zu vermiethen. _____A. Huhn. 3170) Ein Logis von 3 Zimmern, Küche rc. zu vermiethen. ___Balth. Strauch. Ein Logis | von 5 Zimmern mit abgeschlossenem Corridor rc. ganz in der Nähe der Lahnhütte vermiethet. • I. Blitz. 3386) Ein möblirtes Stübchen zu ver- miethen. Neuenweg 196. 3324) Am Kirchenplatz 2 ineinandergehende, möblirte Zimmer zu vermiethen. __E. Lind. 3404) Ein kleines Familienlogis an eine stille Familie zu vermiethen und sofort beziehbar auf der Germania. __________ 3425) Ein Familienlogis zu vermiethen bet Carl Heil, Schießgärten. 3448) Zwei einzelne Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen und am 1. Juni beziehbar im Nebenhause des Herrn C. Lange, Selters weg. 3169) Das von Herrn Dr. Weißmann bewohnte Logis ist durch den Wegzug desselben von hier nach Leipzig bis zum lo. Aug. zu vermiethen. B. Strauch. 3205) Ein Laden mit Logis, in bester Lage der Stadt, ist bis zum 1. August anderweit zu vermiethen. Näheres bei Wildhändler Ebel, Marktstraße D. 31. Vermischte Anzeigen. 3457) Mehrere ordentliche Mädchen welche Haus- und Küchenarbeit verstehen, und eine perfekte Köchin, welche auch Hausarbeit übernimmt, suchen Stellen zum baldigen Eintritt. Nähere Auskunft er- theilt Vermietherin Frau LangSdorf, Lindenplatz 244. 3471) Eine Frau sucht einen Laufdienst oder sonstige Beschäftigung. Näheres im Hause des Herrn Fuhrmann Schneider Wiesecker-Weg. 3454) Ein tüchtiger Knecht wird zum sofortigen Eintritt gesucht auf der Liebigs. höhe. 34ß3) Unserem lieben Brauer L.... g Sch ♦ ♦ ♦ r Zu seinem heutigen 2Ojährigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch!!! Seine Freunde. 3474) Ein braves Dienstmädchen wird auf sofort gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 3434) Ich suche eine zweit- fltllende Amme. Frau Abvocat Lauer, 3477) Ein Stall in der Schloßgasse zu vermiethen, sowie ein 2sitziger Schreibpult, 100 g-brauchte Sacke und 1 Brückenwaage zu verkaufen. Näheres in d. Exped. d. Bl. Turnverein. Am Himmelfahrttag-Morgen: Turnfahrt nach dem Eumpenmannsbriinnen. Abmarsch präcis V25 Uhr von dem Neuenweger Thor. 3438) Der Turxiwart. Wellersburg. Am Himmelfahrttage: (3479 Harmonie und Tanzmusik, wozu ergebenst einlobet WTeller« Zoologischer Garten zU Frankfurt a. Donnerstag den 22. Mar (Himmelfahrtstag) t Vormittags von 7—12 Uhr ift der Eintrittspreis per Person auf SO Pfennig ermässigt, fmbet rmJH-CONCERT, ausgefiihrt °°N der SapcUe do» Vorstellung der Indianer ans Canada von 8-10 und von IOV2-I2 Uhr. Eintrittspreis dafür 20 Pfg. per Person. An 12—1 Uhr bleibt der Garten für Jedermann geschlossen. (3393 (H. 61162) __Per Verwalttinysrath. Liederkranz. 3466) Die auf den 25. Mai er. bestimmte Parthic auf derr Staufenberg ist auf Sonntag den 22. Juni er. von- bin verlegt. ' Der Vorstand. C. D. Gail, Hutmacheri Schulstraße 1«) GiCSSCn, Schulstraße in neben der Erpel». des Gießener Anreigcrs, empfiehlt: Filz-, Seiden-, Stroh und Stoffhüte in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. 2665)_________Reparaturen prompt und billig. Gütigster Beachtung empfohlen! =Zum Frühstückskeller W (früher zur Weidmannslust) Neichensand - Dahnhosstr. 221 u. 222. Zwesch & Stückrath eröffnen heute obiges Restaurant und halten fich einem geehrten Publikum bestens empfohlen. (3491 Am Himmellshrttage: MILITÄR - CONCEBT ausgefübrt von einem Theil der hiesigen Reqimentsmusik. Anfang des Concerts um 3 Uhr. — Abends von 6 Uhr ab: Tanzmusik. 3456)___________________________ Chr. Duill. Gleiberg. Am Himmelsahrttage: (3452 GKOSSKS CO1WEUT, unter gefl. Mitwirkung des Krofdorfer Gefangvereins. Anfang V24 Uhr Nachmittags. Gute Speisen und Getränke zusichernd, lade zum Besuche freund- lickst ein _________II. Wagner« Zur Stadt Mainz. &eute, Mittwo ch den 21. Mai 1879: Grosses Concert, ausgeführt von der Gesellschaft Muller «j* Erber. 3478) bestehend aus 4 Damen und 2 Herren. _________Anfang 71/2 Uhr.______________Eintritt frei. ________ l*r o ut r u «