1»°«ss der "°n heute ‘^asse. »agns. ' W» Sorrübt wrfaujtn bie[t|Jen Lsreifen: 6 M. lang, von „ 4,20 an, b M- lang, von X 6,30 an, 6 M- lang, ton 7 an, 6 M. lang, von X 8 an, i, b M. Lang, von X 6,50 an, 6 A. lana, von X 9 an, 1052 Kaiserplatz. hmldt \t Mittheilung, er, Lchwieger- > lieöesen. rt 1055 iu vmnirchen. ^mvkvvlatz A. 1 Dzeigen. 3ungc kann in die [1 ?koll ßlhlsssa, am Montag M°S :t:fienbngtm W- n jm — naut nofe! uS* ** ^«Sää xSlL- *w”.JH cf- ,ufuuiinW *“ $, ’& u»>« *'• —- IbW “.’iS*** -'M» **S»!*** elf®' * , »LS L»s. ^tr* Freitag, den 21. Februar Artige- mb AmtsM für bei Kreis Gieße«. G 1879» RedactionSbureau r GxpedittonSbureau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. —mwaiiii um iMiamjwaagamwfflEssLaiMKMiM&aBii^BgaK» Amtlicher Hheil. Gefundene Gegen ft ander 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Notizbuch, 2 Schlüssel, 1 Schild (mit der Aufschrift: Cigarren) und 1 Schließkorb. (Sieben, am 20. Februar 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. _____ ___________ Fresenius. Uotilisch Rechenschaftsvorlage über die Sicherheitsmaßregeln gegen die Socialdemokratie in Berlin. Dem Reichstag ist folgendes Actenstück zugegangen: Berlin, den 11. Februar 1879. Zufolge der Bestimmung im § 28 Abs. 2 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Soctaldemokratie vom 21. October 1878 (Reichs Gesetzblatt Seile 351) ist dem Reichstag über die Anordnungen Rechenschaft zu geben, welche von der königl. preuß. Staatsregierung aus Grund des ersten Absatzes des § 28 cit. unter dem 28. November v. Js. mit Genehmigung des BundeSraths getroffen worden stnd. Demgemäß beehre ich mich, Ew. Hochwohlgeboren die beigeschloffene Darlegung mit dem ganz ergebensten Ersuchen zu übersenden, dieselbe zur Kenntniß des Reichstags bringen zu wollen Der Stellvertreter des Reichkanzlers. Otto, Graf zu Stolberg. Das königl. preuß. Staatsmunsterium har auf Grund des § 28 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen txr Soctaldemokratie vom 21. October v. Js. mit Genehmigung des Bundesraths für die Stadt Berlin und die angrenzenden Bezirke unhr dem 28. November v. Js. die in der Anlage wtedergegebenen Anordnungen getroffen. Dieselben sind in Nr. 281 des „Reichs-Anzeigers" und auf die für lan- despolizetliche Verfügungen vorgeschrtebene Weise bekannt gemacht worden. Sie beruhen auf folgenden Gründen; Die Anwendung der Mittel, welche das Gesetz vom 21. October v. Js., abgesehen von dem § 28 desselben, zur Bekämpfung der gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie gewährt, hatte zwar die ostensiblen Kund- gebungen derselben im Wesentlichen beseitigt und ihre äußere Organisation zerstört, aber nicht ausgereicht, um der auf die Erregung des Klasienhaffes und auf den Umsturz der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung gerichteten Agitation überall ein Ziel zu setzen. Namentlich in Berlin und deffen Umgebung ließen mannigfache Anzeichen erkennen, daß es keineswegs in der Absicht der Leiter der socialdemokratischen Bewegung lag, von der agitatorischen Verfolgung ihrer Tendenzen Abstand zu nehmen, daß sie vielmehr in demselben Sinne, wie bisher, jedoch, den veränderten Verhältn'ffen entsprechend, mit anderen Mitteln den Kampf gegen die staatliche und gesellschaftliche Ordnung fortzuführen gedachten und darauf ausgingen, das Gesetz vom 21. October v. Js. zu umgehen und seine Wirkung zu vereiteln. An die Stelle der offenen Agitation trat die geheime Propaganda. Die socialdemokratifche Partei war aus das Eifrigste bemüht, die öffentlichen Versammlungen durch verborgene, aus eine geringe Anzahl von Personen beschränkte Zusammenkünfte, die offene Vereinsthätigkeit durch geheime Vereinigungen in kleinen, von einander unabhängigen Kreisen zu ersetzen, welche durch Vertrauensmänner zu einander in Beziehung standen und von den Führern der Partei die Parole erhielten. Diese Parole war darauf gerichtet, Unzufriedenheit mit den politischen und wirtschaftlichen Zuständen und Haß gegen die Regierung zu verbreiten, um einen Druck auf die letztere auszuüben und womöglich die Beseitigung des Gesetzes vom 21. October v. Js. herbeizusühren. Denselben Zweck verfolgte der von den Parteiführern empfohlene Plan, öffentliche Versammlungen aller Art zu besuchen, um in denselben socialdemo- kratische Tendenzen zur Geltung zu bringen und auf diese Weise andere Partheien in Mitleidenschaft zu ziehen- Wenn ferner in Folge der Ausführung des mehrerwähnten Gesetzes die socialdemokratische Partei in der Benutzung der Preffe zur Verbreitung ihrer Lehren beschränkt war, so suchte sie, wie es seitdem in wachsendem Maße geschehen ist, einen Ersatz dadurch zu schaffen, daß sie Zeitungen und Flugblätter ihrer Richtung im Auslande drucken und heimlich einsühren ließ. Zu diesem Zwecke wurden im Stillen Beiträge gesammelt, nicht minder zum Unterhalt der geschäftsmäßigen Agitatoren, welche ihre aufreizende Tbätig- kett fortsetzten. Auch zeigte sich, daß hiesige Soctaldemokraten mit russischen Nihilisten und anderen Radikalen im Auslande im Verbindung standen. Durch die im Vorstehenden dargelegten Bestrebungen der Socialdemo- cratte waren Berlin und seine Umgebung mit Gefahr für die öffentliche Sicher- hett um so mehr bedroht, als hier die Anzahl der Soctaldemokraten überhaupt, sowie der Letter und Agitatoren eine sehr große, ihr Zusammenhalten ein sehr festes, ihre Parteithättgkeit eine weltumfassende und rührige war. Ueberdtes wurde die Absicht, die Agitation hauptsächlich in Berlin zu concen- er H h ei L irtren, hauptsächlich durch den Zugang eines der bekanntesten Führer bestätigt, und es war zu erwarten, daß dieser Vorgang Nachfolge finden werde. Demgegenüber alle gesetzlichen Mittel in Anwendung zu bringen, erschien als ein Gebot der Notwendigkeit, deffen Erfüllung um so dringlicher war, als die Rückkehr des Kaisers damals nahe bevorstand und die Versuche des Fürstenmordes, welche kurz vorher in Spanien und Italien vorgekommen waren, im Hinblick auf die in Berlin vorausgegangenen Attentate die Anwendung jeder zulässigen Sicherheitsmaßregel zur Pflicht machten. Nach Lage der geschilderten Verhältnisse- erschien es jedoch zunächst nur erforderlich, die Ausweisung der Agitatoren, von denen eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu besorgen war, zu ermöglichen und hinsichtlich des Tragens und des Besitzes von Waffen gewisse Beschränkungen etnzuführen. Nur auf diese unter den Ziffern 3 und 4 des § 28 des Gesetzes vorgesehenen Punkte erstrecken sich daher die getroffenen Anordnungen. Die Dauer derselben konnte, wenn ihre Wirksamkeit nicht in Frage gestellt werden sollte, auf einen kürzeren Zeitraum, als den eines Jahres, nicht bemeffen werden. Die Ausdehnung der getroffenen Maßregeln auf die Stadtkreise Char- lottenburg und Potsdam und die Kreise Teltow, Nieder-Barnim und Oftha- velland, welche zusammen einen Umkreis von etwa 4 Meilen um Berlin erge- bes, rechtfertigt sich damit, daß auch in diesen Kreisen, namentlich in den mit Berlin in unmtttllbarer Berührung stehenden oder durch gute Verkehrsmittel nahegerückten Ortschaften socialdemokratifche Bestrebungen in einer für die öffentliche Sicherheit bedrohlichen Weise hervorgetreten waren. Deutschland. Gießen, 20. Febr. Bezugnehmend auf die in unserer letzten Wochenübersicht enthaltene Mitteilung, betr. Erklärung von 37 Delegtrten der deutschen Handelskammern (cfr. Nr. 40, zweites Blatt) wird uns Nachfolgendes zur Veröffentlichung zugestellt, welches wir, um jeder Meinung gerecht zu werden, den Lesern nicht vorenthalten: Der Urtheilsspruch der deutschen Handelskammern. „Gegenüber den so lärmend austretenden Zustimmungs-Adreffen, welche aus schutzzöllnerischen und agrarischen Kreisen dem Reichskanzler eingesandt werden, und welche vielfach ohne jede Berechtigung als der Ausdruck der allgemeinen Volksstimmung ausgegeben werden, haben es die berufenen Vertreter des deutschen Handels und Gewerbes für geboten erachtet, auch chre Stimme erschallen zu lassen und sich darüber auszusprechen, wie der deutsche Handelsund Gewerbestand über die geplanten Zolltarif-Reformen denkt. Am 8. Februar sind die Abgesandten der deutschen Handelskammern hier in Berlin zusammengetroffen und die Vertreter der einzelnen Handels- und Industriezweige haben offen und ehrlich gesagt, wie sie über die Pläne des Reichskanzlers denken, welche Vorthetle sie davon für ihre spectelle Branche und für den Nattonal-Wohlstand erwarten." So eröffnet die „Voff.Ztg." den Leitartikel der Morgen-Ausgabe vom letzten Donnerstag und sie sagt dann weiter: Die Vertreter aller verschiedenen Branchen waren einmüthig in der Ver- urtheilung der Pläne des Reichskanzlers. Die „Voff. Ztg." macht damit den Versuch, ihren Lesern vorzuflunkrrn, es habe in Berlin eine Versammlung aller deutschen Handelskammern, resp. des deutschen Handelstages, stattgefunden. Der deutsche Handelstag besteht aus ca. 120 Handelskammern und Vereinen, 37 waren zu der Versammlung am 8. d. erschienen; die anderen waren einfach fortgeblieben, weil sie vorher gewarnt waren und daher wußten, daß es sich um einen F.ldzug gegen den Reichskanzler handelte. 37 Handelskammern haben sich also gegen die geplante Zollreform des Fürsten-Reichs- kanzlers — über 80 aber dafür ausgesprochen. Wir muffen die versuchte Vergewaltigung der öffentlichen Meinung Seitens der „Voff. Ztg.", wie sie sich in dem von uns hervorgehobenen Paffus charakterisirt, aus's Strengste rügen. Es fand eine Prtvatbesprechung der radikalen Freihändler der Seestädte statt, zu welcher Herr Delbrück noch eine Hand voll Gesinnungsgenoffen und die Vertreter des Berliner Aeltesten- Collegiums (welches letztere mit Sang und Klang 'zur Opposition gegen die Wirtschaftspolitik des Reichskanzlers übergegangen, als ob es in Berlin weiter gar nichts zu vertreten gäbe, als die Meinung des Herrn Delbrück) gepreßt hatte. Wir fühlen uns des Weiteren gedrungen, an den Ausschuß des deut- schen Handelstages die Frage zu richten, ob er von dem Partettreiben des Herrn Delbrück Kenntniß hat, dasselbe billigt und mit der Würde des deutschen Handelstages im Einklang findet? Darmstadt, 18. Februar. Wie wir aus sicherer Quelle vernehmen, ist der Zusammentritt der evangelischen Landessynode für die ersten Tage des Monat März in Aussicht genommen. Von Seiten des Großh. Oberconsisto« riums sind bei dem Präsidium der Synode bereits zur Vorlage gelangt: der Entwurf eines Kirchengesetzes, die Abänderung des § 4 des Kirchengesetzes vom 8. Januar 1876 über die Classification des Diensteinkommens der evangelischen Geistlichen betreffend, sowie der Entwurf einer Dienstpragmattk für die Geistlichen der evangelischen Kirche des Großherzogthums. (Darmst. Ztg.) Berlin, 18. Februar. Ueber die geschäftliche Behandlung des Berichts der Tabaks-Enquete-Commission find wider sprechende Nachrichten verbreitet worden. In Wahrheit liegt die Angelegenheit wie folgt: Die Bun- desrathsausschüfse für Zoll und Steuer und Handel und Verkehr haben es veranlaßt, daß das preußische Finanzministerium die Ausarbeitung eines betr. Entwurfs in die Hand genommen hat. Es verlautet, daß bet der vorzuschlagenden Gewichtssteuer die Frage der Contingentirung noch offen gehalten ist. Man glaubt, daß bei einer eventuell niedrigen Besteuerung des inländischen Tabaks die Conttngentirung beliebt, bei einer höheren aber nicht vorgeschlagen werden möchte." Kassel, 19. Februar. Die Gewäffer der übergetretenen Flüffe und Bäche haben sich zwar wieder verlaufen, doch nicht ohne beträchtliche Beschädigungen zu hinterlaffen. Sehr gelitten hat namentlich die neue Waldkappeler Eisenbahnlinie, deren Eröffnung man im Herbste entgegensteht. Die Erd- arbetten, welche bereits zum größten Thetle fertiggestellt waren, müssen deshalb abermals ausgenommen werden. — Ueber die Verlegung der Main-Weser- Bahn-Direction von Kassel soll schon ein definitiver Beschluß vorliegen. That- sache ist es, daß die Eisenbahn Verwaltung ihr schönes Dienstwohnungsgebäude aus der Victoriastraße hterselbst der Regierung zur Jnstalltruug eines zweiten Gymnasiums zum Ankäufe offerirt hat. Doch wurde das Haus von sachverständiger Seite speciell zu diesem Zwecke wegen der störenden Nähe des Bahnhofes für ungeeignet erklärt. Hestcrreich. Teplitz, 18. Februar, Abends. Die Stadtverordneten beschlossen, den Ingenieur Sigmondi aus Pesth telegraphisch in der Quellen-Angelegenheit zu berufen und bet der Regierung Schritte zur Rückerstattung der Wiederherstellungskosten der Quellen zu thun. Ferner wurde beschlossen, den Beginn der Quellenabteufung mit einer einfachen bürgerlichen Feier einzuleiten, in den Gotteshäusern aller Confessionen eine religiöse Feier zu begehen und telegraphisch die Berghauptmannschaft um Schutz der Süßwasserleitung zu ersuchen. — Das Ackerbaumtnistertum hat den Professor Sueß zur Untersuchung des Thermenunglücks hierher gesendet. Dänemark. Kopenhagen, 18. Februar. Die Hamburger Poft ist gestern via Kiel hier eingenoffen. Nördlich Flensburg geht vor Abends 10 Uhr kein Bahnzug. Auf Fünen liegt der Schnee gegen 5 Fuß hoch. Im südlichen und nördlichen Jütland ist der Schneefall noch erheblicher. — Wegen heftigen zweitägigen Schneefalls ist der Eisenbahnverkehr in Jütland und auf Fünen vollständig, auf Seeland, Lolland und Falster theil- weise eingestellt. — Eb?nso ist die Dampfsch'ffsahrt zwischen Kopenhagen und Schweden wegen des Eises im Sund vorläufig eingestellt. England. London, 18. Februar, Abends. Oberhaus. Cranbrook erklärt auf Befragen Ripon's, die Regierung sei nicht davon informtrt, daß General Roberts die Annection des Khurum-Thales proclamtrt habe; eine betreffende tele- grapb'sche Anfrage nach Indien sei noch nicht beantwortet. »i 1 । , , ■ ii i. ■■■■■ . i —— । Telegraphische Depeschen. ßBagner'S telegr. Eorrespondenz- Bureau. Berlin, 19. Februar. Der „Retchs-Anz." meldet: Amtlichen Nachrichten zufolge sind die Gerüchte von dem Auftreten der Pest in Smolensk und Ukrupino unbegründet. Wien, 19. Februar. Wie die „Presse" meldet, ist Prof. Süß auf speciellen Wunsch des Kaisers nach Teplitz abgereist. Berlin, 19. Februar. Fü'st Hohenlohe lehnte telegraphisch die Wahl zum zweiten Vicepräsidenten des Reichstags ab; dem Vernehmen nach ist nunmehr v. Seydewttz (deutschconservativ) für diesen Posten in Aussicht genommen. — Es heißt, der Schluß des preußischen Landtages werde den Wünschen des Staatsmlnisteriums und aus Abg^ordnetenkrersen entsprechend am Freitag erfolgen. Berlin, 19. Februar. Reichstag. Berathung des Antrags auf Verhaftung von Fritzsche und Hasseimann wegen Verstoßung gegen $ 28 des Socialistengesetzes und des Antrages Rickert auf Versagung der Genehmigung der Verhaftung, sowie auf authentische Interpretation des S 28 de» Socialistengesetzes. Lasker verthcidigt den Antrag Rickert und hält die Interpretation für unerläßlich. ES sei sicher nicht beabsichtigt gewesen, dem Polizeipräsidenten von Berlin Einfluß auf die Zusammensetzung des Reickstags anheimzugeben. Der Kaiser habe den Reichstag auf den 12, Februar nach Berlin berufen, Fritzsche und Hasselmann seien dem Befehle gefolgt, wie dürfe sie die Polizei daran hindern? Das sei Auflehnung gegen den kaiser- Befehl. Wäre wirklich die Sicherheit Berlins durch die Anwesenheit Fritzsche's bedroht, dann müßte der Reichstag von Berlin verlegt werden; er bitte, den Antrag Rickert anzunebmen — Justizminister Leonhardt erklärt, über die Recktsfrage hätten nur die Richter zu entscheiden Der Staatsanwalt habe seine Anträge durchaus vcrfasiungsmäßig an das Laus gerichtet Der Antrag bezwecke nur die Erzielung der Möglichkeit, gegen die beiden Herren" zu procediren das heiße: ein gerichtliches Verfahren herbeizuführen. Bei dem Gericht stehe es die Verha'ftuna zu genehmigen oder abzuschlagcn. Der Staatsanwalt habe nur sein Recht geübt und seine Pflicht erfüllt, da die strafrechtliche Verfolgung einzuleiten, wo er solche als nothwendig erkannte. Der Justtzminister würde, wenn er dazu seine Zustimmung nicht gäbe die Reckts- pflege hemmen ' Staatssekretär Friedberg verweist auf Präcedenzfälle, welchen der Antrag Rickert widerspreche; stets habe der Reichstag Strafanträge gegen Abgeordnete der Geschäftsordnung Commission überwiesen, ohne jemals das Materielle der Fragen zu prüfen. Präsident Hänel habe letzteres in einem Falle sogar einmal für als dem Usus des Hauses widersprechend und unzulässig erklärt; das Haus habe dem damals auch beigestimmt. Die Regierung habe keineswegs in das Privileg des Hauses eingegriffen, sondern nur.tbun wollen, was nach den schweren Ereignissen des vorigen Jahres ihr irgend gesetzlick erlaubt schien, um ähnliche Vorkommnisse zu verhüten. Sollte dergleichen sich doch wieder ereignen, so sei die Retchsregierunq und Landesregierung dafür nicht verantwortlich. - Schwarze erklärt sich im Namen der Frci- conservativen mit der Versagung der Genehmigung der Verhaftung einverstanden, dagegen nickt mit der beantragten Declaration. Sckwarze betont ferner, man dürfe den Gerichten durch Declaration des Gesetzes nicht eine Directive ertheilen. Reichensperger (Olpe) spricht gegen die Ausführungen des Ministers Leonhardt und für beide Theile des Antrages Rickert, v. Helldorf dagegen nur für den ersten und gegen den zweiten Theil des Antrags. Hänel bekämpft die Ausführungen Leonhardt's und Friedberg's und tritt für beide Theile des Antrages Rickert ein, ebenso Gneist. — Schließlich wird die Genehmigung zur Verhaftung Fritzsche's und Hassel- mann's fast einstimmig versagt und der zweite Theil des Antrags Rickert auf authentische Declaration des § 28 des Socialistengesetzes mit großer Majorität angenommen; dagegen stimmen beide Fracttonen der Rechte. Nächste Sitzung Donnerstag. Berlin, 19. Februar. Abgeordnetenhaus. Die Gesetzentwürfe betr. Competenz- conflicte zwischen Gerichten und Verwaltungsbehörden und betr gerichtliche Verfolgungen wegen Amtshandlungen werden in dritter Beratyung nach den Beschlüsien zweiter Lesung ohne Debatte genehmigt. Der vom Herrenhause verändert zurückgelangte Gesetzentwurf betr. Abänderung von Bestimmungen der Disciplinargesetze wird fast ohne Debatte in der Fassung des Herrenhauses angenommen, ebenso die auf Wassergenossenschaften bezüglichen Gesetzentwürfe. Es folgt nunmehr die Berathung des Gesetzentwurfs betreffend die Rechtsverhältnisse der Studirenden. Bei Berathung des Gesetzentwurfs betr. die Rechtsverhältnisse der Studirenden wird Absatz 2, § 2 (Ausdehnung der academischen DiSciplin auf Vereine und Versammlungen von Studiren« den) abgelehnt Zu § 6 wird auf Antrag Hänel's der Zusatz angenommen, daß eine Relegation nur erfolgen kann, wenn eine rechtskräftige Verurthetlung wegen einer ehrlosen Handlung vorliegt. Der erste Absatz des § 15, wonach die Rechte des Studenten während eines gegen ihn schwebenden Verfahrens, welches den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte ivolvirt, ruhen, wird gestrichen. Die übrigen Bestimmungen werden nach den Beschlüssen des Herrenhauses angenommen. — Nächste Sitzung Donnerstag 10 Uhr. Petersburg, 19. Febr. General Loris-Melikoff berichtet aus Zarizin vom 18. b.: In den tnflcirten Ortschaften sind keine neuen Erkrankungen und Todesfälle vorgekommen. Das Thruwetter hält an. Die Wolga -Uebersahrt ist sehr schwierig, bei Astrachan ist dieselbe unterbrochen. Die Santtäts-Com- misston hielt bereits zwei Sitzungen, in denen über die Frage der Herauslassung von Arbeitern aus dem Quarantäne-Rayon zum Fschfang unter Vorsichtsmaßregeln, sowie über die Organisation von Sanltäts-Detachements behufs Desinficirung der infictrten Orte des General-Gouvernements berathen wurde. Der von der Moskauer Stadtduma abgesendete Universitäts-Professor Mtnch aus Kiew, sowie der von der Gesellschaft des rothen Kreuzes delegtrte Char- kower Universitäts-Professor Kryloff, find auf den Epidemtchätten etngetroffen. Der Verweser des Ministeriums des Innern, Makoff, erhielt Nachricht vom Ausbruch einer angeblich der Astrachan'schen ähnlichen Krankheit im Dorfe Malicheff (Gouvern. Wladimir); die angestellte Untersuchung wies solche jedoch nur als Windpocken aus. Kopenhagen, 19. Februar. Eine Bekanntmachung des Justizmini- sters verbietet die Elnfuhr aus Rußland kommender Gegenstände, im Wesentlichen übereinstimmend mit dem deutschen Einfuhrverbote. Wien, 19. Februar. Zur Hebung der in Wielicka in der Grubenstrecke Koski etng brochenen Wassermenge wurden sofort die berettstehenden Maschinen in Betrieb gesetzt. Gegenwärtig ist der Wasserzufluß schon geringer. Der Bergwerkbetrieb nimmt ungestört seinen Fortgang. London, 20. Februar. Als erstes Verstärkungs - Contingent ist das 91. Regiment und das 3. Bataillon des 60. Regiments gestern thetlS von London, tbeils von Southampton nach dem Cap eingeschtfft worden. Lokales. Gießen, 20. Februar. Eine lüderliche Dirne wurde auf Requisition einer auswärtigen Behörde verhaftet. — In vergangener Nacht fand auf dem Neuenweg eine Keilerei statt und sind die Betheiligten zur Anzeige gebracht. Vermischtes. Kassel, 17. Februar. Gelegentlich der diesjährigen Versammlung der vereinigten Schmiedemetster Deutschlands, welche vom 23. bis 25. Mai in Kassel tagen wird, findet in den Räumen des dortigen Gewerbe-Museums eine Special-Ausstellung von Hülfsmaschinen, Werkzeugen und Materialien für das Schmiedegewerbe statt, die unter Beihülfe des Vorstandes des Gewerbe-Museums von dem Lokal-ComitL der Genossenschaft veranstaltet wird. Für Fabrikanten und Händler dürfte sich kaum eine bessere Gelegenheit finden, einschlägige Gegenstände bei den Interessenten bekannt zu machen und einzuführen, da die günstige Wahl von Zeit und Ort einen besonders zahlreichen Besuch der Versammlung mit Bestimmtheit erwarten läßt. (Anmeldungen sind zu richten an Schmiedemetster F. Breitbarth oder den Vorstand des Gewerbe-Museums in Kassel.) Der diesjährige Schmiedetag in Verbindung mit der geplanten Fachausstellung wird hoffentlich mit zu der Erkenntntß beitragen, daß den Innungen der Jetztzeit, nach vielen Richtungen hin ein nützliches Feld der Thätigkett vorbehalten bleibt. Frankfurt a. M., 19. Februar. Die gelindere Witterung läßt uns wohl daS Rahen des Frühjahrs ahnen, allein es wird doch noch einige Zeit dauern ehe wir uns wieder an Blüthen und Blumen erfreuen können. Uns Frankfurtern und Denen die unsere Stadt besuchen, ist zwar jederzeit Gelegenheit geboten, sich in unserem herrlichen Palmengarten mitten unter die Boten des Frühlings zu versetzen und wird hiervon auch fleißig Gebrauch gemacht, wie der Besuch dieses Liebltngsplatzes Aller zeigt. Die Blüthen - Galerien waren den ganzen Winter über nicht Blüthenleer, allein jetzt beginnt die Flora großartiger und mannigfaltiger zu werden und sind cs eben die Camelien, welche in erster Linie unsere Blicke fesseln. Dieselben blühen dieses Jahr überreich und zeigen die schönsten Farben und Formen. Aber auch andere Kinder warmer Zonen, stehen bereits in ihrem Blüthensckmuck und wird eine reiche Abwechslung hier geboten. Auch dem Palmenhause, für welches bedeutende Neu-Anschaffungen an werthvollen Palmen und Pflanzen gemacht wurden, sieht man kaum mehr die Zerstörung an, welche die fürchterliche Katastrophe im August t>. I. hervorgebracht hatte und das üppige Grün des Teppichs und der Pflanzen lassen an diesem Platze die Schrecken des UnglückStageS fast vergessen. Die Vorarbeiten zum Wiederaufbau des Restaurationshauses find in vollem Gange und wird bei konstanter Witterung alsbald mit dem Bau, welcher der Firma: Phil. Holzmann und Cie. nach Plänen des Architekten Hrch. Theod. Schmidt übertragen wurde, begonnen werden. Das provisorisch errichtete Restaurationslokal erfreute sich von Anfang an des allgemeinen Beifalls unv ist stets stark besucht. Die große Frühjahr-Ausstellung wird nächstdem beginnen und verfehlen wir nicht darauf aufmerksam zu machen, da schon jetzt ein Besuch lohnend ist. Handel und Verkehr. Gießen, 20. Februar. Auf dem am 18. d. M. stattgehabten Diehmarkt waren trotz des schlechten Wetters aufgctrieben: 7 Pferde, 1146 Stück Rindvieh und 255 Schweine. Die Preise stellten fick für Zuchtvieh ziemlich hoch, dagegen bei fettem Vieh weniger; nächster Markt am Dienstag den 4. März. Fr ankfurt, 19. Februar. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren Heu kostete je nach Qualität per Ctr X 1.80—3, Stroh 1.50—2 Der Victualienmarkt batte ziemliche Auswahl. Weißkraut und Kohlkraut kostete das Stück 10 bis 15 H, Rothkraut 15—2<» Blumenkohl 3u H. Butter im Großen 1. Qual. 90 2. Qual. 70—80 H, im Detail 1. Qual. 90 H bis JL t, 2. Qual. 80—90 Eier das Hundert alte 5, frische deutsche JL 5.80, italienische JL 7.30. Geflügel: Hahnen 150 bis 2.20, Tauben 70 H, Enten JL 2.50 80. Ganze Erbsen X 22—25, geschälte Erbsen X 24—28, Linsen X 24—34, Bohnen X 18—24 per 100 Kilo. Kartoffeln X 6.50 bis 7 per 1('O Kilo. Handkäse das Pfv. 50 Fleischpreise: Ochsenfleisch per Pfd. 70 bis 75 ,$(, Kuh-, Rind und Farrenfleisch 56—64 di, Kalbfleisch 60—70 d), Hammelfleisch 50—68 di, Sckweinefleisck 70—75 dl. Buchenscheitholz 1. Sorte per Kubikmeter X 1° bis 11.05, 2. Sorte X 8.50—9. Tonnenscheitbolz 1 Sorte X 8—9, 2. Sorte X 6—7. Holz je nachdem geschnitten der Centner im Großen X 1.40—70, im Detail X 1.80—2. Lohkuchen das Tausend X 9—10. Limburg, 19. Februar. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 16.20, Weißer Wetzen X —, Korn X 10.40, Gerste X 9.25, Hafer X 5.85, Erbsen X —, Kartoffeln X —- (Durchschnittspreis pro Malter.) Süße rothe Valencia-Apfelsinen empfehlen (192 J. A. Busch Söhne. Niederlage S. Hey er'sch er Hanitäts-Meine: Pueinte Reine per Flasche 90 Priorate secco „ „ 1 10 Priorato dulce „ „ 1 20 Garnacho „ „ 1 80 Sherry „ „ 2 50 Malaga „ „ 2 60 Madeira „ „ 2 80 Oporto „ „ 2 80 Vino Rancio „ „ 3 — 195) L. Frohnhäuser. lges ghrf,,« t,e WZ Änderung Don n sJW1 «M- ArK br ange- aug Barijin vom ^ngen ’inb Lodes- ga-Ueberfahrt ist ■l? £>anitStHom> dn Heraus- '^«ig unter Vor- ^chments behuss ls brrathen wurde. Lchffor Mich $ beiezirtr Char- Mfltn eingetroffen. Ittü ^Llhrilht vom ■antbtit im Doch z Wtd solche jedoch deS Jchichini- flinbe, im Wesent- ‘a in der Tmben- bit bereHehenden schon geringer. Kontingent iß das gestern theili von ft worden. non ttntr atitnärtigm •i statt unb stvd labuij der vrnimzttil tu« wird, M in .. -i Hülfsoi-ilhE SaiLfr des L-rst-ndts :fTinW wird. M !- anfchläzige :. qünihge «rhlM e ihoimibtit nwnten tw dra Vorstand W Ur.i mit on ze-l-nm :r. ^non9tn mW ,tbiUra bleibt. 'a. ctt uns wieder « - :, -» -ebrauch g1" ’ waren den nae reiLr «dw-chi- KniaoS an kniiit da""f ^thls „v.«««5 •g&r* M* , ßwi *u 90 * d *1» f#r - - <*,r. Hav"N^ । »Atter > ; * t<«4 * ♦ Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigermig im Fürstlichen Herrngarten und Dietrichsberg bei Nillingen. Mittwoch den 26. d. Mts., Morgens 10 Uhr, Hollen im obigen Schutzbezirk 177 Stück Eichen-, Buchen- und gemischtes Stammholz = 36,79 Festmeter Inhalt, darunter 16 Eichen von 1—2 Festm., das übrige Wagnerholz; ferner 29 Raummeter Eichen-, Buchen- 87,8 „ „ h 37 „ lf H 1046 „ ft II öffentlich verkauft werden. Die Reiser zum Ausgebot. Hungen, den 14. Februar 1879. 942)_____________________ _______ und gemischtes Scheitholz, „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, „ „ Reiser, im Dietrichsberg kommen Mittags Fürstl. Rentamt: Demme.______ Holzversteigerung OchMiche M-ideiM». 611) Die Gläubiger — auch die, welche bereits früher angemeldet haben — des concurSsälltgenIohnAnzer von Gießen werden zur Anmeldung ihrer Forderungen und Vorzugsrechte in Selbstperson oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte bei Meidung stillschweigenden Ausschluffes auf Montag den 7. April I. I., Vormittags 9 Uhr, -unter dem Anfügen geladen, daß wegen eines Arrangements, Verwaltung und Versilberung der Maffe, Wahl eines Gläubigerausschuffes die Beschlüffe der Mehrheit der erschienenen Gläubiger entscheiden werden. Gi'ßen, am 21. Januar 1879. Großh. Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Oppermann, Gebhardt, Stadtg.-Affeffor. Stadtg.-Affeffor. Holzversteigerung. Donnerstag den 27. u. Freitag den 28. Februar d.J., -sollen in dem Stadtwald zu Hungen in den Dlstricten Hubbach, Herborn und Eigenstücke nachstehende Holzsortimente versteigert werden: I. Donnerstag den 27. Februar, in den Dlstricten Hubbach u. Herborn: 37 Eichenstämme von 19—45 Ctm. Durchmesser und 2—16 Mtr. Länge, 5 Buchenstämme von 38—60 Ctm. Durchmesser und 7—11 Mir. Länge, 437 Kiesernstämme von 11—32 Ctm. Durchmesser und 4—20 Mtr. Länge, ». Freitag den 28. Februar, in dem District Eichensrücke: 220 Eichenstämme von 11—33 Ctm. Durchmeffer und 5—13 Mir. Länge, 10 Fichtenstämme von 23—35 Ctm. Durchmeffer und 11—14 Mtr. 19 Kiesernstämme von 13—25 Ctm. Durchmeffer und 5—14 Mtr. Länge, 5 H linbuchenstämme von 20—24 Ctm. Durchmeffer und 6 — 8 Mtr. Länge. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags 10 Uhr, am ersten Tag im District Hubbach, am zweiten Tag im District EichenstLcke. Hu- gen, am 18. Februar 1879. Großh. Bürgermeisterei Hungen. 1088) Bender. Gut afforttrtes Lager wollener Strickgarne — ein rein gekämmtes Garn — per Pfd. schon zu J&2.50, bei Theodor Küchter, 913) Seltersweg 79. Aufsteckkämme u. Zopfnadeln in großer Auswahl wieder einaetroffen bei 766) Moritz Gregori # Sohn. im Gießener Stadtwalde. Montag den 24. Februar 1879, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Stolzenmorgen nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Eichen 181 96 160 4830 Nadel — — — 3000 B. Bau-, Werk- und Nutzholz 481 Eichenstämme mit 276,74 Festm. und bis zu 57 Centim. Durchmeffer. Die Zusammenkunft ist an den Ochsenwiesen. Gießen, am 17. Februar 1879. Großherzogl- Bürgermeisterei Gießen. 1022) A. Bramm._________ Ieikgeöotenes. 1072) Mousselineglas für Corridore, Wirthschasten rc. in verschiedenen Mustern billigst bei _____________H Keck. Cabliau treffen ein. (1092 J. A. Busch Söhne. 1087) Eine tadellose zwischen 7 u. 8 Jahren alte, sehr kräftige anglonorinännischk Glanzrappstute, ohne Abzeichen, ein- u. zweispännig gefahren und geritten, für schwerstes Gewicht passend, militärfromm, äußerst zuverlässiges Pferd und flotter Gänger, ist, da der Besitzer ferner kein Pferd halten will, zu verkaufen. Seltene Gelegenheit ein sehr schönes und durchaus gutes Pferd zu acquiriren; besonders sehr geeignet für ältere höhere Officiere. Wo? ZU erfragen «ub. W, Nr. 1087 in der Exved. d. Bl. i Stearinlichter prima Qualität, nicht ablaufend, in allen Größen, per Pfd. netto 85 Pfg. empfiehlt Peter Jos. Mobs, Ecke v. Kreuzu.Neuenweg Nr. 203. Bettfedern und Daunen, Drell, Barchent u Federleinen Lieferung vollständiger Betten h streng reeller Ausführung empfiehlt die Möbelfabrik und Lager von Th. Brück, 126) Schloßgasse B. 1. 1080) Ein Garten am Wieseckerweg gelegen ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei Ernst Jughard. Westphal. Speck zum Rohesten und Auslassen, sowie prima Schweineschmalz empfiehlt billigst II. Jjinher^ Franks. Str. 1085) Feinschmeckende Java- u. Ceylon- Kaffee's, ä Pfund 1 JL bis JL. 1,60, gebrannte, ä Pfd. 1.60 und •■'* Sänger - Ball fhtt. — Zu recht zahlreicher Bethetligung ladet freundlichst ein Beuern, 20. Februar 1879. Der Borstand. 1071) Ein Garten in der Schwarzlach ÄrCnbefbCr rerpachten^ ___«y. Keck. Verantwortliche Redaction: A. Sch-dda. (tarnroaf oerein= fialasitzuag Buchenholz Mk. 1.301 _ Tannenholz „ 1.10| per ®entner- Amte, Entet WS*, i ®le 'n Bauschule zu Dillenburg 841) Eröffnung des Sommer-Semesters am 5 sTOa< Prosp«te und nähere Auskunft ertheilt gratis und franco der Director ” _____R Schoenebeck. Bandwurm mit Kopf Garantie. Das Mittel ist für reden menschlichen Körper sehr gesund, sowie leicht zu gebrauchen, sogar bei Kindern im Alter von 1 Jahr. Auch brieflich. Adresse ist: Hugo Geissler in Braunschweig, c. f Die meisten Menschen leiden an diesem Nebel, ohne es zu wissen und werden dieselben großtentheils von den Aerzten als Blutarme oder Bleichsüchtige behandelt. £annro,Sa^inb D™-r kürbiskernähnlichcr Glieder; muthmaßliche: Blässe ^stchts, matter lick, blaue Ringe um die Augen, Abmagerung, Verschleimung belegte Zunge, Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit abwechselnd mit Keißhunger^ Uebelkcrt, sogar Ohnmächten bei nüchternem Magen oder nach gewissen Speisen, Auf- steigen eines Knäuels bls zum Halse, stärkeres Zusammenfließen des Speichels im Munde Magensaure Sodbrennen, häufiges Ausstößen, Schwindel, Kopfschmerz unregelmäßiger Stuhlgang, Jucken im After, Koliken, Kollern und wellenartige Bewegungen, dann stechende und saugende Schmerzen in den Gedärmen, Herzklopfen Menflruationsstorung. 0 r 1 ' In Gießen bin ich zu sprechen nur Sonnabend am 22. Febr. von 9-4 Uhr im Hotel „zum Lindenhof", Zimmer Nr. 8. (1068 1 (Hollander „ 2 (Wiener „ Die Ratific Alexander und ti aljo perfect gewoi das gejammte, u beude Gebiet schoi Sultan und dem Telegramme getue, £le greife nad) der unb griechischen Coi ™ Wett habe off «es WtyxXt\ kreise btt <$M\ ben bisher noch v D'.nge noch Imme: ^umung nur mr Dieje bstdm Horizont Europas .6onfl»B angerefl“ ,,n uiithin als Ei “bcr den bisher^ »»-g-It zu *n "'“erer Rell t?**' Elt». Ä ft»« Ickirsei,? h ltl.t£le Inf« hunarn k ßem Ä1’®* e»°g, jjj*« fm . «glich fal;«$01 J*« »ir» "{Mit , ®lt b ^er sm i Nr; Uermietßungen. 1078) Ein Familie nlogis zu vermiethen- ___________________Neuenweg B. 139. 1089) Kleines Logis und Werkstätte zu vermiethen. Chr. Horeysrck, ___Wallthor. «Knorr ,s Leguminosen: Erbsen, Bohnen-, Linfenmehle, Grünkorn-Extract, Knorrs Mirate SuppenartiKeU Tapioca exotique, Tapioca Julienne, Reis-Julienne, Creme de Riz, in '/r Psd.-Packeten mit Firma, garantirt reine Eierteig- waaren, Eiersuppensterne, Eiergcrste rc. Niederlage in der Delicateffen-Handlung von Carl Schwaab, Wollene und baumwollene in fltcBer auiBflW Strick und Häkelgarne SStaflen^rclfe" Eintrittspreis für Nicht- mitglieder: Mk. 1,50. Der Vorstand. 1070) €le sueht Dram, voctesiing 1084) E,n junges MäbbvömHe w'rd »on e.net stillen Familie mm als- Äi;nebe,bt$L0,fUd,t' Auskunft,HM 1073) Ein anständiges Mädchen welches bügeln, nahen, waschen kann und mit Kindern umzugehen versteht, wird auf 1. April zn miethen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 498) Ucberziehen von Schirmen und Reparaturen an denselben werden rasch und billig ausgesührt. I. Weitzenkorn, Kreuz. 1016) Das Flechten von Strohs und Rohr - Stüh'en, Ansertiqen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ausgefübrt von Philipp ^^I-ZrE-F.Ztulstinacher^rief. nm. 51. 1086) Gegen hohe PrövisiönH allen größeren Orten, tüchtige Agenten für eine deutsche Lebensoersicherungsbank gesucht. Off. unter M. 0. 452 an G. L. Daube K» Co. in Frankfurt a, M. 319) Lumpen Werg, Flaschen undZes- tungspapler kauft 3 Louiö Rothenberger, Neuenwea 193. Ein gebrauchtes Göbeiwerk von Holz oder Eisen, nicht zu schwer, für ein Pferd, wird zu kaufen gesucht. Offerten beliebe man an die Exped. d. Bl. zu richten. 7 ™ Fuhrmann mit einem Pferd sucht Beschäftigung in Ockonomie. erfragen bei _ Geschirrhändler Wagner, Neustadt. 1082) Ein Logis zu vermiethen. ___________________Löwengasse C. 118. " 435) Der 3. Stock meines Hauses zu vermiethen. Dr. Dornseiff. 210) Zu vermiethen ein Familienlogis (3 Stuben, 2 Kammern, abgeschlossenen Vorplatz, Küche u. Zubehör) bei Prof. T h a e r. 150) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, sowie der Mansardenstock ganz oder getrennt, auch ein einzelnes Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar bei Adolf Hoß, Schießgärten. 975) Ein möblirtes Zimmer sofort zu vermiethen._____________Asterweg 123. 545) Eine Familienwohnung zu ver- miethen bei Ferd. Felstng, Neuenweg. £034) Der 2. Stock (ganz oder getheilt) und das Mansardenlogis zu vermiethen. C. Herbert, Nahrungsberg. 852) Ein schöner Laden mis Logis'in bester Lage der Stadt per 1. März zu vermiethen. Näheres in d. Exped. d. Bl. 747) Ein Logis von 4 Zimmern, eine Werkstätte und Pferdestall zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl._______ 767) Die Parterre-Wohnung in meinem Hause im Gartfeld, bestehend aus 7 Zimmern, Küche nebst Zubehör, ist auf 1. Mai zu vermiethen. W^Schäfer.