Nr. 17. Dienstag, den 21 Januar 1879. Gießener Wireiger Anzeige- ni Amtslilatt für den Kreis Gießen. politischer HHeiL Deutschland. Darmstadt, 17. Januar. Die bereits erwähnte Vorlage Großh. Gesammtministertums, datirt vom 31. December 1878, b t e Uebertragung des Eigentbums an der im Großh. Gebiete belegenen Strecke der Main-Weser-Bahn auf den preußischen Staat hat folgenden Wortlaut: „Die Vorgänge, welche zu dem Staatsvertrage vom 30. Mat 1868 wegen Abtretung der Verwaltung und des Betriebes der im Großh. Gebiete belegenen Strecke der Matm Weser-Bahn an die königl. preuß. Regierung geführt haben, sind bekannt. Schon bet den damaligen Verhandlungen kam in Frage, ob es räthltcher sei, das diesieitige Eigenthum an der Main-Weser Bahn an den preuß. Staat abzuireten, anstatt in das durch Pos. 10 des Friedensvertrages vom 3. September 1866 vorgesehene Verhält, iß etnzutreten. Die dieserhalb geführten Verhandlungen scheiterten jedoch dadurch, daß man dteffeits die Offerte der königl. preuß. Regierung nicht annehmbar fand, wonach der Kaufpreis nicht in Baar, sondern in 4procentigen preuß. Staats- Papieren zum Nominalwerthe entrichtet werden sollte, während tiefe Papiere damals pari standen. Auch im Jahre 1874 wurden preußischerseits Verhandlungen wegen Uebertragung des Eigenthums der im Großh. Gebiete belegenen Strecke der Main-Weser Bahn an den preuß. Sraat angeregt, aber von der Jenseite wieder fallen gelaffen. Nachdem in neuester Zett Seitens der königl. preuß. Regierung der Wunsch zu erkennen gegeben war, die fraglichen Verhandlungen wieder aufzunehmen, und zwar aus der Basis der Baarerftattung des Anlagekapitals, sind beiderseits Commiffarten ernannt worden und am 20. November wurde der Vct in Abschrift beigeschloffrne Vertrag nebst Schlußprotokoll in Berlin unterzeichnet. Die Gründe, welche überhaupt die Großh. Regierung veranlaßt haben, auf die bemerkten früheren Verhandlungen einzutreten, bestanden im Wesentlichen darin, daß der Diesseite nach dem Friedensvertrage vom 3. September 1866 nur ein geringer Einfluß auf die Verwaltung und den Betrieb der Matn-Weser-Bahn, an welchem Unternehmen sie mit einem bedeutenden Capi- tale bethetligt ist, verblieb, daß diese Verwaltung gegenüber den früheren Einrichtungen kostspieliger wurde, daß bedeutende Erweiterungen der Bahnhof- Anlagen zu Kaffel, Marburg, Gießen, Friedberg und Frankfurt a. M. beabsichtigt wurden, welche nicht ausschließlich die Jntereffen der Main-Wefer- Bahn berührten, aber geeignet waren, das Baukapital der Matn-Weser-Bahn ansehnlich zu erhöhen und deren Rente zu schmälern, sowie daß durch die Ausführung projectirter neuer Bahnen die Concurrenzverhältntffe der Main- Weser-Bahn verwickeltere werden würden. Hierbei wurde jedoch keineswegs außer Acht gelaffen, daß die Matn-Weser-Bahn ein wesentliches Glied in den Verkehrsmitteln des Großherzogthums bildet und daß pekuniäre Erwägungen nicht allein maßgebend sein können. In die Verhandlungen wurde desfalls nur unter der Voraussetzung eingetreten, daß die wirthschaftlichen Jntereffen der Provinz Oberheffen bet einem eventuellen Uebergang des Eigenthums der im Großherzogthum belegenen Strecke der Matn-Weser-Bahn an den preuß. Staat gewahrt werden können. Die Erwägungen, welche den Eintritt in die früheren Verhandlungen veranlaßten, waren auch bet dem Eintritt tn die jüngsten Verhandlungen maßgebend. Mittlerweile hat sich aber die Lage der Diesseits als Thetthaberin an der Main-Weser-Babn noch ungünstiger gestaltet. Durch die mit dem 1. Juli erfolgte Betiiebseröffnung der Friedland-Bebraer Bahn, durch die kürzlich erfolgte Jnbetriebn^me einzelner Strecken der BerltmEoblenzer Bahn und durch die in nächster Zeit zu erwartende Eröffnung der Friedberg-Hanauer Bahn werden nicht nur die Verkehrsbeziehungen der Matn-Weser-Bahn empfindlich berührt, sondern es find auch tn Folge des Ankaufes der Halle-Kaffeler Bahn und der Homburger Bahn Seitens der königl. preuß. Regierung wegen deren Einmündungen tn die Bahnhöfe der Matn-Weser-Bahn zu Kassel und Frankfurt a. M., sowie in Folge des gemeinschaftlichen Betriebes der Strecke Lollar-Treysa Seitens der Matn-Weser-Bahn und der Berltn-Coblenzer Bahn die Complicattonen der Matn-Weser-Bahn mit anderen preuß. Staatsbahnen wesentlich vermehrt worden. Ein Aehnliches steht weiter nach Vollendung der Strecke Friedberg Hanau zu erwarten. Der gegenwärtige Zustand, nach welchem tn einem Netze von preuß. Staatsbahnen eine Thetlstrecke sich befindet, welche zu % dem preuß. Staate und zu V3 dem Großherzogthum Hessen eigenthüm- lich angehört, aber unter preuß. Verwaltung steht und eine besondere Direktion in Anspruch nimmt, ist für beide Theile, Hessen und Preußen, lästig Einerseits ist die königl. preuß. Regierung, welcher gegenwärtig die Verkehrsleitung der norddeutschen Bahnen beinahe ausschließlich zugefallen ist, zu künstlichen Verkehrstheilungen tn Rücksicht auf die Diesseite als Thetlbabertn an der Matn-Weser-Bahn veranlaßt, bei welchen ihre eigenen Jntereffen tn verschiedener Weise concmrtren, und sie ist beengt tn der freien Benutzung von Anlagen der Matn-Weser-Bahn für ihre anderen anschließenden Bahnen, sowie in der Organisation ihrer Bahnverwaltungen; andererseits besitzt die Großh Regierung nur geringen Einfluß auf die große Verkehrsleitung im Interesse der Main-Weser-Bahn, auf die Betriebsleitung dieser Bahn und auf die Vermeidung von Complicattonen mit anderen Bahnen aus den Hauptstationen der Matn-Weser-Bahn. Die Rente der Matn-Weser-Bahn war auch nach Uebergang ihrer Verwaltung an Preußen im Ganzen befriedigend und ermöglichte nicht nur die volle Verzinsung des diesseitigen Baukapttals, sondern auch eine theilweise Tilgung der für ihren Bau aufgenommeneu Kapitalien. Die Rente, welche die Betriebsüberschüffe für das diesseitige Anlagekapital geliefert haben, betrug pro 1868 — 7.25 pCt., pro 1869 — 5.99 pCt., pro 1870 = 6.28 pCr. pro 1871 — 3.65 pCt., pro 1872 — 6.98 pCt., pro 1873 = 2.65 pEt. pro 1874 — 3.67 pCt., pro 1875 — 4.93 pCt., pro 1876 = 4.98 pCt. pro 1877 I. Quartal — 2.74 pCt., pro 1877/78 — 4.13 pCt. Wenn angenommen werden kann, daß diese Rente auch für die Folge eine entsprechende sein wird, so ist doch darüber eine Wahrscheinlichkeitsberechnung schwer aufzustellen. Ungünstiger dürfte sich die Rente ergeben, wenn die Matn-Weser-Bahn m der seitherigen Weise unter besonderer Verwaltung als ein gesondertes Glied der preußischen Staatsbahn behandelt, als wenn dieselbe ganz mit den preußischen Staatsbahnen verschmolzen und einheitlich mit denselben verwaltet wird. Bei dem vorliegenden Vertragsabschluß war man diesseits bestrebt, die wtrthschaft- ltchen und Verkehrsinteressen des Großherzogthums nach Thunlichkeit zu wahren, wie die Bestimmungen des Vertrags näher erkennen lassen. Bezüglich des Kausrelses ging man davon aus, daß nicht nur der volle Betrag des Bau- kapltals zu ersetzen sei, nach welchem seither die Berechnung des diesseitigen Antheils der Reinerträge der MaiwWeser-Bahn erfolgte und welches gegen- wärtig 16,457,305 «X 65 H beträgt, sondern daß auch billiger Ersatz für die während der letzten Jahre aus Betriebsfonds erfolgten Aufwendungen für Verehrung des Betriebsmaterials zu leisten sei. Hiernach wurde der Kaufpreis zu 17,250 000 Jl. vereinbart. Bezüglich des diesseitigen Mitglieds der Direction der Main-Weser-Bahn wurde bestimmt, daß dieser Großh. Beamte entweder mit seiner gegenwärtigen Besoldung und allen sonstigen Rechten in den Dienst der königlich preußi chen Regierung zu übernehmen, oder, wenn er das vorziehen sollte, nach den diesseitigen Normen, jedoch auf Rechnung der königlich preußischen Regierung, zu penstoniten ist. Wegen Wahrung der Ansprüche dieses Beamten an die diesseitige Clvildiener-Wittwenkasse konnte für den Fall des Uebertrttts in den königlich preußischen Dienst keine Bestimmung getroffen werden, weil für bie unmittelbaren Staatsdiener in Preußen eine ähnliche Kaffe nicht besteht. Es würde aber für den bemerkten Beamten zu hart sein, wenn er, gezwungen durch die vorliegenden außerordentlichen Verhältnisse, die Mitgliedschaft an dem diesseitigen Civildiener Wittweninstitut aufgeben müßte. Es scheint daher nur billig, in diesem besonderen Fall ausnahmsweise die Fortdauer des bestehenden Verhältnisses zuzulaffen, wozu die ständische Zustimmung wohl nicht versagt Werder- dürfte. Wird der vorliegende Vertrag ratificirt und zur Ausführung gebracht, so wird der an die Diesseite zu erstattende Kaufpreis von 17,250,000 nicht nur die vollständige Tilgung der gegenwärtig noch circa 9,544 000 betragenden älteren E'scnbahnschuld ermöglichen, sondern weiter noch die'Tilgung von circa 7,; 00,000 Obligationen der Oberhessischen Eisenbahnschuld gestatten. Alsdann wird der gesummte Reinertrag der Main-Neckar-Bahn, welcher aus das diesseitige Baukapital entfällt und in dem Hauptvoranschlag der StaatS- Etnnahmen und-Ausgaben pro 1879—82 zu jährlich 512,537^. veranschlagt ist- in die Hauptstaatskasse fließen und an der Verzinsung der Oberhesstschen Eisenbahnschuld werden circa 308,240 gespart. Diese Einnahmen resp Minderansgaben von zusammen 820,777 stehen indeß wegen Ausfalls der Einnahmen aus der Main-Weser-Bahn und der seither aus dem Reinertrag der Main-Neckar-Bahn in die Staatskasse geflossenen Beträge 407,017 JL Mindereinnahmen gegenüber, so daß jährlich noch circa 416,760 verbleiben welche mehr als seither der Hauptstaatskasse zu Gute kommen und das Staatsbudget erleichtern werden. Die Großh. Regierung behält sich vor, wegen dem- nächstiger Verwendung dieses Betrags den Ständen besondere Vorlage zu machen." ö ö 3m Auftrag Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs richtet hiernach das Großh. Gesarnrntministerium an die Stände und zunächst an die zweite Kammer das Ansinnen, dem Vertrag, betreffend die Uebertragung des Eigenthums an der im Großh. Gebiet belegenen Strecke der Main-Weser-Bahn an den preußischen Staat die verfassungsmäßige Zustimmung ertheilen und die Beschlußfassung mit Rücksicht darauf, daß der Vertrag mit dem 1. April 1879 zur Ausführung vorgesehen ist, thunlichst beschleunigen zu wollen. Darmstadt, 16. Januar. Das Großh. Finanzministerium hat unterm Gestrigen «ine Vorlage an die zweite Kammer der Stände gelangen lassen, welche das Ansinnen enthält, ihre Zustimmung zu erklären, daß nach Eingang des für den Großberzogltchen Antheil an der Main-Weser-Bahn stipulirlen Kaufpreises derselbe zur vollständigen Abtragung der älteren Eifenbahnschuld und, soweit er hierzu nicht erforderlich sein wird, zum Rückkauf von Obligationen des für die Erbauung der Oberhessischen Bahnen ausgegebenen Anlehens verwandt werde. Berlin, 18. Januar. Die „Post" hört, daß von dem Reichskanzler ein Antrag an den Bundesrath vorbereitet werde, welcher Die Regaluung der Eisenbabntarrse aus dem Wege der Gesetzgebung nach Analoga Dtr Post' tartse bezwecke. — Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß die dritte Sitzung der Zoll- tarij-Commrssion noch nicht stattgesunden habe. Umfangreiche Voraibciten ließen noch nicht übersehen, wann das Plenum der Commission zusammenrre- ten werde. — Dasselbe Blatt erklärt die Meldung mehrerer Blätter, es sei von deutscher Seile die Contentrarion einer größeren Flotlenmacht bei den Samoa-Inseln behuss der Erzwingung einer Genugthuung und Entichulorgung für die dortigen deutschen Unterthanen beabsichtigt, für unbegründet. Die . Ariadne" habe zwei kleine Häfen der Insel UpoLu als Unierpsand dafür in Beschlag genommen, daß die Samoa-Regierung das Deutschland zusteyende Recht der meistbegünstigten Nation einräume. Damit ohne Lernachläisigung a perer durch die „Ariadne" in der Südsee wahrzunehmenden Interessen dre Beschlagnahme der beiden Häsen effectiv erhalten werde und zu feinem anderen Zweck sei der „Albatros" von der ostasiatischen Station nach Apia beordert worden und werde binnen Kurzem dort eintr.ffen. Das Kanonenboot „Nautilus" befinde sich noch in der Heimath und solle erst im Laufe des Sommers zur Ablösung des „Albatros" nach der Südsee gehen. Berlin, 18. Januar. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Lesung den Antrag Krech über das Ergänzungsgesetz bett, die Ablösung der Realberechttgungen von geistlichen und Schul-Instituten an und setzte sodann die Berathung des Cultus-Etats fort. Nach im Ganzen wenig erheblicher Debatte wurden Cap. 126 (Kunst und Wissenschaft) und 126a (gewerbliches Unterrtchtswesen) genehmigt. Bet Cap. 127 (Cultus und Unterricht gemeinsam) wiederholte Franßen die Beschwerden über altkatholische Professoren in Bonn und bringt namentlich einen Vorgang zur Sprache, bei welchem das Conclave und der Papst verhöhnt worden sein soll. Der Kultusminister weist durch Schriftstücke, die verlesen werden, nach, daß der ganze angebliche Vorgang überhaupt nicht stattgefunden hat. — Die Abgg Bachem, Dauzenberg und Windthorst (Meppen) bringen weitere Beschwerden vor, welche der Regierungs-Commissar Stauder beantwortet. — Um 43/4 Uhr wurde die Debatte bis heute Abend 8 Uhr vertagt. Biedenkopf, 18. Januar. Utber die Biedenkopfer Etsenbahnangk- legenheit wird dem „Hinter!. Anz." mttgethetlt, daß der preuß. Handelsrntnister, wie er überhaupt in dieser Session keine Vorlage über Secundäibahnen mehr in das Haus bringen wird, auch bezüglich des Projects Köibe-Biedenkopf- Laasphe von einer Vorlage an das Abgeordnetenhaus Abstand genommen hat. Es geschieht dies lediglich aus tactischen Gründen, denn die Absicht der Regierung durch Bahnen minderer Ordnung dem Handel und Geweibe wie der Landwirthschast aufzuhelsen, b.stcht nach wie vor fort, und gerade unser Projrct erfreut sich des allerbesten Rufs, seine Ausführung liegt in der bestimmten Absicht der Regierung und nachdem sich im Kreise eine ungewöhnliche Theilnahme gezeigt, um den Anforderungen der Regierung gerecht zu werden, wird die Erfüllung der Geldbedingungen hinreichen, um die Sache zur Vorlage reif zu machen. Ob Hefien-Darmstadt sein Stück Main-Weser-Bahn verkaufen will oder nicht, wird gleichgültig bleiben, die Regierung hält an der Linie nach Kölbe fest, und wird die letzterwähnte Bedingung nöthigensalls erlassen. München, 18. Januar. Eine Anzahl liberaler Abgeordneter reichte in der Kammer den Antrag ein, den König zu bitten daß der bayerische Vertreter im Bundesrathe das Disciplmargesetz des Reichstags ablehne. München, 18. Januar. Die Kammer setzte heute die Debatte über den Antrag betr. den Wucher und die Wechselfähigkeit fort. Schels bringt einen weiteren Abänderungsantrag ein. Der Justizminister erklärt, die Regierung beschäftige sich bereits seit lange mit der Sache; er sei gegen eine civilrechtliche Zinsbeschränkung uno glaube, die strafrechtliche Seite biete eine wirksamere Abhilfe. Der Minister motivirt sein Bedenken gegen ein civilrechtliches Einschreiten in längerer Rede und warnt schließlich, sich über dessen Wirkungen zu große Illusionen zu machen. Der Minister des Innern theilt den Standpunkt des Justtzministers; er erörtert gegenüber den gestrigen Ausführungen des Abg. Schels eingehend die wirtschaftlichen Verhältnisse Bayerns und bestreitet auf Grund einer genauen Statistik, daß das Land der Verarmung entgegengehe. Nach längerer Debatte zieht Pfähler seinen Antrag zu Gunsten des Antrags Schmidt, welcher demnach mit großer Majorität angenommen wird, zurück. Der Antrag Marquardscn dagegen wird abgelehnt. Nächste Sitzung Dienstag. Tagesordnung: Retchsjustiz- gesetzgebmm. Metz, 16. Jan. Von französischen Fabrikanten werden massenhaft bildliche Darstellungen, welche auf Umschlägen, Etiketten rc. angebracht werden und welche auf die Rückeroberung Elsaß-Lothringens Bezug haben, in den Handel gebracht. Ein großer Theil derselben geht nach Elsaß-Lothringen. Beispiels» weise hat die Polizei vorgestern nnd gestern bei hiesigen Wein-, Liqueur- und Tabakshandlungen große Quantitäten von solchen Revanchebildern vorgefunden und mit Beschlag belegt. Dieselben sind mit den französischen Farben versehen und weisen durch Inschriften und Abzeichen offen darauf hin, daß Elsaß- Lothringen über kurz oder lang dem deutschen Reiche wieder entriffen werden solle. Das Einschreiten der Behörde erscheint vollständig gerechtfertigt, zumal man hierorts nur zu gerne geneigt ist, die Milde der Regierung als Schwäche anzusehen. Oesterreich. Wien, 18. Januar. Die „Oesterr. Corresp." meldet: Angesichts der allseitigen Vorbereitungen zur Feier der silbernen Hochzeit des kaiserl. Paares und mit Rücksicht auf die von der Bevölkerung jüngst gebrachten patriotischen Opfer haben der Kaiser und die Kaiserin den Wunsch ausgesprochen, daß alles kostspielige Gepränge, alle mit Ausgaben verbundenen Veranstaltungen vermie- den und anläßlich dieser Feier keinerlei Aufruf zu Beiträgen für wohlthätige Zwecke erlassen werde. — Die Waffenübungen des stehenden Heeres werden in diesem Jahre unterbleiben. — Die Abendblätter melden, daß heute aus Paris die Einwilligung der französischen Regierung zum Abschlüsse eines Handelsvertrages mit Oester- reich-Unzarn auf der Grundlage der Meistbegünstigung eingetroffen sei. — Der „Polit. Corresp." wird aus Konstantinopel unterm Heutigen gemeldet: Die Pforte reclamirt die Abänderung der neuen Grenzlinie gegen die Dobrudscha. In Ost-Rumelien besteht eine Agitation gegen die Restauri- rung der Türkenherrschaft nach dem Abzüge der Ruffen. Die Actions- Comitös geben die Loosung aus: Ein europäischer Generalgouverneur oder Krieg. Zunächst ist eine Petition an die Großmächte um die Ernennung eines europäischen Generalgouverneurs beabsichtigt. England. London, 18. Januar. Der Colonial-Minister Hicks-Beach hielt gestern auf einem Banket der Conservativen in Stroud eine Rede, in welcher er die orientalische Politik der Regierung vertheidigte und die Ueberzeugung aussprach, daß der Berliner Vertrag in allen Punkten ausgeführt werden würde. Eine Störung der freundschaftlichen Beziehungen zu Rußland und den übrigen europäischen Mächten sei nicht wahrscheinlich. TXr Krieg gegen Afghanistan sei Ihanächlich beenvet. Der Minister gil g sodann auf die com» mercielle Nothlage dev Landes über und erkiäne, Die Reg erung fei, nachdem die engiisa^e Industrie von den europäischen und amerikanischen Märkten ver- drängr sei, beitrebt, Den englischen Einfluß auf Afrika auszudehnen. London, 18. Januar. AbenDs. Beaconsfield ist nach London zurück- gekehrt. — Nachrichten aus der C^pstaDt vom 31. December zufolge soll der Zuluhäupili. g Cetewayo bereit sein, einige Der verlangten Personen auszuliefern, und Die auferlegte Strafe zu zahlen, auch die anderen Forderungen zu erwägen versprochen haben. Der Gouverneur Bärtle Frere habe erwidert, Englands Wort sei unabänderlich. Die Fr.st für Cetewayos definitive Antwort läuft am 1. Februar ab. Es verlautet, derselbe sammele im königlichen Kral Truppen an. — Die Besitzer Der Eisenwerke und Bauwerften von eisernen Schiffen in Liverpool und Umgegend kündigten ihren Arbeitern eine Lohnherabsetzung von 71/2 pCl. an; es wird eine Arbeiibeinstellung befürchtet. Rußland. Petersburg. Dem Übertritt Des Emirs Schir Ali auf russisches Gebiet widmet das „Journal de St. Petersbourg" nachstehende Besprechung: „Es bestätigt sich, daß der Emir seine Staaten verlaffen und die Gastfreundschaft Rußlands in Anspruch genommen hat. Es geht aus den Mittheilungen der englischen Blätter über die militärischen Ereignisse selber hervor, daß es nicht die von den anglo-indischen Truppen davongetragenen Erfolge sind, die Schir Ali gezwungen haben, eine Zufluch Sstätte in Der Fremde zu suchen. Der Zweck der von diesem H rrscher unternommenen Reise ist. wie man uns versichert. der, die Vermittlung Europas anzurufen und die Mächte des Festlandes zu Schiedsrichtern in seinem Streite mit England zu machen. Edelmüthige Täuschung! wenn es sich wirklich so verhält. Der Emir Schir Ali hat sich den Umsiänd nicht klar gemacht, daß eine Vermittlung nur bann stattstnden kann, wenn sie von beiden betheiligten Seiten verlangt ober wenigstens angenommen worben ist, was im vorliegenden Falle wenig wahrscheinlich ist. Der afghanische H rischer befinbet sich zur Stunde auf russischem Boden und es verficht sich von selber, daß er daselbst die wohlwollende Gastfreundschaft, die ihm gebührt, finden wird. Wir wiffen noch nicht, ob er es auch nach den Darlegungen und Aufklärungen, welche hinsichtlich der Aussichten seiner Fahrt ihm sofort werden zu Theil werden, noch für angemessen halten wird, diese letztere fortzusetzen." Asien. Kalkutta, 14. Januar. Nach einer Recognoscirung an den Süd- und Wcharenze des Khvst-Thales kehrte General Roberts am 15. Januar nach Matoon zurück. Ein unbedeutender Schneefall hat im Safedkohgebirge stattgefunden. Amerika. New-Uork, 18. Januar. Gestern Abend brach in einer Feinwaaren- handlung in Nordstreet Feuer aus. Der Schaden, welchen daffelbe anrichtete, wird auf 2 Mill. Dollars geschätzt. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. Darmstadt, 20. Januar. Der Großherzog ist mit seinen Kindern heute hüb nach England abgereift Wien, 19. Januar. Die „Montagsrevue" hört, daß heute die Unterzeichnung Der österreichisch-französischen Handelscvnventivn auf Basis der Meist- begünstigung stattfinde. — Der .Polit. Corresp." zufolge können die Verhandlungen bezüglich der Administration von Bosnien und der Herzegowina als vorläufig abgeschloffen betrachtet werden; die endgültige Entscheidung einiger Fragen sei, da hinsichtlich dieser noch Vorarbeiten nothwendig seien, späteren Berathungen Vorbehalten Lokales. Gießen, 20. Januar. Auf die Leistungen der Tyr ol er «G es eil schäft Rainer, welche morgen, Dienstag Abend, in Wenzel's Saalbau concertiren wird, brauchen wir wohl kaum hinzuwcisen. Sind dieselben ja doch von früher her noch im besten Andenken In Frankfurt, wo die Geiellsckaft in letzter Zeit im „Cafe zur Börse" auftrat, waren sehr oft schon Nachmittags keine Billette zu haben. Hoffentlich werden die Sänger auch hier wieder ihre alte Zugkraft bewähren. --Im benachbarten Hausen brach heute Nacht gegen 11 Uhr in einer Scheune Feuer aus. Zufolge rascher thatkräftiger Hülfe beschränkte sich das verheerende Element auf die Scheune, wwie auf ein Wohnhaus, welches theilweise beschädigt wurde. Wenn der Nordwind, welcher gestern Nachmittag so heftig wehte, auch in der Nacht noch geherrscht hätte, wäre auch hier unabsehbares Unglück entstanden. Vermischtes. Marburg, 16. Januar. Unserem Mitbürger Herrn Georg Schott sen. wurde für die von ihm gemachte Erfindung der Anbringung einer Sprungfeder am unteren Heft der gewöhnlichen Handsäge von dem Kaiserlichen Patentamt in Berlin unter der Nr. 2566 ein Reichspatent ertheilt. Die Erfindung ist derart, daß die Sprungfeder, eine gewöhnliche Spiralfeder, wie sie bei Mattatzen und Sophas angewendet wird, in der Weise an der Holzsage angebracht wird, daß das untere Heft derselben in die Sprungfeder eingeschoben und diese an den unteren Arm der Säge mittelst eines in den obersten Ring der Spiralfeder gewundenen Bandes oder Drahtes befestigt wird. Die untere Hälfte der Sprungfeder steht über da« hineingeschobene Heft vor und stößt die hinabgestoßene Säge beim Berühren der Erde sofort zurück, so daß zum Zurückziehen der Säge vom Sägenden kaum eine Kraftanstrengung nöthig ist, wodurch das Sägen ganz wesentlich erleichtert wird. !'£!■ j . i«■ Eingesandt. Ihr geschätztes Blatt brachte kürzlich von dem Herrn Referenten P. über die Leistungen des hiesigen Tbeaterpersonals warme Worte, die volle Zustimmung und Berechttgung verdienen, indem die Haupt Characterrollen stets recht fleißig und vorttefflich dargestellt werden uno im Zusammenwirken ein wirklich ernstliches Streben zu erkennen ist. Eine wieoerholte Bitte, sich gegen unser tüchtiges Theaterpersonal durch zahlreichen Brftch der Vorstellungen dankbar zu zeigen, dürfte deßbalb nicht unbescheiden erscheinen. 8. ।__■ ■.______ Handel und Verkehr. Frankfurt, 18. Januar. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war sehr gut befahren; die Preise waren sehr billig. Heu kostete je nach Qualität per Ctt X 1.60 bi« 2.40, Stroh JL 1.50—2. Weißkraut das Stück 10 Kohlkraut 10 Rothkraut 15 Butter 1. Qual, im Großen 80 H, 2. Qual. 60 im Detail 1. Qual. 95 H bis 1 X, 2. Qual. 90 H. Eier das Hundert deutsche X 5 50—6, italienische X 7.50—8. Ganze Erbsen 19—21, geschälte Erbsen X 20-26, Linsen X 24—28, Bohnen X 22—24 per 100 Kilo. Kartoffeln X 6.50—7 per 100 Kilo. Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Rindfleisch 54-60 H, Schweinefleisch 70-75 H, Kalbfleisch 60—70 Hammelfleisch 50-68 Hahnen X 1.50—2. Salm X 6—7, Hecht 90 H bis X 120, Börs X 1.20, 9(al X 2. Buchenscheitholz 1. Sorte per Cubtkmeter 10—11.05, 2. Sorte X 8.50 - 9. Tannenscheit-- holz 1. Sorte X 8, 2. Sorte X 6-7. Holz je nachvem geschnitten lm Großen der Centner ^1,40—7", im Detail X 1.80—2. Tannäpfel per Hectoliter X 1- __ Theater. Die letzten Vorstellungen brachten uns „DaS ©efältgni#* von Benedix und 3 kleinere rinuktiqe Piecen, am zweiten Abend: Vorzimmer Seiner Excellenz/ — ^Wenn 2-rauen weinen" und ^Der gerade Weg ist dec Be,t^. Im „Gefangmß" war es namentlich Herr Alberti als „vr.Hagen", welcher durch getreue Wievergabe dieses prächtigen -Charakters lebhafte Sympathien beim Publikum hervorrief I Derselbe fano m semer Hauptscene in Frau Lindner als „Adelgunde" und seiner Gattin als „Mathilde die beste künstlerische Unterstützung! - Frau Lindner spielte die ziemlich auf der Spitze stehende Rolle mit feinem Takte und Manieren und Frau Alberti erndete namentlich in ver Scene mit Walbeck" - der von Herrn Richard recht brav gespielt wurve, wenn wir auch mehr Humor gewünscht hätten, - lauten Beifall für ihr wahres und tiefempfundenes Spiel. - Frl. Häser verdient für ihre wackere Darstellung der „Hermine" auch heute wieder unser Lob. — Wenn wir noch der prächtigen Leistung des Herrn Lindner I. als Friedhetm ges- denken und sagen, daß die Herrn Lindner II. und Sachs als Rimsdorf und Günther durch fleißige Darstellung ihrer Rollen zum Erfolge des Ganzen beitrugen, so haben wir wieder eine Vorstellung zu verzeichnen, die einer großen Bühne Ehre gemacht hätte! — Der Erfolg der zweiten Vorstellung war em Gleicher! — Herr Alberti als „Knabe" — „Stein" und „Elias Krumm", Herr Lindner I. als „Schulmeister" und Frau Weber als „Frau Krebs" boten künstlerische Leistungen. — Die Damen Alberti als „Bertha", Häser als „Clotilde" spielten ihre Rollen allerliebst. — Herr Hantke als „Kellner" wirkte durch seine ebenso drollige als maßvolle Darstellung sehr komisch. — Herrn Ken tler als „Rhode n" wollen wir unsere Anerkennung für sein Streben nicht versagen, nur wünschen wir einem so jungen Darsteller mehr Leben und weniger Monotonie im Sprechen. Der Totaleindruck der ganzen Vorstellung war ein sehr guter. — Möge nun das Publikum, was bis jetzt dem Theater ferne blieb, endlich auch Gefallen an den wirklich guten Vorstellungen finden die keinen Vergleich zu scheuen haben mit dem vorjährigen, oft sehr trivialen Operettenkram, der zur Freude aller Gebildeten dieses Jahr ganz vom Repertoir verbannt ist! Die Richtung der Direktion ist unbezweifelt eine künstlerische, was derselben nur zur Ehre gereicht. P. FLSOEKNECKEN 3 X Jll- Ztg.) Journal) Allgemeiner Anzeiger. Köln Mindener Eisenbahn- Gesellschaft. Submission auf Uebernahme von Pflasterarbeitm auf Bahnhof Gießen. Die Ausführung von ca. 1300 Quadratmeter Basaltpflaster 2. Sorte des freien Ladeplatzes auf Bahnhof Gießen incl. Lieferung der erforderlichen Materialien soll vergeben werden. Die Bedingungen liegen aus meinem Bureau während der Dienststunden zur Einsicht auf, und sind die Offerten bis zum 2. Februar d. I. den. 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Möblirtes Parterrezimmer zu 355) Iutzi, Gartfeld. vermiethen bei nissen versehenes Dienstmädchen aes Von wem? sagt die Exped. d. Bl. Directe BiJlets Verein. Staaten, Bach dem C. W. Dietz in Goßen. J. Weber, Neuwied-Weißenthurm a. Rhein. Die DireetioÄ. Verantwortliche Redaction: A Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gieß-m 2 Portemon 2 Taschenme W. A. Mozart. L. van Beethoven. H. Vieuxtemps. Jos. Haydn. und dessen Agent 439) b) Ballade u. Polonaise \ Orchesterbegleitung 6) Symphonie Nr. 13 in G-dur . (Zum erstenmale.) 271) Eine in einer der verkehrreichsten Straßen der Stadt befindliche Bäckerei mit schönem Laden und Wohnung ist bei civiler Preisstellung zu verpachten. Näheres bei der Exped- d. Bl. 368) Ein tüchtiges, mit guten Zeug- ssen versehenes Dienstmädchen gesucht. 281) Getragene Kleider, Stiefel, alter Geld, Gold und Silber, Antiquitäten, Oel- gemälde, Zinn rc. kauft Louh Rothenberger. wdaetto«? Apeditior aus „Odysseus“ ......... 3) Concert für die Violine mit Orchesterbegleitung in Fis-moll......... die Dlreetion des Bforddeutsehen Lloyd in Bremen oder an deren General-Agent , Ed. Humarm in Mainz *) Nach dem Anfänge eines Stückes bleiben die Saalthüren bis zum Ende desselben geschlossen. (421 II. Theil. 4) Arie des Sextus: „Ach nur einmal noch im 432) Unterzeichnete, von mehreren Seiten dazu aufgesordert, beabfich- tigt im Laufe des Winters einem Damenkre'se jtben Samstag von 4-6 Uhr in der Wohnung des Professor LaspeyreS fünf Dramen moderner Dichter (Geibel, Grillparzer, Hehle u. a.) vorzulesen. Billete (Emzelbillet für 5 Vorles. 4 M; Familienbillet für 2 Pers- 6 ; Billet für eine einzelne Vorles. 1 Jt.) sind nur in der Rickerffch...d Kaminrohren empfiehlt zu äußerst billigen Preisen 22 Götheplatz 22,g Vermischte Anzeigen. 427) Eine brave Frau sucht einen Laufdienst, oder einige Stunden des Tages in eine Familie die Kinder zu überwachen. 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Nanny Dessen Herren: A. Rainer, F. Rainer, Brixner und Bogner. Anfang & Uhr. — Entree Psg. Billets ä 50 Pfg. sind vorher bei den Herren Gustav Gerhardt und Hermann Plank zu haben. Programme und Photographien an der Hasse. 331) Eine Mansarden-Wohnung zu vermiethen. Grünberger Straße 15O5Ao bei I. Belloff Wittwe. 54) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör ist auf den 1. April event. auch früher zu vermiethen. Carl Stückrath. 352) Das Nebenhaus des Cafä Ebel zu Anfang April zu vermiethen. ___C. Balzer. 354) Ein möblirte Stube zu vermiethen. Wetzsteingasse Nr. 31. 134) Die Wohnung des verstorbenen Herrn Steuerrath Hirsch ist per 1. April anderweit zu vermiethen. G. Patz, hinter Wenzels Garten. 423)________________________' Zießener Concert-Verein. Drittes Concert Sonntag den 26. Januar 1879, Abends präcis*) 5 Uhr, im Clubsaale unter Leitung des Grossherzoglichen Universitäts - Musikdirectors, Herrn AL. Eelcliner und unter gefälliger Mitwirkung der Fräul. Polyxene Hoffmann aus Berlin (Alt) und des Herrn Emile Säuret aus Paris (Violine). Wermietsiungen. 426) Die Wohnung des Herrn Professor Dr. Seufser t ist wegzugshalber per 1. April d. I. ganz oder getrennt zu ver- miethen.A. Getffr. 429) Eine Wohnung, bestehend aus zwei großen Zimmern mit allem Zubehör, ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. ______________Emil Lotz, Kirchenplatz. Zwei Familienlogis, dem preußischen Bahnhofe gegenüber gelegen, zu vermiethen durch Friedrich 3unpi, in Klein- Linden.__ (438 435) Der 3. Stock meines Hauses zu vermiethen._____________Dr. Dornseiff. 436) Laden mit Wohnung zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 396) Ein Familienlogis zu vermiethen. A. Hermann, Krofdorfer Weg. 414) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Th. ^dtniill, Gartfeld.