r. VU»--MMLSb«re»ur J Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag- a*£ tzen (7961 AeutsHlan!,. üroermeifter Bwmm (® efien), l ggrise die Mannschaft noch fleretht werden. XbAWb. Möser ' । Woche reich an Schiffbrüchen. In ihr wurde das Wrackregifter dieses Jahres k->J i PreiS vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. -U, der zu ... tH- ^198 Berlin, 16. December. Der „Reichs-Anz." schreibt: „Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat die königl. Dtrectionen der Staats- und unter Staatsverwaltung stehenden Privat-Eisenbahnen, Letztere vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellfchafts-Vtrt etungen, ermächtigt, die für die bedrängte Bevölkerung einzelner Kreise Oberschlesiens bestimmten milden Gaben an Lebensmitteln, Kleidungsstücken, Bren. Demselben inungin meinem nächste Ostern- >lung in Mainz. nvonyilberu. 'n Stickereien i, Luchbinder. London, 15. December. Im Laufe des gestrigen Tages verunglückten zwei Dampfer in Folge von Zusammenstößen mit anderen: auf der Themse der Dampfer „Usworth", im Kanal der Dampfer „Trident." Beide versanken bnlb nach dem Zusammenstöße; in beiden Fällen konnte glücklicher " " * • r ......*“ *. Ueberhaupt war die vorige ro Darmstadt, 18. December. (A l i c e - S t i s t u n g.) Gestern Nachmittag 'and im Saalbau die constituuende Hauptversammlung des Vereins „Alice-Stiftung" statt Das Resultat der noch nicht völlig zum Abschluß gelangten Sammlungen beläuft sich nach Mittheilung des Vorsitzenden, Herrn Geheimerath Dr. Goldmann, aus 34756 X 59 j>; die bis jetzt entstandenen Kosten betragen 369 X 91 Von den aes'ammelten Beiträgen sind nach dem Willen der Zeichner für einzelne Anstalten bestimmt und zwar für den Alice-Verein für Frauenbildung und Erwerb 734 X. 80 Tür die' Industrieschule für erwachsene Mädchen 1715 X, für den Alice-Verein für Krankenpflege 158 X 50 für dessen Abtheilung für Waisenpflege 134 dO iür das Hospital in der Mauerstraße hier 276 X. 20 für den Alrce-Verem für Krankenpflege in Mainz 2512 X 50 und für die Jdwten-Anstalt 14 X 60 msammen für specielle Anstalten 5546 X. 10 — Die Berathung des von dem Vorsitzenden der Versammlung unterbreiteten Statuten - Entwurfs ergab Annahme desselben mit einigen Modificationen, von denen wohl diejenige materiell am bedeutendsten ist, daß die Mitgliedschaft durch die Leistung eines einmaligen Beitrages von mindestens 10 X. erworben werden kann, während der Entwurf 20 X vorsah Die Stiftung hat die Aufgabe, sämmtliche von der verewigten Großherzogin in's Leben berufenen und geleiteten gemeinnützigen Anstalten nach Kräften und nach Maßgabe ihres Bedürfnisses zu unterstützen. Als solche Anstalten werden vorzugsweise bezeichnet : / der Alice-Frauen-Verem für Krankenpflege mit der Heilanstalt in der Mauerstraße m Darmstadt und der Abtheilung für Waisenpflege, b. der Alice-Verein für Frauen- bildung und Erwerb mit der Bildungsanstalt für Handarbeitlehrerinnen m Hessen und ber Industrieschule für erwachsene Mädchen aus allen Ständen, o. die Jdioten-Anstalt „Alice-Stift." Zur Erreichung des Stiftungszweckes sollen die jährlichen Zinsen der gesammelten Beiträge, welche von nun an das Stistungskapital bilden, unter die genannten Vereine und Anstalten in der Weise vertheilt werden, daß in der Regel die unter u und b genannten je 3/:, die unter c genannte Anstalt xh des zu vertheilenden Üetraaes erhalten sollen. — Als Mitglieder des Vorstandes werden gewählt die Herren Oberconsistorialpräsident Dr. Koldmann, Provinzialdirector Kiichler, Oberbürgermeister OblU Geh- Egbinetsrath Dr. Becker, Seine Durchlaucht der Fürst zu Bfenburg und Liioi'naen Geh. Eommerzienrath Wecker (Offenbach), Rechtsanwalt Krug, Freiherr r>on Wedekind und Max Heyl r wollen ehrlich und offen zusammenhalten, das Schwere gegenseitig tragen helfen und durch weises Maß halten und richtige Erkenntniß der Verhältniffe die Uebergangsperiode selbst abzukürzen, bis Das erreicht ist. Ich rufe hell und laut: Elsaß-Lothringen lebe hoch. Der Toast wurde mit wachsender lauter Zustimmung aufs Beifälligste ausgenommen. Paris, 18. December. Die Deputirtenkammer hat den Antrag Perin's, betr. die Ernennung einer Untersuchungs-Commtssion über das Dis- ciplinar- und Strafsystem in Neukaledonien, angenommen. Kalkutta, 17. Decbr. Officiell. General Roberts ist mit 7000 5 Monate. Die ursprüngliche Position des Generals Roberts war zu ausge.1 dehnt, um ohne Gefahr gehalten werden zu können. Der Rückzug in diese ’ Stellung wurde mit verhältmßmäß g geringen Verlusten bewerkstelligt. Ein An- : griff des Feindes auf dieselbe ist nur unter schweren Verlusten möglich. Gene, ral Robens hofft, die Offensive ergreifen zu können, sobald er sich in Sherpur eingerichtet hat, glaubt aber, daß m t der Besetzung schwierig einzunehUender i und von Sherpur weit entfernter Hügel nichts gewonnen fei, so lange der । Feind in großen Massen vorhanden. Der F tnd werde sich bald zur Erian, i gung von Nahrung zerstreuen muffen. Inzwischen aber wild die Räumung ! von Kabul den Find ermuthigen und ihm wahrscheinlich ermöglichen, länger auszuhalten, als so st möglich gewesen wäre. Die Räumung Kabuls dürfte auch die Erhebung der Stämme auf der Verbindungslinie herbeiführen. — Der Gouverneur von Jellalabad ist geflohen, aber in befriedigender Weise wieder ersitzt. — Ein Briif von Azmatallah Khan und Bairam wurde auf. gefangen. Derselbe detailltrt die Arrangements des Angriffes auf Kabul und fordert deKnngtanis zur Erhebung auf. Aehnliche Briefe wurden an die Shun- varis. MohmundS und Afridis gesandt. General Gough berichtet aus Jagduluk, ! daß sich alle Stämme vor seiner Front erhoben haben, daß sein weiterer Vormarsch daher unausführbar sei, trenn er nicht mehr Truppen erhalte. Bright sendet die entbehrlichen Verstärkungen an ihn ab. li/2 Regimenter Infanterie, eine B ftterte und ein Regiment Kavallerie sind von P schawur nach der Front abgegangen. In Peschawur werden ReseroedivifioneR um 4 Kavallerie« 10 Infanterie • Reg meutern und 3 Batterien gebiloet. Wenn die Stämme sich nicht selbst zerstreuen und die Streitkräfte des General RobertS ketnen Eindruck michen sollten, so soll eine starke Streitmacht vorgeschoben werden, nm die Verbindung wied'rh-rz'istellen. Die Berfaffungskunde in den Handwerker-Fortbildungs- schulen und die Ultramoutanen. Für die Handwerker-Fortbildungsschulen des Großherzogthums Hessen, deren Besuch obligatorisch ist, hat emc gesetzliche Vorschrift bie Ertheilung des Unterrichts in der Verfassungskunde angeordnet, und zwar sollen die Schüler der obersten Klasse, welche durchschnittlich im Alter von 16—17 Jahren stehen, denselben genießen. Kaum ist diese Anordnung bekannt geworden, so fallen auch die Ultramontanen über dieselbe her, um sie lächerlich zu machen. So schreibt z. B. die „Niederrheinische Volks- Zeitung" : Zum modernen Schulschwindel. Ju den obligatorischen (!) Fon- bildungsichulen des Großherzogthums Hessen werden die Jungen von 14—17 Jahrei von jetzt ab laut gesetzlicher Vorschrift nach einem eigenen Lesebuch Verfassungskundt studiren. Statt die Lehrjungen im Rechnen, Lesen, Schreiben und Religion zu befestigen, müssen sie sich nun von der Reichsverfassung, vom Reichsoberhaupt, vom Bundesrats und Reichstag, von der Reichs-Gesetzgebung, den Reichs-Competenzen, von dm Reichs-Jndigenat, der Freizügigkeit und von der Verfassung des Großherzogthums unterrichten lassen! Von dem hämischen Tone, in welchem — eine treffliche Illustration des ultramontanen Patriotismus! — hier von der Reichsverfassung, dem Reichsoberhaupi u. s. w. gesprochen wird, wollen wir ganz absehen, ebenso den Jrrthum, als ob 14jährige Jungen schon den in Rede stehenden Unterricht genießen sollten, und bit schiefe Darstellung, daß wegen der einen Stunde Verfassungskunde der Unterricht im Rechnen, Lesen, Schreiben und der Religion nun ganz wegfalle, nur obenhin berühren Für uns handelt es sich lediglich um die Berechtigung des Unterrichtsgegenstand» selbst. Und da ist denn der Aerger derUltramontanen sehr wohl zu begreifen. Rlchtb ist nämlich so sehr geeignet, ein Volk im politischen Denken selbstständig zu machen und auf eigene Füße zu stellen, als eine Kenntniß der eigenen Landesverfassung. Dai beweist am besten die Existenz der dänischen Bauernpartei, die eben nur bei einem fi . regen Interesse des Landmannes für die Verfassung des eigenen Landes möglich ist, '• wie wir es in Dänemark finden- (Auf längeren Reisen in Dänemark fand ResereM in jedem bäuerlichen Hause ein Exemplar der Landesverfassung an der Wand hängen, in Dänemark ein ebenso gewohntes Buch, als bei uns der Hinkende Bote!) H nug, Kenntniß der eigenen Landesverfassung macht das Volk im politischen Denken selbstständig, und welcher Partei könnte das wohl unangenehmer sein, als der ultramontanei, Ivelche das sacrifizio dell’ intellotto noch jederzeit von ihren getreuen Schafen gefovbert hat und stets fordern wird, so lange sie eben die ultramontane Partei bleibt! Gerade die Handwerker-Fortbildungsschulen, die überhaupt den für Rosenkranzbruderschastt! und dergleichen mehr schwärmenden Ultramontanen ein Dorn im Auge sind, scheinei uns berufen, den Einfluß der Geistlichen und ihrer getreuen Agitatoren auf daS po- littsche Denken unseres Volkes zu brechen, und zwar eben durch den Unterricht in bc Verfassungskunde. Wir würden unsererseits nichts dagegen haben, wenn auch bi: preußischen Anstalten genannter Kategorie diesen Unterrichtsgegenstand in ihm Lehrplan aufnäbmen. Trischbäcktr in Gießen. Sonntag, den 17. December. Eduard Noll, Neußadt. Heinrich Faß Ludwigsplatz. NEU! NEU"! Zeichen- und Mal- \8 Hcrrädfältiflunßs-Apparat x ^vonW. Simeons in Höchst a. M ^WVolhit. Apparat m. Zubehör M. 8.l± flrDera, int pol.Holzkaaten M.It.yfa Der», in f. eleg. Ledcretuia M. Iö.ZeVÄ , Hrtnri» Ziruhav' V ^ »**•*] uÄ» 1'7L« - ■**»*•«“ rfet: JottbiUmi« aiten. Sherzogthums Hchen, fe Heilung des Unterri^ Wer der obersten^ denselben genietzen. Iltramontanen über dies; )ie yNiederrheinische U n obligatorischen (!) 8, Zungen von 14-17 i Lesebuch Jerfaffungske i und Religion zu besestz oberhaupt, vom Siinhtii: )s-Compelenzen, wn l sung des Grotzherzogthu iliche Mstration des ui: dem Reichsoberhm! >enie den Zirthum, als: t genießen sollten, unM imgskundi der llnterrichl: {falle, nur obenhin bemhn des llntemchtsgcgensiott r wohl zu begreifen. M iftn selbstständig zu mW uii LonoesoeMung. D bit eben nur bei einem eigenen Landes möglich i i LEmarl sand Resiulri iung an du Wand tx h.nlende Bote'.) 6r | m vvlitischen Denke» |dj|| jein, als der ultrmnonliaM n getreuen Scbasen gmM niane Partn bleibt. A Nr •ür RoienkranchnideriL- | to» im u?n Äg'taloren aus w » durch Den Unterricht il W haben, wenn *i3‘. 'i?rr.Llsgegensland m^Bl "ö's-E 'MSMI ■^“ften möiMl 6aib er Mf nnen f(9 x' “i,b MeV* 5*53'1 SKL mehr ’tin wrikiij «< tJTr4* H Ä* gebiloet. ®ir ^nrralRM vtrritmacht vorgrW iem und der Türket und der wetteren Ausnahme, daß im Verkehr mit Italien die Zurückforderung gewöhnlicher Briefe nicht statthaft ist; 2) in folgenden außereuropäischen Ländern: der argentinischen Republik, Britisch-Jndien, dm dänischen Colonien, Aegypten, den französischm, nieder, ländischen Colonien, Persien — bei diesem jedoch nur in Bezug auf eingeschriebene vrief- sendungen — Peru, den portugiesischen Colonien und Trinidad. In Bezug auf Packete findet Vie Zurückforderung im Verkehr mit Belgien, Dänemark, Oesterreich-Ungarn, Rußland, Schweden und der Schweiz statt, wobei es keinen Unterschied macht, ob es sich um Packete mtt oder ohne Werthangabe handelt. Die Grenze des Werthbetrages, bis zu welchem Werthbriefe und Werth- packcte durch die Landbriefträger zu bestellen sind, ist von 150 auf 4<>0 erweitert worden. Die Gerichtsvollzieher haben auf die unentgeltliche Stundung der Porto- und Francobeträge keinen Anspruch. treten neue AussUyrungsbefttmmunj Danach werden u. D. von der Postbeförderung ausgejchlosiene Postkarten, Drucksachen und Waarenproben, falls dieselben dennoch abgesandt sein sollten, den Empfängern nicht zugestellt, sondern als unbestellbar behandelt. Die Versendung solcher gedruckten Karten, mit welchen Formulare zu Postkarten für den Zweck der Benutzung als Antworten auf die gedruckten Karten verbunden sind, ist gegen das für Drucksachen vorgeschrirbene Franco nicht zulässig, sobald di« Formulare zu den Antwortskarten mit Postwerthzeichen versehen sind. Den Absendern ist nicht mehr gestattet, für eigene Rechnung hergestellte Postanweisungs-Formulare postmäßtg zu verwenden, ihnen jedoch freigestellt, die Ausfüllung des Adreßraumes und des Abschnitts der von der Post bezogenen Formulare ganz oder theilweise durch Druck bewirken zu lassen. Die Bestimmungen wegen der Zurückforderung von Sendungen durch den Absender vor der Zustellung -en den Empfänger finden auch Anwendung 1) in Bezug auf gewöhnliche und eingeschriebene Bekanntmachung 1879. den 1880. 17. 3) 4) 5) 1) 2) Samstag Dienstag Mittwoch Samstag Dienstag Mittwoch i Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jnteressenden der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind- Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Gießen, den 28. November 1879. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr- die laufenden Taglohnarbeiten, das Reinigen der Oefen in den städtischen Gebäuden, das Kleinmachen des Holzes für die städtischen Anstalten, das Kehren der öffentlichen Plätze und Straßenthetle, das Wegfahren des sämmtlichen Kehrichts und sonstige laufende Bersteigerungen. Montag den 22. lfd. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen für die nächsten 3 Vierteljahre im alten Rathhaus versteigert werden: Bekanntmachung. Nächsten Freitag und die folgenden Tage, iedesmal Nachmittags von 1—3 Uhr, werden im städtischen Holzmagazin Christbäumchen tzv dem Preise von 10, 20, 40 und 60 H ausgegeben. Gießen, den 17. December 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. "8179) A. Bramm. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von Den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: 20. Decbr. Fuhrleistungen. Gießen, den 16. December 1879. Grvßherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 8157) A. Bramm. ______ Montag den 29. December, Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe de? I. Anzer dahier in dessen Wohnung meistbietend versteigert werben, als Flur 2 Nr. 3 u. 4, 337 Mir. am Wismarer Weg it. der Lahn; ferner: 1) eine Dampfmaschine mit Dampfkessel und allem Zubehör, 2) eine Leistenmaschine mit Transmission und 15 Riemenscheiben, 3) eine Bandsäge mit 3 Sägenblätter, 4) eine Kreissäge, 5) zwei Bohrmaschinen, 6) zwei Schleifapparate, 7) verschiedenes Roth- und Weiß-Buchenholz, 8) die Vorräthe in Leisten-Blöcke, 9) ein großer Schleifstein mit Gestell und sonstigem Werkzeug. Gießen, den 11. December 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen 8068) Müller. „ 23. „ : „ 30. „ „ 31. „ sowie den 3. Januar \ n 3- n " 13. " " 14. i n 15. t, Samstag „ 17. „ „ Die Jnteressenden werden daher auf- Hefordcrt die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu Oberhessische Eisenbahnen Am 23., 24. und 28. 750 Nachm. an Die Züge halten auch an sämmtlichen Haltestellen, um Reisende aufzu- (8224 des zu 10 Pfg., erbitten. I. Bärmann, Hotel Einhorn 8012) 819 835 9- 9 jo 940 958 1025 December d. I. werden folgende Extrazüge Für den Vorstand: LivarK Schlosser, Pfarrer. nehmen und abzusetzen. Gießen, den 17. December 1879. Großherzogliche Direktion. Betreffend: Die Ergänzungswahl der Mitglieder der Großherzoglichen Handelskammer zu Gießen für das Jahr 1880. 8226) Bei der am 18. d. Mts. vorgenommenen Ergänzungswahl sind Mitgliedern der Handelskammer zu Gießen gewählt worden die Herren: 1) Fritz Koch mit 82 Stimmen, 2) Siegmund Heichelheim mit 49 Stimmen, 3) Heinrich Schirmer mit 47 Stimmen. Es wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß das Wahlprotokoll rebst Anlagen drei Tage lang, nämlich den 20., 21. und 22. l. Mts., Vormittags von 9—12 und Nachmittags von 3—6 Uhr zur Einsicht der Wahlberechtigten auf dem Bureau des stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Adolf Noll, offen liegt und Einwendungen gegen die Wahl oder die Gewählten binnen diesin drei Tagen bei Vermeidung des Ausschlusses bei der Handelskammer vorzubringen sind. Gießen, den 19. December 1879 Großherzogliche Handelskammer. M. Homberg er. Weihnachtsbescheerung der Kleinkinderschule. Unsere diesjährige W ihnachtsbescheerung findet Sonntag den 21. December, Nachmittags 8 Uhr in der Turnhalle statt, und werden die Angehörigen der Kinder, sowie die Freunde der Anstalt zur Theilnahme daran herzlich eingeladen. Zur Deckung der uns erwachsenden Kosten müflen wir uns ein kleines Eintrittsgeld, für den Saal 20 Pfg., für die Galerie Bekanntmachung. Am Sonntag den 21. d. Mts. sind die Annahmestellen unterzeichneten Postamtes wie an den Wochentagen geöffnet. Gießen, den 18. December 1879. Kaiserliches Postamt. Lochmann. ab u II anj abj n Christbescheerung. Meine Schulkinder und der Unterzeichnete haben auch für dieses Jahr wieder eine Bescheerunq (dreißigste) für arme Kinder veranstaltet. Da uns dazu eine überaus reichliche Unterstützung zu Theil wurde, so sind wir in die höchst angenehme Lage versetzt worden, 104 arme Kinder reichlich bedenken zu können. Wir fühlen uns daher veranlaßt hiermit allen edlen Gebern und Geberinnen öffentlich unfern herzlichsten Dank auszusprechen, und wir laden dieselben zur Ansicht der Gaben, welche in unserem Schulhause (Oswaldsberg) untergebracht sind, auf Samstag Nachmittag zwischen 2 und 5 Uhr freundlichst ein- Bei dieser Gelegenheit kann auch Einsicht über Verwendung der Gelder und der Vertheilung der Gaben genommen werden. Curschmann, Lehrer. 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Diejenigen Mitglieder und deren Familien, welche sich dabei betheiligen wollen, werden ersucht, ihre Geschenke, welch jedes einen Werth von mindestens 50 Pfennige haben muß, bis 2. Feiertag, Mittags 12 Uhr, bei Herrn Friseur Conrad, Mäusburg, abzugeben. 8210)Der Vorstand. Aerrnietyungen. 8213) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, Gartenantheil und sonstigen Bequemlichkeiten ist sofort zu vermiethen. Neuenweg B. 177. 8214) Mansardenwohnung zu vermie- then. I. Nuppel, Ludwigsplatz 145. 6538) Ein Familienlogis und ein möblir- tes Zimmer zu vermiethen Neuenweg 134. 8167) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen bei______A. Mong A. 93. 8189) Ein Familienlogis und ein möb- lirtcs Zimmer zu vermiethen. _____________K. Plank, Wolkengasse. 7436) Ein freundliches Familienlogis, bestehend aus 6 Zimmern nebst allem Zubehör ist zu vermiethen und sogleich be- ziehbar. Näheres bei der Exped. d. Bl. 7523) Ein kleines Logis zu vermiethen. 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Reichensand Nr.^227a. Cafe Klein. Samklag den 20. Dcrembrr, Abends 8 Uhr: Streich-Coneert Z im neuen T'ocal. 8221) Ein tüchtiges Mädcken, mit guten Zeugnissen versehen, für Haus-und Küchen- arbeit, sucht eine Stelle auf sogleich oder Weihnachten. Nähere Auskunft ertheilt Vermietherin Frau Langsdorf, Lindenplatz 244. Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6«, 12 4«. Dilleubura 6", 12, 443, 96. Siegen 6", 12, 4,". (6635 Wetzlar 6", 8« 10, 12, 4« 7«*, 9*. __* bedeutet Schnellzug.__________________ Geld - Cours. 20-Francs-Stücke . . . do. in Va • Englische Souoereigns . Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ....*.. Dollars in Gold ... j 16 11—16 16 11-16. 20 25—3Cf 16 65-76 16 66 Verantwortliche Redaction: A. Sckeyda. — Druck und Verlag der Brühl'scken Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.