Str. 67» Donnerstag, den 20 Marz L879. Hichener Wn;eiger AM-e- nnö Amtsdktt flr he» Kreis Gieße». RedactiorrSbureau r «rpedittsnSbnreau r | Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer THeil. Z>cvtschka«d. Darmstadt, 17. März. In der heutigen (25.) Sitzung der zweiten Kammer der Stände erklärte dieselbe in Uebereinstimmung mit dem Ausschüsse den Antrag des Abgeordneten Heidenreich, die Erhöhung der zur Unterstützung von Gemeinden in Schulhausbauten im Staatsbudget eingestellten Summen von 36,000 Mk. auf 72,000 Mk. betreffend, mit Rücksicht auf die von Großh. Regierung gegebene Erklärung für erledigt. Dem Anträge der Abgg. Kugler und Schroder über den Antrag des Abg. Reinhardt, Großh. Regierung zu ersuchen, ihre Vertreter beim Bundesrathe und der Zolltarifcommission dahin zu instruiren, daß an dem seitherigen System der Handels- verttäge festgehalten werde und daß unter keinen Umständen Eingangszölle auf Roh- producte, welche seither nicht besteuert waren und die wir in Deutschland in nicht genügender Menge produciren, erhoben werden, zur Tagesordnung überzugehen, trat die Kammer bei. Der Entwurf des Finanzgesetzes, sowie der Hauptvoranschlag der Staatseinnahmen für die Finanzperiode 1879-82, insbesondere Hauptabtheilung III, „Dwecte Steuern" und „Außerordentliche Einnahmen", wurde nach längerer Debatte über die Provinzialstraßenbauschuld und die Weinsteuer angenommen. Der Antrag des Abg. Wasserburg, den Gesetzentwurf, die Strafgewalt des Reichstags über seine Mitglieder betreffend, fand durch Zurücknahme seine Erledigung. Die Kammer vertagte sich hierauf auf unbestimmte Zeit. Berlin. Dem „Corr. v. u. f. Deutsch!." wird geschrieben: Unter den Finanzzöllen ist bekanntlich der Hauptartikel Kaffee. Der Koffeezoll, welcher jetzt 17 «X 50 H beträgt, bringt gegenwärtig 33^ Mill. eX oder ein Drittel der pesammten Zolleinnahmen auf. Erst 1870 wurde dreser Zoll um 2^/z -X. erhöht, nachdem er 1854 von 19y2 auf 15 «X ermäßigt worden war. Im Herbst 1877 schlug Varnbüler in der „Post" eine Erhöhung des Kaffeezolls auf 21 . Um 4V2 trennte sich die Versammlung nachdem die conservativen Zuhörer den „Bauernbrief" unterzeichnet hatten — In der Woche vom 9. bis 15. März ereigneten sich hier 6 Sterbefälle. Es starben nämlich 4 erwachsene Personen (2 an Lungenschwindsucht, eine an Magenkrebs und eine an Alteisschwäche), ein Kind von 7 Jahren an Lungenentzündung und ein Kind von 7 Monaten an Krämpfen. G. Vermischtes. Würzburg, 15. März. Zu dem Berichte über die Discipliniruna excedirender Studenten durch den akademischen Senat fügt der „Corr." hinzu, daß die Maßregel auf Anordnung des Staatsministeriums erfolgte In ihrer Petition an den Unterrichtssenat in Folge des Falles Sicken hatte die hiesige Studentenschaft auch humane und anständige Behandlung von Seiten der niederen Polizeiorgane verlangt. Das Cultusministerium ließ nun das Stadtgericht Würzburg zu einem Berichte über das polizeiliche Verhalten der hiesigen Studenten aufforvern. Dieser Bericht ist nun nicht günstig ausgefallen, indem nach dem statistischen Polizeibericht über das Jahr 1878 in der Stadt Würzburg von 40,000 Einwohnern mehr Studenten als andere Personen wegen nächtlicher Ruhestörung verurtheilt wurden. Daraufbin sah sich das Cultusministerium bemüßigt, den academtschen Senat zu Discipltnareinschreitungen gegen die stadtgerichtlich verurtheilten excedirenden Studenten aufzufordern. — In Saarbrücken wurde während beinahe 14 Tagen eine Schlacht geschlagen, wie im Jahre 1870, eine Schlacht nicht im freien Felde gegen den Landcsfeind, sondern vor dem Zuchtpolizeigericht wider einen inneren Feind. Es handelte sich um die berüchtigte Maipinger Wundergeschichte. Zahlreiche Zeugen aller Stände und jeden Alters sind vernommen, die drei Mädchen, die die Jungfrau Maria zuerst gesehen und gesprochen haben, ihre Eltern, die Bauern von Marpingen (von denen gilt, was Paulus s. Z. von den Kretern geschrieben • sie sind Lügner und faule Bäuche), die Lehrer und Pfarrer, die Gensdarmen und Gemeinde^ beamten, der geheime Polizist aus Berlin, der als Engländer verkleidet und angethan seine Wunderstudten an Ort und Stelle machte, barmherzige und unbarmherzige Schwestern Land- räthe und Aerzte, geheilte und ungeheilte Kranke und Krüppel und endlich die Richter, welche die Voruntersuchung geführt haben. Man sieht in einen furchtbaren Wirrwarr von Glauben, Miß- und Aberglauben, von Täuschung, Selbsttäuschung, Betrug und Selbstbetrug, Tief- und Unsinn, plumper Lüge und gemeiner Spekulation hinein; denn der Wunderglaube war allmälig für den Ort zum blühenden Geschäfte geworden. Der Ortspfarrer glaubte an das Wunder, seine benachbarten Confratres ebenso, sie waren „überziugt", wie sie vor Gericht erklärten, und schrieben Briefe und Flugschriften in alle Welt hinaus, die guten Glauben und Absatz fanden. Auch vornehme Herrschaften, Herren und Damen, kamen aus Rheinland und Westphalen und weiter her gefahren und suchten für sich oder ihre Kranken Kraft und Heilung, ein paar Gichtkranke und Gelähmte wurden gesund und grad, was freilich die Aerzte, diese schlimmen Feinde von Wunderkuren, bestritten und so überzeugend nachwiesen, daß man die Heilungen aus dem Wunderregister streichen mußte. Die Wundermädchen haben mehrmals vor Respekts- Und Gerichtspersonen alle ihre Gesichte entschieden widerrufen und als Erfindungen erklärt, aber auch ihre Widerrufe vor anderen Respektspersonen z. B ihren heulenden und drohenden Eltern, namentlich Müttern, Geistlichen u. s. w. widerrufen und neue Neuigkeiten und Fabeln berichtet. Einmal sagte die Hauptseherin: „Ach ich will alles sagen, ich habe gar nichts gesehen, so gewiß wie ein Gott im Himmel lebt!" und widerholt hat sie ihren Geständnissen hinzugefügt: Sagen Sie nur nichts meiner Mutter und dem Pastor Neureuther, die würden böse." Und sic hatte recht; denn die Mutter rief der Tochter zu: „Ich will nichts mehr von Dir wisien, wenn Du mich und die ganz Welt so belogen hast; dann kenne ich Dich nicht mehr!" und fiel dann in Zuckungen und Krämpfe. — Das Mädchen sagte: Nun ist mir alles gleich und siel von neuem in sein Märchen. Der Staatsanwalt hat am 14. dss. die entsprechenden Belohnungen resp. Strafanträge gestellt, welche wohl vor einer Wiederholung dieser Wunderdinge sorgen werden. Theater. (E i n g e s a n d t.) Am Donnerstag Abend findet die Aufführung des Lustspiel« .Doctor Wespe" statt. Das Stück ist eines Der besten Erzeugnisse der neueren Literatur, vom gesundesten Humor, fesselnd und unterhaltend von Anfang bis zu Ende. Ein volles Haus ist um so mehr zu erwarten, als die Vorstellung daS Benefiz deS Herrn Gregor Richard ist. Herr Richard ist während der Saison eine der Hauptstützen ves Theaters gewesen, u*b sein fleißiges Streben und schönes Talent verdienen es, daß das Publikum ihm an seinem Ehrenabende einen Ehrensold bezahle. — Also dem jugendlichen Benefizianten ein herzliches „Glück auf I" ö y Theater. Zum Benefiz für unfern verdienstvollen und fleißigen ersten Liebhaber Herrn Richard findet Donnerstag den 20 März I. I. die Aufführung von Benedix reizendem Lustspiele „£)oftor Wespe" statt! Die Wahl ist eine vorzügliche" und ganz dem Geschmacke deS Publikums entsprechende. — Möchte ein recht gut besetztes Haus die Verdienste des Henn Richard um die hiesige Bühne lohnen! Für die Abgebrannten in Heuchelheim sind in Folge des in diesen Blättern veröffentlichten Aufrufs sehr zahlreiche Zusendungen von Kleidern, Schuhen und verschiedenem Hausrath eingegangen. Diese Gaben sind alsbald dem Heuchelheimer Localcomite zur Vertheilung an die Bedürftigen übergeben worden. An baarem Geld sind im Ganzen 1011 X 57 gesteuert worden. Wir lasten nachstehend das Verzeichnis der einzelnen Geldbeiträge folgen. Es gaben: 1) An Pfarrer Briegleb in Heuchelheim. Schl. 10 x Eng. 2 x Prl. S. i0 X Pf. H 5 Pf. Schl. 2 X Pf. Schm. 2 X Pf W. 1 Frl. ß. 2 X G St. 10 X Pf. L. 6 X Dr. 93 3 X Hist. Ver. 20 X 20 A Schulk. v. L. G. 9 X 20 4 Frl. T. 2 T 10 Pf. W. 5 X E. H. 10 X Fr. K. - R. H. 5 x 2) An Bürgermeister Bramm. Rechner Grüneberg 20 X W. D. 2x F. Schiele 12 X G. W 5 X H. -R. W. 2 A. H. 10 x St. B. St 2 X E. K. in Lich 5 X Forstmeister Stockhausen in Schlitz 3 X H. M. Jughard 2 X A. Noll 2 x F- B. 3( X E. 93. in Greifswald 3 X W- in Glückstadt 3 X ß. in Wöckern 3 X Kühne in Erfurt 5 X N. N. in Bückeburg 3 X M. de Heriburg in Montreux 9 x 67 X P Ruckstuhl 3 X K M. in Fürth 20 X Gesammelt durch K. Bork in Alsfeld 42 X 5 H. Durch W. Semm in ßauterdach 41 X Gemeinde Rödgen 15 X Fr. I. Schnizlein in Erlangen 10 X 91. 93. 5 X ' ° 3) An Hofgcrichts'Advocat Baist. I. Helfendem 5 x Fr. Müller 5 J(. Th. B. 3 X Frl. 93an|a 4 X L. - G.-Aetuar Weiß 2 X Gemeinde Ruttershausen 50 X. Pf. Ebel in Herrischdorf 3 X Metropol. Sippcl in Oberweimar 3 X N. N. aus Sulzdorf 1 X Job. Dudenlwfer aus Hof-Haina 5 X 4) An Kreisschulinspector Büchner. Pf. Bernbeck 10 x Rg.-R. H. 5 x Frau ®. G. (Poststempel Siegen) 15 X Pf. Heberer 3 X. Frl. Weiß 6 X F. B. 2 X 5) An Hofgerichts-Advocat Dornsetff. Frl. v. Haxthausen 2 X 9». Heichelheim 3 X Rentner ß. Roth 5 X Frl. v. Mettingh 3 X «. 5). 5 X 6> An Fabrikant Emmerich. Prof. Dr. ßutterbccf 5 X 3t'. 10 x 7) An Musikdirektor Felchner. Frl. ßotz 2 x Bauunternehmer Siepmann 2 X Dr. Gaquoin 1 X Fabrikant Dröscher 1 X Zahlmeister Kronbauer 1 X stud. Busch 1 Kaufm. F. Bapft 1 X Gerber ßotz 1 X M. - D. F. 5 P. - C Fresenius 1 X H -A. Gutfleisck 4 x Schmitt 1 X Schröder in Dillenburg 6 x 8) An Hofgerichts-Advocat Kraft. H.-A. Hirschhorn 5 X ß. Flett 5 x Fr. R. R- Schuster 4 X Fr. Pf. Schenk 2 X Dr Baur 5 X Aus dem Hause Kr. 6 X 25 H. 9j An Oberförster Lan«. ß. Meyer 3 X Frl. Dietz 3 x Fr. Prof. Pullers 5 X ß- Möller aus Lauterbach 3 X I. Kathen 6 X M. v. Riedesel in Naumburg 25 X ß. ß. 3 10) An Balthafer Lenz. E. 2 x C. Sch. 5 x ß. Petri Wittwe 3 X 93. ß. 5 X 11) An Nentamtmann Lyncker. Ace. A. v. Rabenau 4 X R. R. Haberkorn 1 X ßandr. Thaler 2 X Rentner ß. Bücking 10 X Fabr. Bender een. 1 X Postdir ßoch- mann 1 X Major Supp 1 X Chirurg Kohlermann een. 50 jun. 50 R. - A. L. 3 X Dir. G. Noll 5 X Dir. Mohn 2 x Kaufm. E. Pistor 5 X Rentner ßöwe 2 X Kock & Kraatz 6 X 12) An Oberförster Neuenhagen. H.-Adv Diery 6 x H.-A. Labroiffe 5 X Bankier Heichelheim 5 X Zahnarzt Koch 3 X Zinser & Schmidt 5 X Bezirksstrafr. Kullmann 3 X Geh. H.-R. Wortmann 2 X Frl. Wortmann 2 X H.-R. Hofmann 2 X Kaufm. Treff 2 X Photogr. Wohde 2 X Frl. Habenicht 2 X O -Z.-Jnsp. Engisch 2 X R. 1 X P. 1 X G. 1 X O. H. aus Gaffel 5 X R.-A. Schltephake 3 X Oders, v. Maibom 3 X N. N. 1 X Obers. N. 4 X 13) An Mitprediger Lips. Frl. B. 2 x Dr. I 4 x Frl. 5». 3 X Fr. P. 2^L 14) An Gymnasiallehrer Stamm. G. W. 3 x Pf. Dr. 2 x. 20^. Dr. Sck. 3 X Fabr. H. 4 X Pf 93. 3 X R. R. (Postst. G.) 1 X F. r. e. 6 X Obpf. 3 X Pr. H. 1 X. Stbsq. K. 2 X. ßd. R. 2 X. Adv. Dr. St. in W. 3 X Dekan R. in W. 3 X Dr. G. in 93. 6 X Gesammelt in Friedberg und Umgegend durch Wahl und Bindernagel 103 'X. 20 H. Nealschuldir. Dr. H. tu fß. 5 X Sammlung in Heblos und Almenrod 20 X Dr. 9?. 2 X Gesammelt durch d. d. R. P. 38 X 30 X H. M. in fr 5 X 15) An Schulinspector VigcliuS. Fr. ßandr. Geyger 2 x Fr. Ser. Merk 3 X ß. I. 3 X. N. 10 X fr 1 X Damuth aus Zichtau 3 X Pf. V. 3 frl X ®. 1 X 50 H. Frl. Arnold 2 X Stadtv. Keller 2 X 16) An Gymnasiallehrer Dr. Weiffenbach, ßehrer Jann 1 X Gymnasiallehrer Sckeerer 1 X W. 3 X Für alle diese Gaben sagen wir den freundlichen Gebern herzlichsten Dank. Im Auftrag des Comitö's: Wilhelm Stamm. Für Szegedin gingen bei uns ein: Hofg.-Rath Hoffmann X 5 Dr P. X 2. Med.-Rath Dr. Kehrer X 10. Georgi & Kingspor X 20. A. G X 5. Aug. Will X 3. E ©. X 2. W X l Summa X 48. Um weitere Gaben bittet dringend Die Expedition des Gießener Anzeigers. Allgemeiner Anzeiger. Kriegerverein. 1776) Zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers Samstag Abend FesMoncert im „Ganibrinns“. Eintritt frei. Familienmitglieder haben Zutritt. 1409) Meinen Vorrath in Wasch- und Badebütten, Zubern, Eimern, Brenken u. s. w. verkaufe, um damit zu räumen, zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Emil Schmoll, Frankfurter Hof. Geschäfts - Eröffnung. 1717) Einem geehrten diesigen Publikum mache hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze eine Handelsgärtnerei errichtet habe und halte mich zu allen in das Gärtnerfach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Karl Berger, Grünbergersir. B. 150. II . uch gtb. Mülle unterm 29. »richtet, vor auch ihren n ten Sohn , hausen - bestimmten, burch bagjen $en,i ßrbth, Suseben habe. ^hefcau । Horben uni allen 8 "ahme des ?-°s-nd-n als rechsj Bs Pjej "Nent |ejn an fiel k"'-1 .8, e r. Wellen. 2 4,5 600 1879, 1783/ Holzversteigerung 5 15,68 Q 4 [t. 27 39 2000 2650 6 88 30 1700 1450 153 82 12 34 11 60 3150 1 2 2 5 4 14 250 470 1800 113 9 202 ff ft ff 193,89 37,73 408,18 50,41 42,05 446,56 ff tt ft ft H ft 11,19 1,— 0,52 1,25 2,21 Stück H am Lumpen- 1879. Oeffentliche Aufforderung. Heinrich Heibertshausen und dessen Ehefrau Katharine, geb. Müller, von Staufenberg hatten «nterm 29. April 1874 ein Testament errichtet, worin sie ihre Kinder, darunter auch ihren nach Amerika ausgewanderten Sohn — Kasper Heibertshausen — zu Erben einsetzten, jedoch bestimmten, daß ihr Sohn Kasper durch dasjenige, was er bereits aus ihrem Vermögen erhalten, — bezüglich seines Erbthetls sich als beliefert anzusehen habe. Heinrich Heibertshausen's Ehefrau ist am 18. Januar 1876 Climbach, am 17. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Climbach. 1689) Stein. Eichen-Knüppelholz, Nadel- „ Buchen-Stock, Nadel- Freitag den 21. d. Mts., des Mittags von 1 Uhr an, sollen auf der Fink'schen Ziegelei in der Gemarkung Reiskirchen ca. 300 rm Nadel-Brennholz und drei Wagen an Ort und Stelle zwangsweise versteigert werden. Reiskirchen, am 19. März 1879. Großherzogl. Ortsgericht Reiskirchen. 1786)Jünger. Die Zusammenkunft ist mannsbrunnen. Durchmesse, bis zu 18 Mtr. Länge, = 58,2 Cbm., Rmtr. Eichen- u. Nadelknüppel, „ Nadelstock, Buchen-Durchforstungs,vellen u. Nadelwellen. Der Anfang ist im District Bruch beim Wegweiser am Vtctnalweg von Hausen nach Annerod. Hausen, am 17. März 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Hausen. 1607) D e r n. 5- R- Busch Söhne in Gießen. cntrtUJ 9 x 67 A k m «lssrlb 42 jL 3' Echchlkin Ä 5 JL Th. 8. Raufen 50 jl $[, R. $• m 6uljbotj pt $-5 JL Fru L S. 2 JL JL 35. Hrickchkii L 10 JL mtr tziepomn 21 1 JL stad. Bush1 . P.-E Fiksniui 6 JL M 5-t. gr.Ä aoje Jh. 6 JL 25 A Fr. Prof- Mtri in Naumburg 25 JL >ttri Sßitfat 3 K ' 3? ^abtrtorn 1JL X Pcstdir Loch- d. W 4 A.'-l jl Umwn Holzversteigerung SM Gießener Stadtwalde. Montag den 24. März 1879, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Dtstricten Faulerboden, Hochwarte und Forstgarten nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Hohverfleigerung tm Gemeindewald Hausen. Die am 11. d. Mts. im Gememde- wald Hausm abgehaltene Holzversteigerung ist nicht genehmigt und kommen darum Freitag den 21. d. Mt6., von Morgens 9 Uhr an, nochmals zur Versteigerung, tm District Bekertswald und Bruch: 60 Fichtenstämme von 15—26 Ctm. Durchmesier, bis zu 18 Mtr. Länge = 16,16 Cbm. 799 Ftchtenstangen von 4—14 Ctm. beabsichtigt nunmehr mit Zustimmung seiner übrigen Kinder verschiedene zu dem mütterlichen resp. errungenschaft- lichen Vermögen gehörige Grundstücke zu verkaufen. Es ergeht hiernach an Kasper Heibertshausen resp. iessen Leibes- oder Testsmenlserben He Aufforderung, binnen 3 Monaten von heute an gerechnet — das Testament seiner Eltern auf dem Klagwege anzufechten und seine etwaigen Rechte bezüglich der beabsichtigten Güterveräußerung zu wahren, als sonst angenommen würde, er erkenne das fr. Testament als gültig an und genehmige die von seinem Vater beabsichtigte Güterveräußerung. — Etnsichtsnabme brr Acten ist gestattet. (1782 Gießen, den 6. März 1879. Hreßherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Langermann, Landrichter. Landg.-Affessor. Irisch eingetrossen: Mm , I Bückinge zum Backen " empfehlen (1779 " I I A. Busch Söhne. Gießen, am 18. März Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1760) A. Bramm. gestorben und das fr. Testament ist von allen Erbintereffenten mit Ausnahme des — unbekannt wo? — abwesenden Kasper Heibertshausen als rechtsgültig anerkannt worden. Heinrich Heibertshausen Montag den 24. März l. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Climbacher Gemeinde- wald, District Thal, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 5 Rmtr. '^Dktzpe.» i teDl jugendlich^ . __X. Buchen 10 Buchen-Scheitholz, Eichen- n Aspen- Patent Ledersohlen. Dieselben sind bei Herrn Carl Bera zu gleichen Preisen wie bei mir zu haben. 1780 riieodorHachlftK Gießen, den 19. März Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1775)_____A. Bramm. ____ von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale ver- steigfrt werden: Bekanntmachung. 1771) Das am 27. Februar l. I. im District Dietrichswald versteigerte Bau-, Werk- und Nutzholz, welches durch den starken Schneefall nicht ge- nau sichtbar war, soll Dienstag den 27. März, Morgens 10 Uhr, den einzelnen Steigern, die sich gefälligst früher einfinden wollen, an Ort und Stelle überwiesen werden. Keffelbach, am 18. März 1879. Die Fretherrlich von Rabenauische Oberförsterei Rabenau. ____________Hopp 6. enuc Fichten-Bohnenstangkn, Nmtr. Buchen-Scheit, „ Eichen-Scheit, „ Nadelscheit, m Buchen Knüppel, „ Eichen-Knüppel, rt Nadel-Knüppel, Buchen-, Eichen- und Nadel- Wellen, JerusalemeFOraDgen ohne Kerne, colosale Frucht und von sehr aromatischem Geschmack, die erste Sendung -lngetroffen bei (1753 ......CarlJSchwaab, A Circa 1000 Ctr. Korn^uTMeizen- stroh, (Maschinendrusch), circa 100 Ctr. Kleeheu und Grummet, 36 Ctr. Dickwurr abzugeben bet 8 Qeconom Wagner, Marburgerstraße. Buchen-Wellen, Elchen- „ „ Nadel-Wellen, 42 Eichenstämme von 15—40 Ctm. Durchmesser und 4 — 13 Mtr Länge mit 18,10 Cbm., 95 Nidelstämme von 15—31 Ctm Durchmesier und 4—12 Mtr. Länge mit 22 99 Cbm., 9 Nadel-Derbstang?n von 9 — 14 Ctm. Durchmesser utib5—8 Mtr. Länge mit 0,49 Cbm. Die Zusammenkunft Ist tm District Thal bei Nr. 1. im 11™6 >iii«,d “' *■ 8n b«aIm "ä- $11. o* Rrl. L. 2,< i- Schuik. v. L E £ < • 2^ tz. 1 2 M. h jl a. Nbll 2 ji.: c- m Wöckern 3 jl 177,5 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stock. Bemerkt wird, daß sich das Eichen- Stammbolz und E>chen-Scheitholz tbeil- weise s hr gut für Schreiner, Küfer und Glaser eignet. Der Anfang ist am District Heckenstrauch am Wege von Treis nach Sichertshausen. Staufenberg, am 17. März 1879. Glvßb. Bürgermeisterei Staufenberg. 1781) Vogel. Schwarzwild tm Ausschnitt in der Delikatessen- Handlung von (1784 __öarl Schwaab. ^ofraithel En^ein,tf m-ter ben ®ic5en gelegenes Wohn- MiiS nut einer neuerbauten Scheuer unb ©tanung, welche sich zum Betriebe einer Oeconomie eignet; ein großer Garten feffeFn ^ortp Kohlraben: Äartoffeln, Linsen, 3 trächtige Siegen 6 Hühner nebst einem Hahn, 6 neue Bettstellen und sammtliches Hausgeräthe ist ^?brk^fen oder zu verpachten. Auch viltt-kL ™Än0Ut 6CbÜn0te Tri°b- erfa6«nCrC§ meiner W°bnung^n ___Johannes Peter Scheith. Prügelh. Stockh.^reish. R a u m m e t 1708) Ein kleines Familienlogis »ermiethen. Wallthorftraße Nr. 137. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schott'schen Stiftung haben bis zum 31. d. M. bei Armenkafferechner Wit tick ,u erfolgen. w 0 Gießen, den 17. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen 1751) A. Bramm. „1 LMvßt M 5 jl Brjü!rKi»ir. VW NW. iq)bafi 3 JL M 13 JLfrW* । H 20^ vr.eS r. €• 6 JL DH; , et. in ßJJ und Umqesend ttu t P. jfr 6ir. i»I I .1 3^ »Ul . J i jL SnintN^I , ta Tank. Maurerarbeit, veranschl. zu Zimmerarbeit, Holzversteigerung. Dienstag den 23. März, oo.» Voinuuags 9 Uhr au, sollen in den Staufenberge. Waldungen, Districten Heckcnstrauch, Matstrauch und Sckabenberg veisteigert werden: 22 Eichenstämme mit 17,56 Buchenstämme „ 5,25 Nadelstämme „ 34,54 E'cheustangen „ 0,34 Fichten-Deibst.ngen mit Fstm., B- Bau-, Werk- und Nutzholz 333 Eichen-Stämme mit 78,14 Festm. 40 Fichten- „ „ ' ™ ' 6 Ulmen- „ „ 4 Obstbaum- „ „ 15 Eichen-Stangen „ 24 Fichten- „ „ X 2. » ** Schretnerorbcit, „ Weißbinderarbeit, „ Spenglerarbeit, „ Pflästererarbeit, „ Eichen 4 Obstbaum j ^4 72,4 Aspen u. / . _ , o Pappel i 105 6,3 MermietHungen. 1044) Möblirtcs Zimmer zu v-rmi-thcn. Wo? sagt die^Erved. d. Bl. 1032) Eine Bel - Etäge^mi^bis 6 Zimmern rc. zu vermiehen bei' Jng. Merz, R.-Bahnhofssttaße. 1213) Eine freundliche Wohnung, 6 Zimmer, Küche und Bodenkammer, per 1. April zu vermiethen. ____^-Patz, am Schiffenberger Weg. ,1284) Möblirtes Stübchen zu vermiethen. Flügelsgasse Lit. A. Nr. 87. 1285) In meinem Vorderhaus ist der untere Stock von 6 Zimmern, Bleichplatz und Grabland zu vermiethen. Auch kann dasselbe getrennt werden. J He ttflebene Lebende Goldfische & Mesteraale in größter Auswahl in der (1769 Delicotksienhandluug _____von Earl Schwaab. ^khornholz ZU ^nubsägearbeiten wieder eingetroffen bei _114 ________Wilhelm Seibert. M llrtfcre Niederlage M des allein ächten rheiniich/n ♦ Trauben-Brufihonig t non W. H. Zickenheimer IN Mainz dem gerichtlich anerkannten Erfinder des- selben halten per Flasche 1, l'/2 und 3 JL aKen Brust- Husten- und Halsleidenden bestens empfohlen 5). Gg. Unverzagt, gegenüber der Pösch e l's Bierhalle. 1561) In meinem Hause (Neuenweg) ift der dritte e>tocf, per Mai beziehbar zu vermiethen. H ch. Vogt. ' 1831) Zwei ineinandergehende schön möblirte Zimmer an 2 Studirende oder Einjährige zu vermiethen, auf Verlangen fann volle Beköstigung gegeben werden. (^rifgeßofntes. I 1637) Zwei freundlich möblirte Man- 1765) Ein schöner Tiegerhund, 3 Jahr fardenzimmer zu vermiethen alt, und ein neues Wägelchen zu ver- Chr. Loeber Ww., Grünbergerstraste, kaiisen bei , 1708) Ein kleines Familienlogis m Heinrich Pausch, Metzger in Wieseck. ' *»***«^-“- 1 Holzversteigerung. Montag den 24. März, von Morgens 10 Uhr, soll in dem Grüninger und Dorf- giller Markwald folgendes Holz versteigert werden: 122 Eichknsiämme von 20—42 Ctm. "nb 6Cn 6"15 Mtr- I 1770) Auf 285 Kiefern von 15-32 Ktm. Durch. ^"8-Göns ist ein jähriger eng- mesier und 5-22 Mtr. Länge. Usch er Bastard-Zuchteber zu Die Zusammenkunft ist im Wald | verkaufen. auf der Chauffe von Dorfgtll nach ~ Garbeutelch, lIlPMIlffpl* kaufen 3 (1785 Grüningen, den 17. März 1879. vICUllUvI 9 Friede. Stohr, Großh. Bürgermeisterei Grüninaen. I ------------------- Schießgärten. 1772) Leidich. Dienstag den 2S. l. Mts., Oeffentliche Auffstdernug. 611) Die Gläubiger — auch die, welche bereits früher angemeldet haben — des concuröfälligen John Anzer von Gießen werden zur Anmeldung ihrer Forderungen und Vorzugsrechte in Selbstperson oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte bei Meldung stillschweigenden AusschluffeS a^f Montag den 7. April I, I., Vormittags 9 Uhr, unter dem Anfügen geladen, daß wegen eines Arrangements, Verwaltung und Versilberung der Masie, Wahl eines Gläubigerausschuffes die Beschlüsse der Mehrheit der erschienenen Gläubiger entscheiden werden. Gießen, am 21. Januar 1879. Großh. Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Oppermann, Gebhardt, Stadtg.-Assessor. Sradtg.-Asseffor. Mam-Weser-Bahn. Submission auf die Lieferung von 1350 Stück Bahnschwellen von Eichenholz sowie 2800,45 lfd. Mtr.Weichen- schwellen von Eichenholz in 5 Loosen Sonnabend den 29. März er., Vormittags 11 Uhr. Lieferungsbedingungen liegen bei unserer Hentral-Materialien-Verwaltung zur Ein- -sicht offen unb können zum Preise von 75 pro Exemplar von derselben bezogen aoerden. Cassel,^den 12. März 1879. Königliche Direction 2761) der Main Weser-Bahn. 1568) Das seither von Herrn Prof- Dr. Wei land bewohnte Logis, 5 Zimmer mit Zubehör, mit oder ohne 2 Mansardenzimmern per 1. Juli zu vermiethen- _________H. Bepler, Ludwigsstraße. 1763) Möblirtes Zimmer bei Wtw. Löber, Neuenweg 194. 1750) Kleine fteundliche Wohnung und Werkstatt zu vermiethen. ______________________Ch r. Horeysek. 1778) Ein parterre gelegenes Zimmer in der Nähe der Bahnhöfe für einige Monate zum 1. April gesucht. Offerten an d. Exped. d. Bl.__ 17a9) Gut möblirtes Zimmer nebst Cabinet mit schöner Aussicht ins Freie per 1. April zu vermiethen im Dr. ^eber5 'schen Hause, Hauptbau, oberen Stock. 1766) Möblirtes Stübchen zu oer= miethen b. Metzger H. Meister, Seltersw. 1755) In meinem Vorderhause sind 2 Logis mit Bleichplatz und Grabland zu vermiethen. _________I. G. Unverzagt, Gartfeld. 1754) Ein möblirtes Stübchen zuver- miethen.____________Mäusburg B. 42. 1757) Das von Herrn Dr. B aur bewohnte Logis, im Wi nd ecker'schen Hause am Kreuz bestehend aus 7 Zimmern mit Zubehör, und Corridor ist vom 1. Juli l. I. an anderweit zu vermiethen auf Wunsch schon am 1. April l. I. beziehbar. Näheres bei ____L. Labroiffe, Hofgr.-Advocat.- 1695) Kleines Logis an der Hauptstraße vermiethet _______W. Kohlermann, Neustadt. 1470) D.er untere Stock in meinem Hinterhause, sowie Mansardenwohnung im Vorderhause zu vermiethen. Carl Haas, a. d. Actienbrauerei. 1165) Das seither von Herrn Fabrikant Georgi bewohnte Logis ist per 1. Juni anderweit zu vermiethen. ________Karl Bernmann, Gartfeld. 1415) Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Keller rc. im 3. Stock ist zu vermiethen. Kaplansgasse 218. Näheres bei Herrn Photograph F. G e r b o d e. 1723) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen im „Gasthaus z. Löwen." 1744) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__________Sonnenstraße B. 65. 1683) Ein möblirtes Zimmer für einen Einjährigen zu vermiethen. __________________Feldwebel Seim. 1687) Mansardenlogis zu vermiethen. _________C. Herbert, Nahrungsberg. 426) Die Wohnung des Herrn Professor Dr. Seuffert ist wegzugshalber per 1. April d. I. ganz oder getrennt zu ver- miethen.___________________A. Geisse. 1488) Der seither von Herrn Ger icke innegehabte Laden und ÄZohnung ist vom 12. Mai d. I. ab anderweit zu oer= miethen Jul. Bach Seltersweg 1705) Eine Werkstätte zu vermiethen. _____________________Maigasse C. 14,5. 1638) Remise nebst Böden zu vermiethen. Chr. Leober Ww., Grünbergerftraße. 1558) Scheuer nebst Stallungen und Hofraum zu vermiethen event. zu verkaufen. Bei wem? sagt d. Exped. d. Bl. Eine Hofraithe mit schönem Laden in ftequentester Lage der Stadt zu vermiethen event. auch zu verkaufen. Näheres bei 1777) I. Blitz. Vermischte Anzeigen. 1752) Zwei Schüler, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen, können freundliches Logis mit Beköstigung erhalten. Wo? sagt d. Exped. d. Bl.____________ Für Schneider. 1758) Ein tüchtiger Arbeiter wird auf Werkstatt gesucht. Von wem sagt die Exped. d. Bl.___________________________ 1767) Im Anfertigen von Gartenspalieren, Hütten, Hallen, Waschpfählen und allen sonstigen in dieses Fach einschlagenden Artikeln empfiehlt sich bestens Jacob Helfenbein, _______Marburger Straße. Darmstädter Haus. Donnerstag den 20 und Freitag den 21. d. M., flrofjes (loncert d.r Gesell,chast Jean Müller sen. Komische Vorträge, ausgeführt von Herren und Damen der Gesellschaft. Anfang V28 Uhr. 1768) Entree frei. .j ~ ' e e-. g «5 I Daheim, ß Die soeben erschienene Nr. 23 enthält: Die Reichenbachs in Rom. Novelle von Sophie Junghans. (Schluß.) — Die russischen Studenten. Von Friedrich Franke. — Ein Mailänder Carneval. Von Fr. Fliedner. — Geächtet Roman von M. Gerhard. (Forts.) — Generalftldmarschall Graf Albrecht von Roon. Von einem Militär. Mit Porträt des Grafen Roon. — Am Familientitche: Humor in deutschen Eigennamen. — Vom deutschen Buchhandel. — Die Wolfenbüttler Bibliothek. — Ein letzter Mohikaner. Mit dem Bilde von Edmund Tetzner: Morgenstimmung. — Gesundheitsrath. Mit einer illu st Wirten Beilage: Die Teplitzer Unglückskatastrophe. Mit Originalzeichnung von A Richter: Vor dem Döllingerschachl bei Osseg._________ Repar a turen an Uhren und Musikwerken werden schnell und billig ausgeführt von (238 Rob. Hartmann, Uhrmacher, Lindenplatz Nr. 30. An- und Verkauf aller Arten Uhren. Lieferung und Repara- turen von Thurmuhren. Photographien in allen Größen werden schön und sauber bei billigen Preisen angefertigt im photogr. Atelier von (558 V. Kolodzie, Wehsteingasse Ar. 45, im Garten. Mrgerllub. Mittwoch dr« 26 d M., Abends 8 Uhr, bei Herrn Carl Fuhr: ordentliche Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Rechnungsvorlage. 2) Voranschlag pro 1879/eO. 1572) 3) Erneuerung des Theaters. 4) Verträge. 5) Neuwahl des Vorstandes. (Die specielle Tagesordnung und der Voranschlag pro 1879/80 liegen bei Herrn Carl Fuhr offen.) v Gießen, den 12. März 1879. Der Vorstand. Stets frisch gebrannten Kaffee, 1233) per Psd. Mk. 1,60, Mk. 1,80 und Mk. 2,-, „Reingeschmack garantirt", tmppel>tt Robert Stuhl, Marktstrake 23. Bauguß, sowie Gußwaaren jeder Art liefert die Eisengießerei AlaIu-LVesei«-IIütte, Station Lollar. (177j Zeschästs-Aekergoke. 1769) Hiermit beehre ich mich, die ergebene Mittheilung zu machen, daß ich das von mir auf hiesigem Platze seit 25 Jahren betriebene Tuch- ii. IlerrenganleroWesdiail Herrn Carl Heuzeroth käuflich überlassen habe. Indem ich für das mir so reichlich geschenkte Vertrauen ver- bindlichst ranke, bitte ich, dasselbe auf meinen Nachfolger, dessen untenstehendes Circular gefälliger Beachtung empfehle, gütigst übertragen zu wollen. Gießen, 18. März 1879. Mit Hochachtung Ä. SP Somit eim. Unter höflicher Bezugnahme auf Obiges erlaube ich mir er- gebenst mitzutheilen, daß ich am heutigen Tage das Tuch- und Herrengarderobe-Geschäst des Herrn 8. Flörsheim käuflich übernommen habe und unter der Firma Carl Heuzeroth fortführen werde. Langjährige Thätigkeit in der Tuchbranche setzen mich in den Stand, allen Anforderungen zu entsprechen und glaube ich deshalb die Hoffnung aussprechen zu dürfen, daß mir das meinem Vorgänger bezeugte Vertrauen ebenfalls zu Theil werden wird und halte ich mich bei vorkommendem Bedarf bestens empfohlen. Gießen, 18. März 1879. Hochachtungsvoll Carl Hettserolh« ... Wifi). Mer RTo. 6. am Hirchenplatz Ho. 6. empfiehlt zu billigen festen Preisen : Wein- und Biergläser, Wein - und Bierflaschen, Porcellan und Steingut. Cylimler, Schirme und Liclitschützer für Gas- und Petroleum-Beleuchtung. I I ? I I 7 Dochte und Cylinder-Wischer, Milchflaschen und Gummisauger. Frankfurter irdenes Kochgeschirr. Sfeinere Krüge und Töpfe. Gabeln, Uorleg-, Gemüse-, Suppen- und Kassee-Kössel in Brittannia-Metall. Präsentirbretter und Brodkörbe in lackirtem Blech. Niederlage in reinen schwarzen Thee’s, importirt von R. Scheibler in London. LÄGER in Tapeten und Borden. Goldfische* g» 1| »g || »g II »g II g« 11 ac II || gg || »g || a« || »a || »gj| ss || II — II II O Theater in Giessen. Geld- Cours. (Cafe Leib.) Donnerstag den 20« März Abonnement suspendu! Zum Benefiz für Hrn. Gregor Richard Neu einst»dirt: Doctor W"espe. Lustspiel in 5 Acten von R. Benedix. 1756)___________Dir l>lrectlon. 20-Francs-Stücke . . . do in l/r . Englische Souoereigns . Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ...... Dollars in Gold - • • JL A- 16 18-22 16 18-22 20 39-44 16 65-70 16 65 9 54-59 4 17-20 Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. PietsL). in Gießen. Hierzu et«c Berlage. ßr-tditts 3w Dn rach Sbu| welche übi sich in bei 1)! ren Gesä erscheint öl 2)5 Wi, charniß c Gewerbegei Inter, sien i ung ist eö kos Cirlbe pern unb zi 9'fliittn \[ Mltmeisten b. eli Gesellen u fördern uni neter Etat ^geln gege: e. bu luchtige cuf deren g werblichen | die Grüntu heitsfällen 21 d- Ion nete Moßrec den Betreff, und auch E . Todesstllen Raffung . 3) Di °urchge,ührt bn Derein^ fer ^e iS b IDUt -Mllichir ®?6lVe6en 06 Mn Anz , et"- li: ®en ein ft