Mittwoch den 19. November Nr. 270 Meßmer Anzeiger AWSt- tta) Amtsblatt für bea Kms Gießen RedaettooSborea«: l Schulstraße 8. 18. Expe-ittonSbureanr r J' hnlten fei könne die Reaierung, so Wünschenswerth ihr auch die Ausstellung möglichst fester Normen "erscheine^ nicht in Vorschlag brmgen da ein E.ngehen auf Detail- bestimmungen bei der Verschiedenheit der zur Beurtheilung kommenden Falle kau hurdiführbar fei. Fn einzelnen zweifelhaften Fallen werde nach den Abschätzungen stir die Einkommensteuer oder auf sonstige Weise zu ermitteln °b e^n die Erhöhung der Pension ansschließendes Gesammteinkommen vorhanden sei. Die Grotzh. Regierung fei übriaens bereit in diesen Fällen die Entscheidung der Frage ob e,ne Aufbesserung Lläffia fei oder nicht lediglich von der Einschätzung des betreffenden Pensionärs zur Einkoinmmsteuer^abhängig zu machen. Als muthmaßlicher Bedarf wird d,e Summe von jährlich 19,000 JL. in Aussicht genommen. Berlin, 15. Novbr. Die Ausnehmung von Wechselprotesten hatte bisher in den altländischen Provinzen des preußischen Staates entweder ge. richtlich oder notariel zu erfolgen. Nachdem durch das preußische Aussuh- runasgesetz zum deutschen Gerichtsverfaffungsgesetze den in Preußen angestelllen Gerichtsvollziehern die Besugniß zur Ausnahme von Wechselprotesten be gelegt worden ist, und zwar gegen niedrigere als die Gerichts- und Notar-Gebühren, soll, wie die „Deutsche Verkehrs-Zeitung" heute meldet, den Postanstalten forthin gestattet sein, die Aufnahme der im Postauftragverfahren vorkommenden Proteste den Gerichtsvollziehern zu übertragen, so wett es sich um der- artige, innerhalb Preußen vorzunehmende Aete handelt. Den Aufgebern von Postaufträgen steht jedoch frei, diejenige Person oder Gerichtsbehörde, an welche ein Wechsel zur Protestirung weitergetandt werden soll , zu bchtmmen, over auch allgemein die Ausnahme eines gerichtlichen oder notariellen Protestes zu verlangm^ die von uns gemeldete formidable russtsche Truppenausstellung an unserer Ostgrenze — 300 Bataillone Infanterie, 1 Schwadronen Kavallerie und 450 bespannte Geschütze in Polen und Li thauen — für zuverlässig und völlig begründet zu halten; das ist gewiß die beste Rechisertigung für den deutschen Reichskanzler, der so entschieden auf das Schutz bündniß mit Oesterreich gedrungen Hat- Trotz der Anwesenheit des russische^ Thronsolgers in Wien fährt die österreichische und ungarische Presse^ fort, sich mit Mißtrauen über Rußland auszusprechen. Der „Pesther Lwyd färtl&-- „In einigem Widerspruche mit den Nachrichten über die neueste versöhnliche Wendung in der rusfischen Politik stehen Notizen welche uns aus Pe ersburg von bewährter Hand zugehen. Nach denselben ist man in Ruß and eifrig be strebt, die Lehren des jüngsten Krieges auszuniitzen, und es geschieht dort alles Mögliche, um die Zuversicht der Armee und der Bevölkerung in die militärische Kraft des Reiches zu befestigen. Eine Reorganisation der Artillerie im arößten Maßstabe, eine Vermehrung der Gewehrvorräthe, nach welcher für jeden Mann zwei Gewehre vorhanden sein werden, und umsasiende Maßregeln zur Verbisierung und Verstärkung der Kavallerie sollen die praktische Grund- läge sür jene gehobene Zuversicht bilden. Jnteresiant ist das Detall, daß sowohl in den Mtlttärschulen als bet der Truppe dem Studium der Geographie Oesterreich-Ungarns in neuester Zeit die größte Aufmerksamkeit zugewandt Wltb' — Afl/deuffch-n Officiere, welche den diesjährigen Mannöverii in Frankreich beigewohnt haben, sind von dem Präsidenten der französischen Republik mit'dem Orden der Ehrenlegion deeortrt worden, eine Auszeichnung, welche früher nie erfolgt ist und hier besonders freundliche Annahme gefunden hat. 9 — Nachdem die Gerichtsbarkeit der Universttätsgerichte in Civil- und Strafsachen erloschen ist, sind die laufenden Akten über eingeleite bürgerliche Rechtsstreitigketten und anhängige Untersuchungssachen den bethetligten AmtS- aerichten überliefert worden. Der bisherige Brauch, wonach Abgangszeugniffe der Universtiäten wegen Schulden bet Inhaber mit Beschlag belegt werden durften, ist ausdrücklich außer Kraft gesetzt. Arankreich. Paris. 15. Novbr. Der Assisenhof von Bordeaux verurthetlte den Schulbiuder Alexander von der Congregauistenschule zu Libourne wegen Un- sttttichkeit zu 10 Jahren Zuchthaus; seine Opfer, 19 Knaben im Alter von 5 ll,A2Ä «»P-«.. von 1700 die Forderungen der Bäckergehulsen angenommen. In einem Briefe nn kcn Poltzeipräfektesi erklärt der Seeretär im Namen der Vertrauensmänne. der Bäckergebül en^ st. würden nicht die Arbeitseinstellung ausschreiben, sondern die Gehüisen würden jeden Morgen blos ihren Meist» verlaffen, um sich aus dem Unterkunsts-Bureau einzuschreiben, um so durch fortwährenden Stellenwechsel die Meister mürbe zu machen. - Von den 20,000 Pariser Schreinern hat etwa die Hälfte die Arbeit wieder ausgenommen. England. London. 15. November. Eine Drahtbepesche des Vicekönigs von In- ,n,lbet ÜDn einem neuen Gefecht in Afabantstan. Eine souragirende Ab. tbeilung wurde am Kabu'strom von etwa 1000 Safis angegriffen, fähig. wen urück und verfolgte sie an 18km «eit. Der Te egraph wurde ^s in Macvberson's Lager, 12km jenseits Butkhah, fertig gelegt. Die „Times beachtet über Sch«t rigkeiien zur Beschaffung der nöthtgen F-ur-ge W Asgha- nistan; die Pferdezahl soll deshalb möglichst vermindert werden. Die beab- Die deutschen Wafferstraßen. Die Zeit, in welcher man die Flüffe nur als ein Mittel betrachtete, um die Staatskaffe durch Flußzölle zu bereichern, ist glücklicher Weise vorüber, mit den Elbzöllen sind in Deutschland die Rechte jenes Wegelagerer-Systems verschwunden, welchem Schiffer und Kaufleute tributpflichtig waren. Heute sind alle Staatswirthe so klug, wie in alten Zeiten wenige Geistesgrößen, _6ie Flüffe als die natürlichsten Wege zu betrachte», welche Menschen und Guter zu einanderführen. Sie sollten sich daher auch bemühen, die Wafferstraßen jo schiffbar als möglich zu machen und ihre natürlichen Bundesgenoffen , die Kanäle, zu vermehren. Leider ist aber sowohl der Wegebefferung zu Lande, dem System der Vieinalwege, welches Frankreich noch reicher macht, als die natürlichen Hülfsmittel, wie insbesondere der Flußregulirung und dem Kanalbau in dem Eisenbahnwesen der größte Feind erstanden, obwohl eine jvätere »eit lehren wird, daß gerade die Prosperität der Eisenbahnen nicht unter der Concurrenz der Fluß- und Kanalschifffahrt leidet, sondern steigt, weil der allgemeine Aufschwung von Handel, Verkehr und Industrie die Frachtverluste ersetzt. Die Eisenbahnen wiederum sind nicht allein als Modesache, sondern aus den strategischen Rücksichten, welche der Gegenwart ihren Stempel aufdrücken, so übermäßig und krankhaft gefördert worden, daß die Entwickelung der natürlichen »erkehrsstraßen gelitten hat und von der Speculation, wie von den Regierungen und den Gemeinden gleich sehr vernachlässigt worden ist. Es kann daher als ein Zeichen wtrthschaftltcher Erkenntniß und als e ne Rückkehr zur gesunden Verkehrspolittk betrachtet werden, daß Preußen eine großartige Regulirung fünf deutscher Hauplströme voruimmt: die des Rheins, der Weser, Eibe, Oder und Weichsel. Dringend zu wünschen Ware, daß die übrigen deutschen Uferstaaten an den zuerst genannten drei Flüssen gleichzeitig in eine Stromreguiirung eintreten würden. Man muß es den preußischen Staatsmännern, welche dieses Werk anregen, als ein vaterländisches Verdienst anrechnen, daß sie in bedrängter Zeit just ebensoviel, als das preußische Defiei beträgt, nämlich 48 Mill. Mk., in der begründeten Hoffnung, das Capital hochproduetiv anzulegen, für Stromregulirungen bewilltgen. Allerdings drängen dazu die vernachlässigten Schifffahrtsverhaltniffe, allerdings ist die Reguliruiig leider keine alle Schäden beseitigende, es sind endlich die secuii- dären Wafferstraßen ebensowenig bedacht, als die Kanäle, aber das Verdienst selbst, die Wafferstraßen den Eisenbahnen gegenüber wieder einigermaßen in ihr Recht einzusitzen, ist darum nicht geringer. Man kann nur wünschen, daß dieser lobenswerthe Anfang in Preußen auch andere deutsche Staaten anregen möge den Flüffen und Kanälen wieder einige Aufmerksamkeit zuzuwenden. Geld viel Geld ist erforderlich, um das zu erreichen, was in ganz Deutschland die Industrie, der Handel und die Schifffahrt verlangen, und zu verlangen ein gutes Recht haben. Mit den FlÜff-n muß begonnen werden die Kanäle mögen folgen. Es ist traurig aber wahr, daß wir in Bezug aus die Binnenschifffahrt bedeutend hinter fast allen Culiurstaaten zurückstehen. Für die Kanäle ist in Preußen seit Friedrich dem Großen, in Bayern seit Ludwia L, welcher den schon von Karl dem Großen projeettrten Ludwtgskanal aussührte, viel zu wenig geschehen. Belgien, Holland, Frankreich, England und Amerika muffen uns als Vorbild dienen. Als vor hundert Jahren znm Bau englischer Kanäle im Parlament große Summen verlangt wurden, fragte ein Lord spöttisch i wozu denn Gott die Flüffe geschaffen habe ; der chlagfer- tige Ingenieur Briedbey erwiderte! „Um die Kanäle mit Waffer zu speisens 2 Die Kanäle haben den Wohlstand Englands vermehrt, warum sollten sie Deutschland nicht auf die Beine Helsen? Sollte nicht auch in einem System der deutschen Binnenschifffahrt eine Culturnussion für das Reich liegen? Vorher aber ist es Pflicht der einzelnen Staaten, bas deutsche Fluß- und Kanalsystem zu entwickeln. — Deutschland. m. Darmstadt, 18. November. Das Großherzogliche Ministerium der Mnanzen hat in einer vom 11. ds. Mts. datirten Vorlage das Ansinnen an die zweite Kammer der Stände gerichtet, sich mit der Aufbesserung der Ruhegehalte, der- vor dem 1. Januar 1874 penfionirten Staatsdiener, und zwar der Ruheaehalte bis zu 1200 M incl. um 20%, derjenigen bis zu 2400 JL mcl. um 15% und derjenigen bis zu 3600 mcb um 10% zu Lasten des allgemeinen Pensionsfonds, und zwar mit Wirkung vom 1. April 1879 ab, einverstanden erklären zu wollen. Die Vorlage fuhrt aus, wiedi in Aussicht genommene Aufbesserung der Bezüge der älteren Pensionäre für ^gezeigt erachtet worden fei, weil eine größere Anzahl dieser vormaligen Diener, deren Ruhe- gehalte meist gering bemessen seien, in Folge der eingetretenen Aenderung der Preisverhältnisse in eine bedrängte Lage gerathen sei. Wenn gewichtige Billigkeitsgründe dafür vorliegen, dem eingetretenen Nothstande aus Staatsmitteln durch Erhöhung der unzulänglich gewordenen Pensionen abzuhelfen, so spreche eben der Umstand, daß ein rechtlicher Anspruch auf eine solche Aufbesserung nicht besiehe, gegen emr- «enerelle Er- böbuiig selbst der geringeren Pensionen, da die Gewährung von Beihulfen aus Blllig- keitsgründen an solche Personen, bei denen ein Bedürfniß nicht vorliegt, nicht wohl gerechtfertigt werden könne. Zur Entscheidung der Frage, ob im einzelnen Falle die Voraussetzungen einer Pensionsaufbesserung vorliegen, müsse eme Instanz bezeichnet werden welche nach Lage der Verhältnisse nur bei dem Ministerium gebildet werden können.' Um aber die Anwendung gleichförmiger Grundsätze thunlichst zu sichern soll die endgültige Entscheidung nicht den RessortmiNisterien, sondern dem Staatsmimstermm übertragen werden. Eine schärfere Präcisirung derjenigen Fälle, m denen eine Pensionserhöhung nicht gewährt werden soll, wie solche in der früheren Vorlage von 1875 ent -------------------—------- ' Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint iiiglich mit Ausnahme des Montag-. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Stadt Kabul noch nicht aufgelegt, soll indessen Italien Rom. Lokales 14 15 Gesuch des Ferdinand Krailing um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung. rung Der nach 2. 3. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 16. 17. 18. 19. 20. Die Gießener Viehmärkte. Offerte des Christian Lony und Geometers Körner wegen Straßcn Anlagen. Die Ucberbrückung des Schoorgrabens an der Pipp'schen Schanze. Project zum Umbau des Matn-Weser-Bahnhofs in Gießen. Die Erbauung eines neuen l^niversitätsgebäudes. Die Handwerkerzcicknenschule betr. Anlagen auf den Wieseck Böschungen. Die Versperrung eines städtischen Weges. Die Herstellung des Hofs und des Gartens an der neuen Realschule. Gesuch wegen Ucberlaffung des Saales im allen Rathhause oder eines Schulsaales. Gesuch des Hülfsbremsers Jacob Wagner dahier um käufliche Ukberlaffung städtischen Geländes. Gesuch des Karl Kratzenberger um Bauerlaubntß. Gesuch beS Friedrich Müller II. um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. Gesuch der Actienbranerci Gießen um Erlaubniß zur Erbauung eines Eisschobcrs. Eisenbahndirection zu einem bloßen Betriebsamte in Folge des abgelehnten Verkaufs der Darmstädtischen Thetlstrccte Vilbel-Lollar nlchr in'd Leben treten wird, vielmehr die selbstständige Direction vorerst in ihrer jetzigen Gestalr betbehalten werden soll. Die neulich gemeldete Umwandlung der hiesigen Cornrnnsion der Hannoverschen Staatsbahn in ein Betriebsamt und die Veränderungen in dem Dienstbezirke dieser Behörden werden hierdurch natürlich nicht alterirr. Berlin. sDrei Lebensmüdes Das benachbarte Weißeniee befindet sich seit Dienstag Nachmittag in begreiflicher Aufregung. Ein dreifacher Selbstmord rejp. Selbstmordversuch halbwüchsiger Burschen, von denen einer auf der Stelle tovt blieb, der zweite sich lebensgefährlich verwundet hat, während der dritte ganz unverletzt davon gekommen ist, gehört selbst in unserer an betrübenden Ereignissen reichen Zeit zu den Seltenheiten. — Bei den Tanzvergnugungkn, welche an Sonntagen in verschiedenen Lokalen in Weißensee stattfinden, ist es häufig zu Thät- lichkerten und Streit gekommen. Zu den allgemein als Schläger bekannten Burschen, die trotz ihrer Jugend auch schon ihre „Bräute" hatten, gehörten der Gärtner-Lehrling Wilhelm Schmidr, genannt Jhrke, der l7jährige Sohn einer respectablen Wittwe, ferner der Klempner Krüger, Sohn des Chaussee-Aufsehers, 1« Jahre alt, und ein gewisser Brosin, 16 Jahre alt, der in Berlin bei einem Goldarbciter in der Neuen Künigstraße früher m Arbeit gestanden hat. Die Burschen hatten selbstgefertigte sogenannte Todrjchlägcr, kurze biegsame Stöcke mit Bleiknöpfen in ihren Röcken verborgen, so oft sie zu Tanze gingen, und machten von diesen gefährlichen Stöcken umfassenden Gebrauch. Im Uebrigen galt Schmidt, der bei dem Gärtner Cuno als Lehrling untergebracht war, als ein fleißiger und ehrlicher Mensch, Krüger und Brosin waren seit einiger Zeit stellenlos und hatten von ihren Angehörigen darüber um so berechtigtere Dorwürfe zu kören, als sie sich anscheinend keine Mühe gaben, Arbeit zu finden. Die drei Burschen hieiicn stets zusammen und führten ihre Streiche gemeinsam aus. Am Sonnabend entdeckte man nun im Hause des Herrn Curio, daß aus der verschlossenen Lade des Dienstmädchens durch ge- wa tsamen Einbruch ein Portemonnaie mit allerdings geringem Inhalt gestohlen war, und da bex Verdacht sich auf Schmidt lenkte, so wurde dieser von Herrn Curio entlassen. — Am Mon- rag Morgen nun kauften sich Schmidt, Krüger und Brosin, nachdem sie vorher ihre Uhren versetzt hatten, aus dem Erlös derselben je ein Doppelterzerol und trieben sich den ganzen Tag und auch am Dienstag Vormittag in der Umgegend von Weißensee umher, wobei sie eine Menge Pulver verknallten Mittags um 2 Uhr kehrten sie in den Ort zurück, begaben sich zu ihren Angehörigen und erklärten denselben, daß sie sich nunmehr erschießen würden. Dem Schmidt und Brosin glaubte man nicht, die Mutter und Schwester Krügers jedoch hielten seine Drohung nicht für unwahrscheinlich, und als sie ihn baten, cs nicht zu thun, erklärte er, sich vor ihren Augen erschießen zu wollen, wenn sie ihn nicht in Ruhe ließen. Dann trafen sich die drei Burschen wieder und zogen Arm in Arm und laut „Morgenroth, Morgenroth, leuchtest mir zum frühen Tod" singend, die Bernauer Chaussee entlang..... Um vier Uhr hörte man plötzlich von Neuem lebhaftes Schießen in großer Nähe. Als die Bewohner aus den Häusern stürzten, sahen sie die Drei an der Chaussee; Krüger stürzte hin und Die beiden Änderen liefen davon. Als man zu Krüger kam, fand man, daß derselbe schwer, ja lebensgefährlich verwundet war. Eine Kugel war ihm in den linken Lungenflügel gedrungen. Während et von Ortsbewohnern schnell in das Haus seiner Eltern getragen wurde, machten sich andere Leute, mit dem Ortsvorsteher Schultze an der Spitze, an die Verfolgung des Schmidt und Brosin, die einen Vorsprung von etwa 1000 Schritt gewonnen hatten. Plötzlich ein neuer Knall, Schmidt stürzie nieder, und als man herankommt, findet man eine Leiche. Die Kugel war ihm mitten in's Herz gegangen. Der Dritte, Brosin, lief noch einige Schritte, dann feuerte er einen Schuß in die Luft und gleich darauf einen zweiten auf sich. Auch er stürzte. Als man aber trotz seiner zappelnden Bewegungen keine Spur von Verwundung an ihm entdecken konnte, griff der Oris- vorstehet zu einem Mittel, das zwar etwas drastisch war, sich aber als sehr wirksam erwies; er gab dem Jungen eine Ohrfeige, die ihn auch sehr schnell auf die Beine brachte. Die Kugel war dem Burschen zwischen dem Srm und der Brust durchgegangen. Ob er nur Komödie ge> spielt, als er sich auf die Erde warf, oder ob er, wie er selbst behauptet, wirklich geglaubt hat, daß er tobt sei, ist nicht aufgeklärt. Brosin giebt an, dap eine Anregung zu dem gemeinschast lichen Selbstmord von Schmidt ausgegangen sei. Die Burschen hatten sich vorher noch bei einem Schnellphotographen auf schwarzumränderten Karten abnehmen lassen, und hatten diese „Andenken" in wehmüthigen Abschiedsbriefen an ihre Dräute — von denen Jeder eine Anzahl besessen zu haben scheint, hinterlassen. sPractisch.j Meyer: Der Schneider, den Sie mir empfohlen haben, ist cm netter Junge; den Ucberrock, den ich ihm zum Repariren gebracht habe, hat er versetzt! Müller: Ja, aber mit dem Gcloe hat er meinen Frack, den er früher schon versetzt hatte, wieder ein- gelöst. Nun rccommanbiren Sie ihn weiter, damit Sie wieder zu Ihrem Uederrock kommen. — Die Stadt Genf dürfte am Ende noch gezwungen werden, die ganze Braunschweigische Millionenerbschaft wieder herauszugeben, und zwar auf Klage der Tochter einer natürlichen Tochter des verstorbenen Diamanten-Herzogs hin. Die Gräfin Civry - so behaupten Pariser Blätter — hätte von einem Braunschweigischen Gerichte ein Erkenntniß erlangt, in welchem erklärt wäre, der Herzog sei nicht berechtigt gewesen zu testiren, da er im Jahre 1833 in Braunschweig gerichtlich als Verschwender erklärt worden sei und diese Erklärung nie zurück - genommen worden wäre. Bedeutende Juristen in Frankreich sollen sich über die Rechtsfrage in dem Sinne geäußet haben, daß ein Proceß der Gräfin Civry gegen die Stadt Genf alle Aussicht auf Erfolg habe. Es würde gar zu merkwürdig sein, wenn die Stadt (Senf, die eben dem Diamantenherzog ein kostspieliges Denkmal errichtet hat, m bie Lage versetzt würde, die Millionen herauszugeben und das Denkmal aus ihrer Tasche zu bezahlen. sNeun journalistische Regelns Der „Correjpondent für Deutschlands Buchdrucker" enthält folgende, höchst beherzigende Regeln für Solche, welche schriftlich mit Zeitungsredactionen verkehren: 1. Du ,ollst nur auf eine Seite des Blattes schreiben, dieweil es oft nothwendig ist, ein Blatt in Ansatzstücke für die Setzer zu zerschneiden. 2. Du sollst klar und deutlich schreiben und besonders auf Eigennamen und fremdsprachliche Wörter Acht geben, dieweil Du \ kein Recht hast, weder Redacteur noch Setzer um ihre Zeit zu betrügen, indem Du ihnen zu- muthest, Deine Krikelkrakel zu entziffern 3. Du sollst keine mikroskopische Hand schreiben, sintemalen der Setzer das Manuscript auf etwa '/, Meter Entfernung lesen muß oder der Redacteur oft Aenderungen vorzunehmen hat. 4. Du sollst nicht ganz oben auf der Seite anfangen, dieweil Der Redacteur häufig die Ueberschrift eines Artikels ändern oder, wo keine vorhanden, — was ihm stets lieber ist — eine dazu schreiben oder Platz haben muß, um seine Instructionen in Bezug auf den Satz anbringen zu können. 5. Du sollst Dein Manuscript niemals rollen, dieweil Jeder, der es anrührt, sich ärgert und wüthend wird, sowohl Reoacteur als Setzer und Corrector. 6. Du sollst kurz sein, denn Niemand lieft gerne lange Geschichten. 7. Du sollst ben Papierkorb stets vor Augen haben, sintemal Dir dies viel unnütze Arbeit enparen wird, abgesehen von Papier und Porto. 8. Du sollst stets Deinen vollen Namen nebst Adresse deutlich unter Deine Briese schreiben, dieweil der Redacteur oft wünschen wird, mit Dir zu ver- ! kehren und iveil er Deinen vollen Namen als eine Garantie der Glaubwürdigkeit braucht. ! Wenn Du eine Chiffre ober ein Pseudonym gebrauchst, so schreibe Deinen Namen darunter, I er wird nicht veröffentlicht 9. Diese Vorschriften präge Deinem Gedächtnisse ein und Damit j Du sie nicht vergissest, schneide sie aus und hänge sie so auf, daß Du sie sofort durchlcsen kannst, ' wenn Dir die Versuchung nahe tritt, unschuldige Tinte zu verschwenden. Der König uub Prinz Amadeus haben heute dem mehrstündigen Besuch abgestaltet. Die Beoölke- . dem Kronprinzen enthusiastische Huldigungen dar. Gesuch des Kaufmanns Julius Schulze um Erlaubniß zur Anlegung eines Treppentritts. Gesuch des Emil Loh wegen Anlegung von Steinplatten. Das Feuerlöschwesen betr. Die Revision Der BetriebS-Regulfiung des Gießener Stadtwaldes. Die Erledigung der LehrerMe ast btt ersten Classe der Stadtknabcn-Schule. flchtigte Contrtbution ist der sehr hoch aussallen. Gießen, 18. November. Dem ordentlichen Professor an der Landes - Universität, Lic. theol. Adolf H arin a ck, wurde von der theologischen Facultät der Universität Marburg der Doctorgrad honoris causa verliehen. Vermischtes. Kassel, 13. November. Von mehreren Seiten, die als gut unterrichtet gelten dürfen kommt die übereinstimmende Mittheilung, daß die für den 1. April d. I. geplante anderweitige Organisation der Verwaltung der Main-Weser Bahn, nämlich die Unterstellung dieser Linie unter die zu creirenbc Gencraldireetion zu Hannover und die Degradirung der hiesigen Königl- Pegli, 16. Novbr. ! deutschen Kronprinzen einen brachte dem König und , u . König ist am Abend nach Genua zurückgekehrt und begibt sich morgen Gießen, 18. November. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 20. November 1879, Nachmittags 4 Uhr, im alten Nealschul- grbäude: Handel und Verkehr. Gießen, 18. November. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 1,00 bl8 X 1.05, Hühnereier per Stück 7-8^, Käse per Stück 5—10 Käsematte per Stück 3 5. Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 Tauben das Paar 60—80 H, Hühner per Stück X () 6U—90, Hahnen per Stück X 0.5---95, Enten per Stück X 1.50, Gänse pr. Pfund 40—55 H Kartoffeln per lOOKtlo X 5.40-6.60, Weißkraut, 100 St. X 4-8, Zwiebeln pr. ßtx u K Mich per Liter 16 und 18 Ochsenstessch 70 per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 50 — 56 Kalbfleisch 50 — 54 Hammelfleisch 50 — 66 Schweinefleisch 60 4, Trutbabnen ver S^ück 5 6 X» Herborn (an ber Cöln-Gießencr Eisenbahn), 17. Novbr. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 425 Ochsen, 555 Kühe und Rinder, 696 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 1- Decemder l. I. ftranffurt, 17. Novbr. (Fruchtber.cht.) Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 41, Nr. 3 m 35 N 4 u 3i 5 X 25, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 26 50, do. I (niiiner Marie) X 24.50-25 -, do. 11 (Berliner Marke) X 19.5o-20.50. Weizen effektiv diesiger ad Bahnhof hier X 24.00-00, ab unserer Umgegend X 23 00—00, do frember ie nach Qualität X 23—24.25, Roggen, je nach Qualität X 17.75—19.50, Gerste 16.50- 20, Hafer X 13-15.25, Kohlsamen X 26-27.50, Erbsen X 19-27, Sßufen M 16—17, Linsen X 20 - 40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X —, gileiienfletc grobe und feine X —, Rüböl, detail, X 62. Stimmung unsicher. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo ) Frankfurt, 17. Novbr. Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrreben waren ca 390 Ochsen und Stiere, 240 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 700 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—69, 2. Qual. X 65—66, Kühe unb Rinder 1. Qual. X■ 58-60, 2. Qual. X 52-54, Kälber 1. Qual. X 54—56, 2. dual. 5p—52 Hämmel 1 Qual. X 60-62, 2. Qual. X 48-50 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — Aegypten. Kairo, 16. Novbr. Der Khedive hat ein Decret unterzeichnet, betr. die Aufhebung des Sequesters von Domänen, und ein ferneres Decret^ welches die Befugnisie der englischen und französischen General^Controleure genau bestimmt. Durch letzteres werden die ursprünglichen Vorschläge Englands und Frankreichs in einigen Punkten abgeändert; Baring und Blignieree wird darin die Ermächtigung ertheilt, umsasiendere Untersuchungen bezüglich der Ftnanzverwaltung vorzunehmen, und denselben berathende Stimme im Mini- sterrathe zngestanden. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz» Bureau. Berlin, 17. Novbr. Die Eisenbahn - Commission des Abgeordnetenhauses übertrug das General-Neserat über alle Eisenbahn-Vorlagen dem Abg. Miquel, das Referat über den Ankauf der Magdeburg-Halberstädter Bahn Hammacher, der Berlin-Stettiner v. Zedlitz, der Köln - Mindener Grimm, der Hannover-Altenbekener v. Hüne. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Oesterreich-Ungarn bat mit Rücksicht darauf, daß der gegenwärtige Handelsvertrag mit Deutschland mu Ende dieses Jahres abläuft, zunächst die Einleitung von Besprechungen vorgeschlagen, welche eine Orientirung über den Umfang und die Richtung des neuen Handelsvertrags bezwecken. Die nach der Annahme des Vorschlags von Öesterrcich-Ungarn entsandten Delegirten Dr- Bazant, Matlekowttz u.id Berctvas sind hier eingetroffen- Mit der Leitung der Besprechungen ist von österreichisch«ungarischer Sette der Botschaftsrath Graf Wolkenstein betraut. Die diesieitige Leitung übernahm Minister Hofmann. An den Besprechungen nehmen der Reichsschatzamts-Dtrector Burchard und der Geh. Legationsrath Jordan Thetl. London, 17. Novbr. „Reuter's Bureau" meldet aus Konstantinopel: Der Sultan genehmigte das ihm von der Pforte vorgelegte Reform-Project für die europäischen Provinzen der Türkei. Zur Uebecwachung der Ausführung sollen Provinzial-Commtssior^en eingesetzt werden. Der Sultan stimmte ferner dem Reform-Project für die asiatischen Provinzen bei und anerkannte namentlich das Prtnctp der Ministerverantwortltchkett. Der türkische Botschafter in London, Musurus Pascha, telegraphirte der Pforte, daß er Lord Salisbury auch von der Unbegründetheit des Gerüchtes überzeugt habe, wonach die Türkei sich Rußland genähert hätte. London, 17. Novbr. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Malta vom 16. Ls.: Admiral Horvby hat den Befehl vom 12. ds., wonach das britische Geschwader sich bereithalten sollte, in vier Tagen ostwärts zu segeln, Widerrufen. Paris, 17. Novbr.. Abends. Blignisres reist am 18. ds. nach Egypten, Nubar Pascha am Mittwoch, nachdem Letzterer vom Khedive die Erlaubniß erhalten har, nach Egypten zurückzukehren. — Das Journal „Telegraphe" schreibt, Frankreich und England seien vollständig einig, in Egypten die Forderungen der neutralen Mächte zurückzuweisen, welche Oesterreich vorlegte und die dabin gingen, im Namen ber auswärtigen Gläubiger Einfluß auf die Politik auszuüben. Rom, 17. November, Abends. Der König und der Prinz Amadeus sino hier eingetroffen und mit Zurufen begrüßt worden. Es wird versichert, Cairoli unb de Pretts hätten sich über alle Punkte des ministeriellen Programms verständigt. London, 17. November, Abends. Der Cabinetsrath ist telegraphisch berufen worden und seit 4 Uhr beisammen; alle Minister, außer Richmond und Sando», sind zugegen; letzterer befindet sich bet der Königin. München, 18^ November. Erzherzogin Christine von Oesterreich, Braut des Königs von Spanten, ist heute früh 5V2 Uhr hier eingetroffen und nach halbstündigem Aufenthalt weitergereist. Enders. 7480) r Rähmaschinenhandtung $ ♦ Jt. mit -7 Handmaschine Wheeler & Wilson oh. Verschl. do. dulce n IO // ev r/ 3jährige Garantie. Gründlicher Unterricht. (7035 Jeikgeöotenes. tippi'ii Andr. Euler. 6916) Feinste Frankl. Würstchen (7389 in Aaswahl empfiehl (7 (7463 C. W. Dietz. do. do. c« 90 100 70 80 90 60 50 110 140 100 9.— 1.20 1.30 0 ❖ 0 G ♦ cd ä Priorato Badalono Garnacho Stierry Malaga Madeira n 7) n n n n T) T) 1 1 1 1 1 2 2 20 30 60 90 50 60 0) ö CD CD 2 80 2 80 3 — an empfiehlt (7517 H. Wbsamen. Pueinte Reine per Flasche Priorato secco „ empfiehlt L Gg. Wilh Weidig M N Oppenheimer Dombau Loose sind in der Exped. d. Bltts. ä 3 Mk. zu haben.________ Bekanntmachung. UeBer das Vermögen des Joseph Simon von Großen-Linden ist von bem Ämtsgerichle Gi-ß-n am 13. No- vember, Nachmittags V26 Uhr, der Concurs eröffnet worden. Rum Koncursverwalter ist der Herr Marx Pilger in Gießen ernannt. Allen, welche eine tut Concursmasse gehörige Sache im Besitz haben oder zur Concursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concurs- verwalter spätestens bis zum 13. De- cember 1879 Anzeige zu machen. Die Concurssorderungen sind fpäte- siens bis zum 13. December d. I anzumelden. ,r Zur Beschlußfassung über dre Wahl eines anderen Verwalters und eines Gläubtgerausschuffes, eventuell zur Wahl derselben, sowie zur.Prüfung der Forderungen und Beschlüsie nach Maßgabe der §§ 83 und 120 der Toncursordnung ist Termin auf Montag den 22. Deebr. I. I., Vormittags 9 Uhr, anberaumt. Gießen, am 13. November 1879. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Zur Beglaubigung: 7510) Glässing, Gerichtsschreiber. !± i*i Bekanntmachung. Die auf heute anberaumten, beiden Versteigerungen finden nicht statt. Gießen, den 19. November 1879. 7527) Geißler, Gerichtsvollzieher. Alle Sorten KbKuchen find stets auf bem Jtreuj^ von 1 Mark Preise: Singer A. ohne Verschluss u. 170 , 180 b««« > 'Ä I »Hiß bit trotz mpntr Krüger ? "'t. Detin hat. D,e llt Bleiknöpfei, Cuno al« Mn waren litigiere Lor- Barschen ^Meckte man durch ge; “ tt«. uno da Mon-- llhrm ver- ®en Rin Xaq !i s« rine Lenge zu ihren Dem tzlhmivr ln s«ne Drohung sich vor ihren äsen sich die drei lh, iiuchieft mir : llhl hörte man »m den Hauiern _n Änonen liefen ihrltch verwunvet 1 er von Ortsde» a Leute, mU Dem kofui, Die einen , EchiniDl stürzte ihm mitten in'6 inen 6chuß in Die ltber stoß seiner griff Del Orts- toiit|am etroit«; nchle. Die Kugel nur Komödie ge> llich geglaubt hat, dem gemeinschast^ vorher noch bei und hatten Dit|e )eDn eine Injabl len, ist em netter Derfat! Men gttt, wieder ein- tbmod fommtn. graunschweigische einer natürlichen eha^tin Pariser Ml, in weichem m )ahre 1633, in ilärung nie zurück- »er Die Rechtrsr-ge lt Stadt Genf aüe ■aof Sms, Die eben versetzt würbe, die «Buchdrucker" ent» ^eitungsredactionen e« oft nothwendig n flat und deutlich geben, dieweil Du icem Du ibnenj' and leiben. R Ä oder der W !,m! £ 7. Du sollst 7eriparen wird, „,kß -oresst W‘ mit Dir zu vw 7297) Ich verkaufe für Damen und Mädchen etc.: eine Partie Tuch- und Sommerstoffe in wirklich gediegener Waare (kein sog. Dam.-Tuch), zu Kleidern, Mänteln und Jack.cn sehr zu empfehlen, bedeutend unlerm Preise um damit zu räumen. JjUCtwiff hftttfjt Marktstrasse D. 25. Muster werden nicht ausgegeben. Solche selbst vorzulegen bereit. Bekanntmachung. Die Nealschul- und städtischen Schulgelder pro III. Quartal er. können innerhalb 8 ^agen an den Iah tagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Nealschul- und Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 13. November 1879. p Der Stadtrentmeister. 8 Hausmacher-Beinen empfiehlt sehr billig » Haubach. mit „ w*2S**e^ S1*,# JÜÄ»60 A Alb 1 > l7'” 19-27. ° «iigetxi«bett 00 V' Kaffee - Ersparnis. allein ächt fabricirt von Fr. Engelhardt in Rüsselsheim, das Paquet z» 10 Pfg., zu haben in allen Specere.handlungen hier und der Umgegend. l-- Prima Lteinkolrlen, Knabbelkohlen, Braun- kodlen und kleingemachtes Holz empfiehlt billigst 7509) Daniel Wirths Nachfolger. öoööocöööoöööiöööööööoöööö 9 Prima ‘/iBettieuge, Barchente, Zwillichund X < Federleinen , ächt französischen Shlrtlng Q S? und Chiffon9 I^einen in 6/4 und 12/4 Breite, Pelzpique q W für Nachtjacken, Kattune, Kleiderstoffe, Lamas, q § rothe und farbige Mol ter, Keisedecken etc. empfiehlt Q zu den billigsten Pre; en C4695 8 Stolberg Kirchenplatz. pnnnnöOQOCXJOOlOOOOOOOQOOOO Gepreßte Palmkernkuchen. 7034) Vorzügliches Kraft-Futtermittel, besonders für Milchvieh, mit durchschnittl. 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König & Ebhardt, Hannover pESCHÄFTSBÜCHER - pABRIK J-INIIR -^tNSTALT | 686 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. einsenden. Die von dem Frauenverein für Armen- und Krankenpflege veranstaltete Verlovfung wird Mittwoch den 19. November, Nachmittags 2 Uhr, im Saale des alten Rathhauses stattfinden. Tags zuvor, Vormittags von 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr werden Mitglieder des Vorstandes dort zur Entgegennahme der Gaben anwesend sein, und werden die Freunde unseres Vereins freundlichst gebeten, die uns für die Verloosuna zugedachten Gegenstände zu den angegebenen Stunden dorthin zu senden. Von Mittwoch Vormittag 10 Uhr an werden die eingegangenen Gaben zu Jedermanns Ansicht ausgestellt sein. An beiden Tagen sind auf dem Nathhause auch noch Loose ü 20 zu haben. _____________________________________Der Vorstand. Denkmal zu Ehren von Inpsl Melz. Die Enthüllung des zu Ehren des verewigten Reichstags- und Landtags- Abgeordneten August Metz auf dem Wilhelm-Platze dahier errichteten Denkmals findet Sonntag den SS. IVovbr. I. «A, Mittags 19 I hr* statt. Das unterzeichnete Comit6 beehrt sich hierzu Alle, welche sich an der Errichtung des Denkmals mit Rath und That betheiligt haben, sowie alle sonstigen Freunde des Verstorbenen, freundlichst einzuladen. Darmstadt, 12. November 1879. G Möser Dr. Osann. K. Sander. Th. Trier. H. Wagner. I. Weber. O. WolfSkehl. Nach der Enthüllung, Nachmittags 1V2 Uhr, soll ein gemeinsames Mittagsmahl im Saaibau dahier stattfinden. (Preis des Couverts einschließlich ein Schoppen Wein 3 ^.) Anmeldungen zur Theilnahme an dem letzeren bitten wir spätestens bis Freitag den 21. November Vormittags an Herrn Otto Wolfskehl, Darmstadt, gelangen zu lassen.(7508 Butzbacher Katharinen-Markt findet Dienstag den 25. November statt. Abends: BALL im Hessische« Hof. wozu höflichst einladet 7519) A. Joutz. Mr HteUensuchende! Damen aller Stände, welche in irgend einem Haushalte, Geschäft oder Institut eine Stellung einzunehmen wünschen, bitten wir, sich an unsere Abteilung zu wenden. Anfragen mit 10-Pfg.-Marke berücksichtigen wir. Deutsche Frauen-Zeitung, 7318) Versorgungs-Abtheilung, Berlin W., Taubeustraße 12/13. Frankfurter «Hof. Heute, Dienstag Abend: Großes Gänsckegein. _________Anfang 6 Uhr._____(7526 Ein Mädchen, das in allen häuslichen Arbeiten, im Nähen und Bügeln erfahren ist, sucht Stelle auf sogleich oder später. Näheres in der Exped d. Bl. zu erfahren. 7493) Ein Mädchen sucht einen Laufdienst oder sonstige Beschäftigung. Näh. ______Schloßgafse 254 im Hinterhaus. 7500) Mein Verkaufslokal befindet sich 'E-AsterwegM.A.100 B. Pfeiffer, Geschirrhändler. Broschüre an alle Hausfrauen Geld Cours. 20-Francs-Stücke ... 56 10—14 do in ’A . । 16 10—14 Englische Souoereigns . 1 20 25— 30 Russische Imperiales - I 16 66-71 Holländische fl. 10-Stücke 16 65 Dueaten ...... i $ 60—65 Dollars in Gold ... 4 18- 21 Verantwörtliche Redaction: A. Scheyda. — Druck unb Verlag der Brühl'schen Kmv.-Drnckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. De Du i Bulin tingelt von btt Nüm I verspätete sich I nur der russisc hohe Paar. Herren mit i anmuihige Ers | nach dem ru|fr der-Grenadier-i zum Gottesdiei Balser vor, Nc Mung im Op Doch die den. Die Reis . fllll einmal all Politik. Die S als die Wied, sprachen die B österreichische \ gemäß zu dem zollern umschl einander geht, ften im Auftr- teei[e ü6erl gelitten haben. 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