Samstag den 19. Juli srr. ISS. 1879» ichmer Anzeiger Anzeige- uni Amtsitktt str den Krris Gießen. RedaettOnSburea« r «xpedittsnSvureau r Schulfiraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Nr. 23 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 14. l. M., enthält: (Nr. 1313.) Geietz, bctreffnid die Conlrole des Reichshaushalts für das Etatsjahr 1878/79 und des Landeshanshalis von Elsaß - Lothringen für die Rechnungsperiode vom 1879' ®om 5‘ 3ut* *879. (Nr. 1314.) Gesetz, betreffend die Feststellung eines zweiien Nachtrags zum Reichshaushalts-Etat für das Etatsjahr 1879/80. Vom 6. Juli 1879. (Nr. 1315.) Gebührenordnung für die Rechtsanwälte. Vom 7. Juli 1879. Nr. 24 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 14. l. M., enthält: (Nr. 1316.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Errichtung des RetchsamtS für dte Verwaltung der Reichscisenbahnen. Vom 27. Mai 1878. Gießen, am 17. Juli 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. D r. Boekmann.____ " Bekann tmachung. Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Gießen. Der Stadtvorstand von Gießen hat den Antrag gestellt, mit der ParceUenvermessung zugleich eine Zusammenlegung der Grundstücke eines Theils der Gemarkung Gießen nach dem Gesetz vom 18. August 1871 zu verbinden. L nin v t . ,, , . Dieser Antrag, sowie eine summarische Darlegung der vorzunehinenden Arbeiten nebst der Aste der Strmmberechtrgten, m welcher auch der Flachengehalt und das Steuerkapital des bei der Zusammenlegung in Betracht kommenden Grundbesitzes jedes Stimmberechtigten angegeben ist, liegt vom 9. Ium l I a„ vier Wochen lang zur Einsicht der Betheiligten auf der Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen offen. Etwaige Einwendungen gegen diese Liste find innerhalb der bemerkten Frist bei Metdung späterer Nichtberücksichtigung bei eer Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen vorzubringen. Nur Diejenigen sind stimmberechtigt, welche in dieser Liste eingetragen sind. Aenderungeu in der Liste bei eingetretenem Eigenthumswechsel können nur auf Grund von Einträgen im Grundbuch, welche während der angegebenen Offenlegungsfrtst noch zu erwirken wären, vorgenommen werden, da sich die Liste auf das Grundbuch stützt und da nur Diejenigen, oder deren Erben, stimmberechtigt sind, welche im Grundbuch eingetragen stehen. Die Abstimmung über den Antrag findet statt auf der Bürgermeisterei Gießen: Montag den 21. Juli, Dienstag den 22. Juli und Mittwoch den 23. Juli l. I., jedesmal von 9 bis 12 Uhr Vormittags und von 3 bis 6 Uhr Nachmittags. Die weder in Selbstperson noch durch gehörig Bevollmächtigte Abstimmenden werden nach dem Gesetz als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend angesehen. , Grundbesitzer, welche nicht in Gießen wohnen, werden zur Bestellung von Bevollmächtigten unter dem Rechtsnachtheil aufgefordert, daß bei werter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht mehr ergehen wird. Gießen, den 5. Mai 1879. Großberzvgliches Kreisamt Gießen. _______________________Dr. B o e k m a n n. ____________________________________________(>208 Oeffentliche Vorladung. Der Füsilier Georg Roth der 12. Compagnie des 2. Nassauischen Jnfanrerw-Regimentes Nr. 88, geboren zu Schotten, Kreis Schotten, hcimathberechtigt zu Grün berg, Kreis Gießen, Hai sich heimlich aus hiesiger Garnison entfernt und ist bis jetzt noch nicht zurückgekehrt. Derselbe wird hierdurch aufgesordert, sich spätestens in d-m auf Montag den 27. Oktober 1879, Vormittags 11 Uhr, im Militärgerichts-Lokale, Große Bleiche 56, Hierselbst anberaumten Termine zu gestellen, widrigenfalls die gegen ihn eröffnete Untersuchung geschloffen, er für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldstrafe von 150 bis 3000 M. verurtheilt werden wird. Mainz, den 16. Juli 1879. Königliches Gouvernements-Gericht. politisch Die neue Justizorganisation. V. Allgemeine Aenderungen. Von großer Bedeutung ist die Rechts hülfe, welche die deutschen Gerichte sich untereinander zu leisten haben. Allerdings bestand dieselbe auch früher, aber viele Angelegenheiten wurden durch Competenzstreite, Eifersüchteleien oder Ungesäüigkeiten verschleppt. Das Gerichtsverfassungsgesetz macht allen Unklarheiten ein Ende, indem es die Rechtshülfe befiehlt und bestimmt, daß kein Gericht das Ersuchen eines anderen Gerichts ablehnen darf. Es regelt den Gang der sog. Requisitionen, benennt die Behörden und schreibt das Verhalten derselben vor. Im Umfange des Reiches kann sich kein Gericht der Mitwirkung bei den Amtshandlungen des andern entziehen; Ladungen, Vernehmungen, Verhaftungen, Strafvollstreckungen, Executiouen, Arreste rc. sind leicht im ganzen Reichsgebiet zu bewirken. „Die Gerichtssprache ist die deutsche" — lautet § 186 des Gerichts- verfastungsgesetzes. In Zukunft dürfen weder im Elsaß französische, noch in den polnischen Landestheilen polnische Verhandlungen stattfinden. Eingaben rc. tn sremden Sprachen werden ignorirr, doch soll für Elsaß-Lothringen noch eine Uebergangszeit gewährt sein. Die sog. Nebenprotokolle fallen fort; die Protokolle werden in deutscher Sprache geführt. Sehr genau ist das Dolmetscher- wesen geregelt (auch für Taub-Stumme). Die Eide leisten alle der deutschen Sprache nicht Mächtigen in der ihnen geläufigen Mundart. Das Prtncip der Oeffentlichkeit der Gerichtsverhandlungen ist in weitestem Maße ausgedehnt. Natürlich wird man aber auch in Zukunft wie bisher auf die Räumlichkeiten Rücksicht nehmen; sobald die Tribünen angefüllt sind, werden die Thüren geschlossen. Wie bisher kann der Eintritt von dem kostenlosen Lösen einer Eintrittskarte abhängig gemacht werden, um Ueber- süllungen vorzubeugen. Personen, die nicht im Besitz der Ehrenrechte sind, Unerwachsenen, Personen tn unanständiger Kleidung, Angetrunkenen rc. ist der Zutritt zu versagen. Hier entscheidet der mit der Ueberwachung betraute Bote, er Hheil. doch kann der durch seine Verfügung Verletzte die Entscheidung des Gerichts anrufen. Neu ist, daß die Oeffentlichkeit in allen Ehesachen ausgeschlossen werden muß, wenn eine der Parteien es beantragt. Sie kann wie früher ausgeschlossen werden, wenn eine Gesähroung der Sittlichkeit oder der öffentlichen Ordnung zu besorgen ist; indessen ist dies nicht wie früher allgemein in Bezug auf einzelne Verbrechen angeordnet. Nicht öffentlich ist das Verfahren wegen Entmündigung (Curatel), itfp. Aufhebung derselben, bei Vernehmung Entmündigter, bei Klagen wegen Anfechtung der Entmündigung wegen Geisteskrankheit; es hängt nidesien vom Antrag der Parteien ab. Einzelnen Personen, in erster Lime den Vertretern der Presse, kann Zutritt gestattet werden. D-r Beschluß, die Oeffentlichkeit auszuschließen, muß öffentlich verkündigt werden, ebenso die Wiederherstellung der Oeffentlichkeit. Die Publica! ion des Urthüls nebst Gründen muß steio öffentlich sein; Ausnahmen sind unzuläffig. Die Handhabung einiger vorstehender Bestimmungen gehört bereits zur Ausübung der sog. Sitzungspolizei. Der Vorsitzende überwacht die Aufrechterhaltung der Ordnung. Er kann insbesondere die vor Gericht sprechen- dea Personen zur Ruhe und Mäßigung ermahnen, sie in ihren Auslastungen unterbrechen und unangemessene Ausdrücke rügen. Gegen solche Rügen steht es dem Betroffenen nicht zu, die Entscheidung des Gerichts anzurufen. Im Gezentbetl kann, wer den Befehlen nicht gehorcht, aus dem Sitzungszimmer entfernt, ja sofort zur Haft gebracht und bis zu 24 Stunden festgehalten werden. Die Entfernung und Einsperrung muß jedoch ein Beschluß des Gerichts aussprechen; auch' wird in der Regel der Staatsanwalt den Antrag stellen. Das Gericht kann außerdem gegen Parteien, Beschuldigte, Zeugen, Sachverständige ur d Zuhörer, welche sich einer Ungebühr tn der Sitzung schuldig machen, eine Ordnungsstrafe bis 100 Mk. oder bis zu drei Tagen Haft, vorbehaltlich der strafgerichtltchen Verfolgung, festsetzen und vollstrecken lasten. Auch gegen Rechtsanwälte und Verthetdtger kann wegen Ungebühr, Vorbehalt- lich strafgerichtttcher und disciplinarischer Verfolgung, eine Ordnungsstrafe bis zu 100 Mk. festgesetzt werden. Unter Ungebühr ist jede gröbliche Verletzung der Ordnung zu verstehen (z. B. Beleidigungen der Gerichtsperjonen, der Parteien, laute Aeußerungen des Beifalls oder Mißfallens rc.). Solche Strafen kann nicht nur das mit mehreren Richtern besetzte Gericht, sondern auch der Einzelrichter verhängen; es ist gegen sie nur innerhalb acht Tagen die Beschwerde an das Oberlandesgericht zulässig._____________________________ Deutschland. Berlin, 16. Juli. Wenn das „Memorial diplomatique" richtig infor- mirt ist, wird Fürst Gortschakoff nach seiner Rückkehr nach Rußland die Leitung seines Ministeriums nicht wieder übernehmen, sondern in den Ruhestand treten. Bekanntlich ist der Rücktritt des Fürsten Gortschakoff seit Jahren immer wieder prophezeit worden, ohne daß bis jetzt die nachfolgenden That- sachen die Vorhersage bestätigt hätten. Die Reproducirung dieser Meldung in dem gegenwärtigen Momente verdient deswegen Beachtung, weil man in der letzten Zeit vielfach von einer angeblichen „Erkaltung zwischen Deutschland und Rußland" spricht. Eines der anerkanntesten Argumente hierfür bildet die Unterlaffungssünde des russischen Reichskanzlers, welcher in Berlin verweilte, ohne dem Fürsten Bismarck einen Besuch zu machen. Uns scheint, daß Gortschakoff, wenn er Schlammes im Sinne hätte, eher den Fürsten Bismarck mit Höflichkeiten, als mit dem Gegentheile überhäufte. Die Freundschaft der beiden Kanzler, die wohl niemals sehr groß war, hat sich durch bekannte Vor- gänge noch wesentlich abgekühlt, und mag vielleicht sogar in das Gegenthetl umgeschlagen sein. Aber von einer „Erkaltung zwischen Deutschland und Rußland" kann man wohl so lange nicht reden, als das herzliche Verhältniß zwischen den Kaisern Wilhelm und Alexander fortdauert. — Die Adreffe der Berliner Studentenschaft an den Cultusminister Dr. Falk hat folgenden Wortlaut: „Ew. Excellenz haben in einer Epoche großer nationaler Entwickelung, deren Aufgaben Ihre volle Manneskrast in Anspruch nahmen, Zett und Gefühl für die Jntereffen der deutschen Universität bewahrt und bewiesen. Deutsche Universitäten haben Ew. Excellenz während Ihrer Amtsthätig- keit vielfach den Beweis tiefer Sympathie deutscher Studenten entgegenzebrackt. In dem Augenblick Ihres Scheidens fühlen wir als Studtrende der Berliner Universität uns vom heißen Drange beseelt, Ihnen, Herr Minister, die Gefühle unseres Dankes und unserer Verehrung auszusprechen. Zu Ihnen, als dem Letter unseres gesummten Unterrtchtswesens, haben wir von dem Augenblick, da wir zu selbständigem Denken erwachten, mit Zuversicht und Begeisterung emporgeblickt. Genehmigen Sie, Herr Minister, die Versicherung, daß diese Gefühle nicht mit der Stunde entstanden, nicht mit der Stunde verwehen werden, fon» dern wie sie durch Ueberzeugung gegründet und gefestigt, vorher in uns lebten, so für alle Zeit in unserer Aller Herzen fortleben werden." Diese Adreffe liegt seit Montag Morgen in der Universität zur Unterzeichnung aus und bedeckt sich sehr schnell mit Unterschriften, sie soll in künstlerischer Ausführung durch eine Deputation in allernächster Zeit dem Herrn Minister überreicht werden. — Im Anschluffe hieran wollen wir noch bemerken, daß das Zurücktreten des Delegirten der Corps-Studenten von dem Comitd nur darauf zurückzuführen ist, daß die Corps als solche sich grundsätzlich von jeder politischen Demonstration fernhalten und daß sie geglaubt haben, ein Fackelzug für den scheidenden Minister würde immerhin einen politischen Beigeschmack haben. Daß sie darin geirrt, beweist der Wortlaut der Adreffe. — Die Kenntniß der Anfangstermine für die Verzollung nach dem neuen Zolltarif ist für den gesammten Handelsstand von größter Wichtigkeit. Wir geben deshalb nachfolgende Zusammenstellung: 1) Es werden bereits erhoben kraft des Sperrgesetzes seit 1. Juni: die Zölle für Roheisen, Brucheisen und Eisenabsälle (Pos. 6a); seit 6. Juli: für Branntwein aller Art, auch Arrac, Rum, Franzbranntwein, versetzte Branntweine, Essig, Wein, Most, Ciber und künstlich bereitete Getränke, Südfrüchte: getrocknete Dateln, Mandeln, Pomeranzen u. dgl., rohen und gebrannten Kaffee, Kaffee-Surrogate (ausgenommen Cichorie), Thee (Pos. 25 b, d 2, c, h 3, m, w), Petroleum (Erdöl) und andere Mineralöle, roh und gereinigt, (Pos. 29); seit 8. Juli für Tabakblätter, unbearbeitete und Stengel, Tabaksaucen, fabricirtec Tabak, als Cigarren, Cigaretten und anderen. Die drei genannten Verordnungen sind am 31. Mai, 6. Juli und 7. Juli im Reichsgesetzblatt erschienen, d. h. „ausgegeben worden" und sind deshalb nach den von dem Bundesraths-Ausschuß für Zoll- und Steuerwesen aufgestellten „Grundsätzen" am 1. Juni, 7. und 8. Juli in Wirksamkeit getreten (s. u.). 2) Sofort nach Publication des ganzen Zolltarifgesetzes (also voraussichtlich schon an einem der nächsten Tage) treten in Kraft die Zölle für den Rest der Pos. 6: Eisen und Etsensabrikate, Pos. 14: Hopfen, 15: Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge, 26c: Fette (Schmalz von Schweinen und Gänsen, Stearin, Palmitin, Paraffin, Wallrath, Wachs, Fischspeck, Ftschthran, anderes Thierfett), 37: Eier, 39: Vieh und jedenfalls auch die bei der Sperrverordnung vom 5. Juli ausgenommenen Nummern der Pos. 25. Es sind dies die folgenden Artikel: Bier, Mehl, Hefe (ausgenommen Weinhese), Butter, auch künstliche, Fletsch, Wild, Geflügel, Fleischextrakt, Tafelboutllon, Fische, Südfrüchte (frische Apfelsinen, Citronen, Limonen, Pomeranzen, Granaten), Gewürze, Häringe, Honig, Cacao (Bohnen und Schalen), Cavtar und dessen Surrogate, Käse, Confitüren, eingemachte Früchte, Gemüse, Pilze, See- thiere, zubereitete Fische, zuberetteter Senf, Oliven, Capern, Pasteten, getrocknetes Obst, Obstsäfte, Nüffe, Kastanien, gebrannte oder gemahlene Cichorien, Krastmebl, Stärke, Sago, Muschel- oder Schalthiere, Reis, Salz, Syrup, Zucker. 3) Am 1. October 1879 treten in Kraft die Zölle auf: Anis, Cortan- der, Fenchel, Kümmel; Raps, Rübsaat und andere Erzeugniffe des Landbaues (Pos. 9 d, e, f); Brennholz, Borke und Gerberlohe, Bau- und Nutzholz, grobe Böttcher-, Drechsler-, Tischler- rc. Maaren, Fourniere, hölzerne Möbel und Möbelbestandtheile (Pos. 13a bis f). 4) Am 1. Januar 1880, dem generellen Einführungstermin des ganzen Tarifs, treten die Zölle für Getreide und alle übrigen Gegenstände in Wirksamkeit. 5) Am 1. Juli 1880 tritt in Kraft der Zoll auf Flachs und andere vegetabilische Spinnstoffe, mit Ausnahme der Baumwolle (Pos. 8) (falls dieser Zoll nicht inzwischen aufgehoben werden sollte). Amerika. New-Orleans, 16. Juli. Die hier und in anderen südlichen Städten anläßlich des Auftretens des gelben Fiebers angeordnete Quarantäne gegen aus Mempbis kommende Personen ist wieder ausgehoben. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. E-rrespondeur-Vurech». Darmstadt, 17. Juli. Se. Majestät der Kaiser ist heute Vormittag 11 Uhr mittelst Extrazuges hier etngetroffen. Am Bahnhofe war die Großh. Familie zur Begrüßung erschienen. Nach einem Aufenthalte von 20 Minuten wurde die Reise fortgesetzt. München, 17. Juli. Der Minister des Innern legte beute in der Kammer der Abgeordneten unter kurzer Begründung das Beamten-Disciplinar- gesetz vor. Daffelbe wurde dem AuSschuffe überwiesen. — Nächste Sitzung morgen. Wien, 17. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet über die Vorgänge von Rasgrad nach eingezogenen Informationen Folgendes: Da nur eine geringe Truppenzahl, nämlich 350 Mann der bulgarischen Druztna von Rust- jchuk zur Bewältigung der mohamedanischen Erhebung in Rasgrad aufgeboten worden, so schließt man auf einen wesentlich localen Character dieser Erhebung. Die Nachricht, die Insurgenten hätten sich der Straßenzüge bis Jamboli bemächtigt, ist unwahrscheinlich, da die aus Philippopel und Umgebung rückkehrenden russischen Truppen nach amtlicher Meldung gerade jetzt Jamboli passiren. Die ostrumelische Regierung sandte in Folge des Abmarsches der russischen Truppen von Philippopel 512 Mann zur Ausrechthaltung der Ordnung nach Hermanli. Augsburg, 17. Juli. Nach der „Augsburger Postzeitung" ist ein Wechsel in der Person des päpstlichen Nuntius zu München bevorstehend; der bisherige Nuntius Masella sei als Vertreter des Papstes für Lissabon designirt. London, 17. Juli. Aus dem gestrigen Banket der Conservativen im Crystallpalast sprach sich der Staatssecrelär für Indien Cranbrook anerkennend über die Führung des afghanischen Krieges aus und hob diesbezüglich noch hervor, daß Jakub Khan seinen Verpflichtungen loyal nachkam; die Freundschaft Afghanistans trage zur Stärkung des indischen Reiches bei. Redner glaubt, Rußland sei im Begriffe, allen Verpflichtungen des Berliner Vertrages nachzukommen. Cranbrook gedachte ferner lobend den Bemühungen Drum nond Wolff's um Herstellung einer guten autonomen Verwaltung Rumeliens. Es sei zu erwarten, daß die Völkerschaften der Türkei fortan in Frieden unter einander leben. Redner vertheidigt den Sultan gegen den Vorwurf, daß er die Reformen nicht weiter durchführe, und wies auf die Schwierigkeiten der Lage des Sultans hin, welche ein wenig Geduld verlange. Man könne eine günstige Zukunft für die asiatische Türkei erwarten. Die Freundschaft zwischen der Türkei und England sei ein Pfand gegen größere Complicattonen, selbst gegen solche, welchen England bereits ausgesetzt gewesen sei. Bukarest, 17. Juli. Da die Kammer anscheinend keinen Entwurf zur Juden-Emancipatton zu Stande brtnaen, welcher dem Berliner Vertrage ent- spricht, so ist in maßgebenden Kreisen eine Vertagung der Kammern bis zum Herbst in Betracht gezogen. Man nimmt an, daß sich während der Vertagung die Erregtheit in dieser Frage sowohl in der Volksvertretung, wie in der Be- völkerung mindern werde. New-Aork, 18. Juli. Der Dampfer „State of Virginia" ist auf dar von New-Fork nach Glasgow am 12. Juli unweit Sable Island bei Nebel gescheitert. 13 Frauen und 5 Kinder sind umgekommen. Die übrigen 74 Passagiere wurden gerettet. Von Halifax wird Hülfe gebracht. Bukarest, 17. Juli. Der Fürst hat die Demission des Cabinets Bratiano angenommen. In heutiger Kammersitzung erklärte der Vicepräfident der Kammer, daß bis zur Neubildung des Cabinets die Kammer vertagt bleibe. Rosetti ist trotz der gestern erfolgten Wiederwohl entschlossen, seine Demission aufrechtzuerhalten. Konstanz, 17. Juli. Se. Maj. der Kaiser ist heute Abend 8 Uhr mit Extrazug hier angekommen, wo der Großherzoz und die Großherzogin von Baden Se. Maj. empfingen und von wo sie ihn sofort nach schloß Mainau geleiteten. Die zahlreich versammelte Bevölkerung sowohl von Konstanz als der Orte auf dem Wege nach Mainau begrüßten Seine Majestät begeistert. Lokales. (Qicücn, 18. Juli Nächsten Sonntag den 20. d. M. findet im Zoologischen Garten zu Frankfurt a. M ein Fünfzig-Pfennigtag statt, an welchem den Besuchern ganz außerordentlich Vwlss geboten wird. Außer den gewöhnlichen Nachmittags- und Abendconcerten findet von 71/2 — 9 Uhr Frühconcert der Gartencapelle statt. Ferner wird die Nubische Karawane noch zu sehen sein, deren Ausstellung Mittwoch, den 23. Juli Abends geschlossen wird, worauf die afrikanischen Gäste sich sofort nach Dresden begeben. Gleichzeitig, wird an diesem Tage das Aquarium zu dem ermäßigten Preise von 25 per Person zugänglich sein, um Jedermann Gelegenheit zu geben, die überaus reiche Sammlung lebender Seethiere zu besichtigen, welche in demselben enthalten ist. Hoffentlich hat am Sonntag auch der Himmel ein Einsehen und läßt den Besuchern des Gartens die ihrer wartenden Genüsse nichc zu Wasser werden! Gießen, 18. Juli. Eine Frau, welche Loose zur Ausspielung eines Bügeleisens feilbot, benutzte gestern in einem Hause in der Schulstraße die Gelegenheit, eine Taffe mit einem silbernen Löffel mitgehen zu heißen. Die Diebin wurde alsbald ermittelt und dingfest gemacht. 23 e r m 1 s ch t e S. Darmstadt, 17. Juli. Durch rechtskräftiges Erkenntniß des Kriegsgerichts ist der Gardefüsilier Jls der 9. Compagnie des hiesigen Leibgarde-Regiments Nr. 115, welcher am 26. Juni d. I seinen Stubengenoffen, den Gardefüsilier Fröhlich, erschaffen hat, wegen fahrlässiger Tödtung durch unvorsichtige Behandlung der Dienftwaffe zu Gefangniß von fünf Jahren verurtheiit worden. Jls ist zur Strafverbüßung in das Festungsqefängniß Mainz eingestellt. Alzei, 15. Juli. Gestern Nachmittag um 4 Ubr erschoß sich, wie das „Mainzer Tageblatt" meldet, auf dem hiesigen Friedhöfe der erst kürzlich zum Oberamtsrichter dahier ernannte Friedensrichter Franz Knaus, ein geborener Mainzer. Die Motive zu dem schrecklichen Sckritte können nur in einer plötzlichen Geistesstörung gefunden werben, da der hier allgemein geachtete und beliebte Mann noch Tags vorher in ungetrübter Laune mit seinen Freunden verkehrt hatte. Rastatt, 10. Juli. Während des gestern gegen 5 Uhr Abends hier stattgehabten heftigen Gewitters sprang ein Soldat vom Hauptportal des Schlaffes über den Schloßplatz der auf der Seite befindlichen Allee zu und wurde dabei von einem Blitzstrahl derart grroffen, daß derselbe an der linken Seite an ihm hinunterfuhr, die Kleider versengte, den Mcssinggriff des Seitengewehrs zusammenschmolz und die Klinge zurichtcte, als ob sie im Glühfeuer gewesen wäre, bann den Stiefelschaft der Länge nach vollständig durchriß und in die Erde fuhr. Der Mann brach sofort zusammen, wurde als leblos in's Lazareth gebracht, kam nach zwei Stunden wieder zu sich, konnte nach weiteren zwei Stunden wieder sprechen und — hat weiter keinen Schaden davongetragen. Derselbe wird heute früh von Besuchen überhäuft und wegen seines in dieser Weise erprobten Nervensystems als Wunder angestaunt. Neuß, 13. Juli. Die Kaffeepreise, die hier um 10 H per Pfund heruntergegangcn waren, haben seit gestern wieder einen Preisaufschlag erfahren, der 8 per Pfund beträgt Arbeitsvergebung 'M* Bieber. 4791) 4477) Moritz Heichelheim 4810) Länge. Knüppel Reisig 100 10 4770) Vormittags 56 21 5 31 Buchen Eichen Birken Nadel Der 27 12 2 9 6 32 Anfang Stöcke 21 9 Holzversteigerung. Montag den 21 Juli 1879 sollen in dem Stadtwald zu Hungen, in den Distrikten Eichenstücke, Buchwald , Marksteinmühl, Galgenwald, Wellhau, Hubbach, Langödorfer Grenz- Wald und Herborn, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 1. Stammholz: 25 Eichenstämme von 15—51 cm Durchm. und 4—16 m Länge. 13 Ftchtenstämme von 12—29 cm Durchm. und 14—20 m Länge. empfiehlt <2311 W. Heuser, vorm. F. Bieler. Heugrasversteiqerung. Montag den 21. Juli I. I., Vormittags 8 Uhr ansangend, soll das Heugras von len städtischen Wiesen, circa 36 Morgen, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Unterthor. Allendorf a/Lda-, am 16. Juli 1879. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a- d. Lda. der Versteigerung ist 9 Uhr in dem liefere zu jeder Zeit. Auch kann derselbe stets bei mir abgeholt werden. Ludw. Reuter, Wikseck. (4788 Farthie auf die Badenburg. Zusammenkunft um ^2 Uhr an der Asterweger Brücke. Bei ungünstigem Wetter fallt Parthie und Abendunterhaltung aus. * " Der Vorstand. District Eichenstücke. Hungen, am 17. Juli 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Hungen. 4792) Bender. gem. Melis |,,n. „ Raffinade j^gst 5 Derbstangen von 7—11 cm Durchm. und 9—16 m Ieilgeöotenes. 1569) Arbeiter-Hosen in Baumwolle, Halbwolle, engl. Leder rc. von JL 1.75 an, Hemden von X 1.20 an, Joppen rc. bei LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. Neue hoff, voffhärmge sind eingetroffen bei (4798 G-g. Willi. Weidig. Irischbäcker in Gießen. Sonntag bett 20. Juli. Georg Spieß, Neustadt. Friedrich Hennings, Selters- weg. Ernst Wallenfels, Wallthor._____________________________________________ Aufforderung. 4711) PH. Kronenberg von Heuchelheim hat sich, ohne Fürsorge bezüglich seines voraussichtlich überschuldeten Vermögens getroffen zu haben, von Hause entfernt und sind Donnerstag den 31. d. M«, Nachmittags 3 Uhr, alle Ansprüche an ihn dahier anzumelden 6et Meldung der Nichtberücksichtigung Lei Ordnung der Vermögensverhält- niffr des :c. Kronenberg. In obigem Termine soll zugleich über fernere Behandlung dieser An- gflegenbeit und ein etwa mit PH. Kronenberg Frau und einzelnen Gläubigern zu treffendes Abkommen verhandelt werden und wird von den nicht erscheinenden Gläubigern Beitritt zu den Beschlüffen der Mehrheit unterstellt. PH. Kronenberg hat bis zu der genannten Tagsahrt geeignete Anträge zu stellen, widrigenfalls lediglich nach den Beschlüffen der Gläubiger und Anträgen des bestellten Güterpstegers verfahren werden wird. Gießen, den 8. Juli 1879. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Langsdorfs, Dr. Gilmer, Stavtrichter. Stadtg. - Assessor. 2. Brennholz. Scheiter Sängerkranz Sonntag den 20. d. M.: Titl. Herrschaften, Landwirthen, Sattlern, Kutschern etc. empfehle für Chaisenverdecke, Spritzleder, Geschirr und Riemenzeug meine vortreffliche Lederglanzsdiwärze Fr. Megerle, Lackfabrik, Iriedberg, Hessen. Preis per Vi Flasche 1,80, ” ” V2 T «'M* 1) Niederlage bei Herrn (4/94 Emil Elschbach* Neueste Damenkleiderstofie, Umhänge, sowie Buckskins, verkaufe wegen vorgerückter Saison zu bedeutend herabgesetzten Preisen. sollen Samstag den 26. d. Mts., Vormittags i/,12 Uhr, mittelst öffentlicher Submission verdungen werden. \ Lusttragende Unternehmer belieben ihre Offerten, in weichen 1,16 resp. Aufgebote in Procenteu anzugeben sind, bis zu genanntem Termin gehörig versiegelt und srankirt auf dem Bureau der unterzeichneten Verwaltung av- Kosten - Anschläge, sowie Bedingungen können ebendaselbst eingesehen werden. Butzbach, den 15. Juli 1879. Großherzogliche Garnison - Verwaltung. an einer Böschung der Bahn bemerkte und bei seiner Ankunft in Frankfurt sofort seine Ver- muthuna der Polizei mittheilte. Diese sandte alsbald Schutzleute ab, welche auf den Thgtxr fahndeten. Einige Kinder theilten denselben mit, es habe sie ein Mann im Walde gebeten, ihm Brod zu bringen und erklärt, er werde auf das Kommen warten. Die Streife der Sachsen- Häuser Jäger, welche mit 80 Hunden im Walde ausgeführt wurde, wobei man die Hoffnung hegte auch den zweiten Thäter zu fangen, war nicht von dem gewünschten Erfola begleitet. Heute gingen Husaren auf die Streife, da der Complice im Darmstädter Wald sich aufhalten soll. Der in der „Holzhecke" Festgenommene soll kurz zuvor am Main seine Kleider gewaschen haben ~unb vorgestern am Mtlit'ärschießstand bemerkt worden sein, ohne daß man ahnte, wer er sei — Großes Aufsehen erregte vor einigen Wochen zu Bamberg der Selbstmord eines hübschen achtzehnjährigen Mädchens, der Tochter eines dortigen reichen Kaufmanns, welche sich durch einen Nevolvcrschuß in' Herz tödtete; als Grund wurde angegeben, daß ihre Verlobung mit einem Officier der Bamberger Garnison von dem Vater des letzteren unter Umständen, welche für das Mädchen beleidigend sein mußten, rückgängig gemacht wurde. Jetzt kommt nun auch die erschütternde Kunde, daß sich der Verlobte des jungen Mädchens, Secondelieutenant des 5. Infanterie-Regiments, Gustav, Frhr. v. Horn, in seiner Wohnung zu Bamberg gleichfalls durch einen Pistolenschuß entleibt hat. neuester Construction, berühmt durch Aepfel-Mühlen D0riü91i*c tieiftun0 unb „ ganz neues System, erfordern wenig Min-kMfl-preffrn dop" eltcr ^Geschwindigkeit als frühere 2; v Keltern, sind leicht zu handhaben, solid (Keltern) und dauerhaft gebaut. — Preis je nach der Größe von Rm. 110.— an. Mayfarth & €o., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M., Baumweg No. 7. im Vergleich zu dem , da die Zollerhöhung per Preisaufschlag mehr dB baß $ die Händler mit dem hier sehr beliebten und namentlich Psunv '^A,/E°welcker du volle ErhohuW in Abstufungen und nur allmählich einführen ÄVÄ :Smirende7PuUiL ekn.n Theii des Gewinnes zukommen läßt, der ibm selbst in Folge großartiger Einkäufe im Auslände zufallen wird. _ . f t 17 c.uvx Das frankfurter Journal" erfährt aus bester Quelle über Frankfurt, • 2 • Raubanfall in der Bendergassc Berheiligten folgende die Verhaftung, desEmen Zunächst eine officielle Mittheilung der Polizeibe- Gnzelhettm DerL-rh^lI«. heiß, wie uns -una-yst «^eurAülfe aus Stuttgart. Er wurde Hörde kundthut, Ulbert Hrlsenbeck, ist J 9 . Schutzleute im Walde zwischen Niederrad Astern Nachmittag zwischen b und 6 Uhr^durch zwei^^t^iner Knabe ihn zuvor durch den unv den neuen Militar-Schießftanden ' stg^isirt hatte. Die Schutzleute waren bereits Wald h"te streifmsehen.^^tne G g bI8ein Entkommen des Verbrechers bei weiterer durch dte Tages-Strnfe dermaßen <£erei(L ber Möglichkeit gelegen hätte, wenn nicht und noch "Eg unreife Aepfe , l ) begeben wagte. Man fand seine Taschen noch Tr toUTfce gefefidt unb auf einen Leiterwagen gesetzt, um in die mit unreifen Aepfeln gefüllt. 9 pintraf Der Untcrsuchunasrickter fand Stadt gct»acht zu we.den wo er etwa^um «^^h^emtraf^ »» Untersuchs stch a“f-j"„fort seine Th-ilnahm- an dem Verbrechen, sowie seinen Namen ein. Der Beichuldigte gepanbfofort f«« *(>“«“'3™ Füller" fingtrte und als blond be- 'i1 .k“*CnJ‘|e Sianalem-nt weicht nur in dem einen Umstande ab, daß es „grindige zeichnet wurde. Das g schwächlich aussehendes junges Bürschchen, Lippen" angab, was nicht der ®a8 Dienstmädchen des Herrn Adlung hat dem man eine solche Th i Während des ganzen Nachmittags wurden übrigens r ÄtiUS Ä’SlheiHi die Sachsenhauser Jäger hatten sich zu Trupps der Stadtwalo durch P°t«utllm -urq^ , » bm Wald gezogen hatten W.r bereinigt, die bis Jstnburg “ « Spießgesellen noch einige Angaben zu machÄ die w" stdokt,Äenbee%teIiU8^^U113 (welche durch eine solche Veröffentlichung tienacbtbeiliat werden könnte) lieber unterdrücken. Frankfurt 17. Juli. Die Aufspürung des Verbrechers Hilsenbeck soll, wie wir^ver- riebmen^dadurch^ermöglicht wöiden sein, daß ei/Loeomotivführer denselben wahrend der Fahr^ I Kirchliche Anzeigen . der cvaugelischenKemeiudc suKießen Gottesdienst: Sonntag den 20. Juli. Morgens: Pfarrer Schlosser. — Nachmittags: Mitprediger Dr. Buchhold. (geieT ves heiligen Abendmahls.) Die Pfarraeschäfte für die Woche vom 20. bis 26. Juni besorgt Pfarrer Schlosser. la. Limburger Käse, ganz reif, ä Pfd. 48 H, Vollsaft. Schweizer-Käse empfiehlt (2347 W. Heuser, vorm. Bieler. Forbacher Formziegel«, sowie gewöhnliche Dachziegeln empfiehlt (3520 Fr. Müller II. Drahtgeflecht und -Gewebe für Hühnerhäuser, Volieren, Staketenwände und Vergitterungen, blaue, grüne und schwarz lackirte Gewebe für Fliegenschränke ^enstervorsätze in verschiedenen Breiten stets vorräthig bei (3787 M. WeLßbäcker. Zucker im Brod ä JC. 43, Dampf-Dreschmaschinen WMZ von Horneby» gungen- Moritz Weil jun., Maschinen-Auskeltung, Frankfurt a. M. 2229) (Landwirthsohaftliche Halle.) 4796) Die nachbezetchneten in der Drastvnerkaferne zu Butzbach zur Ausführung genehmigten Bau-Reparatur-Arbeiten, als: 11 Herstellung von Pstaste'.arbeiten auf dem Hofe und in ^en ' Ställen der Reiier-Kase ne, veranschlagt zu . . - - - 2) Anbringung neuer Dachrinnen, Fallrohre rc- rc. an den Kasernengebäuden, veranschlagt zu....... ___ 4650 Som'«» 6