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Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 WxpeditionSibnrenn r 1 ————■»i^—— Amtlicher T? e i l. "B ekttnntmachung. und und und und Bekanntmachung. Johannes Becker VI. in Londorf beabsichtigt an der Lumda ein Wafiertrtebwerk für eine Wollspinnerei, bestehend in einem unterschlächtigen Waff-rrad, zu errichten. 6 Wochen lang aus der Bürgermeisterei in Londorf zur Einsicht offen und -S können Einwendungen gegen das Vorhaben während dieser Zeit, bet M-idung späteren Ausschluffes, bei der unterzeichneten Behörde vorgebracht werden. Gießen, am 8. October 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ' vr. B o e k m a n n. <0ÖSD _------- Die diesjährigen Herbst-Controlversammlungen im Kreise Gießen werden, wie folgt, abgehalten werden: I Im Bezirke der I. Compagnie (Gießen). 1. Zu Gießen am 1. November 1879, Vormittags, im Oswald'schen Garten l ivnnr nm fi iifir fnr fkfmmtlicke Reservisten ber Infanterie sowie sämmtliche zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen, um 9 Uhr für sämmtliche Wehrleute der Infanterie und um 10 Uhr für sämmtliche Reservisten und Wehrlcute der übrigen 2. Zu Lich am 12. November 1879, Vormittags, am Bahnhose und zwar um 9 Uhr für sämmtliche Reservisten, zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen und um Uhr sür sämmtliche Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Großen-Linden, Grümngen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Lechgestern, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Munster, Hof-Gill, Nieder-Bessingen, Ober-Bessin- Es haben b"aus^dws^^Oiten^znr"^bestim^ten^^Stunde^sÄmitüch? im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubt^ Militärs aller Waffen t>eS Deutlcken^Reichs zu erscheinen," welche zu, Reserve und Landwehr gehören, zur Disposition der Truppenthe.l. beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz- Behörde» entlassen sind. Dispe^lionm ^ne"nu?ln'ganz'dringenden Fällen eintreten und muffen darauf bezügliche Gesuche spätestens 8 Tag- vor den betreffenden Eontro-ve^ammlungen m.s dem Dienstwege K»I^wewen^ M der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen Schließlich wird noch bemerkt, d"b die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest o-ri-h-n, in bürgerlicher Kleidung zu -rsch-men haben und vor dem Beginn der Control-Versammlung Schirme, Stöcke und Ps-isen abzulegen sind. Oberstlieutenant j.V nnd^wks - C°mmand-ur. Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg, Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod. 2. Zu Lollar am 3. November 1879, Nachmittags, auf dem Turnplatz zwar um 12'/, Uhr sür sämmtliche Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen um I >/- "^^^^E^btmida^AitenEusä," Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rodgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck. 3. Zu Grünberg am 4. November 1879, Vormittags, an dem Bahnhose zwar um 8i/2 Uhr für sämmtliche Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen um 9/2 11^r SÖ^^terß^)aül,a^®e^Iö^au^e^, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Hattenrod, Keffelbach, Sauter, ^ndenftruth, Odenhausen mit Appenborn, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain, Winnerod. II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). 1. Zu Hungen am 11. November 1879, Nachmittags IV2 Uhr, «m Friedhöfe für sämmtliche Reservisten und Wehrleute, sowie zur Disposition der Truppentheile und Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen aus den Orten Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Mnschenheim, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshause Rodhetm mit Hof Graß, Röthges, Stetnheim, Trais-Horloff, Utphe, Vuttngcn. Zur allgemeinen politischen Lage. Gut Ding will bekanntlich Weile haben. So bedarf es auch für das Friedenswerk, das Fürst Bismarck in Wien vollbracht hat, einige Zeit, um sich bet den zahlreichen Feinden des Reichskanzlers und des Welt« friedens Anerkennung zu erzwingen. Von allen Setten verlautet, daß die amtlichen Mittheilungen, welche Deutschlands und Oesterreichs Regierungen über das von ihnen ge- schlossene Bündniß an die übrigen Mächte haben gelangen lasten, den besten Ktndruck aemacht haben. Welche wirklich friedliebende Macht könnte auch etwas dawider haben, daß die beiden, durch geschichtliche und natürliche Ver- bältniste auf gegenseitige innige Freundschaft angewiesenen mitteleuropäischen ^etcke sich zum Schutz wider Gefahren von Osten und Westen eng miteinander verbündet haben, ihrerseits aber Niemanden gefährden, vielmehr allen übrizen Mächten den Beitritt zu ihrem Freundschaftsbund offen halten und jede Bedrohung deS Weltfriedens im Keime ersticken wollen. Rußland hat sich, um seiner Jsoltrung vorzubeugen, beeilt, die Krallen ttnruziehen. Schon ist eine Wiederannäherung der russischen Preste an Deutschland ^und Oesterreich zu constatiren; selbst das französische Organ der Pan- slavisten gesteht zu, daß Rußland sich vor der Hand „sammeln" muffe; und Kaiser Alexander sucht jeden Mißgriff auf diplomatischem Gebiet dadurch zu verhindern, daß er die oberste Leitung der auswärtigen Angelegenheiten persönlich in die Hand genommen hat. Frankreichs Zukunft erregt zwar durch den Mangel an Dauerhastig. feit, an dem seine gegenwärtige Regierung Angesichts der von rechts und ltntt auf sie gerichteten Angriffe zu leiden scheint, ernste Sorgen. Aber seine jetzigen Machthaber lasten doch, wie Fürst Bismarck noch jüngsthin in Wien mit Befriedigung anerkannt hat, an Redlichkeit, wie an Mäßigung und Weisheit Nichts zu wünschen übrig. Die auffallend lange Unterhaltung, durch welche Kaiser Wilhelm den Grasen St. Valliers kürzlich in Baden-Baden ausgezeichnet h«t, sowie die Besprechung, welche General Chanzy auf seiner Durchreise nach Petersburg mit dem Fürsten Bismarck in Berlin halte, beweist, daß man auf beiden Seiten aufrichtig bestrebt ist, die bestehenden guten Beziehungen aufrecht zu erhalten und weiter zu befestigen. Ist doch sogar schon der Gedanke eines von Deutschland, Oesterreich und Frankreich gebildeten mitteleuropäischen Zollvereins aufgetaucht! , England hat von Anfang an keinen Zweifel darüber gelassen, daß es die Bildung einer starken Friedensmacht im Herzen Europas gutheiße, auch nrch neuerdings durch den Mund eines seiner Minister die Erhaltung des europ. Friedens als Ziel seiner Politik hingestellt. Italien ist durch die beruhigenden und zugleich festen Erklärungen, welche Baron Haymerle seinen leitenden Staatsmännern gegeben, der Weg zu einer Annäherung an den deutsch'österreichtschen Bund gebahnt worden. Wie wenig König Humbert selbst daran denkt, sich zu panslavistischen oder gar chauvinistischen Zwecken mißbrauchen zu lassen, beweist die bevorstehenden Zu- sammenkunft desielben mit dem deutschen Kronprinzen. Selbst die Pforte fühlt sich durch den Magnet der auf Erhaltung und Befestigung der bestehenden Ordnung der,Dinge gerichteten neuen Friedens- liga so stark angezogen, daß sie den förmlichen Beitritt zu derselben wünscht, hat sich aber von entscheidender Seite, aller Versicherungen des Wohlwollens unbeschadet, ernst bedeuten lasten muffen, daß der neue Bund auch ihr gegen- über auf volle Durchführung des Berliner Friedens dringe, das Heil der Türkei mithin lediglich auf der Erfüllung ihrer internationalen Verpflichtungen beruhe. So ist denn alle Aussicht vorhanden, daß das Schwergewicht des neuen mitteleuropäischen Frtedensbundes alle panslavistischen, chauvinistischen und ultramontan-revoluttonären Gelüste allmältg zum Schweigen bringen werde. Fürst Bismarck würde Berlin gewiß nicht verlassen haben, wenn er nicht die Ueberzeugung hätte, daß die Schritte, die er zur Sicherung des Welt- friedens gethan, von Erfolg begleitet sein würde. Auch die Thronrede, mit der Kaiser Franz Joseph den österreichischen Reichsrath eröffnete, alhmet volle Zuversicht zu einem dauernden Frieden. Deutschland. Berlin, 16. Octbr. Aus Nordwestdeutschland schreibt man der „Frh.- Corresp.": Die Steigerung der Getretdepreife hat in letzter Zeit erneuerte Fortschritte gemacht. Während man im Juni von Londoner Häusern Dampfer- Ladungen Roggen vom Schwarzen Meer mit 105 Mk. per 1000 Kilogramm kaufen konnte, muß man jetzt schon 155 Mk. bezahlen und dabei ist das Angebot außerordentlich knapp. Schwarzbrod ist hier um 12—14 Pfg. per Stück von 31/2 Kilogr., Roggenschrot, welches zu Viehfütterung dient, von 9 Mk. 50 Pfg. auf 13 Mk. per Hektoliter gestiegen. Wie soll eö werden, wenn das auch nur in stark abgesckwächtem Maßstabe bis zur neuen Ernte so fortgeht? Schon vernimmt man Stimmen, die eine Steigerung wie in 1867 bis 1868, wo der Roggen bis 260 Mk. per 1000 Kilo stieg, voraussagen. Dabei ist Deutschland im Innern und in seinen Seehäfen schlecht mit Vor- räkhen fremden KornS versehen, denn noch immer spukt die Idee in den Köpfen: Das Ausland wird uns schon kommen, denn ohne Deutschland kann es feinen Ueberfluß gar nicht los werden. Es ist unglaublich, wie diese unsinnige Behauptung, welche längst durch Thatsachen widerlegt ist, selbst von Fachleuten noch unbesehen nachgesprochen wird. So heißt es in einem vom 13. ds. bütirten öffentlichen Getreidewochenbericht aus Hannover, die unglaublichste amerikanische Concurrenz in Weizen mache es unmöglich, daß mebr als 208 bis 210 Mk. per 1000 Kilogr. für bestes inländisches Gewächs zu erzielen sei! Der Verfasser scheint gar nicht zu wissen, daß der amerikanische red winter wheat, eine Qualität, die unferm prima Jnlandsweizen auch nicht das Wasser reicht, in London bereits in ganzen großen Schiffsladungen mit 54 Shilling per Quarter oder mit 250 Mk. per 1000 Kilogr. bezahlt worden ist, und wer soll uns noch Concurrenz machen? Nein, die Sache liegt gerade umgekehrt. Die Mehrheit glaubt bei uns, nicht zum wenigsten in Folge der von den Agrariern verfochtenen Irrlehren, nicht an eine dauernde Preissteigerung und beeilt sich in Folge dessen, seine Vorräthe an das Ausland zu verkaufen, da fast alle europäischen Culturstaaten jetzt höhere Kornpreise als Deutschland haben. Vielleicht werden wir diesen Jrrthum später bitter bereuen, wenn wir unseren Bedarf weit tbeurer vom Auslande zurückkaufen und auch noch den Zoll von 10 Mk. per 1000 Kilogr. dazu zahlen müssen. Die Einführung der Kornzölle am 1. Januar 1880 könnte dann einen schlim- men Zustand schaffen, der auch für die Landwirthschaft selbst sehr empfindlich werden würde, da bei hohen Futterpreisen die Viehzucht leiden muß. Schon jetzt hört man von kleinen Leuten, welche ein Schwein selbst mästen, die Aeußerung, daß sie bei noch höheren Roggenschrotpreisen dasselbe nicht weiter erhalten könnten. — Wie dem „Berl. Tagebl." ein Privat - Telegramm aus Elbing meldet, ist daselbst soeben aus dem Cultusministerium der Bescheid eingetroffen, daß es bei der Nichtgestattung der Simultanschule definitiv sein Bewenden behalten müsse. Wie man sich denken kann, herrscht über diesen Ausgang der Angelegenheit in der Elbinger Bürgerschaft die größte Aufregung. Denn nachdem Alles für die Eröffnung der Simultanschule vorbereitet war, ist es mit den erheblichsten Schwierigkeiten verknüpft, alle diese Vorbereitungen, Anstellungen rc. rückgängig zu machen und das erforderliche Lehrpersonal für die nunmehr wieder in confessioneller Getrenntheit neben einander einzurichtenden Schulen in so kurzer Zeit zu beschaffen. Der gesammten Bevölkerung des Landes aber wird der Elbinger Vorgang die Augen darüber öffnen, was es mit den „einigen wesentlichen Punkten", in denen Herr v. Puttkamer die Ansichten und Ueberzeugungen seines Vorgängers nicht theilen zu können versicherte, auf sich hat. Telegraphische Depeschen. Wagner'S tclegr. Correspondenz • Bureau. Berlin, 17. Octbr. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der Bun- desraths-Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten war von dem bayerischen Ministerpräsidenten v. Pfretzschner berufen, um Keuntniß von der gegenwärti. gen politischen Lage zu erlangen. Der Stellvertreter des Reichskanzlers er- theilte die gewünschte Auskunft, wovon die Mitglieder des Ausschusses durch- aus befriedigt fein sollen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet ferner: Die kürzlich erwähnten Besprechungen zwischen Commiffarieu der Reichsjustuver- waltung und der beiden Justizministerien Oesterreichs und Ungarns über den zwischen dem deutschen Reiche und Oesterreich-Ungarn abzuschließenden Vertrag wegen Gewährung von Rcchtshülfe fanden mehrere Tage hindurch im Reichs- justizamte statt. Diese Besprechungen führten in vielen Punkten die gewünschte Verständigung herbei und trugen bei anderen wenigstens zu einer dem Fort- flange der ^L-ache förderlichen Klärung der Ansichten bei. Die österreichischen und ungarischen Commissare sind nach Wien bezw. Pesth zurückgekehrtt Es handelt sich nunmehr darum, auf Grund der stattgehabten Beratbungen bei- derseitig an maßgebender Stelle die weiteren Entschließungen zu fassen. Lokales. Gießen, 18. October. Ein jämmerliches Ende nahm vorgestern die Ziege cineS vabn- bedienstetcn. Dieselbe war angepflöckt auf einem Grasplatz, als der große Hund eineS bufiaen Fuhrmanns auf dieselbe zusprang, ihr den Hal« aufriß und an dem Opfer zu speisen b!qa?n Htnzukoinmende Leute hatten Mühe, den Hund von der Zieae wegzubringen. Der Beflnerbi ziegenmordernden Neufoundländers wird wohl eine theure Speiserechnung bekommen ? Batte ü^r*ärhte?2b'eä^®°efe”entmurfäbetn^Me"ff" bD°- fdtlagt. Frankenburger vertritt den Ausschuß,Antraa und°weN? «hümtichen Umstand hin. daß der Referent nicht m?br N. ro . , c,9en’ bie M.n°r.tat vertrete. Bezugnehmend auf F eiL I M tt K'tn ” ÄÄft'ä.'Ä1* "=8“ “,Ss ,«-«». ÄK KttffSS: g ausschließlich Bier für den sogenannten Haustrunk der Brauberechtiaten meuat m •?’ s Fumnzminister bezeichnet dies als undurchführbar? — 93urfler hätten eine (Kontribution zu entrichten. ftabul nefcft llrnnpionh frtn PrvüaL" Än'^Me'Waffeu'fekn abzultkfe'rn^->ede d"U""g»d wird °in d St«en svlle hingeüchtet°we"dew" Schließ"- wird in der Proclamatton eine Prämie von 50 Rupien für die Getanaen- nehmu^ eines j'den Theilnehmers am Gefandtschaftsmvrde zuqesagd 9 a.s, 7 an^,,r ,^ct6r- Der Minister des Innern hat 23 Maires und Adjuncten, welche legittmistischen Bankets, und 2 Maires, welche einem Banket a69",fct- äUf 6ie|cn Baskets wurden aus. k ^vndon, 17. Octbr. Das Reuter'sche Bureau meldet aus Kavstadt unb hMt ^Eneral Wolseley traf am 17. Septbr. in Prätona ein unb hielt eine Rede, m welcher er hervorhob, daß die von 9te9ierunn beschlossene Annexion Transvaals unwiderruflich fei. Das Comite ber JöoerS nahm hierauf eine Resolution an. worin bie Erklärung abgegeben mürbe * "" Wieberherstellung ihrer Unabhängigkeit sie zufriedenstellen vom 17®^"/ 1? ^Oaer- Melbung der „Polit. Corresp." aus Cettinje vom 17. bs.. Der Fürst von Montenegro ist mit bem Senatsvräüdentpn Petrovic unb bem Minister Urbica gestern nach Anbrejerika abgereist um bie Positlonen von Plava unb Gusinje zu besichtigen. 9 ' ' . R 17 Octbr. Die Berliner „Börsenzeitung" ist von comveten- tester Seite ermächtigt zu erklären, baß bie vorgestern in Frankfurt und gestern auch hier vielfach verbreitete Nachricht, es sei Seitens des Ministeriums föaffeinr'h’fifh"«16 A'l-llschaflsvvrstände der Rheinischen Eisenbahrgesell^ scha t eine positive Benachrichtigung ergangen, wonach daS bisher Seitens der Regierung abgegebene Gebot für bie Erwerbung ber Bahn von 6 auf 6V vCi erhöht wurde, jedweben Grunbes entbehrt. 8 9 ' " L Brüssel, 17. October, Abends. Gegenüber der Msttbeilmi^ omi°Ubenl SmS*" bie Verhaltungsmaßregeln, welche ber Geistlichkeit ^n,,b^n Bischöfen ertbeilt seien, erklären „Gazette be Liege" und Bien «chettt hätten?^ bd9i|d,Cn ®if*6fe ben Pi-rrein keine neueu Instructionen - cmT" Cn^ ^beiter hielten in Chatelineau eine Versammlung, wobei 9 fCb bCk Internationalen von Brüssel eine Rede hielt. Gensdarmen chritteu ein unb machten, wie es heißt ans Mißverständniß, von ber Schuß- Gebrauch, so daß mehrere Arbeiter verwundet wurden. Die Ruhe wurde alsbald wieder völlig hergestellt. 9 ro< Handel und Verkehr. Gießen, 18. Oktober. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter »er gifh m. 1 in , Hühnereier per Stück 7 Käs. per Stück 5-7 Käsematte ver Stück 3 Erbsen 1 Liter 18 Linsen 1 Liter 22 H, Tauben das Paar 5"—70^. ßtontrhL 225 X 0.75-1, H-bn-n per Stick 0.50 1, Snttn „„ Sttick M 1.70 «ins, ! Kartoffeln per 100 Kilo JL. 6—7, Weißkraut, 100 Stück je 6 «wiebeln JL 5-6, Milch per Liter 16 und 18 \ Ochsenfleisch 7u Pfd.,^h. un?RinÄeifch 52-56 Kalbfleisch 50-54 H, Hammelfleisch 60-70^, Schweinefleisch 60-64 Truthähnen per Stück 4 5 Jt Limburg, 15. Oktober. (Fruchtmarkt.) Roth er Weizen JL 19.80, Weißer Wetzen vH. 19.—, Korn JL 12.25, Saatkorn JL — Gerste JL 10.70 Hafer u 7 65 GtrMtn M.__ Kartoffeln JL — (Durchschnittspreis pro Malter.) ' * ' ' ** ' Auszug aus den Itandrsamtsregiftern drg Standesamts Gießen Vom 11. bis 17. October 1879. Aufgebote. 11. Oktober. Schreiner Martin Hermann Etauß von Wetzlar mit Frtederike Auguste Marie Deckmann, Lochte 1 des Lademeisters Georg Anton Deckmann von Wetzlar. 13. Kaufmann Friedrick Jacob Pbilipp Alexander Müller von Gießen mit Katharine Wilbelmine Elisabeth Rumpf, Tochter des Kaufmanns Heinrich Rumpf von Haltern. 14. Bierbrauer Philipp , hi, Qitqt eineß W "Ä” eine« I* *»u fr»" “’S n ®«8* nnocii* ** unq bttomnw^ '^"n«tor D°- MawcHwf. btt,nltbemVknet» -WchA * di, !*Äfe A < Ä’"M d« L-ZK Sä*-» **«; S*«’J S'W di- Wta» «Uf6$i «■tag fc,nner w !* ,®H Mi«! 6,k di- Beta. Uli Ttnrral Robert- "°"°tion erlafjen, in laoi|jar und alle dir rstört werden. Die nebst Umgegend sch [ Belagerungszustand !r/ welcher nach Bei« werden. Schließlich n für die Gefangener zugesagt. hat 23 Maires und welche einem Banket Bankers wurden auf. meldet aus Kapstadl otbr. in Moria ein t non btr euMchln i sei. Das Comite Erklärung abgrgrdrn it sie MchmMn rrrrfy." aus Cettinje em Senatspräsidenten cika abgereist, um die mg* ist von comptliiv Frankfurt und gestern des Ministeriums on rischen EisenbahngO as bisher Seitens der n von 6 auf G'/j der Miltheilung des reiche der M* de Liege' unb >n ie neuen 3-Ntionen , WtrlamoM- .M SensdarM >4 von der Schuß' (n Die Ahe wurde ■ MttnV'A/tzlL i 1.70, 6fntü= 6. 5^* jrti 8'6*at'. ^,SUUtl-nine^M, Ltndenstruth von Wicseck mit Margarethe Seipp, Tochter des verstorbenen Zimmermeesters Kaspar Seipp von Ober-Bessingen. 16. Weißbinder Peter Langmann von Büdingen mit Marte Schwarz, Tochter des Messerschmirbs Johannes Schwarz von Allendorf a. d. Lv. 16. Kaufmann Kart Ludwig Wilhelm Heuser von Gießen mit Ida Dorothea Clara von Köckerttz, Tochter des verstorbenen Oberstlieutenonts a. D. Sibert Heinrich von Köckeritz von Mainz. 16. Kaufmann Johannes Hilgärtner von Climback mit Karoltne Elisabethe Krell, Tochter des Mechanikus Jacob Krell von Lampertheim. Eheschließungen. 12. October. Bierbrauereibesitzer Johannes Jost von Grünstadt mit Adolphine Marie Bepler, Tochter des Metzgermeisters Konrad Bepler von Gießen. Geborene. 6. Oktober. Friedrich Philipp, Sohn des Fuhrmann- Karl Jacob Schmidt. 9. Wilhelm, Sohn des Fuhrmanns Karl Emil Rinn 9. Heinrich Emil Theophil, Sohn des Maurers Heinrich Roth. 10. Anna Margarethe Christiane, Tochter des Schuhmachers Konrad Wießner' 7. Marie Barbara, Tochter der Heizers bei der Cöln-Mindener Bahn Christian Hörster. 14. Eduard Balthasar, Sohn des Schlosiermeisters Karl Stohr. 13. Philipp, Sohn des Küfers Karl Herbert. 16. Karl Ludwig, Sohn des Revisors bei der Oberhcsstschen Bahn Karl Ludwig Schmidt. 11. Karl Wilhelm, außerehelich von auswärts. 12. Ein außerehelicher Sohn von hier. Gestorbene. 11. Oktober. Anna Fuchs, 62 Jahre alt, von Roth, Kreis Marburg. 13. Heinrich, 2 Monate alt, Sohn ves Taglöhners Balthasar Vetzberger. 11. Tapezier Robert Hugo Schenk 31 Jahre alt, von Chemnitz. Zic^er Caspar Schomber ein Sohn, Heinrich Karl Emi'. Julius Fabrikarbeiter Heinrich Beck ein Sohn, Johann Karl, geboren den Agenten Friedrich Seibel eine Tochter, Georgine Susanne Mathilde, Schuhmacher Leonhard Bickel ein Sohn, Heinrich Curt, geboren den Knecht Johannes Vogel ein Sohn, Johannes, geb. den 27. August Backer Karl Ockel ein Sohn, Ludwig Theodor, geb. den 24. Septbr Denselben. Dem geb. den 5. September. Denselben. Dem 16. September. Denselben. Dem geb. den 30. August. Denselben. Dem 31. August. Denselben. Dem Denselben. Dem Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. . a Oktober. Johannes Jost, Bierbrauereibesitzer in Grünstadt, Königreich Baiern, des daselbst verstorbenen Bierbrauers Josannes Jost ehel. Sohn und Adolphine Mark Sebler des Burgers und Metzgermeisters Conrad Beplrr eheU Tochter. P9 * W _ Getaufte »*"*» M'-h-lm »°b -in. T.cht.r, MM-H geb. btn®25f,auguft®™ ®8an,nfab,itM,t'1 K---I Klings»-- eine Tochter, Louis- 8ugu|ie Amalie, Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Betreffend: Die Parcellenvermessung in der Gemarkung Gießen. Die Requlirung der Flur- und Gewann-Grenzen an der Marburger Straße, am Galgen, in der Lichtenau und am Badenburger Fußpfad soll Montag den 20. l. Mts. in der bisherigen Weise fortgetzt werden. Es wird dies mit dem Bemerken zur Kenntniß der betreffenden Grundbesitzer gebracht, daß an diesem Tag der Anfang an den Rothgärten gemacht wird. Gießen, den 17. October 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. *>848)______________________ A. Bramm._____________________________ Holzversteigerung. Im Licher Stadlwald, Schutzbezirk Vorder- und Hinterwald, kommt Donnerstag den 30. und Freitag den 31. Oktober l. I. nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: I- Bau-, Werk- u. Nutzholz. 158 Eichenstämme bis 40 Centm. Durchm. nnd 16 Meter Länge, 94,47 Festm. enthaltend, 64 Fichtenstämme bis 40 Centm. Durchm. nnd 32 Meter Länge, 32,52 Festm. haltend, 28 Eichenstangen bis 13 Centm Durchm. und 6 Mtr. Länge, 1,38 Fm. haltend, Vorstehendes Holz ist sehr gut und schön. II. Brennholz. 95 Rm. Vuchenscheitholz, 13 „ Eichen- und Kiefern-Rundscheitholz, 66 „ Buchen-, Eichen-, Birken- nnd Kiefern-Knüppel, 2200 Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Wellen, 78 Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stockholz. Bemerkt wird, daß den ersten Tag, den 30., das Bau- und Werkholz, den zweiten Tag, den 31., das Brennholz versteigert wird. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr am Vicinalwea nach Hattenrod am Wald. Lich, den 16. October 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 6841)Walz. ___________________ Hausverkaus. Die seither als Landgerichtslokal und Wohnung benutzte, in bester Geschäftslage der Stadt stehende städtische Hosraithe, früheres Gasthaus zum goldnen Hirsch, wird mit allen Zubehörigkeiten Dienstag den 21. Oktober l. I, Mittags l Uhr, auf hiesigem Bürgermeisterei-Bureau nochmals unter den bei der Versteigerung bekannt werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteinert Lich, den 16. October 1879. 0 s Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. ^842)______________ Walz. Äug« Montanns empfiehlt für die Herbst-Saison als außergewöhnlich billig: Eim Parthie Kleiderstoffe von 50, 70, 85 H und 1. N*rn wollene Beige von Jl. 1, 1.25, 1 35, 1.50, 1.80. ££ " -- . 11 , % If n 'M- 2. Farbige rein wollene Beige velour von uen._______________________(6839 Bettfedern J« sehr billigen Preisen (in vorzüglicher Dualität) empfiehl (6859 ____Montanus. 'Klagt’ = Jiinnulare ^ur Benutzung bei den Amtsgerichten zu haben bei (6849 Ernst Balser, Mäusburg. 6855) Ich verkaufe von heute ab: 4 Pfd. Weißbrot» 36 Pfa., 4 „ Schwarzbrod30 „ 4 „ Kornbrod M „ W. Föber. Brandgaffe. 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Auf Verlangen^mit Kost._____ JL 147,000,000 „ 15,000,000. „ 28 000,000 „ 5,525,000 ßxi,kk>itton*bu Der Vorstand des Volksbildungs-Vereins: Albach, Reallehrer; Bramm, Bürger- meister; Bratuscheck, Professor; H a n st e t n, Stadtverordneter; M a y e r, DersicherungSstand: 35,317 Policen mit über Neue Anträge von Januar - August d. I. 2779 mit Druck »md Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) ln Gießen. Hierzu ein zweites Blatt und eine Beilage. Restauration Kahnstein. Heute Sonntag den 18.Oktober: Sonntag den 19., Montag den 20. und während der Dauer des Ntarktes sind in der eigens dazu erbauten Bude OSWALD S GARTE! die beiden Riesen - Mädchen, Elisabetlie Falk aus Steinfurt, 17 Jahre alt, 450 Pfund schwer, (6857 und Cäcilie^ 6 Jahre alt, 130 Pfund schwer, zu sehen Geöffnet von Morgens 10 Uhr bis Abends 9 Sonntag t>on 4 Uhr Nachmittags. Eintrittspreise: 1. Platz 40 Psg, 2. Platz 20 P fg- Da das Mädchen das Großartigste ist, was je gezeigt worden, s- wuß es für Jedermann von höchstem Interesse sein, dieses einzig m der Welt dastehende Raturfpi l zu sehen. Dieses außerordentliche Naturwunder ist bis jetzt von allen medicinischen Fakultäten und Capacitäten als einzig in seiner Art vorkommendE.Phänomen bezeichnet. Um zahlreichen Besuch bittet Pe A.« LclilUftUO* Ein möblirtes Zimmer mitEabinet °°m 1^N°v-mb-r abzumr- miethen Kanzleiberg Nr. 1, 4. Stock. (6835 ” 6836) Ein gut möblirtes Zimmer in der Nähe der neuen Aula vom 1 Nov. ab monatweise zu miethen gesucht. Briefe unter G. W. 6 auf die Expedition d. »i. erbeten.. in großer Auswahl und billigen Preisen in enrpfehlende Erinnerung. Robert Stuhl, Marktst-aße 23 von ausgekämmten.Haaren werden unter Garantie solider Arbeit billigst angeferttgt von Karl Gerltvv, Kirchenplatz 25- Ktbensvcrficherungs- und Ersparnistbank in Stuttgart, SBet ungünstiger Witterung findet der Wettkampf nicht statt, sondern am nächstfolgenden schönen Tag. Haupt Vorstellung jeden Abend im Saale M Familie Schneider unter Mitwirkung des Komikers Jean Schneider. Versicherungsfonds . • • • • • • • • • • Darunter Ueoerfchüffc, welche in diesem und in den nächsten 4 Jahren an die Versicherten zur Verkeilung kommen . • Aller Gewinn fließt unverkürzt den Versicherten zu. Jede Prämie hat Anspruch auf Dividende. ophM1a. Lurchschnitt der seit 20 Jahren vertheilten Dividenten «n >e Versicherten am lebens zeit: mit lebenslänglicher Prämienzahlung 37,6%, an solche mit z-B. im . 3 fl aufhörender Prämienzahlung 17,9% und an die alternativ derstche , erm Versicherungssumme z. B. spätestens ti deren 60ftcm Lcbensiahr zahlbar ist, -1»^ Io der lebenslänglichen Prämien-Quote. . . (Svmnhninrt Die von den Versicherten zu zahlende Prämie wird von Anfang an durch Gewährung der vollen Dividende sofort auf das möglichst niedrigste Maaß1 1 Die Bank hat fortgesetzt grosse Summen zur Aus!e 1 hungparat 11 eg0n. 0\e Ausleihe-Bedingungen werden den jeweiligen Geldverhaltnissen entsprechend möglichst 6828) Ein kleines Logis zu vermiethen. ________Sandgasse 165. 6847) Ein möblirtes größeres Zimmer alsbald zu vermiethen. H. Dorlug, Grünberger-Straße. Wenzel s Garten (Saalbaii). Heute Sonntag den 19. October: Erste grosse Vorstellun der Athleten- und Akrobaten-GeseUschast des Herrn Fr. Schneider. Montag, den TO October: ZWEITE GROSSE VORSTELLUNG. Arbeitcrbiidungs Verein. 6785) Der Volksbildungs-Verein und der Gewerbe-Verein zu Gießen beabsichtigen in diesem Winter gemeinschaftlich eine Reihe von allgemein bildenden Vortragen zu veranstalten. Dieselben finden wöchentlich Mittwochs von 8 Uhr Abends ab in der Reftauratwn Lahnstein statt und beginnen Mittwoch den 22. October. Vor Weihnachten werden noch zwei Cyklen von je 4 Vortragen gehalten, der erste von Herrn Director Soldan „über das Wasser", der zweite von Herrn Professor 6arvi8 „über die deutsche Reichsgesetzgebung . Der Zutritt ist allen erwachsenen männlichen Personen unentgeltlich gestattet. Insbesondere laden wir alle Arbeiter und Freunde der Arbeiter zu recht zahlreicher Betheiligung ein. ~ tsa Gleichzeitig theilen wir mit, daß wir am 4. November eine Volks- bibliothek mit einem Lesezimmer für Arbeiter eröffnen werden, über deren Einrichtung noch Genaueres bekannt gemacht werden soll. Gießen, den 15. October 1879. Unser Ka dort des besten S Weise. Unter A nen französischen TeneralWwse schall Grasen W Das kro Kinder in Pegli N*H zu n. hort irivatttt. 3n Preus n irelchen die Hi 'ichtswesens richt in der Vvl Färsen; aufs s verschiedenen Gl stnd schon geschl Herr ton Puttki den Voiksschn und die bisherig Der Mini wesentlichen «rage der Sim ^ug'ktig sein,) Slhrl» auf Stu 'vii Untenichii " WOte, bafä, mon Ijnen « M U.itrrt der A s ^Muarische„ V6 yniQhüen ÄW Berlins- Stauotb , N ^En ausM ert,, 6ah Ä"9; ho Ia(( 7°" -in« iss ■•hi. Wermietpungen. 6862) Eine Stube mit Küche im mittleren Stock zu vermiethen. ________Theodor Schmidt, Gartfeld. 6821) Eine Mansardenwohnung zu vermiethen bei Balth. Web^r, Grünberger Straße B. 151,«. Die regelmäßigen Concerte werden den 16. November beginnen. Der unterzeichnete Vorstand hat sich zur Aufgabe gestellt, — wie bisher , die einheimischen Kräfte durch Hinzuziehung auswärtiger Künstler zu unterstützen und ist das Auftreten bedeutender Solisten, sowohl für Instrumental-, als auch Vocal-Musik gesichert. r Es wird schon jetzt auf das Erscheinen der Fräulein Adele Asmann aus Berlin in dem ersten Concerte aufmerksam gemacht. Wegen des Auftretens von Sarasate und Maurice Dengremonts und anderer Berühmtheiten sind Unterhandlungen im Gange. Es wird gebeten, neue Beitrittserklärungen mit Angabe der gewünschten Karten, resp. Sperrsitze, sowie die etwaigen Wünsche bisheriger Mitglieder in Bezug auf Aenderung in der Zahl ihrer Karten und Sperrsitze für das neue Concertjahr bis spätestens Samstag den 25. October schriftlich an das Vorstandsmitglied Herrn Dr. Baur gelangen zn lassen. Zu der Montag den 3. November, Abends 6 Uhr, im Elubgebäude stattfindenden öffentlichen Verloosuug der Sperrsitze wird bringend eingeladen, um somit jede spätere Beschwerde zu vermeiden. . (6843) Der Vorstand des Concert»Vereins- 6861) Ein schön möbl. Zimmer , miethen bei I- Heifuß, neben Cafä Ebel. Weinhändler. __ Mit Bezuguahme auf obige Bekanntmachung wende ich mich an alle, welche sich für die neu errichtete LolkSblbliothek in.ereisiren, mit der Bitte dieselbe durch freundliche Zuwendungen zu unterstützen.. Dtele alte Bucher und Zeitschriften, die für den gegenwärtigen Besitzer werthlos sind, können in der Volksbibliothek für weite Kretse nutzbar gemacht werden. Der Secretär des Volksbildungs - Vereins, Herr Reallehrrr Albach, ist bereit, Geschenke aller Art für die Bibliothek in Empfang 8u nehmen. bratuscheck, Bibliothekar. Zur bevorstehenden Saison bringe mein Lager IN 5960 wollenen Strick- re. Garnen, wollenen Frauen- u. Kinderstrümpfen, Socken und Beinlangen, 6864) Enttöe 20 Zöpfe 6830'» Ein Familienlogis, 3 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen bei Heinzerling^Riegelpfad. 4552) @irT schönes großes Familien - logis in dem Hause des Herrn Kaß auf dem Kreuz, ist zu vermiethen. Näheres bei Aug. Noll im Stern. Vermischte Anzeigen. 6846) Ein in allen Arbeiten erfahr. Mädchen sucht sofort Stelle zur Stütze der Hausfrau oder als Haushälterin. Gef. Off. bittet man in der Expcd. unter A. B. 122 niederzulegen.__ 6860) Ich suche für das hiesige Amtsgericht zum sofortigen Eintritt einen gewandten Schreibgehülfen, der schon bet einem Gericht gearbeitet hat. Altenstadt, am 14. October 1879. Orth, Gr. Gerichtsschreiber. 6866) Ein junger Mann, der die Realschule absolvirt hat, wünscht jüngeren Schülern des Gymnasiums oder der Realschule des Abends von 8 bis 10 Uhr gegen eine Vergütung von 50 -3. pro Stunde Nachhülfe zu leisten. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts.__________________ 6837) Bestellungen zum Krautschneider» werden entgegen genommen im Holzwaaren- geschäft von Wilh. Kohlermann. 6854) Ein braves Dienstmädchen zu miethen gesucht- _____________Seltersberg 3Q1/<0, parterre. 6858) Es wird e. tücht. Agent gef., welcher die Metzger besucht. Schriftl. Offerten an die Erp. d. Bl. 6829) Krautschneider Rüdiger aus Tyrol ist wieder eingetroffen. Bestellungen für denselben werden bei Hrn. LouiS Flett im „Schwanen" und Gg. Arnold im „Deutschen Hof" entgegen genommen. Restauration Lahnstein. Bon heute ab täglich Gänsebraten (6832 6851) Ein braves Mädchen vom Lande wird zum 1. November gesucht. Wo sagt die Expeditton d. Bl-___________ Restauration Lony, Marktsirasie. VLL'ÄÄ»?- Gansbraten 6831) Montag: feanKpfefl>r. 4596) Das Flechten von ^troh- und Rohrstühlen, Anfertigen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ausgeführt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, Tiefenw. 51. Restauration Schnett. Montag Abend: (6852 Streich-Sextett.