Skr. 164. Freitag den 18. Juli 187». AliM- Md AM-chmt für 6c« Kreis Gießen. 1 Erscheint tätlich mit Ausnahme des Montags MedactisnSbnreaur 1 n ir »xp,»M-«Sbur-au, f S-hu-straß- B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brrngerlohrr Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer Hheil. Deutschland. Darmstadt, 15. Juli. Schluß des Inhalts des Großh. Regierungsblatts (Beil. Nr. 17): 10. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großberzog hoben aller- gnädigst geruht: am 19. April dem evang. Pfarrer Otto Sell zu Wickenrodt die evang. Pfarrstelle zu Bosenheim, mit Wirkung vom 1. Sept. d. Js. an, zu übertragen; am 24. Mat den Kanzleigehülfen bei dem Ministerium der Finanzen, Friedrich Lößer, zum Hoftheater-Canzlisten, am 28. Mai den prov. Lehrer der Mineralogie und Gesteinslehre an der technischen Hockschule, außerordentlichen Professor Dr. Richard Lepsius, zum außerordentlichen Professor an dieser Hochschule, am 17. Juni den prov. Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Darmstadt Dr. Hermann Mensch aus Angerburg zum Lehrer an dieser Schule zu ernennen. Am 24. Mai wurde der Heizer bet der Main-Neckar Eisenbahn, Christoph Lorenz, zum Locomotivführer bei dieser Bahn ernannt; am 27. Mai wurde dem Schulamtsaspiranten Johannes Schaaf aus Lauter die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Altenschlirf übertragen; am 29. Mat wurde der Schuloer- walter Johann Dieter Thierolf zu Michelstadt zum Lehrer an der Realschule daselbst, bezw. der Vorschule derselben, ernannt; an deins. $afle wurde dem Schullehrer Heinrich Schneider zu Alsfeld eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lollar, am 1. Juni wurde dem Schulamtsaspiranten Franz Hemmcs aus Gau Algesheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sulch» im übertragen; cm 3. Juni wurde dem Adam Keil aus Fürth i. O. das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Heppenheim ertheilt; am 4. Juni wurde dem Schulamtsaspiranten Georg Kruppert aus Willofs die Lehrerstelle an der Gemetndefchule zu Volxheim übertragen; am 7. Juni wurde der Georg Ebert aus Breungeshain zum Gefangenwärter, an dcms. Tage wurden Heinr. Klein aus Butzbach, Leonhard Hübner aus Kirch-Brombach, Johann Anton Dern aus Gambach, Jacob Grünewald aus Baberbauseu, Johannes Kötter aus Altenstadt, Kaspar Weiß aus Gambach, Philipp Graulich aus Södel, Konrad Wteßner aus Gambach, Adam Decher aus Rockenberg, Bernhard Tröster aus Griedel, Kaspar Eimer aus Groß-Eichen, Georg Guyot aus Rohrbach zu Aufsehern an dem Landeszuchthause ernannt; am 13. Juni wurde der von dem Kreisrathe, dem kath. Pfarrer und dem Stadtvorstande zu Bensheim auf eine erledigte Lehrerstelle an der kath. Schule zu Bensheim präseniirte Schulamtsaspirant Adam Roos aus Heppenheim bestätigt; am 17. Juni wurde dem Schullehrer Georg Glaser zu Groß Gerau eine Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Dietzenbach übertragen; an dems. Tage wurden die Aspirantinnen für das höhere Lehrfach, Marie Mootz aus Darmstadt, Wilhelmine v. Zabern aus Mainz, die Lehrerin an der Mittelschule für Mädchen zu Darmstadt Louise Pabst und die Aspirantin für das höhere Lehrfach Marie Müller aus Darmstadt zu Lehrerinnen an der höheren Mädchenschule zu Darmstadt ernannt; am 20. Juni wurde dem Schullehrer Adam Michel zu Löhrbach eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lorsch, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Anton Mayr aus Painten eine Lehrerstelle an der Gemeiude- schule zu Biblis, dem Schulamtsaspiranten Friedrich Klein aus Hutzvorf eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Lampertheim, dem Schullehrer Heinrich Hillenbrand zu Mosbach eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Lampertheim am 22. Juni wurde dem Schulamtsaspiranten Georg Lampert aus Gadernheim eine erledigte Lchrerstelle an der Gemeindeschule zu Brandau, am 27. Juni wurde dem Schullehrer Johann Nicolaus Ramge zu Fürfeld die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eckelsheim übertragen. 11. Dienstenthebungen. 12. Ruhestandsversetzungen. 13. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Laubach mit einem je nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 900 bis 1400 «M. jährlich; das Präsentationsrecht steht dem Herrn Grafen zu Solms Laubach zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besitzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Weickartshain mit einem Gehalte von 900 Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Fehlhetm mit einem Gehalte von 900 Tschi - Lang s holde Gattin; dann erschien, leise auftretend, einem Automaten ähnlich, eine Riesengestalt, bei deren Anblicke uns ein Gefühl überkam, als muffe dieser Erdensohn mit dem kräftigen, vollständig ebenmäßigen Körperbau und dem von Blatternarben zerfressenen Angesicht uns aus der vor- sündfluthlichen Zeit überkommen sein Wie ein verwittertes Steinbild stand er da mitten in dem Saale, nur die gutrnüthig blickenden Augen verricthen es, daß in dieser seidenumhüllten Statue Geist und Leben wohnten. Bald aber beschäftigte sich der Riese mit unserer kleinen Person, die sich im Spiegel betrachtet neben ihm wie ein Kind auSnahm; mit einer gewissen Herablassung reichte er uns seine wohlgeformte, nicht übermäßig große Rechte, und ein wohlgemeinter Druck belehrte uns, daß dieselbe, wenn es sein müßte, für unsere Hand wohl leicht zum Schraubstock werden könne. Freundlich frug der Gewaltige durch einen Dolmetscher nach unserer Unansehnlichkeit Befinden, und äußerte seine Freude, als er hörte, baß wir mit Hülfe unserer Feder schon redlich über die schlechte Zeit wegkämen. Wir erwiderten ihm dagegen, daß er von schlechten Zeiten wohl keine Ahnung haben könne, seine prächtige Mandarintracht mit dem goldenen Brustschilde und Die feinen Cigarren. die er rauche, sowie der Champagner' den er, wie man uns gesagt habe, täglich schlürfe, müsse wenigstens diesen Gedanken aufkommen lassen. Allein unser Chinesisch muß ihm zu viel deutsche Anklänge gehabt haben, denn er schien auch nicht ein Wort von den Complimenten zu verstehen. Nun streckte er seine Arme gleich den Flügeln einer Windmühle aus und wir nahmen uns die Freiheit, die Spannweite derselben zu messen; diese zeigte nicht weniger als 246cm. Der Umfang seines Leibes unter den Armen hatte über die Kleider gemessen 183cm. Das Gewicht aber, das Tschung Tschi-Lang auf seinen beiden Füßen zu tragen hat, soll 57 r Pfund und seine Länge 235cm. betragen. Nachdem wir auch das Lager des Riesen in Augenschein genommen, welches über drei der Länge nach neben einander gestellten Bettstellen ausgebreitet war, entfernten wir uns nicht ohne zuvor dem Sohne des himmlischen Reiches noch einmal die Hand zum Abschied gereicht zu haben. Vermischtes. Diez, 9. Juli. Wie weit es manche Leute in der „edlen Kunst" des Branntweintrinkens bringen, zeigt sich durch eine jüngst von einem Wirthe eines benachbarten Dorfes gegen einen Bauern eingereichte Klage. Der Kläger forderte von dem Verklagten die Kleinigkeit von 460 JL für Branntwein, den der letztere innerhalb zweier Jahre in sog. „Dreispännern" (Halbviertelchen) in der Behausung des Ersteren vertilgt hat. Danach bat der Bauer pro Tag 7 „Dreispänner" (Halbviertelchen) im Durchschnitt getrunken, also beinahe einhalb Liter. Man hört's und steht und staunt. So viel ist sicher, daß der Mann weniger Korn zieht, als zum Brennen des von ihm vertilgten Quantums Schnaps nothwendig ist. Aber ist es unter solchen Umständen ein Wunder, wenn Bankerotte an der Tagesordnung sind? Da klagte man die Zeiten an und sollte sich selber anklagen. Der Trinker versäumt Arbeit und Verdienst und jagt die wenigen Groschen, die er hat, auch noch die Gurgel hinunter. Man kann sich ein; bilden, welche Menge von Branntwein genossen würde, wenn sich ein Dutzend solcher „Helden" in einem Dorfe befinden sollte. Das stcht fest, daß im Uebcrmaße genossener Fuscl den Menschen verdummt und corrumpirt. Im Interesse der Landleute könnte man nur handeln, wenn man die Steuer auf solche starke Getränke noch bedeutend erhöhte, diejenige dagegen auf leichtere, wie Bier, herabsetzte, um solchen Geschäften kräftig entgegen zu arbeiten. — (Blutiger Ausgang eines amerikanischen Ptc-Nics.) Bei Gelegenheit eines Pic-Nics, das zum Besten der Errichtung einer böhmischen Schule in Silver Leaf Grove, Chicago, ad- gehalten wurde, kam es zwischen einer Anzahl von Leuten, die sich außerhalb des Pic Nicplatzes befanden und den Mitgliedern einer sogenannten böhmischen Scharfschützen - Compagnie, die zu dem Feste als Wache eingeladen war, zu Reibereien, die schließlich damit endeten, daß die Scharfschützen mit der blanken Waffe vorgingen, und als ihre Gegner sich hierauf schleunigst aus dem Staub machen wollten, den Fliehenden ein paar Salven nachsandten, die fünf Personen niederstreckten. Dieses rücksichtslose und in keiner Weise zu entschuldigende Vorgehen hat in der gejammten Presse der Vereinigten Staaten nicht geringen Unwillen hervorgerufen. Die Illinois Staatszeitung und Anderen leitet die Mittheilung über den Vorfall mit Den Worten ein: „Ein niederträchtiges und infames Schandstück wurde gestern Nachmittag von einer Bande unzurechnungsfähiger, bewaffneter Böhmen verübt" u. s. w. Die Betreffenden wurden natürlich sofort verhaftet und sitzen im Gefängniß, um ein weiteres Verfahren abzuwarten. Darmstadt. Es geht der „Darmst. Ztg." von geschätzter Hand Folgendes zu: „Bei dem eben stattfindenden Umbau der unter dem Namen des Afterringes bekannten und übel- berufenen Miethkaserne in Mainz glauben wir darauf Hinweisen zu sollen, daß der Gedanke der Erwerbung dieses Hauses, sei es durch Privatmittel oder eine Actiengesellschaft, und Herstellung desselben zu gesunden menschenwürdigen Wohnungen für die ärmeren Einwohner der Stadt Mainz zuerst von unserer Höchstseligen Großherzogin angeregt und die Ausführung desselben auf das Lebhafteste von ihr befürwortet wurde. Der Afterring ist ein größerer Gcbäudecomplex, Der, durch mehrere Höfe und enge Gäßchen getrennt, verschiedene WohngebäuDe umfaßt. — Er steckt mitten in einem dichtbevölkerten, nur von engen, winkeligen Gassen durchzogenen Stadttheile, stößt vorn mit einer dunklen Thor- einfahrt an die 2—3 Meter breite Badergafse und hängt hinten durch einen schmalen Gang mit dem Karthäuserreul zusammen. Bis vor Kurzem war er von 50 verschiedenen Parteien bewohnt, die in der Mehrzahl je ein Zimmer zu dcm Durchschnittspreis von 3 pro Woche inne hatte. Die Bevölkerung gehörte entweder dem ärmsten Theile des Handwerker- und Taglöhnerstandes an, oder zu jener nicht näher zu bezeichnenden Klaffe von unglücklichen Geschöpfen, die durch ihre rücksichtslosen Gewohnheiten und ihr der Scham entbehrendes Gebühren dem ganzen Hause den Stempel der Niedrigkeit und Gemeinheit aufbrückten. Starrend vor Schmutz und Unreinigkeit, wozu auch Die Geschäfte von Lumpensammlern ihr gutes Theil beitrugen, indem diese ihre Vorräthe in Zimmern und Höfen aufspetcherten, täglich fast der Schauplatz der ärgsten Schimpfereien, die nicht selten in blutige Schlägereien ausarteten, mußte zuletzt ein Polizeiagent ständig in das Haus einquartiert werden, um nur einigermaßen die Ordnung aufrecht zu erhalten. Dieses Haus, das in jeder Beziehung mit den niedrigsten Quartierhäusern in den dunklen Bezirken einer Großstadt concumrcn konnte, war es, das die edel denkende Fürstin auf's Genaueste inspiclrte; sie besuchte mehr als ein halbes Dutzend Wohnungen in demselben, um deren Zustand aus eigener Anschauung kennen zu lernen, sie unterhielt sich in eingehendster Weise mit den Bewohnern und war unermüdlich in dem Entwerfen von Plänen, wie Diesem physischen und moralischen Elende abzuhelfen sei. Zuerst aufmerksam auf die Wohnungsverhältnisse in Mainz wurde die Höchstselige Groß- Herzogin durch ein kleines Schriftchen über die Gesundheitsverhältnisse dieser StaDt, das Ende 1876 erschienen war. Sie ersuchte den Verfasser deffelben um seinen Besuch und weitere mündliche Mit- thcilungen. Auf das Genaueste erkundigte sie sich nun über die Wohnungsverhältniffe, die Lebensweise — die Nahrungsmittel rc. rc. der ärmeren Bevölkerung von Mainz; sie schilderte selbst in höchst interessanter Weise ihre Besuche in Den Armenviertel.i Londons, wie sie mit der bekannten Wohlthäterm Ottawa Hill, die nicht allein eine Schilderung der Armenwohnungen Londons gab, sondern die auch praktisch neue gesunde Wohnungen einrichtete und verwaltete, wie sie mit ihr die Armenwohnungen in Marylebone, in Sevcn Dials, in Whitechapel und anderen Stadttheilen besuchte. Sie sprach voll Begeisterung von den menschenfreundlichen und auch erfolgreichen Bemühungen von Miß Hill, die traurigen Zustände zu bessern und gab sich der zuversichtlichen Hoffnung hin, daß ähnliche Versuche auch in Mainz zu machen seien und auch hier gewiß von segensreichen Folgen begleitet sein würden. Um die Verhältnisse an Ort und Stelle selbst kennen zu lernen und sich zugleich über die Mittel zu unterrichten, wie die entgegenstehenden Schwierigkeiten überwunden werden könnten, beschloß sie incognito nach Mainz zu kommen und selbst Umschau zu halten. Den 8. Januar 1877 traf sie nun in Begleitung einer ihr treu ergebenen Dame, welche man bei dergleichen Ausflügen stets an ihrer Seite sah, im Bahnhof, in Mainz ein. Niemand vermuthete in der schlichten Erscheinung die hohe Frau und sie begann ihre Wanderung unter Führung des Armenarztes des Bezirks, die sich hauptsächlich auf die Schlosser- und Stallgafse, Kappelhof, Altscharre, Zuchthausgasse, Augustinergäßchen und Badergafse erstreckte. Sie unterwarf die einzelnen Häuser unD Wohnungen einer genauen Besichtigung, sie erkundigte sich nach der Höhe dcr Miethen, nach dem etwaigen Preis Des Hauses, immer mit dem Gedanken an die Möglichkeit der Herstellung gesunder und billiger Wohnungen. Die Häuser in den erstgenannten Straßen liegen in dem niedrigsten Stadttheil von Mainz, sie sind nicht allein bei jedem höheren Wasserstand der Ueberfluthung vom Rhein her ausgesetzt, sondern bei jedem starken Regen bringt das Wasser von den etwas höher gelegenen Straßen in die -Wohnräume ein und erzeugt besonders in den unteren Stockwerken eine untilgbare Feuchtigkeit, — dabei besitzen die Mehrzahl der Häuser gar keine Höfe, indem fast der ganze Baugrund bebaut ist und die Straßen eng sind, winklig, dem Licht und dem Luftzug schwer zugänglich. Die Fürstin erkannte mit ihrem klaren Blick sofort, daß hier nur durch große planmäßige Arbeiten, wie Niederreißen, Straßenverbreiterung, Durchbruche nach dem Rhein-, Auffüllungen rc. rc. Abhülfe geschaffen werden könnte; dagegen glaubte sie, daß gerade der Afterring durch seine vor Ueberschwemmung gesicherte Lage und die größere Baufläche des Bauterrains geeignet sei — ihren Wunsch nach gesunden und billigen Armenwcchnungen ohne allzu großen Kostenaufwand durchführen zu laffen. Sie wünschte, daß sofort ein Versuch gemacht werden sollte, entweder einzelne reiche Leute für den Platz zu gewinnen oder eine Actiengesellschaft zu dem Zweck zu bilden. Sie versprach selbst in jebm'öglicher Weise das Unternehmen zu fördern und fügte mit einem bedauernden Lächeln hinzu: „Hätte ich nur Geld genug, ich würbe sogleich das Ganze übernehmen." Sie sah vollkommen die Schwierigkeiten ein, sowohl in Bezug auf die Beschaffung des Geldes, als vor allem in der Auswahl der richtigen Personen zur Verwaltung. Aber sie wußte Rath für Alles und wirkte durch ihre volle Hingebung für das, was sie als recht erkannt hatte — wahrhaft begeisternd. Sie machte noch einen kleinen Spaziergang über den Windmühlenberg, wo sie entzückt bei. herrlichen Blick über die Stadt, den Rhein und den Taunus bewunderte, und ging eben auf einen kurzen Augenblick in die Stefanskirche, deren einfache und doch so großartige Erhabenheit tief auf sie zu wirken schien- — Sie schien ergriffen und sicher hat sic ein inniges Gebet um Hülfe bei ihren das Höchste erstrebenden menschenfreundlichen Plänen zu Gott gesandt. unb Tr^^n- Grschöpfifi^ dir tn bim ganzen nptitfammltm auflpekchnten, Schlägereien dm, um nur iufern in bm nkmbe Fürstin in bemielbtn, i eingehendster n, wie diesem 'ft und enge htbevölkerten, Men Lhor- hmlen Gang mn Parteien * drv Woche hstielige Groß« : Stadl, da8 Wnttoein. Sr8‘9tn '" Steil 6on enpflnnern* ®«uet p„ Halb Liter. als 'J unter ^8te man dienst und inn flch ein- tl "Helden" 1 8uscl den lut handeln, dagegen auf ^Pic-Nics, ^>cago, ab- MKplatzes ^ie, die zu daß die fluf ichleunigst b*e N Per- ^orgehrn hat gerufen. Die t den Sorten 1 einer Bande 'urden natür-. ■ten. Zu: „Bei m und Übel: Gedanke dn d Herstellung ■ der Stadt desselben auf nündliche Mit- rrhältnifse, die v sie schilbette wie fie mit der raienwohnimgen und verivaltete, Uittchaptl und fi erfolgreichen zuversichtlichen hier gewiß von i zugleiä) über oerven könntm, Dame, welche ein. Mwan» inderung unter mb Stallgafse, !, suhtigMg.fi- J immer mu »nungen. ®« Komi. st-fi"° W' ’"*£ St*" >te Ku-Hli« aü-eB-^k I»" t"9”-1' «he 1 »'w gemacht ', -rtiengese^ genüge tK \ ein, sowohl ' Personen ^ugebung s-e entzückt ". /ging eben tzlhaben* a-rtiaeB ®m GntbindungShause im Jahre 1870. Daß sie nicht mehr die Fruchte alles desten, was ihr edler Geist für uns «strebt^ genießen durfte, ja mitten im Werke abgerufen wurde ist em Schmerz sür Alle unv für jeden Einzelnen, der das Glück hatte, sie in ihrer unendlichen Einfachheit, -Mabrbeit. Offenheit und Güte kennen zu lernen. selten sind so viele Eigenschaften oes Herzens und Geistes vereinigt, wie bei unserer riun in Gott ruhenden Großherzogin Alice!" Frankfurt 16- Juli. Soeben erfahren wir, daß der eine der beiden Raubmörder -freute Abend im Walde bei Ntedcrrad verhaftet worden ist. Er war noch mit Blut befleckt And wurde mittels einer Drösche in die Stadt und auf die Constabler Wache gebracht. Der Verhaftete war noch ohne Kopfbedeckung. , (Franks. Journ.) y s___ Der Sprudel", eine in Karlsbad erscheinende Badezeitung, entnimmt einem Vrief aus Brüssel an eine dermalen in einem böhmischen Kurorte weilende hohe russische Persönlichkeit die nachfolgende hochinteressante Mitthetlung: „Einige Tage nachdem der Tod des Eaiserltchen Prinzen bekannt war und die Zeitungen auch gemeldet hatten, daß die Kaiserin -unter der Wucht des furchtbaren Eindruckes der Hiobspost laut- und thellnahmslos, ohne erlösende Thränen abgeschlossen in ihren Zimmern weilt, verkündete ein Londoner Telegramm plötzlich daß man auf ein neues düsteres Ereigniß in Chislehurst vorbereitet sein muß, und nebenbei hieß eS, daß sich bei der Kaiserin ein Halsleiden eingestellt habe. Dieses mysteriöse Telegramm hatte einen sehr düsteren Hintergrund. Die Kaiserin hatte in der Nacht vom -9. zum 30. Juni einen Vergiftungsversuch gemacht, und zwar m t Belladonna, welches sie, wie so viele Damen, unter ihren Toilettemitteln bewahrt. Die Kaiserin war drei Tage in Lebensgefahr, die Königin Viktoria, die sofort unterrichtet ward, sandte ihren Leibarzt Dr. Jenner nach Chislehurst und erhält stündlich telegraphische Nachricht. __ Ländliche Dichtkunst In einer Dorfschule beschäftigt sich der Lehrer auch -viel damit, seinen Schülern eine Spur der edlen „Poeterei" beizubringen, und zwar nicht ohne leden Erfolg. Eines schönen Tag-s kommt zur Visitation der Schulinspector, sein Name war Münster: und da er von den poetischen Bestrebungen des Schulmeisters vernommen, sagt er: Nun. liebe Kinder, ich hörte, daß Ihr auf jeden Namen einen Vers machen könnt; jedoch glaube ?cb kaum, daß Euch dies bei dem meinigen gelingen wird!" Tiefe Stille, der Herr Inspektor lächelt, der Lehrer ist verlegen. Endlich fährt eine Hand mit ausgeftrecktem Zeigesinger in die Höhe und der betreffende Schüler erhebt sich, mit lauter Stimme declamirend: „Unser Herr Schul-Jnspector heißt Münster — und was er macht, verhunzt er!" — Tableau. Biedenkopf, 14. Juli. In seiner heutigen Sitzung bewilligte der Kreistag für den Bau der Bahn Kölbe - Laasphe einen Beitrag von 50,000 Mark, Wittgenstein hat bekanntlich 35,000, Marburg 20,000 verwilligt. Höchst, 11. Juli. Gestern Nachmittag ereignete sich dahier ein beklagenswerthes Unglück Die Schwiegermutter eines hiesigen Schuhmachers sollte für desien Frau, welche verschiedene offene Wunden hat, Carbolsäure und für ihn selbst, da er brustkrank, Arznei aus der Apotheke holen. Da die Zubereitung der Arznei längere Zeit erforderte, brachte die Frau die Carbolsäure einstweilen nach Hause und händigte dem Schuhmacher dieselbe em. Dieser nun nahm in dem Glauben, es sei seine Arznei, einen Löffel voll Carbolsäure Sofort stellten sich fürchterliche Schmerzen ein und der Mann lief in seiner Verzweiflung rasch zur Apotheke, um sich ein Mittel gegen den Genuß der Carbolsäure geben zu lasten, doch schon auf dem Rückwege verließen ihn seine Kräfte und er stürzte auf der Straße tobt zusammen. — Amerikaner. Eine heroische That hat ein Angestellter der Long Island Bahn, der Heizer Charles Jones, vollbracht, inoem er mit bewunderungswürdiger Kaltblütigkeit unter Gefahr seines eigenen Lebens einen kleinen Knaben vor einem sicheren Tode bewahrte. Als nämlich vor einigen Tagen der von Riverhead abgelastene Postzug sich der Station Jamesport näherte, bemerkten die auf der Lokomotive befindlichen Personen ein kleines Kind, das auf dem Bahngeleise eingeschlafen war. Die Bremsen wurden sofort angelegt und die Maschine rückwärts gestellt, allein der Zug brauste mit einer solchen Geschwindigkeit dahin, daß keine Möglichkeit vorhanden, denselben anzuhalten, bevor er das Kind erreichte. Schnell entschlosten, kletterte Jones über die Locomotive hinweg auf den Kuhfänger, hielt sich hier mit einer Hand fest und ergriff mit der anderen das nock immer ruhig schlummernde und keine Gefahr ahnende Kind kurz vor dem Momente, wo die Locomotive dasselbe unfehlbar zermalmt haben würde, und zog es unverletzt zu sich empor. Erst jetzt erwachte das Kind, ein kraushaariger hübscher Knabe von etwa 3 Jahren, und fing bitterlich an zu weinen. Auf der nächsten Station übergab der brave Heizer seinen Schützling dem Stations-Agenten, damit dieser das Kind seinen Eltern zustclle. — Im Temperenzlager herrscht gewaltige Trauer, denn Luther Janson, der berühmteste aller Temperenzapostel tn Indiana, ist kürzlich zu Greensbury wegen „Trunkenheit" und Ruhestörung verhaftet und dem Gefängniß überwiesen worden. — Eine Hochzetts-Ceremonie, die an Prägnanz unv Einfachheit bei Schürzung des ehelichen Knotens Nichts zu wünschen übrig läßt, liegt in der von einem Richter zu Kaukakee, Indiana, befolgten Methode: „Willst sie?" — „Ja." — „Willst ihn?" — „Ja." — „Verheirathet; Doll. 2." Soll einer sagen, was lakonische Kürze ist! — Sehr fatal ist es einem Königsberger Großhändler angesichts der eben eingetretenen Zollsperre ergangen. Er schickte einen von seinen jungen Leuten mit einer ansehnlichen Summe Geldes am Montag Nachmittags zum Hauptsteueramte, eine Sendung noch nicht versteuerten Weins zu verzollen. Durch einen plötzlichen Krankheitsanfall, der dem jungen Manne auf dem Wege zustieß, wurde derselbe abgehalten, vor 6 Uhr die Versteuerung zu bewirken und Tags darauf wurde die vorläufige Einführung des Eingangszolles auf Wein bereits angeordnet. Der Betreffende soll dadurch 15,000 Mk. mehr an Steuer haben bezahlen muffen, als er Tags zuvor zu erlegen gehabt hätte. Heddernheim, 9. Juli. Ein Einwohner von hier, Namens Hirsch Hyacinr, hat zum I I. Juni an das deutsche Kaiserpaar folgendes Schreiben gerichtet, welches wegen seiner äußerst komischen Stylisirung und gelungenen Orthographie auch für unsere Leser von Jntereffe sein dürfte. Heddernheim Ste Juni. Ihne Ihre Hochwohlgeborn Seine Meijrstädt Herrn Ketsser Wihlhelm Ich krattolirre Ihne nebst ganze Famtljen recht Herzlich am Ute Juni kommentten Goldne Hochzeitstag. Gott kebe Ihne nebst ganze Famillje Glük und Segen Gesundheitt nebst langes Leben Grüst Sie Achtungsvoll 1000 mahl Hirsch Flörsheim in Heddernheim Kastelstraße mein geschäft war Frankfurtter Stadt Lootterie wo auff hörtte jetzt Pferdeloose verkauff habe 8 Persone zu ernärre. — (Aus dem Examen.) Ein junger Mediciner wurde bei dem Examen gefragt: Wodurch entsteht der Herzkrampf? Man denke sich das Erstaunen der Examinatoren, als sie die Anwort erhielten: „Wenn man einen Heirathsantrag macht und einen Korb bekommt." Handel und Verkehr. Frankfurt, 16. Juli, iMarktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Centner 2.--3.50, Stroh M 2—2.60. Butter im Großen, d. h. im Ctr. 90 H, 2. Qual 75 — 80 im Detail 1. Qual.^1.10 15,2. Qual 1.5 H das Pfd., Handkäse das Pfund 45-50 H. Eier das Hundert deutsche 4.—, italienische 5.20. Neues Weißkraut das Stück 20—30 Rothkraut 30—40 H, Artischoten 75 Blumenkohl 40 — 80 Gelb-Rüben das Bündel 6 Kohlrabi das Stück 5 Zwiebel das Bündel 3^, Erdbeeren das Liter 25 Kirschen das Pfund 12—20 Bohnen sind vollständig durch die Näsie mißrathen, das Pfund 30-50 H, Einmachgurken sind noch gar keine auf dem Markt. Hülsenfrüchte kein Geschäft. Ochsenflegcv per Pfd. 65—70 Kuhfieisch 60 H, Rindfleisch 50-54 Kalbfleisch 50—55 H, Hammelfleisch 48—65 $ Schweinefleisch 65 — 70 H, Wurstpreise unverändert. Hahnen das Stück JL 1.60—70, Tauben 40-50 H, Poularden at 3—50, Hühner X 1.80-2.20, Enten J4 3.-3.50, Holzpreise unverändert. , Limburg, 16 Juli. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 18.80, Weißer Weizen jt -, Korn J4 11,70. Gerste J4 9.45, Hafer J4 -, Erbsen J4 —, Kartoffeln J4— (Durchschnittspreis pro Malter.) (4671 Desinfectionspulver Carbolsäure, Eisenvitriol empfiehl Stöcke in reichhaltner Auswahl und zu sehr billigen Preisen: Uaturstöcke von 50 Pf. an, Beinstöcke von Mk. 1.25 an empfehlen (4396 Moritz Gregor» 8? Sohn. Jeisgeöotenes. Hemden nach Maaß unter Garantie des Gutpassens liefert zu billigen Preisen (2965 H. Nübsamen. Bekanntmachung. Grundbuch der Gemarkung tzechgesiern, Flur XXII, stehen die A?cker hinter dem rothen Wald Nr. 300 auf dem Namen Peter Christian Wlltwe und Nr. 302 auf dem Namen MargaretheSchneidervon dort. Beide Items sollen durch Verkauf an Jakob Hellers II. Eheleute von da, eigenthümlich übergegangen sein, es können jedoch Urkunden darüber nicht beigebracht werden. Etwaige Ansprüche an die Aecker sind so gewiß Binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als sonst angenommen weiden wird, daß Jakob Heller II- Eheleute durch Kaus-Eigenthümer geworden seien, und die zum nicht beschränkten Eintrag im Mutationsverzeichnisie er- forderliche Verfügung ertasten werden wird. (4786 Gießen, den 14. Juli 1879. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Langsdorf, Stadtrichter. 4708) Die Bahnhofsrestauration auf Station Marburg soll vom 1. October 1879 Ub aus unbestimmte Zeit anderweit verpachtet werden. Die Bedingungen liegen zur Einsicht bei dem Stationsvorsteher zu Marburg, sowie in unserem Secretariat Hierselbst offen, können aber auch ^egen Einsendung von 40 H Copialgebühren non uns bezogen werden. Pachtliebhaber wollen ihre Offerten mit der Aufschrift „Verpachtung der Bahnhofrestauration zu Marburg" versiegelt bis zum 31. d. Mts. hierher einsenden, an welchem Tage Morgens 11 Uhr, dieselben im Beisein etwa erschienener Reslectanten geöffnet werden, später eingehende Offerten bleiben unberücksichtigt. (Dassel, den 8. Juli 1879. Könial. Direct^n der Mam-Weser-Bahn. OberhesMe Eisenbahnen« 4776) Für Eisenerztransporte zwischen Mücke und Gelsenkirchen kommt fortan ein Ausnahmesatz von 70 M pro 10000 Kilogr. zur Anwendung. Gießen, den 14. Juli 1879. Großherzogliche Direction. Mohn. Emil Fischbach. Waschbären, aschkörbe u. aocliklammern empfiehlt billigst 4499) Ml. Weisshäcker. Turntuch- und Lüster - Röcke, Sommer-Unterhosen und Unterjacken, Herren-Hemden VON den billigsten bis zu den feinsten Qualitäten empfiehlt sehr billig Ang. Haubach. Lieferung nach Maaß in kurzer Zeit. (4399 Brandgasse. 4778) stillet sofort das Ausfal befördert den Haarwuchs überraschend sicher Eine der wichtigsten Erfindungen ist unstreitig die der Frau Haarkünstlerin Mlarla Schubert zu Hirschberg im schlesischen Riesengebirge. Haarleidende, die nirgends Hülfe fanden,spenden derselben zu Tausenden ihren Dank. Gebirgs- Kräuter-Haarbalsam, ä Fl. 2Vr M., -fallen der Haare und Stets frisch gebrannten Kaffee per Pfo. 1 20, 1,40, M. 1,60 und M. 1,60, in guten Dualitäten, empfiehlt . .. I4584 F. C. Henzerlmg, Neustadt. Ich habe alle Ursache, der Frau Haarkünstlerin Maria Schubert meinen aufrichtigsten Dank abzustatten, da ihre Haarbalsame sich bei mir glänzend bewährt haben. Ich hatte faktisch bereits einen ganz kahlen Kopf, nach einigem Gebrauch erfreute mich mein fast täglich zunehmender Haarwuchs. Heut bin ich durch den Gebrauch des Balsams im Vollbesitze meiner sämmtlichen Haare wieder. Bekannte, die mick längere Zeit nicht gesehen, glauben, ich trage eine Perrücke, so üppig ist der neue Wuchs. Ich bescheinige dies gern der Wahrheit gemäß. Müller, Steinmetz zu Schmottseisen, Kreis Löwenberg. 4767) 1 Hecke mit 2 Kanarienvögeln abzugeben.Schloßgasse A. 258. Neaetab. Haarbalsam (mit B'smuth) ä Fl. 2 einzig unübertreffliches Mittel, jedem grauen Haar in 4—5 Tagen seine frühere Farbe wieder zu verschaffen. Lilienmilch (cosmet. Schönheitsmittel), ä Fl. 11/2 JL, entfernt Sommersprossen, Mitesser,Flechten rc. und das Gesicht entstellende Barthaare der Damen. Vorräthig in Gießen bei Gustav Gerhardt, Friseur. LebensMKer. Die größte Erfindung der Neuzeit. Derselbe beseitigt die Brechruhr sofort, die rothe Ruhr innerhalb drei Tagen (die Gefahr ist schon in 10—12 Stunden vorüber), den augenblicklichen Magenkramps bei Frauen und Mädchen in 5 Minuten, wofür ich garantire. Auch ist derselbe das unfehlbarste u. unschädlichsteAbsührungs- mittel, besonders bei schwangeren Frauen, Kindern und Wöchnerinnen, wofür garantirt wird. Auch gegen allerhand Magenleiden, besonders Magenkramps hat sich derselbe aus's Glänzendste bewährt, was ich durch 27 amtliche, sowie auch mit über 210 Attesten von Privatpersonen und 7 Attesten aus Amerika beweisen kann. Wenn mir alle Genesende ein Attest eingesandt hätten, so würde ich deren Tausende ausweisen können. 10,000 Mark zahle ich Demjenigen, welcher mir die Unrichtigkeit meiner Atteste beweist. Mit Vew. Vr &r. 3,90, i/4 Ltr. 2,40, i/8 Ltr. 1,65. Mau achte genau auf meine blaue Flaschni mit 4maligem Namen incl. Siegel und Bleikapsel. Dortmund. A. Hellmich. Niederlage bei Herrn C. R. Textor, Seidene Schürzen, Werste u. graue Schurzen, Buntstickcreien, Schwarze Alpaeaschürzen, Altdeutsche Tischdecken, Kragen und Manschetten, 147' Corsetten, empfiehlt ./. r. Hempel, Hirschapotheke. Mermiethungen. 4766) In dem Vogt'schen Hause in der Katharinengasse sind zwei kleinere Familienwohnungen zu vermiethen. Nähe- res daselbst._______________ 4773) Eine Mansarden-Wohnung zu vermiethen. E. Kreiling Ww., Kreuz. 4775) Eine kleine Familien-Wohnung an eine ruhigeFamilie zu vermiethen u. vom 1. August an beziehbar. Metzger Seng. 4785) Ein möblirtes Zimmer für einen oder zwei Herren zu vermiethen. __Flügelsgasse Nr. 95, 3. Stock. 4783) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. A. Moog, Flügelsgasse 93. 4782) Eine kleine Familienwohnung nebst Zubehör zu vermiethen. Neue Baue B 80. 4779) Der 2. Stock meines neuerbauten Hauses, bestehend aus 5—6 Zimmern, abgeschlossenem Corridor, Wasserleitung rc., ist zu vermiethen.______Adolf Mohl. 4552) Ein schönes großes Familienlogis, in dem Hause des Herrn K äß auf dem Kreuz, ist zu vermiethen. Näheres bet ___________August Noll im Stern. 4258) Der 3. Stock meines Hauses, bestehend aus 6 Zimmern nebst allem Zubehör, ist Versetzungshalber anderweit zu vermiethen und am 1. October beziehbar. _________Peter Pitz, Zimmermeister. 4196. Wegen Versetzung des Herrn Hofgerichtsrath von Herff ist das von demselben bewohnte Logis pr. 1. October d. I. anderweitig zu vermiethen. _________R. Oppenheimer Sohn. 4139) Ein Logis von 5 Zimmern, Keller, Küche rc. pr. 15. Aug. zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 4729) Ein Familienlogis zu vermiethen. ____________Wallthorstraße Lit. A. 144. 4383) Zimmer mit Cabinet zu vermie- then._____________Frankfurterstraße 32,3. 4154) In unserem Nebenhause ist ein Logis, bestehend aus drei Zimmern rc., zu vermiethen und am 1. Aug. zu beziehen. Flick Kröll. Wohnung )ti vermikthkn. In dem von Milchling'schen Burg- Hause zu Treis a./Lda. ist eine comfor- täbel eingerichtete, geräumige und sehr gesunde Familtcnwohnung zu vermiethen. Das Haus befindet sich außerhalb des Ortes, links der Lumda, in einem Garten in schöner Laae; auch kann auf Wunsch ein großer Gemüsegarten mit in Pacht gegeben werden. Pachtlustige wollen sich an den Unterzeichneten wenden. (4765 Treis a./Lda., 12. Juli 1879. Kehr, v. Milchling'scher Administrator. Vermischte Anzeigen. Unserm lieben Freunde u. Schulgenossen Heinrich R ...... l zu seinem 24. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch, daß die ganze Papageigasse wackelt. (4777 F. W. E. Z. H^ Sch. C._St. Schützen-V erein. General - Versammlung Freitag b. 18- Juli, Aben's, Keslauralion Schnell. 4780) Der Schützenmeister. 4769) Um irrigen Aussagen zu entgegnen, diene rur Berichtigung der im Anzeiger Nr. 161 veröffentlichten Lokalnotizen , daß der Verein welcher in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Ständchen veranstaltete, keinerlei Unfug verübte, sondern daß derselbe nur von Seiten der Zuschauer verursacht wurde. ____F-n. Tüchtige Steinbrecher finden sofort Beschäftigung. 4768) Äug, Nauheimer Ww. 4771) Ein Fahnen-Ueberzug gefunden. Abzuholen bei _______Gemüsehändler Sommerlad. 4596) Das Flechten von Stroh- und Rohrstühlen, Unfertigen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ausgesührt von Philipp Henkel, Stuhlmacher, Tiefenw. 51. 4731) Ein kleiner Laden (zum Spccerei- geschäft) mit Wohnung zu miethen gesucht. Offerten unter H. an die Exped. d. Bl. erberen_______________________ 4623) Eine Lebensversich.- Gesellschast, in Hessen schon gut eingeführt, sucht einen Hauptagenterr für Gießen oder ganz Oberhessen. Näheres bei der Erped. d. Bl. 4346) Silber- und andere Münzen kauft stets zu höchsten Preisen I. Nothenberger, Lindenplatz. Portier. Für das akademische Krankenhaus dahier wiro ein Portier zum baldigen Eintritt gesucht. s4749 4720) Ein zuverlässiger Bursche wird auf sofort bei ein Pferd gesucht. Auskunft bei der Exped. d. Bltts. Aus Gesundheitsrücksichten bin ich gesonnen, mein Schreiner ■ Geschäft aufzugeben und verkaufe meine Einrichtung (^ Hobelbänke mit vollständigem Werkzeug) nebst Holzvorräthen, bestehend in: Eichen-, Birn-, Nufibaum- und Kiefernholz. I Hess. LaiMles-Geiverbe-Anssteliiiiig in Offenbach a. M. Die Ausstellungsräume sind geöffnet von 10 Uhr Dorm. bis 6 Uhr I Abds. — Der Park und die Restauration von 9 UdrDorm. bis 11 Uhr Abds. Jeden Nachmittag von 3Vr bis 3 Uhr und Abends von 6* 2 bis 10 Uhr CoHcerte I der (Sapefli des Großh. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 118. Tagesbillete 1 JL Grosse Verloosung C4613 von Ausstellungsgegenständen, Gesammtwerth der Gewinne 100,000 Mark. Loose ä 1 Mark sind in der Ausstellung zu haben. C7tie. llo/inann, Kaplansgasse 219. Sängerkranz. 4770) Sonntag den 20. d. M.: Farthie auf die Badenburg. Zusammenkunft um ’/22 Uhr an der Asterweger Brücke. Bei ungünstigem Wetter Abendunterhaltung im Leib'- sehen Saale. Anfang 8 Uhr. Der Vorstand.__ 4474) Hierdurch die ergebene Anzeige, raß ich mit Anfang August wieder einen CurfuS im Anmessen, Zuschneiden unv Ausertigen von Damenkleidern eröffnen werde. Gefällige Meldungen werden bei Herrn Kaufmann Fuhr entgegengenommen. C. Schneider. VOJ Ein Erfurter Landesproducten-Geschäft RlZrIttrIt. I». 13 beförbert Rudolf Mosse, Erfurt. (4751 Ein Erfurter Landesproducten-Geschäft 44t 1) Empfehle für Ilmzuge gesucht für Gießen einen gut cingeführten Miqste Benutzung meines Möbel- Offerten unter JL. wagens. Billigste Preisberechnung. JF. JFiir.sl Wltic S Tastes-Anzeige. \ S Statt besonderer Anzeige. j W 4772) Allen Verwandten und Bekannten hiermit die traurige \ K Mittheilung, daß unser lieber unvergeßlicher Gatte und Vater । Wilhelm Kohlermann, M Küfermeister, j M gestern Nachmittag ganz plötzlich dem Herrn enischlasen ist. j | me trauernden Hinterbliebenen. I M Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 5 Uhr statt. ,1 Zoologischer Garten su Frankfurt a. M. Ausstellung «er ^uhisclien Karawane des Herrn Carl Hagenbeck in Hamburg. (Für die Besucher des Zoolostischen Gartens) von 9—12 Uhr Vormittags und von 2 V2—7 ‘/2 Uhr Nachmittags. Reichhaltige Sammlung voll Massen unst Geräthe. Eintrittspreis 20 Pfg. per Person. [h Gi6i2.j Die Bedingungen fiir den Besuch des Zoologischen Gartens bleiben unverändert.(4738 SSSSSS Nur eimge Tage im Simfe stes Hotel „Prinz Aars ' Der Griis&le M