ler iOOQ I 14 »ooo, H ^adchev-, MWte Aießener "Anzeiger Meige- «üb AmisdM fit btn Kreis Gieße». 1 _ _ _______________________ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmgerlohn. Redactionsbnveaur 1 Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Vxpedilionsbnreau r I Amtlicher dheil. Gießen, am 15. Mai 1879. IN ittel. Bi 6 t o.j.a. ij- chiii ba *9. em indes. uchen ' Qualität, lonigkuchen- n. iditor. li(„f Kreisnmt Gießen m. Wll,8 «-* - - folgenden Tagen stattfinden: wuuorctfvmi ^üddinasbausen Odenbausen, Kesselbach, Londorf, Allertshausen, Climbach und Geilshausen, - - - - zuführen, auch sich selbst Bereit halten, um etwa verlangt werdende Auskunft zuE«h-^n- Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat din^V-rlo^sun^von auf ^Ausstellung angekauften Gegenständen in der Provinz Ob-rhess-n gestattet worden ^Äleß-n, den 15?Mat 1879.' GroßherzoglichesKrech-mt Gießen. J., alt am r Realität >ik hegend mit 16 klOieten jen Md ßt fori.« i i auf 5° ncerte io6 jji/, Uh-, ir>B iiS *tlf9 J« fw- *' f »^nwär^Mnistertumshingestestt. = ae^e®tee86fun9 der griechischen Frage hat freilich, seitdem dl- Mächten Vorschlag Frankreichs betreffs einer Vermittelung zwischen der Türket und »ri-ch-n knd 'm P-in-iP angenommen, keinen S-d.i.t weiter ge.han: man mt,Tfcant)dt rm ächst noch über di- Modalitäten der Ausführung. England -' k^t keine ^besondere Bolschaster.Conferen, In Konstantinvp l, sondern nur SÄ -chz-lne'Botschafter'bei der Pforte. Griechenland ha wenig Lust, dl- Verhandlungen von Neuem zu beginnen, bevor btt d - Verbindlichkeit des betreffenden Artikels des Berlmer Vertrages, L welchen die Grenzen im Ganzen und Großen festgestellt worden anerkannt habe möchte auch die Verhandlungen eventuell nicht in Konstanttnopel, wnd-rn in einer europäischen Hauptstadt, am liebsten in Paris, gesuhrt e en. Ss unterlleat ,nd.ß keinem Zweifel, daß es Über kurz oder lang zur W>-de.- auknabme der Unterhandlungen kommen und der Berliner Fki-d- auf trgen eine Weise im Süden der Balkanhalbinsel ebenso zur Ausführung gelangen wird wie im Norden. Nöthigensalls wird die griechische Bevölkerung von lSnirus wie eö jüngsthin zu Arta durch eine Demonstration zu Gunsten der Annexen vor dem französischen Eousulat geschehen, dafür sorgen, daß tote flti^'®ne8®t6‘un?tb«8 Wdtfriedens ch^^egenwärtig um so weniger ju fr- fr.rAtm da die Beziehungen der Großmächte zu einander nichts u wünschen übrig lassen. Russtsch-rseit« erkennt man aufrichtig au, daß der in neuerer Qcit eingetretene ruhigere Gang der orientalischen Angelegenheiten d-r versönlichen Stimmung zu verdanken sei, mit welcher Rußlands Wunsche der enalischen Regierung sowohl wie von der Pforte ausgenommen worden. Ist doch n-u-7dings sögar davon di- Rede, daß zwisch-n Rußland und d-r unterzeichnet^ raf(Sel unb mtnnt-rbroch-n-r Erl-digung d-r G-fchäst- - »■"U‘ ÄM.ÄÄW'Ä Tü,k-i ein freundschaftliches V-rhältniß ang-bahnt fei. Oesterreichs angeb iches MG r,nüg-n über diese Annäherung der bisherigen Funde dient wohl nur >ur Verhüllung der Thatsache, daß -s mit dem nordischen Nachbar längst über die Grundzüge der Lösung d-r orientalischen Frage einrg geworden . f d bnA fpiBfl ioeben Sviiza, das ihm aus dem Berliner Congreß zu» g-th-ilt- Stt'ick bet türkischen Beute, sich einverleibt. Garibaldi, der B-förd-rer s = Deutschland. Berlin, 15. Mai. Der Kaiser besuchte heute N-chmitt-g gegen 4 Uhr die hiesig- Mastvi-hausst-llung und wurde daselbst von> dem Minister Dr. F- d-ntbal und rem Ausstellungs Comitö empfangen und durch die Ansstellu g geleitet. Der Kaiser verließ nach einer eingehenden Besichtigung die Aus- stellung mit dem Ausdruck d-r vollsten Anerkennung für das unausgesetzt- Streben der deutschen Landwirthe, kräftig fortzuschreitm. Q,.a;mmnna^ — Die Nordd. Allg. Ztg." zählt eine weitere Reihe von Zust^mungs- nud Dank-Adresien auf, welche dem Reichskanzler zu seinem Wirthschaf - Progmom. zugjngm, und ch.«< d.u W« “« «’TV’ÄSS S".”w «'-.di. e«WÄ von A-nderung-n des Zolltarifgesetze-' (Sperrgesetz) nach d-^.A^Stz^s Zur allgemeinen politischen Lage. Die Ausführung der Bestimmungen des Berliner Friedens schreitet M>g kort und mit ihr wirb auch di- ruhige Entwickelung der Dinge aus der Balkan K.Ibiniel mehr und mehr g-llchert. Am wirksamsten trägt zur Erreichung dieses erwünschten Zieles bei, daß Kaiser Alexander selbst eine Proclamanon an d^B-völkerung Ostrumeliens gerichtet hat worin er sie In bestimmtester I EsgsgSiS- - ZZ-EZZ-LLS gssSsS »*?en' b-ivnd-rs von dem Recht auf Besetzung der Balka.päffe und ver- | wordemn wirthschasllichen Ausgaben widmen können, icktedener Garnisonen, deffen Benutzung di- Erbtrterung der Bevölkerung gegen .ürkisch- Herrschaft steigern und ohne Zweifel zu neuen bluiigen Ausständen führen würd^ vorläusig keinen Gebrauch machen werde.JuF°lgedesi-nkaun die Erhaltung der Ruhe unb Ordnung in Ostrumelien für die nächste Zett als < w5* ‘^Jg&ttiSSSS1 **7 "* Gießen, den 17. Mar lbeekre ick mich, den edlen Spendern dieser hochherzigen Gaben, sowie der lobl. «edaetion für bie bekundete theilnahmsvolle Gesinnung, nut welcker'sie die Initiative ergriffen ^t, ^im Namen der ^°t^t’ien^9mcinen innigsten und wärmsten Dank auszusprechen. __ ________Königlich ungarischer Minister des Znnern. rialDaarea, worunter sich die Finanzzölle auf Thee, Kaff.-e und P.troleutn befinden - soll auch die Frage der constitutionellen Girantien verhandelt werden. Die Referenten sind noch nicht gewählt. London, 16 Mai. Laut Meiduag aas d-r Eipstadt vom 29. April .etne *e‘B°«-guns statta-fand-n. G-n-r-l LH-lmSford b-abstchtigtc nach Kanbula zu gehen und von dort demiLchst den Vormarsch der britischen Truppen beginnen za lassen. Di. Versammlung d-r Boers ist ohne bemerkensverthen Zwischenfall aaseinandergegangen. Ruoot hatten biefelten Bartl- Frere eine Adresse an di- Königin zu Ganst-n d-r Unabhängigkeit überreicht; letzterer hatte es indeß abgelehnt, die Adresse anzunehmen. 11 Meldungen auS Panama vom 7. Mai zufolge war der Ausstand in Cauca beendet; gegm 350 Personen sind bei den Unruhen umgekommen. Di- uber die Anden führende Telegraphen - Kabeloerbindunz zwischen Pern und Europa ist an zwei Stellen unterbrochen; in d-r Nähe von Jqniane wurde die Uickerbrechung durch Den chilenischen Admiral veranlaßt. r i Sonbott/ 16. Mai. Die diplomatische Cocrespondenz zwischen Eaa. land unfc Rußland bezüglich Ausführung des Berliner Vertrages in Osirume- Iten tMeute im Parlament vertheilt. Es geht daraus heroor, daß zwischen beiden Machten ein thatsächliches Einvernehmen erzielt ist. Die getroffenen Vereinbarungen wurden in einem Schriftstück niedergelegt und Der Inhalt des lederen der Pforte mitgetheilt. England verpflichtet sich darin, die Pforte nachdrücklichst auf die Nothwendigkeit hinzuweisen, die für Osirumelien erth-il- ten unverletzlichen Rechte und administrativen Privilegien aufrecht zu erhalten Rußland gibt die Zusicherung, daß. wenn die Bevölkerung Bulgariens und Ostrumeliens die durch den Berlner Vertrag bewilligten Institutionen nicht friedlich accept.rt, die Bevölkerung keine Unterstützung Rußlands zu erwarten habe, welches vielmehr seinen Einfluß aufbieten würde, die Bevölkerung den getroffenen Abmachungen geneigt zu machen. Lorrdon, 16. Mai. Unterhaus. Northcote erklärte auf Befragen Harcourts: Die Regierung habe keine Erklärung abgegeben, daß die Russen nicht zur Räumu'g Bulgariens bis zum 3. August verpflichtet find. Der Vermag bestimmte die Räumung 9 Monate nach Unterzeichnung desselben. Neun Monate ftnb. abgelaufen und die Räumung im Zuge. .16 Mai. Die „Nordd. Allgem. Ztg." dementirt das Gerücht, bie Ausstellung in Sidney beginne erst am 1. October. Nach authentischen Nachrichten finde die Eröffnung in der ersten Woche des Sev- tembers statt. v .. London, 17. Mai. Im Oberhause beleuchtet der Herzog von Argvll die Resultate der britischen Politik in Europa und Asien; er behauptet, der Zweck, die Macht Rußlands zu beschneiden und das schnelle Hinschwinden der Türkei zu verhindern, sei nicht erreicht worden. Redner greift speciell die Politik der Regierung bezüglich Afghanistans an. Lord Beaconsfield drückt sein Bedauern aus, daß der Herzog von Argyll von Afghanistan gesprochen, dessen Emir sich gegenwärtig als Gast im britischen Lager befinde, um wegen Friedens und Freundschaft zu unterhandeln. Solche Bemerkungen könnten den Unterhandlungen schaden. Lord Beaconsfield oertheidigt die Regierung und giebt einen geschichtlichen Ueberblick über die Ereignisse der letzten Jahres Die Räumung Bulgariens anlangend, so sollte dieselbe nach 9 Monaten beginnen und bann mit Promptheit innerhalb angemessener Zeit beenbet sein. Es sei wahrscheinlich, baß sie sich bis 3 August ausdehne. Die Rede Argyll's sei em leidenschaftliches Argument zu Gunsten eines Krieges mit Rußland. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Korrespondenz-Burea«. 16. Mai. Reichstag. Eingegangen sind die Gesetzentwürfe, betreffend - Ds°" Aenderungen des Zolltarifs, und betreffend die Er- R^wstagsgebaudes. _ Fortsetzung der zweiten Berathung des Zolltarifs der Position „Eilen- und Etfenwaaren". v. Wedell-Malchow vertheidigt seinen ■>!ri?.ayr Herabsetzung der Eisenzölle und führt aus, das Princip des Ausgleichs der Interessen im Zolltarif, speciell bei Eisen sei nicht genügend gewahrt. VtUnbc” md)t J?1 ^tigern Verhältnisse zum Werthe. Durch die Zoll- schädigt $°r Q0C rourbcn blc Landwirthschaft und Maschinen-Jndustrie schwer ge- k Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 9. bis 15. Mai 1879. Aufgebote. 9. Mai. Schuhmacher Johann Koob von Lohra mit Elisabethe Scherr, Tochter des verstorbenen Geometers Philipp Scherr von Meiches. 12. Handschuhmacher David Salomon Wilhelm Werner, Wittwer, von Heidelberg mit Anna Elisabethe Kehr von Treis a. d. Ld. 12. Schlaffer Edmund Nagel von Gießen mit Martha Hardt, Tochter des verstorbenen Kupferschmieds Wilhelm Hardt von Jesberg. 13. Schuhmacher Heinrich Jacob Hornfeck von Romrod -.mit Friederike Marie Karoltne Wilhelmine Stadtler, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Philipp Stadtler von Gießen. 13. Schuhmachermeister Ludwig Theodor Bärrn von Gießen mit Christine Diel, Tochter des Maurers Heinrich Diel von Bad-Nauheim. 14. Conditor Heinrich Kinkel, Wittwer, von Sinkersbausen mit Karoline Louise Susanne Wittich, Tochter des Armencaffenrechners Karl Christian Wtttich von Gießen. Eheschließungen. 11. Mai. Schriftsetzer Robert Albert Friedrich Wolff von Berlin mit Marie Katharine Stadtler, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Philipp Conrad Emil Christian Martin Stadtler von Gießen. Geborene. 11. Dem Arbeiter bei der Alain-Weser Bahn Justus Wagner ein Sohn, noch obne Vornamen. 8. Marie, Tochter des Schreinermeisters Wilhelm Donau. 10. Dem Messerschmied Georg Schwan ein Sohn, noch ohne Vornamen. 5. Dem Fuhrmann Heinrich Stühler ein Sohn, noch ohne Vornamen. 12. Marie, Tochter des Kaufmanns Konrad Josef Keller. 12. Marie, Tochter des Fuhrmanns Philipp Kümmel. 8. Friedrich Ludwig, Sohn des Taglöhners Heinrich Jörg. 8. Marie, Tochter des Taglöhners Heinrich Hofmann. 10. Johanna, Tochter des Bäckers Wilhelm Rühl. 14 Elisabethe, Tochter des Eisengießers Heinrich Karpf. Gestorbene. 9. Mai. Charlotte Friebel, geb. Kramer, 75 Jahre alt, Wittwe des Schuhmachermeisters Friedrich Friebel. 10. Robert Emil Eduard, 1 Jahr 3 Monate alt, Sohn des Wagen- Revisors Robert Moritz Julius Hertwtg. 11. Schauspieler Hermann Georg Rothe, 30 Jahre 1 Monat 8 Tage alt 11. Johann Adam Adalbert, Monate 25 Tage alt, Sohn des Feldwebels Jacob Helmstadt. 13. Clara Roloff, 62 Jahre 4 Monate 27 Tage alt. 14. Rentner Georg Burkhard, 53 Jahre 3 Monate 8 Tage alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 11. Mat. Robert Albert Friedrich Wolff, Schriftsetzer dahier, des Tischlers Joseph Wolff in Berlin ehel. Sohn; und Marie Katharine Stadtler, des verstorbenen Bürgers und Schneiders Philipp Stadtler ehel. Tochter. Getaufte. Den 10. Mat. Dem Großh. Professor der Theologie Dr. Emil Schürer eine Tochter Elisabeth Albertine, geb. den 6. April , Denselben. Dem Großh. Dtrector der Realschule dahier Wilhelm Soldan, eine Tochter,' Emma Pauline, Mathilde, geb. den 20. Januar. Den 11 Mai. Eine uneheliche Tochter, Elisabeth, geb. den 5. Mai. Denselben. Dem Kammfeger Franz Nebl eine Tochter, Wilhelmine Emilie, geb. dm 12. April. Denselben. Dem Schmied Friedrich Wilhelm Lehmann eine Tochter, Wilhelmine Louise Georgine Elisabeth Bertha, geb. b. 7. April. Denselben. Dem Taglöhner Conrad Miller ein Sohn, Emil Albert, geb. den 17. April. Den 15. Mai. Dem Bremser Heinrich Jäger ein Sohn, Karl Johann Caspar, geb. den 22 April. Beerdigte. Den 13. Mai. Hermann Rothe, Schauspieler, alt 30 Jahre 1 Monat 8 Tage, gestorben den 10. Mat. Den 15. Mai. Clara Roloff, des zu Magdeburg verstorbenen Rcgierungs- und Medt- ctnalraths Dr. Heinrich Roloff eheliche ledige Tochter, alt 62 Jahre 4 Monate 27 Tage, gestorben den 13. Mai. Denselben. Georg Burkhard, Rentner, alt 53 Jahre 3 Monate 8 Tage, gestorben den 14. Mai. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Schulgelder für die Realschulvorschule, sowie für die übrigen stäot. Schulen pro I. Quartal 1879 können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltage»: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiefigen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 17. Mai 1879. Der Stadtrentmeister: 3424) Enders. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 8. Mai d. Js. in den Freiherrlich von Mordeck zur Rabenau 'fchen Wald - Districten Holzapfeltrusch und Rabenkopf ist genehmigt und können die Abfuhrscheine bei der Freiherr!. Nentei zu Londorf in Empfang genommen werden. (3428 Londorf, am 16. Mai 1879. Schmidt, Rentmeister. Wersteigerungen. Freitag den 23. L Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale versteigert werden: Jl. Die Lieferung von Cement- röhren, veranschl. zu 416,50 Die Lieferung von Cement, veranschl. zu 112,— Maurerarbeit, „ „ 3411,83 Steinhauerarbeit, „ „ 5555.33 Schlosserarbeit, „ „ 2371,55 Weißbtnderarbeit, „ „ 55,— Pflasterarbeit, „ „ 4996,30 Gießen, den 17. Mai 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 3397) A. Bramm.________ Montag den 19. Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Herrn L. A- Müller an der Mäusburg 1 vollständiges Bett, Stühle, 1 Regulator, 1 Ladeneinrichtung mit verschiedenen Comptoirutensilien und sonstigen Gegenständen öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 17. Mai 1879. 3406) M- Pilger, Massecurator. Ieilgeöotenes. 3412) Feinste silb. platt, und schwarze, einsp. Chatsengeschirre sowie gebrauchte do- empfiehlt billigst ____________W. Ferber, Lindenplatz. Zur SaisonT halte angclegentlichst empfohlen: Konfirmanden-, Stroh-, Stoff-, Mr- und Seidenhüte. etftte Fabrikat. Billigst» Preis. Garantie fiir Dauerhaftigkeit. Reichste Auswahl. Carl Schmidt, Hutmacher, 3411) Seltersweg 21. 3395) TäUich 3-6 Maaß frifche Milch abzugeben bei Ludw. Pfaff, Tiefenweg. 3422) Eine Parthie Dickwurz billig abzugeben._______Marburgerstraße 177. 3113) Starke braune .«ttindcrwaaen zu Jt 12 per Stück, sowie feinere Sorten, in reichster Auswahl empfiehlt ____________W. Ferber, Lindenplatz. 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Die furchtbare Abmagerung meiner Frau und das Hinschwinden ihrer Lebenskräfte hatte meine höchste Be- sorgniss hervorgerufen, nachdem alle Heilungsversuche erfolglos geblieben waren, bis ich dann schliesslich noch zu dem Hoff’schen Malzextract - Gesundheitsbier griff Dies war das richtige. Nach mehrmonatlichem Gebrauch dieses Malzextrakts nimmt sie zu meiner Freude an Kräften und Körperfülle sichtlich zu. E. Jaeschke. Dresdenerstr. 39. — An die k. u. k. Hof-Malzextrakt-Brauerei und Dampf- chocoladen - Fabrik von Joh. Hoff in Berlin. Verkaufsstelle bei (3384 Julius Wall ft ch in Giessen. Borsdorftr Aepfelwem, per Liter 30 H, empfiehlt (3416 __________Emil Orbig, Reichensand. Roll-Eis, sowie Eis - Schränke (in Auswahl) liefert äußerst billig frei in's Haus (3410 Hch. Sebmall, ___________Hess. Hof._______ | Erbsenreiser verkauft Th. Roloff, Wallthor. Fertige Herren- und Knabengarderoben. Wir habm eine große Parthie eleganter Herren- u. 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Achtungsvoll Franz Gerbode Meine photog. Anstalt bleibt vorläufig noch Asterweg 104. Norddeutscher Lloyd. MMmpffMMltrt von BREMEN Directe B B E M E N nach ^S^Jer Verein. Staaten. -s Wegen Passage wende man sich an die Dlrection des Norddeutschen Idoyd in Bremen oder an deren General-Agent Ed. Humana in Mainz und dessen Agent 439) C> W« Dietz in Gießen. Schwärze Tüll-Shawls, Cachemire-Shawls, Tüll- Fichu's, Cachemire-Fichu's, sowie Garnituren, Kragen, Manschetten empfiehlt in großer Auswahl 3383)__>/• C1h. Retter. Alle Sorten Oelfarben, dick, sowie zum Anstrich fertig, schnell und hart trocknend, Petersburger Möbellack^ Gg. ll ith. lleiitig. Markt 8. Eisenlack, Seccatif, Leinölfirniß, Fußboden Anstrich, Fußboden-Leck, Damarlack, Copallack, empfiehlt in besten Qualitäten die Material- (1865 und Farbwaaren-Handlung von Wermiethungen. 3407) Eine kleine Wohnung zu ver- miethen. K. 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Damit sind gegen 220 Menschen obdachlos geworden und haben, da beinahe Nichts gerettet werden konnte, sämmtlich fast ihr Hab und Gut verloren. Fast sämmtliche Abgebrannten sind nicht in wohlhabenden, die allermeisten in armer Verhältnissen. Die Gemeinde gehört zu den mindest wohlhabenden des Dillkreises und hat, da sie in der Güter-Consolidation begriffen ist, sehr beträchtliche Schulden aufnehmen muffen. Es bedarf dringend der Hülfe auch aus weiteren Kreisen, wenn nicht bittere Noth und Elend in vielen Familien für lange Zeit eintreten soll. Das unterzeichnete Comite wendet sich an die Barmherzigkeit und Mtld- thätigkeir Derer, welche im Stande sind, zur Linderung der so schweren Noth ihrer Mitmenschen in Wissenbach Etwas beizutragen, und bittet dieselben herzlichst um Zusendung von Gaben, mögen dieselben auch nur gering sein können und bestehen, woraus es sein mag, wenn sie nur für die Beschädigten zu verwenden oder zu verwerthen sind. Zur Annahme von Gabrn jeder Art Namens des unterzeichneten Comitö's ist der Herr Bürgermeister Weber zu Wiffenbach — Poststation Dillenburgs — und zur Annahme von Geldgaben auch der unterzeichnete Pfarrer Spieß zu Frohnhausen — Poststation Dillenburg — bereit. Die Zuweisung und Vertheilung der Gaben wird durch das unterzeichnete Comitö erfolgen. Wiffenbach, den 9. Mai 1879. Das Comite für Unterstützung der Abgebrannten ?u Wiffenbach: von Oven, Königl. Lai.dr.uh IN Dillenburg. Freytag, König!, c. Amtmann das. Spiest, Pfarrer tn Frohnhausen. Wengenroth, Lehrer. Weber, Bürgermeister. Nickel, Lehrer. Wilh. Henrich, Heinrich Henrich, Johs. Konrad Bastian, Feldgericktsschöffen. Ferdinand Müller, Heinrich Karl. Kunz, Heinrich Weimar, Gemeindevorsteher. Bürgerclub. Tanz - Unterhaltung am 18. Mai. 3403)__________________Anfang 8 Uhr.___ Xjindner’s Sommertheater. (Lony's Bierkeller.) Sonntag den IS. Mal tS?f> : Zuc Eröffnung der Bühne! Prolog, gesprochen von Frau Kentler-Häser. Hierauf: Junge Männer — alte Weiber, Lustspiel in 2 Acten- Dem fo.pt: Eine Sitzengebliebene! Soloscene mit Gesang. (Erstes Auftreten des Herrn Banzer vom Allemania-Theater zu Frankfurt.) Darauf: Der Präsident, Lustspiel in 1 Act. Anfang 8 Uhr. — Kasscnöffnung 7 Uhr. Entree ä Person 40 Pfg. Rcservirte Plätze 60 Pfg. Für Familien: Dutzendbillets das Dutzend 4 Rcservirte Plätze das Dutzend 6 «X sind bei Herrn Gustav Gerhardt, Schulstraße, zu haben. Restauration. = Ein feines Glas Lagerbier. — Diverse Meine. — Mai-Bowle. — Kalter Ausschnitt — Marinirte Psch-Delicatelfen. 3417) Achtungsvoll Fritz Lindner. Burgruine Staufenberg. Herrn C. Krauffe. (3365r Entree 35 Ffg. Anfang */24 Uhr. 3388) Geld - Cours. Arten Uhren. Verantwortliche Redackton: A. Scheiß da. Reparaturen an Uhren und Musikwerken werden schnell und billig ausgeführt von (238 Rob. Hartmann, Uhrmacher, Lindenplatz 9tr. 30. An- und Verkauf aller Lieferung und Repara- Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes: J. Hanstein. 3421) Für die mir bei dem mich betroffenen Brandunglück so rasch geleistete Hülse sage ich der verehrten Nachbarschaft f)icr= durch meinen herzlichen Tank.C. Fr. Semmlen Die Mitglieder der Gcwerbebank zu Gießen, eingetr. Genossenschaft, werden zu der Montag den 19. Mai c., Abends 8 Uhr, im großen Saale des Cafe Leib dahier stattfindenden 20. oröentfidjm ^(’iirrtilncrlaininlunfl ganz ergebenst ein eiaden und, bei der Wichtigkeit der zur Verhandlung kommenden Gegenstände, gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Gießen, den 15. Mai 1879. — Druck uxb Verlag bet Brübl'schen Univ.-Druckerei (Ur. Chr. Pietsch) in Gießen. Hierzu ein zweites Blatt. 20-Francs-Stücke . . . do. in l/z . Englische Souvereigns . Russische Imperiales - Holländische ft 10-Stücke Ducaten ..•••• Dollars in Gold - • • Zoologischer tiarieihiiFraiikfinia.n. Donnerstag den 22. Mai (Himmelfahrtstag) Vormittags von 7—12 Uhr Sonntag den 18. Mai: flroßes JlüfiltMoncerl ausgeführt von dem Musikcorps des 2. Großh. Hess. Infanterie- Regiments Nr. 116, unter Leitung des Capellmeisters turen von Thurmuhren. _ Wohnungsveränderung. Meine Wohnung befindet sich Neuenweg Nr. 139 bei Frau I Schocker Ww. 3426) Schneider Frei. 3106) Ein Junge, der Schreiner werden will, kann eintreten bei Adolf Hoß. ist der Eintrittspreis per Person auf 20 Pfennig ermässigt, DOn 71/2-9 Uhr findet FRÜH-CONCERT, ausgeführt von der Kapelle des Gartens statt- * Vorstellung der Indianer aus Canada von 8—10 und von IOV2-I2 Uhr. Eintrittspreis dafür 20 Pfg. per Person. Non 12—1 Uhr bleibt der Garten für Jedermann geschloßen. (3393 (H. 61162) Der Verwaltungeratli. I Reisende gegen festes Gehalt und hohe Provision für sofort gesucht. Gefl. Off. unter L. K. 10 an die Exved. d. Bl. JC A- 16 20-24 16 20-24 20 35—40 16 71-76 16 65 9 54-59 4 17-20