Dienstag, den 18. März 187® LR AnM - unö Amtsblatt füt itn Kreis Gießen Nedarttonsbureaur I ExpedittsnSbureaur / Schulstraße ». 18. ls auf Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. lt, von tf. 30. ».14. onfir [iutn dtlkilll ^ßauM, e n ;eu, •en, ,ev, « ttütiS bdlV irtW w.t ton- x Or. P m»/ Machen frr lität und in nßer votigi« mgsrrklimjj! brjrünOtn * ntrr« schm » Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohü. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 15. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben cllergnädigst geruht: Am 6. März dem Königlich Preußischen Generallieutmant und Com- wnbeur der 16. Division, v. Wichmann, das Großkreuz des Verdienstordens ÜhlüppS des Großmüthigen zu verleihen. »S d^kend, nach gründlicher Selbstprüfung diesen Tag zu begehen. Am Bußtage selbst wollen Sie gebührender Maßen zu Buße, Glauben und Heiligung ermahnen, aber auch Auf tue reichen L.roftquellen des Evangeliums die Bußfertigen Hinweisen und anhalten in gemeinsamem Flehen um den ferneren gnädigen Schutz und Beistand Gottes, der uns Alle juiH wahren Heile führen wolle durch Jesum Christum, seinen Sohn." Berlin, 15. März. Der Kaiser hat den gestrigen Tag in gewohnter Thätigkeit hingebracht und die Nacht recht gut geschlafen. Der Husten hat gänzlich, die Schmerzen an der rechten Seite haben beinahe ganz aufgehört. Die Anschwellung der Hüfte zeigt keine wesentliche Veränderung. Berlin, 15. März. Reichstag. Die internationale Convention bezüglich der Abwebr- maßregeln gegen die Pest wirb in dritter Berathung ohne Debatte genehmigt. Bei Berathunq des Gesetzes über den Schutz der Vögel befürwortet Fürst Hohenlohe-Langenburg zweite Lesung im Plenum, Windthorst (Meppen) Verweisung an eine Commission. Präsident Hofmann er lautert den Entwurf. Richter (Meißens spricht gegen die Commissionsberathung Das Haus beschließt, dk zweite Berathung im Plenum vorzunehmen. Es folgt hiernach die zweite Be- r«thung des Etats. Bei den Positionen Zölle und Verbrauchssteuern erörtert Richter (Hagen, das gegenwärtige Zollsystem, welches mehr schutzzöllnerisch sei als freihändlerisch Redner untersucht die Ursachen des Darniederliegens der Industrie, verweist auf die Gründungen der Ueber- produetion, die Wirkungen der Bessemerstahl-Fabrikation und meint, ohne das bestehende scbutz- zollnerische System würde die Calamität weniger intensiv sich'gestaltet haben. Die Rothlage der Eisen-Industrie hänge nicht mit der Aufhebung der Eisenzölle zusammen. Die Anschauung der industriellen Kreise über das Programm des Reichskanzlers habe sich schon sehr geändert. Das ganze Programm würde aussichtslos sein, wenn man nickt die Landwirthe dafür tn- teressirt hätte. Redner polemisirt gegen Kardorff, der früher einmal für Aufhebung der Mahl- und Schlachlsteuer und gegen die Vertheuerung von Fleisch und Brod durch Zölle sich ausgesprochen babe. Tie Vertheidiger der Getreidezölle befolgten die eigentümliche Taktik, die Gelreidezölle als^dortheilhaft für Produeenten und Consumenten darzustellen. Als Kampfmittel konnten Die Getreidesolls auch nicht benutzt werden. Redner kommt schließlich auf die Briese des Reichkanzlers an Landwirthe zu sprechen und meint, dieselben seien ein schlimmerer Appell an den Egoismus, als die Arbeiterbriefe Lassalle's. v. Kardorff wendet sich gegen die letzten Ausführungen Delbrücks und behauptet gegenüber Richter, das Programm des Reichskanzlers gewinne nicht nur in industriellen Kreisen, sondern im ganzen Lande forwahrend neue Anhänger. Er^würde der Vertheuerung von Rahr- ung6miti(v. nicht zustimmen, wenn man nicht vom Volke ein Aequivalent durch die Erweiterung des Arbeitsmarktes böte. Sollten die Schutzzölle nicht die erwarteten Wirkungen im Interesse des gesammten Vslkswohls haben, so werde er gerne zur Wiederherstellung der gegenwärtigen Zustande die Hand bieten. Delbrück antwortet Kardorff: Er halte seine frühere Behauptung aufrecht, daß seit 1865 die erheblichste Vermehrung des Baumwollverbrauchs in Deutschland stattgefunden. Was von Baumwolle gelte, sei auch bei Wolle der Fall. Sonnemann führt aus baß die Lage der Weberei und Spinnerei in Frankreich trotz der Schutzzölle keine günstige sei Sonnemann bekämpft die schutzzölln.rischen Bestrebungen und betont/ daß die Schutzzölle eine Vermehrung des Papiergeldes und Repressalien des Auslandes nach sich ziehen würden. Rickter (Meißen) erklärt sich gegen Getreidezölle und für Aufhebung der Differentinaltarife, von Unrub gegen Schutzzölle. — Nächste Sitzung Montag. Berlin, 15. März. Den Abendblättern zufolge bot die Regierung den Commiffarten der Berlin-Potsdamer Bahn als Grundlage für die Verkaufsverhandlungen 4 pCt. in abgestempelten Actien. Die Commiffarten nab- men dies Angebot ad referendum. — Die „Nordd. Allg. Zrg." bezeichnet die Mtttheilunz der „Italien. Corresp." von einem Schreiben des Kaisers an den Papst anläßlich der Ansprache des Letzteren an die katholischen Journalisten für vollständig grundlos. Berlin, 15. März. Zur Entlastung des Reichsbudgets um beinahe 31 Mill. Mk. wird in einem hiesigen Blatte von fachkennertscher Feder der Vorschlag zur Einführung des Instituts der Zweijährig-Freiwilligen gemacht. Die betr. Nummer dieses Blattes circulirte im Reichstage und der Vorschlag, welcher die Wehrkraft und Schlagfertigkeit des deutschen Heeres durchaus nicht beeinträchtigt, ist von vielen Abgeordneten nicht unbeachtet geblieben. Derselbe befürwortet die Errichtung eines Militär-Instituts nach dem Muster jenes der Einjährig-Freiwilligen mit einer zweijährigen Dienstzeit. Die Zu- laffung zu dieser Dienstzeit soll ebenfalls von einer durch ein Gesetz näher zu bestimmenden Bildungsstufe — etwa die der Quarta der Gymnasien — abhängig gemacht und mit der Verpflichtung verbunden werden, daß der betr. Dienstpflichtige sich während der Dauer seiner Dienstzeit selbst besolde, während alle anderen Bedürfniffe ihm vom Staate geliefert würden, wie jedem Wehrmann — zum Unterschied von den Einjährig-Freiwilligen —. Die Selbstbesoldung auf zwei Jahre wäre von jedem zur zweijährigen Dienstpflicht Berechtigten in Höhe von 180 Mk. vor Antritt seiner Dienstzeit bei der Regierung etnzuzahlen; diese Summe würde er in Gestalt seines Soldes während der Dauer seines Dienstes gleich den gewöhnlich dienenden Mannschaften (2 Mk. 50 Pfg. für je 10 Tage) zurückerhalten. In dem Vorschläge wird angenommen, daß das vorläufig heranzuziehende Contingent Der Zweijährig- Freiwilligen auf ein Zehntel des stehenden Heeres mit 40 000 Mann zu veranschlagen sei und daß durch die neue Einrichtung vorläufig 30,804,000 Mk. am Militärbudget gespart und in gleicher Höhe das Budget des deutschen Reiches entlastet werden könnte. — Die „Voss. Ztg." schreibt: „Präsident v. Forckenbeck beabsichtigt, gegen dm 4. April die Sitzungen des Reichstags auf 3 bis 4 Wochen bis gegen Ende April zu vertagen, da die wichtigen Zoll- und Steuervorlagen kaum vor Ostcrn an den Reichstag gelangen werden. Inzwischen sollen bis Ostern im Reichstage noch erledigt werden: der Reichshaushalts. Etat, die Gebührenordnung für Rechtsanwälte, deren en bloe-Annahme für sicher gilt, das Nahrungsmittelgesetz, die Rechtfertigungsschrtft über den kleinen Belage- rungszustand, der elsässische Verfaffungsantrag." ZU W ischt, litt11 * re$t Iji „.*«*** — Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute Seine Zivßherzogliche Hoheit den Prinzen Heinrich, welcher sich zur Uebernahme der Hroßherzoglich^n (25.) Division meldete. Darmstadt, 15. März. Die zweite Kammer lehnte den Jöckel'schen lnirag, die Gehalte der Hülfsgerichtsschreiber auf 1800 Mk. zu erhöhen, ab, t-Blligte dagegen mit allen gegen 5 Stimmen die für die Amtsgerichte Nau- (1m, Lich, Laubach erforderlichen Mittel. (N. H. V.) Darmstadt, 15. März. In der heutigen (23.) Sitzung der zweiten Kammer linehmigte dieselbe den Antrag des Ausschusses a. zu Besoldungen und andere persön- i che Ausgaben zu Pos. II. Landgerichte, unter Absetzung von 1500 Mark an den für lieferet ersten Staatsanwälte von der Regierung angeforderten Besoldungen, den jähr- shm Betrag von 324,180 M. für 2/2 Jahr, das sind 62,500 Mark ™ Ganzen oder rund 20,833 Mark im Durchschnitt für 1 Jahr der Finanzperiode ; M—82 definitiv zu bewilligen. Der Antrag des Abg. Dittmar auf Gewährung der Mehalte und Gehaltszulagen lediglich nach dem Dienstalter, und der Antrag des Abg. fertt11 l,ttrieie"lSchröder, Funktionszulagen auch nach dem 1. Oktober 1879 und für die ganze Budget- . \-ot#rPP ?'"iSrnn, (il(j ^zausschuß der- °”23. Xnnfc Brandm-lr- Anklage zurück, an den Rand des bu Form des ge, liner Versammlunj 13 März, AbM. unglücklicher ^ten zufolge noch von gGgkn Morgen noch M zu werden. Do? -rzweislunz des Bolles fln Wind anhob, vei- ° btt verhänznißvollen f gegenüber, so lange it Habe von Lausenden 'n Breschen gelegt und nßopft. Erst als der ig brach, gab General ; der Unmöglichkeit de? 1 zur Flucht auch sie | ■ kam, begannen sofort Damme zurückgekehrt, af der Landstraße und : mit Hausrath, viele ।tltgtntn Stadttheilen , mtintn gehörigen en ab und zu Noth- ■ t lobte weiter und nM war bw ganze o\t, dir Wüt n> j jx6?tttt das Äak brr 15'M) Hauser kÄlftii Ziffern lassen ich H ,ele Einwohner «i.ien n, jedoch viele W (l< AettunqsmannsG sich bas Gekrache w che derselben rettena een, bis Rettung ^ wo sie mittels W- i" ,,'nkn gn*1”' ■Tt FtStyS &&£ tim' Ä t -de virile m «evo'd i sähne p OberhesMe Eisenbahne«. 1686) Mit dem 20. d. Mts. gelangt zu dem Ausnahmetarif für den Transport von Bau- und Nutzholz zwischen Stationen der Bayerischen Staatsbahn einer- und Stationen der Frankfurt-Bebraer u. Oberhessischen Bahn andererseits vom 1. November 1878 der Nachtrag I. zur Einführung. . Derselbe enthalt unter Anderem Tarrs- sätze für den Verkehr mit der bayerischen Station Sandbach, Exemplare 5 ßnd bei den Expeditionen und unserer Drucksachenverwaltung käuflich zu haben. „ Gießen, den 14. März 18,9. Großherzogl. Direction. Mohn. Holzversteigerung. Montag den 2«. Märjl..J., von Vormittags 9 Uhr an, M sollen in dem Climbacher Gemetnde- wald, Distrtct Thal, nachverzetchnete Holzsorttmente versteigert werden: 5 Rmtr. Buchm-Scheitholz, 1 „ Eichen- „ 2 „ Aspen- „ 2 „ Eichen-Knüppelholz, 5 „ Nadel- 4 „ Buches-Stock, 14 „ Nadel- „ 250 Stück Buchen-Wellen, 470 „ Eichen- „ 1800 „ Nadel-Welle«, 42 Eichenstämme von 15—40 Ctm. Durchmesser und 4 — 13 Mtr. Länge mit 18,10 Cbm., 95 Nadelstämme von 15—31 Ctm. Durchmesier und 4—12 Mtr. Länge mit 22,99 Cbm., 9 Nadel-Derbstangen von 9 — 14 Ctm. Durchmesier und 5 —8 Mtr. Länge mit 0,49 Cbm. Die Zusammenkunft ist im Distrtct Thal bei Rr. 1. Climbach, am 17. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Climbach. 1689) Stein. Holzverfleigemng in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 25. März soll in den Districten Schwarzwald, Mühlberg und Graudorn nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Buchen 4 232 118 6350 Eichen 10 11 H 80 Nadelholz 2 1 49 1660 ferner: 14 Eichenstämme mit 4,88 Cbmtr. Inhalt, darunter 3 von 45—47 Ctm. Durchmesier u. 5 —8 Mtr. Länge, 114 Eichen-, 41 Buchen- und 228 Fichtenstangen. gusammenkurst Morgens 9 Uhr auf der alten Gießener Straße am Schwarzwald. Sich, den 17. März 1879. 1702) Wtmmeuauer, Forstrath. Gut asiortirtes Lager wollener Strickgarne — ein rein gekämmtes Garn — per Pfd. schon zu «M. 2 89, bei Theodor Hüchler9 913) Seltersweg 79. Allgemeiner Anzeiger. Hohversteigerung im Gemeindewald Hausen. Die am 11. d. Mts. im Gemeindewald Hausen abgehaltene Holzversteige- rung ist nicht genehmigt und kommen darum Freitag den 21. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, nochmals zur Versteigerung, im District Bekertswald und Bruch: 60 Fichtenstämme von 15—26 Ctm. Durchmesier, bis zu 18 Mtr. Länge — 16,16 Cbm. 799 Fichtenstangen von 4—14 Ctm. Durchmesier, btS zu 18 Mtr. Länge, — 58,2 Cbm., 27 Rmtr. Eichen- u. Nadelknüppel, 39 „ Nadelstock, 2000 Buchen-Durchforstungswellen u. 2650 Nadelwellen. Der Anfang ist im Distrtct Bruch beim Wegweiser am Vtctnalweg von Hausen nach Annerod. Hausen, am 17. März 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Hausen. 1697)_______Dern.___________ Versteigerung von Arbeiten und Lieferungen. Donnerstag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen von unterfertigter Bürgermeisterei nachfolgend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen zum Neubau einer Kirche in Annerod öffentlich in Accord vergeben werden: «X 1) das Fahren von Bruchsteinen, veranschl. zu 3013,50 2) das Setzen derselben, veranschl. zu 287,-*- 3) Lieferung von Mauersand, veranschl. zu 1242,60 4) Sandmeffen, „ „ 65,40 Auch werden vor dem Termine noch Offerten über Lieferung von Bruchsteinen loco Bruch entgegen genommen. (1671 Annerod, den 14. März 1879 Großh. Bürgermeisterei Annerod. Holzversteigerung. Freitag den 21. März d. I., von Morgens V2IO Uhr an, sollen in dem Langsdorfer Gemeindewald, Dtstrict Stockweier, folgende Holzsortimente versteigert werden: 92 Ftchtenstämme von 15—32 Ctm. Durchmesier, von 9—17 Mtr. Länge, 345 Kiefernstämme von 15—38 Ctm. Durchmesier, von 5—16 Mtr. Länge, 222 Fichtenstangen von 5—8 Mtr. Länge, 1456 Kiefernstangen von 5—10 Mtr. Länge. Langsdorf, den 11. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. 1591) Köhler.___________ 1495) Ein Garten oder 1 Stück Grabland, ca. V» Morgen groß, zu pachten gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl._______________________ la. Thüringrr Sauerkraut, ä Pfd. 10 Pfg. 1587) laouis Hör mann. Bekanntmachung. 1688) Nächsten Freitag den 21. und Samstag den 22. März, jedesmal 8 Uhr Abends, finden Generalversammlungen des Credit- Vereins zu Heuchelheim (eingetragene Genoffenschast) im Saale des Philipp Kröck zu Heuchelheim statt. Tagesordnung den 21. März: Abhör der Rechnung von 1878. Betreffend ältere Rückstände. Die Geschäfts- Instruction des Vorstandes. Ertheilung einer Decharge des Vorsitzenden von 1878. Vertheilung einer Dividende. Gleichstellung des Zinsfußes. Caution des Rechners. Tagesordnung den 22. März: Wahl des Rechners auf 3 Jahre und Bestimmung der Decharge desselben. Heuchelheim, den 17. März 1879. * Her Vorstand. C. 90. Wolkengasse C. 90. 1714) Der Ausschuss. Irische Hechte und Backflsche treffen heute ein. (1699) Gff. lliih. ffeinig. standeS" statt. Um zahlreiche Betheiltgung wird gebeten. 1690) Meine ganz ächten Offenbacher Pfeffernüsse, sowie das beliebte Magenbrod nebst gebrannten Mandeln bringe meinen werthen Kunden wieder in empfehlende Erinnerung. Stand auf dem Markt mit meiner Firma. Jean Ur II’, Conditor, aus Frankfurt a. M. In der Wolkengafe ist die neue Herberge. Wie von Fiedberg aus bekannt gute saubere Betten, billige Preise, freundliche und reelle Bedienung, und lade ein reisendes Publikum zum Besuche freundlichst ein. E. Schramm, Todes - Anzeige. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unsere unvergeßliche Gattin und Mutter, Schwester und Schwägerin Eleonore Gerhard, geb. florn1 im Einhorn, nach langem schwerem Leiden im 33. Lebensjahre Samstag den 15. d. M., Abends 10 Uhr, dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Steinbach, 16. März 1879. 1696) Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Mittag 1 Uhr vom Sterbehause (Einhorn) statt. ______________ WsKMldungsverein. 1712) Dienstag den 18. dss., Abends 8 Uhr, findet im Saale der Bram msichen Restauration ein Vortrag des Herrn Professor Dr. Bratuscheck über „Befreiung des deutschen Arbeiter- Turnverein. Die auf den 19. d. M. anberaumte Generalversammlung kann, eingetretener Hindernisse halber, erst Mittwoch den 26. d. M., Abends 8 Uhr, auf dem Lahnstein abgehalten werden. 1691) Der Vorstand. Bum Vesten des hiesigen Alice-Vereins für Krankenpflege und einiger bedrängter Familien wirv der Gesangverein „Sängerkranz“ auf mehrfach geäußerten Wunsch Mittwoch den LS März, in Wenzel’s Saal bau nochmals zur Aufführung bringen: König Wullriscliing und sein Hof ö ober Sturm- Carl (1645 Neustadt 54. 1Z03) 1684) Der erste Stock und Mansarden- logis meines Hauses zu vermiethen und gleich zu beziehen _ PH Morgel, Krofdorfer Weg. denn Wo ist reicher Elternsegen, Der den Kindern Häuser baut, Auf die unter Sturm und Regen Gottes Sonne niederschaut? Wo ist groß der Kinder Erbe, Seligkeit in dem Gewinn, Die das Rauhe, Bittre, Herbe Fühlen lehrt mit festem Sinn? Da, wo Schätze golden blinken, Und der Freudenbecher kreist, Sollte dem der Segen winken, Den das Schicksal erben heißt? Wo der Wohlstand durch Betrügen Zu des Reickthums Höhe steigt, Und die Scham vor frechem Lügen Nimmersatter Habsucht weicht. Weiters Hain.__ Grabkreuzc, roh u. vergoldet, in großer Aus wähl empfiehlt (1680 Carl Hensel* Jeilgebotenes. 1679) Ein vollständiger Wagen und eine Chaise nebst Pferdegeschirr billig zu verkaufen. Näheres in d- Exped. d. Bl. Todes - Anzeige. 1701) Heute verschied nach 8tägigem Krankenlager der Großh. Bürgermeister Hess ?u Münster. Dies seinen zahlreichen Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige. Münster, den 15. März 1879. Die Hinterbliebenen. Der umgeänderte Hundschuh. Große romantisch-komische unv lyrisch-plastische Ritteroper mit Gelangen, Cboren Märschen und Tanzen ,n 2 Acten von Wtlh. Anfamr Abends 8 I hr Entree Mk. I,o0. Der Eltern Segen. Gieb mir, o Sohn, Dein Herz. — Gebt mir, meine Söhne, Eure Herzen, und laßt Euren Augen meine Wege wohlgefallen; Todes-Anzeige- Statt jeder besonderen Anzeige, Verwandten und Freunden die Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsre Tante Iran Christiane Hörring nach langem schwerem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Frau Faber Wittwe, 1716) nebst Kinder. Die Beeidigung findet Dienstag, Nachmittag 3 Uhr, vom Sterbehause, A. 138 Wallthorstraße, start. Anfang Abends 8 i hr , Verkaufsstellen f-r Billets ä I Mk. (Tertbücher ä 15 Pf.) bei .den Herren Cb. Fetter (Kreuz), Wenzel (Seltersweg), Willi. Hudolph. (Neuenweg), uud Daniel Heil (K.rchcnplatz). Meltauration nur ui den Mibenlocahtatrn. Um Jrrthümern vorrubeugen, wird noch bemerkt, daß Jedermann Zutritt hat _______° . 'f^++++++4b^+ W++4"++4’ * V J Rur Scbulstraße 21, im Laden des Herrn Dr. Dornseiff. j 4* 1692) Hut mit dem arosten Lager, bestehend aus: x 5 coninSetten ■len-en-Änzügen, Frühjahrs- unb Sommer - Ueherzieheru, + + Jacquets. Joppen, Hosen, do. mit Westen, schwarzen Anzugen unb J t fiiosen mit Westen, Binaben-Anzügesi etc., f T rasch zu räumen, soll zu jedem nur annehmbaren Gebote verkauft werden. j " ’ ilur kurze Zeit Schulstrasse Äl, im laben bes Herrn Ilr. Horn sei«. X Wo der Sinn, zur Welt gewendet. Dient der Eitelkeit, dem Schein, Und des Geistes Würde schände, Soll der Erbe glücklich sein? Wo sich die Gemüther trennen Unter Bitterkeit und Streit, Soll das Kind sich glücklich nennen, Wenn es einst zu erben Zeit? Nein, nur da, wo ächte Tugend, Gottesfurcht und Brudersinn Von den Alten erbt die Jugend, Ist beglückend der Gewinn. Das ist reicher Elternsegen, Der den Kindern Häuser baut, Auf die unter Sturm und Regen Gottes Sonne niederschaut. (168? H. Erb IV. Verantwortlich' Rcd.cti-n: « Sch-yda. — Druck und Verlag der Brühl'sche» Unin.-Druckcret (»r. Lhr Viktsch) in Gi-ß-u Theater in Giessen. (Cafe Leib.) Dienstag den 18. Marz Letztes Auftreten des Athleten und Gymnastikers Herrn Antoni Mariani. „Corde Volante“, oder: „Die Fliege der Luft“, ausgeführt von Herrn A. Mariant. Hierauf: Eine Taffe Tbee. Lustspiel in 1 Act von Drostt. Hierauf: „Ituhlpyramide", auf 8 Flaschen, 2 Tischen und 3 Stühlen ausgeführt von Herrn A. Marrant. Alsdann! Becker s Geschichte. Liederspiel in 1 Act von I a c o b s o h n. Zum Schluß: ..Olympische Spiele^ ausgeführt von Herrn 21. 99? a y t an u Kasseöstnung 7 Uhr. - Anfang Uhr. 1707) Ole llireetitn. “1621) Ich suche Jemand zur Führung der Haushaltung. m . .. Friedrich Berg, Brandgaste. 17U9) Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermielh n und per 1. April zu beziehen Chr. Frutig, Asterweg 1705) Eine Werkstätte zu vermiethen. ____________________Maigasse C. 14,5. 1708) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Wallthorstraße Nr. 137 Süsse Braibückioge empfiehlt (1704 Gg. Wilh. Weidig. Brillen, Zwicker, Lorgnetten empfehle stets in großer Auswahl. Reparaturen werden schnell unb gut gemacht. (1682 W- Lony, Ecke der Kaplans- u. Reichensandstr. Fuftbodenanstrich. Fustbodenlack, sofort trocknend, Leinölstceatif, zum Etnölen, Oel- farbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt (1713 Fmll Fischbach. Täglich frische frankfurter Würstchen. Restauration Kamp, Wermiethungen. 1715) Ein kleines Familienlogis, zwei Zimmer rc. im Hinterhaus, zu vermiethen. I. Schmücker, Marktstraße D, 219. 1683) Ein mödlirtes Zimmer für einen Einjährigen zu vermiethen. ____________Feldwebel Seim. 1687) Mansardenlogis zu vermiethen. C. Herbert, Nahrungsberg. 1667) Den 2^Stöck meines Hauses zu vermiethen. „ _ r Georg Stühler, Grunbergerstraße. 1488) Der seither von Herrn Gericke innegehabte Laden und Wohnung ist vom 12. Mai d. I. ab anderweit zu vermiethen_____Zul* B^ch, Seltersweg. 1165) Das seither von Herrn Fabrikant Georgi bewohnte Logis ist per 1. Juni anderweit zu vermiethen. ________Karl Bergmann, Gartfe Id. 1603) Em größeres u. kleineres Logis zu vermiethen. Heinz erling, Riege lpfad 1470) Der untere Stock in meinem Hinterhause, sowie Mansardenwohnung im Vorderhause zu vermiethen. Carl Haas, a. d. Actienbrauerei. 1698) Der 2. Stock meines Hauses (6 Zimmer mit Zubehör) per 15. Juni zu vermietben.__Emi l Pistor. 1695) Kleines Logis an der Haupt- straße vermiethet „ t _______W. Kohlermann, Neustadt. 864) Ein Familienlogis zu vermiethen. _____________Julius Wallach. 1471) Ein mödlirtes Zimmer zu vermiethen bei Loder Ww , Neuenweg 194. Vermischte Anzeigen. 1694) Maschinennäherinnen, auf Weißzeug geübt werden gesucht von Frl. C. Sack, Reichensand 0. 123. 1693) Ein braves Dienstmädchen wird per 25. März gesucht. Frau Otto Kempff, Wallthorstr. 198. 1 Wärter. Für die chirurgische Klinik des aca- demischen Hospitals dahier, wird ein Wärter zum sofortigen Eintritt gesucht. Auffübrungsatteste werden verlangt. Die Hospitalverwaltung. 1706) Zwei bis drei Realschüler können Kost und Logis erhalten. Wo? sagt d. Exped. d. Bl. ____ 1710) Ein mit den nöthigen Schulkenntnissen versehener junger Mann findet bei uns Sülle als Lehrling. webrübrr Hornberger Ls Sohne. Zum Gambri n u s. Dienstag den 18. März: großes Koncert der Gesellschait Jean Müller sen. Komische Vorträge, amgeflilirt von Herren und Damen der Gesellschaft. Aufing V28 U § r- i711) Entree frei. Lehrlings mit guten Vorkenntnissen sucht 1477)____________N. Chr. Epruck. “ 1582» Eine Kaute Dung unentgeldlich abzugeben. Nähere- 0. 104__ 1654) Ein älterer Mann sucht in einer Bäckerei oder Oeconomie dauernde Beschäftigung, auf Lohn weniger reflectirend. Näheres Gartfeld 121. 1 Hl. 66‘ SxprdittsttS Darwstc 3abre 1878 ha zil'jchen Psarrä N- Ä Dem Jahre 18”’ geben unserer e gegen Gott müs geit küchltchen höiden und die I Jen Segen des ! deshalb auch l kirchliche und r manchen Herzet zeweckt, welchf dorgenen fitüid Allem, an dem ehrwürdigen K> 1 viele Seelen ei und das ernste Vene Stäi de g abtanten tonn trägt gewiß je | 'der am Ende ist, konnie bat lichtest der M> ! Diacht in Noll lllche Familie ai Gottvertrauen. Veffernng der gehen, wenn : vären, welche ZLS; 5^ ®,e ! ■«SS ।