es Mdchea aus irb t tHung ge- Jfrflti. Offerten fnaßtl, Gilbet zu tauten ge- iwirtbjchast bei ck wäre mittel- Näheres in der etter sucht Max $ schwanen °k d„ ’ttltn. lnuat 1879 Vortrag iießdeu Ö>O» ^°be ich v^onnerffag) 'Ken l'OÜl'Qß in balttn. ® ?raph enem, Gesunge- "umen, Ti-om- ® , eine Melodie tw*jy , ueiit«1 । wirft« , „ InrfW - iB- <*s >s ‘7 d v -»s5 o Z-S^L z- 1 # W v 2 «r>5 Giesst«. Ä"“. Moneioeni)' st* «»•««£![ jrt ton 6«^- «trfauf zu kkber'schku "«elMk. ^'MSUHr. Fenner. r/e chten, Lieh kauft • Preisen. (217 Kuller, fltwn Braunfels. v. Starck. 1. 2. 3. 4. 5. h ^Art^i kel 5. Sobald ein Kind unter sechs Jahren in eine fremde Gemeinde in entgeltliche Pflege gegeben wird, haben die Eltern außerdem von dem wirklichen Wegzuge desselben ihrer Orlspolizeibebörde binnen 24 Stunden persönlich oder schriftlich die Anzeige zu machen. Wer irgend ein ortsfremdes Kind im Alter unter sechs Jahren in Pflege bet sich aufnimmt, hat binnen gleicher Frist und in gleicher Welse Dasselbe frei seiner Ortspolizeibehörde sowohl anzumelden, als auch bei Beendigung der Pflege oder zeitweiliger Unterbrechung derselben, unter Angabe, wohin -as Kind verbracht wird, abzumelden, beziehungsweise den Tod anzuzeigen. . Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften unterliegen einer Geldstrafe von 2 bis 30 Artikel 6. Die Umwandlung der auf Grund des gegenwärtigen Gesekes verhängten uneinbringlichen Geldstrafen in Hast erfolgt nach Maßgabe des Art. 2, Ziffer 5, des Gesetzes vom 10. October 1871, betrtffenb den U-b-rgang zu dem Strafgesetzbuch für das deutsche Reich. Artikel 7. Der zweite Absatz des Artikels 86 des Polizetstrasgesetzes ist aufgehoben. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrtst und des beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 10. September 1878. (L. 8.) LUDWIG- Bekannt m a ch n n g. Betreffend: Gesetz, den Schutz der in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren.! Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß die Bestimmungen des über obigen Gegenstand unterm 10. September 1878 (Regierungsblatt Nr.. 20 von 1878) erlassenen Gesetzes nicht eingehalten werden. Wir sehen uns daher veranlaßt, das Gesetz seinem g-Jammhn Inhalte nach mit dem Anfugen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß wir die strengste Aussicht über die Aufrechterhaltung der gesetzlichen Bestimmungen angeordnet haben und -jefce Zuwiderhandlung zur Anzeige gebracht werden wird. Gießen, am 15. Januar 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Fresenius. Gesetz, den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen Kinder unter sechs Jahren betreffend. LUDWIG IV. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein re. w. Wir haben Uns bewogen gefunden, mit Zustimmung Unserer getreuen Stände zu verordnen und verordnen hiermit wie folgt: Artikel 1. Wenn em Kind, außer im Wege der öffentlichen Armenpflege, vor vollendetem sechsten Lebensjahr bei Lebzeiten entweder der beiden Eltern oder eines Elterntheils oder — falls das Kind unehelich geboren — seiner Mutter, außerhalb der elterlichen Wohnung gegen Entgeld in Verpflegung gegeben werden soll, so bedarf es hierzu der vorgängigen Genehmigung d Arbeitskarte beantraat wird die Vorlage einer Gebnr,surkunde (Geburt--, Tauf-Scheines) stets erforderlich und 6wiwlid) der Schulderhältnisst der 12 - 14jährigeu Arbeiter eine Erklärung des Vorsttzeudnr des zuständigen Schulvorstands darüber beizw w Kind während der bevorstehenden Beschäftigung zu besuchen, sowie welches die Tage und Stunden find, an Welte^bemetten'^wir^dFdk Arbeitsbücher für di- dahier beschäftigten gewerblichen Arbeiter (Gesellen, Gehülsen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter) von Unter Bkzug77Ee"!n^mffe're »fiXp»”’ 20. v. Mts. werden die Arbeitgeber und Arbeiter tn Kenntniß gesetzt, daß die Arbeitskarten und Arbeitsbücher eingelrvffen find und deren Aushändigung nunmehr beginnen kann. Wir sehen uns veranlaßt, hierbei ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen, daß die Ausstellung der Arbeitskarten oder Arbeitsbücher auf Antrag oder mit Zustimmung des Vate.s oder Vormundes erfolgt, ,st die Erklärung des^ Vaters n^cht zu beschaffen, so ist dieselbe durch die Großherzogltchc Bürgermeisterel desjenigen O-tcs, wo der Arbeiter seinen soweit 7ich777derwci7f7ststeht^daß der'A?beit"r^ welchen/-in Arbeitsbuch ausgestellt werden soll, zum Besuche der Volksschule nicht mebr ve^flichtet ist darüber eme Bescheinigung des Vorsitzenden des Schulvorstande« desjenigen Ortes, wo der Arbeiter aus der Volksschule ent- Freitag, beu 17. Januar 1879. Nr. 11. AnM- uni AmtMßtt für beu Kreis Gieße». sA«dit^nsbureaur } Schulstraß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durchsd°°"P°st^gen w-rt-ljährlich 2 Mark^Pf^ Amtlicher H h e i l. Gießen, am 13. Januar 1879. Betreffend: Die Quartierleistung für die bewaffnete Macht. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises» Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Einsendung der 8iguidationen über in 1878 verabreichte N7arschfourage, gestellten Borspann oder Q-uartiere im Rückstände sind, werden an Vorlage derselben mit Frist von 8 Tagen erinnert. Dr. Boekmann. e. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. * 2) ober dadurch, daß sie eine Nachprüfung bestehen, für welche die genaue Kenntniß der die Gerichtsvollzieher und ihre Thätigkeir betr. Bestimmungen der Reichs-Justizgesetze, der Gebührenordnung für Gerichtsvollzieher und der bereits ergangenen oder noch ergehenden AussührungSgesche und Ver- Ordnungen, insbesondere der zu erlassenden Gerichtsvollzieher-Ordnung, sowie dre nöthige Fertigkeit in der Aufnahme aller vorkommenden Gerichtsvollzieher- Urkunden verlangt werden wird. III. Diejenigen Personen, welche die für die Provmzen Starkenburg und Oberhessen vorgeschrtebene Actuaciatsprüsung nicht bestanden haben, sollen die Fähigkeit zum Gerichtsvollzieherdienste durch das Bestehen einer Prüfung erlangen können, für welche verlangt werden soll: 1) deutliche, gute Handschrift, richtiges schreiben, Fähigkeit der selbstän- dlgen klaren Darstellung eines Vorgangs; 2) an Fachkenntmssen: a. Kenntmß der Lehre von den Personen und von den machen, des Hauptsächlichen aus der Lehre von den Obligationen, insbesondere Kenntniß der Hauptarten der Verbindlichkeiten, b. Kenntniß der für den Gerichtsvollzieher wissenswerthen Bestimmungen des Handelsrechts, Kenntnrß der Lehre von dem Wechsel, insbesondere von dem Wechselproteste, , c. Kenntniß der hauptsächlichsten Bestimmungen über die Gerichtsverfassung, genaue Kenntniß aller speciell die Gerichtsvollzieher betr. Vorschriften, d. genaue Kenntniß aller Bestimmungen über die Zustellung und die Zwangsvollstreckung, sowie genaue Kenntniß der Vorschriften über die Gebühren der Gerichtsvollzieher, Fertigkeit in der Aufnahme aller vorkommenden GerichtsvollzieherDeutschland. Darmstadt, 14. Januar. Ueber die Anforderungen, welche an die Bewerber um die mit dem 1. October d. 3- bes fcmten Gerichtsoollzleher- Stellen gemacht werden sollen, geht der „Darrnst. Ztg.' folgenoe amtliche Mitlhe^Ilmg z . t Gerichtsvollzieherdienste soll ohne weitere Prüfung den in 'der Provinz Rheinhesten angestillten Gerichtsvollziehern und deujmigen Aiviranten, welche die dort vorgeschriebene Prüfung bestanden haben, zustehen. II Die in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen vorhandenen geprüften Actuariats-Aspiranten sollen die Fähigkeit zum Gerichtsvollzieher, dtenste erlangen können: , 1) entweder dadurch, daß sie sich mindestens zwei Monate bei einem Gerichtsvollzieher in der Provinz Rheinhessen mit günstigem Erfolge reichlichen Presie über den genannten Gesetzentwurf oder andere interne Angelegenheiten Deutschlands Einfluß auszuüben. — Die „Nordd. Allg. Ztg. bezeichnet ferner die Meldung eines Blattes, daß die Einberufung des Reichstags setzt definitiv für den 20. Februar beschlossen sei, als erfunden und be- u,erkl, zur Zeit liege noch gar kein Entschluß über den Einberufungs-Termin vor. Ebenso sei auch die Mittheilung, daß >m Finanzministerium bereits der Entwurf zu dem Quotisirungsgesetze ausgearbeitet werde, unbegründet. Berlin, 14. Januar. Den Vermählungs - Feierlichkeiten zu Arolsen konnte, wie wir dem „Rhein. Kur." entnehmen, der Prinz Heinrich der Niederlande vor 8 Tagen eines leichten Krankheits-Anfalles wegen — die unter dem Hofpersonal zu Luxemburg ausgeb'vchenen Masern hatten auch den Prinzen befallen — nicht beiwohnen. Die beiden Söhne des Königs von Holland lasten kaum der Permuthung Raum, daß sie einmal den Thron der Niederlande besteigen werden. Der Prinz von Oranten lebt gewöhnlich in Paris und führt dort ein Leben, von dem die auffälligsten Dinge erzählt werden. Eine Gattin hat der jetzt 38 Jahre alte Prinz von Oranien noch nicht gefunden. Der zweite Sohn des Königs, Prinz Alexander, reist ebenfalls außer Lindes umher uud ist körperlich im höchsten Grade Ielbenb.„ Unter diesen Umständen legte man der Vermählung des „noch sehr rüstigen Pmizen Seinrich, Vesten erste Ehe kinderlos geblieben war, mit der Prinzessin Marie von Preußen eine möglicherweise aus die Thronfolge in den Niederlanden ein- wirkende Bedeutung bei. Mittlerweile hat allerdings der «2jahrtge König Wilhelm die 19jährige Prinzessin von Waldeck als Königin nach Holland ge. fübit; allein da auch der einzige noch lebende Oheim des Königs, der nun 82jährige Prinz Friedrich der Niederlande, keine Söhne hat, so ist die Erb- folge in Haag eine sehr zweifelhafte Sache geworden. Die ältere Lime der Oranier ist bekanntlich die herzoglich nassauische. Berlin, 14. Januar. Noch immer standen die Besprechungen der Bsmarck'schen Zolljchreiben aus der Tagesordnung. Auf einmal brachte aber der Gesetzentwurf über die Disciplinargewalt des Reichstags eine große Abwechselung in die wlrihschaftlichen Debatten, so daß die innere Politik zu ihrem Rechte kam. Die Preste, mit Ausnahme der schutzzollnerttchen und gouverne- rnentalen Blätter, ve hält sich vurchzängig absprechend über den Versuch, m das Hausrecht unseres Reichstags einzudringen. Geradezu vernichtend sind die Preßstimmen Belgiens, Englands und Frankreichs. — Den kaiserlichen Hos hat abermals ein harter Schlag getroffen. Prinz Heinrich der Niederlande, der erklärte Liebling des holländischen Volkes, Gatte der Tochter des Prinzen Frie rich Earl, die nach wenigen Wochen ehelichen Glückes den Wittwenschleier trägt, ist nicht mehr; ein $infd;eiben Habet wie in seinem Vaterlaiibe, auch in Deutschlanb allseitiges unb tiefes Bedauern. Der Hof hat nur 14 Tage Trauer angelegt, boch wirb bas Ordensfest, sowie die Reihe Hoffestlichkeiten sehr beeinflußt. — Wie man hört, soll der Reichstag Ende Februar zusammentreten. Die wichtigen Zoll-, Steuer- und Finanzangelegenheiten werden seine Session zu einer politisch hochbedeutenden machen. __ In Frankreich haben die Senatswahlen die Thiers sche Republik auf bte ^xchsterreich tl(tt cin Marschallsrath unter dem Erzherzog Albrecht zusammen, der die Bilanz über die Occupation Bosniens ziehen soll. Es gilt wohl fftjt schon sür zweifellos, daß das Schlußresultat auf eine Annertion herauskommen wird, die allein die großen Opfer Oesterreichs vergesten machen^ann. bem geschlagenen und mit Schulden belasteten Lande, zeigt sich die alte Erfahrung, daß das Unglück läuternd wirkt. Man bemüht fich daselbst die Verwaltung bester und ehrlicher zu machen, gibt sich Muhe, oie Schulden zu decken, und will endlich - sehr vernünftig und für andere Länder empfehleuswerth - die Armee beträchtlich reduriren. — Die Drohbriefe an die Königin Viktoria gingen von einem Verrückten aus, der jetzt im Jrrenhause untergebracht worden ist. Arankreich. Maris 14 Januar. Die Kammern sind heute wieder zusammeM- treten. — Im Senat hielt Alterspräsident Gaulthier de Rumilly eine An- spräche, in welcher er constatirte, daß die Wahlen am ^' Januar den republt- kauischen Institutionen des Landes die Weihe gegeben haben. Die Wahl des Präsidtal-Bureaus wurde aus morgen festgesetzt. Bei seinem Eintreten in dea Sitzungssaal war Dufaure der Gegenstand sympathischer Kundgebungen von Seiten der neuen Senatoren. - Die Versammlung der Gruppen der Lmken des Senats haben Märtel zum Eandivaten ihrer P rrtei für bas Präsidium an Stelle des öerzogs Audtffret-Pasquier gewählt. - Die Kammer wählte wieberimi Grevy zum Präsidenten. Derselbe erhielt von 299 Abstimmenben 290 Stimmen. Die R-chte enthielt sich bei Abstimmung. Zu V-repräfibenten würben gewählt. Bethmont, Briston unb Jules Ferry von der Linken, Eivrac von bet Rechten. - Es wirb versichert, bie Rechte wolle sich in allen wichtigen Fragen, wie in der Amnestiefrage, der Abstimmung enthalten und dieselben von den Republikanern unter sich ausmachen lassen. Sie werde eine ihre Haltung darlegende Erklärung veröffentlichen, worin sie ausspreche, daß in Folge ihrer Ohnmacht eine zuwartende Haltung die einzig paffende fei. — Das amtliche Journal Urkunden. IV. Die unter II. und III. erwähnten Prüfungen sollen im Laufe des Sommers 1879, nicht vor dem Monate Juli stattstnden. V. Eme brauchbare Zusammenstellung der die Gerichtsvollzieher und ihre Thätigkeit betreffenben Vorschriften ber Reichs-Justizgesetze enthält bas bei CH. Limbarth in Wiesbaden erschienene Schrfftchen: „Der künftige deutsche Gerichtsvollzieher, sein Wirkungskreis und seine dienstliche Stellung von H. Kleinschmidt." Darmstadt, 14. Januar. In dem den Ständen vorgelegten Gesetzentwurf, die Ausführung der deutschen Cwilproeeß-O dnung und Concurs- Ordnung im Großherzogthum Heffen betr., bestndet sich eine für die Rechtsverhältnisse in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen ungemein wichtige Bestimmung, und zwar in Art. 36 der lautet: „Das den Ehefrauen durch Art. 22 Nr. 3 des Gesetzes vom 15. September 1858 gewährte allgemeine Vorzugsrecht bleibt denselben für Forderungen, welche vor dem Tage des Inkrafttretens der deutschen Concurs- Ordnung entstanden sind, erhalten. Forderungen dieser Art gehen den nicht bevorrechteten Concurssorderungen vor. Für ein nach Ablauf von zwei Jahren nach dem Inkrafttreten der Eon- curs Ordnung eröffnetes Concursverfahren»wird das in Absatz 1 erwähnte Vorzugsrecht jedoch nur dadurch erhalten, daß die Ehefrau daffelbe bis zum Ablaufe jenes Zeitraums zur Eintragung in das zu oiesem Zwecke bei dem Amtsgerichte, bei welchem der Ehemann seinen allgemeinen Gerichtsstand hat, zu führende Register anmeldet. Dieses Register muß Jedermann zur Einsicht vorgelegt werden; auch kann beglaubigte Abschrift von den darin enthaltenen Eintragungen gegen Entrichtung der gesetzlichen Gebühr verlangt werden." Im folgenden Artikel wird verfügt, daß für eine noch minderjährige Ehefrau, deren Vormund zur Anmeldung des Eintrags des Vorzugsrechts der Ehefrau verpflichtet ist, daß aber auch in allen Fällen der Vater oder die Großeltern der Ehefrau jenen Eintrag verlangen können. Berlin, 14. Januar. Die „Nordd. Allg Ztg." kann gegenüber einem Wiener Telegramm eines hiesigen Blattes nach eingezogener Erkundigung erklären, daß die Sprache der Wiener Blätter über den Gesetzentwurf, betr. die Slrasgewalt des Reichstags, die deutsche Regierung zu keinem diplomatischen Schritte veranlaßt hat und daß der Botschafter Prinz Reuß weder am 11. Januar, noch an einem anderen Tage, weder amtlich noch nichtamtlich dem Grafen Andraffy den Gedanken nahe gelegt hat, auf die Urtheile der öster- bett Arbeitgeber ber Kinder au^ehänbigt. b denselben gleich stehenden Anlagen noch besonders darauf hin, daß die Beschäftigung jugendlicher Endlich westen wir die Arbei g r in Jabn .unb V"rf brtor ber 'Meitgebec bei der unterzeichneten Behörde die in § 138, Absatz 1 und 2 der Arbeiter, d. h. solcher von "-»6 J-Hren, nicht st tffj ® mich ersichtlich sein, ob in der betreffenden Anlage Kinder zwischen 12 und 14 Jahren Gewerbeordnung vorgeschriebene Anzeige gemach h ' von beiden ^Altersklassen beschäftigt werden sollen- Die Anzeige muß Überdies die Angabe der SÄ ®“ä” «n to WM W d.« »#!"■< »»d E°d< «,».««>,» ■> « 1" w »« d" „ 14. *«»• „ f< . _ c, r kpr ßhefien ibren letzten dauernden Aufenthalt gehobt haben, während von uns die Arbeit-- karten für^alle Kinder^von"12—"14^20^0, w^lche^dahier Beschäftigung annehmen^nnd während dieser Beschäftigung sich dahier aufhalten sollen, ausge- fertigt roetben an bie zur Führung derselben verpflichteten Arbeiter, die Arbeitskarten jedoch nur an den Vater, Vormund oder 13. d.: General Kauffmann hat den Emir Schtr Alt eingeladen, nach Lasch, kend zu kommen, wo derselbe gegen den 5. Februar erwartet wird. Der Emir erhält täglich Berichte von Jakub Khan. Glaubwürdigen Berichten zufolge beginnt aber das englische Gold einen wachsenden Einfluß aus Jakub Khan auszuüben, welcher wahrscheinlich bald seines Vaters Thron ysurpiren wird. Berlin, 15. Januar. Vom Abg Heeremann ist der folgende Antrag eingegangen: Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen, die Staatsregierung aufzusordern, daß sie die Bevollmächtigten Preußens zum Bundesrathe dahin instruire, dem dem Bundesrathe vvrgelegten Gesetzentwürfe vom 31. Decbr. 1878. betreffend die Strafgewalt des Reichstages, die Zustimmung nicht zu ertheilen. , — Der neue österreichische Botschafter Graf Szechenyt ist gestern hier eingetroffen. — Die „Voss. Ztg." meldet: Die Commission für die Wilhelms- Spende genehmigte definitiv das entworfene Statut, wonach eine in Berlin unter dem Protectorat des Kronprinzen domicilirte Anstalt den Zweck verfolgt, gering bemittelten, insbesondere dem Arbetterstande angehörigen Personen als Alters-, Renten- und Capttals-Versicherungsanstalt zu dienen, deren Garantie fonds der Ertrag der Wilhelms-Spende bildet. Jahres-Ueberschüffe können zur Verstärkung des Garantie-Fonds, Gewährung von Dividenden und Unter stützuags - Versicherter verwendet werden. Jede Einlage zur Versicherung auf Rente oder Capital beträgt 5 Mk. Eine Einlage von 5 Mk. begründet bie Versicherung. Die Jahresrente einer Person darf 1000 Mk. nicht übersteige«. Paris, 15. Januar. Der Senat wählte den Candtdaten der vereinigten Linken Märtel mit 153 Stimmen gegen den Herzog Audiffret Pasquier, welcher 81 Stimmen erhielt, zum Präsidenten. Jules Simon hatte seine Can- didatur zurückgezogen. Zu Viceprästdenten wurden gewählt Rampon, Leroyer, Pelletan von ber ßmfen; zu Secretären Bernard, ^cheurer - Kestner, Mazeau und Casimir Fournier; zu Quästoren Toupet, Desvtgnes, Baza und Pellissier. Die Wahl des vierten Präsidenten und noch zweier Secretäre wird auf morgen verschoben. Konstantinopel, 15. Januar. Der Pforte zugegangene Depeschen bestätigen, daß die Pest im Gouvernement Astrachan auf einem Gebiete von 300 Kilometern Umfang herrsche. — In Adrianopel sind beträchtliche Verheerungen durch den Austritt der Maritza verursacht worden. Namentlich sinb große russische Proviantvorrä'he total unbrauchbar geworden. Theater. Die letzten Vorstellungen brockten uns die bekannte uyb beliebte Posse „der Goldonkel" und .Lorbeerbaum und Bettelstab" von Holtet. In ersterer war es namentlich Herr Lindner I. als „Florian", welcher durch seine gesunde und niemals ans Triviale streifende Komik das Publikum in den heitersten Launen erhielt. — Auch Herr Sachs fauv sich mit seinem „Blumenkranz" gut ab, nur hatten wir in den ernsten Momenten mehr Gefühlswarme gewünscht. Herr Lindner II. überraschte uns geradezu in der für einen Anfänger schwierigen Nolle des „Constantin" und wir können demselben mit gutem Gewissen em recht brav" zurufenI Aber noch mehr Ruhe in der Haltung! Mit Fleiß laßt sich vieles erreichen. — Die Damen Weber als „Rosamunde" und H äs er als „Laura" waren ui ihren Rollen sehr brav und trugen viel zum Gelingen des Ganzen bet. Die ganze Vorstellung fand bei dem Publikum eine freundliche Aufnahme. — In „Loorbeerbaum und Bettel stab" hat sich abermals unsere Ansicht bestätigt, daß wir diese Saison ein „gutes Th ea ter" haben und wir Vorstellungen sahen, welche jeder größeren Bühne zur Zierde gereichen würden. Wir hatten bereits Gelegenheit Herrn Alberti in seiner Soiräe in einem Fragment den Heinrich zu sehen und waren nun auf die ganze Rolle sehr gespannt. — Welch em Bild dieses unglücklichen Charakters entrollte sich vor unseren Augen! Wir sahen einen Menschen seiner schönsten Träume beraubt Schritt für Sckritt seinem Untergange entgegeneilen! Die Darstellung des Wahnsinns und der Sterbescene war geradezu erschütternd und übte auf die Zuschauer einen mächtigen Eindruck! — Eine derartige Leistung haben wir auf unserem früheren Theater nie gesehen! Frau Alberti, welche d>- Mathilde spielte, traf mit freiem Verständntß, den leidenden und zugleich innigen Ton und unterstützte ihren Gatten in ver großen Scene aufs Beste. Frl. Häscr präsentirte die Agnes mit Anstand und zeigte uns in dieser Rolle abermals welch tüchtige und viel erworbene Kraft wir an derselben besitzen! Mit Frl. Ackermann wollen wir heute als Henriette recht zufrieden sein und wenn wir noch sagen, daß Herr Lindner l. durch seine brave Darstellung des „Chevalier", Rich ard als „G ehe ime- rath von Grund", Kentler „Eduard", Sachs „William" und Handke als Balzer" ihre Schuldigkeit thaten und durch fleißige Darstellung ihrer Rollen ein tüchtiges Ensemble herstellten, so glauben wir nur im Sinne des anwesenden Publikums zu sprechen wenn wir dem Direktor ein „Muthig vorwärts" zurufen. — Von Seiten des Publikums aber muß mehr geschehen für das Theater! Die Gesellschaft ist im Vertrauen auf den Kunstsinn des Publikums hierher gekommen und hat gefallen! Nun aber heißt cs unterstützen durcu zahlreichen Besuch! Wenn aber an Theatertagen namentlich an Sonntagen Privatvorstellungen stattfinden, wenn Nachmittags und Abends Coneerte sind, so heißt das nicht unterstützen, sondern die Existenz des Theaters untergraben! — Wir möchten daher dem Publikum diese Angelegenheit warm ans Herz legen, mit der Bitte Rücksichten auf das Theater zu nehinen, wo es sich um die Existenz einer ganzen Gesellschaft handelt! Ein gutes Wort fand stets eine gute Stätte und wenn man will läßt sich Vieles thun. — Wir haben die Ueberzeugung, daß jeder rechtlich denkende Mensch unsere Ansicht theilen wird. Lokales. Gießen, 16. Januar. Wegen Verdacht des Diebstahls wurde gestern Morgen ein Dienstmädchen verhaftet. f ,, ~ .r . Am Wiesecker Weg entstand vorgestern Abend eine regelrechte Keilerei. Ein Schlosser wurde hierbei so erheblich verletzt, daß er das Bett hüten muß. Drei Wiesecker Einwohner sind, als hierbei betheiligt, zur Anzeige gebracht. , Eine liederliche Dirne wurde heute Nacht auf dem Bahnhofe verhaftet. Edison's „PH onograph", welcher gestern Abend in Wenzel's Saalbau durch Herrn Armin Tenner dem leider nicht zablreick vertretenen Publikum vorgefuhrr wurde erregte bei allen Besuchern das lebhafteste Erstaunen und Jntereflc Man muß den Apparat selbst sehen und hören, um sich einen Begriff von der wunderbar einfachen und voch Aufsehen erregenden Erfindung zu machen. In klarer und faßlicher W^ise wurden durch Herrn Tenn er die Ideen Edison's erklärt und der Apparat besckrieben. An diese Erklärung schloß sich dann das Praktische, resp. das Sprechen des Apparats. Alles, was in das Mundstück am Apparate gesprochen, gepfiffen, gesungen und von Posaune oder Trompete geblasen wurde tönte genau mit derselben Modulation der Tone, nur etwas schwacher, aus dem Mund, stück wieder zurück und erregten die einzelnen Piecen die Heiterkeit der Zuhörer auf das Lebhafteste Hoffentlich wird der heutige zweite Vortrag besser besucht sein und dadurch die neueste Erfindung des begabten Armerikaners in immer weiteren Kreisen des Publikums bekannt werden. wird alsbald bk an 2000 Verurtheilte der Commune gewährten Begnadigung gen yug Sidney vom 5. December wird geschrieben : Di- letzten hier eing-g°ug°nen Nachrichten aus Neu Caledonien besagen daß die ausständischen Eingeborenen eine schreckliche Metzelet an 1t unbewaffneten Weißen begangen haben, welche Vorräihe und Munition für die französischen Truvven den Fluß Poya hinaufführtcn. Die Leichname wurden zerschnitten, Acht und 'N Kst-b- gepackt gesunden. 2000 Chaffepot.P-tron-n fielen in dee Hände der Ausständtschen, die davon Gebrauch machten gegen di- Boote -in-s französischen Kriegsschiffes, welche den Fluß adsuchten. Die Wckd n feuerten eine Anzahl von Schöffen auf die Boo-e ab und zogen sich dann in die Sümpfe zurück, wo ihnen nicht b-izukommen war. Türker. Konstantinopel, 13. Januar. Dem Vernehmen nach bat Lobanoff fämmtliche Artikel des definitiven Friedens-Vertrages mit der Türkei angenom- wen, ausgenommen zwei Artikel, welche der Botschafter ad referendum * Die internationale Commission zu Philippopel genehmigte den Entwurf betreffs Organisation der rumelischen Gensd'armerie, wonach als Befehlshaber und Jnftructoren der Gensd'armerie Franzosen sungtren werden. Amerika. New-Bork, io. Januar. Vorgestern hat wieder einmal ein kleiner ciudtanerkamps stattgefuuden. 149 Cheyenne - Indianer, darunter zwei Dntt- theile Weiber und Kinder, wurden zur Strafe für ihre Räubereien seit October im Fort Robinson (Nebraska) f-stg-h-lten. In der Nacht vom 8. auf den 9 b aber wußten sie vermittelst Zerbrechens der Fensterscheiben zu entwischen, verwundeten 4 Soldaten mit Pistolen, di- sie seit ihrer Gefangennahme versteckt gehalten hatten und zerstreuten sich dann über die mit sestg-srorenem Schnee bedeckte Ebene. Binnen wenigen Minuten saßen indcffen gegen 160 K rvallertsten in den Sätteln und suchten die Flüchtigen wieder einzusangen. 40 c^nbianer wurden bei diesem Versuche erschossen, die übrigen retteten sich in die Black Bluffs, von wo seitdem vereinzeltes Gewehrseuer vernommen wird. . Handel und Verkehr. Frankfurt, 15. Januar. (Marktbericht.) Der heutige Victualienmarkt brachte biMge Preise. Weißkraut das Stück 10^, Kohlkraut 10 H, Rothkraut 15H. Butter ist erfreulicher Weise im Preis gesunken; 1. Qual, im Großen 70 4, 2. SZliial. 60 H, im Detail 1. Qual. 90 H bis 1 JL, 2. Qual 80 H Eier das Hundert deutsche 5.50—6 italienische <^7.50 bis 8. Heu kostete je nach Qualität per Ctr. JL 2—2,50 Stroh JL 60-2.15. Ganze ErbsenJL 19-21, geschälte Erbsen JL 20 26, Linsen JL24-28, Bohnen 22 24 pn 100 Kilo. Kartoffeln JL 6.50-7 per 100 Wo. Ochsenfleisch per Pfd. Rindfleisch 54-60 H Schweinefleisch 70-75 ^, Kalbfleisch 60-70 H/wme!fl sch 50-68 Hasen JL 3.50. Hahnen JL ' 1.30. Buchenschetcholz • Sorte »e?' Cul " bis 11.5, -2. Sorte JL 8.50 9. Tannenscheitholz 1. Sorte 8, 2 Sorte ^ 6 7. Holz ie nachdem aeschnttten im Großen der Gentner JL 1.40—70, un Detail JL L80 Sann- apfel per Hektoliter JL 1. Steinkohlen per Hectoliter JL 2. Lohkuchen daö Tausend JL.10. V Limburg, 15. Januar. (Fruchtmarkt.) Rocker Weizen JL 16.10 Weißer Weizen. M —, ta J.10.20, ®«(k Ji. 9.20, Hafer X Erbsen M -, Kartoffeln X - (Durchschnittspreis pro Malter.) Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau. Darmftadt, 16. Januar. Der zweiten Kammer gmg soeben eine Vorl-ge zu. betr. den Verknus des hessischen Änlhetls der Main- Wes er-Bahn an Preußen. , Wien 15 Januar. Di- „Polit. Corresp." meldet unterm Heutigen: Fürst Lobanoff erhielt aus Petersburg in Betreff der Friedensverhandlungen günstig lautende Instructionen, wonach allgemein die Ansicht herrscht, d.ß diheutige Conferenz zwischen den tmüschen und ruisischen Bevollmächtigten die Letzte lein dürfte. Die Pforte betrachtet die Unt-rzetchnung deS Frievens- ver raas so nahe bevorstehend, daß bereits Selami Pascha zum Kommandanten der tüikischen Truppen ernannt wurde, welche 14 Tage nach der Unterzeichnung des Vertrags Adrianopel besetzen sollen. — Abdi Pascha wurde zum Com- Mandanten der türkischen Truppen an der griechischen Grenz- ernannt. - Die Polit. Corr." meldet auS Rom: In den maßgebenden Krelsen verlautet, die Mission des früheren rumänischen Ministers des Innern, Rosettl, ist vorläufig ^ ^^i^ganuar^'abgToibnetenbauS. Bei Fortsetzung der Etatsb-rathung werden w ä t s>last"ieine Vnwaltung die Erziehung in der Volksschule, namentlich die Grundlage der «Ä-bun^ d ° Ml atou vnnachlSs^ Solche Borwürse seien auch außerhalb des Hauses, au^von' evangelischer^' Seit^erhoben worden; letztere könne er wohl als «-rbünd-t. des Zentrums bereicknen Gegen den Vorwurf der Zerstörung der Religion wolle er wesentlich mtt Th"ll°ch n antworten. Man habe die Reorganisation des Volksschulwesens in den letzten 7 Jahren in Zusammenhang gebracht mit den schweren socialen Schaden Mit den Ausschreitungen, der So-iald-mo ratie, mit den Attentaten. Er erinnere daran, daß di- soc aldemokrat.ichen Wähler durchwe- älter sind, al« st- sein müßten, w-nn ,-ine Verwaltung hatte Einfluß üben fArtnrn Kbpnio sei es mit den soeialdemokratischen Lehrern Hobel sei in Leipzig ausgebildet, kväter^ in nterdem Regime der Regulative; er habe den Kopf voller Lieder und Sprüche gehabt Haben d nn die Ankläger vergessen, in welcher unendlich traurigen Weise bi- Zogltnge seuer streng vt-tistisch geleiteten Seminare Anschuldigungen gegen letztere erhoben haben ,n der Gartenlaube" und anderswo? Er erinnere an das allgemeine V-rdammungsurth-il der ÄAa iefaen Prelle iener Zttt und der Lehrerversammlungen Daß das System der Regulative k-cken ackE haben konnte, sei einleuchtend. Zahlreiche Eltern hielten jbre^ Sö^ne w>m ^ehÄstande wegen^ der Abneigung'gegen die Regulative fern. Die Liebe zur Re iaion sei unter der Herrschaft der Regulative verloren gegangen. Sem Bestreben sei es diese Liebe wieder henustellen. Seine Mittel hierzu seien gewesen: Vermehrung unv BÄst-rung der Schulen, bessere Vorbildung der Lehrer, Anweisung zu fruchtbringender Er- Lerve^er i g uj » n Umsicht sei n d)t Erziehung und Unterricht, sondern K Z Ä Methode llntSrttAt« ^n Tolae der von ihm getroffenen Maßregeln hatten unter seiner Aera !oooor£lfuna§TCsuitate ergaben Wolle man die Ursachen der IvÄu'Mßständ-^ erforschen, so müs - man seinen Blick auf andere Erscheinungen des lociaicn „iAJ J. ' „s hie verderblichen Gewohnheiten der Gegenwart, von modernen Lebens ) ^bcx man mache nicht die Verwaltung für diese denen ja auch die ß ) 0 '>)). tnirtex entwickelt die Grundsätze, nach denen der Reli- Ungehorigkeiten veran , „tbeilt werde wobei überal Vas formale Auswendiglernen srs ww Nn^der wttt^en Debatte betheiligen sich Mahraun, Perger, Seyffardt und Löwe. Hierauf werden die Positionen des Etats angenommen. Siduns morgen; Tagesordnung, g, lry. prlMMlnnoT betr die Wuchergesetzgebung, und kleinere Vorlagen. °New-N°ik7^ü. Junua? D.r ,,N°w^°'k Herald» m-Id-t unterm Allgemeiner Anzeiger. DOÖÖOOOIOOOOOQ 0 n. C'.: 5®(^cn = 7,73fm Stämme Brennholz Knüppel 2rm Eichen, Stöcke: u. Verantwortliche Redaktion: A. Sckeyda — Druck unk Verlag 24 22 36 130 259 490 n n tt rr n u den 13. Januar 1879. Bürgermeister: C o l n o t. 333) Mehrere sehr feine Damen Wintermäntel werden sehr billig abgegeben. ______I. Rothenberger, Linden platz. Stangen: 348) Eine Stube zu vermiethen. Emil Rödel, Flügelsgasse 86. Nadelholz, Eichen, Nadelholz, Elchen, Nadelholz gemischte. Aecht chinesische Thees mit Schutzmarke C. H. L. empfiehlt (37 Dr. Hempel, Apotbeker. 336) Eine Wohnung im 3. Stock, sowie die Mansardenwohnung, zu ver-. miethen, und können alsbald bezogen werden. Ludwig Pier, Metzger ________ Neue Baue. Zu vermiethen: die untere Etage meines Vorderhauses, bestehend aus 6 Zimmern, abgeschlossenem Vorplatz, Küche und allem Zubehör. 341) Dr. H. v. Ritgen. 0 0 275) Wüst'schc Spielkarten^ ob. Baar-Eins, zu Fabrik-Preisen im General-Depot von Georg Bräutigam, 38) Frankfurt a. M. Wermiethungen. 331) Eine Mansarden-Wohnung zu vermiethen. Grünberger Straße 15O5/io bei I. Beloff W.ttw 340) Der 2. Stock in meinem Hause, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, Grünbergerftraße Wr. 166,6 zu vermiethen, und kann am 1. April, auch schon früher, bezogen werden. I. Weisigerber. 305) Zwei möblrte Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. „Lindenhof". 8 prima pettfedern u. Pannen. 9 V Lieferung vollstä« diger Betten U Q in streng reeller Ausführung, em- 0 Q pfiehlt zu billigsten Preisen 9 Fichten,, 13,88 „ „ 16 Eichen „11,61 „ 135 Fichten „ 52,60 „ „ 23 Eichen „ 4,52 „ 40 Fichten, 10 Birken 150) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, sowie der Man- sardenjtock ganz oder getrennt, auch ein emzelncs Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar bei Adolf Hoß, Cchießgärten. 338) Eine Schlafstelle auf sogleich zu vermiethen. Lindenplatz Lit. A. Nr. 242. Aeikgekoteues. 339) Die vielfach gewünschten Pferdeteppiche u. Bügelteppiche, zu 3.50, find wieder eingetroffen. (339 Griinebaunie F. IBoib erff) Q Kirchenplatz. °4) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör ist auf den 1. April event. auch früher zu vermiethen. Carl Stückrath. 0 QOOOOÖOIOÖOOOQ Retscr: u n Crofdorf, Der 329) 206) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen. _____Karl Bergmann, Gartfeld. 252) Per 1. April, auf Wunsch auch früher, ist bet uns noch ein Familienloqis zu vermiethen. Gebrüder H o m b e r g e r & Söhne. Frisch eingetroUeo. 345) Die Delicatessenhandlung der J. A. Husch, Söhne eo pfie lt: i feinsten Gothaer Schwartenmagen, feinste Leberwurst, „ Blutwurst, „ gekochten Schinken (per Psd. 1.80) „ Frankfurter Würstchen, Cervelatwurst und Blasenschinken in anerkannt guter Waare. 334) Neue und gebrauchte Sophas/ Stühle, Tische, ovale Spiegel, ein- und zweithürige Kleiderschränke, Betten und dergl. verkauft zu äußerst billigen Preisen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Täglich frische Veilchen zu haben bei (212 Hal.delsgärtner Otto &arn^ Linden- und Kirchenplatz Feinstes Mainzer Sauerkraut, gut kochende Hülfen- früchte nebst schmackhaflem Dörrfleisch, per Psd. 80 Pf., empfehlen (346 J. A. Busch Söhne. Bekanntmachung. 284) In unserem Firmen-Register sind heute folgende Einträge vollzogen worden: 1) Wilhelm Rudolph zu Gießen hat die unter der Firma H. Rudolph Ww. daselbst betriebene Musikalien- u. Instrumentenhandlung sammt allem Activvermögen und Passiven mit dem 1. d. Mts. übernommen und führt dieselbe unter der Firma „Wilh. Rudolph, Mufikalieu- und Instrumentenhandlung" für seme Rechnung weiter fort. Die Firma H. Rudolph Ww. wurde gelöscht. 2) Emil und Georg Schmal! zu Gießen betreten daselbst seit 1. April v. I. unter der Firma ,, Gebrüder Schwall " ein Eigarren'Fabrikattons-Geschäst. Gießen, den 7. Januar 1879. Großh. Stadtgericht Gießen. In Erledigung der Stadtrichterstelle: Oppermann. Bekanntmachung. 335) Die für das Garnison-Laza- reth zu Gießen vom 1. April 1879 bis dahin 1880 erforderlichen Ver- pflegnngsbedürfnisse, wie Fleisch, Back- waaren, Victualien rc. sollen den 22. Januar er., Vormittags 10 Uhr, im Wege öffentlicher Submission im Geschäftslocale des bezeichneten Laza- reths verdungen werden, wo auch die Bedingungen zur Einsicht ausliegen. Unternehmungslustige haben ihre Offerten bis zur Eröffnung des Termins, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen daselbst einjureichen. Großberzogltckes Garnison-Lazareth. Main-Weser-Bahn. Verkauf alter BahnlchweUen. Montag den 20. Januar, tollen eine Parthie alter ausrangirtcr Bahnschwellen an die Meistbietenden verkauft werden. Der Anfang beginnt Nachmittags um 3 Uhr zunächst der Lahnhütte. Gießen, den 16. Januar 1879. Der Bahnmeister: 344)______Gerhard._________ Holzoerstaus. Montag den 20. d. Mts., Morgens 10 Uhr beginnend, soll im G'meindehause dahier nachver- zeichnctes Holz aus den Dtstricten Krocket, Heide und Wetterberg des Gemeindewaldes Crofdorf - Gleiberg versteigert werden: 134) Die Wohnung des verstorbenen Herrn Steuerrath Hirsch ist per 1. April anderweit zu vermiethen. G. Patz, hinter Wenzels Garten. 210) Zu vermiethen ein Familienlogis (3 Stuben, 2 Kammern, abgeschlossener Vorplatz, Küche und Zubehör) bei Prof. Thacr. vermischte Anzeigen. 347) Ein braves Mädchen in der Küche, und Hausarbeit erfahren und im Bügeln und Maschinennähen bewandert sucht eine Stelle auf sogleich. Näheres bei Frau Bärrn, Schloßgasse B. 6. 8 — 900 Mark liegen in der Kirchenkasse zu Lang-Göns zum Ausleihen bereit. Lang-Göns, 14. Januar 1879. (330 Strack, Pfarrer. Heute, Freitag Abend: I. csrnkvalistische Unterhaltung 337)________im Stern.____________ Geldgeschäfte feder Art besorge als Beauftragter eines großen Frankfurter Bankhauses rasch und billigst. An- und Verkauf von Staatspapieren und Staats-Prämienloosen, Domicil für Wechsel, Hypothekengelder rc. rc. (39 Auch gestatte ich beim Kauf von Staatsprämienloosen monatliche Theilzahlung. H. Ranz, Seltersthor E. 87, zunächst Rcnzel's Maschinenfabrik. 271) Eine in einer der verkehrreichsten Straßen der Stadt befindliche Bäckerei mit schönem Laden und Wohnung ist bei dotier Preisstellung zu verpachten. Näheres bei der Exped. d. Bl- 281) Getragene Kleider, Stiefel, altes Geld, Gold und Silber, Antiquitäten, Oel- gemälde, Zinn rc. kauft Louis Rothenberger. 285) Abgängige Pferd* und Esel werden von dem Unterzeichneten gekauft. 1*11. Körber. ___Beterinäranstalt. 289) Ein tüchtiger Pferdeknecht sucht Stelle zum sofortigem Eintritt. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 297) Als Vertreter für Gießen und Umgebung sucht ein Fabrikant im Banr. Allgäu solide Agenten zum Verkaufe von Schweiz, u. Limb. Käse gegen Provision Offerten sub. B. 7382 an Rudolf Moese in Frankfurt am Main. 342) Eine anständige Frau sucht Kauf; stelle. Nachricht A. B. Expedition. § Theater. ÄInder rorstettuny Nächsten Mittwoch findet die erste Kindervorstellung statt. Näheres die Annoncen. Die Direktion. Theater io Giessen. (Cafe Leih.) Freitag den 17. Januar. (7. Vorstellung im 1. Abonnement). Im Vorzimmer Seiner ErccUcur. Lebensbild in 1 Act von Hahn. Hierauf: Wenn Krauen weinen oder Weiberthränen wirken aus Christen. Juden. Türken! Lustspiel in 1 Act von W in terfels. Zum Schluß: Der gerade Weg ist der beste. Lustspiel in 1 Act von Kotzebue. Kasseöffnung 7 Uhr. — Anfang V--8 Uhr. 321) Die Directiow. Gesangverein Liederkranz. Sonntag den 19. Januar 1879. von Abends 8 Uhr an: Abendunterhaltung im Leib'schen Saale. 343) Mer Vorstand. Carneval-Ierem Türkei. Freitag den 17♦ Januar 3 879: W ochensitzung bei Schnell (Treibhaus). Anfang 8 Ahr 11 Minuten. Ende 11 „ 11 332) K. 11. die 326) Zur Feier des Stiftungsfestes und zur Erinnerung an Ereignisse im Deccmber und Januar der Jahre 1870/71 ; Samstag den 1«. Januar, Abends 8*/2 Uhr: Banket im L eib'schen Saale. Entree frei; nur Vereinsmitglieder nebst ihren FamiUen und ortsfremden Gästen haben Zutritt. Der Vorstand. Ausverkauf. 309) Um mit meinen Waarenvorräthen möglichst zu räumen, setze ich dieselben einem Ausverkäufe aus. Ich gebe auf ganz moderne Damen - Kleiderstoffe, sowie meine sonstigen couranten Artikel, einen Rabatt von zehn Procent und erlasse kleine und größere Stoffreste- darunter sehr feine Sachen, bedeutend unter dem Einkaufspreise. Muster werden während des Ausverkaufs nicht abgegeben.__________Q. jRgQej», Stets frisch gebrannten Kaffee, 207) per Pfd. Mk. 1,60, Mk. 1,80 und Mk. 2,-, „Reingeschmack garantirt", _______ Bobert Stuhl, Marklstraße 23. der Br ühl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Ehr Bl ei sch) Gieften " ’