Donnerstag den 16. Oktober Rr. 241 Meige- m) AmisbM sm den Kreis Gieße« ,catt- I ten vor’ Emm ESs! 2^0/ A B"' ! s gatt«15 »‘s? Deutschland. m. Darmstadt, 14. Oclbr. Der an Stelle des zum Oberlandes- gerichtsrath ernannten Herrn Görz zum Abgeordneten des 3. Wahlbezirks -er Provinz Rheinheffen (Wöllstein-Alzey) gewählt- Rentner Haag tn Wons- heim hat die Annahme deö Mandates abgelehnt. Berlin. Man hat darüber gestritten, ob der bekannte Brief des Henn Falk vom 2. September mit oder ohne seine Erlaubniß in die Oeffent- ltchkeit gelangt sei. Auch Gesinnungsgenossen des Herrn Falk glaubten aus der Form des Briefes schließen zu können, daß er nicht mit der Absicht, ihn veröffentlichen zu lasten, abgefaßt sei. Diese Msicht bestätigt sich. Als die Redaction der „Deutschen Revue" ihn um Hne Mitarbeiterschaft ersuchte, antwortete er durch jenen Brief, worauf Dr. Fleischer, Redacteur der „Deutschen Revue", um Erlaubniß bat, das Schreiben in seiner Monatsschrift zu>veröffentlichen. Er fügte hinzu, daß, wenn binnen 8 Tagen der ehemalige Minister nicht im entgegengesetzten Sinne an ihn schreibe, er die Erlaubnis als ertheilt ansehen werde. Dieser Brief gelangte damals aber nicht in Fatts Hände, da er Berlin bereits wegen einer Erholungsreise verlosten hatte. So war Falk selbst nicht am wenigsten erstaunt, in einem süddeutschen Blatte seinen Brief abgedruckt zu finden. Daß seit Falk's Abgänge eine andere Richtung im Unterrichts-Ministerium zur Herrschaft gelangt ist, davon haben wir eben emen neuen auffallenden Beweis erhalten. Die Stadt Elbing hatte trotz der finanziellen Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen hat, sich große, schöne Schulhäuser erbaut, tn welchen die Knaben aller Confesstonen gemeinschaftlich unterrichtet wurden, während nur der Religionsunterricht nach den Confesstonen gesondert ertheilt wurde. Am 8. October sollten die letzten paritätischen Schulen eröffnet werden. Die Kinder wurden aber von der Thüren der Schulen zurückgewiesen, weil der neue Cultusminister v. Puttkamer im letzten Arigenblick beschloflen hat, die Umwandlung der städtischen Schulen in Stmul- tanschulen rückgängig zu machen. In Folge besten haben die betr. Schulen auf unbestimmte Zett Ferien erhalten. Berlin, 11. Octbr. Gegenüber den abfälligen Urtheüen, namentlich der französischen Fachpreste, über die Fußbekleidung der deutschen Infanterie, erinnert die Voss. Ztg." daran, daß die Militär-Verwaltung fett geraumer Zett einer verbesserten Fußbekleidung unserer Truppen ein«- besondere Beachtung zuwendet. Es ist eine besondere Commtfsion ersetzt, welche in umfassender Weise mit einer Prüfung der vorhandenen Mangel und deren Abstellung beschäftigt ist. Zunächst beabsichtigt man die im Gebrauch befindlichen kurzschäftigen Stiefel ganz abzuschaffen, dann aber liegt noch eine ganze Reche weiterer Verbesterungs Vorschläge vor, für deren Ausführung die bei der Kaiserparade tn Straßburg gemachten Erfahrungen sicher nicht verloren sein U'erdem^ Octbr. Der Viceprästdent des Staatsministeriums, Graf ,u Stolberg, kehrt morgen aus Wernigerode hierher zurück und am Dienstag oder Mittwoch wird bann die Sitzung des Staatsministertums.stattfinden, in welcher die Etseubahnvorlage zum Abschluß gelangen soll. Mindener Eisenbahngesellschaft über den Verkauf an den Staat schlüssiggeworden, wird wohl tn der bevorstehenden Generalversammlung der Potsdam- Mazdeburg-Halberstädter ein gleicher Beschluß kaum ausbletben. Von^ Setten Bremens ist bei dem Bundesrath beantragt worden, der Bundesrath wolle beschließen- Ctgarrenktsten - Bretter sind der Position 13 c 2 des Zolltarifs und damit einem Zollsatz von 0,25 für 100kg unterstellt. Die Motive betonen, daß im Bremischen Freihafengebtet 9 Fabriken liegen, welche so che Bretter auferti^en und in's Zollgebiet abführen, und zwar in einemi Gewicht von 2—2V2 Mill. Ktlogr. jährlich. Bet der jetzt etngetretenen Revision des amtlichen Waarenverzeichntstes sind Cigarrenkisten-Bretter gegen «Ues Erwarten der Fabriken mit einem Zollsatz von 3 «X, bezw. 4 russischen Wandlungen der Politik m der Zusammenkunft von Alexandrowo erblickt. Der-Politikei, dem oft erst nach Jahrzehnten volle Aufklärung über diplomatische Vorgänge wird, kann sich nur an offenkundige Thatsachen halten; solche sind aber daß die russische Preffe ihr Gekläff gegen Deutschland eingestellt hat, daß die Pansla- visten und Großruffen sehr still geworden sind, und daß endlich in einer ge- fien lehr hoben Personenfrage Bismarck an entscheidendster Stelle in Rußland Entgegenkommen gefunden hat. Vielleicht löst sich das Räthsel_ Del unterbliebenen Zusammenkunft der Kanzler von Deutschland und Rußland dadurch klar auf daß Fürst Gortschakoff bereits ein politisch odter Mann iu teinem Vaterlande geworden ist; an Andeutungen darüber fehlt es nichr. Es mag vielleicht befremden, daß die österreichische Thronrede mit keinem Wort der doch von Oesterreich selbst besonders begeistert begrüßten Allianz mit Deutschland enthält. Dem kundigen Thebaner in der Politik bewe^ das beredte Schweigen aber lediglich, daß die Beziehungen zwischen beiden Reichen w aefestigt sind, daß es der Worte nicht bedarf, um dies besonders heivor- -uheben. Dagegen athmet jene Thronrede Wohlwollen 9e6en galten, obwohl bekanntlich Italien Oesterreich gegenüber keineswegs ganz reinlich und zweifelsohne dasteht und von seinen nationalen Agitationen, die mit Venedig nicht zufrieden sind, nicht abläßt. Italien treibt leider keine zielbewußte nationale Politik oust würde es den Anschluß an Oesterreich und Deutschland und damit die Vollendung der mittel-europäischen Allianz bester zu würdigen verstehen. Es wird übrigens die Hoffnung laut, daß der Aufenthalt des deutschen Kronprinzen in Italien zur Erkenntniß der richtigen Stellung Italiens im europäischen Concert der Mächte beitragen werde. 3» Wien lenkt inzwischen Baron Haymerle den Staatswagen ganz im Andrasty scheu Geleise. Bedenkt man, daß wir auch mit allen ubngen großen und kleinen Mächten in besten Beziehungen leben, wie rasch die Wolken der Couflicte mit den Nachbarn im Oste» und W.ste» sich zerstreuen, so k°n>>l man un-rm Reichskanzler die Anerkennung nicht versagen, daß er Deui,chland trefflich leitet und auch hier sein Wort wahr macht: „Heben wir Deutschland erst in den Sattel, so wird es auch retten können!" ---------------------—-------- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmgerwhn. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P^ Hefterreich. Wien, 13. Octbr. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel. Der Mintsterrath hat das Projekt einer inneren durch die Zoll-Einnahmen garantutsu Anlethe v°iw°rs«n. Auch bte m-ist-n Botschafter sind jege« rine solche Anleihe, weil hierdurch die auswärtigen Gläubiger der Turke, gescha- dtat würden. Wegen der Ablehnung di-s-S Projektes gab Zuhdt Pascha eine Entlassung, die indeß vom Sultan nicht angenommen wurde. Mit Bankiers in Galata soll wegen Gewährung neuer durch die Einkünfte der Provinzen Smyrna und Salonichi gedeckter Vorschusie verhandelt werden. Man glaubt, daü die griechischen Commissäre in der nächsten Conferenz der letzten Erklä- rung de? türkischen Delegirten mit geringem Vorbehalt beitreten werden. Italien. Rom, 13. Oltbr. Man erzählt sich, der Papst habe dieser Tage gemerkt, daß seine Gebeimkämmerer ihn, soweit sie konnten, vom Vrrkehr mit ntcktsesuitischen Prälaten abbtelten, indem sie den letzteren den Zu. gang sperrten unter dem Vorwande, der heilige ^-r wolle sie nicht empfangen Es sollen einige ebenso gründliche wie gerechtfertigte Rüffel das Ergebntß der Entdeckung gewesen sein. Ueber den Fortgang der Unterhandlungen mit Deutscdiand ist noch immer nicht viel zu sagen. Man hört von Hoffnungen m,d gutem Willen, aber ntcht^von positiven Abmachmigen. ^elegraphischeHieschen^ Wagner's telegr. Correfpondenz - Bureau. Berlin. 14. Octbr. Die Synode beschloß bei B-rathung der Vor- läge des Obeiktrchenraihs bezüglich der Sonntagsheiltgung einstimmig so g-nd° Resolution- Der Oberkirchenraih wolle bie Regierung ersuchen, baß die Ge- sttze und Verordnungen über die Sonntagsseier zur vollen Anwendung gebracht liilba?.”®'* uni, ZLtz-!, Anzeigen, °vf verloren. M ZE w" KDr. i an Kud ü i f ^Mädchen jur ®irb ein solches, ba§ i“ verwenden ist. 2W£iorberli£^ oiieeT Jt eine schön gelegene, Dünung von wenigstens unb Zubehör, für den ■ Offenen an die (6703- ologe, mit den vorzügl. Tätigkeit in Schulen [eilt billigen u. grimdl. Gefl Off. durch die ans ist zugelaufen, tank, Caserne. ne die Beleidigung gegen oon Oberbcssingen hier- ,urüd. »Hannes Leip, ledig. Schuldscheine der Loge 50 ff. sind zur Rückzah- ?79 berufen. ober 1879. ____________Mail- _ (Sambtitiuö, tingasse. (6735 Mrwvch den 15. Ott/. ‘braten. T’phil. erhalt gegen Wp fNianers zu dessen Schul- >hnung. ,. . 3,_Wn|teinL_ ^MdchciiIrMc d. Zochheiin. ’rf/. Soderstrasselo- .siiH-utlr°n!h« B- HZ und nach Bedürfniß ergänzt werden. Die Synove nahm ferner den Antrag Leuschner's, betr. das Verbot des Fortbildungs-Unterrichts an Sonntag-Vor« Mittagen, den Antrag Pfeiffer's, betr. die Beschränkung der Controloersamm- lungen und militärischer Marschübungen an Sonntagen, sowie endlich den Antrag Hermann's auf Beschränkung des Sonntagsdienstes auf den Staats« bahnen, an. Nürnberg, 14. Octbr. Der Verbandstag der deutschen Gewerkoer« eine nahm nach sechsstündiger Debatte die Vorlagen der praktischen Commission, des Centralraths und des Anwalts an. Dieselben betreffen erstens die obligatorische Einführung einer Arbeits-Statistik und eines Arbeits-Nachweises, zweitens die Empfehlung von Bettragsversicherungskaffen und drittens die Errichtung einer Verbandskaffe zur Unterstützung reisender und arbeitsloser Mitglieder. New-Avrik, 14. Octbr. General Merrit, welcher mit Verstärkungen frei der Whiteriver-Agentur angekommen ist, fand die Gebäude verbrannt und fand außerdem den Leichnam des Agenten, sowie die Leichname von zwölf feiner Bediensteten vor. Die Indianer ziehen sich in südlicher Richtung zurück. — Nach Meldungen verschiedener Blätter aus Galveston haben sich mexikanische Aufständische Chihuahuas bemächtigt. Berlin, 14. Octbr. Die außerordentliche Generalversammlung der Berltn-Potsdamer Eisenbahn hat den Vertrag mit der Regierung mit einer Majorität von ca. 300 Stimmen abgelehnt. München, 14. Octbr. Der König hat den Finanzmintster ermächtigt, in der Abgeordnetenkammer die Erhöhung des Malzaufschlags auf 6 JL per Hektoliter zu beantragen. Stuttgart, 14. Octbr. Gestern Abend um 10 Uhr stießen in Heidelsheim bei Bruchsal auf der Kreuzungsstelle zwei auck Personen führende Güterzüge zusammen. Von Paffagteren blieben todt: Frau Apotheker Gerber aus Bretten, Barbara Bögner aus Günzburg und Sattler Diettrich aus Mühlacker. Verletzt wurden noch 13 Reisende und 2 Bahnbedienstete. Der schuldtragende Locomotivführer hat sich erschoffen. London, 14. Octbr. Meldung der „Daily News" auS Lahore vom 13. ds.: Die britischen Truppen haben Jellalabad besetzt. Pari-, 14. October. Mehrere Journale versichern, daß der italienische Botschafter in Parts, General Cialdint, seine Demission gegeben habe. Berlin, 14. October. Der „Reichs-Anz." meldet die Ernennung des Wirklichen Geheimen Oberregterungsraths im Handelsministerium, Jakobi, zum Unterstaatssecretär. London, 15. Octbr. Auf dem Meeting der Conservativen in Clt- terhoe (Lancaster) verthetdigte der Staatssecretär des Innern, Croß, das Verhalten der Regierung in der Orientfrage und das Princtp der Beobachtung der Verträge. Croß ist überzeugt, daß alle wesentlichen Punkte des Berliner Vertrages ausgeführt würden. Die Liberalen würden, wenn sie am Ruder gewesen wären, ebenso gehandelt und die Ruffen gehindert haben, nach Konstantinopel zu gehen. Die Regierung werde fortfahren, ihre bisherige Politik auch ferner zu verfolgen. Lokales. Gießen, 15. Oktober. •» 3"*Ü'Jl_ «*. öS4 A ^&i*i** ^rJ, Schenkel an ver L»> «'H1* #*• *» i(L rt » 568* Arbeitsvergebung. 6760) Die in der Dragoner-Caserne zu Butzbach behufs Einrichtung von zwei Arrestzellen im Thorwachtgebäude daselbst erforderlichen Arbeiten, als: Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Tischler-, Schlosser- und Anstreicher-Arbeiten, veranschlagt im Ganzen zu 500 Mark, sollen Mittwoch, den 22. d. M., Vormittags Vz12 Uhr, mittelst öffentlicher Submission verdungen werden. Lusttragende Unternehmer belieben ihre Offerten, in welchen die Ab- resp. Aufgebote in Procenten angegeben sind, bis zu genanntem Termin gehörig versiegelt und frankirt auf dem Büreau der Verwaltung abzugeben. Kostenanschläge, sowie Bedingungen können ebendaselbst eingesehen werden. Butzbach, den 14. October 1879. _____________Grosihcrzogliche Garnison-Verwaltung. Gewerbebank zu Gießen, eingetragene Gcnoffenschast. Die Erd- und Maurerarbeiten zum Neubau eines Hauses für die Gewerbebank, sowie die Auffüllungsarbeiten um dasselbe sollen im Submissionswege vergeben werden. Reflectanten, welche Mitglieder der Gewerbebank sein muffen, wollen ibre Offerten versiegelt mir entsprechender Aufschrift bis Samstag, den 18. d. MtS., Nachmittags 4 Uhr, in dem Geschäftslocale, Marktplatz Nr. 4, etnretchen. Zeichnungen, Voranschläge und Bedingungen können von Dienstag, den 14 bis incl. Freitag den 17. d. Mts., Nachmittags von 1 bis 3 Uhr, auf dem Büreau des Srchit-cten Herrn J. Stein, Bahnhofstraße, eingesehen werden. Gießen, den 11. October 1879. Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes: <6709) _______________________I. Hanstein.___________ Von diesjährigen Conserven, als: Stangenspargel, französische Erbsen, Prinzess - Bohnen, Schnitt - Bohnen, in Gläsern und Büchsen, Eingemachte Früchte in grosser Auswahl zu enorm billigen Preisen sind neue Sendungen eingetroffen und treffen fortwährend noch ein (6759 in Carl Schwaab’s Delikatessenhandlung. 6745) Die DeliealessenhaodlungJ. A. Busch Sahne empfiehlt nach der Einrichtung des renommirten KOHL’schen Geschäftes in Frankfurt a. M. IJmstandsbrödcheii mit Delicatessenaiiflagen stets frisch von Morgens 8 bis Abends 10 Uhr, per Stück zu 90 I*fg«, bestehend in : Brodelten mit Butter und feinster Gothaer Cervelatwurst, T> » 71 feinstem Prima Elbcaviar mit und ohne Zwiebeln, 71 •n 71 feinstem russischen Uralcaviar mit und ohne Zwiebeln, » 7) 71 gekochtem Gothaer Schinken, 55 t> 71 feinster Gothaer Trüffelwurst, 71 55 „ „ Blasenschinken, 71 55 » 55 feinst. Emmenthaler Schweizerkäse, 71 55 7) 55 „ Brabanter Sardellen. 7> 55 71 7) , Sardellenbutter mit Capern, sehr pikant. 71 55 71 7) „ Strassburger Ochsenzungen, 71 55 71 71 „ Braunschweig. Kaiserwurst, 55 55 71 71 » Gothaer Zungenwurst, 7) 55 71 71 » Frankfurter ger. Leberwurst, n 55 71 71 „ Rheinlachs, t> 5> 71 71 „ pommerscher ger. Gänsebrust. Frisch abgekochte, heisse Frankfurter Würstchen den. ganzen Tag über. Marlnirte Häringe mit delicater Sauce. Nürnberger Oclisenmaulsalat und grosse Kieler Fettbückling e. Sämmtliche Umstandsbrodchen werden im Beisein des Empfängers frisch zubereitet, diejenigen, welche mit russischem Caviar und Zwiebeln, pommerscher Gänsebrust oder Rheinlachs belegt werden, kosten 10 H mehr. Mchsforcllen, Spick-Aal empfiehlt (6772 Emil Fischbach, Neue Cervelatwurst, Hamburger Rauchfleisch, Braunschw. Leberwurst, „ Mettwurst, Rindfleischwurst, Frankfurter Würstchen, ächte Veroneser Salami, alles im Anschnitt in (6758 Carl Schwaab's Delieatesten-Handlung. 6768) Braunkohlenklein, ganz trocken, i 25 per Ctr., bei Emil Ptstsr. Aeikgevotenes. Ossenbacher Foose sind wieder eingetroffen bei (6748 , Gustav Gerhardt. (Ziehung am 12. November). ScWcfie treffen heute ein. (6776 Emil Fischbach. 6767) Schwedische Enten 1,1, gutlegend, billig abzugeben._____________D. 217. 6751) Die neuesten Muster von Damenhüten sind eingetroffen. Umänderungen werden schnellstens besorgt. LvuiS Gail, Maurbura D. 8. Landes-Gewerbe - Ausstellung in Offenbach a. M. Die Verloosung ist bis zum 12. November d. I. verschoben und findet noch Weiterverkauf der Loose statt, solange der Vorrath reicht, bei (6769 _____Wilh. Balser am Kirchenplatz. Aechte (6756 Aieter Vückinge 222 täglich frische Zusendung SSZ geräucherte Flundern^ geräucherte Makrelen. Carl Schwand. 6757) Umzugshalber verkaufe ich meinen sämmtlichen Lagervorrath in Steingut, irdenem Kochgeschirr u. s. w- zu bedeutend billigen Preisen aus. ______________B. Pfeiffer, Asterweg. Jtal. Maronen empfiehlt (6771 Emil Jischbach. Wagen. 1 eleg. verdeckten, 1 halbverdeckten, 1 Break, 1 Jagd-, 1 Ponny- und 1 leichter Lastwagen mit 4" br. Räder, zu verkaufen. (6761 Wetzlar. P. Ritter, Wagend- Alle Sorten Bindfaden, Packstricke, Waschseile rc. empfiehlt zu Fabrikpreisen 6503) Heinrich Wallach. Patent Mersohlen, dreifache Haltbarkeit gegen gewöhnliche Sohlen und vollkommen wasserdicht. Dieselben sind zu Originalpreisen hier nur bei Herrn Earl Berg K Wilh. Balser zu haben. (6611 ________Theodor Küchler. Wollene Tücher, Westen, Bafchliks, Caputzen, Handschuhe (6673 zu billigen Preisen empfiehlt A« Fangmann: Säger u. rauscher ÄeMwem bei L. Herbert^ 6o23)_______________Mäusburg.______ 6504) Stets frisch gebrannten Cafe, retnschmeckend, per Pfund 1 «X 40 big 1 JC. 80 H, rohe Cafc's von 1 bis 1 60 X frische Grünekern u. s. w. empfiehlt Beinrich Wallach. la. Cervelatwurst, „ Zungenwurst, „ Braunschw. Leberwurst, ,, Corned-Beef im Ausschnitt, „ abgekochten Schinken bei Ci R. Textor, 6424)Brand g affe. BUTTEROEL von T. Duyvis Jz., Koog a. d. Zaan in Holland. Prämiirt auf 4 Weltausstellungen. Alleinverkauf für die Provinz Oberhessen bei Carl Schwaab, Aeticatessenhandtung in GIESSEN. Ein Jeder sieht in der gegenwärtigen Zeit nach Ersparungen und Mitteln aus, so billig wie möglich den Lebens - Unterhalt zu versehen, und willkommen muss also die Erfindung sein von Duyvis’ Butteröl, ein chemisch reines Pflanzenfett, welches gegenüber Butter und Fett eine Ersparung anbringt, welche durch wenige Erfindungen übertroffen wird. Denn nicht nur ist das Butteröl bedeutend billiger wie Butter, sondern man hat auch nur die Hälfte davon zu brauchen und ist doch im Geschmack dem der besten Butter gleich. Thatsächlich kann man das Butteröl denn auch nicht besser vergleichen wie mit geschmolzener Butter. Viermal wurde das Butteröl prämiirt mit dem Erfolg, dass dasselbe jetzt fast in ganz Europa gebraucht wird. Weitere Empfehlungen mögen also überflüssig sein. (6755 K Allen Denjenigen, welche bei dem uns am Montag be- 1V K troffenen Brandunglück so rasche und thätige Hülfe geleistet 12 K haben, namentlich den beiden hiefigen sowie der Heuchel- 12 jC Heimer Feuerwehr, sprechen wir hierdurch den wärmsten je Dank aus. 12 je Gießen, den 15. October 1879. 12 jC Chr. Löber I. Wittwe. jC 6773) Fr. Cost. <1 Versicherungs-Gesellschaft ..Thuringia“, gegründet 1853. Diese Gesellschaft schließt gegen feste billige Prämien: 1) Feuerversicherungen auf Mobilien aller Art, 2) Lebensversicherungen jeder Art. Versicherten Beamten werden Cautionsdarlehen gewährt. 3) Reiseunfallversicherungen. Unterzeichneter Vertreter empfiehlt sich für den Abschluß solcher Versicherungen. Gießen, im Oktober 1879. Heinrich Linker, Agent der Versicherungsgesellschaft „Thuringia“, 6746) Frankfurter Straße 32,5. Wenzel s Garten (Saalbau). Sonntag den 19. October 1879: ERSTE GROSSE VORSTELLUNG der Gymnastiker, Athleten und Akrobaten Gesellschaft oes Athleten Herrn Franz Schneider (Hamburg), z. Z. Mitglied des Cirkus Ren;, unter Mitwirkung des berühmten Schlangen-Menschen Herrn Francois Wettges. 3MF Bei günstiger Witterung im Garten. mg“ Sonntag 4 Uhr Nachmittags: Wettkampf* Pferde der Stadt Gießen und Umgegend. ■■■■■"■ Prämie Mark 300 dem Pferdebesktzer, welchem es gelingt, durch seine Pferde den Athleten Herrn Franz Schneider von der Stelle zu ziehen. Anmeldungen werden von Herrn Wilh. Wenzel im Garten entgegengenommen. Entree 80 Pfg. ä Person. HST fimiiil=Uorfti’ITimß mit Concert im Saafe. Anfang 7 Uhr. — Entree 50 Pfg. ä Person. 3HK“ Näheres Plakate. "SRC 6747) Achtungsvoll Fr. Schneider, Mrector. 6766) la. stückreiche Steinkohlen, Stück- und Nutzkohlen, Cokes, Braunkohlen, kleingemachtes Holz, bei Emil Piftor. 5040) Ein Logis von 4 Zimmern an eine Familie oder getrennt zu vermiethen bei Dr. Bindcwald. Wermielhungen. 6752) Der mittlere Stock meines Hauses mit vier Zimmern und Cabinet auf 15. November öder sofort zu vermiethen. Karl Kaspar, Grünberger Straße. 6753) In meinem neu erbauten Hause in den Schießgärten ist der zweite Stock (3 Zimmer, Küche und sonstiges Zubehör), sowie die Mansardenwohnung, Anfang November beziehbar, zu vermiethen. __K o nrad Leib. 6777) Ein schönes Familienlogis und eine einzelne Stube zu vermiethen bei Schreiner Hammel, Mühlgasse D. 83. 6778) Eine Wohnung zu vermiethen. Frankfurter Straße Lit. E. 33,7. 6763) Marktplatz 21 Nr. 8 im dritten Stock sind zwei einzelne schön möblirte Zimmer sofort zu vermiethen.___________. 6601) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei__________Conditor Kinkel. 6591) Zwei Logis zu vermiethen. __Adolf Hoß, Schießgärten. 6462) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen im Frankfurter Hof. 5966) Ein gut möblirtes Zimmer per sofort zu vermiethen. _____________Böger, Uhrmacher. 5712) Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sofort beziehbar. Peter Pttz, Zimmermeister. 5287) Ein Familienlogis zu vermiethen per 1. December oder früher im hinter; hause des Darmstädter Hauses. 6649) Ein Logis zu vermiethen im 2006) 5 Zimmer, Küche rc. im 1. Stocke, gleich beziehbar, zu vermiethen. F. Zöller, Neustadt. 2174) Ein Logis im Freien, erster Stock 4—5 Zimmer mit Zubehör, sowie Theil am Garten zu vermiethen und sofort beziehbar. I. Jutzi. 4154) In unserem Nebenhause ist ein Logis, bestehend aus drei Zimmern rc., zu vermiethen und sogleich zu beziehen. _________________Flick «fr Kroll. 4942) Der zweite Stock meines Hauses, 6 Zimmer und aller sonstiger Zubehör, zu vermiethen. Karl Bergmann, Gartfeld. 5396) Zimmer mit Cabinet, parterre, unmöblirt, zu vermiethen. Sonnenstraße B. 62. 5459) Ein Logis, bestehend aus sechs geräumigen Zimmern nebst Zubehör, per 1. November zu vermiethen. Ebenso eine Werkstätte auf sofort A. Marku«, Reichensand 224. ~ 6125) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Chr. Reiber am Kreuz. 6589) Sckloßgasse A. 258 ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen.__ “ 6597) Eine Wohnung von 3—4 Zimmern nebst Küche, auf Wunsch auch Garten- antheil und allen sonstigen Bequemlichkeiten, ist in meinem Vorderhaus (früher Dr. Klein) sofort zu vermiethen. H Keck. Durch grössere Räumlichkeiten meines Lokales wie seither ist es mir möglich, dem verehrten Publikum die Empfehlung zu machen, dass ich von jetzt an zu jeder Tageszeit gute reine Weine, Kaffee, Chocolade etc. verabreiche und lade zum Besuche freundlichst ein. Achtungsvoll Heinrich Kinkel, Conditor, 6750) Marktstrasse 1>. SOS Mchüsts-Empschlung. 6770) Unterzeichneter beehrt sich hiermit, einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß er unterm Heutigen sich als Xtthlihiitaliier etablirt hat. Alle m diese Branche fallenden Ar- i beiten werden unter Zusicheruug für solide Ausführung hergestellt. Lich, den 15. October 1879. Achtungsvoll Schuhmacher. Bürger-Club. - I ei'smmmfm»g der außerordentlichen Mitglieder: Freitag den 17. Oktober bei Carl Fuhr. Tagesordnung: Neuwahl des Vergnügungscomitü's. 6744)Der Vorstand. Ziauhnämuscher Verein. Ausserordentliche Generalversammlung Dienstag den 21. October d. J., Abends 8‘/2 Uhr. Tagesordnung: Neuwahl des Cassirers. Zu zahlreicher Beiheiligung ladet freundlichst ein 6749) Der Vorstand. Danksagung. 6765) Allen, welche unseren unvergeßlichen Gatten und Vater Balthasar Seibert zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen hierdurch den innigsten Dank. Wies eck, den 14. October 1879. Die trauernden Hinterbliebenen. 6582) Ueberziehen von Schirme" und Reparaturen an denselben werden rasch und billig ausgefübrt. ___I. Weitzenkorn, Kreux. Hasen u. Rehe (frisch geschossen) kauft zum höchsten Preis. (6578 A. Schultheis jun., Seltersweg 10. 6720) Bahnhofs-RestaurateurHardung in Dillenberg sucht auf sofort ein tüchtiges, braves, ansehnliches Mädchen für Hausarbeit; vorgezogen wird ein solches, das auch am Büffet mit zu verwenden ift. Gute Zeugnisse unbedingt erforderlich. 20 Mark Belohnung! 6762) Am Sonntag Abend wurden die zwei Sitzkissen unit rothcm Plüsch überzogen) aus meinem Omnibus gestohlen. Obige Belohnung gebe ich demjemaen, der mir den Dieb namhaft macht, so daß ich ihn gerichtlich belangen kann. _______I. Dietz, Hötel „Prinz Carl". Felzwaaren werden nach neuster Mode umgearbeitet, Reparaturen schnell, gut und billig gemacht bei (6577 A. Schultheis jun., Kürschnermstr., Sellersweg 10. Wermischle Anzeigen. 6764) Ein Pferdeknecht, welcher auch Kühe zu melken versteht, zu sofortigem Eintritt gesucht von ________________Aug. Schiesfinger. Leise Anfrage. 6754) Wird denn bald in der neugetauften „Schützenstraße" das städtische Licht leuchten? oder soll man sich noch länger mit dem Mondschein trösten!____________________________________ 6775) 3—4 Morgen Land werden zu miethcn gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. 6774) Tüchtige Handarbeiter und Pftaftcrfteinzuricbter auf sofort gesucht von H. Steller, Annerod. äs- Bierbrauerei. « Die Fries'sche Brauerei, an der Lahn gelegen, welche sich auch zu jedem anderen Geschäftsbetriebe leicht einrichten läßt, ist sammt Wohnung und Garten unter sehr günstigen Bedingungen zu vermiethen event. zu verkaufen. Näheres bei (6052 __I. Blitz. 6358) Alte Herrenhüte werden zu Damenhüten fatzvnirt. Neueste Formen zur Ansicht bereit__________(£. L. Gail, Schulstraße. 6739) Ein Philologe, mit den oorzügl. Zeugn. ü. s. vielj. Thätigkeit in Schulen u. als Erzieher, ertheilt billigen u. gründl. Privatunterricht. Gefl. Off- durch die Exped- d. Bltts._________________________ Es wird von einer kleinen Familie ein braves Dienstmädchen zum baldigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts._____ Miihlcn-Derpachtlmg. Die auf Turbinen-Betrieb neu eingerichtete Aßlarer Mühle (45 Mmuten vom Bahnhof Wetzlar entfernt), bestehend aus Schneidemühle mit Fournir- und Dlocksäge, sowie Oelmühle, ist unter günstigen Bedingungen zu verpachten. 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