Nr. 113. Freitag, den 16. Mai 1871- Kichener Anzeiger Anzeige- uei Amtsbisit sie den Kreis Gießen. <^rtoebitioitahnr<*rtnt t f ^chulstraße B. 18. Erscheint tüglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bruigerlel' — roeoinonsvuremt r J u Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i l. Bekanntmachung. Bei den Postanstalten in Lang-Göns, Großcn-Buseck, Groß-Rohrheim, Nieder-Ramstadt und Mörfelden werden am 16. d. Mts. Telegraphen-Betriebsstellen mit beschränktem Tagesdienst (vergl. §. 4 der Telegraphenordnung für das Deutsche Reich) eröffnet werden. Darmstadt, den 10. Mai 1879. Der Kaiserliche Ober-Postdirector: Deininger. IJH..H rwi n ir m ——■ mkmm politischer Hheil. Meldung Ä r f ~ f o** <^K>lpenen Hochzert des deutschen Kaiferpaares. Der seltene Ehrentag der Goldenen Hochzeitsfeier Kaiser Wilhelms und der Kaiserin Augusta rückt näher und näher heran. Der natürliche Drang, der sich im Herzen des Volkes kundgab, den hohen Festtag durch Gaben der Liebe und Dankbarkeit zu ehren, ist durch Kaiser Wilhelm in eine Bahn gelenkt morden, innerhalb welcher er in herrlicher, der Humanität nutzbaren Welse zum Wohle des Volkes betzutragen vermag. Das war eine kaiserliche Idee, wü'dig der Güte und Milde des Kaisers, im Sinne d-r durch ihre umfaffende Wohlthätigkeit bekannten Kaiserin, und wer ver- unterm " freudig anzucrkennen, daß diese Idee in unserer realistischen Zett errichtet un^ crnPe Mahnung, eingedenk zu sein der Nächstenliebe und auch ib , eine edle und volksthümliche genannt zu werden verdiente, ten So edler Wetteifer auf dem Humanitären Gebiete, auf welchem MiH Volke noch viel zu thun übrig bleibt, wachgerufen worden, Gabe drängr , ch an Gabe und alle vereint erjch.inen als em köstlicher Ehrentempel der Müdthätigken eines großen Volkes, auf welchem das Auge des Kaisers mit Wohlgefallen ruhen wird. Es st.ht diese mehr innerliche Feier in einem gewissen Gegensätze zu der prunkenden Ftstfieude, welche unser österreichisches Nachbarvolk zur Silbernen Hochzeilssrier seines Katserpaares in Scene gesetzt hat. Die Bege sterung unserem- ^lkes wird keine Gelegenheit haben, sich so laut und demonstrativ, so äußerl ch und glänzend zu äußern, wie jene der bunt zusammengewürfelten Volksstämme Oesterrelch-Ungarns in Wien; aber sie wird nicht minder aufrichtig und herzlich sein. Ter deutsche Festzug wird in Reihen und Gruppen von Zahlen, sein Gesammteffect anscheinend in Hunderttausenden von Mark bestehen. Die anscheinend nach Millionen zu schätzende Summe imponirt aber weniger durch ihren materiellen Werth, als durch ihre Eigenschaft als wahre Liebesgabe. Der Kaiser war in seinem Leben bisher genöthigt, der Armee seine Hauptsürsorge zuzuwenden. Seit Gründung des deutschen Reiches aber hat er oft genug bewiesen, daß auch ihm die Pflege aller Güier des Friedens hochsteht. Viel, sehr viel ist bereits in der Jugendzeit des Reiches für Kunst und Wlffenschaft, für Bildungs- und Erztehungszwecke, für Handel und Gewerbe. für die nationale Arbeit und die Cultur gethan worden. Wahrlich, es wäre schon mehr geschehen, wenn nicht die kirchenpolttischen und socialtpd scheu Umtriebe störend dazwischen getreten wären; es würde noch heut mehr geschehen können, wenn nicht die höchsten geistigen Kräf'e noch engagwt wären in dem Kampfe für die Sicherstellung der Reichseinrichtungen, für die geistige und vor Allem auch für die gefährdete materielle Wohlfahrt des Reiches. Die Kaiserin, in den Krtegszeiten die kräftige Protectorin des rothen Kreuzes, die oberste Pflegerin des humanen Kriegsveretnswesens, hat längst in der Friedenszeit, geireu ihrem stets der Förderung der Humanität zugewandten Sinn, erhebende Beweise ihres Wirkens auf dem Gebiete der Wohltbätigkeits- pflege gegeben. Innerhalb, wie außerhalb des Reiches hat sie ihre Rolle als barmherzige Samariterin durchgeführt. So frönt das wohlthättge Werk, welches das Kaiserpaar angeregt, das Gebäude der kaiserlichen Humanitäts- Bestrebungen und darum steuert das Volk freudig und gerne dafür. Deutschland. Gießen, 15. Mai. Die Forderungen des Fürsten Bismarck bekunden die große Energie, mit welcher er für sein Werk, die Zollreform, einzutreten bereit ist. Haben schon die Gesetze wegen der Nachversteuerung viel Opposition hervorgerufen, so ist voraussichtlich die Beurthetlung des Sperrgesetz^-s, welches die Reichsregierunq ermächtigen soll, die von ihr vorgeschlagenen, aber vom Reichstage noch nicht geprüften Tarifsätze sofort schon provisorisch für jede beliebige Waare zur Erhebung bringen zu können, eine ebenso scharfe, als gethetlte. Wenn man die stricte Annahme des Tarifs voraussetzt, so würde man in -otrthschastltcher Beziehung wenig gegen das Sperrgesetz etnwenden können, dagegen erscheint das Gesetz äußerst bedenklich, wenn durchgreifende Abänderungen der Tarifvorlage stattfinben oder dieselbe gar, was allerdings kaum anzunehmen ist, verworfen werden solle. Zuzugeben ist indesien jede Möglichkeit; insbesondere ist die Gefahr politischer Eomplicattonen unbedingt vorhanden. Der Antrag aus Erlaß eines Sperrgesetzes hat jedenfalls in der parlamentarischen Geschichte wenige Beispiele. Schon die Nachbesteuerung hat große Schwierigkeiten; wird sie aber beschloffen, so ist ein Sperrgesetz eigentlich überflüssig. Der Uebergang in die neuen Verhältniffe wird naturgemäß Härten mit sich führen; vielleicht ift es doch wohl bester, daß fick dieselben nicht sofort äußern. Bisher ist die Vertretung der Nation nur so weit gelangt, den Anfang zur Prüfung des Tarifs in allen Einzelheiten gemacht zu haben; erst nach den Commtssionsberathungen und den Specialdebatten folgt die Entscheidung. Es erscheint also wohl als eine Pflicht der Regierung, bis zu dem Augenblick, wo das Parlament gesprochen haben wird, mit jeder Veränderung der bestehenden Verhältnisse zu warten. Es müßten in der That sehr dringende Gründe sein, welche die wirthschaftliche Nothwendigkert eines solches Sperrgesetzes darthun, und man darf gespannt sein, wie der Reichstag sich zu dieser Dringlichkeit der Snhe stellen wird. Wozu aber das Gesetz in einer Form, welche den parlamentarischen Ge- wohnheiten widerspricht? Diese Form würde eine Abänderung des bisherigen Geschäftsganges voraussetzen, denn der Reichskanzler verlangt, daß die dreimalige Berathung nicht stattfinde, daß der Reichstag sich durch einfache DtS- cusfion und Abstimmung für die Sache aussprechcn solle. Die vom Reichskanzler gewünschte Ermächtigung, jeden beliebigen Handelsartikel sofort verzollen lassen zu können, ist nicht das Gesährllchste bei dem Gesetze. Gerade dre letzten Jahre haben aber gezeigt, daß man es in Regierungskreisen mit der Beachtung der konstitutionellen Formen nicht so streng nimmt. Vor dem ersten gefährlichen Schritt, dabet der Regierung zu folgen, muß gewarnt werden, weil leicht andere gefährlichere Schritte folgen könnten. Wer im konstitutionellen Leben das Princip durchlöchern läßt, wird bald erkennen, wie die Gegner des parlamentarischen Regimes ihr Brecheisen in die Lücke etnsetzen und die Bresche erweitern würden. Hoffentlich finden diese politischen Consequenzen des Sperrgesetzes ihre Würdigung im Reichstage. Darmstadt, 13. Mai. Das Großherzogltche Regierungsblatt (Beil. Nr. 14) enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Prüfung der Kreisbauaufseher betreffend. 2. Bekanntmachung der Vorlesungen und Uebungen der an die Universität Gießen neu berufenen Prof-stören im Sommer-Semester 1879. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Darmstadt, die Erhebung einer Umlage zur Bestreitung der Gemeinde-Bedürfnifle in der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt betreffend. 4. Uebersicht der für das Jahr 1879 von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Commu- nal Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Friedberg. 5. Namensverändenlngen. 6. Dienstnachrichten. Am 26. April wurde der von dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, auf die Gemeinde-Schulstelle zu Hartershausen präsentirte Schullehrer Karl Altstadt zu Queck für diese Stelle bestätigt. 7. Ruhestandsversetzung. Am 23. April wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Herrnsheim Peter Joseph Dahlmann aus Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. 8. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Heldenbergen mit einem je nach dem Dienstalter sich bemeffenden Gehalt von 1000-1400 Die Leerstelle an der Gemeindeschule zu Heidelbach mit einem Gehalt von 900 Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Seibertenrod mit einem Gehalt von 900 Eomp., «t. Dir [btl: Hef0 Sultan seine Hejtzentivurs orte ht das !nHn nicht iben an ben ben gerichtet, üsunz dieser ugen, um die liszerezte Beehr der Bei- :b ein Statt« i Besngniffen Ministenum Ferner wied I, worin die a, sowie die der Landes- mf 58 erhöüt, 0. Oct. 1874, Ihausen, Meh irrden. Das 0, Gerste X 9.55, Hafer X 7.05, Erbsen X —, Kartoffeln X —• (Durchschnittspreis pro Malter.) (3307 chkffeullilhe Bekanntmachung. Friedrich Karl Birx v°a Grü- ist durch Entschlich»"» Groß- brrchgl'ch-n H°f,-ri»ts der Prochnz Oberheffen wegen verschwenderischen Lebenswandels unter Euratel gestellt worden, was mit dem Ansügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß Rechtsgeschäs'e mit ihm nur unter Zustimmung s-in.-r (Kuratoren Adam Engel ||. und Christian Marsteller IV. von Glünmgen gültig eingegangen »erden können. Lich, den 6. Mat 1879. Oroßherzogliches Landgericht Lich. 3354) Weyer. _________ Sa»stag de« VI. l. MtS., Vormittags H Uhr, -oll im alten Rathhaussaale das ^usweißen von Schullokalen, veranschlagt zu 547,42 JL, »ersteigert We®ie6en den 13. Mai 1879. Grostherzo,!. Bürgermeisterei Gießen. 3302) *. »ramm. Weinflaschen Z. Kothenderger, 3167)Lindenplatz. HefleuUllhe AußorderMg. Konrad Weil Eheleute von Muschenheim haben in dem über ihr Vermögen eingeleiteten -Lchuldenwcsen ihren gerichtsbekannten Gläubigern beste ein Arrangement abgeschlosscn, besten E'nficht auf dem Actuariate der -unterzeichneten Gerichtsstelle gestattet jß. Ansprüche jeder Art an die Ge- memschuldner unv Einwendungen gegen dieses Arrangement sind innerhalb 4 Wochen von dem Datum dieser Verfügung an geltend zu wachen, andernfalls das Arrangement bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Lich, den 7. Mai 1879. Großherzogliches Landgericht Ltch. Weyer.(3357 Verkaufsanzeige. Die zur Debitmasse der Gebrüder Kühler dahier gehörigen im Gartfeld gelegenen Immobilien sollen getheilt aus freier Hand verkauft werden, und zwar: 1) ein dreistöckiges Wohnhaus mit Hof- und Gartenraum und 2) die im Betrieb befindliche Dampfschneidemühle mit allen Maschinen, Sägen und sonstigen Geschästsuten- silien nebst einem großen theilweise bedeckten Holzplatz. Preis und Zahlungsbedingungen sind bei den Herren Hofgerichtsadvokaten Baist und Dr. Gutfleisch, sowie bei dem Unterzeichneten zu erfahren. Gießen, den 15. Mai 1879. 3353) M- Pilger, Massecurator. Emil Fischbach.. 3221) Eine uns entbehrliche gewordene Brückenwaage von 20 Ctr. Tragkraft verkaufen. Kauffmann K Co. str.-.-nätieifonen an°kh°lt-n, etwa 40 Schritt- fdttoärtS In d-n Wald q-schl-ppt, hort schwer mißhlnd-l- und seiner au« 150 M. bestehenden Baarschaft beraubt. Die Thaterinnen wurden bisher * ™‘s ta( ,i„et Banarbeit in Frankfurt hatten auck Mainzer Gel-bäftsleut- K-bate «inaeleqt. Dieselben wurden nun dieser Tage von der bett. Frankfurter Behörde benach- ^cktiat Tal ihre Gebote zwar niedriger seien als diejenigen der Frankfurter Geschasizleute daß m?n aber trotzdem die Arbeit an Letztere, als Einheimiscke, übertragen wolle. Em solches Verfahren dürst- sich aü-nthalb-n zur Nachahmung -mPsehl-n * ES dürfte wohl kaum eine öffentliche Angelegenheit in den letzten Jahren mebt in Aufschwung gerathen sein als das für den Nationalwohlst«nd o überaus wtcht^e Feuerlöschwesen^und diese erfreuliche Entwickelung ist wesentlich den freiwilligen Feuerwehren^mrt zu verdanken. Als im Jahre 1846 die erste freiwillige Feuerwehr zu Durlach m Badenvon Karl Metz gegründet wurde, dachte man kaum daran, daß man schon nach drei Jahrzehnten freiwilligen Institute, besonders in Süd- und Mitteldeutschland, nach Tausenden zahlen würde. Je mehr die Zahl dieser Lösch- und Rettungsvereine wuchs, desto mehr sEen sich dieselben in große Körperschaften zu vereinigen. So ^tsta^en die Lanves- und Provinct - Feuerwehrverbände, deren Deutschland und Deutsch-Oesterreich jetzt etwa 25 zahlt. D" 3Zor^ Fände aller dieser größeren Vereinigungen bilden den deutschen Fcuerwehraus)chuß. Derselbe toitb am 18. Mai in Erfurt (im Rheinischen Hof) sich zuscmimenfinden, um über verschißen, das Feuerlösch- und Rettungswesen betreffende Fragen in Berathung zu treten und auch die Stadt zu wählen, in welcher im Jahre 1880 der Deutsche Feuerwehrtag und die Loschrequisiten- Ausstellung Statt finden soll. — Ungeheure Heiterkeit rief in der Sitzung des Reichstags vom 9. d. M. es hervor, als ein Abgeordneter erklärte, daß ihm bei der Auseinandersetzung des Abg. Stollberg vie Haare zu Berge ständen, ein Blick auf die Glatze des genannten Herrn zeigte deutlich, vaß sein Schreck, nicht so groß sein könne. Eine erschütternde Begebenheit spielte sich am Mai in Wien ab. Der Hausbesitzer H. genoß bis dahin in seinem Heim ein ruhiges, glückliches Familienleben. Da fiel es ihm ein, eine Kassette, in der einige Gegenstände aufbewahrt waren, ru suchen. Er fand die Kaffette nicht, wohl aber bei seinem Forschen em umschnurtes Packet, das m einem Kasten lag. Als er dasselbe aufwickelte entdeckte er tn demselben eine halb vermoderte halb vertrocknete Kindesleiche. Während der zu Tode erschrockene Mann, ganz ^ ^or Entsetzen, Die Leiche in der Hand, dastand, öffnete sich die Thur und die 17iahrige Tochter Marie trat herein Sie sah Ihren Vater, sie sah die Leiche, aber die Sprache versagte ihr, keine Silbe drang über die bleichen Lippen. Der unglückliche Vater legte die Leiche wieder m den .Kasten nahm sein Kind bei der Hand, führte es in das Zimmer und begann em Verhör. Mar. war lange nicht fähig zu antworten, ein krampfhaftes Schluchzen erstickte ihre S"mme. Endlich nach lanaer Pause sprach sie in kurzen, unzusammcnhangenden Sätzen. Zuerst, sie wiffe nichts v»n dem todten Kinde, dann als der Vater dieser Aussage keinen Glauben oeizumeffen erklärte saate sie sie sei schuldig, aber nicht so entsetzlich wie der Vater es zu glauben scheine. ^«8 Äinb fei' nicht das ihrige, sondern das einer Freundin, deren Name nte über ihre Lippen Gutes Heu u. Grummet verkauft (3340) Adolf Schmidt, Kreuz. 3004) Durch ein Waaren - Tausch - Geschäft kamen wir in den Besitz eines großen Postens ausländischer Monopol-Cigarren äußerst sauberer Arbeit, hoch eleganten Formates, leicht, mild, sehr angenehm und pikant im Geschmack und Geruch, vorzüglich im Brand; in der That einer feinen Salon-Gigarre. Wir liefern davon soweit Vorrath reicht, franco per Post das mille zu 30 X, 100er Probezehntel zu 3Vr A gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung und gestatten in nicht convenirendem Falle sofortige franco Rückgabe unter Nachnahme. Roßbach L5 Hagenbruch in Erfurt. Feinsten Kahnkies, Mauer- und Gartensand Fuhrmann PH. Schwan I., Neustadt. Damen-Umhänge in den neuesten Fa Reis - Stärke^ unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, _________Emil Fischbach. IV. 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Mit Porträt. — Aus dem Garten und von dem Blumentisch. Eine Plauderei von E. Goeze in Greifswald. — Die Metropole des Rauch- waarenhandels. Von E. Hasse. — Am Familientische: Liebesleben am Dniepr. Mit Originalzeichnung von W- Stryowski: Kleinrussisches Idyll. — Rechtsrath. Mit einer illustrirten Beilage: Freihandel und Schutzzoll auf der Leipziger Messe. Mit einem ernsthaften Nachwort. Daheim J. C. Böhler’s DampfFärberei und cbemische Wascd-Anstalt, 44 Seltersmeg Giessen Seltersweg 44. Reinigen jeder Art von Damen- und Herren-Garderoben mit allen möglichen Verzierungen ohne Beschädigung der Fa?on und Farbe. Decken, Teppiche jeder Größe', ChaleS, Stickereien, Federn, Handschuhe, Sammt (auch unzertrennt) rc. Spitzen auf Neu gewaschen nach Wunsch auch reparirt. Herrenkleider un= zertrennt gewaschen und gefärbt unter Garantie der Farbe.(3293 Wanne Büller halte bestens empfohlen (1466) Andreas Cnler. Gewerbebank ziLWießen, eingetragene Genossenschaft. Die Mitglieder der Gewerbebank zu Gießen, eingctr. GenoffenschM werden zu der Montag den 19. Mai c., Abends 8 Uhr, im großen Saale des Cafe Leib dahier stattfindenden 20. oröentfidjeii fleiierafoerfammfuno ganz ergebenst eingeladen und, bei der Wichtigkeit der zu verhandelnden Gegenstände, gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Tages - Ordnung : 1) Erstattung des Geschäftsberichtes durch den Vorsitzenden des Auf- sichisrathes, 2) Ausschluß mehrerer Mitglieder, 3) Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahres-Rechnung und über die dem Vorstande und dem Aussichtsrathe zu ertheil