Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespoudenr-Bureau. Berlin, 14. März. Das Befinden Sr. Majestät des Kaisers ist den Umständen nach recht befriedigend; die Hüstenanschwellung zeigt nichts Ungewöhnliches; der Schlaf war mitunter unterbrochen, im Ganzen jedoch genügend. Auf der gestrigen Soir6 erschien der Kaiser nicht. Heute Mittag um 1 Uhr erthetlte Se. Majestät dem preußischen Gesandten in Darmstadt, Fürsten Lynar, Audienz. Saarbrücken, 14. März. Nachdem in dem Marpinger Proceß gestern Abend das Zeugenverhör beendigt war, erfolgte heute Vormittag die Verlesung sehr umfangreichen Actenmaterials, zahlreicher beschlagnahmter Briefe re. Heute Nachmittag findet das Plaidoyer des Staatsanwalts statt, morgen wird die Vertheidigung das Wort nehmen. Das Urthetl wird voi- ausstchtltch erst später verkündigt. Paris, 14. März. Das Amtsblatt meldet: Nack einem am 12. d. in Sidney aufgegebenen Telegramm des Gouverneurs von Neu-Caledonien ist das Land in vollständigem Friedenszustand, nachdem die letzten aufständischen Trtbus sich unterworfen haben. Teplitz, 14. März. Die gegenwärtig in dem Quellenschacht zusetzenden Thermaiwäsier sind hinreichend, alle Badeanstalten mit Thermalwaffer zu versehen. Das Wafferquantum ist um ein Dritttheil größer als die Wafser- menge sämmtlicher vorher versiegter Thermalquellen zusammen. Das Waffer fließt krystallhell. Pesth, 14. März. Die directe telegraphische Verbindung mit Szege- din ist unterbrochen. Die Regierung erhält spärlich Telegramme. Der Ruin und der Jammer ist entsetzlich. Fünf Personen wurden wegen Brandlegung vor das Standgericht gebracht. Konstantinopel, 14. Februar. Die Abfahrt der britischen Flotte ist bis zu nächster Woche verschoben. Der Sultan lud den Admiral Hornby und die andern höheren britischen Flotteu-Osfictere zum Gala-Diner ein. Paris, 14. März. Das Journal „Le Francais" meldet, daß die Minister vom 16. Mai und 23. Novbr. durch eine zu veröffentlichende Note gegen den Brandmarkungsbeschluß der Kammer zu protestiren beabsichtigen. London, 14. März, früh. Unterhaus. Unterstaatssecretär Bourke macht folgende Mittheilung: Verschiedene englische Firmen in Manchester unv Liverpool verschifften vorige Woche in Cardiff an Bord des französischen Dampfers „Argus" 850 Gewehre und 50,000 Pfund Schießpulver nach Mozambique. Die portugiesische Regierung ist durch die englische hiervon benachrichtigt, auch si d Maßregeln getroffen, um zu verhindern, daß die Ladung in die Hä de der Zulus falle. — Auf eine Anfrage Montagu's erklärte Bourke ferner: Der von den Zeitungen mitgetheilte Auszug aus Salis- bury'ö Depesche vom 26. Januar sei im Wesentlichen richtig, aber nicht wört- dtr. 64t. Erstes Btart. Sonntag, bcti 16. März 1870 Gießener Mtzeiger tret. Anzeigen. u nntn bei guter & ld Aussicht in Pensioi ^ue 6.99 Flechten von Snch *n, Anfertigen oDer kühlen nird prooipij rr von Philipp linaihtt,?ieftnw.5i.! üpril wirb für einen r. ein gut empfohlenes^ Ickes 'm Wochenift-W fit. JL. ____H nrrt brcntö Äinbff'! ami, WicaMjt. tiMii, mit gieren J tarn sofort cintreten. ■ B. U S n^ebition b- X__ ^oldentlichesR^ i i'ucht bei 3. Bärmm jtigen^nechtW . Znderthal, michlebLteM ' iortn ober IW , ytorgtn fltoM ; $on weml f«p 1 OKU. LG. s iTM* „ 1«. **• tollt» |rfeOf*a,‘ luller^ 4 M «■’ Soot«"1 M , s« pk«. A«?cizk- unb Amtsblntt für de« Kreis Gieße«. RedaetiorrHbirreaur I Ä GxpedilisnSbureMrr / Schulfiraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Iheil. B e k a n n t m a ch u n g. den Postanstalten in Nieder-Flörsheim, Pfiffliaheim, Gensingen, Laubenheim, König, Arheilgen, Btcrenbach, Reicbelsbeim i. v. Wetterau, Sprendlingen bei Langen und Steinbach b. Gießen werden am 16. d. Mts. Telegraphen-VetriebSstellen mit beschränktem Tagesdienste (vgl. §. 4 der Telegraphenordnung für das Deutsche Reich) eröffnet werden. Darmstadt, den 12. März 1879. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. __________________________________________________Dein i n g e r. Gefundene G e ß e » ft ä n t) e : 3 Taschentücher, 1 Doppelschlüssel, 1 kleiner Schlüssel, 1 Studentenmütze. G^ßen, am 15. März 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. _____________________________________________________________________________________ Fres e n i u s. B e k n n u t in « ch u n g. ^egen Verlegung des Landgerichts-Locols in das frühere Gymnasium aus dem Brand fallen die Amtstage am 25. und 26. März l. Js. aus und können in der letzten Woche des Monats März im Uebrigen nur dringende Angelegenheiten Erledigung finden. Gießen, den 10. März 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann. politischer Hyeil. Deutschland. Darmstadt, 14. März. In der heutigen (22.) Sitzung beschäftigte sich die zweite Kammer mit den Recommunicationsbeschlüssen der ersten Kammer zum Budget. In folgenden Punkten wich dieselbe von ihren früheren Beschlüssen ab und trat den- lenigen der ersten Kammer bei. Die Beschränkung, den Gehalt für den dritten Polizei- beumten bei dem Polizeiamt Darmstadt nur für den gegenwärtigen Inhaber zu bewilligen, wurde fallen gelassen. Dem Beschlüsse der ersten Kammer, daß die für 11 vortragende Räthe im Ministerium vorgesehene Summe um so viel überschritten werden dürfe, als bei der Neuorganisation bezw. Einreihung der Räthe nach dem Dienstalter keine Verminderung ihres bisherigen Gehaltes stattfinden solle, wurde beigetreten. Die Kammer genehmigte hierauf gegen 11 Stimmen den Gehalt eines Rathes für Bauwesen, gegenüber ihrem früheren Beschlüsse, nicht blos für den ersten Inhaber. Ferner wurde beschlossen, die Beschränkung, die durch die Einziehung der Rentamtsdienerstellen frei werdenden Summen den Rentämtern nicht zu überweisen, fallen zu lassen. Die für Gehaltsaufbesserung der Forstmeister nicht bewilligte Summe von 2700 M. wurde heute genehmigt. Bezüglich des Staatsbeitrags zu den Bedürfnissen der evangelischen Kirche hatte die zweite Kammer ursprünglich beschlossen, diesen Vertrag für die letzten zwei Jahre der Finanzperiode von dem Nachweis des Bedürfnisses abhängig ru machen. Die erste Kammer war diesem Beschluß nicht beigetreten und wurde heute der Ausschußantrag, aus dem früheren Beschluß zu beharren, gegen 17 Stimmen ab- «elehnt. Bezüglich der Beiträge für die Bedürfnisse der katholischen Kirche waren an die Bewilligungen einige Vorbehalte geknüpft worden, welchen die erste Kammer ebenfalls nicht beigetreten war. In der heutigen Sitzung wurde jedoch beschlossen, auf den früheren Beschlüssen zu beharren. Hierauf wurde in der Berathung des Finanzetats fortgefahren, ohne daß es wegen der vorgerückten Zeit zu einer Abstimmung gekommen wäre. — Aus Veranlassung der gestern in Windsor Castle gefeierten Vermählung des Herzogs von Connaught mit der Prinzessin Luise Margarethe von Preußen fand gestern Abend um 8 Uhr in den Kaiserzimmern des Großherzoglichen Residenzschlosses Tafel statt; Seine Königliche Hoheit der Großherzog brachten den Toast auf das neuvermählte Paar aus. S. K. H. der Prinz Leopold von England ist leider noch nicht so weit hergestellt, daß er an der Tafel hätte Theil nehmen können Berlin, 13. März. Der „Nordv. Allg. Ztg." zufolge ist von Seiten Deutschlands mit Rücksicht auf die von der serbischen Regierung gezeigte Ve- reitwilligkeit, die Bestimmung des Berliner Vertrags wegen Gleichstellung der Glaubensbekenntnisse zur Ausführung zu bringen, die Anerkennung der politischen Unabhängigkeit Serbiens ausgesprochen und der bisherige Generalkonsul Graf Bray zum Geschäftsträger in Belgrad ernannt worden. Frankreich. Versailles, 13. März. Deputirtenkammer. Die Versetzung der Mai- Minister in Anklagestand wird mit 317 gegen 159 Stimmen abgelehnt; die Rechte stimmt nebst dem linken Centrum und der gemäßigten Linken mit der Majorität. Rameau (Linke) beantragt eine motivirte Tagesordnung, welche einen scharfen Tadel gegen die Mai-Minister ausspricht. Cazeau (Bonaparttst) spricht gegen eine solche Tagesordnung; er sagt, der Kampf ist beendet und der Antrag verstößt gegen die Geschäftsordnung. Clömenceau beantragt einfache Tagesordnung. Diese wird mit 225 gegen 187 Stimmen verworsen, die motivirte Tagesordnung Rameau's mit 240 gegen 154 Stimmen angenommen. England. Windsor, 13. März, Nachm. Nachdem vorher die Botschafter, Gesandten, Minister nebst sonstigen Gästen, sowie der Bischof von Canterbury, di« Bischöfe von London, Winchester, Oxford und Worcester, der Dechant und die Domherren von Windsor ihre Plätze in der Georgscapelle eingenommen hatten, erschienen um 11% Uhr die Mitglieder der königlichen Familie und die fürstlichen Gäste, um 12 Uhr die Königin Victoria, um 12% Uhr der Herzog von Connaught nebst dem Prinzen von Wales und dem Herzog von Edinburgh, um 12V2 Uhr die Prinzessin Margarethe mit»dem Prinzen Friedrich Karl und dem Kronprinzen. Dann eröffnete der Erzbischof von Canterbury den Gottesdienst, worauf die Trauung erfolgte. lich korrekt. Redner glaubt, die Depesche werde mit anderen Schriftstücken oorqelegt werden, bittet jedoch um spätere Wiederholung der Anfrage. — Northcote erneuert auf Befragen versch edener Mitglieder die Veisicherung, dnß die Regierung ohne Zustimmung des Parlaments keine orientalische Anleihe garanliren werde. D'.e Noth des egyptischen Volkes sei nicht vergrößert durch vte jüngsten Finanzoperationen, sondern durch die lange Mißwirtschaft der Regierung. Northcote steht kein Hinderniß, befähigte Beamte der türkischen Regierung zu empfehlen. Die jetzige Stellung Wilfon's sei noch ungeregelt; Generalkonsul Vioian sei angewiesen, ihn moralisch zu unterstützen. Versailles, 14. März. Der Senat nahm den G-setzentwurf an, wodurch die Eil^gangszölle für gewisse ausländische Artikel festgesetzt werden. Würzburg, 14. März, Abends. Unterofficier Pude, welcher den Studirendeu Sicken erschossen batte, ist freigesprochen worden. Paris, 14. März, Abends. Das Journil „Soir" meldet: General Berthaut, Krtegsmtnister in dem Cabinet vom 16. Mat, seither Commandeur des 18. Armee-Corps, habe in letzterer Eigenschaft seine Entlastung gegeben. Lyon, 14. März. Heute Mittag zogen 150 Arbeiter nach dem Rathbaus und schickten sechs aus ihrer Mitte als Abgesandte zu dem Präfecten mit der Forderung nach Arbeit oder Unterstützung. Der Präfect machte ihnen begreiflich, daß jede gegen die Ordnung verstoßende Kundgebung geeignet sei, ihre Leiden zu verschlimmern. Die Abgesandten entfernten sich hierauf und auch die Arbeitergruppen gingen sogleich auseinander. Saarbrücken, 14. März. In dem Marpinger Proceß stellte der Staatsanwalt am Schluste seiner vierstündigen Rede folgende Anträge: Gegen die Eltern der Wunderkinder: Wtttwe Kunz 3 Jahre Gefängn-ß, Eheleute Hubertus und Wittwe Leist je 2 Jahre, Pastor Neureuther, Nikolas Rektenwald und Anton Hahn je 2 Jahre, Pastor Schneider 1% Jrhr, Kaplan Dicke, Dr. Thömes, Jakob Leist, Nikolas Leist, Klotz und Ames je 1 Jahr Gefängniß zu erkennen; dagegen die Pastoren Eich und Schwab, die Lehrertw Andre, den Förster Altmeyer und Margaretha Kunz freizusprechen. Die Katastrophe von Szegedin. Vollgültigster Beweis für die ganze Entsetzlichkeit der Ueberfluthung Szegebins ist das spärliche Eintreffen ausführlicherer Nachrichten, denn eben noch ist der Kampf um's nackte Dasein zu groß, um schon für das Unglück der Mitleidenden Sinn und Auge zu haben In einem der letzten officiellen Telegramme befand sich der überraschende Schlußsatz: „Zur Sicherung des Privatvermögens ist Vorsorge getroffen." Eine Erklärung dieser Mittheilung gibt eine Depesche der „Times", derzufolge der Verdacht sich erhoben habe, daß die schon gemeldete Feuersbrust von ruchlosen Händen angelegt wurde, um in dem Wirrwar und Schrecken sich mit fremdem Gut zu bereichern. Die letzten Nachrichten des „B. T." reichen bis zum 13., Mittags 12 Uhr, und lauten so: Pesth. Gestern Abend noch war den Nachrichten aus Szegedin zufolge die Hoffnung vorhanden, daß ein geringer Verlust von Menschenleben zu beklagen sei- Die inzwischen eingetroffenen weiteren Berichte machen diese Hoffnung zu Schanden. Die Mittheilungcn aus Szegedin lauten immer düsterer. Die Leichen ganzer Familien sino gefunden. Kaum ein Procent der Häuser steht noch Außerdem ist in weitester Ausdehnung die Umgebung von Szegedin überschwemmt. Ein Territorium vom Umfange eines deutschen Hcrzogthums steht unter Wasser. Die Bevölkerung ist decimirt und die noch Ueberlebenden sind an den Bettelstab gebracht. Die fürchterliche Noth spottet jeder Beschreibung. Wien. Die hier eintreffenden Hiobsposten aus Szeaedin lauten immer entsetzlicher. Szegedin ist total vernichtet. Die ganze reiche Handelsstadt ist jetzt eine schwimmende Trümmer- maffe. Privatdepeschen zufolge sind Tausende von Menschen umgekommen. Das Kranken-" haus ist eingestürzt, 500 Kranke wurden dabei unter den Trümmern begraben. Ebenso ist bei dem Einsturz der Synagoge eine ähnlich große Anzahl von Flüchtlingen von dem stürzenden Gemäuer erschlagen worden. Die vergangene Nacht war buchstäblich eine Todcsnacht. Es fehlte an Beleuchtung, denn die Gasanstalt befand sich unter Wasser. Fackeln waren ungenügend vorhanden und erlöschten schnell bei dem brausenden Sturme. In tiefster Finsterniß flohen die Geängstigten. Das Gejammer der Kinder, die Hülferufe der Weiber waren entsetzlich ; der furchtbare Orkan, das dumpfe Brausen der sturmgepeitschten Wassermenge übertönte die Commandorufe der hilfebringenden Schiffer. Leider waren zu wenig Rettungsboote vorhanden, so daß viele ertrinken mußten. Das Elend ist herzzerreißend. Die Lebensmittel sind ausgegangen. Jetzt wird freilich das Nettungswerk in großartiger Weise organisirt, aber es ist zu spät. Ungefähr 10 Quadratmeilen sind überschwemmt. Lokales. Gteß'N, 15. März. (Sitzung der Stadtverordneten am 13. März.) Anwesend: Herr Bürgermeister ® ramm, die Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Seiten der Stadtverordneten: die Herren B a ist, D ier y, Gail, Grünebcrg, Han st ein, Hoch, Hornberger, Kauf, Ad. Noll, Aug. Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. — Der Herr Bürgermeister theilte der Versammlung mit, daß ihm von Leipzig eine Anzahl Brochürcn, bett. Folterkammern der Wissenschaft, übersandt worden seien und daß dieselben unter den Stadtverordneten ctrculiren sollten. — Die Stadtverordneten werden ferner zur Prüfung der Fortbildungsschule am 13. und 14. März, Abends von 7—9 Uhr eingeladen. — Sodann wird noch mitgctheilt, daß die verstorbenen Georg Reibers Eheleute der Kleinkinverschule und dem Krankenunterstützungs- und Sterbckasse- Verein ein Legat von je 400 fl. ausgesetzt hatten mit der Bestimmung, daß, wenn das Legat nicht angenommen würde, solches an die Stadt zur Unterstützung der Armen falle. Der letztgenannte Verein besitzt nun kein Corporationsrecht und konnte in Folge dessen von Großh. Ministerium das Legat nicht bestätigt werden. Der Verein steht nun vor der Alternative: entweder sich Corporationsrechte zu verschaffen oder das Legat an die Stadt fallen zu sehen, welch' letzterer Fall von den Stadtverordneten wohl aceeptirt wird. — Eme anderthalbstündige Debatte ruft Punkt 1 der Tagesordnung „Viehtransport an Sonn- und Feiertagen" hervor. Wie bekannt schloß sich die Stadtverordneten-Versammlung in einer Sitzung am 2k. Nov. v. I. einem Antrag der hiesigen Polizei-Verwaltung an, wonach das Viehtreiben an Sonn- und Feiertagen von Morgens 9 bis Nachmittags 3 Uhr zu verbieten und der Transport durch die Stadt möglichst zu vermeiden sei. Gegen diesen Beschluß erhoben nun eine Anzahl Viehhändler und Metzger Beschwerde bei Großh Ministerium mit dem Petitum: daß der Viehtransport in Gießen an Sonn- und Feiertagen keiner Beschränkung unterliegen solle. Die Beschwerde wird erläutert durch verschiedene Erschwerungen beim Bahntransport :c. und eine Parallele gezogen zwischen Bierwagen, Eiswagen rc., welche mehr Geräusch und Störungen verursachten als der Viehtransport. Die Polizei-Verwaltung, welche zuerst sich gutachtlich über diese Beschwerde äußern soll, bemerkte, daß sie von ihrer"ersten Auffassung nicht avgehen könne und darauf beharren müsse. Die Bürgermeisterei, nun auch zum Gutachten aufgefordert, wandte sich an eine Anzahl Städte, wie Aschaffenburg, Cöln, Mainz, Offenbach, Worms^ Coblenz, Straßburg, Mannheim, Darmstadt, Hamburg, Dresden, Würzburg ?c. um zu erfahren wie es dorten gehalten werde. Die Antwort lautete verschieden. Theils existiren dort gänzliche Verbote, theils theilweise und in einigen gar keine Beschränkungen. Nach, wie oben schon bemerkt, langen Debatten, werden heute drei Anträge in diesem Betreff gestellt, i) Antrag Hornberger, Namens der Handelskammer, den Viehtransport nur während des Gottes- dienstes zu verbieten und den Transport innerhalb der Stadt möglichst zu vermeiden; 2) Vermittelungsantrag Diery: den Viehtransport von 9 bis 3 Uhr innerhalb der Stadt zu verbieten dagegen außerhalb derselben freizugeben und 3) bei dem früheren Beschlu- zu verharren. Der erste Antrag wird abgelehnt, dagegen der 2. Antrag in folgender Fassung: „der Viehtransport von 9 bis 3 Uhr durch die Stadt ist untersagt, dagegen kann bcr;e'fce j er och im Interesse der hiesigen Viehmärkte auf von der Polizei zu bestimmenden Wegen am ganzen Tage gestattet werden", mit 9 zu 9 Stimmen angenommen, wobei die Stimme res Vorsitzenden den Ausschlag gab. Der 3. Antrag wurde in Folge dieses Beschlusses hinfällig. — Die Vertheilung der Krug'schen und Lony'schen Stiftungszinsen wird, wie früher, der Armencommission zu Vorschlägen überlassen. — Der evangel. Kirchen-Gesang-Verein bittet um Ueberlassung eines Schulsaales zur Abhaltung von Hebungen. Das Geruch wird jedoch, aus verschiedenen Gründen, welche wir hier nicht wiedergeben wollen, abgelehnt. — Das Bleich- leihen betreffend, soll der mit dem jetzigen Inhaber, unter Zustimmung der Erden und übrigen Mitcontrahenten, über die Hilgardt'sche Bleiche bestehende Vertrag bestehen bleiben. — Eine Offenbacher Firma hat Requisiten für Die hiesige freiw. städt Feuerwehr geliefert, wobei sich nach Angabe des Hauptmanns gedachter Feuerwehr, Anstände über Qualität einzelner Gegenstände ergaben. Die Rechnung soll nun nach dem Antrag der Commission für das Feuerlö'ch- wesen nach Abzug von 4«> JL kvent. Austausch der beanstandeten Stücke bezahlt werden Eine weitere Anschaffung für die Feuerwehr wird bewilligt. Im Laufe der Verhandlung wird ein Inventar von ter Feuerwehr verlangt und bemerkt hierauf der Herr Bürgermeister, daß die Aufstellung desselben öfters monirt aber noch nicht eingesendet worden sei. — Die Fertigung von 100 ledernen Feuereimern nach Muster wird der Firma Wittich & Walz zum Preise von 850 übertragen. - In die Commission für die Besteuerung des Weines werden die alten Mitglieder wieder bestimmt. — Bewohner und Besitzer von Grundstücken am sogen. Briefträgergäßchen im Gartfeld bitten um Aufnahme ihrer Parcellen in den allgemeinen Bauplan. Nach dem Antrag der Baudeputation lehnt die Versammlung jedoch das Gesuch ab. — Herr Bauaufseher Körner will in seinen Garten an der Schoor neben Homberger's Fabrik bauen. Es wurde demselben früher die Auflage gemacht, daß er dann den Schoorgraben vor seinem Hause überbrücken müßte. Heute nun wirft er die Frage auf, ob ihm nach lieber; brückung, auch das Gelände der Ueberbrückung zum Eigenthum würde, im anderen Falle er auf einen Steg rc. verzichte und seine Einfahrt durch seinen Garten von der Neustadt aus nehmen würde. Die Versammlung ist mit der letzteren Position einverstanden. — Herr Konrad Rinn III. will in der Mühlgasse ein Backhaus (nicht Bade Haus wie in dem uns zugesandten Manuseript stand» erbauen und findet dieses Projekt die Zustimmung der Versammlung. — Die Baugesuche der Herren Heyligenstädt, Bterau und Spenglermeister Schneider sollen befürwortet werden; gleichermaßen wird das Gesuch des Herrn Wilh. Schäfer um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung an seinem Wohnhaus in der Schwarzlach genehmigt. — Das Gesuch des Herrn Christ. Helm um Erlaubniß zur Abführung von Wasser nach der Wieseck wird nicht genehmigt, dagegen wird dem Bittsteller der Rath ertheilt: er möge das Abfallwasser längs der Ostseite seines Hauses nach der Bismarck ftraße herleiten und seinen Hof entsprechend auffüllen. — Einem Gesuch um Entfernung der Barriere in Der Wetzsteingasse am Dr. Weber'schen Hause wird entsprochen, dagegen ein weiteres Gesuch um Bewilligung einer Durchfahrt durch den Oswald's Garten abgelehnt. Es wird ferner beschlossen, das Spalier am Dr. S t ein'scken Garten, weil nunmehr zwecklos, niederzulegen. — Zur Instandhaltung der Friedhofsmauer sind 161 vorgesehen und wird der bctr. Voranschlag genehmigt. — Zur Instandhaltung der Einfallsteine in den Straßengossen der Lindengasse werden 1*70 Jt. verwilligt- — Den Garten am neuen Realschulgebäude an- langend, werden 300 Jt. für Anlagen und Anpflanzungen und 600 JC für Höherlegen des Spielplatzes hinter der Realschule bewilligt. — Ein Baugesuch des Herrn Ferd. Kreiling welcher in den ehemals Stein'.schen Garten am Oswaldsberg bauen will, findet die Zustimmung, der Versammlung. — Die Musikhalle auf dem Lenz'schen Felsenkeller, soll, weil bei der vorgenommenen Versteigerung ein zu geringes Gebot erfolgte, nochmals versteigert werden. — Mehrere Bewohner der Schwarzlach richteten eine energische Beschwerde gegen den Beschluß der Stadtverordneten, welcher dahin ging, daß die Stadt sich nicht für verpflichtet erachtete für Entwässerung dieses Stadttheils zu sorgen. Sie verlangen Canalisirung und Straßenanlage resp. Pflasterung für Diese verwaiste und zurückgesetzte Gegend (?) wo mehr Häuser ständen als beispielsweise in der Ludwigsstraße, wo doch auch für Canalisirung und Pflasterung gesorgt sei. Die Stadtverordneten lehnen jedoch das Gesuch vorerst wiederum ab. Die Straße müsse erst aufgefüllt und dann gepflastert werden und solle die Entwässerung Durch offene Straßenrinnen erfolgen — Die Aborte in der neu erbauten Mädchenschule anlangend, beschließt die Versammlung, daß eine Tonnen Anlage hier zu vermeiden sei. — Der Aktien - Brauerei wird die Erbauung einer Faßhalle genehmigt. — Herr Photograph Gerbode will in seinem von Herrn Kauf erkauften Hause in der Kaplansgasse in der Mansarde ein Photograph. Atelier Herrichten und soll ihm solches gestattet werden. — Ein Baugesuch des Herrn Balth. Lenz, welcher ein Gebäude auf dem Felsenkeller neben das Wasserschleben'sche Haus, errichten will, wird der Bau-Deputation zur Begutachtung und Antragstellung überwiesen. (Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch beiläufig bemerken, daß die Gegenschrift über das Expropriations- verfahren nicht weniger als 72 Seiten zählt.) — Geheime Sitzung. —a. Vermischtes. Darmstadt, 12. März. Gestern kam vor dem Hofgericht eine Anklagesache gegen mehrere hiesige Bäckermeister wegen Uebertretung des § 148 pos. 10 der Gewerbeordnung (hier Mangel geeigneter Schlafstellen für die Bäckergesellen unD Lehrlinge) zur Verhandlung. Großh. Stadtgericht hatte die Beklagten zu 3 J4 Strafe verurtheilt, gegen welches Unheil aber von Seiten der Staatsbehörde appellirt und auf Verhängung einer höheren Strafe angel tragen wurde, welchem Ansinnen auch das Hofgericht Rechnung trug und in einem Falle die Strafe auf 25 erhöhte; im anderen Falle wurde die Verhandlung vertagt. — Von der Entlarvung einer Simulantin durch den galvanischen Strom erzählt die „Pos. Ztg.": Bekanntlich wird der Galvanismus in der Heilkunde mit vielem Erfolge angewandt ; ein so durchschlagender Erfolg jedoch, wie vor Kurzem im Krankenhause der Staot Posen mittels des galvanischen Stromes erzielt worden ist, dürfte wohl in Den Annalen der Heilkunde selten verzeichnet worden sein Es wurde nämlich Seitens des Posener Kreisgerichts Dem städtischen Krankenhause zur Beobachtung oder Heilung eine Frau überwiesen, welche sich seit einiger Zeit im Posener Gcrichtsgefängnisse befand und vollkommen taubstumm erschien; eine Verständigung mit ihr war nur mittels Aufschreibens möglich. Aus den Aufzeichnungen der Frau ging hervor, daß sic früher ganz gut hören und sprechen gekonnt, plötzlich aber Gehör und Sprache verloren habe. Nachdem sie drei Wochen lang im städtischen Krankenhause beobachtet worden war, während dieser Zeit aber kein einziges Wort gesprochen, hatte sich all- mälig die Ansicht befestigt,'daß man es mit einer äußerst hartnäckigen und consequenten Simulantin zu thun habe Es wurde nun zur Anwendung des Galvanismus geschritten, unD zwar ein recht kräftiger Strom von einer Seite des Gesichts zur andern geleitet. Es hatte dies Den Erfolg, daß die Frau einen dumpfen Schrei von sich gab, während bisher kein einziger Ton von ihr gehört worden war. Nachdem auf diese Weise festgestellt war, daß die Fähigkeit, Töne zu bilden, noch nicht erloschen sei, wurde in Gegenwart Der Frau für dcn nächsten Tag ein noch kräftigerer galvanischer Strom angeordnet. Aber schon diese einmalige Anwendung de« Galvanismus hatte eine wunderbare Wirkung; kaum sah die Frau am nächsten Tage Den Jnductions Apparat, so fing sie an zu lallen und erklärte, die Sprache und das Gehör icbeine sich bei ihr wiedergefunden zu haben Am darauf folgenden Tage, als sie noch immer lallte und Der Jnductions-Apparat, um die Heilkraft der Natur zu unterstützen und ein vollkommeneres Sprechen berbeizufübren, auf's Neue in Thätigkeit gesetzt werden sollte, stellte sich heraus, daß die Wortbildung schon bedeutend besser vor sich ging, so daß vom Galvanisiren Abstand genommen wurde. Schließlich nach einigen Tagen ergab sich, daß die Frau bereits vollkommen geläufig sprach, und besonders dann, wenn der Jnductions-Apparat herbeigebracht wurde, einen Redefluß an den Tag legte, der selbstverständlich die Anwendung des galvanischen Strome- auö- schloß. So konnte denn die Frau, Die als eine vollkommene Taubstumme das Krankenhaus betreten batte, nach einigen Wochen als vollkommen geheilt in's Gefängniß wieder abgeliefert werden. — Der Brocken wirth, dem jetzt die Gelegenheit geboten ist, mittelst ^^s Telegraphen Lebenszeichen nach unten zu geben, klagt über den Schnee, der dort noch nie in Massen gefallen ist. Vor einigen Tagen hat er die Parterrewohnung geräumt, da der Schnee die Fenster vollständig verdeckte. Falls es noch einige Zeit so fortschncit, so wird er wiederum eine Etage höher Quartier nehmen müssen, wenn er das Tageslicht sehen will. Die Kühe und Ziegen soll der Wirth auf Zimmer Nr. 4 einquartiert Haben, da es in dem völlig verschneiten Stalle stockfinster war und man sich durch den Schnee nicht mehr Bahn zu ihm brechen konnte. — Wie groß die Amerikaner in der Geographie sind, kann man besonders auch aus dem in vielen amerikanischen Schulen cingeführten Atlas von Mitchell vom Jahre 1877 sehen. Aus Dem ihm beigegebenen Text hebt die „Westl. Post" Folgendes hervor: Berlin mit selner Million Einwohner ist nicht genannt; diese Ehre genießen unter den Städten Deutschlamis nur Hamburg, Lübeck, Bremen und Frankfurt. Frankreich ist als Kaiserreich aufgeführt. Wien >st nur mit einer Bevölkerung von 560,000 angesetzt. Straßburg gehört noch zu Frankreich. Der Atlas unterscheidet zwischen Städten, die in Deutschland, und solchen, Die in Württemberg oder Hessen-Darmstadt liegen Darmstadt wird als dänische Stadt bezeichnet, soll auf einer fruchtbaren Insel im Ochözkischen Meere liegen und einen trefflichen Hafen haben. Seine Einwohner nähren sich vom Walfischfang und sprechen den isländischen Dialect. Theater. Sonntag den 16. März d. I. findet die Aufführung der beliebten unb hier gerne ge- gesehenen Posse: „(Siner von unsere ficuf* statt. Im Zwischenakte wird Herr Anton» Mariani vom Alhambratheat-'r in Brüssel als ^Ath! et^ auftreten. S)te unä b0^8^'e9“ Kritiken lassen einen in seinem Fache ganz außerordentlichen Künstler vermuthen, so daß em Publikum an Dem Abend ein doppelter Genuß geboten wird. — Herr Mananr ist rn neuerer Zeit am Victoriathcater in Frankfurt mit großem Beifalle aufgetreten. SteßeN/ . äs S Huhn" 7 q 4, Mn»a"c, MM SUS! 8. Marz- c spitlrrin Amw' Schauspielers Jo Horn mit Wlheli 7. März- lacobine Elisabet fiang von Gießen Z. März- 1 Wilhelm Johans «öln-Mindener Z 6öln-Mindener B latturs Philipp Vornamen. Tochter des Ellen übliches Kind von !Margarethe, em a «IlShners Peter W Morg, ein äußere! ^itine rochier, noch ol 5. Der Gül 3. 1 M. 25 T. ÜMnschwarz, K !2 L all, Ehefrau 5A J.5M. 22 T. -Srobn. 8. Alice, Wann II 14 16 2 103 1648) Wir suche wird über Mttire des H Hannchen ge' ! btt sömliche C I fottitn [ vvrMen, ihr Vorlegung der B den Iß, Vom.1 ; dem ConlrMr t Rech/snachthech • ler Masse anzui Marburg, ai IM!. Amtsc Holzve । 101 Wainilar , Donnerst । rsreitag den | jotömal von fr*“* W "ni)e Mfor Mwt toetttn, I?°nnerst. iHautnrntt 2953 " 1100 " 12750 56 2 " : 4i ’’ 9 1,74 fe’Ä 'M": Dem 10. Dem 19. Dem Dem Submission Bekanntmachung sollen im Submissionswege 3) Cementes n 4) Asphaltirarbeiten mit Material, 38 118 n H Aufschrift „Offerte der n 7 Stück Rmtr. in Stück u 150 Rm. Buchen-Stock-, u Rm. Buchen - Stammprügel, 29 u 1618) 32 15 leioit 1) Maurerarbettslohn, veranschlagt zu 2) Lieferung des Wasserkalkes, veranschl. 53 20 320 700 148 Der Oberförster: Baumann.' 4 167 136 2 14 16 2 ft ff 5) Steinhauerarbeit 6) Zimmerarbeit 7) Dachdeckerarbeit 8) Bauschreinerarbeit 4 106 4 17 Taglöhner Peter Merkel, eine Tochter, Elisa Margarethe, Taglöhner Philipp Belloff V., ein Sohn, Ludwig Philipp, Handarbeiter Philipp Otto, ein Sohn, Heinrich Friedrich, 775 41 53 425 718 25 105 geb. den geb. den geb. den Dem uar. Denselben. Januar. Denselben. Januar. Denselben. ff ir 100 7 700 182 15 1800 Stück Rmtr. Stück Rmtr. II. Freitag den 28. März er. in den Districten Rothebergskopf, Eichenscheit- u. Knüppelholz, Eichm-Wellen, Eichen-Stockholm Buchen-Wcllen, Buchen'Stockholz, Nadelholz-Knüppel und Nadelholz-Wellm. Schneider Georg Koch, ein Sohn, Johann Karl Wilhelm Heinrich, Gensdarmcn Paul Hinderland, eine Tochter, Katharina Magdalena, Buchen-Reisig II. Claffe, Buchen'Stockholz, Nadelholz-Reisig III. El. und Nadelholz - Stangen mit 0,21 Fstm. Stück Rmtr. tr tf Buchenwellen, Eichen- „ Nadel- „ Buchenstöcke, Eichen- ,, Nadel- „ f< fi f» mit zu ff ff tf Inde rthal, Großmühle b. Altenbuseck. tt 269 Raummeter tt Reiserprügel, Durchforstungs- mit 11,78 Festm., Buchenstamm mit 1,06 Festm., Nadelstämme von 14—35 Ctm. Durchm. und 6—15 Meter Länge mit 50 Festm-, Eichenstangen mit 0,82 Festm.. Eichenstämme — 0,71 cbm, Fichtenstämme — 41,04 cbm, Eichenstangen — 0,09 cbm, Buchenstangen (Langwieden) — 0,44 cbm, Holftiersteigerungen in der König!» Oberförsterei Strupbach. Versteigert werden: I. Donnerstag den 27. März er. in den Districten Streitwald und Großer Rothenberg: 1559) Meine Bettsedernreimgungsanstalt, sowie das Waschen des betreffenden Bettzeugs zu billigen Preisen bringe in empfehlende Erinnerung. Frau Ernst. Franz, Neustadt-Sandgasse d. 1895/io- Zeichnungen und Bedingungen sind bis zum 22. d. M., Abends 8 Uhr, auf dem Bureau des Bautechnikers gerb. Broel in Gießen, Seltersweg C. 82, einzusehen, von welchem auch die zu den Offerten zu benutzenden Formulare zu beziehen sind. Annerod, den 8. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. Holzversteigerungen den Gräflich Solms-Kaubach'schm Maldungen 1677) Versteigert werden: I. Montag den 2a» März d. I., im Districte H i r s ch r o t h: Rm. Buchen-Scheid-, I 150 ~~ ~ * „ Prügel-, I 465 .. w n Prügel-, | 465 „ „ Reisholz, 2 Buchenstämme von 48 u. 60 cm Durchmesser, 12,4 u. 7,4 m Länge — 4,33 cbm; Denselben. Dem geb. den 11. Januar. Denselben. Dem werden sämmtliche Gläubiger derselben vorgeladen, ihre Forderungen unter Vo>rlegung der Beweisstücke im Termin den 16. April l. I., Vorm. 9 Uhr C--Z-, dem Contradictor gegenüber unter dem Rechtsnachtheile der Ausschließung von der Maffe anzumelden und zu begründen. Marburg, am 12. März 1879. König!. Amtsgericht Abtheilung III. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 8. März. Konrad Alr, Schuhmacher dahier, und Henriette Christine Jakobtne Elisabeth Johannette Lang, des verst. Actuariatsgehülfen Karl Lang dahier, ehel. Tochter. ÄnflagN' I r Gtwtrbeordnimz | iui Berbanbluna,. ( i tu |l Evasr mzä t; \n aut« Wtl( T- Beerdigte Den 9. März. Marie Heß, geb. Böhle, Ehefrau des Bahnarbeiters Johann Peter Heß, alt 30 I. 10 M. 2 T., gest. den 8. März. Den 10 März Elisabethe Hoffmann, geb. Dauernheim, Ehefrau des Buchbinders Johann Heinrich Hoffmann, alt 63 I 8 M. 13 T., gest. den 8. März. Den 12. März. Carl Frey, Rentier, alt 70 I. 5 M. 22 T., gest. den 10. März. Handel und Verkehr. Gießen, 15. März. Auf dem heutigen Wochcnmarktc kostete: Butter per Pfd. 80 — 85 H, Hühnereier, per Stück 5 H, Enteneier, per Stück 6 , Käse, per Stück 5—9 H, Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 20 Linsen, 1 Liter 22 Tauben, das Paar 90 Hühner, per Stück 1.40, Hahnen, per Stück 1.70, Enten, per Stück JL — — Karroffeln, per 100 Kilo JL 5—6. - , Zwiebeln, per Ctr. JL 9-10. Ocksenfleisch 70 per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 56—60 A Schweinefleisch 58—60 A Kalbfleisch 50—56 Hammelfleisch 60—70 Blum. 8 Elisabethe Hoffmann, geb. Dauernheim, 63 I. 8 M. 13 T. alt, Ehefrair des Buchbinders Johannes Heinrich Hoffmann. 10. Schneider Karl Deyer 67 I. alt von Veitenbach, Kreis Gummersbach, Reg.-Bez. Cöln. 12. Schmiedgeselle Heinrich Prier, 28 I. 11 M. 5 T. alt, von Oppenheim. 13. Heinrich, 7 I. 2 M. 16 T. alt Sohn des Schreiners Emil Zimmermann. 8. Januar. Denselben. 16. Januar. Denselben. geb. den 28. Jam cX tf Fichtenstangen, meist zu Leiterbäumen tauglich, Lesholz und Kohlreiser des Reviers Ruppertsburg abtheilungsweise. Zusammenkunft jedesmal um 9 Uhr Vormittags, am ersten Tage in der Mitte des Wendergrundes an der Grenze zwischen Hirschroth und Steinknorr, am zweiten, wo der (nunmehr größtentheils chaussirte) s. g. dunkle Weg in den Wendergrund einführt. Laubach, den 9. März 1879. Thum, Oberförster. reifer in Schichthaufen, Nadel-Reiser, . 8375,71 1955,80 252 — 324,— 20669,20 9792,56 2506,60 3657,81 2042,— Bremser auf der Main-Weser-Bahn Wilhelm Both, ein Sohn, Theodor Wilhelm Emil, geb. den 11. November. 1648) Bei mißlungenem Gütever- suche wird über das Vermögen der Witttwe des Heinemann Lion, Hannchen geb. Lion zu Nordeck, . der förmliche Concurs erkannt, und Zusammenkunft jtdesmal Vormittags 9 Uhr, am ersten Tage im Wiesengrunde vor dem Streitwald, am zweiten Tage am Radfeld. Kauflustigen wird der König!. Förster Kleinwächter zu Haina auf Verlangen das Holz vorzeigen. Forsthaus Strupbach, den 12. März 1879. 1521) Nachverzeichnete, zum Neubau einer Kirche in Annerod erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen vergeben werden: Buchen-Scheit- u. Knüppelh. Buchen-Wellen, tf» Sfc ”'.«1 I ” f. Stück Eichenstämme III. Eiaffe mit 5,71 Fstm., Rmtr. Eichenscheit- u. Knüppelholz, Stück Eichen-Wellen, Rmtr. Elchen-Stockholz, Hotzversteigerung im Mainsiarer Gemeindewald. Donnerstag den 20. und Freitag den 21. März l. I., Ijküesma! von Vormittags 10 Uvr, sollen im hiesigen Gemeindewald, Distr. vorderste Schulenberg und Platte nach- sichende Holzsortimente öffentlich ver- 1 Reiben. _ ö Lum S8 werden bit ■*S£ ’S"’"'« 8*it 55 wbtttn N, n Wbnbtn. - & ’ “8 in btmnni "UnOer$triamm: Dilh. in in «laubnil zur & wm Biihtklltr btt nfld> der Bismai5 Um Entfernung bei 5*en' bagegm ein ntn abgelrhnt. gt n’-mmtbr jtoetflog, sieben und wirb n t« Sttaßtnzvßtii Stalidjulgtbäube an- für höhtrltßcn des Feid. Kreiling ndu bit Zustimmung, ß »eil bei btt ver- vikignt aerben. - |tn den Beschluß btt flnbtet erachtete fit und Ettaßenanlazt r häusn ständen ck Pffastening geiorgl Die Sttaße muffe t6 offene Ltraßtn: ngenb, beschließt bit hen; Siautrti tritt« will in seinem von pbolograph. Ätthei !tm ßaltb. Lenz, rag, errichten tritt, n. (Bei dieser Sedas lffpropriations- stkigert werden, als: 1. Donnerstag den 2V. März Buchen-Schetthvlz, Rothebergswand und Bleioenberg rc. 21 ~ r" 103 2953 HOO 2750 56 2 41 IR. Freitag den 21. März Eichenstämme von 15—44 Ctm. Durchm und 3—14 Meter Länge Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen Vom 7. bis 13. März 1879. Aufgebot e. 8. März. Schauspieler Karl Wilhelm Max Kentler von Berlin mit Schauspielerin Amalie Franziska Häser von Clingen, Tochter des zu Ziegenhain verstorbenen Schauspielers Johann Karl August Häser. 8. Scnbent Johannes Möckel von Watzen- bsrn mit Wilhelmine Schmidt, Tochter des Bergmanns Jacob Schmidt von Leun. Eheschließungen. 7. März. Schuhmacher Konrad Alt von Ulrichstein mit Henriette Christine Jacobine Elisabeth Johannette Lang, Tochter des verstorbenen Actuariatsgchilfen Karl Lang von Gießen. Geborene. 3. März. Emil Johann Christian, Sohn des Briefträgers Joseph August Wilhelm Johann Braun. 4. Heinrich Richard Hermann, Sohn des Heizers bei der Coln-Mindener Bahn Hermann Lang. 6. Emma, Tochter des Schaffners bei der Cöln-Mindener Bahn Wilhelm Becker. 7. Emilie Anna Elisabeth, Tochter des Destillateurs Philipp Wilhelm. 7. Dem Schreiner Hermann Muhl eine Tochter, noch ohne Vornamen. 2. Jacob, ein außerehliches Kind von auswärts. 7. Auguste Pauline, Tochter des Ellenwaarenhändlers Louis Wilhelm Plank. 5. Christiane, ein außerehliches Kind von auswärts. 5. Adam, ein außereheliches Kind von auswärts. 6. Margarethe, ein außereheliches Kind von auswärts. 11. Johannes, Sohn des Taglöhners Peter Schmitt. 8. Georg, Sohn des Schuhmachers Eckhard Aff. 6. Johann Georg, ein außereheliches Kind von auswärts. 9. Dem Geschirrhändler Philipp Pfeiffer eine Tochter, noch ohne Vornamen. 5 Karl Joseph, ein außereheliches Kind von auswärts. Gestorbene. 5. Der Güterexpeditionsgehilfe bei der Cöln-Mindener Bahn Georg Frank, 37 I. 1 M. 25 T. alt. 6. Tuchmacher Amand Müller, 33 I. 11 M. 26 T. alt, von Langenschwarz, Kreis Hünfeld. 8. Marie Friederike Heß geb. Böhle, 30 I. 10 M- • 2 T. alt, Ehefrau des Bahnarbeiters Johann Peter Heß. 10. Rentier Karl Frey, 70 I. 5 M. 22 T. alt. 8. Dem Bierbrauereibesitzer Christian Lony ein todtgeborener Sohn. 8. Alice, 3 I. 7 M. 18 T- alt, Tochter des practischen Arztes Dr. Ignaz Versteigerung. Dienstag den 1. April, 1644) Vormittags 11 Uhr, soll die Vier-Pfcrdekräftige, noch in einem guten Zustande befindliche Dampfdreschmaschine hiesiger Genossenschaft wegen Auflösung derselben öffentlich versteigert werden. Bettenhausen, den 13. März 1879. Der Vorstand: H. Roth M. 1673) Mit nur 100 Mark Baar-Einlage kann sich Jemand an einem schönen und rentablen Geschäft betheiligen. Näheres in der Exped. d. Bl. 9) Glockengießerarbeit ,, „ ,, Reflectanten wollen ihre Offerten versiegelt auf (die resp. Arbeiten oder Lieferungen) zum Neubau einer Kirche in Annerod" bis Montag den 24. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Annerod einreichen, bis zu welcher Stunde die Eröffnung derselben tu Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten stattfinden wird. Getaufte Den 8. Marz. Otto Heinrich, ein unehel. Sohn von auswärts, geb. den 26. Februar. Den 9 März. Dem Schneider Philipp Horeyseck, ein Sohn, Franz, geb. den 15. Decbr. Denselben. Heinrich, ein unehel. Sohn von auswärts, geb. den 27. Februar. Denselben. Dem Metzger Hermann Euler, ein Sohn, Karl Emil, geb. den 24. Januar. Dem Schutzmann Heinrich Gemmecker, eine Tochter, Johanna, geb. dm aal. n Snm erzckt!t viele» Grfolgt wkmhach bn in de» Ännalfl" (ofentr troieitn, welqiP taubstumm ! Mn JnfhanW: * . „nifquinto 8» *tt«, ««• P dn toi ™I'K, •n - (U;hD[ liial int I11 ,ni| «ickkl ,8 in, * $ solchen ::rt g*net ritdwlM ; «W ?r heilig Eichen- „ Nadel- „ Buchen - Knüppel, II. Dienstag den 23. März d. I., in den Districten Lenzesberg (Steinknorr) und Hubberg: Eichen- „ Nadel- „ 1527) Fünf Acker und eine Wiese im Neuenwegerfeld und 1 Garten am Rodtberg (Wällthor) zu verpachten. Näheres zu erfragen bei Georg Weidig, Marktstraße D. 23. 1545) Ein bis zwei Schüler, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen, werden in Pension gewünscht. Markt B. 32. 174 Nadel - Derbstangen mit 10,34 Festmeter, 586 Reisstangen mit 7,85 Festm-, Die Zusammenkunft ist am Wald fln der Chaussee nach Treis. Mainzlar, am 14. März 1879. Aroßh. Bürgermeisterei Mainzlar. ___________Vogel.__(1642 1560) Einen tüchtigen Knecht sucht auf 3013,50 287,— Germania zu Dresden- (1623 Aren 72 (1669 empfehlen Die die. Hierzu g Hinzu ( Hierzu Hierzu j Arten Uhren. Georg Heß, sucht bei 1242,60 65,40 52 176 84 1187 157 1 Wir be Gemeindei JL 16 16 20 16 16 9 4 Ochfenmaulsalatu. frisch gekochten Schinken wird garanlirt- 387) 18-22 18—2- 39-41 65-7" 6' 54-5)' 17-2Ö 1672) Heute Samstag Abend 8 Ubr Musikgelage a. d. Lahnstelu. Der Vorstand. Annerod, den 14. März 1879. Troßh- Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. geben werden: 1) das Fahren von Bruchsteinen, veranschl. zu 2) das Setzen derselben, veranschl. zu 3) Lieferung von Mauersand, veranschl. zu 1635) Den geehrten Damen zur gefl. Nachricht, daß die erwarteten feinen Umhange und Paletots »Pariser Modelle), sowie die neuesten Regenmäntel eingetroffen sind. M. Haan, sonn. 8. Weimersheim. Versteigerung non Arbeiten und Aeferungen. Donnerstag den 20. d. M., Lormtttags 9 Uhr, Die Alicen Schule hält den 1*7. und 18. März, des Morgens ron 9—12, des Nachmittags von 2 — 6 Uhr ihre Ausstettuny in dem Schu llocale auf dem Gxpe-itilM-b empfehlen 1652 Flick L Hröll. .1. A. Busch Söhne. Roihe, Wiesen- und Luzerner Kleesaat, sowie Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüdt'schen U«iv.-Druckerer (Fr. (5. br. Viets^'n Ließen Hier,« ein zweites Blatt und eine Berlage Grabkreuze, roh und vergoldet, in schöner Auswahl, empfehlen 1653 Flick & Kröll. Donnerstag den 20 März, Vormiltaas 9 ubr, lasten Heinrich Vogel II. Erben zu Alten-Bus-ck ca. 90 EU. gutes Wiesenheu versteigern. (1641 Repar a turen an Uhren und Musikwerke werden schnell und billig ausgeführt von (23o Rob. Hartmann Uhrmacher, Lindenplatz Nr. 30. An- und Verkauf 6 Iler Lieferung und Nepar- Eichenstämme II., III und IV. Cl., — 23,97 F.-M-, R.-M- Eichen-Nutzholz 2—4 M. lang, „ Buchen- und Eichen-Derbholz, „ „ „ „ Stockholz, „ « n » Reiser, „ Nadelholz Reiser, Buchen-Schmiedstock von 1,5 Meter Durchmesser. 1639) Allen Denjenigen und namentlich dem Kriegerverein zu Lang-Göns, welche unseren Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, den Herrn Förster H« IÜÖS von Lang Göns, zur letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Lang-Göns, den 15. März 1879. Namens der Hinterbliebenen: Heinrich. Klös. «A zwar um 71/. __V- Reuter, Friseur. fir sämmtliche9te| 1655) Neue eiserne Pumpen und neue Scbnellwaagen, sowie alle in dies Fach einschlagenden Reparaturen, werden schnell und billigst besorgt von s‘ Wh,» er^< *** l^it9ß'f‘n bhflen"' b« putschen R tT Ersatz-B Die L, «-.n. . Disyen ^ntrolversamln! Die r sollen von unterfertigter Bürgermeisterei nachfolgend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen zum Neubau einer Kirche in Annerod öffentlich in Accord ver- Montag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich vor dem Neustädter Thor eine größere Parthie Lagerfässer, sowie mehrere ovale große Bütten, 1 Schrotmühle, 1 Fegmühle, 2 Pflüge, 1 Egge, 2 Oecono- miewagen, 1 Rollwagen, 1 vollständiges Ochsengeschirr, diverse Ketten, 2 Treppen und einige Läden gegen Baarzahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigern. 1600) Fr. Führer Ww. 4) Sandmeffen, „ Auch werden vor dem Termine noch Offerten über Lieferung von Bruchsteinen loco Bruch entgegen genommen. (1671 co JT • JT • Montag Abend Restauration «Herbert. 1495) (Sm Gar en oder 1 Stück Grabland, ca. J/4 Morgen groß, zu pachten gesucht. Bon wem? sagt die Exped. d. Bl-_______________________ 1513) Zum 20. April wird für einen kleinen Haushalt ein gut empfohlenes Dienstmädchen, welches im Kochen Erfahrung hat, gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. Geschäfts Verlegung. Meinen werthen Kunden, sowie einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich seit dem 8. d. M. Kaplansgaffe Rr. 222, im ersten Stock, bei Herrn Schlostermeister Noll wohne. Es wird mein eifriges Bestreben sein, alle Arbeiten schnell und billig zu besorgen und meine Kunden mit prompter und reeller Maare zufrieden zu stellen. Achtungsvoll 1675)__Conrad AH, Schuhmacher. 1650) Allen Freunden und Bekannten, sowie Allen, welche auf irgend eine Weise an meinem Schicksal theilgenommen haben, sage ich bei meinem Weggange von Gießen hiermit ein herzliches Lebewohl, da persönlich Abschied zu nehmen mir nicht möglich ist. Gießen, den 16. März 1879. R Weigand, geb. Freiin v. «Horix. i N * Der K Di,. nii?”1 i>en : 20-Francs-Stücke . do. in Vt . Englische Souvereigns . Russische Imperiales - Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ..... Dollars in Gold . . . \ Zöpfe von ausgkkämmtem Haar werden für 1 „H gemacht. Für gute, dauerhafte Arbeit jjofAiierknul. Donnerstag den 20. d. M., um 10 Uhr, wird im Gemeindehause zu Crofdorf nachverzeichnetes Holz aus dem Erofdorf-Elei- berger Gemeindewald versteigert: 105) Empfehle für Umzüge g.; fälligste Benutzung meines Möbelwagens. Billigste Preitzberechnung _____F. Fürst Wtttv. S Damen aller Branchen, sowie Com> mis, Oeconomcn, Förster, Techniker^ Aufseher, Kellner rc. werden stets nachgewiesen und placirt durch das Bureau vermischte Anzeigen. 1447) Ein schöner Garten am Nahrungs- berg zu verpachten. Seltersweg 10. 1654) Ein älterer Mann sucht in einer Bäckerei oder Oeconomie dauernde Beschäftigung, auf Lohn weniger rcflectirenb. Näheres Gartfeld 151. Nähere Auskunft ertheilt Herr Förster Lucas hier. Crofdorf, 14. März 1879. Der Bürgermeister: 1678)Lolnot. 1626) Eine Wohnung mit 7 Zimmern, eine Mansardenwohnung mit 3 Zimmern, beide mit Zubehör, sind zu vermiethen im Gartfeld. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 1627) Ein kleines Logis zu vermiethen und gleich beziehbar. _____________________Frankfurterstr. 33'. 1622) Zwei möblirte Zimmer (bisher von Einjährigen bewohnt, znm l. April zu ver- miethen. Ww Hauitsch, Kirchenplatz. 1620) In mein m Hause ist eine Partere- wobnung bestehend aus 4 Zimmern, abgeschloßenen Corridor und allem Zubehör, zu vermiethen. Arnold 9JtüUtr._ 1667) Den 2. Stock meines Hauses zu vermiethen. Georg Etühler, Grünbergerstraße. 1629 Der 2. Stock meines Hauses, mit abgeschlossenem Corridor zu vermiethen. Th Schmidt, Gartfeld. 1638) Remise nebst Böden zu vermiethen. Ehr. Leober Ww-, Grünbergerstraße. (1588 Der Vorstand. Mitte zum Waschen und Fa?onniren werden angenommen von (1647 ______W. Pauly S» O. Schmid». /ö/;/? g von ausgekämmten Haaren werden unter Garantie solider Arbeit billigst angesertigt von Karl Gerlipp, Kirchenplatz 25. Reichensand Lit. C. 128. jPfertle zum Schlachten, sowie todtes und unheilbares Vieh kauft zu verhältnißmäßig hohen Preisen. (217 Rudolph Müller, Wolfsmühle bei Station Braunfels. 1016) Das Flechten von Stroh- unb Rohr- Stühlen, Unfertigen aller Gattungen von Stühlen wird prompt und reell ausgefübrt von Philipp l^^FiK^F.Ltuhlmacher, Tiefenw- 51. —319) Lumpen, Werg, Flaschen und Zei- tungspapier kauft LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. —1605) Eine Frau empfiehlt sich im Kochen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 1674) Ein ordentlicher Jung, der das Schuhmacher-Geschäft erlernen will, kann sofort in die Lehre treten bei Evnrad Alt, Schuhmacher. turen von Thurmubren. Schöne Aussicht. Sonntag d n 16. März: 165 i Streich - Concert. Anfang V24 Uhr. — Entree 20 4- Theater in Giessen. (Cafe E.elb.) Sonntag den 16. März. Abonnement suspendu. Erstes Auftreten des Athleten nrrfr Ringkämpfers Antoni Mariani vom Alhambra - Theater in Druffel- Einer von unsere Leut'. Posse mit Gesang in 3 Acten und 7 Bilder* von Kalisch, Musik ooo Stolz un> Conradi. Kasseöffnung 7 Uhr. — Anfang V28 Uh Ast er weg. Güßen, den 13. März 1879. Wermiethungen. 1633) Ein großes und ein kleines Familienlogis zu vermiethen. _________Gärtner Noll, Schützenhof.__ 1637) Zwei freundlich npblirte Mansardenzimmer zu vermiethen Ckr. Lorber Ww., Grünbergerstraße. 1657) Das seither von Herrn Joseph Beifus bewohnte Logis ist per 1. April anderweit zu vermiethen, auch kann daselbst eine Werkstätte beiaegeben werden. Näheres bei Wildhändler Ebel, Marktstr. 1634) Zwei tneinandergehende schön möblirte Zimmer an 2 Studirende ober Einjährige zu vermiethen, auf Verlangen kann volle Beköstigung gegeben werden. ______________________Th. Lony. 1636) Ein kleines Logis bei ______________________Schreiner Volp Mark IM,ooo sind im Laufe des Monats Mai d. I. auf erste Hypothek auSzuleihen. Bewerber wollen sich gefälligst an Jean Boeck dahier wenden.__1663 1630) Gefunden auf der Schoor eine Stallhalfter mit Kette. Abzuholen bei _________Chr. Burkhard, Asterweg. 1649) Ein junger Hühnerhund von schwarzer Farbe mit weißer Brust entlaufen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Neue Anlagen. 174. 1640) Unterzeichnete empfiehlt sich im Steppen von Eouverten und Röcken unter reeller Bedienung. Franziska Fourier, Sandgasse D. 156. 1621) Ich suche Jemand zur Führung der Haushaltung. _______Friedrich Berg, Brandgasse. 1643) Eine Köchin ge- Keilgeöotenes. Ein Zugpferd steht zu kaufen bei (1668 _______Gcorgi & Klingspor. 1664) Ein Haufen Kuhmist abzugeben. Bäcker Stein der g er. , Karl Schmidt, Schlostermeister, _________Löwengasse. ___| 1676) Ein schwarzes Armband mit Gold-" | beschlag ist gefunden worden. Abzuholen | gegen Erstattung der Jnseratgebühren bei: I Conrad Alt, Schuhmacher, _____________Kaplansgaffe C. 222. 1606) Ein tüchtiges Ladenmädchen, welches in der Manufacturwaaren-Branchc bewandert und gute Zeugnisse besitzt, wird in ein Landslädtchen gesucht Offerten besorgt die Exped. d. Bl.