Realitäten ist geschloffen. Lotz. 18» r 1819: :b. Zstrrling. rbliebenen. Februar, Nach- aos nächtigen gefallen, rchen fen. (972 i und Ihx ei^v^den Äd- , LchMegechhnes, ySäft* 9 1^5 srsZ ^aksührt von i Rob. Hartmann f antW’1“’ zietunä ^yjenö^. : io Giesse«. ;ä: *•>* Die Feststellung der Mitgliedschaft bei eingetragenen Genoffenschaften. Unter den Mängeln in den Einrichtungen unserer Vereine, welche bei einigen der neuerlich vorgckommenen Fälle (vergl. Jahresbericht pro 1877) schwere Schädigungen der Mitglieder herbeigeführt haben, spielt die unsichere Feststellung der Mitgliedschaft keine geringe Rolle, und macht das ungesäumte und energischste Einschreiten der Vorstände und Aufsichtsräthe zur unab- weislichen Pflicht, wollen sich dieselben nicht der schwersten Verantwortlichkeit, ja unter Umständen ver Verpflichtung zum Schadenersatz, aussetzen. Wirklich wird es damit, trotz wiederholter Mahnungen, in einer Anzahl von Vereinen zu leicht genommen, was sich bereits mehrfach gerächt hat. Sobald nämlich die ungünstige Vermögenslage eines Vereins bekannt wird, welche den Bruch befürchten läßt, oder gar wenn dieser eintritt, zeigt sich das Bestreben, sich der Mitgliedschaft mit ihrer solidarcn Haftpflicht zu entziehen, Seitens eines Theils der Genossenschafter in vielen Fällen. Und nicht selten erleben wir dann, daß auch von solchen, welche an den Bestrebungen des Vereins und den dadurch gebotenen Vortheilen Jahre lang theilgenommen haben, die Mitgliedschaft geradezu abgeleugnet wird, und ihnen erst bewiesen werden muß. Wie strenge es aber dieserhalb nach dem Gesetz zu nehmen ist, darüber hat sich der Anwalt in den Motiven der von ihm vorgeschlagenen Ergänzungen zum Genossenschaftsgcsctz (vergl. Seite 15 des gegenwärtigen Jahrgangs der Blätter für Genossenschaftswesen) eingehend ausgesprochen, wie dieS in einer neuerlichen Entscheidung des Reichsoberhandelsgerichts vom 15. April 1878 lEntscheidungen Bd. XXIII. Nr. 4LO. Zweites Blatt Sonntag, den 16. Februar Kichmer MnMgcr Anzeize- uni AmtsdM für den Kreis Gießen. RevaetionSbureaur 1 . r- , n SxpedittonSburearrr J Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Aolitischer Theit. Wochenübersicht. Der deutsche Reichstag ist am 12. Februar von Sr. Majestät dem Kaiser eröffnet worden. Die Session verspricht eine ernste und namentlich für unser Verkehrsleben hochwicht ge zu werden. Das zoll- und handelspolitische Programm des Reichskanzlers stößt, nachdem die Stadtverordneten - Collegien von Barmen, Köln und Bretlau der Opposition die Bahn gebrochen aus immer stärkeren Widerstand. Neuerdings haben auch die Berliner Stadtverordneten eine Reso>ution gegen die Lertheuerung der unentbehrlichsten Lebensmittel durch irgendwelchen Zoll angenommen. Tiefen Eindruck in weilen Kreisen macht eine vom Staatsmini- ster Delbrück verfaßte, vom Verein zur Beförderung der Ha> delssrerhett dem Präsidenten der Tarif-Enquete-Commission überreichte Broschüre über Deutschlands Getreideverkehr mit dem Auslande, worin dargelegt wird, daß der beabsichtigte Gktretdezoll die wirthschastlich Schwächsten am stärksten treffen und, vom finanziellen Standpunkt betrachtet, sich dem Ideal einer Abgabe, wie sie nicht sein soll, nähern würde. Am bemerkenswerthesten ist aber, daß die Delegirten von 37 deutschen Handelskammern, welche am 8. d. in Berlin tagten, einstimmig erklärt haben, die Realisirung des Bismarck'schen Programms würde zu einer nationalen Calamttät führen! Der „Reichs-Anzeiger" bringt noch immer von Zeit zu Zett Verbote socialiptscher Druckschriften. Leider beweist der Ausfall der jüngsten Reichstagswahl in Breslau, wo der socialdemokratlsche Candidcrt beinahe ebenso viele Stimmen (5184) erhielt, wie der national-liberale (6564), daß die Social- demokratte trotz des Soctaltstengesetzes bisher noch nicht wesentlich an Ausdehnung verloren hat. Von den Volksvertretungen der kleineren deutschen Länder verbandelten die von Bayern und Hessen über Gegenstände von allgemeinerem Jntereffe. In München nahm die zweite Kammer, d. h. die aus den „Patrioten" bestehende Zweistimmenmehrheit, einen Antrag auf Verminderung der Mtlitärlast an, trotzdem der Kriegsminister vor Unterschätzung des Gegners warnte und bemerkte, man solle zufrieden sein, wenn im Jahre 1881 keine Erhöhung gefordert würde. In Darmstadt beschloß die Kammer u. A., die von der Regierung für 3 Jahre angesetzte Dot ation Les Mainzer Bischofstuhls nur für 1879/80 ohne Beschränkung, für die Zett von 1880—82 aber mit der Beschränkung etnzustellen. daß dieselbe nur dann zur Auszahlung gelangen dürfe, wenn der Bischossfluhl bis dahin besetzt sei. In Belgien organtsiren die Ultramontanen eine gewaltige Opposition gegen den liberalen Unterrichts-Gesetzentwurf der Regierung: die Bischöfe ließen einen Protest gegen denselben in den Kirchen verlesen und in der Hauptstadt hat sich ein katholisches Central-Comtt6 zur Organisirung des Widerstandes gebildet, welches zunächst alle Familienväter zur Unterzeichnung von Petitionen gegen das „atheistische" Unterrichtsproject auffordert. Die russische Regierung hat den General Loris-Meltkoff mit ausgedehnten Vollmachten nach der untern Donau entsandt und den ursprünglichen Heerd der Pest, das Gouvernement Astrachan, durch einen doppelten Mllitär- Cordon absperren lasten. Während übrigens russischersetts behauptet wird, die Seuche sei als erloschen zu betrachten, ist der Ausbruch derselben schon in der Gegend von Salonicht constatirt worden. In Folge desten haben die Regierungen der an das Mittelmeer stoßenden europäischen Länder, von Griechenland bis nach Spanien, Quarantänemaßregeln für die aus dem Orient kommenden Schiffe angeordnet. Lord Beaconsfield hat seine Landsleute wieder einmal überrascht, indem er den bisherigen Botschafter Englands in Petersburg, Lord Loftus, durch einen Diplomaten aus den Reihen seiner Gegner, Lord Tufferin, ersetzt hat. Dies Entgegenkommen hält die Führer der liberalen Partei indeß nicht ab, ihre Opposition in der bisherigen Weise fortzusetzen. Einen besonders heftigen Angriff auf die Regierung machte kürzlich Lord Hartington, welcher sogar die gegenwärtige traurige wirthschastliche Lage des Landes der Politik der Regierung Schuld gab, da dieselbe in ganz Europa ein Gefühl der Unsicherheit hervorgerufen habe. Die neuesten Hiobsbotschaften aus dem Cap- laude werden natürlich dazu beitragen, die Opposition im Parlament sowohl, wie unter der Bevölkerung zu stärken. In Frankreich haben sich die neuen Träger der constituttonellen Gewalten ruhig in ihren Stellen festgesetzt. Greves Botschaft, deren bedeutsamster Satz in der Versicherung bestand, daß er sich dem Willen der Nation, wie er durch deren Vertreter repräsentirt sei, niemals widersetzen werde, sand allgemeinen Beifall. Noch lebhafter wurde indeß Gambetta bewillkommt, als er seine Antrittsrede als Präsident der Deputirtenkammer hielt. Die schwierigste Aufgabe ist unstreitig dem neuen Ministerpräsidenten Waddington zuge- saller. Die Neubildung des Cabinets hat er zwar durch Berufung von fünf neuen Männern und durch Schaffung eines besonderen Ministeriums für Post- unb Telegraphenwesen glücklich vollendet; es fragt sich aber sehr, ob es ihm gelingen wird, die Wünsche der Linken, wonach einer Aeußerung Gambetta's zufolge die Republik jetzt in die schöpferische Periode eintreten soll, auf die Dauer zu befriedigen. Deutschland. Darmstadt, 14. Februar. Sicherem Vernehmen nach werden Se. König!. Hohen der Großherzog noch bis Ende dieses Monats in England verweilen und erst Samstag den 1. März, Abends, in Darmstadt wieder Eintreffen. (Darm. Ztg.) Berlin, 12. Februar. Die „Nat.-Lib. Corresp." schreibt: Inmitten einer so seltsamen Lage, wie diesmal, ist die deutsche Volksvertretung nie zuvor zusammengetreten. Dem Reichstage ist in der Finanzreform zum Nutzen des Reiches und der Einzelstaaten eine Aufgabe gestellt, deren Lösung die Mehrheit deffelben unzweifelhaft als eine Nothwendigkeit anerkennt, eine Auffassung, die ebenso unzweifelhaft von der Mehrheit der Nation getheilt wird. Und dennoch wogt im Lande bis in die untersten Schichten der Bevölkerung hinein ein Kampf der Geister, der von der Einigkeit im Ziele wahrlich nichts verspüren läßt. Sonst pflegte die Meinungsverschiedenheit über die Mittel zur Erreichung des Zweckes recht eigentlich nur in den parlamentarischen Debatten zum Ausdruck zu kommen; im Volke beruhigte man sich, wenn nur der Zweck fest im Auge behalten wurde Heute ist von dem Zwecke, der-Vermehrung der eigenen Ein» nahmen des Reichs, kaum die Rede; der lärmende Streit dreht sich ausschließlich um die Mittel: aber es ist ein Streit, der alle vorangegangenen politischen Principienkämpfe an Heftigkeit zu übertreffen droht. Die seltsame Erscheinung begreift sich nur zu leicht. Hat dock das Kanzlerschreiben vom 15. December v. I. die Theorie aufgestellt, die Vermehrung der eigenen Einnahmen des Reichs könne zugleich die Heilung der wirthschastlichen Schäden der Zeit bringen, könne der Ausgangspunkt eines neuen, großartigen Aufschwungs der nationalen Production werden, wenn nur die richtigen Mittel gewählt whrden. Wer konnte noch zweifeln, daß damit das ganze Heer der unbefriedigten Interessen entfeffelt werden würde! Bisher war aus den Kreisen der industriellen und landwirthschastlichen Producenten heraus der Rus nach Staatshülfe nur mit einer gewissen Schüchternheit laut geworden; jetzt hat man das Zeugniß des einflußreichsten, des Verehrtesten Staatsmanns im Deutschen Reiche für sich, daß der „nationalen Arbeit" durch die Gesetzgebung geholfen werden kann und geholfen werden muß. Ist es da nicht selbstverständlich, daß man es dem Reichstage nur als bösen Willen auslegen wird, wenn er jene Hülfe versagt? Wenn früher der Vorwurf erhoben ward, der Reichstag habe kein Herz für die „nationale Arbeit" so mochte man sich in dem Bewußtsein, das Gesammr- wohl nach besten Kräften gefördert zu haben, darüber Hinwegsetzen; ein anders aber ist es, wenn dieser Vorwurf in Zukunft die Bescheinigung des Fürsten Bismarck trägt. So steht sich der Reichstag bei seinem diesmaligen Zusammentritt in der Thal mit einer gewissen Gewaltsamkeit vor das wunderliche Problem gestellt, einerseits die Kaffen des Reichs und der Einzelstaaten und andererseits zugleich die Taschen des Volkes zu füllen. Es ist schwer, angefichts einer solchen Lage nicht bitter zu werden. Wir haben die Weltbeglückungspläne der Socialdemokratte in Acht und Bann gethan, und unmittelbar darauf proclamir-m wir eine Wirthschafttpolittk, welche die Socialdemokraten mit Vergnügen als die praktische Anwendung eines Theiles ihrer Forderungen begrüßen. Und was die Methode der Propaganda für diese Politik anlangt, so sind wir mitten in jener die Eintracht der Bevölkerungsklaffen gefährdenden Agitation angelangr/ welche, wenn sie den Namen der Socialdemokratie trägt, von der ganzen Wucht des Gesetzes vom 21. October 1878 getroffen wird. In der That, die Verwirrung des öffentlichen Geistes in Deutschland hat einen erstaunlichen Grad erreicht. Um so größer ist das Verdienst, welches sich der Reichstag um das Vaterland erwerben kann. Behält er mit der erforderlichen Nüchternheit und Festigkeit ausschließlich das allgemeine Beste im Auge, gelingt es ihm vor Allem, die Frage der Steuer-Reform von derjenigen der Zolltarif-Revision zu trennen, bann mag er die schlimmsten Folgen des Kampfes der Einzelintereffen beschwören. Ob er dieser Erwartung entsprechen wird, das freilich ist eine Frage, die auch der genaueste Kenner von Personen und Parteien heute noch nicht zu beantworten wagen kann. bei einem ausgebrochenen Brande das Feuer in den angrenzenden Ortschaften sollen für die Folge Feuerläufer abgesenvet werden und wird die Taxe^fudtesilben nach den Gemeinden Wiejeck, Klein-Lmden, H.uchelbeim auf 2 X, nach den ubnzen Orten auf Z S -Z Verein für Geflügel- und Vogelzucht wird die stadt. Turnhalle zur «b- kaltuna einer Ausstellung für die Tage vom 7. bis 18. Apnl uberlaffen. — H^rn G o t tfrted Helfen dein wird qeftottd. daß er an seinem Hause am Wiesecker Weg eme hölzerne Sin- friebigung ««bringt, totnn biefdbt -gal unb faubtr hnqnichi-t unb »«» Delfarte LtD _9n li^en Gott und Ihnen sei Dank. Die Revaleser^re hat mem 18iähriges Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer Samte Romatne des I es. W Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit v.er Jahren genieße ch d^ köstliche Revalesciere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen tu ^n Lenden,die mich «ährend langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten In meinem 93. Jahre ^hend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesunvheit. .. .. om,™ Nr. 642 lu. Marquise von Brehan von 7jahnger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit, Zitte an den Gliedern Abmagerung und Hypochondrie. q,„nb Nr. 75877. Florian Kötter, K K. Milttärverwalter, Großwardetn, von Lungen un Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. ^Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelSlehranstal in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Rervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaultchkett, Schlaftosigk.it und «d- magerung^ ?593g $aTOn Sigmo von lOjähriger Lähmung an Händen und buken re. 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Erstände zu führende Mitgliederliste ohne da ausdrückliche schriftliche Willenserklärung mangelt doch eine mArfl?Äftounfl an welche das Gesetz ausichiießitch den Erwerb SÄ*“ SftSWw » “■ "■ Verschuldung dabei verantwortlich. Ausstellung und Unterzeichnung, sowie mit der Aufbewahrung Werter wichtigen wn% JöeSX etf^ngfo«“ dem Vereine ans«>Maen ftnjn ® ©• TnÄ b« in unserem Blatte BÄ ÄSTSflSaTSSU» ■* "• entstehen .. k;c Möalichkeit der Bemängelung der Mitglied- Ä* Vfch7°— on“'™et'na* welchem i>a8 Gericht feine Ltste bet^ttat n, w° die vorhandenen ®=cumente Nühre^ des Gesetzes jeder in die WVMMLNWW “h und Aufsicht-,äthe fofort an die Arbeit, ehe da- verhängnißvolle „$U spät» an sie herantritt. Der Anwalt: Potsdam. £>t. Schulze.Delitzfch. Lokales. Gieß n , 15. 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Aufruf jur Gründung einer Alice-Stistung zur Unterstützung der sämmt- lichen von Ihrer Königlichen Hoheit der hochstieligen Großherzogin Alice von Hegen gegründeten gemeinnützigen Anstalten und Vereine. Ein unermeßlicher Verlust h-t unser Land betroffen: Die Großherrogin Alice, fast zwei Jahrzehnte lang die unendliche tha kraft,g- und hmgebe de Freundin aller Bestrebungen zur Linderung der Armuth und Ro h, zur Hülfe in Krankheit und Krankheitsgefahr, zur Hebung der Erwerbsfähigkeit und des Wohlstandes der Bevölkerung ist nicht wehr. Jeder der Nachrufe, die dem Gedächtmß der Hohen Vollendeten galten, schloß mit einem Gelübde, daß Ihre Werke unter uns for,leben sollen, ja daß es eine heilige Verpflichtung des Landes sei, welches Sie die Seme nennen durfte, für die Erhaltung der sämmtlichen von Ihr gegründeten gemein nützigen Stiftungen und Vereine einzutreten. Sein würdigeres Denkmal, keins, das mehr im S,nn und Geist der Verklärten gedacht wäre, können wir Ihr errichten, als Mlt der Fürsorge für die Fortdauer und Fortentwicklung der Anstalten, d,e Ihr schöpferischer Geist unserem Lande geschenkt hat. Wird es auch nienals gelingen, die unberechenbar große Forderung zu ersetzen welche in der persönlichen Theilnahme der Hohen Frau an den Be- rathungen und Entschließungen Ihrer Vereine lag, so stehr eö doch r, unserer Macht, die so lebensfähigen Institute wenigstens finanziell zu sichern und der von der Hohen Verstorbenen beabsichtigten Entnickelung zuzusuhren. Wir i ennen hierunter den Alice-Frauen-Verein für Krankenpflege nut der Heilanstalt in der Mauerstratze zu Darmstadt, dabei eine Abi Heilung für Waisenpflege, den Alice-Verein für Frauenbildung und Erwerb mit der Bildungs-Anstalt für Handarbeitslehrerinnen in Hessen und der Zndustrre- schule für erwachsene Mädchen aus allen Stauten, die Alice - Anstalt für Alle' dkse Anstalten dienen dem Wohle des ganzen Landes und wurden von der verewigten Fürstin mit gleicher Liebe gepflegt und gefö dert. Mögen sich darum Alle, denen an einem würden Gedächtmß der Höchst- seligni Großherzogin Alice im Hessenlande gel-gen ist, die Hände reichen zur Begründung einer Alice-Stiftung, welche die Aufgabe ha?en wi>d: fämmtlidje von der Höchstseligen Großherzogin in's Leben gerufenen und geleiteten gemeinnützigen Anstalten nach Kräften und nach Maßgabe ihres Bedürfnisses pekuniär p unterstützen. Bereits ist in englischen Blättern ein Aufruf erjchieneu, der dre englische Nation zu Beisteuern zum gleichen Zwecke auffordert, und wir dürfen bei unseren Landsleuten sicherlich auf einen ähnlich günstigen Erfolg hoffen, wie er dort außer Zweifel ist. Auch au anderen Orten Deutschlands, wo man das hochherzige Walten der Vollendeten gekannt, rechnen wir auf ein dankbar willkommen geheiß nes Gehör für unsere Bitte. Demnach fordern die Unterzeichneten alle ihre Landsleute, insbesondere auch die Herren Bü'germeister,' Orts- und Gemeinde-Vorstände, Geistlichen, Leiter und Mitglieder gemeinnütziger Vereine, nicht zum Geringsten die Frauenwelt dazu auf, sich deu Sammlungen für die Alice-Stiftung zu unterziehen, und zu diesem Zwecke im ganzen Lande Comics zu bilden, die mit dem unterzeichneten provisorischen Comite in Verbind ung treten, und demnächst durch ihre Delegirten an der Festsetzung der Statuten und definitiven Begründung der Stiftung sich betheiligen. Im Augenblick handelt es sich um sofortige Inangriffnahme der Sammlung an einmaligen (Capital-) oder jährlichen Beiträgen. Alle Beiträge fließen in den Gesammtfonds der Alice-Stiftung, doch steht es den Gebern frei, bei der Zeichnung ihren Beitrag einer einzelnen der Alice-Anstalten zuzuwenden. Auch die kleinste Gabe wird dankbar willkommen geheißen. Die passendste Weise, um die Sammlungen in's Werk zu setzen, muß je nach den Ortsoerhältniffen gefunden werden, und hoffen wir von der Freigebigkeit Aller, denen das G.dächtniß der Höchstseligen Großherzogin am Herzen liegt, einen reichen Erfolg. Comitäs, die sich zu diesem Zwecke bilden, wollen sich gütigst mit dem erstunterzeichneten Vorsitzenden des provisorischen Comitäs ins Benehmen setzen, um so die definitive Organisation vorzubereiten. Darmstadt im Januar 1879. Dr. G-oldmann. Oberconsistorial - Präsident. Folgen die Unterschriften der Herren Unterzeichner aus d.m Kreise Gießen: Hahn, Hofgerichts-Director. Th. Bai st, Hofgerichis - Adoocat. Dr. Boekmann, Provinzial -Director. A. Bramm, Bürgermeister. G- Buderus. Hüttenbesitzer in Lollar. Dr. Buff, Hofgerichts-Präsident. Dornseifs, Hofgerichts-Advoc^t. En gisch, Ober-Steu r- Jnspector. Erdmann, Landrichter. Carl Gail, Commeizieirath. Ferdi and Gail. Profeffor Dr. Gareis, Reichstags-Abgeordneter. F. Han stein, Stadtverordneter. Aug. Heß, Beigeordneter. Jul. Hoch, Bauunternehmer. M. Hornberger, Präsident der Großh. Handelskammer. Wilh. Keller, Beigeordneter. Dr. Levi, Rabbiner. Ph. Lüdeking, Oltsgerichts-Vorsteher. Freiherr. A. Nordeck zur Rabenau, Reichstags Abgeordneter, in Friedelhausen. Adolf Noll. Aug. Noll, Bäcker. Dr. W. Oncken, Professor. Rady, Pfarrer. Ricker, Buchhäudler. Chr. Sch^opbach, Schrei krimifter. Schlosser, Pfarrer. Dr. Seel, Pfarrcr. Sold an, Realschul-Director. Strack, Pfarrer und Decan in Lang Göns. Dr. Streng, Professor, d- Z- Rector. Heinrich Vogt, Metzger. Dr. Wassers ch leben, Kanzler. Dr. Wilbrand, Profeffor. — Grünberg: Pullmann, Decan. Voneiff, Postmeister. — Hungen: Cellarius, Landrichter. — Lich: Ludwig, Frust zu Solms-Lich. Hermann, Prinz zu Solms- Lich. Weiher, Landrichter. Clemm, Pfarrer. Gros, Secretär. — Londorf: Weber, Pfarrer- — Villing en: Zimmer, Bürgermeister. ^eschäfk-Eröffnung. 657) Hiermit die ergebene Anzeige, dass ich am heutigen Tage Schulstrasse B. 19, neben der Expedition des Giessener Anzeigers, unter der Firma: Hiitgeseliäft eröffnet habe. Meine Verbindung mit den renommirtesten Fabriken und gründliche Kenntniss der Branche, setzen mich in den Stand, allen Anforderungen nachzukommen und erlaube ich mir desshalb einem geehrten Publikum mein Unternehmen bestens zu empfehlen unter Zusicherung streng reeller Bedienung. Reparaturen jeder Art werden aufs Prompteste und Billigste von mir selbst besorgt. Giessen, den 1. Februar 1879. Achtungsvoll C. L. Gail, Hutmacher. Dlckwurz-Mühlen von Rm. 35 — an. Schrot-VIühlen mit aerippten und gezahnten Walzen von Rm. 30.— an. Häcksel-Maschinen von Rm. 55 — on. 1 2 3 4 5 6Ctr. e ££ t Decimal-Brückcnwaagen 16 19 21 25 30 35 - Tragkraft u. sw Wasser- und Jaugepumpen find vorrä'hig in der Maschinen-Fabrik von Ph. Mayfarth & Comp. Baumweg 7, Frankfurt a. M- Zeichnungen und Preiscourante gratis und franco. Agenten erwünscht, wo wir noch- nicht nertreten. (97 Wegen Passage wende man sich an Kaiserlich Deutsche Post. Billets Norddeutscher Lloyd. poßllampMiffflckri von XK BREMENS® Directe nach dem Verein. Staaten" die »Irection des JVorddeutschen Lloyd in Bremen oder an deren Generalagent Ed. Humana in Mainz und dessen Agent 439) C. W. Dietz in Gießen. 877) In jeder größeren deutschen Stadt sucht man Verbindungen behufs Einführung und Verkaufs von natürlichem, doppeltkohlensaurer« Mineralwasser — aus einer der besten Quellen des Taunus. — Geeigneten Personen kann der Alleinverkauf in einem Bezirk zugestanden werden. Der Consum ist bereits enorm und ist dem Vertreter bei verständ- nißvoller Rührigkeit ein sehr ansehnlicher Verdienst fieber. Gefl. Offerten unter N- 7613 an Rud. Moese, Frankfurt a. M. Geschäfts-Empfehlung. 691) Zur Frühjahrssaison empfehle hiermit die neuesten Faconö in allen Sorten _____ ütttett» Da ich die meisten Artikel selbst fabricire, die übrigen aus den besten Fabriken beziehe und mit einer sehr geringen Provision fürlieb nehme, so glaube ich dem geehrten Publikum bei Zusicherurg feinster und bester Qualität mich bestens empfehlen zu können. Reparaturen jeder Art werden innerhalb 3—4 Tagen von nun an besorgt. Seidenhüte zu jeder Tageszeit ausgebügelt. Stroh hüte gewaschen. Sonstige Filzfachen auf Wunsch angefertigt. Karl Schmidt, Hutmscher, Seltersweg 21. Betref Sie wollen kursus unter Settun Da zu dies eine solche von 50 Darmstadt, : Eritens GroßherzoM ds FinaiWsitzes füi Wortlaut: Ludwig IV., S)etn k. Nachdem Wir iLnrivgtlommen smd Etaisjahren 1879 bii dn Desteununtz zu t ■ Wir verordnet und v 8 1. An bhi ©f Wei befieuer §apito K»n>Capit°l dir B ««ßtzvchm Der früher, § «