«tr. 187«. Erstes Blatt. Sonntag, den 16. Februar trichsberg bei 10 Uhr, = 36,79 Fch- ' 8lR-, ba8 übrige Lämtholz, PrüMz. Lirrkholj, Krijer, -rg kommen Me-.s > Rentamt: tarne. irdhausen“, Unbedingt reell! ihre resp. Platz-Vertreter iLLtweins alter Brennart .en Hauptstrecken. (94) mnäbßtn wirb gefußt i! bie Grptb- Ä rr wird gesucht im ,^ambnM" „ ZkntttC u. TD.^UIff; J j Vr. v'tndauw uchiesOlöbelwerk !fr Cfiftn, nicht)« rin Pferd, w» (ulbt. Von wem. ar), d. Äl- _ brbcutenben billiM■, Nifer t" n’m« Crtl „-r. „rüder Sessel, 9 L3j*rt^ hntaincio'1 ___ ibri«118, .. Zowssag- , ,.rrrt *' ovd t*n. . - _ Entree^ nr.____-—- rpcs» LS.... । gffliinfnt6 RedactionSbrrreau r I Ä - rÄ - D ExpeditionSbnrea«: J Schulstraße S. IS. politisch Deutschland. Darmstadt, 14. Februar. Die zweite Kammer der Stände nahm in ihrer heutigen (17.) Sitzung den Gesetzentwurf, „Maßregeln gegen den Coloradokäfer betr.", mit einigen vom Ausschuß beantragten Abänderungen, mit welchen sich die Großherzogliche Regierung einverstanden erklärt hatte, an, und setzte dann die Budget-Brrathungen fort, wobei es bet Hauptabtheilung XII. „Garantirte Staatszuschüsse an Privat-Eiienbahn-Unternehmungen" zu längeren Debatten kam. Die eingestellte Summe von 600,000 wurde jedoch bewilligt. Ferner wurden folgende Summen bewilligt: Für das Gymnasium zu Bensheim 150,000, das Hospital in Hofheim 12,700, für die Landes-Irrenanstalt in Heppenheim 175,000, die für die Universitätsgebäude in Gießen vom Ausschüsse beantragten Summen, für das Landes-Zuchthaus Marien- schloß 60,000, für das zu errichtende Seminar in Alzey 190,000, für Seminarien 94,610 JL, ferner die für die Section der Justizverwaltung geforderten Summen. Die Berathung über den Posten für das Amtsgerichtsgebäude in Bad Nauheim wurde einstweilen ausgesetzt. In Abthrtlung X, Ministerium der Finanzen, wurden sämmtliche Summen in der beantragten Weise bewilligt, mit Ausnahme der für den hiesigen Hofstall geforderten Summe von 53,500 JL.. Für die Offenbacher Schiffbrücke wurden die geforderten 35,000 JL nur unter der Bedingung bewilligt, daß Großh. Regierung auf thunlichste Erledigung der Verhandlungen wegen Erbauung einer stehenden Brücke dringe. Berlin, 13. Februar. Der Bericht der Eisen - Enquete« Commission, welcher der Zolltarif-Commission überwiesen worden, platdiri für die Wiedereinführung der Eisenzölle, welche danach eigentlich von allen Jnteresienten gewünscht würde. Es hetßl da: Keine anderen Maßnahmen der Gesetzgebung im Gewerbö- und Steuerwesen werden als ausreichend erachtet, um die Vortheile auszugleichen, welche die fremde Concurrcnz durch die billigeren See- und Canal- Frachten, sowie durch billigere Productionsbedingungen und durch Ausfuhrprämien voraus hat. Es wird deshalb von den Eisenproducenten eine Wiedereinführung, bezw. Erhöhung der Elftnzölle gefordert, und zwar von etwa 6 bis 10 JL für Roheisen, 20 bis 35 «A. für Stabeifen, 20 his 30 JL. für Gußwaaren, 60 bis 80 «X für Weißblech, 40 bis 80 crfL für Maschinen. Aber auch aus dem Gesichtspunkte der Steuerpolitik wurde die Wiedereinführung der Eisenzölle als gerechtfertigt, ja, als nothwendtg bezeichnet, weil die inländische Provuctton einen nicht unerheblichen Antheil des Gesammtwerths ihrer Producte in der Form von directen und indirecten Steuern an die Staatskaffen abgebe, während das zollfrei eingesührte fremde Eisen die öffentlichen Einkünfte um den gleichen Betrag schmälere. Dem Verlangen nach Wiedereinführung der Zölle schließen sich auch die Vertreter derjenigen Industriezweige an, deren Aufgabe die weitere Verarbeitung des Eisens zu Maschinen, Werkzeugen und sonstigen Gebrauchsgegenständen ist. Berlin, 13. Februar. Die Vorlage über die Strafgewalt des Reichstages ist dem Reichstage zugegangen. Der Reichstags Abgeordnete Stumm brachte den Antrag auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs, betr. die Einführung obligatorischer, nach dem Muster der Knappschafts-Vereine einzurtchtender Altersversorgungs- und Jnvaliden-Kaffen für alle Fabrikarbeiter wieder ein. — Das Personal der Reichspost- und Telegraphen-Verwaltung im actt- oen Dienst belief sich Ende 1878 auf 62,100 Köpfe. Davon hatten 47,051 einen eigenen Hausstand. Die Zahl der Ehefrauen bezifferte sich auf 44,298, diejenige der Kinder auf 112,848. Zu den Hausständen gehörten 10,203 Verwandte und 12,574 Dienstboten. Im Ruhestande befinden stch aus dem Bereich der Post- und Telegraphen-Verwaltung 4324 Beamte und Unter- veamte mit 3148 Ehefrauen, 5800 Kindern, 659 Verwandten und 753 Dienstboten. Die Zahl der Wittwen von Post- und Telegraphenbeamten rc. betrug 3489 mit 5630 Kindern, 312 Verwandten und 191 Dienstboten. Hiernach berechnet sich die Gesammtzahl aller Angehörigen rc. der gedachten Verwaltung auf 266.329 Köpfe. Braunschweig, 13. Februar. Der Bericht der Regentschaftsgesetz- Tommtsfion hebt ferner hervor, die Landesversammlung habe der Weigerung des Herzogs von Cumberland, die deutsche Bundesverfaffung anzuerkennen, die Folge beigelegt, daß der Herzog von Cumberland sich damit für die Thronfolge in einem deutschen Bundesstaate unmöglich gemacht habe. Daß die Landesregierung diesen Gesetzentwurf vorgelegt, sei als völlig genügender Beweis dafür anzusehen, daß die Landesregierung mit der Landesversammlung über die erwähnte Folgerung aus jener Weigerung übereinstimme, wenngleich sie ausdrücklich nichts darüber gesagt habe. Rumänien. Bukarest, 13. Februar. Man versichert, daß bedeutende russische Truppenkörper im Anmarsche gegen die von Rumänien in der Richtung von Stltstrta besetzten Punkte feien. Da wegen der Verkehrsschwiertgkeiten sichere Informationen fehlen, ist es nicht unmöglich, daß diese Truppenbewegungen mit der russischen Räumungsbewegung in Zusammenhang stehen. Telegraphische Depeschen. Wagner'- telegr. «Korrespondent-Bureau. Stuttgart, 14. Februar. Dem Vernehmen nach hat sich die königl. Centraistelle für Landwirthschaft gestern nach lebhaftester Debatte mit Mehrheit für Einführung von Kornzöllen ausgesprochen. — Die zweite Kammer hat den Vertrag über den Verkauf der Eisen- behnstrecke Bruchsal-Bretten an Baden einstimmig angenommen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. er H h ei l. Konstantinopel, 13. Februar. Reuf Pascha und Selami Pascha sind nach Rumelten abgeretst, um die nothwendtgen Versügungen wegen der Reinstalltrung der türkischen Administration nach Abzug der Ruffen zu treffen. — Mtdbat Pascha soll von dem Sultan einen Jrade erhalten haben, welcher ihn für 5 Jihre als Gouverneur von Syrien bestätigt. Paris, 14. Februar. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Note folgenden Inhalts: Obwohl die beunruhigenden Nachrichten über das Erscheinen der Pest in der europäischen Türket sich als Ergebntß einer unrichtigen Beur- theilung Herausstellen und gegenwärtig von den Provenienzen aus der Levante keine Gefahr zu befürchten ist, hat der Handelsmtntster doch die nothwendigen Vorsichtsmaßregeln angeordnet in Verbindung mit mindestens zweitägiger Quarantäne in den Häsen des mittelländischen Meeres einschließlich Algeriens für alle Provenienzen aus dem Schwarzen und Asow'schen Meere, selbst wenn dieselben von nicht infictrten Orten kommen. — Das „Journal des Debats" dringt auf Wtederanknüpsung der Unterhandlungen mit England, Deutschland und der Schweiz wegen Abschluffes von neuen Handelsverträgen. Wien, 14. Februar. „Presse" und „Fremdenblatt" melden: Die Reconstruction des gegenwärtigen Cabtnets mit Stremayr als Ministerpräsident und Taaffe als Minister des Innern fei vorläufig gescheitert. Teplitz, 14. Februar. Es bestätigt sich, daß gestern ein Thetl der Teplitzer Quellen ausgeblieben ist, muthmaßltch in Folge des Waffereinbruchs in daß Duxer Kohlenwerk. Heute wird eine Commission von Geologen erwartet. Triest, 14. Februar. Der Lloyddampfer „Achilles", der gestern aus Konstantinopel eingetroffen war, erhielt heute freie Pratica. Prag, 14. Februar. Das „Prager Abendbl." meldet: Die Geologen Wolff (Wien) und Laube (Prag) constatiren den Zusammenhang des Ausbleibens der Teplitzer Urquelle mit der Katastrophe in den Kohlengruben von Dux. Die versiegten Quellen sind bisher noch nicht wieder zum Vorschein gekommen, dock halten die genannten Geologen ihr Wtedererscheinen nach Ausfüllung der Höhlungen für wahrscheinlich. Teplitz, 14. Februar. Die vom Ministerium zur Untersuchung der Sachlage hinsichtlich der Dux-Offegger Kohlengruben und der hiesigen Heilquellen abgesendeten Geologen, Profeffor Laube und Bergrath Wolff, sprechen sich nach eingehender Prüfung dahin aus, daß der gesunkene Urquell im Stadtbade nicht verloren gegangen, vielmehr baldige Aussicht auf Wiederherstellung der früheren Leistungsfähigkeit vorhanden sei. Der Wafferstand in den Kohlengruben von Dux-Offegg ist noch im Steigen begriffen. Berlin, 14. Februar. Abgeordnetenhaus. Fortsetzung der Berathung des General- Berichtes der Budget-Commission. Richter (Hagen) krittsirt die gestrigen Ausführungen des Ministers, sowie Lasker's Darlegungen. — Regierungs-Commifsar Brefeld erörtert die Berechnung der Commission hinsichtlich der Rentabilität der Staatsbahnen. Die Behauptung, daß der Staat bei Durchführung des Staatsbahnsystems sich mit einer Schuld von 6 Milliarden belasten würde, sei völlig unklar, denn die von den Prtvatbahnen gemachten Anleihen würden durch den Ankauf der Bahnen nicht Staatsanleihen werden, sondern Gesellschaftsanleihen bleiben. v. Hammcrstein zieht seinen Antrag, welcher ausspricht, daß eine gedeihliche Entwickelung des Eisenbahnwesens nur möglich sei durch Ausvehnung des Staatsbahnsystems, zurück. Richter (Hagen) erklärt, daß er, um zu constatiren, wie groß die Zahl der Anhänger der Maybach'schen Politik sei, den Antrag Hammerstein wieder aufnehmen Lucius, v. Rauchhaupt und v. Hammer- stetn erklären indeß, sie würden, nachdem der Antrag Hammerstein durch dessen Zurückziehung erledigt worden sei, gegen den von Richter aufgenommenen Antrag stimmen. Bet der Abstimmung wird zunächst der Antrag Richter i früherer Antrag Hammerstein) mit allen gegen eine Stimme abgelehnt, hierauf der Antrag Lasker gegen die Stimmen der Nottonal-Liberalen abgelehnt, sodann der Commtssionsantrag ad 1 (Ststirung des Ankaufs -von Vollbahnen) bei itio in partes mit 179 gegen 174 Stimmen abgelehnt, dagegen werden die Commisstonsanträge ad 2 und 3 (betr. Secundärbahnen) angenommen. Wien, 14. Februar. Meldungen der „Polit. Corr." Aus Konstantinopel: Totleben ist am 13. d. zu einer Besprechung mit Lobanoff hier eingetroffen. Layard reist Mittwoch ab- Der gestrige Ministerrath beschäftigte sich mit Angelegenheiten bezüglich des Verhältnisses zwischen der Pforte und Oesterreich. — Aus Bukarest. Der russische Mtntsterresident Stuart wird provisorisch durch Jacobson, Consul in Jaffy, ersetzt, der nur die Eigenschaft eines Chargö d’affaires erhält. — Aus Petersburg. Der vom deutschen Bor- schaster entsendete Dr. Lerveß fand in Sarepta vollkommen ausgiebige Cordons, rationelle Quarantäne-Einrichtungen, sowie eine sehr strenge Handhabung aller Details vor. Der Gesammteindruck war ein höchst befriedigender. Die Gerüchte über verdächtige Krankheitsfälle in Borriffoglebsk, Kaluga und Krement- schug sind vollständig unbegründet. Berlin, 14. Februar. Der „Retchsanzeiger" meldet: Amtlichen Nack- richten zufolge haben die Seitens des internationalen Gefundhettsrathes in Konstantinopel nach Sanikowa entsendeten Aerzte festgestellt, daß die von dort gemeldeten Erkrankungsfälle ausschließlich Fleckentyphus betreffen. Teplitz, 14. Februar, Abends. In der soeben abgehaltenen Sitzung des Magistrats refcrhte Profeffor Laube über den Erfolg der heute stattge- babten Begehung der Thermalgebiete bis zum Döllinger-Schacht. ?lus der Zunahme der Temperatur des zuströmenden Waffers fei der Zutritt von Ther- malwaffern constatirt, doch berechtige die Thatsache, daß die Temperatur in den letzten 24 Stunden nicht mehr gestiegen, zu der Annahme, daß ein weiteres Zutreten warmen Waffers nicht mehr stattfindet. Auch geben die Nachmittags Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. in der Urquelle hervorgetretenen Fluctuations-Eescheinungen die beruhigende Ueberzeugung, daß das Master dort keinesfalls tuf gesunken sein könne. — Der St'ttbolter ist soeben eingetroffen. Paris, 14. Februar, Abends. In Deputtrtenkreiien verlautet, die Kammer werde die Amnestievorlage der Regierung mit erheblicher Majoritäl annehmen; nur ein Theil der Bonapartist n würde mit den Intransigenten für volle Amnestie stimmen. Die bezügliche Kammer Commiision berieth heute Vormittag mit den Ministern des Innern und der JuUiz die Amnchievo'laze «nd genehmigte dieselbe mit zwei unerbeblichen Abänderungen, mit welchen die Minister einverstanden sind. Berichterstatter Andrieux wird den der Vorlage günstigen Bericht erstatten. — Bezüglich des Beschlusses des Pariser Mu>tt- ctpalrathes den hetmkehrenden Amnest.rten 100 000 Frcs. zu bewilligen, meldet das Journal „National": Die Regierung beschäftige sich mit diesem Beschlüsse. Es heißt, die Regierung erwäge die Frage, ob es nothwendig sei, den Beschluß zu kassiren. Die Entscheidung der Regierung ist noch nicht bekannt. Lokales. Gießen, 15. Februar. In den letzten Tagen wurden von einer Schwindlerin wiederum mehrere hiesige Geschäftsleute, diesmal Bäcker, in Schaden versetzt. U. A. wurven bei Bäcker C auf dem Neuenweg für 1 50 Kreppel auf den Namen des Restaurateurs W. gleich mitgenommen und ein Radankuchen bestellt; bei Bäcker H. auf dem Seltersweg dasielbe Quantum auf den Namen des Restaurateurs Sch. u s. f. Wir machen nochmals ausdrücklich die Geschäftsleute auf diese Schwindeleien aufmerksam und warnen: nicht jedem fremden Gesichte gleich Maaren mitzugeben. — Wie uns soeben mitgetheilt wird ist die Schwindlerin heute Vormittag ermittelt und bereits verhaftet worden. __Wenn wir schon öfters von Confiscationen der falschen und unrichtige« Maaße und Gewichte berichteten, so geschah dies hauptsächlich um die noch nicht revldirten Geschäftsleute zu warnen, sowie dazu anzuregen, daß sie ihre alten oder unrichtigen, oder nicht gestempelten Maaße und Gewichte entfernen. Es scheint dies aber nicht viel gefruchtet zu haben, denn eine Revision nach den Metermaaßen bei Manufakturisten ergab ein geradezu überraschendes Resultat an Altertümern. Es wurden z. B. noch Ellenmaaße vorgefunden, welche der historische Verein unbedingt für werth halten würde, daß sie im Museum aufbewohrt würden. __In der geheimen Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag wurde, wie wir erfahren, eine Interpellation an den Herrn Bürgermeister gerichtet, bett, die letzte Wassers- noth in hiesiger Stadt. Die Antwort hierauf lautete dahin, daß der Herr Stadtbaumeister bereits beauftragt sei, die nöthigen Ermittelungen anzustellen und daß demnächst Vorlage hierüber gemacht werde. — — Auf dem Lenz'schen Felsenkeller werden eben die Abholzungen zur Anlegung der neuen Straße vom Bahnhofe vorgenommen. Man gewinnt dadurch jetzt einen Einblick, welches Terrain von Herrn Lenz für die Taxation von 11,500 JC. beansprucht wird. Vermischtes. Stralsund, 11. Februar. In der StralsunderZtg. finden wir unter den Annoncen folgenden Beitrag zu Handhabung der Sonntaqsfeier: „Wir Windmüller bitten den Sonntagsverein um Wind'in den Wochentagen! Gestern Sonntag mußten wir bei vorzüglichem Winde für unser Geschäft auf die Bekanntmachung der Polizeidirection unsere Mühlen stehen und den Wind unbenutzt durch die Flügel fahren lasien und feiern! Heute, Montag, müssen wir nun wieder wegen Windstille feiern. Wir ersuchen deßbalb den Sonntagsverein, doch dafür sorgen zu wollen, daß wir. wenn wir am Sonntag feiern, auch in der Woche arbeiten können. C. A. Röhl, Mülleraltermann. Handel und Verkehr. Gießen, 15. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter, per Pfd. 75—80 4, Hühnereier, per Stück 6-7 H, Enteneier, per Stück — 4, Käse, per Stück 5 bis 10 H, Käsematte, per Stück 3 Erbsen, 1 Liter 20 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, daS Paar JL 1, Hühner, per Stück JL 1.50, Hahnen, per Stück JL 2, Enten, per Stück 2 40 Karroffeln, per I00 Kilo 5.50—6. , Zwiebeln, per Ctr. JL 8—9. Ocksinfleisch 70—72 H per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 58—60 H, Schweinefleisch 58—60 Kalbfleisch 5 Ä 9J 77 n X X 'X V 77 77 ,7 n 77 «i SngtenhneiH auf i, alt 24 I.» M S L, -t üfi vrrst. SBurgert und brujT. e? Ssbndienni Friedrich 120-170 160 110 — 140 E Hießen, e. Rmtr. H Bucheu-Lchelt, Buchen-, Elchen- u.Nadel- Knüppel, Buchen-, Eichen-u.Nadel- Stock-, rae rechter, Laroline Rirl Julius Emil, 116, HeinriL ^ecevder. n Evhk, tzrnst Ludwig, Jagdverpachtung. Mittwoch den IS. Februar, Vormttags um 10 Uhr, soll die Gemeinde-Jagd auf 6 Jahre «aus hiesiger Bürgermeisterei verpachtet werden. Burkhardsfelden, am 13. Febr. 1879. Gr. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Ceylon . . • Java . . . Mocca, ächt Diverse Arten (fetter«! ■ Versammlttttfj -er Leichenkasfe - Gesellschaft Sonntag den 23. Februar, Nachmittags 4 Uhr, auf dem „Lahnstein", Wellen Eitren- u.NadelReisholz, „ We'chdolz. Buschenthal's Fleisehextract in Büchsen von Vi, i/z, V«, Ve Md-, k x 8.50, 4.50, 2.50, 1.30, 382) bet Julius Wallach. FM ____;, ..^-lx>0Hr., F Wut 8m ’S 4-wnch g4ntl. Xitbarme Bechtold, Bechtold von Visum Stämme Etchen-Bau' u. Werkholz, 15—36 Ctm. Durchmesier und 4—11 Mtr. lang, Stämme Fichten, 14—38 Ctm. Durchmesser bis zu 22 Mtr. Länge, Ki schbäume, 20 Ctm. Durch« m sser und 5 Mtr. lang, Elchen -- Wagner - Stangen von 8—13 Ctm. Durchmesser und 4—7 Mtr. lang, Ftchten-D'lbstangen von 8—13 Durchmesier und bis zu 17 Mtr. Länge, Fichten Reisslängen zu Baum- und Bohnenstangen, Bekanntmachung. 937) Die Schulgelder pro IV. .Quartal 18*78 von der Realschule und den städtischen Schulen können innerhalb 8 Taqen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 14. Februar 1879. Der Stadtrentmeister: Cnders Holzverfteigerung im Hattenröder Gemeindewald. In den Districten Bruch, Alrnnter, Struth und Buchenberg werden versteigert : Mittwoch den 19. Februar, Wohnungs -Veränderung. 940) ßtrrmit die ergebenste Anzeige, dast ich von beute ab im Dofflcin'schen Haufe, Walltbor 9tr. 99, wohne. Franz Mehl, Kaminfeger. Dchsenmanllalal in frischer Sendung empfehlen (973 I. A. Busch Söhne. Versteigerungen. Montag den 17. Febrnar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocal dahier 4000 Cigarren, 1 Wagen, eine Taschenuhr, eme Partie Koppelketten, eine Waage und sonstige Gegenstände meistbietend versteigert werden. Gießen den 15. Februar 18.9, Großh. Ortsgericht Gießen- 981) Müller. kg- ft,. I 8-9 sy?4* 2 58-60 Edictalladung. 391) Nachdem Gr. Hofgericht der Provinz Oberhesien über das Vermögen des Viehhändler Jacob Edelmuth von Reiskirchen den fö'mUchen Concursproceß erkannt hgt, werden desim sämmtliche ^Gläubiger zur Anmeldung und Be^rü du»g chrer Forderungen, sowie zur Geltend- machung etwaiger Vorzugsrechte auf Donnnerstag den 20. März, Vormittags 9 Uhr, anher vorgeladen bei Meldung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Concnrsmasse. In dem Termin soll die Güte versucht, wenn möglich auch über die Wahl eines Gläubiger - Ausschusses, Ern.n- N'ing eines MasieCuratois und Versilberung der Maffe u. s. w. verhandelt werd n. Die n cht erschienenen oder durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüsien der Mehrheit der Erschienenen, auch bezüglich eines etwa zu Stande komm nden Ar.ang ments, beitretend betrachtet weiden. Eine im vorausgegangenen Schuldenwesen erfolge Anmeldung einer Anforderung macht die nochmalige Anmeldung de-- selben im nunmehrigen Concursprocrß nicht überflüssig. Gießen am 11. Jrnuar 1879. Großh. Landg richt Gieren. Erbmann, L ingermann, Landrichter. Landg.-Asiessor. knrtictinet Liqievr- ne Sublitom dir höslichr ! tttnfaM unttr tim anjt - Die ßoniumtntm und Uitiitn nify ' ittt in Kecamo, 0« H ’ taeftfiltn. sich mit l'eintm ai8 Tie-poittite | gnad aine m. Holzversteigerung. Donnerstag den 27. Februar, Morgens 9 Uhr, sollen in der Fretherrl. v.Rabenauischen Oberförstern Rabenau, Distrlct Dret- rtckswald: 0,40 Festm. E'chen-Stammholz, 101,61 „ K efern-Stammholz, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im District Dietriche-trald am Rüddtngshäuser Feld Kesielbach, am 14. Februar 1879. Dre Fre'herrlich von Rabenauische Obersörsterei Rabenau. 969) Hoppd. Feinst geröstete Kaffee’s in Terschiedenen Mischungen per Pfd. 160, 180, 200 Schwarze und grüne Thee’s: Longo ...... Souchong (sehr beliebt) Pecco I ..... Pecco II Pecco-Souchong Imperial..... Haysan ..... Grösste Auswahl in feinsten und feinen Liqueuren und feinsten Spirituosen, als: Arrac, Rum, Cognac etc. Eingemachte Gemüse und Früchte. Chocolacle per Pfd. M. 1.20 bis Jt. 3.50. Ferner alle SPEZEREIEN für die gewöhnliche und feinere Küche in besten Qualitäten und zu billigen Preisen. Natürliche Mineralwasser in allen Sorten. Buchenholz »»• 'M Tannenholz „ l-10( Inilr. Etiler. Ladung. 995) Forderungen an dir Firma L. Müller und deren Inhaber Fritz Flimm in Gießen, über welche der Armelle Concurs erkannt ist, sind nebst etwaigen Vorzugsrechten Montag den 21. April d. J., BormuragS 9 Uhr, Sei Meibung Ausschlusi.s von der Maffe dahier anzumelden und zu begründen. In diesem Termin soll wiederholt die Güte versucht und über den Austrag des Concurses verhandelt werden und wird bezüglich der nicht erschet. nenden und nicht vertretenen Gläubiger unterstellt, daß sie den Beschlüsien der Majorität zustimmen. Gießen, am 12. Februar 1879. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I V- d. Str.: Oppermann. Dr. Gilmer. jäft* »erlV" ere *WrC" iüirl * &8 bt' KiSiL C rMB-, 989) Mein Ausverkauf endet heute u. werde ich noch ältere Maaren zu Jnven- tarpreisen,neue Maaren,welche in großer Auswahl schon auf Lager und täglich noch mehr eintreffen zu billigen u. festen Preisen verkaufen. Ich werde mein Geschäft mit großem Eifer zu erhalten suchen, bis ich einen mir passenden Uebernehmer finde. Moritz Heichelheim. 955) Meine Wiesen auf dem Gänseacker und Heegstrauch beabsichtige ich auS freier Hand zu verkaufen. Ohr. lieber Ww^ Neuenwegerthor. Frankl. Würstchen empfehlen (974 J. A» Busch Söhne» Spanische Blut Orangen, Valencia-Orangen, Messina-Orangen empfiehlt (971 die Delikatessenhandlung von Carl Schwaah. 977) Geldsortirmaschinen, sortiren in einigen Secunden von 1 bis 1 genau, per Stück 7 X, empfiehlt Emil Pistor. Für Weißbinder empfiehlt feinsten Lahnaand. Noll, Pulvermühle. (965 978) Stückkohlen, melirte und Nußkohlen, Cokes, Braunkohlen, geschnittenes Die DklitMtil- und . von Emil Fischbach in Seltersweg C. 183 G-IESSE1T Seltersweg C. 183 empfiehlt, als Specialitäten : Rohe Kaffee’s: wozu die Mitglieder höflichst eingeladen werden. Tages-Ordnung: 1. Abhör der Rechnung für 1878. 980) 2. Eriäncmaswahl des Vorstandes. Der Anfang ist jedesmal Vormittags um 10 Uhr, aus dem Vicinalaseg von Hattenrod nach L'ch beim Pflmzgarten. Hattenrod, am 12. Februar 1879. Großh. Bürgermeisterei Hattenrov. 921) Mengel. 970. Ein der Stadt Kirchhain gehöriger Bulle reiner Berner Rasse, ungefähr 5‘/2 Jahr alt und 19 Centner schwer, noch zur Zucht geeignet, soll Donnerstag den 20. l. M., Vormittags 11 Uhr, im Rathhaussaale zu Atrcbhain öffentlich aui's Meistgebot gegen sofortige Zahlung verkauft werden. Bemerkt wird, daß fragt Bulle bei der Versteigerung von Zuchtvieh, welche gelegentlich des in 1874 dahier abgehaltenen landmirthschaftlichen Festesstattfand, stadtseitig gekauft wurde. Kirchhain, am 12. Februar 1879. Der Bürgermeister: Mosebach. Jeilgebotenes. 961) Zwei schwere Arbeitspferde sind zu verkaufen bei Chr. Haubach.^ Fst. saftigen Schweizerkäs, ganz reifen Limburger, sowie feinsten Rahmkäs (in Staniol) empfiehlt billigst (957 c. Roth, Neue Baue. Eiserne Bettstellen per Pfd. Jt. 3.— 4.— 7) n n n H n 6.40 5,__ 7) i) n 7) 5.40 5,___ ■n 77 n n 77 3.- in Frankfurt a.M. 22 Götheplatz 22, g ■ besorgen zu Un- I ginalpreisen ohne 8 alle Mehrkosten Annoncen für lo-^Ausland. Wenzels Garten (Saalbau). Sonntag den 16. Februar: Mit gütigster Erlaubnis drs Turnverein-Vorstandes 3MÜT im festlich decorirteu Saale GROSSES CONCERT, auSgesührt von dem Mufikcorps des 2. Großh. Hess. Jnf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse. Anfang Uhr. — Entree 35 Psg. , !! Bier im Glas !! ' Wermiethungen. 976) Zwei bis 3 Zimmer, möblirt oder unmöblirt zu vermiethen. _________H. Bepler Ludwigsstraße. 964) Ein Logis zu vermiethen bei ___________Carl Heil, Schießgärten. 962) Der 1. Stock meines Hauses am Krofdorfer Weg ist zu vermiethen und per 1. März zu beziehen. ___Ph. Morgel. 966) Ein Zimmer ohne Möbel ist an eine einzelne Person zu vermiethen bei _________________ Emil -Vrbig. 997) Ein freundliches Familienlogis zu vermiethen und bis 1. April beziehbar bei Wernhard Brück, Flügelsgasse. 975) Ein möblirtes Zinimer sofort zu vermiethen.______________Asterweg 123 987) Ein möblirtes Zimmer zu oer; miethen. Heinrich Plank, Neustadt. 993) Das seither von Herrn Bahn- inspector Beck bewohnte Familienlogis, ist durch dessen Versetzung pro Mitte Mai, oder auch früher, anderweit zu vermiethen. L- Tod t, Gartfeld.__ 967) Ein Familienlogis ist zu ücr= miethen. Emil Becker, Neuenweg. 979) Ein Logis zu vermiethen in 90 Neuebäue. 786) Wohnung zu vermiethen bei ____________ Dr. Gaquoin. 546) In meinem neu gebauten Hause an der Grünbergerstraße ist der mittlere Stock zu vermiethen. Ziegler Wißner. 463) Eine kleine Wohnung mit Wasserleitung 2C. in der Mansarde meines Hauses an ruhige Leute zu vermiethen. _________Gg. Em. Möhl. 413) In meinem Hause an der Schoor ist der 2. Stock mit 6 Zimmern und die Mansardenwohnung auf Mai oder Juni zu vermiethen._________Krausg,rill. 389) Ein Logis von 5 Zimmern, Corridor, Küche und etwas Garten zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bltts.______________ 144) Das seither von Herrn Stadtrichter Bötticher bewohnte Logis ist per 1. April anderweit zu vermiethen. Frau Mairie 9toll, Wallthor-Schoor 184 90) Eine Familienwohnung (6 Zimmer mit Zubehör) per 1. Februar d. I. oder später zu vermiethen. _____________Frankfurterstraße E, 41- 807) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. PH. Strack, __Reichensand-Bahnhofstr. 570) Ein Logis von 4 Zimmern, Cabinet und Zubehör, bis 1. April beziehbar, zu vermiethen- L. Huhn, Bleickstr. 37. 833) Der erste Stock meines Hauses, vis-ä-vis dem Elubgebäude, ist wegzugs- halber zu vermiethen. Earl Weidig 150) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, sowie der Mansardenstock ganz oder getrennt, auch ein einzelnes Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar bei __________Adolf Hoß, Schießgärten. 545) Eine Familienwohnung zu ver- miethen bei Herd. Felsing, Neuenweg. 768) Das von Herrn W- Max seither bewohnte Logis am Ludwigsplatz ist vom 1. Mat ab zu vermiethen. ____B Stollmer. 878) Ein möblirtes Zimmer mit Cabmet zu vermiethen. ____________ Sonnenstraße B. 106. 930) Ein kleines Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen. __Löwengasse C. 113. 883) Ein Laden mit Logis zu vermiethen. 3* Stein, Reichens and-Bahnhofstr. 355) 2 möblirte Parterrezimmer zu vermiethen bei I. Iutzi, Gartfeld. 908) Der 2. Stock m. Hauses zu ver- miethen. Heinzerling, Riegelpfad. . 950) Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Reicbensand Lit. C. 129. Eine Hvfraithe mit schönem Laden in frequentester Lage der Stadt zu vermiethen und per 15. Mai zu beziehen. Näheres bei 903)_________________________I. Blitz. 740) Ein schöner Laden, worin seit 3 Jahren ein Kleidergeschäft mit bestem Erfolg betrieben worden, ist anderweit zu vermiethen, event. das Haus zu verkaufen. Wildhändler Ebel, Marktstraße. 954) Mein hinter den Eicken gelegenes Wohnhaus, wegen daran stoßender Scheuer und Stallung zum Betriebe einer Oecono- mie geeignet, nebst einem Garten von 3/4 Morgen bin ich Willens zu vervachten. Das Nähere ist in meiner Wohnung zu erfahren. Auch sind 3Vr Morgen gut gedüngte Triebviertel abzugeben. Johannes peter. Wermischte Anzeigen. 988) Eine ältere Perlon, welche einer ganzen Haushaltung vorstehen kann, sucht eine Stelle als Köchin oder Haushälterin auf den 25. März, ebenso suchen mehrere andere Mädchen Stellen für Haus und Küche. Nähere Auskunft ertheilt Ver- mietherin Frau Lau * fc» »I *Ä!1'