hr, NeiitM ”8 Kmd, be W den b n° Uhr fein. haben. Nd. InM 1 gen ^-^vicheil M reelle M I vornehmen iu können. (7378 im^oitütr Leidig. icht. Nahms W m irgend )btr Snfhtut । lvün,chen? Heilung r" ,-Marke de- ibenem daran We Gießens, i gegen Rück- in abholen bei kpler ms-Rr-21. KÄfc-art»'-* liatturbrancye stelle zu oer- 0 postlagernd gM nlrttrj"1 Uä. 7- "vS- -Zeitung, iiraße W- Les MSd- *b 6*" rstehcn kann, Ht. Meres ff- M 267. Samstag den 15. November 1OTÖ» Aießener ^(nreiger Jgjtigt- nd AmtsbM fit den Kreis Gieße«. , ■■■■■■ «<.f ■ ■■ Bim । ■ ■■ "" «rtN viertMhrNch 2 M«k »0 Pf mit Brmger»ohä7 «ed«ttsEmreM,r I Scvulstra»« B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag». Durch die Post bezogen «srteljährkch 2 Mark 80 Pf. Uolitisch Der russische Thronfolger in Berlin. Die amtlichen Hosnachrichten signalisiren die bevorstehende Ankunft des russischen Thronfolgers in Berlin. Vorher wird derselbe dem Kaiser Franz Joseph einen Besuch abstatten. Diese Thatsachen werden nicht verfehlen, eine Reihe von osficiösen Hymnen zu entfesiein, denn schon jrtzt stellt man den CSsarewitsch als bekehrt und als reuigen Sünder dar, welcher in Erkenntnttz seiner verfehlten und unfruchtbaren Feindschaft gegen Deutschland und Oesterreich in Wien und Berlin pater pecavi sagen und die heilige Allianz wieder Herstellen will. Rußland, meinen die österreichischen Osficiösen, fühle seine Schwäche und wolle daher wieder als der Dritte im Bunde zugelasien werden. So schnell aber dürste man weder in Wien noch in Berlin vergesien, daß Rußland in Paris und London, ja selbst in Rom angeklopst hat, um Bundes- aenoffen gegen die deutsch-österreichische Allianz zu werben. Wenn auch das Tischtuch mit dem östlichen Nachbar nicht zerschnitten ist, die merkliche Erkal- tung der Beziehungen wird bestehen bleiben. Die heil. Allianz ist bei dem Besuche Bismarck's in Wien begraben worden. Trotz alledem bleibt die polit sche Bedeutung der Besuche des russischen Thronfolgers von großer Bedeutung. Man wird nicht sehlgreisen, wenn man annimmt, daß der russische Erbprinz weder fernem inneren Triebe, noch der Roth folgt, sondern daß er einem sehr klaren und unzweideutigen Befehle seines Herrn Vaters gehorcht. Auf die Wünsche des Czaren hat zwar der Großfürst-Thronfolger niemals viel Gewicht gelegt; aber man sagt, daß Kaiser Alexander es verstände, auch zuweilen einem Ukas an seinen Sohn Gehorsam zu verschaffen. So hat der Großfürst sich den Pfad geebnet und erst vor einigen Tagen dem ihm verwandten Großherzog von Sachsen-Weimar gegenüber geäußert, die Erzählungen über seine Feindseligkeit gegen das deutsche Reich seien kleine Kindermärchen. Damit verleugnete er allerdings seine Der- gangenhett, aber wir würden ihm das gerne verzeihen, wenn die kleine Noth- lüge den Anfang befferer Erkenntniß und freundschaftlicherer Gesinnung gegen Deutschland bezeichnete. _ . . Freilich sind die Fürstenbesuche schon lange nicht mehr maßgebend für die Entwickelung der großen Politik. Eine Zeit lang werden die Befürchtun- gen, welche die russische Polemik genährt hat und auf Handel und Wandel ungünstig wirkten, zurücktreten, aber eine wirkliche Verbefferung des Vcrhält- utffes zwischen Berlin und St. Petersburg wird dadurch nicht eintreten. An maßgebender Stelle ist man in Rußland zu der Einsicht gelangt, daß eine weitere Verschärfung der deutsch-russischen Confltcte nicht der Lage entspricht, in welcher sich das Czarenreich befindet. Fürst Gortschakoff zieht bie Krallen ein und reicht das Sammetpfötchen, nachdem er in Paris abgeblitzt ist. Aber beendet ist die Verstimmung nicht; jeden Augenblick können wieder die alten unbehaglichen und feindseligen Verhältniffe eintreten, wenn die allgemeine Lage den Ruffen ein freundlicheres Gesicht macht. Keutschland. Darmstadt, 13. Novbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnä^gstbg provisorischen Gymnasiallehrer, Dr. Peter Dett- w eil er zu Gießen, zum Lehrer an dem Gymnasium daselbst zu ernennen. Darmstadt, 13. Novbr. Das heute ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 56 enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, die Gebühren für gerichtsärztliche Verrichtungen der Medicinalbeamten betreffend. 2. Bekanntmachung deffelben Ministeriums, die Abgrenzung der Dienst, bezirke der delegirten Kreisärzte betreffend. ,pr Berlin, 12. Novbr. An der hiesigen Börse gab es heute stürmische Augenblicke. Die gestrige Rede des Ministers Maybach, in welcher die Börse als ein „Giftbaum" bezeichnet worden war, hatte in den nächstbetheiltgten Kreisen viel böses Blut gemacht. Die Aeltesten der Kaufmannschaft waren vielfach von den Trägern der ersten Firmen bestürmt worden, einen osficiellen Protest der Börse gegen die vermeintliche Verunglimpfung derselben zu veran- laffen. Um 2 Uhr Nachmittags trat die Börsencommission unter Zuziehung des Syndtcats zusammen, um über Schritte gegen die Aeußerung des Ministers zu berathen. Die Börsencommisston beschloß gegenüber dem Aeltesten- Collegtum, der Entrüstung der Börse Ausdruck zu geben und eine Sitzung des Collegiums zur Berathung weiterer Schritte gegen den Minister zu beantragen. Das Börsen - Publikum hatte fich indeffen hierbei noch nicht beruhigt; es herrschte im Saale eine Aufregung, die sich nicht unterdrücken laffen wollte und schließlich darin einen Ausdruck sand, daß man dem Minister Maybach ein ironisches Lebehoch unter Lärmen und Toben ausbrachte. Vielleicht hat die Aufregung sich rach der Erklärung, welche der Minister Maybach am Schluß der heutigen Sitzung abgab, beschwichtigt. (K. Z.) Berlin, 12. Novbr. Die „Tribüne" schreibt: Ein Gesetz, welches nicht ohne merkliche Rückwirkung auf das öffentliche Leben bleiben dürfte, wird in nächster Zeit im Landtage zum Vortrag gelangen. Es ist dies der Ent- er Hheil. wurf betr. die Steuern vom Vertriebe geistiger Getränke. Unserer Ueberzeu- gung nach wird man sich nicht leicht der Täuschung hingeben dürfen, daß diese Steuer nichts weiter zur Folge haben werde, als eine Vertheuerung von Bier und Branntwein und vielleicht eine Verminderung der diese Artikel vertreiben- den Schankstätten, vielmehr halten wir es für mehr als wahrscheinlich, daß eine recht empfindliche Vertheuerung der Speisen eintreten wird und zwar gerade dort, wo die Existenz der Gastwirthschaft eine völlig berechtigte, ja sogar nothwendige ist, nämlich im Spetsehaus. Es steht diesem zwar eine Ermäßigung in Aussicht, wenn wir jedoch bedenken, welcher außerordentlich bedeutende Bruchthetl des Publikums unter den heutigen Zeitverhältniffen ge- nöthigt ist, sein Mittagsmahl und Abendbrod im Speisehaus einzunehmen, so können wir uns der Besorgniß nicht erwehren, daß der Nutzen de- vorgelegten Gesetzes sich als ein höchst illusorischer Herausstellen wird gegenüber der Benachtheiltgung, welche das Publikum durch das Gesetz von einer Sette erfahren wird, gegen welches dieses wohl schwerlich gerichtet sein kann. Daß die befürchtete Vertheuerung der Speisen in sicherer Aussicht steht, geht aus dem Umstande hervor, daß das Spetsehaus, in welchem bekanntlich der Vertrieb von geistigen Getränken Nebensache ist, mit denselben Sätzen wie das Bierhaus und der Branntweinschank bei der neuen Steuer herar^ezogen werden soll. Wenn beispielsweise ein hiesiges Etabliffement, wo man sich bisher für 90 und 100 Pfennige gut und vollkommen-satt effen konnte, in der Gewerbesteuer , die zur Zeit etwa nahe an 4000 Mk. beträgt, durch die aus dem Gesetzentwurf sich ergebenden Zuschläge aus 19,000 Mk. erhöht werden wird, so mögen immerhin die Comptoiristen, Lehrer, Studenten, Künstler und aus welchen Ständen sonst die große Menge von wenig bemittelten Kostgängern bestehen mag, sich auf eine nichts weniger als erquickliche Inanspruchnahme ihres Geldbeutels gefaßt machen. Aus demselben Grunde und in gleicher Weise wird wohl auch eine Vertheuerung der Fremdenbeherbergung nicht av-sbleiben. Kassel wird, wie man der „Voss. Ztg." von dort schreibt, fernerhin nicht mehr Sitz einer Eisenbahn-Dtrection sein und alle Anstrengungen der Bürgerschaft in dieser Hinsicht waren umsonst. An Stelle der bisherigen Direktion soll nämlich vom 1. April 1880 ab nur ein Eisenbahn-Betrtebsamt treten, während Erstere in die General-Direction zu Hannover aufgehen wird. Ausschlag gebend sür diesen Raffel nicht wenig schädigenden Entscheid war die Ablehnung des Verkaufs des Hessen. Darmstädtischen Main-Weser - Antheils durch die Großherzoglich Hessische Kammer. Der Kopfzahl nach wird das hier zu installirende Amt kaum schwächer ausfallen, als die bisherige Main- Weserbahn-Direction. . München, 11. Novbr. Der Landtags-Abgeordnete Schels hat folgenden Antrag eiugebracht: Die Kammer wolle beschließen: Es sei an Se. Mas. den König die allerehrsurchtvollste Bitte zu richten, Allerhöchstdieselben geruhen anzuordnen, daß dem gegenwärtig versammelten Landtag eine Gesetzes- völlige aus Einführung der Klaffen-Lotterie in Bayern gemacht werde. Abg. Schels stellt, wie es in den Motiven heißt, diesen Antrag im wärmsten Jn- tereffe sür die Finanzen des bayerischen Staates und in jenem für die Steuerzahler , misera contribuens plebs, und ist sich hierbei wohl bewußt, daß er durch die Stellung dieses Antrags nach mancher Richtung hin sich ein nicht geringes Odium zuziehe. Man würde seinem Anträge selbstverständlich den Einwand entgegensetzen, die Klaffen-Lotterie sei unmoralisch und darum absolut verwerflich. Er habe sich über diesen Einwand bereit« in der Sitzung vom 17. Oktober umständlich geäußert, aber Angesichts der Thatsachen, daß Preußen gerade jetzt damit umgeht, die Loose seiner Staats-Lotterie zu vermehren, weil der jetzige Umfang derselben mit Rücksicht auf die neueren Pro- Hinzen unzureichend sei, erklärte er es sür Prüderie, wollte der bayerische Staat aus Moralgründen die Klaffen-Lotterie nicht cinführen. Für einen Staat, der sich in solcher finanziellen Bedrängntß befindet, wie dermalen Bayern, wäre eine solche Prüderie nicht am Platze! Bel dem Anträge auf Einführung der Klaffen-Lotterte habe er, wie er auch in der Sitzung vom 17. Oktober entwickelte, beso ders auch den Umstand vor Augen, daß in Bayern trotz der gesetzlichen Verbote sehr viel in ausländischen Lotterien gespielt wird. In einer größeren Zahl von Städten befänden sich notorisch, wenn auch die bayerische Polizei davon nichts wissen sollte, förmliche Comptoire der österreichischen Zahlen-Lotterie, und wie stark In den norddeutschen Klaffen- Lotterien gespielt wird, dasür gäbe einigen Anhaltspunkt das auffallende Vor- kommniß, daß im Monat Oktober von königlich bayerischen Rentämtern eine große Zahl Hamburger Staatslotterie-Loose nach dem neuen Gebuhrengesetzc abgestempelt worden sind. Er finde keinen haltbaren Grund, warum der bayerische Staat das Geld, welches seine Bewohner nun durchaus einmal »erspielen wollen, nicht selbst behalten sollte, anstatt dasselbe den Staatskassen von Oesterreich, Preußen, Sachsen, Hamburg und Braunschweig zukommen zu lassen. Das allenfallfige Erträgniß der Klaffen-Lotterie in Bayern berechnet der Antragsteller aus 5,000,000 Mk., welche« zur Deckung des nach Erhöhung des Malzaufschlages noch vorhandenen Deficits ausreiche. Weiter wirst der Antragsteller in den Motiaen einen Blick in die Zukunft, um zu zeigen, daß die Finanzlage Bayerns auch pro futuro keine solche fein wird, daß es ge- rathen ist, eine so Bequeme, tn keiner Weise die Steuerzahler belästigende Einnahmequelle, wie bte Klaffen-Lottene, stolz von dir Hand zu weisen. Krankreich. Pari-, 12. Noobr. Das Journal „Temps" meldet: Gestern hatte Gambetla eine Unterredung mir dem Präsidenten Grevy; sie unterhielten sich lange Zeit über verschiedene Fragen der inneren und äußeren Politik, hinsichtlich welcher beide Männer dem Vernehmen nach stch in vollem Einverständnisse befinden. ________________________ Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz - Bureau. Berlin, 13. Noobr. Abgeordnetenhaus. Fortsetzung der Generaldebatte über die Eisenbahnvorlagen Berger erklärt sich gegen die Vorlagen. — Miquel erklärt, er und der größte Theil seiner politischen Freunde stünden vollkommen auf dem Boden der Staatsregierung. Er erkenne die Vorzüge der Privatbahnen an. Dieser Vorzüge wegen dürfe aber das gemischte System nicht für alle Zeit conservirt werden. Die ganze Entwickelung des Eisenbahnwesens in Preußen dränge zum L>taatsbahnsystem. Der Betrieb der Eisenbahnen sei naturgemäß Monopol des Staates. Bedenklich scheine die Allmacht des Ministers in Tariffragen; dagegen sei em Schutz durch ausreichende Garantien unerläßlich. Er wünsche eine energisch durchgeführte Decentralisatlon der Eisenbahnoerwaltung und die Vorlegung eines diesbezüglichen Programms. Einen Rückgang der Finanzen befürchte er nicht von der Vorlage. In der Commission könne man sich über die erforderlichen Garantien verständigen. Er beantrage die Ueber- weisung der Vorlagen an eine Commission von 21 Mitgliedern, — Minister Maybach erklärt, er wolle bei der erschöpfenden Debatte seine und des Finanzministers Widerlegung der gegnerischen Einwände einer spätereii Berathung vorbehalten und jetzt auf's Wort verzichten. — Der Schluß der ersten Berathung wird angenommen. Das Haus beschließt, den Gesetzentwurf an eine Commission von 21 Mitgliedern zu überweisen. Es folgt nunmehr die erste Beiathung der Vorlage betreffs Erweiterung der Staatsbahnen und Betheillgung des Staates bei mehreren Privatbahnen. — Löwe (Bochum) erklärt sich für die Vorlage. — Rickert wünscht, daß man feste bestimmte Grundsätze für die Erweiterung der Staatsbahnen und Betheillgung des Staates bei Privatdahnen festsctze und nicht von Fall zu Fall vorgehe. Redner wünscht ferner bessere Berücksichtigung der schmalspurigen Eisenbahnen. — Minister Maybach bemerkt, die Angelegenheit der Secundärbahnen sei zur Zeit zur gesetzlichen Regelung noch nicht reif. Hinsichtlich der Modalitäten dieser Regelung müßten noch weitere Erfahrungen gesammelt werden. Die Regierung nehme zu der Frage eine sehr wohlwollende Haltung ein. Er (der Minister) habe keine Abneigung gegen schmalspurige Eisenbahnen, könne aber nicht zu finanzieller Unterstützung derselben übergehen, so lange wichtigere Unternehmungen der Ausführung harren. Er werde indeß jede weitere Anregung in der Sache dankbar annehmen und derselben so weit möglich bereitwillig Folge geben. — Die Vorlage wird darauf der Commission für die erste Eisenbahnvorlage überwiesen. — Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Stuttgart, 13. November. Das bürgerliche Collegium hat heute einstimmig bie Errichtung einer Gewerbehalle in ber Nähe bes Stadtgartens beschlossen. Voraussichtlich finbet barin 1881 eine Landesgewerbe - Ausstellung start. London, 13. Novbr. Das „Reuter'sche Bureau" melbet aus Kap- stabt vom 28. Octbr.: Die Boers in Potschefstroom begingen ähnliche Ausschreitungen, wie solche jüngst in Middleburg stattsanben. — Kommandant Raff hat Middleburg verlassen und meldet, daß die Boers entschloffen seien, den Prozeß ihrer angeklagten Landsleute zu verhindern. — Moirosi weigert sich zu capituliren. Die Belagerung hat daher wieder begonnen. Petersburg, 13. Novbr. Der „Nowoje Wremla" zufolge wird in diesigen Finanzkreisen ventiltrt, der Regierung ein Project zu unterbreiten, welches bte Erbauung einer Bahnlinie Orenburg Taschkent mit Verlängerung derselben über Samarkand bis zur äußersten russischen Grenze in der Richtung nach Indien bezweckt. Die Gesammtläuge der Bahn soll 2650 Werst betrage-'. Wien, 13. November. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Der Kriegsminister ordnete die Zurückziehung eines Theiles der an der griechischen Grenze stehenden Truppen, sowie die Verabschiedung des größten Theils des Armee-Corps von Gallipoli an. — Aus Belgrad: Die Skupsch- tina ist in Nisch eröffnet und Tuzakovic zum Präsidenten gewählt worden. Die Eröffnungsrede wird morgen gehalten werden. Wien, 13. Novbr. Der Großfürst-Thronfolger von Rußland trifft heute Abend hier ein. Berlin, 13. November. Die motivirte Tagesordnung des Aeltesten- Collegiunu ber Kaufmannschaft weist auf den Ort hin, wo die Aeußerung des Ministers Maybach über die Börse gefallen und auf die Stellung des Ministers, die ihn gegen eine anderweitige Verfolgung schütze. Die am darauffolgenden Tage von dem Minister abgegebene Erklärung erscheine nicht genügend, die von dem Minister geübte Kritik erscheine aber für Jedermann ungerechtfertigt, und diejenigen Stellen, an welche etwa eine Beschwerde gerichtet werden könne, seien von Dem Vorgänge hinlänglich unterrichtet. Frankfurt a. 13. November. In ber nichtöffentlichen Sitzung ber Stabtoerorbneten-Versammlung würbe Herr Oberbürgermeister Miquel in Osnabrück mit 39 Stimmen (gegen 7, bie auf ben bisherigen Obeibürger- meister Dr. v. Mumm fielen unb 2 weiße Zettel), Dr. Hamburger mit 47 Stimmen unb Dr. Humser mit 44 Stimmen zur Oberbürgermeisterwahl präsentirt. Athen, 13. Novbr. Das französische Geschwaber ist nach einem bis Nauplia gemachten Ausflug« in ben Piräus zurückgekchrt unb hat die Abfahrt nach Volo unb Salonichi bis auf Weiteres verschoben. Wie«, 13. Noobr. Der ruff. Großsürst-Thronsolger nebst Gemahlin, sowie ber König unb die Königin von Dänemark find heute Nachmittag 4% Uhr hier eingetroffen. Der Kaiser, der russische Botschafter, der dänische Gesandte unb bie Spitzen der Behörden waren zum Empfange am Bahnhof erschienen. Der Kaiser begrüßte mit Handkuß die Königin von Dänemark und die Großfürstin, wechselte einen Händedruck mit dem Könige von Dänemark und umarmte und küßte den Großfürsten mehrmals. Nach Besichtigung der Ehren- Compagnie und Vorstellung der Gefolge verließen die Herrschaften den Perron, wobei der Kaiser bie Königin unb ber König von Dänemark bie Großfürstin geleitete, während der Großfürst und der Herzog von Cumberland folgten. In der Hofburg wurden die hohen Gäste von der Kaiserin auf das Herzlichste bewillkommnet. London, 14. Noobr. Gestern fand ein Cabinetsrath statt, welcher zwei Stunden dauerte. Sämmtliche Minister waren zugegen, außer Lord Sandon, welcher sich bei der Königin befindet. Nach dem Cabinetsrath hatte Musurus Pascha eine Unterredung mit Lord Salisbury Lokales. Gießen, 14. November. Am Mittwoch hielt Herr Realschuldirector Soldan in der Restauration „zum Lahnstein" seinen dritten Vortrag über das Wasser. Der Vortragende ' erläuterte zuerst, welche wichtige Rolle das Wasser im stüisigcn Zustand und ejs Dampf bei der Erwärmung der Luft spielt. Er sprach vann von Der Bildung Der Wolken, Dem Entstehen der Niederschläge — Regen, Schnee unD Hagel — und erklärte von welchen Einflüssen Die Menge Lei teueren, Die auf vcrichledcnen Theilen Der Oberfläche Der Erbe stch jebr vendrieDen zeigt, abhängig ist. Der Redner beleuchtete Dann Die Einwirkung Dee aus Der Lufi wieder herabgesunkenen Masters auf die Erdoberfläche. Er behandelte den Einfluß, Zeichen Das Master bei Der Zerstörung Der Gesteine unD Der Bildung fruchtbarer Erde auäübt, unD schilder-e Die Wirkung der Quellen, Flüsse und Seen auf Das feste Land. Er besprach zuletzt noch Die manich- fachen Veränderungen, welche die Quellen, Die mineralische Bcstandtheile während ihres unterirdischen Laufs lösen und zu Tage fördern, sowohl unter, als über der ErDoberfläcke Hervorrufen. Gießen, 14. November. Gestern Nachmittag verunglückte in Der Schirme r'ichen Tabakfabrik rin Arbeiter Dadurch, Daß er Durch eine Schacktöffnung stürzte und mir dem Kopfe aufs Pflaster fiel. Besinnungslos wurde er in Die Klinik verbracht. Der Verunglückte, in Wieseck wohnend, ist einer der am längsten in gedachtem Etablistement beschäftigten Arbeiter. — Wie uns soeben nutgetheilt wird, ist der Verunglückte heute früh gestorben Verwischtes. — Bezüglich des Eisenbahnunglücks bet Bischofsheim erhält die „Köln. Ztg." von einem Der Passagiere des Mainzer Zuges folgenden Bericht: Der Personenzug 7,35 Abends von Mainz, in dem sich Schreiber Dieses befand, hielt kurz vor genannter Station an, um einen Frankfurter Zug vorbeizutasten; nach einer Minute etwa fuhr er wiener an und stieß nun einen Augenblick darauf, also glücklicher Weise noch langsam fahrend, mit dem schon schneller fahrenden Frankfurter zusammen. Ich saß mit drei anderen Herren in einem Coupe 2. Elaste, wir wurden tüchtig mit Den Köpfen zuiammengestoßcn unD fielen von den Sitzen, eine bedeutendere Verletzung erhielt keiner, ebensowenig als alle anderen Pasiagiere im Mainzer Zug. Alles stürzte sofort aus Dem Wagen, es war aber so Dunkel, daß man fast nichts sehen konnte und Der Bahnhof etwa 200 Meter entfernt, doch hörte man von Dem Frankfurter Zug sofort jammern; auch bemerkte ich in der Nahe einer Laterne, Daß die Maschine unD etwa zwei Wagen stark gelitten baren; Die Verletzten aus Den letzteren nun hinauszuschaffen, war keine kleine Arbeit, es dauerte wohl über eine Stunde, bis dies bewerkstelligt war, denn Die Wagen waren zusammengepreßt und theilweije zersplittert. Zwei Damen und em Herr aus einem Coupe 1. Elaste wurden so gut wie tobt endlich herausgearbeitet, kamen aber glücklicher Weile wieder zu sich, freilich stark verwundet, ein Heizer noch durch das herausströmenbe Wasser Der Maschine an Brust unD Armen verbrüht, sechs bis acht andere Verunglückte schaffte man sofort in Den nahegelegenen Ort. Die Damen ließ man in Dem Wartesaal. Aerztliche Hilfe war leider nicht so bald zu erwarten, man leistete den Armen Beistand so gut man konnte. Zu bedauern war, daß auf Dem Bahnhöfe nicht mehr Ordnung herrschte, zumal als die Verunglückten in Die Wartesälen gebracht wurden; Die ganze neugierige Menge stürzte hinein, viele selbstverständlich rauchend; es fehlte Aufsicht und Leitung Was die ärztliche Hilfe betrifft, so haben wir nachzurragcn, daß auf telegraphisches Aw suchen noch am Samstag Abend eine Anzahl Mainzer Aerzte sich nach Bischofsheim begeben haben. Eben dahin soll sich auch, wie die Berliner „Post" melDet, ein Commissar des Reichs^ Eisenbahnamtes behufS Aufklärung des Sachverhalts begeben haben. Es wäre wünschenswerth, bemerkt hierzu der „Mcinzer Anzeiger", daß Diesem Herrn nicht etwa Verwaltungsräthe ober Beamte Der Hess. Ludwigsbahn als Auskunftßpersonen zur Seite ständen, sonDern von Der Bahn unabhängige Leute, welche den Reichseommisiär Darauf aufmerksam machten, daß gerade bei der Hessischen Ludwigsbahn so unverhältnißmäßig viele Unglücksfälle passiren, wie vielleicht auf keiner anderen Bahn Deutschlands, was zu der Annahme berechtigt, daß man es hier nicht etwa mit unglücklichen, von Niemand zu verantwortenden Ereignissen, sondern mit Mängeln in der Organisation und — der Bezahlung zu thun hat. Wohlgemerkt, wir meinen nicht Die Bezahlung Der höheren, sondern Die ber untergeorbneten Beamten, Die meist auf so kärglichen Lohn angewiesen sinD, daß sie nothgedrungen neben ihrem schweren Bahndienst noch eine andere Beschäftigung betreiben müssen. Wir werben demnächst auf biese Seite ber Sache, bezüglich deren nns interessantes Material aus sachkundiger Feder in Aussicht gestellt ist, näher zurückkommen. — Ueber den Arbeiten zur Hebung Des bei Folkestone auf dem Meeresgrund liegenden „Großen Kurfürsten waltet ein eigener Unstern. So oft auch schon angezetgt wuroe, Daß die Hebung in den allernächsten Tagen bevorstehe, jeDeSmal trat entweder wioriges Wetter oder ein unvorhergesehener Unfall hindernd dazwischen. Auch jetzt hat sich ein solcher eingestellt. Der Kessel des Dampfers Sherbro, dessen Maschinen die Pumpen treiben, mittelst welcher Luft in den Kurfürsten gepreßt werden soll, ist nämlich fehlerhaft geworden Der genannte Dampfer mußte deßhalb zur Ausbefferung nach Dover gebracht werden. Ob diese so zeitig beendet werden kann, daß die Benutzung ber Nipp-Flut am Montag ermöglicht wird, erlchetnt zweifelhaft. Anberenfalls muß bie Hebung wieder um mehrere Wochen hinausgeschoben werden. Bei Anbringung des früher erwähnten, ben Leck schließenden Schilbes gerieth einer der Taucher in eine sehr gefährliche Lage. Um ben Schilb besser bewegen zu können, hatte er sich durch ben Leck in das Innere des Schiffes begeben, als ber Schilb plötzlich burch bie Strömung auf ben Leck gedrückt wurde. Der Taucher war Dadurch nicht nur zum Gefangenen gemacht, sondern e* rout ihm auch die Luft abgeschnitten, da sein Athmungsrohr von dem schweren Schilde eingeklemmt war. Ohne einen Augenblick zu verlieren, schnitt er die «n B^ust unD Rücken angebrachten Gewichte ab, stemmte sich bann mit aller Macht gegen bas Innere des Schildes, bis es ihm gelang, biesen um einige Zoll abzudrücken, worauf er fick zwischen ihm unb Der SchiffswanD burchzwängte, babet aber seinen Anzug zerriß. Infolge besten füllte sich dieser mit Wasser; er aber verlor seine Geistesgegenwart nicht, signalisirte um mehr Luft und hielt sich genau aufrecht, wodurch es ihm gelang, seinen Mund überm Master zu halten, bis er aufsteigen konnte. Seit ber Schilb glücklich befestigt unb ber Leck somit geschlossen ist, bestand bie Hauptarbeit Der Taucher darin, die sogenannten Pontons (Kautschuck.Ballons, die mit Lust gefüllt werden) an dem bekanntlich mit dem Kiel nach oben liegenden Schiffskörper anzubringen. Zunächst werden diese Pontons mit Luft gefüllt; darauf beginnt die Einpumpung ber Luft in daö Schiff, wozu etwa 36 Stunben erforberlich sein werben, bann, so hofft man, wirb sich das Sckiff langsam heben. Da bie in demselben enthaltene Luft bei ber bebeutrnben Stiefel33m), stark verdichtet ist, aber mit dem Aufsteigen des Schiffes, bezw. mit Der Verminderung des Wasserdruckes sich allmählich ausdebnt, so wird das Master theilweise aus dem Schiffe hinausgetrieben unb die Geschwindig kett des Steigens immer größer. Es stände demnach zu befürchten, daß Das Schiff mit einer solchen Schnelligkeit an bte Wasseroberfläche gelangte, daß es umkippen, sich mit Wasser füllen unb toieberum sinken würbe Um diesem vorzubeugen, werben alle Gescbützpfonen unD Luken offen gelassen, so baß schon währenb bes Steigens ein Theil Der Luft entweichen kann. Ferner finb zu ähnlichem Zwecke bie Pontons mit Klappen versehen, aus Denen bie Luft bei Dem währenb des Steigens eintretenden Abnehmen des Wasterdruckes ausströmen kann. Auf Diuv Weise Hofft man das Steigen regeln zu können. Sobald daS noch immer mit Dem Kiel auf wärts gerichtete Schiff an bie Oberfläche gelangt, wird es in seichteres Wasser geschleppt. Nun erfolgt bie Drehung; zunächst die Säuberung; hierauf Ablieferung an Die Deutsche Admiralität; schließlich unter freubigen Zurufen bes anglo germanischen Stammes bie Auszahlung der bedungenen Summe durch die deutsche Admiralität. So zum mindesten hoffen bte in ihren Erwartungen schon so oft enttäuschten Aetionäre. Irischbäcker in Gießen. Sonntag, den 16. November. Hermann Vogt, Seltersweg. LouiS Klcmmrath, Neuenweg. Daniel NÜHl, am RathhauS. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde ^nGießcn. Gottesdienst: Sonntag ben 16. November. Morgens - Pfarrverwalter Schöner. — Nachmittags: Pfarrer Schlosser. Künftigen Sonntag, ben 23. November, wird bas Todtenfest gefeint, unb wird an demselben ber Gottesbienst in ber Friebhofskirche abgehalten werden, Dagegen in ber Stadtkirche ausfallen. Der Confirmandenunterricht ber Mädchen wirb Montag, den 17. November, Vormittags 11 Uhr, im Local ber Schule am Neustädter Thor seinen Anfang nehme«. Die Pfarrgeschäfte für bie Woche vom 16. btS 22. November besorgt Pfarrverwalter Schöner. >tn MontaS »»«W j°1 !»•[ tetjeii"'*1 ' A. Scheit Eichen ülabtl 6 12 B, Bau-, 2 Ficht« 1850 Mw und stange' Die Zu Wer Wau' Gießen, b Großherzogl 7394)__ Wei Montag Vo soll an bet Neuenweger eichene W bei der Verß rvetdenben S wtiben. Gießen, bt Großh.! 7440) b Ww Montag Voi werben in b ReMa/nr a zum Einstamf unter Mannt binflungen v' seigert. Gießen, a Großherzi Pr> 7289) Löwer, I Russen- u. weiße und ni schönes faai Krte 0 0 9 0 S aus 0 uni treffen heute ein (7449 Expedition dieses Blattes. (7438 7433) Ci Frische Schellfische (7447 treffen heute ein. Bei 10 Gentner frei in's Haus, liefert Andr. Euler. 6916) (6880 und diverse andere Fischsorten ein. Ballhandschuhe Q D 9.— 1.20 1.30 empfiehlt 7445) 0 o 0 o 0 5 6 100,2 O 0 0 y 0 ö 0 D 0 geschnitten. . ■ • . gehackt ..•••• ober per Ctr. . - - Buchenhol; per Ctr. . . 7420) Wirthstische, Stühle und Bänke werden zu kaufen gesucht- Näheres bei der Exped d. Bltts. Gebrüder Scheel Marktstraße 206. 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Gießen, den 11. November 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 7394)__A. Bramm. _______ Dersteigerungsanstige. Montag den 17. d. Monats, Vormittags 9 Uhr, soll an der Wieseckbrücke vor dem Neuenweger Thor dahier eine Parthie eichene Bohlen und Balken unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verstergert weiden. Gießen, den 13. November 1879. Großh. Krelsban rmt Gießen. I. A.: 7440) von Rieffel.__________ ^ctenUeMgerung. Montag de» 2». November, Vormittags 10 Uhr, werden in der vorhinigen Hofgerichts- Registratur auf dem Brand 98 Cmtner zum Einstampfen auSgeschiedene Acten unter bekannt gegeben werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend ver- steigert. Gießen, am 5. November 1879. Großherzogliches Landgericht der Provinz Oberhesien. 7289) I Löwer, Laadgerichtsschreiber. | Hausmacher-Ieinen empfiehlt sehr billig A. 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Wegweiser // u 5 5 4 1 1 18 17 8 8 7 u M tf W 1 an, 1. 50 1 an, an, rz an, H 5. 50 an, <» Herrenarbeitsstiefcl 2 Herrenfchaftensttesel, Doppelsohlen . . 2 Herren;ugstiefel........ 2 Knabenzugstiefel mit Doppelsohlen . . 2 Knabenstulpenstiefel 2 Damenzugstiefel 2 Mädchen-Knopf- und Zugstiesel - . . 2 Kinderstiefel . . ...... # sowie alle Sorten Pantoffeln . • • X FUzwaaren M Damenfilzstiefel X Mädchen- und KinderfiWesel . . . X Herrenfilzpantoffel....... 8 Damenfilzpantoffel X Mädchen- und Kinderfilzpantoffel . . XXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX x Grosser g i WelWitsteverM - X Nur bis Sonntug Abend X g im Locale des Herrn X | Neustadt. Gcilfuß. Neustadt. * g Dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum, * 5 dessen Vertrauen mir bei meinem letzten Hiersein in *• X so reichem Maße zu Theil wurde, glaube ich am X X Besten meine Dankbarkeit?u beweisen, daß ich, ge- X X stützt auf vielseitiges Verlangen, in hiesiger Stadt X X einen S g Grossen. g x Weihmchts - Ausverkauf 5 X eröffnet habe. X X Durch den Ankauf der Waarenvorräthe der M X größten Fabriken Europas bin ich im Stande, zu A g derartig billigen Preisen zu verkaufen, wie sie bis g jetzt weder hier noch au anderen Drten Deutschlands g dagewesen sind. g X Wer der untenstehenden Preisliste nnr einige U X Aufmerksamkeit schenken will, kann sich leicht von X X der Billigkeit meiner Waaren überzeugen und ist * X den verehrten Einwohnern Gießens und Umgegend * g die Güte und Dauerhaftigkeit derselben, sowie die Z 5 Reellität meiner Bedienung bereits bekannt. Preisliste: Herrenreitstiefel, Doppelsohl., mit Falten von Mk. „ „ ohne Falten „ „ 8 Der große flusocrfmuf von 8 | Abraham Weil IV. aus Gernsheim a. Rh. | M befindet fich nur im X X unteren Lokale des Hrn. Geilfnß X X in der ITeustadt in GIESSEN. g Der Verkauf dauert in dem Forale nur dis x X kommenden Sonntag Abend. (7385 X XXXXMXXXMXXXXIX XXXXXXXXXXX Das Strumpfwaaren &> Garn Lager der Unterzeichneten empfiehlt sich zur begonnenen Saison in soliden, gediegenen Waaren unter billigster Preiestellung, als: Herren», Damen- und Kinderhosen in weiß und farbig, Gesundheitshemden, Unterjacken, Filzschuhe aller Arten und Gr-ßen, Litzenschuhe, GesundheitS-Lederschuhe mit Holzsohlen und wollenem Filzfutter, Jagdwesten und Jagd- gamaschex, alle Sorten Handschuhe für Herren, Damen und Kinder, FichuS, Seelenwärmer. Knaben- und Kindermützen, gestrickte u. gewebte Kinderkleidchen, Herrensocken, Damen- und Kinderstrümpsen, welche wir ganz nach Wunsch, in allen Farben, aus unseren Strickmaschinen ansertigen, sowie auch anstricken lasten. Wollene und baumwollene Strickgarne in verschiedenen Qualitäten. 7437) J. A. Busch Söhne. Die von dem Fcauenverein für Armen- und Krankenpflege veranstaltete Verloosung wird Mittwoch den 1®. November, Nachmittags 2 Uhr, im Saale des alten Rathhauses stattfinden. Tags zuvor, Vormittags von 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr werden Mitglieder des Vorstandes dort zur Entgegennahme der Gaben anwesend sein, und werden die Freunde unseres Vereins freundlichst gebeten, die uns für die Verloosung zugedachten Gegenstände zu den angegebenen Stunden dorthin zu senden. Von Mittwoch Vormittag 10 Uhr an werden die eingegangenen Gaben zu Jedermanns Ansicht ausgestellt sein^ An beiden Tagen sind auf dem Rathhause auch noch Loose 5 20 H zu haben. _____________________________________Der Vorstand. Evangelischer Kirchengesangverein. Die Proben werden im Wintersemester jeden Dienstag Abend v on 7 bis 8i/z Uhr in der kleinen Aula gehalten und h^ben am 11. November ihren Anfang genommen. Da bis zu Weihnachten nur noch wenige Wochen sind, so müffen wir die Mitglieder dringend um regelmäßiges Erscheinen ersuchen. Meldungen zu aktiver Mitgliedschaft nimmt Herr Pfarrer Dr. Haupt, Gartfeld, zu inaktiver Mitgliedschaft (Jahresbeitrag 2 X), Herr Pfarrer Schlosser, entgegen. 7356) Der Vorstand. Statt besonderer Anzeige geben wir hierdurch Freunden und Bekannte» von dem heute früh 7 Uhr nach längerem Leiden erfolgten sanften Hinschetden uns.rer geliebten Tochter, Schwester und Nichte Elisabeth Eickemeyer Kenntniß. Um stilles Beileid bitten (7434 Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 13. November 1879. Die Beerdigung findet statt Samstag Mittag 3 Uhr. Mermietyungen. 7429) Ein freundliches Zimmer mit gutem Bett ist zu vermiethen. Marktplatz B. 33, 3. Stock. 7441) Eine Mansardenwohnung ist zu i vermiethen und alsbald beziehbar. Gambrinus. 6538) Ein Familienlogis und ein mö6Iir= tes Zimmer zu vermiethen Neuenweg 134. 6790) Eine kleine Parterrewohnung zu vermiethen im „Schützenhof". 5591) Zwei Logis zu vermiethen. Adolf H0ß, Schießgärten. 7422J” Ein LogtS zu vermiethen bei Metzger Hofmann. ____________ Wallthor.______ 7399) Möblirte Zimmer, mit und ohne Eabinet, per 1. December billigst zu ver- miethen. Wo? sagt die Exped d. Bl- 7086) Das seither von Herrn A- Katz bewohnte Familienlogis ist sofort ander- weit zu vermiethen bei Earl Burkhardt, Neustadt. 7221) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Dr W^ber. 7398) Eine Familienwohnung zu vermiethen bei Georg Möhl, Metzger. 7409) Ein Logis (vier Zimmer mit Küche 20.) zu vermiethen. ®atl Heuzeroth, Markt- 6455) Zwei schöne Parterrezimmer, un- möblirt, auch als Oeschäftslokal, sind zu • vermiede». Schulstraße B. 29,5. J 7387) Noch 2—3 Holzlager-Plätze an ; der Neuenweger Schoor billig zu vermiethen. LoutS Se ner. Permifchte Anzeigen. 7415) Herrschaften, welche ordentliche Mädchen für Haus, Küche oder als Kindermädchen auf gleich oder Weihnachten zu brauchen haben, können fick gefälligst an mich wenden. Eine Haushälterin ober Köchin zum gleichen Eintritt. Nähere Auskunft ertheilt Vermietherin Frau Langsdorf, Lindenplatz 244. 74301 Ein bis zwei Schüler können Kost und Logis erhalten. Neustadt D. 94. 7431) Ein ordentlicher Arbeiter kann Schlafstelle erhalten. Neustadt D. 94. Verantwortliche Redaetiou: A. Scheyda. — Dr»ck und Verlag der Brübl'sche» Umv.-Dr»ckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Eießen.