^ooaoSj wöinWlifl. 1829. 60,750,000 Mark 88,000,000 18,000,000 „ 37,3 Prozent. 39 „ Agenten entgegen» l. Ricker. lte an 16 iheim, ß fie das von ihrem in reiben wirb, unter L__ iebtn Freunde n Wiegenseste die herz- z. et kleinen Familie ein ien zum baldigen Einlagen bei der Exped, once. M I* 5 -- • ff < l271'■ ^käutionssShiger Sfdfli KrnntmM JÄP Offerten bie iOöliany unb KrM ater Cafe 14. Oktober- v°rstellu"^ sS®« ttt.«* w' ,S Mitt»voch den 15. Oktober 1878 Nr. 210. «WeMHenMn«.™. I 64u[flra6e ° 18' Kreiener "Anzeiger Ailjkige- «Ä Amtsblatt für bei Kreis Gieße». _ ., . . .. or _ , . s PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. ©rfäetnt täglich mit Ausnahme des Montag». Dure^ die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 politischer Theit. Das preußische Unterrichtsgesetz. Die Geschichte des preußischen Unlerrichlsge,etzes ist tiiie wahre Leidensgeschichte. Wenn man bedenkt, wie oft der Gesetzblvck auf den Gipfel des Berges gerollt worden und wieder abwärts geschoben ist, so gleicht das angebliche Streben der Minister auf's Haar einer Sisyphus-Arbeit. Wenn es dabet einen Trost giebt, >) ist es der, daß wunderbarer Weise das preußische Schulwesen sich während der fortwährenden Schiffbrücke der Lrchulgesetz- Entwürfe im Laufe von 60 Jahren ganz vortrefflich entwickelt hat. Es ist damit nicht gesagt, daß es sich unter einem guten Uulerrichtsgesetze nicht noch besser hätte entwickeln können, aber man kann immerhi-i zufrieden sein mit der achtunggebietenden Stellung, wie man sie dem preußischen Schulmeister — nicht blos dem von Königgrätz, sondern übe? Haupt — im In- und Auslande I zugefteht. Das Sehnen nach einem Unterrichtsgesetz blieb aber lebendig in der Brust aller Unterrtchtsfreunde, vom Minister herab bis zum Dorfschulmeister, vom Volksvertreter bis zum einfachen schlichten Bürger. Es uiag das zum Thetl im preußischen Wesen liegen, welches mit der besten freien Entwickelung nicht zufrieden ist, sondern für Alles ein Reglement braucht, für die Gewerbe- fretheit eine Gewerbeordnung, statt der Preßfreiheit ein Preßgesetz und statt des freien Unterrichts ein Unterrichtsgesetz. Das preußische Unterrichtsgesetz-Projekt hat ein ehrwürdiges Alter. Vor 62 Jahren, am 3. November 1817, setzte Friedrich Wilhelm LH. eine Jmme- diat Commission nieder mit dem Auftrage, eine allgemeine Schulordnung auszuar- beiien. Es ist damals auch ein Entwurf zu Stande gekommen, aber er ruht vermodert in den Akten. Nach dem Regierungswechsel kam 1840 eine Schulordnung für die Provinz Preußen zu Stande, deren Ausdehnung auf den ganzen Staat durch die Eretgnisie des „tollen Jahres" 1848 begraben wurde. Die Verfaffungsurkunde von 1850 brachte unter vielen Verheißungen auch die eines Unterrtchtsgesetzes. Das Ministerium von Ladenberg entwarf das Gesetz, aber die Kammern bekamen es nicht zu sehen, v. Bethmann-Hollweg hielt sich „in den einleitenden Stadien" ; obwohl das Abgeordnetenhaus mehrmals dringend das Gesetz verlangte und die Regierung ebenso oft die Vorlage zusagte. Herr v. Mühler brachte dann ein Gesetz über die Volksschule auf den Tisch des Herrenhauses, das in der Commission abgelehnt wurde, und ein um- gearbetteter Entwurf wurde 1868 in der Unterrichts-Commission des Abgeordnetenhauses begraben, welche ein vollständiges Unterrtchtsgesetz verlangte. Das war eine seltsame Säkvlarfeier des Gesetzes, als endlich Mühler seinen Ent- wurf vorbrachte und damit verunglückte. Dr. Falk endlich hatte das Selbstvertrauen, das Gesetz abermals zu verheißen, und, tote man sagt, hatte er es „fertig gestellt", aber soeben hat sein Nachfolger, Herr v. Puttkamer, erklärt, das Gesetz sei vorläufig „aufgegeben", er wolle vorläufig dem Lehrerstande materiell nachhelfen. Das heißt auf Deutsch, daß einige kleine Special- Gesetze zu erwarten sind, aber daß die allgemeine gesetzliche Regelung verschoben wird. Wenn es wahr ist, daß mit oder ohne Gesetz der Geist der Verwaltung das Unterrichtswesen leitet, so ist es vielleicht bester, daß die Gesetzgebung vorläufig ruht. Die Schule ist ein lebensvoller Organismus, der sich fortentwickelt — mit oder ohne Gesetz! Je länger man mit dem Gesetz wartet, desto weniger find die Vorarbeiten früherer Zeiten zu benutzen. Fast scheint es so, als bildete sich der Begriff der Schule als ein nationaler heraus; die Gundlagen der Volksschule, der Mittel- und Fachschulen, der Realschulen und Gymnasien fangen an, gleich der Form der Hochschulen, die lokalen Etgenthüm- lichkeiten abzustretfen und die Zett ist nicht mehr fern, in welcher man von einer deutschen Schule mehr sprechen wird, als von einer preußischen, bayerischen oder Reuß-Greizer Schule. Die Entwickelung der Schule und die Hebung des Unterrtchtswesens scheint berufen, Retchssache zu werden, und kaum dürfte irgend ein Gebiet mehr Anspruch darauf zu erheben in der Lage sein, als die Schule. Den Weg dazu kann allerdings nur ein gutes und freisinniges preußisches Unterrtchtsgesetz bahnen und schon aus diesem Grunde ist der Stillstand in der Unterrtchtsgesetzgebung Preußens lebhaft zu bedauern. Deutschland. Darmstadt, 11. Octbr. Auf Veranlassung der hiesigen Bürgermeisterei werden in der Kürze die Bürgermeister und Baumeister der größeren Städte zu einer Berathung über den von der Regierung den Landständen vorgelegten Entwurf einer allgemeinen Bauordnung dahier zusammentreten. Das Ergebniß dieser Berathung soll der Regierung und den Landständen mitge- theilt werden. Berlin, 10. Octbr. Die „Kreuz-Ztg." bringt die folgende, allerdings außerordentlich unbestimmt gehaltene, aber, da sie an erster Stelle steht, doch vielleicht beachtenswerthe Mitthetlung: Die Berliner Börse ist gestern durch das Gerücht beunruhigt worden, daß nach Mtttheilung eines auswärtigen BlatteS Fürst Bismarck die politische Lage Europas als höchst beunruhigend bezeichnet habe. Wir totsten nicht, ob dieses Gerücht tatsächlichen Anhalt hat, wir glauben aber aus der Abreise des Fürsten Bismarck nach Varztn schließen zu dürfen, baß, wenn in der auswärtigen Politik schwierige Fragen zur Erörterung gekommen sein sollten, inzwischen der erwünschte Ausgleich erfolgt sein wird. In dieser Austastung der Verhältniste werden wir auch durch die friedliche Thronrede des Kaisers von Oesterreich bestärkt. Berlin, 11. October. Nach den officiösen Andeutungen, welche über die Vorbereitung der Vorlagen zur Landtagssession bekannt geworden sind, wird sich das Abgeordnetenhaus zunächst mit den wichtigsten und entscheidendsten Fragen noch n'cht zu beschäftigen haben. Wir meinen damit die Eisenbahn- und die auf den kirchlich-staatlichen Conflict bezüglichen Vorlagen. Die ersteren sind im Staatsmtnrsterium noch gar nicht zur Bwathung gekommen und die Verhandlungen mit den betr. Gesellschaften sind theilweise noch so weit vom Abschluß entfernt, daß die Etsenb Anfrage jedenfalls erst in der zweiten Hälfte der Session zur gesetzgeberischen Behandlung kommen wird. Die Frage, ob und in welchem Umfange die Revision der kirchenpolitischen Gesetze in bt-r bevorstehenden Session beantragt werden wird, liegt gegenwärtig noch so im Dunkeln und die Entscheidung darüber steht offenbar noch in so weitem Felde, daß auch diese Angelegenheit in Gestalt bestimmter Gesetzvorschläge das Abgeordnetenhaus wohl erst im späteren Verlauf der Session beschäftigen wird. Zunächst werden wir es mit dem Etat, den auf die Verwaltungs-Reform bezüglichen Vorlagen und einer Reihe minder belangreicher Arbeiten zu thun haben. Was Den vielbesprochenen Antrag auf Verlängerung der Etats- und Legislatur-Perioden betrifft, so scheint es nicht, als ob die Regierung die Absicht habe, die nächste Landtagssession mit dieser Angelegenheit zu befassen, so verlockend auch die Aussichten dazu sein mögen. Wenn der ROchskanzler überhaupt an dem Plane noch festhält, so darf doch wenigstens erwartet werden, daß die Frage zuerst vor dem Reichstage zum Austrag gebracht wb nicht für das übergeordnete Parlament eine Art von Zwangslage geschaffen wird. (Köln. Ztg.) Kassel, 13. Octbr. Am 1. t Mts. werden die sämmtltchen Bau- Bureaus der Berlin-Coblenzer Bahn mit Ausnahme derjenigen der noch unfertigen Strecke Leinefelde-Eschwege aufgelöst. Dagegen soll von dem genannten Zeitpunkte ab in Frankfurt a. M-, als am Sitze der bauleitenden Behörde für die Strecke Nordhausen-Wetzlar, eine Abrechnungsstelle für die ä Conto der Bauverwaltung erfolgten Arbeiten und Lieferungen errichtet werden. Kiel, 13. Octbr. Die „Vtneta" ist jetzt mit ihrer Ausrüstung für die demnächst anzutretende längere ostasiatische Reise ss wett gediehen, daß sie sich aus dem Ellerbecker Bassin hinaus auf den Strom hat legen können. Das unter dem Commando des Capitäns z. S-, Zirzow, stehende Schiff durchfurcht bekanntlich nicht zum ersten Male die fernen Gewässer, in die es sich jetzt begibt, wird aber denen, die es früher gesehen, gewiß wieder wie ein neues Schiff erscheinen, so wohl hat demselben die Reparatur gethan. Ein ebenfalls gründlicher Umarbeitung unterzogenes Schiff, der Torpedo-Dampfer „Ulan", macht augenblicklich seine Probefahrten und das Ergebniß ist nach dem Urtheil Sachverständiger ein so günstiges, daß die demnächsttge vollständige Rehabtlittrung dieses seit lange schon als Mißgeburt betrachteten Kriegs» fahrzeuges mit einiger Zuversicht erwartet werden darf. Der zweite Torpedo- Dampfer „Zielen" wird nach angestrengter Thättgkett während des ganzen Frühjahrs und Sommers jetzt außer Dienst gestellt und hat sich bereits zur wohlverdienten Ruhe in das Ellerbecker Baubassin begeben. Die Torpedo- Uebungen selbst sind für dieses Jahr noch nicht abgeschloffen ; vielmehr werden in der allernächsten Zett noch höchst interessante und dem entsprechend kostspielige Schießversuche mit scharfgeladenen Fisch-Torpedos gegen ein ausrangirtes, zu diesem Zweck mit starken Eisenpanzern versehenes Schiff in der Strander Bucht zwischen Frtedrtchsort und Bülk stattfinden; wenn, wie beabsichtigt, auch nur zwei Fisch-Torpedos verschosien werden — dieselben kosten ungefähr das Stück 11,000 Mk. — und dazu noch ein Schiff zertrümmert wird, bann darf man gewiß von einem etwas kostspieligen Experiment reden. Der Versuch ist aber unbedingt nothwendig. Die See-Cadetten der Corvette „Leipzig" sind nach beendigter Seeofficiers- Prüfung bis zum 1. November beurlaubt worden. Koburg, 12. Octbr. Die Generalversammlung der Volkspartei beschloß die Wiederwahl des Frankfurter Ausschuffes und die Wahl eines weiteren Ausschusses von 12 Mitgliedern. Die nächste Generalversammlung soll in Frankfurt a. M. stattfinden. England. London, 12. Octbr. Der Staatssekretär des Innern, Croß, hielt gestern in Leigh eine Rede, worin er betonte, England beabsichtige keine Ein- Mischung in die inneren Angelegenheiten Afghanistans und wünsche nur den Ausschluß fremder Etuflüffe. Was die auswärtige Politik angehe, so habe die Regierung stets ein Einvernehmen mit den übrigen europäischen Mächten angestrebt. Auf die orientalische Frage übergehend, hob der Redner hervor, daß Niemand die türkische Verwaltung mehr mißbillige und sehnlicher Reformen wünsche, als er. Niemand werde die Mißbräuche der Türkei unterstützen. Die von England befolgte Politik sei nicht nur England von Nutzen gewesen, sondern habe auch zur Erhaltung des europäischen Friedens gedient. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. (Korrespondenz - Bureau. Berlin, 13. Octbr. Im Fortgang Ihrer heutigen Sitzung genehmigte die Generalsynode den Anlrag der Ftnanzcommisston, den Synodal-Mitgliedern täglich 12 Mk. Diäten und den auswärtigen Mitgliedern die nöthtgen Reisekosten zu gewähren und nahm den Antrag Hegel's an, den Oberkirchenrath cmfzuforden, dahin zu wirken, daß die Berliner Stadtbehörden von Seiten des Staates angehalten werden, für die Berliner Irren-, Correcttons- und Kran- ken-Anstalten eine genügende Seelsorge zu beschaffen. London, 13. Octbr. Meldung der „Daily News" aus Lahore vom 12. d. Eine Privatdepesche aus Simla meldet: General Roberts besetzte Balahiffar. Die vornehmsten Kaufleute aus Kabul erschienen im britischen Lager. Roberts telegraphtrt, es seien nunmehr HO Geschütze erbeutet. Berlin, 13. Octbr. Die Generalsynode hat den Antrag auf Anbahnung der Einrichtung eines gemeinsamen nationalen Buß- und Bettages in den deutschen evangelischen Kirchen angenommen und deffen Verlegung auf den letzten Freitag im Kirchenjahre für zweckmäßig erklärt. Straßburg, 13. Octbr. Bei seiner kürzlichen Anwesenheit in Colmar richtete der Statthalter Feldmarschall v. Manteuffel, zu dessen Empfang die Beamten und Notabilttäten der Stadt und Umgebung sich in der Präfektur versammelt hatten, an die Geistlichkeit und die Vertreter der elsässischen Körperschaften etwa folgende Worte: Ich respectire die Anhänglichkeit, welche die Elsäffer gegen den großen Staat hegen, mit dem das Land 200 Jahre verbunden war; eine solche Zeit läßt sich nicht wegwtschen. Aber wenn ich heute hier stehe, so bedenken Sie, daß nicht Deutschland den Krieg um Elsaß- Lothringen angefangen hat, sondern daß er uns von Frankreich aufgedrungen ist. Wenn Sie jetzt zu Deutschland gehören, so erinnern Sie sich, daß das Land schon früher einmal 700 Jahre gemeinsamer Geschichte mit Deutschland durchlebt hat, und bedenken Sie, daß Deutschland mehr wie jedes andere Land die Eigenthümltchkeit seiner einzelnen Landschaften anerkennt und pflegt. Deutschland wird auch in Elsaß-Lothringen das Gute pflegen und fortbilden, was das Land in seiner Verbindung mir Frankreich gewonnen hat. In der Politik aber mache ich einen Strich und Front gegen Alles, was es mit dem Auslande halten wollte. Von der Geistlichkeit insbesondere erwarte ich, daß Sie dem Worte der Schrift gemäß die Obrigkeit als von Gott gesetzt anerkennen und Ehrfurcht und Gehorsam gegen sie üben und lehren wird, nicht nur in der äußeren Form, sondern, wie der Apostel es aussprtcht, des Herrn wegen, also in Wahrheit und mit dem Herzen. — Zu den Beamten der Verwaltung gewandt, hob der Statthalter hervor, daß es nicht genüge, der allgemeinen Beamtenpflicht gemäß alle Kräfte dem Wohle des Landes zu widmen; vielmehr sei eine besondere Ehrenpflicht gegen ganz Deutschland zu erfüllen, so daß auch der am zähesten an Frankreich hängende Elsaß-Lothringer die Vorzüge der deutschen Verwaltung anerkennen muffe. — An die Justtz- beamten wandte sich der Statthalter mit den Worten: Gerechtigkeit soll das Land regieren, das ist der Grundsatz der deutschen Rechtspflege. Von der Lafayette'schen Liberty Fraternitö Egaltlö haben die beiden ersteren sich vielfach als Phrase erwiesen; die Egalitö hat sich behauptet als Gleichheit vor dem Gesetze, und so soll sie auch hier ihr Recht behalten. — Zu den Lehrern sagte der Statthalter: Sie haben .eine schwere, vielfach dornenvolle Aufgabe, bei der Sie sich oft mit der conscienta recti begnügen müssen; aber ehrenvoll ist sic, denn in Ihrer Hand liegt vorzugsweise die Zukunft des Landes, da Sie das künftige Geschlecht heranzubtlden haben. Verlieren Sie dieses hohe Ziel nie aus den Augen. Berlin, 13. Octbr. Der Kaiser trifft, soweit bis jetzt bestimmt, am 20. October von Baden hier ein und gedenkt an den bevorstehenden Jagden theilzunehmen. Eine Reise nach Wiesbaden ist bis jetzt nicht in Aussicht genommen. — Der französische Botschafter, Graf St. Vallier, ist heute früh hier eingetroffen und hat die Botschaftsgeschäfte wieder übernommen. Brüssel, 13. Octbr., Abends. „Echo du Parlement" meldet: In Brügge, wo am 14. ds. die Wahl eines Senators stattfindet, kam rs vergangene Nackt auf verschiedenen Punkten zu Ruhestörungen. Die Polizei mußte einschreiten und mehrere Verhaftungen vornehmen. Der Gouverneur requtrirte Gensdarmerie, welche unverzüglich den Dienst übernahm. Die Wahlaufrufe der Liberalen wurden zerrissen, eine Person durch Messerstiche verwundet. London, 13. Octbr. Officielle Meldung aus Simla vom 13. ds.: General Roberts telegraphirt: Die aufständischen afghanischen Truppen sind vollständig geschlagen. Die Stämme, die sich ihnen angeschloffen hatten, sind zu ihren Wohnsitzen zurückgekehrt. Roberts besichtigte am 11. die Citadelle von Balahiffar und beabsichtigte am 12. in Kabul einzuziehen. Die Notablen von Kabul erschienen bei Roberts, ihre Ergebenheit anzuzetgen. London, 14. Octbr. Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Simla vom 13. d.: General Roberts hat gestern Mittag, begleitet vom Emir Jakub Khan, seinen Einzug in Kabul gehalten. Die britischen Truppen bildeten Spalter vom Lager aus. Die britische Artillerie feuerte Salut beim Hissen der Flagge am Stadteingange. Zwei Regimenter besetzten Balahiffar und die Anhöhen. m. Darmstadt, 6. October. Die Jury für die Beurtheilung der hervorragenden Leistungen auf der Landes-Gcwerbe-Ausstellung zu Offenbach hat folgende Prämien zuerkannt: (Fortsetzung aus Nr. 239.) d. Ehrenvolle Erwähnungen: Braß, Karl, Mainz, Kistenfabrikant. Büdinger, F, Darmstadt, Schlossermeister. Bund, Peter, Mainz, Ofen- und Kochherd-Fabrikant. Gaifle, A, Offenbach, Sattler. Ghristmann, Heinrich, Bingen, Bildhauer. Degen, I., Offenbach, Sattler. Dickore, August, Gießen, Büchsenmacher. Egry, Joh., GernSbeim, Fabrikant landw. Maschinen. Eich, ®. F. II, Erbach i. O-, Pfeifenfabrikant. Eickenmeyer, vroßh. Oberförster in Hirschhorn (für Eichenlohrinde). Enders, Franz, Mainz, Mechaniker. Engelhardt, Jos. jun., Offenbach, Konditor. Etijiuger, L. A., Worms, Fabrikant von Filtrirapparatcn. Kehl, Jean, Offenback, Möbclfabrikant. Keller, Jean, Offenbach, Mechaniker. Forster, L. A-, Offenbach, Aimmcrmeister. Fricke, Ludwig, Bmgcn, Zuschneider. Kries, Anton, Mainz, «rckitect (Lehrmittel) Fröhlich, W , Groß "Zimmern, Salatbesteck-Fabrikation. Fuchs, H. E. Wittwe, Offenbach. Geldbörsengeschäft. Fürstlich Nseaburg-Büdingen'iche Braunkohleugrube „Hedwig" bei Büdingen. Geh, Adolph, Offenbach, Maler. Gewerkschaft Oberheffen (Sitz Frankfurt a. M., Friedrich Graf zu SolmS-Laubach Eigenthümer der Gruben). Giese, Gebr., & Co, Offenbach, Nähmaschinen- und Kaffeschrankfabrtkanten. Gö'lz, Louis, Gernsheim, Fabrikant von Zeichenkohle. Goertz, Jacob, Mainz, Lehrer (Schulbänke). Goldschmitt, S.. Offenbach, Pappenfabrikant. Graes, P., Darmstadt, Fabrikant von Gas-, Waffer- und Dampf-Apparaten. Grandhomme, Wtlh., Schotten, Möbelfabrikant. Graulich, August, Darmstadt, Spengler. Güllther, Dorothea, Offenbach, Stickerei. Haas, August, Offenbach, Schloffer. Hainer, Wilh., Offenbach, Lehrer. Hammel, Nicol., Offenbach, Bürstenfabrikant. Hamman, Jacob, Mainz, Möbelfobrikant. Hartmann, Dr. A., Langen, Fabrikant künstlicher Mineralwasser. Hartwig, S. jun., Offenbach, Glaser. Häuser, K., Friedberg, Fabrik landwirthschaftlrcher Maschinen. Hasstnger, Ph-, Offenbach, Buchbinder. Hau, Joh.. Bürgel, Stockfabrtkant. Heiland, Adolpb, Offenbach, Reiseeffeeten-Fabrikant. Hering, Franz, Erbach i. O-, Elfenbeinschnitzer. Herrmann, Karl Friedrich, Offenbach, Schretnermrister. Hcyl, Heinrich, Darmstadt, Bau- und Möbelschreiner. Heyen, Carl, Offenbach, Schneider. Hilge, P, Mainz, Gelbgießer. Hinkel's, I. Nachfolger, Vilbel, Liqueurfabrikant. Hirschmann, I- M., Offenbach, Lithographische Anstalt. Hissten, G & Co-, Ruß- und Lackfabrikant. Hof, Daniel, Offenbach, Gürtler. Hoffmann, H. & Söbne, Mainz, Tapezier. Hoffmann, Theodor, Offenbach, Maler. Hofmann, Gg- Wilh., Jugenheim a. d. B., Stärkemehlfabrtk. Homberger, Gebr. & Söhne, Gießen, Mechanische Buntweberei. Ihrig, Theodor, Michelstadt, Fabrikant landw. Maschinen. Jung, Georg, Offenbach, Schlosser. Kassel & Pfänder, Schotten, Wollgarnspinnerei. Kees, Georg, Ortenberg, Essig- und Essigspritfabrikant. Klum, Alois, Mainz, Sieb- und Drahtgefleckte-Fabrikant. Knaben-Arbeits-Anstalt, Darmstadt (Strohflechtwaaren). Koch, Louis, IL, Neu-Dsenburg, Dreher. Köhler, Karl, Darmstadt, Schlosser und Kassenschrankfabrtkant. Kohl, Karl, Offenbach, Tapezier. Konow, A., Offenbach, Silberarbeiter. Kraus, Hector, Darmstadt, Photograph. Kruck, Conrad, Worms, Tischler. Künstler, Hermann, Mainz, Metallgießer und Dreher. Kugler-Zinn, W., Offenbach, Haarschneiderei. Lack, Gebr., Offenbach, Maschinen^Stickeret. Lange, Gustav Georg, Darmstadt, Photographisches Atelier. (Schluß folgt.) Lokales. Gießen, 14. October. Morgen, den 15. October, feiert Herr Hofgerichtspräflvent Dr. Georg Buff den 50. Jahrestag seines Eintritts in den Staatsdienst- Eine öffent liche Feier dieses Ehrentages unterbleibt auf Wunsch des Jubilars, doch werden seine zahlreichen Verehrer und Freunde es sich nicht nehmen lassen, ihren Glückwunsch barzubringen. Möge dem verehrten Manne noch ein langer und froher Lebensabend beschieden sein! — Bei dem gestrigen, wenn auch geringen Brande hat es an Unzuträglichkeiten nicht gefehlt. Namentlich sind einige Carambolagen mit der Schutzmannschaft, welche Umstehende zum Löschen aufforderte, zu verzeichnen. Bei einem ausgebrochenen Feuer ist es Ehrenpflicht für Jeden, zu halfen, wo zu helfen nothwendig ist. Unnützes Gaffen an einer Brandstelle ist nicht am Platze und verdient Zurechtweisung._________________________________________ Vermischtes. □ Langensalza, 12. October. Nach dem Ableben des Herrn Dr. Kirchner, Direktor der hiesigen polytechnischen Schule ist Herr Jentzen, Direktor der städtischen Baugewerkschule zu Stadt Sulza vom Magistrat zur Uebernahme der Direktion unserer technischen Fachschule berufen worden. Obgleich cs für unsere Stadt etwas schwer ist, die Bedingungen zu erfüllen, von denen Herr Direktor Jentzen die Uebernahme der Direktion der hiesigen Anstalt abhängig gemacht hat, herrscht voch unter den Bürgern allgemeine Freude über den Abschluß dieser Äerhanolungen, weil die bisherige erfolgreiche Wirksamkeit des Herrn Jentzen für eine gedeihliche Entwickelung der Anstalt eine genügende Bürgschaft gewährt. Während der Magistrat mit geeigneten Personen behufs Uebernahme der Direktion verhandelte, war die Direkton des Technikums Hildburghausen bemüht, durch Engagement der Fachlehrer die Stuvirendcn ver hiesigen Anstalt nach Hildburghausen herüber zu ziehen -, wir müssen uns auf die Mittheilung diescr Thatsachr beschränken und unter den vorliegenden traurigen Verhältnissen davon abstrahiren, dieselbe näher zu kritisieren. Für die abgehenden Lehrer, von denen der eine sick hier unmöglich gemacht hatte, sind bereits angestellt: Herr Architekt K ule mann, bisher Lehrer an der Baugewerkschulc zu Stadt Sulza, Herr Ingenieur Benedix, bisher Dirigent des Technikums Münder a. 5)., und mit einem im Lehrfacke und in der Praxis bewährten Maschinen-Jngenieur sind die Verhandlungen eingeleitet. Nachdem nunmehr die Verhältnisse unserer Anstalt geordnet sind, unterliegt es wohl keinem Zweifel, daß bei der soliden Basis des Unternehmens unsere Anstalt, ähnlich wie die Sulzaer bisher, an Achtung und Ansehen in nahen und entfernten Kreisen gewinnen wird. — Eine Ansprache an unseren Kaiser. Von geschätzter Hand erhalten wir die Ansprache, welcke aus dem Kreise der Ehrenjungfrauen in Königsberg bei dem Empfange unseres Kaisers an den hohen Herrn gehalten worden ist, und mit der wir unseren Lesern, wenn auch schon einige Zeit seit dem Empfange verflossen ist, immer noch eine Freude zu machen glauben, da der so tiefe als wahre Inhalt nie veralten wird: Mit feierlichem Gruß Dich zu begrüßen Mein kaiserlicker Herr, hat unS gesandt Die alte Königsstadt zu Deinen Füßen. Als fest und treu hast Du sie oft erkannt; Und kommst Du, ihr zur Freude, neu zu schließen In Deiner Vaterhuld der Liebe Land, Du sollst — wir dürfens reinen HerzenS künden — Bewährt auch jetzt die alte Treue finden. Wie sicktlich hat mit ihren reichsten Gaben Dir auf das Haupt sich Gottes Hand gelegt; In Werken, segenbringend und erhaben, Durch Dich der Zeit gewicht'ges Rad bewegt. Dein Name, tiefer als in Erz gegraben, Lebt dort, wo ihn da- Volk im Herzen trägt. Doch — könnten Worte ihren Glanz bewähren, Du liebst nicht, Deiner Thaten Ruhm zu hören. So möge denn von seinem Himmelsthrone Der Höchste gnädig zu uns niedersehn, Daß er für Dich, Dein Haus und Deine Krone Erhöre unj'rer Lippen heißes Fleh'n: Er gebe Dir, daß Glück die Tugend lohne, Bis in die spät sten Tage Wohlergehn, Frieden im Reich, ein Volk nach GotteS Willen — O, Herr im Himmel, wolle das erfüllen. Die Ansprache hielt Fräulein Brann, Tochter des Bürgermeisters Braun. 2onb°n' 'j habt» c‘e ^Palast daß 2"oW . (jn für 5a® l,inL ei WTwtn. an ?”ei m««’ m>' lc ?as Inn « bttf'- 7 fflit 6lnf‘r rm 3la‘Jn fln golb< Wi«t H * Dn «tf»”1' ®ui« erz Äs*" __ D nie und haben unge- Wufn* mein grosse Dauer- Ci haftigkeit. X Probeschachteln mit Gebrauchs-Anwsg. m 30 Pf. (mit dazu pae- sondern Halter 50 Pf.) In jeder soliden Schreib- materialien-Handluug vor- räthig. F.Soennecken’s Verlag Bonn u. Leipzig. Frische Veilchen empfiehlt Otto Garn, 6351) Ecke des Linden- u. Kirchenplatzes 6698) Aepfel auf's Lager per Eentner 5 JL ju haben auf der ___LleblgshShe. Strickwolle! in allen Farben und Qualitäten das Pfund von 2V2 Mk. an, sowie Rockwolle, das Pfund ;u 1 Mk. 40 Pf. empfiehlt (6148 J. H. Fuhr, Sonnenstraßc. Astrachan-Caviar, Ab-Caviar empfiehlt (6683 Emil Fischbach. 6397) Der Verkauf wollener sehr haltbarer, rein gekämmter Strickgarne wird zu den seitherigen billigen Preisen im Hause Neue Anlage E. 41, eine Treppe boch, fort- gesetzt. Theodor Küchler. Sicher Aepselwein bei C. Roth, 6690___Reuenbäuen.______ Forbacher Formziegeln, sowie gewöhnliche Dackr- ziegeln empfiehlt (3520 Fr. Müller II. ilarhiirte Häringe empfiehlt (6685 Emil Fischbach. Extrafeines Obst-Gelee empfiehlt (6682 ______Emil Fischbach. Extra große wollene Hemden, Anteriackeu u. -Hosen in allen Größen, Unterhosen von 80 H an, 2 Ellen breite Lamas von 80 H an per Elle empfiehlt (6652 A. Haubach, Mäusburg. Süßer aepliliuein 6464) im Frankfurter Hof. Aermiel-ungen. 6724) Sonnenstraße B- 103 ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet im zweiten Stock zu vermiethen. _________________ Zu vermiethen: Eine Parterre-Wohnung mit 5 Zimmern und den nöthigen Nebenräumen in der Nähe der Frankfurter Straße pro 1. November. Schöner Garten und prächtige Aussicht über die Stadt. (6723 Nähere Auskunft auf der Exped. d. Bl. unter Chiffre H.____________________ 6726) Die Wohnung im zweiten Stock der B a l s er-Stiftung ist vom 1. November ab zu vermiethen und kann auch Garten dazu gegeben werden- Der Administrator Dornseiff. 6740) Gut möblirtes Zimmer zu ver- vermiethen. Neue Anlage C- 26- 6736) Zwei ineinandergehende, möblirte Zimmer zu vermiethen. LouiS Petri Wwe., Neue Bäue. 6565) Ein einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen. Marktstraße D- 20. 5853) Ein Logis von 4 Zimmern auf dem Seltersberg zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. 3714) In meinem neu erbauten Hause im Hinteren Gartfeld sind mehrere kleine und größere Familienlogis mit abgeschlossenem Corridor und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und alsbald beziehbar. W. Seuling. 6455) Zwei schöne Parterrezimmer, un- möblirt, auch als Geschäftslokal, sind zu vermiethen. Schulstraße B. 29,5. 6660) Ein Familienlogis zu vermiethen. Mühlgasse D. 84. ”6281) Die erste Etage meines neuen Hauses ist auf sofort zu vermiethen. _______Adolf Möhl, Bahnhofstraße. 6182) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, mit Wasserleitung und sonstigen Bequemlichkeiten versehen, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. S. Katzenstetu, Seltersberg. 6004) Zwei Familienwohnungen in meinem Vorderhaus, je 3 — 4 Zimmer mit allem Zubehör, bald beziehbar. I. Georg Unverzagt, Poschel's Wertzölle gegenüber. 6650) Ein Familienlogis zu vermiethen bei Friedrich Weber, Gartfeld. 6624) Freundl- möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Wolkengasse C. 88. Mansarde meines Hauses zu vermiethen (6513 Fabrikant Jughardt, Kanzleiberg. 6396) Eine Schlafstelle für einen 2Ir: beiter zu vermiethen. Lindenplatz A. 242. 6190) Ein kleines Familien - Logis zu vermiethen und am 15. Octbr. beziehbar. Ehr» Noll IN., Kanzleiberg B. 66. 6006) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei _____________C. Stückrath, Gartfeld. 5797) In meinem Hause an der Lahn Mahnhof) sind 2 Zimmer, mit besonderem Eingang, mit oder ohne Möbel, zu ver- miethen. S. Pascoe, Seltersberg 32. 5685) Der mittlere Stock meines Hauses bestehend in 5 Zimmern, Küche, Keller rc. ist sofort zu vermiethen, und alsbald be- 3i_eMw.__Balth. Strauch. 5287) Ein Familienlogis zu vermiethen per 1. December oder früher im Hinter- haufe des Darmstädter HauseS. 6649) Ein Logis zu vermiethen im „Schützenhof". 6665) Ein einzelnes und zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Marburgerstraße Nr. 177. 6680) Ein kleines Familienlogis'ist zu vermiethen und den 1. November zu beziehen Marktstraße D.. 29. Geschäfts-Eröffnung. 6737) Mit dem heutigen Tage habe ich in meinem Hause Asterweg 1OO ein Schreibmaterialien - «geschäst unter meiner Firma eröffnet. Durch billige Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt, allen Anforderungen zu entsprechen, und erlaube mir daher dem hochgeehrten Publikum mit der Verffcherung angelegentlichst mich zu empfehlen, daß es mein eifrigstes Bestreben sein wird, dasselbe stets prompt und reell zu bedienen. Hochachtungsvoll Eduard. Spier. Gießen, im October 1879. ALL. LLLÄcLLLLrL | Zeschästserössnung. * Heute eröffnete ich Reichensand-Bahnhofstraße 934 ein J» 8 Leinen, Wäsche 8 § und Ausstattungs Geschäst 8 Ä und halte mich bei Bedarf bestens empfohlen. S Ich mache noch speciell aufmerksam auf Anfertigung von B « Herrenhemden nach Mass, W sowie auf mein reichhaltiges Lager in feinsten ffr I pariser Blumen und Damen-Kavalieres. 8 Hochachtungsvoll Zß F. <'. Weber. 8 2^, Journal - Lesezirkel. 6477) Als beste Unterhaltung für die Winterabende erlaube ich mir, auf meinen Journal-Lesezirkel aufmerksam zu mache», der für den billigen Preis von 3 Mk. 30 Pfg. vierteljährlich eine Fülle der schönsten und gelesensten Journale bringt. Darunter sind: Gartenlaube, Daheim, Ueber Land und Meer, Bazar, Modenzeitung, Kladderadatsch, Globus, Grenzboten, Europa, Fliegende Blätter, Romanzeitung, Hausfreund, Jllustr. Welt, Jllustr. Zeitung, Aus allen Welttheilen, Natur, Unsere Zett, Neues Blatt, Romanbtbliothek u. a. m. Jeder Abonnent erhält wöchentlich zweimal je 6—8 Blätter, die ihm ins Haus getragen und auch wieder abqeholt werden. Da jetzt bei Beginn des Winterhalbjahrs der beste Zeitpunkt zum Neu-Eintritt ist, wo viele Blätter einen neuen Jahrgang anfangen, so bitte ich, Ihre gefl. Beitrittserklärung möglichst bald an mich gelangen zu lasten, da mitten im Quartal neue Aufnahmen mancherlei Störung verursachen. Mich Ihnen bestens empfehlend zeichne ganz ergebenft E. Heinemarm'sche zlniv.-Huchh. u. Antiquariat. ___________________________Fr. E. Fehfenfeld. __________ Tanz-Unterricht. Ich bringe hiermit zur Kenntniß eines geehrten Publikums, daß mein Tanzunterricht Montag den 20. Öct. wieder beginnt. Diejenigen, welche daran Theil nehmen wollen, werden gebeten, sich wo möglich in Gesellschaften von 12 —16 Personen zu vereinigen. Anmeldungen wolle man bis dabin an mich gefälligst ergehen lassen. Roese, 6485)________________________Univ. - Tan; - und Fechtmeister. Mein Büreau befindet fich Steinweg 536 (im „Anker“). 6615) Marburg;, im October 1879. Theodor Welcher, i Rechtsanwalt bei dem Landgericht. Sichere Heilung in 14 Tagen garantire Allen an Bettnässen sowie sonstigen Blasenübeln Leidenden. Kosten gering. Arme gratis. Prospekt, sowie die schönsten Zeugnisse zu Diensten. F. <£. Bauer, Specialist, Wertheim a. M.____________(6657 Es wird von einer kleinen Familie ein braves Dienstmädchen zum baldigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 6677) Ein tüchtiges Dienstmädchen auf sofort gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Verloren. In der Stadt oder auf dem Wege nach Groß-Linden ist ein Geldtäschchen von Perlen verloren worden. Inhalt: 50 JL und 2 Kupfermünzen. Gegen eine gute Belohnung abzugeben in der Exped. d. Bl. (6738 Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. 6744) Ein Logis zu vermiethen und den 1. December beziehbar. Neider, Gartfeld. 6629) Zwei Zimmer sofort zu vermie- then. Karl Berger, Grünbergerstraße- 6687) Ein Pscrdestall nebst Bodenramn sofort zu vermiethen. Heinrich Fast, Ludwigsplatz B. 145*. Vermischte Anzeigen. 6721) Ein Haarzovf verloren. Bitte um Abgabe desselben gegen gute Belohnung Reichensand-Bahnhofstraße Nr. 89. Steffeflefucfj. 6728) Ein junger Mann mit Berechtigung zum einjährig-fteiw. Dienste sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stellung alsComptoirist gleichviel welcher Branche. Offerten sub U. 9451 an Rudolf IVl o»« e, Frankfurt a. M. erbeten. 6720) Bahnhofs-Restaurateur Hardung in Dillenberg sucht auf sofort ein tüchtiges, braves, ansehnliches Mädchen für Hausarbeit; vorgezogen wird ein solches, das auch am Büffet mit zu verwenden ist. Gute Zeugnisse unbedingt erforderlich. Annonce. Eine Familie sucht eine schön gelegene, complett möblirte Wohnung von wenigstens 5 Zimmern, Küche und Zubehör, für den Winter zu miethen. Offerten an die Exp. d. Bltts. (6703 6739) Ein Philologe, mit den oorzügl. Zeugn. ü. s. Dich. Thätigkeit in Schulen u. als Erzieher, ertheilt billigen u. gründl. Privatunterricht. Gefl Off- durch die Exped. d. Bltts. 6741) Eine Gans ist zugelaufen. Frau Frank, Caserne. 6733) Ich nehme die Beleidigung gegen Johannes Hest von Oberbcssingen hiermit als unwahr zurück. Johannes Eeip, ledig. 6731) Die Schuldscheine der Loge Nr. 21 und 24 ä 50 fl. sind zur Rückzahlung pro Ende 1879 berufen. Gießen, im Oktober 1879. ____________________________Vlatz. jlestanration (Hambrinus, 'WetzstelngaMse. (6735 Dienstag den 14. u. Mittwoch den 15. Oft.: Gänsebraten. 6730) Ein stud. phil. erhält gegen lieber? wachung eines Tertianers zu dessen Schularbeiten freie Wohnung. S. Äatzenstcin. 6725) Ein braves Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht von _____Frau Rentamtmann Schliephakc. ß Dr. med. ZochhtttN, Darmstadt, Soderstrasse 16 Spezialarzt für Hautkrankheiten, Scropheln und Brust - Krankheiten. Lotterie zum Neubau einer kath. Kirche in (5934 ttad-Äi sslny en. Staatlich genehmigt. Hauptgewinne: JL 13 000, zweimal JL 12,000, 3mal JL 6000 rc 11,800 Loose gewinnen JL 230,000 baar Geld Oeffentliche Ziehung am 24 Februar 1880. Loose zu 2 JL versendet gegen vorherige Posteinzahlung die General-Agentur A. & B. Schnier in Zweibrücken. 6567) Ein braver Junge, welcher das Schneiderhandwerk erlernen will, gesucht Gg. Schomber. g Theater im Saale Cafe Leib. Mittwöch den 15. Oktober: Die 2 letzten Vorstellungen. Die erste Nachmittags 41/2 Uhr, Einlaß 4 Uhr, für Schüler und Schülerinnen der hiesigen Schulen. Zur Aufführung kommt: Die Reife nach Paris in 2 Akten. Hierauf: Automaten und Metamorphosen. Die zweite Abends 71/# Uhr, Einlaß 7 Uhr. Abschiedsvorstellung. Zur Aufführung kommt: Genovefa in 4 Akten. Hierauf: Ballet u. Metamorphosen. Zum Schluß: Abschieds-Tableau mit Salon- Feuerwerk. Bei der Kinder-Vorstellung zahlen Schüler und Schülerinnen: Erster Platz 25 zweiter Platz 15 H, Gallery 10 Der Saal ift der Länge nach ge- thellt. Rechts für Mädchen, links für Knaben. Mehreres durch die Tages-Zettel. Pietsch) in Gießen. Ulst W leien« zurück, m Ntußljchen Staat« licht Charakter de, Esische Republ. Politik festzuhalter benutzt, um den t ie alle, den Deui nehr verglinilnend ebenfalls, wenn c kürst Btslnauk ko, LtfricdiMg über Ebenso ist eil sichere Haltung Ru herbeigeführl haben den Schlüssel zu de in der Zusammnkn erst nach Jahrzehnt kann sich nur an c russische Presie ihr .'isten und Grohru rrifien, fehl hohen land EntMnlorr untMedenen Zr «dadurch klar auf, l einem ^(erlaube 63 mag M Wort der doch di mit Deutschland er beredte Echwetzen grsestigt find, '»heben. Dagegei bekanntlich Italien ehne dasteht und '»frieden sind, ni AM, sonst toi damit die Voüeni stehen. Es wird lchrn Kronprinzen ,m europäischen ß >ehtn Naron Hapi Bedenkt ma Achten in besten t'n Nachbarn im 7'chllanzler die 1 ff auch hiei Moihl, so wir MU n ooim des k SSft' sei! R