snfir n n n o s auf Anzeigen. rod Zchüler, weiihi fm fcfiufa, werden SJlaxtt B. 32. fiefituvation an eine Ger eben. Wo? t^L__ DM- Miiii-iM C, M >r und eine W und 1 Tarin ro m oerpachtm. n bei Stig w*L - »jSS-u ter* *' SÄVftl'»»* s sä ft MaMaße s kW. b F hi Er ■ & • < r-K* **6’ ti-.r Str. «3 Samstag, den 15. März 1879. Kichener Mnzeiger Anreize- und AmtsM für den Kreis Gießen. ggSSSX’, > »■ «■ «»««w« «■.■*■■ w ^......, xxs S* Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern hat dem Pferdemarktcomite zu Fritzlar die Erlaubniß zum Vertrieb von Loosen in der Provinz Oberheffen für die am 16. und 17. Juli l. I. in Verbindung mit dem Pferdemarkt in Fritzlar stattfindende Verloosung ertheilt. Gießen, am 12. März 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. politisch 3«m deutschen Parteiwesen. Solch eine Summe von Hoß, wie jetzt, hat sich in den Parteien und in der Parreipresse lange nicht offenbart. Da stellt man ehrenhafte Parteien als solche hin, tn deren Rethen sich vom Cobdeuclub Bestochene befinden, da nennt eine Zeitung die andere geradezu verkäuflich, und andererseits nennt man die Echutzzöllner Egoisten, denen das Wohl des Ganzen gleichgültig sei, den größten Staatsmann einen Dilettanten, weil er tn wirthschaftlichen Dingen eine Meinung hat, die von der sreihändlertschen abweicht, hält die Alle für Ignoranten, die ähnliche Abweichungen vom sreihändlertschen Dogma sich zu Schulden kommen lasten. Ja, in Artikeln, die zur Eintracht mahnen, kommen die giftigsten Angriffe auf die andere Partei vor! Wo soll das hinaus? Soll man bet der Mahnung zum Frieden bleiben, oder soll man sagen, der Friedensruf komme zu früh, erst müsse der ganze Gegensatz sich reifer und schärfer ausgestalten? Sollte nicht doch, wenn aucv daS Letztere wahr ist, die Art des Kampfes edler sein? Wir glauben es wenigstens. Wir Deutsche find ein allzu theoretisches Volk- Auch wo noch gar kein sester Boden sür die Theorie möglich ist, wo Alles noch in empirisches Tappen zerfließt, auch da find wir Principienreiter. Wir haben sonst dte Beobachtung oft gemacht, daß die Unwissenden, wenn ihnen ein neues Problem ^geschoben wird, wie das Tischrücken, am schnellsten mit der Antwort bet der Hand sind, daß aber die Gebildeten in der Besorgniß, die Thatsachen seien noch zu unvollkommen bekannt, ihr Urtheil suspendtren, ja, daß es gerade dte Weisesten stnd, von denen wir zuweilen hören: dies kann Niemand wissen. Sollte nun unsere jetzige Hitze nicht ein Zetchrn sein, daß wir den wtrthscyastlichen Dingen, wenn es sich um dte Einzelheiten des Lebens handelt, alle noch wie Unwistende gegenüberstehen? Wir möchten es glauben, trotzdem wir sehr gut die Büchermaffen kennen, in denen treffliche Männer eine Fülle bedeutenden Wissens in diesen T ingen ntedcrgelegt haben. Vielleicht findet sich auch hier später einmal ein Mann, der uns in diesem Zweige dte berühmte „astronomische Einsicht'' bringt, der Gesetze aus dem wirren Material gewinnt, die, wie dte von Newton gefundenen, zugleich dte regelmäßigen wirthschaftlichen Erscheinungen und ihre Störungen erklären. Aber vorläufig ist es damit nichts. Unser Zeitalter ist mit seiner Thei- lung der Arbeit auf Autoritäten angewiesen. Es ist nicht wahr, daß wir heutzutage an Unglauben und Alles-Beffer Wissen-Wollen leiden^ wie die Theo- loger, sagen. Nein, wir suchen förmlich nach Autoritäten, denen wir tn dem bestimmten Fach vollstes Vertrauen schenken können. Nicht dem ersten Besten ordnen wir unser Urthetl unter in dem Vielen, was wir nicht selber beherrschen, wir wollen einen Blick thun in dte Ehlltchkett seines wiffenschaftlichen Suchens, auch in dte Methode seiner Forschung. Aber haben wir einmal darin Vertrauen gewonnen, so finden wir es nicht entwürdigend, ihm auch ohne Nachrechnen zuzustimmen. Wir wiffen, welche Stellung in der Wtffenschaft heuzutoge Männer wie Leopold Ranke tn der Geschichte, Ad. Kirchhofs tn den griechischen, Mommsen in den römischen Inschriften, Helmholtz in der Phystk u. s. w. haben. Gibt es so Jemand tn den Fragen der deutschen VolkSwtrthschast? Kann man sich auf irgend einen berufen, um jeden Widerspruch bedenklich zu machen? Wir sürchten, es gibt keinen. Nicht Delbrück, nicht Bamberger, nicht Eugen Richter, nicht Rickert, und auch nicht v. Kardorff, Ad. Wagner, E. Raffe oder sonst ein politischer oder social-politischer Mann von Bedeutung kann sich eines nur Halbwegs zureichenden Ans« Heus in diesem Gebiete des Wissens rühmen, um so zu sagen turch seine bloße Person sür die Lösung einer brennenden Frage eine Entscheidung zu geben. Sollte das nicht schon ein Zeichen sein, daß die hier erörterten Fragen noch gar nicht theoretisch lösbar sind? Und wenn wir eben darum begreisen und entschuldigen, daß hier so hitzig gekämpst wird, sollte es dann nicht doch auch den sonst Verständigen Gewtstenssache werden, diese Hitze zu mäßigen und in anständiger Bekämpfung des Unwahrscheinlichen einen leidlichen Compromiß zu erstreben? Deutschland. Berlin, 12. März. Die goatarifcommtffion beschloß gestern, prä- p-arlrttS ftletfd) mit einem Zoll von 1V2 Mark zu belegen. Häute und Felle bleiben bekanntlich von Zoll befreit. D°e Beschlußfassung bezüglich der Kleider ivurd« ausgesetzt, da man erst über Wolle und Garne sich einigen will. Die er Hheil. Nahrungsmtttelgesetz-Commission beendete heute ihre Arbeiten. Der Regierungsentwurf, abgesehen von einigen ganz geringen Veränderungen (Veränderung der Strafsätze) wurce von der Commission gutgeheißen. Am Sonnabend trat die Geschäftsordnungs-Commission unter dem Vorsitze des Präsidenten des Reichstags zu einer ersten Sitzung zusammen, um über etwa sich empfehlende Aende- rung der Geschäftsordnung zu berarhen. — Jv parlamentarischen Kreisen verlautet, daß die Osterferien des Reichstages längere Zeit dauern würden. Das Präsidium ist sür 3 bis 4 Wochen, so daß der Reichstag erst Ende April wieter zusammentreten würde, um alsdann an dte Steuer- und Zollgeseße zu gehen. Berlin, 12. März. Die Morgenblätter nehmen bereitwillig Act von den osfitiöseu Dementis, welche die Auflösungsgerüchte neuerdings erfahren haben, unO bezeichnen als Ursprung derselben angebliche Aeußerungen des Reichskanzlers gegen eine sächsische Deputation. Alles in Allem soll also dem Anschein nach fidenfalls vorerst ein Versuch der Verständigung mit dem gegen- wäriigen Reichstage unternommen werden. Aus Bayern, 12. März. Laut Bekanntmachung des Dekanats der medicimschen Fakultät Würzburg hat sich in jüngster Zett ein Kandidat beigehen lasten, behufs Zulastung zur Doctorprowotion eine aus einem französischen Originale übersetzte Facharbeit für eigenes Erzeugniß auszugeben und einzureichen. Derselbe wurde für immer abgewiesen, jedoch nahm die Fakultät von Veröffentlichung des Namens Abstand. — Um den nächtlichen Excesten von Studenten, welche in Würzburg stark um sich gegriffen haben, Einhalt zu thun, hat der akademische Senat sich zu strengeren Disciplinarmaßregeln entschlossen. Von fitzt an erhält jeder wegen Ruhestörung verurtheilte Student noch eineDisci- plinarstrafe von ebenso viel Tagen Karzer. Drei Gewohnheits-Excedenten, von denen Einer sogar seinen Hund aus Nachtwächter zu Hetzen gedroht hatte, find auf je drei Semester relegirt worden. Aesterreich. Pefih, 12. März. Die vereinigten Ausschüste der ungarischen Delegation acceptirten die Occupationsvorlagen nach den Anträgen der Referenten. Die Regierung gab dieselben Erklärungen ab, wie in der österreichischen Delegation. Morgen findet eine Plenarsitzung zur Entgegennahme des Berichtes statt. Irankreich. Paris, 12. März. Das linke Centrum hat heute beschloffen, morgen gegen die Verletzung der Mai-Minister tn Anklagestand zu stimmen. — Die Versammlung der republikanifchen Linken beschloß bet 130 anwesenden Mitgliedern fast einstimmig ebendastelbe; nur ist man hier geneigt, eine Motion an» zunehmen, worin das Verhalten der Minister vom 16. Mai gebrandmarkt wird. Die republikanische Union entschied sich mit 70 gegen 3 Stimmen, für die Anklage zu stimmen. Es gilt noch immer sür wahrscheinlich, daß die Kammer den Antrag mit großer Majorität ablehnen wird. Fiußland. Petersburg. Zu den Vorgängen in Kiew wird nachträglich gemeldet: „Der Gensd'arm, welcher bei den neulichen Unruhen getödtet wurde, fiel von der Hand einer Nihilistin, Olga Raffowska, die auf ihn einen Revvl- verschuß abseuerte. Außer der Generalstochter, Fräulein Gersefeld, hat auch die Gräfin Panin, eine der Aristokratie angehörende Dame, an dem „Gefechte" der Nihilisten mit der Polizei und Gensd'armerie Theil genommen. Die Letztere ist an der Kiewer Universität inscribirt und bekannt durch ihre Schönheit. Die russischen Behörden kennen bisher nicht die Namen der Verhafteten. Die Versammlungen der Nihilisten haben gleichzeitig an zwei Orten stattgefunden. In einem Orte waren Männer, in dem andern lauter Frauen versammelt. Es ist entschieden nicht wahr, daß die Polizei irgend welche campromittirende revolutionäre Schriften bei den Versammelten als Beute davontrug. Der Vater des Fräuleins Gersefeld lebt in Petersburg und gehört zu den größten Würdenträgern deö Reichs; er ist General, Senator und Mitglied des Reichs- raths. Die Stiefmutter der Gräfin Panin ist Hofdame der russischen Kaiserin und ihr U großvater war zu Zeiten Katharinas der zweite Reichskanzler deS russischen R'ichps." # _ Petersburg, 12. März. Die internationale Telegraphen-Agentur meldet aus Taschkent vom 11. d.: Mohamed Jakub Khan hat den Thron Vw des der des 2 19 42 10 14 72 10 3060 250 380 15 1 r Än Neble mit einem anderen Manne beim Branntwein in Streit wahrhaft bestialischer Weise um's Leben gebracht. Man zerbrochen, dann ihm der Unterleib zertreten worden sei. geht noch einige Schrttte fort, erhält dann noch einen Afghanistans bestiegen. Die afghanische Gesandtschaft erhielt aus K bul die Nachricht, daß zwei englische Bataillone abseits Khurum durch den Gel scha- Stamm geschlagen seien, ihre ganze Bagage verloren und sich gestüchrel hätten. Die Garnison der Festung Lagma, 24 Werst von Jellalabad, fei von den Einwohnern überfallen worden, welche Alles zerstörten und raubten; der Com- mandant sei gefesselt nach Kabul zu Jakub Khan gesendet worden. Die Panik der Engländer sei laut Aussage der Afghanen groß, die Lage sehr schwierig. Die afghanischen Truppen hielten am 28. gebt, in Mazarichertf Todtengebete für den verstorbenen Emir und beglückwünschten des neuen Emirs Bruder. Die afghanische Gesandtschaft ist heute von Taschkent abgererst in Begleitung der russischen Beamten Melevmsky und Jbrahimoff, welche dieselbe bis zum Amu-Darja begleiten. Lin junger Mann Namens Blau war gerathen und wurde von Letzterem in erzählt sich, daß ihm der Rückenwirbel Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 16. bis 22. März besorgt Pfarrer Schlosser. Petersburg, 13. März. General Graf Loris - Meltkoff meldet aus Astrachan vom 10. d.: Es sind keine Epidemiekranken vorhanden. Nachdem es von Specialitäten als nothwendig erkannt worden, die Bewohner uon Wel- lianka einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, bevor die Aufhebung der Quarantäne erfolge, hat Prof. Dr. Etchwald gestern den dritten Thnl der gesammten dortigen Bevölkerung besichtigt und Nichts Verdächtiges beobachtet. Die Besichtigung wird heute fortgesetzt und dürfte in tret Tagen beendet fein. Auch in Prtschib und Nikolskoje wird eine ärztliche Besichtigung der Einwohner vorgenommen. — Der Eisgang in der Wolga hat begonnen. London, 13. März. Die „Times" bestätigt, daß England und Frankreich keine Commtffäre zur Ordnung der türkischen Finanzen ernennen werden. Ueberbaupt geschehe Nichts zur Ordnung der türk schen Finanzen, so lange die Pforte nicht eine angemeffene Controle einräume. Berlin, 13. März. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Durch verschiedene Zeitungen ist die Nachricht verbreitet, im hnsigen Hausvogtei-G.fängniß sei eine Flecktyphus-Epidemie ausgebrochen. Bon kompetenter Sette gebt uns als Berichtigung jener Nachricht die Angabe zu, daß allerdings brei tn das Kreis- Gerichtsgefängniß am Hausvogteiplatz eingebrachte Landstreicher, welche wegen Erkrankung in die Charite übergeführt waren, von dort kurze Zett nach ihrer Aufnahme in das Baracken-Lazareth zu Moabit verbracht werden mußten, weil bei zweien Fleckentyphus und beim dritten Typhus recurrens ausgebrochen war. Dagegen hat sich bikher noch bei keinem Gefangenen, so lange er sich im Hausvogtei-Gefängnisse befand, Flecktyphus gezeigt. Alle Vorsichtsmaßregeln zur Desinfection der Räume, worin die gedachten Gefangenen sich aufgehalten, und die Absperrung derjenigen Gefangenen, mit welchen sie in Berührung Gingesandt. Wohl den wenigsten Einwohnern Gießen's dürfte es genügend bekannt sein, zu welchem Kunstgenuß währeno der letzten Tage oahier Gelegenheit geboten war und bis zum nächsten Sonnabend den 15. d. Mts. noch geboten ist. Wir meinen das tn der Restauration „Lahnstein" dahier ausgestellte naturwissenschaftlich- zoologische Museum des Herrn H. Förster. Niemand wird das niedrige Eintrittsgeld — 30 — gereuen, denn Jedem, der sich für Naturkunde, Zoologie und Industrie interessirt, wird dort des Schönen Vieles geboten, ja sogar der Numismatiker und Siegelsammler kann seine Kenntnisse und für rntspr. Geld et)ent. auch seine Sammlungen erweitern. Als besonders tn die Augen fallend erwähnen wir nur die unübertrefflichen Corallen- Polypen und Muschelsammlungen tn Hunverten von Exemplaren, die seltenen Exemplare von Seekrebsen aller Art, die abenteuerlichsten Fischgestalten, wie sie kaum bis jetzt in AbbUdungen ober Imitationen geboten wurden, die musterhaft angelegten Schmetterlings- und Käfersammlungen mit Den glänzendsten Exemplaren der Tropen, die reizende Kolibricollektion, die Früchte und Produkten, die Waffen und Geräthesammlungen. Vor allem aber machen wir noch auf die Vorstellung des acclimatistrten, nicht abfärbenden Afrikaners Jean Harres aufmerksam, der das fast Abschreckende seiner Race und Tracht durch eine taktvolle Liebenswürdigkeit ausgleicht und den Zuschauer sofort für sich einnimmt. Es Ist ein Wilder, der Europens übertünchte Höflichkeit kennt und zu seinem Vortheil auszunutzen weiß. Doch genug der Worte — möge Niemand Samstag, den letzten Tag der Ausstellung, unbenutzt vorübergehen lassen. R. Vermischtes. — E i n kleiner Roman hat sich in der Rächt vom Sonnabend auf Sonntag in Mainz abgespielt. Von dort wird darüber Folgendes berichtet: An dem fraglichen Abend erschien Plötzlich auf unserm Polizeiamt eine hohe militärische Persönlichkeit aus einer großen norddeutschen Stadt, deren Name zur Sache selbst nichts thut, und ersuchte die Behörde, ihm zur Wiedererlangung seines ihm vor 2 Jahren von seiner eigenen Gattin entführten Töchterchens behülflich zu sein. Die Gattin des Officlers befand sich vor ungefähr 2 Jahren mit ihrem Töchterchen tn einem Badeort; dort lernte die Dame einen jüngeren Officier kennen, und diesem schloß sie sich an ohne daß sie jedoch ihre Tochter von sich ließ Die Untreue der Gattin schmerzte den Officier lange nicht so sehr als der Verlust seines einzigen Kindes, das er trotz aller Mühe nicht zurück erhalten konnte. Verflossene Woche erfuhr nun der Officier, daß sich sein Kino und seine Frau in Mainz befänden. Mit dem nächsten Schnellzug eilte er hierher, legitimirte sich durch von höchster Stelle ausgestellte Papiere als der Vater des ihm entführten Kindes und erbat sich für die Wiedererlangung desselben den Schutz der Polizei. Den sofort angestellten Bemühungen derselben gelang es alsbald, sowohl die Dame als auch das Mädchen, wenn auch unter anderm Namen, in einem unserer ersten Hotels aufzufinden. Die Behörde entwarf sofort ihren Feldzugsplan, und theils mit List, theils mit Gewalt wurde das Kind der Frau Entführt unb seinem rechtmäßigen Vater zugeführt. Noch in der Nacht reiste die hohe Persönlichkeit mit seinem Schatz von hier ab. Gladenbach, 9. März. In dem benachbarten Hartenrod ist in der Nacht vom 2. auf den 3. März ein scheußliches Verbrechen verübt worden. ' ~~ " ' Kirchliche Anzeigen der evangelischenSemeinde suSießen. Gottesdienst: Sonntag den 16. März: Morgens: Pfarrer Schlosser. Nachmittags: Pfarrvlcar Schöner. PassionSgotteSdtenst in der Hospitalkirche. Mittwoch den 19. März: Abends 6 Uhr: Pfarrvicar Schöner. Gottesdienst zur Feier dcS Geburtstags Sr. Majestät deS Kaisers. Samstag den 2 2. März: Pfarrer Schlosser. WNi Donnerstag ^Doimittags -r*t m Kff 'vald, DMsK 'sortimente öffrnl 221,9 Rmtr. s gekommen, sind sofort a geordnet. Neben theilweiser Evacuirung ist auch die Zulassung von neuen G fangenen in das Hausoogtel-Gefängniß bi- auf Weiteres tnhibtrt. Nene Bedenken erregende Kra betten sind nicht vorzekorimen. Bukarest, 13. März. L-ämmtiiche russische Truppen, welche noch tu Rumänien cantoumren, erhielten Befehl, in den allernächsten Tagen nach Rußland abzumarschiren. Pesth, 13. März. Abends. Em kaiserliches Handschreiben sagt, daß der Kaiser Angesichts der Überschwemmungs-Katastrophe von seinem Vorhaben, anläßlich seiner silbernen Hochzeltsfeier zur Entgegennahme der Glückwünsche nach Pesth zu kommen, absehe und wünsche, daß in dieser Beziehung beabstch- kigte Ausladen reichlichst den Nothleidenken zugewendet werden. Der Kaiser spe det außer den früheren Bet'ägen noch in seinem und der Kaiserin Namen 40,000 st. aus seiner Privatkasse. — In Szegedin dauern die Rettungsarbei- ten ununterbrochen fort. Auch bezüglich anderer Theißstädte wird Ueber- schwemmung befürchtet. Berlin, 13. März. Reichstag. Die internationale Convention betr. Maßregeln gegen die Verbreitung der Reblaus wird nach unerheblicher Debatte in erster und zweiter Lesung genehmigt. Nach Erledigung von Wahlangelegenhelten und verschiedener Petitionen wird die Berathung des Reicbshaushaltsetats beim Etat der Marineverwaltung fortgesetzt. Richter (Hagen) weist darauf hin, daß man bedeutend mehr Matrosen zum Marinedienst heranziehe, als im Flottengründungsplan vorgesehen sei. Der Marine-Etat wird darauf genehmigt. Beim Erat der Reichsjustizverwaltung beklagt Winterer die thcilweise Verweigerung des Gebrauchs der französischen Sprache in Elsaß-Lothringen. Staatssecretär Friedberg sagt Abhülfe zu, soweit solche thunlich Der betreffende Etat wird ohne weitere Debatte genehmigt und nach unerheblicher Debatte auch der Etat des Reichsschatzamts. Beim Etat des Reichs-Eisenbahnamtes erörterte Richter (Hagen) daS Project der einheitlichen Regelung der Eisenbahntarife; er stehe demselben nicht principiell entgegen, aber es komme auf den Inhalt an; solle das Project die Verwirklichung des Reichs-Eisenbahn Projektes anbahnen, so würde er dasselbe ganz entschieden verwerfen. Der Vergleich mit dem Postwesen treffe durchaus nicht zu. Die gegen die Privatbahnen erhobenen Vorwürfe seien ungerecht; von Ausbeutung des Publikums könne keine Rede sein. Es würde ein großer Fehler sein, die Tarife durch die Gesetzgebung zu fixiren- Die ganze Volkswirthschaft sei in beständiger'Bewegung ; durch die Vixirung würden also die Tarife in verschiedenen Zeiten ganz verschiedene Bedeutung gewinnen und eine fortlaufende Ermäßigung der Tarife gehemmt werden. Das Bestreben, den ganzen Verkehr auf den kürzesten Linien zusammenzudrängen, sei ein völlig verkehrtes. Bundescommissar Körte hält die Ausführungen Richters für durchaus verfrüht, da es sich um eine Vorlage handele, welche noch nicht in die Oeffentlichkeit gelangt, auch nicht dafür bestimmt sei. Der Reichskanzler habe allerdings beim Bundesrathe beantragt, daß ein Gesetzentwurf wegen Regelung des Gütertarifwesens ausgearbeitet werde, der Antrag habe in- deß der Beschlußfassung noch nicht unterlegen- Ferner habe eine Conferenz der Staaten mit Staatsbahnbesitz stattgefunden, über deren Beschlüffe er nur so viel mittheilen wolle, daß sie den Ausführungen Richter's hinsichtlich der Nothwendigkeit, Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit der einheitlichen Regelung des Tarifwesens diametral entgegengesetzt seien Der bezügliche Antrag des Reichskanzlers sei aus den schweren Mißständen auf Dem Gebiete des Gütertarifwesens hervorgegangen und im Interesse des Nationalwohls gestellt. Mirbach spricht gegen Richter s Ausführungen, speclell gegen Differentialtarife. Günther (Sachsen) schließt sich den Darlegungen des Vorredners an. v. Kardorff wendet sich gleichfalls gegen Richter. An derweiteren Debatte beteiligen sich noch Graf Stolberg, Windthorst und Rickert Der Etat des Reichs-Eisenbahnamts wird sodann genehmigt. — Bei dem Etat des Reichskanzleramts für Elsaß Lothringen führt Winterer Klage über die Zunahme der Verbrechen der Unsittlichkeit und Trunksüchten Elsaß-Lothrlngen, wofür er die Polizei mit verantwortlich machen will. Unter; staatssecretär Herzog wies die Grundlosigkeit des erhobenen Vorwurfs nach. Der Etat wurde genehmigt, ebenso ohne Debatte der Etat des Rechnungshofes und nach kurzer Debatte auch der Etat des allgemeinen Pensionsfonds. Auf eine Anfrage Bcrmuths wegen Vorlegung Gesetzentwurfes, betreffend die Unterstützung der Hinterbliebenen von Reichsbeamten, erklärt Minister Hofmann, die Regierung beschleunige die bezüglichen Arbeiten. Die Vorlegung Entwurfs stehe für die nächste Session in Aussicht. Nächste Sitzung Sonnabend 12 Uhr. Pesth, 13. März. Aus Szegedin wird von zunehmendem Elend meldet. Da die Rettungsschiffe vielfach auf Trümmer stoßen, so wird Rettung oft unmöglich gemacht. Die Fluth ist noch fortwährend im Steigen; die gegenwärtig noch 600 Quadrat-Meter betragende wasserfreie Fläche wird immer kleiner. In Folge Umkippens eines Rettungsbootes sind 7 Frauen ertrunken. Bei Eintritt der Katastrophe ertranken .15 Honveds und 20 Soldaten., Die Staatsbahn beförderte gestern unentgeltlich 10,000 Menschen. Es wüthet ein heftiger Sturm. Die Ueberschwemmungßfluth ist 2 Fuß höher als oas Niveau der Theiß — Im Unterhause brachte die Regierung eine Vorlage wegen eines Moratoriums für Szegedin ein. Tirnowa, 12. März. Der türkische Aufstand tn Osmanbazar ist unrerdrückt. In Tovesangst habe er sich aufgerafft, . . , , Schlag über den Kopf, der ihn tobt niederstreckte; es sollen außerDem noch mehrere Personen, welche sich an der in Folge des erwähnten Streites entstandenen allgemeinen Rauferei betheiligten, durch Messerstiche schwer verwundet darniederliegen. Vrischbäcker in Gießen. Sonntag den 16. März. Eduard Noll, Neustadt. Karl Steinberger, Löwengasse. Heinrich Faß, am Kreuz. Eichenft, Buches W'Durgm 1609) D» ßch Vestdict km U,Hd)ulW ° td simlchm ( M, «ildnng t« tiger unter B« cirratori, iS. Vormittags unter dem Rech daß die zurückblei gläubiger Hinsicht al- dem Bescklu erschienenen beitre Marburg, am ^öchl. Amtsge lü 1522) Die§ bau einer Kirche liien Mauerfte 3660 Ä 90 H Mrd vergeben Offerten sind Mittwoch d an Großherzogl. rod ober an der Broel in ®le| bei Letzterem bis rungsbedingungei Annerod, den Trohh. Bürge ___Eng vi i^.*5 U m K? J 11,3 &4’?erl 11 «ä* ®r61 - 81,1 12 Türkei. Tirnowa, 11. März. Türkische Einwohner aus Dartes im District von Osmanbazar griffen Kosaken an und tödteten mehrere. Die Ruffen haben Truppen und Artillerie nach dem genannten District abgesandt, um die Ruhe wieder herzustellen. Telegraphische Depeschen. Wagner- telegr. Eorrespondenz- Bureau. Berlin, 13. März. Se. Majestät der Kaiser hat gut geschlafen, im Uebrigen ist sein Befinden unverändert. Der Kaiser empfing heute Vormittag den aus Petersburg eingelroffenen Militär-Bevollmächtigten General v. Werder und consertrte mit dem Kriegsmintster v. Kamecke. Zur heutigen Sotröe sind auch die Botschafter geladen. Eingesandt. Auf olle Diejenigen, welche am vergangenen Sonntage die in Wenzel's Saalbau vom Gesangverein „Sängerkranz" aufgeführte komische Oper „Könitz Wullrisching und sein Hof" sahen, wird es einen angenehmen Eindruck machen, zu Horen, daß derselbe diese gelungene Oper Mittwoch den 19. März nochmals zur Aufführung bringt. (Die drei Löwen können nicht länger mehr hier gehalten werden wegen Mangel an passendem Futter, auch hat Fräulein Pulrianda ein Engagement an einer bedeutenden auswärtigen Bühne angenommen, so daß die Oper bereits an diesem Tage aufgeführt werden muß.) Abgesehen, daß jeder Be- sucker sich sagen wirb, „diese Oper kann man mehreremale hören," muß man es lobend erwähnen, daß der Ertrag dieser Vorstellung einer Alicen - Stiftung und einigen hiesigen bedrängten Familien gegeben werden soll und wünschen wir genanntem Verein für besagten edlen Zweck ein recht volles Haus. -------■ ■ .. .... - l । —— Stimme aus dem Publikum. Um vielfachen Aufforderungen und Wünschen des Publikums zu entsprechen, sieht sich Einsender dss. veranlaßt, hiermit öffentlich an Herrn Director Alberti die Bitte zu richten, er möchte doch jetzt endlich an die verheißene Aufführung des in Darmstädter Mundart abgefaßten Lustspiels „Datterich" denken. Den Gießenern würve dadurch der längst ersehnte Genuß einer äußerst humoristischen Theatervorstellung bereitet werden. X. "«Gieße». *ontag dei Ä 8 ble 3 firnen. °°ch i» ,n "°ch Rch ™ fW, dH ^iNnfie lmi birbßch, ,> Mer fr **■ °>l'd Ufe a“f Sonntag in MMbtnb(I; bi? Ä\9T0^n Olc Behörde, ihm ^en ^chterchenS "rm mit ihrem En, und bieiem tTfue der Gattin H daS er ttotz Öfncier, daß sich ! «lte er hierher, ihm entführten 'M Den sofort »ch daS Mädchen, v- Die Behörde wurde das Kind c Äacht reifte die Nacht vom 2. auf tarnens Blau war von Letzterem in der Rückenwirbel er sich aufgerasft, iopf, der ihn tobt 1 in Folge des rr- rftichr schwer ötn t sm>, zu welchem diS jum nächftttl turwisfenfchaftlich- tybtn, btt fä WitltS gebeten, ür entfpr. Selb ftjchen Gotaltti? , voll . \n Md -äseriamm- thion, die FrLchr tn, nicht aifirb« ztace und Trch fit sich einnimmt. u seinem Bortheil n letzten Taz^er fiedel’« iLllrisching und ttß derselbe,diese iDie drei W , Futter, ruch W ione anzmomM jr*?3 rfj* igß ersehn" • Bekanntmachung. 1609) Da sich bei Aufstellung des Inventars über den Nachlaß des dahier verstorbenen Bnchdruckeret - Besitzers Benedict Emil Sipmann, eine Ueberschuldung der Erbschaft herausgestellt hat, so wird, zwecks Abwendung deS förmlichen Concurses durch Vergleich, sowie zur summarischen Anmeldung der Forderungen der Gläubiger unter Beibehaltung des Masse- curators, anderer Güteversuchstermin auf den 28. April l. I., Vormtttags 11 Uhr C-Z-, unter dem Rechtsnachtbeile angesetzt, daß die zurückbletbenden Chirozraphar- gläubiger hinsichtlich des Güteoersuchs, alS dem Beschluffe der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen werden. Marburg, am 12. März 1879. König!. Amtsgericht Abtbeilung III. Mauerfleinlieftrung. 1522) Die Lieferung der zum Neubau einer Kirche tn Annerod erforderlichen Mauersteine, veranschlagt zu 3660 90 H, sollen loco Bruch in Äccord vergeben werden. Offerten sind bis Mittwoch den 19. d. MtS., an Großherzogl. Bürgermeisterei Annerod oder an den Bautechntker gerb. Broel in Gießen obzuqeben und sind bei Letzterem bis dahin auch die Lieferungsbedingungen einzusehen. Annerod, den 8. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Annerod. __Engelhardt._______ Holzversteigerung. Donnerstag den 29 März, des Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im RutterShäuser Gemeindewald, District Wehrholz, folgende Holz- sorttmente öffentlich verkauft: ! 221,9 Rmrr. Buchen-Scheitholz, 2 „ Btrken- 19 „ Eichen- „ 42 „ Buchen-Prügel, 10 „ Eichen- „ 14 „ Nadel- 72 „ Buchen-Stockholz, 10 „ Eichen- „ 3060 Wellen Buchen-Reisholz, 250 „ Eichen- „ 380 „ Nadel- 15 Eichenstämme 8,02 Fstm. enth. 1 Buckenstamm 0,86 „ „ 5 Birkenstämmchen. Ruttershausen, den 12. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. 1608) Klinkel.____________ Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 87. März 1879, von Vormtttags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Mühlkopf nachverzetchnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. Prügech. Stockh. Retsh. Raummeter. Wellen. Luchen 15 80,8 48,9 1580 Achen 24 40,6 28 3000 grien — 3 — — 8. Bau-, Werk- und Nutzholz 113 Eichenstämme mit 38 Festmtr., 8 Erlenstämme mit 2 Festmtr., li Eschenstangen mit 1 Festmtr. Die Zusammenkunft ist auf der Ltiaße nach Grünberg an den Alten- tiichwiesen. Gießen, am 12. März 1879. Hrvßherjogl. Bürgermeisterei Gießen. U73) A. Bramm. Ausverkauf I Er oorräthigen Waaren zu herabgesetzten llreiifcn bei (1611 ti. Eleener am Kreuz. Allgemeiner Anzeiger. Hatznersteisierung in der Oberförsterei Schiffenberg. Donnerstag den 20. März l. I. sollen in dem Domanialwald- district Tempel versteigert werden: 129 Nadelstämme von 15 bts 28 Ctm. Durchmeffer und 10 bis 18 Meter Länge — 47,44 Festm. 120 Nadelderbstangen — 9,33 Festm. Scheiter. Knüppel. Stöcke. Reisig. Raummeter. Wellen. Nadelholz 247 385 389,6 4400 Die Zusammenkunft ist auf der Chauffee von Gießen nach Hausen, unterhalb des Forstgartens am Wegweiser, Vormtttags 9 Uhr präeis. Gießen, den 10. März 1879. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. I. V. d. O.: 1523)______________________Joseph, Forstacceisist.___________________________ HalMMkigerung. 1532) Dienstag den 18. und Mittwoch den 19. d. Mts. sollen in dem Stadtwald zu Httngen nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 1) Dienstag den 18 März in den Districten Buchwald, Kleiner Rocksberg, Wellhau, Weckmannsscheuer- und Langsdorfer-Grenzwald. 115 Eichenstämme von 15 — 56 Centmtr. Durchmeffer 2—19 Meter Länge, 2 Buchenstämme von 33—41 „ „ 7—9 „ „ 93 Hainbuchenstämme 15—43 „ „ 4—12 „ „ 2) Mittwoch den 19 März in den Districten Großer-Rocksberg, Steinkaute, Pfaffenwiese und Wellhau. 250 Fichtenstämme von 11—28 Centmtr. Durchmesser 5—15 Meter Länge, 582 Fichtenderbstangen 6—10 „ „ 5—13 „ 3490 Fichten-Reisstangen 2—5 n „ 3—6 „ „ Letztere zu Bohnenstangen geeignet. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormtttags 10 Uhr, am ersten Tage im District Buchwald, am zweiten Tage im District Großer-Rocksberg. Hungen, den 8. März 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen Bender. efüanhfurter pferhemarht am 3., 6. und 7 Mai 1879. Derloosung am 7. Mai, laut ausgegebenem Prospecte von 61 der schönsten Reit- und Wagenpferde, 10 vollständigen vier-, zwei- und einspännigen Equipagen nebst completten Geschirren, sowie sonstigen Reit- und Fahrrequisiten rc. I^ooee zu beziehen ä 3 Mark durch das (1604 Sekretariat ö. landwirthschaftl. Vereins, Frankfurt a. M. Atmcmce* Montag den 17 dfs. treffen wir mit ca. 40 Stück bester Friesen- >.»» Harzer-Kühe im „Rheinischen Hof" in Gießen ein, wozu Käufer freund- lichst cinladen Gebr. Meiniuger 1598)aus Göttingen. Die •Fabrik A. V. Lind in Schmalkalden liefert die anerkannt besten und preiswürdigsten Fismilio’s, die sich vor allen als die dauerhaftesten :feit 1848 bewährt haben, von 480 bis 1000 Zeugnisse von Autoritäten und viele Anerkennungssckreiben von verehrl. Kunden sind jederzeit zu sehen. Preiscourante stehen gerne zu Diensten.______________ (J 597 s Frisch gebrannten Kaffee, per Pfd. Mk. 1,60, Mk. 1,70 und Mk. 1,80, empfiehlt bestens Wilk. Weiaiff. Prima Dachziegel, Platten, Backsteine, Train- röhren und Kalk sind vom Frühjahr ab stets zu haben auf der 909)________________Ziegelei Londorf bei lAneisel. Angebot oon „HeöerCanö u.JTleer“ etc. 1602) Wir offeriren im Auftrag, gut erhalten: 1 Roman-Bibliothek, Stuttgart, III Bd. vollst., V. Bd. Nr. 1—26. 1 lieber Land unb Meer. Jahrg. 1874, Nr. 1 — 13 und 40—52. Jahra. 1873, Nr. 14-52. Jahrg. 1876, vollst. Jahrg. 1877, Nr. 1—26. Ferner: 1 Ausland. Jahrg. 1874—77 in je 2 Bde. gebunden, 1878 ungebunden. Näheres Schulstraße ß. 295. Hotzoerfleigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Dienstag den 18. März soll im District Hard (bei Lich) nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Buchen 89 Eichen — Nadelholz — Erlen — 277 124 2940 40 38 350 12 70 450 5 — — ferner: 69 Eichenstämme von 15—40 Ctm. Durchmeffer und 4—10 Mtr. Länge, mit 16,07 Ebm., 10 Fichtenstämme von 17—37 Ctm. Durchmeffer und 5 — 16 Mtr. Länge mit 6,59 Ebm., 3 Buchen- und Hatnbuchenstämme mit 0,83 Cbm., 7 Erlenstämme mit 2,83 Cbm., 83 Eichenstangen mit 4,93 Cbm., 65 Buchenstangen mit 3,21 Cbm., 14 Fichtenstangen mit 1,19 Cbm. Inhalt. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in der Hurdcmlage. Lich, den 8. März 1879. 1467) Wimme nauer, Forstrath. Montag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich vor dem Neustädter Thor eine größere Parthie Lagerfässer, sowie mehrere ovale große Bütten, 1 Schrotmühle, 1 Fegmühle, 2 Pflüge, 1 Egge, 2 Oecono- miewagen, 1 Rollwagen, 1 vollständiges Ochsengeschirr, diverse Ketten, 2 Treppen und einige Läden gegen Baarzahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigern. 1600) Fr. Führer Ww. Aeilgeöotenes. Aufstrckkämme u. Zopfnadeln in großer Auswahl wieder eingetroffen bei 766) Moritz Gregor! Ss Sohn. Frische Hechte treffen heute ein. (1612 ___Emil Fischbach. 1569) Arbeiter-Hosen in Baumwolle, Halbwolle, engl. Leder rc. von JL. 1.75 an, Hemden von «M. 1.20 an, Joppen rc. bei LouiS Rothenberger, Neuenweg 193- oooooooiooooöa 9 Prima Bettfedern u. Daunen. 5 ¥ Lieferung vollständiger Betten V 0 in streng reeller Ausführung, em- 0 Q pfiehlt zu billigsten Preisen Q o JF. 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März, Abends 8 Uhr, ein „Festessen“ zu veranstalten. — Musik ausgefiihrt von der hiesigen, Militärkapelle. Die Subskriptionsliste wird circuliren und lade ich zur recht zahlreichen Betheiligung ergebenst ein. Gießen, im März 1879. . Hochachtungsvoll Preis per Couvert 3 Mark excl. Wein. Wilhelm 11 CUSel» (1614 1160) Cemerrt, eiserne Träger, Achsen, Stabeisen, geschmiedet und gewalzt, bei ______________I. G. D. Bapst. Sonnen schirme «• En-tout-cas empfiehlt in großer Aut-wähl und btülgen Preisen (1555 A. Fangmann. Reparaturen m b das Neuüberziehen wird ebenfalls besorgt.________________ Patent Ledersohlen für Herren und Knaben. Der Erfinder der Patent-Ledersohlen hat mir für Oberhessen den Alleinverkauf dieses Artikels übergeben. Durch ihre Vernietung sind diese patentirten Sohlen von solcher Haltbarkeit, daß sie 3 gewöhnliche Sohlen aushalten. Gegen Nässe besitzen sie durch die Dichte der Nieten eine Wiederstandsfähigkeit, wie sie weder dem natürlichen Sohlenleder gegeben ist noch von Gummisohlen bis jetzt erreicht wurde. Muster nebst Preisen bei Theodor Küchler, Seltersweg 79. (1047 Webgnrne, Leinene und Baumwo llene, empfiehlt (226 __________A. Haubach, Mäusburg. Frische Hechte, „ Backfische, „ Bratbückinge treffen heute ein. (1615 Gg. Mich. Meidig. 1603) Ein größeres u. kleineres Logis zu vermiethen. Hetnzerltng, Riegelpfad. 1610) Ein Logis, zu vermiethen in 90 Neuebäue. 14991 Ein schönes moblirtes Zimmer vermiethet vom 1. April an. _____Eugen Kauffmann, Alicenstraße. 1410) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet, sofort beziehbar, zu vermiethen bei C. Stückrath, Gartfeld. 1408) Mehrere möblirte Zimmer, seither von Einjährig-Freiwilligen bewohnt, per 1. April zu vermiethen. ____Emil Schma^^Frankfurter Hof. 1237) Ein Zimmer in der Nähe der Kaserne zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.___ 242) Mansardenwohnung mit Wasserleitung an eine ruhige Familie zu oer; miethen. Näheres bei d. Exped. d. Bl. 426) Die Wohnung des Herrn Professor Dr. Seuffer t ist wegzugshalber per 1. April d. I ganz oder getrennt zu ver- miethen.__A. Griffe. 1165) Das seither von Herrn Fabrikant Georgi bewohnte Logis, ist per 1. Juni anderweit zu vermiethen. ________Karl Bergmann,_®artfelb. 1415) Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Keller rc. im 3. Stock ist zu vermiethen. Kaplansgasse 218. Näheres bei Herrn Photograph F. Gerb od e.__ 1470) Der untere Stock in meinem Hinterhause, sowie Mansardenwohnung im Vorderhause zu vermiethen. Carl Haas, a. d. Actienbrauerei. 1487) Zwei fein möblirte Zimmer, in der Nähe der Caserne zu vermiethen. Kanzleiberg B. 1, Paterre. 1496) Ein möblirtes Zimmer zu Der: miethen. Fried. Pfeil, Asterweg. 132. 1488) Der seither von Herrn Gericke innegehabte Laden und Wohnung ist vom 12. Mai d. I. ab anderweit zu vermiethen 3ttl. Bach, Seltersweg. taervative Versanimlung zu tiiesseiße Dienstag den 18. März, Nachmittags präcis halb drei Uhr soll zu Giessen in WENZEL’s Garten cine konservative Versammlung stattfinven, in welcher Herr Dr. Perrot aus Frankfurt a. M. über vas Thema: ,,Die Ursachen der gegenwärtigen wirthschaftlrchkn Calamität und der Bries des Reichskanzlers vom 15. December vorigen Jahrs" einen Vortrag halten und eine Zustimmungserklarung zu dem wirthschafrlichen Programm des Reichskanzlers begründen wird. Im Hinblick auf die Noth der Zeit, die besonders schwer auf dem Landmann lastet und dringend Abhülfe erheischt, laden wir unsere Parteigenossen in Stadt und Land zu recht zahlreicher Theilnahme hiermit ein. Für den Ausschuß des deutsch-rouservuliven Vereins 1599) in M-rhessen: ______Friedrich, Graf zu Solms-Laubach. Palmengarten-Gescllschaft in Frtenkfnrl