n > eli»8 Ä“ reu Atr. 187. Donnerstag den 14. August 1879. Mchener Htnzeiger AnMk- ui A«IsbIM für de» Kreis Gießen. fflj * >* !^Lrrunbk^ ’ 6o«Ptoit «tenfabrif I gesucht. flut, 16 hübsch. Tt die Exp, ^mmer mit °vnhof) parimi len unter k. p. i ferkgen. rrrlU ^rer kn 1C. enteilt r. Bl. M Oktober wird tu > kann, für städter Haut n von sich fertigen all» wirb -rm: Dow Philipp er, LMw. 51 , welches Wi ißt Tage ii .vr1 bei Ivlr, WiM, von MhltPk jten ’c. wirb jö einthätigerund^ Cjferttn umt: tci'u S Dogin, hriing (51 ), Mechanikns ; "Junge alsUbl j nie Erptd. b. t ; werden schnell osl we'ss mit Mei;!. Präparat des Cki in Dresden. untersucht und r- i ihlen. j \i atuc# idern » ’(1££l n. P aus dtk erven geb^ mrück;ulie^ m «ehf " log* < gllttfll KE ,f rl""1'*; ®# Ich würde mein Amt sofort mit meinen Ansichten einver- ntederlegen, wenn die Regierung nicht mehr standen wäre. München, 11. August. Der Antrag der Gemeindebevollmächttgten auf Abschaffung des obligatorischen Besuchs der Simultanschulen ist von dem Magistrat heute mit 13 gegen 8 Stimmen abgelehnt worden. Metz, 10. August. Zur Herstellung eines Abschluffes zwischen dem Fort Kameke bet Wsippy und dem Fort Manteuffel (St. Julien) soll noch tn diesem Jahre ein neues Fort bet St. Eloy in Angriff genommen werden. Die Kaiser-Zusammenkunft in Gastein. So sehr von den deutschen wie österreichischen Officiöfen hcroorgehoben worden ist, daß die Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser Franz Joseph aller politischen Beweggründe bar sei und einen lediglich freundschaftlichen Charakter habe, so wenig konnte die öffentliche Meinung von der Ansicht abgebracht werden, daß ihr dennoch eine nicht zu unterschätzende politische Bedeutung innewohne. Die gesammte Preffe des Conttnents hat diesem Gedanken Ausdruck gegeben, obenan die Londoner „Times" tn einem Leitartikel, dessen Gedankengang selbst die officiöfen Telegraphen-Bureaus für wichtig genug hielten, um ihn in alle Welt zu verbreiten. Der politische Jnstinct der Völker trifft bet solchen Anlässen das Richtige, und wenn sie dem Besuche des österreichischen Kaisers jene hohe Bedeutung tnsgesammt zusprechen, so erlangt er sie eben durch diese einmüthige Auffassung der politischen Lage, mögen die Officiöfen verkünden, was sie wollen und die Diplomaten die Sache auf ihre Weise auffassen. Der Drei-Kaiser-Bund war etwas in's Schwanken gerathen. Sv schön der Gedanke des Wiederauflebens der heiligen Allianz war, er trat einmal, wie man heute nicht mehr ableugnen kann, zuweilen bet concreten Anlässen in einen inneren Widerspruch. Cs wäre müßig, darüber zu debattiren, ob Rußland dabet der alletnschuldige Thetl war; man wird vielmehr in Rechnung ziehen müssen, daß auch die russische Regierung, so despotisch sie ist, gerade in den Fragen der auswärtigen Politik umsomehr eine Conntvenz der öffentlichen Meinung tn Rußland zeigen muß, als die tiefen Zwiste im Innern Rußlands den Boden des Czarenreiches aufgewühlt haben. Nun hat es in Rußland an Verstimmungen nicht gefehlt, die sich tn Unzufriedenheiten, sowohl Bulgarien als einzelnen Bestimmungen des Berliner Vertrages gegenüber, man denke nur an die Räumungsfrage und an das in Rußland wahrlich nicht sympatbisch begrüßte Vordringen Oesterreichs gegen die Türket, als auch in Bezug auf die ganze Haltung Andrassy's, wie des Fürsten Bismarck äußerte. Letzterem gelang es, die keimenden Differenzen zwischen Oesterreich und Rußland auszugleichen. Bald darauf trat aber in Rußland eine große Unzufriedenheit gegen die deutsche Politik auf, die sich zu einer sehr bedenklichen Hetzerei tn der russischen Presse steigerte. Es fällt gerade den Russen sehr schwer, die Protektormiene Deutschland gegenüber obzulehnen; ihr eigentlicher Haß richtet sich gegen die That- sache, daß die deutsche Politik der Bedeutung des deutschen Reiches gemäß selbstständiger, als früher ist, und es zuweilen auch Rußland gegenüber für zweckmäßig findet, die alte Idee des Kaisers Nikolaus, daß Deutschland von Rußlands Gnaden extstire, kräftig zu verleugnen. Die gemeinsamen Interessen Rußland gegenüber haben nun offenbar die deutsch-österreichische Freundschaft gefestigt. Der Bund der beiden mitteleuropäischen Reiche bildet eine feste Friedensgarantie nach Osten und nach Westen. Die Idee dieses neuen Völkerbundes ist populär geworden, weil sie offenbar auf überaus natürlicher Grundlage beruht. Und hiervon muß man ausgehen, um die überaus herzliche Kaiser-Zusammenkunft in Gastein politisch richtig zu würdigen. Sie ist in Deutschland, wie in Oesterreich hoch sympathisch begrüßt worden, weil sie offenbar das feste Band zwischen den beiden Völkern, welche nicht die deutsche Frage entzweit hatte, jetzt, wo sich das Deutschthum als ein Bindemittel politischer Freundschaft erweist, noch fester geschlungen hat, indem sie der herzlichen Einmüthigkeit der Monarchen einen glänzenden Ausdruck gab. ______________ Deutschland. Darmstadt, 10. August. Wie alljährlich, so werden auch tn diesem Jahre nach den Manövern Mannschaften von untadelhafter Führung nach zweijähriger Dienstzeit zur Disposition des Regiments beurlaubt und dabei Rücksicht darauf genommen, ob die Söhne ihren Angehörigen zur Unterstützung nothwendig sind. Diejenigen Eltern, welche glauben Anspruch auf besondere Berücksichtigung bei diesen Beurlaubungen erheben zu können, würden sich hiernach bei Zeiten zu melden haben. Darmstadt, 10. August. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz har auf die Anfrage eines Landgerichts der Provinz Starkenburg, dahin gehend, ob die in § 204 des Deutschen Gerichtsverfassungs-Gesetzes erwähnten Geschäfte (Mahniachen, Zwangsvollstreckungen und Concurse) als Ferienfachen zu betrachten seien, am 23. v. M. Entscheidung des Inhaltes gegeben, daß jene Rechtssachen, insoweit solche nicht schon als Geschäfte der freiwilligen Gerichtsbarkeit in den Ferien verhandelt werden können, nach Maßgabe des letzten Absatzes des § 202 des Gerichtsverfassungs-Gesetzes zu behandeln seien. Es kann demnach das Gericht auf Antrag jene Rechtssachen, soweit sie besonderer Beschleunigung bedürfen, als Feriensachen bezeichnen und die gleiche Be- fugniß hat bet Collegialgerichten, vorbehaltlich der Entscheidung des Gerichts, der Vorsitzende desselben. Darmstadt, 11. August. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beil. Nr. 19) enthält: 1. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität zu Gießen im Winterhalbjahre 1879/80 gehalten werden unb am 3. November ihren Anfang nehmen. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Büdingen, die Nichterhebung des letzten Ziels der Umlage der Gemeinde Dudenrod pro 1879 betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Bensheim, Niederschlagung des 3. und 4. Zieles der Communal-Umlagen der israelitischen Religions-Gemeinde Seeheim pro 1879 betreffend. 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Diebura, die Umlagen der israelitischen Religions-Gemeinde zu Ober-Klingen für 1878 betreffend. 5. Ordensverleihungen. 6 Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Horchheim mit einem Gehalte von 900 Darmstadt, 12. August Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 34 enthält die Allerhöchste Verordnung, die allgemeinen Staatsprüfungen im Finanzfach und den technischen Fächern betreffend. Berlin, 10. August. Den großen Manövern, welche im September in Frankreich stattfinden, werden auch preußische Officiere beiwohnen, und zwar sind commandirt zu dem Corpsmanöver im Departement Dordogne und Seine- Jnferteure: der General-Major Graf v. Waldersee, Chef des Generalstabes des 10. Armee-Corps, Major Freihr. v. Schleinitz vom Generalstabe des 11. Armee-Corps, Major Freihr. v. Neubronn vom 1. Garde-Feldartillerie- Regiment ; zu den Hebungen der französischen Cavallerie-Division in dem Departement Seine-Marne: Oberst Graf v. Alten, Commandeur des Regiments der Garde du Corps, Major Schnackenberg vom 2. hessischen Husaren-Regi- ment Nr. 14 und Premier-Lieutenant Graf v. Pourtales vom Garde-Cuirassier- Regiment. Berlin, 11. August. Der Kaiser gedenkt nach der Rückkehr von Gastein, sofern die inzwischen eingetretene herbstlich kühle Witterung nicht etwa wieder eine Aenderung der Bestimmungen nothwendig machen sollte, bis auf Weiteres seine Residenz in Babelsberg zu nehmen. — Die Vorbereitungen zu dem im September nach Berlin einzuberufenden Städtetage werden sehr eifrig betrieben. Derselbe wird, der „Magdeb. Ztg." zufolge, weit stärker besucht sein, als im Mai d. Js. Die eigentliche Politik wird vom Städtetage allerdings ferngehalten werden. Das Programm desselben wird eben nur in der Stellungnahme der deutschen Städte zu dem Zollprogramm des Fürsten Bismarck, insbesondere zu den Fleisch- und Getreidezöllen bestehen. Es wird auch Anregung zur Bildung eines deutschen Städtebundes gegeben werden, der sich das Streben nach Beseitigung der Zölle auf Lebensrnittel zur Aufgabe stellen wird. — Von der Wirkung der Eisenzölle zeugt das nachstehende, unter dem 5. d. Mts. von 9 Eisenwerken in Varel, Oldenburg, Brake, Augustfehn, Leer und Norden versandte Circular. „Die unterzeichneten Firmen beehren sich hierdurch, Ihnen mitzuthetlen, daß sie sich bei der gegenwärtigen Lage der Productionsverhältnisse, welche die Einhaltung der unverhältnißmäßtg gesunkenen Waarenpreise nicht ferner gestatten und mit Rücksicht auf die Wirkung des seit Juli wieder eingeführten Roheisenzolles veranlaßt gesehen haben, die zur Zeit geltenden Preise ihrer Handelsgußwaaren für die von heute ab eingehenden Aufträge um 2 Mk. pro 1000 Kilogramm zu erhöhen." — Wenn man völlig berechtigt ist, Alles, was bezüglich der Münzfrage in die Ocffentlichkeit gelangt, auch mit Zweifeln aufzunehmen, so wird man doch gut thun, daran festzuhalten, daß mehr oder minder bemerkenswerthe Aenderungen auf diesem Gebiete geplant sind, und die ihrer Zeit so „ungnädig" aufgenommene Interpellation im Reichstage doch ihre Berechtigung hatte. Doppelwährung heißt bereits ein ausgegebenes Stichwort; es sind gegenwärtig Erhebungen im Gange, und zwar schon seit längerer Zeit, die sich in aller Stille vollziehen und deren Resultate immerhin früher oder später als Richtschnur für eine „Reform-Gesetzgebung" dienen können. Zweifellos hängt mit allen diesen Dingen die Erhaltung der Thalerstücke zusammen. (K. Ztg.) Berlin, 12. August. Die Ungewißheit, in welcher Richtung der neue Cultusminister Pnttkamer vorgehen werde, ist rascher beseitigt worden, als man dachte. In Cöslin hat die Einweihung des neuen Gymnasiums stattgefunden, zu welcher auch Pnttkamer sich eingefunden hatte. Dem öffentlichen Act der Einweihungsfeierlichkeiten folgte ein Festdiner, bei welchem Cultusminister Pnttkamer eine Rede hielt. In derselben sagte er, wie das „Tageblatt" meldet, ungefähr Folgendes: Ich bitte nicht zu viel von mir zu erwarten. Ich stehe in politischer wie religiöser Beziehung auf entgegengesetztem Standpunkte wie mein Herr Amtsvorgänger. I", ’ ~ ' Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pr. NedactionSbirreaur 1 ~ ö 1O (Sxpedttionsbnreau: / Schulstraße L. 18. Der Brand von Serajewo. Vermischtes. Telegraphische Depeschen. Wagner'» telegr. «-rresp-udeur-Burea». Leider stellt sich heraus, daß die ersten Berichte über das Brandunglück nicht übertrieben gewesen sind. Der Gesammtschaden wird aus 100 Millionen geschätzt und wenn man diese Summe auch als ganz bedeutend überschätzt betrachten wollte, so bleibt immer noch genug übrig, um den Brand von Serajewo als den furchtbarsten zu bezeichnen, der seit Langem in unserer an Riesenbränden so reichen Zeit oorgekommen ist. Erfreulicher Weise hat sich nach übereinstimmenden Meldungen herausgestellt, daß keine Brandlegung stattgefunden hat, daß vielmehr das Feuer durch unvorsichtiges Umgehen mit Spiritus im Hause des Handelsmannes Schwarz entstanden ist- Am 9- ds. war das Feuer so wett gelöscht, daß die Gefahr der Weiterverbreitung als gehoben angesehen werden konnte. Dagegen ist das Elend unter der obdachlos gewordenen Bevölkerung sehr groß und nur durch Hergabe von Nahrungsmitteln, die in den Militärproviantämtern aufgespeichert waren, konnte der ersten Roth gesteuert werden. Dem Verhalten der österreichischen Soldaten und ihres Befehlshabers, des Herzogs von Württemberg, wird großes Lob gespendet. Husni Pascha, der türkische Grenz- Commissar, war während des Brandes zugegen und mußte aus seinem Hause fluchten, welches ein Raub der Flammen wurde Eine kurze Schilderung der Verhältnisse der bosnischen Hauptstadt, die wir der „N- Fr. Pr." entnehmen, genügt, um dre Große der Catastrophe ermessen zu lassen. Serajewo liegt am Ostausgange der Ebene L>era- jewsko-Polje zu beiden Seiten der Miljacka. Die Stadt, deren größerer Complex auf dem rechten Flußufer gelegen ist, hat einen Flächenraum von mehr als einer halben Quadratmeile. Die Hauptstraßen laufen parallel mit der Miljacka und werden durch eine Unzahl gegen die Höhen zu stets enger und unregelmäßiger werdender Querstraßen verbunden. Während die eigentliche innere Stadt, die sich zunächst an den Fluß anlehnt, aus compacten Häusermassen besteht, löst sich der an den Berglehnen gelegene Stadttheil in zahlreiche, durch Gärten getrennte Gruppen auf. Die Hauser sind großten- theils aus Holz erbaut; der größere, schönere und wohlhabendere Stadttheil, welcher . eben ein Raub der Flammen wurde, liegt am rechten Ufer der Miljacka. Er umfaßt Goldsmtd regt eine Besprechung das serbische, katholische, jüdische und das Handelsviertel. Das serbische Viertel ' ■ -• * Latinluk ist von der schönsten Straße der Stadt, der Franz-Josephs-Straße, durchzogen. Dieselbe ist meist von europäischen Kaufleuten bewohnt, für die sie auch dre Haupt- , Verkehrsader bildet. An dieselbe schließt sich östlich das Handelsviertel mtt der Kauf- Das Hauptprinctp der Regierung fjafie (Bezestan), das Gebäude des Dellar (Trödlermarkt) und die sogenannte Carsm, Die Einleitungen zum Ankauf der erforderlichen Ländereien sind getroffen und ] die Arbeiten sollen schon einem Unternehmer zur Ausführung übertragen sein. KranLreich. Baris, io. August. Die Münzprägung, die bisher verpachtet war, wird vom 1. Januar ab vom Staate selbst besorgt werden. Die Münze in Bordeaux hört ganz auf und die hiesige wird Staatsanstalt. Zum Ankauf der Prägmaschinen rc. haben die Kammern 900,000 Frcs. bewilligt. __ Das Zuchtpolizetgertcht von Nizza verurthetlte wegen Bestechung von Wählern den Herzog von Rivoli zu 3000 Frcs. Geldstrafe, und seine Agenten Auguier, Alziari und Dalmas, den ersteren zu 1 Monat, die beiden anderen zu 14 Tagen Gefängniß. __ bekanntlich verbinde. • Gastein, 12. August. Kaiser Wilhelm ist heute Nachmittag 2 Uhr abgererst. Vor und auf der Treppe des Badeschloffes bildeten zahlreiche Kurgäste Spalter. Die deutschen Kurgäste trugen Kornblumen. Als der Kaiser auf der Treppe erschien, spielte die Kurkapelle: „Heil Dir im Siegerkranz." Die Kurgäste brachten enthusiastische Hochs auf den Kaiser aus, welcher sich grüßend nach allen Seiten verneigte und von vielen Damen Kornblumenbou- quets entgegennahm. Der Kaiser sprach dem Bürgermeister Gruber seine Befriedigung über den ihm in Gastein bereiteten Aufenthalt aus. Es sei ihm hier auch die besondere Freude zu Theil geworden, mtt dem Kaiser von Oester, reich, seinen lieben Neffen, zukammentreffen. Schließlich bemerkte der Kaiser, daß ihm die Kur außerordentlich gut bekommen sei, verabschiedete sich in huldvollster Weise und bestieg hierauf unter fortdauernden Hochrufen den vier- spännigen Wagen. Der Kaiser spendete 500 Gulden für das Armenspital von Gastein. Wien, 12. August, Abends. Die amtliche „Wiener Zeitung" vom Mittwoch veröffentlicht kaiserliche Handschreiben an den Vorsitzenden des Ministerraths, v. Stremayr, und den Minister des Innern, Graf Taaffe, datirt München, 10. August, mittelst welcher der Kaiser die unterm 11. Juli erbetene Amtsentlaffung des ctsleithanischen Gesammtministeriums annimmt und den Grafen Taaffe mit der Bildung des neuen Ministeriums beauftragt, deffen Anträgen ehestens entgegensetzend. — Die „Polit. Corr." meldet aus Konstantinopel: Der Sultan hat dem österreichischen Botschafter sein Bedauern und seine Theilnahme angesichts d-s Unglücksfalles in Serajewo ausgedrückt und die Ueberzeugung ausgesprochen, d>e österreichisch-ungarische Regierung werde Alles thun, um die Folgen des Unglücksfalles zu lindern. Darmstadt, 11. August. Die Großh. Regierung beabsichtigt definitive Anstellung von je einem Landwirthschaftslehrer für jede der drei Provinzen des GroßherzogthumS. Als Gehalte sind - wohl etwas gering gegriffen - 2400 AL in Aussicht «enommen. Di- hiesige Lehrerinnenbtldungsanstalt wird in diesem Semester von 56 Damen, einschließlich der Hospitanten, besucht, wovon 30 der ersten und 26 der zweiten Seminarclaffe angehoren. ' _ Am Samstag Abend gegen 9 Uhr brach nach einer stattgehabten Erplosion, bei welcher ein Arbeiter verletzt wurde, in der Merk'schen Fabrik und zwar in der AbthcUung, wo Tanin hergestellt wird, Feuer aus. Doffelbe zerstörte die fraglichen Jnnenraume sowie den Dachstuhl, nahm jedoch, Dank der Thätigkeit unserer wackeren Turnerfeuerwehr, der Bauart des Etabliffements und einem wolkenbruchartigen Regen kerne bedeutenderen Dimensionen an. Leider wurden zwei Feuerwehrleute verletzt. Als Currosum wollen wir mrtthetlen, daß im Jahre 1867 und zwar in denselben Räumen, gleichfalls an einem Samstag Abcnv ein Brand ausbrach, der einen ähnlichen Verlauf nahm unv bei dem auch ein Feuerwehrmann zu Schaden kam. Offenbach, 11. August Wie vor Kurzem die Zeitungen meldeten, wurve am 6. Juli l. I. Abends in Straßfurt auf offener Straße ein Mord verübt und ging Töer Tb ater, welcher seither steckbrieflich verfolgt worden ist, flüchtig. Heute gelang es nun der hiesigen Polizei, den Mörder, der sich nach Offenbach gefluchtet hatte. zu ermttteln und zu verhaften. Der. selbe wird an den Untersuchungsrichter in Straßfurt ausgeliefert. (Off. Z fl ) Marbura 6. August. In der Nacht vom 4. zum 5. August d. I. ist nach dem ,,H. W.^ der ganze Bestand der Gerichtskaffe zu Amöneburg mittelst Einbruchs gestohlen toOrbenmü6I6aufen 10. Aug. Eine schreckliche Katastrophe hat sich diesen Nachmittag in . . / uf biesiaem Meßplatz eröffneten Bude des beliebten Taschenspielers Aaollon »uattraam Es war gegen Ende einer um 4 Uhr Nachmittags beginnenden Vorstellung, Ävlöklich'de/lekte der ^mpkitheatralisch sich erbebenden Plätze auf dem sich Hunderte von WpÄ! in dtchtaedränaten Mafien nebeneinander befanden, zusammenbrach und AlleS Kopf ? L MnabfKirste. Ein- schreckliche Verwirrung folgte diesem Hugen; LV aber alSbald schaffte sich aus dn Tiefe emp7r, was noch heile Glieder hatte wobei natürlich die in Unterst Liegenden noch manchen Stoß bekamen. Endlich kam auch die Reibe an^ die lekteren an Diejenigen, die verwundet waren und denen Hülfe geleistet werden mußte: ibte w fe6t ni<6 nicht qcnau b.k-nnt, b°ch w-iß man, daß ,chn--r-a «rtounbti nur etataao SBtrfonen finb, n-Shr-nb gottlob fern Tobessall äu °--,-ichn-n ift. m , rliN Der Steuer-Jnspector H. bierselbst fuhr vor etwa drei Wochen nach Holland, um seine ftrau die sich bei den Eltern aufhielt, abzuholen. Am vergangenen Freitag bei der Mckretse saß er mit sttner Frau allein im Gou^, als auf einer kleinenHolland., ch-nl Stat on ein blonder anständig gekleideter Mann in den Wagen sprang, die Tbur hastig binter sich schloß und sich selbst auf die Erde setzte. Ehe H. und seine erschreckte Frau noch dazu kamen den änderbaren Pafiagier näher zu betrachten, ging der Zug ab und cs, war dem Ehepaar vorbe- Kalten eine schreckliche Viertelstunde zu verleben. Der neu hinzugekommene Pafiagier rutuhte alsbald auf ben En zu Frau H. heran, machte ibr in aller Form mit kreischender Stimme eine Liebeserklärung und wurde schließlich so zudringlich daß H. "Adem^qen- bom «udrinalicken eine kräftige Obrfeige und machte sich auf einen Kampf mit dem äugen Derselbe zog sich abe7 schüchtern in eine Ecke zuruck und weinte. Berlin, 12. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Notiz verschiedener Blätter, die Admiralität habe seiner Zeit über die Leistungsfähigkeit Leurner's bet der Londoner Botschaft sehr eingehende Erkundigungen etn- gezogen, sei unrichtig. Die Vermittelung der Botschaft sei weder in die er Richtung, noch überhaupt bet dem Abschluffe des Contractes zwischen der Ad- miralität und Leutner tn Anspruch genommen, sondern alle Verhandlungen dtrecl zwischen den beiden Contrahenten geführt worden. London, 12. August. Unterhaus. der egyplischen Angelegenheit an, bezüglich welcher er die Einmischung zu Gunsten der Gläubiger mißbilligt. Schatzkanzler Northcote vertheidigt Nubar Nailba Wilson Blianieres und Vivian. Das Hauptpr.nc.p --- —eg.erun^ VMUi ------~ P sti ■. i Im Interesse der Gläubtaer zu interveniren. Die Regierung d. l). ber Markt. In der Kaufhalle - einem mtt Kreuzgangen versehenen, aus Bruch- sei keineswegs, tm Interesse oer ^^auoiger zu ftei;cn erbauten Hause - sind größtentheils Schnittwaarenhandler etablirt- Die wurde lediglich zufällig und durch den Zwischenfall der Einmischung überhaupt ^röb[erI Ue ein Aeichfalls aus Stein erbautes Riesengebäude, enthält Verkaufsbuden aenöthiat, gegen die Maßregeln des Khedtve zu interveniren, welche geeignet oon 6änbIern a(Ier Art. Die Carsia mit ihren zahllos aneinandergereihten Waaren- ”rtTpn kte Gläubiaer zu benachtheiltgen. Der Grund der Intervention der und Verkaufsgewölben und Werkstätten gruppirt sich um die beiden genannten Gebäude, britischen Regierunj, war nur, di- Mißverwaltung uni> Anarchie E-ypt-ns zu Sie W verhindern. Alle Informationen hatten erwiesen, daß bie 93eflre6uiigen von ,Y ^.^0 Carsia bildet den Stapelplatz nahezu für alle in den Verkehr Nubar's Cabinet weit beffere Zustände für das egyptische Volk geschaffen haben fommenben Handelsartikel und hat große Depots für Manufactur- und Colonial- würden. England und Frankreich hätten zwar zugegeben, daß der Khedive waaren, für Getreide, Mehl und dergleichen. Ein Brand in diesem Sladttheile is mtt berechtigt war, seine eigenen Minister zu en,lasten allein alle^ Umstände erwv- Rücksicht^au^den Bau^Haus^r^nb Hutt-^u^b^ stE?' ermangelte die Art hi» ifdhp rät™e8?a„^।'na"di ten«Ärten ««Mltnlffen nijt gebacblc“'^n.®evaie»o ift leit lichkeit. Northcote weist die Beschuldigung zuruck, daß England die türkische seinem Bestände vier Mal und zwar im Jahre 1480,1644, 16o6 unb 1687 burch Feuers. Herrschaft über Egypten wieder in's Leben gerufen habe. England habe die brünste eingeäschert worben._________ Frage niemals amtlich der Pforte unterbreitet; allein der Sultan besaß das ■=—------------ . volle Recht der Absetzung eines Vasallen, der die Besitzung dem Ruine zufuhrte. L o k a l e s. Der neue Ferman laffe die Erbfolge unberührt, unterlaße aber die Contra- Gießen, 13. Aug. (Schwurgerichtsveryandlung vom 12 August.) Kari Bischoff ~Cr ncuc .0 ; ; Sil Ulkö« aUmo hpr Rsorte — Die irische von Bönstadt, wohnhaft in Friedberg, wurde wegen schweren Diebstahls in eine Zuchthausstrafe hirung auswärtiger Anleihen ohne Genehmigung der Psorre. iriilp 1 sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren Universttätsbill wird In dritter Lesung ohne Abstimmung angenommen.. Xrtbiut ' ° Berlin, 12. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." reproducirt einen Die Zahl der Todesfälle in der Woche vom 3. bis 9. August war in un,ercr Stadt Artikel der Times" vom 2. ds.. welcher das Petersburger Blatt „Neue Zeit" I eine ganz ungewöhnlich hohe, doch wurde dies nicht etwa durch eine epidemisch auftrctende veranlaßte, russische Publikum gegen Deutschland und den Fürsten Äs- marck aufzuhetzen und bemerkt gegenüber einem Paffus, worin es heißt, daß cing nUT 2 Stunden alt, an einem Bildungsfeblcr). Von Kindern, die das erste Lebens- beim Hervortrelen eines bestimmten Gegensatzes zwischen Rußland und den w b.reitg überschritten haben, starben 4 (Gehirnentzündung, Diphtheritis, Bronchicnentzundung, Westmäckten Deutschland unter dem Einfluß Btsmarck's schließlich immer zu Brustfellentzündung je eins). Von eItoa^^^cttcn ^anen 0, 4 °n ßungt^ GuTu des Westens entschie-en habe; es bleibe nur die Annahme übrig, daß f^inbMt, 2 an M-rsschwäche, «n Sunynentiunbung, flenboettfieber, Schtagfluß unb Ml der Verfasser des „Times"-Artikels entweder keine Ahnung von den Congreß- I le etne------------------------------------------------------ Verhandlungen habe oder als Engländer es den Jntereffen Englands entsprechend finde, die Verstimmung der Panslavisten gegen Deutschland zu schüren I Darmstadt, 12. August. Die Nubier sind heute abgeretst, sehr befriedigt von der und zwischen beiden Ländern zu Hetzen. Wenn russische Blätter Lügen der- freundlichen Aufnahme, die sie in Darmstadt gefunden. Darmstadt gut, Gießen gut,Mamz zu verdecken, daß sie die schuld auf Fremde schieben. Das englische Blatt _ bem Griesheimer Schießplatz hat sich heute Vormittag bei dem Uebungsschießen habe diese Entschuldigung nicht. Die Streitfragen zwffchen Rußland und den brandenburgischen Festungsartillerie ein großes Unglück ereignet. Eine Granate crepirte beim Westmächten auf dem Congreffe betrafen Datum, die Dobrudscha, die Kriegs- Einsetzen in das Geschütz, riß einem Soldaten der Bedi-nungsmannschaft.den Kopf, emem an- kosten, Sofia und überhaupt die bulgarische Grenze. In allen diesen Punkten deren die Hand weg. Ein Lieutenant wurde durch ein Sprengstuck an der Brust sihwer verletzt, neigte Deutschland die Schale zu Gunsten Rußlands. Ueberhaupt stellte Ruß- -- — • ■ ---- lanb auf dem Congreffe keinen Antrag, welchen Deutschland nicht unterstützte. Russischer als Rußland zu sein, war nicht die Aufgabe der deutschen Politik. Was Rußland nicht den Muth hatte zu fordern, darauf mußte es natürlich verzichten; die obigen Forderungen hat ihm nur Deutschland durchgesetzt. Daß die deutsche Regierung hierbei auf Dankbarkeit und Anerkennung russischer- seits gerechnet, sei kaum anzunehmen. Wäre dies der Fall, so habe in diesem Punkte allerdings die deutsche Politik geirrt; dieselbe sei aber wohl überhaupt nicht nach Berechnung der Zukunft, sondern nach den Intentionen des Kaisers nach Maßgabe der Freundschaft geführt, welche die Monarchen beider Länder fltet !< - CJt r tffkt tt“1* K.H-? 4r^s‘ ter*, in im c ibMf* iÄ'**;ß* ’üm dn tä-s Nzck 0316) .Wegen Mm locals verknuse ich iu Wuschkomode mis ^"neiie Waschchr. Lamcnschreibtisch ^.eider,'chranke fn Don, Kchenhch), ODafe Spiegel, tnni andere Möbel. XMcnte gee g 4 Caffeler sowie 4 C tarnt fü7 ;bg-g°b-„ leflitimirt t88i lA H ’-Ült, Friedbergs EisenI Submission cus: I. Herstellung g fieserung n-W Warnungstasein 1 11. Anlegung lebend'! nebst den W Schutzzaunen sur decken-Hnoch Die Arbeiten Mn Nennt in zwei 1 werben. . 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Die Arbeiten sollen wie vorstehend getrennt in zwei Loosen I. und II. vergeben werden. ~ , Zeichnungen, Bedingungen und Sub- missionssormulare liegen zur Einsicht offen auf unserem Betriebs- und Bautechnrschen BLreau Hierselbst und bei dem Effenbahn- ÄLUM-ister Fraucke zu Friedberg, von welch Letzterem auch Zeichnungen zum Preise von 75 $ pro Blatt, sowie die. Bedingungen zum Preise von 1,50 M pro Loos bezogen werden können. Offerten sind an uns bis zum Sonnabend den 23. August d. IS., Vormittags 10 Uhr emzureichen. Cassel, den 7. August 1879. Königliche Dtrectton (5318 der Main - Weser - Bahn. Vberhcsßslhe Eisenbahnen. Mit dem 1. October d- Jrs- gelangen anderweilc, theils erhöhte, theils ermäßigte Personen- u Gepäcktaxen für den Verkehr -er Stationen Dresden - Neustadt, mit Gießen und Ems via Fulda in Kraft. Näheres ist bei den betreffenden Billet- erpeditionen zu erfahren. Gießen, den 8. August 1879. Großherzogliche Direktion- Airvater. (5349 hnTn.lf aber ioa er ein Feuerzeug aus bet Tasche und versuchte die FenstervorhSnge an- Entsetzt warf H., dessen Frau ohmächtig geworden war, sich auf den Wahnsinnigen, das Feuerzeug und warf es zum Fenster hinaus. Jetzt zog der Wahnsinnige ein Meffer hervor und bedrohte unter gellendem Lachen seinen Mitpassagier, indem er versuchte, ihn L.. . merkwürdiger Weise aber immer nur gleichsam scherzend mit der Klinge nach H s. - L'p-n chlua Während der Letztere alle Geistesgegenwart zusammennehmen mußte, um sich ® ZJn iif der Kranke plötzlich das Meffer durch's Fenster, nahm einen Anlauf und wollte selbst dem Meffer nachspringen. Er spang aber mit solcher Heftigkeit gegen daS Obertheil des Änüers daß er mit blutender Stirn zu Boden stürzte und in convulsivischen Zuckungen eaen Einige Minuten später hielt der Zug und es erfolgte die Ueberfuhrung des Unglücklichen i die Obhut des Bahnarztes. Es war bereits eine Depesche eingelaufen, daß aus einer ^anstatt im Innern des Landes ein Patient entsprungen, der tobsüchtig sei und zu den 3fTSftcn Waffen der Anstalt gehöre. Der Bedauernswerthc, ein junger Kaufmann, der i„ ‘ on" co St £t »Uc Mott unter Bedeckung in die Anstalt »u-ückg-U.f.rt, _ Ein k-mpslustiger Psnrrer ist der Seelsorger der Stadt Plan in Mecklenburg der dortige Pastor i>rimumu° Bkk-nff-dt, -in 7z,ähriger Greis. Derfelbe veröffentlicht nachstehende Lera in der „Zeitung der Stadt Plau"t „Ich warne hiermit Jedermann, Hau«, Stall-, Luk und Garten der ersten Psarre des Nacht« unberechtigt zu betreten, er mochte gan, unv-r- muthet sehr, sehr übel begrüßt werden (ich war als Student F-chtm-tster in der Burschenschaft b n »u I-der Zeit für Jedermann ,u sprechen. Der Zugang zu mir geschieht aber durch Laüsthür, und wenn wahrend der Nacht diese ollte verschloffen sein, so klopfe man laut diese oder an die Fensterladen. Plau. Ed. Birkenstedt, Pastor. ^ Odessa. In einer Einzelzelle des örtlichen Gefängnisses saß der politische Arrestant Lsomow. Schon gleich bei seiner Einbringung war er überaus lebhaft und unruhig gewesen, Wesierw. Braunkohlen von vorzüglicher Güte liefert in Par- thien von 30 Centner und mehr, den Centner zu 72 H frei an's Haus. 5321) Fr. Heesmann. Wem und Bierflaschen la. Kernseife, per Pfd. 40 H, bet J/4 Ctr. 38 per Pfd., sowie alle übrigen Sorten zu billigsten Preisen, Toiletteseifen zu Fabrikpreisen, Fettlauge, reine Soda, feinstes Waschblau, ff. Aeis-, Maisund Waizenstärke, Stärkeglanz, empfiehlt 5325)_______R. G-öbel- 5332) Eine sehr einträgliche Schiefergrube in der Prov. Nassau billig, mit geringer Anzahlung, zu verkaufen. Näheres bei PH. Maurer, Löwengasse 118. Hof-Apotheker Boxbergers ußj | Hühneraugen - Pflaster, || M fertig g.stiichen beseitigt sicher 81 M Schmerz und Hühnerauge, per Q g ■ Etui 50 — -Depot in Gießen ■■ D in der Hirsch -Apotheke. 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Haarleidende, die nirgends Hülfe fanden,spenden derselben zu Tausenden ihren Dank. Gebirgs- M Kräuter-Haarbalsam, (4570 h Fl. 2Vr M, stillet sofort das Ausfallen der Haare und befördert den Haarwuchs überraschend sicher Ueaetab. Haarbalsam (mit Btsmuth) ä Fl. 2 M, einzig unübertreffliches Mittel, jedem grauen Haar in 4—5 Tagen seine frühere Farbe wieder zu verschaffen. Kilienmilch (cosmet. Schönheitsmittel), ä Fl. li/r M, entfernt Sommersprossen, Mitesser,Flechten rc. und das Gesicht entstellende Barthaare der Damen. Borräthig in Gießen bei Gustav Gerhardt, Friseur. Salzbrunn, den 23. Juni 1879. Bitte senden Sie mir gefälligst umgehend noch 2 Flaschen Ihres so vorrüglich wir- kenvrn Kräuter Haar'BalsamS. ____________________Schwanke. Mehl in drei Sorten, Neue grüne Kerne, Panirmehl, alle Sorten Suppensachen u. Hülsenfrüchte, Eier, Bandnudeln, Maea- Entree 40 M (5345 1 per Pfund Mk. S 5294) Der Bibliothekar: Dr. W. Oncken. Aug. Föschel 5266) Ein gewandter Junge als Kell- gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. ner gesucht. ist ein 'tehend, | Verantwortliche Redactton. A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Univ^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 3 L 80 1.70 1.60 1.40 1 40 »-ch und andere groß« können, dieVmheue ichrn, vielleicht ein k ?enl9 mehr Getreide W ichleden sein i Ausgaben für den »ohne erreicht. Wie aber, we ®ann das Getreide Snet »on unfern Wncent wird den ^öthigen und w(- "‘ Wem äuigaj J'len, WollH 2ex. Lebend U!“nbt'tae Gesellschaftsverein. -Die verehrlichen Mitglieder, welche Bücher aus -er (Nefellschaftsbibliothek entlieben haben, werden gebeten, dieselben bis zum Donnerstag den 94. August zurückzuliefern. —- Bls zur Vollendung der Revision, welche zum Behuf der Fertigstellung eines vollständigen Katalogs vorqe- nommen wird, bleibt die Bibliothek geschloffen. Gießen, den 9. August 1879. □ Sophie Mannhardt »®nt 10 i,«w. unter be„ Mu 601 neueh8 S’1"1 3««5eit ? d°« "Milin >".0 zL"- $B« ®el(6e spende *'« 10’8 hÄ01 ®l Ihres »|a ^^ckne Erw rf 3» ®etf fr »tt"' *f> sü-',7 _ 3157) Schloßgasse A. 258 ist .... Familtenlogis, aus 4 Zimmern bestehend, zu vermiethen und sogleich beziehbar. ,2737) Ein möblirtes ZimmerHer^ miethen im frankfurter Hof. o263) Der zur Zeit von mir bewohnte erste Stock meines Hauses, Neue Baue 85, ist zum Herbst zu vermiethen. :__Tb Wode. 3024) Eine Wohnung von 4 Zimmern und Zubehör in meinem Nebenhaus an eine stille Familie sofort zu vermiethen. __Dr. Ploch. 4640) Ein einfach möblirtes Zimmer pr. sofort zu vermiethen. _________Wilh. Böger, Seltersweg. 5041) Eine Familienwohnung von drei Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. H. Schaffstädt,JReichensand. 5317) Ein Pferdeknecht mit guten Zeugnissen gesucht bei Fr. Textor, __a. d. Hardt bei Gießen. i Gewonnen- Nr. 86 Lappenteppich u. Schlummerrolle. 5333) Ein Theil eines golbenen Pince-nez ist im Philisophenwald verloren worden. Der Finder wird gebeten dasselbe gegen Belohnung in der Expcd- d. Bl. abzugeben. Sämmtliche Sorten in Vi> Va und ’/4 Pfund Packeten verpackt und versiegelt, sowie mit Nummern und Preisen versehen. Diese Kaffee s sind nach einer besonderen Methode gebrannt, wodurch die aromatischen Bestandteile derselben nicht verfluchten sondern zurück gehalten werden und dadurch an Kraft und Feinheit nichts verlieren. Berücksichtigt man, dass Kaffee durch die Röstung circa 20 Procent semes Gewichtes verliert, so sind meine gebrannten Kaffee’s im Verhältniss billiger als rohe und daher letzteren stets vorzuziehen. (5151 5329) Ein Kindermädchen gesucht von __Frau Chr. Wallenfels. 5341) Ein Hausbursche von 15—17 Zähren auf sofort gesucht von Fr. W. Hartmann, Neustadt. 5311) Für -aS Comptoir einer hiesigen Cigarrenfabrik wird ein Lehrling gesucht. . Haupt - Bedingniffe gute Schulbildung und hübsche Handschrift. Selbstgeschriebene Offerten sub 5311 befördert die Erp. d. BlttS._____ ^.5*88) Bis zum 1. Oktober wird ein Mädchen, welches kochen kann, für die Küche gesucht tm Darmstädter HauS, eine Stiege hoch. Mermielyungen. ^b23) Ein Haus, beft. aus 7 Zimmern, verichließb. Boden u. s. w. nebst Garten, sofort zu vermiethen. Näheres bei Dr. Königer, Grünbergerstr. B. 151,5, 5322) Möblirte Zimmer (auch feine). _____________________ Wein saal. . 5338) Ein Logis mit Werkstätte und em kleineres Familienlogis zu vermiethen. Zu erfragen__Lit. D. 176. 5343) Ein kleines Logis zu vermiethen. ________Fr. Blumöhr, Schießgärten. 5342) Zwei ineinandergehende, möblirte Zimmer (Parterre) sind am Bahnhof zu vermiethen und sogleich beziehbar. Wo? sagt die Exped. d. Bl.___________________ 5336) Mansardenlogis zu vermiethen. __________6». Herbert, Nahrungsberg. 5335) Im Hause des Herrn Gg. W. Wetdiff (Marktplatz) ist ein schön möblirtes Zimmer, nach der Straße, per 1. Oct. an einen anständigen Herrn zu vermiethen. Nah, bei Gg Unverzagt, Kaplansgasse. 5324) Der 3. Stock meines Hauses, bestehend aus 6 Piecen, Küche rc., nebst Gartenantheil, per 1. Oct. zu vermiethen. __Buchhändler Roth, Marburgerstraße. 5334) Ein kleines Logis, mit allem Zubehör, per 1. September zu vermiethen. _______Gff Unverzagt, Kaplansgasse. 5330) Der zweite Stock: 3 Zimmer, Küche, Speisekammer rc., ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. Riegelpfad Nr, 11. 5348) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _____Tiefenweg C. 144. 3378) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- lniethen._____________Neuenweg 134. 4668) Wegen Versetzung des Herrn Hofgerichtssecretair Scharmann ist der obere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, Küche mit Wasserleitung rc., pr. 1. Oktober anderweitig zu vermiethen. _____________ Emil Fischbach. 5057) Ein möblirtes Zimmer vermiethet Eugen Kauffmann, Alicenstraße. ~4865) Ein Logis zu vermiethen I. Mannberger, Neuenweg. 5250) Ein möblirtes Zimmer zu vH miethen bei Mechanikus Jung, Neuen weg. 5219) Ein Zimmer, mit 'oder ohne Möbel, ist zu vermiethen. __________Neuenweg 117. 5287) Ein Familienlogis zu vermiethen per 1. December ober früher im Hinter- hause des_____Darmstädter Hauses. 5144) Zimmer mit Bett zu vermiethen. ____________ Schloßgasse B. Nr. 5. 5158) Die Mansarde meines Hauses, 4 Zimmer, Küche und Zubehör, pr. 15. Oktober zu vermiethen. Fabrikant Jughardt, __________________Kanzleiberg B. 72. 5243) Ein schönes Zimmer nach der Straße, unmöblirt, auf sogleich zu vermiethen bei Ww. C l a r, Wallthorstr. 135. 91 mmen w. stets a. all. Gegend, nachgew. £ cA Treusch, Franks. a./M., Fahrg. 66. 5313) Ein Kellnerjunge wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Emil Lotz, Kirchenplatz. _________________________ Anfang 6 llhr. - Die ■Brennerei von Gg. Wilh. Weidig, Marktplatz Ur. 8, empfiehlt jederzeit frisch gebrannten RaflTee in vorzüglichen Qualitäten wie folgt: 4672) Eine schöne Mansardenwohnung mit allem Zubehör per 8. Oktober zu ver- miethen.______________Alicenstraße E. 97. 4670) Der zweite Stock meines Vorder- hauses ist per 1. Oktober anderweit zu ver- miethen H. Keck, Neuenwegs. 177. 4554) Mein Nebenhaus, mittleres Familienlogis, bestehend aus 5 Zimmern allem Zugehör und Gartenantheil, per 1. Octbr. zu vermiethen. Helfrich, vorm. Wagner, _________________Marburgerstraße.______ 4412) Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sofort beziehbar. _________S. Katzenftein, Seltersberg. 4324) In meinem Hause, Wilhelm- straße, sind in dem Parterrestock 4 Zimmer mit Küche und allem Zubehör, auf Wunsch auch eine Mansarde, zum 1. 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