Darren "ig. | (704 9' JO Pf« n Kistchen ent- ™e’ «npfiejlt F»’ne, ,d>- mtebto® äfft. Ubr, 0575 Kirchliches, des. bvarze ehreck- oder L 14, 18, 'chnitt und is -JL 14. 8, 9, il, in großer JL 30. 9, ü, 12, 2,50 an. einzelne vavden- Mt, lussaale Ls 8 Uhr t Lag- bir N an, W«r- tf«* iUlpendu ■ i."xSL> 1*%«» 'S2'1 1 jll^' Str. 62. Freitag, den 14. März 1879. Hietzener HtuMger Aykize- und Amtsblatt für Len Kreis Gieße«. Redaetio«Sbm»eatt r «xpe-ittsnSburea« r | Schulstraße B. 18. Erscheint ILglich mit Ausnahme des MontagS. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Einladung )um Abonnement auf den Gießener Anzeiger. Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, Lncl. der Beilage „Gießener Familienblätter", welche Dreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei ins Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; in der Expedition abgeholt 2 Mark; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei ver Post abonniren können, beträgt derselbe 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im II. Quartal 1879 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, um vollzählige Exemplare liefern zu können. ' Die Expedition. Amtlicher Hßeit. Bekanntmachung. Nachstehendes Polizei-Reglement bringen wir zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 12. März 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Bookman n. Polizei Reglement, den Betrieb der Bahnstrecke »liaa*-Wetzlar betreffend. Mit Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern wird hiermit für die im Großherzogthum gelegene Strecke der Eisenbahn Lollar-Wetzlar verordnet, wie folgt: Jnsolange die Bahnstrecke Lollar-Wetzlar als Eisenbahn untergeordneter Bedeutung betrieben wird, haben die einschlägigen, das Publikum betreffenden Bestimmungen in Absatz IV des Bahnpolizei - Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands vom 4. Januar 1875 (Regierungs-Blatt S. 111) mit der Maßgabe Anwendung zu finden, daß an Stelle des §.54 Absatz 1 am Ende die Bestimmung des §. 44 der Bahnordnung für die deutschen Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung vom 12. Juni 1878 (s. Centralblatt für das deutsche Reich von 1878, S. 341) tritt, welche lautet: „Sobald flch ein Zug nähert, müssen Fuhrwerke, Reiter, Fußgänger, Treiber von Vieh und Lastthieren bei den an den Wegübergängen aufgestellten Warnungstafeln halten, resp. die Bahn räumen". Gießen, am 12. März 1879. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Bookman n. Aokitisch Zur Frage der Auslösung des Reichstages. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der gegenwärtige Reichstag dem Schicksale der Auflösung nicht entgehen. Wir meinen nicht, daß diese Maßregel schon in allernächster Zeit ergriffen werden wird, aber ohne Zweifel wird der Reichskanzler, sobald er findet, daß die Annahme seiner Finanz- und ZoVprojecte besonderen Schwierigkeiten begegnet, die Hetmsendung des Reichstages und die Anordnung von Neuwahlen veranlaffen. Zunächst lasten sich allerdings nur Vermuthungen aufstellen, in welcher Art der Reichstag die Zoll- unb Steuervorlagen der Retchsregierung aufnehmen wird; wenn indeß nicht olle Anzeichen trügen, werden die einzelnen Positionen höchstens eine schwache Mehrheit erhalten, während das Schicksal der Vorlagen im Ganzen noch völlig im Dunkeln liegt. Bei solchem Stand der Dinge wird der Reichskanzler keine besonderen Anstrengungen machen, um Gesetzentwürfe von solcher Tragweite im besten Falle mit knapper Mehrheit bewilligt zu erhalten, sondern er wird vorziehen, durch Berufung an das Volk neue Anhänger seiner Ideen in das Parlament zu bringen und sich ihre Durchführung auf diese Weise zu erleichtern. In dieser Berechnung dürfte er schwerlich eine Täuschung erleben, da die Strömung seinen Plänen günstig ist. Von manchen Seiten ist die Ansicht aufgestellt worden, daß die Vorlagen der Regierung bei kluger Taktik schon im gegenwärtigen Reichstage sicher An- nahme finden würden. Bekanntlich seien die National-Liberalen bereit, hohe Ftnanzzölle zu bewilligen, um das Reich auf eigene Füße zu stellen. Andererseits legten die Mitglieder des Centrums hohes Gewicht aus die Einführung von Schutzzöllen. Durch wechselnde Parteigruppirungen ließe fich nun den Finanzzöllen durch die Conserativen in Verbindung mit den National-Liberalen, rind den Schutzzöllen durch eine Coalition der Conservattven mit den Ultra- montanen eine ansehnliche Mehrheit verschaffen. Der Gedanke ist sehr schlau, aber mit der Blindheit, welche er voraussetzt, werden die Fraktionen doch »licht in die Falle gehen. Wir bezweifeln, daß die Mehrheit der National- Liberalen Finanzzölle bewilligen werden, ehe ihnen Garantien gegeben sind, Laß die Retchsregierung aus ihre Schutzzollpolitik verzichtet. Andererseits werden die Ultramontanen schwerlich ergiebige Ftnanzzölle bewilligen, ehe ihnen er Hh ei t. befnmmte Zusicherung in Bezug aus energische Vertretung der Schutzzoll- Ideen gegeben sind. Gerade weil also die Reichsregterung Beides zugleich erstrebt, Finanzzölle und Schutzzölle, läuft sie Gefahr, wenigstens von diesem Reichstag, weder die einen noch dle andern bewilligt zu erhalten. Die jüngsten Aeußerungen des Fürsten Bismarck im Reichstag, welche auf einen Unterschieb der Stimmung im Lande und im Parlamente Hinspielen, sowie die Energie der Regierung in Verfolgung ihrer Aufgaben betonen, lassen schon entnehmen, daß Auflösungs-Gedanken nicht so fern liegen. Deutlicher ist der Reichskanzler neuerdings geworden, indem er der Chemnitzer Deputation gegenüber sich in sehr entschiedener Weise über die Eventualität aussprach, daß der gegenwärtige Reichstag die Durchführung seiner Wtrthschaftspolttik ihm unmöglich mache. Warum die Auflösung übrigens nicht sofort vollzogen wird, begreift sich leicht. Wenn der Reichstag erst den Beweis geliefert hat, daß er den Plänen des Reichskanzlers in der That widerstrebt, dann bietet sich den Regierungs-Anhängern reicheres Agitationsmaterial und steigen ihre Wahlaussichten. In dieser Wahrscheinlichkeit oder Unvermeidlichkeit der Auflösung deS Reichstages liegt für die freisinnigen Kreise eine ernste Mahnung, sofort die nothwendtgen Vorbereitungen zu tristen. Es handelt sich darum, die vorhandenen Organisationen neu zu beleben, die fehlenden schleunigst in's Leben zu rufen. Bereit sein, das ist Alles! Deutschland. Darmstadt, 11. März. Die heute zusammengetretene erste Kammer beschäftigte sich mit der Berathung des Hauptvoranschlags der Ausgaben, die nach Lage der Sache sehr wenig Interesse bot, da fast überall Beitritt zu den Beschlüssen zweiter Kammer beantragt war. Der jenseitige Beschluß, die Steuerfreiheit der Pfarr- und Schulgüter aufzuheben, wurde ohne Debatte einstimmig abgelehnt, dagegen der Beschluß wegen Sistirung der Pensionszahlung an Geh. Finanzrath Sederer, trotz dessen Ablebens, aufrechterhalten, da zwei Monatsraten bereits eingehalten sind und nun die Frage wegen Auszahlung des Sterbequartals herantritt. — Die Beschränkung, daß der Gehalt des zweiten Polizei-Commiffärs dahier nur für den gegenwärtigen Inhaber der Stelle bewilligt sein soll, wurde gestrichen, ebenso diejenige, daß die Subvention der eoangel. Klrche von 1880 ab von der Kenntn-ßaahme des von der Lanves- synode aufzustellenden Budgets abhängig gemacht werden solle, da hierdurch die Selbstständigkeit der Kirche wieder llluforlsch gemacht werde. Nach kurzer Debatte genehmigte man hierauf mit 16 gegen 5 Stimmen den für die kach. Kirche geforderten Staatsbeitrag ohne die von der anderen Kammer hier beliebten Beschränkungen, vermied es aber, auf die Pctncipienfrage etnzugehen. (N. H- V.) Darmstadt, 12. Februar. Bekanntlich müssen die Reinerträantsse der Main-Neckar- und Matn-Weser>Bahn gesetzlich zur Tilgung der alten Eckenbahn- schuld verwendet werden. Dieselbe beträgt dermalen noch 11 Mill. Mk. nnd war deßhalb schon aus dem vorigen Landtag in der ersten Kammer die Frage angeregt worden, ob es nicht rationell sei, die in Rede stehenden Schuldcktel in neue zu converttren, welche die erwähnte Verpflichtung nicht enthalte, und somit die Möglichkeit zu schaffen, einen Theil der Betrtebsüberschüffe zu den laufenden Staatsausgaben zu verwenden. Dieselbe Frage hat unlängst auch den Finanzausschuß zweiter Kammer beschäftigt, der tudeß davon ausgtng, daß die bei der Convertirung zu gewährende Prämie den erwartenden Vorthetl zu sehr herabmtndern würde und es deßhalb unterließ, in fraglicher Richtung Anträge zu stellen. Darmstadt, 12. März. In ihrer heutigen (6.) Sitzung führte die erste Kammer der Stände die Berathungen über den Etat zu Ende und nahm die Gesetzentwürfe, betreffend die Verlegung des Etatsjahres für den Staatshaushalt, die Organisation der Verwaltung der Staatsschuld, die Ausführung der deutschen Strafprozeßordnung, die Uebertragung von Grundeigentum und die Fortführung der Grundbücher in Rheinhessen, das Verfahren in Sachen der nichtstreitigen Gerichtsbarkeit, Maßregeln gegen den Coloradokäfer an. — Sodann wurde die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, die Bewilligung eines Beitrags aus Staatsmitteln zu den Kosten der Errichtung eines Landeskriegerdenkmals zu Darmstadt angenommen. Das Haus vertagte sich sodann und wird die nächste Sitzung voraussichtlich am 25. l. M. stattfinden. — In der heutigen 20. Sitzung genehmigte die zweite Kammer den Antrag, die Summe von 167,493 M. als Beträge der früher zum Elsenbahngeländeerwerb beitragspflichtig behandelten Gemeinden auf die Staatskasse zu übernehmen. Der geforderten dekretsmäßigen Besoldungserhöhung der Bediensteten der Main-Neckarbahn wurde die Zustimmung ertheilt. Die für Kulturtechniker geforderte Summe betrug 14,000 M., die Kammer genehmigte indessen definitiv nur 3300 M. als Gehalt eines provisorisch anzustellenden Kultur-Ingenieurs und 3000 M. für Bureaubedürfnisse rc. Die provisorische Errichtung einer Gestütsstation für den Kreis Erbach fand die Zustimmung der Kammer. Die für die Rheincorrektion von Mainz bis Bingen, den Neubau einer Schleuse am Rosengarten, die Herstellung des Chors in der katholischen Kirche zu Seligenstadt und die Erhöhung des Ginsheimer Rheindammes in früheren Finanzperioden bewilligten Kredite wurden in das Rechnungsjahr 1879/82 bez. 1876/78, übertragen. Der Gesetzentwurf die Bildung und Zuständigkeit des obersten Verwaltungsgerichts betr. und der Gesetzentwurf die Ausübung des Erziehungsrechtes in Bezug auf die Religion der Kinder betr. wurden ersterer einstimmig, letzterer gegen sechs Stimmen angenommen. Darmstadt, 11. März. Das Gcoßherzogliche Regierungsblatt (Beil. Nr. 6) enthält: 1. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität zu Gießen im Sommerhalbjahre 1879 gehalten werden und am 24. April ihren Anfang nehmen. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Krc^^rils Offenbach, die für das Jahr 1879 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnifse nach dem Voranschlag der Stadt Os.enbach zu erhebenden Umlagen betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Bingen, die Umlagen der israelitischen Gemeinde zu Jugenherm, im Kreise Bingen, für 1879/80 betreffend. 4. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädtgst geruht: am 4. Febr. den Bauaccesststen Karl Posetnec aus Grünberg zum Bahnmeister bei der Main-Neckar-Eisenbahn zu ernennen; an dems. Tage dem evang. Pfarramts-Candidaten Christoph Olff ans Schwanheim die evang. Pfarrstelle zu Wendelsheim zu übertragen. 5. Ruhestandsversetzungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 4. Febr. den Bahnmeister der Bahnmeisterei Heppenheim Georg Dell auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand zu versetzen. Am 18. Febr. wurde der Schullehrer Peter \ud 'n der Gemeinde- schule zu Schotten, am 19. Febc. wurde der Sck Zehrer Joseph Göbel an der Gemetndeschule zu Dienheim auf Nachsuchen tn den Ruhestand versetzt. 6. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind, eine Lehrerst.lle an der Gemetndeschule zu Lorsch mit einem jährlichen Durchschnittsgeh'ckt von 1300 eine Lehrerstelle an der Gemeindeschute zu Dietzenbach mit einem jährl. Gehalt von 1200 «X; eine Lehrerstelle an der Gem-mdes^zu Viernheim mit einem jährl. Gehalt von 1100 JC. 7. Sterbefälle. Gestorben sind: am 16. J^. de> Schullehrer Philipp König zu Uellershausen: am 29. Jan. der LäliVrich, t i. P. Louis Schäfer zu Darmstadt; am 16. Februar der Schullehr r'.anz Kurz zu Unter- Schönmattenwag. Berlin, 9. März. Die Zolltarts-Eommissio. ;it, wie die „Nation.- Liberale Eorresp." hört, gestern einen Zoll auf Hol-, im Betrage von 10 pro Centner, beschlofi- Vor einiger Zeit hieß , daß die Referenten et^en Zoll von 5 H beam agt hätten. Die Commission würde also diesen Satz auf das Doppelte überschritten haben. Zur Ken 'Zeichnung der Bedeutung des Beschlufles sei bemerkt, daß Holz bereits vor 1865 zollfrei einging. — Ueber die in der zwecken Hälfte der Session, nach Ostern, zu erwartende Tätigkeit des Reichstages schreibt die „Berl. Aut- Corresp.": „Dieselbe hängt von den Entschließungen der Regierung ab, ob sie nämlich die von ihr beabsichtigten Finanzvorlagen für sich allein einbrtngt, oder aber ob diese'oen in Verbindung gebracht werden sollen mit der allgemeinen Revision des Zolltarifs. Das Letztere werde bedeuten, daß die Regierung keine so groß. Dringlichkeit für die Finanzreform anerkennt, um ihre schnellste Erledigung herbeiführen zu sollen. Denn kommt eine Vorlage wegen allgemeiner Revision des Zolltarifs an den Reichstag, so versteht es sich von selber, daß der Reichstag sich sehr eingehend damit beschäftigen und daß eine Vorberathung der Vorlage in einer Commission wird vor sich gehen müssen. So lange die Regierung über den hervorgehobenen Punkt sich nicht entscheidet, kann man deshalb auch nicht wiffen, wie die weiteren Geschäfte des Reichstags sich abwickeln werden." Berlin, 11. März. Die „Nordd. Allgem. Ztg." veröffentlicht ein Dankschreiben des General-Feldmarschalls Grafen Moltke für die vielen anläßlich seines Dienstjubiläums ihm zugegangenen Beweise herzlicher Theilnahme und Wohlwollens. — Die „Nordd. Allgem. Ztg." erklärt die Meldung mehrerer Zeitungen, daß bezüglich der angeregten Wiedereinführung der Erbpacht eine ablehnende Entscheidung der Staatsregterung zu erwarten fei, für unrichtig und bemerkt, die bezüglichen Vorarbeiten seien noch lange nicht abgeschloffen. Die Entscheidung werde vermulhUch zustimmend ausfallen; ebenso sei alle Aussicht vorhanden, daß das Gesetz über Waldthetlungen dem nächsten Landtage werde vorgelgt werden. Die Wahlprüfungs-Commtssion des Reichstags beschloß einstimmig, die Wahl Hammacher's für Lauenburg zu beanstanden. Gegencandidat Hammrcher's war Gras Herbert Bismarck. — Schutzzöllnerische Mitglieder des Reichstags hatten heute unter dem Vorsitz von Löwe-Calbe eine Besprechung und be- schloffen, gegen die in der Besprechung der Fortschrittspartei beabsichtigte In- terpellation über Getreidezölle zu stimmen. Nußland. Petersburg, 11. März. General Graf Loris - Melikoff telegraphirt aus Astrachan von gestern: Es sind keine Kranken mehr vorhanden. Eine besondere Commission unter Betbülfe des Profeffors Tschudnowsky bestchtigte die Fischerdörfer von Zariztn bis Dubowka und fand dieselben in einem befriedigenden Zustande. Ueber die übrigen Ortschaften halte ich mein Urtheil bis nach der durch zwei besondere Commissionen erfolgten Besichtigung, welche in der laufenden Woche beginnt, noch zurück. Im Dorfe Prtschib wurden vir-r insicirte Häuser mit sämmtltchen Nebengebäuden verbrannt. Heute beginnt die Verbrennung des fünften und letzten Hauses. Der französische Delegtrte wohnte der Verbrennung bei. Numänien. Bukarest, 11. März. Das Amtsblatt veröffentlicht ein Decret, welches Sulina zum Freihafen erklärt. Gemäß des Decretes genießen Zollbefreiung alle zu Waffer aus dem Auslande in Sulina eingeführten Maaren und Gegenstände. Nack Rumänien bestimmte Maaren sind beim Austritte auS Sulma zu verzollen. Das Decret tritt am 13. März in Kraft. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrefpon-errz-Bureau. Berlin, 12. März. Der „Retchsanzetger" meldet: Im Befinden Sr. Majestät des Kaisers ist eine den Umständen entsprechende Befferung eingetreten. Die Contusionserscheinungen an der rechten Hüfte und Brustsette zeigen allmälige Abnahme. Der Kaiser empfing heute Nachmittag den Fürsten Bismarck zum Vortrag. Wien, 12. März. Meldungen der „Polit. Corr." Aus Petersburg. Das Petersburger Cabinet beschränkte sich tn seiner jüngsten Circulardepesche daraus, die noch unerledigten Angelegenheiten zu signalisiren, welche zu neuen localen Conflagrationen führen könnten. In der Depesche sei ebensowenig von Bulgarien wie von einer Conferenz die Rede, überhaupt keinerlei Lösungsmodus noch irgend eine Verständtgungsform vorgeschlagen. Es sei kaum zweifelhaft, daß das Petersburger Cabinet mit der letzten Circulardepesche dtrecte Verhandlungen von Cabinet zu Cabinet tn's Auge faßte. — AuS Konstantinopel. Die Pforte entschloß sich zu neuen Instructionen an ihre Vertreter tn Prevesa, welche weitere Terrttorialconcesstonen an Griechenland in sich schlief dürsten. Das russische Hauptquartier wird nicht nach Varna, sondern nach Slivno verlegt. Totleben wird am 14. ds. in Varna etntreffen und sich am 22. nach Odeffa begeben. — Telegramme aus Szegedin melden: Die Fluth ergießt sich fürchterlich brausend von zwei Setten in die Stadt. Zwei Dritthetle derselben stehen unter Waffer. Die Häuser stürzen der Reihe nach ein. Das Entsetzen ist unbeschreiblich. Die Bevölkerung flüchtet gegen NeU'Szegedtn oder die höher gelegenen Stadtthetle. Außer der Synagoge soll auch das Waisenhaus ein- gestürzt sein und alle Jnsaffen begraben haben. Zwei Fabrikgebäude brennen, ^ie Citadelle, das Postamt, das Telegraphenamt stehen unter Waffer. Szege- .i ist vernichtet. Die hauptstädtische Vertretung traf Vorkehrungen zur Entsendung von Rettungsmikteln und Rettungsmannschaften nach Szegedin. Zwei Rettungstrain sind bereits abgegangen. In den Kasernen und in anderen Gruden der Hauptstadt werden Unterkünfte für die Flüchtenden hergertchtet. Pesth, 12. März. Ministerpräsident Tisza bestätigte im Unterhause die in Szegedin etngetretene Katastrophe. Nähere Details seien noch nicht bekannt. Dem Regierungs-Commtffär tn Szegedin wurden sofort für Verpflegung rc. 40,000 fl. angewiesen. Der Minister hofft, es seien keine Verluste von Menschenleben zu beklagen, nachdem für Rettungsmittel seit Wochen vorgesorgt wäre. — Im Unterhause verlautete, die Synagoge in Szegedin sei eingestürzt und habe viele Menschen, die sich in dieselbe geflüchtet, begraben. Petersburg, 12. März. Ein Telegramm des Profeffors Eichwald aus Wetltanka vom 8. d. meldet: Im Laufe des Decembers starben tn Prtschib 16 Personen an der Seuche; diese war aus Wetltanka in zwei Häuser etnze- schleppt, deren Bewohner (tn dem einen 8, im andern 4) sämmtlich starben. Von diesen Personen wurden die mit Fortschaffung der Leichen beschäftigten, in einem dritten Hause wohnenden 4 Arbeiter angesteckt. In zwei Fällen dauerte die Krankheit 6 Tage. Seit December ist in Prischtb keine Erkrankung weiter vorgekommen; die Absperrung des Ortes ist bereits am 20. Febr. aufgehoben. Berlin, 12. März. Die „Prov.-Corresp." schließt einen längeren Artikel über die Ablehnung der Vorlage, betr. die Strafgewalt des Reichstags, mit dem Satze: Nun denn, der Reichstag hat die ihm von der Regierung dargebotene Hand zur Beseitigung eines schweren Mißstandes, zur folgerichtigen Ergänzung der im Socialistengesetz getroffenen Bestimmungen zurückgewiesen. Es wird zunächst abzuwarten sein, ob er aus eigener Machtvollkommenheit und auf dem Boden der Geschäftsordnung etwas schaffen kann, was dem berechtigten Wunsche der Bevölkerung entspricht, Ruhe vor socialisttschen Agitationen und Schutz gegen den Mißbrauch der parlamentarischen Privilegien zu gewinnen. Konstantinopel, 12. Februar. Die britische Flotte geht heute nach der Besika • Bai ab. Der antihaffunistische armenische Patriarch Kupelian hat seine Würde niedergelegt und begibt sich nach Rom, um die Verzeihung deS Papstes zu erbitten. Szegedin, 12. März, 6»lkder aufgel griracht a>tt| Reffet,ante Offert. Sonnabend lel Ona Bau n ®<«6en tir «nnerod b ^oßh. Bi E Ä1 42? 345 > Sa ,45tbe' Troßh. Ä oen ,5®1? ^rgrr »i Bekanntmachung 3 Uhr Nachmittags 46 Rmtr. Eichen-, Buchen- H II 11 92 345 222 Länge. Langsdorf, den 11. März 1879. . Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. 1591) Köhler. । 248 50 493 6000 6100 5) 6) 7) 8) n ii ii H 11 ii ii Stockholz, Reiser, Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Schreinerarbeiten Anstreicherarbeiten Etßengußarbetten 1! II II und II Mk. ii b. 25 Mille Klinker, c. 54,5 Mille gepreßte Ofenbrandstetne, d. 41 Cbm. hydr. Kalk, e. 175 Cbm. Mauersand. Steinmetzarbeiten incl. Material, \ :t: Im Befinden nbe Befiernna ein- fte und Brufijeile nttaz den Fürfien [ rin Denet, wel- gkvtrßrn gMe, ;rführten Wmen" tim Austritte aus käst. Für Thurmuhrmscher. 1485) Die in der Kirche zu Annerod befindliche Thurmuhr soll wegen Abbruch der Kirche entfernt, reparirt, mit einem Transmisstonswerke für vier Zifferblätter versehen und in den noch rieu zu erbauenden Kirchthurm z. Z. wieder ausgestellt und in guten Gang gebracht werden. Reflectanten auf diese Arbeit wollen Lhre Offerte versiegelt, bis Sonnabend den 22. März d. L, bei dem Bautechniker Ferd. Broel in Gießen einreichen. Annerod, den 8. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Engelhard t Länge, Ktefernstämme von 15—38 Ctm. Durchmeffer, von 5—16 Mtr. Länge, Ftchtenstangen von 5—8 Mtr. erfordert werden können. Offerten mit der Aufschrift: „Submission auf Bauarbeiten" find bis ru dem genannten Termine portofrei und versiegelt einzuretchen. Gießen, den 10. März 1879. i Großherzogliches Garnison-§a?areth. Fürstliches Rentamt. D e m m e. Bekanntmachung. 1547) Für Philipp Rinn II. und Daniel Rinn VII. in Heuchelheim ist mit der en Zustimmung wegen Unfähigkeit selbstständiger Vermögens- Verwaltung Curatel angeordnet und wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß Rechtsgeschäfte für den Ersteren nur durch Ludwig Stein- wüller VII.für Daniel Rinn VII. nur durch Ludwig Weller in Heuchelheim, welche als Curatoren bestellt worden find, rechtswtrksam eingegangen werden können. Forderungen an beide Curanden sind bei Meidung der Nichtberückfich- ttgung bis zum 30. d. M- anzumelden. Gießen, den 7. März 1878. Großh. Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Dr. (Slimer. Rettungsarbeiten dauern ununterbrochen fort. Der Damm wird an mehreren Seiten durchschnitten, um den Ablauf des Wassers zu befördern. Ausschreitungen sind nicht vorgekommen. Uebrigens ist Vorsorge zur Sicherung des Privatvermögeus getroffen. Konstantinopel, 12. März. Admiral Hornby wurde angewiesen, morgen mit dem Geschwader nach der Befika-Bat zurückzusegeln. Pesth, 13. März. Der Finanzmintster Szapary ist bereits mit 200,000 fl., für Szegedin bestimmt, abgeretst. Eine Depesche aus Szegedin meldet: Gestern sind vier Rettungszüge abgegangen. Szegedin ist größten- theils zusammengefallen und sehr viele Menschen zu Grunde gegangen. „Naplo" zufolge sind 1500 Häuser eingestürzt und mehrere Hundert Menschen umge- kommen. Die Rettungsarbeit wird energisch fortgesetzt. Osstcielle Daten über die Größe des Unglücks fehlen noch. Bekanntmachung. 1595) In unserem Firmen-Register sind folgende Einträge vollzogen worden: Am 25. Februar l. J-: 1) Die Firma Braubach & Kuhl in Heuchelheim ist nach nunmehr beendigter Liquidation erloschen. Unterm Heutigen: 2) Moses Katz Ww. von Lang- Göns hat ihr Handelsgeschäft niedergelegt und ist die Firma Moses Katz Ww. gelöscht worden. 3) Wilhelm Jurbuch Ww. zu Gießen,Inhaberin der Handlung unter der Firma Wm. Aur- tzuch, hat ihrem Sohne Wilhelm Zurbuch Procura er- theilt. Die Procura des Carl Franz dahier ist durch deffen Tod erloschen. Gießen, den 3. März 1879. Großherzogl. Stadtgericht Gießen. I. V. Gr. Str.: Oppermann. Holzversteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Thiergarten bei Hungen. 1478) Montag den 17. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk 145 Stück Eichen, 1 Kirschbaum und 2 Linden von 71,62 Festmeter Gehalt, darunter 25 Eichen von 1—2-/, Festmeter; sodann Dienstag den 18. d. Mts., Morgens 10 Uhr, ebendaselbst 2 grosse Oleander, s hoch, zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Holzderfteigerung. Freitag den 21 März d. I., von Morgens V210 Uhr an, sollen in dem Langsdorfer Gemeinde- rvald, District Stockweter, folgende Holzsortimente versteigert werden: Fichtenstämme von 15—32 Ctm. Durchmeffer, von 9—17 Mtr. öffentlich verkauft werden. Hungen, den 10. März 1879. 2 ^r'Wrt &en in einem bt-. »«mein Utthell Egling, welche dliichib wurden HE beginnt zostfche Deleglrte 1537) Für den Neubau des hiesigen Lazareth-Gebäudes sollen die Ausführungen der nachbenannten Nebenarbeiten und zwar: 1) Erd- und Planirungsarbeiten veranschlagt zu 2) Maurer- und Rohrleitungsarbetten, incl. Rohre zu 3) Lieferung von Maurermaterialien: a. 350 Cbm. Bruchsteine, Länge, 1456 Kiefernstangen von 5—10 Mtr. 6 Sä* «nftimmig, bl, unb b,, tilgte 3„, 9) . _ . 10) Pflasterarbeiten „ „ „ in öffentlicher Submission vergeben werden und Donnerstag den 20. März 18*79, im Bureau des Garntson-Lazareths (Settersweg) anberaumt, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht ausltegen, resp. gegen Erstattung der Copialten Landwirthschaftsschule zu Weilburg a. d. Lahn. Ora. n. d. Regl. v. 10. Aug. 1875 (Einj.-Fr-iw.-Berechtigung). 3 Fachklass-n von Tertia auswärts, 2 Vorschulklassen für nicht genügend Vergebt dete. Besinn des neuen Schuljahres am 11. April. Anmeldungen bis Am 12. April an Director Matzat; Programme (gratis) und weit»- Auskunft durch denselben. . Das Curatormm: gq. v. Wurmb, Regierung«. Präsident zu Wiesbaden. Theater. Freitag den 14. März gelangen im hiesigen Theater zwei Novitäten zur Aufführung r „DeS VaterS ßieb* von C. Alberti, bereits an mehreren Bühnen mit großem Erfolge gegeben, wird von der „Würzburger Presse" wie folgt beurtheilt: Wir können dem Verfasser unserm verdienstvollen Schauspieler und Regisseur Herrn Alberti nur Glück wünschen, zu diesem sinnvollen und „ächt deutschen" Familienbtldchen! Schöne Sprache und spannende Handlung sind seine Vorzüge ! Die Musik eigenartig und schön, ist von dem berühmten Charakterdarsteller Emil Siebert componirt, der die Rolle des Winter überall bet seinen Gastspielen spielt. — Das Publikum nahm die Arbeit mit großem Beifalls auf und zeichnete die Darsteller und den Dichter durch mehrmaligen Hervorruf aus!" — Die zweite Novität ist das reizende Lustspiel von unsrem Landsmann Professor Colmberg: ^Wer ift der Herr Pfarrer", welches auch seinen Weg über alle guten deutschen Bühnen gemacht und überall sehr gefallen hat! — Zum Schluß das „Liederspiel" ,HanS und Hannes — Möge ein recht zahlreiches Publikum sein Interesse an der Vorstellung bethättgen, da jedenfalls ein amüsanter Abend in Aussicht steht! P- Die Alicen Schule hält den 11. und 18. März, deS Morgens von 9-12, des Nachmittags von 2-6 Uhr ihre Ausslelluny in dem Schullocale aus dem Ast er weg. (1588 Gießen, den 13. März 1879. Der Vorstand. gemischtes Scheitholz, „ Prügelholz, Handel und Verkehr. Frankfurt, 12. März. (Marktbericht.) Butter im Großen 1. Qual. 90 H, 2. Qual. 80 H, im Detail 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1. Handkäse das Pfund 50 bis 70 Ganze Erbsen stellten sich per 100 Kilo auf 22—24, geschälte Erbsen 24—28, Speisebohnen 18—24, Linsen 24—34 M Kartoffeln in oder bii W I » iheBSake iw» rffiiüei »! b SjtgM 3’" in anderen i ben Witin, I ftl«1 fit®* - (eit MH«' : es* **» reiti »i £te * W Bratbückinge treffen heute ein. (1593 Exnil Fischbach. H empfiehlt in orsccn s'.s UVIUVirvu (Extra-Fa^ow und -Weiten werden angefertigi) I 1511) J. Fangmann. AeikgeßoLenes. 1581) Ein Haus mit Garten, an einer der Hauptstraßen hier gelegen, ist zu verkaufen. Näheres bei der Expedition ds. Blattes. Monnickendamer RraMckinge sind eingetroffen in der (1578 Delikatessenhandlung von Carl Schwaab. Ia. Thüringer Sauerkraut, ä Pfd. io Pfg. 1587) Fouls Hör mann. 1182) Kleiderschränke, ein- und zwei- thürige,Kommoden in verschiedenen Größen, Waschkommode und Nachttische mit Marmoraufsatz, Sophas, Spiegel, Tisckc und Stühle, Bettstellen (ein- und zweischläfrige) und sonstige Möbel billig. I. Nothenberger, Lindenplatz. Ern Sandstück zu verkaufen. (1580 Seltersweg 10. rgt zu 2437 Mk. 1978 376 1368 u 579 II 537 ft ii 5400 II ist hierzu Termin Um Die Auflösung eines bedeutenden Fabnkgeschasles (1505 in der Neustadt bei (1594 (1464 täglich bei 8 Anfang 7-/2 Uhr. im Urin; Carl. Der Vorstand. s — in Gießen, den 13. März 1879. (1596 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Untv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Bietzen. Im Zlamen der Hinterbliebenen: Friedrich Textor, a. d. Hardt. «edretis« ffxpepiti» 1528) Wegen Versetzung des Herrn Dr. Witt mann ist das von demselbenbewohnte Logis per 1. Juni d. I. auf Wunsch auch früher zu ver- miethen. ä<. Oppenheimer Sohn. Provinz O> Gi 156U) Einen tüchtigen Knecht sucht aus sofort Jnderthal, Großmühle b. Altenbuseck. i -) Nbt ana* 1444) Fast noch ganz neue Reale für Ladeneinrichtungen sind billigst abzugeben bei Mettenheimer & Schultheis. 1512) Heu und Stroh verkauft $. Kttngelhöfer, Hamm. Danksagung. Allen Denen, welche unfern unvergeßlichen Vater, Schwiegervater und Großvater Corl Frey zur letzten Ruhestätte begleiteten, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Kilt la duny Indem ich dem Publikum Guß ns meinen Dank für die vielfachen Beweise von Wohlwollen sage, sehe ich mich in die Nothwendigkeit versetzt, um das Theater auf eine würdige Weise zu Ende zu führen, eine Subscription auf ein halbes Aonneuunt zu eröffnen, Es wird zu diesem Zwecke eine Liste circuliren, und bitte ich dabei gütigst berücksichtigen zu wollen, daß allerdings der Besuch an manchen Abenden ein guter war, aber wieder so viele schwach besuchte, und von nicht abzuwendenden und geradezu „störenden Verhältnissen" beeinflußte Vorstellungen stattfanden, daß nur die nothwendigen Ausgaben an Gagen, Saalmiethe, Beleuchtung, Druckkosten rc. dadurch nothdürftig gedeckt wurden! Es ist dies ein kleines Opfer, welches ich von dem theaterlirbenden Publikum wünsche und hoffe ich feine Fehlbitte zu thun! 1590) Hochachtungsvoll C. Alberti, Director. Rauer'scher flejanflucrein. 1456) Samstag den 13. Mar; 1879: 16. Stiftungsfest mit Tunzunterhaltung fertiger HerrmKleider uno Anlibm-starüeroben ?u brfdjleunigrn, sott bas noch grostk Lager, bestehend aus: completten Herren-Anzügen, Frühjahrs- und Sommer-Feberziehern, Jaquets, Joppen, Hosen, Hosen mit Westen, schwarzen Anzügen, Westen, Hnaben-Anzügen, Confirmanden - Anzügen etc., auf nur Kur?e Zeit im Laden des Herrn Dr. Dornseiff, Schulstrasse 81, unter den Fabrikpreisen verkauft werden, und wird irn Interesse des kauflustigen Pubtikuws auf nachfolgendes Preisverzeichniß aufmerksam gemacht: Complette Herren-Anzüge in Jacquet-, Gehrock- oder Sackfacon, moderne Stoffe, gute Arbeit, von Mk. 14, 18, 20, 22, 25, 28, 30 bis Mk. 45. Frühjahrs- und Sommer-Ueberzieher in großer Auswahl von Mk. 9, 14, 16, 18, 21, 24 bis Mk. 30. Jacquets, ein- oder zweireihig, von Mk. 9, 11, 12, 14, 16 bis Mk. 22. Joppen, mit und ohne grüne Einfassung, von Mk. 5, 6, 7, 8, 10, 11, 13 bis Mk. 20. Einzelne Hosen in Wollestoff, modernem Schnitt und dauerhafter Arbeit, von Mk. 5, 6, 7, 9, 10 bis Mk. 14. Hosen mit eleganten Westen von Mk. 7, 8, 9, 11, 12, 13 bis Mk. 20. Schwarze Anzüge, do. Röcke, einzelne schwarze Hosen und Westen auffallend billig. Knaben Anzüge in allen Größen, schon von Mk. 2.50 an. Knaben Hosen, do. mit Westen, sowie einzelne Knaben Säcke und -Joppen und Confi r- manden Anzüge, sehr preiswürdig. Arbeiter-Hosen in Baumwolle, Halbwolle, Englisch-Leder, die billigste Sorte schon von Mk. 2 an. Wiederverkäuser Rabatt. *m Rur kurze Zeit im Laden des Herrn Dr. Dornseiff, 21 Seit u<*tr<8**e 21 In der Delikatessenhandlung von Carl Schwaab treffen Donnerstag Abend em: Frische Schellfische, „ Hechte, „ Karvfen, ,, Schleien. Solch in der Paru als solche hi nennt eine, man die El den größten gen eine M für Spnorar zu Schulden kommt n die Wo st oder soll mo Glg'chK fä das n wenWens. 5 gar ft in fester Toppen znstiei obachtmig vsi ^geschoben ny Nv find, t "och zu unvol die Weisesten Dissen. Sollte »irthicyastlich handelt, all brn, trotzdem rtre Fülle del stndet sich an berühmte „as rtal gewinnt, wtrthlchaftiich Tiber o, iurg der Ark heutzutage ar iogen sagen, bestimmten ft ortnw ttir i Zn>, wir to Suchrvs, ail »mm $ne Nochrr^ o, Wir Ko1"’ man fid 7>? W 0,11 8 L°°°b°r einet ein i-r 1592) Das seither von Herrn Joseph Beifus bewohnte Logis ist per 1. April anderweit zu vermiethen. Näheres bei Wildhändler Ebel, Marktstr. 1395) Zwei möblirte Zimmer, wovon das eine mit Cabinet, zu vermiethen. Dr. v. Lohr. _/ö0) Eine Wohnung von 4 Zimmern, Küche, nebst Zubehör, sowie der Mansardenstock ganz oder getrennt, auch ein einzelnes Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar bei ___________Adolf Hoß, Schießgärten. 1538) Eine Scheuer mit Stallung zu vermiethen. Wo? sagt d. Exped d. Bl. Vermischte Anzeigen. 1545) Ein bis zwei Schüler, welch« die hiesigen Lehranstalten besuchen, werden in Pension gewünscht. Markt 6. 32. 1584) In einer Restauration ist ein Zimmer an eine Gesellschaft abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 15821 Eine Kaute Dung unentgeldlich abzugeben. Näheres 0. 104.___________ 1527) Fünf Acker undn eine Wiese im Neuenwegerfeld und 1 Karten am Rodtberg (Wallthor) zu verpachten. Näheres zu erfragen bei Georg Weidig, Marktstraße D. 23. tt'" 1585) Ein freundliches Zimmer zu ver- miethen.__Neue Bäue B 83. 1583) In der Nähe der Kaserne ist ein schön möblirtes Zimmer an einen Einjährigen zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Wermietflungen. 435) Der 3. Stock meines Hauses zu vermiethen._____________Dr. Dornfetff. 1471) Ein möblirtes Zimmerau vermiet hen bei Loder Ww , Neuenweg 194. Z Ein Logis von b Zimmern in der Nähe des Main- Weser-Bahnhofs zu vermiethen und per 1. Mai zu beziehen. Näheres b. I. Blitz. 1284) Möblirtes Stübchen zu ver- miethen. Flügelsgasse Lit. A. Nr. 87. 545) Eine Familienwohnung zu Der= miethen bei Ferd. Felfing, Neuenweg. 1500) Ein Laden mit Logis, in welchem seit 3 Jahren ein Kleidergeschäft mit bestem Erfolg betrieben worden ist, ist bis 1. August anderweit zu vermiethen oder das Haus zu verkaufen. Zu erfragen bei Wild- händler Ebel, Marktstraße__ 436) Laden mit Wohnung zu ver- miethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 1554) Ein schöner Stall für 2 Pferde mit Burschenzimmer und Remise ist zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition d. Bltts. August Noll im Stern. Accht chinesische Thees mit Schutzmarke C. H. L. empfiehlt (37 »r. Hempel, Apotheker. NB. Die K,rten sind am Eingang des Saales vorzuzeigen.________ ——™........ 1UMMWWP'! lihimiMHI Theater io (liessen. (Cafe Lett».) Freitag den 14. März (5. Vorstellung im 3. Abonnement.) Zum I. Male! Des Daters Lied oder Ein Weihnachtsabend. Lebensbild mit Gesang in 1 Act von C- Alberti. Musik von E- Siebert. Hierauf: Wer ist der Herr Pfarrer? Lustspiel in 1 Act von A. Calmberg. Zum Schluß: Hans und Hanne. Liederspiel in 1 Act von Bahn. Kasseöffnung 7 Uhr- - Anfang VgS Uhr. 1589) IMe Olrrctlon. □ 14/3 8 «. Bal. I. u. II. «r. Ehr. Loder Ww., Lit. D. 201, Käskuchen u. Radunküchelchen 1510) Verschiedenes Sattel - und Zaumzeug, alles fast neu, von braunem Lederzeug, billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ Bauplätze