Ne. 11. Dienstag, den 14. Januar 1879. (Eichener Wneiger A»BSk- unii Amtslilait für int Kreis Gießen. Redacttonsbirrearr r VxpeditionSbureau r } Gchulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i l. Bekanntmachung. Betreffend: Das Ersatz-Geschäft für 1879. Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr-Ordnung, fordern wir alle im Jahr 1859 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernden Aufenthalt haben, oder in demselben als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirthschaftebeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich aufbalten, hiermit auf, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Stammrolle in der Zeit vom 18. Januar bis zum 1. Februar I. I. bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes, beziehungsweise ihres Aufenthaltsortes, zu melden und dabei, wenn sie an diesem Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein und wenn sie bereits bei einer früheren Musterung concurrirt haben, ihren Loosungs-Schein vorzulegen. Wir machen zugleich darauf aufmerksam, daß Diejenigen, welche die Anmeldung Unterlasten, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. Bezüglich derjenigen Militärpflichtigen, welche zur Zeit abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrtkherrn zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes in ihren Gemeinden noch besonders auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Gießen, am 2. Januar 1879. Großherzoglrches Kreisamt Gießen. _______________________________________________Dr. Boekmann.___________________ Das Großherzogliche Steuer-Commissanat Gießen an die Großberzoglicken Bürgermeistereien des Bezirks. Diejenigen von Ihnen, welche die Tagebuchs-Auszüge und die Verzeichnisse über Zugang an Einkommensteuerpflichtigen bis jetzt nicht eingesendet haben, müssen wir ersuchen dies nunmehr umgehend zu thun. Puffert. politisch Aeulschland. Berlin, 10. Januar. Abgeordnetenhaus. Der Gesetzentwurf, betr. die Dienstverhält- niste der Gerichtsschreiber, wird an die Commission für die Justizausführungsgesetze verwiesen, ebenso der Gesetzentwurf, betr. die Competenzconflicte zwischen Gerichten und Verwaltungs- behörden, Utzterer nach einer längeren Debatte, in welcher Lasker und Windthvrst (öielefdD) den Entwurf eingehend bekämpfen. An dieselbe Commission werden gewiesen: Vie Gesetzentwürfe, betr. die gerichtlichen Verfolgungen wegen Amtshandlungen, und betreffs Abänderung von Bestimmungen ver Dtsciplinargesetze. Der Entwurf ver Schiedsmannsordnung wird in erster Berathung nach kurzer Debatte auf Antrag Löwenstetn's einer Commission von 14 Mitgliedern überwiesen. Hierauf wird die gestern abgebrochene zweite Berathung des Gesetzentwurfes betreffs der richterlichen Mitglieder der Grundsteuer-Entschädigungs-Commission durch Annahme des Entwurfs erledigt, und der Gesetzentwurf wegen Aufnahme einer Anleihe für Verbesserung der märkischen Wasserstraßen der Budget Commission überwiesen. Sodann folgt die Berathung des Etats des Cultusministeriums. Die Einnahmen werden ohne Debatte genehmigt Bet Titel I. des Ausgaben Etats (Ausgaben für den Minister) verbreitet sich Windthvrst (Meppen) in längerer Rede über den Kulturkampf und schließt mit den Worten: der Kasier wünsche, daß dem Volke Vie Religion erhalten werde; die bevorstehenden Debatten würden beweisen, wie das Kaiserwort im Cultusministerium gedeutet werde. Cultusmtntster Falk erwidert: Auf den zuletzt gehörten Vorwurf war ich gefaßt und behalte mir vor, demselben im Laufe der Debatte ernst in's Gesicht zu sehen. Einzelne Beschwerden sollen, wie dies in früheren Jahren geschehen, geprüft und wo nöthig ihnen abgeholfen werden. Was die principiellen großen Gesichtspunkte betrifft, so habe ich mich vor einigen Wochen deutlich ausgesprochen und habe dem nichts hinzuzufügen, als die Versicherung, daß sich seitdem nichts geändert hat und Alles so bleiben werde wie es damals war. Der Friede liegt in der Hand des Centrums; die Regierung will ihn; fangen Sie nur an, diesem Willen zu vertrauen und dem Staate zu folgen, dann werden wir dem Frieden nicht nur nahe sein, sondern mitten darin. Ein Ihren Interessen dienendes Organ, die Augsburger Postzeitung, erklärte, es wolle dahin arbeiten, das Wohl der Kirche zu erstreben mehr durch Förderung ihrer eigenen Interessen, als durch Verschärfung und Verbitterung des Kampfes im Vaterlande. Beherzigen Sic diese Worte! — Nach einer meist von Mitgliedern des Centrums geführten Debatte wird Titel T. des Cultus Etats bewilligt. Berlin, U. Januar. Das Abgeordnetenhaus genehmigte in dritter Lesung ohne Debatte die Gesetzentwürfe, betrefstnd die Abänderung des Gesetzes über das Grundbuchwesen in dem Bezirke des Justizsenats Ehrenbreitstein und des Gesetzes von 1873 über das Gruno- buchwesen des Jahvegebtetes, betreffend die Abänderung des Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen und die Vrrpfändung von Seeschiffen in Schleswig-Holstein, betreffend die Abänderung des Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen in Hannover mit Ausschluß des Jahdegebtets. Hierauf folgte die Fortsetzung der Berathung des Cultus-Ctats. Bet dem Titel' Dauernde Ausgaben für das Ministerium, wandte sich Petri gegen die Politik des Centrums und legte die Rechte des Staats in kirchlichen Angelegenheiten gegenüber dem Standpunkt von Curie und Vatikan dar Schorlemer bekämpfte die Ausführungen Petris und erklärte, das Eentrum müsse es dem Vatikan überlassen, sich über die Unannehmbarkeit der Ktrchengesetze zu erklären. Das Centrum fahre fort, inzwischen für die Wicdercrlangung der verfassungsmäßig garantirten Freiheit der Kirche zu kämpfen, weide sich aber einem etwaigen Friedensschlüsse mit der Curie unterwerfen. Im weiteren Laufe der Debatte fragte Perger an, ob der Minister einen katholischen technischen Beirath für die katholischen Lehrerseminare besitze. Cultusminister Dr. Falk erwidert: Bekanntermaßen lei der Geh. Rath Stauder eingehend mit der Frage beschäftigt. Windtborst erklärt sich durch diese Antwort nicht befriedigt; er beschwert sich über verschiedene Verfügungen in Betreff der katholischen Seminare. Regier- ungs-Commissär Gepfert weist nach, daß die'e Beschwerden ungerechtfertigt seien. Die Regierung sei bei Besetzung der Lehrstühle in Bonn völlig legal verfahren. Der Minister erklärt, er habe in die geistliche Prüfungs Commission in Bonn je ein Mitglied beider katholischen Richtungen berufen. Bei der Dekanatsprüfung komme die religiöse Ueberzeugung nicht in Betracht. er Theis. Bei dem Capitel für den kirchlichen Gerichtshof sprechen Dauzenberg und Schröder (Lippstadt) gegen das Institut überhaupt. Schorlemer-Alst bemängelt die Katholicität der Mitglieder dieses Gerichtshofes, besonders von Forckenbeck's. Lasker verwahrt Forckenbeck gegen solchen Vorwurf. Bei dem Capitel „Oberkirchenrath" bringt Lipke die Berufung der Hofprediger Bauer und Kögel zur Sprache und sagt, es würde zur Beruhigung dienen, wenn erklärt würde, daß durch diese Berufung eine veränderte Richtung im Oberkirchenrathe nicht Platz greife. Windthvrst (Meppen) spricht seine Genugthuung über diese Berufung aus. Die Landes- vcrtretung gehe dieselbe nichts an. Es sei hier nicht der Ort, über solche Dinge zu streiten. Schumann constaiirt, daß Lipke in eigenem Namen, nicht im Namen der Nationalliberalen, di« Anfrage gestellt habe. Die Ansicht der Letzteren sei, daß Kirchenfragen nicht hierher gehörten. Virchow hält den Minister für verpflichtet, tn solchen Dingen Rede zu stehen. Er bedauere, daß mit den ernannten Beiden entschiedene Gegner des Synodalgesetzes in den Oberkirchenrath gewählt seien. Das Capitel wird hierauf genehmigt. Nach unerheblicher Debatte werden sodann die Capitel bis incl. 123 erledigt. Nächste Sitzung Dienstag. Berlin, 10. Januar. Bezüglich der streitigen Frage über Ansprüche von Wittwen derjenigen Militärs, welche an den im Feldzuge erhaltenen Wunden gestorben sind, hat, nach der „Tribüne", das Obrrtribunal gegen den Schluß des vorigen Jahres eine sehr wichtige Entscheidung getroffen. Es ist nämlich erkannt worden, daß auch solche Frauen Ansprüche an staatliche Entschädigung haben, welche erst nach beendigtem Kriege die Gattin eines Militärs geworden, der erweislich an den Folgen seiner tw Kriege erhaltenen Wunden verstorben ist. Das Erkenntniß hat ganz sicher für viele Personen ein besonderes Jntereffe, zumal da die bezüglichen Fälle vielfach streitig waren. Berlin, 11. Januar. Nachdem der Finanzminister die Offerte des bekannten Consortiums, betr. die Uebernahme von 55 Mill. 4proc. Consols, genehmigt hat, beschloß das Consortium, diesen Betrag Mittwoch und Donnerstag zur Subscription aufzulegen. — Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge wird in den nächsten Tagen auf Ersuchen der Admiralität der aus Sachverständigen bestehende Admtralitätsrath tn Berlin zusammentreten. — Der „Reichs-Avz." veröffentlicht folgenden Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler vom 9. d.: Während Ich am 5. December nach Meiner Hei- math tn Berlin zurückkehrte und von der Berliner Bürgerschaft mit überaus glänzenden Huldigungen empfangen wurde, sammelten sich in Meiner Residenz aus allen Theilen des deutschen Reiches und vielen von Deutschen bewohnten Punkten des Auslandes zahlreiche telegraphische und schriftliche Zuruse, als B-weis der Theilnahme, womit man Mich zur Genesung und zu der That- sache, daß Ich die Regierung des Landes und die Leitung der Regierungs- Angelegenheiten wieder übernahm, freundlich beglückwünschte. Diese Kundgebungen setzten sich ununterbrochen fort und haben beim Jahreswechsel einen weiteren Aufschwung genommen, indem sich zu den erneuten telegraphischen und schriftlichen Zusicherungen treustuniger Sympathien, kaum zählbare Gedichte, Musikwerke, Widmungen von Blüthensträußen. Kornblumenspenden, Stickereien und Kunstsachen vielerlei Art gesellten. Von der Unmöglichkeit überzeugt, alle diese Aufmerksamkeiten, die Mick innig erfreuten, einzeln gebührend zu beantworten oder beantworten 'zu lassen, wünsche Ich aus öffentlichem Wege den Ttnsendern Meinen Dank zu übermitteln und beauftrage Sie daher, zu diesem Behuse diesen Erlaß zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Berlin, 11. Januar, Abends. Die heutige Versammlung der volks- wirthschafiltchen Gesellichaft war außerordentlich zahlreich besucht. Fast sä-nmt- ltche nationalliberale Mitglieder des Abgeordnetenhauses wohnten derselben bei. Bamberger hielt einen li/Mndtgen Vortrag über das Schreiben des Reichskanzlers vom 15. D?cember im Sinne seiner bereits veröffentlichten Denkschrift. Pros. Wagner begrüßte das Schreiben des Reichskanzlers als ersten Schritt der Regierung zur Regelung der wirthschaftllchen Verhält iffe und Herbeisührung einer gesunden Wirtschaftspolitik. Alexander Meyer (Breslau) sprach noch im Sinne Bambergers. Sine Resolution wurde nicht vorgeschlagen. Karlsruhe, 11. Januar. Bei der Ersatzwahl für die zweite Kammer in Bretten wurde Oeconom Walz von Gondelsheim (liberal) gewählt. — In der zweiten Kammer brachte der Finanzminister einen Gesetzentwurf ein, betr. die Umwandlung des 5procentlgen Anlehens in ein geringer verzinsliches. Oesterreich. Wien, H. Januar. Die „Deutsche Zeitung" erfährt, daß der montenegrinische Krtegsmintster Vcbica in Wien wegen des Abschluffes von Verträgen in Betreff des See-Sanitätswesens und der Hafenbauten in Anttvari, sowtd des Straßenbaues zwischen Antivari und Spizza unterhandelt. — Nach einem Telegramm deffelben Blittes aus Cattaro wurde zwischen dem Com- miffar der Pforte und dem Vertreter Montenegros ein Räumungs-Ueberein- kommen abgeschloffen. Arankreich. Paris, H. Januar. Die „Agence Havas" veröffentlicht in einer Note die Hauptpunkte des den Kammern zu unterbreitenden Programms der Regierung. Daffelbe wird die Wichtigkeit der Januarwahlen, die die Republik zur unbestrittenen, definitiven Regierungssorm Frankreichs gemacht, heroor- heben und erklären, daß die Regierung fest entschloffen sei, darüber zu wichen, daß die Verwaltung der Republik nicht deren Feinden, sondern ihren Freunden anvertraut werde, die ihr dienen und sie befestigen. Die Regierung werde sich von diesem Principe, namentlich auch in Bezug auf die höheren Armee- Commando-Steüen leiten lasten. In Betreff der Beziehungen zu der Kirche wird das Programm erklären: Ohne sich auf religiöse Bedrückungen etnzu- laffen, welche die Freiheit des Gewtstens verletzen würden und woran Niemand oenke, werde die Regierung energisch die Rechte des Staates, wie solche aus den Gesetzen sich ergeben, ausrecbterhalten und sie gegen alle Anfechtung n vertheidigen — sie würde, in einem Wort, eine entschieden dem Concordate entsprechende Politik befolgen. Das Programm wird in gleicher Weise die Rechte des Staates in Sachen der Ausdehnung des Plimär-Unrerrlchts in Anspruch nehmen. Endlich wird das Ministerium, um einem Bedürfntste der Beschwichtigung zu genügen, ausgedehnte Begnadizungsmaßregeln ankündigen. Das Ministerium will eine eingehende Debatte veranlasten, wonach die Kammer mit voller Kenntniß der Sache votiren könne. Paris, 11. Januar. Die „Agence Havas" läßt sich aus Konstantinopel melden, die Pforte sei dem Projecte einer gemischten Besatzung Ostrumeliens nach dem Abzüge der Rusten nicht geneigt. Seitens der internationalen Commission sei auf die Nothwendigkett einer solchen gemischten Besatzung hinge- gewiesen worden. Man spreche davon, für den Fall einer solchen Besetzung einen Franzosen als Generalcommtffar vorzuschlagen. England. London, 9. Januar. Lord Beaconsfield ist wieder auf den Beinen, wenn auch das eine noch gichtisch angelausen ist, und Gladstone, der durch eine Erkältung an die Stube gefestelt war, befindet sich ebenfalls bester. Somit kann die Besorgniß, daß England das Haupt seiner Regierung oder seiner Opposition, oder gar beide zugleich beim Wiederzusammentritt des Parlaments misten werde vorerst als beseitigt betrachtet werden. Abgesehen von vorübergehenden Erkältungen und Gichtanfällen (von welch' letzteren kein englischer Premier verschont zu bleiben scheint, selbst wenn er im Leben nicht, wie Lord Eldon, so viel Portwein getrunken hat, als nöthig wäre, um eine Fregatte zu tragen) erfreuen sich der 73jährige Premier und sein blos um vier Jahre jüngerer Gegner eines sehr rüstigen Alters. Bei beiden zeigte sich bisher nicht einmal eine Spur abnehmender Seh- oder Hörkrast, und geistig sind sie noch so frisch, wie nur Palmerston im gleichen Älter gewesen. Beaconsfield muß sich allerdings mehr schonen, besaß überhaupt nie die kräftige Leibesbeschaffenheit Gladstone's, dem als Baumfäller und Fußwanderer mancher sonst kräftige Vierziger es nicht gleich thut. Aber was geistige Arbeit betrifft, kann der ältere es noch immer mit dem jüngeren aufnehmen, und wenn er auch schriftstellerisch jüngster Zett nicht so thütig war, wie sein unermüdlicher Gegner, so hat er dafür in anderen Sphären eine um so größere, man darf wohl sagen, ersprießlichere Rührigkeit entwickelt. — In Birmingham wurde in der verflossenen Nacht die Spiegelfabrik von I. O. und C. Hawkes, welche gegen 300 Arbeiter beschäftigte, durch eine Feuersbrunst gänzlich zerstört. Der Schaden wird auf mehr denn 50,000 L. geschätzt. — Die Admiralität hat ein neues, auf einer Prioatwerft frei Bristol erbautes Torpedoboot angekauft. Die Länge desselben beträgt 59i/2 Fuß, die Breite 7J/2 Fuß, die Geschwindigkeit 16 Knoten. Als besondere Vorzüge des Bootes werden seine leichte Steuerbarkeit und die Möglichkeit, es rasch zum Halten zu bringen, gerühmt. London, H. Januar. Schuwaloff conferirte gestern mit Salisbury, welcher sich hierauf mit Beaconsfield und Cranbrook in Vernehmen fehle. — „Standard" meldet aus Siffodin vom 7. d.: Die Kavallerie der Quettah- Colonne besiegte gestern die Afghanen; letztere verloren 24 Mann tobt, 9 Gefangene und 20 Geschütze. 1200 Mann von dec afghanischen Kavallerie ergaben sich den Engländern; letztere hatten an Verlust 1t Mann verwundet. — „Standard" berichtet ferner aus Khost vom 9. d.: Den Häuptlingen der Mongols Wazirts, welche den General Roberts angegriffen hatten, ist der erbetene Pardon gewährt worden. London, H Januar. Die Dacht „Victoria und Albert" geht Mittwoch ober Donnerstag nach Vliessingen, um den zum Besuch der Königin er- warteten Großherzog von Hessen nebst Kindern abzuholen. — Eine zweite Ausgabe der „Times" enthält folgendes Telegramm aus Philadelphia von heute: Obgleich die Wiederaufnahme der Baarzahlungen in den Städten an der atlantischen Küste eingeführt worden, geschah dies im Innern des Landes noch nicht thatsächllch. Das Schatzamt in New-Iork zchlt mehr Gold als Papier, währeno es zehnmal mehr Silber und Papier als Gold aus den Zöllen einnimml, da das ganze Land das Gold von New- Dork beziehen muß. Die Wiederaufnahme der Baarzahlungen im Innern stößt somit aus Schwierigkeiten. London, 11. Januar. Eine amtliche Meldung bestätigt die Flucht des Gouverneurs von Kardahan in der Richtung nach Hrrat. Der Unter-Gouverneur erklärte seine Bereitw.lllgkeit, sich zu unterwerfen. Die britischen Truppen sollten heu'e in Kandahar etnrücten. — Blätiec aller Farben kiilitisiren scharf die Vorlage über die Disct- plinarstrafgewalt des deutschen Reichstages. Italien. Rom, H. Januar. Die letzte päpstliche Encyclica wurde vor ihrer Veröffentlichung allen europäischen Souveränen und den höchsten kirchlichen Würdenträgern mitgetheilt. Alsbald nach Bekanntwerden des Dokuments erhielt der Papst von allen Seiten, besonders aus Deutschland, Beglückwünschungen. In katholischen Kreisen wird versichert, daß der Papst fest ent» schloffen sei, eine neue Aera zu begründen und Frieden und Eintracht zwischen den Nationen und der Kirche wieder herzustellen. Die Journale constatiren die hohe Bedeutung der Encyclica. welche die schwierigsten Probleme der modernen Gesellschaf'en in entschiedener Weise erörtert und auf deren Lösung vom Gesichispunkte der Religion hmwetst. — Die Nachricht, daß der Papst ein öcumenisch'.s Concil einzuberuf.n beabsichtigt, entbehrt der Begründung. Rußland. Petersburg, 11. Januar. Die Feststellungen des Budgets für 1879 haben ergeben, daß Einnahmen und Ausgaben balanctren. In die Ausgaben sind die Zinszahlungen für die neue Orient-Anleihe eingestellt. — „Golos" constatirt, daß die 42 Mill. Rubel, welche pro 1879 das Mehr des Ausgabe- Etats gegen 1878 bilden und zum großen Theile durch die neue Anleihe begründet werden, mehr als gedeckt werden durch neue Steueraustagen im Betrage von 22 Millionen, und zwar durch einen Aufschlag auf Stempelpapier (3,700 000), eine Steuer auf Versicherungen (2.500,000), Steuern auf im- portirte Baumwolle (3 500 000), eine Steuer auf die Eisenbahn-Fahrpreise (8 000,000) und eine Steuer auf qualificirte Getränke (4,000,000 Rubel). Eine roeüere Deckung liege in der Vermehrung der Einnahmen bei der Getränkesteuer (tvxirt auf 15,000,000), — während im Jahre 1878 diese Einnahme um 23 000,000 gegen 1877 gestiegen ist — und in Mebr-Zolleinnahmen (circa 10,000,000), während diese Entnahmen im Jahre 1877 den Voranschlag um 30,000.000 übersti'gen haben. Petersburg, 11. Januar. Gegenüber dem gestern von Seiten der Regierung demei.tirten Telegramm des „Golos", wonach in Zarizin die Pest aufgetreten sei, veröffentlicht der „Regierungsbote ein Telegramm des Doctors Kraffor sky, worin M gezeigt wird, daß am 9. Januar in Astrachan 2 Perso- nen und in Staritza eine Person an einer typhösen Entzündung gestorben seien. Türkei. Konstantinopel, 11. Januar. Das Regierungs-Programm des Großveors Kheredbin Pascha schlägt die Reduktion der Armee auf das unumgängliche Minimum und die Decentralisirung der Vilajets vor. — Der kurdische Jnsurgentenführer Huffein wurde gefangen genommen. Osman zeigte seine Unterwerfung an. — In der Commission für die türkische Finanzreform schlugen die englischen Delegtrten die Aufhebung des Handelmtnistertums vor. Die Delegtrten der europäischen Mächte werden in europäischem Jntereffe einen besonderen nicht von der Commission ausgehenden Generalbertcht über die Aufschlüffe, die sie erhalten können, erstatten. Asien. Kalkutta, 10. Januar. Afzal Khan löste seine Armee auf und verließ Kandahar. General Stewart war am 8. d. noch einen Tagesmarsch von Kandahar entfernt Afrika. Tunis, 11. Januar. Gestern hat sich Mustavha Ben Jsmain, Premierminister der Regentschaft Tunis, in Gala-Uniform zum französischen Eonsul begeben, um demselben das vollständige Entschuldigungs-Begehren des Beys zu überbringen. Der französische Consul war von dem Consulats-Personal und den in Tunis stationirten französischen Officieren umgeben. Amerika. New-Aork, 11. Januar. Die Legislative von Connecticut wählte den Repblikwer Andrews zum Gouverneur. Telegraphische Depeschen. Wagner's telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 12. Januar. Die Einberufung des Admiralitätsraths erfolate zur Berathung von technischen Angelegenheiten der Hafenbauten in Wtlhelms- hffen. Die Behauptung, daß die Einberufung mit der Angelegenheit des „Großen Kurfürsten" zusammenhänge, ist daher völlig irrthümlich. — Die Ernennung der Mitglieder des Kriegsgerichts ist auf vertraulichem Wege erfolgt. Die umlaufenden Angaben über angeblich ernannte Persönlichkeiten sind unrichtig. Richtig ist nur die bereits gemachte Meldung, daß der Comman- deur des Garde-Corps Gerichtsherr des Kriegsgerichts ist. Konstantinopel, 12. Januar. Zwischen Philivpopel und Adria- nopel ist ein Eisenbahnzug entgleist. Unter den Verunglückten befinden sich mehrere Ruffen. — Halil Scheris Pascha ist gestorben. Birmingham, 12. Januar. Die Bibliothek des Midlandinstitutes, welche die größte Sammlung der Werke Shakespeare's enthielt, ist nieder- gebrannt. Kalkutta, 12. Januar. Das Truppen-Corps des General Stewart hat Kandahar, ohne Widerstand zu finden, beseht. Luxemburg, 13. Januar. Der Statthalter von Luxemburg, Prinz Heinrich der Niederlande, ist heute Morgen gegen 5 Uhr am Schlagfluß gestorben. & Lokales. Gießr. Hempel, Hirschapoiheke. 269) Jeden Tag frisch aeschoff.ne Hasen«) ä Stück X. 2 80, sowie Rehbraten sind zu jeder Zeit aus Bestellung zu haben bei Wildhändler Ebel, Mirktstraße.______ Feinste Früchte - Marmelade aus der Fabrik der Herren Gebr. Stellwerk in Cöln empfiehlt billigst (167 G-g. Wilh.. Weidig. Maizena empfiehlt (259 Emil Fischbach.. 138) Soennecken’s Kurrentfeder. H 1 Probesch. I Vi Groh 3 X ! 25 St. 12 Breite 60^.! y4 „ 90 H. „Beste Fed. f. schnelles Schreiben". । (Leipz. Jll. Ztg.) ! „Beste Fed. geg. Ermüdg. d. Finger". (Franks. Journal). Vorräthig bei Ernst Balser. Wü|t’fdie$l>idlmrteiiÄ" od. Baar-Eins, zu Fabrik.Prerscn IM General-Depot von Georg Bräutigam, 38) Frankfurt a. M. "273) Einige Büchergestelle sind billig abzugeben._______Neue Anlage Nr. 42. Täglich frische Veilchen zu haben bei (212 Handelsgärtner Otto t^am^ Linden- und Kirchenplatz. Verkauf wollener Strick- und Häkel-Garne, in guten, dauerhaften Qualitäten bei Theodor Küchler, 12) Seltersweg 79. Uhr Nieger-Verein Dienstag, den 14. Januar, Abends 8 im Caf6 Klein (K. Fuhr): fSetteretl-1 er*fimmt«»•$/. Tages-Ordnung : Geschäftsbericht, Rcchnungsablagc, Neuwahl des Vorstandes Der Vorstand. Billigster Möbelverkauf. 137) Um die Kesten des Rücktransportes zu ersparen, werden von Dienstag den 1. Januar, von Morgens 9 Ubr an, die noch vorhandenen Möbel zu noch nie dagewesenen Preisen verkauft. Dieselben bestehen in: 1 seinen Saloneinrichtung in schwarzem Holz mit überpolsterter Plüschgarnitur, J Speisezimmereinrichtung (eichen), reich geschnitzt, 1 hochelegante Schlafzimmereinrichtung in eingelegtem Holz; ferner Büffet in 9tußbaum, Spiegclschrank, Auszieh-, Oval-, Klapp-, Näh- und 1 Herrenschreibtisch, 1 Chaislong, 1 Sopha, 1 Rips- n. 1 braune Plüschgarnitnr. 4 seine französische complcte Betten, Wasch- n. Nachtschränkchen mit Marmor. Wall- u. Haarmatratzen, Rohr- stähle, Spiegel, 2 pol. Schränke, 1 Pianino. Seltersweg C. 44, parterre. Sämmtliche Möbel sind solid gearbeitet und ist zu Brautausstattungen und sonstigen Einrichtungen äußerst günstig- Gelegenheit. Handel« verein. Dienstag den 14. Januar, Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Caf§ Etzel. Tagesordnung: 1) Eingänge. 2) Differenzial-Frocht-Tarise. Die zur Verhandlung kommende Frage ist von bervorragender Bedeutung für die hiesigen Geschäftsverl'ältnlffe und ergeht deßhalb an alle Jntereffe«- ten, auch Nichtmitglieder des BereinS, die Ciniadung, der Versammlung beizuwohnen. Der Vorstand. Köln Mindener Eisenbahn Gesellschaft. Submission auf Uebernshme von Pflastersrbeiten auf Bahnhof Gießen. Die Ausführung von ca. 1300 Quadratmeter Basaltpflaster 2. Sorte des freien Ladeplatzes auf Bahnhof Gießen incl. Lieferung der erforderlichen Materialien soll vergeben werden. Die Bedingungen liegen auf meinem Bureau während der Dienststunden zur Einsicht auf, und sind die Offerten bis zum 2. Februar d. I. an mich einzusenden. Wetzlar, den 10. Januar 1879. Der Betriebs-Jnspector: 282) Polko. Bekanntmachung. 225) Johannes Kreiling ledig von Heuchelheim ist roegen Verschwendung unter Curatel gestellt worden, so daß für ihn nur durch den Curator Ludwig Jung II. in Heuchelheim Rechtsgeschäfte eingegangen und Zah. langen vereinnahml werden können Alle Forderungen an Kreiling find bei Meldung der Nichtbcrücksich- tigung bei Regulirung feiner Vermögensverhältnisse bis zum 25. d. M. bei uns anzumelden und zu speciflciren. Gießen, den 8. Januar 1879. Großh. Stadtgericht Gießen. I. E. d. St.: Oppermann, Dr. Gilmer, Stadtg.-Assessor. Stadtg.-Assessor. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Dienstag den 14. Januar 1879, Mittwoch „ 15. „ „ Donnerstag „ 16. Samstag „ 18. Die Interessenten werden dgher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- timiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1878. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr. Versteigerungen. Holzversteigerung in der Mrstl. Oberförstern Lich. Dienstag den 2k. Januar, soll im Dlstnct Hard nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Schetth. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Wellen. Buchen 15 37 6 50 Eichen 18 58 84 1520 Radelh. — — — 400 ferner: 174 Etchenstämme von 17—50 Ctm. Durchmesser und 4 — 10 Mtr. Länge mit 86 y2 Cubikm., 3 Buchenstämme mit 2 Cubikm., 23 Hainbuchen'Stämme u. Stangen mit 3 Cubikm., 3 Nadelholz-Stämme mit 11/2 Cubm. 497 Fichten- und Lärchenstangen mit 11 Cubikm. Inhalt. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr aus dem Mujchenheumr Weg */4 Stunde von hiesiger Eisenbahnstation. Lich, 11. Januar 1879. 276) Wimmenauer, Forstrath. Ein großer Schreibtisch mit Aufsatz zu kaufen gesucht u. bittet um Angebot J. Rothenberger, 102) Lindenplatz. Mrversteigerung. Künftigen Donnerstag als d n 16 Jan., soll in dem Steinbacher Gemen bewald, Diftrict Hegbeck und Ameisenkops: 1) 645 Stück Kiefern-Baustämme von 15 — 30 Centim. Dicke und 4—16 Mtr. Länge = 213 Cubikm. Inhalt, 2) 473 Kiefern-Stangen bis 12 Mtr. Länge, 3) 34 Mtr. 3 Mtr. langes Werk- bolzscheid öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr in der Hegheck bei Nr. 1. G^gen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungssrtst bis 1. Juli d. I. gestattet. Steinbach, den 11. Januar 1879. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. 274) Nicolaus. Dienstag den 14. Januar u. die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 1 Uhr an, werden im Laden des Herrn Wilhelm Balser am Kirchenplatz dahier sämmtliche Porcellan- undGlaswaaren, Figuren, Basen und kleinere Luxusgegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 9. Januar 1879. 197)M. Pilger, Massecurator. Wermietstungen. 270) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen im ______Gasthaus zum Löwen. 279) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Lehrer (£. Rahn. 134) Die Wohnung des verstorbenen Herrn Steuerralh Hirsch ist per 1. April anderweit zu vermiethen. G. Patz, hinter Wenzels Garten. 54) Die Mansardenwohnung in meinem Hause, bestehend aus 4 Zimmern und Zubehör ist auf den 1. April event. auch früher zu vermiethen. Carl Stü ck r a t h. 116) Ein Zimmer an 1 auch 2 Leute abzugeben._____H. Rain, Hammweg. 179) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 4 Zimmern ist zu vermiethen. Kal Kasper, Grünbergerstr. B. 165’/10. 198) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen. Hermann Völker, Weißbinder & Lackirer. Vermischte Anzeigen. . 277) Es diene Jedermann zur Nachricht, daß keine Störung in der Gemeinde- Sandgrube vorgekommen ist, und alle Tage Sand geladen werden kann. Wiese ck, den 12. Januar 1879. Pli Kreiling ______________(gen. Witt).________ AiillOUCe.-afrc 272) Zu miethen oder zu kaufen gesucht eme kleinere Logirwirthschaft bei mäßiger Anzahlung: auch wäre mittelgroßes Haus erwünscht. Näheres in der Exped. d. Bl. zum Schlachten, sowie todtes und unheilbares Bieh kauft zu verhältnißmäßig hohen Preisen. 2(217 Rudolpt, Müller, Wolfsmühle bei Station Braunfels, Inserate aller Art, namentlich aber Hostversteigerungen, finden in dem nicht allein IM ftrtije Wetzlar, sondern auch in den benachbartem Bezirken des Lahn- und Tillthals viel gelesenem in einer Auflage von nahezu 2000 Exemplaren erscheinenden zeigee eine große Verbreitung'. ____Wetzlar, den 10. Januar >879.________Die Expedition. Echter BeuedicliüeFTiqueur der Benedictiner Mönche der Abtei zu Fecamp, der beste aller Liqueure, vortrefflich stärkendes Verdauungsmittei Zum Schutze gegen Fälschungen trägt jede Flasche äusser den Schutzmarken die Unterschrift des General-Directors. Zu 203) Emil Fischbach. Wetzlarer An 3? VERITABLE LIQUEUR BENEDICTINE I Brevetee en France et a IE tränier. 1 Im großen Saale des Wenzels Garten. Mittwoch den 15. Januar 1879 Experimental - Vortrag über Edison’s sprechenden Phonograph von Herrn Armin Tenner aus Cincinnati. Der von Herrn Tenner produ- cirte Apparat ist der einzige in Deutschland befindliche Phonograph, welcher aus Edisons Atelier stammt, und hat vermöge seiner überraschenden Leistungen in Hamburg, Bremen, Hannover, Göttingen, Cassel u. s. w. namentlich in wissenschaftlichen Kreisen Aufsehen erregt, sowie Seitens der Preffe und Autoritäten wie Dr. Holstein, Präs, des Wiffenschaftlichen Vereins ist Bremerhaven, den Vorständen der Naturwissensch. Gewerbe- und Künstler - Vereine in Hamburg, Prof. Klingerfues in Göttingen öffentliche Anerkennung und Empfehlung gefunden. Schulen und Vereine, welche in Gießen, behufs separater Vorstellungen, Unterhandlungen anzuknüpt'n wünschen, können am Abend der Vorstellung die hierzu nöthigen Schritte etnleiten. In Gießen findet nur dieser eine Vortrag öffentlich statt. Entree 1 Mk. Anfang 8 Uhr Abends. Tages-Biüete sind ä 15 Pf. in derFerber'schen Unio.-Buchhand- lung zu haben. (239 261) Ein Dachshund, schwarz mit weißer Brust, Hündin, verlaufen. Abzuliefern Frankfurterftraße Lit. E. 41. 221) Für einen mit tüchtigen Schulkenntnissen versehenen jungen Mann^ Sohn achtbarer Eltern, wird eine Lehrlingstelle in einer Colonialwaaren-Handlung oder einem ähnlichen Geschäfte gesucht. Näheres zu erfragen in der Exped. d- 223) Ein altes abgenutztes Pferd zu kaufen gesucht. W. Löber, Brandgaffe. 271) Eine in einer der verkehrreichsten Straßen der Stadt befindliche Bäckerei mit schönem Laden und Wohnung ist bei civiler Preisstellung zu verpachten. Näheres bei der Exped. d. Bl- 268) Ein junges reinliches Mädchen vom Lande wird auf sofort von einer Men Familie gesucht. Zu erfragen bet der Exped. d. Bl. A Dr. med. Zochheim in Darmstadt, Soderstra&se jfö, Speeialarzt für Flechten (langwierige Hautkrankheiten) u. Scropheln, sowie für Brust- u. Hals-Krankheiten. Gas-Inhalatorium ür Sauerstoffgas, Ozon und Stickstoffgas , 281) Getragene Kleider, Stiefel, altes Geld, Gold und Silber, Antiquitäten, Oel- gemälde, Zinn rc. kauft Louis Rothenberger. I ausgenommen. Hebamme Müssig tn Mannheim. (53 Theater in Giessen. (Cafe Leib.) Dienstag den 14. Januar, (5. Vorstellung im 1. Abonnement)' Korbeerbaum und Bettelstab oder dreilvinter eines deutsch. Dichters Schauspiel in 3 Acten und einem Nachspiel von Carl von Holtet. Kasseöffnung 7 Uhr. — Anfang Vr8 Uhr. 251) T>ie Dlreetion. Mittag 1 t dem am A theilen wir tiefbetrübt Gattin, Mutter und den 12. Januar 1879. Die trauernden 78) Verwandten und daß unsere unvergeßl iegermutter Veramwortliche Redaction: A. Scüevda. — Druck und Verlag ber Br üb!'scheu Univ.-Druckern (Fr. Ehr V letsch) in Gicßcn 12 tzxptvMor W Piüsthent w vndrn dn Mä) «[oli Der sch Entwurf einet Mglieder Les $ Egender: Evtwurs M V Pruchew u., Bundesraths tot nach bti Sch 2) Ntttu: * tafln avsckbG «ifhtdt tottbi an die Gro ge Um ' eine Parthie Es 1 Zwecke bie £ Die, b»t fit m tragen. 3 Tagen, . 8 8. **'M tn der Ms Anun9 gereg 8Un9 des A § 9. 70 auf A Sä', rL >» J 7* e4it 9'n dij |1B( nchtn ) f» Hm di Jqch die gaiijt phifchm B andere