h" öffentlich. ?* lite- überall Sksagt totrb, Kl schlecht künstlich von 5MJ« 3«Ünmft 1 Stifliotun f« «itqemch Kischi Fabrikat blchn, überall erhalten, rückweisen kann. ; der deutsche [i « zugeschickt größeren Filiale r begrelsen, der 3 der deutsche iompagnien, all n den größeren. awerikanischeir Laieilande nicht Mark über das jer Reclame will 00 Arbeiter, in Deutschland, ig gefallen laßen -sche a/s eine bin oft nur beit nboitt 5 betr. jnnbbritfe von 1874. •in dieselben Segen ,m io »'s 31-:> gflSS# m -m (*** iction n#cbl»S^ :t '^^sstgarreN'' ein» 'gÄ"‘ iranff,t< _ MM % ^ Dienst 8p 'L 1-^1 n Nr. 291. Samstag de» 13. Decemder L8M. Meiner Mutiger AMgk- M Amlsbillti flr den Kreis Gieße« StebodUwilnet«mt \ WAllr»r„6, « i* Erscheint tLgttch mit Ausnahme des MontagS Prei4 vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politisch Jeutschtand. Darmstadt, 10. Decbr. Nachdem die evangelische Landessynode zur Ausführung des § 47, Pos. 3, des Allerhöchsten Edicts vom 6. Jan. 1874, betr. die Verfassung der evangelischen Landeskirche, in welchem den Kirchen- verständen „Pflege der Armen" zur Obliegenheit gemacht ist, dos Ersuchen an das Grohh. Oberconsistortum gerichtet hatte, darauf hinzuwirken, daß die „Anordnungen der Verfügung Großb. Ministeriums des Innern vom 24. März 1830, soweit dieselben die Erträge des Kirchenopfers und anderer, nach den Stiftungen der Kirche und ihren Organen zugewtesener Armen- und Almosenfonds, sowie deren selbstständige Verwendung der Kirche entziehen, aufgehoben", ferner, daß „der Ertrag des Kirchenopfers und der anderen erwähnten Fonds dem ursprüglichen Zweck zurückgegiben und somit den Kirchrnvorständen zur Ausübung der verfaffungsmäßigen kirchlichen Armenpflege überlassen werden", bat Großh. Ministerium des Innern und der Justiz am 13. October d. I. eine Verfügung ertasten, wonach in den wichtigsten Punkten den Anträgen der Synode entsprochen worden ist. Dos Großh. Oberconsistorium, indem es diese Verfügung mit Ausschreiben Nr. XVI vom 2. December d. I. den evangelischen Kirchervorständen mtttheilt, bemerkt dazu: „Es sind somit nicht allein, wte früher schon geschehen, die sog. Bückscngetder und die Neujahrs- collecte, sondern auch die sonntäglichen Kirchenopfer, insoweit diese, besonderen rechtlichen Ansprüchen und speciellen Bewilligungen gemäß, nicht anderweit Verwendung finden wüsten, ihrem r rsprünglichen Zweck, der kirchlichen Ge- meindr-Armrnpflsge, zurückgegeben und hierdurch den Kirchenvorständen Mittel dargc.eicht worden, um in höherem Grade und weiterer Ausdehnung, als sett- ber, ihren verfassungsmäßigen Veipfl chtlngen bezüglich der Fürsorge für die Armen nachzukommen, Bet Ausübw g dieser Pflichten sind die Grundsätze zu bcachren, auf denen die kirchliche Armenpflege beruht, sowie die Absichten, welche sie zu erreichen sucht. Die kirchliche Armenpflege soll zwar der gesetzlich geordneten bürgerlichen ergänzend und fördernd zur Sette treten, hat aber auch thr etgenes Gebiet, das sie festhalten muß, wenn sie sich ihren kirchlichen Charakter wahren und ihre hohe und schwere Aufgabe wirklich lösen will. Sre erwächst aus dem Boden christlichen Glaubens und christlicher Liebe, ist yOn der Kirche immerdar als Pflicht anerkannt worden, reiht sich demnach in den Kreis aller anderen kirchlichen Pflichten und hat mit der Ausübung aller dieser dastelbe gemeinsame Endziel. Von diesem Standpunkt aus bekämpft sie darum nicht sowohl die leibliche Armuth als solche, sondern geht vor Allem arauf aus, die geistige Armuth zu heben, durch welche jene so oft entsteht, »der doch zu einer unerträglichen Last gemacht wird. Sie verwendet deshalb richt blos Geldmittel, sondern sucht durch deren Beihülfe religiös-sittliche Anfechtung und christlichen Trost zu spenden. Sie tritt vornehmlich dort ein, wo die gesetzliche, oder von Humanitären Privatvereinen geübte Armenpflege nicht vug, und hinreicht, bei Armen also, deren Armuthsursache von anderer Armen- ürsorge nicht getroffen wird. Ihre Aufgabe ist mehr, vollendeter Armuth rhunlichst vorzubeugen, die innere Kraft der Armen zu stärken, daß sie ihre Noth durch eigene Anstrengung zu heben oder doch zu tragen lernen, nnd in »weiter Linie erst, materieller Noth mit materiellen Mitteln zu steuern. Bei Lösung dieser Aufgabe tritt sie nicht an die Stelle der gesetzlich geordneten oder privaten Armenpflege, sondern sucht von ihrem Boden und ihren Grundsätzen aus das Elend der Armuth zu mindern, dabei jedoch in christlicher Liebe mit jeder anderen Art der Armenfürsorge stützend und helfend Hand in Hand zu gehen." DaS Oberconsistorium übersendet den Kirchenvorständen zugleich zur Regelung der maßgebenden geschäftlichen Punkte eine besondere Instruction. Das oben erwähnte Rescrtpt Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz an Großh. Oberconsistorium lautet: „Nach den Anträgen Ihres Berichtes vom 8. Juli d. I. zu Nr. 5834 genehmigen wir bezüglich der Verwendung des Ktrchenopfers, sowie der Erträge der kirchlichen Armen- und Almosenfonds das Nachstehende: 1) Die bei den evangelischen Gottesdiensten erhobenen Opfer, sowie die Erträgnisse der in den Kirchenfonds verwalteten Armen- und Almosenfonds sind, als zunächst für die unterstützungsbedürftigen evangelischen Gemeinde- glteder bestimmt, durch die Kirchenvorstände, nicht durch die Geistlichen, hierzu zu verwenden. Eine Ablieferung der Kirchenopfer an die Gemeindekasien znm Zweck der bürgerlichen Armenpflege hat in Zukunft nicht mehr ftattzufinden, agegen haben die Kirchenvorstände sich mit den Organen der bürgerlichen Armenpflege über die Verwendung der Opfer u. s. w. geeignet zu benehmen. 2) Wo die Erträgnisse der Kirchenopfer bisher ganz oder zum Thetl .ur Bestreitung der allgemeinen kirchlichen Bedürfnisse wegen Jnsusfictenz der Kirchenfonds Verwendung gefunden haben, hat es dabei zu verbleiben, inso- lange nicht auf Anträge der Ktrchenvorstände und Ktrchengemetnde-Vertretungen anders bestimmt werden wird. 3) Besondere Verhältnisse, sttstungsmäßige Bestimmungen, rechtliche Ansprüche, fpecielle Verwilligungen sind auch fernerhin wie seither zu beachten. 4) Sind früher in den Ktrchensonds verwaltete Armen-Capttalien an Gemeinden abgegeben worden, so hat es dabei sein Bewenden zu behalten; er HHeit. etwaige Ansprüche auf Rückgabe solcher Capitalien an die Kirchenfonds find erforderlichen Falls gerichtlich geltend zu machen. Den Großherzoglichen Kreisämtern haben wir von dieser Entschließung Nachricht gegeben. v. Starck. A ch e u b a ch." Berlin, 10. Decbr. Der Stand der auswärtigen Angelegenheiten im Osten und Westen wird übereinstimmend als Frieden verheißend angesehe! . Hoffentlich führen die Angelegenheiten auf der Balkan-Halbinsel keine neuen Verwickelungen herbei. Das Land zwischen dem Schwarzen und dem Aegäi- schen Meere, welches der Schauplatz deö letzten Krieges war, würde es unter allen Umständen schwer haben, sich von den Verheerungen und Verlusten des Krieges zu erholen. Nun aber tragen die Leidenschaften der holbrohen Völ-> kerschaftcn, die in Folge des Krieges in die Reihe der unabhängigen Staaten eingetreten sind, nicht wenig dazu bei, eine ruhige und friedliche Entwickelung zu hindern. In dem bulgarischen Parlamente trat die radikale Mehrheit so maßlos auf, daß Fürst Alexander die erste Nationalversammlung auflöste, noch sie zu Verhandlungen kam. Traurig ist das Loos der Mohamedaner in der europäischen Türkei, viel trauriger als es das Loos der christlichen Unter- thanen des Sultans war, über welches vor dem Kriege so viel geredet wurde. Zu Tausenden und Zehntausenden find sie ermordet und vertrieben worden, und jetzt, da sie kraft des Berliner Friedens in ihre Heimath und ihr Eigen- thum wieder zurückkehren sollen, werden ihnen endlose Schwierigkeiten in dn wenig Körnerfutter (Hirse, Kleinweizen rc-), Brosamen, die sonst unbeachtet in den Kehrickt kommen, einige gekochte Eelbcrüben, ein Näpfchen mit Fett, das ist Alles, was wir brauchen. Und würden wir gar keinen Nutzen von dem Füttern haben, fo würden wir schon durch die Freude an dem Appetite der kleinen Gäste reichlich bezahlt. Siehe, da kommen sie hungerig daher, die Köpfchen fröstelnd erngezogen und die Federn aufgeblasen, überall herumsuchend und die frierenden Füße abwechselnd in die Höhe ziehend Jetzt hat ein Fink den Futterplatz erspäht und labt sich an den Kernen; ein zweiter folgt ihm und so geht es fort, bis sie in großer Menge pickend beieinander sitzen am gedeckten Tisch. ,ri Nun kommen die Amseln; zuerst ein wenig Mißtrauisch, dann aber emsig die Gelberüben und Brodkrummen verschlingend. Da erscheinen neue Gäste 1 Es sind Goldammern und Haubenlerchen. Auch für sie gibt es noch genug, wenngleich der Fink ein wenig scheel sieht und neidisch ist. Dock was zeigt sich da in den Wipfeln der nahen Linde? Das ist ein munteres, behendes Völkcken, lebhaft und lustig, als ob es gar kein Wmter wäre. Ast für Ast, Zweig für Zweig bis zu den äußersten Knospen absuchend, hier ein Jnsectenei, dort em eingesponnenes Raupchen aus dem Schlupfwinkel hervorziehend. Es sind Kohlmeisen und kaum haben sie die Näpfchen mit Fett erblickt, so kosten sie mit Begierde davon und stillen ihren Hunger. Auch die krächzende, schnarrende Elster hat gemerkt, daß es hier etwas zu verzehren gibt und macht sich näher Unsere Kostgänger fliegen fort und räumen ihr, der räuberischen, das Feld Sie kennen sie wohl und fürchten ihren Schnabel. Auch wir kennen den bösen Gast, der uns im vergangenen Frühjahre junge Finken und Meisen erwürgt hat. Ein Nähertrcten an das Fenster genügt, um ihn in die Flucht zu jagen und den Tisch wieter für die Kleinen frei zu machen. Und zuletzt kommt — wahrlich nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Unkenntniß des Mahlens (er trieb sich in der Scheuer herum) — der Spatz, siech uud unverschämt wie immer. Ein ganzes Volk kommt daher, nicht bescheiden wie die anderen von außen her an den gedeckten Tisch hüpfend, sondern gleich mitten darunter, rechts und links unzweideutige Schnabelhiebe austheilend- Am liebsten würden wir den kecken Burschen davonjag n, wenn es nur ginge, ohne die anderen zu verscheuchen. Wir wollen aber nicht hartherzig sein und ihm auch etwas gönnen; hat er uns doch im vergangenen Frühjahre von gar manchem Maikäfer befreit Da sitzen sie nun alle, nahe an hundert, pickend und die Magen möglichst schnell füllend. Man sieht es ihnen so recht an, wie sie es sich wohl sein lassen und sich stärken gegen Schnee und Kälte. Entschädigt uns die Freude am Wohlthun nicht hinlänglich für die wenigen Körner und Brosamen? Fühlen wir uns nicht befriedigt in diesem Bewußtsein, diesen kleinen Geschöpfen etwas Gutes erwiesen und sie vielleicht vom Hungertode errettet zu haben. Mit dem Füttern aber ist's noch nicht allein gethan; unsere kleinen Freunde möchten auch noch gegen die scharfe Kälte der Nacht geschützt sein. Da können wir leicht helfen, indem wir einige größere Nistkästen aufhängen, ivelche als Schlafquartiere dankbar angenommen werden. Oder wir schütteln Stroh locker auf einen Haufen: das bietet auch ein Unterkommen. Wir dürfen ihnen wohl Schutz und Pflege anbieten, denn man stellt ihnen gerade um diese Zeit eifrig nach. Nicht allein, daß die Raubvögel darauf rechnen, die durch Hunger und Kälte ermatteten Thierchen leichter als sonst erhaschen zu können — auch die Menschen und leider gerade die halten die beste Zeit für den Vogelfang gekommen und legen Hanfstengel und dergleichen mehr aus, an denen sic zahlreiche schlingen befestigen. Da gerathen Denn, vom Hunger getrieben, die armen Vögel Hinern, um thlerquälerischen Launen ober einer sehr übel betätigten Freude an ihnen dienen zu müssen. Wie oft aber zerbrechen in Folge der straffen Schlingen die schwachen Füßchen und überliefern die armen Gefangenen einem elenden Tod! Helfen wir also, soweit es in unseren Kräften steht- Wir können bei geringer Anstrengung viel Gutes thun und dürfen sicher sein, daß es sich lohnen wird. lokales. Gießen, 12. December. Das General-Postamt richtet auch in diesem Jahre an das Publikum in besten eigenem Interesse das Ersuchen, mit den Weihnachtsversendungen bald zu beginnen, damit sich die Packetmasten nicht in den letzten Tagen vor dem Feste zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. — Die Packete sind dauerhaft zu verpacken/ Dünne Pappkasten, schwache Schachteln sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar hergestellt fein. Wenn zu der Verpackung dunkelfarbiges Macerial verwendet wird, dann empfiehlt es sich, die Aufschrift auf ein der ganzen Fläche nach festgeklebten Stück weißen Papiers anzubringen. Am zweckmäßigsten werden auf solchem Papier gedruckte Aufschriften benutzt. Formulare zu Packetdrrsten sind wegen ihres geringen Umfanges zur Verwendung als Packetaufschriften im Allgemeinen nicht geeignet. Der Name des Bestimmungsorts muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Packetaufschrift muß sämmtliche Angaben der Begleitadreste enthalten, zutreffenden Falls also den Frankovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung u. s. w., damit im Falle des Verlustes der Packetadreste das Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Packeten nach größeren Orten ist tyunlichst die Wohnung des Empfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buchstabe des Postbeztrks (0., N., SO. u. s. w.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt es wesentlich bei, wenn die Packete f r a n k i r t aufgeliefert werden. Das Porto beträgt für Packete ohne angegebenen Werth bis zum Gewicht von 5 Kilogramm: 25 auf Entfernung bis 10 Meilen, 50 H auf weitere Entfernungen. — Für Zeitungsleser in Landorten ohne Postanstalt heben wir hervor, daß sie zur Erneuerung ihrer Zeitungs= Abonnements sich nicht persönlich oder schriftlich an die Postanstalt ihres Bezirks zu wenden brauchen, sondern daß es genügt, wenn sie dem ihren Ort berührenden Landbriefträger die voraus zu zahlenden Zeitungsgeldbeträge übergeben. Zur eigenen Sicherstellung können diese Beträge in dem vom Landboten mitgeführten Annahmbuche verzeichnet werden. Die Landbrtefträger sind außerdem verpflichtet, gewöhnliche oder eingeschriebene Briefe, Postkarten, Briefe mit Zustellungs-Urkunden, Drucksachen und Waarenproben, sowie Postanweisungen, welche zur Weiterbeförderung mit der Post oder auch nur bis zu einem von dem Landbriefträger auf seiner Tour noch zu berührenden Landorte bestimmt sind, entgegenzunehmen. Diese Gegenstände werden von dem Landboten oder vom Absender selbst in das mttgeführte Annahmebuch eingetragen. Für jedes derartige Dersrndungsobjekt ist außer dem Postporto eine Nebengebühr von 5 H zu entrichten. Gießen, 12 December. Dienstag, den 16. d. Mts. findet im Hotel Kuhn« blc 12. Wanderversammlung des Verbandes Rheinischer Gartenbauvcreine (zu welchem auch die Mannheimer „Flora" gehört» statt. Auf der Tagesordnung steht: 1) Ablage deS Rechenschaftsund Geschäftsberichts; 2) Antrag des Mainzer Gartenbauvereins um Abänderung des seitherigen Turnus in Betreff der Uebernahme der jährlichen Derbandsauöstellungen und Erlassung einer solchen für Mainz im Jahre 1880; 3) Aufforderung des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues in den königl. preußischen Staaten zur Theilnahme und Unterstützung der Wilhelm- und Augusta-Jubelstiftung zur Unterstützung von Gärtnern. Voraussichtlich werden von allen Vereinen des Verbandes Delegirte erscheinen. Gießen. 12. December. fSchwurgerichtsverhandlung.) Am 11. d. M. gegen Heinrickr Becker von Nidda, 23 Jahre alt, Burraugehilfc bei der Bürgermeisterei und dem Ortsrcckner daselbst, angeklagt der Körperverletzung mit tödtlichem Erfolge. Am 7. September d. I. — einem Sonntage — begab sich Becker des Abends nach dem Nachtessen in die Teuti'sche Wirthschaft zu Nidda. Er verweilte in dieser Wirthschaft bis gegen 12 Uhr des Nachts und ging dann mit dem Wilhelm von der Schmidt von Nidda zusammen weg. Auf der Straße trafen Beide mit dem Ludwig Junker von Nidda und noch verschiedenen anderen Personen zusammen. Becker und von der Schmidt gingen mit Junker und dessen Begleitern die Hauptstraße entlang und dabei erlaubten sie sich gegen Junker, welcher stark die Getränke spürte, verschiedene Necke»eien. Insbesondere schlug ihm Becker die Mütze vom Kopfe und nannte ihn auch mit seinem Spitznamen. Nachdem Becker und Schmidt sich auf dem Marktplatze von den Uebrigen getrennt, that Junker, den die Neckereien des Becker und Schmidt verdroßen harten, die Aeußirung: „Es ist keiner schlimmer, als dem Bürgermeister sein Schreiber." Becker, welcher nur wenige Schritte von Junker entfernt vor einem Hause stand, vernahm diese auf ihn gemünzte Aeußcrung und darauf eilte er sofort auf Junker zu, faßte denselben mit den Worten: „Wie kannst Du mich Bürgermeisters-Schreiber nennen", an oer Brust und stieß oder warf ihn rücklings dergestalt zu Boden, daß sein Kopf auf das Straßenpflaster oder eine chaussirtc Stelle der Straße heftig aufschlug Junker blieb mach Verübung dieser That mehrere Minuten regungslos am Boden liegen und als er sich endlich wieder aufraffte, lallte er ein paar unverständliche Worte und begab sich sodann nach Hause. Am folgenden Morgen zeigten sich bei Junker die Symptome einer Schädelverletzung. Seine Frau rief deßhalb eiligst den Arzt, als derselbe jedoch in die Wohnung des Junker kam, war Letzterer bereits verschieben. Als Vertbeidiger des Angesckuldigten fungirte Herr Rechtsanwalt Dr. Dittmar. — Becker wurde der Körperverletzung mit tödtlickem Erfolg, verübt unter mildernden Umständen, für schuldig erklärt und zu einer Gefängnißstrafe von 8 Monaten, unter Aufrechnung von 2 Monaten Untersuchungshaft, verurtheilt. Gießen, 12. December. Wie aus einer Mücke ein Elephant werden kann, mögen unsere Leser aus nachstehendem Artikel, welchen der „Wetzlarer Anzeiger" reproducirt, ersehen. Der Artikel, in Nr. 291 vom Heutigen Datirt, lautet: Gießen, 5. December. (Das „Elend".) In unserer Stadt ist unter der armen Bevölkerung (?) und den Handwerksburschen das sogenante „Elend", eine ansteckende Krankheit, ausgebrochen, welche auch vergangenes Jahr in Ostpreußen, u. A. in Königsberg, geherrscht hat. Zur Aufnahme der von dieser Krankheit Befallenen hat der Magistrat von Gießen ein einzelnstehendes Gebäude gekauft und hergerichtet, und sind daselbst gegenwärtig noch 42 Kranke in Behandlung, nachdem schon mehrere an der Krankheit gestorben sind. Auch hat sick die Stadtbehörde veranlaßt gesehen, zur Linderung der so grell auftretenden Armuth eine Suppenanstalt zu gründen, in welcher täglich 1400 Portionen unentgildlich verabreicht werden. Die strenge Kälte der letzten Tage hat auch einige Opfer gefordert und zwar sind zwei Handwerksburschen in der Nähe von Gießen erfroren aufgefunden worden, während ein dritter wohl nod) lebend in die Klinik gebracht wurde, aber alsbald daselbst verschieden ist. (St. B.) Hätte der geschätzte College unter Blatt, welches ihm zugeht, sich angesehen, so würde er sich jedenfalls gehütet haben, einen solchen Unsinn, wie er oben geschrieben ist, weiterzuverbreiten. Unsere Leser wissen, daß sich eine geringe Zahl zugereister Handwerksburschen, an Rccurrensfieber leidend, hier aufhalten. Von der „Elend"-Krankheit unter der armen Bcvölke rung unserer Stadt ist, Gott sei Dank, bis jetzt noch keine Rede, und wird auch wohl für die Folge keine Rede sein. Was die Suppenanstalt, von der Stadtbehörde gegründet und in welcher täglich 1100 Portionen unentgeltlich verabreicht werden, anlangt, so scheint Münchhausen Dem Correspondenten des „St. B" einen schlimmen Streich gespielt zu haben. — Gestern Abend lieferten sich Insassen der beiden Herbergen ein kleines Gefecht. Einer der Hauptbelden wurde gleich eingelponnen, während ein anderer, der einen geladenen sechsläufigen Revolver und einen Dolch unter seinem Kopfkiffen liegen hatte, beute früh dingfest gemacht wurde Bei näherer Visitation hatte der Bursche noch 24 JL in Silber und eine j Tasche voll Fechtpsennige bei sich. Das Fechten scheint immer noch lucratio zu sein. — Heute spendete die „Volksküche" eine delikate Eibsensuppe. Es wurden im Ganzen 549 Portionen verabreicht, hiervon wurden 402 verkauft, die übrigen 146 erhielten Arme und ' Handwerksburschen. ^Vergeht das Füttern der hungernden Böget nicht! des Ausverkaufs den 10. Decbr den 24* December (7988 J. Bärmann, Holet Einhorn Bilanz, abgeschlossen am 30. Juni 1879. 139892 95 84000 — den 13- Decbr. 1879. 59020 16 Jt. 774893 64 2) 774893 64 8057) Der Vorstand. Januar 1880. Die Jnteressenden werden daher auf- Burk (Preis wie in der Mühle). (7889 find sämmtlich unter dem Einkaufspreis. sich gefl. von der Richtigkeit meiner Angabe 540000 — 31736 50 203157 14 3 5) 6) 7) Basalt - und Bergbau- Actien-Gesellschaft. Die Preise Man wolle überzeugen. Anfang und Schluß 11. Nicht eingezahltes Actien-Capital . . 12. Gewinn- und Verlust- Conto ...... Bleierzgrube . . . . Vorräthe . . . . . Haus ...... Bureau-Utensilien • Cassa...... Debitoren . . . . . 48899 22 164613 43 138647 50 96484 86 14852 50 21344 76 500 — 649 55 5988 71 Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 14. biS 20. December besorgt Pfarrverwalter Schöner. 8055) 3 Kohlenkörbe sind in der Neustadt, Lit. A. 154, gefunden worden und können gegen Erstattung der Inserat* gebühren in Empfang genommen werden. Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Samstag Dienstag Mittwoch Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihrer Gemeinde auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1879. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 8068)Mülle r. Handel and Verkehr. Limburg, 10. December. (Frachtmarkt.) Rother Weizen JL 18.90, Weißer Wetzen M 18.30, Korn «X 13.80, Gerste JL 10.90, Hafer, JL 6.40, Erbsen JL —, Kartoffeln JL —. (Durchschnittspreis pro Malter.) 7680) Taillen u. Kopftücher, Bafchliks, Caputzen Westen und Handschuhe empfiehlt billigst Ae Fangmann. Passiva 1. Actien-Capital . . . 2. Accepten-Conto . . . 3. Creditoren..... Berichtigung. Bet der Zusammenstelluug der niedersten Temperatur in Gießen in gestriger Rr. wolle Man gefl. die erste Jahreszahl 1830 anstatt 1850 lesen. Aetiva 1. Basalt- u. Trachitbrüche 2. Eisenbahn, Wege und Fuhrpark..... 3. Braunkohlengruben 4. Eisenerz gruben . . . Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemcinde zuGießen Gottesdienst: Sonntag den 14. December. (3. Advent.) Morgens: Pfarrverwalter Schöner. — Nachmittags: Pfarrer Schlosser. KeUgevotene». 8056) Pferd e-Tepptche in allen Großen und Qualitäten empfiehlt G. W. Dietz. 16. 17. 18. 20. 23. 24. 27. 30. 31. Die Handlang der J. A. Busch Söhne empfiehlt in anerkannt besten Qualitäten: feinsten gestoßenen Zucker, Zimmt, Mandeln, Citronat, Orangeat, Rostnen, Corinthen, sowie feinstes Blüthenmehl aus der Mühle des Herrn Ferd. Montag den 29. December, Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe des I. Anzer dahier in dessen Wohnung meistbietend versteigert werden, als Flur 2 Nr. 3 u. 4, 337 Mtr. am Wismarer Weg u. der Lahn; ferner: 1) eine Dampfmaschine mit Dampfkessel und allem Zubehör, eine Leistenmaschine mit Transmission und 15 Riemenscheiben, eine Bandsäge mit 3 Sägenblätter, eine Kreissäge, zwei Bohrmaschinen, zwei Schleifapparate, verschiedenes Roth- und Weiß-Buchen- &ol3, 8) die Vorräthe in Leisten-Blöcke, 9) ein großer Schleifstein mit Gestell und sonstigem Werkzeug. Gießen, den 11. December 1879. 5. 6. 7. 8. 0. 10. Trischbäcker in Gießen. Sonntag, den 14. December. Daniel Rühl, am Rathhau«. Georg Busch, Kreuz. Hermann Spieß, Wallthor. Bekanntmachung 8069) Diejenigen hiesigen Einwohner, welche im Laufe dieses Jahres^ Hunde abgeschafft haben, wollen dies spätestens bis zum 31. December d. J.H -entweder schriftlich oder mündlich in Selbstperson bei der unterzeichneten Stelle^ anzeigen, indem sonst die Verbindlichkeit zur Entrichtung drr Hundeabgaben auch im folgenden Jahre und so lange fortdauert, als diese Anzeige versäumt wird. Gießen, den 6. December 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 8044) Eine tüchtige und in der häuslichen Arbeit erfahrene Person wird für sogleich gegen guten Lohn in Dienst ge- sucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar: MrhesjW Eisenbahnen. Bekanntmachung. 8058) Die Lieferung unseres Bedarfs an Schreibmaterialien rc. für die Zeit vom 1. Januar 1880 bis 31. März 1881 soll im Wege der Submission vergeben werden. Die zu liefernden Gegenstände bestehen in Schreib- und Conceptpapier, Actendeckel, verschiedener Sorten Brief-, Paquet- und Werthcouverts, Pack- u. Siegellack, Kordel, Stechgarn, Blei-, Blau- und Rothstiften, Kiel- und Stahlfedern, Federhalter, blauer und rother Tinte, Notizbücher, Bunt- und Vorsatzpapier und Pappdeckel. Muster und Lieferungs-Bedingungen können bei unserer Drucksachenverwaltung eingesehen werden und sind Lieferungsangebote bis spätestens den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, verschlossen und portofrei mit der Aufschrift: „Offerte zur Lieferung von Schreibmaterialien" bei uns einzureichen. Gießen, am 8. December 1879. Großherzogliche Direktion. HÄ,: fr*6 d-umhaft ju ver' «■ Da «ufichch bet der Verpackung dunkel, y bn ganzen tMchzstin werden aus rrizen find wegen ihre? an nicht geeignet. Dn ft ober geschrieben jein, 'ten, zutreffenden Fall« °ng teS LbienberS, den Packetabteffe big Packet dacketen nach gröheren Berlin auch der Buch' «9 des Betriebes trägt Das Porto beträgt fh 1H auf Entfernung bis hervor, baß sie zur 6t: fllich u Die Postanstalt em ihren Ort berührenden. Zur eigenen Sicher- hmbuche verzeichnet wn- er euizejchrlebene Briefe, en-roben, jowie Postan- r bis zu einem von Dem : ftnb, entgegenzunesmen. Idft in Das initgeführte laßet dem Postpvrto eine Ausverkauf. Wie im Frühjahr, so habe ich mich auch jetzt entschlossen einen großen Ausverkauf zu arrangiren. 5 nicht kJ 7 in.- ■ »ftS; sag -Mr i» ujj dienen zu '^en Füßche^ ifeÄ** Bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken nimmt die Nähmaschine mit iebeur Jahre eine größere Bedeutung ein, und unter den verschiedenen Systemen sind es wieder die Original Singer Nähmaschinen, die sich am meisten der Gunst des Publikums zu erfreuen haben, wie es der stets zunehmende Absatz beweist. Gegen das Vorjahr zeigen ?le Geschaftsausweise der Singer Manufacturing Co. wieder eine Vermehrung ihres jährlichen Absatzes von 73,000 Maschinen und die Gesammtzahl aller von dieser Fabrik allem verkauften Maschinen beläuft sich bereits auf über 3 Millionen. Ein fernerer Beweis für die Vorzüglichkeit der Original Singer Maschinen liegt in dem Bemühen fast aller Nahmaschinenfabrikanten, dieselben möglichst genau nach- zumachen ; ein Verfahren, das unseres Erachtens schlecht übereinstimmt mit den gehässigen Anfeindungen, deren sich die Singer Co. beständig seitens derer zu erwehren hat, die ihre Maschinen als Modelle benutzen und nachmachen, und wenn trotzdem das Publikum in seinem wohlbegründeten Vertrauen zu der Güte und Leistungsfähigkeit der Original Singer Maschinen nicht wankt, so liegt hierin nur ein neuer Beweis für die hohen Vorzüge, welche diese Maschinen besitzen, alle Umtriebe der Concurrenz werden nur dazu dienen, das wohlbegründete Renommä der ächten Singer Maschinen zu befestigen und zu vermehren. Die Singer Manufacturing Co. ist die älteste und größte Nähmaschinenfabrik der Welt, die das Prmcip verfolgt, nur das Beste zu liefern und nicht durch anscheinend billige Preise Absatz für Fabrikate zu schaffen, die wie viele Nachahmungen — im Ver- hältniß zu ihrer Qualität und Leistungsfähigkeit wesentlich theuerer sind, als die Original Singer Maschinen. Die hiesige Vertretung der Singer Manufacturing Co., welche sich ausschließlich Reichensand 226 bei G. Neidlinger befindet, bietet neben einer großen Auswahl von Maschinen für Hand- und Fußbetrieb, für den Familiengebrauch wie für alle gewerblichen Zwecke, durch sehr günstige Zahlungsbedingungen (X 2 per Woche) dem Publikum die beste Gelegenheit zum Ankauf eines ebenso nützlichen als schönen Weihnachtsgeschenkes und kann der Besuch des Reichensand 226 befindlichen Ladens Jedem nur bestens empfohlen werden. (8075 sowie den 3. „ 6. „ 7. \ .. 8. " 1°- „ 13. „ 14. l „ 15. , 17- im &>ltl Ruljnt bie 12. xldjtm au* Die Mannlage Dt8 RechenieiM- .ncetunj D» wtyttiyn yn unb Ww unn -bejvtbmmg bei tjunei bet Silbtlm; uni i »eiben von allen $ev lunq.) 1Ltl$ t Lütgemeisterei unb lee 'Decker Des MnDs nat in Diejet W'rtbi-bast hf gcbmiDt von 9iibM » cker °°° unb not Lmict gtngen m-An' vor einem ’ n,Ii^ieeifiet nennen , auf tae L Ä/dlieb'nach Der enDlich -«W et-e'letzung. f jjnfrt kam, «°r w »alt Dr. ^‘^pinbei ■ssä« lgtt* repr-duc-r-, S--D- $5* eine noch *■ ■ “ff1*#5 . »Mit U°B tin bn^' i#f* -äbren° em ft ff* r< ii SdnWsche Kslvch«,. 8059) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß bezüglich der Gültigkeitsdauer der im Localverkehr zur Ausgabe gelangenden Retourbillett mit dem 15 d. Mts. folgende Bestimmung in Kraft tritt: Diejenigen Retourbillete, welche am Tage vor einem Sonntage oder vor einem der nachbezeichneten Festtage gelöst werden, können noch am dritten Tage (den Tag der Lösung eingeschlossen) zur Rückfahrt benutzt werden. Als Festtage (neben den Sonntagen) kommen hierbei einstweilen nur in Betracht: der erste und zweite Weihnachtsfeiertag, der Neujahrstag, der Charfreitag, der Ostermontag, der Himmelfahrtstag und der Pfingstmontag. Gießen, den 9. Dezember 1879. Großherzogliche Direction. Montag den 13. December, Vormittags 10 Uhr, s^ll auf dem hiesigen Ortsgericht versteigert eine vierjährige Fahrkuh, ein IVrjähriges Zuchtrind und 4 junge Hühner. Rödgen, 12. Decbr. 1879. Großherzogliches Ortsgericht Rödgen. 6063) Jnderthal. gefordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jnteressenden der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Eine Violine, passend als Weihnachtsgeschenk für einen Anfänger, ist billig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. 8061) Buchene Haustöcke bis zu 1 Meter Durchmesser stnd zu verkaufen bei ___Jung in Kleinlinden. 8053) Reine buchene Holzasche zu ver- kaufen im alten Arresthaus._____________ 8067) Zur feinen Bäckerei empfiehlt: Ammonium, Anis und Anisöl, Citronen u. Citronenöl, Citronat, Mandeln, Orangeat, Potasche, Poudre-Raffinade, Fst. gestoßene Raffinade, Vanille u. Vanille-Zucker. Fr. Seibel, 4 4 Mausburg 44. 8065) Ein Ktnderschlttten, viersitzig, billig zu verkaufen. __________Rothenberger, Lindenplay. Frisch- Butter und Eier empfiehlt zu Wochenmarktpreisen (8064 C. Neue Bäue. 7367) Ein Acker am Rodberg, 1 und 3/< Morgen haltend, zu verkaufen. Näheres bei A. Beyfuß. 8035) (8074 Preisliste: Mk. von Entree 35 Pfg» Mädchen- und i Ed. Lind, Hofconditor. 50 20 50 niedrigeren Artikel aus allgemeine n 2 Br DI Gieß sowie alle Sorten hochfeiner Damen- Knopf- und Zugstiesel. Der Verkauf beginnt heute, den 12. Deeember, und dauert nur kurze Herrenreitstiesel Herrenschastenstiesel Herrenzugstiefel Knabenzug- und Stulpenstiefel - Damenzugstiesel Damenschnürstiesel Mädchen-Knopf- und Zugstiefel . Mädchenschnürstiesel Kinderschuhe Damenlederpantoffel Die unterzeichneten Verleger haben zwar dem Mißbrauch bftf öffentlichen Ausbietens ihrer Verlagswerke unter dem Ladenpreis stets entgegen zu wirken gesucht, soweit derselbe zu ihrer Kenntnist gelangte; sie wollen aber hierdurch noch ausdrücklich erklären, dast sie vom 1. Januar 1880 an die Ankündigung ihrer Verlagsartikel in Katalogen, Circularen und öffentlichen Anzeigen unter vem Ladenpreis mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln verhindern werden, und zwar zunächst dadurch, daß Jeder der Unterzeichneten die Geschäftsverbindung — sowohl in Rechnung als gegen baar — mit allen Handlungen unnachsichtlich aufheben wird, welche seinen Verlag trotz dieser Erklärung nach dem angegebenen Zeitpunkt zu anderen als den von ihm selbst festgesetzten Preisen in irgend einer Weise öffentlich anzeigen und ausbieten. Folgen die Unterschriften von 563 Verlags-Buchbandlungen. von ausbekiimmtem Haar werden für 1 M. gemacht Für gute dauerhafte rnprnntmnrtlitie Redaction:i A. Schevda. — Druck und Vertag iet Kr üb l'fchen Umv.-Druckeret (Fr. Cbr. Pietsch) in Hetzen Loudon, I aller BsiprechrW drrkn for.fi fein ( eS unflmtifl das, lichstkv bnühü. aufzmreism, von schwemmungen wi Die sie in Peters blieben, aber mr I Dieder vorbei, ui I in London nicht Museum nach bt beute Morgen dr zu bmchwandern jur Stunde noch lityelt ^uerfenm I vor bei durchbrech । Mfe ähnlich sah hintei dichtes Gr nicht des Erwähl Westküste Islands i als 23 Familien 8054) Einwohner Gießens und Umgegend sollten nicht versäumen, diese durchaus günstige Gelegenheit, namentlich vor Weihnachten, nicht unbenutzt vorübergehen zu lassen. Der beutiaen Zeitung ist der neue illustrirte Prospekt über Singers L>rlginal-Nat>ma,chin«« von der Firma G. Neidlinger, Gießen, Reichensand 22«, beigegeben. Diese vorzüglichen Rohmaschtnen durften als oa gediegenste Weihnachtsgeschenk in jeder Familie willkommen und um so leichter zu beschaffen fein, als Die coulantesten Theilzahlungen ohne Preiserhöhung der Maschinen auf das Zuvorkommendste gewährt werden. l — au, 50 „ 50 „ 50 „ 50 „ ^xpediiiousbv J. Ricker. Ferber’fdje Univ.-Buchh. Erklärung. vermischte Anzeige». Gntlaufen ein schwarzer glatter Pinscher mit stumpfen Ohren und 4 gelben Beinen. (8062 Abzugeben Lit. C. 149.. 19 8 7 5 6 6 4 3 1 Berlin, NW Bosichch selbe vom Kaiser Glasen Eieplvw Ktvndrivzeu emp ist Unwohlseins Nothlkidel^en fr Un Bergleute ir - Die C Men Lefvug al Branntmeinfi ^ußavl N Nlheili jfn »iR fiel« SBeitn? 8eutp» T'-sp Mut ft*1-" 7°»'" btt», r°ük,Kt | V Arbeit wird garantirt. Z < Val. Reuter, Friseur DamenfilMefel - Kinderfilzstiefel Herrenfilzpantoffel Dauicnfiljpantoffel Kinderfilzpanroffel Der große Schuhwaaren-Aus- g verkauf befindet sich im Loeale ö des Herrn Geilfuft, Neustadt. O iOCX30OOOOOOOO’iOOOÖOOOOOOOÖ g Grosser 8 im Kocale des Herrn 8 -Reuflaöt. Geilfuß touflaöt. 8072)