11 nfir- niii den nbes o ogis Nähe des Main- miesen und ptr res b. 8/ty. i Mtltitte jit ijürfi 'M, Neustadt. wddie aui) weiden lam, ist Maeeus, ^ahahossn. 221 D'imtftbtn bei Grünbttgerstrch. kS7L tren „Mb 2 '^rlO5 7-S verpacht bei . m A fiarftftraBL*/ Anzeigen. i -Mr, wellt « btjuM wttbti :en. . :ct AtgelMg s 'er „n*,, *46«®* Ilicenstr^- ‘Ä'» Donnerstag, den 13. März -rr. 61 1879 Meßencr Wnciger Anjerse- uni Amtsiluit für itu Kreis Gieße« Redaeti-nSbureerur l fiAurftrn6, R lfi SxpedittonSburea«r / «chulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. SS PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Italien. Rom, 10. März. Das Journal „Avventre" bespricht das angebliche Memorandum oder Rundschreiben, welches Rußland kürzlich an die Mächte gerichtet haben soll und thetlt darüber Folgendes-mit: Die von auswärtigen Blättern geäußerte Besorgniß, das Memorandum bezwecke den Berliner Vergleich umzustoßen, sei übertrieben. Die dem „Avvenire" zugehenden Nachrichten ließen die Dinge in beruhigenderen Verhältnissen erscheinen. Rußland habe, nicht in einem einzelnen Schriftstücke, sondern in einer Reihe von Mittheilungen an seine Vertreter verlangt, daß die frei Anbruch des Winters eingestellten Grcnzbestimmungs-Albeiten mit Eifer wieder ausgenommen würden, und außerdem vorgeschlagen, daß die mit diesen Arbeiten betrauten Commifsäre gleichförmige Weisungen über die maßgebenden leitenden Grundsätze erhalten, um die rasche Durchführung derselben zu sichern. Die wichtigsten Fragen, über welche Rußland eine priucipielle Einigung hergestellt wünsche, beträfen: die bei den befestigten Stellungen, welche die Türkei an der Balkan-Grenze errichten darf, zu begrenzenden Vertheidigungs - Bezirke, die Ordnung der Grenze um Silistriä und der zwischen Bulgarien und Rumänien zu verthei- lenven Wasserstraße, und das System der Revision und Ratification der Arbeiten der einzelnen internationalen Grenzbestimmungs- Commissionen Seitens der Mächte. — Das Blatt schließt den betr. Artikel mit der Bemerkung, daß diese Forderungen durchaus keinen beunruhigenden Charakter trügen, und mit dem Wunsche, daß die bezüglichen Fragen durch Einvernehmen der Mächte eine rasche Lösung finden möchten. Australien. Mit Genehmigung des Parlaments von Victoria veranstaltet bekanntlich die dortige Regierung eine internationale Weltausstellung in Melbourne, welche am 1. October 1880 eröffnet und am 31. März 1881 geschloffen wird. Die hierzu bestimmten Gebäude und Anlagen sind bereits in Bau begriffen und kosten ca. 2 Mill. Reichsmark. Australien, das über England einen sehr bedeutenden Handel mit ganz Europa unterhält, nimmt nach den statistischen Exportations-Ausweisen dieses Landes die dritte Rangstufe ein. Diese That- sache dürfte die Fabrikanten, Industriellen u. s. w. in hohem Grade tnteresfi- ren und zu einer ebenso zahl- als erfolgreichen Thetlnahme anregen. Die provisorischen Bureaus der bereits ernannten königlichen Commission, General- secretär Herr G. C. Levey, befinden sich gegenwärtig acht Victoria Chambers, Victoria Street, Westminster, London. Gewünschte Auskünfte werden dort gegeben. Deutschland. Berlin, 10. März. Am 8. März beging der große Schlachten- devker Graf Moltke sein 60jähriges Dienstjublläum; seiner bescheidenen Denkungsart gemäß hatte er sich allen ihm etwa für dieses Fest zugedachten Hul- digt-ngen durch eine Urlaubsreise nach RotzeLurg entzogen. Doch hat es sich das deutsche Volk nicht nehmen loffen, sich mit dankbarer Bewunderung der Verdienste zu erinnern, die der Jubilar in dem heute abschließenden Zeitraum zweier Menschenalter um sein preußisches und deutsches Vaterland erworben hat. Und nicht blos an diesem Jubeltage, sondern immer, so lange Deutschland seine nationalen Güter in Ehren hält, wird der Ruhm des Grafen Moltke in ungetrübtem Glanze leuchten. Am 26. October 1800 geboren, trat Moltke zunächst in die dänische Armee und erst am 12. März 1822 in die preußische ein. 1828 zum topographischen Bureau des großen Generalstabes commandtrt, ist er seitdem nur mit kurzen Unterbrechungen bei dieser Branche des Heerwesens verblieben, deren höchste Stufe er 1857 erstieg, indem er am 29. October dieses Jahres mit der Führung der Geschäfte als Chef des Generalstabes der Armee beauftragt wurde; seine definitive Ernennung als Chef des Generalstabes erfolgte am 18. September 1858. 1836 bis 1839 verweilte er in der Türket, um die türkischen Truppen zu reorgantstren; im October 1845 begleitete er den Prinzen Heinrich als deffen Adjutant nach Rom, wo er bis zu des Prinzen Tode weilte; am 1. September 1855 wurde er zum Adjutanten des Prinzen Friedrich Wilhelm, unseres jetzigen Kronprinzen, ernannt. Die Stufenleiter der militärischen Saniere durchlief er in rascher Folge; zum General wurde er 1866 ernannt. Seine unvergänglichen Verdienste in den Kriegen von 1864, 1866 und 1870, sind noch in frischestem Gedächtniß. Heute, wo ihm sein Monarch wie sein Vaterland kaum noch neue Auszeichnungen zu spenden vermag, wird ihm dafür das Bewußtsein Ersatz bieten, daß sein Name fest begründet steht in der Liebe und Dankbarkeit des ganzen Volkes. Berlin. Die „Post" schreibt: Bereits seit längerer Zeit ist gewiß zu bemerken gewesen, daß das neue Wirthschafts-Programm des Fürsten-Reichs- kanzler im ganzen deutschen Vaterlande nicht nur in den Kreisen der Arbeitgeber die lebhafteste Zustimmung gefunden hat, sondern auch in den Kreisen der Arbeiter, nachdem denselben die Tragweite der Reformen und die in ihnen liegende wesentliche Verbefferung ihrer eigenen Lage klar geworden, vielfachen Sympathien begegnet ist. Daher entstand sehr bald auch in den gewerblichen Kreisen Sachsens der Wunsch, diesen Anschauungen in einer Adreffe an den zürsten Bismarck bestimmten Ausdruck zu geben und ihm die Zustimmung zu (einen Resormplänen auszusprechen. Es ist nun von mehreren hervorragenden Industriellen und Freunden der Industrie in Sachsen eine Zustimmungs-Adrefle an den Fürsten Bismarck abgefaßt und von mehr als 3200 Firmen, welche eine Arbeiterzahl vpn nahezu 300,000 Personen beschäftigen, unterzeichnet worden. Diese Adreffe ist dem Fürsten Bismarck übersendet und von ihm huldreichst ausgenommen worden. Fürst Bismarck hat mehrere der Unterzeichner der Adreffe bei ihrer Anwesenheit zu Berlin am 7. März d. I. zu seiner Familtentafel zugezogen. Es sind uns die Herren Handelskammer-Präsident Rülke und Geh. Commerzienrath Zschille aus Dresden und die Herren Com- merzienrath A. Götze, Gustav Hartmann und Stadtrath Reitz aus Chemnitz als diejenigen genannt worden, welche bet dieser Gelegenheit unter Führung der Rnchstogs--Abgeordnkten Dr. v. Schwartze aus Dresden und Vopel aus Chemn'tz dem Fürsten-Reichskanzler vorgestellt wurden- Der Reichskanzler sprach (ich sowohl während der Tafel, als nach derselben in ebenso freimüthtg als eingehender Weise über die obschwebenden Zoll- und Steuerfragen aus. Das lebhafteste Jntereffe des Reichskanzlers an diesen Fragen wurde noch durch das eingehende Verständniß deffelben unterstützt, welches auch den obengenannten Fachmännern gegenüber bet einer Besprechung einzelner Detailfragen sich in klarer und erschöpfender Weise kundgab. Die genannten Fachmänner schte- dm von dem Reichskanzler mit der Ueberzeugung, daß der Mann, welcher die deutsche Einheit geschaffen, auch die wirthschaftliche Wohlfahrt des Vaterlan- deS durch seine feste Hand wieder Herstellen werde. — An der Tafel erschienen auch die Frau Fürstin, Frau Gräfin Rantzau und die Grasen Herbert littb Wilhelm Bismarck, welche in gewohnter Liebenswürdigkeit das trauliche zLlntltenbtld deS Hauses abschloffen. Gießen, am 11. März 1879. Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstattonen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir weisen Sie an, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Land- gestütsstationen Berstadt und Grünberg bereits abgegangen sind. Dr. Boekmann. Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 11. März. Reichstag. Auf der Tagesordnung steht die Interpellation Wtnterer, betreffend die Vorlegung eines Gesetzes wegen Revision des elsaß-lothringischen Unter- richtsgrsetzes. Abg. Wtnterer begründet die Interpellation. Er verbreitet sich über den angeblich dtctatorischen Charaeter des Unterrtchtsgesetzes und den seit der Gültigkeit des letzteren datirenden angeblichen Niedergang des elsaß-lothringischen Unterrichtswesens, über Zurücksetzung der Katholiken, die Germanisirungs-Bestrebungen u. s. w. Unterstaatssecretär Herzog erwidert: Die Reichsregierung beabsichtigt die Vorlegung des von den Interpellanten geforderten Gesetzes nicht und sie beabsicht keine Revision des elsaß- lothringischen Unterrtchtsgesetzes. Er erinnert daran, daß diese Frage den Reichstag schon mehrmals beschäftigt habe, der Reichstag habe mehrfach Anträge auf Abänderung ves elsaß-lothringischen Unterrichtswesens abgelehnt. Redner rechtfertigt die verschiedenen Bestimmungen des Unterrichtsgesetzes, sowie die staatliche Leitung und Beaufsichtigung ides elsaß-lothringischen Unterrtchtswesens; er wendet sich gegen die Behauptung, daß die Regierung unwürdige Personen zu Lehrern berufen habe, stellt die Bemängelungen hinsichtlich der Leistungen der elsaß lothringischen höheren Lehranstalten richtig und verneint schließlich entschieden das Vorhandensein feindseliger Tendenzen gegenüber der katholischen Kirche. Auf Antrag Guerber's findet eine Besprechung der Interpellation Wtnterer statt. Guerber unterstützt die Klagen Winterer's, beschwert sich über die Einführung protestantischer Lehrbücher in katholischen Schulen, bemängelt die sittliche Qualification des Lehrerstandes, von dessen einem Thcile das Wort gelte, sie seien Banditen. Vice-Präsident v. Stauffcnberg ruft den Redner dieterhalb unter dem Beifalle des Hauses zur Ordnung, v. Puttkammer sucht die Ausstellungen Winterer's und Guerber's zu entkräften, worauf die Besprechung der Interpellation geschloffm^ goxt|f^unö bct Zeiten Berathung des Etats. Bühler (Oehringen) hat Herbeiführung eines europäischen Congreffes zum Zwecke einer allgemeinen Abrüstung beantragt Bühler rechtfertigt seinen Antrag und betont den schweren wirthschaftltchen Druck, welchen die Mtlttärlast auf ganz Europa ausübe. Deutschland brauche nicht zuerst abzurüsten, sondern pur mit einem Friedensvorschlage vorzugehcn. Er hoffe, die angrenzenden Großmächte, selbst Frank- reich, würden nicht widerstreben. Abg. Sonnemann begrüßt den Antrag an sich mit Befriedigung, anerkennt aber die Schwierigkeit der Durchführung. Letztere sei unmöglich ohne Herabsetzung der Dienstzeit. Bis zum Ablauf des Scptennats sei die Frage zwar noch nicht discutabel. Der Antrag sei indeß schon jetzt Angesichts der bevorstehenden Steuererhöhung erwägenswerth. Er empfehle die Einsetzung einer Special-Eommission, welche die einschlägigen Verhältnisse untersuche im Zusammenhänge mit der Steuererböhung. Hänel erklärt sich mit dem Gedanken des Antrages einverstanden, hält denselben aber für inopportun und unpraktikabel. Nachdem Reichensperger (Crefeld) ebenfalls im Sinne Hänel's sich ausgesprochen, wird die Dtscussion geschlossen und der Antrag Bühler abgelehnt. Für den Antrag stimmen drei Mitglieder des Eentrums, die Socialdemokraten und der Abg. Sonnemann. Der Mtlitäretat wird nach unerheblicher Debatte genehmigt. Bei dem Marine - Etat kommt Hänel auf die Angelegenheit des „Großen Kurfürsten" zurück; er wünscht weitere Aufklärungen und erörtert den Rücktritt des Admirals Werner. General v. Stosch erwidert, er bedauere, solange das gerichtliche Verfahren schwebe, keine Auskunft über den Stand der Angelegenheit geben zu können. — WaS den Abschied des Admirals Werner betreffe, so' handele es sich um einen einfachen Act der militärischen DiSciplin, der sich ganz in dem Rahmen des militärischen Reglements abgewickelt habe, woraus ihm, dem Minister, kein Vorwurf erwachsen könne; er habe nur seine Pflicht gethan und werde sie thun, so lange er auf dieser Stelle stehe. Hänel ist mit der Auskunft nicht zufrieden, er besteht auf Vorlegung der Acten in Sachen des Panzerschiffs „Großer Kurfürst". Lasker betont, die deutsche Nation habe ein Recht darauf, nähere Kunde über das Unglück zu verlangen. Er wünsche wenigstens die Erklärung, daß die Vorlegung der Ergebniffe der Untersuchung zu einem späteren Zeitpunkte erfolgen werde. General v. Stosch wiederholt sein Bedauern, daß das Verfahren noch nicht zum Abschluffe gelangt sei. Die Acten lägen ganz außerhalb seine- Refforts; es sei sein lebhafter Wunsch, dem Hause das gesammte Material zu unterbreiten. Seine Autorität könne er freilich für die Vorlegung nicht einsetzen. Lucius erwartet gleichfalls, daß über die Ursachen der Katastrophe des „Großen Kurfürsten" erschöpfender, objectiver Aufschluß gegeben werde; er glaubt, daß in der Organisation der Marineverwaltung Mängel enthalten seien. Hänel beantragt, die Berathung über Titel 1 des Marine - Etats auszusetzen. Lucius und Lasker sind dagegen. Der Antrag Hänel wird abgelehnt, Titel 1 angenommen. Nächste Sitzung Donnerstag. Berlin, 11. März. Der Kaiser hat gut geschlafen. Sein Befinden ist befriedigend. London, 11. März. Prinzessin Louise und deren Eltern, Prinz Friedrich Karl und Gemahlin, find heute früh mit der Dacht „Victoria und Albert" in Sherneß angekommen und wurden von dem Herzog v. Connaught empfangen und von Artillertesalven begrüßt. Berlin, 11. März. Die hiesige Biehmarkt-Sperre wird von morgen ab aufgehoben. Paris, 11. März. Der Justizmtnister hat den Tribunals.Präsidenten zu Bayonne wegen Thetlnahme an einer bonapartistlschen Kundgebung vor die Disctplinar-Section des Caffaüonshofes verwiesen. — Präsioent Grevy hat heute Morgen ein Decret vollzogen, wodurch 151 wegen Theilnahme an der Jnsurrection von 1871 verurtheilte Personen begnadigt werden. Unter diesen befinden sich der frühere Deputtrte Ranc und der berühmte Geograph Eltsöe Mclus. Szegedin, 10. März. Die Dammarbeiten werden Tag und Nacht von 1400 Personen fortgesetzt. Die Situation hat sich ein wenig gebesiert. Das Wasser am Bahnhose ist einen halben Zoll gefallen. Die Gemeinde Dorozma ist hart bedrängt. Die Gegend hat sich in ein unabsehbares, 2 Klafter tiefes Meer verwandelt. Die Einwohner von Dorozma, welchen man Hülfe zu bringen sucht, befinden sich deshalb in großer Aufregung. Auch Szentes ist bedroht. Madrid, 11. März. Gutem Vernehmen nach unterzeichnete der König ein Decret betreffs Auflösung der Cortes und Zusammentritts der neu zu wählenden Kammern am 10. Mat. London, H. März, Abends. Der Herzog von Connaught, Prinzessin Louise Margarethe von Preußen und deren Eltern Prinz und Prinzessin Friedrich Karl kamen heute Nachmittag 1 Uhr 30 Min. in Schloß Windsor an und wurden von der Königin an der großen Schloßtreppe empfangen. London, 11. März. Salisbury confertrte gestern mit Schuwaloff, Musurus Pascha und Layard. Schuwaloff begibt sich auf mehrere Wochen mit Urlaub nach Petersburg. — „Daily News" meldet aus Jellalabad vom 10. d.: Major Cavagnari sendete einen Emiffär an Jakub Khan nach Kabul mit Vorschlägen wegen Eröffnung von Verhandlungen. „Daily Telegraph" erfährt, daß die britische Flotte, welche unverzüglich das Marmara Meer verloste, bis auf Weiteres in der Besika-Bai verbleibe. Pesth, 12. März. (Nacht-Telegramm aus Szegedin). Um 2 Uhr Nachts ist bte furchtbare Katastrophe einaetreten. Das Master ergießt sich in breiten Strömen durch den gerissenen Damm gegen die Stadt. Alles flüchtet. Auch in Pesth herrscht die größte Aufregung. ___________ Lokales. Gießen, 12. März. In der Woche vom 2. bis 8. März betrug die Zabl der Todesfälle in Gießen im Ganzen 9. Es starben 5 Erwachsene (2 an Lungenschwindsucht, je 1 an Typhus, Gehirnschlag und Lungenentzündung) und 4 Kinder. Von diesen letzteren eins von 31/s Jahren an Knochenfraß, ems im ersten Lebensjahre an Bronchicnentzündung und 2 von demselben Alter an Krämpfen. G. — In der Nacht vom 11. auf 12. d. M. fanden in den beiden hiesigen Herbergen 88 Fremde Unterkommen; ein Zahl, welche bis jetzt noch nicht dagewesen sein soll. Gingesandt. Donnerstag den 13. dsS. findet zum Benefiz von Frl. Franziska Häscr die Aufführung der „Civil-Ehe^ auf unserem Theater statt. „Eivil-Ehe" ist ein Stück aus dem Leben und ein Volk-ftück in des Worte- vollster Bedeutung. Die Bcneficiantin hat mit der Wabl gerade dieses Stückes einen guten Griff gethan um in demselben sich als gcrngesebene Künstlerin zeigen zu können. Wir hoffen, daß unser Publikum «uch an diesem Ehrcnabendc der Dame das so oft bewiesene Wohlwollen und den regsten Beifall erzeigen wird. Mehrere Theaterfreunde. Theater. Donnerstag den 13. Mär- findet zum Benefiz der Fräulein Franziska Hafer die Aufführung der Novität: „Eine Civil-Ehe" statt! Fräulein Häser zählt zu unseren fleißigsten Mitgliedern und hat in ihren Rollen stets die Anerkennung des Publikums gefunden! Hoffen wir, daß das Publikum dies durch recht zahlreichen Besuch anerkennen wirb!_________ P. Haydn s Jahresreiten im Coneerte des hiesigen Concertvereins*) Gießen, 10. März. Die gestrige musikalische Aufführung hat das hiesige, sowie das von allen Seiten zugereiste Publikum, welches die Concert-Räume wahrhaft überfüllte, in sehr hohem Grade befriedigt. Wenn cs auch noch nicht allzu lange her ist, daß die Jahreszeiten hier gehört wurden so können wir doch die Wahl dieses in seiner Art unübertroffen dastehenden reizenden, lieblichen Meisterwerks nur durchaus billigen. Die Chöre waren vortrefflich einstudirt und wenn den Frauenstimmen (Sopran sowohl als Alt hatten einige vortreffliche Chorführerinnen aufzuweisen) der Vorrang gebührt, so liegt dies offenbar vorzugsweise in der unstabilen Zusammensetzung des Männerchors. Leichte Schwankungen hier, sowie in dem Orchester, das übrigens durch einige tüchtige auswärtige Kräfte verstärkt war, sind in Anbetracht der wenigen Proben und einer einzigen Gesammtprobe gewiß nicht dem Dirigenten in die Schuhe zu schieben. Herr Director Fe ich n er, unter dessen Leitung die Orchesteraufführungen n den letzten Jahren offenbar bedeutend gewonnen haben, bat gestern von Neuem bewiesen, zu welchen Resultaten man es mit gründlicher Sachverständniß, gutem Willen und durchgreifender Energie auf der- — durch die hiesigen Verhältnisse bedingten -- nicht allzu geebneten Bahn eines Musikbirectors bringen Eanru Die Solopartieen waren durch drei Schüler des Gesangmeisters Stockhausen in Frankfurt a. M. vertreten. Beginnen wir, der Aufzeichnung des Programms folgend, mit der Besprechung des Vertreters der Baßrolle. Dieselbe wurde von Herrn H Ungar in'vortrefflicher Weise durchgeführt. Freilich war zu bedauern, daß derselbe durch plötzlich eingetretene Heiserkeit sein klangvolles Organ, seine gediegene Schule, seine Gewandtheit im Vortrage, Die er namentlich bei Schwankungen im Orchester in hohem Grade bewies, nicht in voller ungeschwächter Kraft zeigen konnte. Möge ihn uns ein gütiges Geschick ein andermal in seiner intakten Vollkommenheit wieder zuführen! Mit großer Spannung sah man dem ersten Auftreten des Tenoristen Herrn H Müller in seiner Vaterstadt entgegen. Er hat allen Erwartungen entsprochen, ja dieselben übertroffen- Man darf nicht hoffen, bei einem Schüler die Leistungen eines Meisters zu finden; auch wage ich es nicht, jetzt schon ein endgültiges Unheil über die weitere Entwickelung — namentlich auch in Bezug auf die Stärke — seiner Stimme zu fällen; aber das steht sicher; Herr Müller hat einen vortrefflichen, weichen, anmuthenden lyrischen Tenor, der Ohr und Herz erquickt und Der eine bedeutende Zukunft verspricht. Möchten wir recht bald Gelegenheit haben, den jugendlichen Sänger wieder zu hören in unserer Stadt, die stolz darauf ist, ihn den Ihren nennen zu können. Die Sopranpartie wurde von Fräulein Antonie Kufferath vorgetragen In ihr vereinigen sich jetzt schon alle Vorzüge einer ausgezeichneten Sängerin. In ihren Aoern rollt musikalisches Blut. Sie ist eine Freude des Dirigenten, der kaum Etwas zu btrigiren hat. Bei aller Bescheidenheit und Lieblichkeit des Auftretens diese Bestimmtheit und Sicherheit! Diese Seele im Gesang! Wie lauteres Gold perlen die Töne von den jugendlichen Lippen- Diese Leichtigkeit, womit die höchsten Töne glockenrein und rund, unmittelbar ohne jede Anstrengung, weit fortgetragen werden bis in die entferntesten Räume des Saales! Möge die junge Sängerin, die mit ihrem Erscheinen den ersten Lenzestag in der Natur und eine herrliche Frühlingsstimmung in unfern Herzen erweckt hat, aufsteigen auf ihrer Bahn, der Bahn einer gottbegnadeten Künstlerin, möge sie bei den unausbleiblichen Triumphen, die sie weiter feiern wird, ihr bescheidenes, anmuthvolles, liebreizendes Wesen beibehalten und mögt sie es nicht verschmähen, wiederzukehren in unseren Concertsaal, in welchem ihr stets zahlreiche Verehrer und Verehrerinnen entgegenjubeln werden. a. *) Von mehreren uns zugegangenen Kritiken, welche sämmtlich das Concert vom vorigen Sonntag als ein wohl gelungenes schildern, haben wir nachstehende als die wahrheitsgetreueste und als am meisten auf die Sache eingehende in unsere Spalten aufgenommen D. Red. Von einem hervorragenden Kritiker geht uns folgendes Schreiben zu: „Das mir freundlichst übersandte Buch .- „Dr. Airy’s Naturheilmethode“ habe ich mit großem Interesse gelesen und erlaube ich mir im Nachstehenden mein ungeschmink- ' tes, rückhaltloses Unheil darüber zu äußern- Ich bin nicht Gelehrter genug, um zu beurtheilen, in welchem Grade dieses Buch die populär-medieinlsche Literatur zu bereichern resp. zu ergänzen vermag und wie die Herren der Fakultät darüber denken, eines aber scheint mir gewiß, und ich halte dies für das Wichtigste: Dieses Buch - welchem nebenbei erwähnt das enorme Glück einer hundertzehnten Auflage beschieden ward — füllt eine Lücke aus in der Volksbibliothek. Es ist ein Buch, welches der Freund der Aufklärung gern in jedem Haufe antreffen möchte und ich bin überzeugt, daß dieses Werk die wünschenswerthe und verdiente Verbreitung erfahren wird- Die Besprechnugen der Krankheiten des Menschen find durchaus gelungen, knapp, verständlich und aufklärend, so daß auch Derjenige, dem alle anatomischen und physiologischen Dorbegriffe mangeln, ein deutliches Bild jener Vorgänge erhalten muß, welche die Störung seines Organismus verursachen. Dann scheinen mir die Heilvorschläge mit möglichst wenig Mitteln sehr leicht ausführbar und durchaus vernünftig, der glückliche Beginn zur Lösung des Problems: wenig Arzneien zu geben und nur durchaus unschädliche. Geradezu staunenerregend sind aber die zahlreichen dem Buche beigedruckten Briefe von Solchen, die sich jener Methode unterzogen haben und derselben ihre Heilung verdanken; was für glänzende Erfolge finden wir hier verzeichnet! Chronische, langjährige und angeblich hoffnungslose Leiden mußten jener „Natur-Heilmethode" weichen und drängt sich dem Leser die Ueberzeugung auf, daß auch von den Aerzten einstimmig Aufgegebene hier ihr Heil finden müssen, gleich tausend Anderen. Und fo hege ich nur den aufrichtigen Wunsch, das Buch möge zu jener Volkstümlichkeit gelangen, welche ihm zukommt, mehr denn irgend einem Anderen!" Zeugniß über Dampf-Dresch-Maschinen. Herrn Ph. Mayfarth & (So. in Frankfurt a. M. Die von Ihnen bezogene complette Dampf-Dresch-Maschine aus der Fabrik von Robey & So. in Lincoln (England) hat sich vortrefflich bewährt. Die Dreschmaschine mit Eisenrahmen und 48zölliger Trommel ist sehr gut construirt, macht das Getreide vollkommen rein und vermag mit Hilfe der sechspferdigen Locomobile fünf Fuder per Stunde zu dreschen. Die Locomobile hat einen rubigen Gang uno bedarf für Die Stunde 80 Pfund Kohlen Unserer Maschine werden von den hiesigen Einwohnern unter allen anderen der Vorzug gegeben. Nehmen Sic zum Schluß die Versicherung, daß diese Maschine unsere Wünsche vollkommen befriedigt und wir Ihnen für die reelle BeDicnung bestens danken. Achtungsvoll zeichnen gez. PH. Kreiling VI. und Ludw. Karl ©teinmüHcr Heuchelheim bei Gießen, den 2. December 1878. Allgemeiner Anzeiger. Die Damps-Kasfee-Vrennerci von D. Daniel Wwe., Godesberg, empfiehlt ihren bis jetzt an Güte und Aroma unübertroffenen Kaffee. Derselbe zeichnet sich sowohl in seiner Feinheit, als auch durch seinen kräftigen Geschmack in jeder Weise gegen alle anderen Kaffee aus, demzufolge hat sich mein Kaffee in wetten Kreisen ein großes Renommä erworben. AAeinige Niederlage für Gießen und Umgegend bei Herrn 224) W- Heuser, Kreuz. Warme Bäder halte bestens empfohlen (1466 _________________Andreas Guter. 1156) Zur Widerlegung fatswer Gerüchte dringe hlermil mein Lage in Prima-Bettfederu, meine Reinigungsanstalt von Bettfedern und Wafcherei von Bettwerken 'N empfehlende Erinnerung. __Ph. Wagner, Asterweg. Pianino's o. [lavierePianos Geschäft **" 569) von Gg. D. Gebauer Jan. in Alsfeld. 1214) W ier il d° Oppenrod de Prottö "kan auf? an rechte i« T'" Dienste Aach bei unterster Ausflusses zu machen- gm genau Ne Güte oerf und Mecm Versilberung faßt werben. Don den nicht veittetev genommen, dc Mehrheit der Gießen, an Großh. grdmani Landrichter u R°itr. 20 Dienstag fallen in 6, Dis es j Singe u 30 9iabel|lj Sänge u mefiet, öffentlich 68 rtitb flamm oon Mühlen^ Der to, k $on '"der $1, Wnldgir« -Beruh $tla Freitag d Vo: soll von unh In Annerod: Das Br befindliche und dirM bruch ve Desgiei Termine so! in Accord v 1) Erdari Sird, oera 2) Mbrui, M tu socke t dm 3) Divers an der Annerod, Äroßh. B 1486) q 54 sl». g\- " i ment, »A 2S-9 Bekanntmachung. 4537) Für den Neubau des hiesigen Lazareth-Gebäudes sollen die Ausführungen der nachbenannten Nebenarbeiten und zwar: 1) Erd- und Plantrungsarbetten veranschlagt zu . . 6000 Mk. 2) Maurer- und Rohrleitungsarbetten, incl. Rohre zu . 6100 „ 3) Lieferung von Maurermaterialien: a. 350 Cbm. Bruchsteine, b. 25 Mille Klinker, c. 54,5 Mille gepreßte Ofenbrandsteine, d. 41 Cbm. hydr. Kalk, e. 175 Cbm. Mauersand. in öffentlicher Submission vergeben werden und ist hierzu Termin Donnerstag den 20. März 1879, 3 Uhr Nachmittags im Bureau des Garnison-Lazareths (Seltersweg) anberaumt, woselbst auch 4) Steinmetzarbeiten incl. s Material, veranschlagt zu 2437 Mk. 5) Zimmerarbeiten „ n tf u 1978 n 6) Dachdeckerarbeiten „ n tf tf 376 n 7) Schreinerarbeiten „ ff tf tr 1368 tf 8) Änstreicherarbeiten „ ft ff tt 579 u 9) Eißengußarbeiten „ ff ii 537 tf 10) Pflasterarbeiten „ if ft 5400 It die Bedingungen zur Einsicht ausltegen, resp. gegen Erstattung der Copialien erfordert werden können. Offerten mit der Aufschrift: ,,Submission auf Bauarbeiten" sind bis zu dem genannten Termine portofrei und versiegelt einzureichen. Gießen, den 10. März 1879. GroMrzogliches GarnisonMareth. Dr. Engel Stiftung. 1562) Am 2Ä. März, Abends 6 Uhr, sollen die Zinsen der von dem Stadtoorftande zum ehrenden Andenken des Geh. Kirchenraths Dr. Engel gemachten Stiftung an zehn arme und würdige Familien aus Gießen verthetlt werden. Diejenigen Familien, welche glauben, sich um dieses Vermäcktntß bewerben zu dürfen, wollen sich bis zum 20. März bei einem der beiden evangelischen Pfarrer, bet Sroßh. Bürgermeisterei oder einem der übrigen Mitglieder deS Kirchenoorffandes melocn. Gießen, den 11. März 1879. x Für den Kircbenvorstand: Dr. Seel. Wasterflein-Keferung. Samstag den 15. März, Vormittags 10J/2 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Langsdorf die Lieferung von circa 80—90 Cbm. theils I. und theils II. Sorte zugerichtete Pflastersteine, öffentlich versteigert werden. (1480 Villingen, am 8. März 1879. Hein eck, Bezirksbauaufseher. Donnerstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithc des Friedrich Pfaff, als: Flur. Nr. Mtr. II. 6ö5/io 252 Hofraithe am Wißmarer« Weg, II. 655/io 511 Grabgarten meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. Februar 1879. Großh. Ortsgericht Gießen. 1224) Müller. Aeifgeöoterres. 1558) Scheuer nebst Stallungen und Hofraum zu vermiethen event. zu verkaufen. Bei wem? sagt d. Gxped d. Bl-______ Molwiktecltew zu haben bei (1571 J. M. Schulhof. 1569) Arbeiter-Hosen, Baumwolle, Halbwolle , engl. Leder rc. von 1.75 an, Hemden von JL 1.20 an, Joppen rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. SoMieeiischirine eie En-tout-cas empfiehlt in großer Auswahl und billigen Preisen (1555 A. Fangmann. Reparaturen in d das Neuüberziehen wird ebenfalls besorgt. 2 grosse Oleander, 9 hoch, zu verkaufen Wo? sagt die Exped. d. Bl. Putzlumpen sind wieder ein getroffen. (1570 ________I. M. Schulhof. II. Meuser9 vorm. F. Bieler, empfiehlt zu billigsten Preisen: Ceylon-, Java- und Phantaste-KaffuN in vorzüglichen Qualitäten, beliebige Sorten auf Wunsch gebrannt. Raffinade, ganz und in Würfeln, Gewürze, ganz und rein gem., Alle Sorten Suppensachen, Feinste Spirituosen, Thee, Ehocolade rc., la. Hülsenfrüchte und americ Schweine- schmalz, la. Speiseöle, la. abgel. Leinöl. Kölner Leim u. (516 Gmaillirte u. verzinnte Kochgeschirre nnpfichlt (880 Wilhelm Seibert. Hiser rb! N-L W-r ^^«khiusenm * ? Hu"gar in eoi. ml ®°?a9e' du n ln voll« ungr. 1 anderml n> seine: nHerrn H Müller le diksklbeu über * -'inst'ri zu fiRben; tttnc Untteirfelung - «kn ba8 ßcht M«; «nor, der Ohr M rechl bald Gelezenhiü e stolz darauf ist, ihr Geffeuiliche AufforderMg. 1214) Nachdem Großh. Hofgericht der Provinz Oberheffen über das Vermögen des Johannes Balser VII. in Oppenrod den föcmlich n Concurs- Proceß erkannt hat, werden deffen Gläubiger aufgefordert, ihre Ansprüche an denselben, sowie etwaige Vorzugsrechte im T-rmin Dienstag den 22. April, Nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichnetem Gericht bei Meldung Ausschlusses von der Masse, geltend zu machen. Im genannten Termin soll zugleich die Güte versucht, Gläubiger-Ausschuß und Maffecurator gewählt und wegen Versilberung der Masse Beschluß gefaßt werden. Von den nicht erscheinenden bezw. nicht vertretenen Gläubigern wird angenommen, daß sie den Beschlüffen der Mehrheit der Erschienenen beitreten. Gießen, am 15. Februar 1879. Großh. Landgericht Gießen. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Affeffor. Bekanntmachung. Holzversteigerung. 1566) Im Gräfl. Solms-Lau- bach'schen Revier Arnsburg, District Hoin und Seif am Pfahlgrchen soll Freitag den 14. d. Mts., nachverzeichu. Holz ve-steigen werden: 131 Rmtr. Buchen-Scheiter, 162 „ Buchen-Piügel, 15 „ Eichen-Prügel, 23 „ Nadel Prügel, 68 „ Stockholz, 228 , Reiser, ferner: 108 Eichen von 18—32 Ctm. Durchmesser, 6—12 Mtr. Länge, — 32,61 Cbm., 4 Fichten von 15—25 Ctm. Durch- meffer, 10 — 17 Mtr. Länge, = 1,59 Cbm., 2 Kiefern von 24—27 Ctm. Durchmesser, 6 — 8 Mtr. Länge, = 0,73 Cbm. Die Zusammenkunft ist präcis 9 Uhr int Seif am Pfahlgraben und mit dem Stammbolz wird begonnen. Montag den 17. d. Mts, kommen aus der Haide, Gemarkung Münzenberg, zur Versteigerung: 271 Rmtr. Kiefern-Pmgel, u 104 50 N 98 empfiehlt bestens Wilk, lleidig der Kern. 1370) Der Vorstand. Gießen, den 12. März 1879. 1225) Müller. hi 3) 4) 298 68 54 5150 100 20 Eichen-Baustämme von 15 Mtr. Länge und bis zu 88 Ctm. Durchmesser mit 86,43 Fstm., sowie Nadelstämme von 15 Mtr. Länge und bis 22 Ctm. Durchmesser, mit 12,14 Festm. und Nadelstangen mit 7,40 Erneuerung des Theaters. Verträge. Bauhosiverfleigerung. Montag den 17. d. Monats, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im G.meindewald Naunheim in verschiedenen Dtstricten: meistbietend versteigert. Zusammenkunft ist im Tannenwald. Bemerkt wird, daß das Eichenbauholz im Homberg und Zehnheck lagert und gegen 1 Uhr Nachmittags zur Versteigerung kommt. Naunheim, den 3. März 1879. Der Bürgermeister: R a Buchen 15 Eichen 24 Erlen — 5) Neuwahl des Vorstandes. (Die specielle Tagesordnung liegt bei Herrn Carl Fuhr offen.) Di- Zusammenkunft Ist oberhalb Fünshausen. Beuern, den 9. März 1879. Großherzogl. Bürgermeisterei Beuern. 1518) Ranft. Vorlagen In idi 3n ihren loern dl zu blchim itbtit und Eichnbnü n jugenMiien lipjc «r ohne jede gnfhe«: s! mzestag in Der Sahn eigen auf ihrer Badi, blicken Triumphen, h beibebalten und me;i :tm ihr steiß zahlreich! A. Frisch gebrannten Kaffee, per Pfd. Mk. 1,60, Mk. 1,70 und Mk. 1,80, Donnerstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr. soll auf dahiesigcm Ortsaericyt die Hofraithe des Wilhelm Krämer dahier: Flur. Nr. Mtr. Vl3» 4/n 325 Hofraithe in den Wall- yärten meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. Februar 1879. Großh. Ortsgericht Gießen. m m e t e r. Wellen. 80,8 48,9 1580 40,6 28 3000 3 — — sollen in dem Beverner Gemeindewald, District Fuchsbau, folgende Holzsortimente versteigert werden: "" Rmtr. Buchen-Scheitholz, B. Bau-, Werk- und Nutzholz 113 Eichrnstämme mit 38 Festmlr., 8 Erlenstämme mit 2 Festmtr., 11 Eichei'stangen mit 1 Festmtr. Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Grünberg an den Altentischwiesen. Gießen, am 12. März 1879. Großherzogl- Bürgermeisterei Gießen. 1573) A. Bramm. eiben zu; Imethode“ habe ich , mein cttx R, wtaatux ,tät trüber W, jte: S)iejti Sn«' n ilusiage bkschv n Such. wel^:! mb ich bin übmr.' i «-fahren wirb- tfj gen, fnapp, W; i und phy'roW^ m muh, welch £ lie Heiloorschlag F vernünftig, dn zu m und nur W mSuch-d->«^ i unb btrf*J Ud> M d-" ’ :nb J MslhuniliWöl Kürgerclufi. 1572) Samstag den 22 d. M, Abends 8 Uhr: ordentliche Generalversammlung bei Herrn Carl Fuhr. Tagesordnung: 1) Rechnungsvorlage. 2) Voranschlag pro 1879/80. i Conctrt vom »origer' tu rvs-ffei/saetreuch amen. D. M „ Buchen-Knüppelholz, „ Nadel-Knüppelholz, Wellen Buchen-Reifer, Rmtr. Buchen-Stockholz und „ Nadel'Stockholz. ,tnen. ,l,n ‘ iken. Freitag den 14. März d. I., Vormittag- 9 Uhr, soll von unterfertigter Bürgermeisterei in Anncrod: Das Brauhausgebäude, der darin befindliche Braukessel nebst Bütten und die Malzdarre auf den Abbruch verkauft werden. Desgleichen werden in demselben Termine folgende Arbeiten öffentlich in Accord vergeben. 1) Erdarbetten zum Neubau der Kirche resp. Straßenauffüllung, veranschl. zu 583 — H. 2) Abbruch des Kirchengebäudes nebst innerer Einrichtung, sowie der Kirchhofsmauer, veranschl. zu 851 15 H. 3) Diverse kleinere Maurerarbeiten an der Brücke in der Borngasse. Annerod, den 8. März 1879. Großh. Bürgermeisterei Annerod. 1486) Engelhardt. Holzversteigerung. Dienstag den 18. März 1879, sollen in dem Gemeincewald Wald- grrmrs, District Steinshardt: H3 Eichen-Baustämme von 4—10 Mtr. Länge und 30 — 40 Ctm. Durchmesser, zus. 98 Fstm. haltend, sowie 30 Nadelstämme von 8 — 14 Mtr. Länge und 17 — 20 Ctm. Durchmesser, zus. 10 Fstm. haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Es wird bemerkt, daß ein Eichenstamm von 9 Mtr. Länge sich z« einer Mühlenwelle eignet. Der Anfang geschieht Vormittags um 9 Ubr, an der Markwiese bei Holz-Nr. 33. Waldgirmes, den 10. März 1879. Die Bürgermeisterei Waldgirmes. 1556) v. c.: Bernhardt, Beigeordneter. Holzversteigerung. Freitag den 1». März l. I., Vormittags von 9 Uhr an, 6750 K efern-W ^llen, sowie 800 Kiefern, 6 — 25 Ctm. Durchmesser, 4—10 Mtr. Länge, — 25 Cbm. Die Zusammenkunft ist an diesem Tage um 10 Ubr auf der Haide. Utphe, den 9. März 1879. Henckel, Gräfl. Rentmeister. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 17. März 1879, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Mühlkopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz: Scheith. P'ügelh. Stockh. Reish. Preiswürdige Cigarren 3 (704 6, 7, 8, 9, 10 Pfg. ®ut abgelagerte in Kistchen entsprechend billiger. Ferner große Auswahl echter Ctgar- retren, von der Comp. Orientale, empfiehlt Rud. Göbel, Heut Päut. ?ÖCXX3GQÜOQQCOOQOC^OOOQÖOGCXX^OÜäöÄOCÖ Casseler Mrde- und Jtindoie^Jliarüt | mit Vertoosung, Prämiirmig, tsndwirthschastlicher etr. Ausstellung und g Pferderennen Q am 26., 27. und 28. Mai 1879. K Zur Verloosung kommen: 1 Equipage mit 4 edlen geschirrten Pferden, Werth 10,000 RM, 4 zwei- und ““ einspännige Equipagen zu 6000, 5000, 4000 und 3500 RM., 1 Paar Chaisen- und 1 Paar Arbeitsvierde iu O 8000 und 2500 RM., 44 einzelne Reit- und Wagenpferde, im Ganzen 60 Pferde. Außerdem 1000 Gewinne im Werthe von 3 bis 300 RM. Verkauf der Loose ä 3 Mark in Caffel durch C. €1. Heeger, KönigSstaße 7. rj Programme und sonstige Auskunft erhalten Pferdehändler und Aussteller aus Wunsch durch « Das Comite. @ Webgavue^ Leinene und Baumwo llene, empfiehlt (22S A. Haubach, Mäusburg. 1 Stock 3 Pfennig 3 , 10 , Verantwortliche Redactton: A, Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Untv.-Druckeret (Fr. Chr »irisch) in Siefce« Hierzu eine Beilage. Werrniethungen. 1508) Das seither von Herrn Prof, vr. W e i l a n d bewohnte Logis, 5 Zimmer mit Zubehör, mit oder ohne 2 Mansardenzimmern per 1. Juli zu vermiethen. _________H Bepler, Ludwigsstraße. 1561) In meinem Hause (Neuenweg) ist der dritte Stock, per Mai beziehbar, zu vermiethen,____________H ch. Vogt. 1044) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.___________ 1213) Eine freundliche Wohnung, 6 Zimmer, Küche und Bodenkammer, per 1. April zu vermiethen. G. Patz, am Schiffenberger Weg. 1285) In meinem Vorderhaus ist der untere Stock von 6 Zimmern, Bleichplatz und Grabland zu vermiethen. Auch kann dasselbe getrennt werden. I. Gg. Unverzagt, gegenüber der Pöschel's Bierhalle. 1302) Ein Logis zu vermiethen in _______________________90 Neuebäue. 426) Die Wohnung des Herrn Professor vr. Seuffer t ist wegzugshalber per 1. April d. I. ganz oder getrennt zu ver- miethen. ____________A. Geisse. 1165) Das seither von Herrn Fabrikant Georgi bewohnte Logis, ist per 1. Juni anderweit zu vermiethen. ________Karl Bergmann, Gartfeld. 1403) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Wilh. Barthel, Grünbergerstr. 1415) Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Keller rc. im 3. Stock ist zu ,vermiethen. Kaplansgasse 218. Näheres bei Herrn Photograph F. G e r b o d e.______________________________ 1470) Der untere Stock in meinem Hinterhause, sowie Mansardenwohnung im Vorderhause zu vermiethen. Carl Haas, a. d. Actlenbrauerei. 1032) Eine Bel-Etage mit 5 bis 6 Zimmern rc. zu vermiehen bei Jng. Merz, R-Bahnhofsstraße. 1487) Zwei fein möblirte Zimmer, in der Nähe der Caserne zu vermiethen. ______________Kanzleiberg B. 1, Paterre. 1490) Ein einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen._________Neustadt D. 28. 1496) Ein möblirtes Zimmer zu ncr; miethen. Fried. Pfeil, Asterweg 132. 1492) Das seither von Herrn Joseph Beifus bewohnte Logis ist per 1. April anderweit zu vermiethen. Näheres bei Wildhändler Ebel, Marktstr. 1509) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei G. Busch Ww., _________Kreuz B. 204. _ 1507) Magazin zu vermiethen bei Chr. Loeber Ww., Grünbergerstraße. 1488) Der seither von Herrn Ger icke innegehabte Laden und Wohnung ist vom 12. Mai d. I. ab anderweit zu ver- miethen Jul. Bach, Seltersweg. 1364) Ein Laden mit oder ohne Logis zu vermiethen. I. Stein, Reichensand-Bahnhofstr. vermischte Anzeigen. 1502) Ein braves ordentliches Mädchen wird zu miethen gesucht bei __I. Bärmann. 1559) Meine Bettsedernreinigungsanstalt, sowie das Waschen des betreffenden Bettzeugs zu billigen Preisen bringe in empfehlende Erinnerung. Frau Ernst. Franz, Neustadt-Sandgasse D. 1895/ic- 1574) Zu meinem heute Donnerstag stattfindenden Benefiz lade ich alle Freunde und Gönner recht herzlich em. Hochachtungsvoll Franziska fjiilcr. DOQQCOO OOÜOÖOOGCOQQOO -frühjahrs - Snifon 1879. 8 8 Rheinischer Meider-Razar § Q ?ur ^tadt Cassel" am Kirchenplatz. ß Q Nachdem sämmtliche Neuheiten in » O Herren und Knaben-Gnrderoben Q Q eingetroffcn, erlaube ich mit, auf nachstehenden Q X Preis-Courant 9 W aufmerksam zu machen: Q 9 Elegant« complete Anzüge von M. 16, 20, 24, 27, 30 36 Q u. höher, O Hochfeine Sowmerpaletot» von 15,18, 20, 24 und höher. O Q Jaqncts, 1 und 2reihig von JC. 12, 14, 17, 20 und höher, K 3C Hosen in den schönsten Dessins von Jl. 3, 4, 5, 7, 9, 12 u. döher X X Hvfen und Westen in rein wollenem Stoffe von 8 10 12 9 ö 16, 18 und höher, ö O Knaben-Anzüge, das neueste und schönste, von 6, 7 8 9 O Q 11, 13 unv höher, ' ' ' X Joppen von Ji. 5, 6, 8, 10, 12, 14, 16 und höher. X X Es ist mir durch großen Maffeneinkauf möglich geworden, 9 X ble billigst ,u stellen und dürfte es für Jedermann von O Q großem Bortheil sein, sich von der Wahrheit zu überzeugen. Q Q Rheinischer Kteider-Ba)ar O q <421) zur „Stadt Caffel" am Kirchenplatz. 5 OOOÜC 30000000C30000000000 I Gießen vor 100 Jahren (Schluß), Bürgerliches Leben, Kirchliches, j Militärisches. 1563) offeriren: Gehr. Stamm, Ecke des Marktplatzes und der Schulstratze, Oheriiessischer Verein f. localgeschidile. Donnerstag den 13. März, Abends 8 Uhr, (1575 im Cafe Ebel: @he Complette Herren Anzüge in Jacquet, Gehrock- oder Saalfacon, moderne Stoffe, giue Arbeit, von 14, 18, 20, 22, 25, 28, 30 big M 45. Frühjahrs- und Sommer -Ueberzieher in großer Auswahl von 9 14, 16, 18, 21, 24 bis 30. sssss Jacquets, ein- oder zweireihig, von «X 9, 11, 12, ______ 14, 16 bis M. 22. ES Joppen, mit und ohne grüne Einfaffung, von M 5, 6, 7, 8, 10, 11, 13 bis 20. SS Einzelne Hosen in Wollestoff, modernem Schnitt und dauerhafter Arbeit, von Jl. 5, 6, 7, 9, 10 bis 14. ezses Hosen mit eleganten Westen von M.l, 8, 9, 11, 12, 13 bis 20. ssss Schwarze Anzüge, do. 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