Nr. 290 Freitag den 12. December 1899. Kichener Htn^eiger AMU- iih Amtsblatt fir hei Kni» Gichi SU^<»iti»n#bwe»ut J «ch--Istraß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Deutschland mzwtschm erfolgten Ablebens des Grafen Edgar zu Erbach - Fürstenaus' Di- Gegenstandes zwür auch die rechtliche S°.?de? Frage In den Kr^°s eener Buchung fftimmpr prnpht fi* mm 9TnhptlP»n AM hon (ÄH»,.. noirx<-.ov. oft ----vl-r— *** ihienene 2. AofUgt Henifrih höchil Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. rn. Darmstadt, 9. Decbr. (Erste Kammer der Stände, 10. Sitzung). Zu Beginn der heutigen Sitzung gedenkt der Präsident, Graf Görtz, des lg«B Kammer erhebt sich zum Andenken an den Verstorbenen von tbren Sitzen. — Einern Antrag Sr. Durchl. des Fürsten zu Ysenburg-B trstein auf Niedersetzung eines besonderen Ausschusses zur Vorberathung des Gesetzersk- ivurfs, die allgemeine Bauordnung betr., wird stattgegcben. Bet eer am Schluß der Sitzung vollzogenen Wahl werden in diesen Ausschuß gewählt: Se. Durchl. der Fürst zu Usenburg-Birstetn, Geh. Rath v. Willtch, Geh. Rath Stüber, Frhr. Ludwig Riedesel zu Eisenbach und Geh. Commerzienrath Wecker. — Der erste Gegenstand der Tagesordnung, der Gesetzentwurf, die Errichtung einer Landescultur-Rentenkasse betr.: wird ohne erhebliche Debatte durch Beitritt zu den Beschlüssen der zweiten Kammer erledigt. Es wird dabet das Ersuchen an die Regierung beschlossen, sobald als möglich ein Gesetz zur Gründung einer Landes-Creditbank behufs Hebung des gesammten land.', irthfchaftlichen Real-Credites oorzulegen. — Im Anschluß hieran wird der Gehalt eims defimttv anzustellenden Cultur-Jn- spectors im Betrage von jährlich 4400 Mk. bewilligt. — Bezüglich der Vorlage Großh. Gesammtministertums über die Abtretung des hessischen An- theils an der Main-Weser-Eisenbahn an Preußen und die damit zusammenhängenden Petitionen der Stadtverordneten - Versammlung in Gießen, des Gemeindevorstandes zu Dortelweil und des Gemeindevorstandes der Stadt Bad-Nauheim weist zunächst der Referent, Se. Erlaucht der Graf zu Solms-Laubach, darauf hin, daß für das zustimmende Votum des Aus- gezogen, es jedoch nicht für angezeigt gehalten, m dieser Beziehung eine ausdrückliche Aeußerung der Kammer zu provociren; er ist vielmehr der Ansicht, oaß dieselbe sich für Uebernahme der Kosten des durch den Brand entstandenen Schadens erklären möge, ohne damit der Rechtsfrage vorzugreifen, oder daraus ein Präjudiz fir künftige Fälle entnehmen zu lassen. Berlin, 9. Decbr. Die Frage des Anschluffks von Hamburg und Bremen an den Zollverein scheint wieder in den Vordergrund treten zu sollen. Nach den ersten bez. Anfragen, welche von hieraus ergangen waren und ebne directe Antwort blieben, konnte man annebmeu, daß die ganze Angelegenheit vorläufig auf sich beruhen würde. Die Anfragen sind tndeffen erneuert worden und es soll jetzt namentlich von Homburg aus eine Rückäußerung erfolgt sein, welche annehmen läßt, daß der Sache nunmehr näher getreten wird. — Die auf das amtliche und statistische Waarenverzeichniß bez. A>betreu näb ri sich ihrem Abschluß und es steht zu erwarten, doß noch vor Ablauf des Jahres diese Angelegenheiten im Plenum des Bundesraths ihre Erledigung finden. Auch eine Reihe weiterer Avssührungsbest-mmungen, welche das vollständige Inkrafttreten der neuen Zollgesetzgebung erfordert, hält die zustehenden Aus- schüsie des Bundesraths andauernd beschäftigt. Unter solchen Umständen glaubt man, daß die Vertagung der Bundesrathsarbeiten in der Weihnachtszeit nur von kurzer Dauer sein werde. D>e Arbeiten, welche sich direct auf die nächste Reichstagss.ssion beziehen, werden im Bundesraihe gleich nach Neujahr in Angriff genommen werden. Aus Hannover schreibt man der „Magdeb. Ztg.": Das von der Welfenpartti beabsichtigte große Festmahl anläßlich der Geburt der Tochter des Herzogs von Cumberland hat unter großer Bethetligung der Gesinnungsgenossen ftattgefunden. Dem Festmahle selbst ging eine Paneiversammlung voraus, welcher der Abgeordnete v. Adelebsen präsidirte. Auch hier wurde die alte Forderung der sog. deutsch-hannover'schen Partei wieder besprochen, daß die. Wiederherstellung der staatlichen Selbständigkeit Hannovers auf gesetzlichem Wege (!) anzuftrebeu sei. Bei dem Festmahle wurde auch, und zwar von Herrn v. Hodenberg, der deutsch-hannoverschen Burgervorsteher der Stadt Hannover gedacht. — Die übrigens noch sehr der Bestätigung bedürfende Mittheilung, daß der Kaiser seinem Gaste, dem König von Dänemark, erzählt habe, dem Landtage solle in Bälde ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, wonach der Welfenfond einfach in's preuß. Staatöeigenthum übergehen soll wenn der Herzog von Cumberland innerhalb einer gewiffen Zett nicht auf seine Ansprüche auf Hannover feierlich Verzicht leiste, veranlaßt das hiesige Welfen- organ, die „Deutsche Volksztg.", zu einigen Wuthausbrüchen. Sollten diese Angaben, heißt es in dem betr. Artikel, nicht dementtrt werden, so wisien wir Hannoveraner jetzt, was uns noch bevorsteht, welch' furchtbare Prüfungen uns noch auferlegr, weich' neue Leiden auf das Haupt unseres theueren angestammten Fürsten und Herrn und des gesammteu königl. Hauses Hannover gehäuft werden. Das eiserne Gesttz hindert uns, auszusprechen, was wir denken und Telegraphische Depeschen. Wagner'S telegr. Correspondenz»Bureau. Berlin, 10. Decbr. Die R ichsbank hat ihren Disconto auf 4 pCt. und ihren Lomb rrd-Zinsfuß auf 5 pCt. herabgesetzt. Frankfurt a. M., 10. Decbr. Die Correspondenz aus Paris ist heute Mittag um 12 Uhr nicht etngetroffen. Grund: der Zug ist bei Pont-h-Mousson entgleist. Pesth, 10. Decbr. Mehrere Ortschaften bet Arad sind überschwemmt. Die Maroö ist bereits in niedrig gelegene Stadttheile von Arad gedrungen. Bei weiterem Steigen ist eine allgemeine Uebexschwemmuva der _Stadt_MLL. 4)oucert her aus. schufses mehr finanzielle, als politisch? Gründe maßgebend gewesen seien. Herr Geh. Commerzienrath Lauterer b-leuchtet eingehend die Gründe, welche die Rentabilität der Mam-Weser-Bahn tu den letzten Jahren herabgedrückt haben; er bestreitet eine Abnahme des Verkehrs und theilt nicht die von der Zukunft gehegten Befürchtungen, und weiter glaubt er, daß der Staat aus seinem Mttetgenthum an der Main-Weser-Bahn, namentlich bezüglich der Oberhessischen Bahnen Nutzen ziehen könne, und ist deshalb gegen den Verkauf. — In gleichem Sinne spricht sich Herr Geh. Commerzienrath Den Inger aus, der in dem gebotenen Verkaufspreise nicht ein volles Aequivalent für die stets verhälttrißmäßig gut gewesene Rentabilität erblickt. Die Verminderung der Einnahmen in der letzteren Zeit sei eine Folge des Darniederliegens von Handel und Industrie, eines Zustandes, dessen Ende nunmehr gekommen sei. Redner bestreitet eine Schmälerung der Erträge der Bahn durch die enstande- neu und noch entstehenden Concurrenzlinten und weist auf die bevorstehende Umgestaltung des Eise-bahnwesens unseres Landes hin. — Se. Erlaucht der Graf zu Solms-Laubach bezeichnet den Betrieb der Oberhessischen Bahnen bei dem jetzigen „sogenannten" Einfluß Hessens bei der Direktion der Main-Weser-Bahn als so schlecht, daß er wohl kaum schlechter werden könne, und bemerkt, daß Wünsche nach Aufh bung des unwürdigen Verhältnisses schon dem vorigen Ministerium nohegelegt worden seien. — Ministertalpräsi- dent Schleiermacher, Mintstertalrath Fink, Oberfinanzrath Schulz, sowie Staatsminister Frhr. v. Starck vertreten, wie in der zweiten Kammer, die Vorlage der Regierung, und nachdem sich noch Herr Wern her und Se. Durchl. der Fürst zu Asenburg-Btrstetn für Annahme des Verkaufevertrags ausgesvrochen, erfolgt dieselbe mit 20 gegen 4 Stimmen. Gegen den Vertrag stimmen: Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm von Hessen, Geh. Commerzienrath Den in g er, Rechtsanwalt Dornseiff und Geh. Commerzienrath Lauterer. - In Bezug auf den Gesetzentwurf, die Ausübung des Erziehungsrechtes bezüglich der Religion der Kinder tritt die erste Kammer zwar den meisten Beschlüssen der zweiten Kammer bei, beharrt jedoch zu dem principtellen Art. 6 nach dem Anträge der Minorität des Ausschusses bet ihrem früheren Beschluß, wonach das in Art. 1 des Gesetzes anerkannte Bestimmungsrecht der Eltern auch durch Abschließung von Verträgen ausgeübt werden kann. — Die Anforderung für Errichtung eines Auditoriums für die physikalischen Vorlesungen an der Landesuniversität wird in Ueberetnsttmmung mit der zweiten Kammer bewilligt. — Durch Beitritt zu den jenseitigen Beschlüssen werden weiter erledigt die Vorlage wegen Regulirung des Rheinstromes von dem Kurfürstlichen Schlosse zu Mainz bis unterhalb der Ingelheimer Aue, der Antrag des Abg. Kugler auf Errichtung einer Güterstation bei der Station Sprendlim gen der Main-Neckar-Bahn, und der Antrag der Abgg. Betz, Bockenhei- mer, Falck, Racke und Wasserburg auf Erhöhung des staatlichen Zuschusses zu den Kosten der Polizetverwaltung zu Mainz. — Den Rest der Tagesordnung bildeten Vorstellungen und Beschwerden von Privaten. w. Darmstadt, 10. December. Der Finanz-Ausschuß der zweiten Kammer beantragt nach einem von dem Abgeordneten Wolfs kehl desfalls erstatteten Bericht, die Kammer wolle die von der Regierung angeforderte Summe von 15,300 «X für Wiederherstellung der Brandbeschädigungen im Großherwglichen Residenzschlosfe zu Darmstadt, sowie von 18,780 JL für Errichtung von Brandmauern und Brandgiebeln daselbsi, nach dem den Ständen mitgetheilten Voranschläge unter dem ausdrücklichen Vorbehalte, daß, hieraus kein Präjudiz für künftige analoge Fälle entnommen und, was den ersteren Betrag anbelangt, insbesondere keine Verbindlichkeit des Landes zur Uebernahme von solchen Ausgaben, welche über das Nothwendige und Nützliche hinausgeben, gefolgert werden könne, pro 1879/82 bewilligen. Bemerkt wird dabei, daß nach S 1 der Brand-Assecuratwnsordnung vom 18. November 1816 das Residenzschloß ausdrücklich von der Verpflichtung, in der Landes-Brandversicherungs-Anstalt versichert zn werden, ausgenommen ist. Der Ausschuß hat bei der Berathung des vorliegenden fühlen, alle treuen Hannoveraner werden den Jammer mit uns empfinden und durch Zwang zu „stummen Hunden" gemacht; erinnern wir uns und unsere Freunde und Gesinnungsgenossen, daß wir dem Preußenlande zugetheilt sind, allwo einst der beiüchtigt geworbene Befehl von ministeriellem Munde erging: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. — Und zum Schluffe heißt es: Weder Se. Königl. Hoheit der Herzog von Cumberland, noch die immense Majorität de- hannoverschen Volkes haben dem vorausgesetzten Berliner Vorgehen zugestimmt, und ohne deren Consens ist die welfisch - hannover'sche Frage niemals faktisch todt, noch rechtlich zu lösen. Gefterreich. Pesth, 9 December. Das Unterhaus hat nach langer Debatte den Gesetz - Entwurf über die Verlängerung des Handels ° Vertrages mit Deutschland, nachdem der Ministerpräsident die Vorlage vom volkswirth- schaftlichen und politischen Gesichtspunkte aus gegen die Opposition gerechtfertigt, angenommen. Arad, 9. Decbr. Das Hochwasser ist heute früh gefallen, Mittags aber wieder rapid gestiegen. Der Ei^ftoß steht. Die W'tterung ist lau. 12 W' jl-ß- (8022 'Wen. ** -®aObotf, Ist bauscht und' Ia) 6n Dienstmam WnciT n ld« unb gut Rothü! ßelmöxber bitbtrr iu semern Gedmts' —____A. L, WWte werden m ihuten s MAnflcht be- vach_Schulstraße, Ar toit ÖereinlaBenbe und otbek pM 8 Uhr. er Vorstand. lhmen von Vtldertr bei mit schön aus- flmtot, Kanzleiberg. ■ Immer ij-Herrn, Gest. Oss. tt?. mit Angabe des _____________(8027 n Kamp adt 34) Ganspfeffer u. ankfurter leben. le Hausfrauen“ Winke und leicht jctilip " KtP“- AU enthilt, kenn w.nüitMt empfoh- »Üb ui krunr» n [h. BoheileitiM 1» und Bitti ÄÜFLÄGE! Lokales nack 1.20 — 1.7t». ausfichtlich. Heute früh ist der Wasierstand in Arad um 7 Centim. gefallen. — Das Unterhaus wird sich vom 13. December bis 20. Januar vertagen. Berlin, 10. December. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge hac Gerhard Rohlfs am 1. ds. von Alexandrien die Rückreise nach Europa angetre. ten und wirb demnächst bier eintrrffen. , Stuttgart, 10. Decbr. Gestern Abend entgleiste ein Guterzuz bet Weinsberg; em Elsenbahnbediensteter wurde getötet. Madrid, 10. Decbr. Das Journal „Correspondencta' meldet: Id Generale haben ihren Abschied erbeten; man glaubt, derselbe werde bewilligt werden. Das Cabinet wird heute vor den Cortes die Gründe der Minister' ^Berlin, 10. December, Abends. Heute Abend versammelte sich im Uathhause auf Einladung des Oberbürgermeisters v. Forckenbeck, des Polizei' Präsidenten v. Madai und des Vorstehers der Aeltesten der Kaufmannschaft Conrad eine große Anzahl angesehener Männer aller Kreise der Residenz, um sich als Hülfscomtt^ für Schlesien zu organtstren. Anwesend waren u. A. der Commandant von Berlin, Gras Wartensleben, der Rector der Universität, Beseler, und der Director der Akademie der Künste, v. Werner. Das Comite wählte zum Vorsitzenden den Oberbürgermeister v. Forckenbeck, zum Stellvertreter deffrlben den Polizei-Präsidenten v. Madai, ferner einen geschäftsfüh- renden Ausschuß von 18 Personen. Das Comtt6 wird demnächst mit einem Aufruf zur Hülfeleistung durch Gelder, Kleidungsstücke und Cerealien an die Oeffentlichkeit treten. __________________________ vor 18 Jahren mit seiner Frau nach der (Kolonie Blumenau in Brasilien aus. Nachdem er dort Grundbesitz erworben hatte, wurden seine Frau und drei Kinder von einem klimatischen Fieber — mal de terre — befallen, und kehrte er auf den Ratb der Aerzte nach Deutschland zurück. Mit Rücksicht auf den Mangel genügenden Erwerbs für sich, feine Frnu und fünf Kinder, sowie auf den Umstand, daß der von ihm durch Bebauung erworbene Grundbesitz nach tr.nf Qrnhr,n an die brasilianische Regierung zurückfallen müsse, entschloß er sich. , ' jpanftel ««b Berkehr. Frankfurt, 10. December. (Marktbericht.> Der heutige Heu- und Strohmarkt war schlecht befahren. £eu kostete je nach Qualität der Lentner JL 2.80-4, Strob JL. 2.80 3.50. Butt« b«8 Pfund im 1. Dual. X 1-00, 2. Qual X 0.90, im Detail du, Psuna U 1.30—(10, 2. Qual JL 1.20—00. Eier das Hundert Jt 6.50—8.80. Ganze Erbse« das Pfv 28—32 geschälte Erbsen 32-38^, Bohnen 27-30 Linsen 34—50 das Stück - H, WO Stück 7-12 JL, Rothkraut, 1 Stück 15-25 ^ Kohlrabi /0—15 Kohlkraut 8 -12 Blumenkohl 1 Stück 40-1' 0^ Wirsing 8-12^, Kartoffeln 00 KUo JL 6-7.00, Zwiebeln 25 Bund JL. Merrettiae Stuck — 1 Stück - 5 per Pfund 65-70 Rindfleisch 5o-60 Kuhfletsch 45-60 ^'Kalbfleisch 50-55 Hammelfleisch 40-65 Schweineffeisch 65-70 ein Habn 0 80-1.70 einH«hn JL - - - - 2.50-2.80 Gans daS Pfund 60 eine Taube 40—50H Brasilien zurückzukehrcn. Bereits auf dem Wege nach Hamburg ging ihm das Reisegeld auS und erhielt er auf seine Bitte an verschiedenen Orten Mittel zur Weiterreise. So erhielt er auch in Gießcn von der Polizeiverwaltung Fahrbillete für 7 Personen bis Marburg und 1 JL Zehrgeld. In Hamburg angelangt, wandte er sich zunächst an das Kaiserlich brasilianische General-Consuiac" mit Du Bitte um freie Ueberfahrt- Dte,cr Bitte konnte nicht entsprochen werden, weil Schmidt das brasilianische Heimathsrecht noch nicht erworben hatte. Schmidt begab sich in Folge deffen in Schutzhaft. Da derselbe nach seiner Angabe nicht im Stande war, Arbeit zu erlangen, und dringend wünschte, nach Brasilien zurückveförbert zu werden, da ferner die Verpflegung der zahlreichen Familie täglich ansehnliche Kosten veranlaßte, so erschien es der Armenverwaltung, rathsamer, diesem Wunsche zu entsprechen, als durch Fortsetzung der Verpflegung noch ansehnlichere Kosten zu veranlassen. Nach Ausführung dieses Bejchluffes verlangte der Ortsarmenverband Hamburg von dem Ortsarmenverband Gießen Ersatz der Kosten für Verpflegung und Transport im Gejanimtbetrage von 980 3/ H, weil bereits zu Gießen die Hülfsbedürstigkeit hervoigetreten und deßhalb der Ortsarmenverband daselbst zur Uebernahme der vorläufigen Verpflegung verpflichtet gewesen sei. Gießen erkannte seine Verpflichtungen nicht an und erfolgie deßhalb Klage vor dem Provinzial-Ausschuffe. In ausführli ch motivirtem Urtheile, auf deffen manche intreffante Frage der Armeugesetz- gebung gebührende Ausführungen hier nichts näher emgegangen werden kann, wies der Pro- vinzial-Äusschuß die Klage als unbegründet ab, weil die Kosten des Transports der Familie nicht in dem durch das Gesetz vom s. Juni 187u angeordneten Verfahren emgcklagt werben könnten, da dieselben nicht unter einer der im Art. 1. des Ausführungsgesetzes vom 14. Juli 1871 aufgeführten Verpflichtungen zu subsummiren seien, und weil äußerem der Ortsarmrn- Verband Gießen nicht als der richtige Beklagte erscheine. Könne nämlich in diesem Verfahren ein Ersatz für einen Hilfsbedürftigen verwilllgter Reisekosten nicht verlangt werben, so könne auch deren Verwill'gung nicht als eine öffentliche Unterstützung im Sinne des Gesetzes angesehen werden, und demzufolge auch nicht den verwilligten Ortsarmenverband zur Uebernahme der vorläufigen Verpflegung verpflichten. . . . _ ee t Voraussichtlich wirb in biesem intereffanten Falle, wie tn der Sache Frankfurt gegen Groß-Karben, der Recurs an das Bundesamt für Heimathswesen verfolgt werden und werden wir nicht verfehlen, auch deffen endgültige Entscheidung mitzutheilen. Wir fügen noch an, daß das Referat in allen diesen Sachen von dem Vorsitzenven, Herrn Provinzial - Director Dr. Boekmann, erstattet wurde. . Gießen, 10. December. (Schwurgerichtsverh andlung.) Heute kam bet dem Schwurgericht der Provinz Oberhessen die Sache gegen die Ioh. Appel II. Eheleute von Rudingshain wegen Vervortheilung der Gläubiger im Concurse und wegen Meineids zur Verhandlung. Dieselben waren angeklagt, . 1. daß sie bei dem bevorstehenden und nachher ausgebrochenem Concurse nt der Absicht, ihre Gläubiger zu verkürzen, geldeswerthe Sachen, insbesondere ein Kalb, mehrere Säcke Kartoffeln, mehrere beschlagene ^ichtenstämme, eine Steinschlage, zwei Gewehrläufe, ein Knottentuch, verschiedene Kleidungsstücke und verschiedene Haus-, Küchen- und landwirthschaftliche Geräthe bei Seite geschafft haben, bezw. bei Seite schaffen ließen, 2 daß sie den ihnen von Gr. Landgericht Schotten auferlegten Offenbarungseld am 15. Mai 1878 wissentlich falsch geschworen haben. Die Vertheidigung der Angeklagten hatte Herr Rechtsanwalt Dr. Guineisch übernommen; derselbe führte m einer schwungvoll gehaltenen Rede aus, daß die seinen Clienten aufgebürdeten Verbrechen namentlich auch durch die heute abgehörten Zeugen nicht erwiesen seien und trug auf Freisprechung an. Die Geschwornen schlossen sich dieser Ansicht an und sprachen das „Nichtschuldig" aus, worauf der Gerichtshof auf Freisprechung der Appei's Eheleute erkannte . Gießen, 11. December. Der „Darmst. Ztg." wird von hier geschrieben: Das Recurrens-Fieber, über dessen Auftreten bei zugereisten Handwerksburschen bereits berichtet wurde, ist nunmehr auch in Marburg, Fulda, Friedberg und Frankfurt zum Ausbruch gekommen. Dahier befinden sich dermalen 21 von dieser Krankheit Befallene; doch ist nur ein einziger Todesfall bis jetzt vorgekommen. Eine Abnahme der Krankheit kann demnach bis jetzt leider nicht bemerkt werden Das hiesige Publikum hat sich aber insofern beruhigt, als man bei den um faßenden Vorkehrungen die Gefahr der Ansteckung nicht mehr fürchtet. Große Aufmerksamkeit wird daneben auch seitens ver zuständigen Behörden auf die Untersuchung der Herbergen für Handwerksburschen und dergl. verwandt — Gestern Abend gegen 5 Uhr lenkte ein vor der Lmdschen Conditoret etwa 5 Minuten lang haltender Kranken-Transportwagen die Aufmerksamkeit der Vorüber gehenden auf sich. D esclbc steigerte sich durch starkes Husten, das der Insasse des Wagens vernehmen ließ. Der unterbrochene Transport eines an dem Recurrensfteber Erkrankten wurde wieder ausgenommen, als einer der Fuhrleute, wahrscheinlich nach stärkendem Trünke, seinen Dienst wieder antrat. Im Interesse der Kranken, sowie in dem des ohnedies über Gebühr geängstigten Publikums erbitten wir an geeigneter Stelle um strenge Disciplin der mit dem Transport Erkrankter Betrauten. F- — Einem Kaufmann auf dem Kreuz wurde gestern Abend die Ladenkasse entwendet. — Wie stark der Handwerksburichen-Verkehr eben ist, möge dadurch illustrirt werden, daß gestern Nacht 110 und heute Nacht 107 solcher Leute in den beiden hiesigen Herbergen lohnten. Wie dieselben logirten und ob genügend vor Kälte bewahrt, wiffen wir nicht, knüpfen aber hieran den Wunsch, daß die „Herberge zur Heimath" sich baldigst wohlthuenv allen Obdach Suchenden öffnen möge. . — Die „Volksküche" hat wie vorauszuiehen war, Anklang gefunden. Sie wird sowohl von Seiten der "Armen, alS auch der arbeitenden Bevölkerung auf's Lebhafteste frequentirt. Am ersten Tage (Dienstag) wurden 305 Portionen ausgegeben, während gestern mit 373 Portionen die Küche „ausverkauft" hatte, zum Leidwesen der vielen Personen, welchen keine Speise mehr gegeben werden konnte. Heute wurde bereits in 3 Kesseln gekocht und falls das Bevürfniß sich noch mehr steigern sollte, kann morgen in 4 derselben gekocht werden. — Es'gingen für dir „Volksküche" weiter bei uns ein: Pfarrverwalter Schoner iJL, Dr. Blum 10 H. N 3 JL. Dr. Glasor 10 U*L, Landrichter Bott 5 JL. Gericht« Rath Krug 3 Jü, vom Officicrcorps beim Mittagessen gesammelt 55 E Schmidt 3 Ju Dr. v. Grolmann 10 JL, C. Bersch 5 J4, Dr. Schmidt 10 jl. Summa 119 JL, mit den in vorletzter Nr. bereits quittirten 1603 JL 65 $ nunmehr 1722 4 65 4 — Es haben ferner nachstehende Herren gegeben: Ernst Balser die nötbigen Schreibmaterialien, Heinzerling u. Tribus 25 Pfund Reis, 25 Pfund Nudeln, 25 Pfund Erbsen, 2o Pfund Bohnen, Som- merlad 1 Korb Gemüse, Meßmonn l Wagen Braunkohlen, Carl Hensel Eiienwaaren im Betrage von 23 JL 70 H, sowie 36 Pfund diverse Suppensachen. — Allen Gebern sagen wir herzlichen Dank und bitten wir, mit der Wohlthätigkeit fortzufahren, da ote Noth, wie man täglich steht, groß £uk ln ber 482 Portionen verabreicht, hiervon waren 77 Gießen, 10. December. Am 24. v. M. wurde die öffentliche Sitzung des Provinzial- Ausschusses der Provinz Oberhessen zum ersten Male in dem neuen Locale, dem früheren Gymnasialgebäude, abgehalten, und bezeichnet dieser Tag insofern einen wichtigen Abschnitt in der Organisation der Selbstverwaltung unserer Provinz, als nunmehr zum ersten Male dem wichtigen Principe der Oeffentlichkeit der Sitzungen in Wahrheit Rechnung getragen ist. Das frühere Sitzungslocal tn dem alten Canzleigebäuve bot zwar einen historisch recht interessanten Sitz, weil dasselbe mit seinem Heidenthurme bekanntlich das älteste Gebäude in Gießcn ist, aber eine hockst noth. Dürftige Unterkunft, weil es kaum Raum gewährte für das Colleg, geschweige denn für Parteien, Anwälte und Publikum. Dieser Zustand mußte aber mit dem der neuen Organisation der Selbstverwaltung zu Grunde liegenden Principe der Oeffentlichkeit als gänzlich unvereinbar erscheinen, und fanden die in dieser Beziehung erhobenen vielfachen Beschwerden ihre gründliche und höchst erfreuliche Abhülfe dadurch, daß in Folge eines von dem Herrn Staatsminister Freiherrn v. Starck vorgenommenen Augenscheines vas durch die Erbauung eines neuen Gymnasiums disponibel gewordene alte Gymnasium auf dem Brande der Provinzial-Direction und dem Krcisamtc überwiesen und in demselben die bisherige Aula und ein anstoßendes Zimmer als Local für öffentliche Sitzungen und Berathungszimmer dem Provinzial- und Kreis - Ausschüsse zur Disposition gestellt wurden. Der Provinziallandtag und Kreistag hatten in richtiger Würdigung der Wichtigkeit eines anständigen Locales ausreichende Mittel zur Herstellung und Einrichtung desselben zur Disposition gestellt, und haben dieselben, wie dies von allen Seiten anerkannt wird, eine so gute Verwendung gefunven, daß diese neuen Räume wohl an Pracht und Eleganz von manchen Zustizgebäuden, an zweckmäßiger Einrichtung und geschmackvoller Einfachheit aber nicht leicht von einem ähnlichen öffentlichen Gebäude übertroffen werden. Die Sitzungen vom 24. und 25. November brachten außer einer Anzahl von geheimen eine Reihe von interessanten öffentlichen Verhandlungen. Im ersten Falle handelte es sich um einen Recurs des Ortsarmenverbandes Homberg a. Ohm gegen eine Entscheidung des Kreisausschusses Alsfeld, in welcher ein erhobener armenrechtlicher Anspruch abgelehnt worden war. Der Recurs wurde verworfen, weil die fragliche Entscheidung ces Kreisausschusies nicht im Wege des Recurses angefochten werden könne, son- vern nur im Wege einer ordnungsmäßigen, bei dem Provinzial-Ausschuß erhobenen Klage ves Ortsarmverbandes Homberg gegen den Landarmenverband Alsfeld. Von Ansatz eines Aver- sionalbetrages wurde" abgesehen, weil Recurrent nm durch irrige Belehrung des Kreisausschusses zu seinem unrichtigen Verfahren veranlaßt worden sei. In einem zweiten Streitverfahren der beiden oben genannten Armenverbände wurden weitere Ermittelungen angeordnet. Der dritte Fall betraf einen Recurs des Gemeinderathes von Leusel gegen eine Entscheidung des Kreisauschusses Alsfeld, welcher einen bei Gelegenheit der Aufstellung des Voranschlags gestellten Antrag des Großh. Bürgermeisters, zum Zwecke der Anlegung eines neuen Friedhofs 10'>0 im Voranschläge pro 1880 vorzusehen, nach erfolgtem Widerspruche des Gemeinderaths für begründet trtiärt hatte. Der Provinzial - Ausschuß entschied mit Rücksicht darauf, daß der fragliche Antrag nur durch die Rücksicht auf das öffentliche Interesse begründet werden könne; daß aber das öffentliche Interesse in Gemäßheit des Art. 4h, II, 2 der Kreisordnung nur durch den Kreisrath zu vertreten sei, nicht aber durch den Bürgermeister; daß an diesem Principe selbstverständlich durch den Umstand nichts geändert werde, daß der Antrag bei Gelegenheit der Aufstellung des Voranschlags gestellt worden wäre; daß aber in dem vorliegen- fcen Falle der Kreisrath weder ein Ansinnen an die Gemeinde noch einen Antrag bei dem Kreisausschusse gestellt habe; daß ferner bei der durch Vorstehendes bedingten Nichtigkeit des ganzen Verfahrens nichts mehr darauf ankommen könne, daß die Recursrechtfertigung der Gegenpartei nicht zur Erklärung mitgetheilt worden sei und es deshalb nicht angemessen erscheine, dies Versäumniß vorerst nachzuholen: es sei das angefochtene Urtheil des Kreisausschuffes des Kreises Alsfeld als nichtig aufzuheben. In der Sache, betreffend die Reclamation gegen die Wahl des Beigeordneten zu Herbstein, wurde der Recurs einiger Wähler gegen die Entscheidung des Kreisausschuffes Lauterbach verworfen, weil bei der Bekanntmachung der Wahl die durch Art. 22 der Land^Gemeinde-Ordnung vorgeschriebene peremtorische Frist von 8 Tagen nicht emgehalten worden sei. In Betreff der Klage des Herrn Grafen von Alt Leinmgen Wcsterdurg gegen die Gemeinde Ilbenstadt wegen Rückerstattung von Prozeßkosten hat der Provinzial-Ausschuß mit Rücksicht darauf, daß die Beschwerde gegen den Beschluß des Oitsvorstandes zu Ilbenstadt vorn 22. Februar 1877 gerichtet sei, nach welchem von einem Rückersatz der Prozeßkosten seitens der katholischen Kirchengemeinde an die politische Gemeinde Ilbenstadt abgesehen werden soll; daß Beschwerdeführer ein augenscheinliches Jntereffe daran habe, daß der fragliche Gemeinderathsbeschluß aufgehoben werde; daß demzufolge dem Beschwerdeführer unzweifelhaft das formelle Recht zustehe, den fraglichen Gemeinderathsbeschluß in Gemäßheit des Art. 95 der Land Gemeinde Ordnung zu beanstanden; daß über derartige Beschwerden gemäß des Art. 95 der Land- Gemeinde-Ordnung und Art. 4h, III, 4 der Kreis-Ordnung der Kreisausichuß zu entscheiden habe; daß selbstverständlich nichts darauf ankommen könne, daß Beschwerdeführer seinen Recurs als eine Klage bezeichne, entschieden, daß die angefochtene Entscheidung des Kreisausscküffes aufzuheben und die S^che zur vorerstigen Entscheidung in materialibus an denselben zurück zu verweisen sei, unter Verurtheilung der Gemeinde Ilbenstadt in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines Aversionalbetrag« von 20 JL in die Provinzial Kaffe. In Sachen des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmenverband Sroß-Karben wegen Unterstützung der Marie Schmiegel handelt es sich wesentlich nur um Entscheidung der Frage, ob die von ihrem Ehemanne, der seinen Unterstützungswohnsitz zu Groß- Karben hatte, getrennt in Frankfurt lebende Ehefrau einen selbstständigen Unterstützungswohnsitz zu Frankfurt erwerben konnte. Rach längeren Verhandlungen, in welchen eine große Anzahl von Zeugen vernommen wurde, verneinte der Provinzial-Ausschuß diese Frage, weil durch die Zeugenaussagen nachgewiesen sei, daß die Ehefrau ohne ausdrückliche Einwilligung ihres Cde- mannes von demselben getrennt gelebt habe, und deßhalb der Art. 17 des Unterstützungswohnsitz- Gesetzes keine Anwendung finden könne und weil außerdem auch noch die Ehefrau fortwährend in ihrem Kinde, welches der beklagte Ortsarmenverband dem Mathildenstifte in Pflege gegeben habe, unterstützt worden sei, und während dieser im Auftrage und auf Rechnung der Beklagten erfolgten Unterstützung der Lauf der Verjährungsfrist ruhen müffc. Der letzte Fall nahm wegen seiner besonderen Eigcnthümlichkeit und auch außerdem beß- halb gropes Interesse in Anspruch, weil gerade die Stadt Gießen als Beklagte vertreten war. Da« Sachverhältniß ist Folgendes: Der in Rohrbach, Regierungsbezirk Trier, gebürtige Maurer I. M. Schmidt wanderte Gießen, 11. Dei 1850. Februar cembet. —28,0 o (Niederste R. Temperatur in Gießen.j 1865. Februar —19,0 0 R. 1850. Januar —27,0 1866. October - 6-5 „ 1852. März — 7,8 1867. December —15,0 „ 1853. December —22,0 1868. Januar -13,1 „ 1854 Januar — 13,0 1869. December -15.7 „ 1855. Februar —23,2 1870. December -16,0 „ 1856. December —13,4 1871. December -20,0 „ 1857. Februar —— 13 6 1872. Januar - 6,0 „ 185*. November -22,0 1873. December - 8,0 „ 1859. December —16,0 1874. Februar —16,0 „ 1860. F bruar -11,3 1875. December -17,0 „ 1861. Januar -23,0 1876. Januar -14,5 „ 1862. Januar —14,2 1877. December -10,8 „ 1863. December — 7,2 1878. Januar -H,8 „ 1864. Jan u.D'c. —15,0 1879. 10. Decbr. —25,U „ Submissions- Versteigerung in den zur Oberförstern Feldkrücken gehörigen Waldungen des Grotzh. Hauses. Die bei der diesjährigen Holzernte im Schutzbezirk Pete.shainerhof, zur Fällung gelangenden 50—80 Festmtr. Erlen - Stammholz sollen auf dem Submisfionswege versteigert werden. Die Stämme haben durchschnittlich einen mittleren Durchmesser von ca. 17 Centimtr. und eignen sich als Schnittholz für die Verarbeitung zu Eigarrenkistchen. Den Fällungsdistrikt verbindet ein -gut versteinter Vicinal reg mit der Schotten-Lauterbacher Provtnzialstraße, welche in i/2 Wegstunde erreicht wird. Die Entfernung von da bis zur nächsten Bahnstation „Mücke" beträgt circa 15 Kilometer. Die Gebote beliebe man pro Festmeter und für das ganze Quantum zu stellen Und spätestens bis zum 24. l. M. bei der unterfertigten Stelle schriftlich einreichen zu wollen. Schotten, den 8. December 1879. Großherzogl. Oberförsteret Feldkrücken. K u l l m a n n. (8039 Erlen-Äammhoh- Versteigerung. Montag bett 15. Deebr., von Vormittags 10 Uhr an, sollen versteigert werden: 28 Erlenstämme von 5—12 Mtr. Länge, 18—30 Centimtr. Durch- Messer und 11,04 Fstmtr. Die Zusammenkunft ist im Ort. Inheiden, den 7. Decbr. 1879. Großh. Bürgermeisterei Inheiden. 7992)________Reitz._____________ Samstag den 13 b. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Piandlocale ein vollständiger Wagen mit großem Kasten und eine Kuh öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 10. Dezbr. 1879. 8030) Geißler, Gerichtsvollzieher. Freitag bett 12 December, Nachmittags 1 Uhr, rverden im Saal der Restauration „Gramm" ui der Neustadt uachbenannte zur Concurs- masse des Heinrich Nanz gehörigen Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: ein Pianiuo, eine Jmprägnations- maschine, eine Partie Cigarren, ungebrauchte Messer und Gabeln von Christophle, 1 Bettstelle, Flaschen, Kisten und sonstige Gegenstände. Das Pianino kann am Vormittag des Versteigerungstags probirt werden. Gießen, den 9. December 1879. 7984) M. Pilger, Concursverwalter. ÄeUgeboceues. Holzschuhe empfiehlt (7426 _____________Louis Lony. 7700) Eine Partie sehr gut erhaltene Herren-Kleider, insbesondere 2 Pelzmäntel , mehrere Wtnterüberzieher, wobei auch solche für Knaben von 8 bis 16 Jahren, Hofen u. dgl., verkaufe ich sehr billig. I. Rothenberger, __________________Lindenplatz._______ 8036) 100 Centner Heu können in kleinen Quantitäten abgesetzt werden. Näheres bei __________H Kirchner, Schloßgasse. Theeniederlage von Faber & Co. in London in Originalpaqueten bei (8034 __flebr, Adami, 8Ö3o) Schweineblasen, Kalbsblasen, Mittel- und Kranzdärme zu haben bei _____Conrad Hofmann, Neuenweg. Samstag bett 13 December sind tm Oswald'schen Garten Christbäumchen ru verkaufen. 8041) WetdenhauS, Dienstmann. SämmKidje Ingrevieiizim 'SÄT empfiehlt in besten Qualitäten zu billigsten Preisen 8047)Ktuloff Gäbet. J. Ch. Retter als (8015 8025) niedrigeren Artikel aus allgemeinen empfiehlt sein reichhaltiges Laaer in Teppichen, abgepißte und am Stück, Bettvorlagen, rotbe, weiße und bunte, rein woll ne Betttepviche, ächt engltfche Reisebecken, Tischbecken, sowie altbeutsche Tisch- becken und Servietten. (7854 Zur richtigen Würdigung der Bücheranzeigen zu als Den Ladenpreisen erlauben wir uns nachstehenden Dem „Börsenblatt für Den deutschen Buchhandel" zur Kenntniß zu bringen. J. Ricker. Ferber’|d)e Univ.-Duchh. Ehr. Reiber am Rreuz empfiehlt sein niibellager um damit zu räumen zu bedeutend herabgesetzten Preisen; sowie das Neueste in Vorlageteppichen, Spiegel in Gold- und Holzrahmen, in allen Größen, Toilettenspiegel, Nähtische, Golb» und Politurleisten, VorhangSgaUerien, Nosetten, Halter, VorhangSzeuge, Möbel- und Rouleaux-Stoffe, sowie gemalte Nouleaux in allen Breiten, Korbsessel, Schaukel- und Schlafsessel, Kinberstühle, Blumentische, Papierkörbe und Laufkörbe für Kinder; ferner Garberobehalter, Wanbmappen, Schirmstänber, Kleiberstänber und -Leisten, Etagere, Servir- tische, Wachstuche, Lebertuche, Coeusvorlagen und -Läufer, Borsten- und Rohrmatten, Bettfebern und Daunen, sowie fertige Betten.(8042 r = Frische Schellfische ♦ täglich bei r Carl Schwaab» 8046) Eine Parthie Mädchen - Mäntei, Weihnachtsgeschenke paffend, sind billig zu verkaufen im Rheinischen Mister -Rnzar. N. Feibel, Schulstrahe. An die Hausfrauen. Ungeachtet aller Anfeindungen ist und bleibt (7879 Hudson’s Seifenextract das beste, billigste und unschädlichste Mittel zum Waschen, Reinigen u. Scheuren aller Gegenstände. Unw derlegliche Beweise sind: Die große goldene Medaille 1877 und das Ehrendiplom 1879 der franz. Academie nationale in Paris. Höchste Auszeichnung für Waschpräparate: Weltausstellung Pa iS 1878. Täglicher Verbrauch in England, über 500,000 Packete ä Vt Pfund. Zu haben in allen Colonial-, Material- und Droguenhandlungen. o I ~ IJ in schöner Waare empfiehlt bimg (7855 IrlLhlllIlliII!"II Punsih-Esten^e«, biv. Sorten, in vorzüglichen Qualitäten. empfiehlt (8051 Leg. Wilh, Weidig, Elastische Verdichtungsstränge zu 3, 5 und 6 H per Fuß empfiehlt _____Ehr. Reiber, Kreuz. Holzsohlen-Schuhfabrik (Paristr System) (soas bettle und billig ule Fussbekleidung., Ruffin <& lo., Hainerhof 3 a. Dompl. Krankfurt a. M. Arrac (Batavia), (sooo Arrac (Mandarinen), Rum Jamaica, Cognac, Punfcheffenz 1 in vielen Ligueure j Sorten, empfi hlt in besten Qualitäten Emil Fischbach. 7990) Ein Schlitten steht zu verkaufen ________bei PH. Walther, Lindcuplatz. 7989) Ein gut erhaltener einspänniger Schlitten und Schellengeschirr ist zu verkaufen. Nsttmann & Wridig. 8018) Eine Causeuse, sowie sehr schöne Sophas und Spiegel billig. I. Rothenberger, Lindenplatz. Selbstgefertigte schöne mchbaumpolirte Bettstellen, Ovaltische u. Nähtischchen empfiehlt billigst (8048 Möbelschreiner Slchopbach. Eiserne Mähe zum Aufnehmen des Straßenkehrichts, vorschriftsmäßig, empfiehlt zu billigem Preise 7620)__________August Kröll. Enrt 8chmaab'8 Delicatessenhandlung empfiehlt folgende Südfrüchte: Spanische Apfelstncn, Malaga-Tafelrosinen, Princeß Mandeln, Tafelfeigen, Datteln, ital. Haselnüffe, Para-Nüsse, (7894 Bordeaux Pflaumen. Schellfische treffen heute ein. (8050 Gg. Will). Weidig. 7928) bei Täglich frisch abgekochten Schinken 8023) Ein Haufen Pferdemist abzugeben in der Kunstmühle von Ferd. B«rt. Erklärung. Die unterzeichneten Verleger haben zwar dem Mißbrauch des öffentlichen Ausbietens ihrer Verlagswerke unter dem Ladenpreis stets entgegen zu wirken gesucht, soweit derselbe zu ihrer Kenntniß gelangte; sie wollen aber hierdurch noch ausdrücklich erklären, daß sie vom 1. Januar 1880 an die Ankündigung ihrer Verlagsartikel in Katalogen, Circularen und öffentlichen Anzeigen unter dem Ladenpreis mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln verhindern werden, und zwar zunächst dadurch, daß Jeder der Unterzeichneten die Geschäftsverbindung — sowohl in Rechnung als gegen baar — mit allen Handlungen unnachsichtlich aufheben wird, welche seinen Verlag trotz dieser Erklärung nach dem angegebenen Zeitpunkt zu anderen als den von ihm selbst festgesetzten Preisen in irgend einer Weise öffentlich anzeigen und ausbieten. Folgen die Unterschriften von 563 Verlags-Buchhandlungen. Carl Burkhardt, Neustadt. 7740) Gebrauchte gute Schlittschuhe zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Monogramms auf Briefbogen und Couverts zu Weihnachtsgeschenken fertigt die Gravier- und und Peäge-Anstalt von A. Konradt, ä 100 Stück nur 1 Jt. an, sowie alle Arten Gia»euearbeit ganz billig. A. Konradt, Graveur, Schoor 145. Auch nimmt der Handels-Gärtner O. Garn Bestellungen entgegen. 7966 Frankfurter Hypothekenbank (8049 Preisliste an, von und sowie alle Sorten Mk. von h 1 r. Eh-r. Pietsch) i« Gießen. 3 1 1 1 hochfeiner Damen- und Zugstiefel. 50 30 50 30 Bedienung garantirt. gegenv sollten nicht ! namentlich vor zu lassen. an, ft 6006) Ein gut moblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermieden bei C. Stückrath, Gartfeld. Damenfilfsticfel. Kinderfillstiesel . Herrenfilzpantoffel Damenfilzpantoffel 8001) Ein Pferdestall mit Heuboden ist zu vermiethen. Näheres in der Fr ix s'schen Brauerei, Neustadter Thor. 7797) Ein Familienlogis zu vermiethen bet Wtlh. Barthel, Grünbergerstr. 50 20 50 Herrenreitsüesel, Herrenschastensttesel, Herrenzugstiesel Knabenzug- und Stulpenstiefel Damenzugstresel Tamenschnürstiesel ...... Mädchen-Knopf- und Zugstiefel . . ^lädchenschnürstiefel Kinderschuhe Damenlederpaniossel 50 50 50 50 Der Verkauf beginnt heute, den 11» December, und dauert nur kurze Zeit. Sämmtliche Waaren kommen aus den größten Lagern Deutschlands und werden zu solchen billigen Preisen abgegeben,' wie sie bis jetzt noch nicht geboten worden sind. Wer der untenstehenden Preisliste nur einige Aufmerksamkeit schenkt, kann sich leicht von der Wahrheit der oben angeführten Behauptung überzeugen und wird für gute und dauerhafte Waaren nebst streng reeller Die geehrten Einwohner Gießens und Umversäumen, diese durchaus günstige Gelegenheit, Weihnachten, nicht unbenützt vorübergehen Mk. 19 „ 8 . 7 „ 5 „ 6 . 6 „ 4 „ 3 1 7877) Aermietyungen. 8037) Ein gut moblirtes Zimmer mit ( abinet im zweiten Stock zu vermiethen bei Theodor Schmidt, Gartfeld. Lkinderfilzpamoffel....... „ 1 — " Der grosse Eehuhwaaren-Ausverkauf befindet stcy im Lokale des Herrn Geilfuss, Neustadt. Grosser Schuliwaaren - Ausverkauf im Locale des Herrn Neustadt. Geilfuß Neustadt. ül8 bU flmetl(anifd,e. foate man »einen, könnte es ter deutschen Nähmaschine nicht schwer «erden, in ihrem Ba.eriande nicht NM als erzeugt, sondern auch als zu Hause zu gelten in des Wortesi bester Deutschland verkauft, wandern Millionen Mark über das „,,, „xa»„a,*-»•- «"» ...Ä1 - ««Ä Ä: ES SÄfÄSTÄÄÄ ÄS MM.U,. »->».» »l. .< - '•« «•!-"- *" wüsten, daß die amerikanische Ueber»robucbon ten blicken Mark, uberiSm-ew>'t. verschlossen ist, sollte es jeder Deutsche als eine So lange der deutschen Nähmaschine Amertka als A s tzg U;,[ t>ie „(d)te de cks-ve Nähnafchme", den oft nur den patriotische Pflicht betrachten, nur Erzeugnisse se'nes Vater andes ru kausen^^ bessere Maschine erhält s "* Verein deutscher KTähi^aschinenfabrikanten. «-in Wort zur Aufklärung an das deutsche Publikum. in Annoncen m d Reclamen, in welchen fie deoticheFabr c te „ ' w 8 „ Fabrikate berufend die deutsche Nähmsschtne überall herab. ÄLL'LL »««"• * —b-*" »•»” daß sie mit dieser deutschen Mascktne sehr »utti'ber> stn». sämtliche deutsche Fabriken zu seinen Mitgliedern zählt, hält eS für seine Pflicht, gegen« Der Verein beulfiter Nähmaichlnensabrikanten, welche, f st s übtr^bell 2Beii^öbeutfcber und sogenannter ameiikanlscher Nähmaschinen auszuklären. über solchem G-badren Front zu machen unddeutsche Pu Anfängen war, hatten die amerikanischen, re|p. englischen Fabriken allerdings Dar 10 Jahren, M die deusche Nadwschmen.Piodueuan nochin ^enjM,n8e £ontur’rl?cn. I, mehr aber die deutsche Nähmaschinen.Jndustrie sich ein leichtes Spiel und kannten durch dre Pradmte l ich! gegen d tsch b(t ^z^dischen Coneurrenz. Wo die Qualität nicht mehr concurriren -usraffte, je solider die deutschen Fa rtkate wurden desta i^wierige ° Nähmaschinen Fabrikat in seinem eigenen Vaterlande als minderwerthig und schlecht kannte, mußte es nun bte R.elame thun und sa m ««, baS»«« b uW JW W anertattnnt Butbe. verschrieen war, währeub 's im Auslanbe ^,^°lsebeubur^ gegenüber den amerikanischen auswiesen, machten eine Lücke in dieses, künstlich von Erst die neuen V'rbefferuugen, welchebw deutschen Näh- °sck> t fl « Constructian, Solidität der Aussührung, saubere und exacte Justirung betrifft""d^er"amerckan?^che^unb^eng'lis(^n^wiät^voraus^'dles^ist^nicht nur aneikann. van Seiten unparteiischer Fachprüsungen, sandern auch van d-N M.ll.oneu « g » »{Ä "allen'und w7nd7n sich M d"ui7chen"F7brik7te^machten, haben sich die Amerikaner entschlossen, überall eigene Filialen^zu errichtet Diese Fialen trerben üon B-amtengeleitet und com?ö^ sei es gut oder schlecht während der deutsche HändUr: lebe 1SRaWne amerikanischen Concurrenz erhalten kann; der deutsche Hierin liegt schan eine wesentlich höhere G«rantte sur das amerikanischen Campagmen muß das verknusen, waS er zugeschickt FMalen"mit "geschuppt °wirtn*müssm.^D?e senden ^Spese^n, die derartige Geschäfte «heischen, muß selbstredend der Käufer einer amerikanischen Logis von 7 Zimmern mit allem Zubehör auf der Neuen Anlage zu vermiethen und am 1. April 1880 zu beziehen. Nähere Aus- kunst ertheilt (7516) 3* 8002) Mehrere Arbeiter können Logis erhalten. Näheres in der ^rieS'schen Brauerei, Neustadter Thor. 6455) ^wei schöne Parterrezimmer un- möblirt, auch als Gesckaftslokal, sind zu vermiethen.__Schulstraße B. 29,o. _ 7564) Möblirte Zimmer auf sofort billig zu vermiethen. Näheres bei der Exved. d. Bl. ___ Dr» Ij. Olilenschlager. vermischte Anzeigen. 8045) Ein junger Mann aus guter Familie kann in ein hiesiges Ctgarren- fabrik-Gcschäft als Lehrling eintreten. Näheres durch die Exped. d. Bltts. Gesucht zum 1. April 1880 eine geräumige Wohnung von 5—6 Zimmern in freier Lage mit Garten und allem sonstigen Zubehör. Adressen mit Preisangabe gef. unter V. P, 53 in der Expedition dieses Blattes abzugeben. (8040 Restauration Kamp (Neustadt 54) Gansbraten, Ganspfeffer u. frische Frankfurter 8013) Würstchen. 8044) Eine tüchtige und in der häus- lichen Arbeit erfahrene Person wrrd für sogleich gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. "7980) Ein tüchtiger Lohn-Kellner auf sofort gesucht. <£afe Leib. zz 15/127V2Oef.!ll.(6r. (7994 „ 3 - „ Mädchen - Knops- 50/0 Markpfandbriefe von 1874 und 1875 betr. Den noch ausstehenden Restbetrag unserer 5o/oigen Markpfandbriefe von 1874 unb 1875 (Serie VI) kündigen wir hierdurch zur Rückzahlung. . Den Inhabern dieser Pfandbriefe räumen wir das Recht ein, diefelben gegen 4V?o/niae Pfandbriefe al pari mit Beginn der iw’oigen ^^'^ung 1-Januar 1880 ab umzutaufchen, sofern die Anmeldung hierzu bis Ende Tecember 1879 erfolgt. Der Umtausch der so angemeldeten Pfandbriefe findet alsdann vom 10 bts 31.-Ja- nuar ^Die Vicht zum Umtausch angemeldeten Pfandbriefe werden °°m 1ü. Januar isw ab gegen Rückgabe der Stücke nebst den noch nicht fälligen Zinscoupons und den Talons zurückbezahlt, unter Zinsberechnung bis zum Ruckzahlungstag, fpateftens abe bi§ ^Umt°E'nnd Einlösung erfolgen bei unserer Cape und unseren sämmtlichen Einlöfnngsstellen, insbesondere in Giepen bet Herrn Aron Herchelhetm. Ebendaselbst können Formulare für die Anmeldung zum Umtausch in Empfang genommen werden. , .o~n Fr-nkfur. a. M,. den 1. Deeember 1879. Direction »»et#*«»» Darmfl AuSsühlUl!g dks betr. die Verfass Vorständen „Pst« an das Großh. „Anordnungen d 1830, soweit di Stiftungen der 1 fonds, sowie der, serner, daß „der dem AukÜbung der bat Großh. Mir eine Dttsügung Lynode entspro diese Verfügung «vavgelifchen ßi: allein, wie früh cclhctt, sondern rechtlichen Ansp Verwendung fir w tliMwtnpflt darge-e/cht worbe der, ihren verfost Arwen nachzukow bcachien, auf de ^chr fie zu erir -ich geordneten bi N 'hr eigenes Charakter wahrer erwächst aus ucn der Sache in trn Srlls aller c dir!« dasselbe g ste darum nicht f eraus aus, bie '-der doch rin 'Ncht blos Geldr Achtung und chr k,c Di u!16; und hchreid nicht * 46 N d«,ch,i9en S'llR thie irß, .bMMuSh l^en aus das k 7 ** * »u gehen." fr, iUl ^gelung d„ vben * °» Großh. Srhi >‘«1 finb,9 S' b» A ttÄl m tz» bi «Ä « ®eri W} hi